Unser Leben ist oft vollgestopft mit Dingen, die nichts zu unserem Glück und unserer Lebensqualität beitragen. Wir besuchen Verwandte, die wir nicht leiden können, sind Mitglied in einem Verein, der uns nur noch nervt oder schauen jeden Abend 2-3 Stunden fern, um abzuschalten.
So tröpfelt unser Leben dahin, bis wir irgendwann feststellen, dass schon wieder 10 Jahre vergangen sind, ohne dass wir unseren Träumen und Wünschen näher gekommen sind.
Vielleicht haben Sie davon die Nase voll? Wenn ja, können Sie heute anfangen, etwas zu ändern.
Stellen Sie sich einmal vor, Sie widmen jeden Tag 15 Minuten Ihrer Zeit einer Sache,
Stellen Sie sich vor, Sie tun jeden Tag eine Kleinigkeit für Ihre Wünsche und Ziele, so dass Ihr Leben ohne große Anstrengung immer schöner und besser wird.
15 Minuten pro Tag – das kann jeder von uns in einem noch so vollen Zeitplan unterbringen. 15 Minuten pro Tag, an dem Sie sich Ihren persönlichen Wünschen, Träumen und Zielen Schritt für Schritt nähern, also den Dingen, die Ihnen wirklich wichtig sind.
Klingt das für Sie sinnvoll? Wenn ja, dann ist jetzt wahrscheinlich der perfekte Zeitpunkt, um sich die ersten 15 Minuten zu nehmen.
Eine mögliche Vorgehensweise wäre jetzt:
Was tun Sie in Ihren 15 Minuten?
01.02.2007 • Kategorie: Glück + Zufriedenheit • Von: Ralf Senftleben
kiki02 schreibt am 01.02.2007 11.21
Hallo !!
Also ich weiss nicht so recht was ich dazu sagen soll. Ich hatte immer Ziele und jetzt bin ich in zwei wochen 30ig und hab nun die volle Kries, weil ich ein Ziel für mich sehr wichtiges Ziel nicht erreicht habe. Und da frag ich mich jetzt ist es wirklich so gut sich Ziele zu setzen. Auf der einen Seite ja auf der andern Seite wie geh ich damit um wenn ich ein mir sehr wichtiges Ziel nicht erreicht habe.
Mein wichtigstes Ziel war seit ich 12 Jahre bin immer eine Familie zu haben und glücklich zu sein alles andere ergibt sich dann schon von selber und nun. Ich hab mir das so vorgestellt das ich so zwischen 25 und 30 ein Kind haben möchte und verheiratet bin. Verheiratet war ich nu bin ich geschieden hab mit meinem Ex-Mann gott sei dank keine Kinder aber ich fühle mich jetzt als richtiger Versager. Frag mich und was kommt nun....meine innere Uhr Tick bin seit meiner Scheidung vor drei Jahren in ein tiefes loch gefallen und sehr depressiv. Nehme nun Antidepresiva und geh zu einer Therapeutin. Ich habe seit zeieinhalb Jahren wieder eine Beziehung und er ist der absolute Traummann und er muss auch sehr viel mit mir mitmachen find ich zumindest, weil ich mich oft selber nicht ausstehn kann und am liebsten von mir davon laufen würde.
Tja jetzt bin ich wie gesagt bald 30ig und hab das Gefühl ich werd nicht gebraucht wozu leb ich....hab keinen richtigen Lebensinhalt....weiss nicht wohin ich mich nu richten soll...was ich machen soll.... was ich überhaupt will....usw....
Ich glaub das reicht jetzt mal fürs erste. Soviel dazu....
Wolfgang Horbach [GlücksNetz] schreibt am 01.02.2007 13.04
Das mit den 15 Minuten täglich ist eine tolle Idee. Von der Zeit reicht das völlig. Aber es fehlt etwas Entscheidendes: das Know how zum Glück. Wenn ich nämlich täglich 15 Minuten an den falschen Zielen arbeite, ist das fatal.
Das Know how zum Glück gibt es hier: <a href="http:/www.gluecksnetz.de">www.gluecksnetz.de</a>.
katze schreibt am 01.02.2007 13.20
Hallo..
das mit den 15 Minuten ist bestimmt super.
Doch wo fängt man an, wenn man total am Boden und sehr verzweifelt ist Wenn man keinen Anfang und kein Ende mehr sieht?
Hubert schreibt am 01.02.2007 13.26
Der eingangs beschriebene Zustand betrifft sicherlich eine Vielzahl von Menschen in der heutigen Gesellschaft. Viele scheinen das Gefühl zu haben sie seien besonders betroffen, aber ich denke, auch das was kiki02 schreibt, ist viel weiter verbreitet, als man allgemein glauben mag. Das ist sicherlich kein Trost und nichts wird davon besser, aber es relativiert die Sicht auf die Dinge.
Was mögen die Gründe für derartige Entwicklungen sein?
Seit kurzem gibt es Vista, ein neues Betriebsystem für Rechner von Microsoft. Was hat das mit dem Menschen zu tun? Gut, der Mensch ist kein Rechner, aber vieles in unserem Leben läuft doch ab wie ein Programm und in diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Brauch ich ein neues Betriebssystem, oder laufen auf meinem Rechner einige unbrauchbare und unnötige Programme, die nur Ressourcen klauen? Soll meine Welt durch Vista bunter und schöner werden oder soll ich lieber meine derzeitiges Möglichkeiten ein wenig unter die Lupe nehmen und im Softwarekatalog des Lebens die Produktpalette einmal erneut durchsehen.
