Ein Wort an alle Schwarzseher
Von Tania Konnerth • 51 Kommentare
„Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst.“
– Giovanni Guareschi
Liebe Pessimisten und Schwarzseherinnen!
Dies ist ein offener Brief an alle, die immer eher das Schlimmste vom Leben erwarten. Keine Sorge, ich will Sie hier nicht zum Optimismus bekehren, ganz im Gegenteil, es geht mir darum, dass Sie Ihre Sicht der Dinge sogar sehr gerne für sich behalten können.
Das klingt aus meiner Feder vielleicht ungewohnt scharf, aber ich habe inzwischen schon zu oft erlebt, dass Menschen mit einer negativen Grundeinstellung in die Welt hinausgehen und Samen des Zweifels, der Sorge und der schlimmen Befürchtungen säen. Und viele davon gehen leider auf!
- So macht sich jemand, der sich z.B. mit Feuereifer daran macht, sich einen neuen Job zu suchen, plötzlich Sorgen, er würde nichts finden, weil ihm jemand mitteilte, dass es in seiner Branche aussichtslos sei, einen guten Job zu finden.
- Oder es verlässt die Schülerin, die so gut für die Prüfung gelernt hat, plötzlich allen Mut, weil ein Klassenkamerad sagt, dass bestimmt ein ganz anderes Thema rankommt.
- Oder jemand will auf eine große Reise gehen und ist trotz einer gewissen Mulmigkeit angesichts der Abenteuer, die da anstehen, freudig erregt. Nachdem ihm jemand darlegte, welche Krankheiten er sich alle in dem Land einfangen kann und wie hoch dort doch die Kriminalität gerade Touristen gegenüber sei, hat er schon viel weniger Lust, überhaupt loszufahren.
Solche Beispiele könnte ich noch endlos weiterführen. Ihnen allen ist eines gemein: die Erkenntnis, dass Pessimismus ansteckend wirken kann. Negative Gedanken können nicht nur Stimmungen, sondern mehr noch: sie können auch Handlungen und Entscheidungen beeinflussen:
- Der Jobsuchende von oben sagt sich vielleicht, dass es unter diesen Umständen eigentlich keinen Sinn macht, es überhaupt zu versuchen.
- Die Schülerin ist vielleicht so verunsichert, dass sie die Klausur verhaut, weil ihr die Zuversicht fehlt, das Richtige gelernt zu haben.
- Und die erwähnte, geplante Reise wird vielleicht zugunsten einer Fahrt in die Pension abgebrochen, in die die Person schon immer gefahren ist.
Spätestens hier wird mehr als deutlich, wie wichtig es ist, sich vor den negativen Gedanken anderer zu schützen. Und deshalb möchte ich meine Bitte wiederholen:
Liebe Pessimisten, so sehr Ihr darum kämpft, das Ihr Eure Negativeinstellung behalten könnt und nicht mit all dem Positivdenken belästigt werdet, so seid doch so lieb und behaltet sie bitte auch konsequenterweise einfach tatsächlich bei Euch. Ihr könnt ja im Stillen darauf warten, dass alles schief geht, aber lasst doch einfach die Optimisten ihren eigenen Weg gehen.
Danke!





DANKE!
Da hat mir doch endlich mal jemand aus dem Herzen gesprochen!
Das ermutigt mich doch glich wieder, trotzdem weiterhin auf Energiesparlampen zu beharren, auch wenn ich alleine damit nicht die Welt rette. Ich werde weiterhin daran glauben, dass das Leben schön ist trotz diverser mieser Dinge, die ich schon mitgemacht habe (frei nach dem Motto: alles ist für irgendwas gut!). Und ich bin auch immer noch überzeugt davon, bald eine Arbeit zu finden ist, die sinnvoll ist und von der wir trotzdem leben können.
Das alles fiele mir noch leichter, wenn überzeugte Pseeimisten, die darauf auch noch stolz sind, einfach mal ihren Mund hielten. Mehr ist gar nicht nötig.
Einen schönen Tag noch!
Alles schön und gut. Dein Artikel enthält sehr viel Wahrheit. Aber sind denn wirklich die Pessimisten "schuld"?
Sind es nicht vielmehr die Optimisten, die an sich arbeiten sollten? Wieso läßt sich denn ein Optimist so verunsichern? Weshalb läßt er seine gute Meinung so schnell in's negative umkehren? Warum so wankelmütig und beeinflussbar?
Ziel sollte nicht sein, daß der Pessimist weniger negatives verbreitet, Ziel sollte vielmehr sein, daß der Optimist sich nicht beirren läßt. Und seinen Optimismus verbreitet!
Nicht die Dunkelheit ist schuld daran, wenn wir im Finstern stehen. Sondern die Kerze ist schuld, weil sie ausgegangen ist.
Ich bekenne, daß ich auch für Pessimismus anfällig bin. Aber ich lerne mehr und mehr bei meiner Meinung zu bleiben. Und zwar sowohl bei meiner optimistischen als auch bei meiner pessimistischen Meinung!
Und nun breche ich noch eine kleine Lanze für die Pessimisten: Ein schönes Beispiel aus der Natur zeigt, wie wichtig Pessimisten in einer Gemeinschaft sind. Wissenschaftlich wurde nachgewiesen, daß in einem Wolfsrudel die Angsthasen das gesamte Rudel zu mehr Vorsicht beeinflussen. Sie zögern, ziehen den Schwanz ein und hindern die Mutigen daran, einfach voran zu stürmen.
Gäbe es nur mutige Wölfe (Optimisten) in einem Rudel würde das Rudel bald unnötige Risiken eingehen und umkommen.
Also: verteufelt nicht die Pessimisten! Und wenn ihr Optimisten sein wollt, dann seid es!
Leider neige ich von Zeit zu Zeit selbst dazu, alles schwarz zu sehen und bin auch für meine alle Risiken abwägende Art bekannt. Manchmal stresst mich dieses Verhalten selbst und ich merke darüber hinaus, wie ich andere Menschen negativ beeinflusse. Dann bemühe ich mich wieder verstärkt um die positive Sicht der Dinge, denn bekanntlich zieht man ja die Energien an, auf die man seine Aufmerksamkeit richtet.
