Mein Leben aus eigener Kraft besser machen

Verliebt? Warum dein Leben Kopf steht

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Wer so richtig verliebt ist, spürt die Schmetterlinge im Bauch, hat das Gefühl, nur noch an den anderen zu denken und es ohne ihn oder sie nicht aushalten zu können. Andere Menschen sind weniger wichtig, alles erscheint einem leicht und rosig und Probleme scheinen auf Liliputgröße geschrumpft zu sein.

Wer dieses Gefühl selbst nicht kennt, erinnert sich vielleicht an eine Kollegin, einen Freund oder eine Bekannte, die verliebt waren. Und mit denen dann so gut wie nichts mehr anzufangen war. Der andere hat vielleicht dauernd etwas vergessen, hatte keine Zeit mehr, weil er nur noch mit dem Objekt seiner Begierde zusammen war, oder wirkte wie in einem Rausch. Irgendwie nicht mehr wie er oder sie selbst. Vielleicht hast du ja auch schon mal gedacht: Der wirkt ja wie unter Drogen. Oder: Die ist nicht mehr ganz zurechnungsfähig.

Das verliebte Gehirn

Ein wenig so ist es auch. Denn die Prozesse, die in unserem verliebten Gehirn ablaufen, ähneln denen eines Süchtigen.

Um untersuchen zu können, was passiert, wenn wir verliebt sind, haben Wissenschaftler verliebten Probanden Abbildungen der Personen, in die sie verliebt waren, gezeigt. Die Prozesse, die dabei in verschiedenen Regionen des Gehirns beobachtet wurden, ähneln sehr stark denen von Süchtigen, wenn sie Abbildungen „ihrer“ Droge betrachten. Der Rausch der Verliebtheit ist also durchaus mit dem eines Drogenabhängigen zu vergleichen. Das Gehirn eines verliebten Menschen reagiert ähnlich wie das eines Süchtigen.

Was passiert dabei genau?

Während der Verliebtheit lässt sich im so genannten Belohnungssystem des Gehirns verliebter Menschen eine besonders starke Aktivität beobachten. Beteiligt daran ist Dopamin, ein chemischer Botenstoff, der bei uns für gute Gefühle sorgt. Und immer dann vermehrt vorkommt, wenn wir eine Belohnung zu erwarten haben. Im Falle der Verliebtheit: einen Partner. Vielleicht erinnerst du dich an dieses Belohnungssystem schon aus einem anderen Beitrag.

Diese Prozesse führen bei Verliebten dann auch zu ähnlichen Symptomen wie bei Süchtigen: Euphorie, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, emotionale Abhängigkeit, stark fokussierte Aufmerksamkeit, obsessives Denken an die betreffende Person, Gefühle gesteigerter Energie.

Was passiert, wenn diese Verliebtheitsphase rüde unterbrochen wird, der andere uns verlässt oder vielleicht gar nicht zu haben ist? Dann kommt es zu Liebeskummer, der den Entzugserscheinungen eines Süchtigen ähneln kann. Jeder, der dies schon einmal selbst erlebt hat, weiß, dass das alles andere als witzig ist, sondern wirklich echte seelische Schmerzen bedeuten kann.

Planen und Abwägen – Fehlanzeige

Parallel zu der erhöhten Aktivität im Belohnungssystem beobachteten die Wissenschaftler im präfrontalen Kortex Verliebter eine niedrigere Aktivität als unter normalen Bedingungen. Der präfrontale Kortex befindet sich im vorderen Bereich des Gehirns und ist immer dann beteiligt, wenn es darum geht, zu planen oder abzuwägen. Also auch, wenn wir wohlüberlegte Entscheidungen treffen. Während einer akuten Verliebtheitsphase ist es also unmöglich, zu planen, abzuwägen oder realistische Urteile zu fällen. Wer verliebt ist, kann gar nicht erkennen, dass der andere nicht zu einem passt. Oder, dass es sehr riskant ist, mit dem anderen zusammenzuziehen. Man ist im Rausch und hat nur Augen für den anderen, sieht alles, was dieser tut und ist, in den rosigsten Farben. Und kann Unstimmigkeiten leider nicht bemerken.

Die Aktivität im präfrontalen Kortex wird erst wieder aktiviert, wenn die Verliebtheit länger andauert und abflaut. Wir können also erst wieder vernünftig entscheiden, planen und abwägen, wenn wir nicht mehr so stark verliebt sind.

Überleg doch mal kurz: Fallen dir einige Situationen ein, in denen du selbst verliebt warst? Wie hast du dich gefühlt? Vielleicht hast du gedacht: Ich kenn mich selbst gar nicht wieder. Womöglich erschien dir alles, was nicht mit dem oder der Geliebten zu tun hatte, als unwichtig. Vielleicht kannst du dich auch an Menschen erinnern, die du in einer Phase akuter Verliebtheit erlebt hast. Hast du dich eventuell gewundert und womöglich gedacht: „Der ist doch nicht ganz zurechnungsfähig“ oder „Die kann man ja nicht ernst nehmen“? Mit dem Hintergrundwissen über unser Gehirn lassen sich diese Situationen vielleicht etwas besser nachvollziehen. Man kann sich und andere so eventuell besser verstehen.

Verliebt zu sein ist ein Ausnahmezustand

Wer verliebt ist, befindet sich also in einem rauschartigen Ausnahmezustand. Das fühlt sich toll an und wir genießen diese Gefühle oftmals sehr. Wenn wir in unserer Verliebtheit keinem weh tun, spricht auch nichts dagegen, den Rausch der Verliebtheit in vollen Zügen auszukosten.

Die Verliebtheitsphase klingt nach einer Weile ab, Wissenschaftler sagen, es dauert zwischen 3 Monaten und 3 Jahren. Oftmals landet man nach dieser Phase auf dem harten Boden der Realität. Du kennst vielleicht auch Paare, die am Anfang dachten, ihren perfekten Partner gefunden zu haben. Aber nach einer Weile scheinen diese Gefühle umzuschlagen. Der Partner wird ständig kritisiert und es kommt dann zur Trennung. Mit dem Wissen um die Vorgänge im Gehirn eines Verliebten ist diese Entwicklung gut nachzuvollziehen. Der rauschhafte Zustand lässt nach und die Realität zeigt einem einen Menschen mit Ecken und Kanten und evtl. auch Eigenschaften, die man überhaupt nicht mag. Dabei kommt manchmal ein Mensch ans Tageslicht, der mit Vernunft und wohlüberlegt betrachtet überhaupt nicht zu einem passt.

Ich brauche einen neuen Job!

Aber welchen? Was kann ich? Was will ich? Welcher Job passt wirklich zu mir? Wo finde ich die guten Jobs? Fragen über Fragen. Antworten findest du hier: Projekt: Traumjob.

