Sich selbst (grundlos) fertig machen?

„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“

-- Deutsches Sprichwort

Eines weiß ich von mir selbst nur allzu gut: Eine exzellente Strategie, sich das Leben schwerer als nötig zu machen, ist ein strenger Perfektionsanspruch. So bin ich früher z.B. davon ausgegangen, dass man etwas entweder gut kann oder man sollte es gleich lassen. Wenn mir also eine Zeichnung  nicht gleich auf Anhieb oder wenigstens beim zweiten oder dritten Versuch gelang, buchte ich das unter „Kann ich nicht!“ ab und traute mich gar nicht mehr, es nochmal zu probieren. Oder wenn ich etwas nicht gleich verstand, fühlte ich mich zu dumm und buchte das als Beispiel für meine Fehlbarkeit ab.

So ging ich durch die Welt mit dem Gefühl, dass es so viele begabte Menschen gibt, die unendlich viel toller sind als ich und dass ich nicht wirklich viel kann – ergo auch nicht viel wert sein kann.

Kein schönes Gefühl.

Das ging so, bis ich eines Tages etwas ganz Wichtiges begriff: Dass gute Leistungen nicht vom Himmel fallen, sondern dass hinter ihnen fast immer viel Arbeit und viele, viele, viele Versuche stecken.

Maler malen Hunderte von Bildern, bis sie anfangen „gut“ zu werden. Fotografen machen in einer Sitzung Hunderte von Fotos, bis der perfekte Schuss geklappt hat. Sportler trainieren täglich viele Stunden, bis sie in der Lage sind, die Leistungen zu bringen, die sie gut machen. Warum glaubte ich denn da, ich müsste etwas aus dem Handgelenk schütteln können und fühlte mich darüber auch noch schlecht, weil ich genau das nicht konnte?

Der Knackpunkt liegt darin, dass wir oft nur auf das Ergebnis schauen, nicht auf den Weg, der dorthin geführt hat. Wenn Sie ein Gedicht lesen, dass lesen Sie die Endfassung, Sie sehen aber nicht all die zerknüllten Blätter, als die Fehlversuche, all die Änderungen, die es gebraucht hat, um genau diese Kombination aus Worten aufs Papier zu bringen, die uns dann so berührt. Wenn Sie einen Schachweltmeister spielen sehen, bewundern Sie sein strategisches Denken, aber Sie denken nicht daran, dass er vielleicht schon als Kind Stunde um Stunde Schach spielte, während Sie mit anderen Kindern auf der Wiese tobten. Und wenn jemand uns mit seiner wunderschönen Stimme verzaubert, dann denken wir nicht an all die langen Stunden Tonleiter- und Atemtraining, die investiert werden mussten, um diese Stimme zu erreichen.

Seitdem ich mir klar gemacht habe, dass gute Leistungen immer ein Ergebnis von Arbeit und Training sind (Talent gehört auch dazu, aber ich möchte fast behaupten, dass das Sahnehäubchen ist und dass man auch ohne Talent durch Training und Arbeit sehr weit kommen kann), bin ich lockerer und weicher in meinem Anspruch an mich selbst geworden.  Wenn ich mich dabei erwische, dass ich so etwas zu mir sage, wie „Darin bist du echt eine Niete.“ dann frage ich mich einfach, ob ich diese Sache doll genug können will, dass ich bereit bin, dafür richtig etwas zu tun. In fast allen Fällen sage ich „Nein“ und kann dann die Leistung bei dem anderen bewundern, ohne mich selbst länger dafür fertig zu machen.

Ich habe meine eigenen Bereiche, in denen ich gut bin und ich weiß auch, was ich dafür getan habe. Auf sie bin ich stolz und aus ihnen schöpfe ich heute mein Selbstbewusstsein.  

Überlegen Sie mal: Was haben Sie sich erarbeitet? Worin sind Sie inzwischen richtig gut? Und, wenn Sie etwas haben, was Sie auch gerne können würden: Wie viel sind Sie bereit, dafür zu investieren an Zeit, Kraft und Energie?

22.07.2008 • Kategorie: Glück und Zufriedenheit • Von: Tania Konnerth

Kommentare lesen und schreiben Kommentare

Autor landtraum schreibt am 22.07.2008 08.53

Ein Thema, was sich an das gestrige Thema Freiheit anreiht und mich noch immer mit dem Schleier von Traurigkeit umhüllt.

Erarbeitet und viel gearbeitet – ja.
doch das Wissen richtig einzusetzen, um zum richtgen Ergebnis zu gelangen, was heisst davon leben zu können, dies kann ich nciht gut.
Das Beste zu wollen, etwas dafür zu tun, heisst wohl nicht, dass mein Bestes gut genug ist.
Mein Lohn der Arbeit somit nicht im materiellen Bereich lag, das ideelle Feedback, was zurück kam, mich glauben lies, nach wegen zu Suchen, weiter zu machen, auf dem richtigen Wege zu sein, um auch den materiellen Bereich einfach lebenswert gestalten zu können, ist ja die Basis alles Weiterkommens.

