Selbstannahme-Challenge

Das Resonanzgesetz (Spiegelgesetz)

resonanz-prinzip

Wenn Sie sich mit dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, sind Sie bestimmt schon einmal über das Resonanzprinzip gestolpert. Das ist die Idee, dass alles, was uns passiert, irgendwie etwas mit uns selbst zu tun hat.

Es gibt ja das Sprichwort:

„Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es auch zurück.“

Dieser alte Spruch beschreibt so ungefähr das Resonanzprinzip.

Wir alle rufen ständig bewusst oder unbewusst Dinge in den sprichwörtlichen Wald. Oder sagen wir besser: in die Welt. Damit sind aber natürlich nicht nur unsere Worte gemeint, sondern noch mehr unsere Taten.

Und die Stimme, die aus der Welt zurückkommt, hat meistens etwas damit zu tun, was wir vorher in die Welt hineingesprochen haben.

Es kann aber auch etwas aus der Welt zurückkommen, weil wir vorher etwas NICHT in die Welt gegeben haben. Das heißt, auch Unterlassungs-Sünden spielen beim Resonanzprinzip eine Rolle.

Ein nützliches Denkmodell

Unter den Verfechtern des Resonanzprinzips gibt es übrigens auch die, die sagen, dass dieses Prinzip immer und überall gilt; dass also grundsätzlich ALLES, was uns passiert, etwas mit uns selbst zu tun hat. Diese eher dogmatische Sichtweise teile ich persönlich nicht. Denn unser Leben hängt immer auch von Dingen ab, die jenseits unseres Einflusses liegen.

Für mich ist das Resonanzprinzip eher ein nützliches Denkmodell. Dieses Denkmodell hilft mir, in unerwünschten oder schlichtweg hässlichen Situationen über meinen Anteil an der Sache nachzudenken. Das Resonanzprinzip erlaubt mir hier, aus kniffeligen Situationen zu lernen, damit ich es das nächste Mal besser machen kann.

Ich sage mir dann:

  1. O. k., du hast hier eine Situation, die du dir anders gewünscht hättest.
  2. Und wenn ich ehrlich mit mir bin, habe ich bestimmt etwas in die Welt gegeben, das diese Situation mit hervorgebracht hat.
  3. Oder ich habe vergessen, etwas zu sagen oder zu tun, so dass es dazu kommen konnte.
  4. Ich sage nicht, dass ich alleine Schuld bin. Ich sage nur, dass ich auch meinen Anteil an der ganzen Sache habe.
  5. Also, was genau war mein Teil an dieser Situation?
  6. Und was kann ich das nächste Mal anders machen, damit diese Geschichte das nächste Mal nicht mehr passiert?

Diese Fragen zeigen so ungefähr den Denkprozess, mit dem man aus seinen Fehlern lernen kann.

Bei sich ansetzen

Wenn man das Resonanzprinzip anwendet, dann schaut man in erster Linie auf sich selbst und weniger auf die anderen, die an der Situation beteiligt waren. Das ist eine höchst pragmatische Sichtweise, denn bei uns selbst können wir am einfachsten ansetzen, um für die Zukunft etwas zu ändern.

Ich brauche einen neuen Job!

Aber welchen? Was kann ich? Was will ich? Welcher Job passt wirklich zu mir? Wo finde ich die guten Jobs? Fragen über Fragen. Antworten findest du hier: Projekt: Traumjob.

Andere Menschen können wir dauerhaft kaum ändern. Auch nicht die Umgebung oder die Welt, in der wir leben. Aber uns selbst können wir ändern. Das ist zwar auch nicht immer einfach. Aber es ist ganz oft die einzige Chance, die wir haben, wenn wir etwas ändern wollen.

Nicht nach dem Schuldigen suchen

Und wenn Ihnen etwas Unangenehmes passiert ist, suchen Sie besser auch nicht nach dem Schuldigen. Warum soll man das nicht machen? Weil es ja nie nur EINEN Schuldigen gibt. Alles, was passiert, ist das Resultat von vielen, vielen Menschen, Umständen und Einflüssen.

Wir möchten zu unserer eigenen Entlastung zwar gerne einen einzigen Schuldigen haben, damit wir es nicht gewesen sind. Und damit es jemand gibt, auf den wir unseren Zorn konzentrieren können. Und damit es jemand gibt, den wir bestrafen und dann zur Tagesordnung übergehen können. Aber das Bestrafen des Schuldigen ändert ja selten das System, das den „Schuldigen“ hervorgebracht hat. Und damit haben wir nur das Symptom bekämpft und nicht die Ursache. Und wir haben dann schnell wieder den gleichen Salat.

Nach dem Resonanzprinzip gibt es keinen einzelnen Schuldigen. Sondern es gibt immer nur eine Reihe von Menschen, die durch ihr Tun oder ihre Unterlassungen einen Anteil an der augenblicklichen Situation haben.

Und die Suche nach einem Schuldigen ist zwar seelisch kurzfristig entlastend. Aber sie kann auch wirksam verhindern, dass man seinen eigenen Anteil an einer Situation sieht und für die Zukunft etwas daraus lernt.

Entspannt mit der eigenen Unzulänglichkeit umgehen

Wenn wir uns immer auf unseren eigenen Anteil konzentrieren, dann kommen wir manchmal zwangsläufig mit unserer eigenen Unzulänglichkeit, mit unseren Schwächen und unseren wunden Punkten in Berührung. Das macht natürlich nur bedingt Spaß und das auszuhalten, muss man auch erst einmal lernen.

Hier ist es wichtig, möglichst entspannt und verständnisvoll mit sich selbst umzugehen.

Machen Sie sich bitte klar, dass jeder von uns eine Menge Unfertigkeiten, Baustellen und Reizpunkte mit sich rumschleppt. Das trifft auch auf Sie zu. Genau wie auf mich. Oder auf Ihren Chef. Und auf Ihre Eltern. Das gilt einfach für uns alle.

Und das ist es auch, was das Menschsein interessant macht. Wenn wir perfekt wären, dann wären wir vollkommen und komplett langweilig. Und unser Leben wäre ohne Höhen und Tiefen. Erst unsere Schwächen machen uns menschlich, interessant und letztlich auch liebenswert.

Sagen Sie sich also oft Dinge wie:

  • „Ja, ich habe meine Fehler. Manche meiner Fehler akzeptiere ich, wie sie sind. An anderen arbeite ich.“
  • „Es ist nicht meine Aufgabe, perfekt zu sein.“
  • „Ja, ich habe einen Fehler gemacht und ich bin da auch nicht stolz drauf. Aber das bedeutet nicht, dass ich ein schlechter Mensch bin. Das bedeutet nur, dass ich – wie jeder von uns – ein unfertiger Mensch bin.“
  • „Zum Menschsein gehört es dazu, Fehler zu machen. Und solange ich meine Fehler sehe und daraus etwas lerne, ist das auch vollkommen in Ordnung.“

Das eigene Leben beleuchten

Das Resonanzprinzip ist ein sehr praktisches Instrument, um über sich selbst und den eigenen Wachstumsprozess nachzudenken.

