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	<title>Zeit zu lebenZeit zu leben</title>
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	<description>Tipps und Tricks für Ihr persönliches Wachstum</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 10:39:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Eigenlob stinkt &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="260" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/eigenlob.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="eigenlob" title="eigenlob" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Nehmen wir an, ich würde Sie jetzt fragen, warum gerade Sie ein wunderbarer, fähiger und liebenswerter Mensch sind. Könnten Sie mir diese Frage aus dem Stegreif und mit einem guten Gefühl beantworten? Also, wissen Sie, was Sie gut können, was Sie für gute Eigenschaften haben und was andere Menschen an Ihnen schätzen? Eher ja? Oder [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="260" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/eigenlob.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="eigenlob" title="eigenlob" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Nehmen wir an, ich würde Sie jetzt fragen, warum gerade Sie ein wunderbarer, fähiger und liebenswerter Mensch sind. Könnten Sie mir diese Frage aus dem Stegreif und mit einem guten Gefühl beantworten?</p>
<p>Also, wissen Sie, was Sie gut können, was Sie für gute Eigenschaften haben und was andere Menschen an Ihnen schätzen?</p>
<p>Eher ja? Oder eher nein?</p>
<p>Ich kenne tatsächlich viele Menschen, die an dieser Stelle gewaltige Schwierigkeiten haben. Sie können aus dem Stand problemlos 10 Dinge aufzählen, die NICHT an ihnen stimmen. Sie können über ihre Schwächen dozieren und wissen genau, wo sie anders sein sollten.</p>
<p>Aber fragt man sie nach ihren Stärken und liebenswerten Seiten, dann werden sie wortkarg.</p>
<p>Es ist schon komisch: Wir schauen offensichtlich lieber auf unsere Schwächen als auf unsere Stärken.</p>
<p>Obwohl es doch eigentlich schöner sein sollte, sich mit den eigenen positiven Seiten zu beschäftigen, statt auf das zu schauen, wo wir unzufrieden mit uns selbst sind.</p>
<p>Es gibt natürlich auch Situationen, da muss man sich mit den eigenen Stärken beschäftigen. Zum Beispiel wenn man eine Bewerbung schreibt. Oder im Bewerbungsgespräch. Oder wenn ich mit meinem Chef mein Gehalt verhandele. Hier muss man sagen, was man gut kann und warum man ein guter, fähiger und produktiver Mensch ist. Ja, hier ist es erlaubt, ja sogar gefordert, sich selbst zu loben. Aber weil wir sonst solche Schwierigkeiten mit dem Eigenlob haben, bleibt die Antwort auf die Frage „Was sind denn Ihre Stärken“ oft erstaunlich blutleer und ausdruckslos, weil wir uns meistens irgendwelche Stärken aus den Fingern gesaugt haben, aber ohne uns wirklich stark zu fühlen.</p>
<p>Es ist schon komisch: Bescheidenheit und Understatement gelten als Tugenden. Wenn jemand dagegen sagt, was er gut kann oder wenn jemand positiv über sich selbst spricht, dann empfinden wir es eher als unangenehm oder als Angeben.</p>
<p>Oder wir sagen: „Der hat es aber nötig.“</p>
<p>Eigenlob stinkt eben.</p>
<p>Aber warum eigentlich? Warum empfinden viele Menschen Eigenlob oft als so blöd? Ich hätte da eine Vermutung. Ich glaube, dass das oft eine Projektionsgeschichte ist. Das heißt wir projizieren unser eigenes Unvermögen, uns selbst zu loben, auf andere.</p>
<p>Ich erlaube es mir nicht, mich selbst wohlwollend zu betrachten. Also sollen andere das bitte auch nicht bei sich tun.</p>
<p>Da kommt jemand daher und sagt ganz offen: „Ich finde mich gut. Ich kann etwas. Ich bin ein cooler Typ.“ Oder: „Ich bin eine tolle Frau.“</p>
<p>Wir sagen daraufhin: „Was für ein Angeber!“ Oder: „Die ist aber eingebildet.“ Wahrscheinlich weil wir es selbst nicht schaffen, zu uns selbst zu sagen: „Ich mag mich, ich kann etwas, ich bin ein wunderbarer Mensch.“</p>
<p>Mal ehrlich: Eigentlich ist das doch schön, wenn sich jemand selbst mag, oder?</p>
<p>Wir würden doch auch niemanden verurteilen, wenn er sein Wohlwollen, seine Liebe und Zuneigung einer dritten Person gegenüber ausdrückt.</p>
<p>Wenn ich jetzt über einen Freund sage: „Mein Freund ist ein toller Typ, er ist intelligent, ist gut im Sport und hat ein großartiges Durchhaltevermögen“ – dann ist das doch absolut o. k., oder?</p>
<p>Aber wenn ich das Gleiche über mich selbst sage und damit ausdrücke „Ich mag mich selbst“, dann gelte ich als eingebildet.</p>
<p>Seltsam, seltsam.</p>
<p>Und mir ist aufgefallen, dass selbstbewusste Menschen oft viel weniger Probleme damit haben, wenn ein anderer über seine eigenen Stärken spricht.</p>
<p>Wenn ich mich also selbst mag und mich für fähig halte und wenn ich das auch sage, dann stört mich das gleiche Verhalten bei anderen auch nicht.</p>
<p>Und wenn ich mir unsicher bin und wenig Liebenswertes an mir finde, dann irritiert es mich, wenn jemand anderes sich selbst mag und dazu steht.</p>
<p>Eigenlob stinkt also vielleicht bei anderen nur, wenn ich mir selbst stinke.</p>
<div><span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; color: #333333; font-family: sans-serif; font-size: 12px; line-height: 20px; white-space: pre-wrap; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"><br />
</span></div>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>Von der Last des Lebens&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine Geschichte darüber, welchen Sinn auch der Ballast des Lebens haben kann. </p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="159" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/schwere_last.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="schwere_last" title="schwere_last" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ein alter Beduine war krank und zweifelte am Sinn des Lebens.</p>
<p>Eines Tages kam er in einer Oase an einem jungen, noch kleinen Palmenbaum vorbei. Frustriert und deprimiert wie er war, nahm er einen dicken Steinbrocken und legte ihn der jungen Palme mitten auf die Blattkrone und dachte gehässig: &#8220;Soll auch sie sehen, wie sie damit fertig wird.&#8221;</p>
<p>Die junge Palme versuchte, die Last abzuwerfen. Sie wiegte sich im Wind und schüttelte ihre jungen Wedel. Doch &#8211; vergebens.</p>
<p>Also begann sie, tiefer und fester in den Boden zu wachsen, um stärker und kräftiger zu werden. Und wirklich: ihre Wurzeln erreichten neue Wasseradern. Die Kraft des Wassers aus der Tiefe und die der Sonne vom Himmel machten sie zu einer außerordentlich starken Palme, die auch den Stein im Weiterwachsen mittragen konnte.</p>
<p>Nach Jahren kam der alte Beduine wieder, um nach dem Baum zu sehen. Da sah er eine besonders hochragende Palme und in der Krone trug sie den Stein.</p>
<p>Und wie sie sich im Wind neigte, schien sie ihm zu sagen: &#8220;Ich muss dir danken! Die Last hat mich über meine Schwäche hinauswachsen lassen.&#8221;</p>
<p align="RIGHT">Quelle unbekannt,<br />
leicht umgeschrieben</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>Sind wir zu egoistisch? Oder nicht?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="261" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ellenbogen-gesellschaft.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="ellenbogen-gesellschaft" title="ellenbogen-gesellschaft" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Jeder denkt nur an sein eigenes Wohl. Wir werden immer mehr zu einer Ellenbogen-Gesellschaft, die aus lauter Einzelkämpfern besteht. Lange schon gibt es nicht mehr den familiären Zusammenhalt und das nachbarschaftliche Einander-Helfen. Das Eigenwohl steht über dem Gemeinwohl und ein Handeln im Sinne von ‚Gemeinsam sind wir stark‘ hat schon lange keiner mehr erlebt. Weil [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="261" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ellenbogen-gesellschaft.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="ellenbogen-gesellschaft" title="ellenbogen-gesellschaft" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Jeder denkt nur an sein eigenes Wohl. Wir werden immer mehr zu einer Ellenbogen-Gesellschaft, die aus lauter Einzelkämpfern besteht. Lange schon gibt es nicht mehr den familiären Zusammenhalt und das nachbarschaftliche Einander-Helfen. Das Eigenwohl steht über dem Gemeinwohl und ein Handeln im Sinne von ‚Gemeinsam sind wir stark‘ hat schon lange keiner mehr erlebt. Weil Egoismus an der Tagesordnung ist und jeder Einzelne zusehen muss, wo er bleibt.“</p>
<p>Wie schaut’s aus, haben Sie genickt? Ein wehmütiges „Ja, so weit ist es gekommen … früher war doch alles besser“ gedacht? Sind Ihnen vielleicht selbst Situationen eingefallen, die die Aussage belegen?</p>
<p>Und leben Sie auch so? Denken Sie nur an sich? Sind Sie jemand, der für sein Wohl kämpft und dabei nicht nach rechts und links schaut?</p>
<p>Oder sind Sie vielleicht doch einer von den vielen Menschen, die sich aufopfern für andere? Sind Sie jemand, dem der Zusammenhalt in sozialen Gruppen wichtig ist? Jemand, der viel für andere tut und sich selbst nicht zu wichtig nimmt? Sich selbst manchmal sogar total vergisst? Ein Teamplayer, ein fürsorglicher Vater, eine engagierte Pflegende? Sind Sie vielleicht sogar einer von den rund 100 Millionen freiwilligen Ehrenämtlern, die es nach Schätzungen in Europa gibt?</p>
<p>Von beiden Seiten hören wir (und Sie bestimmt auch) ganz oft. Mal heißt es „Wir sind zu egoistisch“, mal heißt es „Ich gebe und gebe und bleib selbst auf der Strecke“.</p>
<p>Heute wollen wir diese Fragen mal mit Ihnen diskutieren:</p>
<p>Was meinen Sie? Ist unsere Gesellschaft zu egoistisch? Sind wir sozial inkompetent? Oder sollten wir manchmal nicht sogar noch ein bisschen egoistischer sein, weil wir uns selbst ständig vergessen? Weil wir unser Leben nach anderen ausrichten und eben nicht „unser eigenes Ding“ machen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Geheimnisse der Therapeuten (Christophe André)</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie Psychologen sich selbst behandeln und was wir von ihnen lernen können</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="150" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/geheimnisse-der-therapeuten.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="geheimnisse der therapeuten" title="geheimnisse der therapeuten" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em><strong>„Die Geheimnisse der Therapeuten. Wie Psychologen sich selbst behandeln und was wir von ihnen lernen können“</strong> – von Christophe André (Hrsg.) – München: Kailash-Verlag, 2012 – 480 S. –  ISBN: 978-3-424-63051-1 – 19,99 €</em></p>
<p><a name="weiter"></a>Zuerst erschien mir der Titel „Die Geheimnisse der Therapeuten“ ein wenig voyeuristisch. Ich hab dann ein paar Mal darin geblättert und ziemlich schnell gemerkt, dass es in diesem Buch nicht darum geht, den Problemen der anderen voyeuristisch zuzuschauen, sondern darum, von den Erfahrungen anderer zu lernen. Diese anderen sind 26 französische Therapeuten und Therapeutinnen, die erstaunlich offen über ihre eigenen Lebenserfahrungen sprechen. Sie erzählen, wie sie ihre Schwierigkeiten, psychischen Erkrankungen und Krisen bewältigt haben und z. B. mit Depressionen, Panikstörungen, Ängsten, Sucht, Stress, Tod und noch einigem mehr umgehen.</p>
<p>Die einzelnen Autoren beschreiben ihre Erfahrungen sehr persönlich. Dabei sind die Berichte zumeist mit einer Fülle psychologischer Hintergrundinformationen angereichert. So wird erklärt, welche Methoden und Strategien die Therapeuten bei ihren eigenen Schwierigkeiten als besonders wirksam und hilfreich erlebt haben: Der eine beschreibt, wie er mit den Grundsätzen der kognitiven Verhaltenstherapie seine Ängste bewältigt. Eine andere erzählt, wie sie Probleme mit Hilfe ihrer Intuition löst. Wieder jemand anderes schreibt über Kindheitserinnerungen und seinen Umgang mit Wehmut und Traurigkeit.</p>
<p>Die Stärke des Buches liegt in der Verknüpfung der praktischen Lebenserfahrung mit einer Fülle an Methoden, psychologischen Denkrichtungen und Ansätzen, z. B. kognitive Verhaltenstherapie, EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie). Diese werden in den einzelnen Beiträgen zumeist übersichtlich und verständlich in grau unterlegten Kästen beschrieben. Ebenso überschaubar dargestellt findet der Leser konkrete Handlungsvorschläge oder zentrale Gedanken der einzelnen Autoren: Tipps zu einer gesunden Lebensweise, Umgang mit ungeliebten Emotionen, Hinweise für Entspannung und Meditation oder Merksätze für den Umgang mit Mobbing. Ergänzt werden die Berichte durch Literaturhinweise im Anhang des Buches, mit denen man der Lust, weiterzulesen, prima nachgeben kann.</p>
<p>„Die Geheimnisse der Therapeuten“ ist ein Buch für psychologisch Interessierte, die auf der Suche nach Ideen sind, mit denen sie sich selbst weiterentwickeln oder ihre Mitmenschen etwas besser verstehen können. Auch Leser, die sich gerne durch Erfahrungsberichte inspirieren lassen, werden dieses Buch mit viel Gewinn lesen. Damit man die Fülle an Informationen aufnehmen kann, macht es sicher Sinn, das Buch in Etappen zu lesen. Und selbst wenn nicht jedes Thema für jeden Leser interessant ist, so ist in dem umfangreichen Buch sicher für jeden etwas dabei.</p>
<p>Hier ein paar Ausschnitte aus dem Inhaltsverzeichnis:</p>
<ul>
<li>Ich bin schüchtern, aber ich tue etwas dagegen</li>
<li>Memoiren eines Klaustrophoben</li>
<li>In den Klauen der Depression</li>
<li>Von der Resilienz zur positiven Psychologie</li>
<li>Die Angst vor Alter und Tod verlieren</li>
<li>Nein, ich bin keine perfekte Mutter</li>
<li>Wie ich mit Stress im Beruf umgehe</li>
<li>Positiv auf Ablehnung reagiere</li>
</ul>
<p>Fazit: ein informatives und nützliches Buch für psychologisch Interessierte, das zudem noch abwechslungsreich zu lesen ist.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><strong> </strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3424630519/zeitzuleben" target="_blank">„Die Geheimnisse der Therapeuten” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3424630519/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" border="0" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mäuse-Freude</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/2786-mause-freude/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mause-freude</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://localhost/inpsyde/zeitzuleben/mause-freude/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Eine rührende Maus-Geschichte zur Frage, ob zu erst die Freude da war oder erst das Leid. </p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="170" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2003/07/Maeuse.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Maeuse" title="Maeuse" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Zwei kleine Mäuse hatten ein Henne-Ei-Problem: Sie stritten sich darüber, ob wohl zuerst die Freude oder zuerst das Leid auf der Welt war.</p>
<p>Mäuserich Tilo behauptete: &#8220;Natürlich war zuerst das Leid vorhanden. Das ist doch klar! Wie sonst könnte man so ein schönes Gefühl wie Freude empfinden, wenn man nicht vorher den ganzen Schlamassel aus Schmerz und Pein erlebt hätte. Man würde es glatt gar nicht merken!&#8221;</p>
<p>Maus Lisa war völlig anderer Meinung: &#8220;Die Freude war zuerst da, das muss dir doch einleuchten! Wenn man nicht von Anfang an gelernt hat, wie sich Freude anfühlt, dann wird man sie auch später nicht erfahren. Sie muss einem als Urgefühl in die Wiege gelegt werden. Schlimmes Leid könnte man gar nicht ertragen, gäbe es da nicht die Erinnerung daran, dass das Leben auch anders sein kann &#8211; freudig nämlich!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber die Schmerzen sind doch nur dafür erfunden worden, damit man die Freude überhaupt empfinden kann. Demnach muss das Leid zuerst da gewesen sein&#8221;, gab sich Mäuserich Tilo nicht zufrieden.</p>
<p>Es hatte keinen Zweck. Die beiden drehten sich im Kreis und fanden keine Einigung. So war es an der Zeit, dem Maus-Meister Theoderich einen Besuch abzustatten und seinen weisen Rat einzuholen.</p>
<p>&#8220;Ihr habt beide Recht&#8221;, meinte dieser. &#8220;Freude und Leid wurden gleichzeitig erschaffen. Das Leben ist wie eine Münze, die zwei verschiedene Prägungen trägt: auf der einen Seite die Freude, auf der anderen Seite das Leid &#8211; gleichzeitig. Eins ist ohne das andere nicht denkbar. Es gibt keine Münze mit nur einer Seite. So gibt es auch kein Leben, in dem ausschließlich Freude oder nur Leid auftritt. Jede Maus wirft ihre Münze selbst &#8211; mal kommt die Freude nach oben zu liegen, beim nächsten Mal das Leid. Nichts gilt für immer. Die Münzen werden ständig neu geworfen. Wichtig für euch ist nun Folgendes: Vergesst niemals, ganz gleich welche Seite der Lebensmünze im Augenblick oben liegen mag, die andere Seite ist immer vorhanden. Sie ist nur im Augenblick nicht sichtbar.&#8221;</p>
<p>Das stimmte die beiden Mäuse friedlich. Sie bedankten sich bei Meister Theoderich und marschierten Hand in Hand nach Hause.</p>
<p align="RIGHT">© Silke Andres, 2003</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Do-it-yourself-Beruhigung</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 04:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare + Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzuleben.de/?p=18766</guid>
		<description><![CDATA[<img width="210" height="296" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/do-it-yourself.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="do-it-yourself" title="do-it-yourself" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Vielleicht kennen Sie das auch. Sie stehen vor einer Herausforderung, fühlen sich überfordert oder sind unsicher und denken: „Jetzt ist alles vorbei“ oder „Das pack ich nicht“. Wäre es nicht toll, wenn Sie sich bei Sorgen, Nervosität oder wenn Sie mal aus der Balance geraten sind, schnell wieder runterholen könnten, sodass Sie gelassener und wieder [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="210" height="296" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/do-it-yourself.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="do-it-yourself" title="do-it-yourself" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Vielleicht kennen Sie das auch. Sie stehen vor einer Herausforderung, fühlen sich überfordert oder sind unsicher und denken: „Jetzt ist alles vorbei“ oder „Das pack ich nicht“.</p>
<p>Wäre es nicht toll, wenn Sie sich bei Sorgen, Nervosität oder wenn Sie mal aus der Balance geraten sind, schnell wieder runterholen könnten, sodass Sie gelassener und wieder handlungsfähiger wären? Diese Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen, kann man wie die allermeisten Fähigkeiten üben und trainieren.</p>
<p>Dazu habe ich heute ein praktisches und leicht anzuwendendes Hilfsmittel für Sie. Das positive Selbstgespräch. Vielleicht sind Sie diesem Thema <a href="http://www.zeitzuleben.de/16144-den-inneren-kritiker-zahmen-eine-einfache-methode/">an anderer Stelle</a> schon mal begegnet?</p>
<p>Mit dieser einfachen und überaus hilfreichen Methode können Sie sich leichter und schneller selbst beruhigen, sodass Sie sich entspannen und sich wieder auf Schöneres konzentrieren können.</p>
<p>Weil Selbstgespräche immer dann am wirkungsvollsten sind, wenn sie persönlich geschrieben sind, habe ich hier ein Selbstgespräch für Sie, das nicht komplett ausformuliert ist. Es ist ein Lückentext, den Sie individuell ergänzen können, sodass Sie sich daraus Ihr ganz persönliches Selbstgespräch zusammenbauen können.</p>
<p>Damit Selbstgespräche gut funktionieren, folgen sie normalerweise einem bestimmten Aufbau.</p>
<ol>
<li>Wahrnehmen – Gefühle und Gedanken möglichst wertfrei wahrnehmen</li>
<li>Akzeptieren – Gefühle und Gedanken okay sein lassen, wie sie in dem Moment sind</li>
<li>Thematische Bausteine (das sind Sätze und Formulierungen, die auf das Problem einwirken. Damit kann man z. B. seine Selbstzweifel ausräumen, sich selbst motivieren, ermutigen oder eben, wie Sie es gleich in dem Beispiel sehen, sich selbst beruhigen)</li>
<li>Fazit (in dem konkrete Handlungsschritte festgelegt werden)</li>
</ol>
<p>Wenn man durch ein Selbstgespräch seine Gefühle und Gedanken verändern möchte, ist es zunächst wichtig, die eigenen Gedanken und Gefühle möglichst neutral wahrzunehmen. Also z. B. zu benennen: „Ja, ich bin grad total nervös und weiß überhaupt nicht, wie ich das jetzt schaffen soll.“ Ebenso wichtig wie das Wahrnehmen ist es, diese Gedanken und Gefühle zu versuchen zu akzeptieren. Dazu gehört, dass man sich für diesen Moment so sein lässt, wie man sich gerade fühlt, und eben nicht an sich rumbiegt und versucht, alles Belastende wegzureden. So sagt man zu sich selbst dann vielleicht: „Okay, das ist jetzt grad so. Ich kann nichts daran ändern. Für diesen einen Moment lasse ich mich so sein, wie ich grad bin.“</p>
<p>Nach dem Wahrnehmen und Akzeptieren kommen so genannte thematische Bausteine, also Sätze, die sich auf den Anlass des Selbstgesprächs beziehen. In einem Gespräch zum Thema „Selbstzweifel“ sagt man sich z. B.: „Jeder hat mal Zweifel. Das ist normal.“ Oder in einem Selbstgespräch zum Thema „Motivation“ fragt man sich z. B.: „Überlege mal, welche Vorteile hat es, wenn ich das jetzt ändere?“</p>
<p>Am Ende des Selbstgesprächs kommt ein Fazit. Darin geht es darum, möglichst konkret den nächsten ersten Schritt zu formulieren, sich z. B. vorzunehmen, sich jetzt gleich ein paar Erfolge zu notieren, um die Selbstzweifel auszuräumen. Mit dem Fazit kommen Sie ins Handeln und verändern ganz konkret etwas.</p>
<p>Der Aufbau hilft dabei, eine gute Struktur zu haben und alles Wichtige zu berücksichtigen. Abgesehen von diesem bewährten Aufbau, können Selbstgespräche sehr unterschiedlich sein. Wichtig ist letztendlich nur, dass ein Selbstgespräch bei einem selbst funktioniert, einen anspricht und einem hilft.</p>
<p>Besonders wirkungsvoll sind Selbstgespräche dann, wenn sie regelmäßig wiederholt werden, man sie sich also immer wieder vorliest und vorspricht. Durch die Wiederholungen wird man immer vertrauter mit dem Selbstgespräch und man kann es nach und nach immer leichter aus dem Stehgreif mit sich selbst führen und sich so im ganz normalen Alltag schnell mal selbst unterstützen. Wenn Sie Lust haben, die Wirkung der Selbstgespräche selbst auszuprobieren, machen Sie doch einfach jetzt Folgendes:</p>
<ul>
<li>Drucken Sie sich den Lückentext des Selbstgesprächs aus.</li>
<li>Überlegen Sie sich eine schwierige Situation, die Sie regelmäßig aus der Bahn wirft, Sie nervös macht oder Sie aufregt.</li>
<li>Schreiben Sie in die Lücken Ihre eigenen Gedanken und Worte passend zu dieser schwierigen Situation.</li>
<li>Planen Sie, wann Sie das Selbstgespräch, am besten täglich, kurz üben könnten.</li>
<li>Üben Sie Ihr Selbstgespräch, sodass Sie es in schwierigen Situationen leichter abrufen können.</li>
<li>Platzieren Sie das Selbstgespräch so, dass Sie es in der möglichen Situation griffbereit haben, z. B. im Kalender, Handschuhfach, neben dem Telefon, an der Küchenmaschine.</li>
<li>Lesen oder sprechen Sie sich das Selbstgespräch in der schwierigen Situation vor. Vielleicht auch mehrfach. So werden Sie nach und nach immer routinierter darin, sich selbst zu beruhigen.</li>
</ul>
<div>
<p>Und hier kommt nun das Selbstgespräch als Lückentext (inkl. ausgefülltem Beispiel-Text).</p>
</div>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=L%C3%BCckentext%20f%C3%BCr%20Selbstgespr%C3%A4ch&file=%2F2012%2F05%2Fdo-it-yourself.pdf">Lückentext hier herunterladen</a></strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbsttest: Wie freundlich sind Sie zu sich selbst?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 04:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="200" height="200" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/freundschaft.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="freundschaft" title="freundschaft" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Mit einigen Menschen in unserer Umgebung sind wir häufiger zusammen als mit anderen. Zum Beispiel mit unseren engsten Kollegen, unseren Freunden und unserer Familie. Und ist es nicht schön, wenn wir zu diesen Menschen eine freundschaftliche und angenehme Beziehung haben? Das macht das Leben doch netter und schöner, oder? Jetzt stellt sich die Frage: Mit [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="200" height="200" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/freundschaft.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="freundschaft" title="freundschaft" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Mit einigen Menschen in unserer Umgebung sind wir häufiger zusammen als mit anderen. Zum Beispiel mit unseren engsten Kollegen, unseren Freunden und unserer Familie. Und ist es nicht schön, wenn wir zu diesen Menschen eine freundschaftliche und angenehme Beziehung haben? Das macht das Leben doch netter und schöner, oder?</p>
<p>Jetzt stellt sich die Frage: Mit welchen Menschen sind Sie am meisten zusammen? Spontan fällt mir eine Person ein, die immer da ist, wo Sie sind. Das sind Sie selbst.</p>
<p>Und wie würden Sie die Beziehung zu sich selbst beschreiben: freundschaftlich? Oder fallen Ihnen da andere Begriffe ein?</p>
<p>Für den Fall, dass Sie diese Frage gar nicht so richtig beantworten können, habe ich einen Selbsttest für Sie vorbereitet, mit dem Sie testen können, wie freundschaftlich Sie mit sich selbst umgehen. Antworten Sie jeweils  mit „Eher ja“ oder „Eher nein“. (Nur in den Gedanken, die Kästchen sind nicht auswählbar.)</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="0"><img class="alignnone size-full wp-image-18759" title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich verzeihe es mir, wenn ich Fehler gemacht habe.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"><img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td> Ich tue wissentlich relativ wenig Dinge, mit denen ich mir selbst schade.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"> <img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich kenne mich selbst einigermaßen gut und weiß, was ich will und was mir wichtig ist.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"> <img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich erwarte nicht von mir, perfekt zu sein, sondern ich kann gut damit leben, dass ich Schwächen und Unzulänglichkeiten habe. Ich mache mich deswegen nicht selbst fertig und weiß, dass ich trotzdem liebenswert bin.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"> <img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich sehe mich selbst größtenteils als guten und liebenswerten Menschen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"> <img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich glaube, dass ich richtig bin, wie ich bin, auch wenn ich nicht perfekt bin.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"> <img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Wenn ich etwas nicht schaffe, dann verurteile ich mich deswegen nicht selbst, sondern versuche es einfach noch einmal.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"><img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich will nichts an mir einfach nur weghaben, sondern ich weiß, dass alles an mir irgendwie zu mir gehört.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"><img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich stehe anderen gegenüber für meine Rechte ein.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"><img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Es fällt mir einfach, meine eigenen Interessen auch einmal vor die der anderen zu stellen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"><img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich glaube, dass ich Gutes, Respekt und Liebe im Leben verdient habe.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"><img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich kann gute Dinge in meinem Leben ohne schlechtes Gewissen genießen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"> <img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Wenn ich mit mir selbst rede, dann rede ich, wie ich es mit einem guten Freund tun würde.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"><img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich kann über mich selbst auch mal lachen und nehme mich nicht zu ernst.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"> <img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich erwarte nicht zu viel von mir und überfordere mich auch nicht mit zu hohen Ansprüchen an mich selbst.</td>
</tr>
<tr>
<td width="0"> <img title="ja-nein" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ja-nein.png" alt="" width="127" height="61" /></td>
<td>Ich versuche, ehrlich mit mir selbst zu sein und mir nichts vorzumachen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2> Fazit:</h2>
<p>Je öfter Sie mit „Eher ja“ geantwortet haben, desto freundschaftlicher gehen Sie mit sich um. Und wenn Sie sich Ihre Antworten zu den einzelnen Fragen so anschauen, was ziehen Sie dann für ein Fazit?</p>
<ul>
<li>Behandele ich mich selbst eher wie einen guten Freund oder bin ich nicht so freundlich mit mir selbst?</li>
<li>Gibt es irgendwelche Konsequenzen, die ich aus diesem Selbsttest ziehen will?</li>
<li>Wenn ja, was genau werde ich tun? Womit fange ich an? Was sind die ersten Schritte? Und wie verhindere ich, dass meine Bemühungen im Sand verlaufen?</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Lass los, was dich klein macht (Sigrid Engelbrecht)</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Autorin Sigrid Engelbrecht gelingt es auf wenigen Seiten, ein wirklich tolles „Buffet“ zum Thema Selbstwertgefühl zu kreieren. Sie bietet dem Leser einen ganz ausgewogenen Mix aus Inhalten, konkreten Beispielen sowie tollen praktischen Übungen und Tests. So ist ihr ein wirklich handlungsorientiertes, hilfreiches und kompaktes Buch zum Thema Selbstwertgefühl gelungen. Dazu hat mich „Lass los, was dich klein macht“ durch seine sehr gute Lesbarkeit sowie das ansprechende Design überzeugt. In diesem Büchlein steckt eine Menge Liebe zum Detail.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="125" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/lass-los.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="lass los" title="lass los" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em><strong>„Lass los, was dich klein macht. Die sieben Schlüssel zu mehr Selbstwertgefühl“</strong> – von Sigrid Engelbrecht – München: Gräfe und Unzer Verlag, 2010 – 128 S. – ISBN: 978-3-8338-2156-1 – 12,99</em></p>
<p><a name="weiter"></a>Das Selbstwertgefühl ist ja eines der elementaren Themen im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Deshalb hat mich dieses kleine Buch auch gleich interessiert. „Lass los, was dich klein macht. Die sieben Schlüssel zu mehr Selbstwertgefühl“ wirkt im ersten Moment etwas klein und dünn für den Umfang des Themas. Aber ich muss sagen: Ich habe schon lange kein so überzeugendes Büchlein mehr in der Hand gehabt!</p>
<p>„Lass los, was dich klein macht“ hat einen klaren roten Faden und dem Leser wird es aufgrund des strukturierten Aufbaus sehr leicht gemacht, sich in den Kapiteln zurechtzufinden. Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit den Fragen: Wie entsteht überhaupt Selbstwertgefühl und wie kann man es stärken? Mit der letzteren Frage befasst sich Sigrid Engelbrecht im zweiten Teil des Buches, in dem sie sieben Schritte zu mehr Selbstwertgefühl vorschlägt. Hierzu bietet sie auch einen Selbsteinschätzungs-Test sowie viele konkrete Übungen an. Der Test macht Spaß und hat mir sogar ein kleines Aha-Erlebnis beschert. Die Übungsauswahl ist auch sehr gut gelungen und man bekommt Lust, gleich loszulegen. An manchen Stellen wäre es allerdings auch ganz hilfreich, wenn mehrere Übungen zu den einzelnen Schritten angeboten würden.</p>
<p>Im letzten Kapitel gibt Sigrid Engelbrecht dem Leser dann sogar noch ein paar Techniken an die Hand, wie man Veränderungsprozesse im Leben besser durchhalten kann. Damit zeigt sie, dass sie sich um die Umsetzbarkeit der Übungen zur Stärkung des Selbstwertgefühls wirklich Gedanken gemacht hat.</p>
<p>Der Autorin Sigrid Engelbrecht gelingt es auf wenigen Seiten, ein wirklich tolles „Buffet“ zum Thema Selbstwertgefühl zu kreieren. Sie bietet dem Leser einen ganz ausgewogenen Mix aus Inhalten, konkreten Beispielen sowie tollen praktischen Übungen und Tests. So ist ihr ein wirklich handlungsorientiertes, hilfreiches und kompaktes Buch zum Thema Selbstwertgefühl gelungen. Dazu hat mich „Lass los, was dich klein macht“ durch seine sehr gute Lesbarkeit sowie das ansprechende Design überzeugt. In diesem Büchlein steckt eine Menge Liebe zum Detail.</p>
<p>Für jeden, der sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt, ist „Lass los, was dich klein macht“ sehr empfehlenswert, aber auch für diejenigen, die sich mit dem Thema Selbstwertgefühl schon mal auseinandergesetzt haben, bietet das Buch sicher noch einige Anstöße. Eine kleine Kritik gibt es dann aber doch noch &#8230; Den Titel „Lass los, was dich klein macht“ finde ich nicht ganz so gut gewählt. Er erweckt ein wenig den Eindruck, dass es auch um das Thema „loslassen“ gehen könnte, was aber nicht den Kern des Buches trifft.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong>-<img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><strong> </strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3833821566/zeitzuleben" target="_blank">„Lass los, was dich klein macht” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3833821566/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" border="0" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>Poster: Systematisch entscheiden</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare + Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="159" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/entscheidungs-poster.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="entscheidungs-poster" title="entscheidungs-poster" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Das Leben ist voller großer und kleiner Entscheidungen. Soll ich nach Hamburg ziehen oder nach Stuttgart? Will ich im Urlaub in die Berge oder ans Meer? Soll ich den Job bei Firma A oder Firma B annehmen? Soll ich bei meinem Partner bleiben oder soll ich gehen? Falls Sie auch eine Entscheidung zu treffen haben, [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="159" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/entscheidungs-poster.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="entscheidungs-poster" title="entscheidungs-poster" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Das Leben ist voller großer und kleiner Entscheidungen. Soll ich nach Hamburg ziehen oder nach Stuttgart? Will ich im Urlaub in die Berge oder ans Meer? Soll ich den Job bei Firma A oder Firma B annehmen? Soll ich bei meinem Partner bleiben oder soll ich gehen?</p>
<p>Falls Sie auch eine Entscheidung zu treffen haben, können Sie dazu unser Formular „Systematisch entscheiden“ verwenden. Dazu tun Sie Folgendes:</p>
<p>1. Drucken Sie sich für jede Ihrer Alternativen ein Blatt des Formulars aus.</p>
<p>2. Tragen Sie in die Mitte des Formblatts jeweils den Namen der Alternative ein (z. B. „Stuttgart“ oder „Die Berge“).</p>
<p>3. Füllen Sie dann die kleinen Wolken rund um die Mitte der entsprechenden Entscheidungsalternative aus. Finden Sie die 3 wichtigsten Gründe für oder gegen die Alternative. Nutzen Sie die Fragen und machen Sie einen Haken, wo Sie die Fragen mit Ja beantworten können (z. B. Möglichkeit bringt mich näher an meine Lebensziele).</p>
<p>4. Am Ende vergleichen Sie alle ausgefüllten Poster und entscheiden sich intuitiv für eine Möglichkeit. Lassen Sie sich dabei nicht zu viel Zeit.</p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Entscheidungs-Poster&file=%2F2012%2F05%2Fentscheidungs-poster.pdf">Entscheidungs-Poster hier herunterladen</a></strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Immer auf der Flucht?</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/18684-immer-auf-der-flucht/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=immer-auf-der-flucht</link>
		<comments>http://www.zeitzuleben.de/18684-immer-auf-der-flucht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/flucht-220x300.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="flucht" title="flucht" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Ach ne, damit will ich mich jetzt nicht beschäftigen.“ „War toll, das mal alles aussprechen zu können, aber jetzt ist auch erst mal gut. Vielleicht löst sich das Problem ja doch noch von selbst.“ „Klar, ich weiß, dass es jetzt schon eine ganze Weile schwierig ist. Aber ich hab wirklich nicht den blassesten Schimmer, was [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/flucht-220x300.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="flucht" title="flucht" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em>„Ach ne, damit will ich mich jetzt nicht beschäftigen.“</em></p>
<p><em>„War toll, das mal alles aussprechen zu können, aber jetzt ist auch erst mal gut. Vielleicht löst sich das Problem ja doch noch von selbst.“</em></p>
<p><em>„Klar, ich weiß, dass es jetzt schon eine ganze Weile schwierig ist. Aber ich hab wirklich nicht den blassesten Schimmer, was ich daran ändern kann.“</em></p>
<p>Solche oder ähnliche Sätze kennt, glaube ich, jeder, wenn es darum geht, einer schwierigen Situation aus dem Weg zu gehen. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich kenne eine ganze Reihe Menschen, die oftmals dazu neigen, Problematisches zu vermeiden und, solange das irgendwie funktioniert, vor Schwierigkeiten wegzulaufen. Und ganz ehrlich, manchmal bin ich selbst eine von diesen Leuten. Dass wir Menschen vor schwierigen Situationen und Problemen weglaufen, kann daran liegen, dass wir Angst haben oder die Hoffnung, dass sich alles schon von selbst regeln wird. Manchmal geht ja auch alles gut, wenn sich z. B. ein Konflikt in Wohlgefallen auflöst oder eine plötzliche Wende unser Problem beseitigt. Das Leben bremst die meisten von uns aber auch gern mal aus. Zum Beispiel, wenn es unvermeidbar ist, sich mit etwas auseinanderzusetzen, vor dem man bislang weggelaufen ist.</p>
<p>Da sagt sich jemand über mehrere Monate: „Mein Partner ist so komisch. Ihn drauf ansprechen? Bloß nicht, wer weiß, was dann kommt?“ Eines Tages erwischt es einen dann möglicherweise völlig kalt, wenn die Koffer im Flur stehen und er sagt: „Ich zieh zu meiner Freundin.“</p>
<p>Eine andere jammert vielleicht über Jahre: „Mein Job ist der Horror, aber ich kann mich nicht aufraffen, mir etwas Neues zu suchen.“ Irgendwann ist sie völlig ausgebrannt und der Arzt schreibt sie für eine lange Zeit krank.</p>
<p>Jemand anderes spürt immer mal wieder den Druck: „Mein Konto läuft immer weiter in die Miesen. Zur Schuldnerberatung gehen? Ne, das pack ich nicht.“ Möglicherweise so lange, bis der Geldautomat nichts mehr ausspuckt und der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.</p>
<p>Wäre es nicht großartig, wenn es gar nicht so weit kommen würde? Wenn man das Problem mit dem Partner frühzeitig klären würde oder rechtzeitig den Schuldenberg abtragen könnte?</p>
<p>Verstehen Sie mich nicht falsch. Sicher hat jeder, der etwas vermeidet oder davor wegläuft, enorm gute Gründe für sein Verhalten. Meistens lösen diese guten Gründe unsere Probleme jedoch nicht und es hilft auch häufig nicht, den Kopf in den Sand zu stecken. Wenn wir uns hingegen mit den Sachen auseinandersetzen, vor denen wir am liebsten weglaufen, kann das viele Vorteile haben:</p>
<ul>
<li>Am Anfang einer problematischen Situation lässt sich häufig noch viel leichter etwas zum Positiven verändern als später, wenn der Karren so richtig fest im Dreck sitzt. Weil ein kleines überschaubares Problem nämlich im Allgemeinen besser zu lösen ist als ein großes ausgewachsenes.</li>
<li>Man erspart sich damit in den meisten Fällen langandauernde belastende Gefühle und Gedanken, weil man das Problem frühzeitig aus der Welt schafft.</li>
<li>Das eigene Selbstvertrauen wird gestärkt, weil man seine Probleme aktiv löst und nicht darauf wartet, dass andere Menschen darüber entscheiden.</li>
<li>Wir können Schwierigkeiten gelassener angehen, weil der Zeitdruck meistens noch gering ist.</li>
</ul>
<h2><strong>Einfach mal stehen bleiben?</strong></h2>
<p>Manchmal weiß man ganz genau, wovor man wegläuft. Wenn das bei Ihnen so ist, haben Sie das vielleicht daran gemerkt, dass Sie zu Beginn des Beitrags so etwas gedacht haben wie: „Oh je, genau mein Thema“ oder „Na prima, jetzt hat es mich doch eingeholt“.</p>
<p>Hervorragend, dann wissen Sie ja schon ganz genau, worum es bei Ihnen geht <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Auch wenn Sie das jetzt vielleicht nicht so toll finden, so möchte ich Sie doch ermutigen, erst einmal weiterzulesen. Falls Sie nachher lieber doch auf Distanz gehen möchten, können Sie das doch immer noch. Ich zwinge Sie jedenfalls zu nichts.</p>
<p>Wenn man vor seinem Problem wegläuft, ist es häufig unwahrscheinlich schwer, dieses Problem zu lösen. Eben weil man ja in dem Moment meistens lieber weiter verdrängt und nicht hinsehen möchte. Wenn Sie jetzt vielleicht an dem Punkt sind, wo Sie sagen „Nein, ich will mich damit gar nicht auseinandersetzen“, dann ist das also völlig verständlich. Dennoch können Sie ein kleines Experiment wagen, indem Sie mit sich ein kurzes Selbstgespräch führen. Damit können Sie den Kreislauf von Weglaufen und Nichthinsehen durchbrechen. Lesen Sie sich gleich ein oder mehrmals ganz bewusst das folgende kleine Selbstgespräch durch. Vielleicht lesen Sie es sich sogar laut vor.</p>
<p><em>Ich unterbreche JETZT für einen Moment die Gedanken, die mich nicht weiterbringen. Ich merke, dass ich mich im Augenblick nicht mit meinem Problem auseinandersetzen möchte. Da ist ein innerer Widerstand. Es ist jetzt grad, wie es ist. Und es ist in Ordnung so, wie es ist. Ich darf diesen inneren Widerstand spüren. Dennoch möchte ich mir genau jetzt für einen Moment mein Problem anschauen. Wenn ich das Problem weiterhin vermeide, wird alles bestimmt noch schlimmer und immer schwerer. Wenn ich mich in diesem Moment aber überwinde, dann gehe ich einen ersten Schritt hin zu der Lösung meines Problems. Wäre es nicht toll, wenn mich mein Problem weniger belasten würde? Ich könnte mich dann etwas freier und wohler fühlen. Dazu lese ich jetzt einfach diesen Text weiter und gucke mir mein Problem in den nächsten Minuten an.</em></p>
<p>Probieren Sie es vielleicht einfach mal aus. So ein Selbstgespräch kann wahre Wunder bewirken.</p>
<p><a name="weiter"></a>Vielen Menschen ist aber auch gar nicht bewusst, dass sie vor etwas weglaufen oder lieber grad den Kopf in den Sand stecken. Wenn Sie vielleicht ein wenig neugierig geworden sind und herausfinden möchten, ob Sie grad etwas vermeiden oder vor etwas weglaufen, gehen Sie doch gleich einmal die folgenden paar Schritte mit mir durch:</p>
<ol>
<li>Erkennen, dass man wegläuft</li>
<li>Wahrnehmen, vor welchem Problem man genau wegläuft</li>
<li>Entscheiden: Auf das Problem zugehen – oder nicht?</li>
<li>Das Problem in kleinen Schritten anpacken</li>
<li>Handeln und das Problem anfangen zu lösen</li>
</ol>
<h2><strong>Erkennen, dass man wegläuft</strong></h2>
<p>Wie kann man nun herausfinden, ob man grad vor etwas wegläuft oder ein Problem vermeidet anzugehen? Am besten nehmen Sie sich dazu ein Blatt Papier und einen Stift und notieren sich Ihre Gedanken zu den folgenden Fragen:</p>
<ul>
<li>Was beunruhigt mich?</li>
<li>Bei welchem Gedanken bekomme ich ein komisches Gefühl im Bauch?</li>
<li>In welchen Situationen in den letzten Tagen wurde ich unruhig oder fühlte ich mich nicht wohl?</li>
<li>Gab es Situationen oder Gedanken, bei denen ich z. B. auf einmal kalte Hände oder Verspannungen im Nacken hatte? Wurde mir vielleicht schwindelig oder hatte ich das Gefühl, dass es plötzlich sehr heiß ist, als ich an bestimmte Dinge oder Angelegenheiten dachte?</li>
<li>Bei welchen Gesprächsthemen lenke ich ab? Worüber möchte ich nur ungern sprechen?</li>
<li>Gibt es Themen, bei denen ich mich immer im Kreis drehe und keinen Ausweg weiß?</li>
<li>Welche Gedanken schiebe ich ganz schnell beiseite, wenn sie sich mir aufdrängen?</li>
</ul>
<p>Damit es etwas anschaulicher wird, hab ich hier ein Beispiel für Sie:</p>
<p>Peter stellt sich die Fragen und schreibt auf:</p>
<ul>
<li>meine Beziehung zu Bea (immer wenn ich an Bea denke, merke ich, wie sich mein Magen anspannt. Kurz vor sechs bin ich schon immer ganz nervös, weil ich weiß, dass sie gleich nach Hause kommt)</li>
<li>zum Arzt gehen (schon seit Wochen nehme ich mir vor, wegen meiner Kopfschmerzen zum Arzt zu gehen. Immer wenn ich einen Termin machen möchte, gibt es irgendwas Wichtigeres)</li>
<li>Steuererklärung (die ist längst überfällig und jedes Mal, wenn ich die Unterlagen auf meinem Schreibtisch sehe, bekomme ich Bauchgrummeln und hab ein schlechtes Gewissen)</li>
</ul>
<h2><strong>Wahrnehmen, vor welchem Problem man genau wegläuft</strong></h2>
<p>Nun stehen auf Ihrem Zettel ein paar Dinge, die Ihnen auf dem Magen liegen oder Sie beunruhigen. Häufig gehen wir solche Dinge nicht an, weil dahinter bestimmte Widrigkeiten, z. B. Unsicherheiten, Ängste und Befürchtungen stecken. Diese zu kennen hilft einem ungemein, wenn man sich dem Problem stellen möchte. Weil man dann nämlich eine Lösung finden kann, mit der man die Widrigkeiten aushält oder sogar beseitigt. Und dann lässt sich auch das Problem angehen und vielleicht lösen.</p>
<p>Um dem Problem und den damit verbundenen Widrigkeiten noch ein bisschen besser auf die Spur zu kommen, stellen Sie sich wieder ein paar Fragen. Und zwar zu jedem Punkt auf Ihrer Liste:</p>
<ul>
<li>Was ist genau das Problem hierbei?</li>
<li>Was befürchte ich konkret?</li>
<li>Glaube ich, dass mir irgendwas fehlt, um das Problem zu lösen? (Fähigkeiten, Unterstützung, Informationen)</li>
</ul>
<p>Schreiben Sie Ihre Gedanken dazu am besten ebenfalls in Ihre Liste. So haben Sie alle wichtigen Informationen gleich auf einen Blick zusammen.</p>
<p>Auf Peters Liste sieht das dann zum Beispiel so aus:</p>
<ul>
<li>meine Beziehung zu Bea =&gt; Ich traue mich nicht anzusprechen, dass sich etwas verändert hat. Vielleicht sagt sie mir, dass sie einen anderen hat. Ich weiß nicht, wie ich damit klarkommen soll.</li>
<li>zum Arzt gehen =&gt; Ich habe Angst, dass ich eine schlimme Diagnose bekomme. Wie sollte ich damit umgehen? Ich habe Angst zu sterben.</li>
<li>Steuererklärung =&gt; Hauskauf, Umzug, das ist alles neu und ich weiß gar nicht, wie ich das dort angeben muss. Ich befürchte, dass ich das nicht hinbekomme. Ich glaube, ich brauche noch mehr Informationen darüber, wie ich bei der Steuererklärung genau vorgehen kann.</li>
</ul>
<h2><strong>Entscheiden: Auf das Problem zugehen – oder nicht?</strong></h2>
<p>Nun wissen Sie etwas genauer, wovor Sie möglicherweise weglaufen und wieso Sie diese Sache vermeiden. In diesem Schritt können Sie sich nun entscheiden, ob Sie ein oder mehrere Probleme von Ihrer Liste angehen oder sich vielleicht auch erst mal nicht damit auseinandersetzen möchten.</p>
<p>Manchmal gibt es ja wirklich Situationen, in denen es Sinn macht, abzuwarten. Zum Beispiel, wenn Sie wissen, dass Sie jetzt gerade ohnehin keine Zeit für die Steuererklärung haben oder Ihr Partner in den nächsten drei Tagen den Kopf nicht für ein Beziehungsgespräch frei hat, weil er sehr wichtige und schwierige berufliche Termine hat.</p>
<p>Wenn Sie sich bewusst dafür entscheiden, erst einmal abzuwarten, ist es auch kein Weglaufen mehr. Sie sind dann aktiv geworden und haben Ihr Leben in die Hand genommen. Und sei es nur, dass Sie sich aktiv entschieden haben, noch etwas abzuwarten. Setzen Sie sich dann aber unbedingt einen Termin, bis zu dem Sie abwarten wollen. Ohne festen Termin ist die Gefahr, dass Sie doch wieder vor dem Problem weglaufen, zu groß, weil es dann wieder in den Hintergrund gerät. Und versuchen Sie, ganz besonders ehrlich zu sich selbst zu sein. Macht es wirklich Sinn, noch abzuwarten, oder wäre es nicht vielleicht doch besser, das Problem oder die Angelegenheit, die Sie vermeiden, genau jetzt anzupacken?</p>
<p>Ich möchte Ihnen einen kleinen Vorschlag machen. Halten Sie doch genau jetzt an dieser Stelle einen kleinen Moment inne. Denken Sie an einen Punkt auf Ihrer Liste. Die Beziehungsschwierigkeit, ein finanzielles Problem, das, worum Sie sich schon lange kümmern müssten, eine Entscheidung, die längst überfällig ist. Schließen Sie für ein paar Sekunden die Augen und stellen Sie sich ein Szenario vor.</p>
<ol>
<li>Wie sieht Ihr Leben in ein paar Wochen aus, wenn Sie so weitermachen wie bisher? Wie ist Ihr Tagesablauf? Mit welchem Gefühl stehen Sie morgens auf? Welches Gefühl haben Sie, wenn Sie sich abends schlafen legen?</li>
<li>Wie könnte Ihr Leben in einem halben Jahr aussehen, wenn Sie jetzt nichts ändern? Wie werden Sie sich dann morgens und abends fühlen? Was zeichnet Ihren Alltag aus?</li>
<li>Wie leben Sie in zwei Jahren, wenn Sie weitermachen wie bisher? Was fühlen Sie dann?</li>
</ol>
<p>Und jetzt möchte ich Sie bitten, dass Sie sich einen ganz kleinen Augenblick vorstellen, wie Ihr Alltag aussehen könnte, wenn dieses Problem gelöst wäre. Wie wäre es, wenn Sie den nagenden Gedanken an diese Sache, vor der Sie am liebsten immer weglaufen möchten, loswürden? Wenn der Gedanke und das komische Gefühl dazu einfach nicht mehr da wären, weil Sie die Angelegenheit aus der Welt geschafft hätten?</p>
<ol>
<li>Wie sieht Ihr Leben dann in ein paar Wochen aus? Wie ist Ihr Tagesablauf? Ihr Gefühl, wenn Sie morgens aufstehen oder abends schlafen gehen?</li>
<li>Wie könnte Ihr Leben in einem halben Jahr aussehen, wenn Ihr Problem aus der Welt wäre?</li>
<li>Was wäre in zwei Jahren? Wie würden Sie sich dann fühlen? Wie würde Ihr Alltag ablaufen, wenn Sie das Problem gelöst hätten?</li>
</ol>
<p>Natürlich können Sie jetzt wieder in Distanz zu dieser problematischen Angelegenheit gehen und weiterleben wie bisher. Aber vielleicht möchten Sie jetzt lieber die Gelegenheit nutzen, einmal innezuhalten und zu überlegen, wie Sie ein Problem auf Ihrer Liste aktiv angehen können. Wie schaffen Sie es, sich Ihrem Problem zu stellen, ihm zu begegnen und es vielleicht sogar zu lösen?</p>
<p>Wenn Sie Ihr Problem angehen möchten, entscheiden Sie sich zunächst für eine Sache von Ihrer Liste. Fragen Sie sich dazu: Wo würde sich eine Veränderung am positivsten auf meinen Alltag auswirken? Oder: Welches Problem belastet mich am meisten? Kennzeichnen Sie die Sache, für die Sie sich entschieden haben, z. B. mit einem Kreuz.</p>
<h2><strong>Das Problem in kleinen Schritten anpacken</strong></h2>
<p>Sie haben jetzt also herausgefunden, vor welchem Problem oder welcher Sache Sie bislang weggelaufen sind, und sich nun entschieden, dies anzugehen.</p>
<p>Ganz wichtig ist, dass Sie erst einmal ins Handeln kommen. Oftmals schaffen wir es nicht, eine Sache anzugehen oder zu verändern, weil wir meinen, das ganze große Problem auf einmal in den Griff bekommen zu müssen.</p>
<p>Wenn Sie sich also vielleicht scheuen, Ihr Problem anzugehen, dann sagen Sie sich z. B. so was wie: „Ich brauche ja erst mal nur einen kleinen Schritt zu machen“ oder „Ich kann mich jetzt auch nur ein paar wenige Minuten damit beschäftigen. Das ist völlig in Ordnung, dadurch passiert ja noch nichts wirklich Entscheidendes“. Wir Menschen sind nämlich so gestrickt, dass es uns deutlich leichter fällt, eine kleine Hürde zu nehmen und einen minimalen Schritt zu machen, als wenn wir die großen Dinge direkt angehen. Das ist so, weil wir bei kleinen Schritten immer das Gefühl haben, uns nur ein kleines bisschen dem, wovor wir uns fürchten, zu nähern. Und ein kleines bisschen geht in den meisten Fällen ja immer irgendwie.</p>
<p>Fragen Sie sich nun:</p>
<p>Welches sind die ersten kleinen Schritte, die ich gehen kann, um meine Ängste und Unsicherheiten auszuräumen oder besser mit ihnen klarzukommen?</p>
<ul>
<li>Überlegen Sie sich, was Sie zu sich selbst sagen können, um sich Ihre Befürchtungen zu nehmen. Wie würden Sie z. B. jemand anderen beruhigen, der in Ihrer Situation ist?</li>
<li>Sprechen Sie mit Ihren Freunden und fragen Sie sie um Rat.</li>
<li>Wenden Sie Entspannungstechniken an, um sich zu beruhigen. Oder treiben Sie Sport, um sich zu entspannen und mehr Energie zu bekommen.</li>
<li>Falls Sie gut durch Druck in Bewegung kommen, setzen Sie sich selbst unter Zugzwang. Erzählen Sie anderen, dass Sie Ihr Problem jetzt angehen werden. Und bitten Sie andere, bei Ihnen nachzuhaken. Gehen Sie kleine Schritte: Recherchieren Sie z. B. die Telefonnummer des Arztes, verabreden Sie sich mit Ihrer Partnerin zum Gespräch, machen Sie ein Pro-und-Contra-Liste. Suchen Sie sich Informationen, die Sie noch benötigen über Steuererklärungen, Hausrenovierungen, Unterhaltszahlungen im Trennungsfall.</li>
<li>Lernen Sie sich besser kennen, um leichter entscheiden zu können. Finden Sie heraus, was Sie wollen, welche Ziele Sie in Ihrem Leben verfolgen. Wie Sie sich Ihre Zukunft vorstellen.</li>
</ul>
<p>Damit das mit den kleinen Schritten noch ein wenig deutlicher wird, schauen wir uns noch mal das Beispiel an:</p>
<p>Peter hat sich entschieden, das Problem mit seiner Partnerin Bea anzugehen. Hier noch mal, was er sich dazu aufgeschrieben hatte:</p>
<ul>
<li>meine Beziehung zu Bea =&gt; Ich traue mich nicht anzusprechen, dass sich etwas verändert hat. Vielleicht sagt sie mir, dass sie einen anderen hat. Ich weiß nicht, wie ich damit klarkommen soll.</li>
</ul>
<p>Er notiert sich:</p>
<p>Erste kleine Schritte:</p>
<ul>
<li>mir die Angst davor nehmen, dass sie einen anderen hat (wenn es so sein sollte, komme ich damit klar)</li>
<li>dazu mit meinem Freund Udo sprechen und mir Unterstützung suchen</li>
<li>mir sagen, dass meine Unsicherheit und meine Befürchtungen schlimmer sein können, als die Wahrheit zu kennen</li>
<li>heute Abend Bea ansprechen und ihr meine Empfindungen erklären</li>
<li>einen Brief an Bea schreiben</li>
</ul>
<h2><strong>Handeln und das Problem anfangen zu lösen</strong></h2>
<p>Und nun handeln Sie. Nehmen Sie sich zum Beispiel jeden Tag vor, einen kleinen Schritt von Ihrer Liste abzuarbeiten. Wichtig ist, dass Sie möglichst sicherstellen, dass Sie gar nicht wieder vor Ihrem Problem weglaufen können. Und dazu brauchen Sie Erinnerungen. Holen Sie sich dazu ruhig Unterstützung. Tragen Sie die Schritte in Ihren Terminkalender ein, lassen Sie sich von Ihrem Handy erinnern oder bitten Sie einen Freund, Sie jeden Tag zu fragen, wie es mit Ihrer Problemlösung aussieht. So werden Sie immer wieder die Erfahrung machen, dass es sich lohnt, ein Problem nicht zu ignorieren.</p>
<h2><strong>Und was ist bei großen Schritten?</strong></h2>
<p>Manch einer denkt vielleicht grad: „Das mit den kleinen Schritten ist ja alles gut und schön, aber manchmal gibt es halt Probleme, die sich nur in großen Schritten lösen lassen. Da hilft mir das jetzt auch nicht. Wenn die Situation so richtig verfahren ist, kann man daran mit solchen Minischritten auch nichts ändern.“</p>
<ul>
<li>Meine Ehe ist total im Eimer und ich weiß nicht, ob ich mich trennen soll.</li>
<li>Jetzt bin ich bald vierzig und weiß nicht, ob ich Kinder möchte oder nicht und bei der Entscheidung gibt es auch nur ja oder nein.</li>
<li>Ich weiß, dass ich meine letzte Beziehung aufarbeiten müsste. Aber soll ich mir diese Quälerei wirklich antun?</li>
<li>Ich würde so gerne mein eigenes Unternehmen haben. Seit Jahren schieb ich das schon vor mir her.</li>
</ul>
<p>Auch wenn Sie sich das vielleicht grad nicht vorstellen können. Auch bei diesen Dingen helfen einem kleine Schritte weiter. Vielleicht wird es an folgenden Beispielen etwas deutlicher:</p>
<ul>
<li>Meine Ehe ist total im Eimer und ich weiß nicht, ob ich mich trennen soll =&gt; Ich fang mal ganz klein an und fahre eine Woche alleine weg. Mal sehen, wie es mir dabei geht. Oder ich versuche, mir ganz genau und ehrlich vorzustellen, wie mein Leben ohne meinen Mann aussehen würde (Pro-und-Contra-Liste, mich an die guten Zeiten erinnern). Oder ich versuche, mit meinem Mann zu einer Paarberatung zu gehen.</li>
<li>Ich weiß nicht, ob ich Kinder möchte oder nicht =&gt; Ich besuche jetzt mal öfter Familien mit kleinen Kindern, mal sehen, wie ich mich dabei fühle. Oder: Ich setze mich einen Nachmittag auf den Kinderspielplatz und gucke, wie es mir dabei geht.</li>
<li>Ich weiß, dass ich meine letzte Beziehung aufarbeiten müsste =&gt; Ich könnte ja jeden Morgen nur zwanzig Minuten damit zubringen, über die Beziehung nachzudenken. (Was ist schiefgelaufen? Mein Anteil? Sein Anteil? Wie würde ich heute mit so was umgehen?)</li>
<li>Ich würde so gerne mein eigenes Unternehmen haben. Seit Jahren schieb ich das schon vor mir her =&gt; Ich könnte ein Seminar für Existenzgründer besuchen und dabei ein wenig in mich hineinspüren, ob das was für mich sein könnte.</li>
</ul>
<p>Vielleicht haben Sie ja Lust bekommen, zu schauen, was Sie in Ihrem Leben verändern möchten. Wo laufen Sie vor etwas weg? Welches Problem schieben Sie auf die lange Bank? Ich weiß, dass es ganz schön schwer sein kann, sich gerade den Dingen zu stellen, die man immer vermeidet und vor denen man am liebsten Reißaus nimmt. Aber genau für solche schwerwiegenden Sachen haben Sie mit diesen fünf Schritten jetzt ein praktisches Werkzeug. Probieren Sie es einfach aus und vielleicht machen Sie dann die Erfahrung, dass Ihr Problem gar nicht so erschreckend und riesig ist, wie Sie gedacht haben. Oder Sie erleben, dass sich auch die ganz dicken Probleme bewältigen lassen, wenn man sich traut hinzuschauen.</p>
<p>Und falls Sie jetzt in diesem Moment keine Zeit haben oder sich nicht aufraffen können, sich damit zu beschäftigen, dann schreiben Sie sich doch für Ihren nächsten freien Tag eine Erinnerung in Ihren Kalender oder programmieren Sie sich Ihr Handy. Vielleicht ist dann ja genau der richtige Zeitpunkt, um den Kopf aus dem Sand zu nehmen.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Psycho? Logisch! (Volker Kitz, Manuel Tusch)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 04:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erkenntnisse aus der Alltagspsychologie</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="102" height="163" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/psycho_logisch.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="psycho_logisch" title="psycho_logisch" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong><em>„Psycho? Logisch! </em></strong><em><strong>Nützliche Erkenntnisse aus der Alltagspsychologie“</strong> – von Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch – München: Heyne Verlag, 2011 – 285 S. – ISBN: </em>978-3-453-60179-6<em> – 8,99 €</em></p>
<p><a name="weiter"></a>Wussten Sie, dass man sich bei schönen Dingen ruhig mal unterbrechen lassen sollte? Und wissen Sie, wie Sie abnehmen können, ohne gezielt weniger zu essen? Nein? Aber Sie würden es gerne wissen? Dann ist dieses Buch vielleicht genau das richtige für Sie <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die beiden Autoren Manuel Tusch und Volker Kitz haben beide u. a. Psychologie studiert und schon einige Sachbücher gemeinsam geschrieben. In „Psycho? Logisch!“ widmen sie sich ihrer Profession und teilen viele nützliche Erkenntnisse aus der Alltagspsychologie mit ihren Lesern.</p>
<p>Auf unterhaltsame und humorvolle Art und Weise stellen sie je Kapitel ein Phänomen vor. Dabei findet der Leser einleitend immer eine Situationsbeschreibung, sodass er sich gleich mit dem Problem bzw. Phänomen identifizieren kann. Denn ganz oft reagieren wir – so unterschiedlich jeder Einzelne von uns ist – doch irgendwie gleich. Dahinter stecken bestimmte Verhaltensmuster, die wir Menschen alle miteinander teilen, die sozusagen in uns programmiert sind. Die Autoren stellen dazu nicht nur interessante wissenschaftliche Studien vor, die dieses psychologische Phänomen belegen, sondern zeigen im nächsten Schritt auch, wie wir genau diesen „Tick“ für uns nutzen können.</p>
<ul>
<li>Wer zuerst lacht, lacht am besten</li>
<li>Wie Sie Ihren Sex wieder interessanter machen (und alles andere auch)</li>
<li>Warum wir Konflikte brauchen wie die Luft zum Atmen</li>
<li>Erfolgreicher leben – dank Denkfehlern</li>
<li>Warum Frauen <em>wirklich</em> nicht einparken und Männer <em>wirklich</em> nicht zuhören können</li>
</ul>
<p>Mir gefallen solche Bücher. Ich finde es extrem spannend, die beschriebenen Phänomene bei mir selbst, aber auch bei anderen zu entdecken und zu beobachten. Und „Psycho? Logisch!“ hat mir ganz besonders auch wegen der humorvollen und unterhaltsamen Ansprache gefallen. Auch wenn die Autoren oftmals mit Vorurteilen um sich werfen und immer gerne das Thema Sex mit einfließen lassen … wo ich dann auch ein paar Mal mit den Augen rollen musste <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Aber vielleicht ist das auch so eine typische Macke, die wir Menschen haben …</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><strong><strong> <strong><strong><strong><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453601793/zeitzuleben" target="_blank">„Psycho? Logisch!” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453601793/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" border="0" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>Der Traum von Freiheit und Glück</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://localhost/inpsyde/zeitzuleben/der-traum-von-freiheit-und-gluck/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Eine Geschichte über wahre Zufriedenheit von Asmita Pistorius.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="212" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2004/05/zufriedenheit.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="zufriedenheit" title="zufriedenheit" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Drei Freunde stehen beisammen und unterhalten sich über das Leben.</p>
<p>&#8220;Wisst Ihr&#8221;, sagt der eine, &#8220;in 10 Jahren werde ich 50. Dann möchte ich mich zur Ruhe setzen und das Leben nur noch genießen. Die Kinder sind versorgt, mein Ältester übernimmt meine Firma. Dann möchte ich mit meiner Frau verreisen, die Welt sehen, richtig lange unterwegs sein, Spaß haben, es mir gut gehen lassen. Bis dahin muss ich noch viel arbeiten, um mir alles zu ermöglichen. Doch dann bin ich endlich frei. Dann beginnt endlich das richtige Leben.&#8221;</p>
<p>Eine Woche später sagt ihm der Arzt, dass er Krebs hat.</p>
<p>Der andere denkt sich: Mensch, das Leben ist kurz und voller Überraschungen. Das soll mir nicht passieren. Ich werde es besser machen. Ich werde jetzt beginnen zu leben. Nicht später. Ich verkaufe die Firma sofort, ziehe in den Süden, verlasse meine Frau und suche mir eine hübsche junge Freundin. Ich werde all meine Träume jetzt sofort leben, all das, was ich immer schon wollte und mich nicht getraute. Ich werde es jetzt tun.</p>
<p>Da kommt ein Bus vorbei und überfährt ihn.</p>
<p>Der dritte Mann hatte dem Gespräch still zugehört und das Geschehene still beobachtet. Er macht einfach weiter wie bisher. Er arbeitet und führt ein ganz gewöhnliches Leben.</p>
<p>Ein anderer fragt ihn: &#8220;Sag, hast du nicht Angst, dass dir das gleiche widerfährt, wie deinen Freunden? Willst du jetzt nicht auch dein Leben verändern und es noch besser machen?&#8221;</p>
<p>Der Mann lächelt, sieht den Wolken nach und antwortet nach einer Weile: &#8220;Ich wüsste nicht, wozu ich anders leben sollte, als ich es bisher tue. Ich wüsste nicht, wohin ich gehen sollte, um etwas zu suchen, was ich nicht ohnehin schon habe. Ich schließe die Augen und finde unendliche Freiheit. Ich schließe die Augen und finde sprudelndes Leben. Ich schließe die Augen und finde immense Zufriedenheit, Erfüllung und Glück. Ich schließe die Augen und finde Wahrheit. Ich schließe die Augen und finde mich. Sag mir, was mehr kann es geben?&#8221;</p>
<div align="RIGHT">
<p>Asmita Pistorius</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>Selbstsorge-Kärtchen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare + Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="156" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/selbstsorge-kaertchen.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="selbstsorge-kaertchen" title="selbstsorge-kaertchen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Stellen Sie auch oft das Wohl der anderen über Ihr eigenes? Viele Menschen fühlen sich damit eigentlich nicht wohl, wissen aber nicht, wie sie gut damit umgehen können. Manchmal brauchen wir daher einen kleinen Unterstützer, um uns daran zu erinnern, auch mal an uns selbst zu denken! Dafür haben wir diese Selbstsorge-Kärtchen gemacht. So können [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="156" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/selbstsorge-kaertchen.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="selbstsorge-kaertchen" title="selbstsorge-kaertchen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Stellen Sie auch oft das Wohl der anderen über Ihr eigenes? Viele Menschen fühlen sich damit eigentlich nicht wohl, wissen aber nicht, wie sie gut damit umgehen können.</p>
<p>Manchmal brauchen wir daher einen kleinen Unterstützer, um uns daran zu erinnern, auch mal an uns selbst zu denken!</p>
<p>Dafür haben wir diese Selbstsorge-Kärtchen gemacht. So können Ihnen diese Kärtchen helfen:</p>
<ul>
<li>Drucken Sie die Datei aus (am besten auf einem festeren Papier).</li>
<li>Schneiden Sie die Kärtchen aus.</li>
<li>Legen Sie sich einen Stapel auf Ihren Schreibtisch, Ihren Küchentisch oder am besten in Ihr Portemonnaie, damit Sie sie immer dabeihaben, wenn Sie sie brauchen.</li>
<li>Immer wenn Sie im Laufe des Tages das Gefühl haben, Sie möchten lieber einmal „Nein“ sagen oder Sie müssten eigentlich etwas für sich selbst tun, ziehen Sie eins dieser Kärtchen!</li>
</ul>
<p>Viel Spaß damit!</p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Selbstsorge-K%C3%A4rtchen&file=%2F2012%2F05%2Fselbstsorge-kaertchen.pdf">Sebstsorge-Kärtchen hier herunterladen</a></strong></p>
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		<title>Und wo bleibe ich dabei?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="292" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ich-bin-dran.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="ich-bin-dran" title="ich-bin-dran" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ab und zu erreichen uns E-Mails von Menschen, die mit ziemlich schweren Schicksalen fertig werden müssen. Beispielsweise die eines Vaters, der zwei Kinder alleine großzieht, wovon eines leider unheilbar krank ist. Er trägt alle Verantwortung auf seinen Schultern und manchmal hat er das Gefühl, von der Last förmlich erdrückt zu werden. Oder die Ehefrau, deren [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="292" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/05/ich-bin-dran.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="ich-bin-dran" title="ich-bin-dran" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ab und zu erreichen uns E-Mails von Menschen, die mit ziemlich schweren Schicksalen fertig werden müssen. Beispielsweise die eines Vaters, der zwei Kinder alleine großzieht, wovon eines leider unheilbar krank ist. Er trägt alle Verantwortung auf seinen Schultern und manchmal hat er das Gefühl, von der Last förmlich erdrückt zu werden. Oder die Ehefrau, deren Partner wieder in eine schwere Depression geraten ist. Sie möchte alles tun, um ihm zu helfen, weiß aber nicht, was sie noch tun kann.</p>
