Ich will alles unter einen Hut bekommen! Was tun?

alles-unter-einen-hut-bekommen

Ein Punkt, der mir persönlich die Gestaltung des Lebens manchmal ziemlich schwer macht, ist die Tatsache, dass ich mich ständig entscheiden muss. Und zwar muss ich mich nicht nur für etwas entscheiden, sondern im gleichen Zug muss ich mich immer auch gegen ganz viel anderes entscheiden.

Du kennst das sicher selbst: Es gibt so viel Wichtiges und dazu noch so viel Spannendes, dass man das Gefühl hat, viel zu wenig Zeit für all die Sachen zu haben, die man machen muss und gerne machen will.

Sich zu entscheiden fällt schwer, denn jedem von uns ist klar, dass die Entscheidung für etwas, immer auch eine Abwahl anderer Dinge bedeutet. Und viele dieser Dinge erscheinen uns aber eben auch sehr attraktiv und wir wollen uns nur ungern von ihnen verabschieden.

Nun erlebe ich immer wieder, dass dieses Dilemma viele Menschen in eine Art Lähmung versetzt. Vor lauter Angst, sich nicht für das Richtige zu entscheiden bzw. vor lauter Frust, nicht alle schönen Sachen gleichzeitig machen zu können, entscheiden sie sich gar nicht. Sie fangen dann nichts von all den neuen Projekten an, die locken und engagieren sich auch manchmal nicht mal mehr richtig in den schon bestehenden.

Und dann sitzt man am Abend eben vor dem Fernseher, statt ein neues Hobby zu beginnen und man bewirbt sich nicht auf die neue Stelle, weil die wahrscheinlich eh nur anstrengend ist.

Oder man tut tatsächlich eine Sache, hadert innerlich aber die ganze Zeit mit der Entscheidung und überlegt, ob es nicht doch besser gewesen wäre, etwas anderes zu machen.

Dieses Verhalten ist menschlich, aber natürlich vollkommen kontraproduktiv! Du bestrafst dich damit gleichsam selbst. Du versagst dir auf diese Weise nicht nur die Dinge, die aus Zeit- und Kraftgründen nicht gehen, sondern sie bremsen dich gleichzeitig auch konsequent aus bzw. nimmst dir selbst den Spaß an der gewählten Sache. Und damit entscheidest du dich für das Schlechteste aus allen Welten. Viel besser ist es, wenn du deine Entscheidungsangst überwinden kannst.

Denn, unsere Ressourcen sind begrenzt und wir müssen uns entscheiden.

Wenn ich z.B. gerne male und gerne stricke, dann muss ich mich entscheiden, was mir davon wichtiger ist. Ich kann mich jeden Tag neu entscheiden, ob ich lieber das Strickzeug in die Hand nehmen will oder einen Pinsel. Und wenn ich mich für eines der beiden Sachen entscheide, brauche ich nicht der anderen nachzutrauern – ich kann mich morgen neu entscheiden. Aber für den Moment brauche ich eine klare Entscheidung und ich muss mich einlassen können auf das, für das ich mich entschieden habe.

Ohne die Entscheidung komme ich nicht ins Tun und wenn ich mich nicht einlasse, werde ich es nicht genießen können.

Die Formel ist also:

  • Schritt 1: Entscheidung treffen und dann diese Entscheidung genießen.
  • Schritt 2: Entscheidung neu (oder auch wiederholt) treffen und diese Entscheidung genießen.

Das gilt im Großen wie im Kleinen, ob nun im Beruf oder in der Freizeit.

Es ist nicht schlimm vieles auszuprobieren! Ganz im Gegenteil. Aber es ist wichtig, klare Entscheidungen zu treffen und diese solange zu genießen, bis man sich wieder neu entscheidet.

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Kommentare

  • @Marion etwas weiter oben: Ich glaube, ich befinde bzw. befand mich in einer sehr, sehr ähnlichen Situation. Wäre einerseits einfach an einem Austausch interessiert und könnte andererseits evtl. eine andere Perspektive auf die „…Angst, alles zu verlieren…“ einbringen. Vielleicht können wir über die Redaktion Mail-Adressen austauschen, oder wenn Du hier im Blog antwortest, richte ich gern eine anonymisierte ein und schreib sie ebenfalls hierher.

    …und wenn nicht, auch o.k., ist nur ein Angebot/Vorschlag.

