Die Basis von Glück und Zufriedenheit
Von Tania Konnerth • 28 Kommentare
"Habe Vertrauen zum Sosein der Dinge."
– Laotse
Wir fragen uns hier bei "Zeit zu leben" ja immer wieder, was genau das Gefühl von Zufriedenheit und Glück ausmacht, nach dem sich so viele Menschen sehnen. Die Antworten darauf sind vielfältig, weil das, was uns glücklich macht, natürlich sehr individuell ist.
Aber es gibt etwas, das sich durch das Gefühl von Glück und Zufriedenheit durchzieht – egal, was man gerade tut oder in welcher Situation man sich gerade befindet.
Und das ist Vertrauen.
Vertrauen darin, dass alles richtig ist, wie es ist. Vertrauen, dass sich alles immer wieder zum Guten wenden wird. Vertrauen, dass man auch schwierige Herausforderungen meistern kann.
Vertrauen in das Sosein der Dinge, wie Laotse sagt.
Wie man dieses Vertrauen erreicht? Hier gibt es, wie so oft, kein Rezept, keinen ultimativen Tipp und keine Strategie, denke ich. Vertrauen ist etwas, das wachsen muss. Es entsteht aus erste kleinen Samen der Zuversicht und kann mit der Zeit, wenn wir es nähren, immer kräftiger werden. Mal mag der Sturm einen Ast abreißen und ja, vielleicht wird es auch mal ganz gebrochen. Es kann aber vom Wurzelwerk immer wieder neu entstehen.
Ich glaube, Vertrauen entsteht aus dem Vertrauen zu vertrauen. Aus dem Vertrauen, dass wir vertrauen können. Aus dem Vertrauen in uns selbst.
Was meinen Sie?






Manchmal kommt das Vertrauen in einen Selbst abhanden , wodurch kann man es wiederfinden ? Das würde mich ein gutes Stück weiterbringen auf meinem Weg.
Diese Frage finde ich sehr klug gestellt und würde mich über einen Beitrag seitens der Redaktion freuen.
*Tania Konnerth schreibt:*
Ich denke, ich habe meine Gedanken dazu ja bereits dargelegt - viel spannender finde ich, was andere dazu meine. Warten wir einfach mal auf Antworten, ok?
Herzlich,
Tania vom "Zeit zu leben"-Team
@Birgitt
ich glaube,vertrauen hat auch etwas mit liebe zu tun.
wenn du jemanden liebst ,dann vertraust du ihm auch.
wie ist das bei dir?
liebst du dich?
schau einmal in den spiegel und frage dich,ob du diesen menschen den du dort siehst liebst und ob er vertrauenswürdig ist.
mit sicherheit wirst du dinge in deinem spiegelbild entdecken,die es sich lohnt zu lieben.
gib diesem menschen eine chance und vertraue ihm.
lilifee
@ Birgit: Aus eigener und teils sehr schmerzhafter Erfahrung kann ich Dir sagen, dass manche Dinge ihre Zeit brauchen. Darüber hinaus könntest Du vielleicht ein wenig zum Thema Selbst (-wertgefühl, -vertrauen, -bewusstsein) lesen und/oder Dir Hilfe von außen holen. Professionelle Hilfe kann sehr unterschiedlich aussehen. Ich selbst treffe mich immer mal wieder mit einer Heilbegleiterin, deren Hellgesichtigkeit ich vertraue.
Für mich gibt es auch keine wirklichen "Zufälle" im Sinn von Beliebigkeit. Ganz im Kontext von Tania kann ich im Nachhinein immer mal wieder bestätigen, dass jedes Ding, das mir widerfährt, seinen besonderen Sinn hatte bzw. hat.
Die Tatsache, dass Du Dich selber fragst, wie Du Dein Selbstvertrauen verbesserst, ist bereits ein erster und wichtiger Schritt.
lilifee , ich denke , der Mensch liebt sich mal mehr , mal weniger , je nach innerer Gefühlslage.
Ja , es gibt Eigenschaften , die ich an mir mag , die ich richtig gut finde.
Reicht das ?
Menschen möchten anerkannt und geliebt werden , aber andere Menschen setzen mitunter andere Prioritäten.
Bist du so gefestigt?
