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Was wir von erfolgreichen Menschen lernen können

Von Ralf Senftleben26 Kommentare

“Wenn die Menschen aufhören würden, sich ständig
zu beklagen, würde es auf der Welt ziemlich still werden.”
– Unbekannt

Eines fällt mir sehr oft auf, wenn ich erfolgreichen Menschen begegne: Diese Menschen jammern so gut wie nie und sie reden selten über das Übliche. Sie reden kaum über das schlechte Wetter, die unfähigen Politiker oder die schlechte Wirtschaftslage. Sie reden selten darüber, was nicht stimmt oder worüber sie sich ärgern und sie jammern auch nicht häufig über Probleme.

Nein, selbstbestimmte und erfolgreiche Menschen reden viel öfter darüber,

Jetzt ist natürlich die Frage: Beschäftigen sich erfolgreiche Menschen mit diesen anderen Dingen, weil sie erfolgreich sind? Oder sind sie erfolgreich, weil sie über andere Dinge nachdenken? Wie herum funktioniert das? Wahrscheinlich in beide Richtungen.

Auf jeden Fall dürfte es kaum schaden, wenn wir weniger jammern, uns über Dinge aufregen, die wir nicht ändern können und uns mehr mit dem beschäftigen, was uns wirklich wichtig ist und was uns begeistert.

Und wie sieht das mit Ihnen aus? Worüber reden Sie hauptsächlich mit anderen Menschen? Sprechen Sie über Ihre Träume, über das wofür Sie dankbar sind und was Sie im Leben noch erreichen wollen? Oder sprechen Sie eher über das Übliche – also über andere Menschen, über die kleinen und großen Ungerechtigkeiten, über Probleme und über das was alles nicht stimmt?

Ich glaube, wenn ich im Leben mehr von dem haben möchte, wovon ich träume, dann kann es ein guter Start sein, öfter mit anderen Menschen über meine Träume, Wünsche und Ziele zu reden.

  1. Manuel Schmöllerl schreibt am 21. März 2008 um 08:58

    Ich beschäftige mich gerade mit diesem Thema und glaube, dass es ganz wichtig ist über Dinge zu sprechen/denken die man machten möchte und jemanden persönlich erfolgreicher machen -» Gleiches zieht Gleiches an.

  2. Heide schreibt am 21. März 2008 um 11:56

    Dieses Über-Ziele-reden hilft auch kleinere oder größere Krisen zu überwinden.

    Ich glaube aber, dass es deshalb funktioniert, weil es ja nicht nur ein Drüberreden ist. Dem Reden gehen ja Gedanken voraus, geht eine Haltung, eine Einstellung voraus. Und das ist das Entscheidende.

  3. Sonnenanbeter schreibt am 21. März 2008 um 14:25

    Also ich brauche nicht mit anderen über meine Träume und Wünsche zu reden - die gehen andere gar nichts an. Meiner Meinung nach bekommt man dann nämlich nur viel Blockierendes zu hören, das einen behindert sein Ziel zu verfolgen (Neid, Missgunst, Zweifel usw.)
    Ich habe mir meine grössten Lebensträume sowieso schon erfüllt - ich bin nämlich mehr fürs aktiv werden als für's ewig drüber reden.
    Dagegen geht's mir gut, wenn ich mit anderen so richtig schön jammern kann über die Ungerechtigkeiten dieser Welt, die Unfähigkeit und Blödheit von manchen Mitmenschen usw. Ist übrigens erwiesen, dass Tratsch und Klatsch gesund hält!
    Fröhliche Ostern ans kalte ungemütliche Deutschland!

  4. freidenker schreibt am 23. März 2008 um 02:59

    Könnte es evtl auch möglich sein, dass die - ich nenns mal "Gerechtigkeitsverteilung" auf unserer Welt entsprechend unausgeglichen ist, gerade weil die ganz besonders Erfolgreichen eben ganz besonders ihr eigenes Wohl im Kopf haben?

    Sicher, man"programmiert" sein Selbst ständig durch reden und noch viel mehr durchs Denken kontinuierlich um, welches die Ausrichtung des Selbigen auf alles Schlechte und Ungerechte seinem Unterbewusstsein wenig Spielraum zum Anpeilen von Erfolg lässt, jedoch macht es einen enormen Unterschied ob man sich über die Ungerechtigkeiten herzhaft auslässt oder sie zu seinem persönlichen Leiden macht (ersteres halte ich aus diversen für immens wichtig). Es kommt halt vor allem auf die INNERE Verarbeitung an.

    Wenn also jeder (besonders die Wenigen mit dem größten Machtanteil) auch noch ein Wenig an das Wohl anderer oder eben aller Menschen dächten, könnte aus uns echt noch was werden.