<p>Solche Geschichten bewegen uns sehr. Mit diesem Beitrag möchte ich versuchen, ein wenig Hilfestellung zu geben, eine gesunde Balance zwischen „sich verantwortlich fühlen“ und Selbstbestimmung zu finden.</p>
<h2>Verantwortung belastet</h2>
<p>Alleine Verantwortung für andere zu tragen, das ist oft außerordentlich belastend. Und in dieser Situation befinden sich heute sehr viele Menschen, beruflich wie privat: alleinerziehende Elternteile, Menschen, die kranke Angehörige pflegen, oder Menschen in medizinischen/pflegerischen/sozialen Berufen wie Ärzte, Altenpfleger oder Lehrer. Aber auch Führungspersonen oder Unternehmenschefs, die eine hohe Verpflichtung gegenüber ihren Angestellten verspüren. Viele dieser Menschen berichten davon, dass sie sich ausgebrannt fühlen, dass sie „nur noch funktionieren“ und sich selbst irgendwie verloren haben. Für sie alle stellt sich dann manchmal die Frage: Wo bleibe ich selbst eigentlich dabei?</p>
<h2>Verantwortlich bis zur Erschöpfung</h2>
<p>Wenn Sie sich diese Frage in einem solchen Kontext auch schon mal gestellt haben, ist dies ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass Sie überlastet sind. Das ist auch nicht verwunderlich, denn jeder, der große Verantwortung für Menschen übernehmen muss, ist einer enorm hohen geistig-seelischen Belastung ausgesetzt. Und häufig darf man oder möchte man diese noch nicht mal zeigen. Man ist dauerhaft unter einem extrem hohen Druck und hat sehr viel Stress. Sich in solch einer Situation überlastet zu fühlen, ist vollkommen verständlich und hat nichts mit mangelnder Belastbarkeit zu tun. Und Sie sind mit diesem Gefühl auch nicht allein: Nach einer Umfrage einer großen Krankenkasse fühlt sich beispielsweise fast jeder Zweite, der einen Angehörigen pflegt, am Rande der Erschöpfung (Burnout).</p>
<h2>Überlastet und dabei ein schlechtes Gewissen</h2>
<p>Alleine für jemanden verantwortlich zu sein, nimmt uns in die absolute Pflicht. Im Zweifel gibt es für uns keine Pause und kein „jetzt nicht“. Dadurch stehen unsere eigenen Bedürfnisse dauerhaft hintenan und werden irgendwann ganz ausgeblendet. Und das ist gar nicht gut für uns. Vielleicht erkennen Sie sich in einem der folgenden typischen Gedanken wieder:</p>
<p>„Wenn ich nicht da bin, dann …</p>
<ul>
<li>ist mein kranker Vater nicht so gut betreut.“</li>
<li>lasse ich meine Kinder im Stich.“</li>
<li>geht es meinem Partner viel schlechter.“</li>
<li>läuft bei der Arbeit alles drunter und drüber.“</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Diese Gedanken sind Ausdruck eines stark ausgeprägten Pflichtgefühls. Wir müssen uns kümmern, denn wir verspüren dazu die moralische Verpflichtung. Wir haben gar keine andere Wahl. Und gerade wenn wir das Gefühl haben, das Wohl anderer hängt von uns ab, wollen wir es besonders gut machen. Wir stellen dann sehr hohe Anforderungen an uns selbst und wir bekommen auch sofort ein schlechtes Gewissen, sobald wir unserer Verpflichtung einmal nicht erwartungsgemäß nachgekommen sind. Also wenn wir z. B. mal keine Zeit hatten oder auch wenn wir einfach mal müde und gereizt waren. Manchmal kann diese ganze Überforderung auch dazu führen, dass wir wütend und aggressiv werden. Das ist eine vollkommen menschliche Reaktion, die oftmals der schwierigen Situation geschuldet ist. Das aufkommende schlechte Gewissen führt dann aber dazu, es nächstes Mal wieder gut bzw. noch besser machen zu wollen, und der Anspruch an uns selbst wird dadurch immer höher.<br />
<a name="weiter"></a>Im schlimmsten Fall erlaubt man sich irgendwann dann gar keinen Raum mehr für sich und seine eigenen Bedürfnisse. So entsteht ein Teufelskreis aus hohen moralischen Ansprüchen an sich selbst und einem permanenten schlechten Gewissen, bei dem wir am Ende immer verlieren. Wenn man über längere Zeit in diesem Teufelskreis drinsteckt, vernachlässigt man sich selbst so sehr, dass man früher oder später nur noch auf dem Zahnfleisch geht.</p>
<h2>Kümmern Sie sich auch mal um sich</h2>
<p>Sich trotz der Verantwortung, die Sie für andere übernehmen, ausreichend um sich selbst zu kümmern, ist für Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit sehr wichtig. Aber es gelingt nur sehr schwer, sich da gegen unser schlechtes Gewissen durchzusetzen. Viele von Ihnen werden die folgende Weisheit vielleicht schon mal gehört haben: „Nur wenn es uns selbst gut geht, können wir anderen eine Hilfe sein.“ Einige von Ihnen werden jetzt sagen: Das klingt ja auch sehr vernünftig, aber wie soll ich das anstellen, wenn ich so sehr unter Druck stehe, dass ich gar keine Zeit habe, mich um mich selbst zu kümmern?</p>
<h2>Unsere Sichtweise der Dinge</h2>
<p>Die starke Verpflichtung, die wir anderen Menschen gegenüber manchmal verspüren, entspringt unserem Denken über eine bestimmte Situation. Erinnern Sie sich an die typischen „Wenn ich nicht da bin …“-Gedanken? Auch wenn Sie diese Gedanken denken – andere Menschen denken da vielleicht ganz anders. Ihre Gedanken entsprechen also nicht unbedingt der Realität. Vielleicht lassen Sie Ihre Kinder ja gar nicht im Stich, wenn Sie nicht da sind. Vielleicht ist Ihr kranker Vater gar nicht so viel schlechter betreut, wenn Sie nicht da sind.</p>
<p>Es nützt schon viel, seine Sichtweise der Dinge einmal grundsätzlich zu hinterfragen. Schreiben Sie am besten einmal ganz spontan 5 bis 10 Gründe auf, weshalb Sie ein schlechtes Gewissen haben oder warum Sie meinen, dass Sie sich keine Zeit für sich selbst nehmen können.</p>
<p>Nehmen Sie sich im nächsten Schritt ruhig mal etwas mehr Zeit und analysieren Sie diese Gründe: Hinterfragen Sie Ihre Glaubenssätze, oder nutzen Sie „The Work“, um sich von belastenden Gedanken zu befreien.</p>
<p>Und wenn Ihnen Ihr schlechtes Gewissen auch regelmäßig zu schaffen macht, können Sie mit Hilfe positiver Selbstgespräche oder EFT auch gezielt lernen, damit besser zurechtzukommen. Schauen Sie sich diese unterschiedlichen Methoden ruhig einmal an. Vielleicht ist etwas für Sie dabei, was Ihnen entscheidend weiterhelfen kann.</p>
<h2>Wie schaffe ich es, auch mal etwas für mich zu tun?</h2>
<p>An erster Stelle ist es wichtig, dass Sie für Entlastung sorgen. Holen Sie sich Hilfe z. B. bei Beratungsstellen, Therapeuten oder Selbsthilfegruppen. Fangen Sie an, die Verantwortung, so gut Sie können, mit anderen Menschen wie Verwandten und Freunden zu teilen. Reden Sie auch mit der betreffenden Person, für die Sie Verantwortung tragen, über Ihren Wunsch, mehr für sich selbst zu tun. Binden Sie sie sofern möglich in Ihre Entscheidung mit ein. Sie brauchen deshalb kein schlechtes Gewissen zu haben. Sie selbst haben auch ein Recht auf Zeit für sich und Ihr eigenes Glück. Niemand kann von Ihnen verlangen, dass Sie sich selbst komplett für jemand anderes aufgeben. Nehmen Sie ernst gemeinte Hilfsangebote Ihres Umfelds also ruhig auch mal an. So lernen Sie, langsam etwas von Ihrer Verantwortung abzugeben und sich selbst nicht für unverzichtbar zu halten. Das wird Ihnen auf lange Sicht sehr gut tun, denn so lernen Sie wieder einen gesunden Umgang mit der Verantwortung. Dazu gehört es auch, dass Sie lernen, sich abzugrenzen. Dafür sollten Sie sich ruhig einmal diese Fragen stellen:</p>
<ul>
<li>Wie viel Fürsorge kann und will ich überhaupt geben?</li>
<li>Was ist da für mich das richtige Maß?</li>
</ul>
<p>Das für sich zu entscheiden, ist sehr wichtig. Kein anderer kann Ihnen die Antwort auf diese Fragen abnehmen, denn das richtige Maß für sich können nur Sie selbst bestimmen.</p>
<p>Zu einem gesunden Umgang mit Verantwortung gehört aber auch, dass Sie keine Perfektion von sich selbst erwarten. Tun Sie Ihr Bestes im Rahmen dessen, was Sie als Ihr richtiges Maß bestimmt haben. Wenn Sie also z. B. für sich entscheiden, dass Sie eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung Ihrer kranken Mutter nicht leisten können und wollen, weil Sie auch noch Zeit mit Ihren Kindern verbringen möchten, machen Sie sich deshalb nicht fertig. Überlegen Sie, wie Sie Ihrer kranken Mutter im Rahmen Ihrer Möglichkeiten trotzdem gerecht werden können. Tun Sie einfach Ihr Bestes, was Sie mit Ihrem Wohlbefinden vereinbaren können. Mehr kann niemand von Ihnen verlangen.</p>
<h2>Gemeinsam stark sein</h2>
<p>Immer dann, wenn Sie das Gefühl haben, die Last der Verantwortung erdrückt Sie gerade, dann gibt es eine Sache, die schnell und gut Abhilfe schafft: Drüber reden! Seien Sie offen, tauschen Sie sich mit anderen Menschen aus. Ob mit Freunden oder mit anderen Betroffenen, reden Sie über Ihre Sorgen und Nöte, denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Wenn Sie also z. B. von Ihrer Arbeit nicht so gut abschalten können, dann erzählen Sie jemandem kurz darüber.</p>
<p>Nutzen Sie das aber auch als Gelegenheit, sich mal mit anderen Themen zu beschäftigen, jenseits von „den Kindern“, „Krankheit“ oder „der Arbeit“. Das tut Ihnen selbst auch gut. Erhalten Sie deshalb Ihre sozialen Kontakte, so gut Sie können, und nehmen Sie sich trotz Ihrer Verpflichtungen Zeit für Ihre Freunde.</p>
<h2>Planen Sie Selbstsorge-Zeit</h2>
<p>Erstellen Sie mit Hilfe Ihres Kalenders einen Selbstsorge-Plan, indem Sie sich beispielsweise regelmäßig einmal die Woche einen Abend oder einen Nachmittag einplanen, den Sie nur ganz für sich allein haben. Mindestens einmal im Monat sollten Sie auch einen ganzen Tag einplanen, an dem Sie komplett frei von Verpflichtungen sind. In regelmäßigen Abständen sollten Sie auch Kurz-Urlaube machen. Viele von Ihnen haben vielleicht das Problem, dass Sie das auch gerne so machen würden, es aber irgendwie noch nicht so richtig klappt.</p>
<p>Daher ist es ganz wichtig, solche Zeit für die Selbstsorge als festen Termin im Kalender einzuplanen, weil man sie sonst immer wieder verschiebt und seine eigenen Bedürfnisse im Zweifel doch wieder hintenanstellt. Nutzen Sie die Selbstsorge-Zeit ganz exklusiv für sich selbst und Ihre Erholung. Füllen Sie diese Zeit auf keinen Fall mit irgendwelchen Aufgaben, die Sie schon lange mal erledigen mussten, sondern tun Sie nur das, was Ihnen Entspannung bringt. Das kann nur körperliche Entspannung sein, aber im besten Fall sollten Sie sich auch ein wenig mental erholen. Überlegen Sie sich Aktivitäten, bei denen Sie so richtig gut entspannen können, wie z. B.:</p>
<ul>
<li>einen langen Spaziergang machen,</li>
<li>stricken,</li>
<li>einen Krimi lesen,</li>
<li>malen,</li>
<li>schlafen,</li>
<li>in die Sauna gehen,</li>
<li>mit Freunden ins Café gehen,</li>
<li>Sport treiben,</li>
<li>spielen,</li>
<li>einen lustigen Film schauen,</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>und führen Sie regelmäßig solche Aktivitäten an Ihrem freien Abend durch. Oft versucht uns unser Pflichtgefühl diese Selbstsorge-Zeit zu vermiesen. Vielen geht es so, dass sie während solcher Erholungspausen trotzdem immerzu an die Kinder/an die kranke Mutter/an die Arbeit denken müssen. Es geht ihnen schlecht damit, denn das schlechte Gewissen, dass sie jetzt nicht für den anderen da sind, kommt immer wieder hoch. Das ist am Anfang vollkommen normal und in Ordnung. Wenn Sie sich in der ersten Zeit während Ihrer Selbstsorge-Zeiten nicht wohl fühlen, akzeptieren Sie Ihre Gefühle zuerst einmal, aber geben Sie Ihre Erholungspausen auf keinen Fall deswegen auf! Diese Zeit dient Ihnen als eine ganz wichtige Übung darin, Verantwortung abzugeben.</p>
<h2>Trotz Stress gesund bleiben</h2>
<p>Wenn Sie es also schaffen, Ihre Verantwortung so zu verteilen, dass Sie Selbstsorge-Zeit planen können, ist schon ein ganz großer Schritt getan, damit Sie langfristig eine gute Balance wiederherstellen können aus „sich verantwortlich fühlen“ und Selbstbestimmung. Der alltägliche Stress bleibt uns dabei allerdings nie ganz erspart und deshalb ist es ganz wichtig, dass Sie aufgrund der hohen Belastung auf Ihren Körper achten, indem Sie sich täglich ein wenig bewegen, sich genügend Schlaf gönnen und auch tagsüber immer wieder kurze Pausen für sich einbauen. So können Sie sicherstellen, dass Sie trotz hoher Belastung gesund bleiben und gleichzeitig Ihre Lebensqualität langfristig steigern.</p>
<p>Was meinen Sie, vielleicht planen Sie für sich auch mal etwas Selbstsorge-Zeit ein?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Macht der Disziplin (Roy Baumeister, John Tierney)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ist Disziplin eine Fähigkeit, die man trainieren kann? Die Autoren dieses Buches haben diese Frage wissenschaftlich untersucht und dabei entdeckt, dass unsere Willenskraft wie ein Muskel ist, der trainiert werden kann, der allerdings auch wie ein Muskel durch Überbeanspruchung müde wird.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="153" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/macht-der-disziplin.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="macht-der-disziplin" title="macht-der-disziplin" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em><strong>„Die Macht der Disziplin. </strong>Wie wir unseren Willen trainieren können </em><em>“ – von Roy Baumeister und John Tierney – München: Campus Verlag, 2012 – 328 S. – </em><em>ISBN: </em>978-3-593-39360-5<em> – 24,99 €</em></p>
<div><a name="weiter"></a>Disziplin ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, wenn es um Erfolg im Leben geht. Das wurde in vielen psychologischen Studien belegt. Menschen, die in der Lage sind, ihre Impulse zu kontrollieren und zu tun, was getan werden muss, die erreichen mehr im Leben. Aber wie ist das mit der Disziplin? Ist das ein Persönlichkeitsmerkmal, das man eben hat oder nicht? Oder ist es eher eine Fähigkeit, die man stärken und trainieren kann?</div>
<p>Einer der Autoren des vorliegenden Buches (der Psychologe Roy F. Baumeister) hat diese Frage wissenschaftlich untersucht und hat dabei entdeckt, dass unsere Willenskraft wie ein Muskel ist, der trainiert werden kann, der allerdings auch wie ein Muskel durch Überbeanspruchung müde wird.</p>
<p>Um diesen Themenkomplex geht es in diesem Buch. Die Autoren zeigen zum Beispiel, dass unser Lebensglück und unser Erfolg im Leben oft von unserer Disziplin abhängen. Oder dass Selbstdisziplin auch genetisch bedingt ist, sich aber trotzdem steigern lässt. Oder dass es einen Zusammenhang zwischen unserem Blutzuckerspiegel und unserer Disziplin gibt (Hinweis: Glukose im Blut macht uns disziplinierter). Oder dass eine bestimmte Art von Zielen unsere Disziplin steigert. Oder dass es sehr viel Energie verbraucht, wenn wir kurz hintereinander viele kleine Entscheidungen treffen müssen, und dass wir hinterher kaum noch Selbstdisziplin haben.</p>
<p>Die vielen Geschichten im Buch sind sehr unterhaltsam. Und die umfangreich angeführten wissenschaftlichen Studien sind interessant zu lesen.</p>
<p>Aber so richtig empfehlen kann ich das Buch nicht. Denn dem Buch fehlt ein roter Faden und ich kam mir beim Lesen oft desorientiert vor, weil ich oft nicht wusste, warum die Autoren mir erzählen, was sie mir erzählen. Und man muss das Buch schon sehr genau lesen, um konkrete, umsetzbare Tipps zu finden, um die eigene Disziplin wirklich zu stärken.</p>
<p>Das Buch hat mir schon Spaß gemacht und doch hat es mich irgendwie ein bisschen unbefriedigt zurückgelassen.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><strong><strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><strong><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593393603/zeitzuleben" target="_blank">„Die Macht der Disziplin” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593393603/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" border="0" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Angst vor dem Ertrinken</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/2834-angst-vor-dem-ertrinken/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=angst-vor-dem-ertrinken</link>
		<comments>http://www.zeitzuleben.de/2834-angst-vor-dem-ertrinken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://localhost/inpsyde/zeitzuleben/angst-vor-dem-ertrinken/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein Schüler erkennt etwas Wesentliches. </p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2001/06/zen-meister.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="zen-meister" title="zen-meister" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Der Meister hatte mit seinen jungen Schülern einen Ausflug gemacht.</p>
<p>Zur Rast setzen sie sich an das Ufer eines Flusses, das steil hinab ging.</p>
<p>Einer der Schüler fragte: &#8220;Sag Herr, wenn ich nun abrutschen würde und in den Fluss falle, müsste ich dann ertrinken?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein&#8221; antwortete der Meister &#8220;Du ertrinkst nicht, wenn du in den Fluss fällst &#8211; du ertrinkst nur dann, wenn du drin bleibst.&#8221;</p>
<p align="RIGHT">(aus Mello, Anthony de: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451049848/zeitzuleben" target="_blank">Gib deiner<br />
Seele Zeit</a>, Geschichte überarbeitet und leicht geändert</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Dem Leben vertrauen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 04:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="250" height="176" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/wegmauer.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="wegmauer" title="wegmauer" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Ein geplanter Weg ist wie eine Mauer vor perfekten Momenten“ - aus einem Gedicht von Hans Kruppa Mein guter Freund Till studiert Logistik und ist vor einiger Zeit durch eine wichtige Prüfung gerasselt, die ihm dann ein zusätzliches Semester bescherte. Das war natürlich erst einmal eine riesige Katastrophe für ihn. Dann aber hat er sich ein [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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<p>- aus einem Gedicht von Hans Kruppa</p></blockquote>
<p>Mein guter Freund Till studiert Logistik und ist vor einiger Zeit durch eine wichtige Prüfung gerasselt, die ihm dann ein zusätzliches Semester bescherte. Das war natürlich erst einmal eine riesige Katastrophe für ihn. Dann aber hat er sich ein bisschen umgehört und von einer Kommilitonin ein tolles Angebot bekommen: ein 9-monatiges Praktikum bei Walt Disney in München. Niemals wäre er ohne diesen Stolperstein darauf gekommen, sich bei Walt Disney zu bewerben.</p>
<p>Jetzt ist das Praktikum vorüber. Eine tolle Erfahrung, die ihm auch neue Kontakte beschert hat. Und diese Kontakte wiederum hat er jetzt genutzt, um sich bei einem großen Logistikunternehmen zu bewerben, bei dem er seinen Bachelor-Abschluss machen möchte. Die Chancen stehen mit einem Praktikum bei Walt Disney sehr gut, aber was daraus wird, ist noch unklar. „Das ist auch egal“, hat Till erst gestern zu mir gesagt, „weißt du, Judith, ich plane jetzt einfach nichts mehr. Das lohnt sich nicht. Irgendwie kommt es dann ja doch anders … und meistens sogar besser.“</p>
<p>Das passt genau zu dem schönen Gedicht, das ich letztens von Hans Kruppa entdeckt habe. Der letzte Satz daraus lautet: „Ein geplanter Weg ist wie eine Mauer vor perfekten Momenten.“ Ein schöner, weiser Satz ist das, finde ich. Eine Empfehlung, sich besser dem Fluss des Lebens zu ergeben, statt die genaue Strecke durchs Leben zu planen.</p>
<p>Was wäre wohl, wenn wir immer nur das machen würden, was wir selbst so geplant haben? Hätten wir uns dann nicht vielleicht in dem einen oder anderen perfekten Moment selbst im Wege gestanden?</p>
<p>Ich denke zum Beispiel daran, wie ich kurzerhand eingespannt wurde, um bei einem Geburtstag beim Kellnern auszuhelfen. Dazu hatte ich überhaupt keine Lust und eigentlich hatte ich für meinen Samstagabend selbstverständlich auch schon bessere Pläne. Aber es war ein toller Abend und ich habe viele nette Menschen kennengelernt, mit denen ich heute gerne meine Samstagabende teile.</p>
<p>Und mir fallen spontan auch so kleinere Katastrophen ein, die ich auf dem Weg in einen Kurzurlaub mal erlebt habe. Das war natürlich in dem Moment selbst ziemlich nervig. Und dass ich Diesel statt Benzin getankt habe, war auch absolut nicht so geplant. Aber genau diese kleinen Katastrophen machen den ansonsten doch eigentlich unbedeutenden Kurzurlaub unvergessen.</p>
<p>Und wenn wir eine ganz große Ebene weiterdenken, dann fällt mir spontan das Buch <a title="Meine schönste Krise" href="http://www.zeitzuleben.de/18372-meine-schonste-krise/">„Meine schönste Krise“</a> ein, das ich diese Woche auch besprochen habe. In diesem Buch haben insgesamt 25 Menschen von ihren Schicksalsschlägen berichtet und davon, was daraus Schönes entstanden ist. Bestimmt haben Sie auch schon von diesen starken Menschen gehört, die sich mit ihrem Schicksal versöhnt haben und so etwas sagen wie z. B.: „Heute, nach dieser schweren Krankheit, weiß ich das Leben viel mehr zu schätzen. Ich weiß jetzt, was wirklich wichtig ist, und jetzt lebe ich zum ersten Mal richtig.“</p>
<p>Verstehen Sie mich nicht falsch: Natürlich ist ein Schicksalsschlag nicht schön, nicht erstrebenswert und natürlich niemals geplant. Und sicherlich gäbe es auch viele perfekte Momente ohne diese Schicksalsschläge. Aber letztlich müssen wir auch akzeptieren, dass es Dinge gibt, die wir nicht beeinflussen können. Und das Einzige, was wir dann machen können, ist, unsere Sichtweise darauf zu ändern. Dann gilt es, zu akzeptieren, dass wir nicht alles planen können oder dass ein Plan gescheitert ist. Und statt unseren Lebensplan als gescheitert anzusehen und aufzugeben, ist es vielleicht doch besser, das Gegebene anzunehmen und offenzubleiben für die schönen Momente, die unser Leben uns bietet.</p>
<p>Vielleicht kann das Zitat von Hans Kruppa Sie ja motivieren, heute einmal über folgende Fragen nachzudenken oder folgende Überlegungen anzustellen:</p>
<ul>
<li>Welche wunderbaren Momente hätte ich in meinem Leben verpasst, wenn ich nicht von meinen Plänen abgekommen wäre?</li>
<li>In welchen Bereichen in meinem Leben verschließe ich mich zu sehr dem Leben?</li>
<li>An welcher Stelle könnte ich in Zukunft etwas spontaner mit den Dingen, die auf mich zukommen, umgehen?</li>
<li>Womit könnte das Leben mich belohnen, wenn ich ein bisschen mehr Zuversicht und Vertrauen in das Leben selbst hätte?</li>
</ul>
<div class="rightbox">
<h3>Tipp:</h3>
<p>Wollen Sie Ihr Vertrauen ins Leben ein bisschen mehr stärken? Dann könnten Ihnen unsere <a title="MP3-Suggestionsformeln: Intuition trainieren" href="http://www.zeitzuleben.de/15854-mp3-suggestionsformeln-intuition-trainieren/">Suggestionsformeln: Intuition</a> dabei weiterhelfen.</p>
</div>
<p>Ich glaube, es lohnt sich, dem Fluss des Lebens ein bisschen mehr zu vertrauen. Das bedeutet, ein bisschen spontaner durch die Welt zu gehen. Und anzunehmen, was das Leben uns anbietet und was wir sowieso nicht ändern können. Manchmal ist das etwas sehr Schönes und manchmal ist das erst einmal etwas sehr Schlimmes. Aber immer bringt es uns irgendwie als Mensch weiter.</p>
<p>Oder, um es mit einem Zitat auszudrücken, das mein Freund Till mir gestern noch mitgegeben hat:</p>
<blockquote><p> „Wer nicht von Weg abkommt, bleibt auf der Strecke.“</p>
<p>- Flo Mega</p></blockquote>
<p>Oder was meinen Sie dazu?</p>
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		<title>Aus der Gehirnforschung: das Belohnungssystem</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 04:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen, Denken + Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="161" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/hirnforschung.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="hirnforschung" title="hirnforschung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Stärker werden, sich selbst besser verstehen, sein Leben in die Hand nehmen. Das sind Themen und Ziele, die für uns hier bei Zeit zu leben ganz besonders wichtig sind. Immer wieder überlegen wir natürlich: Was fehlt noch? Gibt es noch etwas, was wir unbedingt miteinbeziehen sollten? Bei dieser Frage fällt uns in letzter Zeit immer [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="161" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/hirnforschung.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="hirnforschung" title="hirnforschung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Stärker werden, sich selbst besser verstehen, sein Leben in die Hand nehmen. Das sind Themen und Ziele, die für uns hier bei Zeit zu leben ganz besonders wichtig sind.</p>
<p>Immer wieder überlegen wir natürlich: Was fehlt noch? Gibt es noch etwas, was wir unbedingt miteinbeziehen sollten? Bei dieser Frage fällt uns in letzter Zeit immer wieder mal das unwahrscheinlich spannende Themengebiet der Neurowissenschaften bzw. Hirnforschung auf.</p>
<p>Weil wir finden, dass dieses Thema für die Persönlichkeitsentwicklung so viel Anregungen und Hilfestellungen geben kann, werden wir uns von nun an in einer Beitragsreihe häufiger der Frage widmen, wie uns die Erkenntnisse und Entwicklungen der Hirnforschung helfen können, als Menschen zu wachsen, uns selbst besser zu verstehen und unser Leben in die Hand zu nehmen.</p>
<h2>Belohnungen aus dem Gehirn</h2>
<p>„Jetzt habe ich das wieder nicht hinbekommen.“</p>
<p>„Eigentlich wollte ich doch zum Sport gehen und jetzt sitze ich doch wieder vor dem Fernseher.“</p>
<p>„Der Wäscheberg wächst und wächst und ich kann mich einfach nicht aufraffen, endlich mal zu waschen.“</p>
<p>In letzter Zeit habe ich mich ganz schön häufig über mich selbst geärgert, weil ich nämlich ein paar Dinge, die ich mir immer wieder vorgenommen hatte, einfach nicht hinbekommen habe. Oder jedenfalls nicht so oft, wie ich sie mir vorgenommen hatte. Da fiel mir direkt die neue Reihe zum Thema Gehirnforschung ein, die wir hier bei Zeit zu leben geplant haben, und ich dachte mir: „Mensch, da gibt es doch vielleicht eine Möglichkeit, wie Dir Dein Wissen über die Funktionen des Gehirns helfen kann. Vielleicht kommst Du ja auf ein paar Ideen, wie es Dir gelingt, mehr von dem zu machen, was Du Dir so oft vornimmst.“</p>
<p>Bei meiner Beschäftigung mit der Hirnforschung bin ich auf einen enorm interessanten Bereich des menschlichen Gehirns gestoßen: das Belohnungssystem. Es besteht aus mehreren Hirnregionen und die in diesen Hirnregionen ablaufenden Prozesse beeinflussen unsere Entscheidungen und auch, wie wir uns motivieren, wenn wir ein bestimmtes Ziel verfolgen.</p>
<p>Wäre es nicht toll, wenn man mit dem Wissen über dieses Belohnungssystem im Gehirn seine Vorhaben öfter umsetzen könnte? Wenn ich zum Beispiel häufiger zum Sport gehen oder den Wäscheberg nicht mehr so anwachsen lassen möchte? Vielleicht haben Sie ja auch ein paar Dinge, die Sie unbedingt öfter mal machen möchten. Falls Ihnen da sofort einige Sachen einfallen, notieren Sie sie sich vielleicht kurz. Denn diese Ideen können Sie nachher noch gut gebrauchen.</p>
<p>Um herauszufinden, wie ich mein Belohnungssystem im Gehirn dazu ganz bewusst benutzen kann, habe ich nämlich ein kleines Experiment gewagt. Bei diesem Experiment habe ich tatsächlich gelernt, wie ich mich leichter überwinden kann, so ungeliebte Sachen wie zum Beispiel Ordnung oder Haushaltsarbeit zu machen. Wenn Sie auch gerne herausfinden möchten, wie Sie die Strukturen in Ihrem Gehirn dazu nutzen können, sich selbst besser zu motivieren oder aufzuraffen, finden Sie am Ende dieses Beitrags eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Schritte. Sie können das Experiment dann ganz einfach selbst ausprobieren. Und dazu brauchen Sie dann eben ein oder mehrere Dinge, die Sie eigentlich gerne öfter machen würden.</p>
<h2>Hochgefühle durch Dopamin</h2>
<p>Bevor es aber mit der Experimentiererei losgeht, gucken wir uns dieses Belohnungssystem einmal genauer an. Denn um es gezielt einsetzen zu können, ist es gut, wenn man es zunächst etwas besser versteht. Keine Angst, das wird hier jetzt nicht hochwissenschaftlich. Ich will nur kurz beschreiben, wie das Belohnungssystem in Ihrem und meinem Gehirn funktioniert. Dazu fange ich bei den ganz alltäglichen Belohnungen an, die viele von Ihnen bestimmt kennen. Eine Aufgabe ist erledigt, wir haben etwas geschafft, was wir uns vorgenommen haben, eine schwierige oder anstrengende Zeit liegt hinter uns. Dann ist bei vielen Menschen eine Belohnung fällig. Kennen Sie das vielleicht auch? Wir gönnen uns dann einen Einkaufsbummel, ein leckeres Essen, etwas Entspannung, einen Besuch im Schwimmbad, einen Kurztrip übers Wochenende oder einfach nur fünf Minuten Ruhe, um durchzuatmen und einen Tee oder Kaffee zu trinken.</p>
<p>Manche haben mit Belohnungen nicht so viel am Hut. Weil sie ihren ganz normalen Alltag ohnehin toll finden und das Tun an sich schon Belohnung genug ist oder wieder andere, weil sie vielleicht denken, dass ihre Leistung etwas Selbstverständliches ist, was keine Belohnung verdient. Sicher gibt es noch viele andere Gründe für oder gegen Belohnungen.</p>
<p>Unabhängig davon, ob Menschen sich bewusst belohnen oder nicht: Unterbewusst spielen Belohnungen bei jedem Menschen eine wichtige Rolle. Denn die Wissenschaftler haben in der Hirnforschung herausgefunden, dass im Gehirn jedes Menschen zumeist unbewusste Belohnungsprozesse ablaufen.</p>
<p>Ich hatte ja vorhin schon gesagt, dass die Prozesse, die in unserem Gehirn stattfinden, unsere Entscheidungen und wie wir uns motivieren, beeinflussen.</p>
<p>Wenn wir also verstehen, wie dieses Belohnungssystem funktioniert, können wir besser beeinflussen, wie wir uns bei unbequemen Aufgaben leichter aufraffen können. Wäre es nicht toll, wenn das leichter und besser ginge? Wenn Sie es häufiger schaffen würden, Ihre Vorhaben hinzubekommen, wie zum Beispiel sich mehr zu bewegen, mehr Obst zu essen, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen? Falls Sie also auch Lust haben, herauszufinden, wie Sie sich selbst besser motivieren und aufraffen können, lohnt es sich, Ihr eigenes Belohnungssystem besser kennen zu lernen. Wie funktioniert es also, dass Ihr Belohnungssystem Ihre Entscheidungen beeinflusst?</p>
<p>Dies geschieht, indem wir bei Belohnungen Hochgefühle oder Wohlbefinden erleben und durch diese Erfahrung dazu animiert werden, dieses Erlebnis zu wiederholen. Zum Beispiel wenn wir etwas besonders Leckeres essen, eine Aufgabe erledigt haben, mit einem uns wichtigen Menschen eine schöne Zeit haben oder uns verlieben. Immer wieder versuchen wir diese Erfahrung zu wiederholen.</p>
<p>Hauptsächlich verantwortlich für diese Hochgefühle ist ein sogenannter Neurotransmitterstoff im Gehirn: das Dopamin. Neurotransmitter sind Botenstoffe, die dafür sorgen, dass in unserem Gehirn Informationen hin- und hertransportiert werden. Sie sind an allen Vorgängen beteiligt, die wir erleben. Ob im Schlaf oder im Wachen, wenn wir bewusst über etwas nachdenken oder auch nur herumsitzen. Immer sorgen die Neurotransmitter dafür, dass unser Gehirn unsere Wahrnehmungen verarbeitet. Das Dopamin ist also ein bisschen so etwas wie ein Bote, der unentwegt in unserem Gehirn hin- und herschwirrt und dafür sorgt, dass die Informationen dahin kommen, wo sie gebraucht werden.</p>
<p>Dieser Bote, das Dopamin, wird in unserem Gehirn aktiv, wenn wir uns besonders gut fühlen, etwas Schönes erleben oder auch nur daran denken, gleich etwas Erfreuliches zu erleben. Und je öfter wir ein Erlebnis haben, bei dem wir uns wohlfühlen, bei dem also Dopamin ausgeschüttet wird, umso stärker ist der Impuls, diese Handlung zu wiederholen. Wir lernen also, wie wir die Ausschüttung von Dopamin auslösen können. Wir streben danach, so zu handeln, dass wir uns möglichst oft gut fühlen und in unserem Handeln durch die Ausschüttung von Dopamin belohnt werden. Wenn Sie also jetzt in diesem Moment an etwas Schönes denken, z. B. an Ihren letzten Urlaub, einen superschönen Abend mit Freunden oder ein romantisches Date, wird in Ihrem Gehirn Dopamin ausgeschüttet und Sie fühlen sich gut. Vielleicht fällt Ihnen sofort ein Erlebnis ein? Bleiben Sie doch einen Moment in Ihrer Vorstellung, dann können Sie die positive Wirkung des Dopamins selbst spüren <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Welche Erlebnisse und Handlungen zu einem Wohlgefühl und einer Verstärkung des Dopamins führen, kann bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich sein. Bei dem einen wird Dopamin bei einer Bergwanderung ausgeschüttet, der andere erlebt die so ausgelösten Hochgefühle bei einem Spaziergang am Meer. Der eine empfindet Tee als wohltuend und eine andere mag lieber Kaffee.</p>
<h2>Wie wir Belohnungen bewerten</h2>
<p>Um sich besser vorzustellen, wie das Gehirn die verschiedenen Belohnungen unterscheidet, sprechen Wissenschaftler von den sogenannten Belohnungswerten. Damit ist gemeint, dass einer bestimmten Belohnung mehr Wert beigemessen wird als einer anderen. Diese Belohnungswerte sind sehr individuell. Jeder kann für eine bestimmte Sache oder ein Erlebnis einen anderen Belohnungswert haben. Das kennen Sie bestimmt auch, oder? Zum Beispiel gibt es Teetrinker oder Kaffetrinker. Wenn jemand sich nach einem abgeschlossenen Arbeitsschritt eine Tasse Tee gönnen möchte, ist sein persönlicher Belohnungswert für Tee scheinbar höher, als er für Kaffee ist. Wenn jemand lieber Kaffee mag, misst er dem Kaffee einen höheren Belohnungswert bei. So verschieden, wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Belohnungswerte. Sie sind subjektiv unterschiedlich. Deswegen spricht man in der Hirnforschung von subjektiven Belohnungswerten. Diese Belohnungswerte sind also ein maßgeblicher Motor für unsere Entscheidungen, weil sie auf diesen tollen Stoff, das Dopamin, wirken. Wenn wir unser Belohnungssystem besser kennen lernen möchten, geht es also darum, möglichst viel darüber zu wissen, was bei einem persönlich möglichst viel Dopaminausschüttung bewirkt.</p>
<p>Hat jemand in der Vergangenheit beispielsweise sehr oft erlebt, dass laufen und sich bewegen zu positiven Gefühlen führt, so hat er höchstwahrscheinlich einen hohen subjektiven Belohnungswert in Bezug auf körperliche Anstrengung, zum Beispiel das Laufen oder andere Arten von Sport. Jemand, der in der Vergangenheit viel und häufig positive Erlebnisse beim gemütlichen Sitzen vor dem Fernsehen gemacht hat, hat einen hohen Belohnungswert, wenn es ums Fernsehen geht. Und diese subjektiven Belohnungswerte beeinflussen uns, wenn wir uns für ein Verhalten oder eine Handlung entscheiden.</p>
<h2><a name="weiter"></a>Eigentlich möchte ich ja …</h2>
<p>Wie nutze ich nun mein Belohnungssystem, um häufiger die Dinge zu tun, zu denen ich eigentlich nicht so viel Lust habe, die ich aber unbedingt öfter tun möchte?</p>
<p>Vielleicht kennen Sie solche Situationen auch oder jemand anderen, der in so oder einer ähnlichen Situation ist?</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Man will eigentlich abnehmen, greift dann aber doch wieder zur Schokolade, statt sich aufs Fahrrad zu schwingen.</li>
<li>Man will eigentlich endlich die Steuererklärung machen, guckt dann aber doch lieber die Lieblingsserie weiter.</li>
<li>Man will eigentlich endlich ein wichtiges Konfliktgespräch hinter sich bringen, entscheidet sich dann jedoch wieder dafür, eine Freundin anzurufen, mit der es so richtig schön ist, stundenlang zu quatschen.</li>
</ul>
<p>Ich hatte ja vorhin schon mein Experiment angekündigt. Nachdem ich einiges über das Belohnungssystem und die subjektiven Belohnungswerte gelesen hatte, habe ich mir überlegt, wie ich den Einfluss meines Belohnungssystems mal ausprobieren könnte.</p>
<p>Meine Annahme bei dem Experiment war: Wenn ich mir in dem Moment der Entscheidung bewusst mache, welche Belohnung bei der jeweiligen Handlung auf mich wartet, kann ich vielleicht mein erwünschtes Verhalten leichter umsetzen.</p>
<p>In einem ersten Schritt habe ich mir also einige Entscheidungssituationen überlegt, in denen ich immer wieder in die Bredouille komme, weil ich dann doch nicht das tue, was eigentlich sinnvoll und vernünftig wäre. Also Situationen, die sich öfter wiederholen und bei denen ich mich zukünftig gerne für das entscheiden möchte, was ich mir vorgenommen habe.</p>
<h3>Meine Beispielsituationen:</h3>
<p><strong>Die Krimskramskisten aufräumen,</strong> aussortieren und das, was ich behalten möchte, ordentlich wegräumen, statt Fernsehen zu gucken. (Ja, auch diese Situation wiederholt sich derzeit immer wieder, weil ich noch eine ganze Reihe Krimskramskisten habe.)</p>
<p><strong>Zum Sport zu gehen,</strong> obwohl ich keine Lust habe und lieber sofort nach Hause fahren möchte, um einen gemütlichen Abend mit meinem Mann zu verbringen.</p>
<p><strong>Wäsche waschen,</strong> obwohl ich keine Lust habe, in den Keller zu laufen, die Waschmaschine zu füttern und in 1 bis 2 Stunden alles hochzuholen, um es auf dem Dachboden aufzuhängen, statt in meinem richtig tollen Krimi weiterzulesen.</p>
<p>In einem zweiten Schritt habe ich mir für die jeweilige Situation überlegt, welche Belohnung ich zu erwarten hätte, wenn ich zum Beispiel meinen Krimskrams aufräumen, Sport machen oder Wäsche waschen würde.</p>
<h3>Zu erwartende Belohnungen:</h3>
<p><strong>Krimskramskiste:</strong> Irgendwann habe ich alles ganz ordentlich und übersichtlich sortiert.</p>
<p><strong>Sport:</strong> Wenn ich immer wieder zum Sport gehe, werde ich in ein paar Wochen richtig fit sein und auch ein paar Kilos leichter.</p>
<p><strong>Wäsche waschen:</strong> Wenn ich jetzt die Wäsche wasche, hab ich nachher was vom Wäscheberg abgearbeitet. Wäre doch schön.</p>
<p>Der dritte Schritt meines Experiments passiert dann in der Entscheidungssituation: Ich habe mich dann im entscheidenden Moment an die zu erwartenden Belohnungen erinnert und sie mir bewusst gemacht, indem ich mir selbst gut zugesprochen habe. Zum Beispiel: „Wenn Du jetzt den Krimskrams sortierst, hast Du irgendwann alles schön ordentlich und übersichtlich.“</p>
<p>Und weil ich mich ganz gut kenne, weiß ich, dass ich es in meinem Alltag bestimmt schnell vergesse, mir die Belohnungen bewusst zu machen. Deswegen habe ich mir auf Post-its meine Beispielsituation und die zu erwartende Belohnung notiert. Diese habe ich zu Hause an den Kühlschrank und an den Badezimmerspiegel geklebt. Den Sport-Erinnerungs-Post-it habe ich an meinem Schlüssel befestigt, damit ich ihn sehe, wenn ich mein Fahrradschloss oder das Auto aufschließe.</p>
<p>In der Theorie hätten die Belohnungen mich motivieren sollen, aufzuräumen, zum Sport zu gehen und meine Wäsche zu waschen. Leider hat es so aber nicht funktioniert. Oftmals habe ich mich in den Entscheidungssituationen genauso häufig wie zuvor für das Fernsehen, den gemütlichen Abend oder meinen Krimi entschieden <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was war schiefgelaufen? Irgendwas musste an diesem Belohnungssystem doch dran sein. Irgendwie müsste ich doch diese hochwissenschaftlichen Forschungsergebnisse auch in meinem ganz normalen Alltag verwenden können!</p>
<p>Aber da war ja noch was … Die Wissenschaftler haben nämlich noch ein paar andere Dinge über das Belohnungssystem herausgefunden:</p>
<ul>
<li>Je häufiger man ein Erlebnis als wohltuend, als Hochgefühl und Belohnung erlebt, desto stärker ist der Impuls, dieses Erlebnis zu wiederholen.</li>
<li>Wenn man die Wahl hat, jetzt sofort ein Wohlgefühl zu erreichen oder erst später ein positives Gefühl zu bekommen, entscheidet sich der Mensch häufig für die Alternative, jetzt sofort ein positives Gefühl zu spüren.</li>
<li>Die Dopaminausschüttung reagiert schon auf die Erwartung von Belohnungen. Wichtig ist, dass diese Erwartung auch greifbar und absehbar ist.</li>
</ul>
<p>Können diese Erkenntnisse vielleicht erklären, wieso mein Experiment nicht wie erwartet funktioniert hatte?</p>
<p><em>Je häufiger man ein Erlebnis als wohltuend, als Hochgefühl und Belohnung erlebt, desto stärker ist der Impuls, dieses Erlebnis zu wiederholen.</em></p>
<p>Meine subjektiven Belohnungswerte für Aufräumen, Sport und Wäschewaschen sind bestimmt noch schwächer als die für das alternative Verhalten. Viel häufiger habe ich ja erlebt, dass ein gemütlicher Abend oder ein spannendes Buch zu lesen bei mir zu Wohlbefinden führt. Dann ist mein Impuls, das zu wiederholen, natürlich sehr hoch. Ich muss eben etwas am Wäschewaschen oder Sportmachen finden, dessen Belohnungswert genauso hoch oder noch höher ist als beim Fernsehen oder Lesen.</p>
<p><em>Wenn man die Wahl hat, jetzt sofort ein Wohlgefühl zu erreichen oder erst später ein positives Gefühl zu bekommen, entscheidet sich der Mensch häufig für die Alternative, jetzt sofort ein positives Gefühl zu spüren.</em></p>
<p>Die Belohnungen, die ich mir vorgestellt habe, sind ja noch ganz schön weit entfernt. „Irgendwann“ alles ordentlich haben und „In ein paar Wochen“ mal fitter sein … das ist für mich sehr abstrakt und zeitlich auch weit entfernt.</p>
<p>Als ich über meine Belohnungen und alles, was ich gelesen hatte, nachdachte, fiel mir noch etwas auf:</p>
<p>Vielleicht entsprechen die Belohnungen, die ich mir überlegt hatte, gar nicht dem, was ich als subjektive Belohnungen empfinde? Beim Aufräumen zum Beispiel habe ich mir gesagt, dass dann alles irgendwann einmal schön ordentlich ist. Dabei hat mich der Fernseher gelockt. Und scheinbar hat das Fernsehen einen höheren Belohnungswert als ordentlich sortierter Krimskrams. Vielleicht müsste ich noch genauer herausfinden, bei welchen Belohnungen ich hohe subjektive Belohnungswerte habe – und zwar so hoch, dass sie höher sind als beim alternativen Verhalten, wie z. B. beim Fernsehen oder beim Krimilesen.</p>
<p>Und da fing ich an, mich zu fragen, was denn außer dem Offensichtlichen meine ganz persönlichen Belohnungen sein könnten beim Krimskramsaufräumen, Sportmachen und Wäschewaschen.</p>
<p><strong>Krimskrams:</strong> Ich kam darauf, dass mir bei einer ordentlichen und übersichtlichen Sortierung etwas ganz besonders wichtig ist, was für die meisten Menschen völlig unerheblich wäre: Und zwar erfüllt es mich mit einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit, wenn ich meinen Krimskrams in Schachteln packen kann.</p>
<p><strong>Sport:</strong> Beim Sport erfüllt es mich mit Freude und guten Gefühlen, wenn ich daran denke, wie ich nach und während des Sportes merke, dass ich mich anstrenge, meine Muskeln sich anspannen und ich mich danach wohlig erschöpft fühle.</p>
<p><strong>Wäsche</strong> <strong>waschen:</strong> Ich finde es toll, fertig gewaschene und zusammengelegte Wäsche in den Schrank zu legen. Das erfüllt mich mit Befriedigung und bereitet mir Wohlbehagen.</p>
<p>Ich habe also herausgefunden, welche Vorstellungen bei mir ein besonderes Wohlgefühl, eine Vorfreude und somit einen besonders hohen subjektiven Belohnungswert auslösen. Mit diesen neu herausgefundenen subjektiven Belohnungswerten habe ich dann ein neues Experiment gestartet. Und tatsächlich: Diesmal fiel es mir leichter, mich zu motivieren!</p>
<p>Ich habe mir eine Reihe durchsichtiger Kunststoffschachteln mit Deckel gekauft, in die ich nun meinen Kram sortierte. Mein subjektiver Belohnungswert ist bei der Vorstellung, alles gemütlich in Schachteln zu sortieren, tatsächlich höher, als wenn ich mir das große Ziel „Ordnung“ als Belohnung vorstelle. Und die Vorstellung des Einsortierens hat mich dann überzeugt, den Fernseher auszulassen und mich meinem Vorhaben zu widmen.</p>
<p>Beim Sport habe ich nun nicht mehr visualisiert, wie ich „irgendwann mal“ ein bisschen schlanker und fitter bin, sondern ich habe mir immer wieder in Erinnerung gerufen, wie es sich anfühlt, Sport zu machen. Wie großartig es sich anfühlt, wenn ich an meine Grenzen komme und es doch immer wieder schaffe. Und wie stolz ich nach dem Sport auf mich selbst bin. Diese Vorstellung hat für mich persönlich einen viel stärkeren Belohnungswert, wie ich nun herausgefunden habe. Denn es fiel mir viel einfacher, mich zu motivieren, zum Sport zu gehen, statt einfach nach Hause zu fahren.</p>
<p>Wenn ich beim Anblick des Dreckwäscheberges an meine gewaschene und zusammengelegte Wäsche denke, die ich dann in den Schrank legen kann, fällt es mir leichter, mich dafür zu entscheiden, in den Keller zu gehen, die Wäsche in die Maschine zu tun und all das zu machen, was dafür nötig ist. Es geht mir nicht darum, dass der Wäscheberg kleiner werden soll, das ist keine schöne Belohnung für mich und meinen Dopaminhaushalt. Vielmehr freue ich mich auf das Gefühl, das ich habe, wenn ich die Wäsche wegsortieren kann. Auch hier ist mein subjektiver Belohnungswert offensichtlich höher als bei der Vorstellung, in diesem Moment mein Buch weiterzulesen.</p>
<p>Natürlich hat es nicht immer geklappt. So leicht ist das mit dem Schweinehund nun auch wieder nicht. Aber da verstehe ich mich dank meines neuen Wissens über das Belohnungssystem jetzt auch besser. Mir ist klar, dass es mir hilft, wenn ich immer wieder wiederhole, was ich mir vorgenommen habe, und erlebe, wie gut sich das anfühlt. Dadurch werden meine Belohnungswerte in diesem Bereich stärker und es fällt mir nach und nach immer leichter, mich für mein Vorhaben zu entscheiden.</p>
<h2>Wenn Sie das auch mal ausprobieren möchten:</h2>
<ol>
<li>Holen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift. Dann können Sie sich Ihr persönliches Experiment notieren und dann später besser überprüfen, wie es funktioniert hat.</li>
<li>Überlegen Sie sich eine oder mehrere Entscheidungssituationen, in denen Sie sich gerne für eine bestimmte Alternative entscheiden würden, es aber in Ihren Augen zu selten schaffen. Denken Sie zum Beispiel an die Sachen, bei denen Sie häufig denken: „Ich müsste endlich mal“, „Eigentlich wollte ich doch schon lange regelmäßig“ oder „Jetzt hab ich das wieder nicht hinbekommen“.</li>
<li>Die Handlung, für die Sie sich gerne häufiger entscheiden möchten, schreiben Sie als „erwünschte Handlung“ auf das Blatt Papier.</li>
<li>Überlegen Sie sich, welche Belohnung Sie bei der erwünschten Handlung finden könnten, um sich dafür zu entscheiden. Dabei geht es häufig darum, kreativ zu sein und auch etwas tiefer in sich hineinzuhorchen. Was kann für SIE ganz persönlich an der Situation eine Belohnung sein? Was gibt es, außer dem Offensichtlichen, was Sie Positives für sich entdecken können? Schreiben Sie sich also neben Ihre erwünschte Handlung, mit welcher Belohnung Sie danach rechnen können.</li>
<li>Denken Sie in der jeweiligen Entscheidungssituation ganz bewusst an diese Belohnung und handeln Sie entsprechend. Am besten richten Sie sich Erinnerungen ein, die Sie in der Entscheidungssituation darauf aufmerksam machen, an Ihre Belohnung zu denken.</li>
<li>Probieren Sie nun ein paar mal aus, sich an diese Belohnungen in Ihren Entscheidungssituationen zu erinnern.</li>
<li>Falls Sie den Eindruck haben, dass sich nichts verändert, überprüfen Sie Ihre Belohnungswerte. Nutzen Sie dazu die Erkenntnisse der Hirnforschung. Fragen Sie sich zum Beispiel: Sind die Belohnungen zeitlich zu weit entfernt, sind es wirklich für mich persönlich subjektiv bedeutsame Belohnungen?</li>
</ol>
<p>Je öfter ich meine persönlichen Belohnungen einsetze, um die Dinge zu tun, die ich vernünftig, sinnvoll und erstrebenswert finde, desto häufiger schaffe ich, was ich mir vornehme. Ich erreiche meine Ziele dann leichter, gewinne mehr Selbstvertrauen und mein Leben wird ein kleines bisschen schöner und besser.</p>
<p>Und wenn ich dann ab und zu doch vor dem Fernseher hängen bleibe, mein Buch weiterlese oder nach Hause zu einem netten Abend mit meinem Mann fahre, finde ich das auch in Ordnung. Das Erlebnis ist es dann einfach wert.</p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p><em>Kuhl, J. (2010). Lehrbuch der Persönlichkeitspsychologie. Motivation, Emotion und Selbststeuerung. Göttingen: Hogrefe Verlag.</em></p>
<p><em>Rössler, J. (2011). Machen Sie das Beste aus Ihrem Kopf. Praktische Tipps der Hirnforschung für Alltag und Beruf. Freiburg im Breisgau: Kreuz-Verlag.</em></p>
<p><em>Schultz, W. (2011). Wie sich Neuronen entscheiden. In: T. Bonhoeffer und P. Gruss (Hrsg.), Zukunft Gehirn. Neue Erkenntnisse, neue Herausforderungen (S. 83–105). München: C.H. Beck.</em></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>Meine schönste Krise</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In  25 kurzweiligen und auch spannenden Geschichten berichten diese Menschen, was ihnen zugestoßen ist. Sie schildern sehr persönlich, wie sie gekämpft haben und was sie gefühlt haben. Und schließlich berichten sie auch, wie es ihnen jetzt geht und inwiefern die jeweilige Krise ihr Leben positiv verändert hat.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="139" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/meine-schoenste-krise.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="meine schoenste krise" title="meine schoenste krise" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em><strong>„Meine schönste Krise: Leserinnen und Prominente erzählen“</strong> – herausgegeben von „emotion“ – München: dtv, 2012 – 160 S. – ISBN: 978-3-423-34723-5 – 8,90 € </em></p>
<p><a name="weiter"></a>Das Buch „Meine schönste Krise“, das von der Zeitschrift „emotion“ herausgegeben wurde, hat mich aufgrund seines Titels ganz besonders angesprochen. Denn erst einmal finde ich das Wort „schön“ im Zusammenhang mit „Krise“ doch sehr befremdlich.</p>
<p>Vielleicht kennen Sie das Gefühl, in einer aussichtslosen Situation zu stecken. In einer Krise, die alle unsere Kräfte einfordert und die unsere ganze Welt auf den Kopf stellt. In der wir hoffnungslos sind und uns vom Leben betrogen fühlen.</p>
<p>Und doch berichten immer wieder Menschen, die mit Lebenskrisen zu kämpfen hatten, dass daraus auch etwas Positives entstanden ist. Eine lebensbedrohliche Krankheit, die der Auslöser dafür war, dass man das Leben nun besser zu schätzen weiß und sich jetzt viel mehr an Kleinigkeiten erfreuen kann. Oder eine finanzielle Krise, die jemanden dazu zwang, einen neuen Weg zu gehen, der sich am Ende als Glücksweg herausgestellt hat.</p>
<p>Die „emotion“ hat ihre Leser dazu aufgerufen, von ihren Krisen und den daraus resultierenden positiven Folgen zu erzählen. Und aus dieser Sammlung von „Geschichten, die das Leben schreibt“ ist dieses kleine Büchlein entstanden.</p>
<p>In  25 kurzweiligen und auch spannenden Geschichten berichten diese Menschen, was ihnen zugestoßen ist. Sie schildern sehr persönlich, wie sie gekämpft haben und was sie gefühlt haben. Und schließlich berichten sie auch, wie es ihnen jetzt geht und inwiefern die jeweilige Krise ihr Leben positiv verändert hat.</p>
<p>Diese positive Sicht auf die Dinge und die unglaubliche Stärke dieser Menschen sind ein großer Mutmacher für alle Hoffnungslosen. Ich glaube, keiner hört sich gerne diese schrecklich plump klingenden positiven Floskeln an, wie: „Das wird schon wieder“ oder „In 2–3 Jahren wirst du mit einem Lächeln auf diese Zeit schauen“. Aber diese wahren Geschichten von Menschen, die es geschafft haben, mit ihrer Lebenskrise umzugehen, und auch noch etwas Gutes an der Situation gefunden haben, haben eine starke Überzeugungskraft.</p>
<p>Und so empfehle ich das Buch ganz besonders denen, die gerade in einer Krise stecken und die (noch) nicht an ein schönes Weiterleben glauben können. Es wird ihre Situation sicher nicht lösen, aber vielleicht wird es ihnen helfen, ein bisschen hoffnungsvoller in die Zukunft zu schauen. Stark.</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423347236/zeitzuleben" target="_blank">„Meine schönste Krise” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423347236/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" border="0" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>Neu hervorgeholt: Ich schreib ganz für mich &#8211; Tipps zum Führen eines Tagebuchs</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[tagebuch schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Praktische Tipps und Anregungen, die Ihnen Lust machen sollen, selbst ein Tagebuch zu führen.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="244" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2005/04/tagebuch.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="tagebuch" title="tagebuch" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Demnächst werden wir unser neues <a href="http://11593.cleverreach.de/f/21547/">&#8220;Projekt: Tagebuch&#8221;</a> starten. Dabei stellen wir Ihnen das Tagebuchschreiben als ein wirkungsvolles Selbstcoaching-Instrument vor und zeigen Ihnen, wie Sie es genau für sich nutzen und wirkungsvoll machen können.</p>
<p>Tagebuchschreiben &#8211; das kennen viele. Vielleicht haben Sie es als Jugendliche/r sogar selbst getan? Irgendwann hören die meisten aber leider damit auf. Dabei kann man in jedem Alter sehr vom Führen eines Tagebuchs profitieren!</p>
<p>Hier möchten wir Ihnen Lust aufs Tagebuchschreiben machen &#8211; mit Infos und einigen praktischen, kreativen Tipps.</p>
<h3><a name="weiter"></a>Wozu ein Tagebuch?</h3>
<p><em>&#8220;Ein Tagebuch schreiben ist fotografieren mit einem Bleistift.&#8221;</em></p>
<p>Unbekannt</p>
<p>Ein Tagebuch zu führen, ist eine wundervolle Möglichkeit zur Selbstreflektion und Selbsterkenntnis. Und damit ist es ein exzellentes Mittel zur aktiven Lebensgestaltung. In einem Tagebuch schreiben wir über uns und unser Leben und dabei können wir sehr viel über uns, unser Verhalten und auch über unsere &#8220;blinden Flecken&#8221; lernen.</p>
<p>Indem wir notieren, was wir erleben und was uns bewegt, empfinden wir vieles bewusster. Und das kann gerade für Menschen, die das Gefühl haben, dass die Zeit an ihnen vorbeirenne, sehr wohltuend sein. Auch lassen sich später Geschehnisse leichter zurückverfolgen (und verstehen).</p>
<p>Gerade in schwierigen Zeiten oder Krisen kann das Tagebuch eine sehr große Hilfe bieten, indem man sich alles von der Seele schreiben kann. Schreibend nachzudenken, ist etwas ganz anderes, als wenn wir Themen nur in unserem Kopf bewegen. Aber auch in ganz &#8220;normalen&#8221; Phasen kann es sehr gut tun, über sich zu schreiben.</p>
<p>Darüber hinaus ist das Schreiben selbst für viele Menschen eine schöne und gewinnbringende Tätigkeit. Schreiben ist ein kreativer und schöpferischer Prozess. Probieren Sie es einfach einmal für sich aus.</p>
<h3>Worüber schreibt man denn da?</h3>
<p>Menschen, die bisher noch nie ein Tagebuch geführt haben, sind oft unsicher darüber, <strong>worüber</strong> sie schreiben sollen. Das aber ist ganz einfach: über genau das, was Ihnen durch den Kopf geht:</p>
<ul>
<li>Sie können schreiben, was um Sie herum passiert,</li>
<li>was Sie denken,</li>
<li>was Sie fühlen,</li>
<li>was Sie mit anderen Menschen erleben,</li>
<li>was Sie glauben,</li>
<li>was Sie hoffen,</li>
<li>was Sie sich erträumen,</li>
<li>welche Ziele Sie haben,</li>
<li>welche Enttäuschungen Sie erleben,</li>
<li>was Sie ändern möchten,</li>
<li>worüber Sie glücklich und dankbar sind,</li>
<li>was Sie gelernt haben,</li>
<li>was Ihnen gefällt,</li>
<li>was Sie nicht mögen,</li>
<li>über Veränderungen</li>
</ul>
<p>- kurz und gut: Sie können über <strong>alles</strong> schreiben! Sie brauchen nichts zu unterdrücken, nichts muss Ihnen peinlich sein &#8211; denn Ihr Tagebuch ist ganz allein <strong>für Sie selbst</strong> bestimmt.</p>
<h4>Extra-Tipp</h4>
<p>Achten Sie darauf, Ihr Tagebuch so wegzulegen, dass niemand in die Versuchung kommt, hineinzuschauen.</p>

<h3>Und worauf schreibe ich am besten?</h3>
<p>Es gibt viele verschiedene, &#8220;klassische&#8221; Tagebücher, also Blankobücher mit und ohne Schloss, die man füllen kann. Am besten suchen Sie sich eines aus, was Ihnen gut gefällt. Achten Sie nur darauf, dass es nicht &#8220;zu edel&#8221; oder &#8220;zu teuer&#8221; ist, es fällt nämlich oft schwer, solche Bücher auch wirklich voll zu schreiben.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, ein Tagebuch zu führen, von denen Sie hier einige finden:</p>
<ul>
<li><strong>Kalender -</strong> Es gibt Kalender, die viel Raum für persönliche Notizen bieten und die man auf diese Weise gut als Tagebuch nutzen kann. Der Vorteil ist, dass man durch die Tagesstruktur ein bisschen &#8220;diszipliniert&#8221; wird, regelmäßig zu schreiben. Der Nachteil ist, dass oft der Platz nicht reicht, wenn man mal etwas mehr schreiben möchte (hier kann man aber ggf. Zettel einlegen).</li>
<li><strong>Lose Blätter -</strong> Sie können natürlich auch einfach lose Blätter nutzen, um regelmäßig für sich etwas zu notieren. Eine Idee hier ist, Tagebuch in Briefform zu schreiben &#8211; also an einen realen oder ausgedachten Adressaten. In einem schönen Ordner oder auch in einem passenden Karton können Sie die Blätter gut aufheben. Der Vorteil hier ist, dass Sie was den Platz angeht, vollkommen frei sind. Denken Sie hier immer daran, das Blatt mit einem Datum zu versehen, damit Sie später nachvollziehen können, wann Sie was geschrieben haben.</li>
<li><strong>Am PC &#8211; </strong>Sie können selbstverständlich auch den PC nutzen, um ein Tagebuch zu führen. Entweder legen Sie sich dazu eine Datei in Ihrem Textverarbeitungsprogramm an oder Sie nutzen die Möglichkeit der so genannten &#8220;Weblogs&#8221;. Weblogs sind Tagebücher im Internet &#8211; Sie können hier &#8220;öffentlich&#8221; schreiben oder auch nur für sich. Zu beachten ist hierbei, dass das Schreiben an der Tastatur für viele Menschen einen großen Unterschied im Vergleich zum Schreiben mit der Hand macht &#8211; man schreibt &#8220;anders&#8221;. Probieren Sie aus, was am besten für Sie passt.</li>
</ul>
<p>Es gibt natürlich noch andere Möglichkeiten &#8211; überlegen Sie einfach selbst, was Ihnen am meisten Lust macht und probieren Sie verschiedene Sachen aus (kreative Tipps dazu finden Sie <a href="http://www.zeitzuleben.de/2211-ich-schreib-ganz-fur-mich-tipps-zum-fuhren-eines-tagebuchs/#kreativ">weiter unten</a>)</p>
<h3>Und wann mache ich es?</h3>
<p>Die beste Zeit zum Tagebuchschreiben kann nur jeder für sich selbst herausfinden. Der eine schreibt am liebsten morgens zum Start in den Tag, eine andere am liebsten am Tagesende als abschließendes Resümee. Manch einer schreibt regelmäßig, andere unregelmäßig, z.B. immer dann, wenn etwas Besonderes passiert ist.</p>
<h3>Was mache ich dann mit den Texten?</h3>
<p>Wenn man Tagebuch führt, kann sich schnell eine ganze Menge an Texten, Büchern, Zetteln und Notizen ansammeln. Was macht man damit?</p>
<p>Ich würde dazu raten: in jedem Fall erst einmal aufheben. Es kann sehr spannend und auch erhellend sein, nach vielen Jahren die Aufzeichnungen von damals zu lesen. Auch kann man mal etwas nachschlagen, wenn einem Zusammenhänge nicht mehr so klar sind.</p>
<p>Hin und wieder ist es aber auch sinnvoll, sich von geschriebenen Texten zu befreien. Dann z.B. wenn wir etwas wirklich los- und hinter uns lassen wollen. Aber seien Sie vorsichtig: Texte, die Sie geschrieben haben und vernichten, lassen sich nicht wieder herstellen.</p>
<h3>Wichtig: Nur kein Zwang!</h3>
<p>Ganz wichtig ist, das Tagebuchschreiben nicht als Zwang, sondern als <strong>Chance</strong> zu sehen. Sie müssen auch nicht jeden Tag dort etwas eintragen &#8211; aber denken Sie zumindest möglichst einmal täglich daran, dass Sie es tun könnten.</p>
<p>Wie viel Sie schreiben, bleibt ganz Ihnen überlassen. Manchmal ist es nur ein Satz &#8211; oder vielleicht auch nur ein Wort. Dafür schreiben Sie vielleicht beim nächsten Mal gleich mehrere Seiten. Lassen Sie zu, was kommt.</p>
<p>Fordern Sie auch nicht von sich selbst, &#8220;korrekt&#8221; oder besonders &#8220;schön&#8221; zu schreiben. Sie schreiben Tagebuch ganz für sich allein &#8211; da ist es vollkommen egal, ob Sie Fehler machen, wie Ihre Schrift aussieht oder wie Sie formulieren. Je freier Sie einfach drauflos schreiben, desto besser.</p>
<p>Nachdem es im ersten Teil dieses Artikels um das Tagebuchschreiben allgemein ging, möchten wir Ihnen hier noch einige Ideen vorstellen, wie man so ein Tagebuch auch ganz kreativ führen kann.</p>
<h3>Warum immer nur klassisch?</h3>
<p>Beim klassischen Tagebuch schreibt man unter dem jeweiligen Datum, was man erlebt hat oder was einem durch den Kopf geht &#8211; und zwar meist in ausformulierten Sätzen, also als Fließtext.</p>
<p>Wem das nicht zusagt oder zu langweilig erscheint, der hat aber auch noch ganz andere Möglichkeiten:</p>
<h4>Schreiben, so wie es gefällt</h4>
<p>Schreiben muss nicht immer heißen, vollständige Sätze zu verfassen, so wie wir es in der Schule gelernt haben. Sie können z.B. auch einfach nur in <strong>Stichworten</strong> schreiben. Notieren Sie einzelne Begriffe, Fragmente und Satzteile, genau so, wie Sie Ihnen gerade in den Sinn kommen. Sie können dafür das ganze Blatt verwenden, also ruhig kreuz und quer auf einer Doppelseite oder dem Papierbogen schreiben.</p>
<p>Erlauben Sie sich in Ihrem Tagebuch das<strong> spontane Schreiben</strong>:</p>
<ul>
<li>Sie dürfen Fehler machen,</li>
<li>Sie dürfen kritzeln,</li>
<li>Sie dürfen durch-</li>
<li>und unterstreichen,</li>
<li>Sie dürfen ganz klein</li>
<li>und ganz groß schreiben,</li>
<li>mit links</li>
<li>und mit rechts,</li>
<li>Sie können Seiten leerlassen</li>
<li>oder proppevoll schreiben.</li>
</ul>
<h4><a name="kreativ"></a>Kreativitätstechniken einsetzen</h4>
<p>Auch Kreativitätstechniken lassen sich sehr gut zum Tagebuchschreiben nutzen. Es gibt darunter Schreibmethoden, die sehr anregend sind, wie z.B. das <a href="http://www.zeitzuleben.de/2414-vorteile-des-mind-mappings/">Mind Mapping</a> oder auch die <a href="http://www.zeitzuleben.de/artikel/denken/fragetechnik-1.html">Fragetechnik</a>.</p>
<p>Genauso gut können Sie das so genannte <strong>&#8220;Automatische Schreiben&#8221; </strong>nutzen, also ohne Punkt und Komma und ohne Unterbrechung für eine festgesetzte Zeit schreiben.</p>
<p>Oder wie wäre es mit dem <strong>Clustern</strong>? Hierfür notieren Sie ein beliebiges Wort in der Mitte der Seite und malen eine &#8220;Blase&#8221; darum. Notieren Sie dann die Begriffe, die Ihnen spontan zu dem Ausgangswort einfallen und malen Sie auch um diese jeweils eine Blase. Von jedem Begriff aus können Sie neu assoziieren. Das klingt in der Theorie vielleicht etwas seltsam &#8211; aber probieren Sie es einfach einmal aus!</p>
<p><a href="http://www.zeitzuleben.de/shared/media/ecards/cluster_tagebuch.jpg" rel="nofollow"><img src="/zzlwp1892/wp-content/uploads/2010/12/LYfpIUgzGC.jpg" alt="" width="377" height="280" border="0" /></a></p>
<p>Mit solchen Clustern kann man sehr gut momentane Stimmungen erfassen. Sie können die Cluster einfach so stehen lassen oder sie auch z.B. zu Gedichten weiterverarbeiten.</p>
<p>Sie können auch hin und wieder ganz <strong>systematisch schreiben</strong>, indem Sie sich z.B. Listen füllen (&#8220;10 Dinge, die ich tun kann, damit es mir besser geht&#8221; oder &#8220;10 Sachen, die ich noch erreichen will&#8221;).</p>
<h4>Alles ist möglich</h4>
<p>Das Wichtigste ist: einfach <strong> alles</strong> ist erlaubt! Sie werden sehen: je freier Sie sich selbst schreiben lassen und je spontaner Sie auf das eingehen, was gerade in Ihnen ist bzw. was aus Ihnen heraus will, desto gewinnbringender werden Sie aus sich schöpfen können.</p>
<p>Wichtig ist vor allem, dass Sie sich nicht zensieren. Schreiben Sie auch &#8220;Blödsinn&#8221; auf, lassen Sie die vielen, ganz unterschiedlichen Stimmen in Ihnen Ausdruck finden.</p>
<h4>Extratipp</h4>
<p>Nutzen Sie verschiedene Farben zum Schreiben. So können Sie z.B. Ihren unterschiedlichen Grundstimmungen Farben zuordnen (und sehen später auf einem Blick, wie Sie sich wann gefühlt haben) oder Sie machen die Sache einfach nach Lust und Laune bunt.</p>

<h3>Manchmal sagen Bilder mehr als Worte</h3>
<p>Statt immer nur zu schreiben können Sie auch zeichnen oder malen!</p>
<p>Skizzieren Sie z.B., was Sie erlebt und gesehen haben. Drücken Sie Ihre Gefühle in Bildern oder Farben aus. Nutzen Sie kleine Symbole, um Ihre Texte farbiger und lebendiger zu gestalten.</p>
<p>Das Zeichnen oder Malen fällt vielen Menschen leider noch schwerer als das Schreiben. Hier sind viele fest davon überzeugt, es &#8220;nicht zu können&#8221;. Aber: Sie brauchen auch gar nicht malen oder zeichnen zu können, um es zu tun. Hier geht es ja nicht darum, &#8220;tolle&#8221; Bilder zu erstellen, sondern es geht um Möglichkeiten des Selbstausdrucks.</p>
<p>&#8220;Schmieren&#8221; Sie ruhig einfach nur mit Farben herum, wenn Ihnen danach ist. Zeichnen Sie genauso, wie Sie es können, egal wie krakelig auch immer das Ergebnis ist. Denken Sie daran: das alles ist nur für Sie bestimmt und für niemand anderen.</p>
<h3>Das Tagebuch als Sammelmappe</h3>
<p>In Ihrem Tagebuch können Sie auch Sachen sammeln, die Sie berührt haben, wie z.B. Gedichte, Textpassagen, Aussprüche o.ä.</p>
<p>Oder Sie nutzen Fotos, Bilder aus Zeitschriften, Erinnerungsstücke wie Eintrittskarten, Postkarten oder ähnliches. Auf diese Weise lassen sich ganze Collagen mit inspirierenden Sachen erstellen!</p>
<p>Wichtig auch hier nur ist: gehen Sie nicht mit einem künstlerischen Anspruch an die Sache heran, sondern machen Sie das, wonach Ihnen spontan der Sinn steht. Es geht nicht darum, die Sache besonders &#8220;gut&#8221; zu machen, sondern darum, dass Sie <strong>sich ausdrücken</strong>.</p>
<h3>Verschiedene Arten von Tagebüchern</h3>
<p>Neben dem persönlichen Tagebuch können Sie natürlich auch noch ganz andere Tagebücher führen, wie z.B.:</p>
<ul>
<li><strong>Ein Partnerschaftstagebuch</strong> &#8211; Ein Tagebuch für Ihre Beziehung. Hier können Sie und Ihr/e Partner/in hineinschreiben, was Sie aneinander lieben und schätzen, wo Sie Probleme sehen, was besprochen werden muss, was Sie gemeinsam erleben, was Sie sich voneinander wünschen und alles, was Sie sich noch mitteilen wollen.</li>
<li><strong>Ein Schwangerschaftstagebuch</strong> &#8211; Diese aufregende Zeit in einem Buch zu verewigen ist nicht nur für Sie als Mutter bzw. Eltern lohnenswert, sondern auch Ihr Kind wird später ganz sicher daran Gefallen finden.</li>
<li><strong>Ein Haustiertagebuch</strong> &#8211; Mit Tieren kann man viel erleben &#8211; schreiben Sie es auf!</li>
<li><strong>Ein Zielerreichungs-Tagebuch</strong> &#8211; Gerade bei größeren Zielen kann es sehr hilfreich sein, den Prozess zu dokumentieren.</li>
<li><strong>Ein Veränderungstagebuch</strong> &#8211; Bei großen Umbrüchen, wie z.B. Umzügen, Trennungen o.ä. tut es gut, sich alles von der Seele zu schreiben.</li>
<li>U.a.</li>
</ul>
<p>Was fällt Ihnen noch ein?</p>
<h3>Lit<a name="lit"></a>eraturtipps</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3858335851/zeitzuleben" target="_blank">Rosemarie Meier-Dell&#8217;Olivio: Schreiben wollte ich schon immer</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3858424382/zeitzuleben" target="_blank">Alexandra Johnson: Wie aus dem Leben Geschichten entstehen</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3873873966/zeitzuleben" target="_blank">Gabriele L. Rico: Von der Seele schreiben</a></li>
<li><a href="http://www.zeitzuleben.de/buch/inspiration/glueckstagebuch.html">Monika Thiel: Glückstagebuch</a></li>
