Tagebuch inkl. Videokurs Gelassenheit

Checkliste: Eine gute Entscheidung treffen

An irgendeinem Punkt muss man den Sprung ins Ungewisse wagen. Erstens, weil selbst die richtige Entscheidung falsch ist, wenn sie zu spät erfolgt. Zweitens, weil es in den meisten Fällen so etwas wie eine Gewissheit gar nicht gibt.

– Lee Iacocca

Im Februar konnten Sie bei uns lesen, warum es oft besser ist, überhaupt eine Entscheidung zu treffen, als gar keine. Natürlich ist es aber am allerbesten, eine gute Wahl zu treffen, deswegen habe ich Ihnen hier eine kurze Checkliste mit Fragen zusammengestellt, anhand derer Sie Ihre verschiedenen Alternativen bei einer Entscheidung durchleuchten können.

Also wenn Sie sich zwischen zwei oder mehr Möglichkeiten entscheiden wollen, dann gehen Sie einfach diese Checkliste für jede der Entscheidungsmöglichkeiten durch. Danach haben Sie mit Sicherheit mehr Gewissheit, ob eine Alternativegut für Sie ist. Oder zumindest finden Sie durch die Fragen heraus, an welcher Stelle Sie noch weiterforschen müssen.

Check Frage zu Ihrer Entscheidung?
Check Diese Entscheidungsmöglichkeit wird mich langfristig glücklicher und zufriedener machen?
Check Diese Entscheidungsmöglichkeit macht mein Leben reicher, besser, angenehmer und schöner?
Check Durch diese Entscheidungsmöglichkeit bekomme ich mehr von dem, was mir wichtig ist?
Check Diese Entscheidungsmöglichkeit bringt mich näher an eines meiner Ziele?
Check Durch diese Entscheidungsmöglichkeit wird mein Gefühlsleben ruhiger und ausgeglichener?
Check Durch diese Entscheidungsmöglichkeit bekomme ich mehr von dem, was ich will?
Check Diese Entscheidungsmöglichkeit hat wahrscheinlich wenig negative Folgen auf andere Bereiche meines Lebens, die mir auch wichtig sind?
Check Ich habe ein gutes Gefühl für den Preis, den ich bei dieser Entscheidungsmöglichkeit bezahlen müsste?
Check Ich bin bereit diesen Preis zu zahlen?
Check Bei dieser Entscheidungsmöglichkeit muss ich verhältnismäßig wenig faule Kompromisse eingehen?

Ich hoffe, diese Checkliste hilft Ihnen ein klein wenig weiter. Probieren Sie sie einfach einmal bei einer Entscheidung aus.

Falls Ihnen diese Checkliste alleine nicht weiterhilft und Sie wirklich an einer schweren Entscheidung zu knabbern haben, dann könnte auch unsere Entscheidungs-Werkstatt etwas für Sie sein.

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Kommentare

  • Die beste Entscheidung meines Lebens war, meinen Job als Juristin an den Nagel zu hängen und mich als Traumleben-Coach selbständig zu machen. Auf dem Papier war es eine riskante Entscheidung, aber mein Bauchgefühl und meine Vision, wie ich mein Leben langfristig gestalten möchte, haben dagegengehalten. Auf alle Fragen in der Checkliste gab es ein eindeutiges JA. Und es hat sich absolut gelohnt. Ich liebe mein neues Leben! Ganz liebe Grüße, Kerstin

  • Ich hab schon soviele gravierende falsche Entscheidungen getroffen, dass ich seit einiger Zeit richtig Angst vor Entscheidungen habe und sie sehr lange aussitze…so schaff ich es z.B. schon seit einigen Jahren nicht, das von mir geerbte Elternhaus zu verkaufen oder zu vermieten und kann auch nicht drin leben….ja länger ich warte, desto schwieriger wird es…ich weiß einfach nicht, was richtig ist und was ich will…fast jeden Tag denke und fühle ich anders darüber, wie kann das sein? Meine Freunde raten zum Verkauf, meine Nachbarn und Verwandten zum Selbst bewohnen …und ich …ich hänge dran, aber dort zu leben, an das Leben meiner Eltern anzuknüpfen erscheint mir absurd. Trotzdem bin ich dort stark verwurzelt. Ich hab einfach Angst, ohne mein zuhause nicht leben zu können und es später zu bedauern, wenn ich es verkaufe. Schließlich kann ich diese Entscheidung nicht rückgängig machen…Weiß jemand einen Rat für mich?