Denken Sie doch mal kurz über Ihr Leben nach:

  • Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Lebensqualität? Sind Sie hier zufrieden? Oder eher nicht?
  • Wie sieht es mit Ihrem Beruf aus? Sind Sie mit Ihrer Situation zufrieden oder darf es gerne anders werden?
  • Was ist mit Ihrem Liebesleben? Ist hier alles gut oder gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?
  • Wie steht es mit Ihren Finanzen? Stimmt hier alles? Oder muss sich etwa ändern?

Und dann fragen Sie sich:

  • Was habe ich in die Welt gegeben, das dazu beigetragen hat, dass ich in dieser Situation gelandet bin?
  • Bei unerwünschten Situationen: Was hätte ich anders machen müssen, um vielleicht nicht in dieser Situation zu landen, in der ich heute bin?
  • Oder was müsste ich vielleicht in die Welt geben, um etwas zu ändern?
  • Oder was sollte ich nicht mehr in die Welt geben, um etwas zu ändern?

Hier macht es auch oft Sinn, Menschen zu fragen, die einen gut kennen und die einem wirklich wohlgesonnen sind. Denn andere sehen oft viel klarer, was wir in die Welt geben, als wir selbst.

Das Resonanzprinzip hilft Ihnen, mehr Verantwortung für sich und Ihr Leben zu übernehmen. Es hilft Ihnen dabei, zu lernen und zu wachsen. Es hilft Ihnen, nicht immer gleich nach einem Schuldigen zu suchen und Ihren Anteil an Ihrer Situation zu erkennen. Und es kann Ihnen auch helfen, mit der Zeit mehr Verständnis für sich selbst zu entwickeln.

Oder, um es auf den Punkt zu bringen:

Das Resonanzprinzip ist Persönlichkeitsentwicklung in Reinform.

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Kommentare

  • Das hat Ralf Senftleben wunderschön geschrieben, finde ich! Es ist so gut verständlich, liebevoll und systematisch geschrieben, dass ich davon begeistert bin.

    Eine kleine Ergänzung zum Thema „Schuld“: in der regel geht es in die Irre, bei einem eigenen und dem anderer Menschen erfahrenen Missgeschick, Leid, einer Krankheit und Ähnlichem nach der „Schuld“ zu fragen. In der Regel ist es nach meiner Erfahrung so, dass viele Menschen ohne das Bewusstsein sind, dass beispielsweise die Verdrängung eines Gefühls auf Dauer schädlich für sie ist. Ohne Bewusstsein einer Ursache-Wirkung-Folge bin ich ohne Schuld, beziehungsweise ist diese Herangehensweise an die leidvolle Erscheinung wenig nützlich und hilfreich.

    Von „Schuld“ zu sprechen geht vielleicht in den Fällen des Lebens, wo ein Mensch weiß, dass es anders richt wäre und er bewusst falsch handelt.

  • Die Artikel finde ich immer nachdenkenswert. Manchmal auch kritisch bedenkenswert. Dass unser Tun oder Nicht-Tun immer Auswirkungen hat und man es sich zu einfach macht, die Schuld immer bei den Anderen zu suchen findet meine volle Zustimmung. Allerdings würde ich ausgehend von dem zitierten Sprichwort lieber von „Echo-Prinzip“ reden. Mit der Resonanz erscheint mir das schwieriger und komplexer. Ob ein Körper „zurücktönt“ (re-sonare) kann auch rein an seiner Beschaffenheit liegen. Er selbst muss bis dahin überhaupt nicht mit dem Ton in Zusammenhang gestanden haben. Aber es wird eben etwas ins Schwingen gebracht. D.h., manche Resonanz hat aber auch überhaupt nichts mit Schuld zu tun, sondern liegt in unserer „Bauweise“.
    Man kann Gegenstände (z.B. Gläser) zerstören, indem man sie mit der ihnen eigenen Frequenz beschallt, so dass sie zu stark ins Schwingen kommen. Ich vermute, dass etwas ähnliches beim Menschen auch möglich ist.

  • Ein sehr intensives Thema und wo immer es zur Sprache kommt, scheiden sich die Geister. Und das hat ganz offen erkennbar mit den Erfahrungen zu tun, die jeder in seinem Leben mit seiner Handlungsfähigkeit, seinem Einfluss auf die Realität gemacht hat. Habe ich – entweder sofort oder auch erst nach vielen mühsamen Versuchen – erst einmal erleben können, dass meine innere Haltung und meine daraus resultierende Handlungsweise die entsprechenden Reaktionen im Außen bewirkt haben, kann ich irgendwann gar nicht mehr umhin davon zu wissen, dass ich mit allem verbunden bin, dass alles was mir geschieht, eine Folge meiner Entscheidungen, meiner Wahrnehmung und Bewertung ist, mögen diese mir bewusst sein oder sich (noch) im Verborgenen halten, vielleicht von Ängsten und Befürchtungen verstellt, die eine Bewusstmachung (noch) schwer machen. Das Leben hat nicht die Absicht zu schaden. Es ist reine Energie, die unaufhörlich fließt. Bin ich kongruent in meinem Wollen und Wirken, bekomme ich das beabsichtigte Ergebnis. Bin ich in Ambivalenzen verfangen, verfälscht sich das gewünschte Ergebnis, mitunter soweit, dass ich vielleicht erst in mir nachforschen muss, wo ich unstimmig mit meiner Einschätzung von meiner Absicht gewesen bin. Es gibt unendlich viele und vielfältige Möglichkeiten, mich als Teil des Lebens zu erfahren, Möglichkeiten, mir über meine Gefühle meiner und meiner Mitmenschen und unserer Verschränkung miteinander gewahr zu sein. Mögen es angenehme oder unangenehme Erfahrungen sein. (Ich war schon mehrmals gaaanz tief unten auf der Wohfühlskala) Das Sein bewertet nicht nach Schuld und Fehlern. Und das er-leben zu können, ist für mich auch schon der ganze wundervolle aufregende Sinn meines Menschseins. Sei das Ziel für uns alle zu verstehen, dass alles sein darf und alles möglich ist. Und was ist, das liegt in unserer Hand. Mögen wir über die Versöhnung mit uns und allen Wesen um uns herum, zu innerem Reichtum und einer warmen Geborgenheit im Leben gelangen können. Ein jeder von uns ist nicht mehr und nicht weniger als ein Spiegel. Wir haben die Wahl, was wir sehen möchten.

  • Hallo an alle!
    Danke für den interessanten Artikel, der genau zur richtigen Zeit kam. Letzte Woche, hatte ich ein Bewerbungsgespräch und wurde nicht genommen. Im Nachhinein, stellte ich mir die Frage, was hätte ich anders machen sollen? Nun, ich fand einige Antworten. Aber das Wichtigste ist doch, daß ich niemals wirklich wissen kann, was das Gegenüber fühlt wenn ich eben etwas ausdrücke und halt auch nicht alles richtig machen kann. Ich glaube auch, daß ich den Job nicht wirklich 100% wollte, denn sonst hätte mich mein Unterbewußtsein auf einen anderen Weg geleitet und ich hätte andere Antworten gegeben. Es hat nicht sollen sein! Aber sicherlich lasse ich mich nicht unterkriegen für die nächsten Vorstellungsgespräche, die sicherlich kommen werden.