Allerdings fällt es mir schwer, das Gleichgewicht zu halten, was meiner Meinung nach das Richtige wäre. Denn nur alles rosarot zu sehen, wird den Dingen auch nicht gerecht. Da kann ich Nils nur zustimmen! Das Für und Wider abwägen und sich dennoch positiv ausrichten, wäre wahrscheinlich optimal.
Wann beeinflusse ich lediglich andere negativ und wann kommt meine Warnung gerade recht und schützt den Anderen? Schwierige Entscheidung, vor allem in Bezug auf Menschen, die man liebt!
Positiv zu denken, ist sowieso schwer genung. Ich muß mich ständig selbst ermahnen! Manchmal ist man einfach in einer auswegslosen Lage - da sieht man nichts positives! Wenn dann einer daher kommt und total negativ ist - dann rumpelt er dich schon schnell wieder um! Klar ist natürlich auch, das ich immer einen gesunden Mittelweg gehen muß - und auch mein Leben aktiv in die Hand nehmen muß - nur positive Gedanken alleine sind es natürlich nicht!
Generell kann ich aber nur sagen - daß es ein super Kommentar ist - denn die Negativen Energien sind mittlerweilen stark verbreitet!
Hallo zusammen,
da muss ich doch grad auch noch meinen Senf dazu abgeben. Es ist sehr schwer positiv zu denken, wenn alle rundherum nur das schlechte sehen bzw sehen wollen. Das tragische an der ganzen Sache ist die, dass es leider Gottes heut zu Tage sehr sehr viele Pessimisten gibt.
Aber wie solls denn auch anders sein wenn man für nix das man tut ein "Danke gut gemacht" hört oder "das war aber nett von dir". Man sieht leider immer nur die Fehler die jeder macht und die Tage an denen es keine Fehler gibt nimmt man als selbstverständlich hin. Es wird immer nur von jedem das "PERFEKTE" verlangt und wenn man es nicht ist (was ja eigentlich keiner ist) wird man eingetauscht gegen den nächsten. Es ist einfach heut zu Tage keine Anerkennung mehr da (im Beruflichen mal sicher nicht, da wird immer nur verlangt und verlangt und verlangt) Und da finde ich müsste schon was geschehen.
Trotz allem wünsch ich allen einen sonnigen Tag.
LG Kiki02
Ist es wirklich so, dass Pessimisten über Optimisten diese Macht haben?
Und funktioniert das auch anders herum? Na ja, vielleicht weniger, denn "mach mir nicht meinen Pessimismus mit Deinem Optimismus kaputt" habe ich ehrlich gesagt noch nicht so oft gehört.
Im Übrigen denke ich, ist die Einteilung der Welt in Optimisten oder Schwarzseher zu sehr schwarz-weiß.
Es gibt sicherlich eine Menge dazwischen, man mag sie Realisten oder kritische Realisten nennen. Aber es stimmt schon, sie sollten sich nicht zur vornehmste Aufgabe machen andere aus ihrem möglicherweise eingerichteten Wolkenkuckucksheim herauszuholen.
Andererseits, wenn das wirklich so einfach möglich sein sollte, kann der Optimismus wohl nicht so ganz groß gewesen sein,
oh je, ich ertappe mich gerade beim Schwarzsehen!
Habe aber früher auch ein "Schaffst Du das denn wohl?" zu hören bekommen und hab mich immer tierisch gefreut wenn man dann bei gelungenen Vorhaben die Zweifler als wenig kompetent erscheinen lassen konnte.
Ja, das finde ich auch so. Ich gehe sogar noch weiter: das Internet ist eigentlich auch recht negativ gepolt, wenn man sich informiert. Da kommt der ganze Kram ungefiltert rein… ist manchmal schwer, sich da abzuschotten.
Bin gerade dabei mich von einem Negativdenker scheiden zu lassen. Wobei ich dazusagen muss, dass ich sehr viel von ihm gelernt habe. Leider habe ich zu rosarot gesehen. Ich habe immer geglaubt ihn mit meinen positiven Gedanken umpolen zu können, was mir natürlich nicht gelungen ist. Im Gegenteil, ich verfiel in Depressionen. Seit einem Jahr bearbeite ich mich jetzt wieder vermehrt mit positiven Gedanken und es geht mir wieder sehr gut. Meinem Noch-Ehemann nicht. Wie auch, er hat ja nur negative Gedanken. Er tut mir eigentlich sehr leid, denn wenn man nur immer das Schlechteste sieht, wie kann man dann das Gute und Schöne im Leben erkennen?
Ich kann Tanja nur zustimmen, denn ich habe mich schon viel zu oft von etwas abbringen lassen, nur weil ein Schwarzseher
gemeint hat, dass das nichts wäre. Nun gut, es wird sie immer wieder geben,die Schwarzseher, aber ich lasse mich nicht mehr so leicht unterkriegen. Mein Motto lautet: Was ich will, das bekomme ich auch. Und da ist es dann egal, was Andere dazu sagen.
Danke für den Artikel, liebe Tania!
Wer sich immer nur das Schlechteste ausmalt kommt nicht weit im Leben. Das kann ich nur alzu gut bestätigen.
Ich arbeite sehr an mir, die negative Grundhaltung, die ich durch mein bisheriges Umfeld angelernt habe, wieder abzulegen.
Als Optimist wäre ich sicher in einigen Dingen viel weiter gekommen in meinem Leben, wäre ein anderer, glücklicher Mensch.
Hallo,
ich habe mit 17Jahren eine Therapeutin kennengelernt,seitdem ist mein Leben vorbei.Seitdem erlebe ich Sachen wie es schlimmer nicht sein kann.Ich bin wohl Pessimist geworden, jaa,aber es ist dann doch schlimmer,als ich befürchtet hatte.
Es heißt ja immer Positiv denken führt auch zu einigermaßenen Erlebnissen.
Einen schönen und freundlichen Sonntagmorgen, alle zusammen!
Das Thema reizt schon sehr zu einem Kommentar.
Ich habe mir auch die anderen Kommentare durchgelesen und festgestellt: es ist wie im "richtigen Leben": es gibt nichts, was es nicht gibt.
Ich bin ein starker Optimist, der manchmal auch sehr traurig ist und dann muss ich meine starke, so unerschütterliche und mutige Seite suchen. Mein Glück ist wohl, dass ich sie recht schnell wieder finde.
