Tagebuch inkl. Videokurs Gelassenheit

Der Einheimische und der Tourist

Warum arbeiten

Es war einmal in einem kleinen Fischerdorf irgendwo in Italien. Ein Tourist kam vorbei und sah einen Mann, der seelenruhig am Hafenkai saß und aufs Meer blickte.

Der Tourist ging zu dem Mann und sagte: „Entschuldigung, ich möchte Sie etwas fragen: Warum arbeiten Sie eigentlich nicht? Sie könnten sich z.B. ein Fischerboot kaufen und hinaus aufs Meer fahren.“

„Aber, warum soll ich denn arbeiten?“ fragte der Mann. „Ich habe alles, was ich brauche – genug zu leben und zufrieden bin ich auch.“

„Aber wenn Sie arbeiten würden, können Sie viel Geld verdienen, das Geld sparen und es zinsbringend anlegen!“ sagte der Tourist.

„Warum,“ fragte der Mann, “ soll ich Geld verdienen und sparen?“

„Wenn Sie gut verdienen, können Sie von den Zinsen leben und dann brauchen nicht mehr zu arbeiten!“

Der Mann schaute den Tourist an und schüttelte langsam den Kopf. Dann ging sein Blick wieder hinauf auf das Meer.

( nacherzählt nach Heinrich Böll:
„Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“)

 

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Kommentare

  • Ich kenne die Geschichte mit anderem Ende. In meiner Version hat der Fischer dem Tourist auf die letzte Frage geantwortet: „Das habe ich ja schon alles getan!“ Dann ging sein Blick wieder hinauf auf das Meer. Ja der Fischer hatte alles schon hinter sich und war einfach in dem entspannten Modus. Er könnte sich von allem wieder lösen! Dieser letzte Schritt schaffen nur wenige und bleiben in dem Trieb Geld zu verdienen und anhäufen, tief stecken. Sie bleiben die Sklaven der Materie! Ja, der Fischer hat es geschafft, seine Freiheit und Glück zu bewahren.

  • Man gewinnt irgendwie den Eindruck, dass keiner mehr entspannt einen solchen Text lesen kann ohne sich zu echauffieren. Dies finde ich sehr schade. Vielleicht mal nachdenken ob es bei so einer Geschichte eher um die Botschaft geht , als um den tatsächlichen Inhalt. Und wenn man es schon zerpflücken möchte, sollte man sich die Mühe machen und die Originalgeschichte googlen und lesen, dann wird recht schnell klar wie es gemeint ist……was man aber mit ein wenig Kreativität bereits in diesem Auszug erkennen könnte. Ein Hoch auf die Menschen die noch entspannen können;-)

    • Karin schreibt am 15. August 2016

      @Torsten

      Hier wird zu Kommentaren aufgefordert, Meinungen sind erwünscht und ich setze mal voraus, dass es der Wille der Autoren ist, anzuregen zu diskutieren und auch zu Ungereimtheiten, wenn manche sie entdecken (zu entdecken glauben) zu schreiben.

      Auch das ist eine Form, sich tiefer und von anderen Seiten mit „Lehrhaftem“ auseinanderzusetzen und die eigene Denkarbeit anzukurbeln.

      Ich kann nicht entdecken, dass hier jemand sich NICHT zur Botschaft der Geschichte geäußert hätte.

      Die Originalgeschichte dürfte den meisten hier bekannt sein. Der Autor wählte jedoch nicht diese, sondern SEINE Geschichte als Metapher, die sich nur anlehnt an die Böllsche.

      Worauf anders also sollte man sich mit seiner Antwort beziehen, wenn nicht auf den hier eingebrachten Text?

      Ich sehe die hier Antwortenden alle sehr entspannt ……nur einen nicht.
      (wen wohl ? ;-)

  • Soo daneben liegt der Tourist nicht.
    Nur seine Schlussfolgerung = das anzustrebende Ziel, für das er den Mann gewinnen möchte, ist zu kurz gefasst.