  • Ich denke, dass das Resonanzgesetz auf alle Fälle für uns Menschen gilt. Diese Allgemeingültigkeit sehe ich auch in der Aussage von Jesus von Nazareth: „Was du säst, wirst du ernten!“. Seine Gültigkeit kann ich umso besser anerkennen, je mehr ich annehmen kann, dass ich wohl schon mehrmals auf dieser Erde war, und dass es keinen Zufall gibt.

    Was mir im jetzigen Leben zustößt, kann auf meiner Saat in einem Vorleben beruhen. Ich habe mich als Seele dazu entschieden, dieses Leben zu leben. In dem, was mir widerfährt, kann ich Lernaufgaben erkennen. Löse ich sie, indem ich nach Gottes Geboten lebe, neutralisiere ich meine einstige Saat und brauche keine entsprechende Wirkung mehr zu tragen. Ich glaube, dass mir bei all dem die Christuskraft in mir – also Gott – hilft. Denn Gott will für uns das Beste; da er Liebe ist, kann er auch gar nichts anderes wollen.

    In diesem Zusammenhang finde ich zwei Gedichte von Hermann Hesse hilfreich, nämlich „Stufen“ und „Das Leben, das ich selbst gewählt“. Ich habe immer die Verantwortung für mein Leben und kann mich entscheiden, wie ich will. Es ist halt auch die Frage, ob ich das vielleicht unangenehmere Gute oder das vielleicht angenehmer scheinende nicht Gute will.

    Das Resonanzgesetz bedeutet für mich schließlich nicht, dem nicht helfen zu sollen, dem es gerade nicht gut geht. Wenn ich denke, er ist ja selbst schuld und das gehe mich nichts an, verhalte ich mich nämlich auch nicht richtig. Ich lege selbst schlechte Saat, wenn ich Hilfe unterlasse, und mir wird später z. B. auch einmal nicht geholfen. Wir denken zu kurz, wenn wir meinen, Wirkungen müssten gleich kommen.

  • Manchmal frage ich mich, welche Resonanz ich ausstrahle, dass ich bei den Kontakten immer wieder abseits stehe. Das kommt mir bei fast allen Situationen vor, und bei unserem Pensionierungs-Seminar war die fehlende Kommunikation eines meiner Probleme. Bei einem Aperitif oder Veranstaltung stehe ich einfach immer abseits. Ich habe zwar auch Kurse besucht (Reden in der Oeffentlichkeit usw.) aber es bringt nichts. Alle „du musst – dann“ fruchten auch nichts. In einem Verein werden sowieso Kommentare / Anliegen von mir immer abgeblockt, und nicht nur wegen gewissen Sprachstörungen. Ja, ich weiss: Lächeln usw. würde auch etwas bringen, doch das kann ich nicht.

  • .. mich würde mal interessieren ob man das wirklich so sehen MUSS.. dass Perfekt = Langweilig ist?? Warum? Mir will das irgendwie nicht in den Kopf!
    Ich möchte nur anmerken.. nicht dass wir perfekt sind.. natüürlich machen wir Fehler, klar.. aber WAS bitte wäre denn so langweilig an Vollkommenheit?? Was vollkommen perfekt erscheint(-erscheint-weil irgendwas gibts ja immer zu mäkeln.. grins)..Ist nie langweilig, weil es ja gut ist, weil ist zum Besten gehört.. genau da streben wir doch hin.
    Wie kann das langweilig sein?

  • Laura Bach

    Halb schwanger geht nicht :-))), aber ich kann die Skepsis gut verstehen -bis vor drei Jahren habe ich auch so gedacht, bis ich ein Erlebnis hatte…
    Nun denn, ich habe meine ganze freie Zeit und meinen ganzen Grips investiert, um es jedem Menschen verständlich zu erklären : kein Hokuspokus, sondern auf rein wissenschaftlicher Basis mit Übungen zur praktischen Überprüfbarkeit.
    Dieser Weg lohnt sich wirklich : man ist nicht mehr Opfer, sondern verantwortlich machtvoll.
    Nur Mut!

  • Lieber Ralf, du findest immer wieder Denkansätze über die es sich lohnt,sich „einen Kopf zu machen“.
    Ich bin seit 44 Jahren Lehrerin und das noch immer sehr gern.
    Meine Tun ist ausgefüllt mit dem Resonanzprinzip.Ich suche nach einer „misslungenen“ Situation zunächst die Ursachen zuallererst bei mir selbst. Meistens steckt dort auch die Antwort für mich.Ich habe einen hohen Anspruch; dieser erlaubt es mir, auch noch mit 63 Jahren sehr gern in meinem Beruf zu arbeiten.
    Liebe Grüße an alle, die sich um die zwischenmenschlichen Probleme Gedanken machen und dann auch noch daraus lernen.

  • Ein kleines Beispiel von mir, dass nicht so viel mit Fehlern zu tun hat: Ich schlage ein einfaches Experiment vor. Einen Tag beim sich durch die Welt bewegen Menschen, denen man begegnet etwas Gutes tun. Lächeln ist da ein guter Anfang. Man kann jemandem auch ein Kompliment machen, ehrlich fragen wie es dem/der Betreffenden geht oder eine zwanglose Unterhaltung mit jemandem anfangen, der aussieht als könne er/sie ein wenig Aufmerksamkeit brauchen. Am Ende eines solchen Tages fühlt man sich energiegeladen, fröhlich und beschwingt. Resonanz eben. Der Umkehrschluss ist dann ganz einfach ;-)

    • Uschi schreibt am 6. Februar 2011

      Dass finde ich eine super Idee. Dieses Experiment mache ich tagtäglich, einen anderen Menschen anlächeln. Ich habe dann ein Erfolgerlebnis, wenn dann jemand zurück lächelt. Es ist selten, aber dann wenn es geschieht auch sehr schön.
      „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“ ist sowieso mein Spruch, den ich sehr liebe.
      Mit einem Lächeln auf den Lippen fängt jeder Tag schon positiv an. Und dass soll/muss man mit anderen teilen.

  • Joesann`s Artikel spricht mir aus dem Herzen. Und erst recht linda`s Beispiel mit missbrauchten Kind.

    Es ist unmöglich, das alles was uns im Leben widerfährt, wir auch verursacht haben. (Der Apfelbaum der vom Auto gerammt wird, hat ja dann auch eine Mitverantwortung für den Unfall)

    Die militanten Resonanzanhänger beginnen dann von der Seele zu schwadronieren, die schon früh etwas lernen wollte..

    Und komischerweise sind die meisten Resonanzfanatiker selbst in recht komfortablen Positionen. Sie entziehen sich mit Ihrem Denkmodell dem Mitleid und der aktiven Hilfe für Menschen die es „erwischt“ hat. Nicht gut.

    Deswegen finde ich die gemäßigte Auslegung von Ralf Senftleben als besser und hilfreich. Gut gemacht!

