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Sollten wir unser Leben planen?

Von Ralf Senftleben18 Kommentare

John Lennon hat mal so schön gesagt:

"Life is what happens when you are busy making other plans."

(Übersetzung: Leben ist das, was passiert, während du andere Pläne schmiedest.)

Sicher haben Sie genau das auch schon erlebt, oder? Egal wie gut wir planen, das Leben hat immer eine Überraschung für uns bereit. Eine andere Volksweisheit sagt ja auch:

Erstens kommt es anders und zweitens als du denkst.

Was ist nun die Schlussfolgerung daraus?

Macht es überhaupt noch Sinn Pläne zu schmieden, wenn nachher doch alles ganz anders kommt?

Meine Meinung dazu: Ja, es macht auf jeden Fall Sinn!

Auch wenn die Realität unsere Pläne oft durcheinander würfelt, sind Pläne trotzdem sehr praktisch.

Pläne sind nützlich. Und wenn wir uns das Leben durch Planen auch nur zu 50% einfacher machen können, dann ist das doch einen Plan wert, oder?

Was man natürlich lieber nicht machen sollte, ist von der Wirklichkeit zu erwarten, dass sie sich an unsere Pläne hält. Das erzeugt Enttäuschung und Frust. Das ist auch der Grund, warum viele keine Pläne mehr machen. Sie glauben – vielleicht auf einer unbewussten Ebene – dass ihre Pläne auch wirklich so kommen müssen, wie sie sie aufgestellt haben. Planen macht aber nur Spaß, wenn man bereit ist, seine Pläne jederzeit über den Haufen zu werfen, wenn die Wirklichkeit sich ändert. Hier ist Flexibilität gefragt.

Mein Rat, was Planen angeht ist also: Plane, aber klebe nicht an deinen Plänen.

Wie sieht das bei Ihnen aus? Haben Sie Pläne für Ihr Leben?

  1. Ursula schreibt am 19. April 2008 um 05:11

    Hallo

    Ja, "das Leben findet statt, während wir Pläne machen"

    Nun, das Eine schließt das Andere nicht aus!

    Ich meine, dass das Leben nicht durch Planen einfacher wird, sondern durch die Art & Weise, wie wir es leben und wie wir darüber denken.

    Sich "einfach" auf das Leben einlassen und es genießen, die schönen Dinge entdecken und sich daran erfreuen. Das ist Leben pur. Bei allem Pläne schmieden und vielen Zukunftsvisionen sollte man eines nicht aus den Augen verlieren:

    -» Wir leben im Hier und Jetzt, also im Moment «-

    Ich konnte die Erfahrung machen: Je mehr ich dem Leben vertraute und mich darauf einließ, umso mehr konnte ich erreichen. Nicht, das ich keine Ziele und Pläne hatte und nicht habe, nein, im Gegenteil!

    Ich meine: Die gesunde Mischung machts. Meine Vision nicht aus den Augen verlieren und in das Leben integrieren, die Menschen um mich herum mit einbeziehen und meinen Weg zu gehen & es leicht zu nehmen.

    Leicht gesagt? Ja :-)

    Alles Liebe
    Ursula

  2. Yvonne van Dyck schreibt am 20. April 2008 um 10:18

    liebe Ursula, JA das seh ich genau wie du der Ausgleich an Planungsmodus (Troughtime) und Präsent sein (Intime) macht es. wenn jemand nur im Planungsmodus ist ist Stress die natürliche folge und Genussfähigkeit nicht mehr gegeben. wenn jemand nur präsent ist - dümpelt er womöglich durchs leben...
    Fazit: kurzen klaren Planungsmodus und dann ab in die PRÄSENZ und so auch ein Geschenk sein für die Menschen, die uns umgeben und so auch all die Präsente wahr nehmen können, die das Leben für uns bereit stellt!
    alles Liebe
    Yvonne
    die sich nun für 2 Wochen in die absolute Präsenz auf eine Insel begiebt :))

  3. Ingo schreibt am 20. April 2008 um 10:28

    "Life is what is while I'm busy making plans."

    Die Frage ist, WO ich stehe: innerhalb dessen was ist oder außerhalb. Wenn ich erfüllt bin von mir selbst (und allem Leben), dann mache ich Pläne "just for fun". Als neue Wege, mein Erfüllt-Sein auszudrücken. Aus reiner Freude am Sein.

