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Der Mann auf der Insel

mann auf der insel

Es lebte einmal ein Mann auf einer kleinen Insel.

Eines Tages spürte er, dass die Insel unter ihm zitterte.

„Sollte ich vielleicht etwas tun?“ dachte er. Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, erst einmal abzuwarten.

Wenig später brach ein Stück der Küste und fiel tosend ins Meer. Der Mann war beunruhigt.

„Sollte ich vielleicht etwas tun?“ dachte er. Da er aber auch gut ohne das Stück leben konnte, beschloss er, weiter abzuwarten.

Kurz danach fiel ein zweites Stück seiner Insel ins Meer. Der Mann erschrak nun heftiger.

„Sollte ich vielleicht etwas tun?“ dachte er. Doch als nichts weiter passierte, beschloss er, noch immer abzuwarten.

„Bis jetzt“ sagte er sich, „ist ja alles gut gegangen.“

Es dauerte nicht lange, da versank die ganze Insel im Meer und mit ihr der Mann, der sie bewohnt hatte.

„Vielleicht hätte ich doch etwas tun sollen.“ war sein letzter Gedanke, bevor er ertrank.

Nach Franz Hohler,
leicht umgeschrieben

 

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Kommentare

  • …“Was will das Leben mir lehren?“… :
    Herausforderungen UND Chancen wahr-nemen.

  • Eine Wehe-Wehe-Geschichte mit Wehret-den-Anfängen-Message. Wer’s braucht …. Ist ja im Nachhinein leicht zu sagen, dass die Insel untergeht. Hätte ja auch der Kopf eines wohlmeinenden Seeungeheuers sein können, das zum nächsten Festland schwimmt. Oder die Spitze eines Vulkans, die Herrn Inselbewohner ins Weltall befördert. Oder eine unterirdische Landaufschüttung eines irren Bauunternehmers. Kann man alles nicht wissen.

  • …es ist ein Märchen und ein reales Stück aus dem Leben zugleich. Da fällt mir der Ausdruck:“ Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ ein.
    Der einsame Inselmann hatte das Kämpfen verlernt…

  • Egal wie logisch oder überflüssig diese Geschichte erscheint, sie hat auf jeden Fall einige Menschen zu sehr interessanten Gedanken-positiven, wie negativen bewegt und alle sind sehr spannend zu lesen. Also KANN diese Geschichte gar nicht überflüssig sein… Danke allen für ihre Gedankengänge-es ist immer wieder „Horizonterweiternd“ diese zu lesen. Danke allen dafür!
    *Rike*

  • Mir viel sofort Martin Luther ein, mit seinem berühmten Spruch

    „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“

    zumindest dachte ich bis heute, das der von ihm ist ;-)

    Herzliche Grüße Frank

  • Am Anfang fand ich die Geschichte auch etwas langweilig. Ich fragte mich, was hätte er tun können. Nach den ganzen Kommentaren habe ich erkannt, daß man sie auf alle Bereiche des Lebens beziehen kann. Und man bezieht sie wahrscheinlich auf die Situationen, die einen augenblicklich beschäftigen. Was hätte er tun können? : egal, irgendetwas. Besser als abwarten und nichts tun. Und während man handelt, fallen einem immer wieder neue Sachen ein, die man noch probieren kann. Gruß Uta

  • Natürlich ist es eine Metapher und es geht um die Frage nach den Möglichkeiten. Statt erstarrt abzuwarten sollte man sensibel sein für die Zeichen der Veränderung und ggf. HANDELN.
    Ich habe auch einige Male im Leben nur abgewartet und mich am Ende als Opfer gefühlt. Im konkreten Fall wäre doch einiges (siehe Stefanie) möglich gewesen. (Das Naheliegendste ist meist auch das Hilfreichste.)
    Z. B. ergänzend: Auf die Palme klettern und nach einer Nachbarinsel oder einem Boot, Schiff, Treibgut etc. Ausschau halten,
    SOS-Flaschenpost absenden, Rauchzeichen geben,
    ein Floß mit Palmsegel bauen und auf zu neuen Ufern!
    Wer kämpft, kann gewinnen; wer nicht kämpft, hat schon verloren!