  • Wir Deutschen haben ein Thema mit Schuld und mit Fehlern.
    Aber es ist doch so: Jeder Mensch macht jeden Tag mindestens drei Fehler. Was sagt uns das? Dass Fehler machen normal ist!
    :-)
    „Fehler“ heißt doch nur, dass diese oder jene Aktion uns nicht den gewünschten Effekt gebracht hat.
    Ich erzähle gerne zu dem Thema, wie wir Alle gehen und laufen gelernt haben: wir haben Fehler gemacht und wir sind oft genug auf die Nase geflogen! Aber wir sind immer wieder aufgestanden, haben aus den Fehlern gelernt und uns nicht von unserem Ziel abbringen lassen. Und siehe da: wie schnell haben wir es dann geschafft!
    Es gibt den schönen Sprich: „Wir sind dazu verdammt, unsere Fehler solange zu wiederholen, bis wir daraus gelernt haben“
    Solange wir uns abwerten, wenn wir Fehler machen und unser Selbstbewußtsein darüber schwächen oder aber die „Schuld“ bei anderen suchen, werden wir unsere Ziele nur mühsam erreichen. Um Fehler zu analysieren, müssen wir uns der „Schuld“ stellen, obwohl ich das Wort lieber durch Ursache ersetzen möchte. Das bedeutet Verantwortung zu übernehmen für unser Handeln. Und auch hier: wertfrei! Wir tun Dinge immer nur so gut, wie wir es in dem Moment gerade können.
    Da kommt das Gesetz der Resonanz ins Spiel: im Außen zeigt sich, ob unsere Aktion in unserem Sinne fehlerhaft oder erfolgreich war.
    Mit zunehmenden Bewußtsein,zunehmender Reflektionsfähigkeit und Entspannung den Fehlern gegenüber können wir die Dinge und das Leben immer besser so für uns wandeln, wie wir uns das für uns und unser Leben wünschen. Und das um so schneller je mehr wir in Liebe zu uns selbst und zum Rest der Welt agieren!
    Davon abzugrenzen sind natürlich die Menschen, die bewußt NICHT zum Wohle Aller agieren, aber das ist auch nicht heutiges Thema.
    Abschließend möchte ich eine Buch- und ein paar Hörbuchempfehlungen für die Leser geben, die gefragt haben, was mit den Opfern und den Schwerkranken ist bezüglich ihrer Verantwortung bei dem Resonanzgesetz: Rüdiger Dahlke: „Schicksalsgesetze“ und alle HörCDs (zum Teil kostenfrei) von Robert Betz.

  • Oefters überkam mich die Idee, mein Umfeld zu ‚interviewen‘ im Bezug zu meinen Schwächen, bzw. mir mitzuteilen wie sie mich erfahren und interpretieren.
    So ganz ehrlich, unverblümt, aber auch möglichst abgekoppelt von ihren eigenen Verstrickungen, Interessen, Verletzungen etc. – heisst möglichst objektiv, gutgemeint. Ein Outing ohne Herumeiern. Dinge sagen die man denkt über die andere Person im gutgemeinten stil ‚hart aber herzlich‘.
    Ich hät das gern. So viele, andauernd halten sich zurück mit ihrer wahren Meinung über einen.
    Könnte man derer mehrere ‚auswerten‘ wär das sicherlich sehr hilfreich. Es müssten mehr als 3, 4 sein. Durch ne angemessene Anzahl (sagen wir mindestens 10) dürfte sich was in der Summe abzeichnen was sich von den individuellen gemeinsamen Erlebnissen, auf welche sich die Leute zwangsläufig stützen in ihrer Einschätzung abhebt und zu charakteristischen Eigenschaften/Zügen der eigenen Person zusammenkommt.
    Event. relativieren aber gegensätzliche Aeusserungen auch die ganze GEschichte und man wird im gleichen Zug auf die Selbstreflektion zurückgeworfen wie auch darauf sensibilisiert.

    Den Mut dazu hatte ich aber noch nie. Den Mut, solche Fragen zu meiner Person generell zu stellen und den Mut, mir anzuhören was da alles so an mich adressiert zurückkäme..

  • Vielen Dank für die Inspiration am Sonntag!

    Für mich ist es noch schwierig zu unterscheiden zwischen Gedanken und Gefühlen. In Gedanken kenne ich das Prinzip und glaube auch daran. Ich weiss, dass ich Fehler machen darf, andere nicht ändern kann und manchmal schon die Änderung der Perspektive reicht, um zu verstehen, warum eine Situation passiert ist und daraus zu lernen.

    Ich glaube auch, dass das Leben ziemlich langweilig wäre, wenn es keine Hürden zu überwinden gäbe, keine Herausforderungen zu meistern. Daran wächst man als Mensch. Ich habe mittlerweile verstanden, dass andere nicht die Schuld dafür tragen, was uns passiert, sondern es meist unsere gesellschaftlich und familiär anerzogene Interpretation oder Sichtweise der Situation ist.

    Es ist aber viel leichter und bequemer, die Verantwortung für sein eigenes Leben nach aussen abzuschieben, als sie selber zu übernehmen. Die ganze Welt funktioniert nach dem Prinzip „Du bist Schuld!“. Vielen Menschen suchen ihre Feindbilder aussen statt innen. Man braucht nur auf die Strasse gehen und das erste Gespräch, was man hört, handelt von Schuldzuweisungen.

    Allerdings sieht es anderes aus bei den Gefühlen. Situationen belasten mich oft emotional.

    Ich weiss mittlerweile, dass meistens Gefühle (aus meiner nicht sehr erfreulichen Kindheit) durch andere aktiviert werden aber ich bin oft betriebsblind, diese Emotionen aufzuspüren oder genau den Auslöser zu benennen, da sie noch vor der Sprache entstanden sind. Oft bin oft so überwältigt von negativen Emotionen, die andere in mir auslösen, dass mir alleine das Wissen, dass diese mit mir zu tun haben und nicht mit den anderen, nicht aus der Situation hilft und ich mich ein paar Tage zurückziehen muss, um das innere Chaos zu beruhigen. Aber auch das wird besser. Früher litt ich Monate.

  • ja,ich bin es noch einmal….Wenn ich die Beiträge lese, dann ist es schon sehr schwierig, da es viele Bereiche gibt. Es würde halt nur überall funktionieren,wenn wir alle danach handeln….am besten , wenn die Menschheit neu startet auf einem anderem Planeten oder wie auch immer.Bei unseren alltäglichen kleinen Situationen ist es sicher ein tolles Prinzip, zumindest sollte jeder erst mal damit anfangen…eben jeder.

  • Ich danke wie immer für diesen Beitrag.
    Es ist sehr interessant, wie unterschiedlich alle darüber denken.
    Ich spüre das Resonanzgesetz wie das Gesetz der Erdanziehungskraft. Was immer ich denke, kommt zu mir zurück.
    Ich denke zB sehr oft „Hoffentlich passiert nicht dieses oder jenes…“dann kann ich darauf warten-nein brauche ich nicht-denn es passiert einfach.
    Im Job merke ich es an mir und meinen Kollegen.“Der Kunde wird sicher ruhig und verständnissvoll reagieren“, JA er tut es. Denke ich „hoffentlich ist er nicht gleich sauer“ JA er ist sauer.
    Denke ich „mit dem Müller kann ich so garnicht“ ist da immer eine Disharmonie.
    Dann fing ich an, für ALLE und ALLES zu denken „Sie/Es sind/ist wie es sind/ist“-also alles so zu akzeptieren, wie es/sie ist/sind“ geht echt alles besser.
    Mein Lieblingsbeispiel, was mir mein Leben einfacher macht „ich akzeptiere meine Ängste“, denn nur so können sie verschwinden.
    So ist es mit allem – Menschen, Situationen, Krankheiten usw. Ich denke es hilft uns ALLEN, uns mit ALLEM zu arrangieren.

