Der Wert unserer Erinnerungen
Von Tania Konnerth • 21 Kommentare
"Erinnerung ist die Kraft, im Winter Rosen zu pflücken."
– Anonym
Heute habe ich mal wieder ein Zitat für Sie, von dem ich hoffe, dass es Sie so berührt wie mich.
Gehören Sie auch zu den Menschen, die gerne in Erinnerungen schwelgen? Oder sind Sie mehr ein Gegenwarts- oder auch Zukunftsmensch, der sich sagt: "Was gestern war, ist vergangen."?
Ich gebe es offen zu: Ich liebe es, hin und wieder sehr bewusst meinen Erinnerungen nachzuhängen. Für mich ist das, was ich erlebt habe, ein riesiger Schatz, der mich unendlich reich macht. Mir zurückzurufen, was ich alles schon gemacht, gesehen, gehört und gefühlt habe, lässt mich mein Sein auf eine ganz besondere Weise bewusst wahrnehmen.
In vielen Ratgebern und spirituellen Büchern geht es darum, im Hier und Jetzt zu sein. Diese Fähigkeit ist sehr kostbar, keine Frage. Aber warum kann ich im Hier und Jetzt nicht hin und wieder auch an das Gestern denken?
Warum sollte ich nicht noch einmal von dem kosten, was mich glücklich machte, was ich spannend fand, was mir viel gegeben hat? Warum sollte ich nicht noch einmal lachen können über Witziges und weinen über Trauriges? Und warum nicht ab und zu auch mal wieder abtauchen in die Löcher, in die ich schon einmal gefallen bin, um wieder zu spüren, was da ist an Schmerz, Enttäuschung und auch Angst.
Bin das nicht alles ich – macht mich das nicht alles aus? Gehört das nicht alles zu meinem Leben?
Ich sehe es wie der unbekannte Verfasser des obigen Zitates: Im Sich-erinnern-können liegt ein ganz besondere Kraft. Und das Bild, im Winter Rosen pflücken zu können stimmt für mich im doppelten Sinne: Unsere Erinnerungen können uns verzaubern, aber auch verletzten – beides liegt sehr nah beieinander.





Das sehe ich auch so.
für mich ist es sehr wichtig das" gestern" nicht zu vergessen.
"gestern"habe ich mich in einer sehr persönlichen krise befunden.der weg daraus war sehr steinig,doch ich habe gelernt,mit den steinen ,die mir im weg lagen,etwas sinnvolles zu bauen.
ich wünsche mir,dass die erinnerung an diese schwere zeit noch lange in mir wach bleibt,damit ich weiter vorwärts gehen kann.
Ich finde das Zitat und den Beitrag dazu SEHR hilfreich! Immer wenn ich dabei bin in schönen Erinnerungen zu schwelgen ermahne ich mich, dass ich doch im Hier und Jetzt leben müsse. Von dieser Seite aus habe ich es noch gar nicht betrachtet. Das nächste mal, wenn ich "im Winter Rosen pflücke" werde ich es einfach genießen.
Dankeschön :)
Die Fähigkeit das Gestern, Heute und Morgen auseinnander zuhalten kommt der Fähigkeit zu leben gleich. Das was war, formte uns zu dem was wir heute sind. Das was ist gibt uns die Möglichkeit zu leben. Und das noch kommen wird, können wir für uns beeinflussen. Wichtig ist für mich dabei, das was ich beeinflussen kann zu tun und unter dem, was ich nicht beeinflußt habe, nicht zu leiden. Also meine Erinnerungen werden mich wohl zeitlebens begleiten und das ist auch gut so. Aber sie nehmen mir jetzt nicht mehr die Sicht auf das was ist und was ich noch tun kann und werde. Ich finde das Zitat sehr schön und werde es wohl in meinen "Fundus" aufnehmen.
Danke...
In meiner Erinnerung leben immer noch die letzten Worte meiner Mutter: Sag meinen Söhnen sie sollen gute Menschen werden. Sie hat eine Rose der Liebe in meinen Kopf gepflanzt und diese ist nie verblüht.Ich habe es nie vergessen. Alfred
Das trifft so gut! Das "Hier und Jetzt" ist wichtig - aber die "Vergangenheit" hat mich hierher gebracht, zu dem gemacht was ich bin... mit allem Schönen und Schweren.
