Tagebuch inkl. Videokurs Gelassenheit

Angst

Es kam ein Patient zum Arzt und klagte: „Angst beherrscht mein Leben. Sie hat mir alle Freude genommen.“

Der Arzt erzählte dem Patienten darauf eine kleine Geschichte:

„Hier in meiner Praxis lebt eine Maus, die an meinen Büchern knabbert. Mache ich zuviel Aufhebens von der Maus, wird sie sich vor mir verstecken und ich werde nichts anderes mehr tun, als sie zu jagen.

Stattdessen habe ich meine wertvollsten Bücher an einen sicheren Platz gestellt und ich erlaube ihr, an den anderen zu knabbern.

Auf diese Weise bleibt sie eine einfache, kleine Maus und wird nicht zu einem Monster.

Mein Rat lautet also: Richten Sie Ihre Angst auf einige wenige Dinge, dann bleibt Ihnen Mut für das, was wichtig ist.“

Khalil Gibran aus: Der Wanderer,
leicht umgeschrieben

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Kommentare

  • Vielen Dank für den tollen Artikel. Ich habe sehr viel Erfahrung mit dem Thema Angst und habe zahlreiche Bücher gelesen. Auf meinem Blog http://www.positivepsychologieblog.com schreibe ich regelmäßig, wie man Ängste loswerden bzw. besser mit ihnen leben kann und wie man generell zu mehr Gelassenheit und Ruhe finden kann. Vielleicht hilft das ja auch dem ein oder anderen hier. Würde mich freuen, wenn ich mit meinen Berichten Betroffenen helfen kann.

  • Möchte hier kurz von meinen eigenen Erfahrungen berichten –

    Angst in normaler Ausprägung warnt und schützt uns vor gefährlichen Situationen.

    Angst in übersteigerter Form blockiert alles und macht handlungsunfähig. Dabei spielt der Kopf eine wichtige Rolle, denn mit ihm bewerten wir die Situationen. Ich selbst habe mehrfach erlebt, wie eine solche übersteigerte Angst mein Leben negativ beeinflusst. Dabei hatte ich schon verschiedene Arten von Ängsten – Sozialphobie, Angst, durch einen Tunnel zu fahren, Angst, im See zu schwimmen, Angst, nach einer schweren Knieverletzung nicht mehr gesund zu werden.

    Meiner Erfahrung nach lassen sich solche Ängste auf zweierlei Arten lösen.

    Die erste Möglichkeit, die ganz gut funktioniert, besteht darin, sich der Situation langsam – Schritt für Schritt – immer mehr auszusetzen. Beispiel Angt, im See zu schwimmen – man schwimmt nur ein paar Meter am Rand entlang, dann immer ein bisschen mehr und weiter hinaus. So sammelt man langsam wieder positive Erfahrungen.

    Möglichkeit zwei besteht darin, sich ganz bewust positive, optimistische Gedanken zu machen und mit schönen Dingen abzulenken. Niemals aufgeben. Kontakt zu Menschen suchen. Oft steigert man sich nämlich in etwas hinein, wenn man zu viel mit sich allein ist. Oder man fokussiert seine Gedanken zu sehr auf das Problem. Wichtig ist auch, Geduld haben und zu vertrauen, dass wieder alles gut wird.

    Auf diese Art bin ich glücklicherweise alle Ängste, die ich irgendwann im Leben einmal hatte, dauerhaft und für immer losgeworden. Vielleicht hilft es hier jemand, ebenfalls darüber hinwegzukommen. Würde mich freuen.

    Yes, you can. :-))

  • Mit der Angst ist es so eine Sache: Sie kann sehr zweischneidig sein:
    Einerseits: „Schutzfunktion“ Man soll nicht (übertrieben) den Helden spielen (um nicht selbst schwer zu Schaden zu kommen).

    Anderseits ist diese das „Startsignal“ sich in Sicherheit (sich aus der „Gefahrenzone“ zu bewegen) zu bringen.

    Man muss nicht immer zwingend vor etwas/ jemand Angst haben – in diesem Fall ist der Begriff „Respekt“ viel treffender.

    Anderseits: soziale „Panik“: Man macht mit (für einen sehr wichtigen) Menschen (z. B. Kollegen) schlechte Erfahrungen und ist nur noch auf seinen „Eigenschutz“ bedacht.

    Ein befreundeter Arbeitskollege von mir kann es ganz schlecht haben, wenn z. B. auf einer Party (auf der er Gast ist) mehr als x Gäste sind. Ir-gendwann passt er einen (für sich) passenden Moment ab und ver-schwindet heimlich, still und leise (ohne sich von einem verabschiedet zu haben).

    Es mag zwar (für Aussenstehende) sehr unhöflich erscheinen, aber das ist halt so seine Art – ich/ wir kenne(n) ihn nicht anders. Er war schon immer so!

    Aber: Im Grunde gibt es noch viel Schlimmeres; nämlich: Ohne Absage einfach wegzubleiben!

  • ANGST

    Wer bist Du ???

    Was bist Du ???

    Wie Bist Du ???

    Ich ( Wir ) weiß ( wissen ) es noch nicht !!!

    W I E !!! ???