    Versucht es mit dem ES IST WIE ES IST ;-)

    allen einen schönen Sonntag

  • Mir fällt auf, dass der Beitrag Widersprüche enthält. Einerseits heisst es:
    Andere Menschen können wir dauerhaft kaum ändern. Auch nicht die Umgebung oder die Welt, in der wir leben.
    Andererseits:
    Oder was müsste ich vielleicht in die Welt geben, um etwas zu ändern?
    Wat denn nu?

    Ansonsten bin ich der Meinung, dass die schnellste Form der Persönlichkeitsentwicklung darin besteht, aus diesem Denkmodell auszusteigen und schön immer alles Verhalten und Fühlen bei den Leuten zu lassen. Wenn jemand sich über mein Verhalten ärgert, dann habe ich das noch lange nicht verursacht, dass verursacht er oder sie schön selber und umgekehrt genauso. Das Resonanzprinzip, der Glaube an die „Mitverantwortung“, ist meiner Meinung nach eine Folge von Grenzüberschreitung in der Kindheit, wo z.B. Eltern auf einen Wutausbruch des Kindes mit einem Wutausbruch reagieren und das Kind sieht sich selbst als Ursache für die Situation, auch weil ihm die Eltern dies suggerieren.
    Genau da fängt die Persönlichkeitsverbiegung an, weil es ab jetzt versucht, sich anders zu verhalten, um das zu verhindern. Was es nicht kapiert ist (offenbar bis ins Erwachsenenalter hinein), dass es Eltern hat, die unbewusst reagieren, anstatt aktiv und bewusst zu gestalten, die nicht gelernt haben, ihre Emotionen zu managen. Ein weitverbreitetes Phänomen gerade in Deutschland und eine folgenschwere Schwäche, an der rein garnichts liebenswertes ist. Dies nur, weil es weiter unten heisst:

    Und das ist es auch, was das Menschsein interessant macht. Wenn wir perfekt wären, dann wären wir vollkommen und komplett langweilig. Und unser Leben wäre ohne Höhen und Tiefen. Erst unsere Schwächen machen uns menschlich, interessant und letztlich auch liebenswert.
    Und warum machen uns ausgerechnet unsere Schwächen interessant und liebenswert? Was genau meinen Sie mit „perfekt“? Und woher wissen wir, wie wir wären, wenn wir perfekt wären, was immer das bedeutet, wo wir es doch nicht sind? Meine zwei Cent:
    Hier spricht die Angst der Deutschen vor dem Starksein und der Mangel an Klarheit und Grenzziehung wird hier zu einem Prinzip erhoben. Es schadet sicher nicht, sich selbst anzugucken, aber die schnellste Möglichkeit, unangenehme Situationen abzustellen besteht darin, dem anderen seine Reaktionen zu lassen und bewusst nicht die Verantwortung dafür zu übernehmen, wenn überhaupt, dann bin ich verantwortlich dafür, dass ich eine Situation als unangenehm empfinde. Für mich ist es ein Alarmzeichen, wenn das Resonanzprinzip gesellschaftsfähig wird. Irgendwann kommt man vor lauter Selbstbefragung garnicht mehr zum Leben, und das ist erstmal langweilig. Oder wir landen endgültig beim „wie Du mir, so ich Dir“, und das ist ein totaler Wirrwarr.

    Manchmal sind mir meine Landsleute ein bisschen zu butterweich und zeigen Verständnis an der falschen Ecke. Ausserdem habe ich es satt, immer nach Erklärungen für unangenehme Verhaltensweisen von anderen in mir zu suchen. Manche Leute können sich einfach nicht benehmen und das wird nicht dadurch anders, dass ich an mir herumbastele, genau das ist doch die Perspektive eines Kindes, dessen persönliche Grenzen nie richtig respektiert wurden. Ich meine, was trägt ein Kind dazu bei,dass es mißbraucht wird? Ist doch Kappes, ehrlich. Ist mir völlig Schnurz, welche inneren Zwänge beim Erwachsenen zu so was führen, hier und in vielen anderen Fällen auch gehört eine Grenze gezogen, wenn nötig, schmerzhaft. Genau das will die deutsche Gesellschaft nicht, weil es anstrengend ist, wenn man seine negativen Gefühle nicht mehr auf anderen abladen kann, die man sich letztlich selber macht. An dieser Schwäche festzuhalten hat überhaupt nix liebenswertes. Es gibt nix zu entwickeln, alles was es braucht, ist eine klare Grenze, wo ich aufhöre und die anderen anfangen. Kleine Provokation :-), nicht böse gemeint

    • Major Tom schreibt am 6. Februar 2011

      Lieber Joseann,

      die Kunst bei der richtigen Anwendung des Resonanzprinzips ist:“……die GELASSENHEIT zu haben, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann, den MUT zu haben Dinge zu ändern die ich ändern kann und WEISHEIT zu haben, das eine vom anderen unterscheiden zu können!“

  • ich habe das Resonanzprinzip für mich auf einen kurzen Nenner gebracht, den ich mir immer wieder in der entsprechenden Situation hervorhole:
    „Vom Unglück zieh´ ab die eigene Schuld“

  • Hallo und danke für den Artikel zum Resonanzprinzip. Bei vielen Lebensumständen und Geschehnissen gehe ich sicherlich konform damit, dass ich mich hinterfrage, was ich zu der Situation beigetragen habe, dass sie sich nun genauso darstellt wie sie ist.

    Allerdings habe ich meine Bedenken ob es in allen Lebenslagen funktioniert. Ich suchte vor zwei Jahren einen Arzt auf, der lt. seiner Homepage auf meine Erkrankung spezialisiert war. Es ging um eine Zahnbehandlung und dieser Arzt begang einen Behandlungsfehler nach dem anderen. Er ignorierte meine Allergien, die ich auf dem Anamnesebogen vermerkt habe, er hat eine PA-Behandlung gleichzeitig mit der Präperation von 3 Zähnen durchgeführt usw.

    Zwischenzeitlich prozessiere ich gegen diesen Menschen. Er lügt skrupellos und schreckt auch vor Urkundenfälschung nicht zurück.

    Gerade Ärzten ist man hilflos ausgeliefert und muss vertrauen.

    Das Einzige, was ich in dieser Situation als „meinen Fehler“ erkennen kann ist, dass ich vertraut habe ohne vorher umfangreiche fachliche Recherchen zu machen, wie eine Behandlung von einem Arzt durchgeführt werden muss und natürlich, dass ich mich überhaupt diesem Mann anvertraut habe.

    Was lehrt mich das für die Zukunft? Immer auf die Kopie eines Anamnesebogens zu bestehen. Ärztliche Behandlung nur im Beisein von Zeugen? Jedesmal wenn ich einen Arzt aufsuche mich fachlich so kundig zu machen, dass ich evtl. Behandlungsfehler erkenne und diese durch Ablehnung der Behandlung vermeiden werde. Ist das umsetzbar?

    Es ist sicher ein sehr spezielles Beispiel. Doch auch ein MVR hat den Einwurf ähnlich gemacht.