  • Ich finde es gerade interessant, dass mich etwas ähnliches am Wochenende beschäftigt hat. Schauen wir doch mal in die Welt, was gerade passiert. Wer mit wem Krieg führt und warum. Wo Menschen sterben und warum. Was in Europa passiert und warum. Und wo es hinführt und welches Ziel verfolgt wird….
    Da gibt es auch genügend „gerüttel“, ob wir etwas hätten tun sollen/können, stellen wir wahrscheinlich auch erst fest, wenn „alle Banken vereint sind“, wir total transparent sind und keine eigenen Entscheidungen mehr treffen dürfen.

  • Auch keine Entscheidung zu treffen – ist eine Entscheidung. Ich empfinde, dass wir immer wieder Chancen erhalten, ob wir die jedoch ergreifen – das ist die Frage. Diese Geschichte hat wirklich einen tiefen Sinn. Wie oft werden wichtige Dinge im Leben verdrängt – weil Veränderungen auch schmerzhaft sein können. Ich frage mich schon manchmal, ob es einfacher ist zu leiden – oder sich aufzuraffen – und tatkräftig in die Handlung zu gehen. Da gehe ich doch lieber gleich in die Handlung; denn Türen gehen immer wieder auf !

  • Die Geschichte finde ich sehr interessant. Nicht, was kann der Mann tun, sondern das er überhaupt etwas tzut. Das heißt auf unser Leben übertragen, sollen wir etwa unseren Job machen bis wir daran kaputt gehen oder etwas anderes machen? Wir müssen in allen Bereichen in unserem Handeln um den Untergang der Insel zu verhindern. Viele Menschen, auch ich gehöre leider dazu, handeln erst wenn es zu spät ist. Dann braucht man nicht nmehr handeln. Etwa wenn man Geldsorgen hat, so muß man z. B. mit dem Stromversorger sprechen und etwa Ratenzahlung vereinbaren. Wenn man nichts tut geht die Insel unter und einem wird der Strom abgestellt. Die Lösungen sind eigentlich ganz einfach, aber wir finden sie nicht oder handeln auch nicht danach.

    Hier bei „Zeit zu Leben“ wurden schon viele gute Beispiele gezeigt, wie man eine Lösung findet, die oft ganz einfach ist und den Untergang der Insel verhindert.

    Gruß Philipp

  • Der Mann auf der Insel sorgt – wie ich hier gelesen habe – für viele gute Gedanken.

    Hierzu aus dem Buch des Lebens: „Alles, was geschieht und uns zustößt, hat seinen Sinn, doch es ist oft schwierig, ihn zu erkennen. Auch im Buch des Lebens hat jedes Blatt zwei Seiten:

    Die eine schreiben wir Menschen selber mit unserem Hoffen und Wünschen,
    aber die andere füllt das Schicksal, und was es anordnet, ist selten genauso unser Ziel gewesen.“

    Un noch ein kleiner Spruch: „Wo Wege scheinbar enden, beginnt ein neuer Horizont“.

    Ohne unser Tun kann nichts weitergehen.

    Liebe Gedanken

    Ute M. Mertes

    U

  • Wir Menschen haben Grenzen – wir können nicht alles beherrschen
    Diese Erkenntnis ist uns in vielen Bereichen des Lebens nicht mehr bewußt. Die Insel zu retten übersteigt sicher die Fähigkeiten des Bewohners. Die Situation hinzunehmen ist besserals sich mit Gedanken zu befassen, die unsere Fähigkeiten übersteigen. Höher, Größer, Schneller, Besser … wird uns nicht ans Ziel bringen. Wir werden irgendwann durchs Ziel laufen und die Ziellinie nicht mehr erkennen.