@Birgit.....und warum läßt du dir deine gefühle durch andere menschen machen????....
es stimmt,andere menschen setzen andere prioritäten,doch muß ich mich nicht immer fragen,was MIR wichtig ist?
liebe Birgit,natürlich bin ich auch nicht immer so gefestigt--lächel--doch ich gebe mir mühe und versuche mir immer in solchen situationen zu sagen,dass, wenn irgendjemand irgentewas über mich denkt das NUR seine meinung ist.
ich Muß diese meinung nicht teilen.
Virginia Satir hat gesagt:Ich bin ich und sowie ich bin,bin ich ok
ganz liebe grüße
lilifee
Die Aussage von Virginia Satir hört sich gut an .
Aber der Mensch lebt nicht für sich allein.
Er lebt mit anderen zusammen und da fängt es an schwierig zu werden.
Unterschiedliche Erwartungen treffen aufeinander.
Wenn in einer Beziehung ein Ungleichgewicht besteht , dann hilft es wenig , zu sagen :
Ich bin ich und so wie ich bin, bin ich O.k.
Ich frage mich eher , ob die Beziehung dieses Ungleichgewicht auf Dauer aushält , was es eventuell für Konsequenzen mit sich bringt und ob ich damit umgehen kann?
Meine eigentliche Frage lautete aber anders und ich habe das Gefühl vom Thema abgekommen zu sein :-)
Manchmal kommt das Vertrauen in einen selbst abhanden.
Wodurch kann man es wiederfinden ?
Selbstständiges Handeln fällt mir dazu ein und sich eventuellen Ängsten stellen.......
@Birgitt,ok, fangen wir nocheinmal von vorne an.
das wort "selbstvertrauen" setzt sich zusammen aus den wörtern "selbst" und "vertrauen".
wer also,soll dir vertrauen,wenn du dir nicht selbst vertraust????....
sich ängsten zu stellen,ist mit sicherheit sehr wichtig.
kennst du deine ängste?
kannst du sie benennen?
dann schau sie dir an.
eigentlich sind es doch nicht die dinge ansich,die uns beunruhigen,sondern die gedanken die wir uns zu den dingen mache.
was beunruhigt dich so sehr,dass du dir selber nicht mehr vertraust?.
liebe grüße
lilifee
lilifee
das ist eine sehr gute Frage ; ...was beunruhigt dich so sehr , daß du dir selber nicht mehr vertraust ?
Das ist der Punkt , ein guter Ansatz über den ich nachdenken werde.Danke
Hallo,
Vertrauen ist auch bei mir nicht einfach und immer in gleichem Maße da. Manchmal bekomme ich es geschenkt. Ich stehe morgens schon mit dem guten Gefühl auf, dass ich darauf vertrauen kann, dass ich schon irgendwie eine Lösung für alles finde, dass der Tag gut gelingt.
Manchmal ist das nicht so.
Warum auch immer.
Es gibt zwei Strategien, die mir jetzt gerade einfallen, die mir da helfen.
- ich schaue auf vergangene, schwierige Zeiten und sehe, dass es mir gelungen ist, die zu bewältigen. Das hilft mir dann, darauf zu vertrauen, dass ich auch das, was gerade ansteht, bewältige.
- ein chinesisches Sprichwort: Angst klopft an die Tür - Vertrauen öffnet - und niemand ist draußen. So merkwürdig das vielleicht klingt, aber allein schon, wenn ich dieses Sprichwort innerlich sage, wächst mein Vertrauen. Schon das Wort "Vertrauen" zu denken, hilft mir, es größer werden zu lassen.
Vielleicht fällt mir noch mehr ein ;-) oder euch...
Ganz liebe Grüße
Ibis
Die Basis für Vertrauen ist meiner Erfahrung nach das Selbstvertrauen. Wenn ich mir selbst vertraue, kann ich auch anderen Vertrauen schenken. Das finde ich wichtig: Vertrauen ist ein Geschenk, das man als Vorleistung in andere investieren muss, damit man selbst auch Vertrauen geschenkt bekommt. Man kann nicht sagen: Vertraue mir, dann vertraue ich auch dir. Nein, man muss sagen: Ich vertraue dir - und kann dann hoffen, dass der andere in der Folge einem auch vertraut.
Sich selbstvertrauen heißt, sich bewusst mit den eigenen Stärken und Schwächen auseinandersetzen, die eigenen Grenzen kennen und lernen, damit umzugehen.
Einen schönen Wintertag wünsche ich allen!