    Ich weiß nur ,Du bestimmst einen wichtigen Teil von mir , nämlich mein Leben ,meinen Körper , meine Seele !!!

    Also mein ganzes ich ,und das tut weh ,das will ich nicht ! (nicht mehr) !!!

    Du hast schon so viele Jahre meines Lebens bestimmt ,hast mich gelähmt an manchen Tagen ,

    hast in mir das Gefühl ausgelöst ,Handlungsunfähig zu sein ,die Kontrolle über alles zu verlieren ,

    hilflos zu sein ,weil Du Besitz von meinem Ganzen genommen hast ,und niemand versteht Dich ,

    warum Du das tust , was hast Du davon ???

    Was ist der Sinn Deines tun’s !!! Wer hat ein Nutzen davon ?

    W A S !!! ??? W I E !!! ???

    Ohne Gestallt,

    Gemein , Hinterhältig ,Lähmend ,Besitzergreifend ,nicht von Nutzen ,wenn Du krank machst ,bist Du

    also nutzlos ? Nein nicht immer , Du kannst sogar von Nutzen und sinnvoll auftreten !!!

    Aber für Viele bist Du ein Monster ,auch wenn Sie es nicht sagen ,weil sie sich schämen !!!!

    Einzig und allein aus diesem Grund ,hast Du diese verdammte Macht über uns !!!

    Aber fühle Dich mal nicht so mächtig und sicher !

    W E R !!! ???

    Nimm endlich Gestallt an ,das ich ( wir ) Dich sehen können ,leibhaftig !

    Aber ……. dazu bist Du einfach zu feige ,denn dann wärest Du nicht mehr so groß und mächtig !

    Der eine oder andere von uns käme Dir auf die Schliche und das riskierst du nicht ,

    Du hättest verloren !!!!! Ja wer verliert schon gerne !!!!!

    Hab keine A N G S T , ich (wir ) verstehen Dich sehr gut !

  • Meine Güte, an dieser Geschichte ist ja wirklich nichts sinnvoll oder hilfreich. Man soll also Ängste auf etwas Bestimmtes (unwichtiges) richten, und dadurch verschwinden die anderen (bedeutenden) Ängste ? Also Angst vor (sagen wir) eine Rede vor 500 Leuten zu halten, dann einfach lieber Angst vor der Spinne im Keller haben und gut ist ?

    Da fällt mir wirklich nichts mehr ein …

    • Angelika schreibt am 8. September 2014

      Hi Falco ,guten Morgen ,
      wenn Du Zeit hast ,schau doch mal Beitrag vom1.9. Milan an ist etwas ähnlich ,darunter meine Antwort .Und am 31.8. unter Monika .
      Jede Angst hat Ihren Ursprung und das Recht ernst genommen zu werden .
      Ich verstehe Deine Reaktion ,denn mir ging es erst genau so ,und ich las es noch mal und noch mal . Dann die anderen Kommentare ,und entschloss mich das aller Erste mal dazu zu antworten und mich und meine Gedanken mitzuteilen .
      Ich muss Dir sagen ,es tut gut sich auszutauschen ,und sich die Sch….. (SORRY)mal von der Seele zu schreiben .Schön das man sich hier mal austauschen kann ,denn im Großen und Ganzen ist man doch sehr alleine ,stimmst ?
      Manche Kommentare lassen in mir auch die Wut hoch steigen ,nicht hier ,sondern überall in unserer Gesellschaft ,über unser Thema hier!
      Jeder hat seine Geschichte und es ist ganz wichtig zu reden !
      Hier fällt es mir nicht schwer ,es sprudelt einfach nur so heraus und ich könnte als weiter schreiben .
      Jetzt habe ich die Attacke damit wieder ein Stück ein gedämmt .
      Danke für Eure Ohren (Augen ) ,fühle mich Ernst genommen .
      Bis später ,schau jeden Tag nach Euch allen hier .
      Hab einen Angstfreien Schönen Tag !!!!!!!!!!!!!!!!!
      Geli

    • Falco schreibt am 8. September 2014

      Hallo Angelika, danke für deine Antwort. Du hast in deinem ursprünglichen Beitrag geschrieben, du hast manchmal „Angst vor der Angst“. Dieser Satz hat mich elektrisiert, denn das hat eine enge Freundin von mir auch mal gesagt – wortwörtlich. Ich dachte eigentlich, es ist ein Wortspiel und nicht ganz ernst gemeint, aber du sagst ja genau das selbe und meinst es todernst, das sieht man am Kontext. Kannst du es mir näher erklären: Angst vor der Angst!? Wäre mir sehr wichtig. Ich frage noch dümmer: warum Angst vor etwas, was noch gar nicht da ist und das man auch gar nicht benennen kann? Was kann man dagegen machen, hast du Tipps?