Dann bin ich wohl nicht auf dem WEg, meine Berufung zu finden, sondern sollte akzeptieren, dass nicht jeder ein Sieger sein kann.

Bleibt somit die Frage, was kann ich gut.
wohl immer wieder die Kraft zu finden, nach neuen Wegen zu suchen...
Schade, wenn ich einen Traum aufgeben soll, weil mir nicht die Zeit bleibt, das Handling der wohl dafür nötigen Werkzeuge im Tun zu lernen, das er noch REalität werden kann.

wenn jeder Mensch seine eigene Aufgabe im Leben hat,
welche wurde mir dann zugedacht? Was bleibt von mir Gutes in dieser Welt zurück, wenn meine Zeit war.

Dann hoffe und vertraue ich darauf, dass mir die WEisheit noch zueilt, dies herauszufinden.

Ich weiss nur eins, dieses traurige Gefühl mag ich nicht. Es raubt Energie und Zeit am tun, weil sich die Gedanken dazwischen schieben und Karussell fahren.

Autor Almut schreibt am 22.07.2008 20.59

Hallo Tania,
ich finde es gar nicht so schlimm, wenn ich etwas gar nicht kann. Ich hadere vielmehr mit den Dingen, die ich gerade so gut beherrsche, dass ich weiss, ich kann es nicht wirklich gut. Und noch schlimmer – selbst wenn ich viel investiere, werde ich es wahrscheinlich nie so gut können, wie ich gern möchte. Zum Beispiel reiten (mit dem Thema kannst Du ja was anfangen): Um es wirklich zu "können", müsste man so oft wie möglich reiten – am besten täglich und viele verschiedene Pferde, also professionell – und das hat wiederum viele Schattenseiten, wenn man nicht gleich als Einzelkämpfer anfängt, was eher unrealistisch ist.
Deine Überlegungen finde ich trotzdem sehr gut, und ich werde versuchen, ein bisschen weniger streng mit mir zu sein.
Herzliche Grüsse, Almut

Autor Luise schreibt am 22.07.2008 21.37

Ja, das kenn ich auch: es muß alles gleich sofort gehen und dabei natürlich perfekt sein. Klar kann ich mir verstandsmäßig sagen: das ist Quatsch, keiner ist perfekt, alle müssen für ihren Erfolg hart arbeiten. Aber, wir sehen diese Arbeit nicht, erfahren sie nicht, können sie so auch nicht aufnehmen und sehen nur das Ergebnis – Schwupps ist es da! Einfach so. Na dann muß es bei mir doch auch so gehen.

Was habe ich mir erarbeitet, worin bin ich richtig gut?
Ich kann ganz vieles, aber nichts richtig gut. Ich konnte nie lange genug an einer Sache dran bleiben. Wenn ich mich für eine Sache entscheide, heißt es gleichzeitig sich gegen andere zu entscheiden – und es gibt doch so viele interessante Dinge im Leben .... Ja, was ist meine Aufgabe hier auf Erden? Hab schon viel darüber nachgedacht, bin aber noch zu keinem zufriedenstellendem Ergebnis gekommen.

Ist es nicht auch etwas: Vielseitigkeit, Neugierde auf Neues, (kann man auf Altes neugierig sein?)

Leider ist unsere Gesellschaft anders ausgelegt: Leistung zählt, am Besten Spitzenleistung; nur der Beste gewinnt. Wenn man es da zu etwas bringen will, muß man das Spiel mitspielen.

Schön ist, das wir nicht so genau wissen, was am Ende zählt. Das einzige was wir sicher wissen: die materiellen Dinge können wir nicht mitnehmen.

Also weiter nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel!

Autor mika schreibt am 23.07.2008 02.58

Hallo Tanja,

vielen Dank für diese schönen menschlichen und wahren Worte.

Liebe Grüße
Mika

Autor Michael schreibt am 23.07.2008 11.22

Mir fällt auf diese Frage was ich mir erarbeitet habe NICHTS ein. Genau so wenig, wie auf die Frage, was ich gut kann. Die wurde mir schon vor 9 Jahren gestellt und ich habe immer noch keine Antwort für mich darauf gefunden. Ich müßte mir ja erstmal die Charaktereigenschaften Geduld, Fleiß, Gelassenheit und Ehrgeiz ERARBEITEN um mir dann anschließend weiteres zu erabeiten. Ich könnte echt schier verzweifeln wenn ich solche fragen lese. Seid mehr als 9 Jahren grübele ich über solche Fragen nach und finde keine Antwort für mich was mich ausmacht, welche positiven Eigenschaften, was ich kann oder mir erarbeitet habe Nichts habe ich mir erarbeitet. NICHTS, NICHTS und nochmal NICHTS. Vielleicht sollte ich es einfach mal sein lassen solche Seiten und Ratgeber zu lesen wie ein guter Freund von mir. Der liest sowas auch nicht und dem gehts bestens. Ja auch im mich selber fertigmachen bin ich Europameister. Aber eben NICHT grundlos.