    Mit anderen Worten lasst uns die Welt doch einfach öfter mal schönspinnen und vielleicht erleben wirs dann sogar noch ;)

    PS: @ Sonnenanbeter
    Wenn du nur Neid, Missgunst und Zweifel von deiner Umgebung erfährst solltest du in Erwägung ziehen, entweder deinen Freundeskreis zu wechseln - Sinn eines Solchen ist es nämlich in jeder Lebenslage unterstützend zu agieren - oder aber deine Einstellung und deinen Freunden etwas mehr Vertrauen schenken. Beides sollte schließlich auf Gegenseitigkeit beruhen.

  5. landtraum schreibt am 23. März 2008 um 10:18

    Ich würde sehr gern mit einem Menschen über meine Träume sprechen.

    Doch diesem Menschen zu begegnen, der diese Träume hinterfragt ohne zu werten bzw. bereits abzuwerten ohne den eigenen Gedanken zu Ende ausgesprochen wurde, weil undenkbar in der heutigen Situation, darin sehe ich meine Schwierigkeit im Leben.
    Ich glaube, nur dieser wertungsfreie Austausch von Gedanken, bringt oft mehr innere Klarheit, seine Träume zu sehen, ob sie Träume bleiben oder sich in der Realität einfinden werden.

    Was ich aus diesem Gedankenaustausch/Feedback entnehme, bleibt meiner Entscheidung überlassen - könnte manchen Fehler aus Unkenntnis durch Learning by doing vermeiden oder den Lernprozess verkürzen helfen - schmunzel.

    Ich vermisse diesen Gedankenaustausch und habe festgestellt, dass ich mich in den letzten Jahren aus Gesprächen übers Jammern der empfundenen Ungerechtigkeiten, die es auf dieser Welt noch gibt, zurückziehe, weil man sich gegenseitig hochschaukelt, noch mehr frustriert ist und am Ende doch keine eigene Lösung fand, was der eigentliche Ausgangspunkt des Gesprächs war.
    Das, was man im Leben erreicht hat - oft als zu selbstverständlich angesehen wird und man wohl verlernt hat, dies zu würdigen.

  6. Inge schreibt am 23. März 2008 um 10:36

    Mir geht es ähnlich wie Dir, lieber "Landtraum" und ich habe mich von einigen Menschen in den letzten Jahren getrennt/verabschiedet.
    Ich freue mich über neue Begegnungen mit Menschen, die dankbar sind für das bereits Erlebte und sich auf das Weiter-Leben mit allem was es zu bieten hat freuen. Auch denke ich, dass unsere Gedanken unser Leben sehr beeinflussen. Meine Erfahrung spiegelt mir dieses in den letzten Jahren immer öfter wieder.
    Im Moment habe ich auch wieder richtig viel zu lernen und ich frage mich gleich: Wofür ist dieses in meinem Leben passiert und was soll ich daraus lernen? Diese Sichtweise kann ich natürlich nicht jedem Menschen erzählen. Habe mir schon anhören müssen, dass ich mir so meine Fehlentscheidungen schön reden würde. Doch für mich hat alles seinen Sinn im Leben und ich denke dann öfter an Viktor Frankl, den Begründer der Logotherapie.
    Diese Möglichkeit des Austausches ist sicherlich nicht zum Kontakt untereinander bestimmt. Doch gibt es vielleicht eine Ausnahme und meine Mailadresse wird an Dich, Landtraum, weiter gegeben und wir könnten uns über unsere Träume austauschen. Würde mich freuen. Vielleicht ein Ostergeschenk?!
    mutsu@women-at-work.org

    Allen ein schönes Osterfest
    wünscht Inge

  7. Petra Zoffmann schreibt am 23. März 2008 um 10:53

    Liebe Leut'!

    Wer von seinen Traeumen berichtet, hat wohl ofter eine offene Koeperhaltung, den Blick voraus oder gar nach oben gerichtet. Wenn einer gar viel jammert tut er das viel weniger, meine ich.

    Einem erfolreichen Traeumer zuzuhoeren fuehlt sich positiv an, kann mitreissend/ansteckend wirken.

    Ich persoenlich lausche lieber dem Geschichtenerzaehler. :-))

    Mit einem herzlichen Gruss an alle Leser!
    Petra

  8. Heidi schreibt am 23. März 2008 um 11:51

    Also wenn ich mit Menschen sprechen möchte, will ich sie nicht mit meinen Wünschen und Visionen überhäufen, sondern ich möchte SIE anreden, auf SIE eingehen.
    Genau dasselbe erhoffe ich es von ihnen.
    Nur so kann es doch zu einem echten Meinungsaustausch kommen.
    Zuhören können ist dabei auch ganz wichtig.

    Frohe Ostergrüße Heidi

  9. Karin D. schreibt am 23. März 2008 um 12:11

    Es ist viel leichter, mit anderen gemeinsam über Allgemeines zu jammern, weil das auch allgemein interessiert. Was klappt, ist nicht interessant. Gemeinsames Jammern verbindet. Gemeinsames Freuen zwar auch, aber dazu gibt es halt oft weniger Anlaß.
    Wenn einer in einer Gruppe von SEINEN persönlichen Zielen redet, interessiert das bestimmt kaum alle. Das ist in aller Regel dann auch eine ziemlich eitle Selbstdarstellung.

