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Wer tut mir gut?

Von Tania Konnerth11 Kommentare

"Gute Freunde sind Menschen, die einen unterstützen."

– Gedanke aus dem Film Rhythm is it

Mit welchen Menschen umgeben Sie sich? Schenken Ihnen die Beziehungen zu anderen Energie oder kostet es Sie oft Kraft, mit ihnen zusammen zu sein? Vielleicht ist es an der Zeit, auch hier mal ein bisschen aufzuräumen, denn tatsächlich pflegen viele Menschen Beziehungen zu Personen, die ihnen gar nicht gut tun.

Und dann schauen Sie sich einmal die Beziehungen zu den Menschen an, mit denen Sie viel zusammen sind:

Wir nehmen zwischenmenschliche Beziehungen oft als etwas Vorgegebenes hin, ohne uns klarzumachen, dass wir auch hier entscheiden können, ob und wie wir eine Beziehung weiterführen wollen. Nur weil wir jemanden schon sehr lange kennen, heißt das nicht, dass wir auch die Zukunft mit ihm oder ihr verbringen müssen. Wenn uns diese Person nicht gut tut, können wir versuchen, mit ihr gemeinsam neue Wege des Zusammenseins zu entwickeln. Wenn das aber nicht geht, steht es vielleicht an, getrennte Wege zu gehen.

Die Qualität unserer Beziehungen hat sehr viel mit unserer Lebensqualität zu tun, denn Beziehungen, die unbefriedigend sind, sorgen für viel Leid und Schmerz. Aber gerade an unseren Beziehungen können wir aktiv arbeiten und wir können uns aktiv für oder gegen ein Zusammensein mit einem Menschen entscheiden.

  1. Christine schreibt am 15. September 2009 um 11:04

    Hallo!
    Ich kenne das Gefühl, Menschen um mich zu haben, bzw. mit ihnen befreundet zu sein, die mir nicht gut tun. Viel zu langsam habe ich das erkannt, denn speziell eine Freundin kenne ich schon seit ich 15 bin. Sie saugt mich aus und ich bekomme nichts zurück. Nun habe ich die Notbremse gezogen und sie darauf hingewiesen. Seit dem ist Funkstille. Aber mir geht es besser und das zählt am Ende.
    Ich kann es also nur jedem empfehlen, seine Freunde mal genau unter die Lupe zu nehmen und sich ggf. besser zurückziehen.
    Herzliche Grüße und viel Erfolg
    Christine

  2. Hubert schreibt am 15. September 2009 um 11:50

    Ich finde das sehr richtig, was in dem Einganstext steht.
    Da wo nur gegeben wird und da wo nur genommen wird, werden Beziehungen sehr schwierig.
    Vielleicht eine Erklärung für alle die, die sich fragen, warum sie von bestimmten Personen einfach nicht mehr kontaktiert werden. Vermutlich sehr viel mehr genommen als gegeben.

  3. Susy schreibt am 16. September 2009 um 16:25

    ...oder weil man aufört, im übermass und einseitig zu geben, denn dann bringt man den nehmern keinen nutzen mehr und sie suchen sich ein neues "opfer".....
    ich war bis jetzt eher die gebende....hab es oft erst bemerkt, als ich nicht mehr konnte...da vergingen oft viele jahre....ich liess die kontakte einschlafen...manche meldeten sich nicht mehr, weil nichts mehr zu holen war.....
    und heute bin ich viel achtsamer, was menschen angeht, die ich in meinen nähe lasse....ich beobachte sie...was sie reden....wie sie mit anderen umgehen....wie ich mich bei ihnen fühle.......
    ich passe besser auf mich auf...
    susy

  4. Andrea Gabriele schreibt am 20. September 2009 um 17:18

    Frage: Wie sagt man´s?
    Du tust mir nicht gut, das ist ja auch
    beleidigend für den Anderen.

    Oder gar nichts, noch schlechter!
    Der Andere sagt dann: Wieso, ich hab ja
    eh nichts Falsches gemacht.

    JA aber ICH mag das nicht und das versteht
    der nicht und er will oder kann auch nicht
    mit mir darüber reden, das gab es öfters.

    Da bin ich hilflos, ich möchte auch nichts
    Falsches tun, das Gefühl ist nicht gerade
    rosig, gute Freunde zu verlieren.

