Gute Nachrichten, bitteschön!
Von Tania Konnerth • 12 Kommentare
“Nachrichtensprecher fangen stets mit “Guten Abend” an und erklären dann 15 Minuten lang, dass es kein guter Abend ist.”
– Rudi Carell
Dieses Zitat hatte ich schon vor einiger Zeit bei “Zeit zu leben” veröffentlicht und es beschreibt immer noch treffend einen Trend in unserer Medienlandschaft, den ich für mehr als fragwürdig halte: nämlich, den negativen Meldungen überproportional den Vorrang zu geben.
Berichterstattung erfolgt ja immer gerne unter dem Anspruch der “Wahrheitsfindung”. Aber ist es denn wirklich wahrer, den Fokus auf die negativen Ereignisse zu legen als auf die positiven? Ist nicht viel mehr dieser Fokus eine Verzerrung der Tatsachen und noch dazu eine, die ihrerseits wiederum (negative) Auswirkungen hat?
Fragen Sie sich einmal ganz bewusst, wie Sie den Tag beginnen oder beenden, wenn Sie gerade über Katastrophen, Kriege, Betrügereien, Unfälle und Verbrechen gehört oder gelesen haben – und fragen Sie sich einmal, wie es wäre, wenn Sie über gute Taten, Hilfsaktionen, Erfolge, Rettungsmanöver, Vorbilder und konstruktive Lösungen lesen oder hören würden?
Ich für mich weiß inzwischen sehr gut, wie viel Kraft und Hoffnung es kosten kann, sich Tag für Tag und das auch noch mehrfach mit all den negativen Meldungen des Tages zu befassen – und wie gut es tut, hier zu reduzieren. Selbst wenn man nicht ständig Nachrichten hört und den Tag nicht mit der gewohnten Tageszeitung beginnt, bekommt man alles “Wichtige” mit – aber, und das ist das Tolle: es entsteht viel mehr Raum für Neuigkeiten fernab vom Mainstream und Quotenorientierung. Probieren Sie es einfach einmal aus.





und dann gibt es ja auch noch die "selbsterfüllende prophezeiung" ----- soll heißen,wenn ich immer nur negativ denke und nur negative dinge höre und sehe,geht es mir auch schlecht und es passieren mir auch nur negative dinge.
also,den fokus auf positive dinge zu legen ist eine sehr wichtige sache.
die erste positive sache ist für mich heute morgen:
"hurra,die sonne scheint in mein zimmer"
einen positiven tag wünscht euch allen
lilifee .
Herzlichen Dank für den Linktipp. Ich habe den Feed direkt abonniert.
Hier gibt es auch positive Nachrichten: http://twitter.com/positives
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von "Zeit zu leben" und selbstverständlich auch Tania und Ralf einen guten Tag mit vielen schönen Erlebnissen, die sie dann gerne weitererzählen,
Jürgen
Ganz herzlichen Dank für diesen Artikel.
Ich spüre bei mir leider auch oft, dass ich über den vielen schlechten (Sensations)Nachrichten ganz vergesse, dass es noch so viel Gutes gibt, über das leider kaum berichtet wird. Ich habe gleich den Linktipp angeklickt und darin ein Beispiel gefunden, das ich ganz besonders treffend finde: http://www.tagesschau.de/ausland/windsorparks100.html.
Jede/r, der/diese Nachricht liest, wird erkennen, dass sogar im "Negativen" etwas Positives stecken kann!
Ich wünsche mir und allen, die sich "Zeit zum Leben" nehmen, noch viele weitere positive Nachrichten!
Sieglinde
Ich kann teilweise mit dem Artikel zustimmen, aber anderseits darf man auch die Augen nicht zuhalten auf alles, was in dieser Welt passiert. Die Welt besteht leider auch aus vielen negativen Dingen. Jeden Tag geschieht etwas, was wir als "negativ" bezeichnen können. Aber wenn man nur alles Positoves liest, wird man der Wirklichkeit fremd. Man wird in einer Welt leben, die eher irrel ist. Ich verstehe schon, dass man auch positive Nachrichten braucht, um gute Laune am Tage zu haben, aber um mitsprechen zu dürfen, muss man schon mehr als http://www.wesmile.de/ lesen.