    Will jemand meine Ziele kennen? Vielleicht mein Partner, aber bestimmt nicht meine Töchter oder meine Nachbarn oder Berufskollegen.
    Werde ich meine Ziele dann besser verfolgen, wenn ich sie anderen mitteile? Ich denke, da bekomme ich eher Kopfschütteln und "das wird nicht klappen" von beliebig vielen Bedenkenträgern entgegenhalten.

    Ich denke, wir blockieren uns selber genug und es ist jedes Menschen eigene Sache, diese Blockaden zu überwinden. Helfen könnten da höchstens Gleichgesinnte, aber wen interessieren z.B. meine persönlichen beruflichen Ziele? Wer will schon von mir meine Träume hören?

    Wer erfolgreich ist, hat eine Zuhörerschar, die auch das über sich ergehen läßt, was sie gar nicht interessiert. Es sonnen sich immer Willige in der Nähe der Erfolgreichen, damit sie auch von deren wärmenden Strahlen getroffen werden. Da ist es leicht, über eigene Ziele und Träume zu reden!

    Wer erfolgreich werden will, muss das m.E. ganz alleine mit sich zuwege bringen. Er muss SICH seine Träume erzählen, SICH seine Ziele bewusst machen.

    Warum ein Mensch erfolgreich wird? Ob es daran liegt, dass er über seine Träume und Ziele mit anderen geredet hat, bezweifle ich.
    Ich denke, weil er sich um sich und seine Interessen kümmert und nicht über andere nachdenkt, sich auch nicht für die Sorgen anderer interessiert (also auch nicht gemeinsam jammert). Wenn ich mich in den Mittelpunkt meiner Welt stelle und es mich nicht kümmert, ob andere um mich herum Probleme haben, kann ich leicht positiv denken und mich nicht von meinem Weg ablenken lassen.

    Erfolgreich werden ist eher eine einsame Sache. Und erfolgreich sein noch viel mehr. Denn die Zuhörer sind weniger Freunde als Gefolge.

    Fragt sich, was erfolgreich sein eigentlich ist. Für mich braucht das gar kein anderer merken, nur ich selbst feiere und genieße meine Erfolge. Warum darüber reden, welche Ziele ich habe?

  10. renate schreibt am 23. März 2008 um 12:12

    Hallo,
    mir geht es ähnlich wie Sonnenanbeter.Nur dass ich meine Träume nicht verwirklichen konnte, weil andere Leute auch ganz heftig dagegen angehen(milde ausgedrückt).Und ich versuche nicht einer Unternehmensgruppe ungerechtigkeiten nachzuweisen oder habe auch sonst keine ideellen Ziele, die ich zu verwirklichen suche.
    Dank`Euch auch für Eure Newsletter

  11. Schreiberling schreibt am 23. März 2008 um 12:52

    Hallo
    Ich will mich den allgemeinen Wertungen über Träume und Visionen in dieser Rubrik nicht anschliessen. Den ich bin der Meinung, dass Träume und eigene Visionen uns am Leben erhalten und uns den nötigen Sauerstoff geben um zu überleben. Ich erlebe es hautnah in meinem geschäftlichen Umfeld, wie leblos die Geschellschaft wirkt. Keine Träume und Visionen. Eine leblose Ansammlung von Individien. Sie lassen aber auch keine neuen Träume zu und darüber reden schon gar nicht.

    Alles ist nur eine Abhandlung des alltäglichen. Das wiederrum regt kaum zu Träumen an. Den wenn einer erfolgreich wirkt, redet er , läuft und gibt sich anders und das wirkt auf die Umwelt etwas arrogant. Dabei haben Sie nur ein etwas besseres Selbstbewusstsein. Dies wiederrum wird von der Umwelt nicht goutiert und löst Neid und vieles mehr aus.

    Also ich bin enttäuscht über meine Umwelt.