Warnung vor Nebenwirkungen

Um nach seinem Rauschzustand später nicht hart auf dem Boden der Realität zu landen, kann man sich schützen. Und zwar indem man in der akuten Phase der Verliebtheit keine übereilten Entscheidungen trifft. Vor allem keine Entscheidungen, die sich nicht oder nur schwer rückgängig machen lassen, z. B. ein Kind zeugen, heiraten, den Job aufgeben und in eine andere Stadt ziehen.

Versteh mich nicht falsch. Wer verliebt ist, sollte dieses Gefühl unbedingt auskosten und darf ruhig auf rosaroten Wolken schweben. In ganz vielen Fällen können übereilte Entscheidungen eine sehr gute Entwicklung nehmen – auch wenn der Verstand quasi ausgeschaltet ist. Dann hat man Glück gehabt. In der Verliebtheit Entscheidungen mit großer Tragweite zu fällen, ist jedoch ein wenig so, als würde man russisches Roulette spielen. Kann gutgehen, kann aber auch richtig schiefgehen. Denn abwägen, planen, überlegt handeln funktioniert im Rausch der Verliebtheit einfach nicht. Und gute Entscheidungen profitieren in den meisten Fällen davon, dass wir Herz und Verstand zusammenbringen.

Verständnis für verliebte Mitmenschen

Das Wissen um die neurologischen Vorgänge in einem verliebten Gehirn kann dir aber auch noch in einer anderen Weise helfen. Nämlich dann, wenn du selbst unter der Verliebtheit eines anderen Menschen „leidest“. Vielleicht hast du das auch schon mal erlebt: Eine Freundin, ein Kollege oder eine Bekannte sind schwer verliebt. Und du empfinden den anderen als fast unerträglich. Der meldet sich z. B. kaum noch, hat nie Zeit für dich, hört dir nicht richtig zu und wirkt auch sonst völlig anders als früher. Da du jetzt weißt, dass dieser andere gar nichts dafür kann, sondern einfach seinen neurobiologischen Vorgängen ausgeliefert ist, kannst du vielleicht mehr Verständnis für ihn aufbringen. Mach dir bewusst, dass diese Phase vergehen wird und dein Freund oder deine Kollegin in wenigen Monaten schon wieder „normal“ sein wird.

Und falls du dich selbst verliebst, kannst du deine Freunde ja darauf hinweisen: „Du, ich bin grad total verliebt und nicht ganz bei mir. Das vergeht aber auch wieder. Wenn ich im Moment nicht so viel Zeit habe oder irgendwie komisch bin, versuch bitte, Verständnis zu haben.“

Ein Schutzschild im Liebesrausch

Ich hatte ja weiter oben schon von der Gefahr der Verliebtheit gesprochen. Und davon, dass man in dieser Situation keine unüberlegten Entscheidungen treffen sollte. Falls du Lust hast oder dieses Problem selbst schon von dir kennst, kannst du dir für eine mögliche Phase der Verliebtheit selbst einige Regeln aufstellen. So hast du die Chance, dich auch in der rauschhaften Verliebtheit ein wenig vernunftgesteuert zu verhalten. Jedenfalls so weit, dass du keine langfristigen Schäden anrichtest ;-)

Ein paar mögliche Beispiele für selbstgewählte Regeln:

Wenn ich frisch verliebt bin:

  • unterschreibe ich keine Verträge (Mietverträge, Heiratsurkunden),
  • mache ich keine Aussagen, die weitreichende Entscheidungen nach sich ziehen, wie z. B. lass uns ein Kind bekommen, lass uns zusammenziehen, heirate mich,
  • versuche ich diese Phase so gut wie möglich zu genießen und dabei im Hier und Jetzt zu bleiben. Das bedeutet, keine allzu großen Pläne für die Zukunft zu machen.
  • schaffe ich keine Tatsachen, wie z. B. meine Stelle zu kündigen, mit dem anderen zusammenzuziehen und die eigene Wohnung aufzugeben,
  • mache ich mir bewusst, dass ich mich in einem rauschhaften Zustand befinde und nicht voll zurechnungsfähig bin,
  • versuche ich auf meine Freunde zu hören, wenn sie sagen: „Die ist nichts für Dich.“ Deswegen muss ich nicht aufhören, sie zu treffen, aber ich sollte vielleicht nicht gleich mit ihr zusammenziehen und sie heiraten.
  • leihe ich ihm oder ihr kein Geld, unterschreibe keine Bürgschaft und stelle ihr nicht meine Kreditkarte zur Verfügung.

Womöglich kommt dir das jetzt gerade sehr albern und lächerlich vor. Vielleicht fragst du dich: Meint die das wirklich ernst?

Ja, meine ich. Weil ich selbst schon so verliebt war, dass ich wirklich keinen Funken Verstand mehr hatte. Und weil ich Menschen kenne, die sich in ihrer Verliebtheit sehr töricht verhalten haben. Bei mir ist es gutgegangen … und dafür bin ich sehr dankbar. Ich kenne aber auch Menschen, die aufgrund übereilter Entscheidungen in der Verliebtheit später sehr leiden mussten. Die lange gebraucht haben und einen schmerzhaften Weg gehen mussten, um ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Und diesen Menschen – und auch mir – hätten so ein paar Regeln vielleicht helfen können.

Einfach genießen

Deswegen muss man die Verliebtheit ja nicht weniger genießen. Nur, weil man nicht gleich zusammenzieht, heiratet und Kinder bekommt, heißt das ja nicht, dass man weniger genießt und empfindet. Ganz im Gegenteil. Ich glaube, sich zu verlieben, gibt einem die Chance, ganz unmittelbar zu empfinden und einfach glückselig zu sein.

Und mal ganz ehrlich: Muss man sich diese Insel der Glückseligkeit wirklich mit Planungen, Abwägen und großen Lebensentscheidungen beschweren? Ich glaube, für die erste Phase des Verliebtseins reicht es einfach, im Jetzt seinen Gefühlsrausch zu leben. Und wenn es danach weitergeht, sich der Verstand später wieder einschaltet und man merkt: Ja, wir passen wirklich gut zusammen, dann behält man die Erinnerung an eine rauschhafte erste Phase der Verliebtheit, die unbeschwert und leicht war. Und diese Erinnerung hilft einem vielleicht später in der Beziehung, wenn es mal nicht so schön und unbeschwert ist :-)

Genieß es :-)

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Und als kleine Unterstützung habe ich hier für dich 6 Tipps, mit denen du dein Verliebtsein in vollen Zügen genießen kannst.

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Kommentare

  • Wolfgang (Erfolgstrainer) schreibt am 24. März 2013 Antworten

    Schade das so wenig Menschen erkennen, was wahre Liebe ist. Alle verwechseln das Gefühl der Verliebtheit mit Liebe. Liebe die aus dem Verstand oder aus dem Begehren des anderen kommt ist ziemlich instabil. Aber es ist doch besser als keine Liebe. Und dann kommt die Ent-Täuschung.

    Aber es gibt auch eine andere Form der Liebe. Die ist dauerhaft und stabil. Sie fängt an und endet nie. Sie entspringt unserer Seele und wir erkennen im Partner den Seelenverwandten. Eine auf dieser Grundlage gebildeten Beziehung basiert auf einer höheren Ebene. Und Liebe ist die höchste Schwingung im Universum.

