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Gut für die Gesundheit

Von Tania Konnerth29 Kommentare

„Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!“

– Voltaire

Ist das nicht einfach ein genialer Ausspruch?

Und würden wir das nicht gerne alle hinbekommen?

Ganz so einfach wie es bei Voltaire klingt, ist es aber mit dem Entschluss, glücklich zu sein im Alltag natürlich nicht. Gerade in Phasen, in denen es alles andere als rund läuft, muss man sich immer wieder selbst korrigieren, wenn man dem Unmut und den schlechten Gefühlen nicht das Ruder überlassen will.

Glücklich sein kostet also auch etwas. Und zwar den Willen und die Kraft, sich nicht unterkriegen zu lassen, von dem, was uns das Leben so manchmal als Hürden serviert.

Aber dieser Einsatz lohnt sich!

Nicht nur, dass das Glück tatsächlich der Gesundheit zuträglich ist, auch lässt sich mit dem Bewusstsein über all das, was das Leben lebenswert macht, auch so manch eine Krise besser überstehen. Vielleicht leiden wir nicht unbedingt weniger, aber wir haben dann etwas, wofür es sich lohnt, weiterzumachen, durchzuhalten und nicht aufzugeben.

Unglücklich zu sein, kostet auch Kraft – das wird häufig übersehen.

Warum da also nicht öfter mal an Voltaire Zitat denken und sich ganz bewusst zum Glücklichsein entscheiden?

  1. Sonja schreibt am 27. September 2007 um 10:48

    Da ist es wieder, das Zufriedensein mit dem was ist und das Gehemnis des jetzt.

  2. Sonja schreibt am 27. September 2007 um 11:03

    nein, kein Gehemnis sondern das Geheimnis oder vielleicht ? :-))))

  3. kiki02 schreibt am 27. September 2007 um 13:54

    Hallo Zusammen !

    Das ist wie du sagst so ne sache mit dem Glücklich und zufrieden sein. Als Kind hat man so viel vorstellungen und freut sich riesig aufs Erwachsen sein. Endlich tun und lassen was man will. Ich bin nur leider an einem Punkt angekommen wo ich mich frage für was mach ich das alles.Es gibt so viele lügen auf dieser Welt. Wie soll man sich da noch positiv einstellen. Wozu und dann sind da noch die Ängste die kommen natürlich dazu. Es klingt immer alles so einfach, aba das umsetzen kostet ganz schön viel kraft.wieso sind so viele leute depressiv? Ich habe das gefühl es wird immer schlimmer wieso ist das so.War das früher anders ?? Kann mir das einer mal erklären ??

    LG Kiki

  4. Heide schreibt am 29. September 2007 um 10:44

    Hallo kiki,

    warum starrst du auf das Negative, das, was nicht so gut läuft?
    Anscheinend ist alles, was gut ist, was gelingt, selbstverständlich für dich.
    Aber es ist es doch nicht!!! Allein, dass ich gesund bin, ist nicht selbstverständlich. Dass ich hier bei uns lebe und mehr als ausreichend zu essen, anzuziehen,... habe, ist nicht selbstverständlich. Dass ich jetzt eine warme Stube habe, ist nicht selbstverständlich. Dass ich hier am Computer mit allen möglichen Menschen Gedanken austauschen kann, ist nicht selbstverständlich. ...

    Außerdem: Vermansche nicht alles:
    Es gab zum Einen das "Früher" und da war es vielleicht (?) ein wenig leichter, glücklich zu sein, weil man nicht so viele Informationen hatte wie heute. Und leider sind eben viele Infos, die uns erreichen, negative Schlagzeilen.

    Es gab auch einen etwas einheitlicheren Lebensstil.

    Und vor allem war die Werbung nicht so penetrant. Da ging es vielleicht um das beste Waschmittel oder die besten Kekse, aber nicht so sehr um das schickste und teuerste Auto oder um das Traumhaus auf irgendeiner tropischen Insel.

    Es gab auch damals schon Bedrohungen, aber auch die wurden nicht dauernd an die Wand gemalt, von einigen Ausnahmen abgesehen.