  • Herzlichen Dank für die Anregung. Wie immer passend zur Situation. Auch die Kommentare waren sehr inspirierend.

  • Grundsätzlich bin auch ich für dieses Prinzip und wende es im Alltag an. Und dennoch gibt es ein Thema wo ich nicht weiß wie ich dieses Prinzip da integrieren soll. Welchen Anteil am Erlebten hat zum Beispiel ein 6jähriges Mädchen, das von einem Familienmitglied sexuell mißbraucht und ausgebeutet wird?

    • Kelatenata schreibt am 6. Februar 2011

      Hallo Linda,

      ich denke, dass sich die Seele eines missbrauchten Kindes vorgeburtlich eben genau diese Lebenserfahrung ausgesucht hat. Bevor jetzt jemand empört über meine Meinung ist, ich wurde selbst missbraucht.

    • linda schreibt am 6. Februar 2011

      Hallo Kelantenata,

      Danke für Deine Antwort. Ich habe mich schon sehr oft mit dieser Frage beschäftigt (dieses 6jährige Mädchen war/bin ich). Aber irgendwie kann ich mich damit nicht abfinden. Es erzeugt dann noch mehr Schuldgefühle in mur und ich denke mir, dass der Täter in diesem Fall ja das Opfer wäre, das ich auserkoren habe mir das über Jahre hinweg anzutun, oder? Also frage ich mich weshalb da immer noch Wunden und Narben sind…eigentlich müsste ER sie haben und warum kann ich immer noch nicht damit umgehen? Hab’s doch selbst so gewollt und mir ausgesucht! Dann brauch ich doch auch nicht in Therapie zu gehen um damit fertig zu werden!?

    • Vidouqe schreibt am 6. Februar 2011

      Hallo,

      vorweg, ich bin niemals missbraucht worden.Weshalb ich nicht euer Erfahrungswissen besitze.

      Das einzige was ich glaube zu besitzen ist ein logisch denkender Verstand.

      Der sagt mir, dass Kelatenatas Erfahrungen und deren Interpretation, zumindest für sie gelten mag (wenn überhaupt!).Diese individuelle Auswertung der Ereignisse jedoch auf alle passierten Fälle anzuwenden halte ich jedoch für mehr als zweifelhaft.

      Und richtig, demnach müßte sich Linda, wenn nicht als Täter, dann doch aber als mitschuldig betrachten.Warum dann eine Therapie, wenn es doch, wie vermutet von ihr geschünscht war oder doch zumindest irgendwie verursacht wurde.Hat sie „gespielt“ und die Situation falsch eingeschätzt, vor allem die Folgen?

      Mir ist das alles zu vage und zu spekulativ und befreit Erwachsene, selbst wenn Kelatenatas Ausführungen nur im Ansatz stimmten, aufgrund ihres Reifegrades nicht von der Verantwortung, die Finger von einer Sechsjährigen zu lassen!

      Es mag ja sein, das ab und an, Minderjährige sexuelle Wünsche auf Erwachsene projezieren und deshalb der auslösende Ursprung für einen Übergriff eines Erwachsenen beim Kind lag.Es mag auch sein, das in Ausnahmefällen die Ursache eindeutig bei einem Kind lag (Denn Kinder sind Menschen und deshalb sexuelle Wesen mit sexuellen Bedürfnissen)Aber das entschuldigt den Übergriff durch einen Erwachsenen keinesfalls!Eher im Gegenteil!

      Mich erinnert das auch an die Argumentation von Menschen, die Frauen kritisieren, weil diese sich nicht züchtig genug kleideten.Im Falle einer Vergewaltigung seien diese dann, so die schräge Argumentation, schließlich selbst schuld.

      „Sie ernteten also was sie säten!?“

      Bei der Diskussion über das Resonanzprinzip geht mir das dann doch zu weit und bringt Betroffene, wie Linda oder auch Kelatenata, in eine psychologische Schräglage die den entstandenen Schaden sicherlich oder zumindest wahrscheinlich vergrößern.

      Interessanterweise deckt sich dies mit kritischen Artikeln die ich über das Thema las.Eine verkopfte, intelektuelle Diskussion, die Opfer und Opferfamilie nicht mehr nachvollziehen können, die Tatsachen auf den Kopf stellen und sie in einer zusätzlich erschwerten psychischen Situation zurück lassen.Als wäre das Trauma und die Verwundung nicht schon groß genug!

      Letztlich könnte man damit beinahe alles irgendwie entschuldigen.Diese Argumentation verschiebt die Verschuldensfrage in Richtung des Opfers und reduziert die Verantwortung und das fehlerhafte Verhalten der Täter.

      Zu guter letzt ist ein Missbraucher entschuldigt, wenn er sich an einem Urlaubstrand ein nacktes Kind schnappt, weil das Kind ja selbst Schuld sei, da es nackt war und deshalb den Täter sexuell animierte und provozierte…usw.;

      Nein, diese Argumente sind falsch!Es gibt nicht ohne Grund kindgerechte Einrichtungen, Bücher, Filme etc.!Der Reifegrad eines Kindes ist (logischerweise!) ein anderer als der eines Erwachsenen.Unnötig dies zu erwähnen!

      Wenn das so ist (zweifelsohne), dann ist auch klar, dass, selbst bei einem „Fehlverhalten“(wenn das überhaupt denkbar ist)eines Kindes, ein Erwachsener, reiferer Mensch, niemals das Recht hat sexuell zu übergreifen! Niemals!Daraus folgt, zwangsläufig, die Strafbarkeit eines solchen Verhaltens.Die Einsicht in sein Verhalten kann grundsätzlich nicht von einem Kind erwartet werden, von einem (sogenannten) Erwachsenen aber sehr wohl.Vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache, das einem Erwachsenen bewußt sein sollte (sein muß!), das ein Kind ein sexuelles Wesen ist, welches sich entwickelnd, suchend zu orientieren versucht.Strafmaßverändernd mögen sich, unter Würdigung des konkreten Einzefalls, die individuellen Reifegrade aller Beteiligten auswirken.So mag ein sehr reifer Minderjähriger einen wenig reifen Erwachsenen in eine schwierige Situation bringen können.Das mag auf seltene Grenz- und Ausnahmefälle zutreffen.Entschuldigt Erwachsene in der Regel aber nicht.

      Womit ich abschließend klarstelle, das Kinder regelmäßig kein Verschulden treffen kann, Resonanzprinzip hin oder her.

      Die Diskussion über das Resonanzprinzip darf die Verantwortung Erwachsener, reiferer Menschen, niemals mißachten.Sie fände sonst losgelöst von jeglicher Ethik und menschlicher und gesellschaftlicher Erfahrung im luftleeren Raum statt.Das wäre falsch und schade und würde ihr nicht gerecht.

      Liebe mitmenschliche Grüße
      V.

    • Kormoran schreibt am 9. Februar 2011

      Liebe Linda!

      Ich hab weitergelesen, dass du selbst das Missbrauchsopfer warst.

      Ich habe selber schon an einigen „Familienaufstellungen“ teilgenommen, wo Mißbrauch in der Familie auch oft ein Thema ist: Eindeutig scheint, dass dabei die Verantwortung IMMER beim Erwachsenen / Täter liegt. Allerdings FÜHLT das Opfer / das Kind sich oft schuldig, weil es den Täter aus dem Familienkreis ja auch gern hat(te)!

