Tagebuch inkl. Videokurs Gelassenheit

Die Reise nach Jerusalem

In Jericho war eine große Arbeitslosigkeit ausgebrochen. Viele Menschen mussten auswandern und woanders nach ihrem Glück suchen. Unter ihnen war auch ein junger Mann,  der sich auf die Reise nach Jerusalem machte, um dort eine neue Anstellung zu finden. Er verließ Jericho zum ersten Mal und er fühlte sich etwas unsicher und ängstlich.

Da er vorher schon etwas über die Menschen in Jerusalem erfahren wollte, fragte er unterwegs jemanden: „Kannst Du mir sagen, wie die Leute in Jerusalem sind?“

Der so Angesprochene fragte zurück: „Wie sind denn die Leute in Jericho?“ Der arbeitslose Mann antwortete: „Ach, sie sind böse, hinterlistig und unsympathisch.“

„Ja, genau so sind auch die Leute in Jerusalem.“ war darauf die Antwort.

Sehr besorgt reiste der Mann weiter und traf wenig später einen anderen Mann. Wieder fragte er: „Kannst Du mir sagen, wie die Leute in Jerusalem sind?“  Und wieder stellte der andere die Frage zurück: „Wie sind denn die Leute in Jericho?“

Diesmal antwortete der junge Mann: „Die Leute in Jericho sind nett, freundlich und sehr liebenswert.“ Darauf bekam er zur Antwort: „Ja, genau so sind auch die Leute in Jerusalem.“

von unserem Leser
Uwe Schlenther

 

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Kommentare

  • Kennen sie die Geschichte von Kannitverstan? Genauso absurd sind solche therapeutischen Geschichten die es zu Hauf gibt.
    Mein Typ zum Nachdenken:
    Was macht es für ein Geräusch wenn eine Hand klatscht?
    Ich habe noch niemanden gehört der gesagt hat: Ich denke mich gut ?!

  • :-) Diese Geschichte zeigt bzw. erinnert mal wieder daran, dass man genau das erfährt, was man denkt.

    Denkt man, die Menschen sind unfreundlich und böse, wird man genau diesen Menschen begegnen.

    Denkt man, die Menschen sind freundlich, hilfsbereit, wohlwollend und friedliebend, so wird man diesen Menschen begegnen. ;-) Und nicht nur den Menschen, sondern auch den entsprechenden Situationen.

    Darum sollte man auf seine Gedanken achten, denn: So wie man denkt, so geschieht einem. ;-)

    Das ist mir in letzter Zeit auch immer wieder aufgefallen, deshalb versuche ich verstärkt bewusst auf meine Gedanken zu achten und mich nur noch auf freudvolle Gedanken auszurichten, egal was auch gerade in meinem Leben geschieht. Und sie bringen tatsächlich immer mehr Freude in mein Leben! :-) Und das Negative verschwindet!

    Wenn ich mich dabei ertappe, dass ich negative Gedanken habe, dann korrigiere ich sie sofort. Ich denke den negativen Gedanken um und mache daraus einen positiven Gedanken. Das musste ich auch erst üben. Aber es funktioniert wirklich, und die Freude wächst! :-)

  • Hans-Georg von Hagesti schreibt am 25. Januar 2015 Antworten

    So wie melli kenne ich die Geschichte auch und so ist sie auch richtig. Ein Ort wird nicht genannt, der Angesprochene ist der Wächter am Stadttor.
    Unter den gegenwärtigen Umständen von Jericho und Jerusalem zu sprechen verschiebt das Verständnis möglicherweise durch aktuelle politische Konnotationen.

  • Heide-Rose .Decurtins schreibt am 25. Januar 2015 Antworten

    Und meine Lebensweisheit heisst:

    „Nimm die Menschen so wie sie sind – es gibt keine anderen „

  • Ich finde die Geschichte auch sehr aussagekräftig, kenne sie aber ein klein wenig anders:
    Der Angesprochene (der die Stadtbewohner kennt) wird kurz darauf von einem anderen(!) Wanderer das selbe gefragt. Er stellt wieder seine Gegenfrage: Wie waren denn die Menschen in der Stadt, aus der du her kommst.
    Dieser Wanderer antwortet entsprechend positiv und der Mann antwortet wieder “ Ja, so sind die Menschen auch hier.“

    In der Geschichte oben ist nämlich nicht ganz schlüssig, warum der eine Wanderer auf einmal so unterschiedlich von seiner Heimat spricht.
    In der mir bekannten Version erleben wir 2 verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Haltungen und bekommen eine Ahnung davon, dass Ihnen das begegnen wird, was sie erwarten.
    Der Erkenntnisgewinn obliegt dem Hörer der Geschichte.

  • Ich finde diese Geschichte hervorragend als Beispiel. Man kann nach Belieben die Ortsnamen austauschen, sie sind ja auch nur als Platzhalter gedacht, denke ich. Worauf es wirklich ankommt, ist doch: so wie ich in den Wald hineinrufe, so schallt es daraus hervor. Jedenfalls im Positiven wie im Negativen. Diese Erfahrung habe ich auch schon oft gemacht. Ich darf mich nur nicht von Menschen entmutigen lassen, die sich dieser „Regelmäßigkeit“ nicht bewußt sind oder gerade so mit sich beschäftigt sind, dass ihnen garnicht auffällt, wie sie auf ihre Umwelt / Mitmenschen wirken.

  • warum gerade jerusalem? dieses beispiel passt fur jedes land – stadt und menschen. jeder mensch hatt eine eigene ansicht und wir sind nicht gleich.

    • chavamivina schreibt am 25. Januar 2015

      ich möcht’s nicht beschwören, aber vermutlich ist es eine variation eines der vielen gleichnisse, mit denen weise rabbiner gern zitiert werden.
      im grunde ist das aber nachrangig für absicht und interpretation der geschichte.
      diese absicht sehe ich freilich weniger in einer abwandlung des deutschen sprichworts „wie man in den wald hineinruft…“, als darin, sich selbst aufgrund eigener erfahrung ein bild von einer stadt / einem menschen / einer situation zu machen, anstatt viele leute, die bzw. deren einstellungen man noch dazu nicht kennt, im voraus zu befragen. verlässliche parameter für das, was einen erwartet, sind daraus nämlich nicht zu gewinnen.

      warum?
      weil auch die gefragten den fragenden nicht näher kennen (wollen) und sie nicht wissen (wollen), weshalb er fragt; bzw. wonach genau er fragt. also spiegeln sie – wie man diese elegante psychologische methode des abschmetterns nennt – als antwort nur die frage.

      was lehrt uns das?
      sinnvolle und zielführende fragen sollten nicht „offen“, sondern möglichst genau auf ihren zweck hin formuliert werden.
      und (in abwandlung des bekannten „guck mal, wer da spricht“): die auskunftspersonen sollten besser nicht per zufallssample gewählt werden, sondern nach entsprechender vorrecherche ihres hintergrunds und ihrer einstellungen. (deckungsgleichheit mit eigenen ist dafür keineswegs notwendig und oft sogar kontraproduktiv. wichtig ist allein, einen vektor zum „problem“ herstellen zu können.)

      vor allem aber: verlass dich auf dein urteilsvermögen und dich selbst und geh möglichst wenig voreingenommen an eine sache heran.

    • Elke schreibt am 25. Januar 2015

      Warum nicht? Who cares? Man kann auch Koeln oder Stockholm nehmen, ist das nicht egal? Es geht um den Sinn und nicht um den Ort!

  • Super Geschichte. Genauso wie die Geschichte mit dem Hund im Spiegelkabinett!

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