    Noch schöne Ostern

    Schreiberling

  12. Anna Maija Kuhn schreibt am 23. März 2008 um 16:45

    Ich bin mit so einem "Aufstehmännchen" verheiratet.
    Vor zehn Jahren bekam er magenkrebs, seine magen wirde entfernt.
    Zwei jahre Später verlor er eine Auge wegen nachlässigkeit seiner Augenartzt. Nach fünf Jahren prozesversleppung bekam er am ende 2000 Euro Entshädigung.
    Vor zwei jahren bekam der kebs zurück..und seine Artzt sagte, er hätte nur noch weniger Monate zu Leben. Die Chemobehandlung dauerte bis in vergangene herbst.
    Doch er überlebte, weil er seine ganze Energie und Kraft darauf verwendete sich eine Architekturprogramm in Computer bei zu bringen und ein Haus zu planen.
    An vergangegen Herbst fingen wir mit der Hausbau an und er ging zurück zu seinem Beruf.
    Der vergangene Winter war voller Hindernisse...es gab immer wider Probleme am bau. Doch mit Fexibiliät und Einsatz gelang es uns sie zu beseitigen.
    Und jetzt ein neuer Schlag.
    Wir bakamen ein baustop, weil Bauamt einen Rechenfehler gemacht hatte, und ausgerchnet der grösste Baulöwe/ Immobilienhändler in unserem Norddeutschen Raum diese Fehler endeckt hatte und daran fest biss.
    Einige Tage lang waren wir an Grund und boden Gestört, bekamen von den Nachbarn auch keinerlei Rückendeckung oder Mitleid. Im gegenteil, nur Häme.
    Nach einigen Tagen fingen wir an zu überlegen, wie wir diese Zwangspause, die mehrere Monate dauern kann (bis eine Baugesetznovellierung kommt, der das Problem lösen wird)am besten überbrücken können.
    Zuerst machen wir eine Woche Ferien, weit weg von zu Hause und von alle Problemen. Wir wollen etwas Abstand, abschalten...etwas gutes für uns selber tun.
    Wenn wir zurück kommen, werden wir die Situation nochmals einschätzen und uns danach richten.
    Ich werde bestimmt nicht die die Kröte schlucken oder selbstzertörerische Depressionen verfallen, ohne mich in wehr zu setzten. Weil mein Mann es nicht verdient hat so behandelt zu werden. Und ich auch nicht.
    Anna

  13. marita schreibt am 23. März 2008 um 17:19

    erfolgreiche menschen interessieren mich nicht unbedingt.das sie sich über nichts gedanken machen müssen und besonders nicht über das geld das sie verdienen!! und viele verdienen es sich nicht, sondern raffen und die ,die schon genug haben, wollen immer noch mehr!das sehen und hören wir jeden tag in presse und fernsehen.hartz4 -empfänger können da nur lachen,wenn sie - wie auch immer-aus ihrer miesere herauskommen,ist das ihr eigener verdienst und vielleicht hat das glück auch ein bischen mitgespielt. was sollen die von erfolgreichen menschen lernen.jeder hat seinen platz in der gesellschaft und manche haben es schwerer und müssen sich mehr mühen und anderen fällt es leichter,weil da schon von anfang an ein ganz anderer hintergrund war.die "große masse" aber hat zu tun über die runden zu kommen.ob ingenieur oder bäcker,maler oder lagerarbeiter.was sollen die von erfolgreichen menschen lernen,wie man firmen gründet und sie nach 2jahren kaputt macht und dann stehen wieder 10 leute auf der straße,die dann von so jemanden in diesem moment lernen sollen wie es geht??? wo sollen da träume sein,da geht es ums nackte überleben für die familie und das angezahlte alte haus.träume kann man sich in der situation nicht leisten. und wenn man mal welche hat,weisen die einen eigentlich meistens den weg,denn man träumt,was man im reellen leben nicht bewältigt und ändern müßte.wer es aus kriesen und arbeitslosigkeit schafft aus eigener kraft - mit den worten "wo die angst ist ,geht es lang" der verdient achtung und anerkennung und sonst nichts. ich bin ich, ich brauche keine vorbilder an denen ich mich ranken kann. jeder mensch muß die überzeugung,kraft und willen aufbringen etwas für sich zu tun.noch eines - vergeßt dabei auch nicht euren nachbarn,den es vielleicht schlechter geht! marita

  14. powerhahn schreibt am 23. März 2008 um 19:46

    Hallo liebe Osterhäsinnen und -hasen,

    vor gut 10 Jahren habe ich einmal einen Spruch gelesen:

    "Schau lieber auf die Leute, die etwas TUN
    als auf die, die immer nur jammern. Denn von
    den Jammern kannst du NICHTS lernen!"

    Hat was - und hat mir sehr geholfen auf meinem Weg der persönlichen Entwicklung. Und es gibt sie, die Leute, mit denen es sich lohnt, über ihre und die eigenen Träume zu reden. Im zzl-Forum habe ich VIELE getroffen !!!

    Schönen Abend noch

    -powerhahn-

  15. Rita Spiegel schreibt am 23. März 2008 um 21:21

    Hallo,
    ich komme aus einer Familie in der kaum über Träume und Visionen geredet wird und doch merke ich seit langem wie wichtig das ist. Über andere zu reden oder neidisch auf das zu sein, was andere erreicht haben - das bringt mich nicht vorwärts. Ich muss meine eigenen Vorstellungen vom Leben haben und versuchen sie umzusetzen. Wichtig ist vor allem an mich selbst zu glauben - dann geht vieles im Leben.