      Diese Verstrickung lässt sich in einer Familienaufstellung heilen. Deswegen möchte ich dir empfehlen, so eine Therapie zu machen. Nach dem Resonanzgesetz wird sich dafür sicher eine Möglichkeit ergeben – wenn es für dich passt.

      Liebe Grüße und alles Gute
      Kormoran

  • Guten Morgen, ja wenn es um Schuld geht, bin ich auch skeptisch.Ich schaue immer dahinter, denn jedes Handeln hat einen Hintergrund.Wenn der andere den nicht irgendwann selbst erkennt,ist es schwierig.Verhaltensweisen haben in der Regel mit dem eigenem Leben zu tuen und Eifersucht,Neid,Narzismus,Egoismus,Unterwürfigkeit,Perfektionismus,Aggression…usw.entstehen aus dem eigenem Leid und die Mitmenschen müssen es manchmal ausbaden,aushalten .Ob da immer das Resonanzprinzip ganz aufgeht,weiß ich nicht.Man muss sich selber erkennen und sich für sich interessieren, anstatt um die ganze Welt,wie es uns durch tausend Möglichkeiten täglich auferlegt wird.Viele würden sich selbst nur schwer aushalten ohne TV,PC..Aber das geht jetzt zu weit.
    Einige Menschen sind sich dessen bewußt und vielleicht werden es immer mehr. Schönen Sonntag noch.Kirsten

  • Mit den Worten SCHULD und FEHLER als Bedrohung bin ich aufgewachsen. Erst mit Mitte 30 habe ich das richtig abschütteln können und mir das Resonanzprinzip als Grundsatz erarbeitet. Das war hart und hat zu einem „holprigen“ Lebensweg geführt. ;-)die Situation, die Katja beschreibt, habe ich schon mehrfach erlebt. Das ist gut so und ich bin mit mir als Mensch im Reinen. Danke an Ralf für die vielen schönen Denkansätze !

  • Das Wort „Fehler“ ist aus meiner Erfahrung so sehr mit unserem schulischen Denken und unseren Erfahrungen mit Schule verknüpft, dass ich genau diese Energie von „Fehler“ nicht mehr durch das Wort in die Welt geben will. Ich sage statt dessen: „Das hätte ich gerne anders hingekriegt“, oder ich benenne die Situation als Beobachtung und sage dann, dass ich bedauere, wie das gelaufen ist. Und dass ich es gerne anders gemacht hätte und versuche, daraus zu lernen.

  • Danke für diesen schönen Artikel.
    …den unterschied, zwischen der dogmatischen Sichtweiße und der nützlichen Sichtweiße hat mir sehr geholfen.

  • Guten Morgen und danke für diesen Artikel!
    Gerade heute hilft mir das besinnen auf das Resonanzprinzip sehr, weil morgen eine schwierige Situation vor mir liegt.
    Ich lese noch nicht lange die „Zeit zu leben“, bin jedoch ganz begeistert davon. Ein schöner Punkt des Sonntags.

  • DAS Thema gerade, mit dem ich mich beschäftigen muss – denn ich habe in meinem Job nicht reagiert und alles so hingenommen, obwohl sich bei mir schon länger abzeichnete, dass ich unzufrieden war und weiterhin bleiben würde. Denn richtig, die Anderen kann ich nicht ändern. Jetzt habe ich den Salat, zumal meine Unzufriedenheit durch eigenes Wachstum noch größer geworden ist. Mir ist noch klarer geworden, dass ich den Job wechseln sollte, damit ich wieder zufriedener sein kann. Keine leichte Situation, doch zeigt sie mir, dass es wichtig – wenn vielleicht auch etwas unbequem – ist, auf sein Inneres zu hören und eben nicht darauf zu hoffen, dass es schon irgendwie gehen werde. Die Angst, was danach passiert, wenn ich die Bequemlichkeit und das Bekannte gegen das zunächst Unbequeme und Unbekannte tausche, ist doch ganz schon groß gewesen und noch immer noch sehr groß. Das ist mir noch mal klar geworden.

  • liebes zeit zu leben team-mit diesem beitrag haben sie mir aus der seele gesprochen -war gut es wieder einmal ganz klar in mein alltagsleben zu integrieren-es ist ein credo für mich DAS RESONANZPRINZIP
    BITTE WEITER SO

  • die Begriffe „Fehler“ und „Schuld“ lasse ich immer mehr aus meinem Leben gehen.
    für Schuld steht bei mir immer mehr wie ja auch im Artikel geschrieben „Anteil“ und für Fehler nehme ich viel lieber
    Begriffe wie Situationen und noch lieber sage ich: Chancen, Gelegenheiten.
    Lern und Entwicklungs-Gelegenheiten.

  • Wie läßt sich das Resonanzprinzip
    mit der Justiz,zB Bestrafung von Tätern/Sühne
    für Geschädigte, vereinen?

    Wie ist dieses Resonanz-Prinzip bezüglich Jesus Christus zu verstehen?

    • Lydia schreibt am 6. Februar 2011

      Hallo MVR
      Ich denke das Resonanzprinzip ist nicht immer leicht zu verstehen, vor allem wenn Kinder in leidvollen Situationen sind.
      Trotzdem denke ich, ist das Saat- und Ernteprinzip Tag und Nacht auf unserem Erdball wirksam, wenn man auch nicht ganz
      durchschaut, wie es wirkt.
      Zu Jesus christus sagt ja die Bibel, dass Jesus durch seinen Tod am Kreuz, für all unsere Schuld, Versagen und
      Schwächen gestorben ist, und diese für uns trägt,wenn wir ihn darum bitten und sie ihm bewusst abgeben.
      Für jeden der daran glaubt, ist dies natürlich eine enorme Erleichterung und Befreiung, denn wir alle machen Fehler, haben Schwächen ud machen uns von Zeit zu Zeit schuldig.Dass es eine höhere Macht gibt, die uns anbietet, unsere Schuld zu tragen, entbindet uns aber nicht die volle Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen.
      Das Resonanzprinzip ist ein spannendes Thema, und da wird
      jeder seine eigene Erfahrungen damit machen.
      Hallo Ralf
      Danke für deinen interessanten Newsletter, die Themen
      regen immer wieder zum nachdenken an.

    • Vidouqe schreibt am 6. Februar 2011

      @ MVR
      Eine gute Frage.

      Allerdings stellt sich die Frage ebenfalls für den Täter.

      Welche Schwingung erzeugt ein Täter und welche Reaktion darf er erwarten?

      So gesehen erwartet einen Täter eine negative Reaktion auf sein negatives Verhalten.

      Die Konsequenzen die sein Verhalten erzeugt treffen keinen Unvorbereiteten.

      Eine Belohnung darf er sicherlich nicht erwarten.

      Der Umfang eines jeweiligen Strafmaßes sind umstritten.

      Welches Strafmaß ist angemessen? Welche Resonanz erzeugt das Strafmaß? Die Antwort hierauf ist sicherlich nicht einfach.Die Diskussionen die über dieses Thema geführt werden, sind so alt wie das Justizwesen und die Gesellschaften selbst.

