Kompass-Challenge

Ein Paar Schuhe, bitte!

paar-schuhe

Eine Frau wollte sich selbst etwas Gutes tun und beschloss, sich neue Schuhe zu kaufen.

Also ging sie zur Einkaufspassage und betrat den Schuhladen. Eine Verkäuferin begrüßte sie freundlich. Die Frau suchte sich eine Reihe von Schuhen aus, die sie anprobieren wollte. Insgesamt waren es mehr als 15 Paare, die sie anzog und nun standen überall um sie herum Schuhe und Kartons.

Leider schien keiner der Schuhe der Frau wirklich zu gefallen und ihre Stimmung wurde schlechter.

Da fiel ihr Blick auf ein weiteres Paar. Sie zog auch diese Schuhe an und lief in ihnen einige Schritte auf und ab.

„Die gefallen mir! Was kosten die?“ fragte sie die Verkäuferin.

„Diese Schuhe kosten gar nichts“, sagte die Verkäuferin und lächelte.

„Sie scherzen!“ rief die Frau.

„Nein, diese Schuhe kosten wirklich nichts, denn es sind Ihre eigenen.“

Verfasser unbekannt, eingesandt von einem Zeit zu leben-Leser, umgeschrieben

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Kommentare

  • Was für viele wohlwollende Kommentare – im wahren Leben würden wir doch jemanden, der seine eigenen Schuhe nicht erkennt, für ziemlich dämlich halten, oder?

    Darüber hinaus dürfte jemand, die/der 15 Paar Schuhe aus den Regalen nimmt und keines wieder zurückstellt und keines kauft, sich auch über ein Hausverbot nicht beschweren ;-)

  • ja, vieles ausprobieren, anprobieren, dafür sollten wir uns gerne Zeit nehmen und uns dabei auch gern vergnügen. Vielleicht nimmt man das Alte dann gerne wieder an, sein Schicksal an um es zu durchleben und später geht es leichter weiter…..
    Manchmal braucht man einfach neue Schuh, da die Alten ausgelaufen sind, kaputt sind, denn nasse Füsse im Winter tun einem nicht gut….
    ich danke für die Schuhgeschichte und suche grad nach Neuen, werde meine Alten jedoch nicht wegschmeißen, erst, wenn ich das Gute, Hilfreiche mit in meinen neuen Schuhe trage. Meine neuen Schuhe passen übrigens so gut, dass ich gerne mit ihnen unterwegs bin…

    Ines

  • Die Geschichte, die verschiedenen Sichtweisen in den Kommentaren…..alles stimmt….irgendwie und irgendwann und oft nicht für immer.
    Ich freue mich über viele Situationen, Geschichten, Begegnungen in meinem Leben, aus denen ich mit meinem Unterscheidungsvermögen und Bauchgefühl immer wieder lernen kann…..so oder so…..oder manchmal auch ganz anders.
    A.L.

  • Guten Morgen, ich bin beeindruckt und stelle für mich fest, es ist wie damals im Deutschunterricht – jeder interpretiert eine Geschichte, ein Gedicht anders. Gut so!
    Es hat wirklich, wie Marion schreibt, etwas mit der Lebenserfahrung zu tun. Ich strebe oft nach Neuem, ziehe jedoch Bewährtes mit ein. Ohne das Neue zu gestalten, gibt es für mich keine Entwicklung und die brauche ich jedoch, um zufrieden und erfolgreich zu sein. Ich wünsche Jedem weiterhin neue Erkenntnisse!

  • „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ (Goethe)
    Wir sind oft schon von dem Guten umgeben und gehen trotzdem auf die Suche nach mehr, höher, weiter und finden DAS Glück nicht….

    Dabei habe ich das Glück / Gute schon, nehme es nur nicht wahr.
    Sehr schöne Geschichte!
    Danke!

