Eine kleine Übung, um deine Willenskraft zu trainieren

„Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“

– Volksweisheit

Wenn wir eine für uns wichtige Aufgabe erledigen wollen, dann werden wir manchmal von außen gestört (z.B. durch das Telefon oder von anderen Menschen).

Noch beliebter ist es allerdings, sich selbst bei der Arbeit zu stören: z.B. durch Impulshandlungen. Uns kommt dann während einer Arbeit plötzlich etwas wichtiges anderes in den Sinn, dass wir dringend jetzt gleich erledigen müssen. Also machen wir das schnell. Es dauert ja nicht lange. Und schon haben wir selbst unseren Arbeitsfluss unterbrochen.

Kennst du das auch, dass du dich selbst durch Impulshandlungen aus der Konzentration reißt und so deine Zeit und Kraft verschwendest?

Bitte ankreuzen:

Immer 

Oft 

Manchmal  

Selten  

Nie

Wenn du das ändern möchtest, gibt es dazu ein nettes, kleines Spiel, das du mit dir selbst spielen kannst. Dieses Spiel geht so:

  1. Du führst dazu eine einfache Liste.
  2. Auf der Liste zählst du, wie oft dir selbst Unterbrechungs-Impulse in den Sinn kommen, indem du jedes Mal einen kleinen Kreis auf die Liste zeichnen.
  3. Wenn du es schaffst, dem Impuls zu widerstehen und weiterzuarbeiten ohne dich zu unterbrechen, dann zeichne ein Häkchen in den Kreis.
  4. Und dann mache mit dir selbst eine kleine Belohnung aus. Womit belohnst du dich, wenn du es schaffst, dich pro Tag nicht mehr als 3 Mal selbst durch einen Impuls zu unterbrechen?

Diese kleine Übung hat verschiedene Vorteile: Sie lässt uns nicht nur konzentrierter Arbeiten, sondern sie trainiert auch unsere Willenskraft und unsere Achtsamkeit. Und sie kostet wirklich nicht viel Zeit.

Ist das etwas für dich?

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Kommentare

  • Ein schöner Gedanke, sich so selbst zu disziplinieren. Ich hätte nur Angst, wenn ich diese Impulshandlungen nicht zulasse, dass ich die Dinge, die ich tun wollte vergesse und sie aufzuschreiben würde heißen, ich muß ständig mit Stift und Zettel herumlaufen, auch blöd, oder? Mal schaun, ob ich da die Kurve kriegen kann.

  • Da ich sehr unter dem „monkey mind“ leide, sprich die Gedanken bzw. der Geist springen wie „Affen“ hin und her, (gerade am PC, möglichst 10 Tabs bei Firefox plus RSS-Ticker) habe ich mir die „harte Schulung“ verordnet.

    Sprich 10-Tages-Vipassana-Kurs, Schweigemeditation nach S.N.Goenka, um sich einfach mal 10 Tage nur mit dem eigenen Geist zu beschäftigen, bzw. ihn zu schulen und zu schweigen. Soll sehr hart sein, aber viel bewirken. Bin gespannt, aber auch etwas nervös…

  • Hallo, also ich finde das eine gute Idee, denn gerade heute habe ich einige Stunden meiner Zeit durch solche Impulshandlungen vertrödelt und aus kleinen Aufgaben wurden dann Dinge, die mich stundenlang beschäftigt haben!

  • Diese Übung gefällt mir sehr gut und ich werde heute damit beginne. Mal schauen, was passiert. Die Aussage von Detlev Tesch gefällt mir sehr gut und ich werde meine Liste um die Spalte Idee erweitern.
    Liebe Grüße, Andrea

  • Klingt gut – berücksichtigt aber nicht, dass Menschen, die sich so ablenken lassen in der Regel keine „Listen-Menschen“ sind…. jedenfalls mir geht es so. Noch eine Liste?! Nein danke.
    mit spontanen Grüssen – Ch. Kohler

  • Leider lasse ich mich auch gerne und leicht ablenken. Das verhindert natürlich ein zielgerichtetes Arbeiten, dessen Ergebnis mich schon freuen würde. Andererseits habe ich manchmal das Gefühl , als „wenn jemand an einem Rädchen dreht“ und ich genau dieser Ablenkung jetzt nachgehen muss, um ein vielleicht wichtigeres oder höherwertigeres Ergebnis zu erreichen. Werde aber trotzdem jetzt gleich mit der Übung beginnen, für die Idee, Ihre Mail entsprechend darzustellen, um mich neugierig auf den Inhalt zu machen, danke ich IHnen und wünsche einen angenehmen Wochenstart. MfG MWBecker