Ja, wir sind umgeben von Pessimisten, im Berufs-, Privat- und auch im übrigen Leben. Es ist wohl so, dass wir Menschen im allgemeinen viel leichter empfänglich für negative Dinge sind und diese schneller glauben, als die positiven. Auch wiegt eine "gute Nachricht" für viele nicht so "schwer" wie eine schlechte Nachricht. Die schlechten Nachrichten oder pessimistischen Haltungen werden eher für möglich gehalten.
Ich für meinen Teil schenke lieber den positiven Dingen in meinem Leben die größte Aufmerksamkeit, weil positive Dinge und Gedanken mich stärken und gute Laune verbreiten (ich glaube auch, dass ich deshalb von innen gesund bin). Eine gute und positive, optimistische Grundstimmung ist wie ein Katalysator - negative, pessimistische Grundstimmungen sind die Bremsen. Jeder muss sich ganz persönlich fragen, was er will und womit. Letzte Anmerkung/Frage: sind Pessimisten nicht auch ein wenig bequem und verschaffen sich durch die Grundhaltung ein Alibi für planmäßiges Nichtstun?
Es sind nicht immer die anderen, die Schuld tragen an der eigenen Unfähigkeit oder dem eigenen Unglück - das sagt doch der Pessimist (ich kann es sowieso nicht ändern und überhaupt, wozu soll ich mich anstrengen ...). Der Optimist, stellt sich den Herausforderungen, die deswegen nicht weniger vorhanden sind, als beim Pessimisten. Ich als Optimist versuche, jedes Problem als Aufgabe zu empfinden und suche dann nach der Lösung dafür.
Und nun wirklich meine allerletzte Anmerkung:
Optimisten sind keine Traumtänzer, sondern Gestalter.
Pessimisten sind keine Realisten, sondern Unterlasser.
Ich wünsche uns allen viele optimistische und kraftspendende Gesprächspartner.
Ich konnte länger nicht reinschauen, aber eines sollten wir Alle beachten!
Ohne das Negative kann das Positive nicht leben.
Denn die Menschen brauchen das eine wie das andere weil daraus das wahre LEBEN besteht.
Nur die rechten "Erkenntnisse"sollen wir daraus ziehen und dann danach leben und handeln.
Eine Zeit des reichen Erkennens wünsche ich allen
Liebe Tanja,
dein Auruf wundert mich hier doch sehr.
Fast so wie..liebe Raucher, zieht euch zurück und vergiftet euch im stillen Kämmerlein. :-)
Trotzem muss ich den Pessimisten mal die Stange halten..denn Deine Aussage ist wertend.
Kein Mensch wird als Optimist oder Pessimist geboren. Genauso wenig ist Jemand in allen Bereichen nur optimistisch oder pessimistisch.
Denn Erfahrungen prägen genauso.. wie das Umfeld, indem man aufwächst. Selbstunsicherheit tut ein übriges.
Positives Denken funktioniert wenn überhaupt immer nur kurzfristig. Um eine andere Sichtweise zu bekommen, muss ich mir also zuerst die Widerstände angucken...die mich behindern...oder etwas nicht tun lassen.
Wieso du dich durch Pessimisten so angegriffen fühlst..kannst Du nur selbst rausfinden, Tanja. :-)
Pessimisten wie allen anderen Menschen auch.. kann man nur wünschen, dass es ihnen gelingt, ihre Grenzen Stück um Stück zu erweitern.
Denn Niemand hat den "Papst in der Tasche".
Alles Liebe
Annette
Wie (fast) immer: mir aus dem Herzen gesprochen!
Da JEDER Mensch in sich selbst die Entscheidung trifft,
o er das halbvolle oder das halbleere Glas sieht, ist die Entscheidung Pessimist oder Optimist zu sein, eine GANZ individuelle.
Wenn Menschen sich nur mal darüber im Klaren werden, WIEVIEL KRAFT und wieviele Folgen aus ihren TÄGLICHEN Entscheidungen kommen, hätten wir sicher eine POSITIVERE Umwelt!
Euch allen einen sonnigen Sonntag!
Und ... macht weiter so!
Eure Birgit J.
Einfach Klasse, möchte es am liebsten ausdrucken und mal einigen Leuten (notfalls auch anonym) schicken.
Pessimisten können einen so runterreißen.
Danke Ralf
Schönen Sonntag zusammen
Wow, hier hat mir auch jemand aus dem Herzen gesprochen. Ich habe selber den Job gewechselt, weil es in meinem Umfeld nur noch um Schuldfragen und Fehler ging. Alle haben gemotzt und schwarz gesehen, niemand hat Lösungen gesucht oder geliefert. Lange habe ich versucht, noch positiv zu bleiben und mich irgendwann ertappt, dass ich mitgemotzt habe. Dann war Schluss.
Es ist sicherlich nicht nur die Schuld der Pessimisten, dass sie mit ihren Äusserungen andere runterziehen. Der Kommentar, dass die Positiven eben auch stärker sein müssen, ist meiner Meinung nach ebenfalls berechtigt. Aber ich habe selber gemerkt, dass es langfristig schwierig ist und sehr an die Substanz geht. Jeder hat die Möglichkeit, zu wählen, was er an sich heranlässt. Und dazu möchte ich ermutigen. Ich höre z.B. morgens um 7.00 Uhr noch keine Nachrichten, sondern wähle einen Zeitpunkt, wenn ich dazu bereit bin. Und vor allem wähle ich aus, welche Informationen für mich wichtig sind. Den Rest ignoriere ich konsequent. Das ist nicht immer einfach, aber der Segen des Internets lässt doch eine gewisse Auswahl zu.