    Liebe Grüße,
    Manfred

  • Ich habe irgendwo einmal gelesen: Wir sind zur Entscheidung verdammt.
    Soll wohl heißen, dass entscheiden zum Mensch-sein gehört und dass auch sich nicht-entscheiden eine Entscheidung ist (wenn auch eine eher passive).

    Da ich davon überzeugt bin, dass alles was mir passiert für mich „bestimmt“ ist, achte ich nur darauf, dass alles was ich tue (eben auch die Entscheidungen) von Herzen und bei vollem Bewusstsein kommen. So gut es eben geht.
    Und damit fällt es mir auch leichter die nicht immer positiven Auswirkungen einer Entscheidung zu akzeptieren und muss mich auch nicht über die anderen Möglichkeiten (für die ich mich nicht-entschieden habe) grämen.
    Und, das ist ja das Schöne an unserem Mensch-sein, ich kann mich jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick wieder (anders) entscheiden.

    Eine schöne Weihnachtszeit. Bis in 2011.
    Manni

  • Liebes Zeit-zu-leben-Team,

    vielen lieben Dank für die große Mühe, die Ihr Euch mit den immer aufrichtenden Worten und Denkanstößen für Eure Leser macht. Dank auch die, die mit ihren Beiträgen die Perspektiven noch erweitern.
    Ich werde heute möglicherweise eine Entscheidung treffen, die mein ganzes Leben verändern wird, wahrscheinlicher aber ist, dass der Tag verstreichen wird und ich mich wieder drücken werde. Das Schwierige an Entscheidungen ist ja, dass danach etwas Neues folgt, und das kann Angst machen. Ich habe Angst, obwohl ich das Neue herbeisehne.
    Jetzt versuche ich, den Hinweis von Carola zu verinnerlichen und die Veränderung als Weg zum Ganzwerden zu sehen. Ist die Adventszeit nicht genau die richtige Zeit, um bei sich selbst anzukommen? Ich hoffe, ich treffe an den Weggabelungen die richtigen Entscheidungen und finde den Weg.

    In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine gute Adventszeit!
    Margret

  • Guten Morgen Tanja,

    einen schönen und vielleicht mit vielen vielen leuchtenden Schneeflöckchen versehen Tag wünsche ich Dir.

    Soben habe ich es wieder praktisch erlebt: In jedem Momant entsteht eine neue, oft unverhoffte Situation, und – es ist zu entscheiden.
    Als Aktivator neue Kontakte knüpfen und dann etwas erreichen, auf einem zuerst als „Nebengleis“ empfundenen Bereich. Einfach hinhören und d i e Wünsche und Nöte erkennen, die Andere haben und bei denen von mir selbst geholfen werden kann – wenn es für beiden Seiten „passt“.

    Wünsche allen fleissig Lesenden – ob Junker oder Maid – einen aufbauenden Tag mit viel Freude und von Herzen kommenden Lachen.

    Einen schönen Gruss
    von hier
    sendet Horst R.

  • Hallo an alle,

    ich habe gerade die Entscheidung getroffen alle Beiträge zu lesen. Echt spannend.

    Ja diese Newsletter von hier sind eine echte Bereicherung in meinem Leben.

    Ich treffe oft Entscheidungen in meinem Leben und merke erst hinterher das es eine Entscheidung war, also so im alltäglichen.

    Bei “ Großen “ Entscheidungen Berufs,Partner, Wohnungswahl habe ich in meinem Leben oft die Entscheidungen neu entschieden und klar ist es immer ein loslassen.

    Doch Lebe geht weiter.Was genau zu diesem zeitpunkt das Richtige zu sein scheint, wer weiß das schon genau ???

    Also Alles Liebe an alle

    Stefan

  • Auch ich kann dem nur zustimmen – erlebe es gerade selbst wie gut es tut, überhaupt mal wieder Entscheidungen treffen zu können – auch in dem Bewusstsein, dass sie vielleicht nicht „das Optimale“ sein könnte, meine Entscheidung. Damit einher geht doch auch ein Gefühl der Befreiuung! War bis vor kurzem eine echte „Perfektionistin“ und übe seit kurzem einfach zu akzeptieren, dass auch ich Fehler machen darf – also auch einmal eine „unglückliche Entscheidung“ treffen kann – ein Mensch ist nicht unfehlbar, damit auch keine Mutter, Tochter, Freundin usw.

