Von Tania Konnerth
Neben einem konsequenten Stressmanagement gibt es noch eine ganze Reihe kleinerer und größerer Dinge, die wir tun können, um weniger gestresst zu sein. Unsere Anti-Stresstipps beziehen sich auf die drei Bereiche: seelisches, körperliches und geistiges Wohlbefinden. Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen den drei Bereichen zu erreichen und in allen drei Bereichen Ausgleich zu schaffen.
Nein sagen und abgeben können – Lernen Sie "Nein" zu sagen. Nur so können Sie sich gegen zu viele Anforderungen und Ansprüche aus Ihrer Umgebung wehren. Geben Sie Aufgaben ab – Sie sind nicht der einzige Mensch, der sie bewältigen kann. Verzichten Sie auf Dinge, wenn Sie im Stress sind, auch wenn diese Dinge zunächst wichtig oder spannend erscheinen. Unterschlagen Sie nicht länger Ihre eigenen Bedürfnisse, um anderen zu gefallen. Laden Sie sich nicht zu viel auf, sonst klappen Sie irgendwann zusammen.
Gut für sich sorgen – Sorgen Sie gut für sich und hören Sie auf Ihre innere Stimme. Manchmal fühlen wir uns wie ein kleines Kind und wir möchten mit dem Fuß aufstampfen oder unbedingt eine bestimmte Nascherei haben. Gerade in Stresszeiten scheint unser inneres Kind aktiv zu werden – erlauben Sie sich solche kleinen Launen. Seien Sie liebevoll zu sich selbst und verwöhnen Sie sich mit kleinen Dingen, nach denen es Sie gelüstet oder die Ihnen einfach nur Freude machen.
Arbeitsraum so wohltuend wie möglich gestalten – Unterschätzen Sie nicht die Wirkung von Farben, Gerüchen, frischer Blumen und schöner Bilder in Ihrem Arbeitsraum. Richten Sie sich so ein, dass Ihr Blick immer wieder auf etwas Schönes und Erbauliches fallen kann. Spielen Sie im Hintergrund leise Entspannungsmusik. Dabei können Sie gut arbeiten und sich trotzdem ein bisschen entspannen. Machen Sie sich Ihre Stresszeiten immer so angenehm wie möglich.
Tagträumen – Suchen Sie Ruhe und Ausgleich für zwischendurch. Kleine Auszeiten können die Momente sein, in denen man nicht vor dem Fernseher sitzt, sondern vielleicht einfach nur aus dem Fenster schaut und den Körper und Geist entscheiden lässt , wonach ihnen zumute ist. Vielleicht hören Sie auch einfach nur ein bisschen Musik und lassen Ihre Gedanken schweifen. Es geht darum, den Geist zu beruhigen und nicht darum, ihn weiter zu beschäftigen. Indem wir in freien Minuten zur Zeitung greifen oder uns vor den Fernseher setzen, geben wir unserem Gehirn ständig neue Informationen, die dann wieder verarbeitet werden müssen. Wirklich entspannen können wir so aber nicht.
Meditieren - Lernen Sie zu meditieren. In der Meditation versuchen Sie, Ihren Geist frei zu machen von allen Gedanken. Sie konzentrieren sich nur auf das Hier und Jetzt, nur auf die Meditation. Es reichen oft auch schon einige Minuten, in denen Sie z.B. ruhig in eine Kerze schauen – und sich von all Ihren Gedanken lösen.
Mit anderen reden – Es tut gut, sich hin und wieder richtig ausjammern zu können, vor allem dann, wenn wir sehr unter Stress stehen. Suchen Sie sich aber zum Jammern möglichst eine Person, die weniger Ratschläge gibt, als einfach nur zuhört.
Gefühle herauslassen – Geben Sie sich die Möglichkeit, Ihren angestauten Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Vielleicht möchten Sie malen, schreiben oder auch einfach nur auf einem freien Feld laut schreien. Wenn Sie kein freies Feld in Ihrer Nähe haben, dann schreien Sie doch einfach in Ihr Kopfkissen.
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