Kontakt
Facebook
Twitter
RSS
Gästebuch
Wöchentlicher Newsletter

Jeder muss seine Erfahrungen selbst machen

Von Tania Konnerth18 Kommentare

"Erfahrungen sind Maßarbeit. Sie passen nur dem, der sie macht."

– Carlo Levi

In der letzten Woche ging es hier ja schon um das Thema "Erfahrungen" und heute habe ich gleich noch ein schönes Zitat zu diesem Thema gefunden.

Die Aussage, dass Erfahrungen Maßarbeit sind und nur dem passen, der sie macht, trifft für mich den Nagel auf den Kopf. Wie oft aber möchten wir anderen Erfahrungen, die wir gemacht haben, unbedingt weitergeben? Sei es, weil wir sie z.B. vor Schmerzen oder Enttäuschungen bewahren wollen? Oder weil wir etwas gelernt haben, was uns weitergebracht hat und nun wollen wir, dass auch andere davon profitieren?

So gut, wir es damit meinen – ich glaube, dass das, was in dem Zitat steht, wirklich stimmt: Erfahrungen kann nur jeder für sich selbst machen. Niemand kann sie einem abnehmen. Und jemanden zu lieben heißt eben auch, ihn seine eigenen Erfahrungen machen zu lassen – wohl wissend, dass nicht alle von ihnen angenehm sein werden.

Sicher gibt es Situationen, in denen wir versuchen können, andere von echten Dummheiten abzuhalten, um Unheil zu verhindern. Und bei Kindern müssen wir natürlich einen Rahmen setzen, damit sie sich z.B. nicht selbst ernsthaft verletzten und doch wird es auch hier nicht ohne Schmerzen abgehen. Die berühmte Herdplatte, auf die wohl jede/r von uns einmal fassen muss, ist hier ein konkretes Beispiel, aber auch ein Symbol für die vielen Dinge, die wir nur dadurch lernen, dass wir sie ausprobieren.

Jemanden zu lieben heißt also, ihn oder sie eigene Erfahrungen machen zu lassen. Nicht vorwegnehmen wollen, was dieser Mensch erleben wird, denn das was wir erlebt haben, kann für jemand anderen ganz anders sein. Und Lieben heißt dann auch, da zu sein, wenn jemand Trost braucht, weil er schmerzliche Erfahrungen gemacht hat und sich um Himmels Willen den Satz "Das hätte ich dir auch vorher sagen können." oder auch "Das habe ich dir doch gleich gesagt." zu verkneifen.

Was meinen Sie?

  1. Karin schreibt am 11. November 2008 um 09:00

    Da ist schon viel wahres dran. Wenn mir früher jemand mit seiner Lebenserfahrung kam und Zweifel an meinem Tun geäußert hat dann habe ich meine ganze Energie darein gesteckt, der Welt zu beweisen, dass ich es doch schaffe. Es waren ziemlich viele Erfahrungen die ich oft schmerzhaft erfahren musste. Nun, da meine Kinder bereits groß sind fällt es mir manchmal schwer zuzusehen wie sie so manch unliebsame Erfahrung sammeln. Ab und zu erzähl ich ihnen eine ähnliche Episode aber akzeptiere ihre Eigenständigkeit. Selbst meine drei Söhne geben sich untereinander ihre Erfahrungsschätze weiter und dennoch macht jeder den Fehler des anderen noch einmal. Das gehört zum Leben dazu.

  2. Hubert schreibt am 12. November 2008 um 11:48

    Das ist schon richtig, aber es gibt so bestimmte Grunderfahrungen, die man ungetrost übernehmen kann.
    Ich springe bspw. nicht von einer Autobahnbrücke, nicht weil ich das schon mal ausprobiert habe, sondern weil ich das Resultat gesehen habe.
    Und so gibt es mehrere Dinge, die man gesehen hat und sicherlich analog auf sein eigenes Leben anwenden kann.
    Aber ich stimme dem zu. Abgesehen von bestimmten Ausnahmen zählen eben eigene Erfahrungen am Stärksten

  3. Monika schreibt am 16. November 2008 um 09:26

    Ich pflichte dem nur bei mit den Erfahrungen.