    Das widerfährt jedoch nur wenigen Menschen. Diebetroffenen Menschen sprechen nicht darüber. Sie wollen nicht ausgelacht werden. Für sie ist die Welt vollkommen. Und nur das zählt.

  • Das Herz tanzen lassen und dennoch den Kopf nicht ganz ausschalten…ist wohl der Beste Weg!
    Nach dem Tod meines Mannes hatte ich einen neuen Partner gefunden. Wegen meines Verantwortungsgefühls (er hatte eine 15 jährige Tochter) bin ich nicht bei den ersten Stürmen davongelaufen. Und die Stürme waren heftig. Wir sind noch immer zusammen, gehen sehr respektvoll und in Augenhöhe miteinander um – diskutieren viel, müssen aber nicht einer Meinung sein. Und jeder möchte, dass es dem anderen gut geht und tut etwas dafür. Ich fühle Wärme und Geborgenheit – keine Verliebtheit, sondern Liebe. Ich kann bestätigen, was ich mal gelesen habe: “Der Partner, den man aktuell hat, ist der Beste, den man bekommen kann.” Denn wenn ich MEIN Problem in dieser Beziehung nicht fähig bin zu lösen…holt es mich in der nächsten Partnerschaft wieder ein. Wir verändern andere Menschen nicht, aber wenn wir uns verändern, geschehen Veränderungen in den Menschen um uns herum. Es ist spannend!

  • Ich glaube, wenn man die hier angeführten Ratschläge beherzigen würde, würde die Menschheit langsam aussterben. Die Natur hat es schon so eingerichtet, dass sich frisch Verliebte für eine gewisse Zeit unwiderstehlich finden und kopflos ihren Rausch erleben. Die Evolution hat starke Mittel, um ihr Recht einzufordern.
    Ich hatte viele große Lieben und ich kann mich noch heute lebhaft an die diversen Rauschzustände erinnern. Und ich möchte keinen missen, so weh es tat, als es zu Ende war.
    Dennoch genieße ich auch wieder die Pausen zwischen diesen Phasen, in denen ich die Energie ganz für mich habe. Ich habe festgestellt, dass ein mit Leidenschaft gelebtes Hobby oder Talent ähnlich starke Dopaminausschüttungen bewirkt, aber einen nachhaltigeren Effekt hat. Deshalb gehe ich jetzt im Alter der Liebe etwas aus dem Weg, weil ich jenseits der Familienplanung andere Werte für mein Leben entdeckt habe.
    Dennoch finde ich die Tipps von Ralf Senftleben Gold wert.

  • Wenn nach 20 Jahren Partnerschaft mit damals drei kleinen Kindern ein “Nebenbuhler” auftaucht, der der Partnerin so den Kopf verdreht, dass man sie nicht mehr wiedererkennt dann ist der Beitrag eine gute Erklärung für mich, was damals bei meiner jetzigen Ex abging. Das Bittere war für mich nur, dass plötzlich jeglicher Respekt von ihr mir gegenüber abhanden gekommen ist und ich habe sicherlich auch Ursachenforschung bei mir betrieben aber wenn das denn so ausartet… Also es begann der “tollste” Rosenkrieg und wir alle fünf mussten ganz schön was durchstehen. Nach einem halben Jahr lernte ich dann eine ganz charmante Frau kennen, mit der ich heute nach sieben Jahren noch zusammen bin. Bei meiner Ex war allerdings nach ca. 3 Jahren wie im Bericht geschrieben mit ihrem Lover die Luft raus. Und was passierte? Plötzlich wollte sie zurück, zog die “Kinderkarte” und, und, und…. Da ich nicht auf ihre “gutgemeinten” Angebote einging, wurden dann kurzerhand die Umgangskontakte mit den KIndern beschnitten oder die “Unterhaltskarte” gezogen. Irgendwie krass und ich wünsche allen die schönen Liebesgefühle, die ich ja auch noch mal erleben durfte und ich meine sie sogar noch zu besitzen, aber auch die Weitsicht wenn man sich neu verliebt und man ist noch in einer Beziehung hier wirklich nicht zu vernebelt zu reagieren, wie ich es durch meine Ex-Frau erleben durfte. So long

  • Hallöchen auch an alle! Der Artikel ist in Ordnung, aber nicht neu, jedenfalls nicht für mich.
    Beim Lesen der Kommentare ist mir Einiges aufgefallen. Bei Einigen klingt Verbitterung mit, bei Anderen das Nicht- Verstehen wollen darüber, dass der geliebte Mensch die Liebe nicht erwidert (weil nicht sein kann was nicht sein darf), Angst vor dem Alleinsein (warum?), Männer wollen keine Verantwortung übernehmen, usw.
    Da drängt sich mir an dieser Stelle die Frage auf, wie ihr im Einzelnen mit dem so geliebten Partner umgegangen seid, dass ihm nur die Flucht geblieben ist.
    Vor Jahren habe ich im Anschluss eines Fachseminars einige Gedanken mit einem Prof. Dozenten gefachsimpelt und wir sind in eine völlig andere Richtung abgedriftet. Es ging um Respekt und den Umgang mit Menschen generell und im Speziellen (für das Benehmen einiger Teilnehmer habe ich mich geschämt!). Als wir uns verabschiedeten schenkte er mir einen Wandspruch, den er in einem englischen Giftshop entdeckt hatte (Kopie).
    Diesen möchte ich euch zum Valentinstag schenken:

    Wie ich Dir begegnen möchte

    Ich möchte Dich lieben, ohne Dich einzuengen;
    Dich wertschätzen, ohne Dich zu bewerten;
    Dich ernst nehmen, ohne Dich auf etwas festzulegen;
    zu Dir kommen, ohne mich Dir aufzudrängen;
    Dich einladen,
    ohne Forderungen an Dich zu stellen;
    Dir etwas schenken,
    ohne Erwartungen daran zu knüpfen:
    von Dir Abschied nehmen,
    ohne Wesentliches versäumt zu haben;
    Dir meine Gefühle mitteilen,
    ohne Dich für sie verantwortlich zu machen;
    Dich informieren ohne Dich zu belehren;
    Dir helfen, ohne Dich zu beleidigen;
    mich um Dich zu kümmern, ohne Dich ändern zu wollen;
    mich an Dir freuen, so wie Du bist.

    Wenn ich von Dir das Gleiche bekommen kann,
    dann können wir uns wirklich begegnen und uns gegenseitig bereichern. –

    Ich denke doch, dass bei Einigen von euch jetzt ein “Lichtlein” brennt. Alles Liebe wünscht euch Bine und schaut doch auch mal wo eure Schuld liegt, ehe sie immer dem “Flüchtigen” zugeschoben wird.

    • Walter schreibt am 20. Februar 2013

      Liebe Bine,

      vielen Dank für Deinen Wandspruch.
      Gefällt mir.
      Aber Schuld hin oder her. Es gibt kein “schuldig sein”.