  • Viel interessanter als diese Geschichte finde ich die verschiedenen Interpretationen dieser Geschichte. Z.B. steht in der Geschichte nirgends, dass diese Frau „bequeme“ Schuhe sucht oder dass sie sich am Ende für ihre eigenen entscheidet, weil sie in diesen „bequem laufen“ kann. In der Geschichte steht lediglich, dass sie sich selbst mit dem Schuhkauf etwas Gutes tun möchte.
    Schon die Aussage, sie sei mit ihren alten Schuhen nicht mehr zufrieden, ist eine rein subjektive Interpretation. Die Geschichte selbst behauptet das nicht. Es könnte z.B. sein, dass sich die Frau mit den neuen Schuhen einfach eine Belohnung gönnen möchte für eine erreichte Leistung. Oder dass sie sich damit über eine Sache trösten möchte, wegen der sie traurig ist, aber die mit den alten Schuhen nicht das geringste zu tun hat.
    Dass sich jemand nach der Anprobe von 15 Paar Schuhen nicht mehr an die eigenen erinnert, ist in der Tat unglaubwürdig. Aber unglaubwürdige Dinge sind charakteristisch für Märchen, und diese Geschichte ist ein modernes Märchen. Mit welcher Moral? Wie wir an den Kommentaren sehen, immer mit der, die wir jeweils selbst hinter der Geschichte sehen. Dies wiederum ist abhängig von unserer eigenen Lebenserfahrung.
    Deshalb ziehe ich meine persönliche Moral von der Geschichte nicht aus der Geschichte, sondern aus den n Kommentaren: Nichts ist jemals für andere so klar, wie es uns selbst in unserem Kopf klar erscheint.

    Allen einen guten Start in eine erfolgreiche Woche.
    Marion

    • Paulina schreibt am 19. Januar 2015

      Sehr guter Kommentar! Da ich momentan eher als Konsumverzicht-Junkie durch die Welt gehe, lese ich darin bloß: Wir brauchen viel weniger neue Dinge, als wir uns einbilden. Und das stimmt nur für mich, und nur für gerade eben jetzt. :-)

  • Heide-Rose .Decurtins schreibt am 18. Januar 2015 Antworten

    ……nun in alten Schuhen herumlaufen – bis diese auseinander fallen – und sich erst dann neue Schuhe zu kaufen, die dann drücken – eingelaufen werden müssen, bis sie passen ? Ist doch eine wunderbare Fabel für unser Leben. Wir laufen so lange in „alten bequemen Schuhen“ herum, leben in unglücklichen Beziehungen, schlechten Jobs etc etc und machen uns nicht auf – da wir zu „bequem“ sind – um uns neu (neue Schuhe) zu orientieren. Viele latschen in ihren alten Latschen bis ans Ende ihrer Tage und trauern dann, dass sie es nicht gewagt haben „neue Schuhe“ zu „kaufen“. (Und trauern diesem nach !)Praktisch jedes neue Paar Schuhe drückt – also – lassen wir diese vom „Schuhmacher ausdehnen“ – nehmen wir „Dehnungsspray“ – und freuen uns an den neuen glänzen (neue Erfahrungen) Schuhen.
    Ich wünsche Ihnen von Herzen „Unternehmungsgeist“ – und bitte, geben Sie Ihre alten ausgetragenen Schuhe nicht weiter, denn in diesen haften „alte“ Energien – jeder sollte sich seine „neuen“ Schuhe selbst wählen, sich darin wohlfühlen und ….. LAUFEN ….. Laufen …..Viel Erfolg.

    • Christina schreibt am 18. Januar 2015

      Vielen lieben Dank für diese Sichtweise der Geschichte. So sehe ich das auch.
      Wenn ich nach Neuem suche, meist weil mich das alte unzufrieden, unglücklich sein lässt, weiß ich, dass das Neue nicht sofort bequem ist. Es drückt, wie Sie so schön sagen, liebe Heide-Rose, und ich muss mich erst einlaufen „auf meinem neuen Weg“, „meinem neuen Leben“
      Liebe Grüße und allen einen schönen Sonntag,
      Christina

    • Stefanie schreibt am 18. Januar 2015

      Liebe Heide-Rose,
      vielen Dank für diese weitere Interpretation. Meistens hat es auch einen Grund, dass man den Schuhladen betritt und an alles Neue muss man sich erst einmal gewöhnen!