  • Ich persönlich mag diese Geschichte nicht so sehr, da ich auch einen kleinen moralischen Zeigefinger entdecke und sie so ein bisschen pessimistisch angehaucht ist..
    Ja und wie eine Vorschreiberin bereits betonte, ist es schade, wenn Menschen isoliert sind.
    Trotzdem kann ich die Metapher nachvollziehen und auch, dass die Geschichte von manchen Menschen als hilfreich empfunden wird. Jede/r zieht wohl etwas anderes da raus!

  • Ich persönlich mag diese Geschichte nicht so sehr, da ich auch einen kleinen moralischen Zeigefinger entdecke und sie so ein bisschen pessimistisch angehaucht ist..
    Ja und wie eine Vorschreiberin bereits betonte, ist es schade, wenn Menschen isoliert sind.
    Trotzdem kann ich die Metapher nachvollziehen und auch, dass die Geschichte von manchen Menschen als hilfreich empfunden wird. Jeder zieht wohl etwas anderes da raus!

  • Ein guter Vergleich, die Insel als unser Leben zu betrachten,
    denn im Endeffekt sind wir doch – jeder von uns – ALLEIN für unser Leben und unsere Entscheidungen verantwortlich.
    Danke für die vielen Kommentare. Zeigen sie doch, wie viele verschiedene Möglichkeiten es zu einer einzigen Lebenssituation gibt.
    Theresia

  • Eine gute Geschichte mit einem tieferen Sinn!
    In meinen Leben sind schon viele Inseln untergegangen, ich habe Gott sei Dank immer gleich reagiert, sodass ich nicht mit untergegangen bin!

    Einen schönen Pfingstsonntag wünsche ich Euch allen noch!

    Hilde

  • spannende geschichte, spannende kommentare.
    ich denke es geht um den ‚ENTSCHEID‘. er hat sich überlegt ‚was soll ich entscheiden oder nicht entscheiden‘ – vielleicht hatter er sich ja das alles überlegt was am board besprochen wurde. vielleicht kam er zum entschluss, den letzten rest noch zu geniessen, das es in dem moment keine andere alternative gibt….vielleicht ist es nur der punkt, dass man sich gedanken macht und dann entscheidet – mit dem möglichen in jeweiligen moment.
    spannend !

  • Fazit: So ist das Leben …!

  • Die Kunst ist, auf kleine Zeichen zu hören und rechtzeitig – nicht zu früh und auch nicht zu spät – neue Wege zu finden

  • Eine interessante Geschichte, die erstaunlich viele Interpretationsmöglichkeiten bietet. Mein allererster Gedanke war: Heißt es nicht immer, der Mensch ist keine Insel? Warum war dieser arme Mann nur ganz allein, als sein Leben buchstäblich in die Brüche ging?
    Ich war im Nachhinein selbst überrascht, dass ich alle gängigen Interpretationen total ausgeklammert habe. Dass diese Insel unser Leben darstellt – okay, ich denke, das versteht sich von selbst. Dass wir auf dieses Leben gut achtgeben müssen, weil wir nur das eine haben – auch das ist logisch. Und auch dass wir oft ängstlich und gehemmt sind, etwas zu unternehmen, wenn wir merken, dass etwas nicht stimmt. Dass wir Angst vor Veränderungen haben, oft viel zu lange überlegen, ehe wir handeln, und dass wir auch nicht erst die ganze Welt um Rat fragen können, bevor wir den nächsten Schritt wagen – klar.
    Doch alles, was ich gesehen habe, war dieser arme, einsame Mann mit seinem kleinen bisschen Insel. Und trotz seiner Einfältigkeit hat er mir irgendwie leid getan.
    Er war allein und trotzdem nicht selbsständig. Er hatte fünf wache Sinne (vielleicht sogar sechs?) und lebte trotzdem wie im Glaskasten. Und er hatte nur eine Insel (ein Leben) – doch das hat er erst gemerkt, als es zu spät war. Aber ob es wirklich nur seine eigene Schuld war? Ob ihn wohl jemand vermissen wird? Ob überhaupt jemand merken wird, dass es jetzt eine Insel weniger im Meer gibt?
    Ich kann mir nicht helfen, aber mich macht diese Geschichte traurig. Isolation, egal ob selbst gewählt oder unfreiwillig, ist etwas Furchtbares. Niemand sollte allein mit seiner Insel untergehen müssen.