    Wenn ich außerhalb von mir selbst bin, dann verwende ich Pläne als Mittel, es "richtig" zu machen, um in's Leben hinein zu kommen. Dafür ist Planen gedoch ungeeignet. ;-)

    Erfüllt auf den Schwingen der eigenen Seeligkeit ist es mir ziemlich egal, wo ich was wie mache und tun werde. Hauptsache es ist Ausdruck des Einsseins mit mir selbst.

    Planen ist immer mit Tun verbunden. Nur: Leben ist in erster Linie nicht ein Tun. Es ist Sein. Selbst.

    Vielen Dank für's wundervolle Thema.
    Viele liebe Grüße

    *INGO* :-)

  4. Jürgen Gräbel schreibt am 20. April 2008 um 10:44

    Hallo,
    Pläne gehören für mich zu meinem Leben wie Essen unhd Trinken. Ich hatte das Glück, dass ich bereits während meiner Lehre mit einer Arbeitsmethode in Verbindung kam und seither mache ich Jahrespläne, die ich aus meinem Lebensplan ableite.
    Natürlich ist es völlig richtig, dass man so flexibel sein muss, den eigenen Lebensplan als Dogma anzusehen und ihn immer wieder an sich verändernde Lebenssituationen anpassen muss.
    Aber das Gute daran ist, wenn man einen Plan hat, als sich entschieden hat, bestimmte Ziele zu verfolgen kann man Prioritäten setzen.
    So habe ich nur in ganz wenigen Ausnahmefällen Zeitprobleme. Ich weiß was mir wichtig ist und kann das unwichtige entweder delegieren oder ganz sein lassen.
    So bin ich nicht der Spielball anderer und Werkzeug zur Realisierung ihrer Ziele.
    Leider, so meine Beobachtung, haben aber die wenigsten Menschen wirkliche Lebenspläne - und verlachen alle, die solche haben. Man hat Angst sich festzulegen und irgendwann festzustellen, dass man wieder nicht konsequent war und Verantwortung für sein Leben übernommen hat.
    Viele Grüße Jürgen

  5. Dorothee schreibt am 20. April 2008 um 11:55

    Ich bin ein wenig verwirrt über den Inhalt des heutigen Tipps, deshalb hinterlasse ich hier mal einen Kommentar.

    Das Zitat von John Lennon sagt meiner Meinung nach nichts über die Qualität der Planbarkeit (oder Nicht-Planbarkeit) des Lebens aus, sondern ist als Hinweis auf den wertvollen, unbemerkten Augenblick zu verstehen, der ohne unsere Aufmerksamkeit vergeht.
    Es geht darum, die "Alltagskontrolle" nicht als unser Leben zu verstehen. Denn das LEBEN ist einfach da, es passiert, ohne dass wir irgendwas dafür tun. Solange wir am Leben sind, leben wir. Es geschieht, auch wenn wir uns mit anderen Dingen beschäftigen- und Schade, wenn wir es durch unsere Ablenkung völlig verpassen...!

    Pläne machen, aber nicht auf sie vertrauen? Von der Wirklich keit nicht erwarten, dass sie sich an unsere Pläne hält?
    Für meinen Geschmack ist mit solchen Aussagen nicht viel mehr erreicht, als sich in seiner Lebensgestaltung eingeschränkt zu fühlen: wenn man die "Wirklichkeit" als eine höhere Gewalt des Zufalles erlebt, dann müssen einem in der Tat die eigenen Planungen als völlig unrelevant erscheinen.
    Die Wirklichkeit ist- genau wie das Leben- nichts, was irgendeine Absicht verfolgt und unser Handeln einsortiert und "entscheidet", ob wir erfolgreich agiert haben...
    Ein unguter Beigeschmack universeller Abhängigkeit entsteht durch so eine Haltung- wo ist da der positive Aspekt dieses Tipps?