    Und wo ich schon mal hier bin: auch ich sage „Ganz, ganz herzlichen Dank“ für die wöchentlichen Gedankenanregungen! Es ist einfach schön, dann immer mal wieder die Perspektive zu wechseln ;-)

    Wünsche allen eine schöne Adventszeit und ein Lächeln auf den Lippen wenn das neue Jahr uns begrüßt ;-)

  • Hallo,
    ich habe alle Eure Einträge zum Thema gelesen und freue mich für Euch, dass doch die Allermeisten glücklich ihre Entscheidungen treffen.
    Für mich ist es aber nicht ganz so einfach, denn die Entscheidungen, die anfallen, berühren nicht nur mich. Ich sollte eigentlich in einer mir nicht erträglichen Situation ausharren, damit es meiner Familie gut geht. Nach 2 Jahren schaffe ich dies aber nicht mehr. Ich müßte gehen, doch bringe ich den Egoismus für diese Entscheidung nicht auf. Sich von alten Strukturen zu lösen bedarf eines hohen Leidensdrucks und ganz viel Mut. Ich habe solche Angst, alles zu verlieren, dass ich mich in einer quälenden Lähmung befinde. Was tut man da? Ist vielleicht dieses Schreiben der erste Schritt?
    Ich wünsche allen gute Ent-scheidungen… ;-)
    Marion

  • Liebes Forum,
    von Tania angeregt möchte ich am liebsten zu jedem eurer Beiträge extra ein paar Zeilen schreiben. Das wäre aber vermessen und anmaßend zugleich.
    Ich entscheide mich also für eine Verkürzung.
    Nach einer achtzehn Monate dauernden und begleiteten Existenzanalyse nach V.E. Frankel habe ich nicht nur gelernt, dass Lernen lebenslanges Lernen bedeutet.
    Auch die Wahrheit von K. Jaspers:
    „SEIN (also Leben, D.)heißt entscheidendendes Sein!“
    Daraus folgt: Ich entscheide, was ich sein will!

    Liebes Zeit-zu-leben-team, Dank und Anerkennung für die bisher sehr gelungenen Ausgaben eurer „Wochenpost“!
    Das war eine gute Entscheidung!
    Euch und allen Lesern eine kreative Winterpause!
    Dierk

  • Wie man an den Rückmeldungen sieht, ist das ein Thema, was viele von uns berührt.
    Ich habe über viele Jahre hinweg ENTSCHEIDUNG so definiert: „Alternativen abwählen“. Rein kopfmäßig ist das sicherlich nicht verkehrt, aber es bleibt dieser Schmerz, dass man Dinge eben nicht tut.
    Dann hat mir jemand mal Folgendes zu bedenken gegeben: Was SCHEIDEN bedeutet, ist ja klar, trennen. Demnach ist ENTSCHEIDEN das Gegenteil davon, eben diese Trennung wieder aufheben. Ich gebe zu, dass es mir nicht leicht fällt, diese Sichtweise zu leben, aber positiver ist es allemal, denn es hilft, die „Lähmung“ aufzuheben und die Dinge „ganz“ werden zu lassen.

  • Ah! Das hilft mir jetzt! Denn ich dachte schon, ich gehöre wohl zu der Spezies „Kreativ-übersprudelnder-Chaoten“, die sich allgemein schwer tun mit Entscheiden!

    Aber offenbar geht es allen Menschen so! – Sich entscheiden im Meer der Vielfalt bleibt also unser tägliches Brot!? Den einen fällt es lediglich etwas leichter, als den andern!

    Gut zu wissen! Gut zu wissen, dass es jedem so geht! Gut zu wissen, dass ich nicht nur ein `Sonderling`bin, mit Entscheidungsschwäche!

    Danke für Ihr `Werkzeug`! Es macht mir Mut, und gibt mir Motivation lockerer damit umzugehen!

    Ich merke soeben, dass ich die Ziele einer Handlung zu weit steckte, und mich dies abgehalten hat, einfach für den Moment und für heute zu entscheiden und zu geniessen, wie sie schreiben!

    Ja, geniessen und nicht ängstlich sein, das Falsche gewählt zu haben!