  5. Gabriele Johanna schreibt am 20. September 2009 um 20:04

    Genau mit dem Thema konnte ich mich in der letzten Woche beschäftigen und hab heute einem guten Freund geschrieben - Du hast mir sehr gut getan - gefreut hab ich mich über seine Antwort, dass es für ihn mit mir auch so war.

    Und gerade eben hatte ich ein Telefonat, bei dem ganz offensichtlich für mich war - wir tun uns NICHT gut - deutlicher kann es kaum werden. Danke dafür!

    Ich wünsche uns allen Freunde, Partner und Begegnungen, die uns gut tun, uns nähren und mit denen wir uns ganz wohl und aufgehoben fühlen!
    Ich weiß, dass es möglich ist!
    Gabriele

  6. Klein Kerstin schreibt am 21. September 2009 um 07:33

    hallo,ihr könnt euch glücklich schätzen überhaupt
    tiefgängige Freundschaft zu erleben
    Ich erlebe des öfteren ,,aus den Augen aus den Sinn "
    Trotz meiner Bemühungen es aufrecht erhalten zu wollen
    stoß ich auf Oberflächlichkeit vom Gegenüber, nun ist die Zeit gekommen wo ich den Telefonkontakt abgebrochen habe.
    Es ist sehr schade, Konsequent diese Kontakte zu meiden.
    Freundschaften wachsen sehr langsam .An

    Andrea Gabriele, sag das du dich melden wirst wenn dir danach ist und du wirst sehn die oder der jenige wird es noch paar mal versuchen dich zu kontaktieren doch du musst standhaft bleiben bis du wirklich bereit dazu bist mit Abstand entweder noch Freundschaft zu halten oder nichts mehr. Manchmal kann es auch zu spät sein wenn du merkst das dir dadurch etwas fehlt.Entscheide dich und hab keine Angst was der dir gegenüber sagt, du kannst nur gewinnen.

  7. Tordis schreibt am 21. September 2009 um 10:45

    Ich möchte nocheinmal die Frage aufgreifen "Wie sagt man's?". Das war und ist für mich ein großes Problem, denn auch ich hatte so eine Beziehung, und habe es einfach nicht hinbekommen zu sagen " Du, ich habe das Gefühl, dass Du mir nicht gut tust". Hat da jemand Erfahrung mit?

  8. erich peischl schreibt am 22. September 2009 um 12:26

    Stimmt vielleicht doch jeder bekommt die "Freunde die er verdient".
    Na ja meine Erfahrung ist echte Freunde hat man normalerweise sehr wenig...e.
    Ich lebe aber auch sehr gut mit "guten Bekannten", ist oberflächlicher aber auch unkomplizierter.

  9. erich peischl schreibt am 22. September 2009 um 12:33

    Hallo Tordis

    sag ganz einfach das du diese Beziehung so nicht mehr willst.
    Warum ? Weil du nicht mehr willst !
    Es braucht keien Grund weil das eigene Gefühl meistens sehr gut funktioniert.

  10. Andrea Gabriele schreibt am 27. September 2009 um 09:50

    Was hilft es weiter zu sagen "Jeder hat die Freunde, die er verdient!"? SEHR LIEB VON DIR! Es ist genau genommen eine Gemeinheit zu urteilen ohne irgendetwas zu wissen. Habe ich wirklich zwei schwere Alkoholiker etc. verdient und wenn womit?

    Ist doch komplett absurd, aber leicht zu sagen, da kann man sich ganz locker vom Hocker abputzen nach dem Motto: WAS GEHT`S MICH AN.

    Ich kann nur sagen, das ist wirklich SEHR M O D E R N heute, aber psychologisch VÖLLIG UN-FUNDIERT (esoterischer Schwachsinn - übrigens ich kenne mich gut aus dabei).

  11. Tanja schreibt am 30. Mai 2010 um 12:12

    In erster Linie sollte man sich selbst nähren und sich selbst der beste Freund werden - dann kann man andere auch besser annehmen, wie sie sind, besser so lassen wie sie sind und man wird toleranter. Beziehungen sind Spiegel und das, was man an anderen oft ablehnt, sind oft die Dinge, die man an sich selbst ablehnt. Wenn man damit bewusster umgeht, sind auch "ungute" Gefühle in Beziehungen eine große Chance für persönliches Wachstum.