Das Bild mit den Rosen passt da sehr gut - denn Rosen sind nicht nur schön, sie haben auch Dornen, die ein bischen pieksen können ; o )
...das ist sehr schön und berührend, was Sie da heute schreiben, liebe Frau Konnerth. Bin gerade in diesem Moment sehr dankbar dafür, welche wundervollen Möglichkeiten uns diese Zeit in der wir gerade leben schenkt, voneinander zu erfahren was andere, einem ohne das Internet sonst unbekannte Menschen denken, fühlen und was sie bewegt. Und ich erinnere mich auch noch gerne an die Zeit davor. An eine Zeit ohne E-Mails und Internet...
Die Rückbesinnung passt ganz gut zur Adventszeit... in der wir beides ehren können mit allen Vor- und Nachteilen.
Ich stimme zu, dass Erinnerungen was Positives sind.
Aber wenn man heute noch verletzt und traurig ist, wenn man zurückdenkt an manche Ereignisse, ist das vielleicht ein Hinweis, dass man etwas nicht verarbeitet hat.
Wenn man z.B. an Verstorbene denkt und anfängt, zu weinen und großen Schmerz zu empfinden, dann trauert man in meinen Augen noch. Wenn ich heute an Verstorbene denke, deren Tod ich betrauert habe, viel geweint habe usw., dann empfinde ich aber was anderes, und zwar Zuversicht und das Gefühl, dass es schon richtig ist, wie es ist und Dankbarkeit, dass ich diese Menschen (und Tiere :)) kennenlernen und mit ihnen ein Stück gehen durfte, aber grundsätzlich ist es ein angenehmes Gefühl, etwas melancholisch vielleicht, aber mit einem Lächeln und auf keinen Fall mit Schmerz verbunden, weil ich es längst akzeptiert habe, dass es ist, wie es ist.
Ich finde auch, dass man sich nicht unbedingt wieder in alte "Schmerzlöcher" stürzen muss, um aus Erfahrungen zu profitieren. Für mich ist hochkommender Schmerz ein Zeichen, dass da was nicht stimmt, dass es einen heute vielleicht behindert und das sollte imho so nicht sein. In dem Moment, in dem man Erlebnisse verarbeitet hat, hat man sie ja integriert. Wir sind ja die Summe aus unseren Erlebnissen, auch ohne dass sie uns heute noch runterziehen oder zum Weinen bringen.
Wer an seine Kindheit oder Jugend zurückdenkt und gramerfüllt darüber nachdenkt, wie schön es damals war und der Zeit nachtrauert, der lebt heute vielleicht nicht richtig. Für mich sind allzu starke negative Emotionen bezogen auf die Vergangenheit ganz klar ein Hinweis, dass man evtl. noch mal sowas wie Trauerarbeit leisten muss, um heute vollkommen lebendig sein zu können.
Wer damals eine schlimme Erfahrung machte und sie sich immer wieder ins Gedächtnis ruft, wütend oder traurig wird und sich dann sagt: "Diesen Fehler werde ich nie mehr machen, so wird es mir nie mehr gehen", der mag das zwar als hilfreich und positiv empfinden, gleichzeitig baut er aber einen Schutzwall auf und vermeidet, büßt somit an Lebendigkeit ein.
Ich habe einen Bekannten, der sich großer Menschenkenntnis rühmt und auf winzige Ereignisse sehr allergisch reagiert. Dann folgt ein Redeschwall im Brustton der Überzeugung und Verbitterung, das kenne er schon, das sei da und da vor soviel Jahren auch schon so gewesen und jetzt würde es doch wieder so laufen usw., und mit dem Verhalten fällt er immer wieder in alte Muster, hat immer wieder Befürchtungen, verfällt in Wut und Trauer, versucht, um jeden Preis, Dinge zu vermeiden, die er gar nicht vermeiden müsste, denn er weiß doch gar nicht, ob es wieder so läuft wie damals oder vielleicht heute mal anders.