  • Der heutige Artikel trifft bei mir auch mal wieder voll zu.
    Ich habe einen Schwachpunkt, mich für wichtig und nicht wichtig entscheiden zu können, und dann entscheide ich nicht ….und es bleibt liegen und lähmt mich unbewusst ,weil sooviel unbearbeitetes daliegt.
    Danke für den Tipp,die getroffene Entscheidung zu genießen , ich werde es ausprobieren……..

    Lieben Gruß von Susel

  • Dito :-) Danke für alle Beiträge und Einblicke.

  • Hallo Tanja
    Vielen lieben Dank für den Denkanstoss, den ich wie alle die anderen immer geniese. ich bin auch hier wieder im Grossen und Ganzen einverstanden. Ein kleiner Einwand jedoch: Ich kann nicht immer alle Entscheidungen geniessen, besonders nicht die unangenehmen. Aber ich kann die getroffene Entscheidung doch akzeptieren und zu ihr stehen und zu mir sagen: „unter diesen Umständen ist dies die beste Enscheidung.“ Thomas

  • Zu diesem Thema folgender Satz von Buddha:

    „Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.“

  • Liebe Tania, ich kriege Ihre E-mails schon seit einer längeren Zeit und muss sagen, dass mich immer wieder überrascht, wie sehr sie mich ansprechen. Jedesmal, wenn ich Ihre Artikel lese, habe ich so ein Gefühl, dass Sie mich direkt aus der Seele sprechen. Unglaublich, wie Sie das schaffen! Jedenfalls möchte ich mich bei Ihnen recht herzlich bedanken, für Ihre Ratschläge und Anweisungen. Ich bin aus der Tsechischen Republik und finde es schade, dass Ihre Artikel nur für diejenigen zugänglich sind, die Deutsch beherrschen :) :)
    Ich wünsche Ihnen alles Gute, fröhliche Weihnachten und ein zufriedenes und glückliches neues Jahr. Mit herzlichen Grüssen Romana B.

  • Eure sonntag-mail berühren eigentlich immer aktuelle Themen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Es ist als würde ich mich mit Freunden unterhalten.
    Im Moment stehe ich vor einer grossen Entscheidung, die ich zwar bereits getroffen habe, aber die gerade erst anfängt wieder Ruhe, Klarheit und TATkräftige Entschlossenheit in mir aufkommen zu lassen. Ein Jahr vor der Pansionierung bin ich mit der jetzigen Arbeit durch eine Systemumstellung in ein solches Loch gefallen, dass ich diese nicht mehr machen kann-sie macht mich krank.
    „Ein Jahr kannst du doch noch durchhalten“, heisst es von seiten der Kollegen… NEIN, Leben hat Oualität, die man mit Geld nicht kaufen kann. Ich setze alles auf eine Karte…. und ich fühle mich langsam wieder wohler und werde wieder handlungsfähig. Nächste Woche steht mir ein Arbeitsgespräch mit dem Direktor bevor. Schickt mir ein bisschen Kraft bitte :)
    Die Geburt von etwas Neuem steht bevor und bringt Licht ins Dunkel. Gibt es eine bessere Zeit dafür als diese?

    Die besten Weihnachtswünsche und
    alles Gute für den Jahresanfang

  • Danke, der Beitrag kommt gerade zur rechten Zeit. Ich habe eine Enscheidung getroffen und diese Entscheidung tut mir weh. Ich weiß, dass es gut ist, mich von meinem Freund zu trennen, habe ich dennoch Sehnsucht und mir fällt es verflixt schwer, auf diesem Weg zu bleiben. Aber ich weiß, dass es die richtige Entscheidung ist. Irgendwie werde ich durch den Schmerz kommen und freue mich schon auf die neuen und freien Zeiten.

  • Vielen Vielen Dank…. dass Sie mich immer wieder exakt auf das ansprechen, was gerade ansteht.

    Danke, dass Sie mir heute mit diesem Schreiben die Lähmung aufzeigen… mich für entschlossene Sache nicht richtig zu freuen und nach den Zeilen, nach dem Nachdenken, dem Nachfühlen…

    will ich rausspringen aus der Lähmung
    und geniessen, für was ich mich entschieden habe….

    heute… nur heute

    Danke liebes zeitzuleben-team!

  • Hallo
    Diese mail hat mich ganz besonderes angesprochen. Ich liege töglich mit mir im Clinch. Am Schluss ist dann Einkaufen, Haushalt, Termine, Familie soweit okay am Abend. Aber wo bin ich mit meinen Hobbys geblieben?
    An dieser Stelle auch vielen, vielen Dank für die „Sonntagsmail“ sie sind eine Bereicherung für mich (und sicherlich für viele aderen.