    Und das andere ist das Glücklichsein in der Kindheit:
    Kinder verstehen noch viel besser als wir Erwachsene, im Hier und Heute zu sein. Wenn sie traurig sind, dann sind sie traurig. Gibt es dann aber einen Grund zu lachen, dann lachen sie, noch mit Tränen in den Augen, los und fühlen sich glücklich. Und wir? Wie gern sagen wir uns dann, dass wir jetzt nicht froh sein "dürfen", wo es uns doch so besch...eiden geht!
    Und wenn Kinder sich eben ärgern, dass ihnen etwas verboten wird, dann erträumen sie das Erwachsenwerden. Dass auch Erwachsene Zwängen unterworfen sind oder - noch schlimmer - sich freiwillig allen möglichen Zwängen unterwerfen, das wissen sie ja noch nicht.

    Ich denke, es kommt wirklich viel auf die innere Einstellung darauf an, ob man das berühmte Glas als halbleer oder halbvoll erlebt.
    Aber zum Glück ist diese innere Einstellung doch auch beeinflussbar und änderbar.

    Ich wünsche dir, dass es dir gelingt!
    Heide

  5. Leni schreibt am 30. September 2007 um 09:47

    Hallo Heide,

    danke für Deinen Beitrag, den ich mit großem Interesse gelesen habe.

    Ich gebe Dir recht, auf die innere Einstellung kommt es an, doch ich mache derzeit die Erfahrung, die "alten Einreden" von früher sträuben sich mächtig dagegen, neue Einstellungen einzulassen. (bei mir mit körperlichen Symptomen und Schmerzen)
    Mir hilft dann, diesen Zustand dankbar zu akzeptieren, Entspannungstraining.

    Schönen Sonntag noch

    Leni

  6. Wolff Horbach schreibt am 30. September 2007 um 10:39

    Ein sehr schönes Zitat. Das hatte ich noch nicht in meiner ansonsten schon stattlichen Sammlung von konstruktiven Zitaten zum Thema Glück. Ich habe es gleich mit aufgenommen. Danke.

    Das passt wunderbar zu dem, was ich immer sage: http://blog.gluecksnetz.de

    *Anmerkung: HTML geht hier nicht. Ich habe den Beitrag geändert, damit der Link anklickbar ist. Ralf *

  7. Maxi Simkovics schreibt am 30. September 2007 um 10:47

    Hi Wolff. Irgendwie bist wohl noch sehr müde heute :), habe versucht, den link zu öffnen, geht leider nicht.
    Lg, Maxi

  8. Francine schreibt am 30. September 2007 um 11:46

    @Kiki: ich kenne das auch: wie schnell übersieht man doch Dinge, die gut laufen, die positiv sind,...
    Aber ich habe etwas, um sie nicht zu vergessen: zumindest für einen Moment lang: "Bohnen ernten".
    Du steckst dir am Morgen eine handvoll Bohnen in deine rechte Hosentasche,immer wenn tagsüber etwas schönes passiert, lässt du eine Bohne von der rechten in die linke Hosentasche wandern. Abends wird dann geerntet. Du wirst überrascht sein, wieviel Bohnen sich da angesammelt haben.
    Vielleicht sind es am Anfang nicht soviele, weil du den Blick für die schönen Dinge, die schönen Ereignisse erst wieder schärfen musst, weil du erst deine Augen einen Spalt weiter aufmachen musst. Aber dann...kommt die Überraschung!

    Probier's doch mal aus, wenn du magst!