Autor Max schreibt am 23.07.2008 13.19

Hallo Michael,

gibt es denn gar nichts, was du gerne tust?
Gibt es keine Tätigkeit, die dir so viel Freude macht und dein Denken voll und ganz in Anspruch nimmt?
Wenn dir dazu nichts einfällt, dann probiere doch einfach die verschiedensten aktiven!!! Beschäftigungen aus. Dazu brauchst du weder Geduld, noch Gelassenheit oder Ehrgeiz oder so. Nur Spaß und Freude. Das andere kommt dann normalerweise von ganz alleine. Ob dir Kuchen backen oder Essen oder Wandern oder Kultur, Geschichte oder sonst was Spaß gibt. Alles kann dir helfen deinen Weg zu finden.
Im übrigen geht es mir auch meistens nicht besonders gut, wenn ich mich mit Ratgebern beschäftige.
Grüße Max.

Autor Michael schreibt am 23.07.2008 14.20

Es gibt genug was ich gerne mache aber wenn ich zum Beispiel gerne in der Natur oder im Cafe bin, kann ich wohl schlecht sagen ich kann gut spazieren gehen oder ich kann gut Kaffee trinken.

Autor Max schreibt am 23.07.2008 14.39

Hallo Michael,
vielleicht kannst du deine Liebe für die Natur oder für die Bewegung mit anderen teilen oder an andere weitergeben.
Vielleicht kennst du dich mit Kaffesorten, Eissorten oder Kuchensorten gut aus und du könntest das Wissen nutzen, um anderen eine Freude zu machen. Vielleicht bist du ein besonders netter Mensch, der anderen Freude schenken, oder ein guter Freund sein könnte.
Das sind die Dinge, die dem Leben Sinn geben. Deine Aufgabe im Leben ist es, ein wenig von dir und deiner Persönlichkeit weiter zu geben. Wie viel du weiter gibst, entscheidest du und kein anderer. Aber alles was du weitergibst, auch die kleinste Kleinigkeit bleibt dieser Welt erhalten. Tu einfach was Gutes und habe nie Angst, dass du zu viel oder zu wenig gibst. Nur du entscheidest.
Grüße Max.

Autor Thomas schreibt am 23.07.2008 17.15

Vielen Dank für diesen Artikel!

Ich gehöre auch zu den "Perfektionisten", die (bewusst oder unbewusst) meinen, es müsste immer alles auf Anhieb perfekt funktionieren. Und wenn nicht, dann kommen die Selbstzweifel...

Leider ist es nicht so einfach, dieses Verhalten zu ändern. Die meisten von uns dürften diesen "inneren Kritiker" seit ihrer Kindheit in sich tragen. Damals waren es die Eltern, die geschimpft haben, wenn man etwas falsch gemacht hat ("falsch" im Sinne von: nicht ihren Erwartungen entsprechend). Und irgendwann haben wir dieses Schimpfen selbst übernommen und machen uns nun selbst fertig, wenn etwas nicht so funktioniert, wie wir es uns vorstellen.

Ich bin immerhin schon so weit, dass ich bewusst darauf achte, ob ich mir in bestimmten Situationen solche negativen Gedanken mache und dann versuche, gegenzusteuern.

Leider klappt es nicht immer und ich ärgere mich dann doch, dass ich dieses und jenes besser hätte machen können. Aber ich habe den "Kritiker" zumindest so weit im Griff, dass ich mich nicht mehr völlig fertig machen lasse.

Autor katrin schreibt am 23.07.2008 19.02

Im Geschäft will der Kunde "König" auch alles haben und das sofort. Wo kommt es her, wie wurde es gemacht, egal. Hauptsache es ist billig und bringt den schnellen Rausch. Die Sicherheit etwas zu haben. Mithalten zu können. Das ist die Reaktion auf das Gefühl Angst, Sinnlosigkeit.

Autor Michael schreibt am 23.07.2008 19.58

Ich wünsche mir einen Artikel mit einer WIRKSAMEN Strategie GEGEGN das machen von Millionen UNNÜTZEN hinderlichen Gedanken.

Autor Max schreibt am 24.07.2008 07.38

@Michael
Ich wünsche mir einen Artikel mit einer WIRKSAMEN Strategie GEGEGN das machen von Millionen UNNÜTZEN hinderlichen Gedanken.

Kurz und 100% wirksam:
Arbeiten aller Art!

Autor Carsten VH schreibt am 24.07.2008 13.38

Hallo Tanja,

Danke für diesen guten Artikel.
Der Perfektionist in mir macht mir das Leben schwer. Der Anspruch ist unerreichbar. Selbst, was ich in einem Moment gut finde, beurteile ich später nicht mehr so positiv. Denn die Situation hat sich geändert und ich habe hinzu gelernt.
Das ist eine böse Spirale nach unten.

