Nachdem Sie Ihre Suggestionsformeln entwickelt haben, haben Sie vielleicht schon erste positive Veränderungen wahrgenommen. Manchmal reicht es tatsächlich aus, sich mit den eigenen Zielen auf diese Art zu beschäftigen, um Veränderungen zu bewirken. Sie können aber noch bessere Ergebnisse erreichen, wenn Sie gezielt mit Ihren Suggestionsformeln trainieren.
Setzen Sie sich bequem hin und lesen Sie Ihre erste Suggestionsformel leise oder laut. Danach schließen Sie die Augen und wiederholen die Formel 5-10 mal im Geist oder sprechen Sie sie, ohne dass Sie auf das Papier schauen. Wenn Sie sehr viele Affirmationen haben, sagen Sie sich jede Affirmation nur dreimal. Das ganze wiederholen Sie für jede Ihrer Suggestionsformeln. Wenn Sie mit Ihrer letzten Formel fertig sind, fangen Sie einfach wieder von vorne an und das machen Sie insgesamt für eine Dauer von 5-10 Minuten – einmal morgens und einmal abends. Wenn Sie tagsüber die Möglichkeit haben, dann üben Sie für 5 Minuten zwischendurch. Je öfter Sie mit Ihren Affirmationen arbeiten, desto schneller und anhaltender verändern Sie sich. Nach einer Weile brauchen Sie Ihre Suggestionsformeln gar nicht mehr abzulesen, weil Sie sie auswendig können.
Sie können noch bessere Resultate erzielen, wenn Sie sich vorher gezielt mental entspannen, denn Ihr Unterbewusstsein ist im entspannten Zustand aufnahmefähiger.
Wenn Sie Ihre Suggestionsformeln bereits auswendig wissen, können Sie sie auch vor dem Einschlafen im Geist sprechen. Ihr Unterbewusstsein ist kurz vor dem Einschlafen besonders empfänglich für Suggestionen.
Viele Menschen denken, dass Veränderungen immer langsam und schmerzvoll sind. Die Autosuggestion kann Ihnen dabei helfen, sich schneller und auch leichter zu verändern – manchmal sogar viel schneller als erwartet.
Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg ist die Regelmäßigkeit. Für ein Ziel sollten Sie für einen Zeitraum von 21 Tagen regelmäßig mit Ihren Affirmationen arbeiten. Nach einigen Tagen werden Sie wahrscheinlich bereits erste Veränderungen bemerken. An dieser Stelle ist es wichtig, weiter zu üben, bis die Veränderung wirklich fest in Ihrem Unterbewusstsein installiert ist. Hören Sie nicht zu früh auf, sonst verblassen die neuen Botschaften vielleicht wieder.
Gerade wenn Sie noch nicht an das Arbeiten mit Affirmationen gewöhnt sind, kann es passieren, dass Sie es schlicht vergessen, mit Ihren Affirmationen zu üben. Um das zu verhindern können Sie Ihre Affirmationen z.B. auf die gelben Post-It-Notes schreiben und diese in Ihre Wohnung verteilen. Gute Plätze dafür sind z.B. der Badezimmerspiegel oder der Kühlschrank. Sie können sich auch Lesezeichen mit Ihren Affirmationen machen und werden so immer wieder auf Ihre Sätze schauen, wenn Sie Ihr Buch zur Hand nehmen. Für eine Erinnerung nach einiger Zeit, können Sie sich selbst einen oder mehrere Briefe schreiben und Freunde bitten, diese nach und nach loszuschicken.
Seien Sie nicht verunsichert, wenn es Ihnen zu Beginn seltsam erscheint, sich selbst Dinge zu sagen, die noch nicht real sind, z.B. "Ich bin schlank" oder "Meine Arbeit füllt mich aus" oder "Ich führe eine harmonische und erfüllte Partnerschaft" Es ist ganz normal, dass Ihnen das am Anfang komisch oder albern vorkommt. Wir sind es einfach nicht gewohnt, uns selbst positive Dinge zu sagen. Viel häufiger senden wir uns statt dessen negative Botschaften. Hier geht es im Grunde nur darum, Ihre alten durch neue Botschaften zu ersetzen. Besonders seltsam wird es Ihnen vielleicht vorkommen, wenn Sie laut Ihren Namen mit einer solchen Affirmation aussprechen. Versuchen Sie es dennoch. Sie gewöhnen sich daran. Lachen Sie ruhig, wenn Ihnen danach ist, aber seien Sie dennoch ernsthaft genug, um konsequent mit Ihren Affirmationen zu arbeiten.
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