Tagebuch inkl. Videokurs Gelassenheit

Ein besonderes Geschenk

Eine weise Frau reiste durch die Berge. Eines Tages fand sie dort in einem Bachlauf einen sehr, sehr wertvollen Stein.

Am nächsten Tag traf sie einen anderen Wanderer. Der Mann war hungrig und die weise Frau öffnete ihre Tasche, um mit ihm ihr Brot zu teilen. Der Wanderer sah den wundervollen Stein in der Tasche.

„Gib mir den Stein“ sagte er.

Die Frau reichte dem Mann ohne jedes Zögern den Stein. Der machte sich schnell davon, denn ihm war klar, dass der Stein sehr, sehr wertvoll war und dass er nun den Rest seines Lebens sorgenfrei verbringen konnte.

Einige Tage später kam der Mann jedoch zurück zu der weisen Frau und gab ihr den Stein wieder.

„Ich habe nachgedacht.“ sagte er. „Ich weiß, wie wertvoll dieser Stein ist. Aber ich gebe ihn dir zurück. Das tue ich in der Hoffnung, dass du mir etwas viel Wertvolleres dafür schenken kannst. Bitte gib mir etwas von dem, was es dir möglich machte, mir diesen Stein zu schenken.“

Autor unbekannt,
Quelle: The Women’s Spiritual Network,
übersetzt und leicht geändert

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Kommentare

  • Mich berührt an dieser kleinen Erzählung dass eine gültige Handlung – das Weggeben des Steins – die Heilung des so Beschenken von seinem materialistischen Denken bewirkt. Vielleicht hat die weise Frau die innere Not des Wanderers gespürt und wusste um die Wirkung offenen und liebevollen Gebens …? Wäre es nicht schön wenn wir alle achtsamer mit uns und unseren Mitmenschen umgingen? Lieben heißt auch sich ohne Forderung zu öffnen und zu schenken …ich mag solche Geschichten die berühren und uns bereichern …

  • Bin ein bisschen am stöbern und suche gute Geschichten. Es erstaunt mich gar nicht, dass die eigentlich so klare Geschichte als realitätsfremd und gar esoterisch bezeichnet wird. Es ist schön,dass einige den Sinn verstehen und die andern, nun was solls, jeder nimmt sich soviel Zeit wie er braucht, wenn sein muss das ganze Leben. Mich überrascht nicht die Meinung, sondern die Abwehrhaltung und die harten Aussagen. Vielen Dank für die wirklich tollen Metaphern und Geschichten.

  • Wirklich schön der Text! Lässt einen an das Geben, das darin liegende Selbstbewusstsein und letztendlich an das Leben selbst denken!

  • gerwid.schmid@t-online.de schreibt am 4. Mai 2015 Antworten

    Schöne Geschichte, voll angekommen. Sie trifft das Wesentliche.

  • Der Begriff „Wertvoll“, in Bezug zu einer Sache (hier Stein), hat für jeden eine andere Bedeutung. Eine wertvolle Sache kann für mich an Bedeutung verlieren. Für einen Anderen kann sie an Bedeutung gewinnen. Geben und Nehmen, Helfen und Geholfen werden sollten die Grundmaximen des Lebens sein. Nicht nur immer Ich,Ich, Ich…

  • Ich würde es mir vom ganzen Herzen wünschen, dass ich so eine Haltung annehmen könnte. Den Stein einfach so wegzugeben steht für mich symbolisch für das ultimative Loslassen aller Anhaftung, wer das kann, der ist eminer Meinung nach wirklich frei… Eine wunderbare Geschichte, DANKE.

    • Carola schreibt am 8. Mai 2015

      Ganz genau so ist diese Geschicht auch bei mir angekommen.
      Vielen Dank.
      Carola

  • Hallo liebes Zeitzuleben -Team!
    Ich freue mich sehr auf die sonntäglichen Geschichten, die so oft den inneren Zwiespalt von Menschen widerspiegeln, daß es immer auch eine andere Sichtweise gibt, als man selber hat. Mir kam beim Lesen gleich der Gedanke, wieso die Frau den Stein einfach so her gab, diese freie Handlung MUSS eine andere (gute) Handlung nach sich ziehen! Was mich freut, daß solche kleinen Stories ein Quäntchen Veränderung bewirken, da unser Gehirn, ähnlich wie beim Märchen uns unbewusst klar macht, was gut ist und was nicht, abspeichert und dies bleibt hängen.
    Danke für das kleine Quäntchen gutes Gefühl, das Ihr bei diesen kurzen Geschichten bei mir hinterlasst.