    • Angelika schreibt am 9. September 2014

      Hi Falco, super das Du meine Nachricht bekommen hast .
      Wenn du wirklich ,was ich annehme wenn du hier schreibst ,wissen willst wie ich damit umgehe und vielleicht meine Geschichte ein Stück weit erfahren möchtest ,wie es denn dazu gekommen ist ,welche Umstände dazu geführt haben (Angst vor der Angst zu haben ) ???
      Vor allem ,fühlst Du Dich(stark) stabil genug es aushalten zu können.?
      Bitte denke darüber nach , manchmal ist es schwer ,das Schicksal anderer auch noch aufzunehmen ,weiß nicht ,ob ich das jetzt richtig ausgedrückt habe…
      Dann würde ich vorschlagen ,verstehe bitte meine Vorsicht ,tauschen wir über die Redaktion unsere e.-mail-Adressen aus ?????
      Würde gerne mit jemandem schreiben auch längerfristig (Austausch der Gedanken / Situationen in denen es wieder mal lähmend war oder ist) .
      Ich weiß nicht ob jeder der hier schreibt oder liest ,das wirklich wissen möchte oder aushalten kann .
      Habe mit meiner Schwägerin geredet ,sie hat mich bestärkt und dazu geraten ,wenn es mir gut tut und hilft (befreit) darüber zu schreiben ,es zu tun .Wenn ich dabei einem Menschen helfen kann ,ein Stück weit zu verstehen oder sogar zu helfen ,dann ist das für mich sehr wertvoll……
      Lass was hören (lesen )egal wie Du Dich entscheidest, O K

      GLG GELI

  • Hallo an alle, welche sich mit ihren Ängste und Blockaden beschäftigen oder diese besonders stark spüren.

    Ich denke auch, dass die Geschichte sehr nett ist, nur wer wirklich von Ängste und Blockaden bis zur Depression oder/und Burnout geplagt ist, dem hilft diese Geschichte nicht.
    Vor über vier Jahren hatte ich von einer Methode gehört, mit welcher man in ganz kurzer Zeit seine Ängste und Blockaden löschen kann. Auch ich war sehr skeptisch, habe mir aber die Methode erst mal auf einem Workshop in Berlin angehört. Über diese Methode haben Sie auch schon mal für das Buch geworben. Es ist die „Mentale Resonanz-Methode“ von Ralf Bihlmaier. Ich habe diese Methode selbst ausprobiert und es hat funktioniert. Dann habe ich festgestellt, dass ich mit meinen damals noch geringen Kenntnissen auch anderen Menschen helfen kann. Danach habe ich direkt bei Ralf Bihlmaier die Ausbildung zum Mentaltrainer gemacht. Seit nun gut 4 Jahren habe ich schon vielen Menschen geholfen Ihre behindernden Ängste und Blockaden zu löschen. Nach dem Coaching ist dann jeder in der Lage diese Methode im täglichen Leben anzuwenden. Also eine echte Hilfe zu Selbsthilfe.
    Mit dieser einzigartigen Methode verwandeln Sie negative Gedanken und Gefühle, Sorgen und Probleme oder auch Stress und unerfüllte Liebe in positive Impulse, die Ihnen Kraft geben werden. Großartige Veränderungen im Beruf, in der Partnerschaft und finanzielle Erfolge haben sich bei vielen Menschen nach dem Coaching sofort eingestellt. Diese Methode führt Sie in 5 Schritten zu einem besseren Leben. Sie ermöglicht Ihnen Ihre Muster, Ängste, Blockaden und Widerstände für immer zu neutralisieren um das Leben zu leben, das Sie wirklich möchten. Ich bin weder Arzt noch Heilpraktiker. Meine Arbeit ersetzt auch keinen Arztbesuch oder eine Therapie.
    Viele Grüße aus „Elbflorenz“ Dresden.
    Harald

  • Hallo – auch ich hatte lange Zeit Angst, so stark, dass ich nicht mal mehr vor meine Haustür gehen konnte. Nach anfänglich heftigem Widerstand habe ich mich dann entschieden, einen Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zu nehmen, um den Kopf dafür frei zu bekommen, mich mit der Angst auseinanderzusetzen. Sie zu bekämpfen, hilft meist nicht, Verhaltenstherapie auch nicht – dazu bin ich zu sehr Kopfmensch.
    Ich habe eine Psychotherapie gemacht und kann heute nur sagen: das Einzige, was hilft, ist, herauszufinden, wofür die Angst steht. Es hat einen Grund, warum sie da ist – irgendwo im „System“ läuft etwas falsch. Wenn das herausgefunden ist und verarbeitet ist (schönes Wort dieses „verarbeitet“ – aber erst, wenn man weiß, wie es geht), dann geht die Angst. Dann wird sie nicht mehr gebraucht.

  • Hallo zusammen.

    mir hat ein Spruch geholfen, Angst zu überwinden. dieser Spruch lautet:
    „Tue das wovor du dich fürchtest und die angst wird vergehen, dass ist gewiss.“

  • Über das Thema Rückführung und Hypnosetherapie mag man denken wie man will. Vielen Menschen, auch mir, hat es geholfen, Ängste, unerklärliche Verhaltensweisen, Süchte, starke Aversionen, Mißempfindungen o.ä. abzubauen. Ein guter Hypnosetherapeut kann oft behilflich sein, auf den Grund dieser Dinge zu gehen, mögen sie aus diesem Leben oder dem Vorleben stammen.