  • Na, da habt Ihr es Euren Lesern ja vorgemacht…. Wir machen Urlaub!
    Well done!
    Alles Liebe und Gute für und bis ins neue Jahr…. Auch Dir.
    Manfred

  • hallo tanja,
    wieder ein guter beitrag zu einem alle bewegenden thema.

    dein praktischer, umsetzbarer rat ist ist gut nachvollziehbar, und anwenbar:

    da im Hinterkopf ja immer mit schwingt, dass entscheidungen für sehr lange zeit gelten müssen, ist man oft unsicher.

    wenn man sich jedoch klar macht, wie du meinst, das die meisten entscheidungen nicht für die ewigkeit sind, und man immer wieder etwas ändern kann, und neu, bzw. anders entscheiden kann, so hilft das enorm bei vielen entscheidungen, die man aus den von dir auch genannten gründen aufgeschoben hat, und sich deshalb um viele, neue tolle erfahrungen gebracht hat.

    gruß,
    dieter.

  • Hallo zusammen un ein herzliches „Grüezi“

    ja, das mit den Entscheidungen ist wirklich so eine Sache – und herrlich, es betrifft jeden! :-) Der wichtigste Satz in meinem Leben: „Jeder hat immer die Wahl“. Bei allem! Tja, und da liegt der Hund begraben, denn dann kann ich ja auch niemanden die Schuld geben und muss die Verantwortung für mein Tun ganz allein auf mich nehmen – und das ist manchmal ganz schön hart!:-) Also, ich habe die Wahl zu arbeiten oder nicht (vielleicht schlafe ich dann irgendwann unter der Brücke), ich kann wählen in der Partnerschaft zu bleiben oder zu gehen, usw. …ich habe immer die Wahl – und muss dann auch die Konsequenzen tragen. Es lohnt sich, darüber nachzudenken, denn mir ist bis heute nichts in den Sinn gekommen, worüber ich nicht die Wahl hätte (kann ganz schön stressen, denn dann entscheide ja ich ganz allein für mein Leben, ups):-)

    Ich wünsche euch allen da draussen eine achtsame, besinnliche aber auch fröhliche Adventszeit!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz

  • Liebe Tanja Konnerth,

    ja, unser Leben ist so bunt und die Angebote so vielseitig.
    Ich machte den Fehler und wollte alles zur gleichen Zeit.
    Beziehungen pflegen, Kultur erleben, meine Ehrenämter vorbildlich erfüllen, mein Umfeld vorzeigefähig gestalten und, und, und. Jetzt erhielt ich die Quittung für meine Rastlosigkeit: einen Kreislaufkollaps. Es hätte noch schlimmer kommen können. Aber jetzt bin ich gewarnt und weiß, dass ich Prioritäten setzen muss.Ich hoffe, die Richtigen ! Ein Freund sagte einmal:“Wenn du die Erwartungshaltung aller erfüllen willst (auch meine eigenen), liegst du am Ende auf der Nase.
    Allen Newsletterlesern empfehle ich: reduziert die Adventszeit auf das Wesentliche !
    In diesem Sinne,
    Rosemarie

  • Guten Morgen,

    ich möchtes es nicht versäumen, mich für die Worte des aktuellen Newsletters zu bedanken. Ich sehe es auch so, dass man eigentlich gar nicht genug ausprobieren kann. Ja und wenn ich dabei einen Misserfolg habe? Na egal, das nächste mal wird es anders. Der Spruch „wer wagt gewinnt“ ist hier sehr zutreffend.

    Aber auch wenn ich der „ausprobiererei“ viel abgewinnen kann: Auch ich komme immer wieder in die Situation, dass ich zu manchesmal zu viel auf einmal möchte. Und dabei soll einem nicht schwindelig werden??? ;)

    Dennoch: Für mich ist ganz klar: Ich versuche und erlene neues. Ich erfahre mehr über mich, meinen Körper und meine Gedanken dabei. Ich schaue, was die eine oder andere Sache in mir auslöst. Reaktionen? ICh versuche nicht dagegen anzukämpfen… .

    Aber wer sagt, dass dies einfach sei ;)

    Einen schönen zweiten Advent!!

