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Liebe finden

Von Tania Konnerth23 Kommentare

„Ich habe den Menschen gesagt, sie sollen dich lieben, es wird dir bestimmt einer begegnen, der hat mich gehört.“

– G.B. Fuchs

Das Zitat, das ich heute für Sie ausgewählt habe, hat für mich etwas sehr Tröstliches.

Haben wir nicht alle manchmal Tage, an denen wir uns einsam und verlassen fühlen? An denen wir den Eindruck gewinnen, dass uns niemand wirklich liebt, dass wir verkannt und nicht so angenommen werden, wie wir es uns wünschen?

Wenn man in einem solchen Moment obiges Zitat liest, kann einem das eine wohltuende Portion Hoffnung schenken. Denn ja: es gibt Menschen, die uns lieben und solche, die uns lieben werden.

Das Gefühl, ungeliebt zu sein, rührt meiner Erfahrung oft daher, dass wir den Fokus auf ganz bestimmten Menschen legen, von denen wir geliebt werden wollen. Wenn diese sich von uns abwenden, schmerzt uns das so sehr, dass wir gar nicht mehr sehen, dass es viele andere gibt, die uns mögen und die uns viel geben können.

Die Tendenz, Liebe dort zu suchen, wo wir sie eben gerade nicht finden, gehört meiner Erfahrung nach einem der sichersten Rezepte, unglücklich zu werden. Wer hingegen offen bleibt und Zuneigung dort annehmen kann, wo sie uns geschenkt wird, wird eine spannende Erfahrung machen: Liebe kommt zu Liebe. D.h., wer sich geliebt und angenommen fühlt, wird in der Regel immer eher noch mehr liebevolle Erfahrungen machen als ein Mensch, der sich abgelehnt und ungeliebt fühlt.

Und wissen Sie, was der beste Schritt in Richtung Liebe ist?

Selbst zu lieben.

Sehen Sie das Zitat deshalb auch mal aus dem Blickwinkel, dass vielleicht auch Ihnen jemand gesagt hat, dass Sie die Menschen lieben sollen – und dass Sie den ersten Schritt tun können, andere anzunehmen.

  1. Danny Pohl schreibt am 3. September 2007 um 20:44

    ...Und um wirklich lieben zu können, (anstatt nur so zu tun, als würde man lieben), muss man zuerst den Menschen lieben lernen, dem man am Nächsten steht: Sich selbst.
    Und just in dem Moment hat man plötzlich auch das Gefühl, von anderen Leuten gemocht zu werden.
    Sie wissen ja:
    Je mehr wir uns hassen, desto schlechter kommen wir auch mit anderen Leuten zurecht- eben weil wir glauben, dass sie uns genauso negativ gegenüberstehen wie wir selbst.
    D.h.:
    So wie du dich selbst annehmen kannst(und liebst), so fühlst du dich auch von anderen Menschen angenommen (und geliebt).
    Liebe und Miteinander haben einen gemeinsamen Ursprung: Uns selbst und unseren Umgang mit uns selbst.

    Herzlichst
    Danny Pohl

  2. Frau M. schreibt am 3. September 2007 um 22:59

    Hallo,

    mich hat das Zitat über die Liebe sehr berührt und auch getröstet. Ich liebe mich selbst. Und trotzdem bin ich die letzte 20 Jahre die meißte Zeit solo gewesen. Habe noch nie mit jemanden zusammen gelebt. Die Vorstellung jeden Abend im selben Zimmer zu schlafen ob gesund oder krank, glücklich, traurig,nach Streit oder mit Problemen... gibt mir zu denken! Ist sehr nah!? Kann besser schlafen, allein. Ich weiß nicht wer ich bin wenn ich in Beziehung bin? Kann soviel nähe nicht vertragen. Schade!

    Ich war ein sehr ungeliebtes Kind. Trotz Therapie und Klump und Geraffel, hat wohl nichts genützt?

  3. Christine schreibt am 6. September 2007 um 14:09

    ...ich habe erkannt, daß es wirklich der erste Schritt ist, sich selbst zu lieben um auch die Liebe anderer überhaupt annehmen zu können! Nun muß ich diese Erkenntnis "nur noch" umsetzen...

    @ Frau M.,
    es hat doch was genützt, denn ist es nicht wunderbar, wenn Sie es trotz Ihrer Kindheit "geschafft" haben? Denn Sie lieben sich selbst! Und das zählt doch letztlich, oder?