Vielleicht sind dabei zuviel Microsoft (Mainstream) Produkte und zu wenig Open Source Anwendungen, oder bin ich sogar in der Lage selber ein Lebensprogramm zu stricken.
Das setzt allerdings voraus, dass man sich intensiv mit den Programmen (Dinge die uns wichtig sind) auseinander setzt und sie kennen lernt. Es ist so, als wenn ich vor einem Buffet mit 100 Speisen sitze. Je weniger ich hiervon kenne, desto größer ist die Gefahr das ich danebengreife. Wenn ich meine neuen Programme schon genau kenne, sind 15 Minuten Anwendung täglich eine schöne Sache. Ansonsten würde ich die Zeit zunächst damit verbringen, nach den richtigen Programmen Ausschau zu halten.
Tina schreibt am 01.02.2007 15.44
Hallo Kiki02,
Deine Gefühle und Ängste kommen mir sehr bekannt vor. Mein Mann hat seit Jahren an diesen Ängsten und der Unzufriedenheit zu knappern. Wir sind glücklich verheiratet und bekommen im September ein Kind. Aber trotzdem ist er nicht glücklich. Ich glaube glücklich ist man erst wenn man seine eigene innere Einstellung zur Zufriedenheit gefunden hat. Wenn man wieder Freude an kleinen Dingen hat und darauf aufbauen kann. Davon zerrt man dann wenn es mal einen Tag gibt an dem man es wieder mal nicht gut hat. Unsere Ehe ist harmonisch und alles stimmt aber sein Problem ist die Arbeitsstelle die er wegen dem Elternhaus, dass wir irgendwann einmal erben werden nicht verlassen will. Weil er angst hat später, wenn wir in das Haus ziehen keinen Job mehr in der Nähe zu haben. Er ist Maschinenbauingenieur und Ingenieure sind meist in Grossstätten gesucht. Wir leben auf dem Land und möchten gerne bei unseren Familien wohnen bleiben. So hat jeder seine Probleme. Aber man sollte vielleicht diese Probleme mit Kleinigkeiten durch den Tag verschönern.
Annette schreibt am 01.02.2007 20.30
Liebe Kiki02,
die Zahl 30 existiert vor allem in deinem Kopf (und auch im Kopf vieler anderer Frauen). Aber es ist eine Zahl, die frau sich selbst setzt. Wer sagt dir, dass du nicht mit 35 Jahren eine ganz glückliche Mutter sein kannst? – Ziele kann man nur für sich allein aufstellen. In diesem Fall hast du einen zweiten mit in dein Konzept eingeplant. Das Ziel ein Kind zu haben ist meiner Meinung nach schöner, wenn man es sich zu zweit setzt.Auch für das Kind. Und für ein Kind ist es schöner eine Mutter zu haben, die sich auch ohne dieses Kind an ihrem Leben erfreut. Ansonsten wird das Kind Ersatz für das eigene Leben. Das halten Kinder kaum aus.
Wie wäre es, wenn du dir bewusst die 15 Minuten nähmest, um zu einem ganz kleinen Glück zu kommen. Sei dankbar, dass du ein Dach über dem Kopf hast und nicht im Krieg lebst. Versuche jeden Tag, wenigstens 15 Minuten lang all das wahrzunehmen, was um dich herum positiv ist. Oder versuche, wenn du nichts Positives sehen kannst, nur wahrzunehmen, was ist. Schau dir 15 Minuten lang die Wolken an. Oder besuch einen Tierpark und sieh einem Tier zu. Ohne Wertung. Einfach nur sehen, was ist. Oder male täglich 15 Minuten einfach mit der Farbe, die du gerade in dir siehst. Es ist ein Anfang. Und glaube mir, ich bin 45 und das Leben ist auch jetzt noch schön.
Brigitte schreibt am 01.02.2007 21.25
15 Minuten pro Tag? (D. h. 23 Stunden und 45 Minuten nicht für´s Glück leben?) Aber es stimmt: im Alltag sind es oft die wenigen Minuten, die das Leben ausmachen.
Der Moment in den Armen eines geliebten Menschen, das unerwartete Lachen, Begegnungen, Gespräche, Zusammensein, etc.
Was waren meine Lebensziele?
Gesundheit, Familie, Beruf, eine Weltreise...
Ich kann mich insofern glücklich schätzen, dass diese Träume wahr geworden sind (@kiki: die erste ehe war leider auch ein flop). Doch Glück ist nicht immer das, was man sich selbst schafft. Manchmal gibt es Dinge, die ich nicht beeinflussen kann. So ist meine eine Tochter schon seit zwei Jahren schwer krank und aus der Weltreise (die ich vielleicht mal machen werde, die mir aber momentan gar nicht wirklich wichtig ist)wurden tausende von Kilometern zum Krankenhaus, bzw. zur therapeutischen Einrichtung und zurück.
Heute habe ich sie wieder besucht. Das waren drei Stunden Glück. Und zu Hause waren mein Mann und meine andere Tochter und das Glück ging weiter. Glück ist – glaube ich – auch dankbar für das sein können, was das Leben mit sich bringt.