</ul>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus Gewohnheit erfolgreich</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="150" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/gewohnheiten-mann1-150x300.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="gewohnheiten-mann" title="gewohnheiten-mann" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wir können es manchmal nicht mehr hören. Gesund ernähren. Jede Woche 2x Sport machen. Regelmäßig aufräumen. Ja. Ja. Ja. Wir sollten es tun. Und es ist doch eigentlich gar nicht so schwer. Und wir kriegen es oft trotzdem nicht hin. Da kann man schon anfangen, an sich selbst zu zweifeln, und dann will man sich [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/gewohnheiten-mann1-150x300.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="gewohnheiten-mann" title="gewohnheiten-mann" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wir können es manchmal nicht mehr hören. Gesund ernähren. Jede Woche 2x Sport machen. Regelmäßig aufräumen. Ja. Ja. Ja. Wir sollten es tun. Und es ist doch eigentlich gar nicht so schwer. Und wir kriegen es oft trotzdem nicht hin. Da kann man schon anfangen, an sich selbst zu zweifeln, und dann will man sich gar nicht mehr damit beschäftigen. Aber keine Sorge, den anderen gehts genauso. Es liegt nicht nur an Ihnen. Es liegt auch daran, dass diese Dinge – auch wenn sie sich einfach anhören – eben dauerhaft verdammt schwer umzusetzen sind.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es eben auch die Menschen, die sich dauerhaft gesund ernähren, die ständig Sport machen und deren Wohnung jederzeit picobello aufgeräumt ist.</p>
<p>Haben diese Menschen einfach mehr Selbstdisziplin?</p>
<p>Nein, haben sie meistens nicht.</p>
<p>Sie haben etwas anderes: bessere Gewohnheiten.</p>
<p>Gewohnheiten sind Dinge, die wir ohne willentliche Kraftanstrengung erledigen, weil wir eben daran gewöhnt sind. Und sobald wir an etwas gewöhnt sind, wird diese Sache zum Weg des geringsten Widerstands. Wir tun es einfach. Ohne groß darüber nachzudenken. Ohne uns anstrengen zu müssen.</p>
<p>Stellen Sie sich mal vor, Sie würden sich gewohnheitsmäßig gut und gesund ernähren. Mit genau der richtigen Menge der Lebensmittel, die Sie gerne mögen und die gut für Sie sind.</p>
<p>Oder stellen Sie sich vor, Sie hätten tatsächlich das dringende Bedürfnis nach Sport und würden es deswegen ganz von alleine regelmäßig tun, einfach weil Sie es brauchen.</p>
<p>Wäre das nicht großartig?</p>
<p>Dieser Zustand lässt sich herstellen. Indem Sie neue Automatismen, also neue Gewohnheiten aufbauen. Das kostet für eine überschaubare Zeit ein bisschen Kraft und Durchhaltevermögen. Aber sobald Ihre neue Gewohnheit steht und stabil ist, tun Sie die Dinge, die gut für Sie sind, ganz automatisch.</p>
<blockquote><p><em>Die Gewohnheit ist ein Seil. Wir weben jeden Tag einen Faden, und schließlich können wir ihn nicht mehr zerreißen.<br />
</em><br />
<em>– Horace Mann</em></p></blockquote>
<p>Und falls Sie jetzt Lust bekommen haben, jetzt gleich eine neue, gute Gewohnheit in Ihr Leben einzubauen: Wir starten am kommenden Montag, den 23. April wieder unseren 35-tägigen Gewohnheiten-Kurs. In diesem Kurs haben Sie die Möglichkeit, mit vielen motivierten Zeit zu leben Lesern eine neue Gewohnheit zu entwickeln und zu trainieren: <a href="http://www.zeitzuleben.de/gewohnheiten-aktion/?adcode=beitrag" target="_blank">Weitere Informationen zum Gewohnheiten-Kurs</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Falle der Vorverurteilung</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="181" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/urteil.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="urteil" title="urteil" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Letzte Woche haben wir eine Rezension veröffentlicht, die von einigen unserer Leserinnen und Leser in den Kommentaren zum Beitrag heftig kritisiert wurde. Und zwar weil über den Buchautor durch einen Artikel in der Zeitschrift „Stern“ sehr kritisch berichtet wurde. Wir recherchieren zwar im Vorfeld einer Rezension auch immer kurz den Autor, aber diese kritische Berichterstattung [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="181" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/urteil.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="urteil" title="urteil" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Letzte Woche haben wir <a title="Wer nichts hat, kann alles geben (Karl Rabeder)" href="http://www.zeitzuleben.de/18293-wer-nichts-hat-kann-alles-geben-karl-rabeder/">eine Rezension</a> veröffentlicht, die von einigen unserer Leserinnen und Leser in den Kommentaren zum Beitrag heftig kritisiert wurde. Und zwar weil über den Buchautor durch einen Artikel in der Zeitschrift „Stern“ sehr kritisch berichtet wurde. Wir recherchieren zwar im Vorfeld einer Rezension auch immer kurz den Autor, aber diese kritische Berichterstattung ist uns durchgerutscht. Und deswegen waren wir über die Reaktion auf unsere Rezension einigermaßen erschrocken.</p>
<p>Durch dieses Vorkommnis ist bei uns im Büro eine spannende Diskussion entstanden. Unter anderem darüber, welche Macht wir den Medien oder auch Autoritätspersonen über unsere eigene Meinungsbildung geben. Oder wie eine einzelne Meinung, die einseitig erzählte Geschichte eines Konflikts oder eben – wie bei uns gerade passiert – ein einzelner Artikel unsere Meinung beeinflussen kann. Und darüber, wie schnell wir Menschen dazu neigen, andere aufgrund von Einzelmeinungen, Gerüchten oder Andeutungen vorzuverurteilen.</p>
<p>Was durch so eine Vorverurteilung entstehen kann, konnte man vor kurzem in Emden beobachten. Denn da wurde ja zuerst fälschlich ein Jugendlicher als Verdächtiger für einen Kindsmord verhaftet und kurz darauf wurde bei Facebook dazu aufgerufen, diesen Jugendlichen zu lynchen. Und daraufhin sammelten sich tatsächlich 50 Menschen vor der Polizeistation und forderten, den Verhafteten herauszugeben. Später stellte sich dann erst heraus, dass er unschuldig war.</p>
<p>So etwas ist erschreckend, aber meiner Meinung nach irgendwie zutiefst menschlich. Ich würde mal vorsichtig behaupten, dass jeder von uns in die Falle der Vorverurteilung tappen kann. Vielleicht nicht so krass wie in diesem Facebook-Lynch-Fall. Aber vielleicht im Kleineren. Ich halte mich selbst ja für einen einigermaßen bewussten und reflektierten Menschen, aber ich erwische mich ständig dabei, wie ich aufgrund von Vorurteilen handeln will. Und da kann ich mir ausmalen, wie oft ich es tue, ohne es zu merken.</p>
<p>Wir hören „Banker“ und schon ist der Mensch ein mieser und gieriger Abzocker.</p>
<p>Wir sehen jemanden, der wie ein Obdachloser aussieht, und machen einen großen Bogen um den Menschen, damit er uns nicht anschnorrt oder anders belästigt.</p>
<p>Wir hören von einem Millionär und wir denken an einen arroganten Typen, der sein Geld ja nur durch Betrug oder auf dem Rücken seiner unterbezahlten Angestellten verdient haben kann.</p>
<p>Wir Menschen neigen im Großen und Ganzen eher nicht dazu, differenziert zu denken. Sondern wir mögen es eher einfach. Und da nehme ich mich selbst nicht aus. Wir lesen zum Beispiel etwas in der Zeitung und glauben es. Oder jemand erzählt uns eine Geschichte und wir tun so, als wäre es die Wahrheit. Wir stellen dann eher selten solche Fragen wie:</p>
<ul>
<li>Kann ich wirklich genau wissen, dass die gehörte/gelesene Information so stimmt?</li>
<li>Welches (Eigen-)Interesse hat die Quelle, diese Information so darzustellen?</li>
<li>Aus wie vielen verschiedenen Quellen habe ich diese Information?</li>
<li>Sind die Quellen vertrauenswürdig?</li>
<li>Haben diese Quellen vielleicht nur untereinander abgeschrieben oder haben sie unabhängig voneinander recherchiert?</li>
<li>Wie gründlich waren die Recherchen?</li>
<li>Hat die Quelle eher mehr Interesse an Beliebtheit (Populismus), wirtschaftlichem Erfolg (Käuflichkeit) oder an der Wahrheit?</li>
<li>Wer könnte ein Interesse daran haben, dass diese Information so veröffentlicht wird?</li>
</ul>
<p>Sobald wir uns Fragen wie oben stellen, werden wir plötzlich unsicherer. Wir wissen dann plötzlich nicht mehr so ganz genau, was wir glauben sollen und was nicht. Und das ist gut so. Denn dann werden wir vorsichtiger mit unserer Kritik, unseren Werturteilen und Vorverurteilungen. Wir werden also reflektierter und auch differenzierter.</p>
<p>Und darum geht es ja letztlich hier bei uns auf der Seite. Oder was meinen Sie dazu?</p>
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		<title>Das Geheimnis kluger Entscheidungen (Maja Storch)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Klug Entscheidungen treffen - mit Verstand UND Bauchgefühl</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="134" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/kluge-entscheidungen.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="kluge-entscheidungen" title="kluge-entscheidungen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong><em>„Das Geheimnis kluger Entscheidungen. </em></strong><em>Von Bauchgefühl und Körpersignalen“ – von Maja Storch – München: Piper Verlag, erweiterte Neuauflage 2011 – 144 S. – ISBN: 978-3-492-26408-2 – 8,99 €</em></p>
<p><a name="weiter"></a>Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Wir haben in letzter Zeit schon andere Bücher von Maja Storch besprochen. Und das hat einen ganz einfachen Grund: Ihre Bücher sind schlicht und ergreifend gut. Wissenschaftlich fundiert, trotzdem leicht verständlich und anschaulich geschrieben und immer mit Praxisbezug für das eigene Leben. Deshalb habe ich mir jetzt auch ihr Buch „Das Geheimnis kluger Entscheidungen“ zur Rezension vorgenommen.</p>
<p>Maja Storch ist Diplom-Psychologin und wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Selbstmanagement und Motivation Zürich. Dementsprechend bietet auch dieses Buch eine Fülle an wissenschaftlichen Informationen.</p>
<p>Im ersten Teil zeigt die Autorin, was die Voraussetzungen für kluge Entscheidungen sind. Kluge Entscheidungen basieren nämlich entgegen der landläufigen Auffassung nicht nur auf einem klaren Verstand, sondern berücksichtigen ihr zufolge immer auch das Unbewusste, also das „emotionale Erfahrungsgedächtnis“. Besser bekannt als „Bauchgefühl“ oder Intuition. Maja Storch zeigt anhand zahlreicher Beispiele, warum auch diese vermeintlich unerklärbaren Körpersignale für kluge Entscheidungen von höchster Bedeutung sind.</p>
<p>Der zweiten Teil des Buches ist der „Praxis“ kluger Entscheidungen gewidmet. Die Autorin beschreibt dazu, wie man die „somatischen Marker“ (Körpersignale) unterscheiden kann und zu welchen Problemen es bei der Koordination von Verstand und emotionalem Erfahrungsgedächtnis kommen kann. Dazu stellt sie auch drei aus der Psychotherapie entwickelte Techniken vor, mit denen man den Dialog zwischen Verstand und emotionalem Erfahrungsgedächtnis in Gang bringen kann. In einem Selbsttest kann man dann noch herausfinden, welche Art von „Entscheidungstyp“ man selbst ist. Abschließend gibt sie für jeden Entscheidungstyp Tipps zur Weiterentwicklung und zum Training.</p>
<p>Das Buch hat mir Spaß gemacht. Ich fand auch den ersten Teil, der eher theoretisch und „hirnforschungslastig“ ist, super spannend und absolut unterhaltsam. Einen Punkt Abzug gibt es, weil ich mir im Praxisteil noch eine Übung gewünscht hätte, wie z. B. ein Wahrnehmungstraining für die somatischen Marker. Trotzdem habe ich aus diesem kleinen Buch ein paar tolle Anregungen mitgenommen und hoffe, dass ich damit in Zukunft sicherer und klüger zu meinen Entscheidungen finden kann.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><strong><strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492264085/zeitzuleben" target="_blank">„Das Geheimnis kluger Entscheidungen” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492264085/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" border="0" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Motivations-Poster „Ich laufe jetzt!“</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Formulare + Downloads]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="155" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/Laufen-Motivations-Poster.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Laufen Motivations-Poster" title="Laufen Motivations-Poster" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Passend zum Beitrag „Die Magie des Laufens“ haben wir Ihnen heute ein Poster gestaltet, das Sie motivieren soll, mit dem Laufen anzufangen und natürlich auch dranzubleiben. Um sich zu motivieren ist es hilfreich, sich die guten Auswirkungen und die Gründe, die dafür sprechen, einen Vorsatz umzusetzen, immer wieder bewusst zu machen. Deshalb haben wir Ihnen die [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="155" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/Laufen-Motivations-Poster.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Laufen Motivations-Poster" title="Laufen Motivations-Poster" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Passend zum Beitrag <a title="Die Magie des Laufens" href="http://www.zeitzuleben.de/18314-die-magie-des-laufens/">„Die Magie des Laufens“</a> haben wir Ihnen heute ein Poster gestaltet, das Sie motivieren soll, mit dem Laufen anzufangen und natürlich auch dranzubleiben.</p>
<p>Um sich zu motivieren ist es hilfreich, sich die guten Auswirkungen und die Gründe, die dafür sprechen, einen Vorsatz umzusetzen, immer wieder bewusst zu machen. Deshalb haben wir Ihnen die wichtigsten guten Gründe schon im Poster eingetragen. Und falls Ihnen ganz persönlich noch etwas einfällt, was für das Laufen spricht, dann können Sie es in die beiden leeren Felder eintragen.</p>
<ul>
<li>Drucken Sie sich das Poster aus. Am besten auf etwas festerem Papier und in Farbe</li>
<li>Ergänzen Sie im Poster, was Sie ganz persönlich dazu motiviert, laufen zu gehen</li>
<li>Hängen Sie das Poster als Erinnerungshilfe an prominenter Stelle auf</li>
<li>&#8230; und dann lesen Sie es sich ab und zu mal durch und laufen Sie einfach los. Es lohnt sich!</li>
</ul>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=&file=%2F2012%2F04%2FLaufen-Motivations-Poster.pdf">Motivations-Poster hier herunterladen</a></strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Magie des Laufens</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/18314-die-magie-des-laufens/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-magie-des-laufens</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlen + Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/Laufen-220x300.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Laufen" title="Laufen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Kennen Sie Menschen, deren liebstes Hobby das Laufen ist? Menschen, bei denen richtig die Augen zu leuchten anfangen, wenn sie nur davon reden? Also, ich kenne einige davon! Und ich selbst bin auch absoluter Lauffan Immer wieder bemerke ich, dass das Laufen für viele Nichtläufer ein etwas mystisches Phänomen ist. Außenstehende denken sich: Wie kann [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/Laufen-220x300.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Laufen" title="Laufen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Kennen Sie Menschen, deren liebstes Hobby das Laufen ist? Menschen, bei denen richtig die Augen zu leuchten anfangen, wenn sie nur davon reden? Also, ich kenne einige davon! Und ich selbst bin auch absoluter Lauffan <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Immer wieder bemerke ich, dass das Laufen für viele Nichtläufer ein etwas mystisches Phänomen ist. Außenstehende denken sich: Wie kann jemand bei Wind und Wetter lieber laufen gehen, statt sich einen gemütlichen Feierabend auf der Couch zu gönnen? Und dabei auch noch Spaß empfinden …? Manche Läufer gehen sogar so sehr darin auf, dass sie die Strapazen eines Marathons auf sich nehmen. Vor dem eigentlichen Marathon steht dann regelmäßiges Training über 3–6 Monate auf dem Programm, und das zumeist auch noch im Winterhalbjahr. Spätestens hier hört das Verständnis für dieses „Hobby“ auf. Dabei gibt es sehr viele Gründe, die FÜR das Laufen sprechen! Heute möchte ich mal eine Lanze für das Laufen brechen und Ihnen verraten, was es eigentlich damit auf sich hat.</p>
<h2>Warum Menschen laufen gehen</h2>
<p>Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Vögel wieder zwitschern und die ersten vorsichtigen Sonnenstrahlen bereits Vorfreude auf die warme Jahreszeit wecken, lockt es scharenweise Menschen zu sportlicher Betätigung nach draußen. Denn der Frühling weckt in uns die Lebensgeister und die hormonellen Umstellungen zwingen uns förmlich dazu, wieder mehr Energie in Bewegung umzusetzen.</p>
<p>Das ist ein natürlicher Drang, denn der Mensch ist ein „Lauftier“. Die Evolution hat uns zu perfekten Läufern gemacht, wir sind körperlich darauf ausgelegt. Ausdauertraining hat deshalb umfassende positive Auswirkungen auf unseren Körper, insbesondere auf das Herz-Kreislauf-System. Die meisten von uns wissen das, aber trotzdem führt das nicht automatisch dazu, dass wir regelmäßig laufen gehen oder dafür eine andere Ausdauersportart betreiben.</p>
<p>Wenn Sie aber langjährige Läufer fragen, weshalb sie laufen gehen, dann gehen viele der Antworten oftmals in eine ähnliche Richtung:</p>
<p>„Ich kann dabei total gut entspannen.“</p>
<p>„Ich fühle mich danach viel besser.“</p>
<p>„Das ist mein Ausgleich.“</p>
<p>„Ich kann dabei einfach super nachdenken.“</p>
<p>„Es macht mir Spaß.“</p>
<p>„Ich brauche das einfach.“</p>
<p>Viele Läufer berichten, dass das Laufen ein ganz wichtiger Wohlfühlfaktor in ihrem Leben geworden ist. Für manche bezieht sich das mehr auf körperliche Faktoren, bei anderen eher auf die mentale Ebene. Diese Kombination aus körperlichen und mentalen Effekten ist vermutlich auch eines der Geheimnisse, warum das Laufen so viele Menschen für sich einnehmen kann. Für viele ist Laufen nicht nur eine Ausdauersportart, sondern ein Lebensgefühl.</p>
<h2>Auswirkungen auf den Körper</h2>
<p>Das moderne Leben verlangt von vielen Menschen in ihrem Alltag nur noch ganz wenig bis keine körperliche Anstrengung mehr. Dieser Bewegungsmangel entspricht nicht unserer Natur und zieht langfristig auch eine Reihe von Problemen nach sich.</p>
<p><a name="weiter"></a>Wenn man hingegen regelmäßig läuft, ist das anders. Aufgrund des regelmäßigen Stoffwechseltrainings fühlt man sich körperlich super. Alles ist gut durchblutet. Man ist wach und energiegeladen. Man kann besser denken. Wenn man nach gewisser Zeit gut trainiert ist, steht man morgens voller Tatendrang auf und freut sich auf den Tag. Denn die Lungen können mehr Sauerstoff aufnehmen und mehr Sauerstoff gelangt auch ins Blut. Das merkt man wieder im Alltag, weil man insgesamt das Gefühl hat, vitaler, motivierter und leistungsfähiger zu sein. Man gewinnt eine Extraportion Energie. Dieses körperliche Wohlbefinden macht sich dann auch im restlichen Leben bemerkbar.</p>
<h2>Auswirkungen auf den Geist</h2>
<p>Das Laufen verändert auch den Hormonhaushalt. Viele Studien deuten darauf hin, dass Laufen die Produktion von Serotonin ankurbelt, einem Botenstoff, der bei uns eine Stimmung der Zufriedenheit auslöst. Bereits erwiesen ist, dass Laufen eine Ausschüttung von Endorphinen bewirken kann, welche bei uns Glücksgefühle verursachen und dafür sorgen, dass man sich nach dem Laufen wohlig entspannt fühlt. Neueren medizinischen Studien zufolge ist Lauftraining aufgrund dieser Effekte sogar ein ebenso wirksames Mittel gegen Depressionen wie die medikamentöse Therapie.</p>
<p>Es gibt kaum eine bessere und gesündere Methode, um den Alltag hinter sich zu lassen und einfach nur im Moment zu sein. Sorgen und kleine Ärgernisse sind nach dem Laufen oft wie weggefegt. So führt das Laufen zu mehr Gelassenheit. Laufen eignet sich deshalb auch hervorragend, um Stress und alltägliche Aggressionen wirksam abzubauen. Deshalb wird es von vielen Menschen auch als eine Form des Ausgleichs empfunden, denn es macht „den Kopf frei“. Von vielen Läufern werden diese positiven Wirkungen auch gezielt genutzt, um z. B. Ideen und Gedanken zu verarbeiten, denn Bewegung hilft beim Denken.</p>
<p>Eines der schönsten Dinge am Laufen ist, dass man ganz bei sich ist. Nur mit sich, der Umgebung und in dem jetzigen Moment verhaftet. Viele Läufer nutzen das als eine Form der Meditation und zugleich als eine Form des Achtsamkeitstrainings. Man kann das ganz bewusst herausfordern, indem man sich von Beginn an komplett auf seine Bewegung und besonders auf seine Atmung konzentriert. Wenn man sich bei einem Dauerlauf bewusst nur auf seine Atmung konzentriert, kann man in einen tranceähnlichen Zustand geraten, das  „Runner’s High“ oder „Läuferhoch“. Dieser euphorische Gemütszustand wird gerne auch als „Flow“ umschrieben: ein Zustand, der starke Glücksgefühle auslöst, da man voll und ganz im Hier und Jetzt ist und alle anderen Dinge komplett ausgeblendet werden.</p>
<p>Ein weiterer ganz wichtiger Faktor beim Laufen ist die positive Auswirkung auf das Selbstvertrauen. Laufen ist eine ganz konkrete Form aktiver Lebensgestaltung. Man tut etwas für sich. Für das eigene Wohlbefinden, für die Gesundheit, für das Aussehen und für die Fitness. Klar, dafür muss man sich erstmal immer ein bisschen selbst überwinden. Aber wenn man das regelmäßig schafft, ist das enorm gut für das Selbstbewusstsein. Denn auf diese Weise merkt man ganz konkret: Wenn ich mir etwas vornehme, dann schaffe ich das auch. Man kann mit Hilfe des Laufens seine Disziplin und seinen Willen stärken. So führt Laufen nicht nur körperlich zu einer höheren Widerstandskraft, sondern auch mental.</p>
<p>Das alles hat natürlich auch positive Effekte auf unsere Ausstrahlung und macht uns attraktiver.</p>
<p>Laufen ist also nicht nur körperlich gesund, es erhöht auch noch unser psychisches Wohlbefinden. Es ist mit das Beste, was wir für unser Wohlergehen tun können. Aber nur weil etwas „gut für uns“ ist, bedeutet das ja noch lange nicht, dass wir das auch machen …</p>
<h2>Laufen mit Spaß</h2>
<p>Wichtig ist beim Laufen an allererster Stelle der Spaß. Und es macht am meisten Spaß, wenn Sie Ihr Wohlbefinden damit steigern und es nicht mindern. Setzen Sie das Laufen beispielsweise gezielt ein, um:</p>
<ul>
<li>dabei zu meditieren</li>
<li>Ihren Stress und Ihre Aggressionen körperlich zu verarbeiten</li>
<li>über bestimmte Probleme oder Ideen nachzudenken</li>
<li>zu entspannen und Gelassenheit zu gewinnen</li>
<li>einfach mal wieder in die Natur zu kommen und sie zu genießen</li>
<li>Ihr Selbstbewusstsein zu steigern</li>
</ul>
<p>Oder laufen Sie einfach absichtslos, rein aus Freude an der Bewegung.</p>
<p>Eine ganz wichtige Regel, um den Spaß zu erhalten, lautet: Machen Sie sich keinen Leistungsdruck! Sportliche Leistungsziele und Leistungsdruck führen oftmals dazu, dass Sie den Spaß an der Sache verlieren. Denn Druck führt über kurz oder lang dazu, dass Sie beginnen, mit sich selbst und Ihrem Körper zu kämpfen. Und das verringert eher das Wohlbefinden. Laufen sollte immer auch Spaß machen und am besten der aktiven Erholung dienen. Nehmen Sie sich deshalb beim Laufen eine bewusste Auszeit vom alltäglichen Leistungsdruck.</p>
<h2>Anfangen</h2>
<p>Mit dem Laufen anzufangen ist vergleichsweise einfach. Es ist eine Sportart mit sehr kleinen Anfangshürden. Außer ein paar guten Laufschuhen und Sportkleidung braucht man dafür nichts. Man kann nahezu immer und überall laufen gehen, egal wo und zu welcher Tageszeit. Man ist gänzlich unabhängig und es kostet nichts <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Man muss nicht sportlich sein, um mit dem Laufen anzufangen – jeder kann in seinem Tempo beginnen.</p>
<p>Wie sieht es mit Ihnen aus? Wollen Sie vielleicht auch starten? Dann hier gleich einige praktische Tipps für den Anfang:</p>
<ul>
<li>Wenn Sie sich alleine nicht gut aufraffen können, macht es Sinn, sich einen Trainingspartner zu suchen. Im Optimalfall sollte das jemand sein, mit dem Sie sich gut unterhalten können <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Und Ihr Trainingspartner sollte Sie mitreißen können. Dann muss man eigentlich nur noch mitlaufen.</li>
<li>Wenn Sie loslaufen, laufen Sie maximal nur halb so schnell, wie Sie normalerweise könnten. Viele Beginner überschätzen sich am Anfang und laufen nahezu in Sprintgeschwindigkeit los. Eine solche Geschwindigkeit halten sie dann zumeist für maximal 5 Minuten durch und müssen dann aufgrund von Seitenstechen aufhören. Und wie Sie sich sicherlich vorstellen können, ist das dann erstmal enttäuschend und eher demotivierend.</li>
<li>Passen Sie Ihre Geschwindigkeit im Dauerlauf so an, dass man sich noch problemlos unterhalten kann, ohne dass die Luft wegbleibt. Dies ist zu Beginn genau die richtige Geschwindigkeit für Sie. Und wenn am Anfang doch mal die Luft knapp wird: Machen Sie doch zwischendurch eine Pause, in der Sie gehen, statt zu laufen.</li>
<li>Wenn Sie die richtige Geschwindigkeit für sich gefunden haben, können Sie eigentlich auch relativ lange laufen. Aus physiologischer Sicht liegt der Richtwert bei mindestens 30 Minuten. Ab dann setzt nämlich ein körperlicher Trainingseffekt ein. Richten Sie sich aber auch hier lieber nach dem Spaßfaktor und fangen Sie klein an. Wählen Sie die Dauer so aus, dass Sie es auf jeden Fall schaffen.</li>
<li>Steigern Sie Ihre Trainingsbelastungen nur langsam. Setzen Sie sich nicht unter Druck. Ein zu hoher Leistungsanspruch und mangelnde Geduld sind der häufigste Grund, weshalb das Training nicht dauerhaft durchgehalten wird.</li>
</ul>
<p>Bevor Sie loslegen, gibt es aber noch zwei wichtige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:</p>
<ol>
<li>Um Ihre Gelenke keinen falschen Belastungen auszusetzen, müssen Sie die richtigen Laufschuhe haben, angepasst an Ihre Füße und Ihren Laufstil. Immerhin wirkt auf die Sprung- und Kniegelenke beim Laufen ein Vielfaches Ihres Gewichts ein. Bereiten Sie sich optimal darauf vor, indem Sie eine Laufanalyse im Fachhandel machen lassen und sich die richtigen Schuhe kaufen. Ihre Gelenke werden es Ihnen danken!</li>
<li>Halten Sie im Zweifel nochmals Rücksprache mit Ihrem Arzt. Dort können Sie sich auch einmal grundsätzlich durchchecken lassen, bevor Sie mit dem Laufen starten.</li>
</ol>
<p>Vielleicht haben Sie ja jetzt auch Lust bekommen, das Laufen einmal auszuprobieren?</p>
<p>Sie müssen nur noch loslaufen <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer nichts hat, kann alles geben (Karl Rabeder)</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 04:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein  inspirierendes Buch und Plädoyer dafür, auf die Stimme seines Herzens zu hören.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="160" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/wer-nichts-hat.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="wer-nichts-hat" title="wer-nichts-hat" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em><strong>„Wer nichts hat, kann alles geben. </strong></em><em>Wie ich meine Reichtümer gegen den Sinn des Lebens eintauschte“ &#8211; von Karl Rabeder – München: Ludwig Verlag, 2011 – 240 S. – </em><em>ISBN: 978-3-453280-23-6 – 19,99 €</em></p>
<p>Karl Rabeder war ein erfolgreicher Geschäftsmann und sehr reich. Doch nach Jahren voller Arbeit und vieler neuer Herausforderungen entschloss er sich, sein Leben entscheidend zu verändern. Er gab all sein Hab und Gut weg und lebt heute in einer einsamen Berghütte in den Alpen. Einigen von Ihnen ist er vielleicht aus den Medien bekannt als der Millionär, der seine Luxusvilla verlost hat.<a name="weiter"></a></p>
<p>In „Wer nichts hat, kann alles geben“ erzählt er aus seinem Leben und was ihn schlussendlich dazu bewogen hat, diesen mutigen Schritt zu gehen. Seine Biographie ist dabei eigentlich nicht sehr aufregend. Wirklich spannend sind aber seine Gedanken und Schlussfolgerungen, die er aus den Geschehnissen in seinem Leben gezogen hat und hier ausgiebig beschreibt.</p>
<p>Der große Wert dieses Buches für den Leser liegt darin, dass Karl Rabeder über die Sehnsüchte und Gefühle vieler Menschen schreibt. Er hat es schließlich aus finanzieller Sicht bis „ganz oben“ gebracht. Wenn er davon erzählt, warum ihn der finanzielle Reichtum nicht glücklich gemacht hat, dann kommt das nicht abgedroschen floskelhaft rüber, sondern sehr gut nachvollziehbar und ehrlich. Das Schöne dabei ist, dass er sich trotz dieser Erfahrungen zu keinem Zeitpunkt belehrend oder rechthaberisch gibt, sondern immer betont, dass dies sein Weg gewesen ist, um Seelenfrieden zu erlangen.</p>
<p>Von außen betrachtet, ging es Karl Rabeder ja eigentlich sehr gut, aber es gelingt ihm in diesem Buch trotzdem, <strong> </strong>anschaulich zu schildern, weshalb er sich entschieden hat, sein bisheriges Leben aufzugeben. Er ist ein sehr schönes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man sich traut, die Verantwortung für sein Glück zu übernehmen. Deshalb finde ich sein Buch sehr inspirierend. Es macht Mut, auf die Stimme seines Herzens zu hören.</p>
<p><strong><strong>Nachtrag:</strong> </strong></p>
<p>Aufgrund einiger kritischer Kommentare und des Hinweises auf einen aktuellen Artikel im Stern, haben wir uns entschlossen, vorerst keine Bewertung für dieses Buch mehr abzugeben.</p>
<p>Die Rezension von Karl Rabeder&#8217;s Buch ist natürlich in der Annahme erfolgt, dass das was er schreibt der Wahrheit entspricht. Davon muss man als Rezensent ja auch ausgehen können. Und das Buch hat mich, wie ihr anhand der Rezension sehen könnt, angesprochen. Als ich die Rezension geschrieben habe, bin ich leider noch nicht auf den Artikel vom Stern gestoßen. Was Karl Rabeder mit dem Geld gemacht hat (oder auch nicht), stand für meine Rezension allerdings auch nicht im Mittelpunkt. Hier sollte es mehr um die Inhalte des Buches gehen, also seine Suche nach dem persönlichen Glück.</p>
<p>Trotz der im Stern-Artikel geäußerten Zweifel an Karl Rabeders Integrität wollen wir von Zeit zu leben uns da kein Urteil anmaßen und wir wollen auch keinen Beitrag zu etwaigen medialen Vorverurteilungen leisten. Der Sinn und Zweck einer Rezension ist ja auch die Bewertung eines Buches und nicht einer Person! Deshalb möchte ich die Buchrezension als solche auch nicht relativieren und diejenigen, die das Thema interessiert, können das Buch weiterhin als Inspiration begreifen &#8211; ganz unabhängig von der Person Karl Rabeder.</p>
<p lang="de-DE"><strong><br />
</strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbstgespräch mit dem inneren Schweinehund (Mp3)</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/18239-selbstgesprach-zur-motivation-mp3/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=selbstgesprach-zur-motivation-mp3</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare + Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/selbstgespraech.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="selbstgespraech" title="selbstgespraech" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Kennen Sie auch solche oder ähnliche Situationen? Sie hatten sich vorgenommen, zum Sport zu gehen, fühlen sich nun aber viel zu wohl auf Ihrer Couch und können sich gar nicht aufraffen. Sie wollen die Unterlagen für Ihre Steuererklärung zusammensuchen, finden es aber gerade viel wichtiger, eine Freundin anzurufen. Sie möchten schon lange ein klärendes Gespräch [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/selbstgespraech.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="selbstgespraech" title="selbstgespraech" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Kennen Sie auch solche oder ähnliche Situationen?</p>
<ul>
<li>Sie hatten sich vorgenommen, zum Sport zu gehen, fühlen sich nun aber viel zu wohl auf Ihrer Couch und können sich gar nicht aufraffen.</li>
<li>Sie wollen die Unterlagen für Ihre Steuererklärung zusammensuchen, finden es aber gerade viel wichtiger, eine Freundin anzurufen.</li>
<li>Sie möchten schon lange ein klärendes Gespräch mit Ihrem Partner führen, verschieben es jedoch immer wieder neu.</li>
</ul>
<p>In diesen Situationen kann es einem enorm helfen, wenn man positiv und liebevoll mit sich spricht, sich ermutigt oder einen kleinen Anschubser gibt, um sich zu motivieren.</p>
<p>An anderer Stelle hatte Ralf schon mal von dieser enorm hilfreichen <a title="Den inneren Kritiker zähmen: eine einfache Methode" href="http://www.zeitzuleben.de/16144-den-inneren-kritiker-zahmen-eine-einfache-methode/">Selbstcoaching-Technik des konstruktiven Selbstgesprächs</a> geschrieben.</p>
<p>Heute habe ich ein Beispiel-Selbstgespräch für Sie, das Sie sich herunterladen und anhören können. Damit können Sie sich motivieren, ein Vorhaben, das Sie vielleicht schon länger vor sich herschieben oder zu dem Sie sich nicht aufraffen können, anzugehen.</p>
<p>Normalerweise sprechen Sie in einem Selbstgespräch wie in einem inneren Dialog mit sich selbst. Um diesen Dialog nachzubilden, wechseln sich in diesem Selbstgespräch die gesprochenen Passagen mit kleinen Pausen ab. Während dieser Pausen können Sie das Selbstgespräch dann gedanklich ergänzen.</p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Selbstgespraech&file=%2F2012%2F04%2FSelbstgespraech-Motivation.mp3">Selbstgespräch hier herunterladen</a></strong></p>
<p>Wenn Sie sich das Selbstgespräch gerne selbst lesen möchten oder vielleicht als Inspiration für ein eigenes Selbstgespräch nutzen möchten, können Sie sich hier meinen gesprochenen Text als PDF herunter laden.</p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Selbstgespr%C3%A4ch-Text&file=%2F2012%2F04%2FSelbstgespraechtext.doc">Text zum Selbstgespräch hier herunterladen</a></strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>EFT (Emotional Freedom Techniques) – bitte klopfen!</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/18169-eft-bitte-klopfen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eft-bitte-klopfen</link>
		<comments>http://www.zeitzuleben.de/18169-eft-bitte-klopfen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Keller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="200" height="242" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/eft.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="eft" title="eft" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Als ich vor 10 Jahren das erste Mal von einer Methode hörte, bei der auf verschiedenen Punkten des Körpers geklopft und ein Lösungssatz gesprochen wird, war ich noch etwas skeptisch. Schon wieder eine neue Methode, die wundersame Wirkungen versprach. Doch ein neugieriger Teil von mir suchte im Internet und fand ein Handbuch des Entwicklers Gary [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="200" height="242" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/eft.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="eft" title="eft" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><!-- show-thumb --><br />
Als ich vor 10 Jahren das erste Mal von einer Methode hörte, bei der auf verschiedenen Punkten des Körpers geklopft und ein Lösungssatz gesprochen wird, war ich noch etwas skeptisch. Schon wieder eine neue Methode, die wundersame Wirkungen versprach. Doch ein neugieriger Teil von mir suchte im Internet und fand ein Handbuch des Entwicklers Gary Craig, das ich mir kostenfrei herunterladen konnte. Das war etwas Neues – es kostete nichts, ich musste keinen Kurs besuchen, kein Training in den USA! Nach der Übersetzung des englischsprachigen Textes machte ich mir eine deutschsprachige Kurzversion und probierte EFT an meinen nächsten Klienten aus. Mein psychologisches Coaching und meine psychotherapeutischen Interventionen zu der Zeit stagnierten und ich sah, dass die meisten Interventionen oder Beratungen lange dauerten und für Coach und Klient erschöpfend waren, bis eine tiefgreifende Änderung oder Besserung stattfand.</p>
<p>Mit EFT begann es wieder Freude zu machen. Sowohl für mich als auch für die Klienten. Oftmals hörte ich schon nach wenigen Minuten: „Es ist nicht mehr da!“</p>
<p>Die Methode des Amerikaners Gary Craig, die eine Auflösung von Ängsten, Phobien und Süchten verspricht, las sich in der holprigen Übersetzung „Methode der emotionalen Freiheit“. Doch es sind nicht nur emotionale Themen, die mit EFT behandelt werden können, wie sich im Laufe der Zeit herausstellte. Auch körperliche Störungen oder mentale Blockaden können erfolgreich behandelt werden.</p>
<h1><strong>Die Bandbreite der Möglichkeiten von EFT ist groß</strong></h1>
<p>Mit EFT kann grundsätzlich eine Harmonisierung des Energieflusses hergestellt und Energieblockaden aufgelöst werden, die mit diesen Themen einhergehen:</p>
<ol>
<li>Jeglicher Stress</li>
<li>Körperliche und nervöse Disharmonien, stressbedingte Schmerzen, chronische Schmerzen, degenerative Störungen und funktionale Beschwerden</li>
<li>Psychische Disharmonien, mentale Blockaden, wie Ängste, Phobien, Zwangsvorstellungen, Zwangsstörungen, innere Unruhe, Depressionen, Traumata, Posttraumatisches Stresssyndrom, Leistungsblockaden, Erfolgsblockaden</li>
<li>Emotionale Konflikte wie Ärger, Wut, Schuldgefühle, Schamgefühle</li>
<li>Körper- und Figurprobleme</li>
</ol>
<p>Gary Craig sammelte damals die Erfahrungsberichte der Anwender auf der ganzen Welt und publizierte sie in einem Newsletter an alle, die diesen lesen wollten – kostenfrei. Und so entstand ein umfangreicher Datenschatz, auf den jeder zugreifen konnte. Jeder konnte von jedem lernen.</p>
<h1><strong>Energetische Psychologie</strong></h1>
<p>EFT gehört heute zu dem damals völlig neuen Bereich, der erst einmal einen Namen bekommen musste: Energetische Psychologie.</p>
<p>Sie bezeichnet eine Therapie- oder Beratungsrichtung, bei der Erkenntnisse der Meridiantheorie der traditionellen chinesischen Medizin, des Energiesystems des Körpers, des EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und der Funktion der Psychologischen Umkehr verknüpft sind.</p>
<p>Anders und einfacher ausgedrückt: Durch das Klopfen auf Punkten auf den Meridianen (Körperpunkte, ähnlich den Akupunkturpunkten) und das Fokussieren auf ein problematisches Thema wird das Energiesystem des Körpers beeinflusst. Und zwar so, dass Energieblockaden aufgelöst werden und sich damit das Problem oder Thema auflöst, das eine Folge der Blockade war. Das Besondere an der EFT-Methode ist nicht nur die Effektivität, sondern auch die Schnelligkeit, in der fühlbare und dauerhafte Ergebnisse erreicht werden können.</p>
<h1><strong>EFT – Blockaden auflösen und die Komfortzone verlassen </strong></h1>
<p>Viele Menschen haben zahlreiche Blockaden und Einschränkungen zu den unterschiedlichsten Themen in sich gespeichert, die dann auch noch mit viel emotionaler Intensität verbunden sind. Denken Sie nur einmal daran, wie schwer es Ihnen fällt, abzunehmen, sich mehr zu bewegen, das Rauchen aufzuhören, andere unangenehme Aufgaben zu bewältigen oder mit dem ungeliebten Computer zu arbeiten.</p>
<p>Bei solchen Themen fallen einem meist eine ganze Menge Gefühle ein, die man ganz sicher nicht haben will. Deshalb vermeidet man solche unangenehmen Situationen, solange es eben geht. Aber manchmal geht es eben nicht mehr und man muss sich der Situation stellen. Die Psychologen bezeichnen dies als das Verlassen der Komfortzone.</p>
<p>EFT und alle Methoden der energetischen Psychologie gehen davon aus, dass der Grund für jedes negative Gefühl in der Unterbrechung des Energieflusses des Körpers liegt. Die Erfahrungen mit EFT zeigen, dass negative Emotionen, z. B. im Fall einer traumatischen oder schmerzhaften Erinnerung, nicht durch die Erinnerung an das Geschehen hervorgerufen werden, sondern dass die Gedanken (!) an das Trauma im Körper Energieblockaden erzeugen, die sich dann als negatives Gefühl, Angst, Schmerz oder psychosomatische Fehlfunktion äußern.</p>
<p><a name="weiter"></a>Ungelöste, negative Erlebnisse werden als Erinnerungen gespeichert. Alles Ungelöste führt zu einer Blockade im Energiesystem. Auch nur ähnliche äußere Signale oder Reize aktivieren die Blockaden. Traumatische, schmerzhafte, unangenehme Erlebnisse (und davon haben wir individuell viele erlebt) blockieren den Menschen im Unterbewussten dauerhaft. Die meisten psychischen und physischen Probleme haben ihre Ursache in oder sind verbunden mit ungelösten speziellen Erlebnissen, von denen der größte Teil leicht mit EFT behandelt werden kann. Das kann man mit sich selbst machen, wenn man diese einfache Methode gelernt hat.</p>
<h1><strong>EFT – wie geht das nun genau? </strong></h1>
<p>Das Schöne an EFT ist: Die Methode ist sehr einfach und Sie können sie ganz leicht auch selbst ausprobieren, weil sie keine Nebenwirkungen oder neue Symptome verursachen kann.</p>
<h3><strong>Schritt 1: Nennen Sie Ihr Thema, Ihr Symptom oder das, was Sie im Moment belastet</strong></h3>
<p>Bringen Sie dabei auch eine Wertung zwischen 0 (ist nicht da, berührt mich nicht) und 10 (stört mich massiv, schmerz sehr stark) ein.</p>
<h3><strong>Schritt 2: die psychologische Umkehrung</strong></h3>
<p>Ein interessanter Aspekt ist die Psychologische Umkehr (psychological reversal), die Dr. Callahan entdeckte. Sie kennen es vielleicht auch von sich selbst: Sie wollen etwas tun und tun es nicht. Sie wollen etwas nicht mehr tun und tun es doch. Irgendwie geschehen immer die gleichen Sachen. Sie treffen immer wieder die gleichen Leute. Sie geraten immer wieder an solche Partner, die …</p>
<p>Die Funktion der Umkehrung kann so erklärt werden, dass das Unterbewusste durch Erfahrungen eine Betriebsanleitung für das Leben angelegt hat, die willentliche, bewusste Entscheidungen verhindern kann. Das Unterbewusste hat jede Menge Betriebsanleitungen als Glaubenssätze und Überzeugungen angelegt. Doch nicht um das Leben zu erschweren, sondern um uns vor schmerzhaften, demütigenden und schockierenden Erfahrungen in der Zukunft zu schützen. Und solange diese Betriebsanleitungen nicht bewusst werden, wirken sie fort: Man kommt immer wieder zu spät. Man kann nicht vor vielen Menschen sprechen; man darf nicht laut werden; man darf nicht Nein sagen.</p>
<p>Sprechen Sie zur psychologischen Umkehrung einen Einstimmungs- oder Affirmationssatz, wie z. B.: „Auch wenn ich diese lästigen Magenschmerzen habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.“</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">Dabei berühren Sie mit der linken Hand einen Punkt auf der oberen, rechten Seite der Brust, indem die Hand kreisend von innen nach außen massiert. Die richtige Stelle ist manchmal ein bisschen empfindlich – daran erkennen Sie sie. Wiederholen Sie während des Massierens 3x Ihren Einstimmungssatz.</td>
<td valign="top"><img title="Brust" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/punkt-brust.png" alt="" width="114" height="153" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Schritt 3: Jetzt kommt das Klopfen</strong></h3>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">Mit den Fingerspitzen eines Fingers oder zweier Finger klopfen Sie 6–8 Mal sanft jeden der Punkte auf der Grafik.Sie wiederholen dabei andauernd eine Kurzform des Einstimmungssatzes wie „lästige Magenschmerzen“.</td>
<td valign="top"><img title="Meridiane" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/eft-meridiane.jpg" alt="" width="220" height="298" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Schritt 4:</strong></h3>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Zum Schluss kommt noch eine Sequenz, um die Ergebnisse in allen Bereichen des Gehirnes zu verankern!Halten Sie den Kopf gerade, bewegen Sie ihn ab jetzt nicht. Schließen Sie Ihre Augen. Sie sprechen nicht. Klopfen Sie mit zwei Fingern ununterbrochen den Gamut-Punkt auf einer Hand. Sie sprechen dabei nicht mehr.</td>
<td><img title="Garmutpunkt" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/Garmutpunkt.png" alt="" width="220" height="110" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<ul>
<li>Öffnen Sie die Augen.</li>
<li>Schauen Sie nach links unten auf den Boden.</li>
<li>Schauen Sie nach rechts unten auf den Boden.</li>
<li>Lassen Sie die Augen im Uhrzeigersinn langsam wandern und dann gegen den Uhrzeigersinn.</li>
<li>Summen Sie für 6–8 Sekunden eine Melodie.</li>
<li>Zählen Sie laut von 1 bis 5.</li>
<li>Summen Sie noch einmal die Melodie.</li>
</ul>
<p>Dieser Ablauf kann beliebig oft wiederholt werden. Trauen Sie sich! In der Regel sollten Sie sich nach erfolgreichem Klopfen leichter, freier und unbeschwerter fühlen.</p>
<p>Wenn das EFT noch mit Humor und Übertreibung gemacht wird, kann die Methode ein spannender Prozess sein. Oftmals gibt es ein herzliches Lachen beim Therapeuten und Klienten, wenn sich das Problem auflöst.</p>
<p>Mit EFT kann man sicherlich nicht alle Probleme einfach wegklopfen, aber es ist ein gutes Instrument, das im Koffer eines Selbstcoachs nicht fehlen sollte. Bitte klopfen!</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Minisport mit Maxiwirkung  (Markus Mühlnickel)</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 04:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlen + Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein netter, kleiner Ratgeber dazu, wie man Sport und Bewegung unkompliziert in den Alltag einbaut.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="140" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/04/minisport.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="minisport" title="minisport" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em>„</em><strong><em>Minisport mit Maxiwirkung</em></strong><em>“ von Markus Mühlnickel – Aachen: Omega Verlag, 2009 – 151 S. – ISBN: 978-3-930243-48-8 – 11,50 €</em></p>
<p>Dass Bewegung und Sport gut für Gesundheit und Psyche sind, weiß mittlerweile jeder. Trotzdem scheitern viele Menschen daran, Bewegung dauerhaft in ihr Leben einzubauen. Für ein paar Tage bekommen die meisten es hin: Wir fangen an zu laufen. Wir gehen ins Fitness-Studio. Oder wir kaufen uns einen Powerstepper oder ein Trimmrad. Nur hält unser Bewegungs-Enthusiasmus meistens nur kurze Zeit und dann verstauben die neuen Laufschuhe im Keller oder das neue Sportgerät steht nur noch als stumme Anklage im Wohnzimmer.</p>
<p><a name="weiter"></a>Wie schafft man es, die für uns so notwendige Bewegung fest ins Leben einzubauen? Auf diese Frage gibt das kleine Büchlein von Markus Mühlnickel eine Antwort. Seine Antwort heißt: „Zahnputzstrategie“. Das bedeutet, dass man Bewegung zu etwas so Selbstverständlichem machen muss wie das Zähneputzen. Und dass man kleinste Sporteinheiten über den Tag verteilt in den Alltag einbaut, so, wie man sich eben auch morgens und abends die Zähne putzt. Kleinste Einheit bedeutet in diesem Fall, dass man einfach zwischendurch mal 10 Liegestütze macht, während man auf das Teewasser wartet. Oder dass man 10 Mal auf der Stelle hüpft oder kleine Yoga-Übungen macht. Viele kleine Bewegungsübungen, oft gemacht, über den Tag verteilt. Das ist in etwa die Zahnputzstrategie.</p>
<p>Der Autor geht in seinem kleinen Buch aber noch über das Thema Bewegung hinaus und behandelt zum Beispiel den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche (Psychosomatik), schreibt über den Stellenwert der eigenen (positiven) Einstellung oder er empfiehlt das regelmäßige Schreiben als Instrument zur Psychohygiene.</p>
<p>Minisport mit Maxiwirkung ist ein netter kleiner Ratgeber, der viele Impulse für unsere körperliche und geistige Gesundheit enthält. Das Buch ist flüssig und motivierend geschrieben und macht Lust auf mehr Gesundheit. Aber manchmal hätte ich mir gewünscht, dass der Autor nicht nur schreibt, was man tun soll und warum das so wichtig ist, sondern auch, wie genau es geht. Das heißt, der Autor motiviert einen gut, lässt einen aber oft bei der Umsetzung alleine. Trotzdem hat mir das Buch Spaß und Lust darauf gemacht, das Thema „Gesundheit“ noch besser in meinen Alltag einzubauen. So wie das Zähneputzen eben.</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><strong><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3930243482/zeitzuleben" target="_blank">„Minisport mit Maxiwirkung” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3930243482/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" border="0" /></a></p>
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		<title>Die Fabel von den Fröschen&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine Geschichte, die zeigt, dass es gut ist, manchmal nichts auf die Einschätzung anderer zu geben!</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="200" height="241" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2002/09/frosch.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="frosch" title="frosch" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.</p>
<p>Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.</p>
<p>Dann endlich &#8211; der Wettlauf begann.</p>
<p>Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also &#8220;Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!&#8221; oder &#8220;Das ist einfach unmöglich!&#8221; oder &#8220;Das schafft Ihr nie!&#8221;</p>
<p>Und wirklich schien es, als sollte das Publikum recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.</p>
<p>Das Publikum schrie weiter: &#8220;Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!&#8221;</p>
<p>Und wirklich gaben bald alle Frösche auf &#8211; alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte &#8211; und als einziger das Ziel erreichte.</p>
<p>Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.</p>
<p>Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen.</p>
<p>Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!</p>
<p>Verfasser unbekannt</p>
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		<title>Keine Enttäuschungen mehr</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="180" height="299" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/enttäuschung.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="enttäuschung" title="enttäuschung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wissen Sie, wie Sie weniger enttäuscht werden? Indem Sie weniger Erwartungen an andere Menschen oder ans Leben haben. Klingt einfach. Ist aber in der Umsetzung nicht ganz leicht. Zuerst die Theorie: Enttäuschungen kommen ja dadurch zustande, dass wir etwas Bestimmtes erwarten, dass dann doch anders kommt. Wir erwarten von einem Menschen ein bestimmtes Verhalten und [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="180" height="299" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/enttäuschung.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="enttäuschung" title="enttäuschung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wissen Sie, wie Sie weniger enttäuscht werden? Indem Sie weniger Erwartungen an andere Menschen oder ans Leben haben. Klingt einfach. Ist aber in der Umsetzung nicht ganz leicht.</p>
<p>Zuerst die Theorie: Enttäuschungen kommen ja dadurch zustande, dass wir etwas Bestimmtes erwarten, dass dann doch anders kommt.</p>
<ul>
<li>Wir erwarten von einem Menschen ein bestimmtes Verhalten und wenn dieser Mensch sich dann anders verhält, dann sind wir enttäuscht.</li>
<li>Wir erwarten, dass unsere Mannschaft gewinnt. Siegt der Gegner, sind wir wieder enttäuscht.</li>
<li>Wir erwarten, dass wir diesen Job bekommen und bekommt ihn ein anderer, spüren wir wieder Enttäuschung.</li>
</ul>
<p>Jetzt ist die Frage: Was ist nun dafür verantwortlich, dass ich Enttäuschung fühle?</p>
<p>Sind es meine Erwartungen? Oder ist es die Tatsache, dass die Wirklichkeit sich anders entwickelt hat, als ich es mir gewünscht habe?</p>
<p>Ich denke, dass hier beides zusammenwirkt. Wenn Sie also das nächste Mal jemandem sagen: &#8220;Du hast mich so enttäuscht&#8221; oder &#8220;Ich bin so enttäuscht von dir&#8221;, dann bedenken Sie bitte, dass Sie selbst zu der Enttäuschung durch Ihre Erwartungen maßgeblich beigetragen haben.</p>
<p>Nächste Frage: Was kann ich leichter ändern und beeinflussen? Meine Erwartungen oder wie sich andere Menschen verhalten?</p>
<p>Also meine Erfahrung ist, dass ich andere Menschen nicht ändern kann. Ich vermute deswegen mal, dass wir mehr Macht über unsere Erwartungen haben. Mein Tipp ist: Erwarten Sie wenig und freuen Sie sich, wenn Ihre geringen Erwartungen übertroffen werden.</p>
<p>Aber wie erwartet man nun weniger von anderen? Der Trick ist, sich klarzumachen:</p>
<ul>
<li>Dass wir alle unperfekte und fehlbare Menschen sind.</li>
<li>Dass die meisten von uns gerne den einfachsten Weg gehen.</li>
<li>Dass wir alle unser Päckchen zu tragen haben.</li>
<li>Und dass wir alle irgendwo unser Bestes geben, auch wenn das dem ein oder anderen oft nicht gut genug ist.</li>
</ul>
<p>Oder wie es Konrad Adenauer so schön gesagt hat:</p>
<p>&#8220;Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind. Andere gibt es nicht.&#8221;</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>Grenzen haben &#8211; Grenzen setzen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Miteinander + Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/grenzen.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="grenzen" title="grenzen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Haben Sie schon einmal erlebt, dass jemand Ihre Grenzen überschritten hat? Sei es durch Unachtsamkeit oder durch unfaires oder unangemessenes Verhalten. Oder auch einfach nur, weil Ihnen jemand körperlich zu nahe gekommen ist, ohne dass Sie das wollten. Wir Menschen haben alle unsere Grenzen. Unsere Grenze ist unser persönliches Hoheitsgebiet. Und wir allein bestimmen innerhalb [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/grenzen.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="grenzen" title="grenzen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Haben Sie schon einmal erlebt, dass jemand Ihre Grenzen überschritten hat? Sei es durch Unachtsamkeit oder durch unfaires oder unangemessenes Verhalten. Oder auch einfach nur, weil Ihnen jemand körperlich zu nahe gekommen ist, ohne dass Sie das wollten.</p>
<p>Wir Menschen haben alle unsere Grenzen. Unsere Grenze ist unser persönliches Hoheitsgebiet. Und wir allein bestimmen innerhalb dieses Hoheitsgebiets, was erlaubtes oder nicht erlaubtes Verhalten ist. Sobald jemand unsere Grenzen verbal oder körperlich überschreitet, merken und fühlen wir das sehr direkt und sehr deutlich. Weil wir dann unangenehm berührt sind, uns ärgern oder einfach nur in Stress geraten.</p>
<h2><strong>Wir haben alle andere Grenzen</strong></h2>
<p>Dabei hat natürlich jeder von uns andere Grenzen. Mir persönlich ist zum Beispiel zwischenmenschlicher Respekt recht wichtig und deswegen reagiere ich „angepisst“, wenn jemand mich oder jemand anderen respektlos behandelt. Viele meiner Freunde sind da in der Hinsicht eher entspannter. Das zeigt mir immer wieder, wie unterschiedlich wir doch alle sind.</p>
<p>Unsere Grenzen haben übrigens dabei nicht zwingend etwas mit der Unterscheidung zwischen dünnhäutig und dickhäutig zu tun. Dünnhäutige Menschen haben zwar meist engere Grenzen, die leichter zu verletzen oder zu überschreiten sind. Aber auch die meisten dickhäutigen Menschen haben ihre wunden Punkte, an denen man schnell zum Grenzüberschreiter wird, ohne es böse zu meinen, ja oft sogar, ohne es zu merken.</p>
<p>Was ich sagen will: Jeder von uns hat seine eigenen ganz speziellen Grenzen und zwei Menschen haben selten die gleichen.</p>
<p>Und weil wir hier alle so anders sind, kommt es auch ständig vor, dass wir versehentlich einen Schritt über die Grenze eines anderen Menschen tun. Oft passiert das, ohne dass wir es beabsichtigen, und sogar, ohne dass wir es bemerken.</p>
<h2><strong>Wir überschreiten ständig Grenzen von Menschen</strong></h2>
<p>Dass wir gegenseitig unsere Grenzen überschreiten, ist relativ normal und meistens einigermaßen problemlos. Kleinere Überschreitungen können die meisten von uns gut wegstecken. Das ist es, was Toleranz ausmacht. Ich nehme kleinere Unbill auf mich, ohne etwas zu sagen. Wenn wir beim kleinsten Ungemach immer gleich rumzicken würden, dann würden wir ja aus dem Jammern nicht mehr rauskommen. Und wir wären auch sehr, sehr anstrengend für unsere Umgebung.</p>
<p>Aber es kommt irgendwann der Punkt, da müssen wir etwas sagen. Zum Beispiel, wenn sich die Grenzüberschreitungen häufen. Oder wenn jemand mit großen Schritten einfach über unsere Grenzpfeiler hinwegsteigt.</p>
<p>Dann ist der Zeitpunkt, den Finger zu heben und laut und deutlich zu sagen:</p>
<p>„Meine Liebe … hier bist du mir zu weit gegangen. Da will ich so nicht. Das ist mir unangenehm. Das ist nicht in Ordnung für mich, wenn du das tust oder sagst. Lass das bitte und mach das nicht wieder.“</p>
<p>Oder: „Du … ich weiß, du meinst es gut … aber hier bist du mir viel zu schnell … so gut kennen wir uns noch nicht.“</p>
<p>Oder: „Hey, pass auf, wenn du das noch mal machst, bekommen wir ernsthafte Probleme miteinander.“</p>
<h2><strong>Wenn wir unsere Grenzen nicht verteidigen</strong></h2>
<p>Grenzen setzen. Grenzen verteidigen. Muss man. Ist logisch, oder? Nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch, damit die Menschen um uns herum wissen, wen sie vor sich haben. Denn vielleicht haben Sie es auch schon erlebt, dass Menschen mit starken und gesunden Grenzen oft sehr angenehme Gesellschaft sind, weil wir bei ihnen wissen, woran wir sind. Gesunde Grenzen machen uns stark und Stärke ist nun mal sehr attraktiv.</p>
<p>Nun gibt es aber auch viele Menschen, die nicht besonders gut darin sind, für sich selbst, die eigenen Bedürfnisse und Werte einzustehen.</p>
<p>Natürlich haben diese Menschen auch ihre Grenzen. Aber während ein guter Grenzzaun bildlich gesprochen so um die 3 Meter hoch sein sollte, ist ihr Zaun nur 30 cm hoch, so dass jeder ungestraft darüber hinwegsteigen kann.</p>
<p>Mit diesen Menschen kann man im Prinzip alles machen. Zum Beispiel kann man, ohne große Konsequenzen befürchten zu müssen, unhöflich sein, man kann sie auflaufen lassen, man kann sie ausnutzen, man kann sie emotional unter Druck setzen und zu Dingen bewegen, die sie nicht möchten.</p>
<p>Mit einer zu schwachen persönlichen Grenze ist man anderen Menschen schutzlos ausgeliefert. Deswegen ist es wichtig, die eigene Grenze zu kennen und sie stark zu halten.</p>
<div class="box">Neulich hatten wir ja hier einen Beitrag, in dem es darum ging, wie wichtig es ist, <a title="Wie Sie die guten Dinge im Leben bekommen" href="http://www.zeitzuleben.de/17344-wie-sie-die-guten-dinge-im-leben-bekommen/">sich dem Leben gegenüber zu öffnen</a>. Und wohldefinierte persönliche Grenzen zu haben und dem Leben gegenüber offen zu sein, ist kein Widerspruch. Ich habe eher das folgende Gefühl: Wenn ich klar weiß, was für mich o. k. ist und was nicht, dann kann ich mich einfacher öffnen, weil ich sicherer und souveräner mit mir selbst bin.</div>
<p>Gut … wie bekommt man den eigenen Grenzzaun denn auf eine angemessene Höhe? Dabei helfen Ihnen vielleicht die folgenden Ideen.</p>
<h2><strong>Die eigenen Grenzen bewusst machen</strong></h2>
<p>Wenn Sie Ihre Grenzen stärken möchten, dann müssen Sie sich erst einmal erlauben, überhaupt eine Grenze zu haben und diese auch zu schützen. Und die Voraussetzung dafür ist wiederum, die eigene Grenze genau zu kennen. Sonst passiert es schnell, dass man, ohne es zu merken, überrannt wird und dann erst im Nachhinein viel zu spät merkt, dass jemand unerlaubt in das eigene Hoheitsgebiet eingedrungen ist.</p>
<p>Wo genau verlaufen also Ihre Grenzen?</p>
<ul>
<li>Welche Ihrer Bedürfnisse sind Ihnen so wichtig, dass deren Missachtung eine Grenzüberschreitung für Sie bedeutet? (Zum Beispiel mein Bedürfnis nach Ruhe, Respekt oder Fairness)</li>
<li>Was ist Ihnen so wichtig, dass Sie dafür kämpfen, wenn diese für Sie wichtige Sache durch andere verletzt wird? (Zum Beispiel wenn jemand Tiere quält oder Ähnliches)</li>
<li>Welches Verhalten anderer Menschen verletzt Ihre Grenzen? Was ist für Sie nicht in Ordnung? Was muss jemand tun, um Ihre Grenzen zu überschreiten?</li>
<li>Was sind Sie nicht länger bereit zu tolerieren?</li>
<li>Wann haben Sie sich das letzte Mal im Kontakt zu einem anderen Menschen schlecht gefühlt und welche Ihrer Grenzen wurde da eventuell überschritten?</li>
</ul>
<p>Und auf der anderen Seite aber auch:</p>
<ul>
<li>Wann und wo erlauben Sie anderen Menschen, auch nahe an Sie heranzukommen?</li>
<li>Wer darf in welcher Situation Dinge, die andere nicht dürfen?</li>
<li>Welchen Menschen erlauben Sie was? (Von wem nehmen Sie zum Beispiel Kritik an und von wem eher nicht?)</li>
</ul>
<p>Mit diesen Fragen können Sie Ihre Grenzen ausloten und festklopfen. Und das ist auch wichtig. Denn der erste Schritt zu einer besseren Grenzverteidigung besteht immer darin, sich die eigenen Grenzen bewusst zu machen. Also … was sind Ihre Grenzen?</p>
<h2><strong>Sich selbst Grenzen zugestehen</strong></h2>
<p>Die eigenen Grenzen zu kennen hilft einem schon mal einen Schritt weiter. Aber es reicht nicht. Man muss sich selbst auch erlauben, diese Grenzen einzufordern. Denn das ist Ihr gutes Recht. Jeder von uns hat das Recht auf seine Grenzen. Sie. Ich. Und jeder andere auch. Jeder von uns hat ein Recht darauf, zu bestimmen, welches Verhalten er von anderen Menschen toleriert und welches Verhalten nicht.</p>
<p>Hier tun sich nicht wenige von uns schwer. Und nicht selten ist eine Selbstwertgeschichte dafür ursächlich. Wenn ich mich selbst als Mensch nicht genug akzeptiere, wichtig nehme und wertschätze, wie soll ich dann für mich und meine Grenzen einstehen? Wenn ich andere Menschen wichtiger nehme als mich selbst, dann bewerte ich unbewusst ihre Freiheit des Handelns als wichtiger als mein Recht auf mein eigenes Wohl und meine Grenzen.</p>
<p>Aber meine allererste Aufgabe als „Ich“ ist es für mich und mein Wohl zu sorgen. Nicht falsch verstehen: Natürlich ist es auch wichtig, mich um die mir anvertrauten Schutzbefohlenen zu sorgen. Und Glück erlebt man ja oft auch eher im Dienst am anderen. Aber das kann ich ja nur, wenn ich selbst emotional und körperlich stabil und in Form bin. Deswegen muss ich mich zuerst immer erst einmal um mich selbst kümmern. Und das bedeutet wieder: Die eigenen Grenzen kennen und diese einfordern, wenn sie überschritten werden.</p>
<p>Ihre Aufgabe ist es deswegen vielleicht hier, Ihr Selbstwertgefühl ein bisschen aufzupäppeln. In Kurzform bedeutet das: Machen Sie Frieden mit sich und den Dingen, die Sie an sich vielleicht nicht leiden können. Beobachten Sie sich selbst und entdecken Sie, wo Sie sich selbst in Gedanken runtermachen und sich unschöne Botschaften senden. Und fangen Sie an, diese Botschaften weniger ernst zu nehmen. Lernen Sie, Ihre Gefühle besser wahrzunehmen, diese da sein zu lassen und diese aber auch loszulassen. Lernen Sie sich besser kennen, inkl. Ihrer Stärken und Schwächen. Lernen Sie die Kunst der Gefühlsregulation. Lernen Sie quasi alles, was Ihnen dabei hilft, sich selbst mehr wertzuschätzen und mit sich selbst besser und freundlicher umzugehen.</p>
<p>Und dann können Sie auch bald sagen: Ich habe meine Grenzen und es ist absolut o. k., diese Grenzen einzufordern und notfalls auch zu verteidigen.</p>
<h2><strong>Konfliktbereitschaft lernen</strong></h2>
<p>Um die eigenen Grenzen zu verteidigen muss man auch ein gewisses Maß an Konfliktbereitschaft mitbringen. Das heißt, Sie müssen es sich selbst erlauben, in einen möglichen Konflikt reinzugehen und diesen auch auszuhalten.</p>
<p>Oft trauen wir uns das nicht, weil wir dann Angst haben, dass andere uns nicht mehr mögen. Aber paradoxerweise mögen und respektieren wir normalerweise andere Menschen, die freundlich, aber bestimmt sagen, was sie wollen und was sie nicht wollen.</p>
<p>Das heißt, ein weiterer Lernpfad für Sie könnte es sein, gut und sauber Streiten zu lernen. Mir helfen dabei zwei Dinge:</p>
<p><strong>1.</strong> Die folgende Leitlinie, die ich durch den Verhandlungsklassiker „Das Harvard-Prinzip“ kennengelernt habe: „Sei hart in der Sache und weich mit den Menschen.“ Also stehen Sie zu Ihren Grenzen. Sagen Sie klar, was Sie wollen. Seien Sie hart bei Ihren Interessen und Bedürfnissen. Gleichzeitig sind Sie aber höflich, respektvoll und verständnisvoll mit Ihrem Gegenüber. Und seien Sie auch bereit, Positionen zu verlassen, wenn Sie merken, dass Sie Ihre Interessen auch auf anderem Wege durchsetzen können.</p>
<p><strong>2.</strong> Was auch hilft, sind die Grundprinzipien der <a title="Gewaltfreie Kommunikation" href="http://www.zeitzuleben.de/17813-gewaltfreie-kommunikation/">gewaltfreien Kommunikation</a>. Also bleiben Sie immer bei sich. Und trennen Sie sauber das, was passiert ist (die Fakten), und die eigene gefühlsmäßige Reaktion auf das, was passiert ist. Nehmen Sie Ihre Bedürfnisse wahr und lernen Sie, Ihre Bedürfnisse einzufordern, ohne dem anderen Vorwürfe zu machen.</p>
<p>Und machen Sie sich immer klar: Es ist Ihr Recht einzufordern, was Sie brauchen. Und wenn Ihr Gegenüber darauf eingeschnappt oder aggressiv reagiert, dann bleiben Sie möglichst ruhig und sachlich und legen Sie Ihren Punkt so lange dar, bis der andere verstanden hat, worum es Ihnen geht.</p>
<p>Und wenn jemand über lange Zeit überhaupt nicht bereit ist, Ihre Grenzen zu respektieren, dann ist auch die Frage erlaubt, ob dieser Mensch langfristig ein fester Bestandteil Ihres Lebens sein soll.</p>
<h2><strong>Ein kleiner Test</strong></h2>
<p>Wenn Sie Lust haben, machen Sie doch mal ein kleines Experiment. Überlegen Sie sich doch einmal kurz ein oder zwei Situationen, in denen Menschen in den letzten Wochen Ihre Grenzen überschritten haben. Haben Sie die Situationen vor Augen? Ja? Prima.</p>
<p>O. k. … dann überlegen Sie sich doch einmal, wie Sie anders reagiert hätten und wie die Situation im besten Fall anders gelaufen wäre, wenn Sie die Ideen aus diesem Beitrag hätten anwenden können. Also</p>
<ul>
<li>wenn Sie Ihre Grenzen klar kennen</li>
<li>wenn Sie sich Ihre Grenzen zugestehen,</li>
<li>wenn Ihr Selbstwertgefühl intakt ist und</li>
<li>wenn Sie kein Problem damit haben, in einen Konflikt reinzugehen.</li>
</ul>
<p>Wie wäre das?</p>
<p>Ja, das könnte vielleicht Ihre Richtung sein.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bunter als zuvor (Susanne Herzog, Karin Lindner)</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/18125-bunter-als-zuvor/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bunter-als-zuvor</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 04:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Älterwerden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzuleben.de/?p=18125</guid>
		<description><![CDATA[<p>Eine schöne Inspiration für alle, die sich mit dem Thema Älterwerden beschäftigen.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="158" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/bunter-als-zuvor.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="bunter als zuvor" title="bunter als zuvor" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em>„<strong>Bunter als zuvor. In der Mitte des Lebens</strong>“ – herausgegeben von Susanne Herzog und Karin Lindner – Ostfildern: Grünewald Verlag, 2012 – 128 S. – ISBN: 978-3-7867-2915-0 – 12,90 €</em></p>
<p>Als dieses Buch bei Zeit zu leben ankam, dachte ich: „Das ist nichts für mich, ein Buch über die Lebensmitte … vielleicht in zehn Jahren, wenn ich in den Wechseljahren bin und bald die fünfzig überschreiten werde.“ Tja, da hab ich mich wohl getäuscht. Jetzt weiß ich: Genau dieses Buch passt für mich richtig gut und begleitet mich sicher auch in den nächsten Jahren immer mal zwischendurch.</p>
<p>Dieses schön aufgemachte Buch animiert mit seinem farbenfrohen Umschlag und handlichen Format zum Blättern. Deshalb hab ich mich auch ganz schnell festgelesen und festgestellt:</p>
<ul>
<li>„Bunter als zuvor“ ist interessant für jeden, der sich mit dem Thema Älterwerden beschäftigt. Ob nun 38 oder 75 Jahre alt, ob Mann oder Frau.</li>
<li>Es bietet eine bunte Mischung an Gedichten, Texten und Geschichten, die ermutigen, unterhalten, erfreuen oder nachdenklich machen können.</li>
<li>Die Gedanken sehr verschiedener Autoren, wie zum Beispiel Sabine Asgodom, Gioconda Belli oder Anselm Grün, inspirieren den Leser, über das Älterwerden in unterschiedlichster Weise nachzudenken.</li>
<li>Ein Buch, das einen herausfordert und zwischen den Zeilen oder manchmal auch ganz direkt fragt: Wie anders erlebst du dein Leben durch das Älterwerden? Wie zufrieden bist du mit deinem Leben? Was möchtest du noch erleben?</li>