    Ganz liebe Grüße,
    Francine

  9. Patricia schreibt am 30. September 2007 um 12:16

    @Francine

    ....das hat mir ja sehr gut gefallen mit dem Bohnen ernten und ich werde es selber auch ausprobieren, denn ich bin
    sicher wenn man/frau mit offenen Augen und bewusst durch die Welt geht, es viele glückliche oder schöne Momente gibt.
    Danke und einen schönen Sonntag noch

    Patricia

  10. otanjo schreibt am 30. September 2007 um 14:01

    Ja Glücklich sein, das ist ein wichtiges Thema.
    Es gilt aus meiner Sicht hier die Dinge klar zu benennen.
    Was für einen gut ist, kann für einen anderen grotten falsch sein.
    Offenheit für die Menschen und Dinge, aber keine Abhängigkeit.
    Liebe, Menschlichkeit, Annehmen können.
    Ich bin oft sehr wirr, weil sich im Leben oft alles vom Guten ins Gegenteil verkehrt ohne, daß es jemand wirklich wollte. Aufeinmal ist Verletzung da, wo liebe sein sollte. Aufeinmal sind Vorwürfe da, wo nur sachliche Dinge besprochen werden. Aufeinmal trennen sich Menschen ohne je wieder aufeinander zu zugehen. Viel Leid kommt so in unsere Welt. Aber soziale Kontakte, Bekanntschaften, Beziehungen sind für den Menschen nun mal wichtig. Geld ist auch wichtig. Jedoch jedes Lebewesen ist unbezahlbar. Jeder Tag, der einem geschenkt wird, ist unbezahlbar. Unsere Natur, das reine Wasser, alles unbezahlbar. Gute Freunde sind unbezahlbar Für mich ist ein Weg zum Glück oder Glücklichsein die Dankbarkeit. Jedes Gespräch, jeder Atemzug, Gesundheit, Frieden - für alles bin ich sehr dankbar. Auch für jede Enttäuschung, jede Entgleisung - ich bin dankbar. Alles was mein Leben geprägt hat - ich bin dankbar. Und wenn ich auch heute noch nicht so frei und glücklich bin, wie ich es gerne sein möchte und viele Ziele noch im Dunkel stehen und ich nie weiß, ob ich sie je erreiche - ich bin dankbar.
    Danke!

  11. Silvia schreibt am 30. September 2007 um 16:23

    Hallo zusammen,
    ja, ich finde auch, das das, was für einen gut ist, für einen anderen falsch sein kann.
    Meiner Meinung nach lebt jeder in seiner eigenen Realität, deshalb kann es auch so viele verschiedene Religionen, Mentalitäten und Meinungen geben.
    Ich denke auch, das Dankbarkeit und Ausdauer der richtige Weg zum Glück sind, und wie soll man auch Glück erfahren können, wenn mann nicht auch das gegenteil erlebt, und so sollte man einfach das beste aus allem machen, auch wenns nicht das Gelbe vom Ei ist mit dem Wissen, das sich die Guten und die schlechten Zeiten abwechseln.
    LG

  12. Elke schreibt am 30. September 2007 um 17:39

    Jedem hier könnte das Folgende (wurde mir zugeschickt) helfen wenn man denkt, es geht nicht mehr:
    Etwas zum Nachdenken
    Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzierten, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, wäre dieses Dorf so zusammengestellt:
    57 Asiaten
    21 Europäer
    14 Amerikaner (Nord u. Süd)
    8 Afrikaner
    52 wären Frauen
    48 wären Männer
    70 Nichtweiße
    30 Weiße
    70 Nichtchristen
    30 Christen
    89 Heterosexuelle
    11 Homosexuelle

    6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6 Personen kämen aus der USA.
    80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse.
    20 wären Analphabeten.
    50 wären unterernährt.
    1 würde sterben.
    2 würden geboren.
    1 hätte einen PC 1
    (NUR)Einer hätte einen akademischen Abschluss.
    Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das Bedürfnis nach: Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung notwendig ist.
    Denkt auch darüber nach:
    Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.
    Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten, oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.
    Falls Du in die Kirche gehen kannst ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.
    Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen, bist Du reicher als 75% der Einwohner dieser Welt.
    Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.
    Falls Du diese Nachricht (als Email) liest, bist Du doppelt gesegnet worden, denn:
    1. Jemand hat an Dich gedacht und
    2. Du gehörst nicht zu fast einer Milliarde Menschen, die nicht lesen können.
    Und... Du hast einen PC!
    Jemand hat mal gesagt:
    Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen,
    Liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt,
    Tanzt, als würde keiner hinschauen,
    Singt, als würde keiner zuhören,
    Lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.

  13. Jürgen schreibt am 30. September 2007 um 17:53

    Den Kommentar von Elke finde ich ganz hervorragend, vielen Dank dafür.
    Wir in Deutschland, egal welchen Status man hat, machen uns vielfach gar keine Vorstellung, wie gut es uns geht. Wir machen uns Gedanken zu "Problemen" die für die allermeisten Menschen völlige Utopieen sind.
    Jeder kann das Glück nur in sich selbst finden und begründen und sobald man anfängt zu vergleichen, fällt jeder hintenrunter, weil es immer Menschen gibt, die irgendetwas mehr haben.
    Haltet inne und macht Euch bewußt, wir gut es uns allen geht.

  14. Petra schreibt am 30. September 2007 um 19:11

    Hallo zusammen,
    für stehen beide Aspekte - Glück und zum Beispiel Traurigkeit oder Lustlosigkeit oder auch Überforderung oft nebeneinander. Es gibt Tage, da hab ich es schwer aufzustehen und manchmal sind alltägliche Dinge wie Essen kochen oder einkaufen gehen schon Berge, von denen ich glaube, ich schaff das heute nicht, weil ich mit vielem überfordert bin. Dabei fühle ich mich nicht glücklich. Doch daneben steht auch mein Glück und meine Wertschätzung für mich und meinen Prozess. Und ich stehe dann auf und mache die Dinge dann eben auch mal lustlos. Hauptsache ich mache sie und ich muss sie nicht aus Lust heraus machen. So würde ich ja meine Unlust bewerten. Also verändert sich dann durch das Annehmen der entsprechend negativen Gefühle auch die Energie in ein postitives Gefühl. Ich halte mich an 5% fest, wenn gerade 95% schwer sind, dann sind es die 5% an denen ich mich entlang hangele und dadurch steigert sich meine Lebensfreude. Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht zu kompliziert ausgedrückt. Mein Motto ist: Kritisiere den Tag nicht vor dem Abend. Tue was getan werden muss, mache es - egal wie - das muss, wie gesagt nicht immer, voller Freude sein - denn dass ist ein hoher Anspruch. So arbeite ich mich durch den Tag und mehr und mehr erhellt er sich. Und erst abends ziehe ich Billanz. Meistens ist aus einem anfänglich lustlosen Tag ein toller Tag geworden und ich fühle mich glücklich.
    LG
    Petra

  15. Elsa Fin schreibt am 1. Oktober 2007 um 05:59

    Glück ist (für mich ein Moment, der ein Lächeln in sich trägt. Eher zufällig (vor die Füße gefallen und dann gleich verschwunden)ist. Ich bin glücklich - selten, manchmal, oft.

    Vielleicht ist Glück nicht das Defitzit sondern fehlende Zufriedenheit im Alltag!? Im Alltag halte ich inne und betrachte bewußt, was um mich herum ist. Die Emfindung von Vielfalt und Leben macht mich dabei glücklich.