Sonnige Grüsse
vielen lieben dank für diese wohltuenden gedanken am sonntag morgen!
wege entstehen, indem wir sie gehen. ja, optimismus ist eine kreative (schöpferische) leistung.
aber faul oder bequem sind pessimisten nicht. die emsige sucherei nach indizien, warum etwas von vorneherein zum scheitern verurteilt ist, erfordert eine ganze menge anstrengung. seufz, ich weiß, wovon ich spreche ;)
manchmal erscheinen mir pessimisten gar nicht mal als schwarzseher und madig-macher, sondern als so eine art *ausgleichende waagen*. ich erlebe das oft, wenn ich meine eigenen zweifel und bedenken zurückhalte und nur von dem vorhaben an sich erzähle. gebe ich dann mehr von mir selbst preis, kann ich sie auch zum mitstreiter machen. und manchmal kehren sich die rollen dann auch ganz lustig um.
ich selbst bin wohl auch der kritischste hinterfrager, wenn mir jemand von einer idee oder vision erzählt, die eigentlich die meine ist. und ich wünsch mir dann antworten, lösungen, die ich selbst nicht gefunden hab. wenn ich dann kein *ich auch* hinterherschiebe, wirke ich bestimmt selbst wie ein pessimist.
aber es geht eher ums unkenrufen als um hartnäckiges hinterfragen.
und zugegeben: ich bin dann auf mich selbst böse, wenn ich mich vom (destruktiven) pessimisten habe anstecken lassen. und ärgere mich im grunde über meine eigene wankelmütigkeit, wie nils das formulierte. ja, an mir selbst arbeiten, nicht über den pessimisten motzen.
"Sind es nicht vielmehr die Optimisten, die an sich arbeiten sollten? Wieso läßt sich denn ein Optimist so verunsichern? Weshalb läßt er seine gute Meinung so schnell in's negative umkehren? Warum so wankelmütig und beeinflussbar?
Ziel sollte nicht sein, daß der Pessimist weniger negatives verbreitet, Ziel sollte vielmehr sein, daß der Optimist sich nicht beirren läßt. Und seinen Optimismus verbreitet!"
Ganz genau diese Gedanken waren es, die mir als erstes durch den Kopf gingen.
Wenn der Pessimist Schuld ist, dass Optimisten auch schwarzsehen, dann ist auch der lahme Autofahrer Schuld, dass ich ihn bedrängele, denn er könnte sich ja mal anpassen und schneller fahren. Und das leicht bekleidete Mädchen ist Schuld, dass ich es belästige, immerhin könnte es sich ja weniger aufreizend anziehen. Sie ist Schuld, dass ich die Fassung verliere und etwas sage/denke/tue, das ich eigentlich nicht will.
Wie gefestigt ist der Optimismus denn, wenn er sofort verpufft, sobald ein Schwarzseher auftaucht? Muss ich nicht mal meine eigene Einstellung überdenken, wenn mich sowas aus der Bahn wirft? Jemand, der wirklich optimistisch ist, verwendet die Positivseherei nicht wie eine verkniffene, aufgesetzte Fassade, an der gefälligst niemand zu wackeln hat (und sei es nur durch einen schiefen Blick), damit sie nicht in sich zusammenbricht.
Wahrer Optimismus geht viel tiefer. Eine innere Überzeugung, an der niemand so schnell rührt. Wenn ich überzeugt bin, einen Parkplatz zu finden, wirklich überzeugt, dann juckt mich das Gelaber des Typen neben mir, der permanent Sorge zu verbreiten versucht, dass sicher alles voller Verkehr ist, nicht die Bohne. Dann denke ich: Soll er sich doch verrückt machen, ich werde einen Parkplatz finden. Weil ich es irgendwie tief im Inneren WEIß. Ganz für mich weiß ich es.
Eine Fußballmannschaft wird erst zur Besten, wenn sie gegen alle anderen gespielt und bestanden hat. Nicht, indem man den anderen verbietet, zu spielen. Nur durch fairen Kampf gehen Sieger hervor, nicht durch Unterdrückung anderer, die den eigenen Sieg ins Wanken bringen könnten.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass es für Optimisten schwer sein könnte, eine innere positive Einstellung zu gewinnen, wenn ständig jeder schwarzsieht und meckert und jammert. Aber ich glaube, eine positive Lebenseinstellung kommt durch viel mehr als die zeitweilige Anwesenheit einiger Pessimisten, da spielt die Erziehung mit rein und erworbene Denkmuster usw...wenn man da an sich arbeitet, und das muss man sowieso heutzutage und in dieser Welt, dann kann man die Spatzen ruhig vom Dach pfeifen lassen und lächelnd seinen Weg gehen.
... ich denke alle Optimisten können viel von den Pessimisten lernen und umgekehrt.
Der Pessimist zeigt Sichtweisen auf, die man als Optimist nicht außer Acht lassen sollte. Der Optimist zeigt dem Pessimisten das Unternehmungen trotz ungünstiger Umgebungsvariabeln gelingen.
Ich bin für frei Meinungsäußerung der Pessimisten sowie Optimisten....
Alle haben Recht, sowohl die Pessimisten als auch die Optimisten! Nur was bringt uns weiter?
Gerade habe ich einen wunderschönen Sonntag-Spaziergang in einer wunderbaren Auenlandschaft vor meiner Haustür beendet. Bin voller Elan, Energie und gleichzeitigen Gelassenheit. Das Leben fühlt sich für mich gut an. Nun habe ich den Artikel und die Kommentare gelesen und mein erster Gedanke war auch: Wäre ja prima, all die Miesepeter zum Schweigen zu bringen.
Ich bemühe mich tagtäglich um eine positive Sicht der Dinge und es geht mir gut damit. Seit Jahren habe ich mir angewöhnt, mir bei jeder noch so widrigen Situation die Frage zu stellen, was ist Gutes an der Situation, wozu kann Dir das was Dir gerade passiert, positiv dienen. Und so stelle ich mir jetzt die Frage, was ist Gutes daran, dass mir ab und zu in meinem Leben auch Pessimisten begegnen? Ich glaube ich brauche die Pessimisten, damit ich nicht zu sehr abhebe, den Bodenkontakt nicht verliere. Sie weisen ja ab und zu auch tatsächlich auf etwas hin, was eine wirkliche Gefahr darstellen könnte. Sie zeigen mir einfach die andere Seite der Dinge. Solange ich in der Lage bin, dennoch meine Ziele zu verfolgen, mir ein gutes Gefühl in meinem Denken und Tun bleibt, können die Pessimisten mir nichts Negatives anhaben. Und dafür kann ich selber sorgen. Das ist ein gutes Gefühl!