    Früher hatte ich die Angewohnheit "Menschen unbedingt vor schlechten Erfahrungen bewahren zu wollen". Sie entfernten sich von mir, was mir heute total klar ist, ich möchte ja auch "meine eigenen Erfahrungen" machen. Wenn sie manchmal auch weh tun.

  4. andrea schreibt am 16. November 2008 um 09:26

    es gibt meines erachtens noch einen anderen weg, erfahrungen zu teilen und anderen zu helfen, schmerzhaftes zu vermeiden. einfach von den eigenen erfahrungen erzählen - ohne zu belehren oder zu werten.

    "ich habe ähnliches erlebt und folgendes daraus erfahren - das war meine erfahrung. ob deine erfahrungen ähnlich sein werden, weiß ich nicht, aber schaue es dir mal an"

    das regt vielleicht den anderen zum nachdenken an - und hilft ihm, aus der situation zu lernen - ohne sie selbst durchleben zu müssen.

  5. djd schreibt am 16. November 2008 um 09:33

    Ich finde, man kann anderen ruhig von seinen Erfahrungen erzählen, das kann auch sinnvoll sein. Nehmen wir als Beispiel die Plattform Ciao, bei größeren Käufen usw. kann es durchaus hilfreich sein, sich dort erst zu informieren.

    Viele machen aber den Fehler (wenn man das so nennen will), andere selbst vor den kleinsten Dingen bewahren zu wollen. Nein, nimm ein anderes Eis, das schmeckt furchtbar. Nein, iss lieber eine Banane, Äpfel auf nüchternen Magen schmecken nicht. Nimm lieber den anderen Topf, da werden die Nudeln schneller gar. Fahr lieber ein blaues Auto, silberne Autos hat jeder. Blablabla.

    Und ich glaube, da muss man sich einfach selbst abschirmen und lernen, Kommentare zu ignorieren. Auf keinen Fall versuchen, es den anderen immer recht zu machen und seinen eigenen Weg gehen, sonst läuft es irgendwann wie in der Geschichte mit dem Vater, dem Jungen und dem Esel.

    Gefährlich ist das Ganze imho bei Kindern. Viele Eltern sind recht militant, was das Durchsetzen ihrer eigenen Vorgaben (die auf Erfahrungen beruhen) angeht und bevormunden am laufenden Band und bei jeder Kleinigkeit. Zieh einen Rock an (Kind will lieber eine Hose), wünsch dir was Gescheites zu Weihnachten (Kind will ein Computerspiel aber Eltern halten einen nützlichen Gebrauchsgegenstand für sinnvoller), geh aufs Gymnasium und studier danach (Kind hat keine Ahnung, was es später mal machen will und erklärt wird ihm auch nie was), putz das so, mach das so, lass das nicht da liegen, iss einen Apfel statt Schokolade usw.

    Natürlich wollen die Eltern die Kinder vernünftig aufziehen und dass diese gesund sind und später erfolgreich, aber sie untergraben die Lebendigkeit ihrer Kinder. Später kann es dann passieren, dass die Kinder ängstlich sind, sich immer und überall Informationen einholen, bevor sie kleinste Entscheidungen treffen und sich evtl. lange fremdbestimmt und unterdrückt fühlen, was sich in Depressionen ausdrücken kann (wer bin ich, was will ich und wieso fühlt es sich schlecht an, wenn ich anders handele, als meine Eltern immer vorgaben?).

    Natürlich braucht es Grenzen und Richtlinien, wie das Beispiel mit der Brücke. Aber bei Kleinigkeiten sollte man andere echt in Ruhe lassen und diese selbst entscheiden lassen, wie sie das machen.
    Ich hab Bekannte, die heute große Probleme haben, weil ihnen immer alles aus der Hand genommen wurde, niemand sie machen ließ, ein Elternteil genervt und seufzend es dann machte und noch kommentierte: Kannst du denn gar nichts?

