Berufszielfindung – Welcher Job passt wirklich zu mir?

Die meisten Menschen erkennen ihre wirklichen Stärken nicht, selbst wenn diese zur Tür reinkommen und einem die Hand schütteln würden. Wie kommt man dahinter, was man wirklich gut kann und welcher Beruf zu einem passt? … Weiterlesen

 

Das kreative Tagebuch

Nachdem es im ersten Teil dieses Artikels um das Tagebuchschreiben allgemein ging, möchten wir Ihnen hier noch einige Ideen vorstellen, wie man so ein Tagebuch auch ganz kreativ führen kann.

Warum immer nur klassisch?

Beim klassischen Tagebuch schreibt man unter dem jeweiligen Datum, was man erlebt hat oder was einem durch den Kopf geht – und zwar meist in ausformulierten Sätzen, also als Fließtext.

Wem das nicht zusagt oder zu langweilig erscheint, der hat aber auch noch ganz andere Möglichkeiten:

Schreiben, so wie es gefällt

Schreiben muss nicht immer heißen, vollständige Sätze zu verfassen, so wie wir es in der Schule gelernt haben. Sie können z.B. auch einfach nur in Stichworten schreiben. Notieren Sie einzelne Begriffe, Fragmente und Satzteile, genau so, wie Sie Ihnen gerade in den Sinn kommen. Sie können dafür das ganze Blatt verwenden, also ruhig kreuz und quer auf einer Doppelseite oder dem Papierbogen schreiben.

Erlauben Sie sich in Ihrem Tagebuch das spontane Schreiben:

  • Sie dürfen Fehler machen,
  • Sie dürfen kritzeln,
  • Sie dürfen durch-
  • und unterstreichen,
  • Sie dürfen ganz klein
  • und ganz groß schreiben,
  • mit links
  • und mit rechts,
  • Sie können Seiten leerlassen
  • oder proppevoll schreiben.

Kreativitätstechniken einsetzen

Auch Kreativitätstechniken lassen sich sehr gut zum Tagebuchschreiben nutzen. Es gibt darunter Schreibmethoden, die sehr anregend sind, wie z.B. das Mind Mapping oder auch die Fragetechnik.

Genauso gut können Sie das so genannte "Automatische Schreiben" nutzen, also ohne Punkt und Komma und ohne Unterbrechung für eine festgesetzte Zeit schreiben.

Oder wie wäre es mit dem Clustern? Hierfür notieren Sie ein beliebiges Wort in der Mitte der Seite und malen eine "Blase" darum. Notieren Sie dann die Begriffe, die Ihnen spontan zu dem Ausgangswort einfallen und malen Sie auch um diese jeweils eine Blase. Von jedem Begriff aus können Sie neu assoziieren. Das klingt in der Theorie vielleicht etwas seltsam – aber probieren Sie es einfach einmal aus!

Mit solchen Clustern kann man sehr gut momentane Stimmungen erfassen. Sie können die Cluster einfach so stehen lassen oder sie auch z.B. zu Gedichten weiterverarbeiten.

Sie können auch hin und wieder ganz systematisch schreiben, indem Sie sich z.B. Listen füllen ("10 Dinge, die ich tun kann, damit es mir besser geht" oder "10 Sachen, die ich noch erreichen will").

Alles ist möglich

Das Wichtigste ist: einfach alles ist erlaubt! Sie werden sehen: je freier Sie sich selbst schreiben lassen und je spontaner Sie auf das eingehen, was gerade in Ihnen ist bzw. was aus Ihnen heraus will, desto gewinnbringender werden Sie aus sich schöpfen können.

Wichtig ist vor allem, dass Sie sich nicht zensieren. Schreiben Sie auch "Blödsinn" auf, lassen Sie die vielen, ganz unterschiedlichen Stimmen in Ihnen Ausdruck finden.

Extratipp

Nutzen Sie verschiedene Farben zum Schreiben. So können Sie z.B. Ihren unterschiedlichen Grundstimmungen Farben zuordnen (und sehen später auf einem Blick, wie Sie sich wann gefühlt haben) oder Sie machen die Sache einfach nach Lust und Laune bunt.

 

Schau mal ...

„Zurück zur innnere Balance finden“

Wie können Sie zurück zur Zufriedenheit, zur Lebensfreude und zur inneren Ausgeglichenheit zurückfinden? Wie geht das?

 

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Manchmal sagen Bilder mehr als Worte

Statt immer nur zu schreiben können Sie auch zeichnen oder malen!

Skizzieren Sie z.B., was Sie erlebt und gesehen haben. Drücken Sie Ihre Gefühle in Bildern oder Farben aus. Nutzen Sie kleine Symbole, um Ihre Texte farbiger und lebendiger zu gestalten.

Das Zeichnen oder Malen fällt vielen Menschen leider noch schwerer als das Schreiben. Hier sind viele fest davon überzeugt, es "nicht zu können". Aber: Sie brauchen auch gar nicht malen oder zeichnen zu können, um es zu tun. Hier geht es ja nicht darum, "tolle" Bilder zu erstellen, sondern es geht um Möglichkeiten des Selbstausdrucks.

"Schmieren" Sie ruhig einfach nur mit Farben herum, wenn Ihnen danach ist. Zeichnen Sie genauso, wie Sie es können, egal wie krakelig auch immer das Ergebnis ist. Denken Sie daran: das alles ist nur für Sie bestimmt und für niemand anderen.

Das Tagebuch als Sammelmappe

In Ihrem Tagebuch können Sie auch Sachen sammeln, die Sie berührt haben, wie z.B. Gedichte, Textpassagen, Aussprüche o.ä.

Oder Sie nutzen Fotos, Bilder aus Zeitschriften, Erinnerungsstücke wie Eintrittskarten, Postkarten oder ähnliches. Auf diese Weise lassen sich ganze Collagen mit inspirierenden Sachen erstellen!

Wichtig auch hier nur ist: gehen Sie nicht mit einem künstlerischen Anspruch an die Sache heran, sondern machen Sie das, wonach Ihnen spontan der Sinn steht. Es geht nicht darum, die Sache besonders "gut" zu machen, sondern darum, dass Sie sich ausdrücken.

Verschiedene Arten von Tagebüchern

Neben dem persönlichen Tagebuch können Sie natürlich auch noch ganz andere Tagebücher führen, wie z.B.:

  • Ein Partnerschaftstagebuch – Ein Tagebuch für Ihre Beziehung. Hier können Sie und Ihr/e Partner/in hineinschreiben, was Sie aneinander lieben und schätzen, wo Sie Probleme sehen, was besprochen werden muss, was Sie gemeinsam erleben, was Sie sich voneinander wünschen und alles, was Sie sich noch mitteilen wollen.
  • Ein Schwangerschaftstagebuch – Diese aufregende Zeit in einem Buch zu verewigen ist nicht nur für Sie als Mutter bzw. Eltern lohnenswert, sondern auch Ihr Kind wird später ganz sicher daran Gefallen finden.
  • Ein Haustiertagebuch – Mit Tieren kann man viel erleben – schreiben Sie es auf!
  • Ein Zielerreichungs-Tagebuch – Gerade bei größeren Zielen kann es sehr hilfreich sein, den Prozess zu dokumentieren.
  • Ein Veränderungstagebuch – Bei großen Umbrüchen, wie z.B. Umzügen, Trennungen o.ä. tut es gut, sich alles von der Seele zu schreiben.
  • U.a.

Was fällt Ihnen noch ein?

Literaturtipps