Deshalb wünsche ich allen ab und zu einen Pessimisten für den richtigen Weg und den Blick, jeden Tag die Sonne zu sehen, auch wenn die Wolken davor hängen.
Glaube auch dass es manchmal ganz sinnvoll sein kann auf den Rat von pessimistischen Leuten zu hören... Nur was mich daran eben meistens nervt, ist die Art und Weise wie sie ihre Bedenken äußern, nämlich auf diese typisch negative Art und Weise... Ein neutrales "Hast du eigentlich bedacht,dass..." ist doch wohl nicht zu viel verlangt oder??
Pessimismus und Optimismus kenne ich in meinem Leben sehr wohl. War ich optimistisch wurde ich sehr oft enttäuscht, war ich pessimistisch gab es oft Überraschungen. Ich nehme mir die Freiheit für mich zu überprüfen, ob der Rat oder die Meinung eines Pessimisten oder Optimisten für mich stimmt.Ich möchte und werde mich in Zukunft auch darin Üben, das was ist anzunehmen. Pessimismus/Optimismus findet im Kopf statt und nicht in der Tat oder dem Tun.Kraft hat das Tun.7
Ich finde es eine obergeniale Sichtweise. Lasst den Pessimisten pessimistisch sein, wenn er sich dabei wohl fühlt ist alles bestens. Wenn ich ihn von meiner Sichtweise überzeugen will, wird er mich für einen Spinner halten, also mache ich meins. Er kann ja darauf lauern das es schief geht. Dann kann er sagen "das hätte ich Dir gleich sagen können". Das kann schon sein, aber so habe ich ihm wenigsten noch zu einem positiven Erlebnis verholfen, ist doch auch was.
Nur das Pessimisten das so sehen, halte ich eher für unwahrscheinlich. Mir gefällt die optimistische Haltung besser, es macht einfach mehr Spass und wenn es nicht geklappt hat- was solls, versuche ich was neues.
Hallo
ERST MAL EINEN SCHÖNEN Abend ,ich finde es toll das so viele geschrieben haben.Ich selber verkünde sehr oft das man es erst mal Positiv sehen soll ,doch werde ich oft daran erinnert auch Positiv zu sein.Ich nehme mal an das das Negative in uns schneller reagiert,und man sollte immer öfters darauf achten sich wieder zum positiven zu wenden.Habe seit einigen Jahren das Buch ««Heute ist mein bester Tag«« von Arthur Lassen,es hilft mir dabei den Tag gut an zu gehen.Doch es passiert leider auch schon mal das ich vergesse rein zuschauen.Es ist für mich wie Kick, das Positive und das Negative liegt echt so dicht zusammen,wir alle müssen schnell erkennen und Positiv nach vorn schauen.Schöne Grüße aus den schönen südlichen Osnabrücker Land ( Georgsmarienhütte)
Brigitte
Liebe Leute,
ich bin anfällig dafür pessimistisch zu sein. Und arbeite daran.
Seit einem Jahr habe ich eine Kollegin, die nur meckert und jammert und dass dazu leider noch auf sehr hohem Niveau.
Und jetzt kommt das Gute: ich lerne an ihr! Zunächst zog sie mich runter, dann wurde ich zornig und schließlich erkannte ich, dass ich meine Gedanken und Gefühle nicht von ihr bestimmen lassen muss!
Klar, das ist tägliche Arbeit, aber: ich lerne mich abzugrenzen und sehe immer wieder Erfolge. Die Frau ist eine Herausforderung! Sie nervt, aber ich komme voran. Das ist Training!
Und wenn´s mir ganz zu blöd wird, dann nehme ich mir die Freiheit ihr zu sagen, dass sie negativ ist.
Viele Grüße + gutes Gelingen
Geißlein
Hallo zusammen,
also ich habe schon mal einem total negativen Menschen gesagt, dass ich mir das jetzt nicht mehr anhören will,
weil es mich ermüdet. Mich ermüden pessimistische Monologe, sie bringen mich nicht weiter, sondern deprimieren mich. Gegen Realisten, die meiner rosa Wolke noch das ein oder andere graue Wölkchen hinzufügen, habe ich nichts, das finde ich hilfreich, aber puren Pessimismus lehne ich ab. Da suche ich mittlerweile das Weite, weil ich es als destruktiv empfinde. Starker Pessimismus kann niemandem guttun, weder dem Pessimisten, noch dem Optimisten, noch dem Realisten. Es mag Menschen vielleicht noch dazu animieren, sich vorzunehmen, niemals so werden zu wollen, es mag dem Pessimisten Bestätigung seiner schlechten Erfahrungen sein, aber gut kann das nicht sein.
Vielleicht sollte ich dran arbeiten, unempfindlicher zu werden, aber solange mich Pessimisten von dem abbringen, was ich möchte, woran ich Freude habe, was mich motiviert und mir schöne Augenblicke beschert, werde ich meine Vorhaben Pessimisten gegenüber nicht äußern. Auf Syssiphus-Arbeit habe ich keine Lust und ich kämpfe nicht mit Windmühlen. Optimisten und Pessimisten haben wenig Gemeinsamkeiten und nur zwischen gemäßigten Optimisten und gemäßigten Pessimisten ist wirklich Verständigung und Veränderung möglich, also warum sich verständnislos gegenüberstehen, warum sich aufreiben mit Diskussionen, die weder dem Einen noch dem Anderen was bringen?
Beide haben recht, die Optimisten und die Pessimisten, beide erleben das, was ihnen vorschwebt, die Optimisten viel Positives, die Pessimisten viel Negatives. Es kann sich jeder entscheiden, was er im Leben will.
Eine gute Nacht
Monika
Schönen guten abend zusammen
Es spricht auch mir voll und ganz aus der Seele: Pessimisten sollten ihre negativen Gedanken besser für sich behalten. Man könnte den Optimisten damit viel Energie wegnehmen.
Ein guter Tip von mir: Lest das Buch von Bernie Siegel "Mit der Seele heilen"
ER ist ein Chirug aus den USA und erklärt alles ganz superklasse, was positive und auch negative Gedanken für Auswirkungen haben, auch auf die Gesundheit der Menschen. Ich habe bereits einige mit meiner Begeisterung angesteckt. Habe durch dieses Buch endlich noch mehr Unterstützung bekommen, den Menschen um mich herum zum positiven Denken zu bewegen.