Es fällt mir so leicht, zu sehen, dass Andere jetzt gut sind. Die Vorgeschichte, die Mühe, das Üben sehe ich nicht.

Was mir hilft oder geholfen hat?:
tun, Aktivität. Nicht vorher länger grübeln ob ich es kann oder nicht, sondern tun, machen. Und sich an dem Ergebnis freuen. Erfolge aufschreiben ( mache ich viel zu selten und da ist wieder mein Perfektionismus) und mir immer wieder vor Augen führen was ich schon alles geschafft habe. Ich habe jede Situation bisher bestanden. Jede! Ich lebe, ich habe es überlebt.
Und wenn ich lange genug suche, finde ich viele Erfolge. Große und kleine. Diese Erfolge kann ich meinem inneren Kritiker nennen. Immer wieder – und dadurch kann ich ihn leiser machen oder gar zum Schweigen bringen.

"Lieber ein lausiger erster Schritt, als perfekt gewartet" A.S.Pallas

Nun durch die Aktion und das bewußte Auf- und Annehmen des Erfolges komme ich aus dem Perfektionismus.
Dazu gehören die richtigen Ziele, die zu mir und meinem Leistungsstand passen. Zu große Ziele schaffe ich nicht, dann sehe ich wieder klein aus und fühle mich unwohl.

Das Alles ist mir nicht zu gefallen, sondern es ist ein Weg. Ich arbeite da immer wieder an mir und immer weiter.Auch ein Bereich, um weg vom Perfektionismus zu kommen

@Ratgeber
Ratgeber geben Rat
Ratschläge sind auch Schläge

Ich habe doch alle Freiheit, dass auf mich zu beziehen, was zu mir passt. Und das anzunehmen, was mir hilft. Wenn mich ein Ratschlag runter bringt, kann ich doch zu einem anderen Ratgeber gehen.






Autor freundin schreibt am 25.07.2008 10.24

„Leider ist es nicht so einfach, dieses Verhalten zu ändern. Die meisten von uns dürften diesen "inneren Kritiker" seit ihrer Kindheit in sich tragen. Damals waren es die Eltern, die geschimpft haben, wenn man etwas falsch gemacht hat ("falsch" im Sinne von: nicht ihren Erwartungen entsprechend). Und irgendwann haben wir dieses Schimpfen selbst übernommen und machen uns nun selbst fertig, wenn etwas nicht so funktioniert, wie wir es uns vorstellen.”


Dieser Äußerung stimme ich zu. Zurzeit versuche ich mein Glück mit Joggen. Da ich 48 Jahre alt bin, fällt mir es sehr schwer. Aber da gibt noch es was in meinem Kopf, was so drin hängt:
Ich habe mit 10 Jahren das Sportabzeichen gemacht. Wohlgemerkt ungeübt. Mein Vater ist mit mir zu Sportplatz gefahren und da musste ich dann loslegen. Weitspruch über 4,00 m = Vaterstolz, 50 m Laufen 7,7 Sek. = Vaterstolz mit Olympiagedanken. Aber dann kam Weitwurf, mit Ach und Krach grade so das Mindestmaß geschafft = Vaterenttäuschung, 3 Km Lauf = als letzte durch das Ziel gekommen = totale Vaterenttäuschung.
Die Worte mit denen mein Vater mich damals betitelt hat hängen noch heute im Kopf. Nicht die von ihm vorgebrachten Worte zum Stolze, sondern nur die Negativen. Ist das nicht komisch?
Ich bin jetzt seit über 12 Wochen am Joggen und wenn es nicht weitergeht, wenn es schlecht läuft, dann führe ich sehr starke Selbstgespräche. Z.B. Ja meine Liebe, das klappt jetzt nicht so gut, aber deshalb bist du noch lange keine Pflaume, keine Punz. Du bist in Ordnung und alle Achtung das du heute noch damit anfängt, tolles Mädchen, du tust was für deine Figur und vor allem für deine Kondition. Du bist keine Pflaume, keine Punz. Mach weiter so, man muss nicht alles direkt schaffen. Lass dir Zeit---------

Autor AbaKuss schreibt am 25.07.2008 23.31

Vielleicht sollten wir auch die Freude über Dinge nicht aus den Augen verlieren, die wir schon sehr lange und sehr gut können. Laufen, spazieren, sich die Hand geben, sich bewegen...

Ich arbeite in der Prothesenentwicklung und weiß nun, dass das nicht selbstverständlich ist.

Die meisten Menschen wissen diese Dinge erst zu schätzen sobald Ihnen ein betreffendes Körperteil fehlt. Stellt euch einfach mal vor, ihr wärt gestern querschnittsgelähmt gewesen und heute geht wieder alles – wie durch ein Wunder. Toll, oder? :-) Wenn ihr laufen könnt ist das schon ein Wunder!

