Selbstannahme-Challenge 2017

Aus dem Weg!

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Diese Geschichte spielt im Mittelalter.

Ein alter Kaufmann zieht mit seinem Wagen aus der wunderschönen Stadt Venedig hinaus. Sein Esel tut ihm gute Dienste und zieht den Karren rasch voran.

Nach einer Weile erreicht er eine verengte Stelle, die zwei Karren nicht nebeneinander passieren können.

Just in diesem Moment kommt ihm ein zweiter Karren entgegen.

Der andere blickt ihm grimmig in die Augen und ruft: „Geh mir aus dem Wege, alter Mann, oder ich mache das Gleiche was ich in Montecasino tat.“

Erschrocken und verängstigt macht der alte Mann sogleich Platz.

Nachdem der Mann mit seinem Karren vorübergezogen ist, fasst sich der alte Kaufmann ein Herz und fragt schüchtern: „Was hast du denn in Montecasino getan?“

„Nun“, antwortet der andere „dort bin ich ausgewichen und habe Platz gemacht.“

 

Eingesandt von Roland Schmidt
leicht umgeschrieben

 

 

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Kommentare

  • 3 Gedanken hierzu:
    a) Die Geschichte gefällt mir, zeigt doch dass wir Aussagen und Statements nicht hinterfragen; ist auch nicht in der aktuellen Politik opportun.
    b)Die Vorgehensweise des „jüngeren Kaufmanns“ sehe ich nicht als Rücksichtslos; er hat es versucht als erster über die Brücke zu kommen; der andere hat es zugelassen.
    c) Ein Grossteil unseres Zusammenseins beruht auf Annahmen und Erwartungen. Jedoch sind diese ofmals falsch oder überzogen, d.h. im Grunde nicht Halb so schlimm; nur wenn man diese nicht auflöst, bleibt es dabei.

  • Es erinnert mich ein bisschen an einen Dieter Krebs-Sketch (mit Iris Berben als Mann), in dem ihm (Dieter) das Rad/ Auto gestohlen worden war. Auf die Frage, was denn am genannten Tag war, entgegnet er, dass er nach dem Diebstahl per Pedes heim musste!

    Aber vor allem beweist es: Wir sind alle nur zu Gast auf Erden. Darum sollte ein (halbwegs) vernünftiges Miteinander nicht zu viel verlangt sein!

  • Technicken des „Brücken“baus mit vorgestellt fotografisch abgebildeter schöner, sicherer Enge auf einer Steinbrücke.

    LGS

  • Was mir dazu einfällt, trifft wahrscheinlich nicht den Kern der Geschichte. Ich finde es jedoch wichtig, anzumerken, dass Rücksichtslosigkeit anderen gegenüber immer auch eine Rücksichtslosigkeit uns selbst gegenüber ist. Wir alle wünschen uns doch, wahrgenommen und respektiert zu werden. Wenn ich ein Rezept dafür geben darf? „Behandle andere so, wie Du behandelt werden möchtest.“
    Einen schönen Sonntag noch!

  • Diese Geschichte zeigt mir auf, was ich täglich öfters beobachte. Wer weicht wem noch aus – oft provoziere ich die Situation und bleibe stehen – beobachte wie er/sie kurz stoppt und da frage ich mich: weicht er/sie aus, oder touchiert er mich, oder soll ich ? Entschuldige ich mich – findet meine Entschuldigung kein Gehör. Achtsamkeit – Respekt – Rücksichtsnahme ist in der heutigen Gesellschaft dem ewigen Starren ins I-Phone – abwesendem Musikhören gewichen. Wenn ich diese Menschen beobachte, frage ich mich, ob ihnen bewusst ist, wie sie ihre kostbare Lebenszeit mit Dingen verbringen, die sie da so unerhört wichtig finden, anstatt sich auf das „Leben“ zu konzentrieren. Das Leben findet im hier und jetzt statt, indem wir wahrnehmen – und uns nicht von vielen unnötigen Dingen des Alltags, die uns nur die kostbare Lebenszeit verkürzen, „einfangen und beherrschen“ lassen. Die Technik erleichtert unser Leben – doch – verkürzt sie auch unsere wertvolle Zeit, indem wir uns nicht mehr auf das Wichtigste konzenrieren – auf uns selbst ! Danke für die Geschichte.