    Ein Plan ist zudem etwas anderes als eine Idee, oder ein Traum.
    Ein Plan dient zum Erreichen eines bestimmten Ergebnisses, zur Strukturierung eines Ziels.
    Wenn sich dieser Plan nicht erfüllen lässt- aus zeitlichen Gründen zum Beispiel- ist es durchaus legitim, sich darüber zu ärgern...und vielleicht eine neue Planung durchzuführen, um doch noch zum Ziel zu kommen!
    Es wäre doch übel, wenn man an dieser Stelle den Plan "über den Haufen wirft" ?! Unsere Planungen sind vielen Einflüssen und Zusammenhängen unterworfen, aber das Gelingen doch nicht dem Zufall!
    Gelingt der Plan A und auch Plan B und C nicht, so ist es doch viel logischer, das ZIEL zu überdenken und sich nicht in die "Hängematte" der fatalistischen Einstellung zu legen: das Universum hat es einfach nicht gewollt, dass mein Plan gelingt...
    Auch an ein Ziel zu denken, auf eine Erfüllung des Ziels zu vertrauen ist wichtig. Essentiell ist, gerade bei persönlichen Zielen, ob das Streben nach Erfüllung einen glücklich macht oder einen zermürbt...denn das sind Ziele, die oftmals nicht aus unseren inneren Wünschen herrühren...

    in diesem Sinne, alles Gute und viele Grüße!

  6. arale schreibt am 20. April 2008 um 16:03

    Lustigerweise fand ich gerade diese Übersetzung im Netz:

    Life is what happens (to you) while you are busy making (other) plans. [John Lennon]

    Leben ist das, was an uns vorbeizieht, während wir damit beschäftigt sind, andere Pläne zu schmieden.

    Das rückt es noch mal in ein anderes Licht...

  7. Uschi schreibt am 20. April 2008 um 18:10

    Zum heutigen Thema fällt mir ganz kurz nur folgendes ein:
    So ganz ohne Plan geht gar nichts. Aber ich kenne auch Leute, die planen und planen um und planen neu ohne richtig anzufangen und kommen so auch nie zum Ziel. Ich mache mir einen groben Plan und lege lustvoll los, immer bereit, mich eines besseren belehren zu lassen und meine Pläne über den schon angesprochenen Haufen zu werfen. Ich muss nur immer wissen, wo ich hin will- den Fahrplan kann man ändern und dabei neue Wege kennen lernen.
    Wer A sagt, muss nicht unbedingt B sagen, wenn er erkennt, dass A ihm nicht weiter hilft!
    Gruß an alle von Uschi

  8. Mischo schreibt am 21. April 2008 um 07:27

    "Planen ist alles,
    der Plan ist nichts."

  9. Sonne schreibt am 22. April 2008 um 02:40

    Hallo liebe Leute,

    mein Freund und ich hatten neulich im Bad am Morgen vor der Arbeit eine Diskussion ueber das Thema. Ich fragte Ihn (was ist unsere Lebensmotto-Plan ...) ???Haben wir Angst zu planen, Ueberzeugungen darzulegen aus Angst vor einem Versagen. Ich sagte, dass ich einfach "in den Tag reinlebe"...und auf der anderen Seite das Hier und Jetzt leben will. Er meinte, dass ich auch nach bestimmten Saetzen lebe: vielleicht-ich muss schoen sein, ich will ein einfaches Leben, ich will viel Freunde haben-
    aber reicht das? Was ist, wenn man seine Vision, sein Lebensinhalt nicht wirklich kennt-ich denke, dass mein Freund und ich einfach Mut brauchen hinzusehen und zu gucken, was ist realistisch und was nicht? Aber lieber ein Ziel setzten als gar keins, was meint Ihr?
    Liebe Gruesse Sonne

  10. ronja schreibt am 22. April 2008 um 05:03

    habe ich pläne? oh ja. ich habe mir aufgeschrieben, was ich dieses jahr erreichen möchte, was ich in 5 jahren erreicht haben will, was ich mir für meinen runden geburtstag wünsche.
    und jetzt geht es einen schrit vor den anderen setzen.
    es sind vielleicht kleinigkeiten aber mir sind sie wichtig.
    und ich kann sie mir anschauen und dann sind sie mir präsenter als wenn ich sie nur in meinem kopf spazieren tragen würde.
    liebe grüsse ronja

