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Mein Leben aus eigener Kraft besser machen

Den Kopf benutzen

denk-nach

Viele schmerzhafte Probleme entstehen, weil man vorher nicht genug nachgedacht hat. Mir ist das jedenfalls schon oft passiert. Und hinterher hab ich zu mir gesagt (Vorsicht, Heimatdialekt):

„Mensch Ralf, da haste echt zu kurz jedacht. Das machste det nächste Mal bessa!“

Ein einfaches Beispiel ist die Urlaubsplanung. Wenn man hier vorher darüber nachdenkt, was man alles braucht, kann man sich unangenehme Überraschungen ersparen. Andere Beispiele: wenn man sich in seinem Verein für eine Aufgabe verpflichtet, ohne vorher über die Konsequenzen nachzudenken. Oder wenn man sich selbstständig macht, ohne vorher die eigenen Erfolgschancen kalkuliert zu haben. Denn Kalkulation ist ja auch nur Nachdenken, nur eben mit Zahlen.

Nachdenken erspart oft Leid und unnötige Doppelarbeit.

Nachdenken ist kein Allheilmittel

Man kann durch Nachdenken sicher nicht jedes Problem verhindern. Dazu ist die Welt zu komplex und die Zukunft zu unabsehbar. Aber man kann durch vorausschauendes, langfristiges Denken die Risiken vermindern, dass etwas schief geht.

Warum benutzen wir Menschen eigentlich so erstaunlich selten unseren Kopf, wenn es angebracht wäre? Ein Grund könnte sein, dass wir es in der Schule nie gelernt und geübt haben.

Wir lernen Mathe, Erdkunde und Geschichte. Aber das Fach „Kritisches Nachdenken“ finden Sie ganz selten im Lehrplan. Was ich extrem schade finde, zumal man systematisches, kritisches Nachdenken in der Grundschule lernen kann. Das haben Denklehrer wie beispielsweise Edward de Bono gezeigt.

Zum Glück kann man Nachdenken üben. Einfach, indem man es regelmäßig tut.

Nachdenken ist gar nicht schwer

Im Grunde ist Nachdenken ziemlich einfach. Man muss sich selbst nur einen Moment ruhig hinsetzen und sich einige Fragen stellen. Am besten sogar mit Stift und Papier.

Wenn ich in den Urlaub fahren will, dann setze ich mich vorher hin und frage mich einfach schriftlich:

Was wirst du dort in diesem Land brauchen? Für die Anfahrt? Um überhaupt ins Land zu kommen? Für die Hygiene? Für die Sicherheit? Für die Kinder? Für unsere Unterhaltung? Für gutes Wetter und für schlechtes Wetter? Welche Faktoren spielen noch eine Rolle? Wo finde ich eine Liste mit typischen Dingen, die man im Urlaub braucht?

Und dann schreibe ich die Antworten auf. Manchmal merke ich dann, dass ich die Antworten auf meine Fragen nicht kenne. Dann muss ich recherchieren oder jemanden fragen. Aber im Prozess des Nachdenkens merke ich überhaupt erst einmal, was ich noch nicht bedacht habe. Oder wo mir noch Informationen fehlen.

Du kannst deine Probleme lösen.

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Das klingt eigentlich trivial. Ist es auch. Der Trick ist, wie bei so vielem:

  • Man muss daran denken, es in den notwendigen Situationen zu tun, und
  • man muss es dann auch wirklich machen.

Es gilt also im Alltag ganz oft, innezuhalten und zu sich zu sagen:

Halt! Stopp! Ralf, denk nach: Wat willste erreichen? Wat sind die Risiken? Welche Faktoren spielen hier ne Rolle? Und so weiter.

Ein Beispiel für notwendiges Nachdenken

Neulich ist mir bei einem Bekannten wieder aufgefallen, dass viele Menschen nie gelernt haben, systematisch nachzudenken. Dieser Bekannte hat es zugegebenermaßen echt nicht leicht. Er ist 40, hat 2 kleine Kinder, er bekommt Hartz IV und hat ein heftiges Päckchen aus seiner Kindheit zu tragen.

Da sagt sein Berater beim Jobcenter doch glatt:

„Wissen Sie, Herr S., für Sie lohnt es sich doch gar nicht, in Ihrem alten Job zu arbeiten. Dort würden Sie ja weniger verdienen als mit Ihrem Hartz-IV-Satz.“

Das mag zwar faktisch richtig sein. Aber erst einmal zerstört der Jobcenter-Berater durch solche Aussagen den Glauben an eine bessere Zukunft für meinen Bekannten. Aber noch wichtiger: Diese Aussage ist viel zu kurz gedacht.

Das merkt man, wenn man sich hinsetzt und nachdenkt.

Soll ich einen Job annehmen, auch wenn es sich „eigentlich“ nicht lohnt?