  16. Michael schreibt am 23. März 2008 um 22:10

    @ Marita: Also, ich persönlich definiere Erfolg für mich auf andere Weise. Als mich vor kurzem ein Freund fragte, was ich als Erfolg bezeichne, meinte ich, dass es definitiv nichts mit Geld oder eine Masse, die man mit seiner Sache erreicht zu tun hat.
    Wenn jemand beispielsweise einen Musiker als erfolgreich bezeichnet, stelle ich das in Frage. Was bedeuten eine Millionen verkaufter Platten, wenn dieser Musiker/in tief in seinem Inneren unzufrieden ist? Da spielen sooft ganz andere Faktoren eine Rolle (zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein etc.)Jemand kann oberflächlich betrachtet "Alles" haben, aber sich seelisch unausgefüllt fühlen.

    Erfolg kann sein, wenn jemand zwar bettelarm ist, aber in seinem Leben gelernt hat tolle Freundschaften und eine liebevolle Partnerschaft aufzubauen.
    Diese Sachen sind unvergänglich, wenn man kontinuierlich daran arbeitet. Materielle Dinge können oft von heute auf morgen verloren sein, manchmal ohne dass man es selbst verschuldet hat.

    Ich habe oft gemerkt, dass sogenannte erfolgreiche Menschen Defizite im persönlichen Bereich haben. Ja, sie reden wenig über Sorgen und Probleme, sind aber oft taub für die Sorgen ihrer Mitmenschen. Diese Eiseskälte erschreckt mich oft und ich versuche für mich einen Mittelweg zu finden.
    Ich versuche zu erkennen, ob jemand aus Gewohnheit ständig lamentiert oder wirklich ein akutes Problem hat. Im ersten Fall vesuche ich mich auf freundliche Weise zu distanzieren. Ich habe auch oft in meinem Leben nur geklagt und eine Menge Leute damit vergrault. Das führte erstmal mehr dazu dass ich noch mehr als Opfer betrachtete. Ich begreife mit der Zeit mehr und mehr, dass ich meines eigenes Glückes Schmied sein kann und ich nicht der Mangel in Person bin.
    Eine Freundin konnte sich irgendwann einmal mein Jammern über ein Thema nicht mehr geben und sagte mir freundlich aber bestimmt, dass ich doch jedes Mal, wenn ich wieder über dieses leidige Thema reden möchte, ich versuchen sollte über ein anderes Thema zu reden. Das war zu dem Zeitpunkt ein Kunstprojekt, das mir schon lange im Kopf herumspukte. Ich muss sagen, dass es ganz schön schwer war. Oft musste ich mir auf die Zunge beißen, aber nach und nach entwickelte ich Leidenschaft für dieses Thema, so dass mein Nachdenken über ein und dasselbe Problem in den Hintergrund trat.
    Ich versuche nun öfters mal, wenn ich wieder stundenlang über ein Problem nachdenke, meine Gedanken auf etwas positives zu lenken...gar nicht so einfach, aber ich glaube es gelingt mir immer besser.

  17. ronja.g schreibt am 24. März 2008 um 10:02

    Hallo ZZL-Community,

    ich erlebe immer wieder im Kollegenkreis, wie in der Frühstückspause die Gespräche in Themen abgleiten, über die dann alle gemeinsam schimpfen. Frei nach dem Motto: Nichts stärkt mehr, als gemeinsames Ärgern und Lästern.

    Da mir solche Pausen einen nachhaltigen Stimmungsdämpfer versetzen, halte ich mich mittlerweile aus den Gesprächen raus oder lenke sie in positivere Bahnen. Erstaunlich ist: Dabei gerate ich quasi in die Außenseiter-Rolle. Nach dem Motto "Du hast es ja eh gut, du hast leicht reden."

    Fazit: Es ist gar nicht so leicht, das Jammern selbst aufzugeben, und noch viel schwerer, andere in diese Richtung anzuregen. Dennoch ist es wichtig und bringt letztlich alle weiter.

    Viele Grüße und einen schönen Ostermontag!

  18. Norbert schreibt am 25. März 2008 um 11:08

    Wow!!! Hier ist aber viel Gejammere auf einer Seite versammelt.
    Es wurde geschrieben, daß derjenige, der erfolgreich ist, sich nur um sich selbst und seine Belange kümmere. Das mag sein. Aber wie ist es mit denjenigen, die ständig darüber jammern, daß es Menschen gibt, die sich um sich selbst kümmern? Auch diese Menschen sind auf eine bestimmte Weise selbstbezogen. Scheinbar gilt nur ihre Jammer-Meinung, der dann andere selbstbezogene Jammerer zustimmen können.
    Wie dunkel muß diese Welt der Dunkeldenker und Jammerer sein.
    Wäre der Mann von Anna Maija Kuhn (siehe oben) ebenfalls ein hauptamtlicher Jammerer, so wäre er wohl schon lange nicht mehr unter den Lebenden. Wobei mir die Frage in den Sinn kommt, ob diejenigen, die ständig jammern wirklich leben. Mir scheint es eher so zu sein, daß sie nur existieren und "Verbündete" suchen, die ebenfalls nur existieren, um nicht darüber nachdenken zu müssen, daß man auch leben und etwas Positives und sie vorwärts bringendes tun könnte.
    Die Welt wurde zumeist nur von Menschen weiterentwickelt und vorangebracht, die sich positive Gedanken machten, sich in Bewegung setzten und ihre Ziele erreichten.

