Schau mal ...

„Wie ändert man etwas im eigenen Leben?“

Haben Sie auch schon mal versucht etwas in Ihrem Leben zu ändern? Und sind Ihre Versuche im Sande verlaufen? Dann sind Sie vielleicht an Ihren inneren Widerständen gescheitert. Wie kann man diese inneren Widerstände umschiffen?

 

Das kreative Handwerkszeug – Teil 1

Viele Menschen blockieren sich in ihrer Kreativität selbst. Wir legen die Maßstäbe zu hoch oder haben Glaubenssätze, die für unsere Kreativität sehr hinderlich sind. Dabei gibt es eine Reihe von Einstellungen, die unsere Kreativität fördern. Wir wollen Ihnen hier das Handwerkszeug für kreative Tätigkeiten vermitteln, indem wir behindernde Glaubenssätze entkräften und Ihnen Einstellungen vorstellen, die Ihre Kreativität fördern. Ihre Kreativität beginnt nämlich in Ihrem Kopf.

Ganz wichtig: Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten

Eine wichtige Voraussetzung für Kreativität ist, dass man sich überhaupt erst einmal selbst zutraut, kreativ zu sein. Wenn Sie daran zweifeln, kreativ zu sein, behindern Sie sich selbst und werden so möglicherweise kreative Impulse schon im Vorfeld verhindern. Versuchen Sie deshalb, Ihren Anspruch nicht zu hoch zu setzen. Wenn Ihnen im Zusammenhang mit Kreativität nur Picasso oder Beethoven einfallen, ist es nur zu verständlich, dass Sie das Gefühl haben, da nicht mithalten zu können. Vertrauen Sie sich und Ihrer Kreativität.

 

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„Wie ändert man etwas im eigenen Leben?“

Haben Sie auch schon mal versucht etwas in Ihrem Leben zu ändern? Und sind Ihre Versuche im Sande verlaufen? Dann sind Sie vielleicht an Ihren inneren Widerständen gescheitert. Wie kann man diese inneren Widerstände umschiffen?

 

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Verabschieden Sie sich von bestehenden Mythen über Kreativität

Es gibt eine ganze Reihe von Mythen über Kreativität, die viele Menschen daran hindern, kreativ zu sein. Solche Mythen lassen sich aber relativ leicht entkräften:

"Kreativität heißt, etwas völlig Neues zu entwickeln." – Diese Überzeugung setzt die Meßlatte viel zu hoch an. Es gibt so gut wie nichts wirklich Neues. Fast alle Ideen und Erfindungen sind Weiterentwicklungen bereits vorhandener Ideen. Fast alle Künstler oder Erfinder haben sich durch andere Menschen oder durch die Natur inspirieren lassen. Also können Sie das auch. Es geht dabei nicht darum, etwas einfach nur nachzumachen. Dies ist vielleicht ein erster Schritt. Aber wenn Sie z.B. das Bild eines bekannten Künstlers als Inspiration nehmen, um ein eigenes Bild zu malen, werden Sie wieder etwas Neues schaffen.

"Nur wirklich Begabte können richtig kreativ sein" – Davon, dass Kreativität eine Frage der Begabung ist, sind wohl die meisten Menschen überzeugt. Dabei hängt aber Kreativität in einem viel größeren Maße von der geistigen Energie und inneren Bereitschaft ab, als von einem angeborenen Talent. Vor allem ist Kreativität trainierbar. Je öfter Sie kreativ sind, desto besser werden Sie. Und noch einmal: Wichtiger als die eigene Begabung, ist ein motivierendes Ziel, für das es sich lohnt, kreativ zu sein.

"Kreativität und Wahnsinn sind nahe verwandt." – Es ist ein Klischee, dass besonders kreative Menschen, wie Künstler oder geniale Wissenschaftler immer am Rande des Wahnsinns lebten. Es mag sein, dass einige Künstler oder Genies psychische Probleme hatten, es gibt aber auch viele Gegenbeispiele. Psychologen glauben heute, dass gerade eine gesunde Psyche eine Quelle von Kreativität ist. Unabhängig davon brauchen Sie nicht zu befürchten, wahnsinnig zu werden, wenn Sie Ihre Kreativität fördern. Im Gegenteil, Sie können so Ihr Leben um ein ganz wesentliches Element bereichern.

"Wer wirklich kreativ ist, wird von anderen entdeckt und gefördert – da auf mich noch keiner zugekommen ist, bin ich nicht kreativ genug." – Allein die Fähigkeit zur Kreativität macht noch keinen Menschen zum Genie. Wie bereits gesagt, können wir alle kreativ sein. Wer sich auf dem Glauben ausruht, irgendwann "entdeckt" zu werden, muss vielleicht lange warten. Beginnen Sie damit, selbst aktiv zu werden. Fördern Sie Ihre Kreativität, ohne überzogene Erwartungen darin zu setzen, damit berühmt zu werden. Setzen Sie sich nicht selbst mit überhöhten Ansprüchen unter Druck.

"Gute Ideen sind wie Zauberei. Man muss nicht für sie arbeiten, sondern sie kommen von allein." – Viele Menschen glauben, dass Gedankenblitze und Inspiration wie von allein, gleichsam vom Himmel fallen – entweder hat man Glück oder nicht. Tatsächlich ist Kreativität aber Arbeit. Jeder kreative Mensch muss etwas dafür tun, zu seinen Ideen zu kommen. Niemandem fällt das einfach in den Schoß. Gedankenblitze erhalten die Menschen, die sich gut vorbereitet haben – denn die Vorbereitung ist ein unerlässlicher Schritt des kreativen Prozesses.

Vermeiden Sie "Kreativitäts-Fallen"

Siehe auch

Zeitmanagement

 

Neben den allgemeinen Mythen über Kreativität haben viele Menschen auch noch eine Reihe von Überzeugungen und Glaubenssätzen auf persönlicher Ebene, die es ihnen schwer oder unmöglich machen, kreativ zu sein. So glauben Sie vielleicht, zu alt zu sein, um noch kreativ sein zu können, und dass Sie damit früher hätten beginnen müssen. Diese Ansicht lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Es gibt zahlreiche Beispiele von Menschen, die in hohem Alter begonnen haben, Bücher zu schreiben, Bilder zu malen oder Erfindungen zu machen. Eine andere Falle ist, dass wir das Gefühl haben, zu wenig Zeit zu haben. Hier kann man nur sagen: Sie haben genug Zeit – Sie müssen nur die entsprechenden Prioritäten setzen. Betreiben Sie konsequentes  Zeitmanagement und nehmen Sie sich die Zeit für Ihre kreativen Tätigkeiten. Versuchen Sie konsequent solche Kreativitäts-Fallen zu entlarven, damit Sie sich nicht selbst daran hindern, kreativ zu sein.