Lillifee ist mir mit der Antwort sozusagen zuvor gekommen. Genau das war es, was ich hier spontan nach Erhalt des Newsletters antworten wollte. Auch für mich ist es die Liebe, die das Vertrauen in mir wachsen und stark werden lässt. Liebe und Vertrauen sind die Basis meines Lebens.
Birgit schreibt: "Ja , es gibt Eigenschaften , die ich an mir mag , die ich richtig gut finde. Reicht das ?"
Das ist ein sehr guter Anfang, sich dieser Eigenschaften bewusst zu sein ... genau zu wissen, was wir auf Anhieb an uns mögen. Doch auch die Dinge, die andere Menschen so gerne an uns kritisieren, gehören zu uns. Machen uns zu genau dem Menschen, der wir sind, zu etwas Einzigartigem. Vielleicht mögen wir sie ja einfach NOCH nicht, weil wir sie immer versuchen mit den Augen der anderen zu sehen. Wenn ich jedoch versuche, eine liebevolle eigene Sichtweise auf meine scheinbar "schlechten" Eigenschaften zu finden, dann gewinne ich langsam Schritt für Schritt Vertrauen ... Vertrauen, dass auch diese Dinge sinn-voll sind - für mich!
Liebe Grüße
Walburga
Ich bin der Ansicht, dass besonders spirituell geprägte Menschen das Wort Vertrauen leichter fällt.
Wenn ich das Gefühl habe, auf dem falschen Weg zu sein, dann geht mir das Vertrauen oft schnell verloren, was aber auch völlig in Ordnung ist und ich schreite quasi ein, um meine Lebensumstände zu ändern. So lange ich jedoch das Gefühl habe, dass alles mit mir und meinem Umfeld im Reinen ist, lasse ich die Dinge einfach so geschehen, wie sie passieren.
Vertrauen entsteht durch Erfahrungen, die man in seinem Leben gesammelt hat, durch ein gewisses Maß an Intelligenz in sich und sein Umfeld und durch eine gewisse Zufriedenheit mit sich selber und das Selbstbewusstsein, in das eigene Handeln, dass das was man tut, richtig ist.
So ungefähr ist es jedenfalls bei mir!
Mein Vertrauen ins Leben basiert auf einer Reihe von Wundern die mir wiederfahren sind; in Situationen größter Not wurde mir völlig überraschend und unerwartet Hilfe zu teil; immer und immer wieder. Doch erst als ich offen war für Wunder, passierten diese auch.
Ich habe dazu folgende Grundeinstellung:
1. Nicht perfekt zu sein bedeutet, Mensch zu sein.
2. Es gibt für alle Probleme eine Lösung.
3. Ich glaube an Wunder
4. Ich habe eine freudige offene Erwartungshaltung
Und wenn ich mal nicht so gut drauf bin, dann bin ich mir auch nicht böse, denn da fange ich dann wieder bei Punkt 1 an. So kann ich das Leben nehmen wie es kommt und endlich: LOSLASSEN!
So kann das Leben endlich ein spannendes Abenteuer sein!
Liebe Grüße Romana
Ich möchte nun auch noch etwas anmerken und an das letzte anknüpfen.Angst ist ein wichtiger Aspekt zum Thema Vertrauen und die sollte man hinterfragen und ergründen.Und aus Angst kann dann Mut werde, was ich aus eigener Erfahrung weiß und dazu habe ich ein Gedicht/Spruch den ich Euch alle ans Herz legen möchte (leider weiß ich nicht von wem er ist):
Wenn die Menschen dich ablehnen, habe wenigsten Du den Mut, zu Dir zu halten.
Wenn Du einen Fehler machst,habe den Mut,Dich trotzdem anzunehmen.
Wenn Du schwach bist,habe den Mut, Dir beizustehen.
Wenn Du kritisiert wirst,habe den Mut, zu Dir zu halten.
Habe den Mut, Deiner bester Freund zu sein!
Hallo,
ich habe vielleicht einen kleinen Tipp oder Denkansatz für Euch:
1. Glück findet Ihr nur in Euch selbst. Ihr könnt nicht von einer anderen Person oder materiellen Dingen verlangen, dass diese Euch glücklich machen.