</ul>
<p>„Bunter als zuvor“ kann einen berühren und bewegen und weil das Buch so viele Denkanstöße liefert, wird man damit sicher nicht so schnell fertig. Vielmehr kann es zu einem echten Begleiter über viele Lebensjahre werden.</p>
<p>Hier ein paar Stichworte aus dem Inhaltsverzeichnis:</p>
<ul>
<li>Älterwerden ist wunderbar</li>
<li>Du bist schön!</li>
<li>Hätt’ ich doch …</li>
<li>Nicht fertig werden</li>
<li>Die Vierziger</li>
<li>Das erste graue Haar</li>
<li>Mit dir alt werden</li>
<li>Karrieresprung abwärts</li>
<li>Nichts – und alles</li>
</ul>
<p>Dieses Buch wird allen gefallen, die sich gerne mal zwischendurch von einem kurzen Text zum Nachdenken inspirieren lassen möchten. Und für jeden, der sich mit dem Thema Älterwerden beschäftigt, ist in dieser abwechslungsreichen Mischung etwas dabei. Die liebevolle Ausstattung macht dieses Buch zu einem hübschen Geschenk und einem gern gesehenen Begleiter jenseits der Lebensmitte (wo immer die für den Einzelnen auch liegen mag).</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3786729158/zeitzuleben" target="_blank">„Bunter als zuvor” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3786729158/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" border="0" /></a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>The Work: So funktioniert´s</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/17983-the-work-anleitung/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-work-anleitung</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="250" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/the-work.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="the work" title="the work" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Vielleicht kennen Sie das auch. Sie ärgern sich über einen anderen Menschen oder über eine Situation, die Ihnen das Leben schwer macht. Jemand fährt vorwärts in die Parklücke, in die Sie gerade rückwärts einparken möchten. Sie haben es eilig und stehen in der Schlange an der Kasse und die Oma vor Ihnen zählt Cent um [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="250" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/the-work.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="the work" title="the work" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><!-- show-thumb --><br />
Vielleicht kennen Sie das auch. Sie ärgern sich über einen anderen Menschen oder über eine Situation, die Ihnen das Leben schwer macht.</p>
<ul>
<li>Jemand fährt vorwärts in die Parklücke, in die Sie gerade rückwärts einparken möchten.</li>
<li>Sie haben es eilig und stehen in der Schlange an der Kasse und die Oma vor Ihnen zählt Cent um Cent auf den Kassentresen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Abbestellung Ihres Zeitschriftenabos hat nicht funktioniert. Wieder kommt das neue Heft und eine Rechnung liegt im Briefkasten.</li>
<li>Am Nachbartisch im Café isst jemand ein köstlich aussehendes Stück Torte. Bei Ihrer Bestellung ist die Torte auf einmal „aus“.</li>
</ul>
<p>Wenn es Ihnen wie den meisten Menschen geht, ärgern Sie sich vielleicht ab und zu auch mal über andere und denken zum Beispiel: Wenn der sich anders verhalten hätte, müsste ich mich jetzt nicht so ärgern. Wenn die Situation anders gelaufen wäre, könnte ich jetzt ganz entspannt sein. Ich glaube, so etwas kennt jeder.</p>
<p>Mit Problemen ist es eine merkwürdige Sache. Was für den einen problematisch ist, kann einem anderen völlig unerheblich erscheinen. Nicht jeder regt sich auf, wenn das gewünschte Tortenstück ausverkauft ist oder es an der Kasse länger dauert. Das liegt daran, dass wir Menschen sehr unterschiedlich sind und verschieden über das, was wir erleben, denken.</p>
<p>Eine denkt: „So ein Mist, ich wollte aber jetzt unbedingt das Stück Torte“, und ärgert sich über die Situation.</p>
<p>Ein anderer überlegt sich: „Schade, aber vielleicht schmeckt mir das andere Stück genauso gut oder auch noch besser“, und bleibt ganz gelassen.</p>
<p>Je nachdem, wie wir etwas bewerten, finden wir etwas problematisch oder eben nicht, regen uns auf oder bleiben gelassen.</p>
<p>Man kann also sagen: Probleme entstehen im Kopf. Wie wir über eine Situation denken, entscheidet darüber, als wie schwierig, belastend oder problematisch wir sie empfinden. Deswegen lohnt es sich, sein Denken in belastenden Situationen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. So kann man nämlich öfter gelassener und entspannter mit Schwierigkeiten oder Ärgernissen umgehen. Das kann einem das Leben enorm erleichtern und verschönern.</p>
<h2>The Work: eine Methode, um sich von belastenden Gedanken zu befreien</h2>
<p>Bestimmt haben Sie schon mal von der Methode The Work von Byron Katie gehört. Falls nicht, lernen Sie diese einfache und leicht anzuwendende Methode heute kennen. Mit dieser Methode können Sie belastende Gedanken leichter loslassen, indem Sie Ihre Gedanken zuerst wahrnehmen und dann ganz genau untersuchen. Belastende Gefühle wie zum Beispiel Trauer, Wut und Enttäuschung blockieren Sie dann nicht länger und Sie werden wieder handlungsfähig. So können Sie sich dann wieder auf die Dinge konzentrieren, die Ihnen wirklich wichtig sind.</p>
<p>Bei dieser einfachen und doch so wirkungsvollen Methode stellen Sie zum Beispiel eine Person, mit der Sie etwas Belastendes erlebt haben, in den Mittelpunkt. Eine Person, auf die Sie beispielsweise wütend sind, über die Sie sich ärgern oder die Sie sehr verletzt hat. Sie können auch eine Situation nehmen, die belastende Gefühle bei Ihnen ausgelöst hat. In einem weiteren Schritt, der Bewertung, schreiben Sie auf, was Sie über diese Person oder Situation denken. Das machen Sie, indem Sie eine Reihe Fragen beantworten. Zum Beispiel: Was ärgert mich? Was macht mich traurig oder enttäuscht mich an der Person oder Situation?</p>
<p>Wenn Sie nämlich möglichst konkret aufschreiben, wie Sie über eine Person oder Situation denken, können Sie diese Gedanken in einem nächsten Schritt, der Überprüfung, genau untersuchen. Hierzu beantworten Sie sich dann selbst sechs Fragen:</p>
<ol>
<li>Ist das wahr?</li>
<li>Kannst du absolut sicher wissen, dass das wahr ist?</li>
<li>Wie reagierst du auf diesen Gedanken?</li>
<li>Wer wärest du ohne diesen Gedanken?</li>
<li>Wie kannst du diese Aussagen umkehren?</li>
<li>Kannst du ein Fünkchen Wahrheit in der Umkehrung finden?</li>
</ol>
<p>Wenn Sie diese Fragen beantworten, verändert sich dadurch Ihr Denken. Sie entspannen sich leichter, werden wieder handlungsfähiger und können die belastenden Gedanken einfacher loslassen.</p>
<p>Wie das genau funktioniert, ist jetzt vielleicht etwas schwer vorstellbar. Deswegen zeige ich Ihnen die Methode The Work nun an einem Beispiel.</p>
<p><strong>Beispiel: Jana hat Peters Comic-Hefte weggeworfen.</strong></p>
<h2><strong>Schritt 1: Sich entscheiden, für welche Person oder Situation Sie The Work machen möchten.</strong></h2>
<p>Peter ist sauer auf Jana, weil sie alte Comic-Hefte von ihm weggeworfen hat. Er will mit The Work seine Wut auf Jana loslassen.</p>
<h2><strong>Schritt 2: Bewertung – mit Hilfe von sechs Bewertungsfragen aufschreiben, was man über die Person oder Situation denkt.</strong></h2>
<p>Peter beantwortet die sechs Bewertungsfragen zu Jana und schreibt seine Gedanken über sie möglichst konkret auf.</p>
<ol>
<li><strong>Was ärgert mich, macht mich traurig oder enttäuscht mich an Jana? Was gefällt mir daran genau nicht?<br />
</strong><em><br />
Ich bin wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat. Es ärgert mich, dass sie nicht respektiert, was mir wichtig ist.</em></li>
<li><strong>Wie sollte Jana sich ändern? Was will ich von Jana?<br />
</strong><br />
<em>Ich möchte, dass sie die Finger von meinen Sachen lässt und mich fragt, bevor sie etwas von mir wegwirft.</em></li>
<li><strong>Was genau sollte Jana tun, lassen, sein, denken oder fühlen? Was genau sollte in der Situation passieren?<br />
</strong><br />
<em>Ich möchte, dass Jana mich respektiert und sich nicht in meine Sachen einmischt.</em></li>
<li><strong>Was brauche ich von Jana? Was soll Jana mir geben oder für mich tun, damit ich glücklich bin? Was soll die Situation mir geben, damit ich glücklich bin?<br />
</strong><br />
<em>Ich möchte, dass sie mir meine Freiheit lässt, mit meinen Sachen zu machen, was ich will.</em></li>
<li><strong>Was denke ich über Jana?<br />
</strong><br />
<em>Ich denke, Jana ist bestimmend, arrogant und aufdringlich.</em></li>
<li><strong>Was will ich mit Jana nie wieder erleben?<br />
</strong><br />
<em>Ich möchte nie wieder erleben, dass sie meint, zu wissen, was gut für mich ist.</em></li>
</ol>
<h2><strong>Schritt 3: Überprüfung – die Gedanken mit Hilfe von sechs Überprüfungsfragen analysieren.</strong></h2>
<p>Peter analysiert in diesem Schritt seine Gedanken über Jana. Dazu nimmt er sich den ersten Gedanken auf seinem Bewertungsbogen und stellt sich dazu die Überprüfungsfragen.</p>
<p>Gedanke vom Bewertungsbogen: Ich bin wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat.</p>
<ol>
<li><strong>Ist das wahr?<br />
</strong><br />
Peter: „Ja, klar ist das wahr. Ich ärgere mich, dass sie meine Comic-Hefte weggeworfen hat.“</li>
<li><strong>Kannst du absolut sicher wissen, dass das wahr ist?<br />
</strong><br />
Peter: „Na ja, klar ärgere ich mich darüber. Aber noch viel mehr ärgere ich mich darüber, dass Jana an meine Sachen gegangen ist und über meinen Kopf hinweg entschieden hat. Also, wenn ich es genau nehme … nein, es ist nicht so richtig wahr, dass ich mich darüber ärgere, dass sie meine Hefte weggeworfen hat. Ich ärgere mich eigentlich darüber, dass sie für mich entschieden hat.“</li>
<li><strong>Wie reagierst du auf diesen Gedanken?<br />
</strong><br />
Peter: „Ich bin stinksauer. Ich fühle mich übergangen und hab das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.“</li>
<li><strong>Wer wärest du ohne diesen Gedanken?<br />
</strong><br />
Peter: „Wer wäre ich ohne diesen Gedanken ,Ich bin wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat‘? Hhmm, wenn ich diesen Gedanken nicht denken würde, würde ich gelassener und entspannter bleiben und könnte jetzt das tun, was ich eigentlich machen wollte, nämlich den Film angucken, auf den ich mich so gefreut hatte.“</li>
<li><strong>Wie kannst du diese Aussagen umkehren?</strong></li>
</ol>
<p>Bei dieser Frage geht es darum, den Gedanken, der gerade analysiert wird, umzuformulieren, also umzukehren.  Zum Beispiel formuliert man den Satz „Ich bin wütend, dass …“ um in den Satz „Ich bin <strong>nicht</strong> wütend, dass …“.</p>
<p>Peter: „Also der ursprüngliche Gedanke, zu dem ich diese Überprüfung mache, ist:</p>
<p><em>,Ich bin wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat.‘</em></p>
<p>Peter formuliert diesen Satz um, indem er sich selbst an die Stelle von Jana setzt und umgekehrt. Außerdem fügt er in einige Umkehrungen ein „nicht“ ein, um dem Satz eine gegenteilige Bedeutung zu geben. Auf diese Weise findet Peter fünf Umkehrungen:</p>
<ol>
<li>Umkehrung: Ich bin wütend, weil <strong>ich</strong> meine Comic-Hefte weggeworfen habe.</li>
<li>Umkehrung: <strong>Jana</strong> ist wütend, weil <strong>ich </strong>meine Comic-Hefte weggeworfen habe.</li>
<li>Umkehrung: <strong>Jana </strong>ist wütend, weil <strong>sie </strong>meine Comic-Hefte weggeworfen hat.</li>
<li>Umkehrung: <strong>Jana </strong>ist wütend, weil <strong>ich </strong>meine Comic-Hefte <strong>nicht</strong> weggeworfen habe.</li>
<li>Umkehrung: Ich bin <strong>nicht</strong> wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat.</li>
</ol>
<p>Die Frage nach der Umkehrung ist für die meisten Menschen eine der schwierigsten Fragen bei The Work, weil die Umkehrung einen herausfordert, das eigene Denken aus den eingefahrenen Bahnen herauszulenken. Gleichzeitig ist es sehr häufig auch der Schritt, der einem am meisten bringen kann. Weil genau dieser Schritt es möglich macht, dass man eine Situation oder Person auf einmal mit völlig anderen Augen sieht. Dadurch kann sich die Sichtweise grundlegend verändern und damit ändern sich dann auch die Gefühle und Gedanken. Belastendes wird weniger wichtig und Bereicherndes kann entdeckt werden. So ähnlich, wie wenn man eine völlig verschmierte Brille blank putzt und erst dann sehen kann, dass neben dem Schrotthaufen, der unmittelbar vor einem liegt, auch noch ein schöner Blumengarten oder ein interessantes Kunstwerk ist.</p>
<p><strong>6. Kannst du ein Fünkchen Wahrheit in der Umkehrung finden?</strong></p>
<p>Nachdem man mehrere Umformulierungen gefunden hat, stellt man sich die Frage, ob in dem umformulierten Satz nicht auch ein Fünkchen Wahrheit steckt. Entdeckt man nämlich ein klein wenig Wahrheit in einer Umkehrung, wird einem vielleicht klar: „Ein Teil von mir ist gar nicht wütend, sondern z. B. auch etwas erleichtert …“</p>
<p>Dies hilft einem dann, die Wut etwas loszulassen, weil man sieht, dass man eben nicht ausschließlich wütend ist, sondern auch ein wenig erleichtert. Erlaubt man sich selbst, diese beiden Aspekte nebeneinander zu sehen, entsteht eine größere Distanz zu der Wut und durch diese Distanz wird das belastende Gefühl, also die Wut, unbedeutender.</p>
<p>Dieses Umdenken ist jetzt vielleicht immer noch etwas schwierig vorstellbar, deswegen schauen wir uns das an Peters Beispiel genauer an.</p>
<p>Peter geht die einzelnen Umkehrungen durch und versucht herauszufinden, ob daran etwas Wahres sein könnte. Also ein Aspekt, bei dem er zum Beispiel sagt: „Okay, ja, so kann ich das auch sehen. Das ist auch ein Teil der Wahrheit.“</p>
<ol>
<li>Umkehrung: Ich bin wütend, weil <strong>ich</strong> meine Comic-Hefte weggeworfen habe.Peter: „Ja, irgendwie stimmt das. Ich habe sie ja rumliegen lassen, sodass Jana überhaupt auf die Idee gekommen ist, die Hefte wegzuwerfen. Ich bin auch wütend auf mich, dass ich meine Comic-Hefte nicht ordentlich wegsortiert habe.“</li>
<li>Umkehrung: <strong>Jana</strong> ist wütend, weil <strong>ich </strong>meine Comic-Hefte weggeworfen habe.Peter: „Das stimmt schon. Jana hat schon zigmal gesagt, dass ich doch mal das Regal aufräumen möchte, damit wir dort endlich unsere CDs einräumen können. Jana ist also auch wütend.“</li>
<li>Umkehrung: <strong>Jana </strong>ist wütend, weil <strong>sie </strong>meine Comic-Hefte weggeworfen hat.Peter: „Jana ist auch wütend auf sich selbst, dass sie sie nicht einfach hat liegen lassen oder mich noch mal angesprochen hat. Jetzt bin ich wütend auf sie und das wollte sie ja überhaupt nicht.“</li>
<li>Umkehrung: <strong>Jana </strong>ist wütend, weil <strong>ich </strong>meine Comic-Hefte <strong>nicht</strong> weggeworfen habe.Peter: „Ja, klar. Jana ist wütend, weil ich mich nicht selbst drum gekümmert habe, die Hefte wegzuräumen und am besten auch wegzuwerfen.“</li>
<li>Umkehrung: Ich bin <strong>nicht</strong> wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat.Peter: „Also, wenn ich ganz ehrlich bin, ist ein Teil von mir nicht wütend, weil die Comic-Hefte jetzt im Müll liegen, sondern eher etwas erleichtert. Jetzt sind sie weg und ich brauch mich nicht mehr drum zu kümmern. Klar hätte ich sie gerne behalten, aber so richtig wusste ich auch nicht, wohin damit. Und mal ehrlich: Wenn sie mir so wichtig gewesen wären, hätten sie nicht schon seit zwei Jahren in dem Regal zwischen all dem Krempel rumgelegen, oder?“</li>
</ol>
<p>Mit The Work sieht Peter seine Wut auf Jana aus unterschiedlichen Blickwinkeln, er merkt, wie sich jetzt schon etwas verändert hat. Er ist weniger wütend und versteht Jana auch besser.</p>
<p>Nachdem Peter nun zu dem ersten Satz seiner Gedanken, die er in Schritt 2 aufgeschrieben hatte, The Work gemacht hat, nimmt er sich den zweiten Satz vor: „Es ärgert mich, dass sie nicht respektiert, was mir wichtig ist.“ Peter stellt sich die Überprüfungsfragen nun zu diesem Satz:</p>
<ol>
<li>Ist das wahr? …</li>
<li>…</li>
<li>…</li>
<li>…</li>
<li>…</li>
<li>…</li>
</ol>
<h2>Jetzt sind Sie dran</h2>
<p>Sie haben jetzt gesehen, wie The Work funktioniert, und vielleicht haben Sie ja Lust, diese einfache Methode selbst auszuprobieren.</p>
<p><strong>Schritt 1: Sich entscheiden, für welche Person oder Situation Sie The Work machen möchten.</strong></p>
<p><strong>Schritt 2: Bewertung – mit Hilfe von sechs Bewertungsfragen aufschreiben, was man über die Person oder Situation denkt.</strong></p>
<p>Bewertungsfragen:</p>
<ol>
<li>Was ärgert mich, macht mich traurig oder enttäuscht mich an _______? Was gefällt mir daran genau nicht?</li>
<li>Wie sollte _______ sich ändern? Was will ich von _______?</li>
<li>Was genau sollte _______ tun, lassen, sein, denken oder fühlen? Was genau sollte in der Situation passieren?</li>
<li>Was brauche ich von _______? Was soll _______ mir geben oder für mich tun, damit ich glücklich bin? Was soll die Situation mir geben, damit ich glücklich bin?</li>
<li>Was denke ich über _______? (Machen Sie eine Liste.)</li>
<li>Was will ich mit _______ nie wieder erleben?</li>
</ol>
<p><strong>Schritt 3: Überprüfung – die Gedanken mit Hilfe von sechs Überprüfungsfragen analysieren.</strong></p>
<p>Überprüfungsfragen:</p>
<ol>
<li>Ist das wahr?</li>
<li>Kannst du absolut sicher wissen, dass das wahr ist?</li>
<li>Wie reagierst du auf diesen Gedanken?</li>
<li>Wer wärest du ohne diesen Gedanken?</li>
<li>Wie kannst du diese Aussagen umkehren?</li>
<li>Kannst du ein Fünkchen Wahrheit in der Umkehrung finden?</li>
</ol>
<p>Wenn Sie den ersten Satz Ihrer Gedanken mit Hilfe der Überprüfung untersucht haben, nehmen Sie sich den zweiten Satz vor und gehen Sie wieder zu Schritt 2.</p>
<p>Probieren Sie es doch ruhig mal aus. Falls Sie das Gefühl haben, dass sich beim ersten Mal noch nicht so richtig viel verändert, versuchen Sie es am nächsten Tag ruhig wieder. Denn The Work funktioniert, wie die meisten Dinge im Leben, mit etwas Übung immer leichter und besser.</p>
<p>Die Methode The Work wurde von Byron Katie entwickelt. Wenn Sie mehr über The Work und Byron Katie erfahren möchten, dann schauen Sie doch mal hier: <a href="http://www.thework.com/deutsch/">http://www.thework.com/deutsch/</a></p>
<div class="box">
<form id="subscribe" style="clear: none;" action="http://newsletter.zeitzuleben.de/f/24717/wcs/" method="post">
<table border="0" cellspacing="10" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td colspan="2"><a name="verteiler"></a>Wir überlegen gerade, ob wir einen Trainingskurs zu &#8220;The Work&#8221; entwickeln möchten. Wenn Sie grundsätzlich Interesse an einem intensiven Training zur Methode &#8220;The Work&#8221; hätten und ich Sie über unsere Planungen auf dem Laufenden halten soll, tragen Sie sich bitte einfach hier ein <strong>(kostet nichts und ist absolut unverbindlich).</strong></p>
<p>Einfach Ihre E-Mail eintragen und auf „Anmelden“ klicken.</td>
</tr>
<tr>
<td>Ihre E-Mail-Adresse*:</td>
<td>
<input id="text520868" name="email" type="text" /></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<input type="submit" value="Unverbindlich eintragen" />* Ihre Adresse geben wir <strong>selbstverständlich nicht</strong> an Dritte weiter!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht gleich in die Luft gehen</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/18066-nicht-gleich-in-die-luft-gehen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nicht-gleich-in-die-luft-gehen</link>
		<comments>http://www.zeitzuleben.de/18066-nicht-gleich-in-die-luft-gehen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 05:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Miteinander + Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="162" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/WUT.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="WUT" title="WUT" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wir bekommen hier oft Anregungen von unseren Lesern. Und natürlich wollen wir gerne auch darauf eingehen. Vor einiger Zeit hat Sigrun uns mal geschrieben: „Wozu ist eigentlich Ärger oder Wut gut? Ich erlebe Ärger überwiegend destruktiv und erschöpfend. Der Mensch ist halt kein Dampfkochtopf, und wenn ich Dampf ablasse, dann fühle ich mich hinterher nicht [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="162" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/WUT.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="WUT" title="WUT" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wir bekommen hier oft Anregungen von unseren Lesern. Und natürlich wollen wir gerne auch darauf eingehen. Vor einiger Zeit hat Sigrun uns mal geschrieben:</p>
<p><em>„Wozu ist eigentlich Ärger oder Wut gut? Ich erlebe Ärger überwiegend destruktiv und erschöpfend. Der Mensch ist halt kein Dampfkochtopf, und wenn ich Dampf ablasse, dann fühle ich mich hinterher nicht besser, sondern schlechter. Meistens fühlen sich die um mich herum dann auch schlechter. Allerschlimmstenfalls geht richtig was kaputt (Selbstachtung, Achtung durch andere, Vertrauen <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  ) Aber irgendeinen Sinn muss die Wut/der Ärger doch haben!?“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Sicherlich gibt es die verschiedensten Anlässe, wütend zu sein. Auf das Leben, auf die Politik, auf Schicksalsschläge. Das sind die großen Themen. Aber lassen Sie uns in diesem Beitrag zunächst einmal auf die kleinen Dinge schauen, über die wir uns aufregen.</p>
<p>Denn auch Kleinigkeiten erzeugen Wut. Und auch unsere „kleinen“ Wutausbrüche vergiften, wie Sigrun schon geschrieben hat, die Stimmung und nach und nach auch die Beziehungen zu unseren Mitmenschen.</p>
<p><a name="weiter"></a>Letztes Jahr, als ich hier bei Zeit zu leben angefangen habe, hatte ich beim Lesen unserer Beiträge ein richtiges Aha-Erlebnis. An irgendeiner Stelle habe ich gelesen: „Mein Gegenüber ist kein Gedankenleser.“ Das ist eigentlich so selbstverständlich. Und trotzdem hat dieser Satz so einiges in meinem Kopf verändert – und in meiner Beziehung zu anderen Menschen.</p>
<p>Dann sah es z. B. so aus, dass ich abends von der Arbeit nach Hause gekommen bin, mein Freund schon zu Hause war, aber noch nichts erledigt hatte. Nichts eingekauft, nichts gekocht. Und ich hatte das Gefühl, für alles alleine verantwortlich zu sein. Und dann war ich gleich irgendwie stinkig, wenn ich nach Hause gekommen bin. Dann habe ich rumgepöbelt, dass es ja wohl nicht sein kann, dass ich immer alles alleine machen muss, und er könnte ja wohl auch mal was machen – und zack, war die Stimmung hinüber. Dabei hatte ich mich eigentlich auf einen schönen gemeinsamen Abend gefreut.</p>
<p>Aber wenn man sich eben bewusst macht, dass der Partner kein Gedankenleser ist, dann kann man vielleicht auch nachvollziehen, dass all das nicht schon genau so gemacht wurde, wie man es sich vorgestellt hat. Und ein Gespräch über meine Erwartungen in dieser Hinsicht war von unschätzbarem Wert.</p>
<h2>Die Ursache von Wut</h2>
<p>Gerade an dem obigen Beispiel wird deutlich: Wut oder Ärger ist ganz oft die Folge unerfüllter Bedürfnisse und Erwartungen.</p>
<p>Wenn Sie zum Beispiel bei der Arbeit in einem Projektteam arbeiten und alle zusammen etwas schaffen wollen, die anderen sich aber nicht wirklich produktiv beteiligen und Sie das Gefühl haben, alles alleine machen zu müssen.</p>
<p>Wenn Sie das Bedürfnis nach Ruhe haben und sich einen entspannten Tatort-Abend auf dem Sofa wünschen, dieser Plan aber dadurch durchkreuzt wird, dass Ihr Partner ein paar Kumpels für einen Männerabend eingeladen hat.</p>
<p>Oder wenn Sie extra früher Feierabend gemacht haben, weil Sie nur noch einen Zahnarzt-Termin um 14:30 Uhr bekommen habe, aber letztlich bis 15:30 Uhr im Wartezimmer sitzen müssen. Das erzeugt Ärger und Wut und manchmal fällt es dann schwer, gelassen zu bleiben.</p>
<p>Seien wir mal ehrlich: In den seltensten Fällen ist es die böse Absicht unserer Mitmenschen, die uns wütend macht. Ganz oft haben wir einfach unsere eigene Vorstellung von einer Situation, die dann mit der Realität aber nicht zusammenpasst. Und daraus resultiert unser Frust – und unsere Wut.</p>
<h2>Die eigene Verantwortung erkennen</h2>
<p>„Mein Gegenüber ist kein Gedankenleser.“ Wut, Ärger und Frustration resultieren meistens daraus, dass unsere Erwartungen und Bedürfnisse nicht erfüllt wurden.</p>
<p>In der Regel kann man ja immer eine Situation am besten ändern, wenn man eigenverantwortlich handelt und bei sich selbst ansetzt. Und so ist es auch hier: Erst, wenn wir die eigenen Erwartungen und Bedürfnisse aussprechen, haben wir die Chance, etwas zu ändern. Und sind unserer Wut nicht mehr hilflos ausgeliefert.</p>
<p>Vielleicht können Sie ja auch mal den Ursachen Ihrer eigenen Wut etwas auf die Spur kommen:</p>
<ul>
<li>Welche Situationen/Personen haben Sie in der letzten Zeit wütend gemacht?</li>
<li>Gibt es Situationen/Personen, die Sie ständig wütend machen?</li>
<li>Überlegen Sie nun: Welche Bedürfnisse und Erwartungen hatten Sie an die jeweilige Situation oder Person?</li>
</ul>
<p>Haben Sie diese Bedürfnisse und Erwartungen ausgesprochen? Bevor die Situation eskaliert ist und Sie Ihren Ärger rausgelassen haben? Oder könnte es vielleicht sein, dass diese Situationen ganz anders abgelaufen wären, wenn Sie vorher ausgesprochen hätten, wie Ihre Vorstellung davon ist?</p>
<p>Bestimmt kommen Sie bei dieser kleinen Untersuchung einigem Ärger auf die Schliche, der eigentlich überflüssig war. Und sich letztlich auch nicht gelohnt hat.</p>
<h2>Die Wut beherrschen, statt von ihr beherrscht zu werden</h2>
<p>Wut ist ein Mittel, mit dem wir etwas erreichen wollen. Wir unterstreichen dann lauthals und mit stampfenden Füßen und zuknallenden Türen, wie wir uns etwas vorgestellt hätten.</p>
<p>Sigrun hat es schon geschrieben. Gerade, wenn es um Kleinigkeiten geht, fühlen wir uns nicht besser, sondern nur noch schlechter, wenn wir unseren Dampf abgelassen haben. Und die anderen Menschen um uns herum auch. Das verdirbt die Stimmung und ganz oft ärgern wir uns dann noch mehr über die Konsequenzen des Wutausbruchs als über die Ursache selbst.</p>
<p>Denn Wut erzeugt ja auch eine Reaktion. Vielleicht wird Ihr Gegenüber selbst dann auch wütend und kontert mit irgendwelchen Vorwürfen. Oder Ihr Gegenüber reagiert bockig und schaltet auf den „Jetzt-erst-recht-nicht-Modus“. Oder, und das ist das Schlimmste: Ihr Gegenüber ist ehrlich verletzt und verliert nach und nach das Vertrauen zu Ihnen.</p>
<p>Wut ist also <strong>kein gutes</strong> Mittel, um etwas zu erreichen.</p>
<p>Wenn es darum geht, etwas erreichen zu wollen, dann ist es nachhaltig ganz sicher besser, wenn Sie Ihre Wünsche und Erwartungen aussprechen. Denn solange das nicht geschehen ist, haben Sie keinerlei Recht, sich darüber zu ärgern, dass andere Menschen sie nicht von Ihren Augen abgelesen haben.</p>
<h2>Wut wahrnehmen, annehmen, aussprechen</h2>
<p>Nicht immer ist unsere Gelassenheit stärker als unsere Wut. Und wenn unsere vorher bereits ausgesprochenen (!) Bedürfnisse und Erwartungen böswillig oder aus Bequemlichkeit übergangen werden, dann ist es natürlich auch in Ordnung, wütend zu sein. Denn unseren Ärger runterzuschlucken ist in der Regel keine langfristige Lösung. Nicht nur, dass es meistens nur ein „aufgeschoben statt aufgehoben“ ist und sich früher oder später so viel Frust und Ärger angehäuft hat, dass wir irgendwann explodieren. Unsere Gefühle zu unterdrücken und unseren Ärger und Frust herunterzuschlucken macht uns im Zweifel auch krank, unsicher oder führt oft zu destruktiver Verdrossenheit.</p>
<p>Wie also kann ich mit meiner Wut umgehen, wenn z. B. meine Gelassenheitsformel „Mein Partner ist kein Gedankenleser“ nicht mehr ausreicht? Und wenn meine Bedürfnisse nicht berücksichtigt werden?</p>
<p><strong>1. Bleiben Sie erst einmal bei sich. </strong><strong>Fragen Sie sich: </strong></p>
<ul>
<li>Was genau hat mich wütend macht?</li>
<li>Denken Sie kurz darüber nach, welche Ihrer Bedürfnisse dadurch verletzt wurden und welche Erwartungen unerfüllt geblieben sind.</li>
<li>Überlegen Sie einen Moment ganz objektiv, ob sich ein Streitgespräch lohnt oder ob Sie es erst einmal dabei belassen möchten.</li>
</ul>
<p>Ganz oft verpufft der erste Ärger schon, wenn man ihn einmal kurz verspürt hat und ihn sozusagen einmal von oben herab betrachtet hat. Und in vielen Fällen zeigt dieser objektive Blick, dass sich ein Streitgespräch nicht wirklich lohnt.</p>
<p><strong>2. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Sache noch einmal angesprochen werden muss: Fair bleiben</strong></p>
<ul>
<li>Sprechen Sie am besten nach den Regeln der <a title="Gewaltfreie Kommunikation" href="http://www.zeitzuleben.de/17813-gewaltfreie-kommunikation/">Gewaltfreien Kommunikation</a></li>
<li>Benennen Sie das Problem</li>
<li>Bleiben Sie bei sich</li>
<li>Sprechen Sie Ihre Bedürfnisse aus</li>
<li>Machen Sie keine Vorwürfe</li>
<li>Bleiben Sie bei den Fakten/beim Thema</li>
<li>Schlagen Sie eine Veränderung vor</li>
<li>Ermutigen Sie auch Ihr Gegenüber, seine Gefühle zu äußern</li>
<li>Nehmen Sie auch Ihr Gegenüber und dessen Bedürfnisse ernst</li>
<li>Erkennen Sie auch die Wahrnehmung Ihres Gegenübers an</li>
<li>Versuchen Sie Ihr Gegenüber ehrlich zu verstehen</li>
</ul>
<div class="rightbox">
<p>Zum Weiterlesen, falls jemand Sie und Ihre Gefühle dennoch übergeht:</p>
<ul>
<li><a title="Über Freundschaften, die uns nicht (mehr) guttun" href="http://www.zeitzuleben.de/12995-uber-freundschaften-die-uns-nicht-mehr-guttun/">Über Freundschaften, die uns nicht mehr guttun</a></li>
<li><a title="Was tun, wenn andere Menschen nicht gut für mich sind?" href="http://www.zeitzuleben.de/16877-was-tun-wenn-andere-menschen-nicht-gut-fur-mich-sind/">Was tun, wenn andere Menschen nicht gut für mich sind?</a></li>
</ul>
</div>
<p>Nach einem solchen friedlichen Gespräch sollten beide Parteien um die Vorstellungen und Bedürfnisse des jeweils anderen wissen. Ohne dass Sie einander durch Vorwürfe verletzt haben und ohne dass die Stimmung nachhaltig getrübt ist.</p>
<p>„Mein Gegenüber ist kein Gedankenleser.“ Vielleicht können Sie in Zukunft auch einfach einmal kurz innehalten, bevor Sie sich über irgendwelche Kleinigkeiten aufregen, und sich diesen Satz einmal sagen. Ich kann es sehr empfehlen.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kraft aus dem Selbst (Maja Storch, Julius Kuhl)</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 05:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzuleben.de/?p=18054</guid>
		<description><![CDATA[<p>7 PsychoGyms mit denen Sie die Anteile Ihrer Psyche stärken können.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="150" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/kraft-aus-dem-selbst.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="kraft aus dem selbst" title="kraft aus dem selbst" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em><strong>„Die Kraft aus dem Selbst. Sieben PsychoGyms für das Unbewusste“ </strong>von Maja Storch und Julius Kuhl – Bern: Verlag Hans Huber, 2011 – 303 S. – ISBN: 978-3-456-85012-2 – 24,95 €</em></p>
<p>Im vorliegenden Buch geht es grob gesagt darum, wie man als Mensch stärker werden kann und wie man lernen kann, mit den verschiedensten Herausforderungen des Lebens besser umzugehen.</p>
<p><a name="weiter"></a>Dazu präsentieren die Autoren 7 verschiedene Übungen, sogenannte PsychoGyms, mit denen man die Anteile der eigenen Psyche stärken kann, die noch ausbaufähig sind.</p>
<p>Das klingt so ein bisschen abstrakt, deswegen ein Beispiel: Menschen, die in sich ruhen und meistens gelassen sind, sind normalerweise in der Lage, ihre negativen Gefühle geschickt herunterzuregulieren, und sie tun das auch gewohnheitsmäßig. Das macht sie zu gelassenen Menschen. Negative Gefühle beinhalten aber auch oft wichtige Hinweise und Lernerfahrungen und wenn ich unangenehme Gefühle automatisch herunterreguliere, dann übersehe ich die darin enthaltenen Hinweise schnell. So fällt es mir dann schwer, aus meinen Fehlern zu lernen. Deswegen ist es für gelassene, entspannte Menschen oft eine Lernaufgabe, negative Gefühle zuzulassen und diese zu spüren. Und genau dazu gibt es im Buch ein PsychoGym. Man kann mit PsychoGyms also genau die Anteile in sich stärken, die einem dabei helfen, ein kompletterer, also integrierterer Mensch zu werden.</p>
<p>„Die Kraft aus dem Selbst“ basiert auf der PSI-Theorie des Psychologieprofessors Julius Kuhl. Die PSI-Theorie ist eine Persönlichkeitstheorie, also ein Gedankengebilde, das modellhaft erklärt, wie die menschliche Psyche funktioniert und warum wir letztlich das tun, was wir tun.</p>
<p>Um die PsychoGyms gut anwenden zu können, muss man die PSI-Theorie wenigstens in ihren Grundzügen verstanden haben. Deswegen findet sich am Anfang des Buches auch ein Abschnitt, der dieses Persönlichkeitsmodell erklärt. Die Autoren haben sich Mühe gegeben, das Modell möglichst lebensnah zu präsentieren, und sie nutzen dafür beispielhaft 4 konkrete Personen, anhand derer sie die 4 Haupttypen des Modells erklären. So wird die PSI-Theorie anschaulich und fassbar. Aber man merkt trotzdem, dass es sich um eine komplexe wissenschaftliche Materie handelt, der die kurze Einleitung nicht gerecht werden kann.</p>
<p>Die einzelnen PsychoGyms selbst sind gut, anschaulich und anhand vieler Beispiele erklärt und auch liebevoll illustriert. Ich selbst habe 2 der Übungen ausprobiert und fand sie aufschlussreich und hilfreich. Das Buch ist keine ganz einfache Kost. Aber ich kann es jedem empfehlen, der tiefergehende und psychologisch fundierte Methoden zur Selbstentwicklung mag.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><strong><strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3456850123/zeitzuleben" target="_blank">„Die Kraft aus dem Selbst” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3456850123/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
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		<item>
		<title>Der entspannte Bogen</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/2760-der-entspannte-bogen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-entspannte-bogen</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kein Bogen darf immer gespannt sein!</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="212" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2001/06/entspannter-bogen.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="entspannter bogen" title="entspannter bogen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es heißt, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte.</p>
<p>Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er, dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte. Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen?</p>
<p>So frage er Johannes: &#8220;Warum vertust du deine Zeit mit Spielen? Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?&#8221;</p>
<p>Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen, warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte.</p>
<p>Und so sprach er: &#8220;Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt?&#8221;</p>
<p>Der Jäger antwortete: &#8220;Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre. Er hätte dann, wenn ich einen Pfeil abschießen wollte, keine Kraft mehr. Und so würde ich natürlich das anvisierte Ziel nicht treffen können.&#8221;</p>
<p>Johannes sagte daraufhin: &#8220;Siehst du, so wie du deinen Bogen immer wieder entspannst, so müssen wir alle uns immer wieder entspannen und erholen. Wenn ich mich nicht entspannen würde, indem ich z.B. einfach ein wenig mit diesem &#8211; scheinbar so nutzlosen &#8211; Tier spiele, dann hätte ich bald keine Kraft mehr, all das zu tun, was notwendig ist. Nur so kann ich meine Ziele erreichen und das tun, was wirklich wichtig ist.&#8221;</p>
<p>Quelle:  &#8221;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3409189750/zeitzuleben" target="_blank">Die Wow-Präsentation</a>&#8221;<br />
von Wolf W. Lasko und Iris Seim,<br />
Geschichte leicht geändert</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werdegänge: Thore Debor</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/17981-werdegange-thore-debor/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=werdegange-thore-debor</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzuleben.de/?p=17981</guid>
		<description><![CDATA[<img width="200" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/Thore-Debor.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Thore Debor" title="Thore Debor" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Heute starten wir mit einer neuen Reihe, die sich „Werdegänge“ nennt. In diesen Interviews werden wir mit Menschen sprechen, die einen etwas anderen Weg eingeschlagen haben, abseits der gängigen Berufslaufbahnen. Mit diesen Gesprächen möchten wir Alternativen zum gängigen „Mainstream“  aufzeigen und damit gleichzeitig Inspiration bieten, auch mal andere Wege auszuprobieren. Wir fühlen unseren Interviewpartnern dabei [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="200" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/Thore-Debor.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Thore Debor" title="Thore Debor" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Heute starten wir mit einer neuen Reihe, die sich „Werdegänge“ nennt. In diesen Interviews werden wir mit Menschen sprechen, die einen etwas anderen Weg eingeschlagen haben, abseits der gängigen Berufslaufbahnen.</p>
<p>Mit diesen Gesprächen möchten wir Alternativen zum gängigen „Mainstream“  aufzeigen und damit gleichzeitig Inspiration bieten, auch mal andere Wege auszuprobieren. Wir fühlen unseren Interviewpartnern dabei auch ein wenig auf den Zahn und versuchen herauszufinden, wie sie es geschafft haben, ihren Lebensweg zu einem Erfolg werden zu lassen.</p>
<p>In Zukunft werden wir immer mal wieder solche Menschen interviewen.</p>
<p><a name="weiter"></a>Wir beginnen heute mit Thore Debor aus Lüneburg, dem Initiator bzw.  Gründer einer Vielzahl von Projekten und Unternehmungen. Dazu zählen unter anderem:</p>
<ul>
<li>Das lunatic Festival – ein von Studenten in ehrenamtlicher Arbeit auf die Beine gestellten Musikfestival in Lüneburg mit nachhaltiger Ausrichtung.</li>
<li>Die Hausbar – eine Bar von Studenten für Studenten in der abendliches Kulturprogramm sowie biologische und fair gehandelte Getränke geboten werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Musikklub Salon Hansen –<strong> </strong>ein Klub, der ein vielfältiges und hochwertiges Kulturprogramm in Lüneburg anbietet und sich ebenfalls an den Richtlinien der Nachhaltigkeit ausrichtet.</li>
<li>Der Co-Working-Space „FREIRAUM“ – eine offene Bürogemeinschaft in Lüneburg in der projektbasiertes Arbeiten in selbstorganisierten Netzwerkformen realisiert werden kann</li>
<li>Die Agentur „Zündwerke“ – eine ökosoziale Projektschmiede.</li>
</ul>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<h3><strong>Hallo Thore, beginnen würde ich gerne mit ein paar Fragen zu deiner beruflichen Entwicklung. Welche Berufsausbildung hast du gemacht?</strong></h3>
<p><strong></strong>Ich bin gelernter Industriekaufmann, dann habe ich noch eine berufsbegleitende Zusatzausbildung zum Eventmanager (ebam) gemacht. Danach habe ich Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg mit den Schwerpunkten Musikwissenschaft, BWL und Kulturinformatik studiert.</p>
<h3><strong>Wie würdest du deinen jetzigen Beruf bezeichnen?</strong></h3>
<p><strong></strong>Am liebsten gar nicht <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Berufsbezeichnungen sind gleich so „Schublade auf, Schublade zu, der Mensch ist das und nichts anderes“ … Wenn ich was dazu sagen muss, dann bin ich vielleicht am ehesten freier Projektentwickler.</p>
<h3><strong>Wie ist dein Werdegang und wo stehst du jetzt aktuell?</strong></h3>
<p>Gut, mein Werdegang ist teilweise durch meine Ausbildungszeit schon beschrieben. Auch zeitlich war das sozusagen alles hintereinanderweg. Ich habe mich mit 25 für das Studium entschieden, was ziemlich spät war. Vorher hätte ich mir das selbst nie zugetraut, dass ich mal studieren werde. Ich bin zur Realschule gegangen und hab zwar nach der Realschule direkt Abitur gemacht, aber ich bin sozusagen ein bisschen den sanften Weg gegangen. Ich wollte erst mal „step by step“ gucken, ob das überhaupt alles passt. Dann habe ich mich spät zum Studium überzeugen lassen (von meiner damaligen Chefin) und habe dann im Studium schon ein bisschen eine andere Herangehensweise als meine Kommilitonen mitgebracht, einfach weil ich schon eine Vorerfahrung im Praxisbereich hatte. Man kann doch schon eher fokussieren: Wer ist man? Was sucht man? Was möchte man?</p>
<p>Ich bin aus Hannover an die Uni nach Lüneburg gekommen und hatte auf jeden Fall den starken Willen, etwas Praktisches zu machen. Bei meiner Studienwahl habe ich mich da auch leiten lassen von dem Begriff „Angewandte“ Kulturwissenschaften und war dann doch recht schnell ernüchtert, dass das „Angewandte“ doch eher in der Theorie verblieb. Das Studium hat einem aber sehr viele Freiheiten gewährt, aktiv zu werden und auch praktisch zu werden. Aber das musste dann intrinsisch über die eigene Erkenntnis gehen und dann muss man natürlich auch machen, also erkennen und handeln.</p>
<p>Das waren halt zu unserer Zeit noch paradiesische Zustände im Magisterstudiengang ohne Studiengebühren mit viel Zeit für das Studium. Wir hatten da sehr viel Freiheit im Sinne der humboldtschen Denkrichtung und ich habe das auch verinnerlicht. Ich hab gemerkt, es sind spannende Leute hier in Lüneburg, es gibt eine hohe Interaktionsrate, die Stadt ist überschaubar und man lernt sich schnell und gut kennen. Und über Projekte, in denen wir Ideen gesponnen haben, wurden dann konkrete Projektideen entwickelt. Wir haben die Interessen zusammengefügt und dann in Gemeinschaften Dinge realisiert, die bis heute Bestand haben. Dann ging es von einem zum Nächsten, die Projekte sind immer größer geworden, wir haben immer klarer gesehen, in der Gemeinschaft sind wir stark und wir können hier was auf die Beine stellen und unser eigenes Umfeld mitprägen, uns sogar ein Umfeld selbst schaffen, in dem wir gerne leben und arbeiten möchten.</p>
<p>Das erste Projekt war das AStA-Wohnzimmer. Das war eine Idee, die ein Kumpel aus Berlin mitgebracht hat. An der Humboldt-Uni hatten sie so einen offenen Raum, wo man Tee trinken und einfach abhängen konnte. So eine Art Ruheraum für Studenten, von Studenten organisiert. Er hat diese Idee nach Lüneburg mitgebracht und dann haben wir uns hingesetzt und überlegt, wo können wir das denn machen? Ich war damals Kulturreferent im AStA. In dem jetzigen AStA-Wohnzimmer war früher das AStA-Büro. Wir haben die Uni immer gefragt: Habt ihr Räume? Es ging aber alles nicht vorwärts, bis es uns irgendwann wie Schuppen von den Augen fiel: Eigentlich reicht uns fürs AStA-Büro ja auch ein kleiner Raum. Dann haben wir das AStA-Büro in einen kleinen Raum transferiert und aus dem dann größeren freien Raum wurde das AStA-Wohnzimmer, welches es heute sensationellerweise immer noch gibt. Das funktioniert immer noch über ein Patensystem, wie wir uns das damals überlegt hatten. Es gibt den Raum also immer nur so lange, wie es Engagement und Leute gibt, die den Sinn dahinter verstehen, die die Tür aufschließen und zusehen, dass es da einigermaßen ordentlich ist, und die das alles mit Inhalten füllen.</p>
<p>Aus der Erfahrung ist dann auch die Idee geboren – Mensch, man könnte doch mal ein eigenes Festival auf die Beine stellen! Dann haben wir auch mit unseren Professoren gesprochen, ob sie nicht Lust hätten, ein Seminar zu machen für Festivalorganisation. Alle Fähigkeiten sind ja da gewesen, wir hatten an der Uni Kulturmanagement, BWL sowie Sprache und Kommunikation. Aber die Professoren sahen darin keinen Sinn. Dann haben wir gefragt: Können wir es dann selber machen, unterstützt ihr uns dabei? Und ein einziger Professor hat dann seinen Namen dafür hergegeben, dass wir im Vorlesungsverzeichnis stehen mit einem studentischen Seminar. Das war die einzige Unterstützung, die uns gewährt wurde. Dann haben wir einfach gesagt, o. k., wir machen daraus ein selbstorganisiertes Praxisseminar, was zwar in keiner Weise richtig in die universitäre Lehre eingebettet ist, aber wir sind selber unsere Lehrer. Wir bringen uns das einfach selber bei – Learning by Doing, aus Fehlern lernen! So ging das dann halt los mit dem lunatic Festival. Sofort, als ich 2008 mit dem Studium fertig war, bin ich auch gleich Lehrbeauftragter geworden für dieses Seminar. Auch hier haben wir uns wieder unsere eigene Realität geschaffen. Jetzt stehe ich an dem Punkt, dass viele Ideen und Pläne, die ich mit ausgeheckt habe, sich nun manifestiert haben …</p>
<p>Nach Abschluss meines Studiums bin ich dann doch noch mal in ein Angestelltenverhältnis nach Hamburg gegangen, zur Pferdestall Kultur GmbH. Das entstand aus einem persönlichen Kontakt und aus dem Hintergrund, dass die ähnliche Strukturen und Ansätze hatten wie wir hier in Lüneburg, nur dass die 4 bis 5 Jahre früher – dazu in einer Stadt wie Hamburg – Studenten zusammengebracht haben und Dinge auf die Beine stellen, um ihr Umfeld zu prägen. Deswegen fand ich es interessant, das noch mal näher kennenzulernen und genauer zu analysieren. Nach 1,5 Jahren habe ich dann aber auf Teilzeit umgestellt und habe parallel mit „Zündwerke“ mein eigenes Gewerbe angemeldet als freier Projektentwickler.</p>
<p>Eigentlich wollte ich nur 2 Jahre ins Angestelltenverhältnis schnuppern, aber aus denen sind dann doch 3,5 Jahre geworden und jetzt zum 01.01.2012 habe ich gekündigt und seitdem versuche ich mich in der 100%igen Selbständigkeit.</p>
<h3><strong>Welche Schwierigkeiten gab es auf deinem Weg zu bewältigen? </strong></h3>
<p>Es wär jetzt vermessen, zu sagen, das lief immer alles super aalglatt. Ich kann jetzt aber keine große Niederlage oder so in der Zeit herausgreifen, da fällt mir so spontan nichts ein. Aber das, was wir so produziert haben, war ja alles Gemeinschaftsarbeit und dass es dabei Höhen und Tiefen in der Stimmung gibt und dass Dinge hinterfragt werden („Schaffen wir das überhaupt?“, „Ist das nicht zu groß?“ oder „Boa, ganz schön was aufgehalst …“), ist ganz normal. Solche Täler in der Gruppenmotivation oder auch Zukunftsängste, die sind auch ein Teil von solchen Aktivitäten. Man geht schon durch Täler.</p>
<h3><strong>Wie kam es, dass du dich entschieden hast, genau diesen Weg einzuschlagen?</strong></h3>
<p>Ich glaube, der berufliche Werdegang ist häufig ein wahnsinniges Zufallsprodukt. Kaum jemand kann sagen, dass er seinen beruflichen Werdegang von langer Hand geplant hat. Ich glaube, manche treffen ihre Berufsentscheidung wahrscheinlich schneller, als sie im Restaurant eine Pizza bestellen, und fallen dann so irgendwo rein. Als Jugendlicher hatte ich aber schon immer die Idee im Kopf „Du machst mal was selbständig“, was eigentlich komisch ist, weil aus meinem Elternhaus niemand unternehmerisch selbständig war. Meine Eltern waren beide Angestellte und in der Familie gab es auch keine selbständig Tätigen. Aber ich habe mir schon in frühen Jahren irgendwelche Geschäftsideen aufgeschrieben und diesen Gedanken gehegt. Mein Vater hat mich dann mal zu einem Unternehmer mitgenommen, um einfach mal mit dieser Spezies in Kontakt zu kommen und zu hören: Was treibt die um? Das hat mich sehr früh fasziniert: deren Sprache, deren Gestaltungskraft und Gestaltungsmacht, aus Ideen etwas zu realisieren.</p>
<p>Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich mir gesagt, das kann jetzt noch nicht alles gewesen sein. Die hätten mich gerne übernommen, aber ich habe mir gesagt, nee, ich geh nicht den einfachen Weg. Wie zu Realschulzeiten habe ich mir dann doch noch eine Option offengehalten und hab mir dann gesagt, ich mache jetzt ein Praktikum bei der EXPO 2000 Hannover im Veranstaltungsbereich. Dort habe ich eine ziemlich intensive Zeit gehabt. Das war interessant für mich und da bin ich dann zufällig auf Leute gestoßen wie meine damalige Chefin, die mich sehr motiviert hat und mir gesagt hat: „Thore, du musst auf jeden Fall studieren!“ Sie hat mir die Augen geöffnet und mir gesagt: „Du kannst das locker schaffen.“ Das war eine sehr persönliche und individuelle Begegnung, die natürlich auch auf einen fruchtbaren Boden gefallen ist. Das war für mich auch ein entscheidender Moment. Aber solche Begegnungen sind dann doch eher Zufälle, dass man auf Leute trifft, die deinen Bauch so antickern, dass der Verstand dann mal sagt: „Okay, ich finde dann mal heraus, was ich selber machen kann.“ Und so kam ich dann zum Studium. Das war dann der nächste prägende Zeitraum und der hat mich dann in meine jetzige berufliche Selbständigkeit gebracht.</p>
<h3><strong>Was glaubst du, machst du vielleicht etwas anders als andere/„der Durchschnitt“?</strong></h3>
<p>Ein Punkt wurde ja bereits erwähnt, dass ich mir dann eher doch noch mal auch den schwereren Weg gesucht habe, um mir Optionen offenzulassen.</p>
<p>Ich glaube vielleicht ein bisschen mehr an die Kraft des Individuums in der Gemeinschaft. Ich gehe sicherlich auch ein Stück weit naiver an die Sachen ran und denke „Wir schaffen das!“ und gehe dann vielleicht auch ein bisschen strukturierter an Dinge ran.</p>
<p>Mir sind die Menschen, die ja immer in den Projekten mitmischen, wichtig – es bin ja nie ich alleine, sondern es ist ja immer in Gemeinschaft – das ist so ein Element, das sich durchzieht durch meine Tätigkeiten. Auch jetzt mit Zündwerke möchte ich Projekte machen mit Leuten, die mich kennen und die ich kenne. Diese Vertrauensbasis ist ein wichtiger Aspekt in dem Miteinander, auch zukünftig, um so etwas wie einen Grundzusammenhalt zu schaffen. Ich versuche dann in einem fairen und hoffentlich für alle Vorteile schaffenden Modell die Interessen abzuwägen, was hat der eine für Interessen, was hat der andere für Interessen, was hätten wir für gemeinsame Interessen und die zusammenzubringen, so dass letztlich ein Mehrwert für alle Beteiligten und im Idealfall dann auch noch für die Gesellschaft entsteht. Wir versuchen immer auf der Metaebene in Lücken oder Nischen reinzustoßen, die noch nicht besetzt sind. Wir haben ja die Hausbar gegründet. Also, man kann sagen, eine Bar zu gründen, ist ja keine Nische, aber wenn man sich das Konzept der Hausbar mal näher anguckt, ist es schon in Lüneburg eine absolute Nische gewesen. Ebenso wie mit den anderen Projekten. Wir haben in den Bereichen insofern noch keine Konkurrenz. Das machen andere natürlich auch und suchen sich Nischen. Ich will aber auch in gesellschaftliche Nischen und nicht unbedingt gucken, was „der Markt“ braucht, sondern vielleicht eher, was der Mensch doch eher noch zum (Über-)Leben braucht.</p>
<p>Ich habe eine offene und ehrliche Art, mit Menschen umzugehen, und wer will, kann Teil von dieser Story werden. Das ist ein offenes Angebot an alle, wer das erkennt und auch Lust drauf hat, so eine Art des solidarischen Wirtschaftens und Miteinanders zu hegen, der kann mit seiner Idee kommen und dann können wir gucken, ob wir sie gemeinschaftlich realisieren können. Wenn man sich erkundigt über unser und mein Tun, gibt es natürlich auch den einen oder anderen Skeptiker, der das hinterfragt. Aber ich glaube, dass wir eine wahre und ehrliche Geschichte erzählen können und die Leute diese Entwicklung auch mitverfolgen können. Das alles vertritt gewisse Werte, die die Leute auch gerne sehen: dem Leben, welches sich zum Großteil ja mit Arbeit beschäftigen muss, dem einen Sinn zu geben und sich für eine Sache einzusetzen, die für den Einzelnen auch Sinn ergibt.</p>
<h3><strong>Hast du feste Prinzipien oder Leitsätze, nach denen du handelst?</strong></h3>
<p>Ich habe jetzt nicht so die Schlagworte, weil ich finde, die variieren auch immer wieder, wie auch unsere Zeiten variieren. Ehrlichkeit, das Streben nach Gemeinsinn und nach Mehrwert für die Gesellschaft sind so Sachen, die ich ja schon angesprochen habe. Das Streben danach, gesellschaftliche Mehrwerte zu schaffen, das sehe ich sicherlich auch durch meine Ausbildung zum Kulturwissenschaftler als eine Aufgabe, die auch nur noch wenige wahrnehmen. Gesellschaftliche Prozesse zu analysieren und das in Projekte so zu übersetzen, dass wir vielleicht ein Auskommen finden, was den Aspekt der Zukunftsfähigkeit beinhaltet, sich dann ausmalen, wie das Projekt aussehen kann und dann Handlungsmodelle zu entwickeln, um auch Alternativen zu haben.</p>
<h3><strong>Wovon, denkst du, braucht die Welt mehr?</strong></h3>
<p>Von Changemakern und Leuten, die Changemaker unterstützen wollen. Wir haben eine immense Herausforderung auf uns zukommend, gesamtgesellschaftlich, global und lokal gesehen. Wie schaffen wir es, unsere Erkenntnisse, die ja doch schon recht weit gediehen sind und seit ungefähr 40 Jahren Präsenz in unserer Denke haben, wie schaffen wir es, dieses Wissen in Handlungen und Transformation umzusetzen? Diese Frage hat natürlich viel mit unserer Form des Wirtschaftens zu tun. Die Erkenntnis, dass Ökonomie nur ein Teilsystem, nicht das Leitsystem, sondern nur ein Teilsystem unserer kulturellen Prägung ist. Welche Systeme gibt es noch? Politik, Zivilgesellschaft etc. Wie schaffen wir es, für die Dogmen, die uns z. B. vom Finanzsystem aufgedrückt werden, neue Formen zu entwickeln? Orte und Wege zu schaffen, sich miteinander auszutauschen, um nicht vor diesen hyperkomplexen Problemen zu kapitulieren, sondern wieder zurückzukommen zum „Gemeinsam schaffen wir das“. Wie schaffen wir neue Formen des Austausches, also neue Gemeinschaften zu formieren, dass wir das, was uns bedroht, nicht mehr so bedrohlich wirken lassen, und auch letztlich besiegen? Da könnte ich jetzt stundenlang drüber philosophieren … Deshalb glaube ich, ist es gut, sich darüber auszutauschen und gemeinsam Aktionen zu planen.</p>
<h3><strong>Wo wärst du selbst gern in 5 Jahren?</strong></h3>
<p>5 Jahre? Über 5-Jahres-Zeiträume denke ich für mich persönlich eigentlich nicht so nach. Das ist ’ne Frage, mit der ich mich nicht so häufig befasse. Ich denke eigentlich nur in Jahresschritten. Ich hätte dann gerne ein Konstrukt geschaffen, in dem ich es schaffe, Familie und Passion vereinbaren zu können und davon die Familie auch ernähren zu können. Dann würde ich gerne noch den Wirkungsgrad meines Handelns erweitern können, dass ich mehr wirken kann, mehr Möglichkeiten habe, mehr Alternativen schaffen kann für mich und für andere.</p>
<h3><strong>Falls du bestimmte Lehren aus deinem bisherigen Leben gezogen hast, welche wären das?</strong></h3>
<ul>
<li>Gemeinsam können wir stark sein.</li>
<li>Aus Fehlern muss man lernen können und wollen.</li>
<li>Es einfach auch mal anders machen als der Mainstream, damit kann man auch erfolgreich sein.</li>
<li>Aus Gedanken wird reales soziales Miteinander. Sprich wir können alles, was uns in den Kopf kommt, verändern! Wir können unser Lebensumfeld – vor allen Dingen unser direktes Lebensumfeld – verändern. Mit der ganzen Welt ist das schwierig, aber auf unsere direkte Umgebung können wir einwirken, da haben wir alle Ressourcen, wir müssen uns nur zusammentun.</li>
<li>Das klingt jetzt … schlimm pathetisch, aber: An das Gute im Menschen glauben und auch zu Tage fördern können finde ich ein lohnenswertes Unterfangen, und das kann auch Erträge erzielen. Es geht dabei um unsere verborgenen inneren Werte. Durch unsere Art, uns zu kleiden bzw. zu konsumieren, probieren wir ja, unsere Individualität auszuleben. Aber der wahre Kern steckt ja in einem drin. Zum Beispiel auch in den Handlungen zur Berufswahl. Diesen Kern immer wieder zu trainieren und herauszufordern, das geht nur im Wechselspiel mit anderen. Dadurch hinterfragt man auch sich immer wieder, ob das auch wirklich das ist, was gut ist, oder das, was man wirklich, wirklich machen möchte. Ich glaube, das ist immer ein Prozess zwischen Menschen, der sich lohnt.</li>
</ul>
<p><strong>Thore, vielen Dank für das Gespräch! </strong></p>
<div class="box">
<p><img class="alignright" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/thore-debor-100.jpg" alt="Thore Debor" /></p>
<p style="margin-top: 1em; margin-right: 0px; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; padding: 0px;"><strong><a name="thore"></a>Thore Debor</strong> (Jg. 1976) ist freier Projektentwickler und Initiator unterschiedlicher Unternehmungen und Projekte in Lüneburg. Seit Anfang 2012 ist er mit seiner Agentur „Zündwerke“ gänzlich selbständig.</p>
<p style="margin-top: 1em; margin-right: 0px; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; padding: 0px;">Er setzt sich mit seiner Arbeit für einen gesamt-gesellschaftlichen Wandlungsprozess hin zu einer Kultur der Nachhaltigkeit ein. In seinen Projekten zielt er darauf ab, Freiräume für Eigeninitiative und Selbstverwirklichung zu schaffen und setzt dabei auf die Kraft der Gemeinschaft. Zu seinen Projekten und Unternehmungen gehören:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.lunatic-festival.de" target="_blank">Das lunatic Festival</a>*</li>
<li><a href="http://www.hausbar-lueneburg.de" target="_blank">Die Hausbar</a></li>
<li><a href="http://www.parklokal.de" target="_blank">Das ParkLokal Festival</a></li>
<li><a href="http://www.salonhansen.org" target="_blank">Der Musikklub Salon Hansen</a></li>
<li><a href="http://www.freiraum-lueneburg.de" target="_blank">Der Co-Working-Space „FREIRAUM“</a></li>
<li><span style="white-space: pre;"><span style="white-space: normal;"><a href="http://www.zuendwerke.de" target="_blank">Die Agentur „Zündwerke“</a></span></span></li>
</ul>
<p>*Das lunatic Festival wurde sogar durch Bundespräsident Horst Köhler am 13. Juni 2009 als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ für das innovative Nachhaltigkeitskonzept preisgekrönt.</p>
</div>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Zeit zu leben?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation + Arbeitstechniken]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="177" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/Zeit-zu-leben.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Zeit zu leben" title="Zeit zu leben" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Keine Zeit zu leben“. Auch eine Phrase, nach der bei uns auf der Website oft gesucht wird. Grund genug, dass wir uns auch dieses Themas einmal annehmen. „Tja, was kann man tun, wenn man keine Zeit zu leben hat?“, habe ich überlegt. Und als Erstes kam mir dann in den Sinn, dass wir alle ja [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="177" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/Zeit-zu-leben.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Zeit zu leben" title="Zeit zu leben" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Keine Zeit zu leben“. Auch eine Phrase, nach der bei uns auf der Website oft gesucht wird. Grund genug, dass wir uns auch dieses Themas einmal annehmen.</p>
<p>„Tja, was kann man tun, wenn man keine Zeit zu leben hat?“, habe ich überlegt. Und als Erstes kam mir dann in den Sinn, dass wir alle ja wohl gleich viel Zeit zu leben haben. Jeder Mensch hat 24 Stunden am Tag Zeit zu leben. 1.440 Minuten, 86.400 Sekunden. Die Frage ist eben nur, was man mit dieser Zeit anstellt. Und natürlich, was man unter „Zeit zu leben“ versteht.</p>
<p>Und an dieser Stelle sollten wir vielleicht mal ansetzen. Wenn Sie sich darüber ärgern, dass Sie zu wenig Zeit zu leben haben, was meinen Sie denn damit genau? Wofür möchten Sie Ihre Zeit verwenden? Was ist Zeit zu leben?</p>
<h2><strong>Was mache ich mit meiner Zeit?</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ich finde, dass es bei vielen Veränderungen, die man anstrebt, hilft, sich erst einmal über den Ist-Zustand klar zu werden.</p>
<p>Wenn ich zum Beispiel eine Diät machen möchte, dann starte ich eigentlich jedes Mal damit, dass ich mir ein paar Tage lang aufschreibe, was ich so den ganzen Tag über esse und trinke. Erst so fällt mir eigentlich auf, was da zu viel ist und an welcher Stelle ich ohne große Mühe erste Abstriche machen kann. Genauso macht es Sinn, mal eine Aufstellung über alle Ausgaben zu machen, wenn man finanziell nicht klarkommt. Wenn ich einen Ausgaben-Plan mache, brauche ich mich am Ende des Monats nicht immer wieder hilflos zu fragen, wohin das ganze Geld verschwunden ist. Ich habe durch einen solchen Plan einen ersten Ansatz zum Sparen entwickelt.</p>
<p>Das gleiche Prinzip schlage ich auch für Ihre Zeit vor. Machen Sie sich mal einen Plan, womit Sie bisher eigentlich Ihre Zeit verbringen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Schritt 1: </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Überlegen Sie sich mal, was Sie in der letzten Woche so an jedem einzelnen Tag alles getan haben.</li>
<li>Schreiben Sie für jeden Tag und möglichst jede Stunde auf, was Sie genau getan haben.</li>
</ul>
<p>Übrigens haben wir bei uns auf der Seite schon ein Formular <a title="Formular: Zeitmanagement und Zeiterfassung" href="http://www.zeitzuleben.de/12927-formular-wie-verwende-ich-meine-zeit/">„Wie verwenden Sie Ihre Zeit?“</a>, das Sie ganz gut als Vorlage für diese Aufstellung nutzen können.</p>
<p>Im Prinzip ist das wie bei einem Haushaltsbuch, bei dem Sie herausfinden möchten, wofür Sie Ihr Geld ausgeben. Schauen Sie nun einmal, wofür Sie Ihre Zeit ausgeben.</p>
<p>Nun müssten Sie einen ganz guten Überblick bekommen, wie viel Zeit Sie eigentlich mit welchen Dingen verbringen. So, wie man sich bei einem Haushaltsbuch überlegen würde, an welcher Stelle man sparen kann und sollte, versuchen wir es gleich auch mit der Zeit. Und dafür ist die Aufstellung, die Sie gerade gemacht haben, eine gute Basis.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>Was sind Zeitfresser? Und an welcher Stelle ist meine Zeit gut investiert?</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ich selbst bin 3 Jahre lang zu meiner ehemaligen Arbeitsstelle gependelt. Das waren insgesamt 4 Stunden pro Tag, die ich im Zug, in der U-Bahn und irgendwo dazwischen verbracht habe. Ich habe morgens mein zweites Nickerchen im Zug sehr genossen und ich habe auf der Rückfahrt tolle Krimis gelesen. Manchmal wollte ich gar nicht aus dem Zug aussteigen, wenn ich wieder in der Heimat angekommen bin. Denn zu Hause habe ich mir nie die Zeit genommen, um zu lesen. Da war dann anderes wichtiger.</p>
<p>Auch diese 4 Stunden waren Lebenszeit. Und die habe ich so gestaltet, wie es mir möglich war. Und meistens war das ganz gut so. Aber letztlich habe ich mir dann auch irgendwann überlegt, dass ich mehr Zeit zu leben brauche. Mehr Zeit für die Dinge, die mir wirklich wichtig sind. Ich wollte mehr Zeit mit meinem Partner, meinen Freunden, meinem Garten verbringen. Und so habe ich mich umgeschaut, nach einem Job bei mir in der Nähe. Das warme und sichere Nest, in dem ich vorher war, aufgegeben. Und Glück gehabt. Welch wunderbare Ironie des Schicksals, dass ich dann hier bei Zeit zu leben gelandet bin <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was ich damit sagen möchte, ist, dass wir den Dingen, die uns wichtig sind, Priorität in unserem Leben geben müssen.</p>
<p><strong>Schritt 2: </strong></p>
<p>Nehmen Sie sich Ihre Aufstellung aus Schritt 1 vor und markieren Sie am besten mal mit drei unterschiedlichen Farben</p>
<ul>
<li>die Dinge, die Sie richtig gerne tun und für die Sie gerne mehr Zeit hätten,</li>
<li>die Dinge, die einfach von Ihnen gemacht werden müssen und die Sie nicht ändern können,</li>
<li>die Dinge, die Sie sich gut hätten sparen können, weil sie überflüssig waren oder weil sie auch jemand anderes hätte machen können.</li>
</ul>
<p>Jetzt können Sie anteilig auch gut sehen, an welcher Stelle Sie Abstriche machen können. Bei den Dingen, die überflüssig sind bzw. die von jemand anderem hätten erledigt werden können.</p>
<h2><strong>Wie kann ich die Dinge, für die mir meine Zeit zu schade ist, aus meinem Zeitplan werfen?</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Nun haben Sie in den ersten beiden Schritten ja schon herausgefunden, was Sie tun und was darunter zu Ihren Zeitfressern gehört und wovon Sie sich eigentlich mehr wünschen würden.</p>
<p>Der nächste Schritt ist nun, die Dinge, die Sie nicht unbedingt machen müssen, aus Ihrer zukünftigen Zeitaufstellung zu verbannen.</p>
<h3><strong>Nein sagen lernen</strong></h3>
<p>Ja, wir haben es alle schon tausendmal gehört. Und ja, nein sagen ist wirklich nicht einfach. Und warum nicht? Weil wir ein schlechtes Gewissen haben oder Schuldgefühle. Oder weil wir einfach nicht egoistisch wirken möchten. Und niemand sagt, dass Sie zu allem nein sagen müssen. Aber es ist Ihr Leben und Ihre Lebenszeit, die wirklich sehr kostbar ist. Und da lohnt es sich, ab und zu ein bisschen mehr an sich zu denken.</p>
<p><a title="5 Tipps zum “Nein-sagen”" href="http://www.zeitzuleben.de/2522-5-tipps-zum-nein-sagen/">Hier finden Sie 5 Tipps zum Neinsagen</a></p>
<h3><strong>Richtig delegieren</strong></h3>
<p>Sicherlich gibt es auch einige Dinge in Ihrer Zeitaufstellung, die andere Menschen für Sie tun könnten. Vielleicht könnten Sie Ihre Kinder bitten, z. B. bei Haushaltsdingen mit anzupacken? Vielleicht könnten Sie Ihren Lebenspartner bitten, Einkäufe und Erledigungen zu übernehmen? Wichtig ist vor allem, dass Sie die Verantwortung für etwas delegieren. Das bedeutet, dass Sie das Ziel vorgeben, aber nicht die Umsetzung. Denn wenn Sie nämlich jedes Mal, wenn Sie eine Aufgabe abgeben, diese Aufgabe bis ins kleinste Detail erklären und vorgeben, dann kostet es Sie nicht nur viel Zeit, sondern nervt in der Regel auch denjenigen, der Ihnen eigentlich helfen möchte.</p>
<p><a title="Erfolgreich delegieren" href="http://www.zeitzuleben.de/2116-erfolgreich-delegieren/">Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag „Erfolgreich delegieren“</a></p>
<p><strong>Schritt 3: </strong></p>
<p>Nehmen Sie sich Ihre Aufstellung aus Schritt 2 noch einmal vor und überlegen Sie sich,</p>
<ul>
<li>welche Dinge Sie aus reiner Höflichkeit machen,</li>
<li>welche Dinge jemand anderes für Sie erledigen könnte.</li>
</ul>
<p>Und dann heißt es wohl oder übel: Umsetzen. Mit der Bewusstwerdung ist es nämlich nicht getan. Überlegen Sie, wer die Aufgaben, die Sie abgeben möchten, übernehmen könnte. Vielleicht macht es jemand anders ja sogar Spaß?! Und trauen Sie sich,nein zu den Dingen zu sagen, die Sie wirklich nicht machen möchten. Es ist Ihre Lebenszeit.</p>
<h2><strong>Wie möchte ich meine (neu gewonnene) Zeit in Zukunft nutzen?</strong></h2>
<p>Sie wünschen sich mehr Zeit zu leben. Aber was genau meinen Sie damit? Die meisten von uns denken da sicherlich an die Zeit, die man nicht mit arbeiten und anderen Verpflichtungen verbringt. Aber die wenigsten machen sich auch wirklich mal gezielt einen Plan, was sie mit ihrer freien Zeit anstellen möchten. To-do-Listen scheint es nur für Verpflichtungen zu geben.</p>
<p>Sich dessen bewusst zu werden, was man gerne mit seiner Zeit anstellen möchte, kann aber ein erster Schritt sein, sich dem Problem zu nähern.</p>
<p><strong>Schritt 4:</strong></p>
<ul>
<li>Nehmen Sie sich noch einmal Ihre Zeitaufstellung aus Schritt 2 vor. Hier haben Sie schon markiert, wovon Sie sich mehr wünschen.</li>
<li>Nehmen Sie sich jetzt 10 Minuten Ihrer kostbaren Zeit, um darüber nachzudenken, für welche Dinge Sie außerdem gerne mehr Zeit haben möchten. Fragen Sie sich dazu:
<ul>
<li>Was brauche ich, damit ich einen Tag als gelungen bezeichnen kann?</li>
<li>Was oder wer gibt mir Energie und Kraft?</li>
<li>Was braucht es, dass ich sagen kann, ich habe genug Zeit zu leben?</li>
</ul>
</li>
<li>Schreiben Sie alles, was Ihnen einfällt, auf ein Blatt Papier.</li>
</ul>
<p>Nun haben Sie eine kleine Liste erstellt, auf der all die Dinge stehen, für die Sie sich gerne mehr Zeit wünschen.</p>