Autor Silvie schreibt am 27.07.2008 11.26

@Michael
Ich habe eine Idee für Dich – und die ist ganz ernst gemeint:
Schreibe eine Anleitung für andere Menschen.
Erzähl Ihnen, was sie tun müssen, damit es ihnen wenigstens annähernd so schlecht wie dir geht.

Es hat schon einmal einer einen Bestseller dazu geschrieben: Paul Watzlawick mit der "Anleitung zum Unglücklichsein"
Doch es wird Zeit, dass jemand kommt, der das noch toppt.
Ich bin mir sicher, Du könntest derjenige sein!
Und das wäre doch ein toller Erfolg.

Und hör bitte auch auf, immer indirekt um direkte konkrete Hilfe zu betteln.
Tu nur noch was für andere. Mach andere glücklich ohne Dank zu erwarten. Einfach so – und schon ist Dein Leben wieder mit Sinn gefüllt.

Ansonsten hast Du Recht. Lass das mit diesen ganzen Tipps und Ratgebern, die haben alle keinen Taug. DU weißt es ganz sicher viel besser.
Daher: Schreib es auf und veröffentliche es, damit endlich viele Menschen von Deinem Wissen profitieren können und Du diese ganzen Ratgeber Lügen strafen kannst!

Autor Elke schreibt am 27.07.2008 11.45

Hallo, AbaKuss und Freundin,

Ich bin auch der Meinung, dass wir zu wenig das wahrnehmen, was wir täglich tun (können). Es ist ein Geschenk, sich frei bewegen zu können. Nicht alle Menschen haben einen funktionsfähigen Körper und müssen mit Einschränkungen leben.
Hallo Freundin,
du machst das ganz richtig. Lobe dich dafür, dass du dich aufgerafft hast, dich zu bewgen. Gleichgültig wie lang die Strecke ist, die du bewältigst. Wichtig ist, dass du einen Vorsatz in die Tat umsetzt.
Das darf dich stolz machen! Dieses Gefühl wird dich motivieren weiterzumachen und deine Leistung angemessen zu steigern. Und wenn du einmal gar keine Lust hast, dann gönne dir die Pause. Aber wohlgemerkt n u r als Pause ;-)
Ich wünsche uns allen, dass wir uns und unsere Schwächen annehmen können und unsere Stärken ganz bewusst wahrnehmen.
Damit sind wir auf dem Weg zum Glücklichsein!
Gruß, Elke

Autor Movie schreibt am 27.07.2008 13.45

Erstaunlich – ich bin ja noch nicht lange auf dieser Seite, habe auch nur ab und an die Zeit, auch die Kommetnare zu lesen. Aber auch unter diesem Artikel findet sich Michael und ich merke, wie mir sein konsequent negatives Selbstmitleids-Gesäusel auf die Nerven geht und mich auch in gewisser Weise wütend macht. Und auch immer wieder finden sich Menschen, die sich aufgefordert fühlen, ihm aus ihren eigenen Lebensberichten und den daraus gefolgerten Erkenntnissen Hilfsangebote/Ratschläge zukommen zu lassen. Ich klinke mich nun bewusst aus diesen mit Sicherheit gut gedachten und ebenso vergeblichen Bemühungen aus und denke, dass du, Michael, sowieso nur alle Beiträge dazu benutzen wirst, um zu beweisen, dass dir niemand auf der weiten Welt helfen kann und – um damit auch das letzte winzig kleine Guckloch in deinen selbst mit nicht nachlassender Perfektion gebauten Gefängnismauern zuzustopfen, damit du nicht weiter auf diese ach so unperfekte Welt rausschauen musst. Dazu gehört auch deine Ankündigung, sich aus dieser Seite zu verabschieden.
Allen anderen Menschen in diesem Forum, die immer wieder neu um ein Heraus- und Weiterkommen aus ihrer jeweiligen Problematik ringen, zu denen auch ich mich zähle, die in deinen Augen sicherlich die wahren Geisterfahrer sind, wünsche ich Mut, Ausdauer, Geduld auch bei Rückschlägen und weiterhin einen liebevollen Umgang mit sich selbst und Freude an den erreichten (Fort-)Schritten. Noch einen schönen Sonntag!

Autor Elke schreibt am 27.07.2008 16.25

Hallo Movie,
mir geht es ähnlich, wie dir.
Wenn jemand überhaupt keine Ratschläge akzeptieren kann, sondern den Leuten auch noch Vorwürfe macht, dass sie selber ihr Leben in den Griff bekommen, dann ärgert mich das.
Inzwischen habe ich den Verdacht, dass die Meldungen von Michael gar nicht ernst gemeint sind, sondern er es nur darauf anlegt, hier Unruhe zu stiften und die Teilnehmer zu verunsichern. Jedes weitere Wort dazu ist mir zuviel.
Gute Wünsche an alle, die sich hier ernsthaft um Diskussion bemühen.
Elke

Autor chaja schreibt am 27.07.2008 17.33

lange zeit war ich unzufrieden mit mir.nicht alles ist so 100% heraus gekommen wie ich es wollte und das hatt mich oft zu einer sehr negative reaction gebracht. ich habe viel daruber nachgedacht denn das hatt mir das leben schwer gemacht.
heute denke ich anders. nicht alles muss so genau sein. viel besser man last den gedanken freiheit und spontan denken. es ist keine ungluck wenn nicht alles so perfektional ist. man muss nicht immer das hochste ziel erreichen. und wer ja will das hochste erreichen muss wie schon geschrieben an vieles verzichten und sich nur seinen ziel wiedmen.
jedes mal wenn ein mail von ihnen kommt freue ich mich und meistens stimme ich dazu.
entschuldigen sie mein schlechtes deutsch es ist nicht meine muttersprache.