2. Denkt nicht daran was Ihr nicht könnt sondern überlegt was Eure Stärken sind und baut diese weiter aus.
3. Lebt im JETZT und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Das was gewesen ist könnt Ihr nicht mehr ändern und das was kommt wissen wir nicht. Warum also soviel Energie verschwenden für Dinge, die wir nicht (mehr) beeinflussen können?
und 4. Wann habt Ihr zum letzten Mal so richtig gelacht? Mit vielen Menschen zusammen lachen macht glücklich, gibt Selbstvertrauen und ist sogar gesund! Versucht es einmal mit Lachyoga. Nicht nur in Deutschland gibt es viele Lachclubs, in über 60 Ländern wird das gemeinsame Lachen praktiziert.
Es grüßt Euch ganz herzlich
Dani
Dani spricht mir aus dem Herzen.
"Es ist nicht einfach Glück und Frieden
in sich selbst zu finden,
aber hoffnungslos ist die Suche
an einem anderen Ort."
(Autor, mir nicht bekannt)
Für mich wird das ein lebenslanges Suchen sein, ich gebe jedoch nicht auf.
Es grüßt herzlich
porky
Aber eigentlich ging es ja um Vertrauen.
Also : Thema verfehlt!
porky
Hallo zusammen!
Es ist sehr interessant zu lesen, welche verschiedene Ansichten bzgl. des Themas existieren. Eins haben aber alle gemeinsam: Und zwar, dass wir alle nach dem inneren Frieden suchen, nach Vertrauen, Liebe und Glückseligkeit. Wir fühlen uns gut, wir haben Selbstvertrauen wenn es uns gesundheitlich gut geht, der Job läuft prima und auch in der Partnerschaft scheint das Glück auf unserer Seite zu sein. Jedoch wie lange? All diese Dinge sind nicht beständig, da diese äusseren Einflüsse nicht von ewiger Dauer sind, es tauchen Schwierigkeiten im Leben auf, die uns manchmal an uns zweifeln lassen...das VERTRAUEN in uns selbst machen wir abhängig von anderen MENSCHEN wie zb. unseren Chef oder Partner. Diese Abhängigkeit wird nie zum Inneren Frieden führen, ok sie sind in der Lage uns für eine gewisse Zeit glücklich uu machen, aber sie sind nicht in der Lage uns zufrieden sein zu lassen, unserer Herz mit Ruhe zu füllen und das stetig über die Zeit. Mein Glück hängt nicht von anderen ab, meine Zufridenheit kriege ich nicht durch andere Menschen. Für mich liegt die Lösung im Glauben, der mir Kraft und Halt schenkt, in diesem Leben trotz Prüfungen mit Zuversicht und GOTTVERTRAUEN zu führen. Probleme sind eigentlich etwas Gutes für uns! Probleme sind nicht Probleme, sondern Herausforderungen, innerlich zu wachsen, mit dem Ziel besser zu werden. Ich wünsche euch allen die wahre Glückseligkeit, die in der dauerhaften Sorglosigkeit der Seele ruht und in der innerern Ruhe des Herzens. So sind wir in der Lage vieles im Leben zu verkraften...
Einen schönen Sonntag noch!
Firdaus
Romana ; Nicht perfekt zu sein , heißt Mensch zu sein.( Das gefällt mir gut )
Dani ; 1. Glück findet Ihr nur in Euch selbst. Ihr könnt nicht von einer anderen Person oder materiellen Dingen verlangen, dass diese Euch glücklich machen.
Diese Aussage gefällt mir.
Nur leider wissen das zu wenige Menschen , :-)
Es sind wohl mit die Erwartungen , die man in sein Gegenüber hat.
Ich brauche etwas und der andere soll mir das geben , damit ich glücklich sein kann.
Aber manchmal ist man nicht in der Lage einem anderen das zu geben , was ihm so imens wichtig erscheint.
Firdaus ; Wir fühlen uns gut, wir haben Selbstvertrauen wenn es uns gesundheitlich gut geht, der Job läuft prima und auch in der Partnerschaft scheint das Glück auf unserer Seite zu sein. Jedoch wie lange? All diese Dinge sind nicht beständig,.......
Wohl dem der das weiß :-)
( wir kennen sicher alle Menschen, , die erwarten , daß dieses Glück ewig anhalten soll ) Diese sind dann mitunter mehr als enttäuscht , wenn dieser Wunsch sich nícht erfüllt , weil sich Schwierigkeiten auftun.
Die Dinge im Leben nicht mehr reibungslos funktionieren.
Wenn man mit solchen Menschen zusammenlebt , ist es da verwunderlich , daß das eigene Selbstwertgefühl ins schwanken gerät?
