Schau mal ...

„Zurück zur innnere Balance finden“

Wie können Sie zurück zur Zufriedenheit, zur Lebensfreude und zur inneren Ausgeglichenheit zurückfinden? Wie geht das?

 

Übungen, die Ihre geistige Vorstellungskraft verbessern

Das NLP arbeitet in einem großen Maße mit Methoden, für die Sie in der Lage sein müssen, im Geiste innere Bilder, Töne oder Empfindungen zu erleben und wiederzuerleben. Ihre geistige Vorstellungskraft umfasst alle Ihre fünf Sinne. Hier bieten wir Ihnen einige Übungen, mit denen Sie diese Fähigkeit trainieren können.

Für alle Übungen ist es hilfreich, wenn Sie sie zuerst ganz durchlesen, sich einprägen und dann mit geschlossenen Augen durchführen. Es macht aber auch nichts, wenn Sie zwischendurch wieder auf die Anleitung schauen.

1. Übung: Verbessern Sie Ihr visuelles Vorstellungsvermögen

Siehe auch

Visualisierung

 

Das bildhafte Denken ist nicht nur für verschiedene NLP-Übungen sehr nützlich, es steigert auch Ihr Denkvermögen und Ihre Kreativität. Hier eine Übung für das bildhafte Vorstellungsvermögen:

  1. Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich einen Apfel vor. Wenn Sie keinen Apfel mögen, können Sie auch eine Banane nehmen.
  2. Beantworten Sie im Geist für sich die folgenden Fragen:

    • Wie sieht der Apfel genau aus?
    • Wie ist seine Farbe?
    • Wie groß ist der Apfel?
    • Wie weit ist der Apfel entfernt?
    • Sehen Sie den Apfel wie ein Standbild oder bewegt er sich in Ihrer Vorstellung?
    • Sehen Sie ein gemaltes Bild oder eher einen fotorealistischen Apfel?
    • Sehen Sie den Apfel 2-dimensional oder in 3-D?

  3. Fangen Sie nun an, die Eigenschaften Ihres Bildes langsam zu verändern.
    • Lassen Sie den Apfel vor Ihrer Vorstellung größer werden, bis er so groß ist wie Sie selbst. Stellen
    • Sie sich einen gigantischen Apfel vor. Wie viele Apfelkuchen könnten Sie mit diesem Apfel wohl backen?
    • Lassen Sie den Apfel als nächstes wieder kleiner werden, bis er so groß ist, dass er in einen Fingerhut passt. Lässt sich so auch leichter transportieren, nicht?
    • Schieben Sie den Apfel in Ihrem Geist so weit weg, bis Sie ihn nur noch erahnen können und holen
    • Sie ihn danach wieder so nahe heran, bis er direkt vor Ihrer Nasenspitze ist.
    • Lassen Sie den Apfel als nächstes um seine eigene Achse rotieren, zuerst ganz langsam, dann schneller und zuletzt so schnell, dass Sie ihn nur noch verschwommen wahrnehmen können.

Es gibt noch viele, weitere Möglichkeiten, den Apfel in Ihrer Vorstellung zu verändern.  Experimentieren Sie einfach ein bisschen herum.

2. Übung: Verbessern Sie Ihr akustisches Vorstellungsvermögen

Genauso, wie Sie in Ihrem Kopf innere Bilder erschaffen können, können Sie sich Töne und Geräusche im Kopf vorstellen und gezielt verändern.
  1. Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich das Geräusch einer kleinen Glocke vor.
  2. Beantworten Sie dazu im Geist die folgenden Fragen:
    • Wie laut ist der Ton?
    • Wie klingt der Ton der Glocke? Ist es hoch, tief, klar oder dumpf?
    • Wie lange klingt die Glocke?
    • Vibriert der Ton?
    • Von wo kommt der Ton? Von links, rechts, vorne, hinten oder von überall?
    • Wie weit ist das Geräusch von Ihnen entfernt?