  • „Die ältesten und kürzesten Wörter – „ja“ und „nein“ – erfordern auch das stärkste Nachdenken.“
    Pythagoras von Samos
    Guten Morgen – vielen Dank für das spannende Thema und die interessanten Eingaben!
    Bis vor 25 Jahren schien es mir einigermassen leicht zu fallen – vor allem oft Ja zu sagen – Kraft und Durchhaltewillen waren abrufbar.
    Dach da änderte sich mein Leben vollkommen, heftige Schmerzattacken folgten guten Zeiten. Und, es war damals eine Familie da mit einem 6- und 16-jährigen Kind, beide gerade mitten in einer eigenen wichtigen Schnittstelle im Lebensbogen. Eine riesengrosse Herausforderung, mit dem begleitenden Arzt und der Familie Wege zu finden, die er-tragbar werden konnten.
    Heute als Schmerzpatientin sind die Tage durch die nachgelassenen Kräfte, doch mit einem immer, oder noch grösser gewordenen Durchhaltewillen geprägt.
    Ich lernte das Nein-Sagen gegen aussen und das Ja-Sagen gegen innen. Das Ja-Sagen gegen innen half mir zu akzeptieren, dass meine körperlichen Kräfte den Tag einteilen, mir sozusagen die Entscheidung abnehmen, ob ich nun meinen Haushalt so weit tun kann, wie es möglich ist. Zu akzeptieren, dass ich mitten in einer Arbeit aufhören und eine Ruhezeit brauche. Dass dadurch gleichzeitig mehrere Arbeiten in Teilen gemacht werden, abwechslungsweise und nie mehr alles ganz perfekt sein würde.
    Das liess zu, mehr Ja zu sagen zu Hilfe von Familie und aussen.
    Die „Ruhezeiten“ darf mein Kopf für seine Tätigkeiten nutzen. In dieser Zeit arbeite ich mit am Aufbau von grösseren Projekten, übernehme Projektleitungen, bin verbunden mit Menschen, baue etwas in eine Zukunft auf.
    Es lässt zu, dass ich wieder mehr reise, öfters an Kongressen im Gesundheits- und Bildungswesen aktiv mitwirke, Weiterbildungen mache, im Zusammenhang mit den Projekten.
    Mit dem Bewusstsein, dass die zwei folgenden Tage möglichst schlafen und wirklich Ruhezeit ist.
    Durch diese Teile meiner Tage, wachsen mir in ganz besonderem Mass weitere Kräfte zu, über die mir noch nicht bewusst war, dass sie in mir stecken.
    Ich wünsche Ihne allen einen recht friedlichen 2. Advent – Advent bedeutet „Ankunft“ – kommen Sie gut an – wo auch immer.

  • Guten Morgen , wieder einmal sprechen Sie mir aus der Seele. Besonders im Moment vor Weihnachten in dieser hektischen Zeit wo man noch so viel erledigen muss oder möchte,kenne ich dieses Problem nur zu gut. Ich weiß gar nicht mehr für was ich mich entscheiden soll- und im Endeffekt mach ich dann gar nichts. Aber ich habe gemerkt, dass mir das dann auch nicht gefällt. Also werde ich wieder mehr auf mein Verhalten achten, Entscheidungen treffen und dann genießen.
    Vielen Dank für die wunderbaren Tips und Ratschläge, ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein freidvolles Weihnachtsfest
    K.Burger

  • Liebes Zeit-zu-Leben Team,

    ich habe erst vor einer Woche durch „googlen“ über Euch erfahren u. heute meinen ersten Newsletter erhalten. Ja, es sind genau diese Dinge, nicht das Problem sich für etwas zu entscheiden, sondern die anderen Dinge dann auch loszulassen!
    Im Moment habe ich mehrere Jobs, also ich trete schon in Aktion, um meinen Wünschen näher zu kommen, das Problem ist nur, das andere loszulassen,damit man sich auf etwas Neues auch konzentrieren kann. Die Energie in die Projekte zu stecken, die einem Wichtig sind und auch ein Teilziel seines Wunsches sind.
    Zur Zeit habe ich sehr wenig Zeit;-) – sicherlich deshalb, weil ich mich nicht für eine Sache entscheiden kann/will aus einer Angst heraus, das alte Bekannte loszulassen.