  • Das erinnert mich an die Situation als ich und eine andere gelassene Frau einer dritten zuhörten, die anfing über die jahrelangen schlimmen Nachbarn zu schimpfen. Wir warfen uns einen Blick zu, der besagte „hm, Daueraufregen über Nachbarn, das haben wir schon lange nicht mehr als Gesprächstema, aber schauen wir mal für was es gut ist“.
    Danach machten wir die Frau mit behutsamen Fragen darauf aufmerksam, dass sie die Situation auch aus einer anderen Perspektive sehen kann und anders handeln kann und sich aus der Opfer- in die Macherhaltung begeben kann.
    Ihr fiel es wie Schuppen von den Augen, sie war fasziniert von der neuen Perspektive und ging noch am selben Tag in die Bücherei um sich Bücher zu holen und Möglichkeiten kennenzulernen, mit welcher anderen Einstellung sie dem Nachbarn und anderen „schlimmen“ Mitmenschen begegnen kann.

    So muß es dem Wanderer gegangen sein, er hat erkannt, dass er von der Frau etwas lernt, was sein Leben mehr verbessert als materieller Reichtum.

    Super, wie dieser Gedanke in wenigen Zeilen zusammengefasst ist.

  • Nach dem Lesen der Geschichte kämpfen für einen kurzen Moment zwei Seelen in meiner Brust – die eine, die den Stein behalten möchte und damit ein materiell einfacheres Leben vor sich zu sehen glaubt, die andere, die Bewunderung für das „Über diesem Denken“ stehende Verhalten des Mannes, der trotz seines Hungers und seiner Bedürftigkeit die wahre Größe dieser Frau erahnt, spürt.
    Vielleicht ist auf diese Weise dann sein Hunger, der sich wahrscheinlich nicht nur auf Essbares beschränkt, eher zu stillen.
    Es ist schon auch ein bisschen eine unbequeme Geschichte, weil sie einem dahin führt, dass man auch zum In-sich-hineinhören und Nachdenken über sein eigenes Denken, Fühlen und schließlich Handeln in dieser Situation veranlasst wird.

    Einen schönen Sonntag – trotz vielerorts verhandenem Regenwetter
    Monika

  • Badenweilerstr.
    17
    immer da, wo wir aus tiefsten herzen uns und andere beschenken, offenbart sich das, was wir von anbeginn sind…..

    manfred

  • Die Frau hat dem Wanderer nicht nur den Stein gegeben, sondern bereits schon etwas von dem besagteren Wertvolleren. Wie sonst soll es dem Wanderer möglich gewesen sein, ihn zurückzugeben?

    LG Anne

  • Auch ich möchte ich für diese weise Geschichte bedanken und wünsche euch Allen einen sonnigen Tag.
    Uli

  • Liebe Frau Konnerth
    Ich habe vor einiger Zeit ein Büchlein von Ihnen erstanden, das mir „zufällig“ in die Hände fiel, da ich meinen Teilnehmern immer wieder solche Kurzgeschichten zum Nachdenken oder Diskussion vorlese. Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken. Es steckt in diesen Geschichten so viel Weisheit – und manchmal muss man diese halt auch „suchen“…..
    Herzliche Grüsse aus Basel

  • Ich selbst habe ähnliches erlebt, zwar habe ich keinen wertvollen Stein gefunden, jedoch die Liebe meines Lebens. Vielmehr denke ich, steht hinter der Geschichte das Loslassen, das Anhaften an Materiellen.
    Das hat meiner Meinung nach nichts mit Esokram zu tun.
    Wünsche euch einen schönen Sonntag :-)
    Mara

  • Der beschenkte Wanderer erkannte sehr schnell, dass die Schenkende
    Wertvolleres besaß als Materielles und dass sein Lebensglück eher davon abhängig sein würde.
    Es zu erlangen erfordert Geduld mit sich selbst und eine gute Anleitung!!

    Lieben herzlichen Dank für eure Arbeit!