Solche Altlasten sollte man beseitigen. Nichts gegen freudiges Zurückerinnern an alte Zeiten, aber wie gesagt, wenn man alles verarbeitet hätte, wären auch Erinnerungen an negative Dinge freudig, dann würde kein alter Schmerz hochkommen und man wüsste, dass das auch nicht nötig ist, um aus Erfahrungen zu profitieren. Gemacht hat man sie, das kann einem eh keiner mehr nehmen, aber man sollte nicht Vermeidung und Angst daraus gelernt haben.
Hallo Frau Konnerth,
ein schönes Bild!
Ständig im "Hier und Jetzt" zu sein - sind wir mal ehrlich - das funktioniert eben keine 24 Stunden am Tag...
Und das ist auch gut so - könnte ich doch sonst nicht entscheiden, was ich im Vergleich mit Vergangenem anders machen kann. Egal ob es sich um meine Arbeit handelt oder ich vor Entscheidungen stehe, die sich gerade im Abgleich mit Erfahrenem deutlich leichter treffen lassen.
Oder sich im Hier und Jetzt ernsthaft und aufrichtig auszusöhnen mit dem was irgendwann mal völlig daneben gelaufen ist und dadurch die feinen "Lehren" der Situationen und Menschen weiterhin zu schätzen und in mein Leben zu integrieren.
Das Bild der Rose trägt durch die Eiszeiten des Lebens :-))
herzliche Adventsgrüße
Ulla Vogeley
Hallo,
der Text von Frau Konnerth war für mich schon klasse, aber noch viel mehr hat mir der Kommentar von djd gegeben, insgeheim hatte ich das auch schon lange so im Sinn, aber nie in solche Worte fassen können, Danke!
...jeden Satz von djd's Gedanken würde ich gerne unterstreichen!!!
Danke für diese Bereicherung!
LG S.
did kommt der Sache schon recht nahe, wer das hier und jetzt gefunden hat - der ist erleuchtet. Für so einen Menschen sind alle vergangenen Ereignisse frei von Schmerz.
Wir sind NICHT die Ansammlung unserer Erfahrungen - unser wahres ich befindet sich jenseits davon - tiefer, darunter.
Wer im hier und jetzt lebt - ich tue es seit kurzem - sieht die Welt anders. Alles Leid, jeder Schmerz ist selbstgemacht. Er entspringt dem EGO; und das Ego besteht aus dem Verstand und den Erfahrungen, die es gemacht hat. Das ist aber alles eine subjektive Realität - eine Illusion. Das Leben findet NUR hier und jetzt statt, wer im hier und jetzt vollkommen BEWUSST ist, KANN nicht an Vergangenes und Zukünftiges denken. So verschwindet das Reagieren aus angelerntem und das Sorgenmachen um die Zukunft. Das heisst nicht, das wir nicht planen sollen, um etwas zu erreichen, oder uns mancher Dinge erinnern, sondern es geht darum, das Leben als Fluss zu sehen, in dem man mitschwimmen soll, sich treiben lassen soll und den Widerstand aufgeben soll. Jeder Widerstand, den wir leisten, bedeutet Schmerz. Wenn ich Dinge, die schon geschehen sind, nicht haben will, leiste ich Widerstand. Wenn ich Dinge (oder Personen) verloren habe und das nicht akzeptiere, leiste ich Widerstand - das bedeutet Leid; aber nicht die Tatsache an sich bedeutet Leid, sondern der Widerstand. - ...
Wer wirklich frei von Leid leben möchte, sollte den Weg zur Erleuchtung beschreiten.
Ich empfehle das Buch von Eckhart Tolle -Jetzt-
und parallel dazu das Buch von Osho -Intimität-.
Wer mich kontaktieren möchte: www.henning-buero.de
Liebe Grüße,
Andreas Henning
Liebe Fr. Konnerth,erstmal möchte ich DANKE sagen für die immer wieder sehr Bereichernden Newsletter.Für Sie auch noch eine schöne Weihnachtszeit.....