    Es gibt die schöne Geschichte von der Talstation, in der sich Bergwanderer aufwärmen können bevor sie den Berg besteigen und nachdem sie den Berg bestiegen haben. Die Jammerer und Wehklager und "Geschichtenerzähler" bleiben dabei, sich aufzuwärmen und davon zu erzählen, wie schön es doch wäre, den Gipfel zu erklimmen, aber... jammer, jammer, wehklag. In derselben Zeit waren die Kurzaufwärmer bereits auf dem Berg und überlegen, welchen Berg sie als nächstes erklimmen wollen.

    Erfolg nur mit Geld und Reichtum und Statussymbolen gleichsetzen zu wollen, um dann daraus wieder nur Gründe für das große Jammern herleiten zu können, ist eine sehr verkürzte Sicht der Dinge.

    Wenn jemand es versteht, einen gute Ehe zu führen, einen Freundeskreis zusammenzuhalten, sozial verträgliche Eigenschaften zu leben und seine Kinder in diesem Sinne aktiv zu erziehen und ihnen wirklich beizustehen, wenn sie ihre Eltern brauchen, dann ist dieser Jemand ein sehr erfolgreicher Mensch.
    Wenn jemand den Sinn in seinem Leben, in seiner Arbeit, in seinem Zusammenleben mit anderen erkennt - und diese Erkenntnis hoffnungsfroh mit anderen teilen kann, so ist dieser Jemand ein sehr erfolgreicher Mensch.

    Sicherlich, es wurde schon von anderen auf dieser Seite angesprochen, zumeist ist derjenige ein hochgeschätzter Mensch, der sich für andere interessiert. Dem stimme ich prinzipiell zu. Aber dieses Sich-für-andere-interessieren darf nicht in einer Art mitjammernde Gemeinschaftshaltung einmünden. Jammern hat zumeist etwas mit gebeugter Körperhaltung, gegenseitiger Bescheinigung der eigenen Ohnmacht, in Falten gelegten Stirnen und trüb-traurigen Blicken und eingetrübten Gedanken zu tun. Vielleicht sogar noch mit Stammtischen in halbdunklen Lokalen, bei denen man die Welt am Stammtisch rettet, weil... (siehe oben die Dauersicherwärmenden in der Talhütte).
    So wird das nix.

    Dann doch lieber mit geradem Rücken, aufrechtem Kopf und geradem Blick der Zukunft in der Gegenwart entgegengeschritten.

    Na klar jammere ich manchmal auch über dieses oder jenes. Aber bringt es mich weiter? Nein! Es hält mich nur "gefesselt" im gegenwärtigen Zustand.

    Mich begeistert die Geschichte von Anna Maija Kuhn, die nun gemeinsam mit Ihrem Mann erst einmal in den Urlaub fährt, um Abstand von der jammervollen Situation rund um den gestoppten Hausbau zu bekommen.

    Klar, es gibt viele Dinge, die ich am liebsten laut beklagen und bejammern möchte. Natürlich bin ich nicht mit den blasierten Menschen einverstanden, die ihren Reichtum nur irgendwelchen Erbschaften oder anderen Machenschaften zu verdanken haben. Aber es bringt mich in meinem Leben nicht einen einzigen Millimeter weiter.

    Ein langjähriger Freund von mir arbeitet als Professor in Hongkong, weil er für eine Professur in Deutschland zu alt war. Aber er wollte sich seinen Traum erfüllen, in Lehre und Forschung tätig zu sein. Seine Habilitation hat er nebenberuflich gemacht, da er für seinen Lebensunterhalt aufkommen mußte. Statt nun dauerhaft darüber zu wehklagen, hat er sich die gute Seite in dieser Angelegenheit gesucht. Genau in diesem Moment kam vor einigen Jahren die Einladung zur Gastprofessur in Hongkong. Jetzt ist er dort angestellt, angesehen, verheiratet und seit einem Jahr Vater einer süßen Tochter. Er ist seinem Traum gefolgt. Allerdings mußte er sich auf den Weg machen und hier und da etwas an den Stellschrauben seines Wegeplanes drehen.

    Erfolg kommt nicht von selbst.

    In meinem Freundeskreis teilen wir uns unsere Erfolgsgeschichten und unsere Jammergeschichten gegenseitig mit. Aber alles in einem ausgewogenen Maße. Wir wollen den Sinn für die allgemeine Lebenswirklichkeit (Bodenhaftung) genauso wenig verlieren, wie den Blick auf das Hoffnungsvolle und Schöne.

    Wer nur im Keller seines Alltages und Lebens sitzt, darf sich nicht wundern, wenn sich das Leben auf der Sonnenseite ohne ihn entwickelt.