Jeder Augenblick zählt! Das Leben findet immer hier und jetzt statt.
ellen schreibt am 02.02.2007 09.48
Hallo,
ich habe mir die oben stehende Kommentare einmal durchgelesen, es fällt mir auf, das mal wieder nur Frauen dort schreiben.
Ich selber bin 43 Jahre, obwohl es egal ist wie alt man ist, die Erfahrung des Lebens spiegelt sich in der Seele und damit in der Ausstrahlung wieder.
Liebe Kiki02 es hört sich nicht gut an.. zwar hast Du einen guten, netten Mann gefunden, doch irgendwo bist Du mit deinem Leben unzufrieden.. Warum?? Sag jetzt bitte nicht weil Du noch kein Kind hast. Versuch doch einfach dich an dem zu Erfreuen was Du hast, Du bist Gesund, Du hast einen guten Mann, der Dich versteht und Dir hilft. Gehe mit Ihm oder auch alleine spazieren, jeden Tag und halte die Augen auf nach Kleinigkeiten, erfreue Dich wenn Du eine Blume siehst, versuch diese später deinem Mann zu beschreiben, welche Farbe, welche Blätter hatte Sie, wo stand Sie, war es ein Meer von Blumen oder stand Sie alleine da.. und wenn Du dies jeden Tag machst, dann wirst Du merken, das Du auf Kleinigkeiten mehr achtest, auch in Deiner näheren Umgebung. Vor allen Dingen sieh es positiv, dreh alles positiv. Egal was jemand sagt oder tut, siehe etwas positives und lerne daraus.
Leider weiss ich gut wovon ich rede. Meine erste Ehe ist vorbei, aber dadurch habe ich meine Freiheit wieder erlangt, nicht nur Arbeiten und Hausfrau.. wir wollten auch mit gewallt Kinder haben und alles ist unter diesem Druck kaputt gegangen. Ich habe mir einen Hund gekauft, der mir sehr viel Liebe schenkte ich mit Ihr sehr viel in der freien Natur war und gelernt habe diese mit offenen Augen zu sehen.. heute sehe ich zuerst das Reh und dann meine Hündin (zwar überhört sie mich dann.. :-)) Allein sein bedeutet noch lange nicht das Ende, lerne das Du auf andere Menschen zugehst, dazu hilft auch ein Hund. Man wird oft angesprochen.
Zur Zeit stecke ich selber wieder in vielen angefangenen Baustellen.. familiär und beruflich. Mir steht das Wasser schon bis Oberkante Augenbrauen, aber deswegen werde ich nicht ins Trauerfass fallen, natürlich gibt es bei mir auch Tage wo ich vor mich hinweine, dann gehe ich spazieren, joggen und laufe mich frei (hilft auch sehr gut). Ich wünsche Dir die Kraft jeden Tag diese 15 Minuten für Dich zu bekommen und die Kraft das Leben positiv zu sehen, dann wirst Du in spätestens 2 Jahren über den ganzen Kramm lachen. PS Lass die scheiss Tabletten weg, versuche es wenn Du denkst Du brauchst etwas mit Homöopathie oder Bachblüten Therapie, das ist nicht so schädlich und macht nicht süchtig.
Liebe Grüsse und alles Gute
Ellen
... schreibt am 02.02.2007 13.19
Hallo Herr Horbach!
Vielen Dank für die Info zur Ihrer eigenen Site. Glück ist also kaufbar! Zumindest, wenn man dort Mitglied wird. Na prima! Wenn es so leicht ist...
Ihr Kommentar paßt nun leider garnicht zu dieser Seite und daß sie den Kommentar Ihrer Vorgängerin, die von Ihrem Problemen berichtet, so ganz und garnicht beachten und sich lediglich hier profilieren wollen, enttäuscht. Ein Blick auf Ihre Seite hat mir jedenfalls gereicht. Glück findet man dort nicht. Aber Geld wird man bestimmt los.
Ursula schreibt am 03.02.2007 06.26
Hallo
nun ich mache Folgendes:
Sabine schreibt am 03.02.2007 14.54
Was ist denn Glück überhaupt???
Wann fühlt sich ein Mensch glücklich?
Heute fiel mir kein Stein auf den Kopf – Glück gehabt?
Auf meinem Konto war genug Geld – Glück gehabt?
Wenn mein Untersuchungsbefund nächste Woche negativ ist, heißt dies für mich persönlich – Glück gehabt!
Wann seid ihr glücklich?
Es schrieb Samuel Johnson zum Thema Glück: "Die Hoffnung ist eine Form von Glück und vielleicht sogar das größte Glück, das diese Welt zu bieten hat!"
kiki02 schreibt am 03.02.2007 18.45
Hallo zusammen !!
Danke für euren lieben Kommentare. Ich fühle mich hier auf dieser Seite sehr wohl, weil hier sehr viele Menschen sind die mich verstehn und mit denen ich Erfahrungen austauschen kann und die mir ihre Tipps geben können. Aber vorallem freut es mich zu sehn und zu lesen das ich damit nicht so alleine bin, wie ich mich manchmal an manchen Tagen fühle.