  4. rebekka schreibt am 9. September 2007 um 12:46

    .... sich selbst zu lieben ist meiner Meinung nach ein schweres Brot. Ich bendeide alle Menschen die sich selbst lieben oder zumindest mögen. Ich tue es nicht und ich weiß einfach nicht wie ich es anstellen kann mich endlich so zu akzeptieren wie ich nunmal bin. Mein klarer Menschenverstand sagt mir das ich nicht hässlich bin, aber mein empfinden ist genau umgekehrt. Ich bin jetzt schon vier Jahre single und sehne mich nach einem Parnter wahrscheinlich so sehr das ich mich so sehr versperre überhaupt jemanden kennen zulernen. Aber wie komme ich davon los??

    LG Rebekka

  5. Barbara schreibt am 9. September 2007 um 13:12

    Ja die Liebe, Liebe dich selbst, ein schöner Satz, aber auch der echte Grund wirklich lieben zu können,
    auch um seine Liebe kämpfen zu können, mit den Mitteln die uns zur Verfügung stehen, an Liebe Beziehung arbeiten, nicht nur nehmen, geben und nehmen im Gleichklang der Gefühle,
    Herzen schlagen füreinander manchmal erst dann wenn man getrennte Wege geht und merkt was man an dem, an der anderen hatte, dann aber auf schnellsten Weg zurück zum Ursprung dieser Liebe, sonst hat ein anderer sie womöglich gefunden, dann muss man lieben was über bleibt,
    sich selbst,
    aber nur sich selbst lieben ist auf die Dauer zu wenig!

  6. Renate schreibt am 9. September 2007 um 15:45

    Liebe? Liebe vergißt man auch.Ich bin seit 3 Jahren Witwe und frage mich wo ist die Liebe von anderen Menschen die man kennt,die ich mag.Man spürt sie nicht.Jeder denkt an sich und einen neuen Partner findet man im Internet,aber die kennen keine Liebe,die wollen nur Sex! LG.Renate

  7. Irmy schreibt am 9. September 2007 um 19:39

    Wenn du geliebt werden möchtest,
    dann liebe andere zuerst.

    *Seneca*

  8. Tanja schreibt am 10. September 2007 um 06:08

    Ich liebe, ich liebe ihn aus tiefstem Herzen. Mein Leugnen hat nichts gebracht. Mein Weinen hat es nicht geändert. Mein Schreien hat nicht geholfen. Er liebt mich nicht. Er kann mich nicht lieben. Ich glaube er möchte aber er kann es nicht. Wenn man liebt bedeutet es nicht, dass man zurückgeliebt wird. Das kann man nicht erwarten. Es schmerzt, aber Liebe ist frei.

  9. Dries van Hamborn schreibt am 10. September 2007 um 07:06

    Auch ich musste lernen, das, was der Rabbi aus Nazareth gesagt hat, anders zu lesen, als mir das in meiner Kindheit nahegebracht wurde:
    Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. WIE DICH SELBST !!!
    Nur wenn wir uns selbst annehmen, können wir offen sein für die Signale der anderen, die uns zugewandt sind. Wir sollen uns nicht hassen, sondern lieben.
    Religiös gesagt: Gott hat uns gut gemacht, deshalb dürfen wir uns annehmen, deshalb sind wir ok, trotz aller Fehler und Schwächen. Deshalb müssen wir uns nicht dafür entschuldigen, dass wir so sind, wie wir sind. Und deshalb können wir offen annehmen, was andere uns geben, und auch zurückgeben, lieben.

    Dries van Hamborn

  10. Jasmin schreibt am 10. September 2007 um 12:53

    die LIEBE

    war heut Gespräch bei uns am Mittagstisch
    und

    überhaupt Liebe wahrzunehmen
    in der Liebe zu SEIN

    dies bedarf keines Gegenüber

    nur

    meine Bereitschaft, alle meine Sinne zu öffnen für alles, was mich gegenwärtig umgibt

    und plötzlich

    kann ich es fühlen, wieviel mir Liebe entgegenkommt...... in welcher Form auch immer

    sie kann von einem anderen Menschen kommen, vom Partner, von Tieren, von Blumen - gar von Steinen

    sie kann durch ein gutes Gespräch am Telefon spürbar werden

    selbst eine liebevoll zubereitete Mahlzeit und das gemeinsame Einnehmen - das Gefühl am Tisch kann von Liebe getragen sein..