Leider ist das Buch zur Zeit nur gebraucht erhältlich, aber es lohnt sich (!), öfter mal danach zu suchen, wenn man es nicht gleich bei Ama*** findet :o)
Ganz viele liebe positive Gedanken sende ich an alle die dies lesen und an das Team von "Zeit zu leben"
Nina
Hallo Ralf,
ich meine fast du hast meine Schwiegermutter kennengelernt.
lieber ralf,
ich mag ihre kolumnen sehr, nur weiter so....aus all ihren gedanken und fragen spricht sehr große achtsamkeit anteilnahme - liebe und respekt menschen gegenüber! kein druck, keine belehrende besserwisserische haltung, deshalb lese ich ihre kommentare regelmäßig seit ich zufällig auf ihre website gestoßen bin und ich lasse mich auch weiterhin gerne von ihnen/euch inspirieren!
gute zeit, alles liebe
eva maria r.
Danke Ralf für diesen Artikel. Die Tatsache, daß Worte eine Schwingung aussenden und Gefühle in uns erzeugen, sollte uns doch achtsamer mit Worten und unserer Sprache umgehen lassen. Was ändert es, wenn man über Probleme ständig redet, mit seinem Pessimismus seine Mitmenschen zumüllt. Mit einer optimistischen Grundeinstellung kann man gemeinsam mit anderen Lösungen finden und einige aufmunternde Worte oder gute Gedanken sind Medizin für die Seele, wenn sie ehrlich gemeint sind. Jeder gute Gedanke trägt dazu bei das sich die Welt zum Guten verändert und das kostet keinen Cent, eben nur gute Gedanken, Achtsamkeit für das Leben und liebevolle Worte.
Herzensgrüsse
Elke Sibilla
Hallo Leute,
All die Pessimisten, die ich kenne, sind deshalb welche
weil Sie Angst haben und nicht weil sie etwas besser
wissen oder die Welt retten wollen oder andere hehre Gründe
dafür haben.
Wenn Angst die Welt regiert, ..... das haben wir doch ...
Nur Optimisten ( Dalai Lama, ... ) werden diese Menschheit retten.
lg. herb
Liebe Tania Konnerth,
vielen Dank für Ihre offenen Worte zu Optimisten und Pessimisten.
Denn so weit sind Otpimisten und Pessimsiten nicht entfernt.Das Eingansgzitat von Guareschi ist ja bezeichnend:
Der Optimist sieht Dinge, die es gar nicht gibt, der Pessimist stellt genau diese Dinge in Frage !
Ihr Rat an die Pessimisten, ihre Grundeinstellung für sich zu behalten, gilt daher konsequenterweise auch für die Optimisten !
Das optimistische Geschwafel ist nämlich für überzeugte Pessimisten ebenso nervig !
Hallo und einen guten Wochenbeginn,
als "Berufspessimist" möchte ich mich auch zum Thema äußern. Wenn ich sehe, wie weit es ein mir sehr gut bekannter "Berufsoptimist" gebracht hat, dann kann ich meinen Pessimismus schon fast "liebgewinnen". Natürlich ist immer wieder Angst und sich zu viele Gedanken um eine Sache machen der Ursprung für eine pessimistische Haltung. Bei Pessimisten ist die Angst vor misslichen Situationen einfach größer als bei Optimisten, die immer davon ausgehen: Alles wird gut. Leider auch, wenn NICHT alles gut wird, sondern noch viel schlechter. Mir ist es ehrlich gesagt lieber, ich fürchte, dass etwas negativ ausgeht, dann ist die Enttäuschung hinterher nicht so groß, als wenn ich immer alles positiv sehe, und dann klappt etwas nicht, und ich falle dann in ein tiefes Loch, aus dem ich mich nur schwer wieder hochrappeln kann. Ja, Pessimismus ist ansteckend. Wer ihn vorgelebt bekommt, im Elternhaus z. B., der kann sich dem schlecht entziehen und wird eines Tages selbst pessimistisch. Manchmal wünsche ich mir, ein Optimist könnte mich mich seinem Optimismus "infizieren". Der umgekehrte Fall ist aber wohl doch häufiger. Das, was Schwarzseher zu dem macht, was sie sind, ist meiner Ansicht nach ein überzogenes Maß an Angst, eines, was eben nicht mehr gesund ist. Sowohl übertriebener Optimismus als auch übertriebener Pessimismus sind nicht gut, aber ein ausgewogenes Maß zwischen beidem zu finden, das halte ich bereits für Lebenskunst in Vollendung. Und bislang bin ich nur sehr wenigen Menschen begegnet, die das wirklich beherrschten.
LG
zwiespältig
Super! Das werde ich sicherlich bei Gelegenheit an so manchen Pessimisten weiterleiten.;-)
da kann man ja direkt zum Pessimist werden, wenn man die optimistischen Einblicke liest....
Nils hat meiner Meinung nach das wesentliche gesagt.
Einen guten Montag auch bei trüberem Wetter an Euch da draußen, nun erst mal Danke Petra für deine Anmerkungen einer starken Optimistin denn diese Erfahrungen und diesen Blick für das neue Glück habe ich auch wenn es auch mal für kurze Zeit schwer war. Ich selber habe aber auch die Erfahrung gemacht das ich von einem Pessimisten immer falsch verstanden werde es wird sofort ins negative gezogen und gar nicht wirklich so hilfreich, gutgemeint verstanden wie es gesagt wurde. Daher bin ich fest überzeugt davón das ein Optimist mit einem starken Pessimísten keine Lebensbeziehung führen darf da die Gefahr der ständigen Erklärung ein fach zu groß ist und nicht zielführend. Daher bin ich gerade dabei mich von einem tollen Menschen zu trennen bevor ich mich ganz auf die schwarze Seite ziehen lasse.Aber die Wurzeln liegen tatsächlich schon in der Familie das ist mir nun auch klar das vorleben ist sehr prägnant.Aber auch an alle anderen zwiespältigen jeder muß seine Erfahrungen machen und es kann hart sein aber das Leben ist schön und aus jeder schlechten,schwierigen Situation entsteht wieder eine Lebenserfahrung die uns nach vorne bringen kann. Grüße einer begeisterten Leserin dieser Seite!