    Herzliche Grüße aus Hamburg

    Norbert

  19. Norbert Reisser schreibt am 25. März 2008 um 14:51

    liebe Karin. Hallo Ihr..

    spannende Gedanken habt Ihr.
    meine dazu:
    vielleicht soll uns das alles nur eines vor Augen führen:
    das was wir denken, mit was wir uns meistens beschäftigen, das wird schliesslich unsere Zukunft, unsere Gegenwart, unser Leben beschäftigen:
    wenn wir uns hauptsächlich mit dem beschäftigen, was uns gelingt, was uns freut, was wir lieben, was wir mögen.. dann wird das Leben uns mehr davon anbieten, geben.
    wenn wir uns vor allem mit dem "negativen", dem was wir nicht mögen, was uns nicht gelingt beschäftigen, dann wird das universum uns genau das weiterhin und vermehrt bringen.
    unsere Gedanken von heute bestimmen unsere Realität von morgen.
    Nun können wir das gut finden oder nicht. Es ist einfach so.
    Es gibt eben auch universelle Gesetze. Eines davon ist das Gesetz der Anziehung oder naders gesagt: wie ich in den Wald hineinrufe, so schallt es heraus.
    Wenn ich dagegen ankämpfe, meine Sache. Das interessiert den Wald überhaupt nicht.
    Also warum sich nicht diese Gesetze zunutze machen.
    Zu meinem Nutzen und em Nutzen sovieler anderer wie möglich.
    alles liebe für Dich und Euch..
    norbert
    (nreisser@web.de)

  20. PeterPan schreibt am 25. März 2008 um 19:23

    am meisten stimme ich mit norbert überein. ein bloßes dahin vegetieren halte ich für kaum besser als die nichtexistenz. der mensch braucht träume und visionen, nein es ist im in die wiege gelegt.

    erfolgreich kann jeder werden, davon bin ich mittlerweile überzeugt. das hat oft nichts mit chancen, geld der eltern oder nur intelligenz zu tun. sondern mit der geisteshaltung. erfolg kommt mit dem glücksgefühl, nicht das glücksgefühl mit dem erfolg. eine aktuelle studie(glaube bei focus habe ich sie entdeckt): "ein halbes jahr nach ihrer querschnittslähmung sind menschen genauso glücklich, wie lottogewinner ein halbes jahr nach ihrem gewinn."

  21. Wendy schreibt am 26. März 2008 um 08:48

    Hallo Alle,
    Es wurde in der Tat schon viel zu dem Thema gesagt und meins klingt bestimmt wie eine Wiederholung, aber ich muss auch Norbert und Rita Spiegel zustimmen.In meinem Bekanntenkreis gibt es sehr viele Menschen, die hauptberuflich jammern. Man braucht nur bestimmte Themen anzuschneiden und schon gehts los. Selbst wenn ich mit positivem dagegen halte, finden sie den Weg drumherum. Es ist wahrscheinlich wirklich so, dass viele Menschen unbewußt sich im gemeinsamen Jammern Verstärkung dafür holen, nichts unternehmen zu müssen denn:"man kann ja machen was mann will, es ändert sich (da oben) nichts!..."
    Ich beschäftige mich immer wieder mit den Gedanken die aus dem Gesetz der Anziehung kommen und finde sie ziemlich logisch. Vielleicht sollten die Jammerer, wenn sie über "die da oben" jammern, ihre Wünsche etwas weiter "oben" anbringen... aber ich erlebe leider immer wieder in diesen Kreisen große Skepsis diesem Gesetz gegenüber. Wie einige von Euch auch sagten, ich versuche mich diesen Kreisen dann möglichst zu entziehen.
    Ich finde es aber tatsächlich auch sehr schwierig, Menschen zu finden, die auf einer ähnlichen "Wellenlänge" liegen und das verstehen können, was ich meine.
    Es bringt sicherlich genausowenig, sich gemeinsam auf einer Traumwolke die Welt "schön zu denken", wie das Daueraufwärmen in besagter Talstation... beides bedeutet eine gewisse Weltflucht und damit dann Stillstand.
    Ich bin aber sicher dass es auf dieser Welt viele Menschen gibt, die ähnliche Lebensziele verfolgen wie ich und es auch nicht beim darüber reden belassen. Ich muss sie nur finden...
    Erfolgreich sein bedeutet für mich auch glücklich und zufrieden sein, im Einklang mit sich selbst und in Frieden mit der Umwelt leben, und dazu gehört meineserachtens, dass ich auf die Barrikaden gehen muss um Missstände aufzuzeigen und für eine Besserung mich stark machen muss, nicht nur darüber jammern.
    Ich bin also in meinen Augen noch lange nicht "erfolgreich" aber ich bin, schritt für schritt, auf dem Weg dazu.
    wendy_55@gmx.de

