Schau mal ...

„Wie ändert man etwas im eigenen Leben?“

Haben Sie auch schon mal versucht etwas in Ihrem Leben zu ändern? Und sind Ihre Versuche im Sande verlaufen? Dann sind Sie vielleicht an Ihren inneren Widerständen gescheitert. Wie kann man diese inneren Widerstände umschiffen?

 

Sich Dinge merken – Teil 2

So lernen Sie Begriffe oder Geschehnisse

Besonders für Prüfungen müssen wir oft bestimmte Begriffe (z.B. Fachwörter, Obergruppen,  Fachbezeichnungen) oder Geschehnisse (z.B. historische Ereignisse) auswendig lernen. Sie können solche Fakten einfacher behalten, wenn Sie auch hier mit der Visualisierung arbeiten.

Begriffe oder Bezeichnungen lernen - Um eine Reihe von Begriffen zu lernen, können Sie z.B. ein Zimmer Ihrer Wohnung oder Ihres Büros visualisieren und dort diese Begriffe an bestimmte Gegenstände hängen. Nehmen wir an, Sie wollen chemische Stoffe lernen. Dann stellen Sie sich z.B. vor, wie Ihr Sessel in Aluminium eingewickelt wird, auf dem Fernseher brodelt gelber Schwefel und Ihr Lieblingsbild an der Wand strahlt in fahlem Phosphor-Licht. Dies sind natürlich nur Beispiele. Sie können so verschiedenste Begriffe im geistigen Bild des Zimmers abspeichern. Sie müssen nur die neuen Begriffe an etwas Vertrautes koppeln und dies vor Ihrem geistigen Auge so visualisieren, dass Sie es quasi richtig sehen können. Sie brauchen dann in der Prüfungssituation geistig nur kurz in das Zimmer zu gehen und sehen dort all die Begriffe, die Sie gelernt haben, bildlich vor sich.

Ereignisse lernen - Um Jahreszahlen zu lernen, gehen Sie wie folgt vor: Stellen Sie sich z.B. die zu lernende Vertragsunterzeichnung vor zweihundert Jahren bildlich vor. Machen Sie sich ein Bild von den beteiligten Personen dort. Stellen Sie die Szene vor Ihrem geistigen Auge nach, wie ein Regisseur einen Film darüber produzieren würde. Bauen Sie alle Daten und Fakten ein, die Sie lernen wollen. Lassen Sie z.B. die Personen die Jahreszahlen, Namen und Ereignisse selbst sagen. Stellen Sie sich Bilder an der Wand vor, auf denen die wichtigen Daten niedergeschrieben sind.  Schauen Sie der Hauptfigur über die Schulter, wie sie in ihrem Tagebuch alles Wichtige aufschreibt. Sie können dann in der Klausur oder Prüfung diesen Film vor Ihrem inneren Auge ablaufen lassen und werden sich an alle wichtigen Details erinnern.

 

„Kreatives Schreiben“

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So können Sie sich besser an Namen von Personen erinnern

Viele von uns haben Schwierigkeiten, sich Namen von Personen zu merken. Dabei gibt es dafür einige einfache Tricks:

  • Begrüßen Sie eine Person, die Ihnen gerade vorgestellt wurde mit dem Namen – wiederholen Sie laut den Namen, den Sie gerade gehört haben. Tun Sie dies auch am Telefon.
  • Fragen Sie ggf. nach, wie der Name korrekt ausgesprochen wird. Oft haben wir einen Namen gar nicht richtig verstanden.
  • Dann können wir ihn uns natürlich auch nicht merken.
  • Wiederholen Sie den Namen, wenn Sie ihn korrekt verstanden haben, im Geiste noch mehrmals.
  • Versuchen Sie den Namen der Person mit einem besonderen Merkmal zu verbinden. Das kann z.B. ein Hut sein, ein Schlips, eine Handtasche oder auch ein Hund, der in dieser Situation gerade vorbeikam. Schauen Sie die Person aufmerksam an und nehmen Sie ihn oder sie und auch die Umstände wahr.
  • Wiederholen Sie dabei im Geiste den Namen. Speichern Sie mit diesen Namen innerlich auch das Bild der Situation ab.
  • Assoziieren Sie etwas mit dem Namen – egal wie verrückt es auch immer sein mag – je ausgefallener desto besser.
  • Sehen Sie Ihre Assoziation bildlich vor sich zusammen mit der Person.


Beispiele:

Herr Rosenbarth – Dieser Herr hat einen langen wallenden Bart aus roten Rosen.

Frau Mantowitsch – Diese Dame hat zu Hause einen Manta, der Staub wischt.