    Elsa

  16. Claudia schreibt am 1. Oktober 2007 um 10:46

    Erst einmal ein herzliches Hallo an Alle. Bin erst seit kurzem dabei und schreibe heute das Erste mal.
    Also ich denke das mit dem "Glücklich sein" ist alles andere als einfach. Was bisher geschrieben wurde ist vollkommen richtig. Ich z.B. bemühe mich schon seit sehr langer Zeit viel Positives aus meinem Alltag zu schöpfen. Aus Negativen bin ich stets bemüht wiederum das Positive zu sehen. Ich habe keine Lust mehr die Zeitung aufzuschlagen oder Nachrichten zu hören. Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn Andere ständig berichten von dem neuen Auto, von Shoppingtouren, von teuren Reisen usw. Diese Menschen tun mir einerseits leid, da ich der Meinung bin, dass das das Leben nicht ausmacht und eigentlich vollkommen unnütz ist. Andererseits fühl ich mich dann vollkommen schlecht. Ich selbst habe in keinster Weise das Verlangen ständig nach Anderen zu schauen und nach Anderen zu leben. Ich will damit eigentlich nur sagen, dass das Glück was man sich für sich selbst versucht aufzubauen durch viele Dinge die täglich auf uns einwirken schnell wieder zu Nichte gemacht wird. Wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe und kleine Blumen am Wegesrand, die Baumfärbung, den blauen Himmel oder einen kleinen Käfer sehe bleibe ich oft stehen und fühle mich glücklich und frei. Aber nur dann. Ich wünsche mir manchel oder eigentlich öfters dem ganzen Leben zu entfliehen. Irgendwo ganz "einfach" zu Leben um endlich wieder einen Blick für das "Wesentliche" zu bekommen. Einfach wieder alles was man hat wieder zu schätzen. Der ganze Konsum, Werbung, dies musst Du haben, das musst Du haben, das hat doch heute jeder kann ich nicht mehr hören und hindert mich am "Glücklich sein".
    Ich habe jetzt meinen Gedanken freien Lauf gelassen und einfach drauf los geschrieben. Mag deshalb vielleicht etwas durcheinander klingen. Sorry

    Viele liebe Grüsse
    Claudia

  17. kiki02 schreibt am 1. Oktober 2007 um 10:59

    Hallo Zusammen!!

    Vielen Dank für die netten sehr hilfreichen Info´s. Tut gut zu wissen, man ist damit nicht alleine und es ist menschlich diese auf und ab´s im Leben.

    Bis die Tage....

    LG Kiki

  18. Kelly schreibt am 2. Oktober 2007 um 09:17

    Ein liebes Hallo,

    das Zitat ist großartig.

    Ich habe mich sehr über die vielen Kommentare gefreut. Vieles bietet mir Anregungen zu Nachdenken. Es ist schön zu wissen, nicht "alleine" zu sein. Danke an Euch alle.

    Herzliche Grüße! Kelly

  19. Joerch schreibt am 2. Oktober 2007 um 13:44

    @Francine
    Das mit dem Bohnen Ernten ist eine tolle Idee. Werde ich mal ausprobieren. Danke dir dafür!!!

    Glück ist kein Dauerzustand, sondern sehr, sehr flüchtig. Eigentlich kann man nur immer wieder die einzelnen Momente des Glücks einfangen und sich daran erfreuen. Aber wehrt euch nicht gegen die traurigen oder wütenden Phasen des Lebens. Sie gehören genauso dazu wie die glücklichen. Nur sollten die negativ besetzten Phasen nicht Überhand gewinnen.

    Euch allen einen glückerfüllten Tag!

    Gruß
    Joerch

  20. Monika schreibt am 2. Oktober 2007 um 19:46

    Hallo zusammen,
    mich hat das Zitat sehr berührt. Vielleicht ist glücklichsein kein Garant dafür, gesund zu bleiben, aber selbst Krankheit läßt sich mit Glücklichsein leichter annehmen. Glücklichsein ist vielleicht einfach: annehmen, was ist, was immer gerade ist. Das ist zwar eine eher theoretische Vorstellung von mir,
    da ich viel zu oft rotiere, aus irgendeinem Grund traurig oder verzweifelt bin, aber ich strebe das Glücklichsein an und finde meine Glück in Kleinigkeiten, der Löwenzahn, der sich durch den Asphalt kämpft, das Lächeln eines Menschen, dass Schmerzen etas weniger werden, dass die Sonne scheint oder es regnet. Am glücklichsten bin ich, wenn ich mit mir einverstnaden bin, dann liebe ich die ganze Welt.
    Ich las mal in einem Buch, dass es immer einen Grund gibt, dankbar zu sein und wenn es nur darüber ist, dass einen niemand überfallen hat. Vieles wird als so selbstverständlich betrachtet, was es gar nicht ist.
    Habt Ihr Euch nicht auch schon gewundert über Menschen in Dokumentationen über Dritte-Welt-Länder, die oft nicht mehr als das besitzen, was sie auf dem Leib tragen und dabei wundervolll Lächeln, wie man hier im reichen Deutschland wenige lächeln sieht?