  • Ich interpretiere das mal so: Viele „tun nichts“ obwohl sie glauben was „zu tun“. Beispiel jemand ist der Meinung er verdient zu wenig. Was ist die Folge? Ein Großteil macht den Job trotzdem weiter und jammert. Eine zweite Gruppe handelt im ersten Blick, aber mit einer stark eingeschränkten Wahrnehmung, sie suchen sich zwar einen anderen Arbeitgeber, aber im Grunde die gleiche Stelle, mit einem ähnlichen Gehalt und den gleichen Problemen. Sie kommen gar nicht auf die Idee, etwas anderes zu probieren. Lieblingsausreden: „Das kann ich nicht, dafür brauch ich dies und jenes“… Leider wird nie AUSPROBIERT: Brauch ich das wirklich dazu? Und wenn ich es brauche, warum LERNE ich es nicht? – zurück zur Geschichte… die Insel könnte der Arbeitsplatz sein… die Stücke die wegbrechen, wenn es schlecht läuft oder einfach ich nicht mehr dazu passe… der Untergang der Verlust des Arbeitsplatzes oder die Firma geht pleite und am Ende sieht sich der gekündigte als Opfer und jammert und fragt sich leider eher nicht: Hätte ich doch was tun sollen? – Ich denke die Geschichte passt auf jeden Lebensbereich PArtnerschaft usw… LG Stefan

  • Ich verbinde diesen Text mit meiner eigenen Verhaltensweise. Vermeidung, alles das, was mit unangenehm erscheint, versuche ich zu vermeiden, bis es dann irgendwann zu spät ist. Es gibt einiges in meinem Leben, was ich vermieden habe, das nun zu spät ist…

  • Auch wenn der Mann etwas getan hätte, wäre er untergegangen! :-) Er hätte jede Minute genießen können, statt sich Gedanken zu machen. Nichts tun und alles erreichen, das hätte er erfahren.

    • Marianne G. schreibt am 21. Mai 2013

      Vielen Dank für diese wunderbare Antwort. Sein Leben bewusst leben und genießen, egal ob die Erde zittert oder nicht….

  • Als einzelner Mensch auf einer einer Insel im Meer hat man wirklich nicht viele Möglichkeiten was zu tun. Eine ist sicher ein Boot zu bauen. Wobei natülich die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass man mit einem kleinen selbst gezimmertem Boot (event. noch ohne jegliche Bootsbauerfahrung) im großen Meer versinken wird. Aber, wenn man sich Naturfilme über Inseln anschaut, ist es schon verwunderlich, wie die Tierarten auf die Inseln gekommen sind. Das heißt, eine Chance besteht, dass man dann doch irgendwie wo ankommt und strandet.

    Die Geschichte auf das eigene Leben übertragen heißt für mich, die bewusste Entscheidung zu treffen bei einer düsteren aktuellen Situation unterzugehen – heißt eine bestimmte Zeit Siechtum und dann Tod -, oder die Entscheidung zu treffen jede erdenklich Chance zu nutzen und zu versuchen aus der Situation herauszukommen bzw. diese zu verbessern. Bedingung: Man hat die Kraft dafür zur Verfügung –> wenn nicht, dann sich helfen lassen (das ist allein auf einer Insel natürlich nicht möglich ;-).