<p>Wenn wir einen Plan davon haben, was wir mit unserer freien Zeit anstellen möchten, dann können wir die Zeit, die wir wirklich frei haben, auch dafür nutzen, diese Dinge zu tun.</p>
<h2><strong>Wie kann ich sicherstellen, dass ich auch wirklich mache, was ich machen möchte?</strong></h2>
<p>Nun, wir alle haben immer mal Zeit übrig. Das müssen Sie auch zugeben. Das Problem ist eher, dass wir uns dann dem, was gerade „ansteht“, hingeben und nicht den Dingen, für die wir unsere freie Zeit eigentlich nutzen möchten. Dann werden wir eher gelebt, als dass wir leben. Dann nehmen wir, was gerade auf uns einstürmt. Der Fernseher, die E-Mails, ein Telefonat mit der eher nicht so geliebten Großcousine oder die schmutzigen Fenster, die einem gar nicht aufgefallen wären, wenn man nicht gerade Zeit gehabt hätte, mal ausgiebig durch die Gegend zu starren.</p>
<p>Im 4. Schritt haben Sie sich schon bewusst gemacht, womit Sie gerne Ihre Zeit verbringen möchten. Alleine das Nachdenken und das Aufschreiben kann helfen, dass Sie Ihre Zeit nun besser für sich und Ihre Bedürfnisse nutzen. Aber der Königsweg ist es, sich auch mal gezielt Termine für die schönen Dinge im Leben zu machen. Damit meine ich nicht, dass Sie Ihre Spontaneität einschränken sollen. Wenn Sie auf Ihrer Liste so etwas stehen haben wie „Mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen“, dann ist das eher nichts, was Sie nur auf Termine festsetzen können. Aber solche Aktionen wie ein schöner, entspannter Wellnesstag darf auch ruhig fest eingeplant werden. Vielleicht ja sogar monatlich?</p>
<p><strong>Schritt 5:</strong></p>
<ul>
<li>Schreiben Sie sich eine To-do-Liste für schöne Dinge. Da darf dann nicht so etwas draufstehen wie Fenster putzen, Ölwechsel beim Auto oder Steuererklärung machen. Stattdessen tragen Sie dort viele kleine Dinge ein, die Sie gerne machen möchten.</li>
<li>Nehmen Sie sich dafür die Liste aus Schritt 4 vor und werden Sie konkreter.</li>
<li>Aus „Mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen“ wird dann z. B. „Ein Mutter-Tochter-Abend“ und aus „Mehr Entspannung“ wird dann ein „Wellnesstag“ oder „Meditieren“.</li>
<li>Überlegen Sie, welche Dinge Sie unabhängig von anderen Menschen machen können, und tragen Sie diese Dinge gleich verbindlich und unverschiebbar (sozusagen als Termin mit sich selbst) in Ihrem Kalender ein.</li>
<li>Nehmen Sie auch gleich die Dinge, die Sie mit anderen gemeinsam machen möchten, in Angriff und schlagen Sie auch dafür einen konkreten Termin vor. Denn ein „Wir sollten bald mal …“ ist viel zu unkonkret. Wenn Sie aber einen oder mehrere mögliche Termine vorschlagen, hat das gleich eine viel verbindlichere Wirkung – und wird dann auch eher umgesetzt.</li>
<li>Alle Dinge, die Sie so nicht planen können und möchten, schreiben Sie auf einen gesonderten Zettel. Vielleicht können Sie sich diese Art „To-do-Liste“ ein bisschen schön gestalten und irgendwo aufhängen, wo Sie immer wieder draufschauen? An den Kühlschrank zum Beispiel oder neben die Badewanne. Und immer, wenn Sie mal ein kleines Zeitfenster haben, können Sie schauen, wie Sie diese Zeit nutzen können, um für sich und Ihre Bedürfnisse zu sorgen.</li>
</ul>
<p>Das sind meine Tipps für alle, die hier nach „Keine Zeit zu leben“ suchen. Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass dieser Weg Ihnen helfen kann, aus der Zeit, die Sie zum Leben haben, mehr für sich ganz persönlich herauszuholen.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>KraftBoxx – weniger Stress – mehr Energie</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 05:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlen + Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein nützliches Arbeits-Werkzeug, um zu mehr Energie und Kraft zu kommen.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="73" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/kraftboxx.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="kraftboxx" title="kraftboxx" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„KraftBoxx – weniger Stress – mehr Energie“</strong> von Oliver Fritsch und Michaela Lang – Amerang: Chiemsee Denkzeuge, 2011 – 130 S. – ISBN-13: 978-3-00-036147-0 – 39,90 €</p>
<p><a name="weiter"></a>Ich war richtig neugierig, als ich die KraftBoxx zum ersten Mal in meinen Händen hatte. Denn die KraftBoxx spricht mit dem schönen und cleveren Design so sehr die Haptik an, dass man sie unbedingt gleich ausprobieren will. Den Autoren Michaela Lang und Oliver Fritsch ist es damit sehr gut gelungen, den Spieltrieb des Lesers anzusprechen, und so gelingt gleich ein sanfter Einstieg ins Thema.</p>
<p>Die KraftBoxx soll dem Leser dabei helfen, in 7 Schritten zu weniger Stress und mehr Energie zu gelangen und einem etwaigen Burnout vorzubeugen. Sie richtet sich also gezielt an Menschen, die unter zu viel Stress leiden und Gefahr laufen, in einem Burnout zu landen. Dabei ist die KraftBoxx vom Konzept her absolut handlungsorientiert aufgebaut. Die Autoren versuchen erst gar nicht, wie in der Ratgeberliteratur sonst üblich, dem Leser viel theoretisches Hintergrundwissen mitzugeben, sondern begrenzen sich auf den Prozess, wie man vom Denken ins konkrete Handeln kommt.</p>
<p>Mit Hilfe des in der KraftBoxx vorhandenen „Stressradars“ kann zuerst die eigene Stresssituation reflektiert werden und danach geht es auch schon direkt weiter ins Tun. Hierfür wird in der KraftBoxx ein Analyse- und Aktionsblock mitgeliefert, mit dem man nach der anfänglichen Problemanalyse gleich einen eigenen Aktionsplan anfertigen kann. Zusätzlich können sich die Leser in einem kostenlosen Online-Bereich mit Gleichgesinnten austauschen und so auch über diesen Weg weitere Unterstützung erhalten.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Die KraftBoxx ist sehr leserfreundlich aufgemacht. Insbesondere Menschen, die cleveres Design und Ästhetik zu schätzen wissen, werden hieran ihre Freude haben. Die KraftBoxx ist streng handlungsorientiert konzipiert und dementsprechend sehr gut dafür geeignet, einen Impuls zum Handeln zu geben.</p>
<p>Sie ist aber nicht so sehr für diejenigen geeignet, die sich mehr Wissen zum Thema Stress aneignen wollen. Insgesamt ist es für jeden, der sich mit dem Thema Stressmanagement beschäftigt, eine angenehme Arbeitshilfe.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><strong><strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3000361472/zeitzuleben" target="_blank">„Kraftboxx” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3000361472/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>Vorlage: Tagebuch Clustering</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare + Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="125" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/clustering.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="clustering" title="clustering" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, ein Tagebuch (siehe auch unser Projekt: Tagebuch) zu führen und die eigenen Gefühle und Gedanken auszudrücken, um sich damit selbst zu entlasten und auch besser zu verstehen. Eine Möglichkeit ist das sogenannte Clustering, bei dem Sie Ihre Gedanken nicht als Fließtext, sondern als Menge von kleinen Kreisen aufs Papier bringen. [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="125" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/clustering.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="clustering" title="clustering" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, ein Tagebuch (siehe auch unser <a href="http://11593.cleverreach.de/f/21547/">Projekt: Tagebuch</a>) zu führen und die eigenen Gefühle und Gedanken auszudrücken, um sich damit selbst zu entlasten und auch besser zu verstehen.</p>
<p>Eine Möglichkeit ist das sogenannte <strong>Clustering,</strong> bei dem Sie Ihre Gedanken nicht als Fließtext, sondern als Menge von kleinen Kreisen aufs Papier bringen. Hier ein Beispiel:</p>
<p>Die Vorgehensweise dazu ist ganz einfach:</p>
<ol>
<li>Sie nehmen sich ein leeres Blatt Papier (oder unsere PDF-Vorlage unten).</li>
<li>Sie schreiben in die Mitte den zentralen Begriff, zu dem Sie Ihre Gedanken formulieren wollen. Oder, wenn Sie ein chronologisches Tagebuch schreiben, nehmen Sie das aktuelle Datum.</li>
<li>Sie umkreisen diesen Begriff.</li>
<li>Sie schreiben einfach nach Gefühl und aus Ihrer Intuition heraus weitere Begriffe aufs Papier, die mit dem Ursprungsbegriff zu tun haben, und umkreisen diese Begriffe wieder.</li>
<li>Dann verbinden Sie die Wortblasen, so dass eine Art assoziatives Netz von Wörtern entsteht.</li>
</ol>
<p>Schauen Sie sich doch mal <a href="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/projekt-tagebuch-clustering-beispiel.pdf" target="_blank">das Beispiel</a> an, dann bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie es funktioniert.</p>
<p>Oder nehmen Sie unsere PDF-Vorlage und beginnen Sie zu Übungszwecken Ihr eigenes Cluster zu einem der folgenden Themen:</p>
<ul>
<li>Tiere und was ich mit ihnen verbinde</li>
<li>Was fühle ich gerade so?</li>
<li>Dinge, die gut sind in meinem Leben</li>
<li>Dinge, die ich irgendwann mal ändern sollte</li>
</ul>
<p>Viel Spaß beim Ausprobieren.</p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Vorlage%20Clustering&file=2012%2F03%2Fprojekt-tagebuch-clustering.pdf">Clustering-Vorlage hier herunterladen</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft vorwegnehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="156" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/tagebuch-schreiben.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="tagebuch schreiben" title="tagebuch schreiben" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Dies ist ein Ausschnitt aus meinem neuen „Projekt: Tagebuch“, das Ende März oder im April startet. Sie lernen hier eine Übung kennen, die in meinem Leben kleine Wunder bewirkt hat. Es ist nur eine ganz kurze Übung. Unterschätzen Sie deswegen nicht ihre Wirkung. Probieren Sie die Übung mal über einen Zeitraum von 7 bis 14 [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="156" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/tagebuch-schreiben.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="tagebuch schreiben" title="tagebuch schreiben" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Dies ist ein Ausschnitt aus meinem neuen <a href="http://11593.cleverreach.de/f/21547/">„Projekt: Tagebuch“</a>, das Ende März oder im April startet. Sie lernen hier eine Übung kennen, die in meinem Leben kleine Wunder bewirkt hat.</p>
<p>Es ist nur eine ganz kurze Übung. Unterschätzen Sie deswegen nicht ihre Wirkung. Probieren Sie die Übung mal über einen Zeitraum von 7 bis 14 Tagen und dann werden Sie wissen, was ich meine.</p>
<p>So&#8230; und hier beginnt der Ausschnitt aus dem Tagebuch-Projekt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zaubern.</p>
<hr style="height: 1px;" />
<h2><strong>Übung: Ein bisschen zaubern …</strong></h2>
<p>Bevor wir mit der Übung starten, lassen Sie uns doch noch einmal kurz die letzten Kurstage Revue passieren. Sie schreiben jetzt schon seit einigen Wochen jeden Tag über Ihr Leben, Ihre Gedanken und Ihre Gefühle. Und wenn Sie sich so einigermaßen an die Übungs-Anleitungen gehalten haben, dann</p>
<ul>
<li>kennen und verstehen Sie sich selbst schon wesentlich besser,</li>
<li>Sie können sich selbst in Ihrer Einmaligkeit noch besser annehmen</li>
<li>und Sie wissen auch noch mehr, was Sie brauchen und wohin Sie wollen.</li>
</ul>
<p>Und jetzt sind Sie einigermaßen warm, was das Schreiben und den ganzen Tagebuch-Prozess angeht. Jetzt können Sie sich auch an die fortgeschrittenen Themen wagen.</p>
<p>Bisher haben Sie zu dem geschrieben, was ist oder was war. Darum geht es ja auch hier. Hinschauen, was so passiert, was ich dazu denke und fühle. Und durch dieses Hinschauen und Aufschreiben löst sich ganz viel. Wir verstehen uns selbst und unsere Umgebung dadurch besser. Und wir werden entspannter.</p>
<h2><strong>Einen guten nächsten Tag beschreiben </strong></h2>
<p>Jetzt lösen Sie sich vom Gestern und Heute und schauen mal auf das Morgen. Und damit meine ich genau den nächsten Tag.</p>
<p>Zusätzlich zu Ihren Eintragungen für den heutigen Tag machen Sie noch einen Eintrag für morgen, indem Sie einen Tag beschreiben, so, wie Sie ihn gerne hätten. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie es funktioniert, aber dieses Vorwegnehmen des nächsten Tages macht es nach meiner Erfahrung wahrscheinlicher, dass Sie am nächsten Tag tatsächlich das bekommen, was Sie sich wünschen.</p>
<p>Natürlich nicht immer. Aber erstaunlich oft klappt es.</p>
<p>Konkret sieht das so aus: Wenn heute der 26.2.2012 ist (ist er bei mir zufällig gerade), dann schreiben Sie in Ihr chronologisches Tagebuch als Überschrift:</p>
<p><strong>Montag, der 27.2.2012</strong></p>
<p>Und dann schreiben Sie den Satzanfang: <strong>„Ich würde Folgendes bevorzugen:“</strong></p>
<p>Ergänzen Sie diesen Satzanfang dann einfach durch alles, was Sie am nächsten Tag gerne hätten. Also schreiben Sie einen Eintrag für den nächsten Tag, so, wie Sie sich wünschen würden, dass der nächste Tag passiert.</p>
<p>Ein Beispiel:</p>
<div class="box">
<p><strong>Montag, der 27.2.2012</strong></p>
<p>Ich würde Folgendes bevorzugen:</p>
<p>Das Treffen mit S. war ganz entspannt und nett. Wir haben uns außerordentlich gut unterhalten und das Zusammensein sehr genossen und dabei ganz die Zeit vergessen. Dabei hat geholfen, dass ich ihr gut zugehört habe und mit einer besonders offenen Einstellung an das Gespräch herangegangen bin. Ja, wir sollten uns öfter treffen.</p>
<p>Ich war sowieso gut drauf und den ganzen Tag energiegeladen. Meine Ernährungsumstellung bringt mir neue Energie und ich fühle mich vitaler und lebendiger. Gut, dass ich das so konsequent durchhalte. Dabei hilft mir auch, dass mein Handy alle zwei Stunden piept und mich daran erinnert, warum ich das Ganze mache.</p>
<p>Die kniffelige Situation mit meinem Chef habe ich heute gut gelöst. Ich bin im Kontakt mit ihm ganz ruhig und bestimmt geblieben und habe ihm gesagt, dass wir entweder den Zeitplan für das neue Projekt verändern müssen oder dass ich eine Aushilfe brauche. Er hat das verstanden und entscheidet sich jetzt bis Mittwoch, was die bessere Lösung ist.</p>
<p>Es ist ein guter Tag.</p>
</div>
<p>So in dieser Art könnte ein Tagebuch-Eintrag für den nächsten Tag aussehen. Sie skizzieren, wie Sie es gerne hätten.</p>
<h2><strong>Seien Sie „prozessorientiert“</strong></h2>
<p>Beim Formulieren des nächsten Tages hilft es, wenn Sie sich am Anfang nicht zu weit vom Realistischen entfernen. Sie müssen also schon daran glauben, dass es so werden kann, wie Sie es aufgeschrieben haben.</p>
<p>Also nicht so etwas schreiben wie: „Seit heute bin ich Millionär.“ Oder: „Heute habe ich meinen Traumprinzen getroffen.“ Wenn Sie größere Träume oder Wünsche haben, dann gehen Sie lieber „prozessorientiert“ an Ihre Tagebuch-Einträge heran.</p>
<p>Prozessorientiert meint Folgendes: Statt den Endzustand zu beschreiben, beschreiben Sie eher eine hilfreiche Einstellung und hilfreiches Verhalten, das bei konsequenter Anwendung zu dem gewünschten Endzustand führen könnte.</p>
<p>Statt „Ich bin seit heute Millionär“ schreiben Sie lieber: „Ich bin heute ganz wach und auf der Suche nach Chancen gewesen und ich habe mich heute in meinem Business wieder richtig angestrengt.“</p>
<p>Oder statt „Habe heute meinen Traumprinzen getroffen“ schreiben Sie: „Ich war heute im Supermarkt und nachmittags im Café sehr offen und habe gezielt das Gespräch mit mir fremden Menschen gesucht.“</p>
<p>Es geht hier darum, möglichst Dinge im Tagebuch vorwegzunehmen, über die Sie einigermaßen Kontrolle haben. Und Sie können zum Beispiel nicht kontrollieren, was andere Menschen tun und denken. Aber auf Ihr eigenes Verhalten und Ihre Einstellung haben Sie ein gewisses Maß an Einfluss. Und hier setzen Sie an.</p>
<h2><strong>Auch WIE Sie es tun, ist wichtig</strong></h2>
<p>Seien Sie bei Ihrer Beschreibung für morgen bitte nicht nur prozessorientiert, sondern auch „aktionsorientiert“. Schreiben Sie also bitte auch auf, wie Sie es ganz konkret und im Detail anstellen werden, dass es so kommt, wie Sie es sich wünschen.</p>
<p>Schreiben Sie also nicht nur „Ich bleibe bei meinem Chef ganz ruhig“, sondern schreiben Sie: „Ich bleibe bei meinem Chef ganz ruhig, indem ich zuerst mal einen tiefen Atemzug nehme und mir klarmache, dass mein Chef auch nur ein Mensch ist und Stress hat.“</p>
<p>Wenn Sie sich klarmachen, wie genau Sie es erreichen, was Sie sich wünschen, erhöhen Sie noch einmal die Wahrscheinlichkeit, dass es kommt, wie es kommen soll. Das ist ein bisschen wie Mentaltraining.</p>
<h2><strong>Vorsicht, Falle</strong></h2>
<p>Dieses Vorwegnehmen des nächsten Tages kann viel Spaß machen, besonders wenn Sie die ersten, vorsichtigen Veränderungen bemerken. Wenn Sie also merken, dass es funktioniert.</p>
<p>Allerdings gibt es bei dieser Tagebuch-Technik auch eine Stolperfalle. Diese Falle heißt: „Enttäuschung“. Es wird immer wieder Tage geben, wo die Realität nicht ganz in Übereinstimmung mit Ihrer Wunschvorstellung aus Ihrem Tagebuch ist. Und damit muss man dann sehr gelassen und entspannt umgehen, sonst ist man die ganze Zeit enttäuscht und hört schnell wieder auf mit dieser wertvollen Technik.</p>
<p>Was Sie in Ihrem Eintrag für den nächsten Tag formulieren, ist sozusagen ein Vorschlag, wie es sein könnte. Deswegen schreiben Sie auch vor Ihren Eintrag:</p>
<p>„Ich würde Folgendes bevorzugen:“</p>
<p>Sie drücken damit eine Präferenz aus. Und gleichzeitig sagen Sie damit aber auch: „Und wenn es anders kommt, komme ich auch damit klar.“</p>
<p>Formulieren Sie Ihren Wunsch und nehmen Sie ihn aber gleichzeitig nicht zu ernst. Und wenn es anders kommt, sagen Sie sich:</p>
<ul>
<li>Wer weiß, wozu es gut war, dass es anders gekommen ist.</li>
<li>Vielleicht war nicht der richtige Zeitpunkt dafür.</li>
<li>Vielleicht bin ich hier auch innerlich zwiegespalten, weil ich es will, aber auf einer anderen Ebene auch nicht will. (Vielleicht überlegen Sie hier, was Ihr innerer Widerspruch sein könnte.)</li>
<li>Vielleicht bin ich noch nicht so weit. (Hier können Sie dann überlegen, was genau Ihnen noch fehlt.)</li>
<li>Vielleicht fehlt mir noch eine Fähigkeit, damit es so kommen kann, wie ich es mir wünsche. (Hier können Sie dann überlegen, welche Fähigkeit Sie benötigen und wie Sie diese lernen können.)</li>
</ul>
<p>Sie sehen: Wenn es anders kommt, als Sie es im Tagebuch vorweggenommen haben, dann können Sie das als Ausgangspunkt benutzen, um über sich und Ihre Situation und Ihre Wachstumsmöglichkeiten nachzudenken.</p>
<p>Damit will ich sagen: Selbst wenn es anders kommt, als Sie es bevorzugt hätten, ist es gut und nützlich, weil Sie daraus etwas lernen können.</p>
<p>Wenn Sie sich diese Einstellung zu eigen machen, können Sie im Leben nicht mehr verlieren. Egal ob es klappt, was Sie sich wünschen, oder nicht: Beides hat seine Vorteile. Im einen Fall bekommen Sie, was Sie wollen, und im anderen Fall lernen Sie etwas. Sie können also nicht scheitern. Ist das nicht großartig?</p>
<h2><strong>Triggerfragen</strong></h2>
<p>Wie Sie es aus dem Tagebuch-Projekt schon gewohnt sind, hier auch wieder ein paar Triggerfragen, mit denen Sie Ihrem „nächsten Tag“ auf die Spur kommen können:</p>
<ul>
<li>Wie wünsche ich mir den morgigen Tag?</li>
<li>Wie genau stelle ich es an, dass es kommt, wie ich es mir wünsche? Was hilft mir dabei?</li>
<li>Welche möglichen Probleme möchte ich morgen auf eine gute Art lösen und wie genau soll das aussehen? Was genau tue ich in welcher Situation?</li>
<li>Wenn sich morgen alles bestens entwickelt, was genau wird dann passieren?</li>
<li>Wie möchte ich mich morgen fühlen?</li>
<li>Wie möchte ich mich morgen verhalten?</li>
<li>Mit welcher Einstellung möchte ich morgen durch den Tag gehen?</li>
</ul>
<p>Mit diesen Fragen kommen Sie relativ schnell zu einem guten morgigen Tag.</p>
<h2><strong>Der Tag danach</strong></h2>
<p>Was machen Sie eigentlich mit dem Eintrag für den nächsten Tag, wenn der nächste Tag dann da ist? Also wenn Sie am 26.2. den Eintrag für den 27.2. geschrieben haben und einen Tag später ist dann der 27.2. und Sie sitzen vor Ihrer Beschreibung, die Sie gestern geschrieben haben?</p>
<p>Dann gehen Sie wie folgt vor: Wenn Sie Glück haben, ist alles so gekommen, wie Sie sich das gewünscht haben. Dann lassen Sie den Eintrag einfach so stehen und ergänzen den Tagebuch-Eintrag vielleicht noch um zusätzliche Gedanken zum Tag.</p>
<p>Wenn alles doch ganz anders (noch besser oder nicht so gut) geworden ist, dann schreiben Sie den Eintrag einfach um und passen ihn an die Realität an.</p>
<p>Und dann schreiben Sie einen Eintrag für den kommenden Tag.</p>
<p>Soweit zur Theorie … jetzt sind Sie wieder dran:</p>
<h2><strong>Übung: Das Morgen vorwegnehmen</strong></h2>
<p>Ihre Übung für die nächsten 7–14 Tage:</p>
<ul>
<li>Schreiben Sie bitte jeden Tag für den jeweils nächsten Tag einen Eintrag, in dem Sie den nächsten Tag vorwegnehmen. Schreiben Sie auf, wie Sie den nächsten Tag bevorzugen würden. Nutzen Sie dazu die Triggerfragen.</li>
<li>Formulieren Sie die Beschreibung Ihres „nächsten Tags“ möglichst aktions- und prozessorientiert. Schreiben Sie also jeweils auf, wie Sie es genau anstellen, dass Sie bekommen, was Sie sich wünschen.</li>
<li>Gehen Sie entspannt damit um, wenn es anders kommt. Nutzen Sie Abweichungen von Ihrer Wunschvorstellung als Möglichkeit, dazuzulernen und sich selbst besser kennenzulernen.</li>
<li>Am jeweiligen Folgetag gleichen Sie Ihre Wunschvorstellung für den nächsten Tag dann mit der Realität ab, so dass der Eintrag die Wirklichkeit widerspiegelt.</li>
</ul>
<p>Das war die kleine Wunderübung. Probieren Sie sie bitte einmal aus und Sie werden erstaunt sein, was das mit Ihrem Leben macht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Knallvergnügt und naseweis</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/17898-knallvergnugt-und-naseweis/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=knallvergnugt-und-naseweis</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gedichte, Zitate und Gedanken, die Mut machen</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="100" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/03/knallvergnuegt-und-naseweis.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="knallvergnuegt und naseweis" title="knallvergnuegt und naseweis" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„Knallvergnügt und naseweis – Gedanken, die Mut machen“</strong> – herausgegeben von Andrea Langenbacher – Ostfildern: Grünewald Verlag, 2011 – 128 S. – ISBN 978-3-7867-2893-1 – 12,90 €</p>
<p><a name="weiter"></a>Vor einiger Zeit habe ich schon den <a title="Alles geschenkt! (Adventskalender)" href="http://www.zeitzuleben.de/16572-alles-geschenkt-adventskalender/">Adventskalender „Alles geschenkt“</a> vom Grünewald Verlag hier bei Zeit zu leben besprochen. Und ich war ganz angetan von den schönen Gedichten und Gedanken, die man darin finden konnte. Und so war die Vorfreude auf dieses kleine Büchlein auch schon riesig, als ich es auf meinem Tisch liegen hatte.</p>
<p>128 wertvolle Seiten findet man in „Knallvergnügt und naseweis“. Geschmückt mit schönen und inspirierenden Bildern ist das Buch ein abwechslungsreicher und unterhaltsamer Mix aus Gedichten, Geschichten, Zitaten und Gedanken. Unterteilt in die 3 Kapitel „Vergnügt, am Leben zu sein“, „Neugierig und naseweis“ und „Aus dem Staunen nicht herauskommen“ findet man Texte von literarischen Größen wie Joachim Ringelnatz, Rainer Maria Rilke, Antoine de Saint-Exupéry oder Fjodor Dostojewski. Aber auch inspirierende Geschichten und Weisheiten aus anderen Kulturen oder von etwas unbekannteren Dichtern und Denkern sind vertreten.</p>
<p>So ganz viel gibt es zu diesem Buch gar nicht zu sagen. Es ist einfach schön. Tatsächlich hat es mich dazu gebracht, in den letzten Wochen jeden Tag eine E-Mail mit einem Gedicht oder einem Zitat an meine Schwester zu schicken. So konnte ich nicht nur mich an diesem Buch erfreuen, sondern auch meiner Schwester jeden Tag ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Das können die Texte nämlich: fröhlich und optimistisch stimmen, Mut machen und verzaubern. Volle Punktzahl und eine klare Empfehlung an alle, die sich oder jemand anderen mal wieder mit etwas Poesie beschenken möchten.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><strong><strong> </strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3786728933/zeitzuleben" target="_blank">„Knallvergnügt und naseweis” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3786728933/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewaltfreie Kommunikation</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/17813-gewaltfreie-kommunikation/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gewaltfreie-kommunikation</link>
		<comments>http://www.zeitzuleben.de/17813-gewaltfreie-kommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela Dietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzuleben.de/?p=17813</guid>
		<description><![CDATA[<img width="220" height="190" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/gewaltfreie-kommunikation1.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="gewaltfreie kommunikation" title="gewaltfreie kommunikation" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Die Antwort auf die Frage nach der Ursache von Gewalt liegt in der Art und Weise, wie wir gelernt haben zu denken, zu kommunizieren und mit Macht umzugehen.“ – Marshall B. Rosenberg Was ist Gewaltfreie Kommunikation? „Hast Du schon einmal etwas von Gewaltfreier Kommunikation gehört?“ – „Na, das brauche ich nicht, denn gewalttätig bin ich [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="190" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/gewaltfreie-kommunikation1.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="gewaltfreie kommunikation" title="gewaltfreie kommunikation" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><!-- show-thumb --></p>
<blockquote><p><strong>„Die Antwort auf die Frage nach der Ursache von Gewalt liegt in der Art und Weise, wie wir gelernt haben zu denken, zu kommunizieren und mit Macht umzugehen.“ </strong></p>
<p><strong> </strong>– Marshall B. Rosenberg</p></blockquote>
<h2><strong>Was ist Gewaltfreie Kommunikation?</strong></h2>
<p>„Hast Du schon einmal etwas von Gewaltfreier Kommunikation gehört?“ – „Na, das brauche ich nicht, denn gewalttätig bin ich sicher nicht.“ Das ist eine Antwort, die zunächst manch einer zu hören bekommt, wenn er/sie diese Frage jemandem stellt.</p>
<p>Der Begriff wurde vor mehr als 40 Jahren von Dr. Marshall B. Rosenberg geprägt, auch in Anlehnung an den gewaltfreien Widerstand Mahatma Gandhis.</p>
<p>Viele TrainerkollegInnen und ich nennen die GFK auch „Wertschätzende und klare“, „Verbindende“ oder „Lebensdienliche Kommunikation“.</p>
<p>Die Gewaltfreie Kommunikation ist eine Art der Kommunikation, Konfliktlösung und Lebenshaltung.</p>
<p>Unter Gewalt verstehen wir in der GFK jede Form des Denkens und Sprechens, welche moralische Urteile enthält (gut und böse, richtig und falsch, kompetent und inkompetent), oder wenn man sich um die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse kümmert, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer zu nehmen.</p>
<p>Gewalt entsteht, wenn wir glauben, dass unsere Gefühle durch das Verhalten anderer verursacht werden und nicht durch etwas, was in uns selbst liegt – nämlich unsere Bedürfnisse (unten mehr dazu).</p>
<p>Eine Form von Gewalt ist weit verbreitet: „Gewalt gegen uns selbst“ – immer dann, wenn wir unsere Bedürfnisse nicht wahrnehmen bzw. über diese hinweggehen, statt uns dafür einzusetzen, glücklich zu leben.</p>
<p>Im Internet können Sie die GFK auch unter dem Stichwort „Giraffensprache“ finden, denn Marshall B. Rosenberg wählte für die innere Haltung und die Sprache, die diese Haltung unterstützt, die Giraffe als Symbol. Die Giraffe ist das Landlebewesen mit dem größten Herzen und repräsentiert die Haltung und Sprache des Herzens.</p>
<p>Als Symbol für eine Haltung und Sprache, die nicht gewaltfrei ist, sondern mit Vorwürfen, Druck, Schuld, Forderungen agiert, verwendet die GFK den Wolf, im internationalen Kontext den „jackal“ – den Schakal.</p>
<p><a name="weiter"></a>Grundvoraussetzung für verbindende Kommunikation ist nach Marshall B. Rosenberg die Empathie. Um Empathie (Einfühlung) sowohl für mich selbst als auch für andere entwickeln zu können, brauchen wir eine andere Sprache. Die Sprache, mit der die meisten von uns aufgewachsen sind, war die „Wolfssprache“, diese führt zu Trennung, Rückzug, Abbruch von Verbindungen, Abgetrenntsein von den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Die GFK hilft, sich ehrlich auszudrücken sowie empathisch zuzuhören, und dient dem Aufbau von gelingenden Beziehungen.</p>
<h2><strong>Wie funktioniert die Gewaltfreie Kommunikation? </strong></h2>
<p>Kern des Modells sind die menschlichen Bedürfnisse – sie sind unsere Lebensenergie.</p>
<p>Marshall B. Rosenbergs Aussage <strong>„Alles, was ein Mensch jemals tut (oder lässt), ist ein </strong><strong>Versuch,</strong><strong> sich mindestens ein Bedürfnis zu erfüllen“ </strong>ist eine Grundannahme der GFK.</p>
<p>Sind die Bedürfnisse, die uns im Moment wichtig sind, erfüllt, empfinden wir Gefühle wie: erfreut, kraftvoll, begeistert, dankbar, lebendig, motiviert, entspannt, verliebt, zuversichtlich …</p>
<p>Ist hingegen ein uns momentan wichtiges Bedürfnis nicht erfüllt, sind wir z. B. besorgt, ängstlich, angespannt, genervt, frustriert, verwirrt, überlastet, unzufrieden, sauer, ratlos …</p>
<p>Wenn Sie nun wissen, dass Ihre Gefühle aus erfüllten bzw. unerfüllten Bedürfnissen resultieren, haben Sie die Möglichkeit, in sich hineinzuspüren, welches Bedürfnis gerade „hungrig“ ist, also was Sie gerade am meisten brauchen. Finden Sie es heraus, können Sie Ihr Leben weiterhin aktiv selbst in die Hand nehmen, indem Sie andere z. B. fragen, ob sie bereit sind, Ihnen heute Abend bei XY zu helfen, oder ob Freund/Kollege X bereit ist, Ihnen 5 Minuten zuzuhören, um Ihnen dann Feedback zu Ihren Gedanken zu geben …</p>
<p>Sie formulieren also eine Bitte, die Ihr Bedürfnis erfüllen soll. Auf diesem Weg kümmern Sie sich selbst darum, wieder glücklicher und zufriedener durchs Leben zu gehen. Sie übernehmen die Verantwortung für Ihre Gefühle.</p>
<p>Denke ich so etwas wie „Du bist schuld …“ oder „Die sind schuld, dass es mir jetzt so elend geht“, gebe ich meine Chance, selbst etwas zu verändern, an den anderen ab. Solange der/die sich nicht ändert, werde ich mich wohl noch öfter oder länger „unglücklich“ oder „genervt“ fühlen.</p>
<p>Ein Beispiel dazu:</p>
<p><em>„Ich bin</em><em> genervt, </em><em>weil Du</em><em> mir schon wieder nichts von dem Termin gesagt hast!“</em></p>
<p>Wir sind es gewohnt, die anderen für unsere Gefühle verantwortlich zu machen.</p>
<p>Ein Anliegen der Gewaltfreien Kommunikation ist es, ein anderes Bewusstsein von Verantwortung für unsere Gefühle zu fördern.</p>
<p>Als Folge davon beginnen wir, anders zu denken und miteinander zu reden:</p>
<p><em>„Ich bin</em><em> genervt, </em><em>weil ich</em><em> meine Zeit sinnvoll planen möchte.“</em></p>
<p>Bei diesem Satz erkennt man: Die Ursache für meine Gefühle liegt in mir. Es geht um meine Bedürfnisse.</p>
<p>Um aus unseren bisherigen Sprachgewohnheiten (Vorwürfe machen, moralisieren, fordern, beschuldigen) auszusteigen, gibt es in der GFK 4 essentielle Schritte:</p>
<h3><strong>Die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation</strong></h3>
<ol>
<li> wertfreies Wahrnehmen/Beobachten: Zahlen, Daten, Fakten</li>
<li> Gefühle wahrnehmen/benennen</li>
<li> Bedürfnisse wahrnehmen/benennen</li>
<li> Bitte zur Erfüllung des Bedürfnisses äußern</li>
</ol>
<p>Diese Schritte verwenden wir</p>
<p>a)	als Selbstmitteilung</p>
<p>b)	als Einfühlung in mein Gegenüber – wie geht es ihr/ihm, was ist ihr/ihm wichtig?</p>
<p>Mit der <strong>Selbstmitteilung</strong> äußern wir unsere Wahrnehmung, wie es in uns selbst gerade aussieht und was wir gerne hätten. Mit der <strong>Einfühlung in den anderen </strong>versuchen wir, Gefühle und Bedürfnisse unseres Gesprächspartners zu benennen. Wir wollen verstehen, wie seine Welt gerade aussieht. Beides kann in der Stille gemacht werden und führt dennoch zu Veränderungen.</p>
<p>Im Prozess der Gewaltfreien Kommunikation wechseln wir zwischen Aufrichtigkeit und mitfühlendem Verständnis. Auf dieser Basis ist kooperatives Verhalten wahrscheinlich.</p>
<p>Die 4 Schritte der GFK hören sich zusammen etwa so an:</p>
<p>„Wenn ich a sehe, fühle ich b, weil ich c brauche. Bist Du bereit, mir d zu geben?“</p>
<h3><strong>Das Gefühl von Ärger</strong></h3>
<p>Tagtäglich durchlebt jeder von uns viele Facetten von Empfindungen und wir stoßen im Zusammenleben mit anderen Menschen (also tagtäglich) auf Gefühle. Im Falle von Ärger, Zorn oder Wut haben wir oft nur zwei Verhaltensweisen entwickelt: „Rückzug und Schweigen“ bedeutet Herunterschlucken der eigenen Anliegen oder „Angriff und Rechtfertigung“, was meistens laut und im Streit endet. Für beide Reaktionsweisen zahlen wir auf Dauer einen hohen Preis. Wir verlieren den Kontakt zu unseren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen, zu unseren Partnern, Kindern oder Kollegen und weiterer unproduktiver Umgang mit Konflikten ist vorprogrammiert. Einen anderen Weg bietet die GFK: Ein produktiver Umgang mit Gefühlen, z. B. mit Ärger, bedeutet, Gefühle bewusst wahrzunehmen, ja zu würdigen, statt sie wegzudrücken oder die Energie gegen sich selbst bzw. andere zu richten.</p>
<p><strong>Ein Beispiel für SIE:</strong></p>
<ul>
<li>Über was oder wen haben Sie sich in den letzten Tagen geärgert?</li>
</ul>
<ul>
<li>Was denken Sie, wenn Sie sich ärgern? Was denken Sie über die andere Person oder vielleicht auch über sich selbst?</li>
<li>Urteilen Sie über die/den anderen: „Der/die sollte oder müsste … hätte lieber …“ oder „Wenn er/sie nur so und so wäre …“?</li>
<li>Oder denken Sie für sich: „Der/die ist egoistisch, arrogant, unsensibel – ein Holzklotz!“?</li>
<li>Geben Sie Ihrem Ärger Raum und „hören“ Sie Ihren Gedanken dabei zu.</li>
</ul>
<ul>
<li>Finden Sie jetzt heraus, was unter diesen Gedanken und Urteilen liegt, denn Sie wissen ja bereits: Der eigentliche Grund Ihres Missmuts ist nicht der andere, sondern es sind Ihre unerfüllten Bedürfnisse! Lauschen Sie in sich hinein, entdecken Sie sich wieder – verweilen Sie hier einen Moment und finden Sie heraus, worum es Ihnen geht. Sie werden bemerken, Ihre Gefühle verändern sich!</li>
<li>Hinter Ihrem Denken „Der ist so unsensibel“ steckt evtl. das Bedürfnis nach Einfühlung oder Rücksicht.</li>
<li>Oder hinter dem Gedanken „Die Kollegen sind so egoistisch“ steckt das Bedürfnis, einbezogen zu werden, das Bedürfnis nach Zusammenarbeit oder der Wunsch, dass auch Ihre Bedürfnisse zählen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Haben Sie Ihr Bedürfnis gefunden, überlegen Sie sich eine konkrete Bitte, die das Bedürfnis erfüllen würde, z. B. einbezogen zu sein: „Ich möchte ab nächsten Montag bei Eurem neuen Projekt mitarbeiten, ist das okay für Euch?“ oder: „Sagt Ihr mir Bescheid, wenn Ihr heute zum Mittagessen geht, ich möchte mit Euch gemeinsam essen – einverstanden?“ oder: „Sagt mir bitte, was Ihr braucht, damit Ihr mich mit Freude beim nächsten Projekt dabeihabt?“</li>
</ul>
<h2><strong>Was sind die Stolperfallen bei der Gewaltfreien Kommunikation?</strong></h2>
<p>Um tatsächlich Veränderungen im Denken und in der Kommunikation zu erreichen, braucht es Klarheit und Übung zu bestimmten Schlüsselunterscheidungen, die im Seminar und in den Büchern von Marshall B. Rosenberg erklärt werden, z. B.</p>
<p><strong> </strong></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Giraffenhaltung</strong></td>
<td><strong>–</strong></td>
<td><strong>Wolfshaltung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Wahrnehmung</td>
<td>–</td>
<td>Kopfkino, Interpretation, Wertungen</td>
</tr>
<tr>
<td>Gefühle</td>
<td>–</td>
<td>Gedanken, Urteile, Unterstellungen</td>
</tr>
<tr>
<td>Bedürfnisse</td>
<td>–</td>
<td>Strategien</td>
</tr>
<tr>
<td>Bitten</td>
<td>–</td>
<td>Forderungen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jeder braucht eigene Strategien, um in Bruchteilen einer Sekunde die Achtsamkeit zu haben, anderen aus einer bewusst gewählten Energie zu begegnen!</p>
<p>Als „Wolf“ richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das, was eine Person in unseren Augen „ist“: großzügig, unzuverlässig, egoistisch, genial. Wölfe glauben zu wissen, was richtig oder falsch ist, und glauben, Recht zu haben!</p>
<p>Eine verbindende und somit gewaltfreie Sprache richtet die Aufmerksamkeit auf Bedürfnisse und Werte: Was brauche ich gerade, was ist mir wichtig, was braucht mein Gegenüber, was ist ihm/ihr wichtig?</p>
<p>Bin ich aus Gewohnheit wieder in der Wolfswelt gelandet, kann ich jederzeit wieder zur Giraffenhaltung zurückkommen, nur muss ich es eben zuerst bemerken!</p>
<p>Der unausweichlich wichtigste erste Schritt ist, dass wir mit unseren eigenen Absichten und Bedürfnissen in Verbindung kommen. Es erfordert also den Mut, sich verletzlich zu zeigen.</p>
<h2><strong>Wann ist die Gewaltfreie Kommunikation sinnvoll?</strong></h2>
<p>Wofür die GFK-Sprache sicher nicht dient, sind Alltagssituationen, in denen wir miteinander sprechen, ohne dass ein Konflikt oder ein Missverständnis vorliegt. Die 4 Schritte dienen dazu, in Konfliktsituationen neue Sprachmöglichkeiten zur Verfügung zu haben und zur Selbstklärung mit sich in Verbindung zu kommen.</p>
<p>Sinnvoll ist es, meiner Erfahrung nach, die Haltung verinnerlicht zu haben, um bemerken zu können, was Marshall B. Rosenberg so ausdrückt:</p>
<p>„Was immer wir tun, es ist das Schönste und Beste, was uns im Moment zur Verfügung steht, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen.“</p>
<p>Menschen tun, was sie tun, weil sie sich Bedürfnisse erfüllen wollen. Auch wenn das manchmal sehr tragische Verhaltensweisen sind, die wir nicht gutheißen, möchte die GFK zunächst verstehen: „Connection before correction.“</p>
<p><strong>GFK fördert </strong></p>
<ul>
<li>klare Verständigung</li>
<li>die Selbstklärung oder Selbstreflexion</li>
<li>die 100%ige Selbstverantwortung aller</li>
<li>offene Begegnungen</li>
<li>verstehen und verstanden werden</li>
<li>nachhaltige Konfliktklärungen</li>
<li>einen respektvolleren Umgang (unter Kollegen, Partnern, Schülern, Lehrern etc.)</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>GFK schafft tiefe, ehrliche und lebendige Beziehungen</strong></h3>
<p>In Unternehmen, egal ob klein, mittelständisch oder Dax-notiert, führt die Einführung des Rosenberg-Modells zu deutlichen Steigerungen in der Mitarbeiterzufriedenheit, Gespräche werden prägnanter, Umsetzungen konkreter geplant, Projekte effizienter durchgeführt.</p>
<p>In Familien sowie für Partnerschaften werden Sie viel mehr voneinander erfahren, wenn Sie zunächst zuhören und danach zuhören und noch einmal nachfragen, um wirklich zu verstehen, anstatt vorschnell mit einem „Aber“ zu reagieren und damit einen offenen Austausch zu beenden. In einem „Ja, aber“-Streitgespräch, in dem es jedem nur darum geht, den eigenen Standpunkt darzustellen oder Recht haben zu wollen, entsteht nur selten Verständigung und Verbindung.</p>
<p>Es braucht zum einen Zeit und Übung, die GFK zu verinnerlichen, und zum anderen braucht es Zeit und bewusste Achtsamkeit, den jeweils anderen zu verstehen und selbst verstanden zu werden. Aber es lohnt sich!</p>
<h3><strong>Fazit – intensiver leben!</strong></h3>
<p>Lernen Sie, die Botschaft hinter den Worten zu hören, die Bedürfnisse, um die es Ihrem Gegenüber geht, die es nur nicht ausdrücken kann, weil es das nicht gelernt oder wieder verlernt hat (so ging es mir selbst auch).</p>
<p>Durch empathisches Zuhören und Aufrichtigkeit, ohne zu verletzen, ernten Sie neben lebendigen Beziehungen Wertschätzung, intensive Lebensfreude und Erfolg – privat wie beruflich! Sowohl viele Kunden, Mitarbeiter, Chefs als auch SchülerInnen, KollegInnen und Partner oder Kinder profitieren von dieser Art der Kommunikation und Haltung!</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>7 Gewohnheiten, die Ihr Leben verbessern</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="280" height="159" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/apfel-essen.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="apfel essen" title="apfel essen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Vielleicht erinnern Sie sich noch an unseren Gewohnheiten-Kurs aus dem letzten Jahr. Das Fundament dieses Kurses war: Jeder Erfolg in unserem Leben speist sich im Prinzip aus vielen kleinen Gewohnheiten. Es sind also selten die großen, einmaligen Taten, die uns im Leben wirksam, erfolgreich und glücklich machen. Es sind eher unsere Gewohnheiten, also die Dinge, [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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Vielleicht erinnern Sie sich noch an unseren <a href="http://www.zeitzuleben.de/selbstlernkurse/gewohnheiten-aktion/?adcode=beitrag">Gewohnheiten-Kurs</a> aus dem letzten Jahr. Das Fundament dieses Kurses war: Jeder Erfolg in unserem Leben speist sich im Prinzip aus vielen kleinen Gewohnheiten. Es sind also selten die großen, einmaligen Taten, die uns im Leben wirksam, erfolgreich und glücklich machen. Es sind eher unsere Gewohnheiten, also die Dinge, die wir immer wieder und wieder ganz automatisch tun. Deswegen ist auch ein guter Weg zu mehr Glück, Zufriedenheit und Erfolg, erfolgreiche Gewohnheiten aufzubauen.</p>
<p>Wie Sie Gewohnheiten aufbauen, das kann man <a href="http://www.zeitzuleben.de/selbstlernkurse/gewohnheiten-aktion/?adcode=beitrag">in unserem Kurs</a> dazu lernen. Hier in diesem Beitrag geht es deswegen auch nicht um das „Wie“, sondern um das „Was“.</p>
<p>Es geht also um die Frage: Welche Gewohnheiten würden denn mein Leben verbessern? Und auf diese Frage möchte ich Ihnen hier 7 mögliche Antworten liefern.</p>
<p>Also … was sind denn Tätigkeiten, die täglich getan Ihr Leben deutlich verbessern würden? Fangen wir doch mit etwas Einfachem an.</p>
<h2><strong>Gewohnheit 1: Täglich 5 Minuten in einem inspirierenden Buch lesen</strong></h2>
<p>Ich weiß nicht, ob es Bücher gibt, die Sie immer wieder in eine gute Stimmung versetzen, die Ihren Geist aufrichten oder die Sie zu Höherem inspirieren. Ich habe ein paar dieser Bücher, die mein Herz berühren oder meine Gedanken und Gefühle immer wieder in eine gute Richtung lenken.</p>
<p>Was würde passieren, wenn Sie jeden Tag 5 Minuten in so einem Buch lesen würden? Falls Sie an etwas Höheres glauben, kann das auch das Leitbuch der Religion Ihrer Wahl sein, also der Koran, der Talmud oder die Bibel. Ich persönlich mag inspirierende Sachbücher, aber auch Geschichten, wie zum Beispiel „Der Alchimist“ oder „Dienstags bei Morrie“.</p>
<p>Und wenn Sie es sich angewöhnen, jeden Tag ein paar Seiten in so einem inspirierenden Buch zu lesen, dann hinterlässt das – wie jede Gewohnheit – Spuren in Ihrem Leben.</p>
<h2><strong>Gewohnheit 2: Täglich einmal (ersatzweise) ein Stück Obst oder Gemüse essen </strong></h2>
<p>Obst essen. Hallo!? Jetzt werden Sie vielleicht sagen: Mach ich doch eh schon … aber ich meine das hier noch ein bisschen anders. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe so bestimmte ungesunde Routinen, wo ich merke, dass ich irgendwelchen Quatsch in mich reinstopfe. Und zwar meistens immer in der gleichen Situation. Zum Beispiel Chips vor dem Fernseher. Nach dem Essen noch zwingend etwas Süßes. Oder am Bahnhof auf dem Weg zur Arbeit immer noch einen Schokoriegel kaufen. Ich rede also von den Situationen, wo Sie gewohnheitsmäßig etwas Ungesundes essen.</p>
<p>Wie wäre es hier, wenn Sie diese bestehende Gewohnheit durch eine bessere ersetzen? Also statt der Chips essen Sie in der Situation einen Apfel oder eine Mohrrübe. Oder eine Quarkspeise. Oder einen Joghurt. Ist natürlich nicht das Gleiche. Und es erfordert vielleicht auch am Anfang ein bisschen Willenskraft.</p>
<p>Aber es ist wesentlich einfacher, ein Lebensmittel durch ein anderes zu ersetzen, als zu sagen: Ich esse abends vor dem Fernseher gar nichts mehr.</p>
<h2><strong>Gewohnheit 3: Jeden Tag aufschreiben, wofür man heute dankbar sein konnte</strong></h2>
<p>Diese Übung – täglich gewohnheitsmäßig getan – kann Ihr Leben dramatisch verändern. Setzen Sie sich jeden Abend hin und überlegen Sie sich bitte:</p>
<ul>
<li>Was gibt es alles grundsätzlich Gutes in Ihrem Leben?</li>
<li>Was ist Ihnen heute alles Schönes passiert?</li>
<li>Wo haben Sie es besser als viele andere Menschen?</li>
<li>Wo hätte etwas noch deutlich schlimmer sein können?</li>
</ul>
<p>Wenn Sie jeden Tag Antworten auf diese Fragen suchen und finden, dann verschiebt sich Ihr gedanklicher Fokus bald in eine Richtung, die uns Menschen guttut, denn Ihren Gedanken werden bald positive Gefühle von Dankbarkeit und Hoffnung folgen.</p>
<p>Am wirkungsvollsten ist diese Übung übrigens, wenn Sie sie wirklich schriftlich machen, weil Sie beim Schreiben wesentlich konzentrierter bei der Sache sind. Und es macht nichts, wenn Sie jeden Tag das Gleiche schreiben.</p>
<h2><strong>Gewohnheit 4: Jeden Tag aufschreiben, was man gut gemacht hat und was man an sich mag</strong></h2>
<p>Und wenn Sie schon einmal beim Aufschreiben sind. Schreiben Sie doch auch gleich auf, was Sie selbst heute gut gemacht haben und was Sie an sich selbst mögen. Diese Übung ist sehr gut für Ihr Selbstvertrauen und für Ihr Selbstwertgefühl. Vielen Menschen fällt es am Anfang noch schwer, Dinge zu finden, die sie gut gemacht haben und die sie an sich gut finden. Hier hilft es, wenn Sie zuerst sehr klein denken und auch die Dinge aufschreiben, die Sie eigentlich für selbstverständlich halten. Denn was für uns selbstverständlich ist, ist es für andere noch lange nicht. Und unsere größten Stärken sind oft meist genau die Dinge, die wir bei uns selbst gar nicht mehr für erwähnenswert halten.</p>
<p>Schreiben Sie jeden Tag so eine Liste mit Ihren kleinen und großen Erfolgen und mit Ihren positiven Eigenschaften, Ihren Stärken und Ihren Fähigkeiten. Und wenn Sie das jeden Tag machen, wird auch das positive Spuren in Ihren Gefühlen und in Ihrem Selbstbild hinterlassen.</p>
<p>Versuchen Sie es einmal für 30 Tage und Sie werden begeistert sein.</p>
<h2><strong>Gewohnheit 5: Jeden Tag 3–5 Minuten Gymnastik machen</strong></h2>
<p>Okay, hier bitte nicht mit den Augen rollen. Ich bin mir sicher, dass Sie das wahrscheinlich schon 10-mal angefangen und 11-mal wieder aufgehört haben. Der Trick hierbei ist, mit Übungen anzufangen, die einfach sind und Spaß machen. Ich zum Beispiel mache jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen mein 10-minütiges Stretching-Programm, um die Anspannung der Nacht aus meinen Muskeln zu vertreiben. Sehr empfehlenswert.</p>
<p>Was sind Übungen, die Ihnen guttun und die Sie tun könnten? Vielleicht etwas mit einem Gummiband? Oder ein bisschen Yoga? Oder einfach 3 Minuten auf der Stelle laufen?</p>
<p>Bewegung, Sport und Gymnastik, jeden Tag ein bisschen praktiziert, hält Sie jung und in Form.</p>
<p>Und wir haben ja nur diesen einen Körper. O. k., das war jetzt ein bisschen moralisch. Sorry <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2><strong>Gewohnheit 6: Jeden Tag 5 Minuten meditieren</strong></h2>
<p>Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist will bewegt werden. Oder in diesem Falle eher beruhigt. Und hier ist die Meditation die Methode unserer Wahl. Warum sich nicht jeden Tag für 5 Minuten hinsetzen und meditieren?</p>
<p>Die Möglichkeiten dazu sind endlos. Setzen Sie sich hin, schließen Sie die Augen und dann geben Sie Ihrem Geist etwas zu tun, damit er nicht mehr so viel denken muss.</p>
<ul>
<li>Zählen Sie zum Beispiel immer wieder und wieder von 1 bis 10.</li>
<li>Beobachten Sie Ihre Gedanken, so, als ob es Wolken wären, die am Himmel Ihres Geistes erscheinen und dann schnell am Horizont verschwinden.</li>
<li>Nutzen Sie das autogene Training und konzentrieren Sie Ihre Aufmerksamkeit nacheinander auf Ihre verschiedenen Gliedmaße.</li>
<li>Sagen Sie sich wieder und wieder ein Wort im Geiste, am besten ein Kunstwort, das für Sie keine Bedeutung hat (z. B. Alatron oder Bärimtratim).</li>
</ul>
<p>Regelmäßiges Meditieren hat nachgewiesenermaßen eine positive Auswirkung auf unser Herz- Kreislauf-System und wir werden entspannter und gelassener. Aber das passiert nur, wenn wir es regelmäßig machen, also als Gewohnheit eben.</p>
<h2><strong>Gewohnheit 7: Jeden Tag 5 Minuten aufräumen/für Ordnung sorgen.</strong></h2>
<p>Als wir das letzte Mal den Gewohnheiten-Kurs gemacht haben, hat sich ziemlich schnell eine große Gruppe zusammengefunden, die sich das Thema &#8220;Ordnung machen&#8221; auf die Fahne geschrieben hat. Und das ist ja auch nicht weiter erstaunlich. Wie schön ist es doch, wenn es zu Hause immer so aussieht, dass man jederzeit guten Gewissens spontanen Besuch empfangen kann. Ohne, dass man sich unwohl fühlt, weil hier und da noch irgendetwas herumfliegt? Oder wenn man einfach ganz schnell findet, was man sucht, weil der Schreibtisch im Büro jetzt nicht mehr mit dem Papierkram der letzten Monate vollgeladen ist, sondern eben diese Unterlagen jetzt vernünftig sortiert im Regal verschwunden sind?</p>
<p>Ja, Ordnung schaffen und halten macht den Großteil von uns Menschen zufrieden und glücklich. Was meinen Sie, wie würde es sich anfühlen, jeden Tag ein kleines bisschen aufzuräumen statt einmal wöchentlich gleich den großen Hausputz zu veranstalten?</p>
<p>So … das waren 7 Ideen für Gewohnheiten, die Ihr Leben bereichern, verschönern und verbessern können. Vielleicht ist ja eine Gewohnheit dabei, mit der Sie heute mal anfangen möchten? Lebensverbesserung ist manchmal einfach &#8230;</p>
<div class="box">
<form id="subscribe" style="clear: none;" action="http://newsletter.zeitzuleben.de/f/22983/wcs/" method="post">
<table border="0" cellspacing="10" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td colspan="2"><a name="verteiler"></a>Wenn Sie Lust haben, auch einmal eine erfolgsbringende Gewohnheit in Ihrem Leben zu etablieren, und das Ganze mal in einer Gruppe von hochmotivierten „Zeit zu leben“-Lesern ausprobieren möchten, dann tragen Sie sich doch hier <strong>kostenlos und unverbindlich</strong> in unseren Verteiler ein. Dann informieren wir Sie, wenn wir unseren Gewohnheiten-Kurs das nächste Mal starten …</td>
</tr>
<tr>
<td>Ihre E-Mail-Adresse*:</td>
<td>
<input id="text520868" type="text" name="email" /></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<input type="submit" value="Unverbindlich eintragen" />* Ihre Adresse geben wir <strong>selbstverständlich nicht</strong> an Dritte weiter!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
</div>
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		<title>Energie statt Stress (Dr. Sabine Schonert-Hirz)</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlen + Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was kann ich tun, wenn ich mal wieder voll im Stress bin? Wie gehe ich richtig mit Stress um? Wie kann ich einem Burnout vorbeugen? Auf diese Fragen gibt dieses Buch der Gesundheits- und Stressexpertin Dr. med. Sabine Schonert-Hirz aufschlussreich Antwort.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="152" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/energie-statt-stress.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="energie statt stress" title="energie statt stress" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„Energie statt Stress!“</strong> von Dr. med. Sabine Schonert-Hirz – München: Ariston Verlag, 2011 – 272 S. – ISBN 978-3-424-20038-6 – 16,99 €</p>
<p>Was kann ich tun, wenn ich mal wieder voll im Stress bin? Wie gehe ich richtig mit Stress um? Wie kann ich einem Burnout vorbeugen? <a name="weiter"></a>Auf diese Fragen gibt dieses Buch der Gesundheits- und Stressexpertin Dr. med. Sabine Schonert-Hirz aufschlussreich Antwort.</p>
<p>Die Autorin hat mir gleich zu Anfang einen Aha-Moment verschafft, indem sie gleich einmal mit dem negativen Bild aufräumt, welches mit dem Wort Stress verbunden wird. Denn Stress ist in erster Linie ein körperlicher Prozess, der uns in Handlungsbereitschaft versetzt. Stressreaktionen sind eine unserer lebensnotwendigen Funktionen, die noch aus der Urzeit stammen und unseren Vorfahren ihr Überleben gesichert haben. Um Probleme zu lösen, brauchen wir also ein gewisses Maß an Stress, denn Stress ist unser Antreiber. Daher ist Stress grundsätzlich erst einmal als etwas Positives zu betrachten. Dabei gilt die früher verwendete Einteilung zwischen positivem und negativem Stress als überholt, denn auch positiver Stress kann zu Überlastung führen. Es kommt also auf die richtige Intensität des Stresses sowie auf die Balance zwischen Stress und Entspannung an.</p>
<p>Um mit Stress gut zurechtzukommen ist es laut Sabine Schonert-Hirz erforderlich, ihn in Energie umzuwandeln und ihn so in eine für uns gute Bahn zu lenken. Wie man das genau tut, dafür bietet das Buch eine Menge Tipps. Dabei bezieht die Autorin drei unterschiedliche Ebenen mit ein: den Körper, die Gedanken und die Gefühle. Für jede dieser Ebenen hat sie einige Stressmanagement-Tipps auf Lager.</p>
<p>Auch auf das Thema Burnout wird in dem Buch eigegangen. In einem Extrakapitel beschreibt die Autorin, mit welchen Symptomen ein Burnout einhergeht und wie man ihm vorbeugen kann.</p>
<p>Inhaltlich bietet „Energie statt Stress!“ eine schöne und umfangreiche Sammlung unterschiedlicher Strategien und Tipps zum Stressmanagement. Viele der Strategien kennt man bereits, aber selten findet man sie so geballt in einem Buch. Dadurch können aber die einzelnen Strategien teilweise nicht vertieft behandelt werden. Beim Thema Burnout beschränkt sich die Autorin ausschließlich auf die Vorbeugung, weshalb sie an dieser Stelle mit den Tipps ein wenig allgemein bleibt.</p>
<p>Fazit: „Energie statt Stress!“ bietet einen interessanten Einblick in den aktuellen Stand der Forschung in Sachen Stress und räumt mit einigen Mythen auf. Es bietet einen umfangreichen Überblick über unterschiedliche Strategien zum Stressmanagement, Tests zur Selbsteinschätzung sowie Checklisten und Handlungsanweisungen. Die Kehrseite der Medaille: An einigen Stellen bleiben die Tipps ein wenig allgemein. Dafür ist das Buch sehr humorvoll geschrieben und wartet mit guten Beispielen auf. Deshalb ist es sehr lesenswert.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><strong><strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
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		<title>Im Fluss des Lebens</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/imsee.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="imsee" title="imsee" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ich wollte ganz genüsslich im Fluss schwimmen gehen, doch eh ich mich umsah, kam eine Strömung und zog mich in den Fluss hinein. Ich hätte jetzt in der Mitte des Flusses ganz in Ruhe weiterschwimmen können, aber irgendwie erschien es mir doch sicherer, mich am Ufer festzuhalten. Ja, da war Land und ich wusste, die [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/imsee.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="imsee" title="imsee" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ich wollte ganz genüsslich im Fluss schwimmen gehen, doch eh ich mich umsah, kam eine Strömung und zog mich in den Fluss hinein. Ich hätte jetzt in der Mitte des Flusses ganz in Ruhe weiterschwimmen können, aber irgendwie erschien es mir doch sicherer, mich am Ufer festzuhalten.</p>
<p>Ja, da war Land und ich wusste, die Bäume werden so schnell nicht ausreißen. Deshalb krallte ich meine Finger um die braunen starken Äste. Ab und zu kamen andere an mir vorbeigeschwommen und fragten mich, ob ich nicht lieber in Ruhe mitschwimmen will. Aber ich meinte, dass ich die Sicherheit an Land brauche, sonst bekäme ich Angst, wenn ich nicht wüsste, was kommt.</p>
<p>Ein anderer Schwimmer bat mir einen Rettungsring an, aber ich meinte, da könnte ja auch die Luft rausgehen. Und so verharrte ich am Flussufer, so dass bald meine Finger weh taten.</p>
<p>Und als plötzlich ein Schiff den Fluss hinunterfuhr, kam diese Riesenwelle, die über mich schwappte. Ich verlor den Halt am Ufer, ließ die Äste los, tauchte kurz unter Wasser und als ich wieder hochkam, schnappte ich nach Luft und schwamm eine Weile mit dem Strom.</p>
<p>Es dauerte nur eine kurze Zeit und ich war an einer ganz ruhigen Stelle im Fluss angekommen. Der Fluss war klar und man konnte sogar die Fische am Grund erkennen, die dort schwammen. Herrlich, diese Natur. Ich legte mich auf den Rücken und ließ mich einfach treiben. Ein tolles Gefühl.</p>
<p>Hätte ich das mal vorher gewusst …</p>
<p style="text-align: right;"><em>geschrieben von Kerstin Werner,<br />
<a href="http://www.kerstin-werner.de" target="_blank"> www.kerstin-werner.de</a></em></p>
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		<title>Selbstvertrauen stärken mit Affirmationen (MP3)</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare + Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/affirmationen-mp3.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="affirmationen-mp3" title="affirmationen-mp3" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Erinnern Sie sich noch an unsere Affirmations-Kärtchen von vor ein paar Wochen? Sie konnten sich bei uns ein Formular mit neun Affirmations-Kärtchen zum Thema Selbstvertrauen herunterladen. Daraufhin haben wir eine ganze Reihe Anfragen bekommen, ob es unsere Affirmationen auch irgendwo zum Anhören gibt. Ab heute können Sie nun die Affirmationen auf den Kärtchen als MP3s [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/affirmationen-mp3.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="affirmationen-mp3" title="affirmationen-mp3" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Erinnern Sie sich noch an unsere Affirmations-Kärtchen von vor ein paar Wochen? Sie konnten sich bei uns ein Formular mit neun <a title="Affirmations-Kärtchen: Selbstvertrauen" href="http://www.zeitzuleben.de/17181-affirmations-kartchen-selbstvertrauen/">Affirmations-Kärtchen zum Thema Selbstvertrauen</a> herunterladen. Daraufhin haben wir eine ganze Reihe Anfragen bekommen, ob es unsere Affirmationen auch irgendwo zum Anhören gibt. Ab heute können Sie nun die Affirmationen auf den Kärtchen als MP3s hier herunterladen und sie anhören.</p>
<p>Wenn Sie einige wenige Affirmationen regelmäßig, zum Beispiel fünfmal am Tag, anhören, stärken Sie damit Ihr Selbstvertrauen. Wenn Sie sich nämlich über einen längeren Zeitraum (30 bis 90 Tage) jeden Tag bewusst sagen, dass Sie sich selbst besser vertrauen und an Ihre Fähigkeiten glauben können, verändern Sie Ihr Denken und trauen sich dann auch wirklich selbst immer mehr zu.</p>
<p>Bei der Arbeit mit Affirmationen ist es wichtig, dass die selbstbejahenden Sätze zu einem passen. Das können Sie merken, indem Sie sich die Affirmationen selbst vorsagen oder anhören und dann in sich hineinspüren, ob Sie sich dabei wohlfühlen und die Affirmationen quasi zu Ihnen sprechen. Manchmal ist es auch sinnvoll, eine Affirmation ein paar Tage auszuprobieren, um herauszufinden, ob genau diese Formulierung zu einem passt.</p>
<p>Haben Sie eine Reihe von Affirmationen gefunden, mit denen Sie sich wohlfühlen und die zu Ihnen passen, können Sie sich eine persönliche Playlist Ihrer liebsten Affirmationen zusammenstellen. Toll dabei ist, dass sich die Affirmationen auch mehrfach anhören lassen, indem Sie sie kopieren und in Ihre Playlist mehrfach hintereinander einfügen.</p>
<p>Hier können Sie die MP3-Dateien mit den Affirmationen herunterladen. Klicken Sie dazu einfach mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen Sie dann „Ziel speichern unter“ an.</p>
<p>Hier noch einmal kurz zusammengefasst, wie Sie vorgehen können, um mit den Audio-Dateien Ihr Selbstvertrauen zu stärken:</p>
<ul>
<li>Entscheiden Sie sich für ein bis drei Affirmationen, die Sie besonders ansprechen und mit denen Sie sich wohlfühlen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Erstellen Sie mit den Affirmationen, für die Sie sich entschieden haben, eine Playlist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Überlegen Sie sich, zu welchen Zeitpunkten sich das Anhören der Affirmationen gut in Ihren Alltag einbauen lässt. Wählen Sie dazu am besten 5–10 Zeitpunkte aus. Das klingt jetzt vielleicht erst einmal viel, aber es geht ja immer nur um ein paar Minuten, die Sie übrig haben müssten. Zum Beispiel: zwei Minuten morgens nach dem Aufwachen, einen Moment beim Frühstück, ein paar Minuten in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit, eine kurze Pause während der Arbeit, zwei Minuten abends vor dem Einschlafen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Erinnern Sie sich selbst daran, die Affirmationen anzuhören, indem Sie beispielsweise die Erinnerungsfunktion Ihres Handys nutzen oder sich Post-its an den Kühlschrank oder den PC kleben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bleiben Sie dran. Affirmationen können wirklich nur wirken, wenn wir sie über einen längeren Zeitraum anwenden. Deswegen ist es so wichtig, dass Sie 30–90 Tage mit dem regelmäßigen Anhören der Affirmationen durchhalten.</li>
</ul>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Affirmationen%20Selbstvertrauen&file=2012%2F02%2Faffirmationen-selbstvertrauen.zip">Affirmationen hier herunterladen</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Raus aus der Perfektionismusfalle</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="246" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/perfektionismus-ade.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="perfektionismus ade" title="perfektionismus ade" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es gibt Menschen, die wollen in jedem Lebensbereich möglichst das Beste aus sich herausholen: Sie haben den Anspruch, im Beruf erfolgreich zu sein, eine glückliche Partnerschaft zu führen, alles für ihre Gesundheit zu tun, die besten Voraussetzungen für ihre Kinder zu schaffen und dann auch noch in ihrem Hobby sehr gut zu sein. Ja, wenn man [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="246" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/perfektionismus-ade.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="perfektionismus ade" title="perfektionismus ade" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es gibt Menschen, die wollen in jedem Lebensbereich möglichst das Beste aus sich herausholen: Sie haben den Anspruch, im Beruf erfolgreich zu sein, eine glückliche Partnerschaft zu führen, alles für ihre Gesundheit zu tun, die besten Voraussetzungen für ihre Kinder zu schaffen und dann auch noch in ihrem Hobby sehr gut zu sein. Ja, wenn man das umsetzen könnte, dann hätte man das perfekte Leben … Viele streben nach diesem Idealbild. Aber sich ein perfektes Leben zu wünschen oder diesen Anspruch auch ernsthaft zu verfolgen, das sind schon zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe.</p>
<h2><strong>Sind Sie ein Perfektionist?</strong></h2>
<p>Eigentlich müsste man ja ein enormes Organisationstalent sein, um alle diese Ansprüche irgendwie unter einen Hut zu bringen. Ein Perfektionist hat aber genau diese Erwartung an sich selbst und findet das auch vollkommen normal. Denn das Ziel eines jeden Perfektionisten ist es, die größtmögliche Kontrolle über sein Leben zu haben. Dafür muss er sich dann sehr anstrengen. Aber er ist auch gern bereit, dafür sein Bestes zu geben.</p>
<p>Erkennen Sie sich darin ein bisschen wieder? Dann sind Sie womöglich auch ein wenig perfektionistisch veranlagt. Sie fragen sich jetzt vielleicht: „Na und? Was ist schlimm daran, hohe Ansprüche zu haben, Kontrolle über sein Leben zu wollen und dafür immer sein Bestes zu geben? Ich bin damit eigentlich immer gut gefahren, warum sollte ich etwas daran ändern wollen?“</p>
<h2><strong>Perfektionismus kann Vorteile haben, aber auch Nachteile</strong></h2>
<p>Grundsätzlich ist erstmal nichts falsch daran. Perfektionisten erbringen durch ihre hohen Ansprüche an sich selbst oftmals tolle Leistungen und sind häufig sehr erfolgreich in dem, was sie tun. Aber selbst, wenn sie all das schaffen, was sie sich vornehmen, fühlen sie sich oft nicht glücklich oder nehmen ihre Erfolge nicht als solche wahr. Wenn sie ihre Ziele erreichen, sind sie damit nur für kurze Zeit zufrieden. Und sobald sie ihre Ziele erreicht haben, sehen sie schon die nächste Herausforderung – schließlich geht es immer noch besser. Ihre bis dahin erbrachten Leistungen empfinden sie nicht als besonders, denn sie haben ja nur ihren eigenen Anspruch erfüllt, also quasi ihre „Pflicht“ getan.</p>
<p>Wenn ein Perfektionist also erfolgreich ist, dann kann er diesen Erfolg oftmals nicht wirklich genießen. Zufrieden ist ein Perfektionist deshalb nur ganz selten. Und sobald ein Ziel erreicht wurde, wird die Messlatte gleich wieder höher gehängt.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist ein Perfektionist sehr unzufrieden mit sich selbst, wenn er seine Ansprüche mal nicht erfüllen kann. Und dabei liegt die Messlatte eigentlich schon so hoch, dass die Ansprüche grundsätzlich nur schwer zu erreichen sind. Ein Perfektionist muss sich also immer übermäßig anstrengen, um alle seine Ziele zu erreichen. Er läuft immerzu seinem eigenen Anspruch hinterher.</p>
<p>Aber warum sollte man sich eigentlich immer so anstrengen, um seine Ansprüche zu erfüllen, wenn man am Ende eh nie zufrieden ist?</p>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>7 Tipps für mehr Zufriedenheit</strong></h1>
<p>An dieser Stelle werden Sie vielleicht denken: „Ja, das stimmt schon, aber wenn ich meine hohen Ansprüche aufgebe, dann werde ich insgesamt nachlässiger. Und wenn es eins gibt, was ich nicht mag, dann ist es Schludrigkeit!“</p>
<p>Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, hohe Ansprüche an sich selbst zu haben ist prima. Und auch das Streben nach Erfolg ist vollkommen menschlich. Sie sollen ja auch nicht gleich von dem einen Extrem ins andere fallen und zum Schlendrian werden. Aber vielleicht können Sie sich Ihr Leben sehr viel einfacher machen, wenn Sie sich einmal fragen, an welcher Stelle Ihre Ansprüche sehr hoch oder überhöht sind. Falls Sie das bei sich feststellen können, dann können Sie ein Stück mehr Zufriedenheit und Ruhe in Ihr Leben bringen, indem Sie sich gezielt von diesen überhöhten Ansprüchen verabschieden. Es gilt, hier die richtige Balance für sich zu finden. <a name="weiter"></a>Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen:</p>
<h2><strong>Tipp 1: Sich selbst anerkennen</strong></h2>
<p>Das Wichtigste, was Sie als Perfektionist lernen müssen, ist, sich selbst so anzuerkennen, wie Sie jetzt gerade sind. Sie dürfen unperfekt sein und Sie dürfen auch Fehler machen. Wer keine Fehler macht, der lernt auch nicht. Und auch wenn Sie Ihrer Vision von einem besseren Selbst stetig hinterherrennen, machen Sie sich bewusst: Sie sind mehr wert als die Summe Ihrer Leistungen und Taten. Genauso wie Sie andere Menschen unabhängig von ihren Leistungen mögen, weil sie eben so sind, wie sie sind, dürfen Sie sich selbst auch lieben und anerkennen. Machen Sie sich bewusst: Ausnahmslos jeder Mensch hat Makel und macht Fehler. Das ist vollkommen normal und Sie dürfen das auch!</p>