    vielleicht muten meine Zeilen manchen etwas "spinnert" an...

    doch gerade die oben beschriebenen Erfahrungen sind die meinigen im letzten Jahr -
    nach 10 Jahren Lebenspartnerschaft trennten wir uns und ich lebe nun wieder in einem 3-Generationen-Haushalt - es ist ein schönes und liebevolles Miteinander

    und

    seit kurzem fühle ich immer mehr, daß mein neuer Lebenspartner mir immer näher kommt..... das Leben wird ihn mir sichtbar machen, wenn es so weit sein wird :-))

    und während ich noch allein bin, übe ich mich eben im Wahrnehmen von

    LIEBE

    Jasmin

  11. Jürgen Eickmann schreibt am 11. September 2007 um 15:19

    Ja das mit der Eigenliebe ist so eine schiefe Sache. Es klappt nicht immer! Die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten zu aktzeptieren, das ist schon eine echte Prüfung manchmal. Doch nur so können wir den Anderen auch annehmen, nur so geht die Rechnung auf, nur so kann uns unser Gegenüber auch "erfolgreich" lieben. Ansonsten bliebe da ein Defizit.........

    Ich mag mich! Wem dieser Satz über die Lippen geht, der hat schon die halbe Miete..........

    Jürgen E. aus Bochum

  12. Axel schreibt am 12. September 2007 um 11:37

    Was es ist

    Es ist Unsinn
    sagt die Vernunft
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe

    Es ist Unglück
    sagt die Berechnung
    Es ist nichts als Schmerz
    sagt die Angst
    Es ist aussichtslos
    sagt die Einsicht
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe

    Es ist lächerlich
    sagt der Stolz
    Es ist leichtsinnig
    sagt die Vorsicht
    Es ist unmöglich
    sagt die Erfahrung
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe

    ***von Erich Fried***

    Ich habe Dich angeschaut und Du mich.
    Ehe ich es realisiert habe, war es um mich, um dich, um uns geschehen.
    Zeile für Zeile haben wir erlebt, gelebt und gelitten.
    Zusammen sind wir geflogen - jeder von uns hatte nur einen Flügel.
    Haben die Sterne berührt.

    ***von Axel***

    Viele Erinnerungen verblassen. Einige werden immer gegenwärtig sein.
    Aber wir können nur die Gegenwart leben und gestalten.

  13. Jürgen Gräbel schreibt am 13. September 2007 um 18:02

    Bitte nicht immer nur nach dem Großen suchen. Die Liebe findet man häufig in Kleinigkeiten oder Alltäglichem.
    Ich bin seit über 30 Jahren mit der selben Frau verheiratet und wir haben zwei wundervolle Kinder. Wir lieben uns und sagen uns es auch. Auch dann, wenn uns scheinbar Selbstverständliches widerfährt.
    Liebe oder Glück findet man nur in sich selbst, denn jeder von uns entscheidet jeden Tag nur selbst, ob er Liebe oder Glück empfindet.Leider warten die meisten Menschen auf ein super großes Zeichen und versäumen die vielen schönen Dinge des Lebens. Auch vergessen sie oft, wie einige der Autoren vorher, dass viele Mitmenschen in ihrem Alter lange tot sind. Es ist bereits ein Glück, wenn man überhaupt, egal wie alt, Liebe (emp)findet.

  14. Annette schreibt am 17. September 2007 um 16:46

    Und wissen Sie, was der beste Schritt in Richtung Liebe ist?

    Selbst zu lieben.

    Ich würde sagen: Sich selbst zu lieben. :-)