  • Ich finde es eigentlich gar nicht so schwierig, etwas zu entscheiden, schwieriger scheint mir, bei einer Entscheidung zu bleiben, vor allem dann, wenn Freunde und Familienmitglieder meine Entscheidung anzweifeln und mir gar raten, etwas nicht zu tun. Ich zweifle dann auch, obwohl ich eigentlich beim Entscheidung-Fällen total überzeugt war, dass ich den Weg gehen will (es geht gerade um eine Ausbildung, die zwar lange dauert und ein bisschen kompliziert ist, mich aber näher an mein Ziel bringt – auch wenn ich jetzt noch nicht wissen kann, wie ich in 5 Jahren sein werde und ob ich dann auf dem Berufsmarkt eine Chance habe). Der Weg ist das Ziel, nicht?
    Ich finde es fast schwieriger, bei meiner Entscheidung zu bleiben und es nicht allen recht machen zu wollen. Ich habe keine Ahnung, woher viele Menschen diese Selbstsicherheit nehmen. Mir kommt es vor, als müsste ich ein bisschen Stillschweigen bewahren, bis mein Projekt ins Rollen gekommen ist und erst dann darüber sprechen.
    Kennt jemand dieses Problem?

  • Ich habe vor dieses Jahr zu heiraten. Mein Kopf sagt es ist die richtige Entschedung, in meinem Inneren bin ich mir aber in diese Sacher nicht zu 100% sicher…Ich gehe diesen Schritt ein aus Angst, so einen tollen Menschen nie wieder finden können,ihn und meine Familie zu enttäuschen und es später zu bereuen ihn gehen gelassen zu haben….
    Obwohl ich in meinem Leben meistens intuitiv gehandelt habe, musste ich mich hier gegen meine Gefühle entscheiden.

  • Manchmal muss man sich auch mehrmals täglich entscheiden,
    irgendwelche sinnlosen Einträge zu entfernen, oder welche
    Hose und welche Socken man anzieht….

  • Wer nicht handelt, wird behandelt.

  • @Eike

    GENIAL!

  • „Wer nicht selbst entscheidet, der wird entschieden werden“

    Nach diesem Motto gebe ich mich frei und lassen fliessen. In den Momenten wo sich eine Entscheidung ankündigt bleibe ich ruhig und erfühle die Antwort. Das habe ich im Laufe meines Lebens gelernt und verstanden – ich horche auf mein Herz – treffe meine Wahl – und mein Leben fliesst.

    Manchmal schien meinem Verstand dieses Gefühl im Herzen so weit ab von allem, dass ich es kaum annehmen konnte. Doch, ich habe immer wieder die Wahl getroffen und meinem Herzen den Vortritt gegeben. Auch wenn ich dabei manchmal durch ungemütliche Erfahrungen ging, stand am Ende immer die Sonne über mir. Aus Erfahrung ist meine Empfehlung „gebe dich aus allen Zwängen frei und treffe DEINE Wahl. Alles Liebe Anne

  • Ich treffe v.a. meine großen Entscheidungen nach dem Motto: „Schritte wagen im Vertrauen auf einen guten Weg!“. Ich glaube, dass Gott mein Leben lenken will, dass geht aber nur wenn ich in Bewegung bin. Ein stehendes Schiff wird schließlich auch seinen Kurs keinesfalls ändern, wenn das Steuerruder gelenkt wird.
    Vor 3 Wochen haben meine Frau und ich ein kleines Reihenhaus gekauft und dabei haben wir beide voll erlebt, dass Gott die Türen öffnet uns aber immer noch Entscheidungsfreiraum lässt. Das zu Erleben ist einfach klasse, denn so konnten wir auch sehr gelassen sagen: Wenn Gott will, dass wir dieses Haus kaufen, dann wird Er auch die Türen dafür öffnen. Meine Frau und ich waren miteinander und mit Gott im Gespräch während dieser ganzen Zeit.
    Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder mit Gott und Seinem Weitblick (der mir natürlich fehlt) die besten Entscheidungen trifft. Ich kann es aus eigener Erfahrung nur weiterempfehlen.

  • einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Uns allen..

    was meinen gedanken besonders nahe kommt,ist der gedanke von Ralf:
    wenn wir die intuition „bauchgefühl“ nennen
    sind wir auch ganz nahe an einem zentrum das
    unsere ängste zeigt.
    angst wirkt sehr stark auf alles, was in unserem bauch abläuft.
    und deswegen, lieber Oliver, kann es sehr gut sein,
    dass Dein zögerndes „bauchgefühl“ angstgesteuert ist.
    angst vor veränderung
    angst vor neuem
    angst aus den bekannten, wenn auch nicht geliebten,
    ausgetretenen pfaden herauszugehen..

    alles liebe
    norbert

  • Meine Entscheidungen treffe ich in aller Regel rational. Doch musste ich das bewusste vornehmen der Entscheidung erst mal lernen. Das passierte, als ich mir klar machte, dass ja auch die Nicht-Entscheidung eine Art Entscheidung ist. Problematisch ist dabei, dass man das Thema nicht aus dem Kopf bekommt, sondern dass es dauerhaft Kapazitäten auffrisst. Also für mich gilt: Beim Aufschlagen der Entscheidungsnotwendigkeit Alternativen prüfen und bewerten (evtl. mit einer Checkliste wie oben beschrieben), drüber schlafen, entscheiden und durchziehen. Nichts finde ich schlimmer als getroffene Entscheidungen oder auch nicht änderbare Fakten generell zu bejammern.
    Bei der gezeigten Checkliste finde ich folgenden Aspekt interessant: Es wird unterscheiden zwischen „Durch diese Entscheidungsmöglichkeit bekomme ich mehr von dem, was mir wichtig ist?“(Frage 3) und „Durch diese Entscheidungsmöglichkeit bekomme ich mehr von dem, was ich will?“ (Frage 6). Nicht immer ist das was ich will auch das was für mich wichtig ist.
    An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Tania und Ralf für die vielen Guten Hinweise und Ideen!
    Grüßle
    Frank

  • Wenn ich Schwierigkeiten habe eine Entscheidungen zu treffen und ich auch nicht hören kann was mein Bauch sagt, dann werfe ich eine Münze. Oft erfahre ich erst dann wie ich mich entscheiden will, wenn ich mich nämlich gegen die Münzentscheidung entscheide :-)

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 18. November 2007 Antworten

    Auf seine Intuition zu hören, ist auf jeden Fall wichtig. Aber es ist leider so schwer, die wirkliche Intuition von unseren Ängsten, romantischen Vorstellungen und Neurosen zu trennen.

    Deswegen bin ich ein großer Fan mit Herz und Kopf zu entscheiden. Und beim Teil mit dem Kopf kann man so eine Checkliste prima einsetzen.

  • Danke Helga für deine Antwort…
    Ich glaube, dass was mein Bauchgefühl mir sagt ist einfach, dass ich viele gewohnte Dinge und lieb gewonnene Dinge durch doe Kündigung aufgebe und etwas anfange, dass am Anfang unsicherer ist als mein jetziger Job…
    Aber ich glaube einfach, dass es ein guter Zeitpunkt ist sich zu entwicklen…auch wenn das Anfang schwer fallen wird. Ich glaube nicht, dass ich es bereuen werde, auch wenn mein Bauchgefühl derzeit noch anders denkt. Es ist einfach das Loslassen des Vertrauten, dass schwer fällt.
    lg
    Oliver

  • Hallo Oliver, auf Intuition zu hören ist oftmals wichtiger als Verstand. Danach zu gehen, das nichts „falsch“ ist und Du nun die Kündigung durchziehst, wirst Du neue Herausforderungen bekommen. Die müssen nicht unbedingt besser sein als die Vergangenheit, doch es ist ENTWICKLUNG und dadurch wirst Du andere Dinge erkennen, die für das JETZT und das NEUE und für Dich ganz persönhlich wichtig sind. Ich habe im Öff.Dienst gekündigt 2004, habe nahtlos nochmal i.d. Familienpflege ein einjähr. Studium gemacht. Auf diesen Weg habe ich aber aucfh die Reise nach innen gemacht und sooo viel erkannt und endlich mal Details des Lebens näher beleuchtet, dass es mir finanziell heute nicht besser als früher geht, die meinen inneren Frieden habe ich mehr als früher. Also, nichts ist falsch – nun gehts weiter, es gibt immer ein danach. LG Helga

  • Er wartete so lange auf den richtigen Zeitpunkt – bis er vorbei war! Ein Aphorismus von mir! Die Sache mit der Entscheidung sehe ich so: Jeder Zeitpunkt ist richtig für eine Entscheidung – ich entscheide mich im Moment so und so und für diesen Moment ist es genau die richtige Entscheidung. Wenn ich mich nicht entscheide, trifft mich die Entscheidung – hart!

  • ich treffe meine Entscheidungen oft aus einem Bauchgefühl heraus.
    Vor zwei Tagen habe ich die Entscheidung getroffen den Job zu welchseln und habe gekündigt. Diese Entscheidung habe ich versucht rational zu treffen…mein Bauchgefühl sprach dagegen…Ich hoffe es war die richtige Entscheidung…trotz den unguten Bauchgefühls

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