    Einen schönen Abend
    Monika

  21. Karin D. schreibt am 3. Oktober 2007 um 22:22

    ich denke, wir haben wirklich ein Problem, unser persönliches Empfinden für Glück zu entwickeln, wenn einem von Kindesbeinen vorgekaukelt wird, was - angeblich - zum glücklich sein gehört.
    Da geht so vieles über Besitz und Macht. Und beides hat m.E. aber auch gar nichts mit Glück zu tun.
    Neulich war ich abends im Konzert. Es war ein schöner, warmer Abend (nach wochenlangem Regen) und ich war eine Stunde zu früh dran. Also bin ich im Hofgarten (München) spazieren gegangen. Da wurde mir bewusst, dass ich hier als Frau ganz allein und ohne Schutz rumlaufen kann, ohne überfallen zu werden. Ich habe mich auf eine Bank gesetzt, dem Wasser im Springbrunenn zugeschaut. Das war so eine Stunde lang Glück.
    Zeitung lese ich schon lange nicht mehr, nur Katastrophenmeldungen bringen offensichtlich Geld in die Kassen. Das langweilt und macht mich nicht gescheiter.

    Werbung kotzt mich an. Könnte mir der Besitz von einem Auto das auch geben, was ich in dem Park gespür habe? Sicher nicht, höchstens einen kurzen Rausch.

    Glück hat etwas Stilles, intimes. Zum Beispiel wenn ich wieder meine Admirale (Schmetterlinge) auf den Herbstastern saugen sehe. Oder eine Hummel oder Biene streicheln kann. Ja, die sind so beschäftigt, die lassen sich streicheln. Dann muss ich schmunzeln darüber, dass sie so emsig sind und ich ihnen ganz nah sein darf.

    Oder wenn sich der Laubfrosch sich wieder in meinen Blumenkästen einquartiert. Den begrüße ich schon wie einen alten Bekannten. Auch meine PFlanzen begrüße ich jedes Jahr wieder und ich spreche mit ihnen.

    Klingt das abgehoben? Vielleicht, aber ich hebe dann halt ab.

    Wenn ich dann mal schlecht drauf bin, oder wütend, oder frustriert, versuche ich mich an diese schönen Momente zu erinnern und ich mache mir klar, dass ich sie wieder erleben werde, wenn ich nur will.

  22. Henning Droege schreibt am 5. Oktober 2007 um 02:04

    Umfassender formuliert:
    Gott gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Das erste ist die Weisheit des Westens, das zweite die Weisheit des Ostens (und dieses Zitats). Der Weisheit des Westens würde ich noch hinzufügen: die Dinge, die sich zu ändern lohnen. Denn da könnten und sollten wir uns vieles sparen!

  23. Priesemut schreibt am 9. Oktober 2007 um 21:20

    Klingt leichter als gedacht:-/!

  24. Boehlendorf schreibt am 11. Oktober 2007 um 15:04

    Liebe Leser,weiblich oder männlich.
    Zuerst einmal, ich bin kein Pastor oder ähnliches, sondern ein ganz normaler Mann. Etwas an Jahren gereift.
    Alle die Sie hier geschrieben haben, wollen das Leben meistens selbst in die Hand nehmen, was in gewisser Weise auch vollkommen richtig ist. Aber! Keiner fast ohne Ausnahme denkt daran, dass "Sein" Leben von einer höheren Warte aus gelenkt wird.Es ist egal wie wir sie nennen, aber Sie gibt es und kann uns in jeder Lage helfen. Wir müssen nur daran glauben und das viel manch einem (schwer), oder sagen wir lieber, nicht ganz leicht. Ich bete jeden Abend und danke auch dem Herrgott und auch Seinen mir immer zur Seite stehenden Helfern, meinen Tag und meine Aufgaben zu lenken und mir zu helfen,so dass ich am Ende eines Tages wieder "Danke" sagen kann.
    Nicht jeden Tag ist alles so wie ich es haben möchte, aber es ist ganz bestimmt so wie es war, richtig für mich.Denn ich habe ja um Seine "Führung" gebeten.Aus dieser Führung kann ich ja nur lernen, denn sie kommt aus der besten Quelle.
    Wenn wir alle wieder an "Ihn" glauben und uns unter "Seinen" Willen stellen, dann gibt es keinen Tag der zu bemängeln ist.Dann kommt auch der Karin ins Bewußtsein, dass es nicht ihr Wille, sondern "Sein" Wille ist, der ihr die guten Gedanken sendet und sich darüber freut das Sie erkannt hat,dass gute Gedanken, sowie auch schlechte immer auf Sie zurück kommen.
    Vertraue und glaube es hilft und es heilt die göttliche Kraft.
    Unter Gottes Führung wünsche ich allen eine Segensreiche Zeit und viele gute Erkenntnisse.