<p>Jeder von uns hat einen <a title="Den inneren Kritiker zähmen: eine einfache Methode" href="http://www.zeitzuleben.de/16144-den-inneren-kritiker-zahmen-eine-einfache-methode/">„inneren Kritiker“</a> in sich, der gerne alles, was wir tun, schlechtredet und uns dadurch herunterzieht. Bei Perfektionisten hat dieser kleine Richter aber zumeist die Oberhand gewonnen und kritisiert ununterbrochen drauflos. Um mit Ihrem inneren Kritiker besser zurechtzukommen, können Sie lernen, <a title="Den inneren Kritiker zähmen: eine einfache Methode" href="http://www.zeitzuleben.de/16144-den-inneren-kritiker-zahmen-eine-einfache-methode/">konstruktive Selbstgespräche</a> zu führen.</p>
<p><strong>Frage zum Weiterdenken:</strong> Wie würde ich mich fühlen, wenn ich mich öfter und stärker selbst anerkennen könnte?</p>
<h2><strong>Tipp 2: Sich von überhöhten Ansprüchen verabschieden</strong></h2>
<p>Haben Sie für die an sich selbst gestellten Ansprüche eigentlich eine Art „Vorbild“ aus dem realen Leben? Wen kennen Sie aus Ihrem Umfeld, der in Ihren Augen perfekt ist oder ein perfektes Leben hat? Oftmals konstruieren wir uns unsere Vorbilder ja aus vorgegebenen Idealen, die wenig mit der Realität zu tun haben. Der von den Medien ausgelöste Figurwahn ist hierfür ein sehr gutes Beispiel. Wie viele Menschen mit der perfekten Figur kennen Sie aus Ihrem Bekanntenkreis? O. k., machen wir es doch noch etwas schwieriger: Wie viele Menschen mit perfekter Figur, Glück in der Partnerschaft und Erfolg im Beruf kennen Sie persönlich? Es werden wahrscheinlich nur sehr wenige sein, die all diese Kriterien erfüllen können. Weshalb fühlen Sie sich also schlecht, wenn Sie das nicht alles erfüllen können? Es ist so gut wie unmöglich, überhöhte Ansprüche dauerhaft zu erfüllen, ohne dass es Sie übermäßig viel Kraft kostet. Machen Sie sich immer wieder bewusst: Menschliche Perfektion existiert nicht, also verabschieden Sie sich von dem Anspruch, perfekt sein zu können. Erkennen Sie an, dass jeder Mensch Grenzen und der Tag „nur“ 24 Stunden hat. Auch Sie müssen mit Ihren Ressourcen haushalten und sich Prioritäten setzen.</p>
<p><strong>Frage zum Weiterdenken: </strong>Wie wäre mein Leben, wenn ich meine überhöhten Ansprüche durch solide und realistische Ansprüche ersetzen würde?</p>
<h2><strong>Tipp 3: Lieber effizient als perfekt </strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Perfektionisten sind große Energieverschwender. Sie erzielen oft tolle Ergebnisse, die sie jedoch unverhältnismäßig viel Kraft kosten. Als Perfektionist arbeiten Sie lieber noch eine Nacht durch, um auch noch die letzten 5 % herauszukitzeln, statt unvollkommene Arbeit abzuliefern. Dabei gilt es als erwiesen, dass man mit weniger Kraftaufwand nahezu ähnlich gute Ergebnisse erzielen kann. Diese Erkenntnis nennt sich auch die <a title="Das 80:20-Prinzip" href="http://www.zeitzuleben.de/832-das-8020-prinzip/">80-zu-20-Regel oder das Paretoprinzip</a>. Demnach werden 80 % unserer Erfolge von nur 20 % unserer Anstrengungen verursacht. Für die restlichen 20 % unserer Erfolge verwenden wir aber 80 % unserer Kraft. Das ist ineffizient und kraftraubend. Außerdem ist das Streben nach den perfekten 100 % auf Dauer nicht gesund, denn Perfektionisten gönnen sich für gewöhnlich nur sehr wenige Ruhepausen. Und das führt dann über kurz oder lang in die Erschöpfung. Setzen Sie Ihre Ressourcen also lieber klug ein und gehen Sie von nun an nach dem Motto vor: So gut wie nötig! Machen Sie für sich daraus eine Herausforderung und versuchen Sie einmal, mit weniger Krafteinsatz nahezu gleich gute Endergebnisse zu erzielen.</p>
<p><strong>Frage zum Weiterdenken:</strong> Was könnten die 20 % in meinem Leben sein, die die 80 % meines Erfolgs ausmachen? Im Beruf? Im Privatleben? Für welche Erfolge muss ich die meiste Energie aufwenden?</p>
<h2><strong>Tipp 4: Den richtigen Maßstab wiederherstellen</strong></h2>
<p>Was ist Ihr Idealbild von einem perfekten Leben? Haben Sie ein reales Vorbild, zum Beispiel einen Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis, der Ihrem Idealbild eines perfekten Lebens am nächsten kommt? Was gehört alles zum perfekten Leben dieser Person dazu? Stellen Sie sich einmal die Frage, ob Ihr Vorbild wirklich der Realität entspricht und nicht vielmehr nur einer sehr guten Fassade. Wenn Sie ein reales Vorbild im Kopf haben sollten, geben Sie dieser Person auf einer fiktiven Punkteskala von 0 bis 10 den „Perfektions-Maximalwert“ von 10. Ein Beispiel: Ihr Vorbild hat eine glückliche Familie, ist finanziell wohlhabend und hat einen tollen Beruf (10 Punkte). Überlegen Sie sich nun einmal, wie eine Person sein müsste, die genau das Gegenteil davon ist und einen Punktewert von 0 erreicht. Diese Person hätte beispielsweise eine vollkommen zerrüttete Familie, nagt am Hungertuch und ist arbeitslos (0 Punkte). Schreiben Sie sich Ihre Beispiele für 10 und 0 Punkte auf. Überlegen Sie sich dann, was Sie erreichen müssten, um auf dieser Skala 8 Punkte zu erzielen. Danach ordnen Sie sich selbst auf dieser Punkteskala Ihren aktuellen Wert zu.</p>
<p>Seien Sie von nun an effizient statt perfektionistisch und versuchen Sie wieder 80 % zu verwirklichen, also die 8 Punkte auf Ihrer Skala zu erreichen. Dies ist ein gutes Maß, woran Sie sich in Zukunft orientieren können.</p>
<p><strong>Frage zum Weiterdenken:</strong> Was würde passieren, wenn ich mich nicht mehr so stark an gesellschaftlichen Vorbildern und Idealvorstellungen orientieren würde, sondern mehr an meinen eigenen Bedürfnissen?</p>
<h2><strong>Tipp 5: Vergessen Sie den Wunsch nach absoluter Kontrolle</strong></h2>
<p>Jeder möchte das volle Potenzial seines Lebens ausschöpfen. Dabei ist es eine falsche Vorstellung, zu glauben, das Leben wäre vollkommen planbar. Natürlich können wir uns Dinge vornehmen und sie dann umsetzen. Sich Ziele zu setzen ist gut und wichtig. Allerdings wird man nur selten eine 1:1-Umsetzung eines Plans in die Realität erreichen. Mal ehrlich: Irgendwie wäre das Leben dann doch auch langweilig, oder? <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn Sie denken, Sie müssten Ihr Leben perfekt durchplanen, um am Ende das zu erreichen, was Sie wollen, dann werden Sie über kurz oder lang zum Kontrollfreak. Sie verlieren Ihre Flexibilität und Ihre Offenheit für die Chancen, die Ihnen das Leben bietet. Lernen Sie auch hier wieder das gesunde Maß: Ziele und Pläne im Leben sind sehr wichtig. Fokussieren Sie sich aber immer nur auf den nächsten Schritt auf dem Weg zu Ihrem Ziel. Mehr können Sie nicht tun. Denn ein perfektes Leben nach Drehbuch gibt es nicht, rennen Sie also keiner Illusion hinterher. Schmieden Sie Pläne, doch bleiben Sie offen für die Wege, die das Leben Ihnen anbietet.</p>
<p><strong>Frage zum Weiterdenken: </strong>Kontrolle geht auf Kosten der Lebendigkeit. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich diese Woche die Kontrolle um gefühlt 10 % aufgeben würde?</p>
<h2><strong>Tipp 6: Erfolge bewusst anerkennen und genießen</strong></h2>
<p>Lernen Sie, Ihre Erfolge bewusst wahrzunehmen und sie zu genießen. Nur wenn Sie Ihre Erfolge auch als solche wahrnehmen, erkennen Sie Ihre eigene Leistung wirklich an.</p>
<p>Um das zu üben, können Sie sich mit einem mal nicht ganz so kritischen Blick auf sich selbst schriftlich folgende Fragen beantworten:</p>
<ul>
<li>Was musste ich tun, um ___________________ zu erreichen?<br />
(Schreiben Sie jeden einzelnen Schritt auf Ihrem Weg zum Ziel auf und benutzen Sie dabei so viele Verben wie möglich. Also z. B. „Ich musste regelmäßig 2-mal pro Woche trainieren“, statt „regelmäßiges Training 2-mal pro Woche“)</li>
<li>Hätte jeder andere das genauso gut hingekriegt?</li>
<li>Wo stand ich bezüglich meines Ziels vor 2 Jahren?</li>
</ul>
<p>Ein Beispiel: Holger ist mit seiner Fußballmannschaft Meister geworden:</p>
<p>Was musste ich (Holger) dafür tun?</p>
<ul>
<li>Ich musste 8 Monate lang Woche für Woche 2-mal trainieren.</li>
<li>Ich musste meine Wochenenden für die Fußballspiele opfern.</li>
<li>Ich musste mich zurücknehmen, wenn ich mal nicht spielen durfte.</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Hätte das jeder andere genauso gut hingekriegt?</p>
<ul>
<li>Auf keinen Fall. Das war sehr anstrengend, viele hätten vorher aufgegeben.</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Wo stand ich bezüglich meines Ziels vor 2 Jahren?</p>
<ul>
<li>Vor 2 Jahren bin ich gerade erst zur Mannschaft dazugestoßen und damals spielten wir noch gegen den Abstieg.</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Wenn Sie nach der Beantwortung dieser Fragen für sich das Gefühl haben, dass Sie etwas Tolles geleistet haben, dann dürfen Sie sich gern auch mal auf die Schulter klopfen und dann sollten Sie das Erreichte auch einmal ausgiebig genießen. Gehen Sie dafür in Gedanken einmal die Momente der Freude durch, die Sie auf dem Weg zum Ziel und beim Erreichen des Ziels hatten. Schwelgen Sie ruhig ein wenig in Ihren Erinnerungen. Seien Sie zufrieden mit sich! Belohnen Sie sich für Ihre Leistung mit etwas, wobei Sie sich so richtig gut entspannen können. Füllen Sie Ihre Kraftreserven nach jedem erreichten Ziel in dieser Form wieder auf.</p>
<h2><strong>Tipp 7: Lernen Sie Gelassenheit</strong></h2>
<p>Wenn Sie gelassen sind, können Sie auch mal fünfe gerade sein lassen. In einem gelassenen Zustand sind Sie anderen und insbesondere sich selbst gegenüber viel toleranter. Sie nehmen alles nicht ganz so ernst. Meistens gehen die Dinge auch ganz prima voran, ohne dass Sie sich immer vorher so viel Stress und Sorgen machen. Lernen Sie also, darauf zu vertrauen, dass alles gut wird, auch wenn nicht alles exakt nach Plan läuft.</p>
<p>Wie geht das genau? Eine Möglichkeit: Üben Sie Gelassenheit, indem Sie pro Woche einen „Schluder-Tag“ machen, an dem Sie absichtlich unperfekt sind. Sie schlüpfen für diesen Tag in eine andere Rolle. Tun Sie die Dinge dann bewusst nicht so wie gewöhnlich, sondern machen Sie es so, dass Sie gerade noch damit leben können. Wenn Sie sich also für gewöhnlich schon am Vorabend die Kleidung für den nächsten Tag raussuchen, dann unterlassen Sie das für den Schluder-Tag bewusst. Nehmen Sie sich morgens nur 1 Minute Zeit, sich für Ihr heutiges Outfit zu entscheiden, und ziehen Sie das dann auch an, denn diese Entscheidung ist heute nicht so wichtig. Machen Sie alles, was Sie tun, bewusst unperfekt und üben Sie, damit gelassen umzugehen. Setzen Sie Ihre Entscheidungen dafür ruhig auch mal in einen größeren Kontext und fragen Sie sich: Wie wichtig ist es eigentlich für mein Leben, dass ich jeden einzelnen Tag top gestylt zur Arbeit gehe? Und vergessen Sie dabei nie: Ihr Wert als Person hängt nicht von Ihren Erfolgen und Taten ab.</p>
<p><strong>Frage zum Weiterdenken:</strong> Wie würde sich mein Gefühlsleben ändern, wenn ich öfter gelassen sein könnte?</p>
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		<title>Glückskinder (Hermann Scherer)</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Warum sind manche Menschen erfolgreicher als andere? Warum finden und nutzen die einen Menschen eine erfolgbringende Chance nach der anderen, während andere in ihrem ganzen Leben nicht viel Außergewöhnliches auf die Beine stellen? Was machen Glückskinder anders?</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="102" height="156" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/Glueckskinder.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Glueckskinder" title="Glueckskinder" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„Glückskinder: Warum manche lebenslang Chancen suchen – und andere sie täglich nutzen“ </strong>von Hermann Scherer – Frankfurt: Campus Verlag, 2011 – 237 S. – ISBN: 978-3-593-39349-0 – 19,99 €</p>
<p>Warum sind manche Menschen erfolgreicher als andere? Warum finden und nutzen die einen Menschen eine erfolgbringende Chance nach der anderen, während andere in ihrem ganzen Leben nicht viel Außergewöhnliches auf die Beine stellen? Was machen Glückskinder anders?</p>
<p><a name="weiter"></a>Der Unternehmer und Redner Hermann Scherer liefert in seinem Buch eine Antwort auf diese Frage. Er sagt, dass es dazu eine ganz bestimmte Fähigkeit braucht: Die sogenannte <strong>Chancenintelligenz.</strong> Und mit Chancenintelligenz meint er die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und sie dann natürlich auch zu nutzen.</p>
<p>Die Zutaten der Chancenintelligenz sind dabei nicht ganz neu: Zum Beispiel gilt es, das gängige Sicherheitsdenken hinter sich zu lassen. Scheitern zuzulassen. Pragmatisch statt perfektionistisch zu sein. Mehr dem Gefühl statt dem Verstand zu vertrauen. Sich wirklich entscheiden zu können. Sich zu trauen, Risiken einzugehen. Oder eine Vision zu haben.</p>
<p>Scherer hat das Rad mit seinem Buch nicht neu erfunden. Und viele seiner Geschichten und Beispiele habe ich auch schon an anderer Stelle gehört. Aber Scherer ist ein Kommunikationsprofi und er verpackt das Ganze so persönlich und so geschickt, dass man gar nicht anders kann, als nach der nächsten Chance Ausschau zu halten.</p>
<p>Ich persönlich habe das Buch sehr genossen und mich trägt der Geist des Buches seit ein paar Tagen, so dass ich gerade anders über die Welt nachdenke als vorher. Insofern hat das Buch seinen Zweck für mich mehr als erfüllt.</p>
<p>Ich glaube aber trotzdem, dass das Buch nicht für jeden etwas ist. Das Credo des Buches ist: Sei anders als die anderen. Schwimme gegen den Strom. Und wem das von der Persönlichkeit her gegen den Strich geht, der wird arge Probleme mit dem Buch haben und dem werden viele der Ideen und Vorschläge als nicht machbar, manchmal sogar arrogant vorkommen.</p>
<p>Was Scherer auch oft nicht liefert, ist eine konkrete Anleitung, wie man die ganzen Bausteine der Chancenintelligenz nun ganz praktisch in die Tat umsetzt. Das ist vielleicht auch ein bisschen viel verlangt. Das Buch inspiriert. Aber man muss es selbst weiterdenken. Wer das kann und will, dem sei das Buch wärmstens empfohlen.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong><span style="font-weight: 900;"><strong><strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593393492/zeitzuleben" target="_blank">„Glückskinder” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593393492/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
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		<title>Bastelvorlage: Problem-Aufstellung</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare + Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="156" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/bastelvorlage.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Bastelvorlage" title="Bastelvorlage" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Passend zum Artikel &#8220;Ein Problem aufstellen &#8230;&#8221; finden Sie hier eine Bastelvorlage: Einfach ausdrucken. An den gestrichelten Linien auseinanderschneiden. An den durchgezogenen Linien falten. Und schon haben Sie Ihre Problemaufsteller gebastelt. &#169; Zeit zu leben Download-Center – Formulare, Poster und Checklisten</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="156" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/bastelvorlage.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Bastelvorlage" title="Bastelvorlage" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Passend zum Artikel <a title="Ein Problem aufstellen und Lösungsmöglichkeiten finden" href="http://www.zeitzuleben.de/17619-ein-problem-aufstellen-und-losungsmoglichkeiten-finden/">&#8220;Ein Problem aufstellen &#8230;&#8221;</a> finden Sie hier eine Bastelvorlage:</p>
<ol>
<li>Einfach ausdrucken.</li>
<li>An den gestrichelten Linien auseinanderschneiden.</li>
<li>An den durchgezogenen Linien falten.</li>
</ol>
<p>Und schon haben Sie Ihre Problemaufsteller gebastelt.</p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Bastelvorlage%20Problem-Aufstellung&file=2012%2F02%2FBastelvorlage.pdf">Bastelvorlage Problem-Aufstellung</a></strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>Ein Problem aufstellen und Lösungsmöglichkeiten finden</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/problemaufstellung.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="problemaufstellung" title="problemaufstellung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Erinnern Sie sich noch an den Artikel vor einigen Wochen zum Thema Systemaufstellungen als Selbstcoaching-Instrument? In dem Beitrag ging es ja darum, wie man bei einem Problemthema sich selbst und alle Beteiligten symbolisch mit kleinen Figuren aufstellt, um das Problemthema besser zu verstehen und Lösungsideen zu bekommen. Bei dieser herkömmlichen Art der Aufstellung stellt man [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/problemaufstellung.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="problemaufstellung" title="problemaufstellung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Erinnern Sie sich noch an den Artikel vor einigen Wochen zum Thema <a title="Systemaufstellungen als Selbstcoaching-Instrument" href="http://www.zeitzuleben.de/14675-systemaufstellungen-als-selbstcoaching-instrument/">Systemaufstellungen als Selbstcoaching-Instrument</a>? In dem Beitrag ging es ja darum, wie man bei einem Problemthema sich selbst und alle Beteiligten symbolisch mit kleinen Figuren aufstellt, um das Problemthema besser zu verstehen und Lösungsideen zu bekommen. Bei dieser herkömmlichen Art der Aufstellung stellt man in erster Linie die am Problemthema beteiligten Menschen auf.</p>
<p>Man kann diese Art der Aufstellung aber auch anders nutzen. Und zwar, indem man nicht die Menschen, sondern ein Problem selbst in all seinen Facetten aufstellt.</p>
<p>Ziel dabei ist, auf eine neue, andere Art über eine Problemstellung und deren Struktur und mögliche Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Durch den neuen Zugang kommt man oft zu neuen Erkenntnissen und sieht das Problem und mögliche Lösungsalternativen klarer.</p>
<p>Und wie genau das aussehen könnte, möchte ich Ihnen heute an einem Beispiel zeigen.</p>
<p>Zuerst möchte ich der Klarheit und Eindeutigkeit wegen ein paar Begriffe definieren, die ich in diesem Zusammenhang verwenden möchte.</p>
<h2><strong>Einige Definitionen</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Problem</strong> = ein Zustand, den ich gerne anders hätte (z. B.: Ich bin dick. Ich bin Single. Ich kann mich nicht zwischen A und B entscheiden. Ich mag meine Wohnung nicht. Ich weiß nicht, was ich will. Ich hasse meinen Job. )</li>
<li><strong>Ziel</strong> = ein Zustand, den ich gerne <strong>anstelle</strong> des Problems hätte. Das kann ein Zustand sein, in dem das Problem gelöst ist (z. B.: Ich bin dünn. Ich habe einen Partner. Ich habe die Klarheit, um mich zwischen A und B zu entscheiden). Das Ziel kann auch ein Zustand sein, in dem das Problem irrelevant geworden ist (z. B.: Ich akzeptiere mich, wie ich bin, und es ist deswegen egal, ob ich dick oder dünn bin. Ich komme gut mit mir klar, so dass ich mit und ohne Partner glücklich werden kann. Ich vertraue dem Leben so, dass ich mich einfach zufällig für A oder B entscheiden kann.)</li>
<li><strong>Plus-Kraft </strong>= etwas (oder jemand), was mich auf irgendeine Art dabei unterstützt, näher an mein Ziel ranzukommen (z. B.: Menschen, die mir helfen, mich unterstützen und mir Mut machen. Stärken und Fähigkeiten, die ich habe. Unterstützende Einstellungen/Glaubenssätze. Gute Gewohnheiten. Kontakte. Geld. Irgendwelche Gegenstände oder Werkzeuge. Eben alles Innere oder Äußere, was mir hilft und was ich nutzen kann)</li>
<li><strong>Minus-Kraft</strong> = etwas (oder jemand), was mich auf irgendeine Art davon abhält, näher an mein Ziel heranzukommen (z. B.: Menschen, die es mir schwerer machen. Schlechte Gewohnheiten und ungünstige Automatismen. Negative Einstellungen und Denkmuster. Alles Innere oder Äußere, was mir die Zielerreichung schwer macht)</li>
<li><strong>Lösungsmöglichkeit</strong> = eine Tätigkeit (oder Unterlassung), die mich eventuell einen kleinen Schritt näher an mein Ziel heranbringt. Meist besteht die Lösung darin, eine vorhandene Plus-Kraft zu stärken oder eine bestehende Minus-Kraft aus dem Weg zu räumen oder abzumildern. Oft muss man auch eine zusätzliche Plus-Kraft etablieren, die einen näher zum Ziel zieht.</li>
</ul>
<p><a name="weiter"></a>So, das war es schon mit der langweiligen Begriffsbildung. Kommen wir nun dazu, wie man ein Problem aufstellen kann, um es besser zu verstehen und zu durchdringen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Das Problem und alle beteiligten Kräfte aufstellen</strong></h3>
<p>Also … wenn wir ein Problem aufstellen möchten, können wir das wieder mit kleinen Papieraufstellern machen, so, wie Sie es in unserem <a title="Systemaufstellungen als Selbstcoaching-Instrument" href="http://www.zeitzuleben.de/14675-systemaufstellungen-als-selbstcoaching-instrument/">ersten Artikel zu dem Thema</a> ja schon kennengelernt haben.</p>
<p><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/problemaufstellung-ueberblick.jpg" alt="Problemaufstellung Übersicht" width="600" height="255" /></p>
<p><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/problemaufstellung-overview.jpg" alt="Problemaufstellung Überblick" width="0" height="0" /></p>
<p>Für die Problemaufstellung basteln Sie für das Problem, für Ihr Ziel, für alle Plus- und Minus-Kräfte und auch für alle Lösungsmöglichkeiten jeweils einen Aufsteller aus Papier. Wie das genau geht, erfahren Sie später. Die gebastelten Aufsteller stellen Sie dann einfach auf einen Tisch. Oder stellen Sie sie auf den Boden, wenn Sie noch mehr Platz brauchen.</p>
<p>Platzieren Sie die Aufsteller dabei wieder nach Gefühl an die Stelle, wo sie intuitiv für Sie am meisten Sinn ergeben. Versuchen Sie hier nicht zu logisch vorzugehen. Folgen Sie Ihrem Bauchgefühl.</p>
<p>Und durch das Aufstellen und auch das Hin- und Herschieben gewinnen Sie wahrscheinlich wieder Erkenntnisse und Einsichten, die Ihnen sonst nicht so zugänglich gewesen wären.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Die Aufsteller basteln – zuerst das Problem …</strong></h3>
<p>O. k., wie kommen Sie nun zu den einzelnen Aufstellern? Fangen wir am besten mit dem Problem an.</p>
<p>Eine wichtige Sache vorweg: Beschäftigen Sie sich nicht <strong>zu lange</strong> mit dem Problem. Sonst besteht die Gefahr, dass das Problem Sie emotional zu sehr in Beschlag nimmt. Und dadurch leidet Ihre Kreativität und Handlungsfähigkeit, die Sie brauchen, um das Problem aufzulösen.</p>
<p>Betrachten Sie das Problem möglichst distanziert, rational, sachlich, abgeklärt, wie durch ein Fernglas, wie aus großer Höhe, wie durch eine Glasscheibe, wie ein emotionsloser Wissenschaftler es tun würde. So, als ob Ihnen das Problemdingens eigentlich auch ein bisschen egal ist, so, als ob es Ihnen nichts anhaben kann, so, als ob Sie eigentlich nichts damit zu tun haben.</p>
<p>Und aus dieser etwas abgeklärten Gefühls- und Geisteshaltung heraus fragen Sie sich:</p>
<p><strong>Was war jetzt eigentlich noch mal das Problem? Was wollte ich noch mal anders haben? Welcher Zustand soll anders sein als bisher?</strong> <strong>Was will ich nicht mehr so gerne?</strong></p>
<p>Und dann schreiben Sie den Problemzustand kurz und prägnant auf Ihren Problem-Aufsteller.</p>
<p>Also zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Ich bin dick.</li>
<li>Ich bin Single.</li>
<li>Ich bin zu häufig deprimiert.</li>
<li>Ich habe keine Freunde.</li>
<li>Mein Job macht mich krank.</li>
<li>Und so weiter.</li>
</ul>
<p>Und wenn Sie Lust haben, schreiben Sie unter den Problemzustand noch:</p>
<p><strong>Es ist im Augenblick, wie es ist. Ich komme damit irgendwie klar. Aber ich würde es bevorzugen, wenn es anders wäre.</strong></p>
<p>Zu Demonstrationszwecken in diesem Artikel nehmen wir mal das Problem:</p>
<p><strong>„Ich bin zu dick.“</strong></p>
<p>Und so sieht Ihr Aufsteller dazu aus:</p>
<p><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/problem.jpg" alt="Das Problem" width="400" height="322" /></p>
<h3><strong>Der Ziel-Aufsteller</strong></h3>
<p>Wie gesagt, konzentrieren Sie sich bitte nicht zu lange auf das Problem. Klären Sie lieber möglichst schnell, was Sie anstelle des Problems haben wollen.</p>
<p>Legen Sie also ausgehend von Ihrem Problem <strong>Ihr Ziel</strong> fest.</p>
<p>Hier gibt es häufig mehrere Herangehensweisen, um auf Ziele zu kommen:</p>
<ul>
<li>Es könnte Ihr Ziel werden, Ihre Einstellung zum Problem zu ändern, so dass es kein Problem mehr ist (z. B.: Ich akzeptiere es, dass ich 10 kg mehr als mein Normalgewicht wiege. Problem gelöst. Und zwar in meinem Kopf.).</li>
<li>Es könnte Ihr Ziel werden, Ihre Umstände so zu ändern, dass das Problem keines mehr ist (z. B.: Sie ziehen in ein Land um, in dem es schick ist, dick zu sein, und als Statussymbol gilt.).</li>
<li>Es könnte Ihr Ziel werden, das Problem ganz direkt bei den Problem-Symptomen zu lösen (z. B.: Ich habe 10 kg abgenommen und bin damit nicht mehr zu dick.).</li>
<li>Es könnte Ihr Ziel werden, das Problem an der Wurzel zu lösen (z. B.: Ich bin zu dick, weil ich immer esse, wenn ich Stress habe. Also lerne ich, besser/anders mit Stress umzugehen.).</li>
</ul>
<p>Welchen Weg Sie wählen, bleibt Ihnen überlassen. Mal ist der eine und mal der andere Weg am zielführendsten. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Entscheiden Sie am besten nach Ihrer Intuition.</p>
<p>Wichtig ist nur, im Hinterkopf zu behalten, dass man Probleme immer auf verschiedenen Ebenen lösen kann:</p>
<ul>
<li> Ebene: die eigene Einstellung</li>
<li>Ebene: die Umstände</li>
<li>Ebene: die Symptome</li>
<li>Ebene: die Ursachen/die Wurzel</li>
</ul>
<p>O. k. … überlegen Sie sich also bitte, was Sie anstelle Ihres Problems wollen. Und schreiben Sie das dann auf Ihren Papier-Aufsteller.</p>
<p><strong>Aber Achtung:</strong> Nicht einfach nur das Problem negieren. Also nicht aus dem Problem</p>
<p>„Ich bin zu dick“</p>
<p>das Ziel</p>
<p>„Ich bin nicht zu dick“ machen.</p>
<p>In der Pizzeria bekommen Sie auch nichts Vernünftiges zu essen, wenn Sie sagen: „Ich hätte gerne keine Pizza Salami.“ So ist es hier auch. Sagen Sie genau, welche Pizza Sie wollen.</p>
<p>Schreiben Sie also ganz genau und konkret, was Sie wollen, und das möglichst ohne die Wörter</p>
<ul>
<li>nicht</li>
<li>kein</li>
<li>ohne</li>
<li>weniger</li>
</ul>
<p>Beispiele dafür:</p>
<ul>
<li>Ich wiege 75 kg.</li>
<li>Mein Bauchumfang liegt bei 80 cm.</li>
<li>Ich habe einen Arbeitsplatz, bei dem ich 2200 € brutto pro Monat verdiene und selbst am Montag gerne hingehe.</li>
<li>Ich habe einen Partner, auf den ich mich jeden Tag freue.</li>
<li>Ich habe Freunde, die mir guttun, mit denen ich mich mehrmals die Woche treffe und mit denen ich häufig telefoniere.</li>
<li>Und so weiter.</li>
</ul>
<p>Als Leitfragen für gute Ziele können Sie verwenden:</p>
<ul>
<li>„Woran genau werde ich merken oder erkennen, dass ich mein Ziel erreicht habe?“</li>
<li>„Wann, wo, wie oft, mit wem muss was genau passieren, damit ich mein Ziel erreicht habe?“</li>
<li>„Was genau werde ich sehen, hören, fühlen, so dass ich weiß: Ich habe mein Ziel erreicht?“</li>
</ul>
<p>Für unser Beispiel:</p>
<p><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/ziel.jpg" alt="Ziel" width="400" height="276" /></p>
<p>„Ich wiege morgens nach dem Aufstehen 65 kg und habe einen Bauchumfang von 84 cm (und ich halte mein Gewicht seit 1 Jahr +/– 1 kg).“</p>
<p><strong>Die Plus- und Minus-Kräfte</strong></p>
<p>Perfekt. Problem und Ziel sind aufgestellt. Die Basis ist gelegt. Wir haben den Ist-Zustand (das Problem) und den Soll-Zustand (das Ziel).</p>
<p>Jetzt versuchen wir, das Spannungsfeld zwischen diesen beiden Polen aufzustellen. Dazu überlegen wir die Plus- und Minus-Kräfte zwischen Problem und Ziel.</p>
<p>Wir fragen uns:</p>
<ul>
<li>Was habe ich bereits, was mir dabei hilft, vom Problem zum Ziel zu kommen? Was zieht mich in Richtung Ziel? (Plus-Kräfte)</li>
<li>Was macht es mir konkret schwerer, vom Problem zum Ziel zu kommen? Was zieht mich eher hin zum Problem? (Minus-Kräfte)</li>
</ul>
<p>Hier noch einmal Beispiele für <strong>Plus-Kräfte:</strong></p>
<ul>
<li>Stärken und Fähigkeiten (z. B.: Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz, gute Selbstorganisation, Selbstverantwortung, Optimismus, Kreativität, Kontaktfähigkeit, gut mit dem Internet umgehen können, gut rechnen können, gut mit Menschen umgehen können, gut verhandeln können)</li>
<li>Wissen und Kenntnisse</li>
<li>persönliche Vorlieben für zielführende Dinge (z. B. beim Abnehmen: Ich mag es, mich zu bewegen)</li>
<li>gute, überzeugende Gründe, das Ziel zu erreichen (z. B. negative Konsequenzen, wenn ich es nicht schaffe, oder positive Konsequenzen, wenn ich es schaffe)</li>
<li>nützliche Einstellungen (z. B.: Ich kann das. Ich kann alles erreichen. Ich kann alles lernen. Ich habe es verdient, das Ziel zu erreichen. Ich kann mich durchbeißen. Es ist meine Aufgabe, das Problem zu lösen.)</li>
<li>genug Geld, um sich Unterstützung leisten zu können (z. B. Beratung, Coaching, konkrete Hilfe)</li>
<li>Fähigkeiten oder andere Ressourcen, die ich gegen Unterstützung eintauschen kann</li>
<li>Freunde/Verwandte/Bekannte, die mir helfen, mich aufmuntern und unterstützen</li>
<li>ein gutes Netzwerk von Menschen/Kontakten/Vitamin B</li>
<li>Erfahrung (also etwas Ähnliches schon einmal erreicht haben)</li>
</ul>
<p>Und hier einige Beispiele für <strong>Minus-Kräfte:</strong></p>
<ul>
<li>schlechte Angewohnheiten/Verhaltensmuster, die das Erreichen des Ziels torpedieren (Immer wenn ich eigentlich … tun sollte, tue ich … Oder: Immer wenn ich … tun sollte, fühle ich mich … und kann dann nicht …)</li>
<li>hinderliche Einstellungen (z. B.: Ich kann das nicht, das ist zu schwer. Ich bin hier zu schlecht. Ich kann das nicht lernen. Das macht keinen Spaß. Das ist auch gar nicht meine Aufgabe. Ich kann dafür nichts. Ich verdiene das gar nicht. Ich bin doch hier das Opfer. Das ist doch nicht meine Schuld. Menschen sind schlecht. Geld ist schlecht. Niemand hilft mir.)</li>
<li>Angst (z. B. Angst zu fragen, sich lächerlich zu machen, vor Peinlichkeit, zu versagen, schlecht dazustehen, davor, was die anderen sagen)</li>
<li>persönliche Vorlieben für kontraproduktive Dinge (z. B. beim Abnehmen: Ich mag Schokolade)</li>
<li>Bequemlichkeit/Trägheit/fehlende Motivation (so schlimm ist es ja auch noch nicht, das wird schon wieder, das erledigt sich von alleine)</li>
<li>Ausreden (Ich kann ja nicht anders. Die anderen sind schuld. Ich habe ja schließlich Verantwortung. Und so weiter.)</li>
<li>Gründe, das Problem zu behalten (nennt man in der Psychologie auch „sekundären Gewinn“)</li>
<li>Verzettelung (Ich habe so viele Dinge gleichzeitig zu tun, dass meine Kraft nicht für die Lösung des Problems ausreicht)</li>
<li>Menschen, die mich zurückhalten, mir den Mut oder die Kraft rauben, das Problem anzugehen und zu lösen</li>
</ul>
<p>Ihre Aufgabe ist es jetzt, für Ihr Problem und Ihr Ziel alle wichtigen Plus- und Minus-Kräfte zu finden und diese in der Aufstellung darzustellen. Bauen Sie für jede Kraft einen Aufsteller. Für die Plus-Kräfte zeichnen Sie ruhig ein eingekreistes Plus auf den Aufsteller und für die Minus-Kräfte zeichnen Sie ein eingekringeltes Minus mit auf das Kärtchen. So können Sie die Kräfte gleich gut auseinanderhalten.</p>
<p>Sie können auch gerne unterschiedliche Farben verwenden. Oder Sie verwenden je nach Gewichtigkeit der Plus- oder Minus-Kraft unterschiedliche Größen für die Aufsteller, um die Stellung im System besser zu verdeutlichen.</p>
<p>Und wo platzieren Sie die Aufsteller für die Kräfte am besten? Das machen Sie wieder ganz nach Intuition. Lassen Sie sich hier von Ihrem Gefühl leiten.</p>
<p>Ich habe zum Beispiel oft das Bedürfnis, eine bestimmte Minus- und eine Plus-Kraft sehr eng zusammenzustellen. Und wenn das passiert, schaue ich genauer hin, was diese beiden Kräfte miteinander zu tun haben. Oft ist es tatsächlich nur eine oder zwei Kräfte, die das gesamte System beherrschen. Räumt man z. B. eine sehr große Minus-Kraft aus dem Weg, erreicht man sein Ziel oft mühelos, weil die vorhandenen Plus-Kräfte einen dann wie von alleine zum Ziel hinziehen.</p>
<p>Zusätzlich zu den Beispielen von oben gibt es natürlich noch mehr Plus- und Minus-Kräfte. Wenn Sie Ihr Problem aufstellen, werden Ihnen sehr wahrscheinlich weitere unterstützende und hinderliche Faktoren einfallen. Seien Sie hier einfallsreich und denken Sie über die Beispiele von oben hinaus. Das ist hier kein festes Regelwerk, sondern nur eine Inspiration für Sie, wie Sie vorgehen können. Sie werden wahrscheinlich sowieso Ihren eigenen Stil und Ihre eigene Vorgehensweise finden.</p>
<p>Nehmen wir mal wieder unser Beispiel von oben: So sieht meine Aufstellung hier aus …</p>
<p><strong>Plus:</strong></p>
<ul>
<li>Erfahrung (Mit dem Logi-System habe ich schon mal 15 kg abgenommen)</li>
<li>Einstellung (Ich kann das schaffen, will es X zeigen, dass ich es schaffen kann)</li>
<li>gute Gründe (Hosen passen wieder, sehe attraktiver aus, mag mich mehr leiden, besser Chancen beim anderen Geschlecht)</li>
<li>Vorlieben: Krafttraining und Schwimmen</li>
</ul>
<p><strong>Minus:</strong></p>
<ul>
<li>Esse, wenn ich traurig/deprimiert bin.</li>
<li>Freunde und Kollegen verführen mich oft, meine Vorsätze über Bord zu werfen.</li>
<li>Esse oft achtlos, wenn mir langweilig ist.</li>
<li>Kontraproduktiv: Ich mag Kuchen, Sahne und Kekse.</li>
<li>Verliere die Motivation, sobald ich 2–3 kg abgenommen habe, und schaffe es nicht, mein Gewicht dauerhaft zu halten (falle wieder in altes Essverhalten zurück).</li>
</ul>
<p>Und so sieht das jetzt aus:</p>
<p><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/mitkraeften.jpg" alt="Problemaufstellung mit Kräften" width="600" height="330" /></p>
<p>Sie sehen, die Minus-Kräfte überwiegen bei weitem. Und wir sehen: Wir müssen wahrscheinlich einiges an Aufwand betreiben, um das Kräfteverhältnis so zu ändern, dass wir das Ziel dauerhaft erreichen.</p>
<h3><strong>Die Lösungsmöglichkeiten</strong></h3>
<p>O. k. … bis jetzt haben Sie aufgestellt,</p>
<ul>
<li>was Sie nicht mehr wollen,</li>
<li>wohin Sie wollen</li>
<li>und was Ihnen hilft und was Ihnen nicht hilft, um zum Ziel zu kommen.</li>
</ul>
<p>Und wenn Sie ein Problem haben, sind die Minus-Kräfte stärker als die Plus-Kräfte. Denn sonst hätten Sie Ihr Ziel ja schon erreicht. Das heißt, insgesamt zieht Sie mehr von Ihrem Ziel weg, als Sie zum Ziel hinzieht.</p>
<p>Wenn Sie zum Ziel kommen möchten, müssen Sie also das Kräfteverhältnis der Plus- und Minus-Kräfte zugunsten der Plus-Kräfte verändern. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten.</p>
<ul>
<li>Sie können bestehende Plus-Kräfte stärker machen oder zusätzliche Plus-Kräfte hinzufügen.</li>
<li>Oder Sie können Minus-Kräfte schwächen oder ganz zum Verschwinden bringen.</li>
</ul>
<p>Und wie machen Sie das? Das hängt natürlich von Ihrer individuellen Situation und Ihrer speziellen Kombination von Plus- und Minus-Kräften ab. Es gibt die folgenden Lösungsansätze:</p>
<ul>
<li><strong>Stärken Sie vorhandene Plus-Kräfte:</strong> Nehmen Sie etwas, was schon funktioniert und hilft, und machen Sie mehr davon. Oft reicht das, um Ihr Ziel zu erreichen. Fragen Sie sich: Welche Plus-Kraft spielt hier die wichtigste Rolle und wie kann ich diese Kraft noch stärker machen?</li>
<li><strong>Etablieren Sie neue, zusätzliche Plus-Kräfte:</strong> Etablieren Sie also neue Dinge, die Sie zu Ihrem Ziel hinziehen. Orientieren Sie sich dabei an der Liste mit den Plus-Kräften von oben. Fragen Sie sich also z. B.: Welche Einstellung würde mir helfen, mein Ziel zu erreichen? Oder: Welche Kontakte zu wem wären hilfreich? Oder: Wo habe ich etwas Ähnliches schon mal geschafft und wie kann ich dieses Wissen auf diese Situation anwenden?</li>
<li><strong>Schwächen Sie Minus-Kräfte:</strong> Oder Sie setzen bei Minus-Kräften an. Überlegen Sie, wie Sie Minus-Kräfte aus dem Weg räumen, diese schwächen oder diese irrelevant machen können. Fragen Sie sich also z. B.: Wie kann ich diese Angst überwinden? Wie kann ich diese hinderliche Einstellung ändern? Wie kann ich mehr Motivation aufbringen? Wie kann ich den sekundären Gewinn auf gesündere Art bekommen?</li>
</ul>
<p>Das Entwickeln der Lösungsmöglichkeiten ist oft nicht ganz einfach. Aber die systematische Darstellung in der Aufstellung hilft einem dabei, ein bisschen rationaler und klarer auf die eigene Situation zu schauen. An dieser Stelle hilft es übrigens auch, Freunde und Bekannte miteinzubeziehen, weil diese oft unvoreingenommener auf das ganze System schauen können und frischere, bessere Lösungsideen haben.</p>
<p>Konkret sieht das so aus, dass Sie zu den Kräften, bei denen Sie ansetzen wollen, wieder kleine Aufsteller dazuplatzieren, auf die Sie die Lösungsmöglichkeit geschrieben haben.</p>
<p>Für unser Beispiel könnte das so aussehen:</p>
<ul>
<li>Erinnere mich daran, mir einmal pro Tag die gesamte Aufstellung anzuschauen, das ganze System besser zu verstehen (Transformation durch Achtsamkeit).</li>
<li>Schließe mit X eine Wette über 1000 € ab, dass ich in 6, 9, 12, 15, 18, 24, 30, 36 Monaten noch 65 kg wiege, um meine Motivation zu stärken.</li>
<li>Führe eine Strichliste, wie viele Tage ich es nacheinander schaffe, mich nach dem Logi-System zu ernähren, um meine Aufmerksamkeit darauf zu lenken.</li>
</ul>
<p><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/komplett.jpg" alt="Problemaufstellung komplett" width="600" height="360" /></p>
<p>Beim Einführen und Umsetzen von Lösungsideen haben sich die folgenden Regeln bewährt:</p>
<ul>
<li>Versuchen Sie nicht an allen Kräften gleichzeitig zu arbeiten. Oft reicht es, sich zu einem Zeitpunkt auf eine Kraft im System zu konzentrieren und die Lösung dann umzusetzen. Dadurch verschiebt sich oft das gesamte Kräfteverhältnis im System und viele der Minus-Kräfte verschwinden von alleine. Als Daumenregel könnte man sagen: Führen Sie an dieser Stelle nicht mehr als 2 oder 3 Lösungsmöglichkeiten ein.</li>
<li>Investieren Sie viel Kraft, Gedanken und Einsatz darin, Ihre Lösungsmöglichkeiten dauerhaft in Ihrem Alltag zu verankern. Sich eine Lösung auszudenken ist einfach. Sie umzusetzen ist enorm schwer, denn die inneren und äußeren Gegenkräfte gegen Veränderung sind gigantisch. Fahren Sie hier wirklich große Geschütze auf, um dafür zu sorgen, dass Sie dabeibleiben.</li>
<li>Überprüfen Sie eingeführte Lösungsmöglichkeiten regelmäßig, ob diese wirklich funktionieren und Sie näher ans Ziel heranführen. Oft tun wir Dinge über lange Zeit, obwohl diese gar nicht funktionieren, oft weil wir es nicht merken oder weil wir es nicht besser wissen. Tappen Sie nicht in diese Falle. Hinterfragen Sie bitte immer, ob das, was Sie versuchen, auch zielführend ist.</li>
<li>Ihr aufgestelltes System, bestehend aus Plus- und Minus-Kräften, ist in ständiger Bewegung. Wiederholen Sie die Aufstellung deswegen regelmäßig und schauen Sie, was bereits passiert ist.</li>
</ul>
<p>So … das war die Vorgehensweise, mit der Sie ein Problem aufstellen und Lösungsideen entwickeln und umsetzen können. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kuh in der Parklücke (Leonard Scheff, Susan Edmiston)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein praktischer Selbsthilfe-Ratgeber, der Ihnen zu einem zufriedeneren Miteinander und somit auch zu einem glücklicheren Leben verhelfen kann. </p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="147" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/die-kuh-in-der-parkluecke.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="die kuh in der parkluecke" title="die kuh in der parkluecke" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong><em>„Die Kuh in der Parklücke. So bleiben Sie gelassen“</em></strong> von Leonard Scheff &amp; Susan Edmiston – München: Goldmann Verlag, 2011 – 254 S. – ISBN: 978-3-442-17293-1 – 8,99 €</p>
<p>Kennen Sie das auch, dass Sie manchmal platzen könnten vor Wut? Manchmal sogar wegen solch einer Nichtigkeit wie z. B. einer offenen Zahnpasta-Tube? Dann könnte dieses Buch genau das richtige für Sie sein.</p>
<p><a name="weiter"></a>Die Autoren Leonard Scheff und Susan Edmiston, beide Buddhisten, zeigen in „Die Kuh in der Parklücke“, wie man gelassener und positiver mit Wut umgehen kann. Nämlich insofern, dass man die Wut beherrscht, statt sich von seiner Wut beherrschen zu lassen.</p>
<p>Sie erklären dazu auf anschauliche und unterhaltsame Weise,</p>
<ul>
<li>die Ursachen von Wut,</li>
<li>die Folgen von Wut,</li>
<li>verschiedene Formen von Wut,</li>
<li>unseren Handlungsspielraum bei Wut,</li>
<li>wie man mit der Wut von anderen umgehen kann</li>
<li>und natürlich, wie man selbst seine Wut in den Griff bekommen kann.</li>
</ul>
<p>Es stecken jede Menge Informationen und (zumindest für mich) auch neue Aspekte zum Thema in diesem Buch. Dabei wird es keineswegs langweilig, denn das Autorenduo arbeitet mit vielen Beispielen, die sicherlich dem einen oder anderen Leser auch bekannt vorkommen.</p>
<p>Besonders positiv hervorzuheben ist, dass das Buch den Leser auch wirklich anleitet, etwas zu tun. Dazu findet der Leser immer wieder Übungen, die auch direkt im Buch bearbeitet werden können.</p>
<p>Fazit: „Die Kuh in der Parklücke“ ist ein praktischer Selbsthilfe-Ratgeber, der Ihnen zu einem zufriedeneren Miteinander und somit auch zu einem glücklicheren Leben verhelfen kann. Empfehlenswert für alle, die sich regelmäßig über Kleinigkeiten aufregen … und für alle anderen auch <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442172934/zeitzuleben" target="_blank">„Die Kuh in der Parklücke” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442172934/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>Die Insel der Gefühle</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/2825-die-insel-der-gefuhle/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-insel-der-gefuhle</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[insel der gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine nachdenklich machende Geschichte über unsere Gefühle... </p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="148" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2004/03/insel-der-gefuehle.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="insel der gefuehle" title="insel der gefuehle" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel. Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle. Natürlich lebte auch die Liebe dort.</p>
<p>Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.</p>
<p>Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.</p>
<p>Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: &#8220;Reichtum, kannst du mich mitnehmen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.&#8221;</p>
<p>Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. &#8220;Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen&#8221;, antwortete der Stolz, &#8220;hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.&#8221;</p>
<p>Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: &#8220;Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh Liebe&#8221;, sagte die Traurigkeit, &#8220;ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.&#8221;</p>
<p>Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.</p>
<p>Plötzlich aber rief eine Stimme: &#8220;Komm Liebe, ich nehme dich mit.&#8221;</p>
<p>Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.</p>
<p>Später fragte die Liebe das Wissen: &#8220;Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja sicher&#8221;, antwortete das Wissen, &#8220;das war die Zeit.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Zeit?&#8221; fragte die Liebe erstaunt, &#8220;Warum hat mir die Zeit denn geholfen?&#8221;</p>
<p>Und das Wissen antwortete: &#8220;Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.&#8221;</p>
<p>Verfasser leider unbekannt,<br />
eingesandt von einer <em>Zeit zu leben</em>-Leserin</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Poster: Nimm´s leicht</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/17412-poster-nimms-leicht/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=poster-nimms-leicht</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare + Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="149" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/engel-koennen-fliegen-1.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="engel koennen fliegen-1" title="engel koennen fliegen-1" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Das Leben ist manchmal so seltsam und absurd, dass die einzige Antwort darauf nur ein befreiendes Lachen sein kann. Wer sich auch über ernste und knifflige Dinge amüsieren kann, der hat es einfacher im Leben. Nennen Sie es Galgenhumor. Oder einfach eine gewisse Leichtigkeit. Egal, wie Sie es nennen: Wer sich selbst und das Leben nicht so ernst nimmt, [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="149" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/engel-koennen-fliegen-1.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="engel koennen fliegen-1" title="engel koennen fliegen-1" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Das Leben ist manchmal so seltsam und absurd, dass die einzige Antwort darauf nur ein befreiendes Lachen sein kann.</p>
<p>Wer sich auch über ernste und knifflige Dinge amüsieren kann, der hat es einfacher im Leben. Nennen Sie es Galgenhumor. Oder einfach eine gewisse Leichtigkeit. Egal, wie Sie es nennen: Wer sich selbst und das Leben nicht so ernst nimmt, kommt besser in dieser Welt zurecht.</p>
<p>Zum Glück kann man Leichtigkeit üben und trainieren. Und dieses kleine Poster hilft Ihnen vielleicht dabei.</p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Poster%20Engel%20k%C3%B6nnen%20fliegen&file=2012%2F01%2Fengel-koennen-fliegen.pdf">Poster hier herunterladen</a></strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hätte ich nur …, könnte ich doch …, wär ich doch nur …</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/17406-haette-ich-nur/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haette-ich-nur</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzuleben.de/?p=17406</guid>
		<description><![CDATA[<img width="220" height="199" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/aeltere-Menschen.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="aeltere Menschen" title="aeltere Menschen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Die neuen Alten. Immer wieder begegnet mir dieser Begriff, bei dem ich an ältere Menschen mit einem ausgefüllten, engagierten Leben denke. Die voller Zufriedenheit auf die vergangenen 60, 70, 80 Jahre zurückblicken und ein glückliches Leben mit einer Reihe Pläne für die nächsten Jahre führen. Ich kenne aber auch ältere Menschen, denen es ganz anders [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="199" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/aeltere-Menschen.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="aeltere Menschen" title="aeltere Menschen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Die neuen Alten. Immer wieder begegnet mir dieser Begriff, bei dem ich an ältere Menschen mit einem ausgefüllten, engagierten Leben denke. Die voller Zufriedenheit auf die vergangenen 60, 70, 80 Jahre zurückblicken und ein glückliches Leben mit einer Reihe Pläne für die nächsten Jahre führen.</p>
<p>Ich kenne aber auch ältere Menschen, denen es ganz anders geht. Und auch hier bei Zeit zu leben bekommen wir immer mal wieder Mails mit der Bitte, doch mal etwas für ältere Menschen zu schreiben,</p>
<ul>
<li>die mit ihrem Leben eher unzufrieden sind,</li>
<li>die mit vergangenen Entscheidungen hadern,</li>
<li>die ihren Lebensentwurf als gescheitert erleben</li>
<li>oder denen es schwerfällt, zuversichtlich in die noch verbleibende Zukunft zu gehen.</li>
</ul>
<p>Manche von ihnen erleben, dass sie nicht mehr erreichen können, was ihnen ursprünglich so wichtig war.</p>
<ul>
<li>Ein Verwaltungsfachangestellter, der viel lieber Arzt geworden wäre, denkt nach seinem 60. Geburtstag: „Jetzt ist es wirklich zu spät, zu studieren und noch einmal beruflich neu anzufangen.“</li>
</ul>
<p>Andere haben das Gefühl, Chancen verpasst zu haben, die sie im Rückblick gerne wahrgenommen hätten.</p>
<ul>
<li>Eine Geschäftsführerin, die sich bewusst für ihre Karriere entschieden hatte, denkt heute: „Jetzt leiste ich mir zwar eine Wohnung in einem luxuriösen Seniorenstift, habe aber keine Kinder und Enkelkinder, mit denen ich meine Zeit verbringen kann.“</li>
</ul>
<p>Manch einer erfährt, dass sein Leben durch einen Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen wird.</p>
<ul>
<li>Da denkt jemand: „Alles schien bestens. Nur noch drei Jahre bis zur Rente und wir wollten noch so viel machen. Der Herzinfarkt kam aus heiterem Himmel und jetzt bin ich alleine.“</li>
</ul>
<p>Wieder andere haben das Gefühl, dass ihr Lebensentwurf gescheitert ist.</p>
<ul>
<li>„Ich habe mit meinem Mann so viel aufgebaut. Jetzt, wo wir gerade Großeltern geworden sind, könnten wir die Früchte unserer Arbeit genießen. Und da verlässt er mich wegen einer anderen.“</li>
</ul>
<p>Andere merken, dass ihr Leben anscheinend einfach so an ihnen vorbeigegangen ist.</p>
<ul>
<li>„Hätte ich doch schon viel früher angefangen, bewusster zu leben. Dann hätte ich mein Leben sinnvoller geführt.“</li>
</ul>
<p>Manch einer hadert mit seinen Lebensentscheidungen:</p>
<ul>
<li>„Ich habe meinen Beruf und meine Eigenständigkeit für Mann und Kinder aufgegeben. Keiner dankt es mir und seitdem auch die Jüngste aus dem Haus ist, sitze ich hier und bin komplett nutzlos geworden.“</li>
</ul>
<p>Vielleicht fragen Sie sich ja auch manchmal:</p>
<ul>
<li>Wie kann ich mit enttäuschten Erwartungen und Hoffnungen an mein Leben umgehen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie bekomme ich es hin, die verbleibenden Jahre meines Lebens zu genießen und zufrieden alt zu werden?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie schaffe ich es, mir den Rest des Lebens nicht durch Selbstvorwürfe, Groll und Enttäuschung schwer zu machen?</li>
</ul>
<p>Ich beschreibe Ihnen gleich einige Schritte, die Ihnen helfen können, zuversichtlicher und freudvoller in Ihre Zukunft zu blicken. Mir ist völlig klar, dass ein Weg raus aus Verbitterung, Schmerz und Enttäuschung oft nicht leicht ist und nicht mit ein paar einfachen Schritten zu bewältigen ist. Es kann manchmal ein wenig dauern, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren. Aber vielleicht kann Ihnen die folgende Beschreibung ein klein wenig dabei helfen, sich einen Weg in die Zukunft zu bahnen.</p>
<p><a name="weiter"></a>Übrigens sind diese Gedanken nicht nur für ältere Menschen interessant. Es gibt auch viele jüngere Menschen, die sich mit 30, 40 fragen, wie sie mit enttäuschten Erwartungen an ihr Leben umgehen können.</p>
<h2><strong>1. Frustration, Enttäuschung und verpasste Chancen annehmen</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Um sich nicht die Zukunft durch die Vergangenheit zu belasten, ist es wichtig, Gefühle wie Frustration, Enttäuschung, Schmerz und Trauer anzunehmen. Das klingt für Sie vielleicht sehr vertraut. Womöglich haben Ihnen das auch schon andere Menschen gesagt: „Du musst mit der Vergangenheit abschließen. Nimm es so, wie es ist. Und fang an, wieder nach vorne zu schauen.“ Vielleicht denken Sie jetzt sogar: „Annehmen? Die hat gut reden. Wie soll ich das denn machen?“</p>
<p>Zuerst einmal: Annehmen fällt einem meist nicht leicht. Die Enttäuschung, der Schmerz oder andere belastende Gefühle liegen einem schwer auf der Seele. Es erscheint einem vielleicht unmöglich, diese Gefühle anzunehmen. Ich sage auch gar nicht, dass es ein leichter Weg ist. Aber um nach verpassten Chancen und schmerzhaften Erfahrungen wieder zuversichtlicher in die Zukunft sehen zu können, ist es notwendig, die Vergangenheit und die damit verbundenen Enttäuschungen anzunehmen und zu akzeptieren. Oft geht das nur in ganz kleinen Schritten und das ist auch völlig in Ordnung so.</p>
<p>Indem Sie Ihre Gefühle, wie zum Beispiel Traurigkeit, Enttäuschung oder Wut, möglichst neutral wahrnehmen, können Sie diese Gefühle leichter akzeptieren.</p>
<p>Neutral wahrnehmen bedeutet, sich nicht für seine Gefühle und sein Denken zu verurteilen, abzuwerten und niederzumachen. Sondern sich zum Beispiel zu sagen:</p>
<blockquote><p>„Ich denke, ich habe mein Leben nicht so gelebt, wie ich es wollte. Darüber bin ich wirklich traurig und enttäuscht. Ich merke, dass ich mich dafür verurteile.“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Es gibt Dinge, die ich im Nachhinein gerne getan hätte. Nun habe ich die Chance verpasst und möchte am liebsten die Zeit zurückdrehen.“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Es lief alles so gut und dann hat das Schicksal mir alle Pläne zerstört. Ich weiß nicht, wie ich jetzt weitermachen soll. Es fällt mir schwer, positiv in meine Zukunft zu schauen.“</p></blockquote>
<p>Wenn Sie sich solche oder ähnliche wertfreie Sätze sagen, vermitteln Sie sich selber, dass Ihre Enttäuschung und Ihr Schmerz in Ordnung sind. Und dass Sie diese Gefühle annehmen und stehen lassen dürfen. Dadurch fühlen Sie sich dann weniger gelähmt und blockiert. Bedrückende Gefühle, wie Frustration und Trauer, zu akzeptieren, ist meist nicht so einfach. Oftmals kommen die Gefühle immer wieder hoch. Und dann geht es wiederum darum, sie anzunehmen. Wenn man aber immer wieder so mit seinen Gefühlen umgeht, gelingt es einem allmählich, seine Sichtweise zu verändern. Dadurch wird man dann wieder offener für mehr Zuversicht und Lebensfreude.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>2. Den Blick weiten</strong></h2>
<p>Wenn Sie Ihre belastenden Gefühle und Gedanken wahrgenommen und ihnen Raum gegeben haben, können Sie sich auch wieder anderen Gedanken zuwenden. Und eine neue Perspektive entwickeln.</p>
<p>Zum Beispiel, indem Sie sich bemühen, möglichst viele verschiedene Aspekte in Ihrem Lebensweg zu erkennen. Sich also nicht nur auf das Negative und Verfahrene zu konzentrieren, sondern sich auch zu erinnern, was Sie Positives in Ihrem Leben erlebt haben. Auch das ist oftmals nicht so leicht. Da kann es dann helfen, wenn Sie sich mit Hilfe einiger Fragen die anderen Aspekte, wie zum Beispiel gut genutzte Möglichkeiten oder Dinge, für die Sie dankbar sein können, bewusst machen. Schreiben Sie die Antworten am besten kurz auf. Dann können Sie sich später, zum Beispiel, wenn Sie nur das Negative sehen, den geweiteten Blick auf die positiven Dinge zurückholen, indem Sie dann Ihre Antworten erneut durchlesen.</p>
<ul>
<li>Welche Möglichkeiten habe ich in meinem Leben genutzt?</li>
<li>Was hätte ich nicht erlebt, wenn mein Leben anders verlaufen wäre?</li>
<li>Wovon bin ich verschont geblieben, weil ich mein Leben so geführt habe, wie ich es getan habe?</li>
</ul>
<ul>
<li>Was habe ich bis heute an Gutem und Schönem erlebt?</li>
<li>Wofür kann ich im Hinblick auf die Vergangenheit dankbar sein?</li>
<li>Was kann ich mir jetzt Gutes tun, damit ich meine Enttäuschung und Verzweiflung besser aushalten kann?</li>
</ul>
<ul>
<li>Welche Möglichkeiten, zu lernen und mich weiterzuentwickeln, habe ich in meinem bisherigen Leben genutzt?</li>
<li>Was gab es Gutes in dem Leben, das ich nun mal gelebt habe?</li>
</ul>
<p>Haben Sie einige Antworten auf ein paar Fragen gefunden und kurz notiert? Damit haben Sie Ihren Blick erweitert und sehen nun deutlicher die positiven Aspekte Ihrer Vergangenheit. Dann blicken Sie leichter in eine freudvolle und befriedigende Zukunft. Falls es Ihnen schwerfällt, diese positiven Aspekte zu sehen, lassen Sie sich ruhig Zeit. Manchmal hilft es, wenn man an dieser Stelle erst einmal unterbricht und sich später, vielleicht auch an einem anderen Tag, diese Fragen erneut stellt.</p>
<h2><strong>3. Eine neue Perspektive entwickeln</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Damit Sie leichteren Herzens weitergehen können, entwickeln Sie nun eine neue Perspektive. Ein Ausblick nach vorne, der es Ihnen ermöglicht, zuversichtlich in die nächste Zeit zu gehen. So ein Ausblick nach vorne kann bei jedem Menschen anders sein. Häufig kostet es einen ein wenig Überwindung, Pläne für die Zukunft zu machen, wenn man mit dem Leben hadert oder von vergangenen Erfahrungen enttäuscht worden ist. Oftmals hilft es dann, in ganz kleinen Schritten etwas Neues anzufangen. Wenn Sie eine neue Perspektive entwickeln, geht es also nicht darum, eine große neue Lebensvision zu entwickeln oder ganz massive Veränderungen herbeizuführen. Ganz, ganz oft sind es Kleinigkeiten, die die Lebensfreude zurückbringen. Ab und zu kann aber auch ein lang gehegter Lebenstraum von Bedeutung sein.</p>
<ul>
<li>Jemand entdeckt seine neue Lebenslust darin, sich um einen Schrebergarten zu kümmern, zu sehen, wie die Pflanzen wachsen, sie zu hegen und zu pflegen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine andere fand es in ihrer Jugend schön, mit der Zeitung im Café zu sitzen. Nun hat sie endlich die Zeit und Muße, ein paar Mal die Woche den alten Genuss wiederzubeleben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Einem anderen bringt es große Freude und Befriedigung, sich bei der Kindertafel zu engagieren und mit Kindern zusammen zu sein, ihre Freude zu teilen und bei großen und kleinen Problemen da zu sein.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine andere verwirklicht einen lang gehegten Traum, zieht nach Gran Canaria und lernt völlig neue Menschen kennen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wieder jemand anderes traut sich mit über 60, einen Tanzkurs zu besuchen, und entwickelt großen Ehrgeiz darin, seinen Bewegungsdrang und die lang schon schlummernde Musikalität auszuleben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein anderer erlaubt sich nach einem Leben mit vielen Aufgaben und Arbeiten, es ganz ruhig angehen zu lassen, die Bücher zu lesen, die er schon immer lesen wollte, und Freundschaften zu vertiefen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine andere hatte ihr ganzes Leben davon geträumt, mit dem Auto quer durch Europa zu reisen und einfach dort anzuhalten, wo es ihr gefällt. Ein Wohnmobil wird gekauft und auf geht es gen Süden.</li>
</ul>
<p>Vielleicht inspiriert Sie dies ja schon zu Ihren eigenen kleinen und großen Zukunftsperspektiven. Ist all das nichts für Sie? Dann habe ich hier einige Fragen für Sie, mit denen Sie herausfinden können, was Ihnen zukünftig mehr Lebensfreude und Perspektive geben könnte. Schreiben Sie sich ruhig auch hier Ihre Antworten auf. Dann haben Sie gleich eine schriftliche Ideensammlung, aus der Sie dann konkrete Schritte für Ihr Handeln in der nächsten Zeit ableiten können.</p>
<p>Fragen Sie sich:</p>
<p><strong>Wobei habe ich früher oft gedacht: „Das möchte ich ja auch mal machen“?</strong></p>
<p><strong> </strong>Oftmals geraten Wünsche, die wir früher mal hatten, in Vergessenheit und jetzt könnte ein guter Zeitpunkt sein, diese alten Wünsche wieder aufleben zu lassen.</p>
<ul>
<li>Öfter mal morgens im Café frühstücken, Menschen beobachten oder auch mit jemand Neuem ins Gespräch kommen.</li>
<li>Ehrenamtlich bei einem Projekt im Ausland mitarbeiten.</li>
<li>Konzerte besuchen und eine neue Welt, die Welt der Musik, entdecken.</li>
<li>Alte Kontakte wieder aufleben lassen und eine Jugendfreundin ausfindig machen.</li>
<li>Eine Auszeit in einem Kloster machen.</li>
<li>Die Zeit nutzen, um ausgiebig zu reisen.</li>
</ul>
<p><strong>Welche alten Träume habe ich? Was habe ich mir gewünscht, als ich acht Jahre alt war?</strong></p>
<ul>
<li>„Einen Kaufmannsladen haben.“ Ich könnte ehrenamtlich in einem sozialen Kaufhaus mitarbeiten.</li>
<li>„Ein Haustier, einen Hund.“ Ich könnte mich an ein Tierheim wenden und anbieten, mit den Hunden dort spazieren zu gehen.</li>
<li>„Viel mehr Zeit zum Spielen.“ Ich könnte ein paar Bekannte fragen, ob wir nicht regelmäßig einen Spiele-Vormittag machen wollen.</li>
<li>„Gitarre spielen lernen.“ Ich könnte mir eine Gitarre kaufen und Unterricht nehmen.</li>
</ul>
<p><strong>Wie kann ich vielleicht doch noch etwas von dem erleben, was ich mir so sehr gewünscht habe?</strong></p>
<p>Diese Frage finden die meisten Menschen schwierig zu beantworten. Oft liegt das daran, weil es so schwer ist, sich von einem lang gehegten Traum zu verabschieden. Wenn man sich zum Beispiel immer gewünscht hat, Mutter und später Oma zu werden, erscheint es unmöglich, seinen Traum auf irgendeine andere Weise zu verwirklichen. Jenseits der 50 kann man als Frau nun keine Kinder mehr bekommen. Hinter unseren Träumen stecken in den allermeisten Fällen aber ja bestimmte Bedürfnisse. Beim Traum vom Muttersein zum Beispiel: Kinder aufwachsen zu sehen, etwas von der eigenen Lebenserfahrung weiterzugeben, mit Kindern die Welt neu entdecken zu können. Und solche, hinter den Träumen steckende Bedürfnisse lassen sich sehr häufig doch noch erfüllen. Dennoch fällt es schwer, alte Träume loszulassen, weil in uns dann manchmal alles schreit: „Ich will aber.“ Es ist schwer, keine Frage. Aber versuchen Sie mal für einen Moment, und sei es nur für diese kleine Übung, sich von Ihrem Traum zu distanzieren, und erlauben Sie sich, mit den Gedanken zu spielen. Vielleicht entdecken Sie dann doch noch andere Möglichkeiten, wie diese Bedürfnisse erfüllt werden können. Übrigens sind viele unserer Wunschträume romantische Vorstellungen, die, wenn sie wirklich wahr würden, uns sehr häufig auch enttäuschen würden. Der Traum vom Leben auf dem Land mit großem Garten und altem Bauernhaus sieht in der Realität oft ganz anders aus. Dort steht dann vielleicht die harte Arbeit im Vordergrund.</p>
<p>Fragen Sie sich vielleicht: Welche Bedürfnisse stehen hinter meinen Wünschen und Träumen? Und wie kann ich die möglicherweise auf andere Arten erfüllen?</p>
<ul>
<li>Ich habe leider keine Enkel. Aber ich könnte mich ehrenamtlich um kleine Kinder kümmern.</li>
<li>Ich bin leider kein Arzt geworden. Aber ich könnte mich beim Besuchsdienst des Krankenhauses engagieren.</li>
<li>Ich hab leider nie Kunstgeschichte studiert. Jetzt könnte ich aber als Seniorenstudentin an Vorlesungen der Universität teilnehmen.</li>
</ul>
<p><strong>Welche Freundschaften oder Bekanntschaften könnte ich intensivieren oder wieder aufleben lassen?</strong></p>
<p><strong>Welche Begegnungen tun mir besonders gut? Kann ich den Kontakt mit diesen Freunden, Bekannten oder Verwandten intensivieren, indem ich sie öfter treffe oder häufiger telefoniere?</strong></p>
<ul>
<li>„Meine Cousine sehe ich immer nur auf Familienfeiern, aber dann unterhalten wir uns immer unwahrscheinlich gut. Ich ruf die gleich mal an und lad sie zu mir zum Kaffee ein.“</li>
</ul>
<ul>
<li>„Alle paar Monate verabrede ich mich mit meiner früheren Schulfreundin zum Kaffee. Sie wohnt weiter weg, deswegen sehen wir uns nur selten. Aber wir könnten uns ja auch einfach zum Telefonieren verabreden.“</li>
</ul>
<p><strong>Welche Bekannten, die ich bisher nur flüchtig kenne, sind mir besonders sympathisch? Könnte ich mich mit diesen gezielt verabreden? Gibt es Unternehmungen (Theater, Kino, Spazierengehen), zu denen ich mich mit ihnen verabreden könnte?</strong></p>
<ul>
<li>„Beim 70. Geburtstag von meinem Freund Helmut habe ich diesen Franz kennen gelernt. Wir haben uns so gut über Fußball unterhalten. Ich ruf den mal an und frage ihn, ob er Lust hat, nächstes Wochenende mit mir zum Fußballgucken in ein Lokal zu gehen.“</li>
</ul>
<ul>
<li>„Der Mann von der alten Schulfreundin meiner Frau hat auch Herzprobleme. Vielleicht frage ich ihn, ob er mit mir zur Kardio-Sportgruppe geht.“</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>4. Konkrete Schritte vornehmen</strong></h2>
<p>Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, können Sie daraus Ideen für konkrete Vorhaben entwickeln, die Sie in nächster Zeit umsetzen möchten. Damit Sie etwas ändern und Ihre Vorhaben in die Tat umsetzen, entscheiden Sie sich am besten jetzt für einige Ideen, die Sie jetzt gleich und in den nächsten Tagen umsetzen möchten. Am besten schreiben Sie Ihre Vorhaben so konkret wie möglich auf. Damit machen Sie sie verbindlicher. Idealerweise beginnen Sie mit Ihren ersten konkreten Schritten innerhalb der ersten 72 Stunden. Damit erhöhen Sie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die Wahrscheinlichkeit, dass Sie wirklich etwas verändern, dramatisch. Je schneller man nach dem Fassen eines Vorsatzes ins Handeln kommt, umso wahrscheinlicher ist es, dass man seine Ziele erreicht.</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Franz heute anrufen, um mich mit ihm zum Fußballgucken zu verabreden.</li>
<li>Morgen Vormittag beim Krankenhaus anfragen, wie die Voraussetzungen sind, beim Besuchsdienst mitzumachen.</li>
<li>Auf der Homepage der Musikschule nachsehen, wann und wie ich Gitarrenunterricht nehmen könnte.</li>
<li>Mich informieren, wann genau die Kardio-Sportgruppe stattfindet.</li>
</ul>
<p>Gehen Sie bei Ihren Vorhaben am besten in kleinen Schritten vor. Nehmen Sie sich für eine Woche vielleicht ca. 1–3 Punkte vor. Diese kleinen Schritte sind so wichtig, damit Sie sich nicht überfordern. Nehmen Sie sich zu viel vor, riskieren Sie, dass Sie es nicht schaffen, Ihre Ideen umzusetzen. Und Vorhaben, die man nicht umsetzt, frustrieren einen dann.</p>
<h2><strong>5. Ideen umsetzen</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Setzen Sie Ihre Ideen nun um. Dazu planen Sie sich am besten die Punkte, für die Sie sich in Schritt 4 entschieden haben, fest ein. Indem Sie zum Beispiel Erinnerungen in Ihren Kalender eintragen oder sich Erinnerungszettel aufhängen, erinnern Sie sich daran, jemanden anzurufen oder sich Informationen einzuholen.</p>
<p>Hier noch einmal zusammengefasst, wie Sie vorgehen können, um in Ihrem Leben mehr Lebensfreude und Zuversicht zu verspüren.</p>
<p><strong>1. Frustration, Enttäuschung und verpasste Chancen annehmen:</strong></p>
<ul>
<li>Gefühle und Gedanken möglichst neutral wahrnehmen</li>
<li>Sich nicht für Vorwürfe, Hadern, Trauer und Enttäuschung verurteilen</li>
</ul>
<p><strong>2. Den Blick weiten: Fragen Sie sich zum Beispiel:</strong></p>
<ul>
<li>Welche Möglichkeiten habe ich in meinem Leben genutzt?</li>
<li>Was habe ich bis heute an Gutem und Schönem erlebt?</li>
<li>Wofür kann ich dankbar sein?</li>
</ul>
<p><strong>3. Eine neue Perspektive entwickeln: Fragen Sie sich zum Beispiel:</strong></p>
<ul>
<li>Was wollte ich schon immer gerne machen?</li>
<li>Welche alten Träume habe ich?</li>
<li>Wie kann ich vielleicht doch noch etwas von dem erleben, was ich mir so sehr gewünscht habe?</li>
<li>Welche Freundschaften oder Bekanntschaften könnte ich intensivieren oder wieder aufleben lassen?</li>
</ul>
<p><strong>4. Konkrete Schritte vornehmen</strong></p>
<ul>
<li>Entscheiden Sie sich für ein bis drei Ideen aus Schritt 3, die Sie in den nächsten Tagen umsetzen möchten.</li>
<li>Schreiben Sie sich möglichst konkret auf, was Sie wann tun möchten.</li>
<li>Fangen Sie innerhalb von 72 Stunden mit den ersten Schritten an.</li>
</ul>
<p><strong>5. Ideen umsetzen</strong></p>
<ul>
<li>Setzen Sie die Vorhaben, für die Sie sich entschieden haben, in die Tat um.</li>
<li>Richten Sie sich Erinnerungen ein, damit Sie Ihr Vorhaben nicht vergessen. Heften Sie sich zum Beispiel einen Zettel an den Kühlschrank: Franz anrufen, Musikschule recherchieren, beim Krankenhaus erkundigen wegen Besuchsdienst.</li>
</ul>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was glückliche Paare richtig machen (Christian Thiel)</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Miteinander + Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zwanzig Rezepte, die helfen können, die eigene Partnerschaft zu verbessern.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="153" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/was-glueckliche-paare-richtig-machen.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="was glueckliche paare richtig machen" title="was glueckliche paare richtig machen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong><em>„Was glückliche Paare richtig machen. Die wichtigsten Rezepte für eine erfüllte Partnerschaft.“</em></strong> von Christian Thiel – Frankfurt: Campus Verlag, 2. Auflage, 2012 – 206 S. – ISBN: 978-3-593-39628-6 – 19,99 €</p>