    “Aber, warum soll ich denn arbeiten?” fragte der Mann. “Ich habe alles, was ich brauche – genug zu leben und zufrieden bin ich auch.”
    = Bringt die Frage auf: „Wovon und VON WEM lebt der Mann?“
    Vielleicht davon, dass ein anderer sich ein Boot kaufte, aufs Meer hinausfuhr und somit seinen Beitrag zum Sozialwesen leistet? Oder, dass die Vorfahren dieses Mannes geschuftet haben und er davon profitiert?

    “Warum,” fragte der Mann, ” soll ich Geld verdienen und sparen?”
    = im Wort verdienen, steckt das Wort „dienen“.
    Wer arbeitet „dient“ auf mehrfache Weise: der Gemeinschaft aller Menschen, der Entwicklung der Menschheit und vor allem auch sich selbst durch die Förderung seiner eigenen persönlichen Entwicklung. Auch weitere Bedürfnisse, die Menschen eigen sind, werden zufriedengestellt.

    „Der Mann schaute den Tourist an und schüttelte langsam den Kopf. Dann ging sein Blick wieder hinauf auf das Meer“
    = Und wenn er nicht total dabei verblödet, dann sitzt er auch noch heute und lässt sich alimentieren.

  • Das ist doch gerade der Unterschied zwischen modernen Industriegesellschaften und asiatischen und orientalischen Ländern. In der modernen Industriegesellschaft sind die meisten Mensch unglücklich und nur die Reichen durch materielle Werte „glücklich“ (was nicht stimmt und sie trotzdem nach außen zeigen.
    Der moderne industrielle Mensch hat das fühlen verlernt und ist vom fühlenden Menschen zum Denkenden Menschen geworden und damit Opfer des Konsums.
    In den anderen Ländern fühlen die Menschen noch und sie sind mit wenig glücklich.
    Und sie haben noch einen Glauben.

  • wenn ich hier die kommis lese,dann kann ich nur mit dem kopf schütteln. macht geld glücklich? hat geld einen beruhigenden einfluss? kann man mit geld alles kaufen,was man will? NEIN,denn ich habe den tod ins auge gesehen und bin mittelständig.und ich liebe mein leben und achte es ohne wenn und aber. denn ich denke, LEBEN UND LEBEN LASSEN. die menschen hacken immer mehr auf alles rum, was ihnen nicht in den kragen passt, alle wollen, allen, das eigene aufdrängen,womit sie selbst nicht zufrieden sind, damit die, die zufrieden sind auch negativ werden. ich freue mich immer wieder, wenn ich jeden tag ER…LEBE…..

  • nix verstanden … und dass einer nur mit Geld zufrieden ist, …..
    kann man nicht einfach behaupten, wenn jemand eine andere Meinung äußert !
    Man kann auch nicht vom eigenen Glücksgefühl — für andere — ausgehen.
    Für den einen bedeuten finanzielle Sicherheiten Glück, für den anderen wäre es zuviel Aufwand, sich darum zu bemühen, weil er gelernt hat, auch anders durchs Leben zu kommen und das genau so möchte.

  • Die Geschichte ist noch nicht zu Ende … da fehlt die zweite Hälfte!

  • Und, wieviele von uns, Hausfrauen und Rentner mal ausgenommen, haben dauerhaft ohne Arbeit alles, was sie brauchen, und sind zufrieden? Leute ohne Job gibt es ja genügend, aber zufrieden sind von denen nur die, die sich unter der Hand genügend dazu verdienen, also arbeiten.

    • Erika schreibt am 10. August 2016

      Ismir Übel, wirklich, nix verstanden…
      Zuerst einmal: eine Hausfrau arbeitet auch! Nur verdient sie kein Geld für ihre geleistetes, und darum bekommt sie von der Gesellschaft auch keinen Respekt…weil ja alles in Geld gemessen wird, so wie sie es tun! Tut mir leid, wenn nur genug Geld sie zufrieden macht.

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