    • Manuel schreibt am 13. März 2016

      An dich, Heide – Ein kleiner Gedanke dazu: Ein Achtsamer Ansatz würde in meinem Verständnis aber daneben auch beinhalten, nicht die anderen Menschen und ihren Umgang mit ihren smartphones pauschalisierend zu bewerten und zu verurteilen.

    • Tanja Müller schreibt am 17. März 2016

      Liebe Frau Decurtins,
      Sie haben in Ihrem Kommentar eine bedauernswerte Entwicklung in unserer Gesellschaft wunderbar auf den Punkt gebracht: Achtsamkeit, Respekt und Rücksichtsnahme scheinen vielen unserer Mitmenschen höchst altmodische, ‚uncoole‘ Werte zu sein. Ebenso wie sich zu entschuldigen oder Danke zu sagen.
      Ich beobachte obendrein seit Jahren, wie Freundlichkeit und Höflichkeit zusehends als Schwäche ausgelegt werden. Was dann von Manchen auch gerne als Einladung angesehen wird, einen freundlichen und hilfsbereiten Menschen auszunutzen.
      Und wundern sich plötzlich sehr verwirrt, wenn sich das vermeintliche ‚Opfer‘ mit Zähnen und Klauen zur Wehr setzen kann… So es denn mitunter sein muss…
      Das macht mir im Grunde keinen Spaß. Gut, ich gebe zu: der Überraschungsmoment auf dem Gesicht eines frechen Gegenübers entschädigt auch mal für so manche Unverschämtheit — und manche Irritation konnte mich auch schon dazu bringen, schallend loszulachen.
      Überhaupt ein probates Mittel, nebenbei bemerkt: eine Unfreundlichkeit einfach wegzulachen. Eine Geste der Empörung zeigen (jenachdem lediglich vorsichtig andeuten), loslachen, Spruch nachsetzen (so wie „Ja klar. Aber sonst geht’s dir/Ihnen gut,oder?“, bzw. „Ich glaub‘, jetzt geht’s aber völlig los!“, o.Ä.), stehen lassen, weggehen. Klappt natürlich nicht immer resp. ist natürlich auch nicht in jeder Situation angebracht.
      Dennoch: ich bin und bleibe lieber freundlich, höflich und bisweilen auch zuvorkommend. Unnötig zu erwähnen, dass ich gerne selbst so behandelt werden möchte. Doch allem voran macht mir das Leben auf diese Art einfach mehr Spaß. Es kostet mich weder Zeit noch Kraft, und zudem fühlt sich ein Lächeln weitaus weniger anstrengend an als eine gerunzelte Stirn mit kopfschmerzfördernder Zornesfalte.
      Vielleicht starren ja auch deshalb so Viele stur auf ihr Smart- oder I-Phone, um sich nicht mit gereizten Mitmenschen auseinandersetzen zu müssen…
      Nur so eine Idee… ;-)
      Einen wunderschönen Tag noch!

    • Magdalena schreibt am 25. August 2016

      Hallo Heide,

      da ich auch zu den „Musikhörern“ gehöre, möchte ich mich dazu kurz zu Wort melden.
      Nur eines vorweg: Ja, auch ich habe öfter mal den Eindruck, dass die Worte „Bitte“, „Danke“ etc. immer weniger genutzt werden und viele Menschen rücksichtslos erscheinen.
      Dennoch: wenn ich mich bewusst darauf konzentriere, sehe ich, dass die Entwicklung oft garnicht so schlimm ist, wie ich denke. Man bekommt es nur oft nicht mit, bzw. diejenigen, die sich rücksichtslos verhalten sind leider auch diejenigen, die mehr Aufmerksamkeit erringen.
      Und die meisten Menschen reagieren überrascht und erfreut, wenn man selbst höfflich und freundlich ist.
      Oft ist auch nicht böse Absicht der Grund sondern Gedankenlosigkeit und Stress.