Grüße Birgit
Trauen, sich trauen-
Trau dich-
Was ist wenn ich vorwärts gehe,mein Misstrauen vergesse?
Was erwartet mich?
Ist da jemand?
Trau dich.
Wie einen Muskel die Fähigkeit trainiere unbekümmert Schritte zu gehen,
in Sicherheit, dass es recht ist.
Täglich lachend lebendiger werden.
Trau Dich.
Lass es zu,Dich Dir zuzumuten.
Das Ziel heißt ganz werden.
Du,Der die und all.
Einfach trauen.
Einfach nur so.
LG Grüße
Margarit
Grüße aus dem schönen Köln!
Was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff "Vertrauen"?
1.) Hinter dem Begriff "Vertrauen" verbergen sich für mich zwei Dinge:
A -» Meine GENERELLE BEREITSCHAFFT, Vertrauen zu geben.
B -» DIE AUSWIRKUNG MEINER BEREITSCHAFT, also der Zustand, in dem ich mich befinde, wenn ich Vertrauen geben habe.
2.) Wenn ich vertraue (A), fühlt es sich so für mich so an, als wäre es ein Zustand (B)
3.) Wenn ich vertraue, tue ich das ganz oder gar nicht. So wie schwanger sein. (Geht bei mir nicht, weil ich ein Bube bin, aber zur Veranschaulichung geht das Beispiel schon klar ;-)
4.) Meine Bereitschaft bedarf der regelmäßigen Erneuerung, weil es ein Gefühl ist das sich wandeln kann.
5.) Wenn mein Vertrauen einmal erschüttert ist, so kann ich es wieder erneuern.
6.) Mein gegebenes Vertrauen schafft mir ein Gefühl von Verbundenheit, mit der Person oder dem Objekt meines Vertrauens.
7.) Meine generelle Bereitschaft, Vertrauen zu geben, kann sich für mich zwar im Einzelfalle nachteilig auswirken, die Vorteiligen Situationen sind bei genauerer Betrachtung in der gewaltigen Überzahl.
Fazit (für mich):
Kontrolle ist Gut, Vertrauen ist Besser!
Grüsse,
MO de Cologne
Grüße aus dem schönen Köln!
Was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff "Vertrauen"?
1.) Hinter dem Begriff "Vertrauen" verbergen sich für mich zwei Dinge:
A -» Meine GENERELLE BEREITSCHAFFT, Vertrauen zu geben.
B -» DIE AUSWIRKUNG MEINER BEREITSCHAFT, also der Zustand, in dem ich mich befinde, wenn ich Vertrauen geben habe.
2.) Wenn ich vertraue (A), fühlt es sich so für mich so an, als wäre es ein Zustand (B)
3.) Wenn ich vertraue, tue ich das ganz oder gar nicht. So wie schwanger sein. (Geht bei mir nicht, weil ich ein Bube bin, aber zur Veranschaulichung geht das Beispiel schon klar ;-)
4.) Meine Bereitschaft bedarf der regelmäßigen Erneuerung, weil es ein Gefühl ist das sich wandeln kann.
5.) Wenn mein Vertrauen einmal erschüttert ist, so kann ich es wieder erneuern.
6.) Mein gegebenes Vertrauen schafft mir ein Gefühl von Verbundenheit, mit der Person oder dem Objekt meines Vertrauens.
7.) Meine generelle Bereitschaft, Vertrauen zu geben, kann sich für mich zwar im Einzelfalle nachteilig auswirken, die Vorteiligen Situationen sind bei genauerer Betrachtung in der gewaltigen Überzahl.
Fazit (für mich):
Kontrolle ist Gut, Vertrauen ist Besser!
Grüsse,
MO de Cologne
Liebe Birgit,
ich möchte gerne auf deine erste Frage zurückkommen, die ich ebenfalls sehr wichtig finde.
"Manchmal kommt das Vertrauen in einen Selbst abhanden, wodurch kann man es wiederfinden?"
Vertrauen zu fassen bzw. es wieder zu finden, ist leichter, wenn man weiß, nach welchen Regeln das Leben spielt. Viele Menschen wissen nicht, dass es neben den Naturgesetzen auch geistige Gesetzmäßigkeiten gibt.