      Respekt und Achtung darauf kommt es an.
      Leider ist das für viele ein Fremdwort. Sie hatten vielleicht auch nie die Vorbilder/Eltern.

      Viele Grüße, Walter

  • Hallo alle zusammen,
    dieser Beitrag ist wirklich sehr interessant.Verliebt sein ist etwas so schönes,intensives das man genießen sollte,denn irgendwann ist diese Phase vorbei.Mir passierte in den letzten Jahren leider immer wieder,das ich mich in die falschen Männer verliebt hatte,diese Liebe aber nicht erwiedert wurde.Amors Pfeil hatte mich getroffen,ich schwebte auf Wolke sieben und war total unglücklich verliebt,denn die Männer hatten keine Gefühle für mich gehabt.
    Dann hatte ich ein richtiges Problem…..einen Broken-Heart-Syndrom mit allen möglichen Symptomen.Sowas tut verdammt weh…ich habe psychisch sehr gelitten.Hatte Schlafprobleme und bin depressiv gewesen.Das schönste Gefühl was es gibt,fügt einem auch die schlimmsten Schmerzen zu.
    Trotzallem wünsche ich mir am meisten,das ich mich irgendwann glücklich verlieben werde und dieses wunderschöne Gefühl mit jemanden genießen kann.
    Morgen ist Valentinstag…der Tag der verliebten.
    Ich werde mir selber einen schönen Blumenstrauss kaufen:-)

    Wünsche euch allen alles Liebe,
    Milli

  • Hallo,
    gerne appelliere ich an alle Menschen dieses Planeten, sich diesem Zustand voll und ganz hinzugeben, wirklich wahrzunehmen und zu genießen! Ich kenne nichts Vergleichbares. Wunderwunderschön … :-)

    Ich selbst bin zurzeit im 4. Monat meiner Liebesbeziehung und denke, sich selbst bewusst zu sein, gerade in dieser Phase, gibt ausreichend Schutz, um sich nicht in der Beziehung zu verlieren. Somit besteht auch keine größere Gefahr leichtfertig Entscheidungen zu treffen, zu denen man nach einiger Zeit nicht mehr stehen möchte.

    Dieser Vorgang rein wissenschaftlich betrachtet, die chemischen Abläufe im Körper, die Macht des Unterbewusstseins etc., wird sehr anschaulich in diesem Beitrag behandelt: http://www.youtube.com/watch?v=W0EN5bXLR28

    Herzlichst
    Sibylle

  • Ich finde diesen Beitrag unverschämt! und habe ganz andere Erfahrungen gemacht.

  • Hallo,

    ich finde diesen Artikel sehr gut. Ich habe das Problem, dass ich so gar nicht mehr weiß, wie und was. Wenn zwei Menschen sich in einer Umbruchphase und sich da begegnen ist es für mich logisch, dass die Verliebtheit nicht so ausgelebt werden kann wie es sonst möglich wäre. In dem Sinne, zwei Menschen treffen sich in Ihren geregelten Leben und dann ja sieht man sich viel usw. wer hat je gesagt, dass das der liebe Gott so geplant hat? So und nun bin ich die sehr emotional ist eben auf Grund eines Projektes das eine Deadline hatte etwas rationaler gewesen. Rums Verlassen worden da Verliebtheit nicht auslebbar…und ja

  • …ein treffender Artikel! Genau das habe ich zuletzt erlebt, mit allen Symptomen. Glücklicherweise hatte ich ähnliche “Regeln”, sodass nichts “wirklich” schief gegangen ist – obwohl wir letztlich überhaupt nicht zusammen passten. Das haben wir glücklicherweise einvernehmlich festgestellt und uns schnell und freundlich wieder getrennt.
    Ich bin froh, zu wissen: ja, so kann ich noch fühlen, Jetzt reicht es mir allerdings auch für die nächsten Jahre. Ich fand es zwar berauschend, beflügelnd etc. heftig verliebt zu sein; das Begleit-Gefühl, (fast)vollkommen den Verstand zu verlieren, fand ich jedoch nicht so toll.
    Zudem hatte ich einen richtigen “Kater” hinterher. Ideal fände ich es, Verliebt-Sein dosieren zu können.
    Jedenfalls werde ich das nächste mal das Objekt meiner Begierde ganz zügig meinen FreundInnen vorstellen … Auszeiten nehmen = zwischendurch mal ausnüchtern …. etc.
    Wer noch mehr gute Tipps hat: Immer her damit :-)

    • Becca schreibt am 12. Februar 2013

      wann passt man denn zu jemanden? Ehrliche Frage

  • Julia(ne) Haberstroh schreibt am 11. Februar 2013 Antworten

    würde mich gerne wieder verlieben-bin 66 und leider passiert es gar nicht-trotz aller verletzungen die ich durch die rosa brille in meinem leben schon erfahren habe sehne ich mich nach verliebtsein :-) alles liebe allen verliebten

  • ja, das stimmt alles, kann ich nur beipflichten.
    Schade finde ich an diesem Artikel, dass der Schwerpunkt auf der Warnung liegt. Ich finde, dass wir in der Verliebtheitsphase die oder den anderen mit ihrem/seinen Potenzial sehen. Und es ist gut, wenn wir für die folgenden Phasen, wo in der Partnerschaft schwierige Erlebnisse gegenseitig gespiegelt werden, noch etwas von der Sichtweise der Verliebtheit bewahren können. Verliebtheit ist wundervoll! Wer ab und zu mal neben sich tritt und sich, die eigenen Gefühle und Handlungen anschaut, wird auch der Gefahr entkommen, sich vollständig zu ruinieren im Himmel des Verliebtsein. Das ist doch die beste Möglichkeit, Verliebtsein zur Liebe reifen zu lassen. Und:
    “Wer an die Liebe glaubt, glaubt auch an sich selbst.” Michael Kern
    Was ich für entscheidend halte, dass Verliebtsein zu Liebe reifen kann: Nicht gleich wegrennen, wenn Verletzungen passieren, Selbst Verantwortung übernehmen, wenn das Gegenüber alte Verletzungen berührt (das ist meistens die Ursache, wenn es höllisch weh tut), zuerst für sich selbst sorgen und dann das Gespräch suchen mit dem Gegenüber.
    Die Gehirnforschung lehrt uns, dass auch das Aktualisieren alter Glücksgefühle uns bereit macht für neue Glückserfahrungen… Lasst uns “baden” im Glück guter zwischenmenschlicher Kontakte, seien es Partnerschaft, gute Freundschaft oder auch nur kurze Begegnungen…
    Beste Grüße Ursa

  • Hallo zusammen,

    das stimmt ja alles. Ich frage mich nur, was man machen soll, wenn man sich in jemand anderen verliebt als in den, mit dem man zusammen ist. Dann fühlt man sich nicht mehr berauscht, sondern schlecht.
    Und fragt sich, warum passiert das denn? Ich habe doch alles, ich möchte demütiger sein und dankbar für das, was ich habe.
    Und am Ende sind alle verletzt.