  • Hallo an Alle,
    ich dachte bei der Überschrift auch „oh mein Thema“und habe alle Meinungen aufmerksam gelesen.
    Mir fällt dazu ein sehr schöner Kalenderspruch ein, den ich im August hatte und zwar „Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben“ – von Johann Wolfgang von Goethe
    Mir hat das geholfen, etwas entspannter ab sofort mit meinen Ängsten umzugehen. Ich denke jetzt jeden Tag „hab Vertrauen, dann fängst du wieder an zu leben“
    Wir vertrauen ja auch alle automatisch darauf, das wir atmen und unser Herz schlägt. Vielleicht hilft uns dieser Gedanke ja auch, allem anderen zu vertrauen, aber vor allem uns selbst !? ;o)
    Ich wünsche euch allen eine Angstfreie Vertrauensvolle Woche

    Claudia

  • Es wäre sehr schön, wenn eine Angsterkrankung nur daraur resultiert, aus „einer Mücke einen Elefanten zu machen“. Es ist schwierig Menschen dies zu erklären, für die die Angst ein ganz normales Gefühl ist, wie alle anderen. Und dabei geht es nicht um eine Spinnenphobie o.ä.
    Wenn man an Panikattacken leidet, bedeutet dies eine unkontrollierte, nicht zu benennende Angst, die massive körperliche Reaktionen nachzieht und das tägliche Leben stark einschränkt.
    Es gibt viele gutgemeinte Strategien und auch nette Geschichten und Ratgeber- Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich aber sagen, dass jeder seinen eigenen Weg aus diesem Kreislauf finden muss. Und in den meisten Fällen beginnt dieser bei der Akzeptanz der Angst, gefolgt bei der Suche nach der Ursache, am besten mit therapuetischer Hilfe.

    • Peter schreibt am 2. September 2014

      Hallo,
      ich möchte mich nochmals kurz melden und den Beitrag von Beate
      voll unterstreichen. Sie hat es auf den Punkt gebracht. All den Anderen,
      die noch nie von diesen Symptonen betroffen waren und folglich auch nicht (glücklicherweise) nachempfinden können, wie sich so etwas anfühlt, wünsche ich von ganzen Herzen, daß sie NIE in so eine Situaton kommen werden.
      Viele Grüße Peter

  • Also, ich bin natürlich keine „professionelle“ in dem Bereich. Auch habe ich keine krankhaften Ängste. Möglicherweise aber gerade wegen meiner Einstellung dazu.

    Ich finde, man KANN aus einer Mücke einen Elefanten machen. Alles ist nur so wichtig, wie man es werden lässt. Und man kann kontrollieren wovor man Angst hat. Lasse ich die irrationale Angst vor Spinnen zb zu? Oder bekämpfe ich das mit rationalem denken (denn schlussendlich kann sie einem einfach nichts tun). Ich rede hier wie gesagt nicht von den tiefgehenden Ängsten von denen ich nicht weiß wie sie entstehen. Ich für meinen Teil möchte mich nicht von Angst leiten lassen, ich lasse sie nicht zu weil sie einen behindert und lähmt. Und ich glaube auch nicht, dass mich schlimmere Ängste irgendwann mal einsperren werden. Dazu ist das Leben zu kostbar.

    Natürlich gibt es die Sorge, lebt man richtig? Keine Sekunde kommt zurück. Aber, tue ich Dinge nicht, aus der Angst heraus sie falsch zu machen etc., habe ich trotzdem nicht gelebt. Also, nicht lähmen lassen, probieren und leben.

    • Angelika schreibt am 7. September 2014

      Hi,Du glückliche ,kann ich nur sagen ,tolle Einstellung .
      Ich glaube es geht hier auch den meisten nicht um eine Phobie (Spinnen usw.) sondern um generalisierte Ängste ,und es ist weiß Gott kein Elefant aus einer Mücke machen ,soviel kann ich Dir sagen .
      Das man kontrollieren kann wovor man Angst hat ,halte ich nur für bedingt möglich (Dann bist du eine Art Super Mann /Frau ).
      Natürlich kann uns die Spinne nichts tun. Aber frage die unter uns ,die unter Lebensbestimmenden Ängsten leiden ,ob sie ins diesen Situationen rational Denken können ???
      Ich wünsche Dir aus tiefstem Herzen ,das Du nie wirklich nie in die Situation kommst ,das die Ängste dich größten Teils leiten …
      Denn Leben wollen wir alle glaube mir ,denn die Meisten von uns sind nicht so auf diese Welt gekommen .
      Und richtig ,das Leben ist sehr kostbar und Angst hat wenig damit zutun ob man richtig lebt ,wer tut das schon ,ODER .
      Zu Leben und /oder es zu probieren ist vollkommen richtig ,es gehört eine sehr große Portion Mut dazu ,und wir alle probieren es jeden Tag wieder und wieder ,das kannst Du uns Angst(hasen) glauben .
      Denn wenn wir nicht mutig wären ,würden wir morgens erst gar nicht aufstehen .
      Ich für meine Person kann sagen ,ich bin ein in dieser Hinsicht sehr disziplinierter Mensch .
      Wenn es mir noch so sch……. ging ,Lebensbejahend war ich schon immer ,und habe ich noch so oft mit dem Baseball – Schläger in die Fresse(SORRY) bekommen ,aufgestanden bin ich immer und immer wieder .
      Keiner von uns hatte je vor ,sich von solchen Umständen bestimmen und lenken zu lassen . Nur soviel dazu .
      Jeder Mensch sollte auch eine Portion gesunde Angst in sich tragen ,
      das ist wichtig für unsere Entwicklung ,und es ist herrlich ,wenn man die Angst überwunden hat .