  11. Ananda schreibt am 22. April 2008 um 07:14

    Der Artikel "Sollen wir unser Leben planen" paßt sehr gut
    zu meinen momentanen Gedanken. Ich beschäftige mich mit
    dem Thema planen und der daraus folgenden Strukturierung
    und Sicherheit. Planen schafft ohne Zweifel Vorteile im
    Leben. Das Problem ist bei mir, dass ich diese Planung
    brauche und mich gut fühle, wenn alles wie geplant läuft.
    Meine Freunde leben zum Teil viel mehr in den Tag und
    machen sich nicht so viele Gedanken. Woher kommt dieses
    Bedürfnis nach Planungssicherheit? Ich erkenne dahinter
    das Gefühl von Angst. Meine " Lebensaufgabe" ist diese
    Angst in Vertrauen und Geschehenlassen zu verwandeln.
    Nicht leicht!!! Religion ist für mich keine Lösung.
    Ich beschäftige mich im Momnet damit, meine Einstellungen
    und Glaubenssätze zu überprüfen und zu verändern:
    Planen - aber - nicht alles selber regeln müssen.
    Mit liebem Gruß Ananda

  12. renate schreibt am 22. April 2008 um 12:38

    Hallo,
    ich mache Pläne, gefällt mir auch sehr , dieses Pläne machen, leider bin ich nie ans Tiel gekommen. Schönen Gruß

  13. Norbert schreibt am 23. April 2008 um 06:43

    Als ich den Artikel gelesen hatte, wollte ich unbedingt etwas Positives und Förderliches zum Thema Lebensplanung und Planung des Lebens schreiben.

    Aber dann fiel mir ein auf die Spitze gebrachter Schlußkommentar einer Wissenschaftssendung ein, in der über unser Sonnensystem berichtet wurde. Sinngemäß hieß es dort: Und wenn die Sonne keine Lust mehr hat, macht sie das Licht aus, das Leben erlischt und wir treiben als dunkles System durch die Galaxien...

    Da kann man schon dunkle Gedanken bekommen.

    Und dann noch die Diskussion über das Projekt CERN bei Genf, mit dem dunkle Löcher "hergestellt" werden sollen. Ein Wissenschaftler, der warnend von der Mehrheitsmeinung abweicht, gibt zu bedenken, daß so ein produziertes schwarzes Loch ja auch Bestand haben könne... Wenn dies so wäre, könne die Erde innerhalb von 50 Monaten darin verschwinden...

    Letztlich fiel mir eben noch der Text aus der Dreigroschenoper von Berthold Brecht ein:

    "Der Mensch lebt durch den Kopf
    Der Kopf reicht ihm nicht aus
    Versuch es nur, von deinem Kopf
    Lebt höchstens eine Laus.

    Denn für dieses Leben
    Ist der Mensch nicht schlau genug.
    Niemals merkt er eben
    Allen Lug und Trug.

    Ja, mach nur einen Plan
    Sei nur ein großes Licht!
    Und mach dann noch 'nen zweiten Plan
    Geh' n tun sie beide nicht.

    Denn für dieses Leben
    Ist der Mensch nicht schlecht genug.
    Doch sein höh' res Streben
    Ist ein schöner Zug.

    Ja, renn nur nach dem Glück
    Doch renne nicht zu sehr!
    Denn alle rennen nach dem Glück
    Das Glück rennt hinterher.

    Denn für dieses Leben
    Ist der Mensch nicht anspruchslos genug
    Drum ist all sein Streben
    Nur ein Selbstbetrug."

    Die Frage "Sollten wir unser Leben planen?" hat es wirklich in sich. Wenn man sich diese Frage für sich selbst ernsthaft beantworten will, helfen keine Plattheiten wie: "Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die schönen Stunden nur." oder ähnliche mehr.

    In den 80er Jahren habe ich in einem Buch von der Idee gelesen, sein Leben nur in Einheiten von Tagen zu leben. Damit betrachtet man jeden Tag als ein kleines, überschaubares - und damit auch planbares - Leben für sich.

    Jeden Tag kann man von vorne beginnen, wenn einem das kleine Leben vom Vortag nicht so wirklich gefallen hat.

    Niemand von uns kann ehrlichen Herzens in die Zukunft schauen. Aber wir sollten uns Termine und Ziele setzen, damit wir uns jeden Tag aufs Neue aufraffen und nach vorne streben. Gerade ältere Menschen, die ihr Berufsleben hinter sich gelassen haben, leben oft von Ostern bis Pfingsten, von Pfingsten bis Weihnachten... Das erhält sie am Leben. Aber wirklich lebendig sind diese Menschen, wenn sie auch noch viele kleine andere Termine und Ziele dazwischen setzen und haben.

    Mein Fazit: Planen lohnt sich. Planung macht hoffnungsfroh und lebendig. Wer keine Ziele und Pläne hat, hat sich aus dem Leben abgemeldet.