<p>„Was glückliche Paare richtig machen“ bietet zwanzig Rezepte, die helfen können, die eigene Partnerschaft zu verbessern.</p>
<p><a name="weiter"></a>Diese Rezepte muten dem einen oder anderen Leser vielleicht ein wenig Umdenken zu. Ich war jedenfalls etwas irritiert, als ich las, dass einer der entscheidenden Faktoren einer glücklichen Partnerschaft eben <strong>nicht </strong>das faire Streiten und Ausdiskutieren von Problemen sein soll – wie die übliche Literatur zum Thema immer predigt. Stattdessen zeigt der Autor Christian Thiel, dass es um ganz andere Dinge geht, wenn Paare langfristig zusammen glücklich sein möchten. Er geht bei seiner Rezeptsammlung für glückliche Paare vielfach von den Ergebnissen mehrerer Studien aus, die herausgefunden haben, dass</p>
<ul>
<li>glückliche Paare Probleme nicht immer ausdiskutieren und</li>
<li>faires Streiten nicht zwingend zu einer glücklichen Partnerschaft gehört.</li>
</ul>
<p>Verblüffend einfach wirken die Rezepte in diesem Buch. Hier ein kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:</p>
<ul>
<li>Sorgen Sie für gute Stimmung</li>
<li>Lieben Sie Ihren Partner, wie er ist</li>
<li>Pflegen Sie Freundschaften</li>
<li>Sorgen Sie für sich selbst</li>
<li>Loben Sie Ihren Partner, sooft Sie können</li>
<li>Unternehmen Sie etwas gegen schlechte Laune, Nörgeln &amp; Co</li>
<li>Setzen Sie sich Ziele</li>
</ul>
<p>Dass die Umsetzung solcher Ratschläge meist nicht so leicht ist, weiß fast jeder aus eigener Erfahrung oder aus dem Bekanntenkreis. Deswegen haben mich neben den schlüssigen Erklärungen und den lebensnahen Beispielen, ganz besonders die konkreten Hilfestellungen im Buch überzeugt. „Was ist zu tun, wenn &#8230; ?“ „Was kann ich machen, um &#8230; ?“ &#8230; Diese Fragen beantwortet der Autor ideenreich und anschaulich, sodass der Leser für den Beziehungsalltag konkrete Handlungsanregungen findet. Die pragmatischen und lebensnahen Ratschläge machen Lust, die eigene Partnerschaft zu verschönern und (noch) glücklicher zu werden. Zudem ist das Buch gut strukturiert und interessant geschrieben. Aufgrund der vielen fett gedruckten Überschriften findet man leicht etwas wieder, was ich persönlich ganz wichtig finde.</p>
<p>Kurzum: Ein Buch für alle, die ihre Beziehungen verbessern möchten oder sich eine glückliche Beziehung wünschen. Dabei ist es egal, ob man bereits lange mit seinem Partner zusammen ist, am Anfang einer neuen Beziehung steht, oder Single ist: Dieses Buch kann einen vom Kennenlernen bis zur Silberhochzeit und darüber hinaus dabei begleiten, eine glücklichere Beziehung zu führen. Ein rundherum gelungener und hilfreicher Ratgeber, der auch ein originelles Hochzeitsgeschenk abgeben kann.</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593396289/zeitzuleben" target="_blank">„Was glückliche Paare richtig machen” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593396289/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
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		<item>
		<title>3 Tipps, wie Sie Ihr Leben entschleunigen können</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/17198-entschleunigung/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=entschleunigung</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karima Stockmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/sanduhr.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="sanduhr" title="sanduhr" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Das neue Jahr ist noch jung und ich frage meine beste Freundin: „Was hast du dir eigentlich für das neue Jahr vorgenommen?“ „Ich möchte einfach mal mehr an mich denken und mich innerlich ruhiger fühlen“, sagt sie sehnsüchtig. „Innere Ruhe, Zufriedenheit, Gesundheit“ – weise Wünsche, die einem das neue Jahr oder auch ein neues Lebensjahr [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/02/sanduhr.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="sanduhr" title="sanduhr" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Das neue Jahr ist noch jung und ich frage meine beste Freundin: „Was hast du dir eigentlich für das neue Jahr vorgenommen?“ „Ich möchte einfach mal mehr an mich denken und mich innerlich ruhiger fühlen“, sagt sie sehnsüchtig.</p>
<p>„Innere Ruhe, Zufriedenheit, Gesundheit“ – weise Wünsche, die einem das neue Jahr oder auch ein neues Lebensjahr bescheren sollen! Doch was heißt das eigentlich? Ich möchte von meiner Freundin also wissen, was genau sie damit meint.</p>
<p>„Na ja, ich fühle mich momentan wie in einem Hamsterrad, wie auf der Flucht, ich habe das Gefühl, dass ich nie fertig werde! Ich habe es einfach satt – dieses Jahr ist Schluss damit!“</p>
<p>Dieses Gefühl kenne ich auch oder besser gesagt KANNTE ich früher besonders gut. Und ich bin nicht die Einzige – ein Großteil der Menschen in Deutschland fühlt sich innerlich gestresst. Das Gefühl von innerer Ruhe kennen die meisten nur aus dem Urlaub – vielleicht noch vom Wochenende. Doch ist es nicht unser aller Ziel, dass wir auch im Alltag zufrieden und gelassen sein können?</p>
<p>Natürlich – doch wie stellen wir das an? Ich gebe Ihnen heute drei Tipps &amp; Tricks mit auf den Weg, wie auch Sie es schaffen können, Ihre kostbare Energie nicht damit zu vergeuden, das sich fortwährend drehende Hamsterrad in Schwung zu halten. Wie können Sie stattdessen einen Gang herunterschalten oder die „Notbremse“ ziehen? Ich möchte Ihnen Verhaltens- und Denkweisen aufzeigen, die <a name="weiter"></a>Sie dabei unterstützen werden, Ihr Leben zu „entschleunigen“.</p>
<h2><strong><strong>„Entschleunigung“ – was ist das eigentlich?</strong></strong></h2>
<p>Entschleunigung bezeichnet das Gegenteil von „Beschleunigung“. Wir alle merken, dass unser Leben immer schneller geworden ist – Kommunikation via Telefon und E-Mail machen uns überall erreichbar, Fernsehen und Internet bringen die neuesten Nachrichten direkt vor unsere Augen und auch in den Unternehmen müssen Mitarbeiter oft Arbeiten übernehmen von erkrankten oder gar entlassenen Kolleg(inn)en – also heißt es wieder SCHNELL SEIN, um die hochgesteckten Ziele des Chefs zu erreichen.</p>
<p>Diese Beschleunigungen erfahren wir in vielen Bereichen unseres Lebens und oft finden sie ohne unser Zutun statt. Es gibt jedoch viele Momente, die wir nutzen können, um uns selbst zu „entschleunigen“. Ich möchte sogar weiter gehen und behaupten, dass uns im Alltag immer wieder Situationen „geschenkt“ werden, die uns sagen: „Mach langsamer, sonst stolperst du irgendwann. Nutze diesen Moment, um innezuhalten, deine Gedanken kreisen zu lassen und dich und dein Umfeld bewusst wahrzunehmen.“</p>
<blockquote><p><strong>„Auch aus Steinen, </strong><strong>die dir in den Weg gelegt werden, </strong><strong>kannst du etwas Schönes bauen.“</strong></p>
<p>– Johann Wolfgang v. Goethe</p></blockquote>
<h2><strong><strong>Tipp 1: Stressfallen zur Entspannung nutzen</strong></strong></h2>
<p>Es ist Freitagabend. Ich gehe nach der Arbeit noch SCHNELL in den Supermarkt, um fehlende Lebensmittel für das Abendessen zu besorgen. In 2 Stunden sind die Gäste da, ich muss noch kochen und das Wohnzimmer etwas auf Vordermann bringen. Natürlich habe ich eigentlich mehr Zeit dafür eingeplant, aber bei der Arbeit ist in letzter Minute wieder etwas auf meinem Schreibtisch gelandet, das UNBEDINGT SOFORT erledigt werden musste. Und nun habe ich den Salat – oder besser gesagt, ich habe den Salat noch nicht. Schnell durch die Supermarktreihen gesprungen, den Salatkopf in den Einkaufskorb und auf zu den Kassen. Innerhalb weniger Sekunden überprüfe ich die 3 geöffneten Kassen und entscheide mich für die ganz rechte. „Hier müsste es SCHNELL gehen …“</p>
<p>Und dann kommt es, wie es meistens kommt, wenn ich in Eile bin. Die ältere Dame, die gerade an der Reihe ist, sammelt in 10-Cent-Stücken gemächlich ihre 4,30 € zusammen. Der Herr zwei Plätze dahinter wird bereits ungeduldig. Die ältere Dame hat es nach gefühlten 10 Minuten geschafft, ihr Katzenfutter zu bezahlen, und ein junger Mann im Anzug ist an der Reihe. Nur eine Digitalkamera hat er, doch wie sich in Kürze herausstellt, möchte er diese gerade zurückgeben. Eine weitere Kassiererin wird ausgerufen. „O. k., das kann etwas dauern“, denke ich mir. Früher hätte ich spätestens jetzt panisch überlegt, ob ich doch noch SCHNELL das Kassenband wechseln sollte, doch heute mache ich etwas anderes: Ich „entschleunige“!</p>
<p>Ich muss etwas lächeln, denn ich freue mich eigentlich insgeheim, dass es wieder „geklappt“ hat. Das Leben hat mir wieder eine Situation zum Durchatmen beschert, da ich es in den ganzen Vorbereitungen für den Abend vielleicht vergessen hätte.</p>
<p>Ich nutze also meine Wartezeit, die ich in der momentanen Situation durch nichts beeinflussen kann. Mittlerweile habe ich akzeptiert, dass ich durch Ärger oder inneren Stress weder etwas beschleunigen noch vereinfachen kann. Auch mein mittlerweile verärgerter Vordermann wird mich deshalb nicht fragen, ob er mir vielleicht die Ehre erweisen darf, mich und meinen Salat vorzulassen … Ich nehme diese Situation also zunächst hin, wie sie ist, und verändere sie dann zu meinem Vorteil.</p>
<blockquote><p><strong>Lerne loszulassen, </strong><strong>es ist der Schlüssel zum Glück!</strong></p>
<p>– Buddha</p></blockquote>
<p>Ich beginne mit ein wenig Selbstmotivation und sage mir innerlich die Worte: „Du schaffst das trotzdem alles rechtzeitig. Wahrscheinlich kommen die Gäste eh ein paar Minuten später und wenn nicht, freuen sie sich bestimmt über einen kleinen Aperitif, bis das Essen fertig ist. Alles wird gut werden.“ Währenddessen nehme ich meine Füße ganz bewusst wahr. Ich spüre, wie sie fest auf dem Boden stehen, und bemerke, dass sie wohlig warm sind. Ich versuche, nach und nach jeden Teil meines Körpers bewusst wahrzunehmen und ihn zu spüren. Auf dem Weg über mein Knie freue ich mich, dass die Schmerzen gerade weniger sind als sonst, wenn meine OP-Narbe häufig noch etwas zwickt.</p>
<p>Ehe ich mich versehe, bin ich auch schon an der Reihe. Ich lächle die Kassiererin, die zwischenzeitlich von dem Herrn vor mir ungeduldig als „lahme Ente“ beschimpft wurde, an und erhalte ein dankbares, fast schon erlösendes Lächeln zurück. Beim Verabschieden wünschen wir uns beide noch ein schönes Wochenende und ich freue mich beim Verlassen des Ladens schon auf meine nächste „Supermarkt-Meditation“.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>Tipp 2: Unpünktlichkeit einplanen</strong></h2>
<p>Wir fühlen uns besonders dann gehetzt, wenn wir Gefahr laufen, unser Ziel nicht rechtzeitig zu erreichen oder nicht pünktlich zu einer Verabredung zu kommen. Versuchen Sie also, vorzusorgen und folgenden „Entschleunigungs-Tipp“ zu beherzigen:</p>
<p>Beispiel: Sie haben um 18 Uhr einen Termin</p>
<p>Planen Sie bereits am Morgen, wann Sie losfahren werden, um Ihr Ziel pünktlich zu erreichen. Machen Sie auch den Schritt zuvor schon nach Zeitplan und legen Sie fest, um wie viel Uhr Sie sich bereits vorbereiten oder fertig machen möchten, um Ihr Zuhause auch wirklich rechtzeitig verlassen zu können.</p>
<p>Der größte Trick hierbei: Planen Sie alles eine viertel Stunde früher, als ob Sie den Termin bereits um 17:45 Uhr hätten. Unkalkulierbares wie verspätete Bahnen, verstopfte Straßen, langes Parkplatzsuchen, der unauffindbare Haustürschlüssel oder ein ungebügeltes Hemd werden Sie dann nicht aus der Ruhe bringen, da Ihr Sicherheitspuffer Ihnen den Rücken freihält.</p>
<p>Und hat Sie der Zeiger auf der Uhr dann doch wieder überholt, erinnern Sie sich bei jeder roten Ampel oder verspäteten U-Bahn daran, zu lächeln: Denn das Leben möchte Sie nicht aufhalten, es versucht, auf Sie aufzupassen und Sie zu „entschleunigen“ …</p>
<h2><strong>Tipp 3: Rechtzeitig die Notbremse ziehen</strong></h2>
<p>Stau, Termindruck, Prüfungsstress, schwierige Gespräche, nicht erfüllbare Erwartungshaltungen – jeder von uns gerät hin und wieder unfreiwillig in Situationen, in denen uns der innere Stress geradezu die Luft abschnürt, das Herz wild rast oder sich unser Magen verkrampft.</p>
<p>Viele Symptome, mit denen uns unser Körper versucht, etwas zu sagen. Oft ignorieren wir ihn und schenken seinen Hilfeschreien keine Beachtung. Dabei lässt sich unser Körper schon durch eine kurze Übung wieder ausbalancieren und beruhigen.</p>
<p>Denn es ist normal, dass wir es nicht schaffen, jede Situation in positive Gedanken und Ansichten zu hüllen. Manchmal hilft nur noch der Griff zur „Notbremse“. Folgende Atemübung zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Herzschlag, Ihren Blutdruck und Ihr gesamtes Nervensystem sofort positiv beeinflussen können. Nicht ohne Grund ist bewusstes Ein- und Ausatmen Bestandteil vieler Entspannungs- und Konzentrationsübungen.</p>
<p><strong>Atemübung:</strong></p>
<p>Öffnen Sie wenn möglich ein Fenster und atmen Sie die frische Luft konzentriert und tief ein. Stellen Sie sich dabei vor, wie die Luft Ihren unteren Bauch ausfüllt und mit frischer Energie versorgt. Denken Sie währenddessen an diese Worte: „Ich fühle mich innerlich ruhig und gelassen.“ Auch wenn dies im Moment noch nicht zutrifft, versuchen Sie Ihre Gedanken immer wieder auf den Zustand der Gelassenheit zu fokussieren.</p>
<p>Atmen Sie schließlich langsam und geführt aus. Vielleicht hilft Ihnen dabei ein hörbarer „F-Ton“ oder Sie zählen innerlich von 1 bis 10.</p>
<p>Warten Sie nach dem Ausatmen ruhig 1–2 Sekunden, bevor Sie wieder frische, sauerstoffreiche Luft einatmen.</p>
<p>Am besten wiederholen Sie diese simple Übung etwa zwanzig Mal. Sie werden es selbst merken – allein das konzentrierte Atmen und die frische Luft werden Ihnen Ruhe und innere Balance schenken.</p>
<h2><strong>Ich wünsche Ihnen …</strong></h2>
<p>Ich wünsche Ihnen von Herzen ein „entschleunigtes“ und gelassenes Jahr 2012, in dem Sie in vermeintlich stressigen Situationen sogar Kräfte auftanken können, statt wertvolle Energie und Nerven dafür zu verschwenden. Fragen Sie sich stets selbst, ob Sie durch Stress und Eile das Geschehene wirklich zum Positiven verändern können. Vielleicht geht es Ihnen ja genauso wie mir: Hetze ich durchs Leben und ärgere ich mich über Ereignisse, die mich ausbremsen oder aufhalten, reiht sich eine „Panne“ an die nächste. Bleibe ich jedoch ruhig und gelassen, so behalte ich die Kontrolle über die Situation und nicht umgekehrt. Plötzlich geht alles einfacher und unkomplizierter und ich gewinne dadurch wertvolle Zeit für mich und mein Leben im Hier und Jetzt.</p>
<p>John Lennon sagte schon einst:</p>
<blockquote><p><strong>„Leben ist das, was dir passiert, </strong><strong>während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden!“</strong></p></blockquote>
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		<item>
		<title>Wie Sie die guten Dinge im Leben bekommen</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/offenheit.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="offenheit" title="offenheit" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Darf ich Sie mal wieder zu einem kurzen, kleinen Experiment einladen? Ja? Dann stellen Sie sich doch bitte einmal gerade hin. Den Kopf erhoben, den Rücken gerade, die Brust ein bisschen rausgedrückt. Dann öffnen Sie Ihre Arme, so, als ob Sie jemanden umarmen wollten. Und nun bleiben Sie in dieser Position und zählen Sie in [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/offenheit.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="offenheit" title="offenheit" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Darf ich Sie mal wieder zu einem kurzen, kleinen Experiment einladen?</p>
<p>Ja?</p>
<ol>
<li>Dann stellen Sie sich doch bitte einmal gerade hin.</li>
<li>Den Kopf erhoben, den Rücken gerade, die Brust ein bisschen rausgedrückt.</li>
<li>Dann öffnen Sie Ihre Arme, so, als ob Sie jemanden umarmen wollten.</li>
<li>Und nun bleiben Sie in dieser Position und zählen Sie in Gedanken langsam bis 60.</li>
</ol>
<p>Bitte machen Sie mit. Oder schließen Sie kurz die Augen und stellen Sie sich vor, Sie würden sich, wie oben beschrieben, gerade und mit geöffneten Armen hinstellen und langsam bis 60 zählen.</p>
<p>Haben Sie mitgemacht? Wenn ja, haben Sie vielleicht kurz ein Gefühl dafür bekommen, wie sich Offenheit anfühlt. Cool, oder?</p>
<p>Ja … Offenheit. Damit meine ich Offenheit dem Leben gegenüber. Und auch Offenheit anderen Menschen gegenüber.</p>
<p>Was soll dieses Experiment? Ganz einfach: Genau diese Offenheit braucht man, wenn man die guten Dinge im Leben erfahren und erleben will. Dinge wie Liebe. Zuneigung. Miteinander. Chancen und Möglichkeiten.</p>
<p>Denn wenn man nicht offen ist, also dicht macht und verschlossen ist, dann prallen diese guten Dinge sozusagen von einem ab.</p>
<p>Leider machen viele von uns dicht. Vielleicht wegen schlechter Erfahrungen und aus Angst vor weiteren Verletzungen. Das scheint eine ganz natürliche Reaktion zu sein, wenn uns etwas Schmerzhaftes passiert ist. So, wie eine Auster ja auch instinktiv dicht macht, wenn sie Gefahr spürt. Oder wie eine Schnecke sich in ihr Haus zurückzieht.</p>
<p>Wir verschließen uns, um die Gefahr und das Risiko auszusperren. Aber man kann eben nicht nur die Gefahr aussperren. Wenn man zumacht, dann kommen auch die ganzen schönen Sachen nicht mehr zu einem durch. Wenn man versucht, den Schmerz auszusperren, bleiben auch immer die Freude und das Glück draußen. Auch die guten Sachen prallen am Panzer ab, der einen ja eigentlich nur vor dem Schlechten beschützen soll.</p>
<p>Natürlich ist niemand von uns zu 100% offen oder zu 100% verschlossen. Wir sind alle irgendwo dazwischen. Und dann hängt es auch von der jeweiligen Situation ab. Guten alten Freunden gegenüber bin ich wahrscheinlich offener als einem total Fremden.</p>
<p>Mir geht es hier auch eher um unsere grundsätzliche Tendenz. Also um die grundsätzliche Einstellung dem Leben und anderen Menschen gegenüber.</p>
<p>Wenn Sie mal das folgende Diagramm anschauen …</p>
<p><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/Diagramm.jpg" alt="Diagramm" width="400" height="68" /></p>
<p>… Wo würden Sie sich da ungefähr einordnen? Wo würden Sie Ihr Kreuz auf dieser Skala machen? Sind Sie eher auf der verschlossenen Seite des Lebens? Oder eher ein offener Typ?</p>
<p>Wo sortieren Sie sich dem Gefühl nach ein?</p>
<p>Übrigens ist meiner Erfahrung nach 100%ige Offenheit genauso schädlich wie 100%ige Verschlossenheit. In dem einen Fall sind wir so ziemlich allem und jedem hilflos ausgeliefert, im anderen Fall sind wir quasi schon tot.</p>
<p>Die meisten Menschen, die ich kenne, haben allerdings weniger das Problem, dass sie zu offen sind. Meistens sind wir zu dicht, zu abweisend, zu abwehrend und lassen zu wenige Dinge an uns heran. Aus Angst vor Ablehnung oder Verletzung.</p>
<p>Und ich persönlich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass tiefgreifende Dinge im eigenen Leben passieren können, wenn man sich ein bisschen öffnet. Anderen Menschen gegenüber oder dem Leben ganz allgemein.</p>
<p>So wie oben bei der Übung. Statt mit verschränkten Armen dazustehen, einfach mal die Arme öffnen und andere Menschen mit offenen Armen einladen. Das meine ich nicht unbedingt im wörtlichen Sinne, sondern eher sinnbildlich. Obwohl gegen eine gute Umarmung natürlich nichts einzuwenden ist <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie würden sich einfach auch mal sagen:</p>
<ul>
<li>Ich lasse mal eine meiner Schutzschichten fallen und schaue, was passiert.</li>
<li>Ich beobachte, was passiert, wenn ich NICHT alles sofort abblocke. Sondern wenn ich abwarte, mir die Sache mit einem Lächeln und mit offenen Armen anschaue.</li>
<li>Ich gehe mal dorthin, wo Kontakt und Verbindung stattfinden kann. Und ich lass es mal zu.</li>
<li>Ich lade die guten Dinge ein und mache auf, so dass die schönen Dinge auch den Weg zu mir finden.</li>
</ul>
<p>Und stellen Sie sich vor, Sie würden diese Dinge nicht nur sagen. Sondern vielleicht sogar ein bisschen leben. Jeden Tag ein klein wenig mehr und mehr.</p>
<p>Was könnte dann im besten Falle passieren?</p>
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		<item>
		<title>Nudge (Richard H. Thaler, Cass R. Sunstein)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Pinter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In „Nudge“ geht es um Situationen, in denen die Menschen zwischen verschiedenen Alternativen wählen können, aber doch einen kleinen Schubs in Richtung rationaler, kluger, nützlicher, fehlerfreier, … Entscheidungen erhalten – den sogenannten Nudge. </p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="80" height="113" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/nudge.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="nudge" title="nudge" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em><strong> „Nudge. Wie man kluge Entscheidungen anstößt“ </strong></em>von Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein – Berlin: Ullstein-Taschenbuch, 2009 – 400 S. – ISBN: 978-3-549-37266-9 – 9,95 €</p>
<p>Psychologie und Ökonomie werden noch immer für sehr verschiedene Denkwelten gehalten, insbesondere in ihrer Beschreibung menschlichen Verhaltens. In der Ökonomie galt der Mensch lange als Nutzenmaximierer, der durch materielle Anreize beliebig stimulier- und beeinflussbar ist. Das hat sich geändert. Ökonomie und Psychologie kommen einander näher, nicht zuletzt vermittelt durch Erkenntnisse der Neurowissenschaft. Auch Ökonomen wissen inzwischen, dass Menschen sich nicht von Natur aus rational verhalten, dass sie sich leicht beeinflussen lassen, rasch den Überblick verlieren und zur Trägheit neigen.</p>
<p><a name="weiter"></a>Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein, zwei US-amerikanische Wissenschaftler, haben mit „Nudge“ ein kluges Buch über kluge Entscheidungen geschrieben. Darin beschreiben sie zahlreiche Beispiele wie dieses: Wenn Menschen am Vortag einer politischen Wahl angerufen und gefragt werden, ob sie vorhaben, wählen zu gehen, steigt die Wahlbeteiligung um bis zu 25 Prozent. Diese Menschen haben dann einen Nudge (übersetzt „Stups“ oder „Schubs“) erhalten.</p>
<p>In „Nudge“ geht es um Situationen, in denen die Menschen zwischen verschiedenen Alternativen wählen können, aber doch einen kleinen Schubs in Richtung rationaler, kluger, nützlicher, fehlerfreier, … Entscheidungen erhalten – den sogenannten Nudge. Ein Nudge verändert die Entscheidungssituation, ohne Optionen auszuschließen oder wirtschaftliche Anreize stark zu verändern. Es ist ein Anstoß, ein erster Impuls. Das Konzept dahinter nennen Thaler und Sunstein libertären Paternalismus – die Verbindung von Entscheidungsfreiheit und guten Rahmenbedingungen für Entscheidung.</p>
<p>Ausführlich und kurzweilig beschreiben die Autoren im ersten Teil des Buches, warum und wann Nudges manchmal notwendig sind. Ein Grund: Weil Menschen ihren Versuchungen erliegen. Wenn z. B. bei einer Party ein großer Teller Chips auf den Tisch gestellt wird, dann werden vermutlich 3 von 4 Gästen so lange zugreifen, bis der Teller leer ist. Obwohl sie wissen, dass Chips sehr ungesund sind und eine Menge Fett enthalten. Ein weiterer Grund: Menschen wiederholen einfach gern, was andere tun – auch deren Fehler.</p>
<p>Kleine Schubse in die richtige Richtung sind immer dann sinnvoll, wenn Menschen leicht Fehler machen, z. B. wenn die Kosten einer Entscheidung nicht sofort, sondern erst mit Zeitverzögerung eintreten – wie bei übermäßigem Chipsverzehr, der erst nach einiger Zeit die Fettdepots im Körper anschwellen lässt. Und ebenso bei komplexen und bei seltenen Entscheidungen wie die Auswahl einer geeigneten Hypothek und bei Unkenntnis über die Konsequenzen von Entscheidungsalternativen beispielsweise im Angesicht überlanger Speisekarten.</p>
<p>Spannend zu lesen sind die Ausführungen über Sicherungssysteme, die Fehler ausschließen. Sie halten in unseren Alltag immer mehr Einzug: Geldautomaten, die die Kreditkarte noch vor dem Geld auswerfen oder Befestigungen von Tankdeckeln. Dadurch werden sogenannte Post Completion Errors verhindert, Fehler, die nach Erledigung einer Hauptaufgabe wie dem Geldabheben oder dem Tanken entstehen. Weitere Beispiele sind Hinweise für Fußgänger in England, nach rechts zu schauen, weil sich wegen des Linksverkehrs die Autos zuerst von dort nähern; oder Klickgeräusche bei Digitalkameras, die signalisieren, dass tatsächlich ein Foto gemacht wurde – kleine Helfer, die uns gerade in stressigen Zeiten enorm entlasten.</p>
<p>In den Teilen zwei und drei des Buches werden Nudges in Bezug auf Geld und Reformen der Sozialversicherung, des Gesundheitssystems und des Umweltschutzes beschrieben. Hier stellen die Autoren aktuelle Arbeiten aus ihrer Beratertätigkeit für Barack Obama und David Cameron vor und wenden sich an Entscheider in Politik und Gesellschaft.</p>
<p>Im abschließenden vierten Teil werden eine Reihe kleinerer Nudges vorgestellt, die zumindest ich mir sofort zu wünschen begann, als ich über sie las – die automatische Steuererklärung, Sperrlisten für Glücksspieler oder ein Höflichkeitscheck vor Absendung von Mails.</p>
<p>Thaler und Sunstein haben ihr Buch sowohl für professionelle Entscheider als auch für Leute wie dich und mich geschrieben. Wir alle stehen permanent vor Entscheidungen, bei denen uns kleine Schubser unterstützen und folgenschwere Fehler ersparen können. „Nudge“ zu lesen, lohnt sich allein schon deshalb, weil es einen guten Überblick über die Ursachen menschlichen Versagens in kleinen und großen Entscheidungssituationen gibt.</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548373666/zeitzuleben" target="_blank">„Nudge” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548373666/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Affirmations-Kärtchen: Selbstvertrauen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="156" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/Affirmations-Kärtchen-Selbstvertrauen.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Affirmations-Kärtchen Selbstvertrauen" title="Affirmations-Kärtchen Selbstvertrauen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Mit Affirmationen kann man sein Denken in ganz unterschiedlichen Themenbereichen beeinflussen. Heute haben wir für Sie Affirmations-Kärtchen zum Thema Selbstvertrauen zusammengestellt. Diese Kärtchen können Sie ausschneiden und so immer dabeihaben, um sich zwischendurch die selbstbejahenden Sätze bewusst zu machen. Wenn Sie sich aus diesen Affirmationen ein bis drei aussuchen und sie sich jeden Tag über [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="156" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/Affirmations-Kärtchen-Selbstvertrauen.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Affirmations-Kärtchen Selbstvertrauen" title="Affirmations-Kärtchen Selbstvertrauen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Mit <a title="Affirmationen – Ein praktischer Weg zu Wachstum, Veränderung und Heilung" href="http://www.zeitzuleben.de/2944-affirmationen-ein-praktischer-weg-zu-wachstum-veranderung-und-heilung/">Affirmationen</a> kann man sein Denken in ganz unterschiedlichen Themenbereichen beeinflussen. Heute haben wir für Sie Affirmations-Kärtchen zum Thema Selbstvertrauen zusammengestellt. Diese Kärtchen können Sie ausschneiden und so immer dabeihaben, um sich zwischendurch die selbstbejahenden Sätze bewusst zu machen.</p>
<p>Wenn Sie sich aus diesen Affirmationen ein bis drei aussuchen und sie sich jeden Tag über einen Zeitraum von mindestens 30–90 Tagen sagen,</p>
<ul>
<li>machen Sie sich immer öfter bewusst, dass Sie sich selbst vertrauen können</li>
<li>lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit immer häufiger darauf, Ihre eigenen Fähigkeiten wahrzunehmen</li>
<li>trauen Sie sich immer öfter zu, etwas zu tun, was Sie sich vorher nicht zugetraut haben</li>
<li>erlauben Sie sich öfter, etwas Neues auszuprobieren</li>
<li>gewinnen Sie nach und nach immer mehr Selbstvertrauen</li>
</ul>
<p>So können Sie Ihr Selbstvertrauen mit den Affirmations-Kärtchen steigern:</p>
<ul>
<li>Drucken Sie sich die Datei aus (am besten auf einem festeren Karton).</li>
<li>Schneiden Sie sich die Kärtchen aus.</li>
<li>Suchen Sie sich ein bis drei Affirmationen aus, die Sie besonders ansprechen. Entscheiden Sie sich für Sätze, mit denen Sie sich wohl fühlen, bei denen Sie das Gefühl haben, dass sie zu Ihnen sprechen.</li>
<li>Platzieren Sie die Affirmations-Kärtchen dort, wo Sie möglichst oft über sie stolpern (in Ihrem Portemonnaie, am Badezimmerspiegel, auf dem Nachttisch, auf Ihrem Schreibtisch).</li>
<li>Und nehmen Sie sich 5–10 Mal am Tag Zeit, sich die Affirmationen bewusst (leise oder laut) vorzulesen.</li>
<li>Bauen Sie sich am besten Erinnerungen für die Beschäftigung mit den Affirmationen ein (Erinnerungsfunktion Ihres Handys; Kalender; Post-its, die Sie zum Beispiel an den Spiegel oder den Kühlschrank kleben).</li>
<li>Arbeiten Sie mit den Affirmationen 30–90 Tage möglichst jeden Tag. Dann können Sie spüren, wie Ihr Selbstvertrauen wächst.</li>
</ul>
<p>Die Häufigkeit des Vorlesens und die Anzahl der Affirmationen sind übrigens nur Richtwerte. Jeder Mensch funktioniert ja anders. Manch einem sind drei Affirmationen zu viel, einem anderen sind es zu wenige. Aber als Richtlinie gilt, dass Affirmationen am besten wirken, wenn man mit einigen wenigen Sätzen über einen längeren Zeitraum arbeitet. Dann wirken sie nämlich am stärksten auf unser Denken.</p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Affirmations-K%C3%A4rtchen%20Selbstvertrauen&file=2012%2F01%2Faffirmations-kaertchen-selbstvertrauen.pdf">Affirmations-Kärtchen hier herunterladen</a></strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Andere Menschen akzeptieren lernen</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/17167-andere-menschen-akzeptieren-lernen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=andere-menschen-akzeptieren-lernen</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/akzeptieren.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="akzeptieren" title="akzeptieren" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es gibt Menschen, die wir am liebsten nur von hinten sehen. Oder noch besser: gar nicht. Diese Menschen regen uns irgendwie auf und berühren uns unangenehm. Manchmal durch das, was sie tun. Manchmal einfach nur durch ihre Art, also dadurch, das sie sind, wie sie eben sind. Gibt es so jemanden für Sie? Kennen Sie [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/akzeptieren.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="akzeptieren" title="akzeptieren" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es gibt Menschen, die wir am liebsten nur von hinten sehen. Oder noch besser: gar nicht. Diese Menschen regen uns irgendwie auf und berühren uns unangenehm. Manchmal durch das, was sie tun. Manchmal einfach nur durch ihre Art, also dadurch, das sie sind, wie sie eben sind.</p>
<p>Gibt es so jemanden für Sie? Kennen Sie jemanden, der Sie durch seine Art aus dem Gleichgewicht bringt?</p>
<p>Ich rede hier übrigens nicht von den Menschen, die uns durch ihr Verhalten wirklich schaden. Das ist noch mal eine andere Nummer. Ich rede hier allein von Menschen, die uns durch ihre Art auf die Nerven gehen.</p>
<p>Normalerweise ist das ja keine Sache. Wir gehen diesen Menschen einfach aus dem Weg. Problem gelöst.</p>
<p>Aber was, wenn wir mit diesen Menschen umgehen müssen, die uns so aufregen? Zum Beispiel, weil es Verwandte sind, denen wir zwangsläufig begegnen. Oder Kollegen. Oder Bekannte, die wir durch unseren Freundeskreis regelmäßig sehen.</p>
<p>Was machen wir dann?</p>
<p>Wir können diese Menschen natürlich spüren lassen, dass wir sie nicht mögen. Wir schneiden sie dann oder lassen sie auflaufen. Oder im Extremfall sind wir sogar offen feindselig oder respektlos.</p>
<p>Aber die meisten von uns sind ja zivilisiert und versuchen trotzdem höflich zu sein, auch wenn wir jemanden nicht mögen. Wir reden dann vielleicht mal hinter dem Rücken über denjenigen. Aber wir versuchen, im direkten Kontakt trotzdem einigermaßen freundlich zu ihm oder zu ihr zu sein.</p>
<p>Natürlich kommt es meistens trotzdem irgendwie rüber, dass wir den anderen nicht mögen, auch ohne dass wir es beabsichtigen. Denn über unsere Körpersprache und die ganzen Mikrosignale, die ca. 80 Prozent unserer Kommunikation ausmachen, haben die meisten von uns ja keine Kontrolle.</p>
<p>Das alles ist natürlich vollkommen normal. Wir müssen ja auch nicht jeden mögen. Aber unser Thema hier bei „Zeit zu leben“ ist ja Persönlichkeitsentwicklung.</p>
<p>Deswegen möchte ich Ihnen einige Ideen vorstellen, wie Sie es für Ihr persönliches Wachstum nutzen können, wenn Sie jemanden nicht leiden mögen.</p>
<p><a name="weiter"></a>Denn man kann ja nahezu alles nutzen, um die eigene Persönlichkeit zu stärken. Warum also nicht die Dinge, die einen nerven?</p>
<p>Also los …</p>
<h2><strong>Idee 1: Es ist Ihr Problem</strong></h2>
<p>Machen Sie sich bitte klar: Es ist allein <strong>Ihr Problem,</strong> wenn Sie den anderen nicht leiden mögen. Der andere ist, wie er ist. Wenn Sie damit nicht klarkommen, hat das mehr mit <strong>Ihnen</strong> als mit dem anderen zu tun.</p>
<p>Es ist ja nicht die Aufgabe anderer Menschen, so zu sein, wie Sie es gerne hätten. Genauso wenig, wie es Ihre Aufgabe ist, so zu sein, wie es andere von Ihnen erwarten.</p>
<p>Andere Menschen respektlos oder unfreundlich zu behandeln, nur weil sie nicht so sind, wie Sie es für richtig halten, ist nicht o. k.</p>
<p>Denn Sie wollen ja auch nicht blöd behandelt werden, nur weil jemand anderes der Meinung ist, dass Sie anders reden oder sich anders verhalten sollten, oder?</p>
<h2><strong>Idee 2: Sie sind auch nicht perfekt</strong></h2>
<p>Machen Sie sich vielleicht auch klar: Es gibt da draußen auch Menschen, die <strong>Sie</strong> doof finden, nur weil Sie eben so sind, wie Sie sind.</p>
<p>Egal für wie freundlich, cool, toll oder erwachsen Sie sich halten: Irgendwo da draußen gibt es Menschen, die Sie völlig grundlos nicht mögen. Vielleicht wegen Ihrer Kleidung, Ihrer Herkunft, Ihrer Wortwahl oder wegen irgendwelcher kleiner Details, derer Sie sich gar nicht bewusst sind.</p>
<p>Da kann man sich noch so anstrengen, es allen recht zu machen und von allen gemocht zu werden. Man wird es nicht schaffen. Denn jeder hat kleine Macken und Eigenarten. Der eine ist zum Beispiel unordentlich und der andere pedantisch. Beides ist nicht richtig oder falsch. Und beides kann manch einen auf die Palme bringen.</p>
<p>Fänden Sie es richtig, wenn Sie von diesen Menschen wegen Ihrer ganz eigenen Art unfreundlich behandelt werden würden? Oder wenn man Sie deswegen schneiden oder Sie sonst wie benachteiligen würde?</p>
<p>Sie haben es wahrscheinlich schon erkannt: Ich will auf die <strong>goldene Regel</strong> hinaus:</p>
<p><strong>Behandele andere so, wie du auch behandelt werden möchtest.</strong></p>
<p>Wenn das alle machen würden, wäre die Welt einen kleinen Tick besser.</p>
<p>Ausgehend davon noch ein anderer Gedanke bzw. eine Frage: Schauen wir vielleicht so auf die Fehler der anderen, damit wir uns nicht mit unseren eigenen Schwächen auseinandersetzen müssen?</p>
<p>Sie wissen ja: <strong>Ich sehe den Splitter im Auge des anderen, aber nicht den Balken vor meinen Augen …</strong></p>
<p>Harte Frage! Aber die Art von Fragen, die einen persönlich weiterbringen kann.</p>
<h2><strong>Idee 3: Verständnis haben</strong></h2>
<p>Noch ein Gedanke, der mir persönlich immer sehr hilft:</p>
<p>Wir Menschen wollen doch eigentlich alle nur das Gleiche. Wir wollen gesehen und wertgeschätzt werden. Wir wollen lieben und geliebt werden. Wir wollen uns sicher fühlen. Und wir wollen uns manchmal wichtig fühlen.</p>
<p>Unsere Wege zu diesen Wünschen sind vielleicht unterschiedlich. Aber wir haben alle die gleichen Ziele. Wir haben also mehr gemeinsam, als uns letztlich trennt. Wir sitzen alle im gleichen Boot.</p>
<p>Dazu kommt: Jeder Mensch hat seine Geschichte und hat seine guten Gründe, warum er so ist, wie er ist. Jeder von uns hat seine guten, aber auch hässlichen Erfahrungen gemacht. Und deswegen sind wir so, wie wir sind. Wir sind alle auch ein Produkt unserer Kindheit und unserer Umgebung. Wir haben uns also zu einem guten Maß nicht ausgesucht, wie wir sind. Wir sind alle auch zu dem gemacht worden. Und jemandem das dann vorzuwerfen ist irgendwie ein bisschen unfair.</p>
<p>Was ich sagen will: Haben Sie ein bisschen Verständnis für die anderen da draußen. Wir haben es alle manchmal schwer. Und wie schon gesagt: Niemand von uns ist perfekt.</p>
<h2><strong>Idee 4: Güte und Toleranz trainieren</strong></h2>
<p>O. k., die ersten drei Ideen waren ein bisschen moralisch. Ich gebs zu. Kommen wir jetzt mal zu einer Idee, die Ihnen ganz persönlich nutzen kann. Also jetzt kommt Egoismus pur.</p>
<p>Es gibt ja einen interessanten Zusammenhang zwischen unserer inneren und unserer äußeren Welt. Und dieser Zusammenhang lautet: Je gesünder, gütiger und toleranter ich mit anderen umgehen kann, desto gesünder, gütiger und toleranter kann ich auch mit mir selbst umgehen.</p>
<p>Also: wie im Innen, so auch im Außen.</p>
<p>Wie ich andere behandele, so behandele ich normalerweise auch mich selbst. Wer hart zu anderen ist, ist auch hart und oft gemein zu sich.</p>
<p>Die Idee ist: Wenn ich es schaffe, zu denen gütiger und toleranter zu sein, die ich nicht mag, dann schaffe ich es vielleicht auch, ein bisschen wohlwollender auf die Teile von mir zu schauen, die ich an mir nicht mag. Ich schaffe es also dann, mit mir selbst gütiger und toleranter umzugehen.</p>
<p>Deswegen können wir die Menschen da draußen, die wir zuerst mal nicht leiden können, als Helfer nutzen. Indem wir selbst zu anderen netter sind, werden wir mit der Zeit netter, nachsichtiger und gütiger mit uns selbst.</p>
<p>Schönes Ziel … aber wie schafft man es, netter zu Menschen zu sein, die einen nerven?</p>
<p>Zuerst ist eines nützlich: Geben Sie es vor sich selbst zu, dass der andere Sie nervt. Es nutzt nichts, es zu unterdrücken oder zu verdrängen. Erlauben Sie sich den Gedanken und die Gefühle lieber zuerst, bevor Sie sie loslassen.</p>
<p>Sagen Sie sich innerlich:</p>
<p>„Der Typ ist ätzend“ oder „Mann, die nervt“ und „Ich erlaube mir, das zu denken und zu fühlen“,</p>
<p>aber sagen Sie sich innerlich auch:</p>
<p>„Und das hat jetzt wahrscheinlich mehr mit mir zu tun als mit dem anderen. Und ich kann das nutzen, um meine Güte und Toleranz zu trainieren. Deswegen nehme ich diese Gefühle jetzt mal nicht so ernst und lasse sie vielleicht sogar ein bisschen los.“</p>
<p>Und dann machen Sie sich auf die Suche nach den positiven Eigenschaften Ihres Gegenübers. Schauen Sie nicht auf die Schwächen, sondern auf die guten Seiten des anderen. Fragen Sie sich dazu:</p>
<ul>
<li>Was hat er oder sie für Stärken?</li>
<li>Was kann er oder sie, was Sie nicht können?</li>
<li>Welche positiven Eigenschaften nehmen Sie wahr?</li>
<li>Was hat derjenige Gutes getan? Wem hat er wann geholfen?</li>
<li>Inwiefern macht dieser Mensch die Welt zu einem besseren Ort?</li>
</ul>
<p>Indem Sie Ihren Verstand durch solche Fragen bewusst auf die positiven Seiten eines Menschen richten, ziehen normalerweise Ihre Gefühle auch ein bisschen nach. Versuchen Sie es einmal. Das ganze Prozedere erfordert ein bisschen Übung. Aber es lohnt sich.</p>
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		<item>
		<title>Die Mañana-Kompetenz (Gunter Frank, Maja Storch)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation + Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlen + Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auch Powermenschen brauchen Pause</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="100" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/manana-kompetenz.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="manana-kompetenz" title="manana-kompetenz" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong><em>„Die Mañana-Kompetenz“</em></strong><em> von Gunter Frank und Maja Storch – München: Piper Verlag, 2011 – 206 S. – ISBN: 978-3-492-27263-6 – 8,95 €</em></p>
<p><a name="weiter"></a>Haben Sie auch ständig das Gefühl, nicht alles erledigt zu haben, was Sie schaffen wollten? Denken Sie manchmal, das Leben rauscht irgendwie an Ihnen vorbei? Machen Sie sich ständig Sorgen, obwohl es Ihnen doch eigentlich gut gehen müsste? Dann kann „Die Mañana-Kompetenz“ Ihnen sehr gut dabei helfen, sich von diesem unnötigen Stress zu befreien und damit langfristig etwas für Ihre Gesundheit zu tun.</p>
<p>Mañana ist spanisch, und bedeutet „Morgen“. Mit „Mañana-Kompetenz“ wollen die Autoren in diesem Buch so etwas sagen wie: „Morgen ist auch noch ein Tag.“ Denn darum geht es in diesem Buch: Gelassenheit und Entspanntheit zurückzugewinnen.</p>
<p>Dieses Buch ist an Menschen gerichtet, die ihren Alltag perfekt durchplanen, ja manchmal sogar ihre Freizeit, und außerdem einen Hang zum Perfektionismus haben –   „Powermenschen“, wie das Autorenteam Gunter Frank und Maja Storch sie nennt.</p>
<p>Maja Storch ist Doktorin der Psychologie, Psychoanalytikerin und Autorin. Gunter Frank ist ärztlicher Leiter des Heidelberger Präventions- und Gesundheitsnetzes mit einem Arbeitsschwerpunkt in der Stressmedizin. Folglich ist „Die Mañana-Kompetenz“ ein Buch, welches vollends auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert.</p>
<p>Im Mittelpunkt dieses Buches steht dabei der „Parasympathikus“, der auch „Ruhenerv“ genannt wird, weil er für die Entspannung unseres Körpers sorgt. Sein Gegenspieler ist der Sympathikus, also der Teil unseres Nervensystems, der uns in die Lage versetzt, zu kämpfen und zu flüchten.</p>
<p>Die Kernaussage des Autorenteams ist, dass durch das heutige Streben nach mehr Effizienz – im Beruflichen wie im Privaten – unser sympathisches Nervensystem überaktiviert wird und dadurch unser Stress nicht mehr richtig abgebaut werden kann. Während Ruhezeiten früher von außen vorgegeben wurden, z. B. durch Ladenschlusszeiten, Feierabendrituale, Gottesdienste etc., fallen diese Ruhephasen heute weitestgehend weg. Stattdessen sind wir zusätzlich noch Opfer der ständigen Erreichbarkeit durch Handy und Internet geworden. Dadurch wird unser Sympathikus sozusagen daueraktiviert und der Ruhenerv wird unterdrückt. Dies führt zu einer psychischen Verfassung der Unruhe, des Grübelns, des Gehetztseins und letztlich dann auch zum Burnout.</p>
<p>Immer weitere Leistungssteigerungen, z. B. durch ein ausgeklügeltes Zeitmanagement oder das Streben nach der perfekten Work-Life-Balance, sind laut Autorenteam nicht die richtige Lösung, da hierbei auch der Sympathikus in Aktion tritt.</p>
<p>Nur durch Aktivierung des Ruhenervs lässt sich aber Entspannung erreichen. Und wie man den Ruhenerv aktiviert und diese Kompetenz wieder neu erlernt und trainiert, zeigen die beiden Autoren in diesem Buch.</p>
<p>Da jeder Mensch verschieden ist und daher auch auf unterschiedlichen Wegen entspannen kann, haben Maja Storch und Gunter Frank einen Test entwickelt, mit dem der Leser herausfinden kann, welcher „Entspannungstyp“ er selbst ist. Darauf aufbauend werden dann konkrete Tipps gegeben, um den eigenen Ruhenerv zu aktivieren.</p>
<p>„Die Mañana-Kompetenz“ ist außerordentlich hilfreich, weil es für das Stressphänomen der heutigen Zeit eine plausible und fundiert Erklärung abgibt. Durch die Darstellung der medizinischen Zusammenhänge rückt das Buch hierzu einiges ins rechte Licht und hinterlässt damit einen nachhaltigen Eindruck. Dadurch hat es das Potenzial, beruflich und privat stark eingebundenen und gestressten Menschen auch wirklich aus ihrer „Leistungsfalle“/„Effizienzfalle“ zu helfen.</p>
<p>Trotz der vielen wissenschaftlichen Hintergrundinfos ist „Die Mañana-Kompetenz“ außerordentlich gut lesbar. Das liegt zum einen an der übersichtlichen Struktur und dem flüssigen Schreibstil, aber hauptsächlich auch daran, dass es den Autoren gelingt, die medizinischen Zusammenhänge auch für Laien gut nachvollziehbar zu beschreiben. Die sehr gut ausgewählten Beispiele helfen dabei.</p>
<p>Die größte Stärke dieses Buches liegt aber darin, dass es die Autoren schaffen, aus der Theorie auch für jeden verständliche und praktische Handlungsempfehlungen abzuleiten. Das Buch motiviert ungemein dazu, das „Mañana-Gefühl“ in sein Leben einzubringen. Und der Leser weiß am Ende des Buches genau, was er zu tun hat, nämlich: Seine eigenen Entspannungsmechanismen herauszufinden und diese dann gezielt einzuüben.</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492272630/zeitzuleben" target="_blank">„Die Mañana-Kompetenz” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492272630/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>Das Glück ist ein Schmetterling</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://localhost/inpsyde/zeitzuleben/das-gluck-ist-ein-schmetterling/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Eine Geschichte über das Glück. </p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="203" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2002/05/glück-ist-ein-schmetterling.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="glück ist ein schmetterling" title="glück ist ein schmetterling" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es sprach der Meister zu seinen Schülern: &#8220;Das Glück ist ein Schmetterlingr. Jag ihm nach und er entwischt dir, setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?&#8221; fragte jemand der Zuhörenden</p>
<p>&#8220;Hör auf, hinter ihm her zu sein.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber gibt es nichts, was ich tun kann?&#8221;</p>
<p>&#8220;Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst.&#8221;</p>
<p>Anthony de Mello<br />
aus <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451049848/zeitzuleben" target="_blank">Gib deiner Seele Zeit</a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Frage, eine Antwort &#8230; Treffen mit einem Genie</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/17060-eine-frage-eine-antwort/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eine-frage-eine-antwort</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/07/frage-antwort.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="frage-antwort" title="frage-antwort" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>In unserer neuen Rubrik „Eine Frage – eine Antwort” haben wir dieses Mal unseren guten Freund Tom Freudenthal gefragt Wenn Du einmal auf Dein Leben zurückblickst: Welches Ereignis bzw. welche Situation hatte nachhaltig den positivsten Einfluss auf Dein Leben? und die folgende Antwort bekommen: &#8220;Das Interview verlief erstaunlich. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon einige [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/07/frage-antwort.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="frage-antwort" title="frage-antwort" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>In unserer neuen Rubrik „Eine Frage – eine Antwort” haben wir dieses Mal unseren guten Freund Tom Freudenthal gefragt</p>
<p><strong><em>Wenn Du einmal auf Dein Leben zurückblickst: </em></strong><strong><em>Welches Ereignis bzw. welche Situation hatte nachhaltig den positivsten Einfluss auf Dein Leben?</em></strong></p>
<p>und die folgende Antwort bekommen:</p>
<p>&#8220;Das Interview verlief erstaunlich. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon einige Hundert Radiobeiträge für die ARD hinter mir, aber so etwas hatte ich noch nicht erlebt:</p>
<p>Dieser hochgewachsene Mann mit Glatze da vor mir sprach jetzt schon zwei Stunden lang. Druckreif. Fehlerfrei, ohne Ähs und Wiederholungen spannte er einen Bogen von den Taoistischen Unsterblichen bis zur Quantenphysik Erwin Schrödingers.<br />
Später im Studio musste ich nur noch ein bisschen was rausschneiden und fertig war die 2-Stunden-Sendung.</p>
<p><a name="weiter"></a>Das ist jetzt über 10 Jahre her und mein erster Kontakt mit einem lebenden Genie.</p>
<p>Und dieses Interview war, glaube ich, auch der Moment, der meinem Leben eine völlig neue Richtung geben sollte …</p>
<p>20 Jahre früher hatten meine damalige Frau und ich oft darüber gerätselt, wie man wohl folgende drei Kriterien im Leben vereinen könnte:</p>
<ul>
<li>beruflich etwas zu tun, was richtig Spaß macht und einen erfüllt</li>
<li>dafür nicht jeden Tag eine Stunde im Stau in die Stadt fahren zu müssen</li>
<li>und dazu dann noch mit einer guten Sache Geld zu verdienen</li>
</ul>
<p>Damals wohnten wir in einem Vorort von Hamburg und hatten davon definitiv noch nichts erreicht.</p>
<p>Aber diese Vision war von da an so eine Art Lebensziel für mich – mein privater Leuchtturm, den ich manchmal nicht mehr sehen konnte oder auch mal eine Weile vergessen sollte, der aber im Hintergrund immer seine Signale aussendete <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am Tag des oben erwähnten Interviews war meine Realität allerdings noch ziemlich weit entfernt von dieser Vision …</p>
<p>Zwar hatte ich eine halbwegs erfolgreiche Karriere als Radiojournalist hinter mir, aber auch schon einen großen Lebenstraum begraben müssen – nämlich Berufsmusiker zu werden. Weder als Musiker noch als Journalist war ich letztlich trotz harter Arbeit wirklich erfolgreich.</p>
<p>20 Jahre auf der Suche und immer noch keine wirkliche Antwort.</p>
<p>Was ich im Rückblick allerdings hätte sehen können, war eine Art roter Faden, der sich trotz aller Berufs-, Orts- oder Partnerwechsel kontinuierlich durch mein Leben zog – nämlich die Lust am Weitergeben von Wissen, Erkenntnissen und Fähigkeiten. Egal welchen Beruf ich gerade hatte – Musiklehrer, Therapeut, Journalist, Hundetrainer –, irgendwie hatte ich immer Gelegenheiten gesucht, um zu unterrichten, zu coachen, Vorträge zu halten oder Gruppen zu leiten.</p>
<p>Das machte mir Spaß und das konnte ich auch besser als alles andere. Nur war das noch kein Beruf und Geld verdienen konnte ich damit auch noch nicht.</p>
<p>Zurück zum Interview mit dem Genie. Ich weiß nicht, ob das bei allen Genies so ist, aber dieser junge Mann hatte im Schnitt alle drei Jahre ein neues Thema, das ihn faszinierte. Damals war es gerade die Frage, warum alle anderen um ihn herum so langsam lernten und sich nichts merken konnten. Noch nicht einmal Telefonnummern.</p>
<p>Und da dieser junge Mann ein charismatischer Redner war (ist), entwickelte er aus dieser Frage ein Seminarkonzept, das Menschen beibringen sollte, zu lernen wie ein Genie.</p>
<p>Ich glaube, ich war bei fast allen Workshops dabei. Das Faszinierende an seinem Ansatz war nämlich, dass er Techniken zusammenführte, die bis dahin alle nur einzeln gelehrt wurden. Also Methoden wie SpeedReading, MindMapping, Entspannung oder Gedächtnistraining – die wurden plötzlich zu einem integrierten, großen Ganzen (was ja auch sinnvoll ist, denn sie repräsentieren alle unterschiedliche Teile des Lernprozesses) …</p>
<p>Sehr spannend.</p>
<p>Als sich das Genie dann aber wieder einem neuen Thema widmen wollte, kam die Frage, wer denn Lust hätte, diese Seminare weiterzuleiten. Fünf schrien hier, einer hat’s dann wirklich umgesetzt. Ich <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bis allerdings aus dieser Anfangsidee Workshops wurden, die auch für die Teilnehmer wirklich Veränderung bewirkten – das war dann doch noch ein langer Weg. Denn charismatische Vorträge sind zwar faszinierend, aber wirklich neue Wege schlagen Menschen nur ein, wenn sie Neues ausreichend oft üben können und dann auch direkt damit Erfolge erleben und fühlen.</p>
<p>Aber seine Idee war der Beginn einer ganz neuen Karriere für mich. Plötzlich kam alles zusammen, was sich inzwischen bei mir an Fähigkeiten und Talenten angesammelt hatte: vom Umgang mit großen Mengen an Lesestoff (Journalist) über das „Fühlen“ und Leiten von Gruppen (Therapeut) bis zum intelligenten Strukturieren von Lernprozessen (Musiklehrer) – all das war nötig, um gute Workshops zu halten.</p>
<p>Und bevor ich es richtig merkte, hatte ich mein „Ding“ gefunden und eigentlich schon zwei Ziele erreicht – wirklich Spaß im Beruf zu haben und mit einer guten Sache (Menschen zu helfen, schneller und besser zu lernen) Geld zu verdienen.</p>
<p>Das dritte sollte auch noch kommen – allerdings anders als erwartet.</p>
<p>Das mit dem Geldverdienen klappte damals noch nicht so richtig. Zwar können Workshops durchaus lukrativ sein, aber es gibt Jahreszeiten, in denen Seminare kaum gebucht werden, und in diesen Monaten war ich meist pleite <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dann kam das Internet. Plötzlich wurden Online-Workshops möglich. Und jemand namens Ralf Senftleben erfand die Workshopwelt <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Auf einmal konnte ich übers Internet arbeiten, von wo ich wollte, und meine Workshops „virtuell“ weitergeben.</p>
<p>Das Internet war für mich deswegen ein Segen, weil oben erwähntes Genie mich nach dem Lernthema zu einer zweiten Reise anstiftete und ich mich auf die Suche nach dem „Sinn des Lebens“ machte. Die führte mich zu einem Zen-Meister namens Adyashanti an die Westküste der USA, und dort konnte ich nur deswegen leben, weil ich Centered Learning online unterrichten konnte – eben übers Internet.</p>
<p>Und plötzlich war auch das dritte Ziel Realität geworden, nämlich zu arbeiten wie und wo ich will. Ortsunabhängig und selbstbestimmt.</p>
<p>Heute lebe ich in den USA, bin mit einer Amerikanerin verheiratet, habe meine Green Card, ein altes romantisches Farmhaus und arbeite von zuhause aus.</p>
<p>Sehr ruhig und entspannend, aber als Ausgleich dafür sind wir zweimal im Jahr für 8 Wochen in Deutschland und geben Seminare – das ist dann richtig Action.</p>
<p>Irgendwie sind alle diese Ziele von damals wahr geworden …</p>
<p>Und wenn ich eines gelernt habe in den letzten 30 Jahren, dann ist es dies:</p>
<p>Es lohnt sich, zu suchen. Und zwar so lange, bis man es gefunden hat. Auch wenn das bedeutet, dass man Risiken eingehen muss, Dinge aufgeben, neu anfangen, sich immer wieder in Frage stellen und Neues lernen. Es lohnt sich – es dauert nur meist länger, als man denkt …</p>
<p>Der Weg dahin hat manchmal ordentlich Existenzängste ausgelöst. Das war anstrengend und ich musste oft vieles von dem aufgeben, was ich mir bis dahin aufgebaut hatte. Manchmal war ich nicht sicher, ob ich’s mit meiner Risikobereitschaft nicht ein bisschen übertrieben habe. Und im Paradies lebe ich immer noch nicht.</p>
<p>Aber ich bin deutlich näher dran als noch vor 10 Jahren <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und ohne dieses Interview würde ich jetzt mit Sicherheit nicht vor unserem Holzofen im Wohnzimmer mit dem Laptop auf dem Schoß sitzen und diesen Artikel schreiben … in Virginia …&#8221;</p>
<div class="box">
<p><img class="alignright" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/tom-freudenthal.png" alt="Tom Freudenthal" width="120" /></p>
<h2><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/autor/tom-freudenthal/">Tom Freudenthal</a></strong></h2>
<p>Tom Freudenthal begann als Musiker. Daraus wurde ein Pädagoge, ein Therapeut, ein Redakteur und danach ein Radiojournalist für die ARD. Am Ende kam alles zusammen und er fand seine Berufung (nach 20 Jahren <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) &#8211; nämlich als Lernexperte anderen Menschen zu helfen, schneller, einfacher und dauerhafter zu lernen.</p>
<p>Eine lange Forschungsreise auf der Suche nach der Antwort auf die Frage &#8220;Wer bin ich?&#8221; führte ihn letztlich in die USA, wo er heute lebt und arbeitet.</p>
<p>Dank Internet baut er seine Online-Firma Centered Learning von dort aus auf und kommt zwei Mal im Jahr zurück nach Deutschland um Workshops zu leiten. Alles was sich daraus entwickelt hat, findet man unter <a href="http://www.Centered-Learning.de/">www.Centered-Learning.de</a>.</p>
</div>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>Schuldgefühle überwinden</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/schuld.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="schuld" title="schuld" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ich weiß nicht, ob Sie schon mal richtige Schuldgefühle hatten. Vielleicht, weil Sie etwas Dummes getan haben? Oder vielleicht, weil Sie etwas nicht getan haben, was Sie hätten tun sollen? Wenn Sie Schuldgefühle kennen, dann wissen Sie ja, wie das sein kann. Wir fühlen uns schlecht, machen uns Vorwürfe und hadern mit uns. Ach, hätte [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/schuld.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="schuld" title="schuld" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ich weiß nicht, ob Sie schon mal richtige Schuldgefühle hatten. Vielleicht, weil Sie etwas Dummes getan haben? Oder vielleicht, weil Sie etwas nicht getan haben, was Sie hätten tun sollen? Wenn Sie Schuldgefühle kennen, dann wissen Sie ja, wie das sein kann. Wir fühlen uns schlecht, machen uns Vorwürfe und hadern mit uns. Ach, hätte ich doch nur …</p>
<p>Dabei gibt es große und kleine Schuldgefühle. Ich kann mich schuldig fühlen, weil ich gerade beim Telefonat mit einer Freundin achtlos war und sie gekränkt habe. Oder ich kann Schuldgefühle haben, weil ich meinen Vater ins Altenheim geben musste. Die Größe und Heftigkeit der Gefühle ist in beiden Fällen wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Aber die Ursache ist gleich: Ich habe etwas getan oder unterlassen und bin dabei meinen eigenen Werten und (moralischen) Ansprüchen an mich selbst nicht gerecht geworden.</p>
<p>Wenn ich den Anspruch an mich habe, eine gute und verantwortliche Mutter zu sein, und dann gebe ich mein Kind zur Adoption frei, dann bekomme ich Schuldgefühle, auch wenn es noch so viele gute Gründe dafür gibt.</p>
<p>Oder wenn es mir „eigentlich“ wichtig ist, ein guter Freund zu sein, und ich schaffe es monatelang nicht, mich mit einer Freundin zu treffen, weil ich so viel um die Ohren habe, bekomme ich vielleicht auch leichte Schuldgefühle.</p>
<p>Immer dann, wenn wir uns selbst und unseren eigenen moralischen Ansprüchen nicht gerecht werden können, dann fühlen wir uns schuldig.</p>
<p>Haben Sie auch manchmal Schuldgefühle? Und möchten Sie diese ein bisschen loswerden? Dann tun Sie doch mal Folgendes im ersten Schritt:</p>
<h2><strong>Schritt 1</strong></h2>
<p>Schauen Sie doch bitte einmal möglichst rational, etwas abgeklärt und objektiv auf sich selbst. Fragen Sie sich bitte einmal kurz, ohne sich selbst zu bewerten:</p>
<ul>
<li>Was habe ich getan oder unterlassen, weswegen ich mich schuldig fühle?</li>
<li>Und welche meiner Ansprüche an mich selbst habe ich damit verletzt?</li>
<li>Was hätte ich anders tun sollen und warum denke ich das? Warum hätte ich anders handeln sollen?</li>
<li>Welchen meiner eigenen Werte bin ich nicht gerecht geworden? Wo habe ich mich nicht im Einklang mit dem verhalten, was mir eigentlich wichtig ist?</li>
</ul>
<p>Das ist jetzt so ein bisschen wie bei der Beichte: Seien Sie ehrlich mit sich selbst und geben Sie vor sich selbst zu, was Sie Ihrer Meinung nach falsch gemacht haben.</p>
<p>Und es gibt natürlich immer auch Gründe, warum Sie so gehandelt haben. Aber um die Gründe kümmern wir uns hier erst einmal nicht. Fragen Sie sich bitte nur:</p>
<ul>
<li>Was haben Sie getan oder unterlassen?</li>
<li>Und warum nehmen Sie sich das selbst übel? Warum sind Sie hier so unzufrieden mit sich selbst?</li>
</ul>
<h2><strong>Schritt 2</strong></h2>
<p>Für den zweiten Schritt möchte ich Ihnen den folgenden Gedanken ans Herz legen …</p>
<p>Ja, vielleicht haben Sie einen Fehler gemacht. Ja, vielleicht hätten Sie sich besser verhalten können. Ja, vielleicht haben Sie jemandem Schmerz zugefügt.</p>
<p><strong>Aber deswegen sind Sie kein schlechter Mensch.</strong></p>
<p>Wir alle – und damit meine ich wirklich ausnahmslos alle – geben nur unser Bestes. Wir alle machen Fehler. Kleine Fehler und manchmal auch große Fehler. Und wenn wir vorher gewusst hätten, dass es ein Fehler ist, hätten wir es ja nicht getan. Niemand begeht absichtlich Fehler.</p>
<p>Und wir alle haben unsere Geschichte, unsere inneren Verstrickungen, unsere Muster und unsere wunden Punkte. Und deswegen sind wir manchmal egoistisch. Wir handeln manchmal verantwortungslos oder sogar fahrlässig. Wir verheddern uns in unseren Gefühlen und handeln anders, als wir es eigentlich von uns erwarten würden. Wir wollen manchmal eigentlich etwas Gutes und verursachen dadurch Leid. Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern, wie wir sie gerne sehen wollen. Wir schaffen es nicht, unsere Ängste zu überwinden und die Dinge zu tun, die wir eigentlich tun sollten. Wir sind zu bequem. Oder kalt zu anderen. Wir schaffen es nicht, unseren Stolz hinunterzuschlucken. Wir trauen uns nicht hinzuschauen, weil wir die Wahrheit nicht ertragen könnten. Wir sind manchmal rachsüchtig oder verletzend. Oder wir bekommen unsere Wut nicht in den Griff.</p>
<p>Und niemand von uns tut das mit Absicht. Wir geben alle immer nur unser im Augenblick Bestmögliches. Wenn wir es besser könnten, würden wir es tun. Sie. Ich. Und die anderen auch.</p>
<p>Dazu kommt: Wer will sagen, dass wir an etwas wirklich die alleinige Schuld tragen? Oft haben wir Mitschuld und andere eben auch. Ursache und Wirkung lassen sich selten genau bestimmen. Manchmal sind Opfer gleichzeitig Täter und umgekehrt. Wer sich mit Systemik auskennt, der weiß: Es gibt selten nur einen Schuldigen. Es gibt nur Menschen, die ihren Anteil am gesamten System haben.</p>
<p>Das soll jetzt übrigens keine Generalentschuldigung für jede Art von schlechtem Verhalten sein. Zum Erwachsensein gehört es natürlich auch, Verantwortung für sein eigenes Tun zu übernehmen. Dazu kommen wir gleich in Schritt 3.</p>
<p>Ich möchte Ihnen nur ans Herz legen: Seien Sie nicht zu hart mit sich. Niemand ist perfekt. Und niemand macht alles richtig. Und manchmal versauen wir es eben richtig und auf ganzer Linie. Nicht schön. Aber alltäglich und ganz normal.</p>
<p>Deswegen möchte ich Sie hier dazu ermutigen:</p>
<p>Verzeihen Sie sich, dass Sie – wie jeder von uns – nur ein kleiner und fehlbarer Mensch sind. Verzeihen Sie sich, dass Sie Fehler gemacht haben und dass Sie noch weitere Fehler machen werden.</p>
<p>Und verzeihen Sie sich insbesondere, dass Sie diesen speziellen Fehler gemacht haben, derentwegen Sie Schuldgefühle haben.</p>
<p>Was passiert ist, liegt in der Vergangenheit. Sie können es nicht rückgängig machen. Es macht keinen Sinn, sich deswegen selbst zu bestrafen. Davon hat niemand etwas. Dadurch machen Sie nichts besser. Das ist nur destruktiv und unnütz.</p>
<p>Wenn Sie sich deswegen weiter schlecht fühlen, investieren Sie nur Ihre wertvolle Kraft und Lebensenergie in etwas, was Sie nicht mehr ändern können.</p>
<p>Und diese Kraft und Lebensenergie können Sie tatsächlich in etwas viel Besseres investieren.</p>
<p>Nämlich darin, die Sache so gut, wie es geht, wiedergutzumachen. Und damit sind wir bei Schritt 3.</p>
<h2><strong>Schritt 3</strong></h2>
<p>Fehler zu machen liegt eben in der menschlichen Natur. Das lässt sich nicht verhindern. Was wir aber tun können, ist, unsere Fehler so gut, wie es geht, wiedergutzumachen.</p>
<p>Das ist es, was die wirklichen Erwachsenen von den Kindern unterscheidet. Erwachsene übernehmen Verantwortung für ihr Handeln. Und wenn sie einen Fehler gemacht haben, dann stehen sie dafür ein.</p>
<p>Und wenn Sie einen Fehler gemacht haben und deswegen Schuldgefühle haben, dann sollten Sie zwei Dinge tun:</p>
<ul>
<li>Sie sollten sich selbst verzeihen.</li>
<li>Und Sie sollten, wenn es möglich ist, Wiedergutmachung leisten.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie jemandem Schmerz zugefügt haben, dann versuchen Sie, diesen Schmerz zu lindern. Wenn Sie Schaden angerichtet haben, versuchen Sie, so gut, wie es geht, den Schaden zu reparieren. Wenn Sie jemandem Unrecht getan haben, leisten Sie einen Ausgleich. Und entschuldigen Sie sich. Bitten Sie um Verzeihung. Geben Sie zu, dass Sie einen Fehler gemacht haben, und leisten Sie Abbitte.</p>
<p>Manchmal sind wir in der traurigen Situation, dass derjenige, dessentwegen wir Schuldgefühle haben, nicht mehr lebt. Oder derjenige verweigert den Kontakt mit uns.</p>
<p>In diesem Fall kann es helfen, einen Brief zu schreiben, und sich im Brief für alles zu entschuldigen und sich so zu entlasten. Den Brief können Sie dann rituell verbrennen oder in eine Flasche stecken und ins Meer schmeißen (Sorry an alle Umweltschützer).</p>
<p>Oder Sie leisten die Wiedergutmachung an einer anderen Stelle, indem Sie sich für etwas engagieren, was mit Ihren „Schuldgefühlen“ zu tun hat. Nehmen wir mal als Beispiel jemanden, der durch übermäßigen Alkoholkonsum nicht nur sich, sondern auch seine Familie zerstört hat. Dieser Mensch könnte als Wiedergutmachung anderen Menschen helfen, den Schritt aus der Alkoholsucht zu schaffen. Oder er könnte an Schulen gehen und Jugendliche darüber aufklären, welche Folgen übermäßiger Alkoholkonsum haben kann.</p>
<p>Um das innere Gleichgewicht vollends wiederherzustellen, muss man manchmal etwas tun und Wiedergutmachung leisten. Was es ist, ist ganz unterschiedlich. Und ob es das Richtige war, werden Sie wissen, wenn Sie Ihren inneren Frieden mit der Sache gemacht haben.</p>
<p>Das sind die 3 Schritte, mit denen Sie an Ihren Schuldgefühlen arbeiten können:</p>
<ul>
<li>Seien Sie ehrlich mit sich und beichten Sie Ihre Schuld.</li>
<li>Akzeptieren Sie, dass Sie ein fehlbarer Mensch sind, und verzeihen Sie sich selbst.</li>
<li>Leisten Sie Wiedergutmachung.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Andere Wege gehen (Jacob, v. Genderen, Seebauer)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle beeinflussen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine lebensnahe und gut umsetzbare Anleitung, eigene Verhaltens- und Gefühlsmuster zu verstehen und zu verändern.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="90" height="136" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/andere-wege-gehen.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="andere wege gehen" title="andere wege gehen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><em><strong>„Andere Wege gehen. Lebensmuster verstehen und verändern – ein schematherapeutisches Selbsthilfebuch“ </strong>von Gitta Jacob, Hannie van Genderen und Laura Seebauer – Weinheim: Beltz Verlag, 2011 – 192 S. – ISBN: 978-3-621-27820-1 – 24,95 €</em></p>
<p>„Andere Wege gehen“ bietet eine lebensnahe und gut umsetzbare Anleitung, eigene Verhaltens- und Gefühlsmuster zu verstehen und zu verändern.</p>
<p>Menschen, die immer wieder in eigentlich gar nicht so belastenden Situationen besonders intensive Gefühle erleben oder unangemessen stark reagieren, empfinden ihre Gefühls-, Denk- und Handlungsmuster häufig als sehr belastend.</p>
<ul>
<li>Jemand reagiert auf die Absage einer Freundin mit tiefer Traurigkeit.</li>
<li>Ein anderer wird unwahrscheinlich wütend, obwohl doch nur eine Kleinigkeit schief gelaufen ist.</li>
<li>Eine andere fühlt sich sehr unsicher, stellt sich selbst jedoch übertrieben selbstbewusst dar.</li>
</ul>
<p><a name="weiter"></a>Die drei Autorinnen, allesamt Psychotherapeutinnen, zeigen, wie man sich selbst besser versteht und die eigenen Gefühle, Gedanken und Handlungen so verändern kann, dass man zufriedener und selbstbestimmter wird.</p>