    Das ist doch nicht gut und schön.

    Naja, einen schönen Tag allen glücklich und unglücklich Verliebten!

    Catta

    • Melanie schreibt am 12. Februar 2013

      Hallo Catta,

      nicht zuletzt aus diesem Grunde, habe ich einige der Fragen, die ich eben habe.

      Ich wünsch dir alles Gute in dieser schwierigen Situation!

      Melanie

  • Ja, das beschriebene kennen wir wohl alle. Die einen schmerkzlich und mit bitterkeit, die anderen mit Freude und lächelndem Gesicht.
    Wir alle haben da unser Kreuz zu tragen und ich bin überzeugt, dass es nicht immer negativ bleiben wird, solange wir nicht verbittern, weil es “den oder die eine/n” nicht gibt ;)

    Was mich vielmehr interessiert ist das “davor”! Wenn es wissenschaftlich belegt ist, dass diese Vorgänge in dieser Weise im Körper stattfinden, frage ich mich: Was genau macht uns verliebt? Und warum gerade bei dieser Person? Wenn es wie eine droge wirkt, das verliebtsein, dann muss es doch auch etwas sein, was uns süchtig macht.

    Und , viel wichtiger für mich (leider), was lässt diese Sucht (verliebtheit) abflauen und wie kann man es ggf. halten? Was passiert da im Körper? Was ändert sich, was uns vorher so verrückt gemacht hat?

    Liebes ZZL-Team, vllt. habt ihr darauf ja Antworten :)

    Viele Grüße,
    Melanie

    • Marc schreibt am 11. Februar 2013

      Hallo Melanie, ich finde Deine Fragen sehr interssant und habe keine Antwort. Schon lange suche ich nach einer Erkärung. Warum verliebt man sich in einen Menschen und in einen anderen nicht. Ich kann bisher bei mir kein Muster erkennen.
      Einen Gruss aus Berlin,
      Marc

    • Gina schreibt am 11. Februar 2013

      Liebe Melanie, guck mal hier: also Opiat-ähnliche Wirkugen, da erklärt sich vieles von allein……
      auch Schokolade essen schüttet Endorphine aus;-))
      http://de.wikipedia.org/wiki/Endorphine

      Liebe Grüsse aus einer momentan durch Lebenserfahrung rationalisierten Endophinausschüttungs-Phase;-))

      Gina

    • Melanie schreibt am 12. Februar 2013

      Hallo Marc,
      das ist bei mir ebenso, kein Muster erkennbar. “Liebe ist nicht rational” höre ich manchmal, erklärt meine Fragen leider nicht ;)

      Liebe Gina,
      danke für den Link, da hat man einiges zum “durchklickern” :) Ich fürchte aber, dass die Antwort warum man nach etwas süchtig wird (was an einem Menschen macht uns süchtig, Aussehen, Geruch, Stimme, Haltung, Gestik, Mimik, Art….und wenn ja, was davon, denn viele Menschen sind ähnlich. Warum “springen wir dem einen auf den Schoß” dem anderen wollen wir nicht mal die Hand geben. Ich hoffe ich erkläre verständlich wonach ich suche :) )

      Verwirrte Grüße aus einer nicht ganz so klaren, hin und her gerissenen, Endorphinausschüttungs-Phase ;)

      Melanie

    • Catta schreibt am 14. Februar 2013

      Hallo Melanie,

      ich hab mal gelesen, dass man sich in den Menschen verliebt, der die Anteile ausgeprägt hat, die bei einem selbst fehlen. Keine Ahnung, ob das stimmt, denn das würde ja bedeuten, dass man sich gerade nicht verliebt, wenn man mit sich selbst ganz im Reinen ist, oder? Das stimmt aber ja nun auch wieder nicht.

      Ja, aber viel interessanter ist es tatsächlich, zu erfahren, wie man sich wieder in den gleichen verlieben kann. Oder man muss da wirklich unterscheiden zwischen Liebe und Verliebtheit. Lieben als eine Art aktives Tun zu verstehen und verliebt sein als ein passives Geschehenlassen?

      Ich weiß es auch nicht. Aber süchtig zu sein nach jemandem kann ja auf Dauer nicht gut sein, oder doch?

      Hab keine Antworten auf deine Fragen.

      Catta

  • Franziska Ravensberg schreibt am 11. Februar 2013 Antworten

    Für mich ist Lieben eine Tätigkeit…Verliebtsein passiert Einem. Das tut man/frau für sich selbst mehr oder weniger bewußt. Die Gefühle/Hormone schießen ein und auch über, es ist wirklich eine Droge, die insgesamt beflügeln kann und einem Leichtigkeit beschert.
    Lieben heißt für mich auch VERANTWORTUNG übernehmen, also ANTWORTEN. Heutzutage geht es bei vielen Menschen nur um Unverbindlichkeit, Genießen und Nutzen aus dem Gegenüber zu ziehen. Mich schmerzt das, denn mir ist schon lange kein Mann mehr begegnet, der sich auf mich einlassen will. Als alleinstehende und eigenständige Frau, die aus der Familienphase mit Kind heraus ist, wird frau von Männern oft wie Freiwild angesehen. Oder Männer sind ängstlich, schwächlich bis neurotisch oder wie vorbeiziehende Schwäne, die einfach nur mal was mitnehmen wollen. In mir ist eine tiefe Sehnsucht nach Verbindung und Partnerschaft. Indem ich sublimiere und kompensiere, gelingt es mir zur Zeit, ein relativ erfülltes Leben zu leben und mich gut zu fühlen. Dazu habe ich meine Würde und mein Niveau, unter das ich nicht mehr gehen werde.
    Und über Männer, die es NICHT BRINGEN, mache ich mir keinen allzu großen Kopf. Meinen Verstand und meine Energien nutze ich lieber für Wichtigeres! Und mit meinem Herzen bin ich gerne bei Menschen, die mir nahe stehen und mit denen positive Energien (Synergie) fließen.

    Und mir nicht zu viel Gedanken über Männer zu machen, die es NICHT BRINGEN!!!

    • Marc schreibt am 11. Februar 2013

      Guten Tag Frau Ravensberg, bis zu dem Satz “Genießen und Nutzen aus dem Gegenüber zu ziehen” stimme ich Ihrem Beitrag zu und betrachte diesen als bereichernd. Im Teil danach kann ich Ihre Ausführungen nicht deuten bzw. verstehen sondern fühle mich als Mann pauschal abgewertet. Das finde ich schade. Ein Gruss aus Berlin Marc

  • Diese Limerenzphase der Verliebtheit hat ja den Sinn der Bindungsherstellung! Womöglich würde sich sonst kein Mensch mit einem klaren Blick (ohne diese Dopaminausschüttung) mehr auf einen anderen Menschen einlassen….
    Und wenn nach einiger Zeit das Verliebtheitsgefühl nachlässt ist die Bindung meistens stabil genug, um zusammenzubleiben, manchmal eben auch nicht.