Das Zitat ist wirklich sehr treffend,ich habe es mir notiert,und festgestellt,dass ich doch mehr in meinen Erinnerungen oft wandle und mir Gedanken mache,was ist gewesen,was war Freude,und was waren Tränen,und darauf hin,versuche ich ein meine Gewohnheiten oder Verhaltensweisen zu verändern,oder meinen Weg den ich gehe noch mal zu überprüfen.Ich lebe auch gerne heute in der Gegenwart,aber in die Zukunft?,habe ich ja keinen Einfluß drauf,und warte mal ab,was sie mir so bringen wird...alles Liebe und Gesundheit auf allen Ebenen wünsche ich jedem hier.Herz-Lichts Eva-Maria
Weswegen uns geraten wird, im "Hier und Jetzt" zu sein:
weil es stimmt!
(wie schon Andreas Henning weiter oben schrieb)
Was wir NICHT sollen, ist in der Vergangenheit oder in der Zukunft leben und dabei verdrängen oder vergessen, daß "das Leben" nur in der Gegenwart stattfindet - um uns dann zu wundern, daß wir nicht glücklich werden.
Nur im Hier und Jetzt sind wir im Fluss des Lebens!
Das schließt aber nicht aus, im "Hier und Jetzt", also bewußt, an die Vergangenheit zu denken, darüber zu lachen oder zu weinen, Schlüsse zu ziehen, Unverarbeitetes zu entdecken, um es dann -Jetzt!- verarbeiten zu können und zu wollen, oder es einfach nur geniessen, und sich die "Rose" in Liebe anzuschauen, um in dem Bild zu bleiben.
- oder über die Zukunft nachzudenken: was will ich?, wofür will ich mich öffnen? Wo möchte ich mich wann und wo wie sehen? Um, auch hier, dann loszulassen und die Umsetzung im "Jetzt" zu beginnen und zu empfangen.
In vollem Bewußtsein und in voller Verantwortung
(im Grunde,wie es auch schon "eitsch pii dabbeljuh" ein paar Zeilen höher schrieb...), aber vor allem
in Liebe und Dankbarkeit!
- daß uns das manchmal nicht so gelingt, steht auf einem anderen Blatt,
:-)
dafür sind wir Menschen!
aber daß es immer besser gelingt, dafür trägt Ihr "Zeit zu Leben - Newsletter" bei, liebe Frau Konnerth. Daher Ihnen und Ihrem ganzen Team an dieser Stelle ein Herzlichstes Dankeschön und auch Ihnen eine be-sinnliche Weihnacht und die besten Wünsche für das kommende Jahr!
Patricia Jung
es ist mir eine freude,die texte zu erfahren...danke-auch ich glaube an das hier und jetzt als wesentlichen lebensimpuls.aber-meine erinnerung kommt in meinen kindern ,auch wenn sie nun selbstständig sind ,immer wieder auf mich zu,aus mir heraus- und es ist nicht möglich,ohne sie zu leben.was allerdings sich verändert,der blick darauf.das verständnis für mich zu erlangen,warum ich wann was inszeniert habe,lässt mich über mich staunen und nach-denken.die rose ist da schwer zu finden,aber gesucht habe ich sie immer...
mein leben ist wohl immer erfüllter und schöner geworden,deshalb erlebe ich das hier und jetzt als den spannendsten moment-denn ich bin erfahrung,die mich zu einem bestimmten dasein durch mein eigenes denken zwingt.autentizität ist das mein ziel,nicht nur ein wort -da hat die rose mit ihren stacheln im hier und jetzt seinen platz.
erinnerung heisst für mich,mich finden,wie ich wirklich bin-daran will ich mich erinnern.denn darin steckt die kraft,im winter rosen zu pflücken,um sie zu verschenken,weil ich immer neue finden kann.
danke für diese erinnerung...eine gesegnete zeit und einen engel,der uns führt wünscht ute
es ist mir eine freude,die texte zu erfahren...danke-auch ich glaube an das hier und jetzt als wesentlichen lebensimpuls.aber-meine erinnerung kommt in meinen kindern ,auch wenn sie nun selbstständig sind ,immer wieder auf mich zu,aus mir heraus- und es ist nicht möglich,ohne sie zu leben.was allerdings sich verändert,der blick darauf.das verständnis für mich zu erlangen,warum ich wann was inszeniert habe,lässt mich über mich staunen und nach-denken.die rose ist da schwer zu finden,aber gesucht habe ich sie immer...
