Kompass-Challenge

Die Suche

Nasruddin

Mullah Nasruddin wurde eines Nachts von einem Polizisten angetroffen. Nasruddin kniete vor der Straßenlaterne bei seinem Haus und suchte den Boden nach etwas ab. Er war nicht mehr ganz nüchtern.

„Was suchst du denn so spät in der Nacht?“ fragte der Polizist.

„Ach, ich habe meinen Hausschlüssel verloren und komme ohne ihn nicht in die Wohnung“, antwortete Nasruddin.

Der Polizist kniete sich ebenfalls auf den Boden und so suchten beide gemeinsam den Bereich um die Straßenlaterne ab. Aber sie konnten nichts finden.

Nach einer Weile fragte der Polizist: „Bist du dir denn wirklich sicher, dass du den Schlüssel hier unter der Laterne verloren hast?“

„Nein, überhaupt nicht, eigentlich habe ich ihn dort hinten bei den Sträuchern verloren, aber dort ist es zu dunkel und unbequem, um zu suchen“, antwortete Nasruddin.

Eine Sufi-Geschichte,
leicht umgeschrieben

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Kommentare

  • Der Kampf ums Glück
    Ich wart geduldig, voller Zuversicht
    auf einen Augenblick des Glücks.
    Wird er wohl kommen, wenn der Tag anbricht?
    Schenkt dieser mir davon ein kleines Stück?

    Ich weiß, dass jeder Mensch es einmal finden muss,
    oft sucht er lang, verwirrt, oft geht er weit.
    Dem einen wird Erfüllung dann ein Kuss,
    dem andern schenkt es Ruhe und Gelassenheit.

    Wir alle kämpfen Tag für Tag um dieses Ziel,
    und hadern oft mit Gott und mit der Welt.
    Es ist ein schwerer Weg, bestimmt kein Spiel!
    Doch schaffst du es, so bleibt dein Herz erhellt.

    Lies noch viele meiner Gedanken bei neobokks inge elsing-fitzinger

  • Ob Gelehrter oder nur ein normaler Mensch. Wird etwas gesucht so sollte auch an unmöglichen Stellen suchen. Vielleicht findet sich dann etwas das schon länger gesucht wurde. Wenn aber freundliche Menschen dich unterstützen findet sich oft der richtige Weg zurück.
    Sonnigen Tag
    LG Axel

  • Die Geschichte ist immer wieder schön, auch wenn sie bereits einen Bart hat, der länger ist als der Bart des Mullahs. Sie kursiert in immer wieder neuen Abwandlungen – eben typisches Volksgut ;-)

  • ;-))))) wie wahr. Typisch Mensch.
    Warum soll ich im „Dunklen“ suchen… nehme ich doch lieber das, womit ich gerade nichts anfangen kann… :-))))

  • Die Geschichte ist ja bekannt. Sehr unschön ist hier, das einem islamischen Religionsgelehrten untergeschoben wird, das er angetrunken sei. Wozu verbiegt man so eine Geschichte? Was soll damit bezweckt werden? Oder ist es reiner Zufall? In der heutigen Zeit mag man nicht an Zufälle glauben. Ich würde diese Geschichte ohne so ein „Geschmäckle“ erzählen, dann kann man auch vernünftig drüber diskutieren.

  • wir sind tatsächlich ständig wie alkoholisiert, denn wären wir klar in der birne, bräuchten wir uns nicht unter den hellen leuchten da draußen orientieren

  • Schade, dass diese Geschichte an Alkohol gebunden ist. Alkohol betäubt die Sinne – somit kann ich die Geschichte nicht so wirklich ernst nehmen, weil Nasruddin den Schlüssel im nüchternen Zustand bestimmt an der richtigen Stelle gesucht hätte. Die Moral der Geschichte jedoch ist für die heutige, schnelllebige Zeit ein wichtiger Hinweis. Die Wahrnehmung unserer Sinne kommt viel zu kurz und durch die ständige Überreizung wird man einfach träge und teilnahmslos…

  • Eigentlich ist die Erzählung ganz anders. Zu Nasreddins Zeiten gab es keine Elektrizität, höchstens Öllampen und seine Schlüssel verlor er im Haus.
    Die Moral der Geschichte ist ganz einfach: hör auf, auf der falschen Stelle zu treten, geh in dich (auch wenn die scheinbar innere Dunkelheit dir Angst macht, denn da finden sich alle DEINE Antworten) und handle dann TROTZ Unbequemlichkeit!
    Ich wünsche uns allen einen gesegneten Sonntag,
    LG

  • Schlimm ist es aber erst, wenn das Licht der Laterne auch noch gelöscht wird, um die Menschen im Dunkeln zu lassen. Und der Polizist auch noch Pfefferspray einsetzt.
    Es wird einem manchmal auch sehr schwer gemacht den Weg zu finden. Bei sich selbst suchen ist wichtig, manchmal liegen die Probleme aber auch wo anders, und wenn man dann den Fehler bei sich sucht, kann man sehr krank dabei werden.

    • Cornelia schreibt am 8. Juli 2013

      Was mir hilft, sind drei Dinge:
      1. Wir können nur uns selbst ändern, aber wenn wir uns ändern (z.B. unsere innere Haltung), dann ändert sich auch um uns herum eine Menge.
      2. Wenn ich das Negative betone, dann mehre ich das Negative in dieser Welt, anstatt es, wie ich doch eigentlich will, zu verringern.
      3. Dunkelheit existiert nicht als etwas Eigenes, sie ist nur Abwesenheit von Licht. Sie ist das, wo ich noch nicht das Licht des Verstehens und der Liebe scheinen lassen kann.
      Nicht, dass ich das schon immer so leben könnte. Aber es gibt mir eine klare Richtung. Und das ist schon ungeheuer viel im Leben!

  • Ja, es ist schwer sich in das Ungewisse zu wagen! ….und das ohne jede Sicherheit. Aber hat man sich nicht manchmal schon so viele Verpflichtungen geschaffen und trägt Verantwortung für Andere, so dass es gefährlich ist Ungewisses zu wagen, denn dahin nimmt man auch die Anderen mit.

  • Zeit und Raum ist für unser Leben wichtig! Nur so können wir unsere fünf Sinne benützen! Jedoch dem Ganzen ist Zeit, wie wir sie benützen egal. Lernen und erkennen, ist unsere Aufgabe, ohne ZEIT!
    Lg.rainer

  • Manchmal muss man den unbequemen weg gehen um ans Ziel zu gelangen. Auch im dunkeln findet sich hinter dem Dickicht eine Tür, die nur darauf wartet, endlich aufgemacht zu werden.

    • Mary schreibt am 4. Juli 2013

      Tja so ist es ,
      man brauch nur leider sehr viel Zeit bis man es versteht , und bereit ist ohne jede Sicherheit und Garantie einen Schritt , wenn auch nur einen einen einzigen kleinen ALLEINE zu gehen .
      Erst wenn man an der Wand ,in der Sackgasse steht ,
      versteht man es , und geht !!!!

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