    Mein Mann hat sich vor zwei Wochen nach 9 Jahren Beziehung, 7 Jahren Ehe, 5 Jahre nach der Geburt unseres Sohnes, 2 Jahre nach unserem Hauskauf wegen einer anderen Frau von mir getrennt- er sei mit mir nicht mehr glücklich…

    Ich wünsche ihm, dass er das Glück bei sich selber findet und nicht weiter bei anderen sucht.

    • Christine schreibt am 11. Februar 2013

      Liebe Dani,
      du hast mein tiefes Mitgefühl. Ich wünsche dir ein starkes Selbstbewusstsein, ganz besonders für die nächsten Monate, denn das wird alles noch tüchtig weh tun, Es gibt vielleicht Trost: Erstens: Auch wenn es jetzt unglaublich klingt: Die Zeit heilt manche Wunde und es gibt für jeden Menschen ganz sicher nicht nur “diesen Einen/diese Eine”. Außerdem trifft das, worüber der Artikel schreibt, möglicherweise auch für deinen Mann zu: Die Verliebtheit kann blind machen. Was, wenn die “3 Monate bis 3 Jahre” vorbei sind? Fliegt der Schmetterling dann zur nächsten Blüte, weil er einfach nicht gelernt hat, dass eine Beziehung und Liebe auch immer wieder Arbeit und Gestaltung des Alltags erfordern? Ich habe es im Bekanntenkreis wiederholt erlebt: Häufig beginnt der fremdgegangene Partner nach spätestens zwei Jahren zu bereuen und will zurück. Das gelingt dann nur selten.
      Ich wünsche dir viel Kraft und einen wirklich liebenden Partner.

    • Lis schreibt am 20. März 2013

      Ähnliches ist mir auch passiert: nach 11 Jahren Beziehung, 2 Kindern und Hausbezug 5 Monate Mann innerhalb von 2 Wochen total von der Bildfläche verschwunden (für 2 Jahre), weil er eine andere kennengelernt hatte und schwer verliebt war mit allen unvernünftigen Konsequenzen (Totstellen und Ablegen jeglicher Verantwortung, wollte keinerlei Kontakte zu Kindern etc., schließlich schnelle Scheidung und 1 Monat später neue Heirat).
      Das Problem ist, das dieses Wissen um all die Vorgänge während des Verliebtseins eher den Außerstehenden zur Erklärung des Verhaltens nutzen, die betroffenen Verliebten selbst aber überhaupt nicht zugänglich sind bzw. würde ich von kompletter Immunität gegenüber jeglicher Tipps sprechen, die wie gesagt allesamt total wichtig wären in dieser Phase, sie zu beherzigen.

      Da diese Beziehung aber eh jahrelang höchst belastend war, bin ich froh, dass das Schicksal mich auf diese Art zwar unerhört brutal aber letztendlich endgültig von diesem Ar…. befreit hat. Mein Beziehungsverständnis “in guten und in schlechten Zeiten… und “Beziehung = gemeinsame Entwicklung” und das “Durchstehen von und Wachsen an Krisen”, gemeinsames Interesse und Verantwortung für die Entwicklung der Kinder” ist nicht geteilt worden. Habe dadurch extrem das Grundvertrauen in Beziehung verloren, leide aber nicht darunter und möchte daher ganz bewusst dieses nicht noch einmal einer Person schenken sprich, möchte fortan alleine bleiben.

  • Na ja … ich denke, je öfter man auf die Nase gefallen ist, umso mehr achtet man auf genau jene Tipps. Trotzdem: Wenn ich mich ernsthaft verliebe, was ja ab einem gewissen Alter nicht mehr ganz so häufig vorkommt ;-), dann hätte für mich das “genießerische Hier und Jetzt” schon gleich den klitzekleinen Beigeschmack, dass es ohnehin nicht für die Ewigkeit ist. Hier und Jetzt bedeutet für mich, nicht Verantwortung übernehmen wollen für das, was man tut und für das was man nicht tut. Schrecklich unverbindlich also.

    Jeder weiß, dass nichts für die Ewigkeit ist, aber das muss ich doch nicht von Anfang an einplanen!!! Ich wünsche mir hoffnungsfroh und zuversichtlich erst einmal, wie so viele Menschen, mit denen ich mich unterhalte, die Liebe bis ans Ende aller Tage! Wenn ich mich verliebe und diese Beziehung mit den Augen der Ewigkeit sehe, nur dann werde ich frei und willig mit dem mir möglichen dazu beitragen, dass aus dem Verliebt sein eine Liebe erwächst, die es verdient hat, gelebt zu werden.

    Im “Hier und Jetzt” Gefühle zu leben, kann m. E. schon von Anfang an das tiefe Gefühl der Liebe verhindern … man kann ja gehen, wenn es schwierig wird … die neuen Schmetterlinge warten bereits ;-)

  • Heide-Rose Decurtins schreibt am 10. Februar 2013 Antworten

    Liebe Margrit
    Warum gut aussehend – ist das ein Kriterium ? Der Mensch, der zu Dir passt, der für Dich bestimmt ist kommt auf Dich zu – und da solltest Du aufpassen, dass Du vor lauter Wunschträumen wie er sein muss – den Richtigen nicht verpasst, der für Dich bestimmt ist und Du am Ende alleine dasitzen darfst.
    Mein verstorbener Mann war gross – schlank – gut aussehend – und jetzt fand mich ein Mann, viel kleiner als ich, rund und enorm liebvoll, humorvoll. Ganz sicher hätte ich ihn übersehen, wenn ich auf das Aeussere geschaut hätte ! Vielleicht ist dies eine Antwort auf Deine Frage.

    • Melanie schreibt am 11. Februar 2013

      Ich glaube Margrit ist verwirrt, weil sie wohl einen Mann in ihrer Umgebung hat, der gut aussieht und wo auch sonst alles stimmt, der wahrscheinlich auch etwas für sie empfindet, aber bei ihr klingelt nichts. Ich glaube ausserdem, dass sie diese Tatsache verwirrt und sich fragt, warum das eben so ist und, ob es noch kommen könnte oder ob es eben so ist, dass man sich verliebt oder eben nicht, aber nicht nach einiger Zeit.

    • Margrit schreibt am 11. Februar 2013

      Melanie, genauso ist es bei mir, und meine Frage war, ob es jemand erlebt hat, dass sich das mit der Zeit noch ändern kann, oder ob ich die Sache abschließen sollte.