      Was das „abwesende Musikhören“ angeht: Ich habe jedes Mal, wenn ich in der Stadt oder mit dem ÖPNV unterwegs bin, meinen mp3-Player und meine Kopfhörer dabei.
      Aus zwei Gründen:

      1. Beschäftigung. Gut, ich könnte auch ein Buch lesen (was ich auch oft mache), aber da würde ich von meiner Umgebung wesentlich weniger mitbekommen als beim Musik hören ;) und ich habe mehr zum Schleppen. Und mit anderen Leuten unterhalten will ich mich auch nicht die ganze Zeit. Ich habe halt gerne meine Ruhe, was aber nicht bedeutet, dass ich unhöflich bin.

      2. Ich höre Musik, weil mir die Musik gefällt. Von daher sehe ich das mitnichten als „verschwendete Lebenszeit“ an. Was „wichtig“ ist für einen, entscheidet immer noch jeder Mensch selbst. Für mich ist das Hören von Musik unglaublich wichtig. Sie unterstreicht meine momentane Gefühlslage oder verändert sie. Ich wähle sie passend zu meiner Stimmung und sie hilft mir, meine Umgebung bewusst wahrzunehmen. Sie hilft mir, in meiner „inneren“ Welt unterwegs zu sein, sie regt meine Phantasie an.
      Ein schönes Beispiel war gestern: ich war in der Stadt unterwegs einkaufen.
      Wissen Sie, für mich ist das anstrengend. Ständig der Lärm der Autos und der Menschen, die Gerüche, die Emotionen auf den Gesichtern der Menschen und ganz besonders schlimm: die aufgezwungene Musik in den Supermärkten. Da ist Musik für mich eine Barriere, die mich schützt, da ich zumindest bestimmen kann, was ich höre.

      Ich habe gestern Daniel Waples mit „Sams Dance“ angehört (einfach mal bei Youtube eingeben). Was mir dadurch viel mehr ins Bewusstsein gerückt ist, als es ohne Musik stattgefunden hätte:
      – der strahlend blaue Himmel mit den hellen, weißen Wolken
      – der grün-goldene Farbton der Blätter an den Bäumen, die von der Sonne angestrahlt werden
      – der Flug der Vögel
      – die Bewegungen der Wellen und die Farbe eines kleinen Flusses, an dem ich entlang kam
      – das Nicken der Blumen im Wind
      uvm.
      Warum? Weil die unglaubliche Leichtigkeit, in der die Handpans in diesem Stück gespielt werden für mich all dies einfängt und wiedergibt, zudem ist der Klang des Stückes erhebend und leicht.

      Mir ist bewusst, dass ich hier nur für mich spreche. Aber ich kann mir vorstellen, dass es vielen anderen Menschen die draußen über Kopfhörer Musik hören auch so geht. Und andere möchten vielleicht einfach nicht angesprochen werden (geht mir oft genug auch so). Das ist ihr gutes Recht.

      Was ich schade finde ist, wenn man einfach pauschalisierend allen Leuten, die über Kopfhörer Musik hören, unterstellt, sie würden nichts von ihrer Umgebung mitbekommen.
      Was ich schön fände: wenn man sieht, dass einer den Kopfhörer runter nimmt und man ein Gespräch anfangen kann: einfach mal fragen, was der andere für Musik hört und warum. Einfach aus Neugierde, ohne Vorwürfe. Und vielleicht entdeckt man dann etwas neues für sich ;)

      Viele Grüße und einen schönen Tag,
      Magdalena

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