    Und nach der Rebellion (das Gegenteil von dem tun, was andere wollen) folgen dann die große Verwirrung und die Schuldgefühle, die Wut und das Gefühl, unfähig zu sein.

    Aber man kann auch später noch lernen, sich gegen ewig gut gemeinte Ratschläge einfach taub zu stellen und sein Ding zu machen, wie man es selber möchte. Negative Erfahrungen gehören zum Leben, man lernt auch aus diesen, vielleicht sogar mehr als aus schlechten Erfahrungen, und man bleibt viel lebendiger, wenn man die ganze Palette von Gefühlen zulässt und durchlebt, anstatt ständig etwas bei sich oder anderen vermeiden zu wollen und dadurch zum Kontrollfreak wird. Dann fährt man halt ein hässliches silbernes Auto, na und? Dann kochen die Nudeln halt über, na und? Dann muss man halt danach mehr saubermachen.
    Das ist immer noch besser als dieses überbehütete und ängstliche "Wie mach ich bloß nichts falsch" und zum Schluss steht man im Supermarkt an der Schokolade für nicht mal 1 Euro, die man zum Spaß und alleine essen will, und bekommt Zustände, weil man sich einfach nicht entscheiden kann, welche jetzt die Richtige wäre.

  6. djd schreibt am 16. November 2008 um 09:35

    Ich meinte: Negative Erfahrungen gehören zum Leben, man lernt auch aus diesen, vielleicht sogar mehr als aus ANGENEHMEN Erfahrungen.

  7. Jürgen Gräbel schreibt am 16. November 2008 um 09:36

    Aus den Erfahrungen anderer zu lernen, halte ich schon für sinnvoll, dennoch wird (und will auch vielleicht) niemand darum herumkommen, selbst diese übernommenen Erkenntnisse zu erfahren. Nur ist das dann unter Umständen weniger schmerzvoll.
    Es heißt ja nicht umsonst, dass es sinnvoll ist, aus den Fehlern anderer zu lernen und nicht zwei mal mit dem selben Kopf vor die gleiche Wand zu rennen.
    Auch können die Erfahrungen anderer genutzt werden um die gewonnen Erkenntnisse weiter zu entwickeln. Das spart einfach Zeit und Umwege.

  8. Jürgen Gräbel schreibt am 16. November 2008 um 09:41

    dkd hat nur allzu Recht. wir werden ja viel stärker dadurch gesteuert, dass wir Leid vermeiden, statt Lust gewinnen wollen. Auch wenn das paradox klingt.
    Also können wir aus den leidvollen Erfahrungen anderer durchaus lernen. Aber man muss auch, insbesondere in der Kindererziehung "Fehler machen" hinnehmen können. Wenn die Kinder lernen sollen, eigene Entscheidungen zu treffen, dann gehören auch Fehlgriffe dazu. Zum Glück kann ja nur in seltenen Ausnahmefällen etwas wirklich Schlimmes passieren.

  9. Heide schreibt am 16. November 2008 um 09:58

    Ich denke, es ist auch wichtig, schon bei kleinen Kindern für sich selber klar zu unterscheiden:
    Ist etwas (sehr) gefährlich, dann entscheide ich als Erwachsene (und dazu gehört die Herdplatte nicht unbedingt),
    bei den vielen anderen Dingen überlasse ich dem Kind die Entscheidung.
    Und sobald die Kinder verstehen, worum es geht, muss man seine Entscheidung für das Kind dann auch begründen.

    Und wenn man mag, dann kann man in anderen Fällen, dem anderen ruhig von seinen eigenen Erfahrungen erzählen ohne sie ihm aufzuzwingen.
    So ähnlich, wie ich jemand von einem Buch erzähle, das mir gefallen hat (oder auch nicht gefallen hat). Ob er das Buch dann liest, das ist seine Sache.