  • Sechs Wochen bevor ich mich total verliebt habe, bekam ich fünf Anweisungen meiner damaligen Therapeutin mit der dringenden Bitte, diese bei einem neuen Anlauf für eine Beziehung zu beachten, um vergangene Erfahrungen mit Männern zu vermeiden. Was habe ich gemacht? Nach acht Wochen eine größere Wohnung gekauft und zusammen gezogen. Das war vor fast fünf Jahren. Heute sind wir immer noch damit beschäftigt, das, was wir beide an Unerledigtem mit gebracht haben, auf die Reihe zu bekommen, in der Hoffnung, unsere Beziehung endlich noch mehr genießen zu können. Die Anweisungen meiner Therapeutin fand ich erst nach zwei Jahren wieder. Ohne die totale Blindheit für das, was am Anfang eigentlich schon erkenntlich war, wäre ich diese Beziehung in dieser Form nie eingegangen, aber ich hätte meine unerledigten Probleme nicht in solcher Deutlichkeit spüren können. Diese wären in anderer Form wieder gekommen, ganz sicher, oder ich wäre als verbitterte, einsame, unerfüllte Frau alt geworden, hadernd mit dem Schicksal und den Männern.
    Man könnte auch sagen: Alter schützt vor Torheit nicht, doch wenn Weisheit daraus wird, lohnt es sich allemal, sich mit über 60 Jahren blind machen zu lassen. Sich zu verlieben ist kein Zufall, dahinter steckt ja immer eine Aufgabe, wenn Wolke sieben uns auf den Boden der Realität fallen läßt – Aufstehen, zu sich selbst stehen, dafür ist es nie zu spät. Nur – beide müssen das wollen.

  • Sehr interessant der Beitrag und die Antworten. Ich habe allerdings eine andere Frage. Warum kann ich mich nicht in einen Mannverlieben, der gut aussieht und wo auch alles andere stimmt. Kann das mit de Zeit noch kommen und sich langsam entwickeln, oder kann ich das vergessen. Wäre toll, wenn ich hierzu eine Antwort bekommen würde.

    • Rainer schreibt am 11. Februar 2013

      Dass alles stimmt, sagt der Verstand. Aber offensichtlich nicht das Gefühl. Und das lässt sich nicht erzwingen.
      Ein wunderbares Lied dazu: “Festhalten” von Alien Coen.
      http://www.youtube.com/watch?v=f8Mal1Hvn3E

  • Mmmh, wenn man immer rational denkt, verliert man eine Menge an schönen Momenten im Leben.
    Natürlich kann eine Menge schief gehen, aber gibt es die eine Partnerin, ich glaube nicht, es gibt immer Ecken und Kanten in einer Beziehung und die kann man nur mit Liebe und ohne vielen Abwegungen nach rechts und links durchstehen.
    Wenn man in der Liebe den anderen zu sehr unter die Lupe nimmt, dann kann man eine Menge zerstören, ich glaube das man, wenn man wirklich verliebt ist, über Ecken und Kanten hinweg sehen kann und genau das ist Liebe und läßt Menschen über Jahrzehnte hinweg auf engstem Raum zusammen leben.
    Nicht das Nachdenken, denn dann wird man nie einen Partner finden, der einem gerecht wird.

  • Ein sehr interessanter Beitrag ,der mir zeigt nach einer emotionalen Kurzschlussreaktion mit Trennung,wie sehr ich die Frau die ich verlassenehabe immer noch Liebe und Liebe werde.

    • Sabine schreibt am 11. Februar 2013

      Das kommt noch dazu: nicht nur Liebe macht blind, auch Wut und Enttäuschung. Im Prinzip kann man dieselben Regeln wie im Artikel anwenden: keine Tatsachen schaffen, solang man nicht ganz man selbst ist. Oder einen Bekannten um eine neutrale Meinung bitten.
      @ Ralf: Wenn es wirklich nur ein Kurzschluss war und keine tieferen Gründe vorliegen, kann man vielleicht noch was machen?

  • Man bezeichnet das “Extremstadium der Verliebtheit” ja nicht umsonst auch als psychosomatischen Dämmerzustand. Dennoch …

  • Ich lese und denke.. na super.. hast alles falsch gemacht…
    umgezogen, geheiratet, kinder bekommen und steh nun kurz vor der Scheidung.
    Aber das Gefühl war toll und ich werde die schönen Momente nie vergessen.. Ubd meine Kinder sind das Ergebniss dieses Gefühl…
    Schönen Sonntag noch..
    Narko

    • Julia(ne) Haberstroh schreibt am 11. Februar 2013

      na verlieb dich einfach wieder in deine eigene frau-alles liebe

  • Interessanter Beitrag, interessante Empfehlungen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich auch erkennen kann, wann die Verliebtheitsphase vorüber ist. Ich war bereit, nach einem Jahr zu heiraten und habe auch für diese Liebe oder Verliebtheit einen nicht geliebten, aber sicheren Job aufgegeben. Der Mann hat trotz guter Beziehung für mich plötzlich und unerwartet kalte Füße bekommen. Ohne ihn hätte ich diesen Job nicht aufgegeben und habe das schon manchmal bereut. Und ich weiß nicht, ob ich zum Zeitpunkt der Kündigung nun noch in der Verliebtheitsphase war oder schon darüber hinaus.
    Was ist wohl in diesem Fall richtig?

  • Vielen Dank. Anscheinend alles richtig gemacht. Der Schmerz wird bestimmt vorbei gehen. Meine Pläne und Wünsche für mein (berufliches) Leben sollten vom Partner respektiert werden.

  • Ich gehe beim Lesen nur bedingt mit. Wir haben nach 3 Monaten einen (Unter)Mietvertrag gebastelt und sind nach 4 Monaten zusammen gezogen, weil es einfach für uns gut und richtig war. Nach 1 1/2 Jahren hat sich nichts daran geändert. Als gelernter Skeptiker und Zweifler und diversen Erfahrungen (wir sind fast 50 und 55) hätte ich mir das früher nicht vorstellen können. Zusammen ziehen heißt für mich nicht, sich selbst aufzugeben. Autark “funktionieren” und gemeinsam leben/entscheiden schließt sich nicht aus! :-)
    @ Sahra: Wenn es dich volle Lotte erwischt, dann traust du dich alles! :-) Ganz viel Glück dafür! Und sei freundlich mit dir, alles hat seinen Sinn! ;-)

  • Ich wusste nicht, dass der Zustand der Verliebtheit bis zu 3 Jahre anhalten kann. Wieder was gelernt und weiter geniessen.