Ich denke, Realismus im Sinne eines ausgewogenen Verhältnisses der pessimistischen und der optimistischen Perspektive führt zu einer gesunden Lebenseinstellung. Sowohl Optimismus als auch Pessimismus beruhen entweder auf einer pathologischen Verzerrung des Weltbildes oder auf fehlenden Informationen über die zu bewertende Situation. Da niemand alles weiß und wissen kann, ist jeder immer wieder gezwungen, sich für eine Perspektive zu entscheiden. Manchmal führt aber eine gesunde Portion Neugierde dazu, eine Situation realistisch bewerten zu können.
Wenn man lernt, die Möglichkeiten, die in einer Situation stecken, zu sehen, kann man die Vielfalt des Lebens entdecken und als Realist so glücklich und zufrieden sein wie die Optimisten ;)
In diesem Sinne wünsche ich allen viel Sonne (vor allem im Herzen)!
Klar liegt es an jeden Einzelnen wie er eine Sache/Situation sieht... wenn er sie aber mit den Augen der Liebe, mit einem offenen Herzen und einem klaren Geist sieht, dann wird er erkennen daß das Negative klein wird und das Positive siegt.
In der Natur, bei den Wölfen mag es anders aussehen - aber wir haben ein Herz auf dem wir hören können und heißt es nicht: "Der Verstand kann irren - das Herz nie" ?!
Letztendlich sind wir die, die den freien Willen geschenkt bekommen haben und wir sind die entscheiden können welche "Brille" wir heute aufsetzen wollen.
Ja, ich habe sie auch kennengelernt, die gut gemeinten Ratschläge, die mich vor Enttäuschung bewahren und mir meine Flausen schon mal rechtzeitig aus dem Kopf treiben sollten. Glücklicherweise habe ich, wenn auch spät, lernen dürfen, dass wir uns unsere Realität durch unsere Gedanken und Gefühle größtenteils selbst erschaffen. Optimismus bedeutet heute für mich nicht, alles rosarot zu sehen, sondern in allem einen tieferen Sinn zu entdecken. Als mein Mann vor Jahren Probleme am Arbeitsplatz( Mobbing)hatte und ich ihn ermunterte sich einen anderen Job zu suchen, da zweifelte er sehr daran mit 45 Jahren Chancen auf einen qualifizierten Arbeitsplatz zu haben und bekam auch promt viele Absagen. Ich ermunterte ihn mit meiner Überzeugung, dass der bestmögliche Arbeitsplatz eben noch nicht dabei war und noch auf ihn warte. Ich sagte ihm permanent welche wertvollen Erfahrungen und Fähigkeiten ihn auszeichnen und dass sich jeder Chef alle zehn Finger nach so einem zuverlässigen und engagierten Mitarbeiter lecken könnte. Das hat dann gewirkt und er hat einen Arbeitsplatz gefunden, an dem er nicht nur mehr verdient als vorher, sondern auch bis heute (nach 9 Jahren) noch jeden Morgen Freude hat in die Firma zu fahren.
Also: Denke es, sage es- und du hast es!
Einen guten Abend an alle...
Durch meine Historie und mein Elternhaus bin ich was Schwermütigkeit angeht (manche nennen es Neu-Deutsch DEPRESSION) zu einen guten Teil vorbelasstet und habe gelernt damit zu leben. Pessimismus ist sicherlich nur einen kleine Vorstufe echter Depressionen, hat aber ähnliche Quellen, aus denen er genährt wird. Eine davon sind die sogenannten Nachrichten - verbalkosmetisch auch "NEWS" genannt -, sei es TV, Radio oder Zeitung. Ich habe über 7 Jahre in der Medienbranche gearbeitet und es mir abgewöhnt Nachrichten gleich am Morgen zu konsumieren, nachdem ich erlebt habe, wie (und von wem) sie gemacht werden. Warum? Die Frage kann sich jeder der zum Pessimismus neigt mal mit folgender Übung beantworten: Hört mal die Frühnachrichten (bei den anderen ists auch nicht besser) und achtet darauf, welche positive, motivierende Meldung es zu Beginn des Tages darin gibt? - Das Maximum meiner Zählung waren 2 (von durchschnittlich 12 Themen). 1.) der Wetterbericht, 2.) Die Winterzeitumstellung = eine Stunde mehr Schlaf.
Gemäß dem Motto: "Good News is bad news" sollten wir uns überlegen, womit wir unseren Geist füttern (lassen).
lg
Wolfgang
Hallo zusammen,
der Beitrag ist mir aus der Seele gesprochen!
Was man sich wohl immer vor Augen halten kann, ist, dass man immer eine Entscheidung treffen kann.
Ich höre mir die 'Aber's' und 'Geht nicht's' kurz an und entscheide mich, dennoch weiter zu machen, denn wer erst gar nichts unternimmt, kann auch nicht rausfinden, ob die Unternehmung gelingt oder nicht.
Und wenn's mal schiefgeht, haben die 'misslungenen' Unternehmungen den Vorteil, dass sie dazu beitragen, einen auf den richtigen Weg zu bringen, denn man hat immerhin einen Weg herausgefunden, der nicht zum Ziel führt und kann diesen schonmal ausschließen.
Insgesamt denke ich, dass viele Leute den Einfluss Ihrer Umwelt und der Regularien insgesamt maßlos über- und sich selbst und ihr Potential maßlos unterschätzen.
Also: ran an die Unternehmungen, das Leben hat so viel zu bieten - the sky is the limit!
Alles Gute und viel Spaß und Erfolg weiterhin, Ilka
Zu dem Thema gab es einen anderen Artikel, es ging um sogenannte Vampire die mit negativen Äußerungen, Einstellung und Sicht der Dinge einem wörtlich die Energie(blut;) aussaugen.
Die Problematik ist die, dass positive Gedanken schwer zu fassen sind als negative.
Negative haben den Ursprung im Verstand, man schaut sich die Risiken, Nebenwirkungen, Sicherheiten, malt sich das Schlimmste aus. Dies geht solang bis man eine negative Einstellung hat und dieser Denkvorgang sich verautomatisiert hat.