    Ganz liebe Grüsse KLJB.

  25. sybille schreibt am 30. Oktober 2007 um 16:24

    ganz bewusst eine auszeit nehmen: mich umsehen, riechen, hören, wahrnehmen ... dasein.

  26. Gudi schreibt am 28. Dezember 2008 um 22:20

    Hallo zusammen,
    ich möchte zu dem Thema "meine Gedanken" beitragen.
    Wer Lust hat... schaut doch einfach mal auf meinem BLOG vorbei ;) Da findet Ihr viele nützliche Informationen zum Thema "Gesundheit und Glücklichsein" und wofür es sich zu LEBEN lohnt und wo man überall SINN zum LEBEN und den Sinn DES LEBENS finden kann.
    Jeder Mensch braucht eine kreative Ausdrucksform, etwas womit er sich mitteilen kann. Es gibt viele Formen der Künste und des Gebets.

    Ich habe u. a. als Schwerpunkt die Fotografie für mich entdeckt.

    Alles Liebe und viel Zuversicht wünscht
    Gudi

    seelesuchtecho.blogspot.com

  27. Regina schreibt am 5. Juli 2009 um 19:53

    Ich würde auch mal gerne unter dem Link Ihren Blog besuchen. Allerdings brauche ich wohl eine Einladung dazu. Mein Hobby ist auch die Fotografie (Natur bzw. Pflanzen u. Tiere) und hierbei kann ich total entspannen, kann Stress abbauen. Wäre nett, wenn ich auf Ihren Blog käme, denn da liegen auch meine Interessen.

    Gruß
    Regina

  28. Sarah schreibt am 24. September 2009 um 13:25

    Bin der selben Meinung! Man muss immer positiv die Sachen sehen, das ist das Geheimnis, das bedeutet nicht, dass man so keine Probleme haben soll, aber das bedeutet, dass wenn man die Probleme mit einem Lächeln treffen, könnte man sie schneller lösen und seine Gesundheit schonen.

  29. liane schreibt am 29. November 2009 um 08:38

    Hallo, alle zusammen. Ich schreibe heute hier das erstemal. Glück denke ich ist wirklich eine Einstellungssache. Wieviele jammern den ganzen Tag, die Arbeit ist schwer, die Kinder nerven usw. Ist es nicht schön am Abend zu sagen, ich hab etwas auf Arbeit geschafft (Erfolg), den Kindern gehts gut (Familie, Soziales), ich hab heut eine schöne Mietzekatze gesehen "g", ihren wunderbaren Gang und Ihr Schnurren gehört oder wunderbare Wolken am Himmel gesehen? Das ist für mich Glück, auch wenn ich dafür etwas tuen muss, z. B. Arbeiten, damit ich mir einen wunderschönen Urlaub leisten kann z.B. Da ist doch die Arbeit (der Weg zum Urlaubsziel) viel leichter zu ertragen, weil man sich freut, wenn das Geld dann da ist.So fallen mir schwere Dinge viel leichter zu erledigen, indem ich im Hinterkopf immer das positive sehe, was ich damit erreichen kann, wenn ich diese schweren Dinge erledigen muss. Ich bin fast den ganzen Tag glücklich. MfG Liane