  10. D schreibt am 16. November 2008 um 11:21

    ich finde es irgendwie schade, daß "erfahrungen weitergeben" anscheinend irgendwie mit schlechten erfahrungen assoziiert wird. wenn ich unterwegs bin um neue leute kennenzulernen bin ich immer ganz gierig, neugierig und gespannt darauf, wie diese menschen ihre leben in bestimmten bereichen meistern (z.b. mit geld haushalten, etc.). ausprobieren muß man allerdings wieder selbst. so gesehen stellt sich die frage ob erfahrungen überhaupt weitergegeben werden können. zu lesen wie sich ein kuss anfühlt und dieses zu erleben, sind halt schon recht unterschiedliche dinge ;-)

  11. Marion Dikti schreibt am 16. November 2008 um 11:36

    Der Mensch wird als freihandelndes Individuum begriffen: DAS IST DIE GANZE WEITE MENSCHLICHER EXISTENZ.

    Einen wunderschönen Sonntag wünscht euch allen Marion!

  12. Anneliese schreibt am 16. November 2008 um 12:22

    Hallo zusammen,

    Meine Ängste hindern mich manchmal daran dass ich Menschen, die ich liebe, die mir wichtig sind, eigene Erfahrungen machen lasse. Es sind Ängste dass sie sich verletzen könnten, dass sie mit etwas nicht klarkommen könnten und und und.
    Es fällt mir teilweise auch schwer, Kindern - für die ich in einer bestimmten Zeit die Verantwortung trage (zB beim Training) - manches ausprobieren zu lassen aus Angst
    dass sie sich verletzen könnten, ich mich schuldig fühlen würde nicht genügend aufgepaßt zu haben und von den Eltern zur Verantwortung gezogen werden könnte.
    Im Endeffekt - denke ich - ist meine Bereitschaft 'anderen Menschen ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen' mit meinen Ängsten gekoppelt.
    Ich habe festgestellt, dass ich, je weniger Ängste ich habe, anderen Menschen umso mehr 'Freiräume' zugestehen kann.
    Da ich seit einiger Zeit an meinen Ängsten und an mir selbst 'arbeite' profitieren auch die Menschen um mich herum davon weil ich ihnen nun leichter zugestehen kann einfach ausprobieren/eigene Erfahrungen machen zu dürfen.
    Liebe Grüße Anneliese

  13. Anne schreibt am 16. November 2008 um 13:41

    Meiner Meinung nach gibt es hier ein großes Missverständnis: Es geht nicht um die "heiße Herdplatte". Selbstverständlich hat und kann sich die Menschheit nur entwickeln, wenn Erfahrung weitergegeben wird, wenn Nachfolger lernen. Was wirklich nicht weitergegeben werden kann, ist das persönliche, individuelle Erleben von Situationen und Handlungen. Selbstverständlich sind Ratschläge und Reflexionen wertvoll, es gibt nur keinen Anspruch auf Übernahme, und das frustriert letztlich die Gutmeiner!

  14. Selma7 schreibt am 16. November 2008 um 15:43

    Jeder macht eigene Erfahrungen im Leben.
    Aus einem solchen Erfahrungsschatz oder Wissensvorsprung würde ich - wenn es mir möglich ist - versuchen zu helfen.
    Ich würde niemanden auflaufen lassen und würde mich allerdings auch nicht aufdrängen.
    Es gilt: Behandle andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest.

  15. Ibrahim schreibt am 16. November 2008 um 17:24

    "Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns."
    (Eugène Ionesco)

  16. Karin D. schreibt am 16. November 2008 um 20:15

    Ich habe es immer so gehandhabt, dass ich, wenn ich etwas Neues angepackt habe, zuerst Erfahrungen anderer erfragt habe, danach eigene Erfahrungen machen wollte, um mir dann am Ende mit dem nun schon vorhandenen Know How mit kompetenten Annsprechpartnern den letzten Schliff zu geben. Also: Erfahrungen anderer mit eigenen kombinieren, das halte ich für den besten Weg. Sonst müssen wir alle immer wieder von 0 anfangen zu lernen, das ist echt mühselig.

    Konkret z.B. beim Hausbau vor 25 Jahren: ich hatte noch nie Fliesen geklebt, habe zuerst Handwerker gefragt, dann meine eignenen Fehler gemacht (was sonst?), am Ende noch mal "gefachsimpelt" (nun aufgrund eigener Erfahruang) und dann wußte ich, wie der Hase läuft.