    Danke für Euren Newsletter, der mir nochmal vor Augen führt, mich zu entscheiden u. alte Projekte loszulassen.

  • Guten Morgen,

    was für treffende Worte, Sie sprechen mir aus der Seele… mehr möchte ich dazu nicht sagen.

    Einen besinnlichen 2.Advent
    und auf ein „Wiedersehen“ im neuen Jahr…

    Ich wünsche noch eine schöne Zeit…

    Helga K.

  • Wieder ein Treffer ins „Schwarze“, wieder einmal passt Ihr Rundschreiben mit seinem Inhalt perfekt zu meiner aktuellen Situation. Die „Losung der Woche“ – ich finde sie immer öfter in Ihren Texten. Danke also für den Impuls,ich habe wieder etwas zum Nachdenken und vor allem Umsetzen. Letzteres ist das Schwierigere, wie wir alle wissen.
    Und jetzt entscheide ich mich für ein gemütliches Frühstück, auch wenn es gar nicht mehr so früh ist. :-))
    Eine gute und entspannte Zeit für alle!
    Bis zum Januar,
    Mechthild

  • Guten Morgen,

    ja die Entscheidungen.
    Manche werden mir abgenommen, oder ich muss mich nicht mehr zwischen 2 Dingen entscheiden, z.B.:

    Ich stricke gerne und ich lese gerne.
    Seit es Hörbücher gibt, muss ich mich nicht mehr entscheiden.
    Ich kann beides gleichzeitig tun :).

    Ent-scheiden kommt ja aus der „Kriegssprache“:
    Das Schwert aus der Scheide ziehen und aktiv werden.

    In meinem Leben habe ich schon oft (eigentlich meist) die Erfahrung gemacht, dass das was jetzt dran ist auf mich zukommt.
    Beispiel: Ich wohne in Niederbayern und 1985 kam immer mehr der Wunsch in mir auf was für mich zu tun (meditieren, Yoga). Hier gab es aber nix wo das möglich gewesen wäre. Ich hätte 100 km nach München fahren müssen. Ich ließ den Wunsch „fallen“; denn das wäre mir zu dem Zeitpunkt zu anstrengend gewesen. 1 Jahr später wurde 250 m Luftlinie von mir entfernt ein Buddhistisches Zentrum eröffnet:).
    Also ich warte immer erst, ob das was ich möchte nicht einfacher möglich wird und dann ist das auch die für mich richtige Entscheidung.
    Schwieriger wird es bei so kurzfristigen Entscheidungen:
    Trinke ich Kaffee oder Tee, manchmal trinke ich beides – nacheinander :)

    Einen friedvollen Jahresausklang
    und hohe Zufriedenheit für das Jahr 2011
    schickt Euch
    Maggy

  • Wieder einmal ein Thema, von dem ich mich direkt angesprochen fühle, denn genau dies ist oft genau mein Dilemma. Es gibt so vieles, was tun könnte und auch möchte, aber irgendwann kann ich wieder auf die altbekannte Blockade bauen, die mich davon abhält, irgendetwas zu tun. Oft ist dies sonntags der Fall, an einem Tag also, wo die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt scheinen. Mittlerweile nenne ich das mein Sonntags-Syndrom. Es gibt Mittel und Weg, sich davon zu lösen, aber es ist ein Weg, der schwierig ist. Ihre Gedanken führen, denke ich, in die richtige Richtung. Man muss sich entscheiden und diese Entscheidung annehmen.

    schönes Wochenende

  • Das Dilemma kennen ich sehr gut. Manchmal gelingt es mir, es LINEAR zu lösen: Projekt 1 starten und abwickeln, aber vor Projekt 2 nach Möglichkeit mal 24Std. GARNICHTS machen – die Wirkung ist für mich dann oft sehr motivierend… Und manche Projekte/Aktionen sind sogar Belohnungen nach Erledigung der ungeliebten Arbeiten. Zum Thema Aufschieberitis habe ich von euch auch schon prima Impulse bekommen ;-))). Schönen 2. Advent und entspannte Winterpause wünscht euch * Marion

  • Hallo, einen wunderschönen Tag und 2. Advent an alle.

    Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Auch mir geht
    es sehr oft so.
    Ich freue mich immer Ihre guten Ratschläge zu lesen.
    Es gelingt mir auch immer öfters sie in die Tat umzusetzen,
    doch ich muss immer wieder neu üben.