Ich sehe das ausblenden von schlechten Nachricht als kritisch. Gut wenn sie sich von unseren Nullmedien und unseren von der Regierung gesteuerten Medien verschließen ist das eine Sache, aber wenn sie die heutigen Probleme ignorieren eine andere. Sowas hatten wir schon im Dritten Reich.
Dann sollten wir das denken komplett lassen und werden glücklich.
Seit dem Unfalltod von meinem Bruder letztes Jahr kann ich keine Nachrichten mehr ansehen. Und seit ich das konsequent tue, belasten mich die Dinge auch nicht mehr. Klar, bekomme ich von manchen Erdbeben nichts mit. Aber mir tut es eher gut, weil ich mich so viel mehr auf die schönen Dinge konzentrieren kann. Die einzigen Nachrichten sind die im Radio, aber auch nur ganz nebenbei und nicht bewusst.
Ich habe einen Freund der sagt, wenn ich ihn aufmuntere positiver zu denken, er möchte das nicht tun, da er schließlich sich selber nicht belügen wolle. Wann belügt man sich selber? Wenn man nur das poistive sehen will, oder wenn man nur das negative sehen will.
Gruß
Ich fühlte mich schon seit langem völlig ausgelaugt, wenn ich meine Tageszeitung zu Ende gelesen hatte. Seit einiger Zeit mache ich eine sogenannte "Negativitätsdiät". Diese Idee habe ich aus dem Buch von Doreen Virtue "Hunger nach Liebe". Jetzt lese ich erst die Überschriften in der Tageszeitung. Sind es z.B. Erdbeben, Katastrophen die Einzelne betreffen, lese ich nicht weiter, denn diesen Menschen kann ich konkret nicht helfen. Ich wünsche diesen Menschen und ihren Angehörigen viel Mut und Kraft, Hilfe etc. damit sie ihr Unglück überwinden mögen. Was die Politik angeht, da schaue ich schon eher nach, ob es mich betrifft, z.B. wenn es neue Gesetze gibt, die ich z.B. beim Autofahren beachten muß. Sind es die üblichen Spekulationen, Aufreger ala: der hat aber das gesagt und das ist empörend, das mag ich nicht lesen, weil ich mich dann eh über das Kindergartengehabe ärgere usw. Klatsch und Tratsch bei den Promis, naja...da lese ich schon eher;-), darüber rege ich mich auch nicht auf;-))). Bei dem Sportteil gucke ich nach den Sportarten, die mich interessieren und gut isses:-) Bis jetzt komme ich damit gut zurecht.
Ich bin auch für positive Nachrichten.
Es ist aber halt mal so, das Negative
verkauft sich besser.
Wo Licht ist, ist auch Dunkelheit...
Das Leben besteht immer aus zwei Seiten. Man kann sich niemals nur für negativ oder positiv entscheiden. Und ich denke auch nicht, dass Tania das hier sagen will. Vielmehr ist die Tendenz da, dass die negativen Nachrichten Überhang nehmen. Und ich stimme daher dem Artikel voll zu, dass neben all dem Negativen, was uns vermittelt wird, es genauso viel Positives gibt. Wir sollten unsere Sichtweise erweitern und alles sehen, das Positive sowie das Negatvive!
Wer das Gesetz der Anziehung kennt, weiß, was die negativen Nachrichten mit uns machen: sie verfestigen genau diesen beklagenswerten Zustand in unserer Welt. Aufgrund der weiten Verbreitung unserer heutigen Medien wird ein globales Bewusstsein geschaffen, das uns allen nicht gut tut. Deshalb gilt es für jeden einzelnen, sich diesem zu entziehen.
Lasst euch nicht von der Angst anstecken, die durch Kriege, Wirtschaftskrise und Attentaten vermittelt wird. Angst ist das Gegenteil von Liebe und der größte Feind des Menschen. Ich wünsche uns allen, dass wir ein neues globales Denken schaffen können!
Danke für den Link. weSmile sind wirklich mal schöne Nachrichten.