    Bei der Arbeit am Computer habe ich zuerst mit der neuen SW "gespielt" und danach einen Kurs besucht, aber gleich einen weiterführenden. Schließlich gab es sicher noch den einen oder anderen, schnelleren oder einfacheren Weg, um mit der SW bestimmte Dinge zu erledigen, ich bin ja nicht der einzige Mensch mit Hirn, also kommen andere auf Lösungen, darunter bestimmt auch bessere als meine.

    Womit ich sagen will: wie so oft liegt die Wahrheit nicht auf der einen oder anderen Seite, also entweder oder, sondern es liegt beim sowohl als auch.

    In der Kinder-Erziehung ist es m.E. besonders wichtig, dass beides zugelassen wird. Als Erwachsene/r kann ich aus meiner Erfahrung Vorschläge machen, zu bestimmtem Verhalten anregen, aber die Kinder müssen die Freiheit haben, ihren eigenen Weg zu suchen. Dafür gibt es aber natürliche Grenzen. Der berühmte Griff auf die Herdplatte bringt kein Kind um, der Weg über die Straße vielleicht schon. Es ist sehr schwierig, die Grenze bei Risiken für Gesundheit und Unversehrtheit zu finden. Auch da muss jeder Eltern seine eigenen Grenzen finden, bei wieviel Risiko er/sie zuschauen kann. Es hilft aber immens, sich mit anderen Eltern über diese Problematik auszutauschen - also wieder die Erfahrung anderer in die eigene Welt mit einzubeziehen.

  17. Jacqueline schreibt am 17. November 2008 um 09:20

    Wenn jeder jede Erfahrung selber machen müsste, dann kämen wir ziemlich langsam in unserer Entwicklung voran. Es gibt in der Tat persönliche (emotionale) Erfahrungen, die uns niemand abnehmen kann, die müssen wir selber machen. Aber es gibt auch solche, die wir von anderen übernehmen können. Das spart Zeit, Mühe und Energie. Natürlich birgt das Übernehmen von Erfahrungen (Verhaltens- und Denkweisen) auch die Gefahr, dass wir eine Sache ein Leben lang schlecht oder ineffizient machen - so lange, bis jemand den Mut hat, neue Wege zu gehen.

    Das besserwisserische "Ich hätte es dir gleich sagen können, dass..." hilft nicht weiter. Wer etwas selbst ausprobieren muss, muss es eben tun. Aber es gibt so viele unterschiedliche Erfahrungen - wir müssen da also ganz schön differenzieren. Die heiße Herdplatte, der Bungee-Sprung, ein Berufswechsel, der Beginn oder das Ende einer Beziehung, Komasaufen - alles Erfahrungen, um nur ein paar zu nennen.

    Was auch immer passiert: für mich steht über allem, dass jeder die Verantwortung für die Konsequenzen seiner Handlungen (Erfahrungmachen) zu übernehmen hat. Wenn es schief gelaufen ist, braucht ein Mensch Trost, Liebe, Mitgefühl - keine Frage. Die Handlungen anderer haben aber auch Auswirkungen auf ihr Umfeld, mitunter dramatische.
    Man kann nicht zu allem Ja und Amen sagen, nur weil jemand meint, unbedingt eine Erfahrung machen zu müssen. Wenn durch diese Erfahrung Dritte Schaden nehmen, erlaube ich mir durchaus, meine Meinung dazu zu äußern. Die Entscheidung kann aber am Ende nur jeder selbst treffen...

    Die Kunst des Lebens besteht darin, unterscheiden zu können, wo wir weitergehen und die Erfahrung selbst machen müssen - und wo wir uns lieber auch mal zurück halten (lassen).

  18. renate schreibt am 18. November 2008 um 18:16

    hallo,
    jaa, haben schon einige Leute gut an mir Geld verdient und sich schlechte Erfahrungen erspart, kann nur immer meinen Mund nicht halten, denn mir hilft keiner. Im Gegenteil. Tja dumm gelaufen.