Und Ellen, die Tabletten die ich nehme von denen kann ich nicht süchtig werden, sie haben mir sehr geholfen und ich muss sie ein halbes jahr nehmen sonst bekomme ich wieder einen Rückfall. (und darauf kann ich liebend gern verzichten) Mein Ziel ist es, dass ich im Sommer 2007 damit aufhöre und hoffe das ich dann auch wieder ohne Tabletten meine Depression meistere. Meine Therapeutin sagt ich bin auf dem besten Wege dazu.
Vielen Dank für alles liebe Grüße Kiki02
Milagro schreibt am 04.02.2007 19.22
mein Gott, was will ich denn noch? Ich bin fast 52 und das Leben ist – so wie es aussieht – fast gelaufen. Kein Job mehr, keine Kinder mehr. Keine Chancen, etwas Neues zu beginnen?
Ist es wirklich so, daß ich mir bereits jetzt den Sarg aussuchen muß?
Helga schreibt am 05.02.2007 05.50
Liebe Milagro!
Ich kenne Deine Gedanken!
Mußte vor 6 Jahren unvorhergesehen in Pension gehen und fiel in ein tiefes Loch.Auch ich dachte eigentlich habe ich mein Leben gelebt.
Inzwischen habe ich eine Sprachausbildung gemacht,spiele hier jede Saison bei einem Stück im Landestheater mit,ich fahre mit Hilfstransporten nach Rumänien und in die Ukraine,demnächst organisiere ich eine Fahrt nach Albanien und ich bin ehrenamtlich hier im Altersheim tätig,was mir großen Spaß macht.
Außerdem habe ich im Jahr 2006 35 kg abgenommen.
Für mich hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen und ich will nicht anmaßend sein aber ich bin glücklich,
Will damit sagen,daß jeder das Glück für sich und seine Situation finden kann
Helga
Meike schreibt am 05.02.2007 08.02
Ich lerne jeden Tag 15 Minuten spanisch, da ich irgendwann in dieses wunderschöne Land auswandern möchte.
Peter schreibt am 05.02.2007 08.30
Auch ich bin mir nicht sicher, ob es so sinnvoll ist, zahlreiche Ziele zu haben. Ich arbeite eigentlich mehrere Stunden am Tag an meinen Zielen, erreiche auch immer wieder welche. Dabei bin ich auch nicht unglücklich. Trotzdem habe ich das: "Hoops, schon wieder 10 Jahre rum und eigentlich hast du das Gefühl, dass dein Leben erst irgendwann in der Zukunft so richtig anfangen wird." Erst noch dies und dann noch das und dann wird es losgehen. Mittlerweile bin ich 36...
Ich denke, dass irgendetwas bei mir grundlegend anders werden muss (Ansprüche an das Leben nicht zu hoch schrauben, zufrieden sein, mit dem was man hat und nicht immer nach den Vorzügen der Vielzahl weiterer Möglichkeiten schauen, vielleicht auch Konzentration auf einige wenige Dinge).
Im Moment lerne ich z.B. Gedichte, jogge, mache Yoga, gehe in ein Fitnessstudio, habe ein paar philosophische Bücher auf meinem Schreibtisch liegen, habe zu zeichnen begonnen und kriege bald auch noch ein Klavier geschenkt.... Nebenher habe ich noch 3 Dinge und ein wenig Arbeit ;-) Alles schöne Dinge – aber in mir nagt der Zweifel, ob es meinem Glück nicht zuträglicher wäre, wenn ich dies nicht alles machen will...
Von daher wäre für mich vielleicht sinnvoller, die 15 Minuten täglich zu nutzen, um mir klar zu werden, worauf ich mich konzentrieren möchte?
Wolfgang Horbach [GlücksNetz] schreibt am 05.02.2007 10.35
@..., der/die seinen/ihren Namen nicht nennen wollte:
Glück ist nicht kaufbar, aber das Know how dazu. Außerdem gibt es beim Glücksnetz das Meiste gratis (kostenlose Basismitgliedschaft).
Als ich meinen Kommentar verfaßt habe, war ich definitiv der Erste. Erst gestern habe ich gesehen, dass der Kommentar von kiki02 vor meinem gespeichert ist. Warum weiß ich nicht.
@kiki02
Aus vielen ähnlichen Fällen weiß ich, dass Du da wieder raus kommst. Ein Blog-Kommentar kann natürlich keinen Therapeuten ersetzen. Wenn ich dir eine Empfehlung geben kann, dann ist es die, dir möglichst viel Bewegung zu verschaffen. Nach neueren Forschungsergebnissen hat körperliche Bewegung bei Depressionen die gleichen positiven Wirkungen wie Antidepressiva.
Was ich Dir noch anbieten kann: Wenn du mir deine E-Mail-Adresse an wolfgang@gluecksnetz.de zukommen läßt, schenk ich dir einen Gutschein fürs GlücksNetz.
Uschi schreibt am 05.02.2007 19.02
Hallo zusammen,
ich bekomme schon seit Jahren den tollen Newsletter, aber traue mich heute zum ersten Mal hierher.
Mein 15-Minuten-Tipp (der auch mal nur 5 oder 10 Minuten täglich dauern kann): Habe mir einen Tageskalender mit wunderschönem Zen-Einband gekauft und schreibe jeden Abend vor dem Schlafen gehen alles auf, was mich am Tag glücklich gemacht hat.
Dabei stehen Notizen über klitzekleine berufliche Erfolge neben aufbauenden persönlichen Gesprächen oder Telefonaten, ein wenig Zeit für mich selber oder meine Hobbies, die sonst immer dem Alltag geopfert werden, wie Harfe spielen, ein gutes Buch lesen oder ein wunderschöner Spaziergang in der Natur.
So schlafe ich jeden Abend mit positiven Gefühlen ein. Da ich depressionsgefährdet bin, ist dies eine Möglichkeit, das Leben mit all seinen Möglichkeiten durch das Aufschreiben bewusster wahrzunehmen.
Hubert schreibt am 05.02.2007 23.48
@Uschi
Sie sollten im Leben nicht so zaghaft und so zurückhaltend sein. Man hat fast den Eindruck, Sie stellen Ihr Licht unter den Scheffel.
Nur Mut! In den seltensten Fällen wird einem der Kopf abgerissen.
Gani schreibt am 06.02.2007 02.44
Hallo ihr Lieben,
man stelle sich einmal vor:
Da übt jemand Konzepte ein, um, glücklich zu werden.
Ich sitze hier vor dem PC und halte mir den Bauch vor Lachen.
Wann warst du glücklich als Kind?
Ja, GENAU SO geht das nämlich !!! (wenn du denn ein Konzept brauchst ...)
Glück entsteht durch NICHT DENKEN, durch "HINGABE" ans Leben.
Alles andere kostet zumeist Geld – und funktioniert nicht.
(Ach ja, es geht übrigens im Leben gar nicht um "glücklich sein". Es geht um ERFAHRUNGEN – egal, welcher Natur.)
Alles Liebe
Gani
meislein schreibt am 06.02.2007 20.42
Hallo Gani,
ich freue mich für Dich, wenn Du Dich Deinem Leben mit vollem Leib und Seele hingibtst und so Dein persönliches Glück findest.
Jedoch solltest Du nicht Dein Gegenüber, beurteilen, abwerten oder gar auslachen.
Gerade in unserer Gesellschaft stehen viele unter enorm großem Leistungsdruck, sei es im privatem oder beruflichem Bereich, das kann zu Sorgen, Ängsten,Depressionen und Störungen der eigenen Wahrnehmung führen. Diese Menschen suchen einen Ausweg, möchten glücklich sein und wieder leben, brauchen also die Hilfe von Aussen. In den wenigsten Fällen können Freunde und Familie helfen, viele Leidende trauen sich nicht im engsten Kreis darüber zu sprechen,oftmals wird noch nicht einmal der Arzt aufgesucht – sie ziehen sich zurück und gehen nicht aus dem Haus – meiden Freunde und Bekannte – das ist ein Teufelskreis und die wenigsten schaffen es von selber auszubrechen.
Seiten wie DIESE ! im anonymen Netz oder Foren geben Sicherheit und Hilfe zur Selbsthilfe, bauen auf, motivieren und zeigen Lösungsansätze, man kann auch nicht erwarten das dieser Service immer kostenlos ist. Manche Zeitgenossen bezeichnen dies als Geldschneiderei und das ein Herr Horbach hier nicht nur seine Meinung äußert, sondern durch einen Link ein wenig Interesse an seiner Homepage weckt ist sein gutes Recht, wenn der Betreiber dieser Seite dies billigt. Es steht jedem frei diese HP zu besuchen und für Dienste zu bezahlen, die dort angeboten werden – gleich welcher Art ! Niemand wird gezwungen !!! Jeder kann frei entscheiden- und diese freie Entscheidung- das zu tun was einem gut tut ( ob es etwas kostet oder nicht )ist schon der erste Schritt zur Freiheit, Selbstbestimmung und vielleicht zum eigen Glück.
Viele Grüße
Meislein
P.S. so, ich hoffe jetzt hast Du ausgelacht und bist in Deinem Leben um eine Erfahrung reicher :-) – ich wünsche Dir viel Glück !
Stefan schreibt am 07.02.2007 10.09
Hallo liebe Kiki02,
ich bin vor 4 Tagen auf diese Seite www.zeitzuleben.de gestossen und bin täglich mehrmals hier um mir einen Überblick über all die Tipps und Gedanken zu verschaffen die einem hier geboten werden.
So bin ich auf auf Deinen Kommentar gestossen und ich verstehe Dich sehr. Ich bin "zwar" ein Mann, aber auch ich habe exakt die gleichen Gedanken wie Du. Ich werde im Mai 44. Ich war 12 Jahre verheiratet und hatte leider auch keine Kinder. Seit fast 7 Jahren lebe ich nun in München, aber in diesen 7 Jahren hat sich nur wenig positives in meinem Leben ergeben. Klar ich bin gesund, habe einen guten Job, ein Zuhause in dem ich mich sehr wohl fühle. Das ist Grund genug glücklich zu sein. Ich bin es aber dennoch nicht. Warum? Ich habe zur Zeit keine Beziehung. Das liegt vielleicht auch daran das ich Angst davor habe mich wieder zu einer Frau zu "comitten" (blödes Wort, aber Du verstehst mich). Es mangelt sicher nicht an Chancen, aber die meissten Beziehungen sind nur für kurze Zeit. Nach 3-4 Monaten geht mir irgendwie die Kraft aus und das kann ich mir nicht erklären. Ich habe Angst vor Verbindlichkeit und/oder Verantwortung. Früher hatte ich das nie.
Somit habe ich auch das gleiche Gefühl wie Du: ich werd nicht gebraucht, für was lebe ich, habe auch keinen richtigen Lebensinhalt, keine Ziele, ich frage mich weiss ich überhaupt was ich will?
Ich war auch schon mal für 3 Monate beim Therapeuten, aber (ich bin Maschinenbauingenieur) ist mir das zu abgehoben und ich glaube nicht daran, das wenn ich in meiner Kindheit krame, die Erleuchtung für meine aktuelle Situation bekomme.
Ich mache es kurz. Ich glaube mir mangelt es an SELBSTWERTGEFÜHL. Ohne dem kann man grundsätzlich nicht glücklich sein. Somit muss ich versuchen meine "zerstörtes" Selbstwertgefühl aufzupeppeln. Wie weiss ich noch nicht. Ich denke da auch an einen evtl. persönliche Coach; keinen Psychologen! Ich frage mich auch warum mein Selbstwertgefühl am Boden ist? Diesen Prozess habe ich nicht bemerkt und er war scheinbar schleichend.
Ich wünsche Dir Kiki (und auch den anderen) alles Gute.
Stefan
kiki02 schreibt am 07.02.2007 10.50
Hallo Stefan!!
Danke für deinen Beitrag. Ich find es schade das du nicht zu einem oder einer Therapeutin gehn möchtest. Kann es sein das der oder die Therapeutin die du hattes nichts für dich war, dass soll es auch geben. Ich habe meinen Therapeuten auch gewechselt und nun bin ich mega froh das ich meine Therapeutin habe und ich muss sagen wir sind schon ziemlich weit gekommen. Und es hat was ich jetzt erkannt habe sehr viel damit zu tun wie du aufgewachsen bist wie dein verhältnis zu deinen Eltern war....usw...
Ich bin froh das ich das jetzt weiss und nun kann ich mich ans verarbeiten ran machen. Ich habe mittlerweile erkannt das bei mir sehr viel von der Kindheit her verarbeitet werden muss. Das ist nicht falsch. Ich würde dir wünschen das du den richtigen Therapeuten für dich findest und mit ihm arbeiten kannst.
Eins noch es ist mit 3 Montaten leider nicht getan mir wär es auch lieber wenn es schneller gehn würde, aber so muss ich halt auch oft mit vielen Schmerzen mich in Geduld üben. Und es ist nicht einfach Ängste und alte Wunden zu verarbeiten sie tun weh, aber ich hoffe irgenwann nicht mehr.
Viel Glück und alles Gute .
kiki02
Stefan schreibt am 07.02.2007 12.20
Hallo KiKi02,
danke für Deine Worte. Ich lehne einen Therapeuten nicht grundsätzlich ab. Aber wie Du schon sagtest vielleicht hatte ich nicht die/den Richtige/n. Wenn ich heute das Branchenbuch aufschlage, dann liegt eben genau darin die Kunst erstmal den Richtigen aus den 1000den zu finden.
Dir auch viel Glück und Alles Liebe.
Stefan
Lars schreibt am 07.02.2007 13.49
Hallo
ein Therapeut ist nichts anderes als ein Coach.
In der Tat richtig ist, den richtigen zu finden.
Ich bin bei nicht kassenärztlichen zugelassenen fündig geworden.
Vorher habe 2 oder 3 getestet, alle wollten mir ein Gruppenthetrapie aufschwatzen... wollte ich nicht.
Auch die jetztige sprach davon....denke, das gibts doch nicht, wieder der geliche Mist, den ich nicht will.
Aber diesmal dachte ich auch, probiers doch mal.
Und es ist wirklich gut und überrascht mich ziemlich oft, ebenso trägt es dazu bei alte Muster erstmal zu erkennen, und dann ggf. zu ändern und auch zu begreifen
Lars
Chrispie schreibt am 07.02.2007 23.41
Hallo miteinander,
was ist Glück?! Glück ist ein Zustand, indem man sich wohl und geborgen fühlt, indem man sich zufrieden fühlt, egal was man macht. Glück kommt nicht von alleine, Glück kommt nicht von anderen Personen, Glück ist kein Zufall, Glück kommt von einem selbst, Glück ist die Einstellung eines Menschen. Glück ist Liebe! Alles was negativ für Personen ist könnte auch Glück sein.... Einstellungssache! Alle Entscheidungen die DU machst sind richtig, solange sie wirklich von dir kommen. Nach einer Scheidung, wenn man sich von einer langjährigen Beziehung trennt, wenn man mit dem Auto versehentlich in den Graben fährt, wenn die Kinder ausziehen, wenn jamand stirbt.... was auch immer passieren mag, ganz einfach --> Glück gehabt...das ist Glück! Von denen man sich trennt, die sind es nicht wert geliebt zu werden, der Unfall, ich habe überlebt, mir geht es gut... Kinder gehen ihre eigenen Wege, viel Glück und derjenige der stirbt, hat Glück, derjenige hat das ewige Leben, keine Sorgen, keine Schmerzen, hat das ewige Leben, ihm geht es gut... er hat Glück! Es gibt wohl nichts auf der Welt, was unglücklich macht. Glück ist das inneren selbst! Man kann es haben oder auch nicht!... Einstellungssache!!! Diejenigen, die denken sie haben kein Glück, werden auch kein Glück haben....der Grund: weil sie so denken! So wie man denkt so ist man eingestellt! Nie wird ein anderer Schuld haben an meinen Gefühlen, den die Gefühle kommen von einem selbst, alle Gefühle... ob Zorn oder Liebe, es kommt von dir selbst....
Liebe Grüße an alle...
Stefan schreibt am 08.02.2007 10.49
Hallo Chrispie,
deine Worte klingen logisch. Kann wirklich sein das Glück eine Einstellungs- und Denksache ist! Danke für Deinen Beitrag.
Schöne glückliche Zeit
Gabi schreibt am 08.02.2007 12.05
Hallo,
mache gerade auch die Erfahrung, dass Glück "erlernbar" ist. In der Tat – fast alles ist Einstellungssache. Über die Meditation habe ich zu mir selbst gefunden. Ich sehe viele Dinge anders als vorher. Z.B. kann ich aus einem Sparziergang in der Natur eine enorme Energie schöpfen. Ich erlebe dies wie ein seelisches Bad – bin danach komplett gereinigt und habe den Kopf wieder frei. War auch eine lange Zeit depressiv. – Das ist Gott sei Dank vorbei. Aber ich tue auch ständig etwas dafür, dass es so bleibt! Viel Glück an alle – Gabi
Katrin schreibt am 08.02.2007 16.56
Ein herzliches Hallo an alle!
Der obige Beitrag hat es in sich und ich bewundere Euren Mut, hier diese wunderbaren und auch tragischen Beiträge zu schreiben. Normalerweise schreibe ich selten mal einen Kommentar, aber all diese Schicksale, die mich berührt haben, haben mich dazu BEWEGT, mich auch mal wieder zu beteiligen.
Mein Leben gestaltet sich auch immer wieder sehr schwierig und anstrengend. Mit den Männern will es nicht so recht klappen, das Geld reicht nie, ich habe allein die Verantwortung für meine Tochter und genug Nöte, dass ich allen Grund hätte, morgens mit Panikattacken aufzuwachen, was auch eine Zeit lang so war.
Nun hat sich meine Situation noch nicht wesentlich verbessert, aber ich kann ganz anders damit umgehen. Denn wie schon geschrieben, fängt das Glück im Kopf an. Ich bin auch sehr anfällig für Depressionen, schon allein weil meine finanzielle Situation schon seit Jahren sehr schlecht ist. Das bedeutet kaum Freizeitaktivitäten, kaum Freunde, kein Luxus und kein Urlaub seit Jahren. Unter dieser Situation habe ich sehr lange gelitten. Fühlte mich arm und als Opfer. Aber nun nehme ich mein Leben wieder in die Hand und trainiere die Glücksmuskeln in meinem Hirn. Und genau da kommen wir nun zu den 15 Minuten täglich. Ich beschäftige mich täglich eine gewisse Zeit mit dem Glück. Mit Dingen, die mich erfreuen, erheitern, aufmuntern, zum Lachen bringen, auch zum Weinen, weil ich endlich wieder eine schöne Emotion hatte. Vor allem wenn ich auch andere ein bisschen froher machen kann, fühle ich mich wie eine voll aufgeladene Batterie. Deshalb habe ich nun eine gute Kombination für mein "Glückstraining" gefunden. Ich befasse mich jeden Tag mit meinem www.gluecksportal.net. Das bringt mich in gute Laune und andere finden vielleicht auch etwas, was sie für sich und ihr Lebensglück verwerten können.
Ich merke, dass ich allein durch die Beschäftigung damit, und wenn ich nur einen kurzen Beitrag für meinen Blog schreibe, komplett von meinen Alltagsherausforderungen (nicht mehr Kampf wie früher) abschalten kann und mich energetisch auflade. Ich bin davon überzeugt, dass mich dies auch langfristig im Außen, auch im Materiellen anheben wird. Aber ich warte nun nicht mehr darauf, sondern kann auch ohne Urlaub und Freizeitvergnügen (kein Kino, kein Ausgehen!!) glücklich sein.
Es ist eine tägliche Aufgabe, aber der Lohn ist wunderbar! Ich hoffe, dass ich ein bisschen Mut gemacht habe, denn ich weiß was sich hinter dem kleinen Wort Krise verbirgt. Aber nutzt Eure Krisen, gestärkt werdet Ihr daraus hervorgehen, auch wenn erst mal nicht klar ist, in welcher Art und Weise.
Ganz viel Liebe in Eurem Leben Euch allen wünscht Katrin.
Janka schreibt am 11.02.2007 17.22
Hi Stefan!
Die Wahrscheinlichkeit den "richtigen" Therapeuten zu finden kannst Du erhöhen, wenn Du Dich nur noch unter den Verhaltenstherapeuten umschaust. Ich habe jahrelang mit dem "in der Kindheit kramen" zugebracht, das hat meine Depressionen und Ängste nur verschlimmert. Erst seit ich mit der kognitiven Verhaltenstherapie angefangen habe, geht es mit besser.
Ein Verhaltenstherapuet ist eigentlich wie ein Coach. Es gibt im Internet Suchmaschinen für die Therapeutensuche. Google doch mal nach "Therapeutensuche" oder "Therapiesuche", dann müsstest Du eigentlich so eine Suchmaschine finden, die Dir einen Verhaltenstherapeuten in Deiner Nähe raussuchen kann.