    Mit liebem Gruß

    Annette

  15. Reinhilde schreibt am 21. September 2007 um 14:49

    Natürlich hat das Leben Schönes und Bitteres, das höre ich aus den Kommentaren heraus. Aber die Mischung aus beidem macht uns erst zu richtigen Menschen. Erst wer richtig verzweifelt ist kann auch wieder hoffen. Hört sich nach einem schlauen Spruch an, aber ich mußte ihn selbst erfahren. Auch ich bin Witwe, habe auch meine tiefen Sehnsüchte und Wünsche. Habe auch jemanden gefunden den ich von ganzem Herzen liebe, aber es gibt keine Erfüllung für mich. Ich bin aber dankbar dafür, dass ich diesen Menschen kennenlernen durfte, denn dadurch habe ich erst wieder zu mir gefunden und erfahren, dass ich überhaupt noch Liebe empfinden kann und sie auch zeigen kann. Keine Selbstverständlichkeit, das ist mir klar durch manche Beiträge hier. Ich wurde als Kind auch nicht so geliebt wie ich es gerne gewollt hätte und trotzdem liebe ich die Menschen. Eine liebe Freundin hat mir mal etwas wunderbares gesagt: "Alles wird gut für den der warten kann". Das bedeutet viel Geduld und man es lernen. Sich nicht von Niederlagen zerstören zu lassen und jeden Tag neu zu beginnen.

  16. Jans schreibt am 15. Oktober 2007 um 10:34

    Sich selbst zu lieben ist nix als Biologie. Ich mußte mich nur erinnern, was da unter den Schichten von Sozial-Lack wartete. Und dann, als Konsequenz, kam mir ein Satz von Byron Katie in den Weg, den ich in mein Leben genommen habe: "Alle Menschen lieben mich - manche wissen es nur noch nicht".
    Vielleicht ist die Sache mit dem Sozial-Lack auch die Entscheidung für den Blick in die Fülle statt in den Mangel. Denn wie sollte, bei mir wie bei meinen Mitmenschen, Lust auf Liebe kommen, wenn alles immer für zu wenig oder als zum falschen Zeitpunkt erklärt würde. Dann wird das Leben ein Fest und ein andauerndes Lieben-was-ist.(Zur Biologie fand ich das Buch von Joachim Bauer "Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren"; Hamburg, 2006, Hoffmann & Campe; und zum Lieben das Buch von Byron Katie mit S. Mitchell: "Lieben was ist — Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können"; München, 2002 sowie Byron Katie u. a. "Ich brauche deine Liebe — stimmt das?" Goldmann, 2005)

  17. Carola Nanzes schreibt am 19. Oktober 2007 um 07:31

    Hallo Zusammen !

    Kann mir jemand eine Antwort auf folgende Frage geben?

    Wenn es einen Menschen gibt, der mich über alles liebt und ich ihn auch liebe.
    Weil wir auch bereits ein Paar waren.Damals nur noch nicht unsere Zeit für die ewige Liebe war. Nun nach einigen Jahren und eigener Reife wir aber der Meinung sind, das wir zusammengehören. Jeder von uns ist gewachsen.

    Er aber jetzt in einer Beziehung ist - diese Beziehung auch beendet hat. Aber aus Mitleid seine Partnerin wieder zu sich genommen hat. Weil er sagt, ich seie die Stärkere. Sie seie schwach und würde so sehr leiden. Er behütet sie und sein Mitleid gibt ihr Hoffnung.

    Er sagt, das er nicht Konsequent ist und das er feige ist. Er hofft, das sie geht, weil sie spürt, das er sie nicht liebt. Sein Verstand sagt ihm, das alles, aber er kann sie nicht wegschicken.

    Ich übe mich in Geduld !
    Aber wie könnte ich diesem Menschen helfen?

    Danke, für jede Antwort.

    Caro

  18. Sternenwanderer schreibt am 25. November 2007 um 01:04

    Hallo Caro!
    Die Frage kannst du dir nur selber beantworten. Aber, wenn der Mensch verzweifelt oder ratlos ist, sucht er Hilfe in der Außenwelt. Das ist auch gut, um neue Impulse bzw. andere Sichtweisen zu erhalten. Ich nehme deine Zeilen aber so wahr, dass du am liebsten eine Anleitung haben würdest, wie du mit deinem Freund zusammen kommst. Die Möglichkeit hattet ihr doch. Du machst Dir sehr viele Gedanken darüber, was dein Freund alles nicht kann! Welche Gedanken macht sich dein Freund? Wo bleibst du? In deinen unerfüllten Wünschen gefangen? Eine Antwort oder die Antwort kann euch kein Außenstehender darauf geben. Aber ich kann dir meine Gedanken mitteilen:
    ***Gedanken***
    Ihr liebt euch über alles. Ihr seid gewachsen, gereift und gehört zusammen.
    Warum seid ihr dann nicht zusammen.
    Dein Freund hat seine Beziehung beendet, aber die Partnerin wieder zu sich genommen. Weil sie schwach ist und leidet.
    Du bist stark und leidest trotzdem.
    Sein Verstand, sagt ihm alles. Aber, er kann sie nicht wegschicken.
    Dein Verstand findet keine Antwort. Aber, er kann dich verletzen.
    Wo bleibst du??? Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben!
    Viel Kraft
    Sternenwanderer