    Die Geschichte auf die ganze Menschheit übertragen heißt für mich, dass wir z.B. aufhören müssen unseren eingen Ast abzusägen, in dem wir die Natur ausbeuten und uns nicht mit ihr arrangieren. Es gibt immer mehr Menschen die daran arbeiten, dass diese elematare Situation besser wird.
    Ganz wichtig für eine positive Zukunft: Gesellschaftssysteme entwickeln, die solche Zustände wie das vorher benannte Bsp. gar nicht erst entstehen lassen. Wie kann man Macht-, Profit- und reines Gewinnstreben neutralisieren? – Wo kommt das her? – Vielleicht aus Urtrieben der Lebenserhaltung? – Aus dem in uns angelegten Überlebenskampf innerhalb der Natur? –> also letztenlich aus tiefen Angstzusständen? –> Wenn dies der Fall sein sollte, dann benötigen wir eine Gesellschaftsform, in der für jeden garantiert die Existenz gesichert ist und zwar eine lebenswerte Existenz. Dieser Idee wird immer begegnet, dass es dann zu wenig Antrieb gibt um was zu tun. Da kann ich nur darauf hinweisen, dass aus meiner subjektiven Sicht ca. 60-70% der Arbeit die die Menschheit vollbringt sinnlos und für eine lebenswerte Existenz nicht notwendig ist. Schaut mal um euch herum und notiert die Punkte, die euer Leben lebenswert machen. Dann schaut mal, wieviel Energie/Zeit für diese Punkte in unseren Gesellschaften aufgewendet wird und überlegt, wieviel Energie/Zeit für die Punkte aufgewendet wir, die nicht für ein lebenswerte Existenz notwnedig sind. Auf welches Ergebnis kommt ihr?

  • Erst einmal „Danke“ für die Geschichte…die Insel – unser Leben, ein Geschenk, das man hüten muß, solange es in uns pocht…habe drei Mal meinen Lebenspartner durch schwere Krankheiten verloren…es sind also schon viele Stücke meiner „Insel“ abgebrochen..und ich oft ins eiskalte Wasser gestürtzt…doch mutig tauchte ich immer wieder auf…flickte die vorhandenen Risse…pflanzte mit all meiner Kraft Hecken und neues Grün, um das Schlimmste so lange wie möglich hinauszuzögern, wenn möglich sogar zu verhindern…dein eigener Mut, dein Wille, deine innere Stärke und letzlich dein positives Denken wird dir den richtigen Weg weisen…Vertraue der Schöpfung unseres Seins…Vertrauen sollte nie verloren gehen…nimm all die geschenkten Sonnenstrahlen ohne zu zögern in dein Herz auf und hab einen erfüllten Tag…das Schach des Lebens scheint uns nur ein Spiel, doch so lange du den nächsten Zug selbst entscheidest, geht es weiter, auch wenn rund um dich die „Insel“ zu zerfallen droht…schwimme solange, bis eine höhere Macht dein endgültiges AUS bestimmt…

    • Rita Spiegel schreibt am 29. Mai 2013

      Danke für die offenen Worte. Mein Herz hat sie mit Freude aufgenommen. Schöner kann man eine aufbauende Lebenseinstellung nicht beschreiben.

  • Dazu fällt mir die Geschichte von Martin Niemöller ein:
    „Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, denn ich war kein Jude.
    Als sie die Kommunisten holten…
    …als sie mich holten gab es keinen mehr der protestierte“
    Es geht um rechtzeitiges Handeln im Leben und um das Erkennen der Signale.
    Kann man sehr vielseitig auslegen…na ja.

    • Bianca schreibt am 19. Mai 2013

      Und ich habe geschmunzelt, als ich die Geschichte las – denn sie ist für mich eine schöne Metapher für unser Verhalten. Ja, so ist es häufig im Leben vieler Menschen – irgendetwas zu bemerken, doch lieber nicht darauf zu reagieren.

      In der angestammten Komfortzone zu bleiben – obwohl sich diese grad auflöst – ist für viele von meist einfacher, als unser Schicksal selbst in Hand zu nehmen, aktiv etwas zu verändern oder uns zumindest über evtl. Alternativen ernsthaft Gedanken zu machen…