  • ich lache ! die alten schuhe sind immer beqwemer als die neuen !

  • Mir gefällt diese Geschichte sehr gut! Manchmal braucht man so etwas, um „wach“ zu werden und seine Unzufriedenheit mal zu überdenken. Vieles erscheint dann in einem ganz anderen Licht!

  • Ja, diese Geschichte kenne ich als Kind von meiner immer kranken Mutter, allerdings in religiöser Form.
    Der Mann, der ein so schweres Kreuz zu tragen hat und beim Petrus anfragt nach einem leichteren. Er stellt sein Kreuz ab und testet die anderen Kreuze. Noch schwerer als sein eigenes,- nein- das geht nicht.
    Und so geht es in einem fort…bis er denn eines gefunden hat, mit dem er Leben kann und will. Freudig zeigt er Petrus sein Kreuz und sagt; „Habeich doch nun eines gefunden, das ich gut tragen kann! Danke Petrus!“ Und Petrus schaut auf das Kreuz und sagt: „Nun hast du das, mit dem du gekommen bist. Hast du es nicht gemerkt?“

    So trifft also auch hier zu, was man mir schon als Kind verkaufen wollte und was mir heute immer mehr wie ein „sich in sein Schicksal einfügen“, vorkommt.

    Ganz im Ernst- wem würde soetwas tatsächlich passieren? Sind es nur Menschen, die nicht sehen wollen, wie zufrieden sie doch eigentlich sind? …und nicht ihre eigenen Schuhe kennen? Oder den Krebs vom Nachbarn noch schlimmer empfinden, als den eigenen?

    Himmel nein! So möchte ich nicht sein. Ich finde es wichtig mit sich zu hadern, unzufrieden zu sein. Das ist mir Ansporn, mit mir selbst eine Auseinandersetzung zu führen und je nach Lebenssituation zu kämpfen. Als Gebärende sagte meine Hebamme zu mir, ich solle nicht so laut schreien. Von wegen,- ich schreie wenn ich Schmerzen habe und ……………spare mir so oft den unsinnigen Schuhkauf.

    Liebe Grüße
    Birgit

    • ulrike schreibt am 18. Januar 2015

      Hallo birgit,
      fuer mich sind das 2 verschiedene geschichten. Sein kreuz zu tragen kann benutzt werden, moralisierend die menschen zum stillhalten und ertragen zu „erziehen“. Das hat die kirche ja nun auch lang gemacht, z.t. heute auch noch. Ein kreuz drueckt, ist schwer …. sich wehren, schreien, aus der spur treten, … war/ist nicht unbedingt gewuenscht.
      Das bild der schuhe sehe ich anders, so wie es erzaehlt wird, hier sucht jemand, obwohl sie bequem sind (was das kreuz nie ist). Aber auch hier finde ich , ist es erlaubt, sich andere lebensweisen, andere wege zu erproben, um zufrieden wieder zu den eigenen zurueckzukehren. Damit lassen sich auch horizonte erweitern.
      in dieser zeit ist der tatsaechliche schuh- und sonstige kauf leider aber an die stelle von inhalten getreten und die protagonistin wuerde evtl., wenn sie sich nicht entscheiden kann, einfach 2 nehmen.

  • Immer wieder gut, mal daran erinnert zu werden, dass man nicht immer nach Neuem streben muss, sondern sich auch einfach mal an dem erfreuen kann, was man schon hat. Ganz bewusst. Oder auch überraschend, so wie es der Frau aus der Geschichte erging.

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