Autor Andrea schreibt am 27.07.2008 23.13

Der Perfektionsanspruch – das ist ein Thema, mit dem ich mich auch schon eine Weile herumschlage.
Ich neige manchmal dazu, mir selbst einzureden, dass ich zwar vieles ein wenig kann und auch gerne mag, aber nichts eben so richtig (singen z.B. oder ein Instrument spielen oder kochen oder malen).
Und dann sehe ich mich von Leuten umgeben, die z.B. viel musikalischer sind als ich.
Meine Frage ist, welche Rolle eigentlich das Talent oder die Begabung bei der Entwicklung von bestimmten Fähigkeiten spielt und wieviel wir uns tatsächlich "erarbeiten" oder "antrainieren" können. Wie ist das mit der Vorbildung, Erziehung oder dem Ehrgeiz, der Disziplin oder Willenskraft?

Es macht nicht soviel Spaß Menschen neben sich zu haben, denen bestimmte Dinge scheinbar "in den Schoß fallen", allein, weil sie begabter sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie dafür mit anderen Dingen kämpfen.
Trotzdem fühle ich mich manchmal von der Schöpfung ungerecht behandelt, weil ich für eine Arbeit Stunden und Wochen am Computer sitze und dafür eine mittelmässige Bewertung erhalte, während eine Kollegin in einer Nacht eine 1a Arbeit schreibt.


Um mich auf eine andere und positivere Empfindungsebene zu bringen, arbeite ich für mich gerade an zwei Punkten:
Erstens: mich weniger mit anderen zu vergleichen und
Zweitens: ganz klein anzufangen, z.B. eine bestimmte Abfolge von Körperübungen, die sich für mich als genial herausgestellt haben, so oft wie möglich zu machen (aber nicht mit dem Anspruch täglich ;-) )
Mal sehen, was passiert.

Autor Claudia schreibt am 28.07.2008 11.24

Hallo Tanja...
ein schöner Denkanstoß – doch eines mag ich hinzufügen.

wenn das Talent, das Potential, die eigenen Werte nicht da – wo ist dann das Herz und vor allem die Energie – VIEL für eine Sache zu tun?!
Ich bin der Auffassung – jeder kann VIEL geben, wenn VIEL Herz hinter einer Situation, Aufgabe, Herausforderung steckt.

Mit VIEL HERZ meine ich, egal wo der Anspruch bzw. auch das Ziel und vor allem die eigenen Werte – er/sie macht es, weil er/sie es von ganzen Herzen möchte:
-) mag der eine viel Geld verdienen, mit was für einer Aufgabe auch immer, und er steht mit seinen eigenen Werten völlig hinter dem, dann wird er auch die Energie für die Umsetzung haben...
-) mag eine das Gute (z.B. mit einer idealistischen Traum) in die Welt bringen und damit das eigene Potenzial leben, echt sein, eigene Werte leben und somit ein Teil des großen Ganzen zu sein – dann hat sie genau ihre Aufgabe da erfüllt...

Wichtig ist doch, dass JEDER hinter seiner eigenen Person steht, d. h. dass was er tut – gern tut, Spaß daran hat und völlig mit dem zufrieden ist, was ist.
Dann ist die Energie genau richtig und dann kann JEDER tun.

Die Herausforderung vorab ist – zu erkennen, wer er/sie ist, wofür er/sie steht, was er/sie für Werte hat.... dass er/sie eben seine Wahrheit lebt...

Danke für den Beitrag von Dir, Tanja...
Mir wird dadurch auch nochmal bewusst, dass ich auf meinem HerzWeg bin und wünsche mir von ganzem Herzen, dass viele viele Menschen ihren eigenen Herzensweg gehen...

"Jeder ist nur so zufrieden und glücklich mit sich, wie er sich selbst kennt, annimmt und liebt"
FRIEDEN...