  19. Danny Pohl schreibt am 13. Dezember 2007 um 17:03

    @Rebekka:
    »»Ich bin jetzt schon vier Jahre single und sehne mich nach einem Parnter wahrscheinlich so sehr das ich mich so sehr versperre überhaupt jemanden kennen zulernen. Aber wie komme ich davon los??««
    Wovon möchtest Du loskommen, liebe Rebekka?
    Sich selbst im Wege stehen hat immer mit bestimmten Ängsten zu tun, die Dir das Kennenlernen erschweren bzw.ganz verhindern. Finde heraus, wovor du Angst hast- bzw.warum du dich versperrst. Lebst du zurückgezogen und isoliert, weil du das Gefühl hast, dass niemand dich will? Oder fürchtest du, dass sich niemand für Dich interessiert? Lass es mich wissen, wenn Du magst.
    Lieben Gruß
    Danny

  20. Danny Pohl schreibt am 13. Dezember 2007 um 17:20

    @Caro
    Liebe Caro, wenn du dir absolut sicher bist, dass er die gleichen Gefühle für dich empfindet wie du für ihn, dann musst du deinem Glück ein wenig nachhelfen. Tut mir Leid, aber mit Geduld wirst Du hier nicht viel erreichen, wenn ich das so lese...
    Konfrontiere ihn damit, dass du nicht ewig warten möchtest, denn vermutlich hat er große Probleme damit, loszulassen oder sich zu entscheiden.
    Doch er wird sich entscheiden müssen, wenn er Gefahr läuft, Dich zu verlieren, wenn Du ihm deutlich sagst, dass Du nicht mehr warten möchtest und dieses Spiel nicht dauerhaft mitzuspielen bereit bist, denn dass kann er dir nicht auf Dauer zumuten.
    Er wird sich entscheiden müssen,auch um sich seiner selbst sicher zu sein, wie wichtig Du ihm wirklich bist.
    Lieben Gruß
    Danny

  21. Erol Koyuncular schreibt am 14. Juni 2008 um 12:35

    Liebe Mitmenschen,
    manchmal bin ich es wirklich müde mich gegen gewisse Impulse zu wehren .
    Impulse wie Schwermut und Frustration. Irgendetwas wehrt sich aber nach einer gewissen Hinnahme dann doch in mir und will wieder Leichtigkeit ,Glück etc.
    Viele der oben genannten Erkenntnisse tragen sicher eine Wahrheit in sich.
    Dennoch gewinne ich immer mehr die Erkenntnis , dass der Wille zum Glück doch sehr seine individualen Grenzen in sich trägt.
    Leider - denn auf der Suche über meine neurotischen Grenzen hinauszuwachsen
    komme ich immer wieder in die Schwermut. Das tut immer wieder weh..
    Das ist also wohl so mein Leben. Schmerz gehört eben dazu.

  22. Danny Pohl schreibt am 3. September 2008 um 19:53

    Lieber Erol,
    es ist sogar wichtig den Schmerz zu spüren und durch ihn hindurch zu gehen um echtes Glück und vor allem Selbstannahme empfinden zu können. Schmerz gehört also in jedem Fall dazu, denn sonst verdrängt man auch weiterhin dass was zu wahrer Lebendigkeit, Glück und Leichtigkeit führen kann. Nur wer genau hinhört und schaut, was die eigene Angst (denn dass ist meist die Wurzel von seelischem Schmerz in den meisten Fällen) und der Schmerz selbst uns sagen wollen, kann akzeptieren und loslassen.
    Solltest du jedoch generell ein Gefühl von Traurigkeit und Schwermut in deinem Leben wiederfinden lieber Erol, würde ich auch keine fremde Hilfe scheuen, denn dahinter kann sich mitunter eine Depression verbergen, die unbedingt einer Behandlung bedarf.
    Herzlichst
    Danny

  23. Frau P. schreibt am 11. Februar 2009 um 15:31

    Ich glaube die meisten Menschen warten nur darauf dass da jemand kommt der sie glücklich macht, aber das man sich erst selbst glücklich machen muss um mit jemanden anderem zusammen zu leben verstehen sie nicht.