Eine Frage, die ich mir hier stellen würde, ist:

Was bekomme ich noch außer dem Lohn, wenn ich in meinem alten Job oder in einem anderen Geringverdienerjob wieder arbeite?

Und was mir als Antworten auf diese Frage einfällt:

  • Mein Selbstwert und Selbstvertrauen steigt, weil ich wieder eine Aufgabe habe und mich nützlich fühle.
  • Ich komme wieder in Aktion, ich werde aktiv, ich tue etwas, ich nehme mein Leben wieder selbst in die Hand.
  • Ich bekomme die Chance, zu zeigen, was ich kann, meine Chefin von mir zu überzeugen und dann eventuell einen besser bezahlten Job zu bekommen.
  • Ich bekomme zusätzliche Erfahrungen und lerne dazu. Damit steigere ich meinen Wert auf dem Arbeitsmarkt.
  • Ich lerne neue Menschen kennen und erweitere so mein Netzwerk. Und damit auch meine Chancen, einen anderen, besser bezahlten Job zu bekommen. Denn oft hilft es, hier jemanden zu kennen, der jemanden kennt …
  • Ich bin ein Vorbild für meine Kinder. Ich zeige ihnen, dass es sich lohnt, sich beruflich zu engagieren, auch wenn der finanzielle Erfolg manchmal auf sich warten lässt.

Und die Risiken und Nebenwirkungen?

Aber zum kritischen Nachdenken gehört es auch, nach den Risiken zu fragen. Also:

Was wären mögliche Risiken, wenn ich einen Job annehme, bei dem ich nur sehr wenig Geld verdiene?

Eine mögliche Antwort wäre: Man muss aufpassen, dass der neue Job, was die oben genannten Vorteile angeht, auch wirklich ein passendes Sprungbrett ist. Also dass es nicht nur ein Job ist, in dem Geringverdiener ausgenutzt werden. Was ja heute leider oft der Fall ist. Es ist also wichtig, dass man im neuen Job etwas lernen und sich weiterentwickeln kann, so dass man neue Leute kennenlernt und dass es im Unternehmen Aufstiegschancen gibt. Ansonsten müsste man sich eben einen anderen Job suchen, der einen weiterbringen kann.

Der Anfang ist beim Nachdenken das Wichtigste!

Zugegeben: Oft kommt man nicht selbst auf solche Antworten, wie ich sie oben im Beispiel skizziert habe. Gerade wenn man emotional und vom Selbstvertrauen her am Boden ist. Was ja nicht selten so ist, wenn man in die Hartz-IV-Spirale reingerutscht ist.

Aber beim Nachdenken ist es auch nicht das Wichtigste, die besten Antworten zu finden. Viel wichtiger ist es, überhaupt erst eine Frage zu formulieren und sich auf den Weg zu machen, Antworten zu finden. Bei den Antworten können einem dann Freunde, Bekannte, Ärzte, Beratungsstellen oder Internetseiten helfen.

Aber es ist meine Verantwortung, mit dem Nachdenken zu beginnen. Denn die Qualität meines Lebens hängt nicht selten davon ab, wie gut ich über mich, mein Leben, meine Ziele, meine Möglichkeiten und meine Zukunft nachdenke.

Fangen Sie mit einer Frage an …

Und das Nachdenken beginnt immer mit einer Frage. Zum Beispiel mit:

  • Wer ist für mein Lebensglück verantwortlich?
  • Schuldet mir das Leben etwas?
  • Was möchte ich vom Leben? Was bin ich bereit, dafür zu geben?
  • Was nutzt es mir kurzfristig, wenn ich mich über das unfaire System aufrege? Ändere ich damit etwas? Oder könnte ich meine Energie nicht auch produktiver verwenden? (Und ja: Natürlich ist längerfristiger Protest und Engagement sinnvoll, wenn sich etwas ändern soll.)
  • Was kann ICH tun, um meine Situation zu verbessern? Wer kann mir dabei helfen?
  • Wie kann ich anderen dabei helfen, mir zu helfen?
  • Was kann ich anderen dafür geben, dass sie mir helfen?
  • Was ist das größte Hindernis, das in meinem Einflussbereich liegt, das zwischen mir und meinen Wünschen und Zielen steht?

Nachdenken lohnt sich: Es hilft, aus den eigenen Erfahrungen zu lernen und die gleichen Fehler nicht immer wieder zu machen. Es hilft, aus den Erfahrungen der anderen zu lernen, indem ich andere zu meiner Fragestellung befrage.

Unser Kopf ist ein mächtiges Werkzeug, wenn man ihn nutzt. Ich persönlich denke noch viel zu selten über wichtige Dinge nach. Aber ich gebe mir große Mühe, meinen Kopf noch öfter einzusetzen.

Und Sie?

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