    Herzliche und lebendige Grüße aus Hamburg

    Norbert

  14. Peter schreibt am 23. April 2008 um 08:28

    Warum den Planen?

    Für den Bauch:
    ...dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden...

    Keine Angst ich werde jetzt nicht religiös, aber die Menschen die an Gott glauben haben es dann einfach.

    ..also ich nichts tun ist alles getan ~ IST=OK

    Sofern wir annehmen dass der Liebe Gott nicht würfelt...

    Hier was für Kopfmenschen:

    Philosophen und Neurobiologen sind sich uneins: Gibt es
    Willensfreiheit wirklich? Oder entscheiden gar nicht wir, was wir tun, sondern Prozesse, die in unserem Gehirn ablaufen? Hier der Artikel dazu:
    http://www.bpb.de/files/GFO6GX.pdf

    Persönlich ist für mich das wichtigste im Leben - LEBEN.
    Ein Plan hat noch nie gschadet - aber der Mensch denkt - Gott lenkt - oder?

    LG Peter

  15. Gisela Musshof schreibt am 23. April 2008 um 10:21

    Ihr Lieben, die Ihr´s vielleicht lest!

    Es stellt sich hiermit vor: ich bin Gisela, die Weltmeisterin
    im Planen - und das Leben habe ich zwischendurch auch
    nicht vergessen. Heisst genauer, daß ich mein Leben geplant
    habe eigentlich seit meinem 2. Lebensjahrzehnt. Es hat auch
    alles so wunderbar funktioniert - und, erreicht habe ich
    alles was ich wollte, wenn auch durch meiner Hände Arbeit.
    Es machte einfach Spass, weil alles so toll funktionierte.

    Ich könnte Euch noch stundenlang darüber erzählen, aber,um
    es kurz zu machen: ich hatte eines so garnicht bedacht und
    für diesen Fall geplant!!! Das war der Tag, als das Grauen
    in mein Haus einzog, der furchtbare Tag, als der Doktor
    durchblicken liess, daß meine Tochter MS hat. Meine schöne
    Tochter war natürlich in meine tollen Pläne mit einbezogen
    gewegen. Sie ging wohl ihren eigenen Weg, der sich aber
    mit dem meinen wunderbar kreuzen ließ. Seit diesem schreck
    lichen Tag sind nunmehr fast 2o Jahre vergangen.

    Jedoch, in derselben Sekunde, als ich das "Urteil" hörte,
    ließ ich sofort von meinen alten Plänen los und innerhalb
    einer Minute - auf dem Weg nach Hause mit der Tochter -
    entstanden die neuen Pläne, die bis zum heutigen Tag umge-
    setzt sind und die ich auch nie bereut habe - und, eigentlich
    ist alles noch viel besser geworden.

    Das alles wurde mir eben erst klar, als ich durch Zufall auf
    diese Seiten stieß und dachte, schreib´auch mal was dazu.
    Vielleicht interessiert es jemand.
    Ich bin übrigens neu im Netz und schreibe das 1. Mal.

    Eure G i l a

  16. anneli schreibt am 23. April 2008 um 17:13

    planen hat mir bisher das leben sehr erleichtert, auch wenn ich noch nicht alle pläne umgesetzt habe. sie helfen mir auf jedenfall mich nicht allzusehr zu verzetteln und ich freue mich immer riesig, wenn wieder ein plan zur vollendung gekommen ist und auch der weg dorthin bringt mich in meinem wachstum immer weiter.
    lg aus der alpujarra
    anneli

  17. Viola schreibt am 23. April 2008 um 20:27

    Schönes Thema, finde ich. Eine Vorstellung, was man als Lebensaufgabe/Lebensziel haben möchte, braucht es schon, ob man dies PLAN nennen kann?
    Meine Erfahrung ist, dass alle Träume/Vorstellungen, die man konsequent verfolgt, irgendwann Gestalt annehmen nach dem Motto, Deine Gedanken bilden die Wirklichkeit und dorthin, wo Du Deine Gedanken leitest, strömt auch die Energie, egal, ob positiv oder negativ. Also, pass auf, was Du Dir wünschst, es könnte wahr werden.....

  18. Gust schreibt am 3. Juli 2009 um 12:25

    Planen bedeutet auch :ZIELE SETZEN
    Wer kein Ziel vor Augen hat,wird auch nie eines erreichen