      Verstehe das bitte nicht als Kritik ,denn wie Du schon gesagt hast ,sprichst du nicht von der TIEF entstehenden Angst ,die Dich meist erst dann packt , wenn du am aller wenigsten damit rechnest.
      Und du dich gerade so gut wie selten fühlst .

      Deine Einstellung musst du auf jeden Fall behalten .
      Ganz Liebe Grüße und bleib gesund !!!!!!!!!!!!!!!
      Geli

  • Viel über Angst will ich nicht schreiben, doch soviel, dass ich mir erlaube zu sagen, zu schreiben, dass man Angst in sich schürt, ihr Nahrung gibt, wenn man sich damit ständig beschäftigt. Ich habe festgestellt, dass wenn ich mich mit der Angst gedanklich zu lange beschäftige, dass dann auch etwas Schlimmes geschehen ist. Ich glaube, ich habe es direkt heraufbeschworen, mir durch das dauernde Angstdenken, fast schon gewünscht, dass es eintritt, was ich aber nicht haben wollte. Ich gab meiner Angst (m)eine Nahrung, die Nahrung meiner Gedanken. Und so erfüllte es sich, was ich vor viel Angst nicht haben wollte. Ich wurde für mein Angstdenken dann „Belohnt“, in dem ich bestätigt wurde, wovor ich Angst hatte. Welch ein Glück, dass ich mir da nicht noch vor Angst, noch in die Hose gemacht habe. Das habe ich mir Gott sei dank, vor Angst nicht ständig gedacht. Tja, irgendwann habe ich begonnen mit meinen Angstzuständen einen Deal auszumachen. Ich höre auf an „Dich“ zu denken, und „Du“ verschwindest dafür. Viel Jahre schon habe ich keine Angst mehr vor einem Gewitter. Als Kind war das anders. Meine Einstellung zu Angst hat sich allgemein geändert. Angst hatte ich vor vielen Dingen. Weiß der Teufel warum, … vor dem … ich auch Angst hatte, nach dem man mir vor diesem Belzebuben viele Jahre meiner Kindheit angst eingetrichtert hatte. Vor etwas Angst zu haben ist schon Ordnung, doch bei vielen Angstgedanken, geht es aus meiner Sicht doch zu weit. Man kann sich auch selbst, unnötigerweise, durch Dauerangstgedanken das eigene Leben zerstören. Lange hatte ich angst davor ein Versager zu werden, davor, wurde mir auch Angst gemacht, doch es kam anders, und die Angst davor verschwand, und die Freude stieg, dass ich der Sieger meiner, dieser eingetrichterten Angst wurde. Und ja, es gibt Dinge im Leben, davor sollte man Angst haben. Dabei geht es um die Angst, die für alle gilt. Wie zum Beispiel im Dunklen durch Angstempfinden, dann dunkle Orte, die man nicht kennt, zu vermeiden.

    So, nun aber ist genug mit meinem Schreiben.

    Gruß
    Alex

  • Ich kann Euch sagen Angst, Ängste sind ernst zu nehmen.
    Ich lebe seit 8 Jahren in einer Partnerschaft. Ich will es nicht verallgemeinern, jedoch kann ich Euch schreiben gerade im Fall von meiner Frau ist es so das Ihr vieles fehlte in der Kindheit und deshalb steht sie oft mit Ängsten vor Prüfungen vor Praktikums oder anderen Dingen. Das einzige was mir als Partner bleibt ist zu hören und mit ihr darüber sprechen, auch wenn ich nicht ihr Psychologe etc. bin. Wie schon andere vor mir geschrieben haben Helfen kann sich nur jeder einzelne selbst.. Ich wünschen Euch allen viel Kraft..
    Glaub an Euch..