Wir alle haben endlos großes Vertrauen, wenn es um die Naturgesetze geht. Abends, wenn wir uns schlafen legen, dann gehen wir nämlich wie selbstverständlich davon aus, dass wir am nächsten Morgen wieder aufwachen. Welch‘ großes Vertrauen wir da aufbringen! Und tatsächlich: Am nächsten Tag dreht sich die Welt weiter. Auch gehen wir davon aus, dass ein Magnet am Kühlschrank haftet. Das müsste so nicht sein, aber wir selbst haben schon viele Male diese Erfahrung gemacht und haben es sogar gelehrt bekommen, die Kräfte der Natur. Vertrauen basiert also auf zu Wissen gewordenen Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben.
Die Gesellschaft hat ebenfalls Regeln und Vereinbarungen getroffen, um uns den Aufbau von Vertrauen zu erleichtern. So erwarten wir bei einem Besuch auf einem Ball beispielsweise, dass die Damen schöne Kleider tragen und die Herren einen Smoking. Da diese gesellschaftlichen Absprachen existieren, fühlen wir uns sicherer, wenn wir uns nach diesen Gesetzen verhalten und auch ein Ballkleid oder einen Smoking tragen.
Auch das Leben funktioniert nach einer großen Ordnung. Diese Ordnung wurde von Hermes Trismegistos schon im alten Ägypten gelehrt, in sieben geistige Gesetze (Hermetische Prinzipien) aufgegliedert und wird derzeit populärwissenschaftlich über Bücher und andere audio-visuelle Medien wieder in den Blickpunkt gerückt.
Wenn ich verstanden habe, wie das Leben auf meine Gedanken, Worte und Handlungen zum Beispiel nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung reagiert, dann kann nichts mehr passieren, was mich überrascht. Im ersten Moment gelingt es uns nicht immer, die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung zu erkennen, so dass uns eine Situation überraschend oder erscheinen mag. Wir definieren es dann gerne als Zufall.
Wenn wir aber tiefer schauen, dann stellen wir oft fest, dass ein Zusammenhang besteht.
Z.B. erkennen wir, dass wir von unserem Partner verlassen wurden, weil wir uns selbst für ihn aufgeopfert und uns und unsere Bedürfnisse damit im Stich gelassen haben. Oder wir werden gemobbt und müssen uns ehrlich eingestehen, dass auch wir hinter verschlossener Türe gerne mal mit unseren Freundinnen lästern. Nicht immer zahlt das Leben im gleichen Maße zurück, was wir geben. Gerne zeigt es uns auch wie unter einem Vergrößerungsglas, was wir an uns verändern sollen.
Manchmal ist es gut, beim Erkennen der Zusammenhänge eine Beratung oder ein Coaching bei jemandem in Anspruch zu nehmen, der mit den geistigen Gesetzen und der Sprache des Lebens vertraut ist. Selbst wenn wir oft den Splitter im Auge eines anderen erkennen, heißt das noch nicht automatisch, dass wir den Balken im eigenen Auge erkennen.
Das Wichtigste ist nach meiner Ansicht: Wenn das Vertrauen verloren gegangen ist, dann ist es unabdingbar, dass wir uns nicht nur mit den Naturwissenschaften und -gesetzen sondern mit den geistigen Gesetzen befassen, die aller Materie übergeordnet sind.
Nur wenn wir diese Gesetze und die Möglichkeiten ihrer Anwendung kennen, können wir Schritt für Schritt ausprobieren, uns nach ihnen zu verhalten, so wie wir auch Sicherheit verspüren, wenn wir auf einem Ball die passende Kleidung tragen.
Es gibt kein schwarz und weiß beim Thema Vertrauen. Vertrauen kennt viele Abstufungen. Unsicherheit und Sorge, Zweifel, Ängste ja sogar Todesangst sind nur einige Bezeichnungen, die das deutlich machen. Und von unseren größten Ängsten hin können wir uns dann Schritt für Schritt bis zum Vertrauen vorarbeiten. Und irgendwann fühlen wir uns sicher genug und vertrauen sogar auf uns, selbst wenn wir in einer Jeans und einem T-Shirt zum Ball gehen würden.
Um den Weg zum Vertrauen zu gehen, braucht es ein gewisses Maß an Offenheit für neue Denkansätze. Es genügt, wenn der Mensch, der nicht mehr vertrauen kann, die Tür nur einen kleinen Spalt offen gelassen hat, damit derjenige eintreten kann, der dieses Vertrauen hat. Vertrauen lernt man am besten von jemandem, der selbst vertraut. Kennen Sie jemanden mit einem unerschütterlichen Vertrauen? Woher bezieht er sein Vertrauen? Wenn Sie diese Person als Lehrer hätten, was würde sein Leitgedanke sein?