  22. Eva schreibt am 26. März 2008 um 10:23

    Hallo liebe Leser,
    es ist wirklich viel Gejammer und Pessimismus auf dieser Seite zu lesen. Und auch eine ganze Portion Neid klingt in vielen Statements mit.
    Erfolg ist etwas Positives und hat nichts mit Angeberei zu tun. Erfolg hat Vorbildcharakter und ist Motivation für andere. Deshalb ist es wichtig über die eigenen Erfolge und damit auch über die gemachten Erfahrungen zu sprechen. Nur wer über eigene Erfahrungen sprechen kann wirkt anderen gegenüber authentisch. Nur authentische Menschen nimmt man es auch ab, wenn sie Ratschläge weitergeben.
    Ich selbst erfahre das immer wieder bei meinen Seminarteilnehmern. Das Feedback lautet durch die Bank: "Was Sie uns gesagt/erzählt/vorgeschlagen haben, können wir auch so akzeptieren und wir möchten noch viel mehr aus Ihrem reichen Erfahrungsschatz hören." Erfolg macht Erfolg und über Erfolg zu reden macht noch mehr Erfolg, nämlich für sich und vor allem auch für andere.
    Wenn ich immer jammern würde, würde mir bald keiner mehr zuhören.
    Also lasst andere an Eurem Erfolg teilhaben, damit auch deren Erfolge wachsen.
    In diesem Sinne

    Evi

  23. blindbrit schreibt am 26. März 2008 um 20:37

    Hallo zusammen,

    ich habe mir soeben all eure Meinungen in einem Rutsch durchgelesen. Für mich passt irgendwie fast jede einzelne von euch aufgestellte These, denn ich bin ein Mensch der seinen Platz in diesem Leben noch immer sucht und einfach nicht findet. Alles was ich bisher versucht habe, funktioniert einfach nicht. Der immer währende Kampf herührend aus der frühen Kindheit, gegen mich selbst. Ich muss allerdings zugeben, das mir eure Texte Mut und Hoffnung gegeben haben und jetzt mehr daran Glaube, dass auch ich es schaffen kann irgendwann mein innerlichen Einklang zu finden. Wist ihr ich bin kein Mensch der öffentlich jammert - ich bin jemand der nichtmal dieses Vertrauen aufbringen kann die Leiden und Sorgen (nüchtern) nur irgendjemanden zu erzählen - der einzige der Bescheid weis ist mein Freund der mit in meiner Krise tapfer und stark zu Seite steht - Ich kann es einfach nich auszusprechen, da andere Denken könnten ich bin nicht ganz richtig oder ich wäre nur zu bemitleiden - Ich weis überhaupt nicht warum ich euch das schreibe. Wahrscheinlich einfach nur um mal drüber zu reden und weil ich denke irgendwann muss ich mal anfangen. Ich danke euch für´s lesen.....
    Habt alle noch einen schönen Abend....

    blindbrit

  24. Rosi schreibt am 27. März 2008 um 17:49

    Zu diesem Thema habe ich einen passenden Ausspruch von Mark Twain:

    "Trenne dich nie von deinen Illusionen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben."

    Ich finde, damit ist alles gesagt.

  25. Beate schreibt am 28. März 2008 um 10:38

    Ich habe auf dieser Seite sehr viel Trauriges gelesen..., das berührt mich sehr, denn die "Welt da draußen" scheint mir doch oft sehr, sehr oberflächlich..., ich habe hier viel Tiefe entdeckt und das macht mir Mut...

    Nehmt all Euren Mut zusammen, spuckt in die Hände, denn diese Welt ist unsere Welt..., sie gibt uns alle Möglichkeiten!

  26. Martina schreibt am 30. März 2008 um 12:08

    Also, ich finde auch, dass hier viel gejammert wird! Ich selbst habe in meinem Leben so manches erlebt und leider auch viel schlechtes - jedoch konnte ich nur durch positives Denken, träumen, handeln all das leisten, was ich geleistet habe. Wenn ich auch zwischendurch völlig niedergeschagen war (musste aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf aufgeben), nach einem Jahr der Trauer und Depressieonen hat es dann bei mir klick gemacht!Heute bin ich Selbständig mit 5 Mitarbeitern und bin Managerin im weitesten Sinne.Ich bin heute froh, dass ich nicht mehr in meinem alten Beruf arbeiten muss (Gesundheitswesen)und kann heute einigen Menschen mit einer Arbeitsstelle helfen, die vorher in Hartz-4 waren.Jetzt haben sie wieder Selbstvertrauen usw. Will sagen, dass erfolgreiche Menschen nicht nur an sich selbst denken, sondern aus eigener Erfahrung Hilfe bieten können.Jammern ist destruktiv und bringt einen nicht weiter.Kann man bei Tania Konnerth & Ralf Senftleben lernen;-)

    Leute packt es an!Wenn du positiv voranschreitets, kannst du andere Menschen "mitnehemen" - darauf kommt es an.
    Ich weiß nicht, ob ich den Spruch noch richtig zusammenbekomme: " Wenn du mit Menschen erfolgreich ein Schiff bauen willst, musst du in ihnen erst die Sehnsucht nach dem Meeer wecken".

    Liebe Grüße und viel Erfolg

    Martina