Domestos für die Seele

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Vor ein paar Jahren hat mir Annette zu meinem Tagebuch-Kurs die folgenden Zeilen geschrieben:

„[…] Besonders gut hat mir der Hinweis gefallen, dass ich mit Schreiben meine Seele reinigen kann. Ich glaube in Woche 3. Wie unglaublich, es stimmt.

Schreiben wirkt wirklich wie ein gutes Gespräch mit meiner besten Freundin/meinem besten Freund! Sooo erleichternd.

Seitdem bin ICH MIR viel näher gekommen, da ich jetzt so oft ‚mit mir selbst kommuniziere‘ und vieles dadurch erstmal raus ist, es Platz gibt, ich Luft bekomme und dadurch klarer werde. Bin soo dankbar darüber – ganz, ganz toll! […]“

Und wenn ich so eine Rückmeldung bekomme, sitze ich natürlich zufrieden vor meinem Computer und grinse breit.

Aber warum ich eigentlich darüber schreibe, ist der Teil mit dem SEELEREINIGEN.

Wenn man sich mal überlegt, was die meisten von uns so für Hygiene investieren.

Zahnpasta, Zahnbürsten, Duschzeugs, Shampoo, Cremes, Rasierzeugs, Deo und, und, und.

Hygiene ist den meisten von uns wichtig. Damit wir zu keiner Geruchsbelästigung werden. Damit wir manierlich und präsentabel aussehen. Damit wir uns wohl in unserer Haut fühlen.

Auch unsere Häuser, Wohnungen und Büros werden entstaubt, gesaugt, gewischt.

Toiletten werden mit Chlorreiniger desinfiziert.

Aber wie sieht es mit der Hygiene für unsere Seele aus? Wo ist das Domestos für meinen Kopf?

Ich brauche einen neuen Job!

Aber welchen? Was kann ich? Was will ich? Welcher Job passt wirklich zu mir? Wo finde ich die guten Jobs? Fragen über Fragen. Antworten findest du hier: Projekt: Traumjob.

Denn auch hier sammelt sich „Dreck“ an.

Kränkungen.

Enttäuschungen.

Misserfolge.

Druck.

Kritik.

Selbstzweifel.

Sorgen.

Ängste.

All das passiert täglich. Und es stapelt sich in unserer Seele.

Und sucht sich irgendwann ein Ventil.

In Anspannung.

Ruhelosigkeit.

Antriebslosigkeit.

Oder Schlafstörungen.

Oder im beliebten Frustfressen.

Die wunderbare Welt der Psychosomatik eben.

Irgendwo kommt es auf die eine oder andere Art wieder raus.

Deswegen: Putzt euch nicht nur regelmäßig die Zähne.

Sondern reinigt auch regelmäßig eure Seele.

Durch Auszeiten. Durch Meditation. Durch gute, tiefe Gespräche. Oder so wie Annette durch die richtige Art des Tagebuchschreibens.

Do it.

Ralf

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Kommentare

  • Genau dies mache ich seit >20Jahren.
    Ich vertraue auch einer Spezialistin auf dem Fachgebiet Psychologie, doch das meiste vertraue ich meinem Tagebuch als Seelenmüll an, der mir selbst für meine beste Freundin nicht geeignet scheint, zu vertellen. Nein, die unschönsten Dinge kommen auf Papier.
    Ist es gar zu gräßlich, verbrenne ich dieses Blatt.
    Es ist schön, daß Ihr darauf aufmerksam macht, denn dieses Thema könnte echt schon in der Grundschule vermittelt werden, daß Reden und gesunde Zwiegespräche incl. !!! Schreiben zur gesunden Selbsthygiene gehört!

  • „Gedankenhygiene“ sollte bereits in der Pflichtschule gelehrt werden.

  • Hallo Deniz,
    wie genau gehst du das Schreiben an? Hast du eine bestimmte „Strategie“? Ich würde auch soooo gerne, denn ich weiß, es würde mir gut tun, aber ich finde oft keinen Anfang….
    Vielleicht gibt es ein paar „Tipps“!?
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Carmen schreibt am 19. Oktober 2016

      Hallo Birigt, ich selbst habe immer einfach darauf losgeschrieben einfach den Gedanken freien Lauf gelassen… wichtig ist sich keinesfalls selbst zu zensieren alles darf auf Papier gebracht werden auch wenn vielleicht damit Scham verbunden ist. Dieses einfach drauf los schreiben hat mir zwar auch schon gut getan, doch den Selbstlernkurs von Zeitzuleben „Tagebuch-schreiben“ war eine perfekte Ergänzung um dem wilden drauf los schreiben eine Coachingseite zu geben :-) Liebe Grüße Carmen

  • Ich finde du triffst den Nagel mit diesem Beitrag auf den Kopf. Jeder kümmert sich um die äußere Hygiene, keiner um die Emotionale. Dabei sind die größten Wunden doch meist innerlich.

    Mir persönlich hilft das Schreiben enorm Dinge zu verarbeiten!

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