Lg
Claudi

Autor lichtgrün schreibt am 29.07.2008 09.27

Liebe Tanja,
Dein Beitrag hat mich unglaublich befreit.
Die Aussage ist so einfach und so versöhnlich.
Gott seí Dank, ich muss ja garnicht alles beherrschen. Ich kann einfach sagen, das kannst Du besser, also überlasse ich es Dir mit Leichtigkeit. Die Kunst für mich liegt in der Kraft der Entscheidung: was kann ich gut oder was will ich gut können. Und da hilft vielleicht der Beitrag von Claudi: vor allem mit dem Herzen entscheiden. Und wenn man sich hier schwer tut, die Sprache des Herzen richtíg zu verstehen, dann kann man ja einfach üben. Jahrelang habe ich mit dem "sowohl als auch gelebt", ent-scheiden hat für mich bedeutet, auch auf etwas zu verzichten, mich von einer Sache zu verab-schieden. Jetzt kann ich das so sehen: Heute entscheide ich mich ganz und gar, mit ganzem Herzen für eine Sache, lege hier die Präferenzen, lasse mich nicht ablenken, weine nicht der anderen Möglichkeit nach und wenn ich nach 10 Jahren oder einer Woche spüre, ich sollte neu entscheiden, dann kann ich das immer tun.
Bei der Frage, was kann ich gut, ist man selbst vielleicht manchmal blind, denn das was einem besonders leicht fällt, was man richtig gut und gerne kann, erkennt man selbst gar nicht als solches, weil es einem so selbstverständlich erscheint. Einfach mal Freunde fragen, Kinder, Kollegen. Plötzlich entdeckt man sich ganz neu.
Danke für die Ge-Danken!
Alles Liebe,
lichtgrün

Autor Heidi schreibt am 29.07.2008 13.23

Danke für den guten Artikel – man weiß es zwar, aber es ist hilfreich, immer wieder einmal daran erinnert zu werden, was und wer mir die Kräfte raubt. Richtig ist es, sich von Menschen fernzuhalten, die nur herunterziehen. Richtig ist es auch, Kontakte zu knüpfen, die "nach oben" befördern – nicht materiell, sondern gefühlsmäßig. Und wichtig ist auch der Blick dahin, wo man herkommt. Dann erst kann man abschätzen, wie weit man es gebracht hat. Und mit ein wenig mehr Zufriedenheit und Gelassenheit durchs Leben gehen und immer offen sein für Neues – darum habe ich auch den Zeit-zu-leben-Newsletter. Da finde ich fast jede Woche irgendetwas nettes und brauchbares.

Autor Anika schreibt am 26.03.2009 16.18

Danke, das ich immer wieder Kraft aus Ihren Worten schöpfen kann, und ich werde dies einmal an mir ausprobieren, denn genau das ist es im Moment, was mich sehr fertig macht. Danke danke danke für die Superdenkanstöße!!!

Autor SHiSHiWAii schreibt am 30.03.2009 18.23

Das mit dem "Kein Meister ist vom Himmel gefallen" ist im übrigen nicht wirklich ein deutsches Sprichwort, sondern gesprochen von Ovid ;D

Autor Igolka schreibt am 02.04.2009 13.35

Hallo Michael,

Ich wünsche mir einen Artikel mit einer WIRKSAMEN Strategie GEGEGN das machen von Millionen UNNÜTZEN hinderlichen Gedanken.