      Angemessen und verhältnismäßig sollte eine Strafe sein.

      Doch wann und in welchem Umfang ist sie es?

      Wenn Strafen unangemessen und überzogen sind, werden sie das Rechtsgefühl des Bestraften beschädigen.Die Frage stellt sich, ob solch ein Mensch jemals wieder in die Gesellschaft zurückfindet.

      Grundsätzlich ist die Fragestellung sehr komplex.

      Auch die Frage nach Schuld und deren Ursachen sind kompliziert.

      Jeder Mensch hat hierzu seine ganz eigene Auffassung.

      Die Mutter eines ermordeteten und/oder mißbrauchten Kindes sicher ganz anders als eine Frau ohne Kind oder ein junger Mann…usw.;

      Eine Justiz in einem gerechten Land sollte mit Güte und Liebe strafen.Den der Umkehrschluß könnte ja nur bedeuten, das man unangemessen bestraft und die Täter ggf. für immer wegsperrt oder gar tötet.

      Resonanz hat für mich vor allem etwas mit Angemessenheit zu tun.Den wenn das Schwingungsprinzip wirkt, dann entscheidet die Intensität, Kraft, Richtung und damit die Qualität dieser Schwingung darüber, was ich zurückbekomme.

      Die Qualität des erzeugten Impulses hängt ab von meiner individuellen inneren Beschaffenheit.Diese innere Struktur entstand durch vielerlei Erfahrungen vor allem emotionaler
      Art.

      So betrachte ich diese innere Beschaffenheit einer Person als Resonanzkörper, der Schwingungen erzeugt und empfängt.

      Menschen sind also so etwas ähnliches wie wandelnde Membranophone, die Schwingungen erzeugen und empfangen.

      Das bedeutet dann auch, das wir uns permanent gegenseitig in Schwingung versetzen, ähnlich wie Bäume die sich im Wind wiegen…

      Ein Wald von Membranophonen… ;-)

  • Maria Sartori-Plebani schreibt am 6. Februar 2011 Antworten

    Zum Thema „Fehler machen“ fällt mir immer Folgendes ein.
    Ich hatte einmal meinem Fahrschullehrer versprochen einen bestimmten Fehler nie mehr zu machen.
    Er hat mich dann ganz eigenartige angeschaut und eben mit dem Blick und den Worten gesagt, ich solle auf jeden fall „noch Fehler“ machen, denn nur wer Fehler macht ist menschlich und LEBENDIG. (so in der Art, ich kann das schwer beschreiben, aber ich denke, man hat mich verstanden)
    Und in einem Büro hing einmal Zettel an der Wand, worauf stand
    „Wer wenig arbeitet macht wenig Fehler, wer viel arbeitet macht viele Fehler, und es soll Leute geben, die machen keine Fehler!“

  • Es kommt immer darauf an, welche Resonanz eine Situation in sich trägt. Grundsätzlich geht der enegetische Resonanzstrom IMMER von einem selbst aus und wird retourniert von der Situation bzw. von einem anderen Menschen. Wenn ich etwas hinein gebe und etwas völlig anderes erhalte, überprüfe ich, ob ich mich verkehrt ausgedrückt habe. Wenn dieses nicht der Fall ist, frage ich nach. Z. B. hatte ich eine Situation mit einem Menschen, der nicht in Resonanz mit meinen inneren Anteilen stand. Er trug faktisch mich nicht in sich und umgekehrt trug ich viele seiner Anteile nicht in mir. Er verlangte etliche Anpassungen, weil er es eben nicht anders kannte und auch so lebte. Und ich kenne es nicht anders, als zu sein und andere sein zu lassen, wie man ist. So kamen etliche Mißverständnisse zum Tragen, bis ich selbst merkte, dass ich für meinen Anteil an der Situation selbst verantwortlich bin. Ich fragte mich, ob ich diese schwierige Situation weiterhin in meinem Leben haben und so auch verantworten möchte, denn sie beendete sich nicht von allein und es folgten etliche Wiederholungen. Ich beendete die Situation, damit es mir wieder besser ging. Das Gesetz der Resonanz sagt nicht aus, dass solch „verkehrte “ und schlechte Situationen nicht ins Leben treten, sondern dass wir für uns selbst entscheiden, wie wir mit Situationen umgehen und mit uns umgehen lassen. Niemand muss wissentlich ins Leid gehen, es sei denn, er will es (oft Erziehungsmuster bzw. emotionale Erpressung über Leiden). Insbesondere treffe ich selbst so schneller Entscheidungen, da ich meinem Körper/Geist/Seele-Trio versprochen habe, gut für mich Sorge zu tragen und achtsam und respektvoll mit mir und den Situationen um mich herum umzugehen.

    • Karin schreibt am 6. Februar 2011

      Schöner und verständlicher hätte man das kaum ausdrücken können, Katja. Ich danke Dir für Deine Worte :-).
      Auch diesen Sonntag gibt es Lichtvolles und Wunderbares zum Sonntagsfrühstück, dafür herzlichen Dank!
      Alles Liebe und Gute
      Karin

    • norbert schreibt am 6. Februar 2011

      liebe Katja
      danke Dir fürs Mittielen.
      ja. ein sehr guter Weg aus meiner Sicht.
      und sicher hatte diese von Dir beschriebene Situation eben
      diesen Sinn. Dich aufzufordern zu sehen was Dir nicht gut tut und es dann auch zu beenden. schön wenn wir das immer
      besser sehen können und auch den Mut haben die „richtige“ entscheidung zu treffen. die ja dann schon wieder neue Resonanzen auslöst.
      lg norbert

    • v.tobien schreibt am 6. Februar 2011

      hallo ralf,

      „wie es in den wald reinschallt, so schallt es heraus“
      ist im grunde die basis der menschlichen kommunikation.

      auch hier ist die grundlage (=ursache) für gute kommunikation das selbstvertrauen, das selbstbewusstsein.

      wenn man selbstbewusst ist, dann kann es in den wald nicht verletzend rein schallen, also auch nicht verletzend rausschallen, weil man anständig mit sich selbst, also auch mit anderen umgeht.

      wenn es also beim „rein-und rausschallen“ probleme gibt, bringt eine steigerung des selbstvertrauens ( bearbeitung der ursache ) mehr, als z.b. ein seminar über eine verbesserung der kommunikation ( = symtombehandlung ).

      diese erkenntnis kann man auf fast alle gebiete des lebens übertragen, denn die meisten probleme im leben sind symtome des verbesserungswürdigen selbstbewusstseins der menschen.

      gruß aus münchen,
      dieter.

  • …das Resonanzprinzip sollte lebensbeleitend abrufbar sein. So würden wir viele Situationen entspannter und damit als Herausforderung und nicht als Stolperstein empfinden können! Danke fürs „Wieder-ins-Bewusstsein-Rufen“!

    • Anne Syre-Scheidt schreibt am 11. Februar 2011

      Sie glauben garnicht wie oft mir Ihre Berichte, Denkanstöße und Lebensphilosophien schon geholfen haben oder mir zumindest mal einen Denkanstoß oder eine neue Sichtweise vermittelt haben. Danke schön. Gerade im Moment bin ich sehr dankbar für Ihre Worte.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Syre-Scheidt

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