  • Hallo alle zusammen,
    das scheint mir hier alles etwas platt zu sein.
    Etwas kurz.
    So einfach ist das doch nicht. Diese Art, um am Willen zu bleiben, halte ich für kurzfristig vielleicht machbar, aber auf lange Zeit vergessen wir diese Inhalte wieder und kehren zu den alten Verhaltensmustern zurück.
    Ich plädiere für eine tiefergehende Auseinandersetzung. So mit dem Verstand und nem Verhaltenstherapeutischen Ansatz klappt das nicht.
    Außerdem frage ich mich, ob es denn nicht wichtig ist unseren Impulsen nachzugehen. Die kommen ja nicht von ungefähr – sie haben einen Grund und Sinn.

    schönen Abend noch
    MHMH

  • Diese Übung kommt zum richtigen Zeitpunkt! Ich hadere schon seit einiger Zeit mit mir, dass ich mich so leicht unterbrechen und ablenken lasse. Danke!

  • Na, da werde ich doch heute gleich damit anfangen!!Ich hoffe, dann schaffe ich endlich mal,Ordnung in mein Chaos zu bringen :)!Schönen Sonntag noch ;))

  • Na, dann werde ich mal schnell meine Kreise ziehen, um nach dieser E-Mail zu meiner eigentlichen Arbeit zurückzukehren ;-)
    LG

  • Mit Sicherheit eine gute und vor allem unkomplizierte Übung die ich umgehend in die Tat umsetzen werde ! Der Kommentar von Detlev Tesch gefällt mir gut dh auch bei aller Konsequenz auf „Störungen“ von Innen zu achten und diese ggfls zu notieren.

  • Ja, ja, Impulse können ganz schön stören…

    Andererseits habe ich aus Impulsen heraus auch vieles geschaffen, z. B. Texte geschrieben. Oder etwas, das ich beinahe vergessen hätte noch erledigen können.

    Öfters kommen mir Ideen, die nichts mit dem zu tun haben, was ich gerade tue. Dann mache ich meist eine Notiz, damit die Idee nicht verloren geht und mache dann mit der aktuellen Aufgabe weiter.

    Unser unbewußter Geist ist ja ununterbrochen aktiv und geschäftig. Und weil er so viel mehr kann als der bewußte Geist, können jederzeit gute Ideen aufkommen und uns bewußt werden.

    Ich habe einmal gehört oder gelesen, daß das kreativen Menschen häufig passiert – der Gedanke gefällt mir natürlich ;)

    Ich finde es wichtig die geeignete Balance zu finden: anstehende Aufgaben erledigen UND kreative Impulse festhalten oder ihnen vielleicht sogar sofort nachgehen und sie weiter entwickeln.

    Manche Impulshandlungen haben allerdings eher damit zu tun, daß die anstehende Aufgabe oder Tätigkeit als unangenehm empfunden wird und ein Teil von uns Ablenkung sucht. In dem Falle kann Disziplin, unterstützt durch Techniken wie die beschriebene, sehr hilfreich, ja sogar notwendig sein.

    Eine andere Möglichkeit ist, die Emotionen zu ändern. Eine weitere. die Tätigkeit/Aufgabe mal infrage stellen: Ist sie sinnvoll? Ist sie wirklich nötig? Ginge es nicht einfacher? Könnte das jemand anderes tun? Könnte ich das anders/schneller/leichter/angenehmer… machen

    Manchmal wehrt sich in uns etwas, wenn diese Sache uns als Mensch nicht weiterbringt.

  • Hervorragende Übung, die ja auch die notwendige Konzentration auf eine Sache nicht nur fördert sondern auch fordert -super.

    Impulshandlungen sind einfach Impulse, die schwer abzustellen sind….;-)) aber mit dieser Übung sicher auf ein Minimum beschränkt werden können, oder gar ganz verschwinden?!.

    Lieben Gruß und gutes Gelingen!

  • Sehr schön, kommt mir wie gerufen diese Übung

  • Super Übung, fange gleich damit an.

    Diese Seite habe ich eben übrigens auch durch einen Unterbrechnungs-Impuls gefunden… :-)

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