Wenn wir lernen im Großen zu vertrauen, nämlich auf das Leben oder Gott - und das ist wesentlich leichter zu fassen, wenn wir die Gesetze kennen, nach denen das Leben funktioniert - dann können wir auch im Kleinen bzw. im Alltäglichen Vertrauen fassen. Womit wir wieder bei einem der Hermetischen Prinzipien wären. Das Prinzip der Entsprechung besagt: Wie das Ganze, so der Teil.
Ich wünsche allen auf dem Weg zum Vertrauen den größtmöglichen Erfolg!
Swantje
© Swantje Gebauer, 12. Jan. 2010
*Tania Konnerth schreibt:*
Bitte keine Eigenwerbung und keine URLs, vielen Dank!
Herzlich,
Tania vom "Zeit zu leben"-Team
an Thomas L."Heilbegleiterin, deren Hellgesichtigkeit ich vertraue"
Wen meinst Du damit und was macht diese Frau?
Ich habe langsam keine Lust mehr, in das Leben zu vertrauen. Immer wenn ich denke, ich habe es geschafft wieder aufzustehen, fall ich noch heftiger auf die Nase.
Woher weiß man, dass das Leben es gut mit einem meint?
Angenommen,man hat das Urvertrauen, das man in den ersten Jahren über seine Eltern bekommen sollte, nicht bekommen. Ist es dann möglich, es noch irgendwie zu lernen?
Gruß
Claudia
@Mo:
Punkt 5: "Wenn mein Vertrauen einmal erschüttert ist, so kann ich es wieder erneuern."
Bist du dir da sicher? Einfach so erneuern? Woher schöpfst du die Kraft?
Swantje schreibt :
...auch gehen wir davon aus , daß ein Magnet am Kühlschrank haftet.
Das müßte so nicht sein , aber wir selbst haben schon viele Male diese Erfahrung gemacht und haben es sogar gelehrt bekommen , die Kräfte der Natur.
Vertrauen basiert also auf zu Wissen gewordenen Erfahrungen , die wir bisher gemacht haben.
Was , wenn man dieses Vertrauen nicht mehr in sich trägt , daß zBsp. der Magnet am Kühlschrank haftet , der Hängeschrank gut befestigt an der Wand hängt , das Auto nicht wegrollen kann , weil die Handbremse gezogen ist usw.
Wie geht man mit diesen Unsicherheiten um ?
Birgit
Hallo,
ich hatte auch einer Erfahrung in der letzten Woche gehabt,was mit "Vertrauen "zu tun hatte.
Eine Darmspiegelung stand an,und ich hatte Angst,wie der Artzt kam,und es losgehen sollte,sagte ich zu ihm,ich schenke Ihnen jetzt mein ganzes "Vertrauen",und von da an war meine Angst weggeblasen.Habe alles besten Überstanden.
Habe aber auch gelernt das es wichtig ist,mir in allem erstmal selbst "Vertrauen".
Gruß Eva-Maria
Hallo Birgit!
und alle anderen natürlich :-)
Stell dir mal vor du sitzt im Kino, vor einer rießigen Leinwand. Du bist Regisseur und Hauptdarsteller zugleich! Es ist aber kein Film in dem Sinne, sondern es ist ein "Fortsetzungsfilm". Jeden Tag kommt eine Folge, und am Ende des Tages steht "Fortsetzung folgt"
Du schreibst also das Stück daß du spielst selbst. Das heißt, du kannst den Film immer so fortsetzen wie DU es willst! Wenn dir also eine Folge nicht so gut gelungen ist...KEIN PROBLEM, sieh`s locker... du kannst den nächsten Tag, die nächste Stunde, sogar die nächste Minute so schreiben wie es DIR am besten gefällt!
Ergo: sehe es auf spielerische, lustige Weise und du brauchst keine Angst mehr haben etwas falsch machen zu können (dann ist halt eine Folge nicht so gut), dir wird bewusst wie DU dein Leben beeinflussen kannst. Und wenn dir das bewusst wird, wird die Angst davor Fehler zu machen geringer, du bekommst immer wieder eine kleine Bestätigung, und so kann dein Vertrauen in dich selbst wieder wachsen!
Versuchs doch einfach! und wenns nicht klappt, was solls, einen Versuch ist es wert! Und hey... es macht Spaß!
Namaste
Bianca