Dazu habe ich eine interessanten Artikel in einer zeitschrift gefunden.Vielleicht hilfts.Wenn wir oft annerkannt und gelobt werden am Arbeitsplatzt, in der schule oder zu hause, setzt der Körper positive Stoffe frei, die dann durch den ganzen Körper fließen. Sie steigern unser Konzentrationsvermögen und unser Gedächnis und kurbeln unser Immunsystem an.Erinnerungen und Emotion sin wie Körper und Geist-unzertrennlich. Jedesmal, wenn sie sich emotionen einprägen, aktivieren sie auch Emotionen, da das" Speichersystem"des Gehirns chemische stoffe benutzt, die Gefühle bewirken. Ein faszinierender Aspekt ist dabei folgender: sie können trotzhandfester beweise eine Tatsache anzweifeln, wenn die Gefühle nicht stimmen. Alles mag logisch klingen, aber sie können es erst glauben, wenn ihr limbisches System im Gehirn Sie fühlen lässt, das es wahr ist. Ihre Gefühle regulieren also, was Sie als wahr und real empfinden. Ihr Gedächtnis ist zudem wie eine große Bibliothek, die alle Emotionen speichert und Ereignisse vewrknüpft. Ein Beispiel dazu: Vielleicht hat ihnen ein Mathelehrer einmal gesagt: "Du wirst Mathe nie begreifen." Danach tauchen jedes Mal, wenn Sie mit Mathe konfrontiert sind, negative Gefühle wie Angst, Minderwertigkeit oder Scham auf. Denn diese Gefühle sind unter dem Thema " Mathe" in ihrer Bibliothek gespeichert. Deshalb gehört es zum " Entgifftungsprozess" des Gehirns gute neue Erinnerungen und Gedanken zu alten Problemthemen zu speichern. Positive Bestätigung und Erfahrung können negative Emotionen entschärfen. Auf diese Weise bauen Sie buchstäblich ein neues Lexikon zu Themen in Ihrer inneren Bibliothek auf.
Kontrollieren sie ihre gedankenwelt
das ist nicht nur ein schritt auf dem weg , sondern der hauptschritt und eine lebendsaufgabe! Das beste mittel um ihr gehirn zu"entgiften", ist, gegen schädliche gedanken anzugehen. Beginnen sie , bewusst zu denken.Analysieren sie ihre Gedanken und prüfen Sie, ob Sie den einen oder anderen annehmen oder ablehnen wollen. Wehren sie irrationale Ansprüche ab. Zwei Begründer der kognitiven Therapie Dr.Albert Ellis und Dr. Aaron Beck, glaubten, dass schädliche Emotionen von drei inkorrekten Thesen stammen:
1. Ich muss alles gut machen
2.Du musst mich gut behandeln.
3. Das Leben muss einfach sein.
Diese Sätze mögen harmlos klingen aber sie sind pures gift. Im wahren lebe schafft niemand immer alles gut, jeder wird mal falsch behandelt, und das Leben ist werder einfach noch faihr. Wenn sie nach einer dieser Gedanken leben wollen, laden sie sich viel stress auf. wie wäre es, wenn sie heute bewusst ihre unrealistischen Ansprüche entarnen und ablehnen? "Nein ich muss nicht immer perfekt sein!" Oder:" Es ist okay, wenn meine Nachbarin mich nicht mag."Nutzen Sie dabei ihren natürlichen Schmutzfänger"!Ihr Gehirn hat einen eingebauten Filter. Wenn sie Sätze bewusst durchdenkenund ihnen dan zustimmen oder wiedersprechen, schalten sie den Gedächtnis- Filter ein und entscheiden, was gespeichert wird. Wer dagegen alles ungeprüft durchlässt und Themen nicht bewusst durchdenkt, überlässt vieles dem zufall, der oft in die falsche richtung führt. Ihre Welt mit guten Worten neu einzurahmen, bedeutet, negatives denken und sprechen abzulegenund sich um einen wechsel in ihrer Einstellung und ihrem handeln zu bemühen. Probieren sie eins aus: geben sie Schwierigkeiten zu.
denken sie darüber nach, was genau schwierig ist oder falsch läuft.
überlegen Si wie sie damit umgehen und fertig werden können.
fragen sie sich ob sie das allein schaffen oder Hilfe brauchen.Geben sie Gefühlen freien raum
schluss mit unterdrücken! haben sie jemals ihre Abstellkammer vollgepackt, kurz bevor Gäste kamen?? Dann wissen sie bestimmtm, wie leicht sich diese Tür öffnen und alles rausfallen kann! Dasselbe passiert mit unseren Gefühlen. Wenn wir sie unterdrücken, werden sie eines schönes tages plötzlich herausplatzen- meistens in den ungünstigsten Momenten. Besser ist es, Gefühle auszudrücken, vor sich selbst und vertrauenswürdigen Menschen.
Übernehmen sie Verantwortung für halbbewusstes Untersuchungen zeigen , dass 90 Prozent unserer Gedanken im halb bewussten ablaufen. Genau in diesem Bereich entstehen auch Erinnerungen. Versuchen Sie deshalb, diese Gedanken ins Bewusstsein zu rufen. Sensibilisieren Sie sich für bedeutungsvolle Erlebnisse in ihrer Vergangenheit und was sie in ihnen bewirkt haben. Dieser Schritt legt das Fundament für neue Gedanken. die alten Erinnerungen bleiben, aber sie entfernen sozusagen die " Dornen". Falls eine Erinnerung Sie länger belastet oder blockiert, sollten sie sich Hilfe und Seelsorge und Gebet suchen.
trämen sie witer. Während Sie träumen, tauschen verschiedene Bereiche Ihres Körpers Informationen aus. Gleichzeitig räumen ihre Glialzellen Ihr Gedächtnis auf und tragen und tragen zum Speicherprozess von Informationen bei. Wenn sie ihre Träume aufschreiben, können Sie manche halbbewussten oder unbewussten Gedankenprozesse erkennen, besser verstehen und beeinflussen. Am besten notieren sie sich den traum und die gefühle darin sofort nach dem aufwachen. fragen Sie sich, was diese über ihre Lebenssituation zu sagen haben. Schon allein dadurch kann ihr blutdruck sinken, weil sie innere Konflikte angehen.Etscheiden sie sich zu vergeben. Vergebung gleicht einer Gefühlsdusche, schreibt Dr. Colbert, es reinigt und bfreit die gefangene Seele. Ergebnisse der fortlaufenden Untersuchung an der Wisconsiner Universität deuten stark darauf hin, dass Menschen, die vergeben ihre Emotionen besser kontrollieren können, weniger wut und inneres verletztsein empfinden und dadurch viel gesünder leben. Gönnen sie sich spaß und freude.
Pflegen sie liebevolle Beziehungen. Die geben Kraft.
Essen sie mit und für ihren verstand

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