    Allen einen schönen sonnigen Sonntag…

  • Heide-Rose Decurtins schreibt am 10. Februar 2013 Antworten

    Dieser Artikel – sehr tiefgreifend und sehr interessant. Danke. Verliebtsein ist so etwas Schönes, egal in welchem Alter. Was ich jedoch immer wieder bemerke ist, dass dann gleich das “Festkrallen” um “jeden Preis” kommt, das Verplanen und damit vergeht die Leichtigkeit beim Verliebtsein. Es ist verständlich, dass man am liebsten täglich, stündlich mit dem geliebten Wesen zusammensein möchte, doch ist dies wirklich Liebe ? Trotzallem darf die eigene Persönlichkeit nicht aufgegeben werden – und klare Verhältnisse im finanziellen Bereich sein. Ich habe mich Jahre nach dem Tod meines Mannes nochmals heftig verliebt – und durfte lernen – wie man eine grosse Liebe, bei der man nicht täglich d.h. symbiotisch zusammen ist – leben kann. Und – die Tage oder Stunden die wir gemeinsam geniessen sind immer noch himmlich und wir freuen uns schon Tage im voraus darauf. Zu LIebe gehört FREIHEIT – zum Verliebtsein – wohl die rosa Brille, doch auch diese sollte immer wieder mal abgesetzt werden, denn wer trägt schon seine Sonnenbrille auch nachts ? Warum lernen wir nicht nicht jedem Menschen auch in der Liebe seine Freiheit zu gestatten, denn Liebe die einengt, stirbt von alleine und was bleibt zurück ? Frust, Traurigkeit und Ent-Täuschung. Partner, Freunde, Geliebte – alles sind unsere Lehrmeister für unser Leben. Wir treffen uns, begleiten uns eine Weile – und dann trennen sich unsere Wege. Freut Euch darüber geliebt zu werden, verliebt zu sein, doch verkrallt Euch nicht darin, denn dies tötet das Schönste, das uns so in Leichtigkeit geschenkt wird…..

  • ………….oh ja, welch ein kluger Beitrag.
    Nur leider, 20 Jahre zu spät gelesen. Ich habe quasi “Haus & Hof” verloren in einem solch Rauschhaften Zustand. Bin gar nicht auf die Idee gekommen jemanden zu fragen ob das alles stimmt, was der Typ mir erzählt hat. Und scheinbar habe ich ALLES falsch gemacht, wenn ich die Regeln lese. Hab vertraut, geglaubt, Geld gegeben, meine Wohnung aufgegeben, bin in ein anderes Land gezogen, hab einen Riesenkredit aufgenommen, mich Selbstständig gemacht ………………und stand dann plötzlich alleine da. Mit allem. Es hat 20 Jahre und viele durchweinte Nächte gedauert, bis ich mein Leben wieder auf der Reihe hatte. Und ich war nicht etwa jung und dumm und unerfahren, nein. Geblieben ist mir davon ein tiefes Mistrauen gegen mich selber, weil ich dachte, das hätte ich doch merken müssen. Heute, ich bin jetzt 60 Jahre, ist langsam alles wieder in Balance, aber in eine neue Partnerschaft traue ich mich nicht mehr. Schade eigentlich, so merke ich beim schreiben, denn es könnte ja sein das ich mich nicht wieder so verliere, samt den Lebenserfahrungen. Also ……..gut aufbassen. Allerdings glaube ich, ich hätte nicht auf den guten Rat gehört. @llen noch einen wundervollen Sonntag. Sarah

  • Heidrun Irene Kirchner schreibt am 10. Februar 2013 Antworten

    Großartiger Artikel – sehr hilfreich! Gerne hätte ich noch Folgendes angefügt: WESHALB FÜHLE ICH MICH VON EINEM MENSCHEN ANGEZOGEN?

    Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass es nur in zweiter Linie das Äußere eines Menschen ist (Aussehen, Stimme, seine Art), was mich in ihn verlieben lässt. Es sind vielmehr die inneren Aspekte, die eine Person auf der energetischen Ebene aussendet. Explizit meine ich damit: Lernaufgaben, die ich im Zusammensein mit anderen nicht gelöst und zu Ende gebracht habe, erhalte ich in potenzierter Form wieder … so lange, bis ich diesen Persönlichkeitsaspekt in meinem Selbst integriert habe.

    Das kann unter Umständen sehr heftig werden. Aber das Wissen um diese Tatsache hat mir sehr geholfen, Menschen heute von einem anderen Standpunkt aus wahrzunehmen und meine Beobachtungsgabe sehr geschult.

    Ich habe zwei heftige Beziehungen hinter mir gelassen – aber ich bin in einem ungeahnten Maße daran gewachsen und stark geworden. Deshalb bin ich diesen Menschen auch sehr dankbar für diese mit ihnen gemachten Erfahrungen. Mir macht so schnell niemand mehr etwas vor. Und so kann ich mich locker zurücklehnen und mit Gelassenheit sich die Dinge entwickeln lassen … :-)

    Alles Liebe!

    • Silke schreibt am 10. Februar 2013

      Ich kann so schwer mit Ablehnung umgehen – meisnt du deshalb verliebe ich mich immer wieder in Menschen, die mich dann ablehnen?
      Komischerweise kreiiere ich solche Situationen gern, indem ich diese Menschen allein vor den Kopf stoße, wenn sie sich für mich interessieren. Und sobald sich jemand gegen mich entscheidet, raste ich aus, texte ihn zu mit Liebe, Sex und intellektueller Ablehnung – wieso??
      Alles Liebe auch dir!

  • Oh ja, das kann ich auch absolut nachvollziehen. Sowohl von mir selbst, als auch in meinem Umfeld. Sich selbst solche Regeln aufzustellen, find ich gar nicht so blöd. Muss ich mir direkt für das nächste Mal merken. ;)
    Ich mag vielleicht sogar noch eine Sache hinzufügen:
    man/frau tendiert dazu, alles gut zu finden, was der Partner/die Partnerin gut findet
    Einerseits finde ich es gut, weil es eben auch den eigenen Horizont erweitert, andererseits läuft man Gefahr, uninteressant für den Partner zu werden, da man scheinbar keine eigene Meinung und keine eigenen Vorlieben hat.
    Von daher auch hier der Tipp: gern ausprobieren, aber sich ernsthaft selbst fragen: Wenn zwischen uns Schluß wäre, würde ich das auch weiterhin noch machen/haben wollen?

  • Ich kann diesen Beitrag sehr gut nachvollziehen. Ich stecke gerade mittendrin im beschriebenen Rauschzustand. Ich kann mich auf nix konzentrieren, stehe neben mir und bekomme Max nicht aus meinem Kopf ;-)

    Es hat mich voll erwischt, obwohl ich gerade erst bei der Neuausrichtung meines Lebens bin. Ich bin seit April 2012 geschieden, mein Ex-Mann hat noch immer nicht alle Sachen aus meiner Wohnung ausgeräumt und ich genieße gerade meine wiedergewonnene Freiheit.

    Ich finde die beschriebenen Regeln als sehr hilfreich. Ich selbst bin in der glücklichen Lage, jetzt keine übereilten Entscheidungen treffen zu müssen:
    1. ich bin gerade geschieden und mir nicht einmal sicher, ob ich jemals wieder heiraten möchte,
    2. ich habe eine Tochter und glaube, damit meine Familienplanung, was leibliche Kinder betrifft, damit abgeschlossen zu haben
    3. ich habe eine belastungsfreie Eigentumswohnung, die ich gerade ohne große Verluste durch meine Scheidung gebracht habe
    4. Max lebt in der gleichen Stadt, ist selbst bereits geschieden und hat 2 Kinder
    5. Zusammenziehen ist derzeit kein Thema

    An alle frisch Verliebten:
    Genießt die Zeit und verschiebt wichtige Lebensentscheidungen auf später !!!

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