mein leben ist wohl immer erfüllter und schöner geworden,deshalb erlebe ich das hier und jetzt als den spannendsten moment-denn ich bin erfahrung,die mich zu einem bestimmten dasein durch mein eigenes denken zwingt.autentizität ist das mein ziel,nicht nur ein wort -da hat die rose mit ihren stacheln im hier und jetzt seinen platz.
erinnerung heisst für mich,mich finden,wie ich wirklich bin-daran will ich mich erinnern.denn darin steckt die kraft,im winter rosen zu pflücken,um sie zu verschenken,weil ich immer neue finden kann.
danke für diese erinnerung...eine gesegnete zeit und einen engel,der uns führt wünscht ute
Liebe Weihnachts - Kommune!
Ich habe mich durch Ihre/Eure Worte entschlossen, meine ERINNERUNGEN loszulassen, weil ich eigentlich immer an früher und sehr viel nachdenke und das eigentlich gar nichts bringt.
Gelungenes aus der Vergangenheit ist natürlich ein Schatz und spiegelt sich auch in Körper + Geist und wir können dankbar sein.
Aber mein RUMHÄNGEN im Alten war einfach zu viel und ich möcht´ jetzt noch vor Weihnachten GROSSREINEMACHEN.
* Schiff Ahoi *
Hier spricht Ihre/Eure Worte aus dem Herzen.
Es geht bei uns keine Familienfeier an diesem Thema vorbei.
Bei fortgeschrittener Zeit brauchen meine Mutter und ich sich nur abzuschauen und wir erzählen und lachen über unsere "kleinen Geschichten aus der Kindheit und Jugendzeit" auch wenn der eine oder andere in der Runde schon die Augen verdreht und es kommt der Satz: Schon wieder.
Wir hatten es früher nicht einfach,aber es war einfach und schön.
Noch heute sehe ich die Freude meiner Mutter in den Augen und:
dass war unserer Zeit.
„Erinnerung ist die Kraft, im Winter Rosen zu pflücken“
Ich bin froh auch hier einmal zu lesen, dass man sich an seine Vergangenheit ruhig erinnern soll bzw. darf. Letzt sah ich im Fernsehen einen Beitrag über die Aborigines in Australien und da sagte ein Mann dieses Urvolkes: Deine Vergangenheit gehört zu Dir. Wozu Verdrängen oder verleumden, sie ist ein erlebter Teil deines Wesens. Ohne sie, wärst Du nicht.
Mir tat das sehr gut, denn es gab bei mir, wie sicherlich auch bei anderen Menschen, viel Gutes und viele weniger gutes. Und manchmal sitze ich halt in meinem Ohrensessel und erinnere mich. Es kommen Tränen, ab auch Lachen.
Ich habe angefangen mir ein „Freudebuch“ zuzulegen, wo ich fast jeden Tag meine positiven Erlebnisse eintrage. Und ich muss sagen, das tut mir sehr gut. Denn dadurch habe ich festgestellt, dass ich täglich 80 % positiv und 20 % nur negativ erlebe. Somit wird das Negative nicht Überdimensional
Wenn ich dann rückblätternd in meinem „Freudebuch“ lese, kommt eine angenehme ruhige Stimmung in mir auf.
Zurück zum Zitat: Wenn ich im Alter in diesem Buch wieder lese, werde ich auch Rosen pflücken können, da negative Erinnerungen durch positive ausgeglichen werden. Die Dornen tun dann nicht mehr so weh.
Allen eine frohe Weihnacht—Liebe Grüße
Erinnerungen (Vergangenheit)sind letztendlich die Summe unseres Lebens und sie zu ignorieren würde heissen, unser Leben nicht gelebt zu haben....
Ich könnte sehr-sehr viel zu diesem thema schreiben, es würden seiten darauf gehen. Ich habe das letzte jahr unheimlich viel erfahrungen gemacht. Viel schmerzhafte, aber auch sehr viel schöne momente erleben dürfen. Ich errinere mich gerne auch an die schmerzhaften dinge, denn ohne diese erfahrung hätte ich die schönen momente nicht erlebt. Also heute schwebe ich gerne auch in errinerungen wenn es mir mal nicht so gut geht. Es gibt mir wieder sehr viel kraft und mut weiter zu machen.
Liebe grüsse an alle!!!!!!