  • Ich finde diese Geschichte sehr schön und sie zeigt für mich, dass man sehr reif sein muss um so handeln zu können, wie diese Frau. Manchmal hält man im Leben an Strukturen (symbolisch der Stein) fest und erkennt nicht das es Dinge gibt, die wichtiger sind als oberflächlich materielles. In Augen mancher mag die Frau dumm aussehen, aber offenbar hatte sie in ihren Augen alles, was sie für ein zufriedenes Leben brauchte und konnte so eine Geste setzen. LG Karin

  • Amerika des späten 19. Jahrhunderts lebt Grizzly Adams zusammen mit seinem zahmen Bären Ben, dem er einmal das Leben gerettet hat, in einer einsamen Hütte in den Bergen des US-Staates Utah. Adams trieb es in die Wildnis, als er vor der Strafe für ein Verbrechen floh, das er nicht begangen hatte. Die Wildnis bot ihm Schutz, er entdeckte die Vorzüge des Lebens in der Natur und entschloß sich, zu bleiben. Seine Freunde sind Mad Jack und sein indianischer Blutsbruder Nakoma. Gemeinsam mit ihnen und seinem Bären erlebt Grizzly Adams Abenteuer mit wilden Tieren.
    Er zähmt sie, rettet sie aus Gefahren und heilt ihre Verletzungen. Der junge Farmerssohn Robbie Cartman kommt gelegentlich vorbei, um sich von Adams spannende Geschichten erzählen zu lassen. Die Abenteuer des Grizzly Adams beruhen auf wahren Gegebenheiten des echten Grizzly Adams, der von 1812 bis 1860 in Amerika lebte. Er verließ Frau und Kinder und lebte lange Zeit in der Sierra Nevada, bevor er für Zoos Tiere einfing oder auch einfach jagte. Der wahre Ben starb um 1850 in einem Zoo in San Francisco, den Adams eröffnete

    • Gabriele schreibt am 3. Mai 2015

      Was willst Du uns damit sagen Ben?

  • Die Frau öffnete ihre Tasche, um mit ihm ihr Brot zu teilen. Ob sie gemeinsam aßen oder er davon etwas nahm wird in dieser Geschichte auf dieser Ebene nicht weiter verfolgt. Dann folgt m.E. geben und erhalten, eine win-win Situation. Die Erlangung des Steins steht für mich im Vordergrund,,, die Frau bekommt ihn wieder zurück und er ein „Brot“ vielleicht von ihr, vielleicht später von anderen …Irgendwie ein Spiel mit dem Glück,,,, vielleicht heißt den Mann ja „HANS“….;-)
    verwirrend?
    Einen schönen Tag und wiedermal DANKE!

  • Die Geschichte sollte zum Nachdenken anregen.
    Lebt man materiell-finanziell wirklich sorgenfrei?
    Gesundheit, Glück, Zufriedenheit & Freundschaft kann man
    sich nicht erkaufen.
    Nur durch nehmen, geben und teilen bleibt alles in Balance.

  • sehr konstruiert. Sehr weit weg von Realem. Jemand hat Hunger und will einen Stein? Warum sollte die Frau ihn hergeben? Dann bringt der Wandersmann den Stein zurück und will sowas Ideelles? Kaum. Der macht sich vom Acker und lebt finanziell sorgenfrei bis an sein Ende. Sorry, ich find das Geschichtchen extrem bescheuert. Kann auch kein Gleichnis entdecken, das ist mit Abstand die doofste Story, die ihr je veröffentlicht habt.

    • Tanja schreibt am 3. Mai 2015

      Liebe/r Chris, Geschichte zu Ende gelesen?

    • Marina schreibt am 3. Mai 2015

      Natürlich ist die Handlung als solche total unrealistisch.
      Es ist eine Metapher und beschreibt wie ein Mensch durch einen kleinen Impuls eines anderen Menschen zu einer völlig neuen Sichtweise kommen kann.

    • Gerd schreibt am 4. Mai 2015

      Tja, was soll ich sagen…

      es ist wie früher, wenn ich etwas lustig fand und dies anderen erzählt habe. Haben die es nicht verstanden und ich musste dies erklären, war der Spass auch weg….

      Weiter so Geschichten, egal ob esoterisch, Zen oder was auch immer.

      Gruß – Gerd

  • Ich stöbere gerne auf euren Seiten, dies seit er!ichen Jahren. Fand viel Interessant doch bin ich zunehmend etwas verwundert, behauptet ihr in euer Philosophie, frei von jeglichen Einfluss spirituelle-esoterische Theoriebildung zu agieren. Gibt es einen unbemerkten Wandel bei euch?

    • doris schreibt am 3. Mai 2015

      Kannst du mir bitte sagen, was an dieser Metapher esoterisch ist?
      Lg
      Doris

    • Gabriella schreibt am 3. Mai 2015

      Liebe Stefanie, die Geschichte scheint sie erreicht zu haben, ist das nicht Geschenk genug? Und was wäre denn an einer spirituell-esoterische Anfärbung so schlimm? Beschäftigen sich nicht alle Ausrichtungen mit den wesentlichen Themen des Lebens? Großzügigkeit und Nicht-anhaftung ist in meinen Augen eine davon.

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