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„Das 12-Wochen-Selbstcoaching-Programm“

Manchmal stehen wir uns selbst im Weg und was machen wir dann? Oft bleibt uns nichts anderes übrig, als uns selbst auf motivierende und verständnisvolle Weise selbst ein guter Coach zu sein. Dazu gibt es zum Glück erprobte und wirkungsvolle Werkzeuge, mit denen Sie... ...Weiterlesen

 

10 Praxistipps für erfolgreiche Gespräche – 7 bis 10

Auch d ie Tipps 7 bis 10 können Ihnen dabei weiterhelfen, in Zukunft noch konstruktivere Gespräche zu führen.

Tipp 7: Fassen Sie sich selbst kurz

Nach 30 Sekunden hört Ihnen keiner mehr zu – Es gibt Menschen, die reden und reden und reden und lassen andere Menschen nicht zu Wort kommen. Dabei schalten die meisten Menschen sowieso nach 30 Sekunden ab und wenden sich ihren eigenen Gedanken zu oder fangen an, sich zu langweilen. Also fassen Sie sich besser kurz und versuchen Ihre Botschaften so knapp und so schnell wie möglich zu präsentieren – am besten in weniger als 30 Sekunden. Dann lassen Sie Ihren Gesprächspartner zu Wort kommen. So kommt ein wirkliches Zwiegespräch zustande.

Keine minutenlange Monologe halten – Viele Menschen meiden Vielredner, weil sie sich langweilen und selbst nicht ausreichend zu Wort kommen. Allenfalls die großen Schweiger unter uns werden solche Gesprächspartner begrüßen. Im Normalfall stellen minutenlange Monologe eine Respektlosigkeit dem anderen gegenüber dar. Außerdem sind sie oft auch sinnlos, denn wie gesagt: Nach 30 Sekunden Monolog ist Schluss mit der Aufnahmefähigkeit.

Bei einem Zwiegespräch reden beide – Es geht darum, sich zu überlegen, ob Sie  ein Zwiegespräch führen oder eine Rede halten wollen. Viel interessanter als selbst zu reden, ist es doch zu hören, was der andere sagen will. Was ich sagen will, weiß ich ja schon. Aber aus den Gedanken des anderen kann ich etwas lernen.

Zeit ist Geld – Zeit ist ein wertvolles Gut und gerade im Geschäftsumfeld wird Ihnen jeder dafür dankbar sein, wenn Sie diese Ressource schonend behandeln. Also fassen Sie sich so kurz wie möglich, damit ein gewinnender Dialog zustande kommt, bei dem sich beide zu gleichen Teilen einbringen können.

Tipp 8: Fragen Sie auf jeden Fall nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben

Viele Menschen unter uns haben ein Problem damit nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Wir glauben, dass es ein Eingeständnis der eigenen Unwissenheit oder vielleicht sogar der eigenen Dummheit ist, wenn wir nachfragen.

Kommunikation ist immer zweiseitig – Wenn Sie etwas nicht verstehen, kann das daran liegen, dass Sie noch nicht genug wissen oder vielleicht hat sich Ihr Gesprächspartner auch nicht klar genug ausgedrückt. In beiden Fällen sollten Sie nachfragen, sonst geht der Rest des Gesprächs vielleicht an Ihnen vorbei, weil Ihnen im weiteren Verlauf wichtige Informationen fehlen. Nachfragen deutet nicht auf Dummheit hin, sondern auf Interesse und eine wache Persönlichkeit.

Sagen Sie einfach:

"Eines habe ich dabei noch nicht so ganz verstanden."

Betrachten wir diesen Satz etwas genauer: Das "noch" im Satz sagt aus, dass Sie es zwar noch nicht verstanden haben, aber dass Sie es bald verstehen werden. Die Wörter "eines" und "ganz" stehen dafür, dass Sie schon eine Menge verstanden haben, und dass Ihnen nur noch ein kleiner Rest zum vollständigen Verständnis fehlt. Sie sehen, welche große Wirkung kleine Wörter haben können.

Viele Menschen spielen auch ein rhetorisches Spiel. Sie untermauern ihre Aussagen z.B. mit Sätzen wie:

"Wie jeder weiß, ..."

oder

 "..., aber das wissen Sie ja bestimmt"

oder

"Da erzähle ich Ihnen ja nichts Neues."

Lassen Sie sich nicht von solchen rhetorischen Tricks beeindrucken. Wer so etwas sagt, versucht Sie davon abzuhalten nachzufragen, oder noch schlimmer: er versucht Widerspruch im Keim zu ersticken. Hier sollten Sie erst recht nachfragen. Machen Sie es sich zu einer goldenen Regel, immer nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.

Tipp 9: Fragen, fragen, fragen

Viele Fragen stellen – Stellen Sie während eines Gesprächs viele (sinnvolle) Fragen. Je mehr desto besser. Fragen Sie z.B.:

  • Wie geht das genau?
  • Was darf ich mir darunter genau vorstellen?
  • Wie soll das genau funktionieren?
  • Warum ist das so?
  • Warum geht das nicht?

Fragen leiten das Gespräch in Ihre Wunschrichtung – Durch gezielte Fragen können Sie das Gespräch in die Richtung leiten, in die Sie es gerne haben möchten. Wie heißt es so schön: Wer fragt, der führt.

"Warum?" fragen – Eine erstaunliche Möglichkeit ist es, nach dem "warum" zu fragen – besonders dann, wenn Ihr Gesprächspartner seine Aussage als allgemeingültig hinstellt. Dann können Sie fragen: "Warum ist das so?".

Ein Beispiel dazu: Ihr Gesprächspartner sagt: "Über eines sind wir uns doch einig: Wir können unseren Marketingetat nicht erhöhen."

Viele werden nun  wegen des kleinen rhetorischen Tricks "über eines sind wir uns doch einig..." nicht mehr nachfragen, aber hier ist eine Warum-Frage absolut angebracht. Sie können auch fragen: "Was würde denn passieren, wenn wir den Marketingetat erhöhen würden?"

Lernen Sie die richtigen Fragen zu stellen und Sie werden jedes Gespräch führen.

 

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„Wie ändert man etwas im eigenen Leben?“

Haben Sie auch schon mal versucht etwas in Ihrem Leben zu ändern? Und sind Ihre Versuche im Sande verlaufen? Dann sind Sie vielleicht an Ihren inneren Widerständen gescheitert. Wie kann man diese inneren Widerstände umschiffen?

 

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Tipp 10: Verwenden Sie eine klare und bildhafte Sprache mit vielen Beispielen

Viele Menschen reden in so abstrakten Wörtern und Begriffen, dass man einen ganz leeren Kopf davon bekommt. Solche Menschen kann man nicht verstehen. Wenn Sie wollen, dass andere Sie verstehen, dann reden Sie in Bildern, geben Sie viele Beispiele und reden in Metaphern. Beispiele und Metapher transportieren eine Nachricht viel besser, als eine abstrakte Erklärung. Achten Sie auch darauf, kurze Sätze zu formulieren und klar und deutlich zu sagen, was Sie sagen wollen. Das erleichtert das Verständnis.

Literatur zum Thema: