"Man soll das Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd.
Wenn man es allzu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen."
Aus einem Gedicht von Erich Kästner
30.12.2009 • Kategorie: Inspiration • Von: Tania Konnerth
Sonja schreibt am 30.12.2009 23.08
Es gab Zeiten, da steckte ich dreiviertel meines Tages in einen Stundenplan und stellte fest: es geht schlecht, ich laufe hinterher. Dann lebte ich Monate vor mich hin und unterschwellig blieb das Gefühl von: zuwenig erreicht. Es gab auch Zeiten, da konnte ich mit meinen Plänen mithalten und Punkt für Punkt abhaken und neue Punkte hinzufügen. Die richtige Beladung des Pferdes (um im Bild zu bleiben) ist wohl von Tag zu Tag verschieden, und es gilt für mich, auf die Bedürfnisse jedweder Situation Rücksicht zu nehmen.
Wenn ich immer nur das tue, was gerade leicht von der Hand geht, bin ich immernoch weit gekommen, auf Leistung und Zufriedenheit bezogen. Soll heißen: nichts erzwingen, von nichts und niemand, keine überladenen Pläne, sondern das Ergreifen und Aufnehmen, was von sich aus gegeben wird, immer verschieden, mal mehr, mal weniger, trotzdem stetig. Dass Energie kommt, kann man Erwarten, das ist für mich kein Fordern. Jedes Lebewesen, jeder Mensch gibt immer sein Bestes, daran glaube ich.
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