    Liebe Grüße
    Angel

  • Leben heißt auch Wachsen an dem was wir empfinden, sehen und fühlen…
    Einfach zu schreiben, diese gerade geschriebenen Worte, ich weiß.
    Meine Erfahrung ist, das Entscheidungen wachsen müssen, peu a peu, ihnen eine Chance geben und die Empfindungen dazu Schritt für Schritt beobachten zu können.
    Ich rede natürlich von gravierenden Entscheidungen.
    Aber es ist nicht einfach, die alten Muster nicht wieder aufzusuchen und ihnen die Hand zu reichen.
    Ich freue mich immer wieder ihre Zeilen lesen zu können. Manchmal ist es wie eine Skala für mich persönlich wie „ich kann, ich werde, ich habe.“
    Danke und einen frohen zweiten Advent:-)
    Ela

  • Eine Ent-scheidung gegen oder für etwas erfordert auch MUT. Und ich neige schohn etwas dazu, d i e Wahl zu treffen, die mir die optimalste erscheint. Insofern stehe ich mir da manchmal selbst im Weg, weil es zwei unterschiedliche Stimmenin mir gibt. Zwar weiß ich, dass es die perfekte Wahl/Entscheidung/Lösung nicht gibt, aber ich glaube, dass es völlig normal ist, zu versuchen, das Beste für sich herauszuholen. Wenn ich mir erlaube, auch u. U. eine „falsche“ Wahl zu treffen, wenn ich auch scheitern darf – ich glaube, dass ich dadurch schon weniger Druck verspüre und ich mit mehr Leichtigkeit vielleicht automatisch die „richtige“ Entscheidung teffen werde.

  • Einen wundervollen Guten Morgen allen Menschen und Tieren -Wesen – Welten und Dimensionen hier auf der Erde. Viele , die sich hier mit ihren eigenen Worten gemeldet haben sprechen mir aus der Seele.Auch ich befinde mich in einem Lernprozess. Lernen …indem ich in Erster Linie zu mir selber Ehrlich bin und es auch bleiben möchte. Nicht ständig JA sagen um anderen zu Gefallen . Doch das ist gar nicht so Leicht. Denn wenn man sein ganzes Leben immer nur Ja gesagt hat …um bloß nicht anderen weh zu tun verliert man immer mehr den Glauben an sich Selbst . Dreht sich im Kreis . Entscheidungen treffen für mich Persönlich ist das Ziel für mich . Mich endlich so anzunehmen wie ich bin . Niemand mehr soll über mich Entscheiden ! Mir meine Macht nehmen . Denn ich habe ja alle Macht. Ohnmacht! Wenn ich dieses Wort trenne , kommt folgendes dabei heraus. Ohne-Macht . Liebe Grüße euch allen . Frieden auf Erden .

  • Ja, es ist so schwer eine Entscheidung für bzw gegen etwas zu treffen!
    Warum? Wir haben heute so viele Möglichkeiten wie nie zuvor.
    Wir wollen so viel … doch das Leben ist endlich. Also müssen wir uns sputen. Und wenn wir nicht davon gelähmt werden, so kann es sein, dass uns diese Vielfalt an Möglichkeiten unter Stress setzt. Mit dem Gefühl unzulänglich zu sein, da wir dies oder jenes noch nicht ausprobiert haben oder noch nicht kennen, geraten wir in Hyperaktivität mit schlechtem Gewissen. Ständig nagt das Gefühl, bewusst das Leben zu „genießen“, es voll „auszuschöpfen“. Es braucht eben auch die innere Akzeptanz, dass nicht alles möglich ist, dass ein Menschenleben nicht ausreicht, um alles zu leben.

  • einen wunderschönen wintermorgen!

    Wie so oft sprechen sie mir aus der Seele. Es tut derart gut, sonntags ihre Zeilen zu lesen. Als Mentaltrainerin kenn ich natürlich vieles und doch brauche auch ich immer wieder diesen kleinen Schubbs um nicht in alte und gewohnte Muster abzurutschen. Manchmal ist es beinahe unheimlich, wie treffend so mancher Sonntagsbrief ist- in positiver Weise treffend.
    Ich möchte mich an dieser Stelle nun einfach mal bedanken- sie tun was wirklich Gutes! Eine erholsame Winterpause und frohe Weihnachten für sie und ihre Familien!
    Birgit Bruckner

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