  3. Fangen Sie nun an, die Eigenschaften des Tons langsam zu verändern.
    • Lassen Sie den Ton lauter und wieder leiser werden.
    • Verändern Sie die Dauer des Tons von ganz kurz bis ganz lang.
    • Verändern Sie die Richtung, aus der der Ton kommt. Lassen Sie ihn erst von vorne, dann von hinten und dann aus allen möglichen Richtungen kommen.

Experimentieren Sie einfach ein bisschen mit dem Ton in Ihrer Vorstellung herum.  Wie wäre es mit einem Echoeffekt?  Seien Sie kreativ.

 

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„Das 12-Wochen-Selbstcoaching-Programm“

Manchmal stehen wir uns selbst im Weg und was machen wir dann? Oft bleibt uns nichts anderes übrig, als uns selbst auf motivierende und verständnisvolle Weise selbst ein guter Coach zu sein. Dazu gibt es zum Glück erprobte und wirkungsvolle Werkzeuge, mit denen Sie... ...Weiterlesen

 

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3. Übung: Lernen Sie Ihre Gefühle kennen

Auch Gefühle können wir uns in unsere Erinnerung rufen. Sie können so z.B. Ihre Körperfunktionen beeinflussen. Wenn Sie sich lang genug vorstellen, Ihr linker Arm ist schwer und warm, dann wird Ihr Arm sich früher oder später schwer und warm anfühlen, weil er durch Ihre Vorstellungen besser durchblutet wird. Die Entspannungsmethode "Autogenes Training" arbeitet auf diese Art und Weise.

  1. Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, wie Sie barfuß über einen langgezogenen Sandstrand gehen. Der Sand ist ganz fein und weich. Vielleicht kriecht er zwischen Ihre Zehen. Die Wellen kommen rhythmisch an den Strand und umspülen Ihre Füße.  Wie fühlt sich das an?
  2. Beantworten Sie dazu im Geist z.B. die folgenden Fragen:

    • Was genau spüren Sie an Ihren Füßen?
    • Welche Temperatur hat der Sand?
    • Welche Qualität hat das Gefühl – ist es angenehm oder eher unangenehm?
    • Welche Temperatur hat das Wasser?
    • Wie fühlt es sich an, wenn das Wasser Ihre Füße erreicht?

Auch hier haben Sie wieder die Möglichkeit, diese Übung zu erweitern und zu variieren.

4. Übung: Kombinieren der inneren Erlebnisse

Am eindrucksvollsten ist es, wenn wir die drei Sinneskanäle: Sehen, Hören und Fühlen verbinden.

Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, sie stehen auf einer Anhöhe. Es ist Mittag und die Sonne scheint warm auf Sie herab. Sie sehen sich langsam um und blicken auf eine hügelige, grüne Landschaft.  Sie stehen barfuß inmitten einer grünen Wiese.  Ihr Blick schweift über Bäume und Felder. Um Sie herum hören Sie das Summen der Bienen, das Zwitschern der Vögel und das Plätschern eines Baches. Sie können spüren, wie der Wind sanft über Ihr Gesicht streicht. Über Ihnen bewegen sich die Wolken langsam aber stetig nach Norden. Sie gehen einige Schritte weiter und gelangen an den Bach, den Sie vorher gehört haben. Sie beugen sich hinunter und tauchen Ihre Hände in das kühle, fließende Wasser. Trinken Sie doch einen Schluck!

So können Sie sich auch entspannen

Wenn Sie sich diese Szenerie vorgestellt haben, haben Sie die drei Repräsentationssysteme V, A und K miteinander kombiniert. Normalerweise gehen wir automatisch in einen leichten Entspannungszustand (auch Trance genannt), wenn wir uns auf unsere innere Erlebniswelt konzentrieren.

Wann immer Sie sich entspannen wollen, können Sie sich im Geist einfach an einen ruhigen Ort zurückziehen, den Sie sich mit all Ihren Sinnen ausmalen. Sie können auch eine  angenehme Erfahrung aus Ihrer Vergangenheit visuell, auditiv und kinästetisch wiedererleben. Vielleicht schaffen Sie sich in Ihrem Geist auch ein neues Szenario und erleben es mit Ihren Sinnen.