  • Hallo,liebe „Vorredner“
    Angst ist ein unglaublich komplexes Thema. Jeder der einmal davon betroffen war und ist, weiß was es bedeudet wenn man von einer Lähmung spricht, die einen befällt. Man steht urplötzlich vor einem Abgrund vor dem es scheinbar kein Entrinnen mehr gibt. Dieses Gefühl der Ohnmacht und des totalen Ausgeliefertsein gekoppelt mit der Unfähigkeit des dagegen Angehens, raubt einem fast den Verstand.
    Ich hatte diese Symptome über mehrere Jahre, bis meine Kräfte schwanden. Erst der Zusammenbruch und das Eingestehen, daß ich dieses Problem nicht aus eigener Kraft lösen kann, war der Anfang einer wundersamen Wandlung. Ich war in medizienischer Behandlung
    und ganz langsam wurde mir klar, daß ich mich ändern musste. Die Probleme waren ja subjektiv und ich mußte lernen eine andere Sichtweise der Dinge zu bekommen. Was sich hier so leicht anhöhrt war ein Prozeß der über Jahre dauerte. Ich musste versuchen aus meinem negativem Gedankenkkarusell auszubrechen und mir neue Lösungsmodelle zu erstellen, denn meine Alten führten mich immer in die selbe Sackgasse. Stück für Stück merkte ich, wie mein“Dämon“ in mir immer kleiner wurde und mein verloren geglaubtes Ego immer stabiler wurde.
    Was ich hier in komprimierter Form versuchte zum Ausdruck zu bringen, daß es sich lohnt zu kämpfen. Das Gefühl des wieder-
    erreichten Selbstwertgefühls ist unbeschreiblich.
    Ich grüße Euch ganz herzlich, wünsche Euch viel Kraft und möchte mit einem Satz schließen, den ich mir zum Lebensmotto gemacht habe:
    Nicht die Umstände sind entscheidend für unser Wohlergehen, sondern deren Beherrschung.
    Peter

  • Hallo,

    Angst, um nicht unvorsichtig zu sein oder vor neuen Situationen ist ok. Wenn sie lähmt, habe ich in meiner Arbeit sehr gute Erfahrungen gemacht mit Familienaufstellungen. Die entlasten sehr und bringen neue Lösungsmöglichkeiten zum Wohl aller Beteiligten, ohne langjähriges Begleitung.
    Wichtig ist dabei die Kompetenz des Aufstellers und dem Team.

    Es ist durchaus erlaubt, Schritt für Schritt da rauszukommen. Die meisten Kinder werden angstfrei geboren. Erlebnisse in der Kindheit bedingen es manches mal.

    Viel Kraft und Freude!

  • Zeilen von Angelika
    Diesen Beitrag kann ich erst jetzt lesen. Ich verstehe jedes einzelne Wort. Du hast es treffend formuliert: „Mein Körper ist dann wie gelähmt.“ Auch ich habe bei den ersten Panikattacken gedacht, ich müsste jetzt sterben, wollte es vielleicht sogar. Es sollte endlich „RUHE“ sein. Inzwischen habe ich gelernt, dass dieser „Ausnahmezustand“ auch wieder vorbeigeht, versuche mich zu entspannen, an etwas Schönes zu denken, meine Angst „in den Tresor zu schließen“ usw. usw.

    Zuschrift von Hilmar
    Ich habe in der Traumaklinik das Medikament Tavor bekommen, habe aber dort viele Patienten kennengelernt, die davon schon länger abhängig waren. Das wollte ich nicht. Habe ca. 2 Jahre lang eine Tavortablette als „psychologische Krücke“ in meiner Handtasche dabei gehabt. Es gab und gibt immer wieder Situationen, wo ich denke, ich möchte jetzt eine Wunderpille einschmeißen, die mir ein paar Stunden Ruhe schenkt … Meine Maus ist wohl auch ein bisschen größer.
    Ja – aber auch ich lebe gerne, vermutlich etwas weniger oberflächlich, dafür sehr viel bewusster.

  • Angst gehört zu den wenigen Grundgefühlen, die weltweit JEDER Mensch hat und die absolut sinnvoll ist. (Angriff, Schutz & Fluchtauslöser bei Gefahr zB).
    Angst kann aber auch begrenzend wirken und bis zur Handlungsunfähigkeit führen und auch „inteligente Lösungen“ verhindern.
    Wenn man sich in einem „Feuerschlund“ wähnt, macht es keinen Sinn, die dazugehörigen Gefühle kontrollieren zu wollen. Dann macht es auch keinen Sinn „dadurchgehen“ zu wollen. In diesen Situationen benötigt man Hilfe, um „aus der Situation“ herauszukommen.
    Dennoch ist Angst oft auch ein Indikator für Wachstumsmöglichkeiten. Es gibt als auch Ängst durch die man gehen sollte, um zu wachsen. Last but not Least gibt’s es Ängste, die man nicht so ernst nehmen sollte, dass sie wichtige Lebensbereiche tangieren….
    Für mich zeigt diese Geschichte eine Handlungsoption für die 3te Variante auf. Vielen Dank dafür!

  • die geschichte ist wirklich süss. die angst im „zaum“ zu halten, hm, das geht nur bedingt.
    ich hatte früher einen guten arbeitsplatz. ic hwar von haus aus ein eher scheuer ängstlicher mensch. an diesem arbeitsplatz (ich war da 8 jahre) konnte ich meine angst auch ganz gut im zaum halten. ich hatte quasi so etwas wie „kontrolle“. sprich: ich kannte die jeweiligen kollegne und konnte sie ganz gut einschätzen (z.B.: der eine war cholerisch – gut, wenn man das wusste, so konnte man damit umgehen, der andere war so, der nächste so). also ind iesem geschützen überschaubaren raum hat das schon ein bissle funktioniert, wie in der geschichte oben.
    doch dann verlor ich meinen arbeitsplatz. und nichts war mehr wie vorher. ich musste mich umgewöhnen. neue firma, neue kollegen, viel mehr kollegen als vorher. mein ganzer „kontrollmechanismus“ war dahin, und musste neu aufgebaut werden. puh. anstrengend. aber ich hatte es soweit geschafft. dann kam wieder eine kündigung (wieder firmenschliessung). und das spiel ging von vorne los…..kraftaufwand pur.
    jetzt habe ich keine arbeit mehr, und nur „fremde“ unvertraute menschen um mich. was tue ich: ich konzentriere mich auf die arge (den sachbearbeiter) und mein zuhause. großartig weggehen tu ich nicht. aus angst……

  • Diese Kurzgeschichte hat in mir recht zwiespältige Gefühle ausgelöst. So einfach ist das nicht mit der Angst …
    Ich schließe mich den Beiträgen von Anna, Monika und Christa an. So lebe ich seit rd. 10 Jahren – trotz 3maliger Aufenthalte in Rehaeinrichtungen und einer rd. 2jährigen Traumatherapie. In mir tobt es, obwohl ich sehr viele Dinge versuche, die Vergangenheit und damit die Angst loszulassen. Ich habe mich schon gefragt, ob ich zu den Menschen gehöre, die „nicht gesund werden wollen“ – fühlte mich wie eine Versagerin. Das kostet natürlich weitere Energie. Erst als ich meine Angst akzeptiert, umarmt und in mein Leben integriert habe, wurde es etwas leichter …
    Gottseidank gibt es ein paar liebe Menschen in meinem Leben, die mich unterstützen, obwohl ich mich anfangs über einen langen Zeitraum sehr zurückgezogen hatte. Ich wollte/konnte nicht auf die Frage antworten: „Wie geht es Dir?“

    • Angelika schreibt am 31. August 2014

      Hi Gertrud ,
      bin ganz bei Dir…

      Deine Gedanken sind die Meinen ,
      Dein Verhalten ist das Meine
      Dein Empfinden auch .

      Wollen die uns fragen ,wie geht es Dir ,überhaupt wissen ,
      wie es uns geht ?

      Drück Dich
      Angelika

  • Eine nette Geschichte, dennoch möchte ich sagen: Ich hatte zwei Herz-OP’s am offenen Herzen (mit 32 und mit 39 Jahren), mein Vater starb bei dieser OP mit 34 Jahren. Autofahren, Einkaufen, S-Bahn fahren, Theater, Begegnungen etc. waren nicht mehr möglich. Ich hatte Todesangst. Ich hatte so viel Todesangst dass ich sterben wollte.
    Tavor und Rotwein wurden meine Freunde, ich konnte weiterexistieren und lebe heute gerne, auch ohne Tavor und Rotwein.
    Es war eine sehr große Maus.
    Der Schlüssel zu einem anderen Leben war dieses Zitat.
    Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt angehörten.
    Seneca

    Ihr dürft gerne alles löschen.
    Liebe Grüße
    Hilmar

  • Christa Samluck-Köpsel schreibt am 31. August 2014 Antworten

    Ängste sind ernst zu nehmen und an zu nehmen. Sie haben einen Grund und wollen gesehen werden. Wenn dies geschieht, werden sie nicht mehr ganz so groß sein, aber sie können das Leben zur Hölle machen.

    Der Focus, der sich nur auf die Ängste richtet, vergrößert diese. Oft hilft es, wenn man seine Energie auf andere Dinge richtet. Manchmal braucht man aber Hilfe, wenn die Ängst zu groß sind.
    Wir müssen sehen, von welchen Ängsten wir sprechen. Mit vielen Ängsten kommen wir alleine zurecht. Dann passt auch diese Geschichte wieder.

  • Wenn es so einfach wäre, gäbe es keine Angstpatienten mehr. Angst ist ein Phänomen, welches sich nicht so einfach kontrollieren lässt, indem man ihre Existenz auf wichtige Lebensbereiche unterbindet und auf weniger wichtige Bereiche zuläßt. Da, wo diese Methode funktioniert, handelt es sich auch nicht um wirkliche Ängste. Deshalb halte ich die Geschichte, auch wenn sie als solche ganz niedlich klingt, nicht für geeignet, um Ängste zu besiegen. Das Thema Angst verdient es, ernst genommen zu werden, wozu diese Geschicht nicht unbedingt beiträgt. Ist eher was zum Schmunzeln.

    • Monika schreibt am 31. August 2014

      Der Meinung von Anna kann ich nur voll und ganz zustimmen. Auch ich empfinde das so, dass sich Angst nicht kontrollieren lässt. Das einzige, was mir hilft, ist das Annehmen der Angst, das Aushalten und dann die Erfahrung daraus, dass ich diese überstehen kann. Das wiederum hilft mir bei der nächsten Angst wieder, weil ich weiß, dass ich das schon mal erlebt habe und überstanden habe.
      Noch ein Gedanke hilft: Gefühle (und Angst ist bekanntlich ein Gefühl) sind wie Wolken, sie ziehen vorbei…
      Ich hoffe, dass ich damit jemanden helfen konnte…:-)

    • Angelika schreibt am 31. August 2014

      Hallo Ihr Lieben ,
      ich sitze gerade wieder hier und lese wie jeden Sonntag erst mal die Überschriften ,und dann den für mich im Moment wichtigsten Punkt .
      Angst ………
      bestimmt mein Leben schon ich weiß nicht,wann es angefangen hat ,aber seit 1998 so massiv ,das es mich 2002 sehr gebeutelt hatte und ich (ich schäme mich nicht es zu sagen ) den totalen Zusammenbruch hatte und in die Klinik kam !
      Gott sei Dank ,kann ich heute immer wieder sagen ,denn das war das beste was mir in dieser Situation passieren konnte .
      Zuletzt hatte ich sogar Kurz-Ohnmachten und verlor die Kontrolle über einige Körperfunktionen (ja Ihr lest richtig ,das macht die Angst …)
      Sie ist mein (all) täglicher Begleiter und gehört zu meinem Leben schon sehr lange dazu .
      Monika hat vollkommen Recht Anna auch ,ich bin nicht gestorben daran ,jede Panikattacke ist auch wieder vorüber gegangen ,aber bestimmt immer noch verdammt noch mal mein Leben …..
      Wisst Ihr das schlimmste ist ,das Du meinst die Kontrolle zu verlieren ,
      und dein Körper ist wie gelähmt ,(hälst Du es aus ,oder gehst in die Offensive ,diese Frage stelle ich mir jedes mal ,gerade wieder heute morgen .Mal ist das eine mal das andere richtig… Oft werde ich gefragt ,vor was hast du denn Angst ?
      Traue mich schon gar nicht mehr zu Antworten, um diesen ungläubigen Gesichtern zu entgehen die dich in diesem Augenblick
      anschauen ,wenn du dann sagst ,“ Ich habe Angst vor der Angst !!!“
      Es kostet eine wahnsinns Energie kann ich nur sagen ,und eines ist bei dieser „Krankheit “ ,denn das ist es , ganz wichtig einen Menschen an seiner Seite zu haben ,der die Sch…… mit Dir durchsteht ,denn auch diesem Menschen ziehst Du die Energie aus dem Körper ,und nicht jeder Partner schafft es ,immer und immer Rücksicht auf Dich zu nehmen ,Dich zu motivieren usw.
      Das ist ein Thema ,das es verdient wirklich sehr sehr Ernst genommen zu werden .
      Nicht nur immer hinter vorgehaltener Hand besprochen zu werden ,
      leider gibt viel zu viele ,die sich nicht trauen ,weil Sie denken ,ich gelte dann als Schwächling ,aber gerade das ist es nicht ,wir sind unheimlich starke Persönlichkeiten,und ich habe festgestellt ,die anderen sind schwach ,weil sie sich zurückziehen und nicht wissen wie Sie Dir entgegentreten sollen ,anstatt zu sagen „OK ich höre Dich ,ich will wissen wie das ist ,denn ich möchte Dich verstehen ,denn helfen ,
      können sie Dir nicht wirklich ,einfach da sein ist oft genug !!!
      Ich habe festgestellt ,je öfter ich mit einem ,sogar wildfremden Menschen spreche ,werde ich für den Augenblick ein Stück freier …
      Ich glaube ,habe euch genug genervt ,aber es war mir wichtig ,Euch zu sagen .: “ He ,Ihr seit nicht alleine !!! “
      Schade das man sich nicht einfach ,auch wenn man sich nicht kennt , über dieses Thema austauschen kann , eine Art Selbshilfegruppe im Net. ohne Namen uns so .
      Wünsche Euch noch einen Angstfreien Sonntag
      LG Angelika

    • Margarete schreibt am 2. September 2014

      Liebe Angelika,

      vielen Dank für Deine offenen Worte, was mir in meiner jetzigen Situation hilft, da ich nicht selbst aber mein Partner in Angst lebt. Und ja es ist genau so wie Du es beschreibst. Als Begleiter ist man oft sehr hilflos und nur da sein, ist manchen genau richtig. Ja es kostet viel Kraft aber ich habe mein eigenes Gleichgewicht geschafft, indem ich mir bewusst Grenzen zu setzte, Freiraum schaffe. In wie weit ich dass durch halte… Morgen ist ein neuer Tag und der ist nicht nur gut sondern anders.

      Eine farbenfrohe Zeit wünsche ich euch.

    • Margarete schreibt am 2. September 2014

      Liebe Angelika,

      vielen Dank für Deine offenen Worte, was mir in meiner jetzigen Situation hilft, da ich nicht selbst aber mein Partner in Angst lebt. Und ja es ist genau so wie Du es beschreibst. Als Begleiter ist man oft sehr hilflos und nur da sein, ist manchen genau richtig. Ja es kostet viel Kraft aber ich habe mein eigenes Gleichgewicht geschafft, indem ich mir bewusst Grenzen zu setzte, Freiraum schaffe. In wie weit ich dass durch halte… Morgen ist ein neuer Tag und der ist nicht nur gut sondern anders.

      Eine farbenfrohe Zeit wünsche ich euch.
      LG. Margarete

  • :-) Das ist auch eine Möglichkeit…

    Vor ein paar Tagen habe ich noch jemandem gesagt: „Wenn Du das wahre Fürchten lernen willst, dann folge Deiner Angst!“

  • Einfach nur Klasse!

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