Viel Glück!
Gruß,
Janka
Stefan schreibt am 11.02.2007 22.21
Hallo Janka, Glück ist das es Menschen wie Dich gibt die sich den Worten anderer annehmen und liebe aumunternde Worte schreiben. Ich danke Dir dafür und werde Deinen Tipp ausprobieren.
Dir auch alles Liebe.
Stefan
ct schreibt am 13.02.2007 12.00
Hallo an Alle :)
habe mir die Kommentare durchgelesen und mir Gedanken gemacht, komme aber leider nicht dazu, einen kleinen Beitrag hier zu verfassen.
Ich habe auf jeden Fall für das erste einige Links die vielleicht ganz interessant für das Thema sind:
Was ist Glück:
www.rbb-online.de/_/zibb/beitrag_jsp/key=5272453.html
desweiteren:
Gedanken positive wie negative manifestieren sich:
D:\-meine_Daten\Ordner\hobby\eric r kandel\3sat_online – delta.htm
Einige mentale Auseinandersetzung zum Thema Leid aus der Sicht des Buddhismus, was für den Laien vielleicht etwas hochgestochen/ fremd sind:
www.buddhismus-schule.de/downloads/downloads.html
-> die 3 Arten von Leid.
Bin gespannt ob ich hier noch Feedback erhalte.
(Weil der Blog ja nicht mehr auf der Startseite von Zeit zu Leben steht)
Werde hoffentlich nächste Woche Zeit finden um etwas zu schreiben. Muss nämlich wiedermal für Prüfungen lernen :) / :(
Kontaktmöglichkeit (Yahoo Messenger ct_ct45)
Wünsche Euch Zufriedenheit.
ct schreibt am 13.02.2007 12.11
Upps:
Korrektur:
Gedanken positive wie negative manifestieren sich:
www.3sat.de/3sat.php?/delta/92778/index.html
Friedrich schreibt am 20.02.2007 20.29
Ich bin schon etwas schockiert, was diese "15 Minuten" zum Glück und mehr Lebensqualität ausgelöst haben. Wenn ich genau hinsehe, suchen fast alle nach irgendwelche Krücken außerhalb ihrerselbst, um ihr Glücklichsein zu erreichen. Ich weiß nur aus eigener Erfahrung, dass wir das Glück erst dann auch im Außen finden können, wenn wir mit uns selbst im Reinen sind, wenn wir mit uns selbst glücklich sind, dann ziehen wir automatisch auch das Glück im Außen an und es wird uns finden. In diesem Sinne verstehe ich auch die Beiträge von Annette und Brigitte, habt meine volle Zustimmung!!!
Mit besten Wünschen
Friedrich
Bea schreibt am 21.02.2007 18.44
Hallo Ihr Lieben
Das mit dem Glück ist schon so eine Sache. Ich habe lange mit mir und meiner Welt gehadert. Alles ging an mir vorbei, habe ein Leben gelebt, das von so vielen Dingen gesteuert wurde. Habe Kompromisse gelebt und immer versucht allen gerecht zu werden. Hauptsache die Kinder, der Mann sind zufrieden.Dabei habe ich mich völlig aus den Augen verloren, ein Leben gelebt, welches nicht meines war. Ich mußte erst schwer krank werden, um zu erkennen, das nicht andere für mein Leben verantwortlich sind sondern ich selber! Ich bin dann nach meinem Krankenhausaufenthalt gepilgert. Raus aus dem Trott und habe mich auf die Suche nach meinem Glück und meiner "Mitte" gemacht. Und siehe da. Jeder trägt sein Glück in sich.Man traut sich nur leider oft nicht auf seine innere Stimme zu hören. Man muß sich und seine Seele pflegen! Es braucht nicht viel! Auf meinem Pilgerweg habe ich ein Spruch gefunden."Wenn du immer das tust,was du immer getan hast,wirst du auch das bekommen, was du immer bekommen hast "! Also nur Mut!!
Alles Liebe Bea
ct schreibt am 25.02.2007 05.34
"Wenn du immer das tust,was du immer getan hast,wirst du auch das bekommen, was du immer bekommen hast!"
Ein schöner Spruch Bea.
Dazu ist mir noch diese Autobiographie eingefallen :)
Sogyal Rinpoche
Autobiographie in fünf Kapiteln
1. Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren… Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.
2. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es lange, herauszukommen.
3. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein – aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiss wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.
4. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.
5. Ich gehe eine andere Straße.
Leander Diedrich schreibt am 23.03.2007 17.34
Man kann nicht glücklich werden, wenn man dem Glück hinterherjagd.
Man kann nicht glücklich werden, wenn man sich "Glück" als Ziel setzt.
Thomas Klüh schreibt am 16.04.2008 19.35
Es hilft auf jeden Fall, wenn man sich mit dem Glück beschäftigt und der ganzen Sache eine gewisse Priorität einräumt. Diese 15 min. verändern langfristig die Wahrnehmung der Dinge und damit auch das Glücksempfinden.
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Was hilft einem dabei, das Leben in die Hand zu nehmen? Wie kann man sich selbst dabei unterstützen, selbstverantwortlich zu leben? Um diese Fragen geht es hier und dazu schreibe ich Ihnen regelmäßig ein paar Ideen und Gedanken auf.