Schau mal ...

„Wie ändert man etwas im eigenen Leben?“

Haben Sie auch schon mal versucht etwas in Ihrem Leben zu ändern? Und sind Ihre Versuche im Sande verlaufen? Dann sind Sie vielleicht an Ihren inneren Widerständen gescheitert. Wie kann man diese inneren Widerstände umschiffen?

 

Nutzen und Grenzen solcher Testverfahren

Es scheint verlockend: Selbsterkenntnis durch ein Testverfahren. Aber welchen Nutzen kann ich konkret aus einem bestimmten Testverfahren ziehen und gibt es vielleicht auch Aspekte, die ich in jedem Fall beachten sollte, damit mir das Ganze nicht schadet?

Schauen Sie genau hin, wer den Test anbietet

Entscheidend ist, wer einen Test anbietet und mit welcher Zielsetzung das getan wird. So arbeiten z.B. bestimmte Sekten mit Persönlichkeitstests. In solchen Tests werden dann persönliche Schwächen oder Probleme erfragt und es wird dem potentiellen Mitglied suggeriert, dass die Sekte der einzige Weg bietet, diese Schwächen auszubügeln und glücklich und zufrieden zu werden. Bei diesen Tests kommt immer ein Ergebnis heraus, bei dem die Probleme des getesteten Menschen im Vordergrund stehen – und für die die Sekte dann natürlich die Lösungen anbietet.

Tests in Stellenauswahlverfahren werden oft mit der Zielrichtung eingesetzt, die "Besten" zu finden. Lassen Sie sich darauf nur ein, wenn Sie ein solches Ausleseverfahren auch wirklich aushalten können. Wenn Sie dem Druck eines solchen Verfahrens nicht gewachsen sind, können Sie damit sich und Ihrem beruflichen Selbstwertgefühl schaden. Das ist kein Job wert. Für alle, die es sich zutrauen, kann sehr interessant sein, sich einmal selbst in einem Assessment-Center zu erleben und Sie können dort viel über sich und andere lernen.

Ideal: Die konstruktive Selbsterkenntnis

Im besten Fall bringt Ihnen das Ergebnis eines Persönlichkeitstests ein positives "Aha"-Erlebnis. Es kann sehr versöhnend sein, ein umfassendes Bild der eigenen Persönlichkeit auf einer relativ objektiven Ebene zu bekommen. Gute Verfahren, wie z.B. das  Enneagramm oder die  INSIGHTS®- Potentialanalyse, legen dabei das Gewicht auf die Stärken und Potentiale, nicht auf die Schwächen. Weiterhin werden Hilfestellungen dazu gegeben, wie man das Beste aus seinen Neigungen und Anlagen machen kann.

Wann Sie besser vorsichtig sind

Vorsicht ist z.B. angesagt

  • wenn Sie wahllos alle möglichen Tests machen, in der Hoffnung so endlich etwas über sich erfahren;
  • wenn Sie dazu neigen, sich mit den Testergebnissen selbst "fertig zu machen" und nur auf die negativen Aspekte schauen oder
  • wenn Sie feststellen, dass Sie sich selbst gleichsam auf solche Ergebnisse "hypnotisieren" und sich deshalb in einer Beschreibung regelrecht "gefangen" fühlen,

denn so kann es passieren, dass das Testergebnis zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung wird.

In all diesen Fällen ist es ratsam, professionelle Hilfe z.B. in der Form einer therapeutischen Beratung oder eines Coachings anzunehmen. Sie vermeiden es so, allein mit sich und dem Ergebnis zu selbstkritisch zu sein. Ein guter Berater wird gemeinsam mit Ihnen Stärken und konstruktive Maßnahmen erarbeiten.

Persönlichkeitstests sind Denkanstöße

Sie sollten die Ergebnisse von Psycho-Tests und ähnlichen Verfahren immer als das nehmen, was sie zunächst sind: Denkanstöße. Niemand kann 100%ig Ihre Persönlichkeit mittels eines Tests erfassen. So gut und treffend manche Verfahren auch sind, so erfassen sie in der Regel nicht, inwieweit bereits Veränderungen oder Bewusstseinsprozesse aktiv sind. Entscheidend ist, dass Sie sich mit Testergebnissen jeder Art nicht verrückt machen, sondern dass Sie etwas Positives und Konstruktives daraus ziehen. Alles andere tut Ihnen nicht gut.