Tipps für Ihre Lernumgebung
Die Umgebung, in der wir lernen, sollte unseren Lernbedürfnissen angepasst werden. Dabei gilt es vor allem auf folgende Elemente zu achten:
Wer lernt braucht frische Luft
Damit Sie sich konzentrieren können, brauchen Sie Sauerstoff. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer ausreichend frische Luft beim Lernen haben. Idealerweise lernen Sie bei geöffnetem Fenster. Ist dies nicht möglich, sollten Sie wenigstens einmal in der Stunde die Fenster öffnen, um neuen Sauerstoff in das Zimmer zu lassen.
Wichtig ist gutes Licht
Versuchen Sie möglichst bei Tageslicht zu lernen. Sonnen- und Tageslicht aktiviert unseren Körper auf eine natürliche Art uns Weise. Künstliches Licht ist weniger geeignet. Wenn es sich aber nicht vermeiden lässt , achten Sie darauf, eine gute Lampe zu wählen, deren Licht hell genug, aber nicht zu grell ist.
Sorgen Sie dafür, dass Sie ungestört sind
Sorgen Sie dafür, dass Sie für die Zeit des Lernen möglichst ungestört sind. Unterbrechungen von außen erschweren das Lernen und bringen Sie heraus. Schalten Sie also z.B. den Anrufbeantworter an oder das Telefon ab. Sagen Sie Mitbewohnern, dass Sie ungestört sein möchten und machen Sie ein großes Schild an Ihre Tür. Sorgen Sie freundlich aber bestimmt dafür, dass andere Ihrer Bitte nachkommen, Sie nicht zu stören. Falls Sie Zuhause keine Ruhe finden, könnten Sie sich auch überlegen, z.B. in einer Bibliothek zu lernen oder einen anderen ruhigen Ort aufzusuchen.
Haben Sie alle Ihre Materialien in Griffweite
Versuchen Sie an Ihrem Lernort immer alle Materialien, die Sie brauchen, griffbereit zu haben. Wenn Sie während des Lernens immer wieder suchen müssen, um ein bestimmtes Buch oder wichtige Arbeitsbögen zu finden, kommen Sie schnell aus dem Lernprozess heraus. Überlegen Sie sich also vorher, was genau Sie bearbeiten wollen und legen Sie sich dafür alles Notwendige zurecht.
Klarheit am Arbeitsplatz
Ein gut geordneter und übersichtlicher Arbeitsplatz ist sehr wichtig für das Lernen. Im dem "kreativen Chaos", das auf vielen Schreibtischen herrscht, kann so manche Unterlage hoffnungslos verschwinden und die Fülle an Material kann uns schnell uns überfordern. Versuchen Sie deshalb, Ordnung an Ihrem Lernplatz zu halten. Sortieren Sie Ihre Unterlagen nach Themen und Aufgaben, so dass Sie einen Überblick über das Material bekommen, was Sie bearbeiten wollen. Legen Sie alles, was gerade nicht wichtig ist am besten woanders hin, so dass Ihr Blick nicht ständig darauf fällt und Sie sich vielleicht überfordert fühlen.
Die richtige Musik unterstützt das Lernen
Geeignete Musik kann das Lernen wesentlich unterstützen. Für das Lernen besonders hilfreich ist Musik, die 56 bis 64 Schläge pro Minute aufweist, da dies in etwa dem Herzschlag eines Menschen im entspannten Zustand entspricht. Musikstücke, die sich zum Lernen eignen, weil sie eine entspannende Wirkung haben, sind vor allem langsamere klassische Stücke, z.B. von Bach, Vivaldi oder Mozart.
Gerüche
Der Geruchssinn wird häufig vernachlässigt. Dabei kann ein wohltuender Geruch durchaus unsere Lerneffizienz beeinflussen. Nutzen Sie deshalb Ätherische Öle. Sie können solche Duftöle z.B. gut einsetzen, um neue Energie zu finden oder um sich besser zu konzentrieren. Gehen Sie dazu in ein Fachgeschäft (z.B. ein Reformhaus oder andere Gesundheitsläden) und lassen Sie sich dort beraten. Wählen Sie Düfte aus, die Ihnen gut tun.