      Ein schönes „zitterfreies“ Pfingsten wünsch ich.
      Bianca

  • Hallo liebe Steffanie,
    ich finde die Ideen, wie der Mann aktiv werden kann, sehr inspierierend! Selbst wenn das eigene Ende nicht aufgehalten oder verzögert werden kann, scheint mir die deine Variante, aktiv damit umzugehen, schon wie der halbe Sieg!
    Das erinnert mich an ein Buch: »Die Mäusestrategie«. Darin agieren auch verschiedene Wesen in einer Krise auf höchst unterschiedlichen Leveln von Aktivität und Anspruchdenken. Vom Verdrängen von Veränderungszeichen und Festhalten am Status Quo (den es aber de fakto nicht mehr gibt) – bis hin zum täglichen »Beschnuppern« der aktuellen Situation und Sondieren neuer Möglichkeiten. »Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?« Das ist eine zentrale Frage im Buch, die mich persönlich motiviert aktiv zu werden.

    • joy schreibt am 19. Mai 2013

      liebe eva rika,

      danke für die frage: „was würdest du tun wenn du keine angst hättest?“

      also ich würde viele dinge loslassen… und dazu mach ich mich jetzt auf! :)

      einen wunderschönen sonntag wünsche ich,

      lg,
      joy

    • Judith schreibt am 23. Mai 2013

      Was Menschen tun würden, wenn sie keine Angst hätten? Wahrscheinlich Fliegen lernen, mit geschlossenen Augen auf der Autobahn lustwandeln und hübsche rote Pilze mit weißen Punkten essen.
      Wir brauchen unsere Angst, weil sie uns schützt. Angst ist immer richtig für den Menschen, der sie hat.
      Aber: Wir sollten nicht unserer Angst gehorchen. Aber das ist etwas ganz anderes als der idiotische Versuch, sich die Angst abzutrainieren.

  • Tja, das klingt böse, auch für Steffi,
    ich sehe das auch erst einmal so. Aber ehrlich der Delfin als Freund, nicht unwarscheinlich, der Baum als Schwimhilfe, naja. Dennoch, der Mensch könnte noch einige Minuten länger leben und wer weis?
    Wie kommt der überhaupt dahin? …………
    Egal oder was lernen wir daraus?
    Werner

  • Die Insel ist unser Leben. Und jede Erschütterung ist die Aufforderung etwas zu ändern. Sobald die nicht mehr gehört wird, ist alles vergessen und man macht weiter wie bisher bis – ja bis es zu spät ist.

    • Nele schreibt am 19. Mai 2013

      Ja klar man kann vieles aus der Geschichte lesen. Jeder nimmt einen anderen Punkt für sich wahr oder erkennt etwas daraus.
      Die Einen halten die Geschichte für sinnlos und schönredend, Andere wiederum erkennen das Leben daraus, dem ich mich persönlich anschließe. Es ist doch oft so, dass wir das LEBEN erst viel zu spät erkennen.
      einen schönen Sonntag euch Allen, Nele

    • Monique schreibt am 21. Mai 2013

      Ja, genau das sind auch die typischen Aussagen, die wir treffen wenn wir merken es muss sich etwas ändern in unserem Leben. Wir können doch gar nix tun!!!
      Man kann IMMER etwas tun.

      Abgesehen davon das die Insel nur symbolisch gemeint ist und diese tiefgefrierende Interpretation lächerlich wird.

  • Ich kann mich da Stefanie nur anschließen – ziemlich ueberfluessige Geschichte. Aber auch die kann man sich sicher schon reden.

    • antje schreibt am 31. Mai 2013

      ….überflüssig wenn man sie nicht versteht…

  • Was hätte der Mann auf der Insel denn tun können?
    Den letzten Baum zersägen und daraus ein Boot bauen?
    Jeden Tag Runden um die Insel schwimmen, täglich drei mehr um sich für den Sprung in die Wogen vorzubereiten eines Tages das ganze Meer zu durchschwimmen?
    Mit einem Delphin Freundschaft schließen der ihn ans andere Ufer trägt?
    Laut rufen, als das erste Piratenschiff vorbei segelte?

    Das würde mich im konkreten Fall wirklich interessieren.
    Wirkt etwas platt im Nachhinein Ratschläge zu geben, ich denke auf die Haltung kommt es an, selbst beim Untergang :) Oder?

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