Weiter kommt das Problem das man einem überzeugten Pessimisten, schlecht entgegenargumentieren kann, denn wo er Fakten bringt, muss der Optimist mit positiver Einstellung, dem Placeboeffect, usw. argumentieren, was ziemlich anstrengend ist.
Dazu fällt mir der Spruch ein "der Glaube versetzt Berge".
Nach Auffassung dieses Sprichwortes, haben beide Recht sowohl der Pessimist aber auch der Optimist.
Denn wenn jemand wirklich glaubt er wird Erfolg haben, der wird auch sein Unterbewusstsein dannach richten und seine Ziele mit hoher wahrscheinlichkeit erreich.
Das gleiche beim Pessimisten, wenn man glaubt das man gleich beim Auftreten auf die Bühne stolpert, dann stolpert man auch.
mfg
Vielen herzlichen Dank für diesen guten Artikel und die vielen interessanten Kommentare.
Liebe Grüße. Kelly
Aber sind denn nicht die meisten berühmten und erfolgreichen Menschen Optimisten, gerade weil sie an ihre Sache und ihren eigenen Erfolg geglaubt haben?
Dabei ist Optimismus schon eine wesentliche Voraussetzung. Oder gibt es auch berühmte Pessimisten, die durch herausragende Leistungen bekannt wurden?
Tatsache ist, (für mich zumindest) Optimismus gibt mir einfach ein besseres angenehmeres Gefühl und ich verbringe meine Zeit nun mal viel lieber mit positiven Menschen.
Negative Dinge, welche ich nicht beeinflussen kann, wird es im Leben auch immer geben. Aber ich muß darüber nicht schon lange vorher grübeln.
Theresa
Hallo,
ein passendes Zitat!!
Auch mir geht es so, dass ich versuche optimistisch zu bleiben, mal auch "gewagte" Pläne schmiede und dann auch mit viel Begeisterung und Elan dran gehe, bis ich meinem Vater davon erzähle. Er ist ein echter Pessimist. Mit seinen Bedenken und Sorgen nimmt er mir den Schwung, den ich zuvor noch hatte, die Flamme verlischt.
Leider kann ich ihm absolut nicht klarmachen, was sein Pessimismus bewirkt. Das ist etwas was er nicht versteht. Er argumentiert damit, dass er ja nur helfen will und er nur seine Erfahrungen weitergeben will.
Aber es passiert mir dann, ich fange an zu grübeln. Was habe ich noch übersehen, was könnte noch schief gehen, vielleicht sollte ich es besser lassen. Dabei geht es nur um Alltäglichkeiten, Dinge bei denen man gar nicht so viel falsch machen kann. Ich versuch dann auch zu meiner positiven Einstellung zurück zu finden, das ist gar nicht leicht, die Flamme ist aus und ich stehe im Dunkeln. Und die Folge davon? Vieles bespreche ich erst gar nicht mehr mit meinem Vater, darunter leidet unsere Beziehung. Er merkt auch, dass ich ihn ausgrenze, aber anders weiß ich mir auch nicht zu helfen und das bedauere ich sehr.
Grüße
Felix
Warum sollte ich mir Gedanken über die vermeintlichen Pessimisten oder die vermeintlichen Optimisten machen. Warum sollte ich versuchen, mein Gegenüber zu bewerten. Ich kann nicht in deren Köpfen spazieren gehen und wie billig ist es, mein Weltbild als Bewertungskriterium für andere Menschen anzuwenden. So lange ich so durch die Welt gehe und mich vom Außen beeinflussen lasse, werde ich es nicht schaffen zu mir zu finden.
Wenn ich es nicht schaffe, mein Umfeld relativ bewertungsneutral zu erfassen, werde ich es auch nicht schaffen, mich von den Bewertungen meiner Mitmenschen abzukoppeln und gefühlsmäßig in Balance zu kommen, um für MICH ein optimales Leben zu erschaffen. Ich bin das Wichtigste im Leben - Alles andere sind konditionierte Konstrukte.
Hallo,
mir spricht das Thema sehr aus dem Herzen, da ich vor kurzem selber Erfahrungen in dem Bereich gemacht habe. Mir wurde vom Arbeitsamt gesagt, dass ich schwer vermittelbar sei. Davor bin ich voller Elan an meine Bewerbungsphase gegangen, danach hatte ich erst mal überhaupt keine Motivation mehr, mittlerweile habe ich Einlaudungen zu zwei Vorstellungsgesprächen. Klar ist es so, dass man sich von so etwas nicht runterziehen lassen sollte, aber in manchen Situationen ist das eben nicht ganz einfach. Deshalb wäre es oft schon wünschenswert, wenn sich andere nicht ins eigene Leben einmischen würden, außer sie werden speziell um Rat gefragt, und selbst dann sollte man sich überlegen was man sagt.
Viele Grüße,
Alexandra
vor Jahren kam meine damals 13-jährige Tochter (Pessimistin) wütend und verzweifelt aus der Schule heim: "Warum sagen uns unsere Lehrer fast täglich, dass wir keine Chance in dieser Gesellschaft haben? Sie sind doch dafür da, uns Mut zu machen und zu helfen, dass wir eine haben!" Ich (geborene Optimistin) sagte ihr damals:"Nutze deine Wut und deinen Zorn. Zeige ihnen, dass sie Unrecht haben. Du weißt, was du kannst und was du noch lernen könntest, wenn du wolltest. Entscheide doch selbst, ob du eine Chance hast oder ihnen glauben willst und keine hast." "Sie sind doof!" meinte sie. "Na siehst du! Und glaubst du Doofen?" "Wie die überhaupt Abi und Studium geschafft haben, diese Doofen!" maulte sie.
"Na siehst du, wenn diese Doofen das geschafft haben......was denkst du, was du dann alles schaffen könntest?"
Heute ist sie mit 25 bereits seit 4 Jahren eine gefragte und umworbene Spezialistin und bildet selbst AZUBIs und Praktikanten aus, hat Angebote aus verschiedenen Ländern und die freie Auswahl.
dazu fällt mir das Lied "Ich bin ein Gänseblümchen" der Band 'Ganz schön feist' ein...
konditioniert euch, lasst Gedanken und Gefühle beiseite und habt einen schönen Tag
Der einzige Mist wo nichts drauf wächst , ist der Pessimist°°))