<p>Das Buch basiert auf der Schematherapie, einer therapeutischen Richtung, in die Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie, des Psychodramas, der Gestalttherapie und Gesprächspsychotherapie einfließen. Nach der Schematherapie trägt jeder Mensch unterschiedliche Anteile in sich. Diese werden Modus bzw. in der Mehrzahl Modi genannt. Es gibt:</p>
<ul>
<li>Kindermodi</li>
<li>Elternmodi</li>
<li>Bewältigungsmodi</li>
<li>glücklicher Kindermodus</li>
<li>gesunder Erwachsenenmodus</li>
</ul>
<p>Diese Anteile sind dafür verantwortlich, wie wir in unterschiedlichen Situationen reagieren, fühlen und denken. Das Buch hilft dem Leser, die eigenen Modi, also Anteile, zu verstehen. Aber nicht nur das, sondern es bietet auch konkrete Anleitungen, wie man belastende Modi verändern kann, sodass man ihnen weniger stark ausgeliefert ist. Außerdem findet der Leser im Buch praxisnahe Hilfestellungen, wie der glückliche Kindermodus und der gesunde Erwachsenenmodus gestärkt werden können.</p>
<p>„Andere Wege gehen“ ist ein Selbsthilfebuch für alle, die verstehen möchten, wieso sie oder andere in bestimmten Situationen überraschend oder unangemessen reagieren. Wer lernen möchte, wie er sich seinen Gefühlen weniger ausgeliefert fühlen kann und flexibler in seinem Handeln und Denken werden möchte, findet in diesem Buch eine gute Anleitung.</p>
<p>Das Buch erscheint auf den ersten Blick mit 24,90 € relativ teuer für den Umfang. Man könnte für das Geld sicher umfangreichere Bücher kaufen, aber wären die dann auch so hilfreich und nützlich? Oftmals sicher nicht. Den Autorinnen ist es gelungen, einen sehr komprimierten Ratgeber zu schreiben, der sein Geld wert ist. „Andere Wege gehen“ beinhaltet alles, was einem hervorragenden Selbsthilfebuch guttut:</p>
<ul>
<li>verständlich erklärte Theorie</li>
<li>praktisch anwendbare Übungen</li>
<li>gut strukturierter Inhalt</li>
<li>hilfreiche Tabellen</li>
<li>lebensnahe Fallbeispiele</li>
<li>leicht umsetzbare Anleitung</li>
<li>Online-Materialien auf der Verlagswebsite</li>
</ul>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><strong></strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3621278206/zeitzuleben" target="_blank">„Andere Wege gehen” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3621278206/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
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		<item>
		<title>Big Five &#8211; Was wirklich zählt im Leben</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="231" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/Big5.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Big5" title="Big5" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Haben Sie schon einmal von den Big Five for Life gehört? Falls nicht &#8230; nicht weiter schlimm. Das hatte ich auch nicht. Bis ich mich bei Zeit zu leben vorgestellt habe und Ralf mich beim Kennenlern-Spaziergang nach meinen Big Five gefragt hat. „Das ist jetzt eine wirklich schwierige Frage. Und du musst sie mir nicht [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="231" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/Big5.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Big5" title="Big5" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Haben Sie schon einmal von den Big Five for Life gehört?</p>
<p>Falls nicht &#8230; nicht weiter schlimm. Das hatte ich auch nicht. Bis ich mich bei Zeit zu leben vorgestellt habe und Ralf mich beim Kennenlern-Spaziergang nach meinen Big Five gefragt hat.</p>
<p>„Das ist jetzt eine wirklich schwierige Frage. Und du musst sie mir nicht sofort beantworten. Gib dir ruhig Zeit, da ein bisschen drüber nachzudenken. Und wenn du es nicht verraten möchtest, dann ist das natürlich auch okay &#8230; Also, stell dir einfach mal vor, dein Leben wäre ein Spiel. Und das Spiel hast du nur gewonnen, wenn du fünf Dinge, die dir wichtig sind, auch erreicht hast. Was wären diese fünf Dinge?“</p>
<p>Das ist vereinfacht ausgedrückt das Konzept der Big Five for Life, das der Autor und Coach John Strelecky entwickelt hat.</p>
<p>Die Big Five, das sind die 5 wichtigsten Dinge, die ein Mensch im Laufe seines Lebens getan oder erlebt haben möchte. Und indem man sich dieser Dinge bewusst wird und sie für sich festlegt, hat man einen ganz eigenen Maßstab für ein erfolgreiches Leben entwickelt. Nämlich dann, wenn man das, was einem wichtig ist und was seinen größten Werten entspricht, auch erreicht hat. Das ist persönlicher Erfolg.</p>
<blockquote><p><em>„</em>Es gibt einen Ort in unserer Seele, an dem wir unsere größten Wünsche aufbewahren.</p>
<p><em> Diese Wünsche sind unsere Lebensziele, unsere Big Five for Life.</em><em>“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>– Ma Ma Gombe – „Safari des Lebens“  von John Strelecky</p></blockquote>
<p>Haben Sie nicht auch Lust, sich mal darüber Gedanken zu machen, was Ihnen wirklich wichtig ist? Was Sie unbedingt einmal erlebt haben wollen? Wie Sie gelebt haben wollen, damit Sie irgendwann einmal auf dem Sterbebett letztlich auch wirklich zufrieden mit sich und Ihrem Leben sind? Das sind nämlich oftmals ganz andere Dinge als das, worauf wir im täglichen Leben unsere Aufmerksamkeit richten. Und manche Probleme werden mit Blick auf das Große und Ganze dann schon etwas unbedeutender <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Überlegen Sie doch einfach einmal &#8230; und wenn Sie Lust haben, dann erzählen Sie einfach mal: Was sind Ihre Big Five?</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fehler lieber früher machen?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/fehler.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="fehler" title="fehler" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ach &#8230; hätte ich doch meine Fehler früher gemacht den Schmerz schneller gespürt eher daraus gelernt schneller daran gewachsen denn darum geht es hier doch wohl in diesem Leben. – Ralf Senftleben Ich kenne Menschen, die denken Tage, Wochen oder sogar Jahre über eine Entscheidung nach. Sie grübeln, ob sie die Arbeitsstelle wechseln sollten, wohin [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/fehler.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="fehler" title="fehler" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><blockquote><p>Ach &#8230; hätte ich doch<br />
meine Fehler<br />
früher gemacht<br />
den Schmerz<br />
schneller gespürt<br />
eher daraus gelernt<br />
schneller daran gewachsen<br />
denn darum<br />
geht es hier doch wohl<br />
in diesem Leben.</p>
<p>– Ralf Senftleben</p></blockquote>
<p>Ich kenne Menschen, die denken Tage, Wochen oder sogar Jahre über eine Entscheidung nach. Sie grübeln, ob sie die Arbeitsstelle wechseln sollten, wohin sie in den Urlaub fahren, ob sie Kinder wollen oder nicht. Manchmal sind es auch ganz einfache Dinge. Zum Beispiel ob man diese oder jene Digitalkamera kauft.</p>
<p>Warum dauern Entscheidungen manchmal so lange?</p>
<p>Der Hauptgrund ist wohl Vorsicht. Oder nennen wir es lieber beim Namen: Es ist Angst. Die Angst, einen Fehler zu machen und sich falsch zu entscheiden.</p>
<p>Denn eine falsche Entscheidung kann sich später als unangenehm und schmerzhaft herausstellen. Vielleicht sind wir dann enttäuscht, dass es nicht so geworden ist, wie wir uns das gewünscht haben. Zum Beispiel wenn der neue Job, für den ich mich entschieden habe, genauso langweilig ist wie der alte. Oder unsere Entscheidung hat unangenehme Konsequenzen, die wir nicht vorhergesehen haben, die wir aber hinterher trotzdem ausbaden müssen.</p>
<p><a name="weiter"></a>Wir können lange über eine anstehende Entscheidung grübeln. Aber wie es wirklich wird, erleben wir immer erst, nachdem wir uns entschieden haben. Weil wir das wissen, zögern wir die Entscheidung oft lieber nach hinten hinaus. Denn wenn wir uns nicht entscheiden, können wir auch keinen Fehler machen.</p>
<p>Diese Fehler-Vermeidungs-Strategie hat aber leider eine ganze Reihe von Nachteilen.</p>
<p>Der für mich größte Nachteil ist, dass wir so als Mensch in unserem Lernen, Wachsen und in unserer Entwicklung stagnieren. Denn der kürzeste und oft einzig mögliche Weg, etwas wirklich zu verstehen und zu erleben, ist die direkte Erfahrung. Nicht das Nachdenken, nicht das Abwägen und auch nicht das Planen.</p>
<p>Wir können Freunde fragen, wie es sich anfühlt, eine Herdplatte anzufassen. Wir können Bücher über Herdplatten lesen. Oder Herdplatten-Seminare dazu besuchen. Aber wie es wirklich ist, eine Herdplatte zu berühren, wissen wir erst, wenn wir es einmal getan haben, und erst dann wissen wir wirklich, dass es keine gute Idee ist.</p>
<p>Oder wir können Bilder einer Erdbeere betrachten. Wir können an einer Erdbeere riechen. Wir können eine Erdbeere mit skeptischem Blick zwischen den Fingern bewegen. Aber um zu wissen, ob uns eine Erdbeere schmeckt, müssen wir sie in den Mund stecken.</p>
<p>Die Wahrheit und die Wirklichkeit stecken im Tun, im Ausprobieren und im Erleben und weniger im Nachdenken. Deswegen ist es wichtig, nicht zu lange zu grübeln und Entscheidungen nicht ewig hinauszuschieben.</p>
<p>Und bitte nicht falsch verstehen: Ich will nicht sagen, dass man impulsiv alles innerhalb von 30 Sekunden entscheiden soll. Im Gegenteil: Ich bin ein großer Fan davon, gründlich über größere Entscheidungen nachzudenken, das Für und Wider abzuwägen und auch das Bauchgefühl zu Wort kommen zu lassen. Aber nach ein bis zwei Wochen intensiven Nachdenkens und Nachspürens ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass man noch neue Erkenntnisse gewinnt.</p>
<p>Ich würde natürlich niemandem empfehlen, unkontrollierbare Risiken einzugehen. Aber warten Sie auch nicht, bis Sie sich bei einer Sache 100%ig sicher sind.</p>
<p>Entscheiden Sie sich lieber vorher.</p>
<p>Und dann gibt es verschiedene Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Vielleicht wird die Sache so, wie Sie es sich gewünscht haben. Dann ist alles gut. Genießen Sie es.</li>
<li>Und vielleicht wird es sogar noch besser, als Sie es sich vorgestellt haben. Wow!</li>
<li>Vielleicht entwickelt sich alles gut, aber es stimmen nach Ihrer Entscheidung einige Details noch nicht. Dann können Sie in den meisten Fällen immer noch nachjustieren.</li>
<li>Und vielleicht entwickelt sich nach Ihrer Entscheidung alles ganz unvorteilhaft. Aber selbst dann haben Sie nicht verloren, sondern wertvolle Erfahrung gewonnen, aus der Sie für die Zukunft lernen können.</li>
</ul>
<p>Wenn wir mit einer offenen und lernbereiten Grundhaltung an das Leben herangehen, können wir auch aus unangenehmen und schmerzhaften Erfahrungen sehr viel mitnehmen. Meistens nicht sofort. Erst gilt es, die Trauer, den Stress und die Enttäuschung zu bewältigen. Aber danach steckt in jedem Scheitern eine Menge Weisheit, die wir für unsere Zukunft nutzen können.</p>
<p>Was ich damit sagen will:</p>
<p>Fehler zu machen ist eine gute Sache, weil wir daraus lernen und als Mensch daran wachsen, selbst wenn dabei die ein oder andere Träne kullert. Aber dazu muss man sich öffnen für Fehler, für den Schmerz, für Enttäuschungen, für die Erfahrungen und auch für die Erkenntnisse aus allem.</p>
<p>Ich wünschte mir jedenfalls, ich hätte viele meiner Fehler früher gemacht und hätte früher daraus gelernt. Deswegen bin ich heute viel entscheidungs- und experimentierfreudiger als noch vor 10 Jahren.</p>
<p>Denn sich zu trauen, Fehler zu machen und daraus zu lernen, ist ein wahrer Turbo für Ihre persönliche Entwicklung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein Buch der Liebe (Yvonne Niewerth)</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Tagebuch Ihrer Liebe.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="130" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/mein_buch_der_liebe.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="mein_buch_der_liebe" title="mein_buch_der_liebe" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong><em>„Mein Buch der Liebe“</em></strong><em> von Yvonne Niewerth – München: Sanssouci im Carl Hanser Verlag, 2011 – 240 S. – ISBN: 978-3-8363-0272-2 – 16,90 €</em></p>
<p>„Mein Buch der Liebe“ kam unerwartet und ohne dass wir den Sanssouci Verlag gefragt haben, ob wir es rezensieren könnten. Ich habe es ausgepackt und mich gleich verliebt. In diese wunderschöne Idee und in die tolle Aufmachung. Es hat einen schicken und wertigen Leinenumschlag und auch die Innenseiten sind schön und liebevoll in einem sanften Himmelblau gestaltet.<a name="weiter"></a></p>
<p>Aber was steckt hinter diesem Buch?</p>
<p>Mein Buch der Liebe ist ein Reinschreib- bzw. Tagebuch der Liebe. Der Leser bzw. Schreiber (oder die Schreiber, denn es macht bestimmt Spaß, das Buch gemeinsam als Paar auszufüllen) findet auf jeder Doppelseite tolle Anregungen, Inspirationen, Fragen oder einfach Gedanken, um die große Liebe zu verewigen. Eine schöne Art, sich gegenseitig zu sagen, was man aneinander liebt, um gemeinsame Pläne zu schmieden oder um sich kleine Geheimnisse seiner Liebe anzuvertrauen.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<ul>
<li>Als ich dich das erste Mal sah …</li>
<li>So leben wir in 10 Jahren</li>
<li>Ich bekomme Herzklopfen, wenn …</li>
<li>Da waren wir schon, und da wollen wir noch hin</li>
<li>Die schönsten Sätze, die du mir gesagt hast</li>
<li>Unser schönster Urlaub</li>
<li>Das würde ich gern (noch) mal mit dir erleben</li>
<li>u.v.m.</li>
</ul>
<p>Fazit: Ein tolles Buch, zum Verschenken oder zum Sich-selbst-Beschenken, in dem man gemeinsame Erinnerungen, Gedanken, Wünsche, Pläne, Ängste und Hoffnungen eintragen kann. So kann das Buch nach und nach zu einem wundervollen Zeugnis der eigenen Liebe werden. Einfach schön und unbedingt empfehlenswert!</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3836302721/zeitzuleben" target="_blank">„Mein Buch der Liebe” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3836302721/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
<p><strong>In der Reihe sind außerdem erschienen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3836302284/zeitzuleben" target="_blank">Mein Buch für das Leben</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3836302489/zeitzuleben" target="_blank">Mein Buch der Wünsche</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3836302934/zeitzuleben" target="_blank">Mein Buch der Freundschaft</a></li>
</ul>
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		<title>Ansichtssache</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="200" height="172" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/wuerfel.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="wuerfel" title="wuerfel" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ich seh eine vier sagt er Du mußt Dich irren kommt von ihr es ist die drei Das kann nicht sein sagt der dritte ich seh klar die fünf Nein, nein sagt die vierte das ist alles nicht wahr es ist die zwei Und dabei betrachten alle den gleichen Würfel - jeder von seiner Seite [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="200" height="172" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/wuerfel.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="wuerfel" title="wuerfel" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ich seh eine vier<br />
sagt er</p>
<p>Du mußt Dich irren<br />
kommt von ihr<br />
es ist die drei</p>
<p>Das kann nicht sein<br />
sagt der dritte<br />
ich seh klar die fünf</p>
<p>Nein, nein<br />
sagt die vierte<br />
das ist alles nicht wahr<br />
es ist die zwei</p>
<p>Und dabei betrachten alle den gleichen Würfel<br />
- jeder von seiner Seite</p>
<p>(W. Pütz)</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>5 Tipps gegen den Winterblues</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlen + Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/Tanzen-220x300.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Tanzen" title="Tanzen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Und wieder sind die Tage grau. Die Straßen matschig. Die Laune irgendwie gedrückt. Bestimmt kennen Sie ihn auch: den Winterblues. „Alle Jahre wieder“ möchte man da fast singen. Denn jedes Jahr in den dunklen Monaten geraten viele von uns in dieses Stimmungstief, das allgemein als Winterdepression oder Winterblues bekannt ist. Tatsächlich ist seit langem bekannt, [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/Tanzen-220x300.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Tanzen" title="Tanzen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Und wieder sind die Tage grau. Die Straßen matschig. Die Laune irgendwie gedrückt. Bestimmt kennen Sie ihn auch: den Winterblues. „Alle Jahre wieder“ möchte man da fast singen. Denn jedes Jahr in den dunklen Monaten geraten viele von uns in dieses Stimmungstief, das allgemein als Winterdepression oder Winterblues bekannt ist.</p>
<p>Tatsächlich ist seit langem bekannt, was eigentlich der Grund für diesen Stimmungseinbruch ist: Es ist das fehlende Tageslicht.</p>
<p>Um nur kurz anzuschneiden, wie das alles zusammenhängt: Licht erzeugt Serotonin, das sogenannte Glückshormon. Und an Licht fehlt es oftmals in den Monaten von November bis Februar. Und weil das Licht fehlt, produzieren wir einen Überschuss an Melatonin. Melatonin kann man getrost als „Schlafhormon“ bezeichnen, denn es sorgt dafür, dass wir nachts vernünftig schlafen können, und wird eben in den „dunklen“ Stunden produziert.</p>
<p>Und genau dieser biologische Umstand, ausgelöst durch Lichtmangel, ist der Grund für die vielen Kennzeichen, die ein Winterblues mit sich bringt:</p>
<ul>
<li>Unsere innere Uhr gerät aus dem Takt.</li>
<li>Dadurch leiden wir an Müdigkeit, selbst wenn wir die empfohlenen 8 Stunden geschlafen haben.</li>
<li>Wir sind in der Folge energielos und können uns nicht recht aufraffen, etwas zu unternehmen.</li>
<li>Meist sinken auch die sozialen Kontakte, denn viele haben keine rechte Lust, das Haus zu verlassen.</li>
<li>Und wir sind einfach so richtig, richtig schlecht drauf. Das Leben ist eher ein „Ich funktioniere auf Autopilot“ als ein „Ich nehme aktiv am Leben teil!“.</li>
</ul>
<p>Tja, das nervt. Aber es hilft dann nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Und wer nicht abwarten möchte, bis endlich der Frühling kommt und sich dieses Stimmungstief von alleine wieder auflöst, der kann tatsächlich auch aktiv etwas gegen den Winterblues unternehmen. Das ist nicht einfach, wenn man schon in der Energie-abwärts-Spirale drinsteckt. Aber wenn Sie zumindest für die ersten Tage eine ordentliche Portion Willen und Kampfgeist gegen den Schweinehund aufbringen können, dann tanzen Sie schon bald den Wintersalsa!</p>
<p><a name="weiter"></a>Lust bekommen? Dann haben wir hier 5 Tipps, wie Sie dem Winterblues trotzen können:</p>
<h2><strong>Tipp 1: Raus an die frische Luft</strong></h2>
<p>Ja, ja, je nachdem, wie tief Sie gerade in Ihrem Winterloch stecken, werden Sie jetzt müde lächeln oder einfach gleich weiterklicken … <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber es ist, wie es ist. Selbst der bedeckteste Himmel ist immer noch heller als alle schönen Lichter im Wohnzimmer oder die tollen „Tageslichtlampen“ im Büro. Und wie ich oben ja schon kurz beschrieben habe: Das wichtigste Mittel raus aus dem Winterblues ist das Licht.</p>
<p>Also, nutzen Sie jede erdenkliche Chance, Tageslicht zu tanken. Das bringt Ihnen Energie!</p>
<p>Es ist vielleicht kalt und schmuddelig draußen, aber nutzen Sie Ihre Mittagspause für einen Spaziergang an der frischen Luft. Parken Sie nicht direkt vor dem Firmeneingang, sondern etwas entfernt, damit Sie einen kleinen Spaziergang ins Büro machen können. Gehen Sie kurze Wege zu Fuß, anstatt das Auto zu benutzen (in der Regel geht das ja im Winter sowieso nicht viel besser <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>15–30 Minuten an der frischen Luft, die ja auch Ihren Kreislauf auf Trab bringt, sind ab heute Pflicht, wenn Sie frisch und munter den Wintersalsa statt Winterblues tanzen möchten.</p>
<h2><strong>Tipp 2: Licht für Einsteiger</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Und jetzt kommt die gute Nachricht für alle, die sich mit dem ersten Tipp überhaupt nicht anfreunden können: Es gibt auch künstliche Lichtquellen, die das wirkliche Tageslicht ersetzen können. Gemeint sind Lichttherapiegeräte, die erwiesenermaßen eine heilende Wirkung bei Winterblues haben.</p>
<p>Diese Lichttherapiegeräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine hohe Lichtleistung, meistens um 10.000 Lux, haben. Dabei ist der Weg ins Solarium übrigens keine Alternative, denn wichtig ist, dass das Licht die Netzhaut Ihres Auges erreichen muss (im Solarium ist das Auge aber durch eine Brille geschützt).</p>
<p>Die beste Wirkung hat es, wenn Sie sich gleich morgens für 15–30 Minuten vor die Lichttherapielampe setzen. Das könnte direkt am Frühstückstisch sein oder dann zumindest gleich, wenn Sie im Büro ankommen. Damit haben Sie dann genügend Energie getankt, um gutgestimmt in den Tag zu starten.</p>
<h2><strong>Tipp 3: Holen Sie die Sonne zu sich nach Hause</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Wichtig ist ja, dass wir uns unsere Glückshormone trotz fehlendem Sonnenlicht holen.</p>
<p>Und vielleicht wissen Sie es schon: Schon die Vorstellung von etwas, was uns total viel Freude und Glück bereitet, schüttet Glückshormone aus. Da liegt es doch nahe, sich einfach die Sonne auszumalen, das Sommerfeeling zu sich zu holen. Aber wie kann das gehen?</p>
<ul>
<li>Dekorieren Sie Ihre Wohnung in leuchtenden Sommerfarben, wie Rot, Orange, Gelb.</li>
<li>Hängen Sie schöne Fotos von Ihrem letzten Urlaub auf oder andere Bilder, die Sie an die Sonne bzw. die damit verbundenen Glücksgefühle erinnern.</li>
<li>Hören Sie öfter mal schöne, schwungvolle Musik, z. B. aus Lateinamerika, statt melancholischer Schlechtwettermusik.</li>
<li>Machen Sie Pläne für die schönen Sonnentage: Stellen Sie sich genau vor, was Sie gerne machen möchten, sobald es wieder Frühling wird. Erinnern Sie sich mal: Wie riecht der Frühling? Was macht er mit uns? Wie sieht er aus? Wie fühlen Sie sich, wenn Sie im Mai draußen in einem schönen Café sitzen und die Sonne wärmt Ihre Haut?</li>
</ul>
<p>Sie können Ihre Stimmung gezielt positiv beeinflussen, indem Sie sich schöne Gedanken machen. Probieren Sie es einfach mal aus!</p>
<h2><strong>Tipp 4: Bleiben Sie aktiv</strong></h2>
<p>Wenn wir uns nicht aufraffen können und uns dem Winterblues hingeben, dann werden wir nur umso unzufriedener. Denn laut Glücksforschung macht es Menschen glücklich, wenn sie in Gesellschaft sind, mit anderen Menschen kommunizieren, ihren Hobbys nachgehen und Sport machen. All das leidet aber meist – allen guten Vorsätzen zum Trotz – unter unserer Schlechtwetterlaune.</p>
<p>Unser Tipp gegen Ihren Winterblues lautet also: Bleiben Sie aktiv! Treffen Sie Leute, treiben Sie Sport, setzen Sie sich kleine Ziele und nutzen Sie die Zeit, um Dinge zu erledigen, die sonst auf der Strecke bleiben.</p>
<h2><strong>Tipp 5: Gut strukturiertes Tagesprogramm</strong></h2>
<p>Wie weiter oben schon als eine Auswirkung der Winterdepression beschrieben, kommt in der Winterzeit durch das fehlende Licht auch schnell unsere innere Uhr aus dem Takt.</p>
<p>Und wenn wir uns dann auch noch auf dem Sofa vergraben und uns vollkommen dem Winterblues hingeben, statt aktiv und dynamisch weiterzuleben, dann gerät schnell der Tagesrhythmus durcheinander. Und deshalb ist es wichtig, dass Sie den Tag selbst gut strukturieren. Aber was bedeutet das?</p>
<p>Ein gut strukturierter Tag bedeutet für mich, dass das Verhältnis zwischen Anforderungen und Entspannung ausgewogen ist und dass der Tag zeitlich gut strukturiert ist. Dabei helfen Gewohnheiten und Rituale, die dem Tag einen Rahmen geben.</p>
<p>Vielleicht können Sie zum Beispiel einige der obigen Tipps als kleine Rituale in Ihren Tag integrieren? Und diese jeden Tag, ungefähr zum gleichen Zeitpunkt, wiederholen?</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Stehen Sie morgens immer ungefähr zur gleichen Zeit auf.</li>
<li>Setzen Sie sich jeden Morgen 15 Minuten vor die Lichttherapielampe.</li>
<li>Gehen Sie jeden Mittag für 15–30 Minuten spazieren.</li>
<li>Erledigen Sie jeden Tag eine kleine Sache, die Sie schon lange erledigt haben wollten.</li>
<li>Gehen Sie jeden Abend ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett.</li>
<li>Setzen Sie sich jeden Abend ein klitzekleines Ziel für den nächsten Tag und</li>
<li>freuen Sie sich jeden Tag vor dem Schlafengehen über Ihr erreichtes Tagesziel.</li>
</ul>
<p>Das sind unsere 5 Tipps gegen den Winterblues. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich nicht in dieses Stimmungstief hinunterziehen lassen bzw. schnell wieder den Winterblues loswerden. Denken Sie dran: Es ist maßgeblich entscheidend, was Sie selbst daraus machen. Und: Der nächste Sommer kommt bestimmt <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Motivation durch Selbsterkenntnis</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="162" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/Was-treibt-Sie-an3.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Was treibt Sie an3" title="Was treibt Sie an3" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Sich selbst motivieren können ist eine sehr, sehr nützliche Fähigkeit. Es gibt nun mal diese Aufgaben. Diese Aufgaben, die wir tun sollten, weil sie gut für uns wären, und zu denen wir uns trotzdem nicht aufraffen können. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Ihnen da spontan so eine ungeliebte Aufgabe einfällt, die Sie gerade ein [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="162" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2012/01/Was-treibt-Sie-an3.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Was treibt Sie an3" title="Was treibt Sie an3" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Sich selbst motivieren können ist eine sehr, sehr nützliche Fähigkeit. Es gibt nun mal diese Aufgaben. Diese Aufgaben, die wir tun sollten, weil sie gut für uns wären, und zu denen wir uns trotzdem nicht aufraffen können. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Ihnen da spontan so eine ungeliebte Aufgabe einfällt, die Sie gerade ein bisschen verfolgt <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie wäre es jetzt, wenn Sie sich selbst austricksen könnten, so dass Sie unangenehme, aber notwendige Aufgaben einfach erledigen würden?</p>
<p>Das geht tatsächlich.</p>
<p>Aber dazu ist erst einmal eine kleine Dosis Selbsterkenntnis notwendig. Sie müssten zuerst beleuchten, was genau Sie in der Vergangenheit trotz Unlust ins Handeln gebracht hat. Und was Sie im Gegenzug eher demotiviert.</p>
<p>Oder anders gesagt: Sie müssten Ihre ganz persönlichen Motivations- und Demotivationsfaktoren herausfinden. Und sobald Sie diese erkannt haben, können Sie dieses Wissen gezielt einsetzen, um sich zum Handeln zu bringen.</p>
<p>Was ich immer interessant finde, ist, dass wir alle ganz unterschiedliche Motivationsfaktoren haben. Während sich zum Beispiel viele Menschen durch äußeren Druck motivieren lassen, bekommen andere unter Druck gar nichts mehr auf die Reihe. Oder dem einen fällt es im Team ganz einfach, loszulegen. Und andere starten eher richtig durch, wenn sie alleine arbeiten können.</p>
<p>Jeder von uns hat andere Motivationsfaktoren. Deswegen helfen allgemeingültige Motivationstipps oft nicht, weil eben jeder von uns anders tickt.</p>
<p>Bei mir hilft Druck zum Beispiel besonders gut, insbesondere Termindruck. Letzte Woche stand bei mir auf der Aufgabenliste, dass ich noch einen Anstellungsvertrag fertig machen musste. Und sagen wir mal so: Diese Art von Aufgaben gehört nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten. Dementsprechend habe ich diese Vertragsgeschichte auch schon gut eine Woche vor mir hergeschoben.</p>
<p>Als es mir dann mit mir selbst zu bunt wurde, habe ich einfach zum Telefon gegriffen und einen kurzfristigen Termin mit meinem Anwalt gemacht, um dann den Vertrag durchzusprechen. Und weil ich ja schlecht ohne Vertrag bei meinem Anwalt auftauchen kann, habe ich mich dann am gleichen Tag hingesetzt und die Sache hinter mich gebracht.</p>
<p>Das ist ein Trick, mit dem ich mich selbst ins Handeln bringe. Ich setze mir einen Termin und treffe eine Verabredung mit einem anderen Menschen, dass ich die Aufgabe bis dahin erledigt habe. Und weil ich nach außen natürlich nicht als unzuverlässig dastehen möchte, erledige ich es dann.</p>
<p>So nutze ich also das Wissen um meine eigene Motivationsstruktur, um mich selbst bei doofen, aber notwendigen Aufgaben ins Handeln zu bringen.</p>
<p>Und das können Sie auch machen. Jetzt ist nur die Frage:</p>
<p>Was genau sind Ihre Motivationsfaktoren? Was treibt Sie an? Was bringt Sie ins Handeln? Wann starten Sie durch, auch wenn Sie zu der Aufgabe eigentlich keine Lust haben?</p>
<p>Hier habe ich mal einige gängige Umstände und Faktoren gesammelt, die uns Menschen motivieren oder demotivieren könnten. Schauen Sie sich die Liste doch mal durch und überlegen Sie, was davon auf Sie zutreffen könnte.</p>
<p>Und hier die Liste mit den Motivationsfaktoren:</p>
<ul>
<li><strong>Anderen zuschauen</strong> – oft bekommen wir Lust auf eine Tätigkeit, wenn wir andere dabei beobachten, wie sie diese Sache tun.</li>
<li><strong>Alleine handeln</strong> – fällt es Ihnen einfacher, etwas anzufangen, wenn Sie es alleine tun dürfen, statt es mit anderen tun zu müssen?</li>
<li><strong>Gemeinsam mit anderen</strong> – oder können Sie eher beginnen, wenn Sie die Sache mit anderen Menschen gemeinsam angehen?</li>
<li><strong>Neues tun/experimentieren</strong> – haben Sie größere Lust, anzufangen, wenn Sie etwas noch nie getan haben? Und wenn Sie experimentieren, dazulernen und ausprobieren können?</li>
<li><strong>Sich auskennen</strong> – oder können Sie eher durchstarten, wenn Sie die Sache schon 10-mal erfolgreich getan haben?</li>
<li><strong>Gute Vorbereitung</strong> – brauchen Sie eine gründliche Vorbereitung, bevor Sie guten Gewissens loslegen können?</li>
<li><strong>Lösbare Aufgaben</strong> – motiviert es Sie, wenn Sie eine Aufgabe für einfach lösbar halten?</li>
<li><strong>Schwierige Aufgaben</strong> – oder motivieren Sie eher Herausforderungen, also anspruchsvolle und schwer lösbare Aufgaben?</li>
<li><strong>Wettkampf und Konkurrenz </strong>– reizt es Sie, wenn Sie gegen andere antreten und wenn Sie sich beweisen können?</li>
<li><strong>Miteinander und Kooperation</strong> – oder motiviert Sie eher das Miteinander, Teamwork und das Gefühl, Teil eines Teams zu sein?</li>
<li><strong>Gutes Gefühl bei der Aufgabe</strong> – müssen Sie sich während der Aufgabe wohlfühlen, um zum Weitermachen motiviert zu sein?</li>
<li><strong>Sich durchbeißen müssen</strong> – oder motiviert es Sie, wenn Sie sich selbst überwinden und sich durchbeißen müssen?</li>
<li><strong>Anerkennung/Gefallen wollen</strong> – fangen Sie an, weil Sie anderen etwas beweisen, es jemandem zeigen oder jemandem gefallen wollen? Oder motiviert es Sie, wenn Sie Lob und Anerkennung bekommen?</li>
<li><strong>Belohnung</strong> – starten Sie einfacher, wenn eine Belohnung winkt, sobald Sie die Aufgabe erreicht haben?</li>
<li><strong>Bestrafung</strong> – oder lassen Sie sich einfacher von einer möglichen Bestrafung oder negativen Konsequenz motivieren, die folgt, wenn Sie die Sache nicht erledigen?</li>
<li><strong>Nahe Termine</strong> – motiviert es Sie, wenn die Zeit zur Aufgabenerfüllung langsam knapp wird?</li>
<li><strong>Zeit haben</strong> – oder motiviert es Sie eher, wenn Sie ganz viel Zeit haben und ganz in Ruhe an der Sache arbeiten können?</li>
<li><strong>Die Aufgabe an sich</strong> – gibt es bestimmte Aufgaben, zu denen Sie grundsätzlich motiviert sind? Wenn ja, was macht die Aufgaben aus und wie können Sie die bestimmte Qualität dieser geliebten Aufgaben auf ungeliebtere Aufgaben übertragen?</li>
<li><strong>Sinn</strong> – bringt es Sie einfacher ins Handeln, wenn Sie sich den Sinn und Zweck der Aufgabe klarmachen? Wenn Sie also das „Warum?“ kennen?</li>
<li><strong>Bestimmte Umstände</strong> – gibt es sonst noch bestimmte Umstände, die es Ihnen einfacher machen, ungeliebte Aufgaben zu erledigen? Wenn ja, was sind das für Umstände?</li>
</ul>
<p>Es gibt natürlich noch viele weitere Motivationsfaktoren. Vielleicht machen Sie sich mal in Ihrer Vergangenheit auf die Suche nach den Dingen, Umständen und Faktoren, die Sie durchstarten lassen.</p>
<p>Und sobald Sie Ihre persönlichen Motivationsfaktoren gefunden haben, können Sie diese Faktoren nutzen, um sich selbst ins Handeln zu bringen. Brauchen Sie zum Beispiel Sinn, um ins Handeln zu kommen, dann fragen Sie sich, warum Sie etwas tun wollen. Oder erledigen Sie Dinge am besten im Team, dann bitten Sie einen Freund oder eine Freundin um Hilfe.</p>
<p>Sobald Sie Ihre Motivationsfaktoren kennen und sobald Sie sie nutzen, kann Sie praktisch nichts mehr stoppen.</p>
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		<item>
		<title>Denken. Fühlen. Handeln. (Dietmar Friedmann, Klaus Fritz)</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In „Denken. Fühlen. Handeln.“ beschreiben die beiden Autoren Dietmar Friedmann und Klaus Fritz drei Persönlichkeitstypen, denen sich jeder Mensch zuordnen lassen kann ...</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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<p><a name="weiter"></a>In „Denken. Fühlen. Handeln“ beschreiben die beiden Autoren Dietmar Friedmann und Klaus Fritz drei Persönlichkeitstypen, denen sich jeder Mensch zuordnen lassen kann:</p>
<ol>
<li> Den Beziehungstyp</li>
<li> Den Sachtyp</li>
<li> Den Handlungstyp</li>
</ol>
<p>Nach einer kurzen Einführung in die Thematik des Buches findet der Leser gleich zu Beginn des Buches einen Fragebogen zur Selbstanalyse. Auf diese Weise kann man zunächst einmal den eigenen Typ feststellen. Im Anschluss wird dann jedem der drei Persönlichkeitstypen jeweils ein Kapitel mit der detaillierten Typ- bzw. Charakterbeschreibung gewidmet. Und schließlich folgen Kapitel zu einzelnen Lebensbereichen, wie z. B. „Ausbrennen, innere Kündigung, Arbeitssucht“, „Beziehungskisten: Anziehung, Faszination, Fallen“ oder „Persönlichkeitstyp und Gesundheit“. Hier erfährt der Leser, wie sich die einzelnen Typen in den jeweiligen Bereichen verhalten, wie Sie denken und fühlen.</p>
<p>Die wohl bekannteste Typenlehre ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enneagramm" target="_blank">das Enneagramm</a> mit seinen neun Typen. Auch darauf nehmen die Autoren Bezug, nämlich indem sie dem Beziehungstyp, dem Sachtyp und dem Handlungstyp noch jeweils drei Untertypen zuordnen. Anhand einer Grafik kann man nun vergleichen, welchem Enneagramm-Typ die von Friedmann und Fritz entwickelten Typen entsprechen.</p>
<p>So, und nun mal zu meinem subjektiven Empfinden über das Buch. „Denken. Fühlen. Handeln“ ist zunächst einmal leicht verständlich geschrieben, auf Fachsprache haben die Autoren weitestgehend verzichtet. Das finde ich gut. Auch finde ich es spannend, mich in einem Selbstanalyse-Test einem Typ zuordnen zu können und dann die detaillierte Beschreibung zu lesen. Immer wieder verblüffend, wie genau die Charakterbeschreibung zu mir passte. Dann allerdings wird es für meinen Geschmack etwas unübersichtlich. In allen weiteren Kapiteln wird beschrieben, wie welcher Persönlichkeitstyp in welcher Situation denkt, fühlt und handelt. Leider aber ohne eine klare Unterteilung in die drei (bzw. neun) Typen. So muss man zwangsweise alles lesen, auch wenn man sich vielleicht nur für die Informationen über den eigenen Typ interessiert. Das finde ich etwas anstrengend und teilweise auch verwirrend.</p>
<p>Gleich auf der ersten Seite beschreiben die Autoren, dass sie dem Leser mit diesem Buch einen griffigen, gut umsetzbaren Ratgeber für den alltäglichen Gebrauch an die Hand geben wollten. Das allerdings schafft das Buch nicht. Dafür ist es doch etwas zu unübersichtlich und unstrukturiert. Zwar wird immer wieder nachvollziehbar aufgezeigt, welche Probleme die einzelnen Typen in den bestimmten Lebensbereichen haben, und auch, warum das so ist. Man findet aber nur wenige ganz konkrete Ratschläge, wie man damit am besten umgehen kann und welche Folgen daraus resultieren sollten. So bleibt „Denken. Fühlen. Handeln“ leider nur ein spannendes und gut lesbares Sachbuch.</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" />-<img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3931085783/zeitzuleben" target="_blank">„Denken. Fühlen. Handeln.” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3931085783/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
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		<title>Schöne Weihnachten!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/tanne-300x300.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="tanne" title="tanne" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wir wünschen Ihnen allen ein großartiges Weihnachten, das genau so ist, wie Sie sich ein schönes Weihnachten vorstellen. Lassen Sie sich nicht zu sehr stressen. Machen Sie sich einfach schöne Tage. Und genießen Sie die Zeit mit den Menschen, die Ihnen am wichtigsten sind. Ihr Team von Zeit zu leben. &#169; Zeit zu leben Download-Center [...]</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/tanne-300x300.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="tanne" title="tanne" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wir wünschen Ihnen allen ein großartiges Weihnachten, das genau so ist, wie Sie sich ein schönes Weihnachten vorstellen. Lassen Sie sich nicht zu sehr stressen. Machen Sie sich einfach schöne Tage. Und genießen Sie die Zeit mit den Menschen, die Ihnen am wichtigsten sind.</p>
<p>Ihr Team von <em>Zeit zu leben.</em></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>Welpen zu verkaufen</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/2815-welpen-zu-verkaufen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=welpen-zu-verkaufen</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://localhost/inpsyde/zeitzuleben/welpen-zu-verkaufen/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein rührende Geschichte zum Thema "Wert".</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="198" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2002/07/welpe.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="welpe" title="welpe" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand: &#8220;Welpen zu verkaufen&#8221;.</p>
<p>Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: &#8220;Was kosten die Hundebabys?&#8221;</p>
<p>&#8220;Zwischen 50,- und 80,- EUR.&#8221; sagte der Mann.</p>
<p>Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. &#8220;Ich habe 7 Euro und 65 Cents.&#8221; sagte er. &#8220;Darf ich sie mir bitte anschauen?&#8221;</p>
<p>Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig.</p>
<p>&#8220;Was hat der Kleine dahinten?&#8221; fragte der Junge.</p>
<p>Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hatte und nie richtig laufen würde.</p>
<p>&#8220;Den möchte ich kaufen.&#8221; sagte der Junge.</p>
<p>&#8220;Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.&#8221; antwortete der Mann. &#8220;Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir.&#8221;</p>
<p>Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: &#8220;Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7,65 EUR und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist.&#8221;</p>
<p>Der Mann entgegnete nur: &#8220;Ich würde ihn wirklich nicht kaufen &#8211; er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen.&#8221;</p>
<p>Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er: &#8220;Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht.&#8221;</p>
<p>Dan Clark &#8220;Weathering the Storm&#8221;,<br />
aus dem Englischen übersetzt<br />
und leicht geändert</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Partnersuche im Internet</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/16881-partnersuche-im-internet/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=partnersuche-im-internet</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 05:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/herz-idat.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="herz-idat" title="herz-idat" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Ich treffe nur noch Pärchen.“ „Ich hab es so satt, immer überall allein hinzugehen.“ „Ich mag mein Single-Leben. Aber ab und zu wünsch ich mir doch mal einen Partner.“ „Meine biologische Uhr tickt und ich find einfach keinen Mann.“ Es gibt so viele gute Gründe, sich einen Partner zu wünschen. Der eine möchte einfach nicht [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/herz-idat.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="herz-idat" title="herz-idat" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><blockquote><p>„Ich treffe nur noch Pärchen.“</p>
<p>„Ich hab es so satt, immer überall allein hinzugehen.“</p>
<p>„Ich mag mein Single-Leben. Aber ab und zu wünsch ich mir doch mal einen Partner.“</p>
<p>„Meine biologische Uhr tickt und ich find einfach keinen Mann.“</p></blockquote>
<p>Es gibt so viele gute Gründe, sich einen Partner zu wünschen.</p>
<ul>
<li>Der eine möchte einfach nicht mehr der einzige Single auf allen Partys sein.</li>
<li>Die andere wünscht sich eine Familie und mit jedem Geburtstag werden ihre Befürchtungen größer, dass ihr Kinderwunsch unerfüllt bleibt.</li>
<li>Der Nächste hat es satt, sonntags abends alleine den Tatort zu gucken.</li>
<li>Und ein anderer wünscht sich einen Menschen, mit dem er einfach sein Leben teilen kann.</li>
</ul>
<p>Trotz dieses Wunsches haben viele Menschen Probleme, jemanden zu finden, mit dem sie ihr Leben und ihren Alltag teilen können.</p>
<p><strong>Wieso ist es eigentlich so schwierig, einen Partner zu finden?</strong></p>
<ul>
<li>Mit der Zeit lernen wir nicht mehr so oft und so viele neue Leute kennen. Unser Privat- und Berufsleben läuft häufig in den immer gleichen Kreisen ab, wo man die immer gleichen Menschen trifft. Da denkt einer dann zum Beispiel: „Auf der Feier kenn ich auch wieder alle. Nie ist jemand Neues dabei.“</li>
</ul>
<ul>
<li>Viele Menschen trauen sich nicht, andere anzusprechen. Häufig gibt es theoretisch vielleicht ganz gute Gelegenheiten, jemand Neues kennen zu lernen. Die Gelegenheit zu nutzen fällt vielen oft schwer. Jemand denkt zum Beispiel: „Jeden Morgen im Zug sitzt mir diese sympathische Frau gegenüber. Unsere Gespräche sind echt nett, aber ich kann sie doch nicht einfach fragen, ob wir uns mal treffen wollen.“</li>
</ul>
<ul>
<li>Manche haben auch gar keine Schwierigkeiten, neue Leute kennen zu lernen. Aber mit zunehmendem Alter hat man auch zunehmend das Gefühl, dass einem die Zeit zum Experimentieren wegläuft. Und so suchen wir oftmals nach dem perfekten Partner, der für den Rest des Lebens passen soll. Da denkt jemand dann zum Beispiel: „Die Süße gestern war echt Klasse. Aber leben möchte ich mit der auch nicht.“ Oder: „Toller Typ. Aber bei dem geht ja nur ‚Party machen‘. Das ist auf Dauer auch nichts für mich.“</li>
</ul>
<p>Die große Schwierigkeit bei der Partnersuche besteht oftmals darin, dass es gar nicht so leicht ist, potentielle Partner kennen zu lernen.</p>
<p>Wie wäre es doch schön:</p>
<ul>
<li>wenn man eine riesige Auswahl potentieller Partner kennen lernen könnte,</li>
<li>wenn es ganz leicht wäre, jemanden anzusprechen und näher kennen zu lernen,</li>
<li>wenn man gezielter nach einem Menschen suchen könnte, der richtig gut zu den eigenen Wünschen, Träumen und Bedürfnissen passt.</li>
</ul>
<p><a name="weiter"></a>Und genau diese Möglichkeiten bietet das Kennenlernen über das Internet. In den unterschiedlichen Partnerbörsen, Dating-Portalen und Online-Partnervermittlungen trifft man auf eine große Anzahl Menschen, die ebenfalls auf der Suche sind. Dort wird es einem leicht gemacht, andere anzusprechen, und die gezielte Suche nach jemandem mit den gleichen Interessen und Lebensvorstellungen ist einfacher als auf einer Party oder bei einem Theaterbesuch.</p>
<h2><strong>Partnersuche im Internet? – Für mich ist das nichts …</strong></h2>
<p>Manch einer denkt beim Thema „Partnersuche im Internet“ vielleicht:</p>
<ul>
<li>„Mir ist das zu unpersönlich.“</li>
<li>„Wer weiß, wer sich da alles rumtreibt. Wenn ich da zum Beispiel meinem Chef begegne, das wär ja so peinlich.“</li>
<li>„Ob da nicht alle nur das schnelle Abenteuer wollen?“</li>
<li>„Was denken die andern von mir, wenn ich mir meinen Partner im Internet suche?“</li>
<li>„Das ist doch nur was für Leute, die anders keinen abkriegen.“</li>
</ul>
<p>Das sind alles verständliche und berechtigte Einwände, an denen auch etwas dran sein kann. Aber, mal ehrlich, das ein oder andere dieser Risiken gibt es auch im realen Leben. Und manchmal lohnt es sich, vielleicht etwas zu riskieren. Viele Menschen, die im Internet nach einem Partner gesucht haben, sind positiv überrascht worden und sagen zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>„Im realen Leben wären wir uns nie begegnet.“</li>
<li>„Auf ‚normalem‘ Weg wäre es sicher schwieriger gewesen, jemanden zu finden, der so gut zu mir passt.“</li>
<li>„Die Partnersuche über das Internet hat mir gezeigt, dass es da draußen so viele Menschen gibt, denen es ähnlich geht wie mir.“</li>
<li>„Beim Internet-Dating habe ich erst gemerkt, dass ich anscheinend ein echt toller Typ bin. Ich habe so viele nette Dates gehabt … das tat richtig gut.“</li>
<li>„Ich dachte immer, das ist was für Sitzengebliebene. Aber durch die tollen Menschen, die ich im Internet kennen gelernt habe, weiß ich jetzt: Das ist was für jede und jeden.“</li>
<li>„Mein Chef hat mich angeschrieben, aber das war dann eher witzig, als wir es gemerkt haben.“</li>
</ul>
<p>Eine ganze Menge Menschen haben die Partnersuche im Internet vielleicht sogar schon ausprobiert, dabei aber negative Erfahrungen gemacht:</p>
<ul>
<li>„Ich habe im Internet nur oberflächliche Leute kennen gelernt.“</li>
<li>„Da ging es immer um die schnelle Nummer.“</li>
<li>„Für mich gab es lediglich verheiratete Männer, die neben ihrer Ehe noch eine andere haben wollten. Dafür bin ich mir wirklich zu schade.“</li>
<li>„Ich suche eine Partnerin und keine willige Gespielin.“</li>
</ul>
<p>Solche Erlebnisse sind natürlich eher abschreckend. Kann ich gut verstehen. Aber vielleicht ergeht es jemandem dabei ähnlich, wie wenn man auch sonst im realen Leben mal in einer völlig unpassenden Umgebung gelandet ist:</p>
<ul>
<li>als Klassikliebhaber in einer Kneipe mit Ballermannmusik</li>
<li>als eingefleischter Single in einem Familienhotel</li>
<li>als ruheliebender Rentner in einer U-Bahn voller Achtklässler</li>
<li>als Vegetarier im Steak-Haus</li>
</ul>
<p>So etwas oder Ähnliches hat, glaube ich, jeder schon mal erlebt.</p>
<ul>
<li>Hört man deswegen auf, in den Urlaub zu fahren? Ich vermute mal nicht. Man sucht sich nächstes Mal einfach ein passenderes Hotel aus.</li>
<li>Hört man deswegen auf auszugehen? Nein, man besucht nächstes Mal ein anderes Lokal oder geht in ein Café ohne oder eine Kneipe mit dezenterer Musik.</li>
</ul>
<p>Und ähnlich ist es beim Internet-Dating auch. Wenn Sie mal in einer für Sie unpassenden Dating-Börse nach einem Partner gesucht haben, dann machen Sie nicht den Fehler, von einer Börse auf alle zu schließen. Sondern versuchen Sie es einfach noch einmal bei anderen Anbietern. Achten Sie bei der Auswahl des Portals dann darauf, dass es zu Ihnen und Ihrer Persönlichkeit passt. Oft hilft es schon, wenn man sich die Profile auf den unterschiedlichen Portalen ansieht. Oder Sie schauen einfach mal hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.singleboersen-vergleich.de/kontaktanzeigen.htm " target="_blank">Kontaktanzeigen-Portale</a></li>
<li><a href="http://www.singleboersen-vergleich.de/partnervermittlungen.htm" target="_blank">Partnervermittlungen</a></li>
</ul>
<p>Dort finden Sie die allermeisten Portale beschrieben und gegenübergestellt.</p>
<p>Falls Sie also jetzt überlegen, ob Internet-Dating vielleicht doch etwas für Sie wäre, oder Sie ohnehin schon wild entschlossen sind, hab ich hier ein paar Anregungen für Sie, wie Sie mit der virtuellen Partnersuche starten können.</p>
<p>Übrigens, diese Möglichkeit des Kennenlernens ist völlig altersunabhängig. Also, auch wenn Sie jetzt denken: „Ich mit meinen 60 Jahren bin doch viel zu alt dafür.“ Das stimmt auf keinen Fall. Gerade auch für ältere Menschen kann das Internet eine richtig gute Möglichkeit sein, einen Partner zu finden. Denn wo können Sie sonst so gezielt nach einem Menschen suchen, der Ihre Interessen teilt, Ihren Humor hat oder die gleichen Reiseziele mag wie Sie?!</p>
<h2><strong>Sich ein oder mehrere Online-Portale oder Partnerbörsen aussuchen</strong></h2>
<p>Es gibt ganz unterschiedliche Partnerbörsen. Auf nahezu allen Portalen stellt man ein Foto ein und schreibt in einem Profil etwas über sich selbst. Über ein persönliches E-Mail-Postfach kann man dann angeschrieben werden und mit anderen Mitgliedern des Portals in Kontakt treten. Die meisten Suchenden sind in Kontaktanzeigenportalen und Partnervermittlungs-Portalen unterwegs.</p>
<ul>
<li>Kontaktanzeigenportale: Hier stellt man seine eigene Kontaktanzeige oder sein Profil ein und kann sich die Kontaktanzeigen der anderen Mitglieder anschauen. Dabei erleichtern Suchfilter nach Region, Geschlecht, Alter usw. das Finden möglicher geeigneter Partner.</li>
<li>Partnervermittlungs-Portale: Hier steht am Anfang in der Regel ein Persönlichkeitstest, in dem zum Beispiel Vorlieben, Freizeitverhalten und Gewohnheiten abgefragt werden. Aufgrund der Testergebnisse wird man dann mit anderen Portalmitgliedern gematcht. Das heißt, dass der Anbieter prüft, mit welchen Mitgliedern man besonders gut zusammenpassen könnte. Diese werden einem auf einer Liste vorgeschlagen.</li>
</ul>
<p>Neben diesen beiden Arten von Online-Portalen gibt es für unterschiedliche Vorlieben und Interessen noch alle möglichen speziellen Online-Börsen. Zum Beispiel so genannte Seitensprungportale oder Portale für unterschiedliche sexuelle Vorlieben. Der eine kritisiert solche Portale, der andere findet sie eine echte Errungenschaft und wieder andere stehen dem eher gleichgültig gegenüber. Aber … hey, wir sind doch alle erwachsen <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Und eigentlich geht es hier ja auch um was ganz anderes.</p>
<p>Wenn Sie mit der Partnersuche über das Internet starten möchten, schauen Sie sich doch einfach mal um. Unter</p>
<li><a href="http://www.singleboersen-vergleich.de/kontaktanzeigen.htm " target="_blank">Kontaktanzeigen-Portale</a></li>
<li><a href="http://www.singleboersen-vergleich.de/partnervermittlungen.htm" target="_blank">Partnervermittlungen</a></li>
<p>finden Sie die meisten Partnerbörsen aufgelistet, beschrieben und bewertet.</p>
<p>Entscheiden Sie sich dann für die Kontaktbörse, die Sie am meisten anspricht. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich zu entscheiden, ist das auch nicht so schlimm. Entscheiden Sie sich dann einfach für ein Portal, bei dem Sie den Eindruck haben, dass es ganz okay für Sie ist, und melden Sie sich dort an. Sie können sich ja jederzeit umentscheiden und wieder ein anderes Portal wählen.</p>
<h2><strong>Wie geht man nun genau vor?</strong></h2>
<p>Bevor wir uns nachher im Detail anschauen, wie man beim Internet-Dating vorgehen kann, kommen hier ein paar allgemeine Hinweise für die Partnersuche im Internet:</p>
<ul>
<li><strong>Bleiben Sie möglichst locker und entspannt. </strong>Denn Menschen, die entspannt und locker auf die Suche gehen, lernen mehr potentielle Partner kennen und vergrößern ihre Chancen auf eine Beziehung.</li>
<li><strong>Setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck. </strong>Wenn Sie sich unter Druck setzen oder angespannt fühlen, hilft es, sich bewusst zu machen, dass die Partnersuche im Internet fast unbegrenzte Möglichkeiten bietet. Es ist also nicht so schlimm, wenn man eine Mail mal missverständlich formuliert hat oder das Profil doch etwas zu steif geworden ist.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Betrachten Sie Ihre Partnersuche als Spiel oder Abenteuer. </strong>Denn dann sind Sie offen für die vielen neuen Möglichkeiten, die Ihnen die Partnersuche im Internet bietet.</li>
<li><strong>Legen Sie nicht jedes Wort auf die Goldwaage und spekulieren Sie nicht zu viel.</strong> Denn wenn Sie zu vorschnell urteilen, riskieren Sie, einen potentiell richtig gut passenden Menschen abzublocken oder auszusortieren.</li>
<li><strong>Seien Sie ehrlich. </strong>So reizvoll kleine Notlügen auch sind – es lohnt sich nicht. Schließlich suchen Sie einen Partner. Und da wird es schwierig, später mögliche Lügen oder Geheimnisse aufzudecken, ohne etwas kaputt zu machen.</li>
</ul>
<p>Nach diesen kleinen Tipps vorab geht es nun ans Eingemachte:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zeitzuleben.de/16881-partnersuche-im-internet/#profil">Wie schreibe ich mein Profil?</a></li>
<li><a href="http://www.zeitzuleben.de/16881-partnersuche-im-internet/#foto">Das Foto</a></li>
<li><a href="http://www.zeitzuleben.de/16881-partnersuche-im-internet/#kontakt">Die Kontaktaufnahme</a></li>
<li><a href="http://www.zeitzuleben.de/16881-partnersuche-im-internet/#gespraech">Ins Gespräch kommen</a></li>
<li><a href="http://www.zeitzuleben.de/16881-partnersuche-im-internet/#treffen">Das erste Treffen</a></li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong><a name="profil"></a>Wie schreibe ich mein Profil?</strong></h2>
<p>Wenn Sie sich angemeldet haben, erstellen Sie Ihr Profil. Darin beschreiben Sie sich selbst und stellen sich den anderen Mitgliedern des Portals vor. Dabei geht es zum Beispiel darum, dass Sie schreiben:</p>
<ul>
<li>wer Sie sind,</li>
<li>welche Interessen und Hobbys Sie haben,</li>
<li>welche Charaktereigenschaften Sie ausmachen</li>
<li>und was für Sie im Leben wichtig ist.</li>
</ul>
<p>Häufig bekommt man für die Hobbys und Eigenschaften eine Auswahlliste vorgegeben, aus der man die zu einem passenden Begriffe auswählen kann. Man kreuzt dann einfach an, was zu einem passt.</p>
<p>In den allermeisten Fällen hat man zusätzlich die Möglichkeit, einen frei formulierten Text über sich zu schreiben oder auf bestimmte Fragestellungen mit einigen Sätzen zu antworten.</p>
<p>Die größte Resonanz erzielt man mit einem Profil, das Interesse weckt, irgendwie neugierig macht und positiv und attraktiv wirkt. Aber wie geht das?</p>
<p>Ein anziehendes und neugierig machendes Profil enthält nicht zu viele Informationen und ist so geschrieben, dass die Individualität des Suchenden auf positive Weise zum Ausdruck kommt. Eben so, dass Leser Ihres Profils sagen: „Das klingt ja spannend. Wer da wohl hinter steckt? Den oder die würde ich gerne kennen lernen.“</p>
<p>Um diese Wirkung zu erzielen, ist es wichtig, ein gutes Zusammenspiel zwischen dem WAS man über sich schreibt und dem WIE man über sich schreibt hinzubekommen. Das ist auch gar nicht so schwer, wie viele zu Anfang denken.</p>
<h3><strong>Wie soll ich mich beschreiben?</strong></h3>
<p>Als kleiner Tipp vorab: Vielleicht schreiben Sie Ihr Profil zunächst in Ihrem Textverarbeitungsprogramm, z. B. Word. Das hat den Vorteil, dass Sie verschiedene Fassungen Ihres Textes festhalten können. Ein Profil entsteht zumeist in mehreren Arbeitsgängen und manchmal ist es hilfreich, sich noch einmal anzuschauen, was man in einem früheren Arbeitsgang geschrieben hat. Schreiben Sie also am besten eine Fassung, und speichern Sie sie ab. Kopieren Sie sich dann den Text aus dieser Fassung wieder in ein neues Dokument, überarbeiten Sie dort den Text, den Sie wieder abspeichern und so fort, bis Sie irgendwann die Fassung haben, die Sie auf dem Online-Portal einstellen möchten.</p>
<p>Wie beschreiben Sie sich nun so, dass Ihre Individualität deutlich wird, Sie nicht komplett alles über sich selbst erzählen und dabei positiv und attraktiv wirken?</p>
<p>Ganz einfach, indem Sie mit sich selbst eine Art Interview führen.</p>
<ul>
<li>Schreiben Sie so, wie Sie auch mit jemandem sprechen würden.</li>
<li>Sagen Sie das, was Sie in einem ersten Gespräch mit jemand Fremdem sagen würden.</li>
<li>Überlegen Sie sich dazu eine Reihe Fragen, die Sie jemandem stellen würden, den Sie zum Beispiel auf einer Party, einer Veranstaltung oder bei einer Einladung neu kennen lernen. Beispielsweise: Was machst Du so am Wochenende? Warst Du dieses Jahr schon im Urlaub? Welchen Kinofilm hast Du zuletzt gesehen? Oder was immer Sie bei einem ersten Kennenlernen gewöhnlich fragen. Schreiben Sie sich die Fragen auf. Stellen Sie sich dann selbst diese Fragen. So ähnlich, als ob Sie sich selbst interviewen würden. Beantworten Sie sich selbst diese Fragen, indem Sie mit sich selbst sprechen. Ruhig so, als würden Sie jemand anderem diese Fragen ganz real beantworten.</li>
<li>Schreiben Sie die Antworten auf, am besten genau so, wie Sie sie sprechen. Zum Beispiel: Was hast Du letztes Wochenende gemacht? „Oh ja, das war schön. Da war ich in einer Ausstellung. Erst dachte ich ja, der Künstler ist so gar nicht mein Fall. Aber dann war es supertoll. Die Bilder haben mich total berührt und ich würde mir am liebsten so ein Bild kaufen.“ Oder: „Letztes Wochenende war ich mit ein paar Freunden im Klettergarten. Das war vielleicht Klasse. War voll spannend, sich so an den Seilen längs zu hangeln. Das mach ich auf jeden Fall wieder.“</li>
</ul>
<p>Im nächsten Schritt überarbeiten Sie Ihren Text. Das machen Sie folgendermaßen:</p>
<ul>
<li>Formulieren Sie die Sätze so um, dass sie zum einen lesbar sind und zum anderen aber auch noch an Ihr Gesprochenes erinnern. Zum Beispiel: „Am Wochenende geh ich gerne in Ausstellungen. Manchmal denk ich vorher ja, dass der Künstler nicht so mein Fall ist. Aber dann ist es häufig supertoll. Es kann passieren, dass mich die Bilder unwahrscheinlich berühren und ich mir dann am liebsten so ein Bild kaufen würde.“ Oder: „Letztens war ich mit ein paar Freunden im Klettergarten. Das war vielleicht Klasse. Ich fand es unwahrscheinlich spannend, sich so an den Seilen längs zu hangeln. Das möchte ich auf jeden Fall wieder machen.“</li>
<li>Wenn Sie auf diese Weise einen Text gebastelt haben, feilen Sie eine Weile daran herum. Formulieren Sie die Sätze um, wählen Sie andere Wörter, ändern Sie den Satzbau. Und speichern Sie vielleicht immer mal verschiedene Textfassungen ab. Manchmal ist nämlich einer der ersten Versuche doch der bessere und wenn der dann weg wäre, wäre das doch schade. Und überprüfen Sie zum Schluss Ihre Rechtschreibung.</li>
</ul>
<p>Bei manchen Online-Portalen stoßen Sie beim Ausfüllen des Profils auf vorgegebene Fragen. Zum Beispiel: Wie sieht für Sie der perfekte Tag aus? Was mögen Sie überhaupt nicht? Was machen Sie besonders gerne? Versuchen Sie, auch bei den Antworten auf diese Fragen so zu schreiben, wie Sie im Gespräch antworten würden. Und achten Sie am besten auch hierbei darauf, dass Sie nicht zu viel über sich erzählen. Denn Sie wollen ja Interesse wecken und neugierig machen. Fragen Sie sich dazu vielleicht immer mal wieder, was Sie vor einer größeren Gruppe Ihnen fremder Menschen sagen würden.</p>
<p>Vielleicht wirkt das erst einmal etwas komisch auf Sie, wenn Sie mit sich selbst ein Interview führen. Aber probieren Sie es ruhig aus, laut mit sich zu sprechen. Denn wenn Sie so schreiben, wie Sie sprechen, bekommen Sie mit großer Wahrscheinlichkeit ein sehr individuelles und lebendiges Profil.</p>
<p>Ihr Profiltext ist fertig, wenn Sie</p>
<ul>
<li>das Gefühl haben, dass Sie sich mit Ihrem Profil wohl fühlen,</li>
<li>beim Lesen den Eindruck haben: „Ja, das bin ich“,</li>
<li>nicht zu viel von sich mitteilen</li>
<li>und nicht zu wenig über sich sagen.</li>
</ul>
<p>Noch ein kleiner Tipp: Wenn Sie Ihr Profil eingestellt haben und den Eindruck haben, dass Sie zu wenige Reaktionen bekommen oder nur Leute kennen lernen, die Ihnen nicht gefallen, kann es helfen, das Profil noch einmal umzugestalten. Experimentieren Sie dann einfach ein wenig:</p>
<ul>
<li>Und versuchen Sie mal, anders zu schreiben, indem Sie ein wenig mit Formulierungen, Satzbau und Wortwahl herumspielen.</li>
<li>Probieren Sie aus, weniger über sich zu schreiben. Manchmal können zu viele Informationen nämlich abschreckend wirken. Damit das etwas deutlicher wird, gebe ich Ihnen mal ein Beispiel: „Ich bin Kölnerin und die meisten denken dann, dass ich mit Leib und Seele Karnevalistin bin. Bin ich aber gar nicht. Die Familie meines Vaters war total jeck und die meiner Mutter hielt gar nichts davon. Ich komme eher nach meiner Mutter. Als Kind bin ich noch bei jedem Umzug begeistert mitgegangen, aber als Erwachsene mochte ich es dann nicht mehr so gerne. Seitdem ich zwanzig bin, flüchte ich zur Karnevalszeit nach Berlin, München, Wien oder in andere Großstädte.“ – Wer Interesse wecken will, schreibt vielleicht besser: „Ich bin Kölnerin, aber, oh Wunder, kein Jeck – Karneval ist nicht so mein Ding. Viel lieber mache ich über Rosenmontag Städtereisen. Zuletzt: Berlin. Als Nächstes möchte ich gerne nach Wien oder Paris fahren.“</li>
<li>Versuchen Sie vielleicht, mehr über sich zu schreiben. Ab und zu sind in einem Profil vielleicht zu beliebige und zu wenige Informationen enthalten. Zum Beispiel: „Ich mag Sonnenschein, gut gelaunte Menschen … und vielleicht bald Dich.“ Aussagekräftiger wirkt zum Beispiel: „Ich mag es, im Sonnenschein querfeldein durch den Wald zu laufen, mit gut gelaunten Menschen Spiele wie zum Beispiel Siedler, Wikinger-Schach oder Tabu zu spielen … und Frauen, die wissen, was sie wollen.“</li>
</ul>
<ul>
<li>Prüfen Sie, ob Ihr Profil nicht zu bedürftig wirkt. Das passiert leicht, wenn ein Mensch zu viel darüber schreibt, was er sich von einem potentiellen Partner wünscht. Klar können Sie sagen, was Sie sich für einen Mann oder eine Frau vorstellen, z. B. dass er oder sie gesellig und humorvoll sein soll. Oder ernsthaft und ruheliebend. Aber schreiben Sie keine ausführlichen Beschreibungen in der Art: „Ich wünsche mir einen Partner, der mich so nimmt, wie ich bin, und mich hält, wenn ich verzweifelt bin.“ So ein Satz wirkt eher abschreckend, weil man dann zum Beispiel denkt: „Die sucht also einen Seelentröster, aber keinen Partner.“ Oder wenn jemand schreibt: „Ich wünsche mir eine Partnerin, bei der ich mich geborgen fühlen kann und die mich trotz meines Scheiterns in den Armen hält.“ Dann denkt eine Leserin vielleicht: „Na ja, Mami wollte ich für meinen Partner eigentlich nicht spielen.“ Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Wir wünschen uns alle Partner, die in schwierigen Zeiten zu uns stehen, bei denen wir auch zeigen können, wenn wir uns schwach fühlen oder das Gefühl haben, versagt zu haben. Und in vielen Fällen bekommen wir in einer ernsthaften Partnerschaft auch einen Menschen, der uns auch in schwierigen Momenten und Zeiten beisteht. Aber wir lernen so einen Menschen bestimmt nicht schneller oder garantierter kennen, wenn wir diese Wünsche gleich bei der ersten Begegnung anbringen. Mit unserem Profil ist es ein wenig so, wie wenn wir uns mit einer Plakattafel um den Hals auf einen großen Platz stellen. Fragen Sie sich: Würde mich mit meiner Plakattafel, also meinem Profil, jemanden auf diesem Platz ansprechen? Oder: Wie würde jemand reagieren, den ich mit meinem Profil anspreche?</li>
</ul>
<p>Bevor Ihr Profil aber komplett ist, brauchen Sie noch ein Bild von sich.</p>
<h2><strong><a name="foto"></a>Das Foto</strong></h2>
<p>Es gibt kaum etwas, was bei einem Profil so wichtig ist wie Ihr Foto. Das ist so, weil wir Menschen in den allermeisten Fällen sehr stark auf Äußerlichkeiten reagieren. Auch wenn wir es nicht möchten oder uns ganz sicher sind, dass uns „innere Werte“ am wichtigsten sind, so wirken Äußerlichkeiten doch sehr intensiv auf uns Menschen. Es gibt ja das Sprichwort: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt auch fürs Internetdating.</p>
<p>Ich behaupte: Es kann von jedem, wirklich jedem Menschen schöne Bilder geben. Es gibt Momentaufnahmen, Gesichtsausdrücke, Lachen, verträumte Blicke und Posen, die jeden Menschen zu einem unwahrscheinlich attraktiven Menschen machen.</p>
<p>Versuchen Sie also nicht, irgendein Bild zu nehmen, sondern nehmen Sie sich die Zeit und wählen Sie ein Foto aus,</p>
<ul>
<li>auf dem Sie gut zu erkennen sind,</li>
<li>auf dem Sie sich attraktiv finden,</li>
<li>bei dem Sie vielleicht unvermittelt lächeln, wenn Sie sich selbst darauf sehen,</li>
<li>bei dem Außenstehende vielleicht gesagt haben: „Wow, siehst Du da toll aus.“</li>
</ul>
<p>Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie einfach kein Bild finden, auf dem Sie sich gefallen, dann lassen Sie ansprechende Bilder von sich machen. Und sagen Sie dem Fotografen ruhig, wofür Sie die Bilder brauchen. Die meisten Fotografen haben schon öfter Bilder für die Partnersuche im Internet gemacht. Und können oftmals kompetent helfen, damit die Bilder so werden, dass sie für diesen Zweck gut geeignet sind.</p>
<p>Warum ich die Sache mit den Fotos so betone? Nun, ich kenne mehrere Leute, die alleine durch den Austausch ihres Profilbildes um ein Vielfaches mehr Kontaktgesuche erhalten haben. Es mag oberflächlich sein und man mag es vielleicht traurig finden, dass wir Menschen so sind. Aber es ist nun mal so. Und wenn wir uns ohnehin nicht dagegen sträuben können, dass Fotos einen großen Einfluss auf die Partnersuche haben, macht es Sinn, diesen Umstand zum eigenen Vorteil zu nutzen. Falls Sie möchten, dass Ihr Foto nicht für alle zu sehen sein soll, ist das bei den meisten Anbietern kein Problem. Sie haben dort oftmals die Möglichkeit, Ihr Foto nur verschwommen anzeigen zu lassen. Auf dem Bild sind dann zwar Silhouette und Farben zu erkennen, man kann jedoch nicht das Gesicht scharf sehen. So bleibt man anonym, kann jedoch einen ersten Eindruck vermitteln.</p>
<p>Wenn Sie Ihren Profiltext und Ihr Foto haben, stellen Sie es ein. Trauen Sie sich ruhig. Sie haben nichts zu verlieren! <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong><a name="kontakt"></a>Die Kontaktaufnahme</strong></h2>
<p>Nun kann es mit Ihrer Online-Partnersuche losgehen. Sie haben jetzt mehrere Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Sie können andere Menschen anschreiben.</li>
<li>Sie können sich von anderen Menschen anschreiben lassen.</li>
</ul>
<p><strong>Sie können andere Menschen anschreiben</strong></p>
<p>Wenn Sie so durch die verschiedenen Kontaktanzeigen stöbern oder Ihre Vorschlagsliste durchgehen, entdecken Sie vielleicht den ein oder anderen Menschen, der Ihnen interessant oder sympathisch vorkommt. Vielleicht möchten Sie gerne mit demjenigen in Kontakt treten. Dann fassen Sie sich ein Herz und schreiben Sie in einer kurzen Mail,</p>
<ul>
<li>was Sie an seinem oder Ihrem Profil angesprochen hat,</li>
<li>was Sie interessant finden am Profil des anderen.</li>
<li>Stellen Sie Fragen, zum Beispiel danach, was hinter einem bestimmten Hobby oder Interesse steckt oder was der oder die andere daran so interessant findet.</li>
</ul>
<ul>
<li>Beziehen Sie sich auf Gemeinsamkeiten, indem Sie sagen, dass Sie ein bestimmtes Interesse oder Hobby ebenfalls haben.</li>
</ul>
<p>Wir sind ja theoretisch mittlerweile alle sehr emanzipiert. Frauen können genauso frei und selbstbestimmt handeln und umgekehrt. Aber eben nur theoretisch … die Erfahrung zeigt, dass bei der Kontaktaufnahme im Internet-Dating alte Rollenmuster noch sehr präsent sind. Frauen verhalten sich viel öfter passiv, lassen sich häufig ausschließlich anschreiben und suchen weitaus weniger aktiv den Kontakt zu Männern als umgekehrt. Deswegen:</p>
<ul>
<li>Frauen, traut Euch ruhig. Viele Männer stehen drauf, wenn Frauen ihr Leben in die Hand nehmen, und dazu gehört auch, jemanden, dessen Profil man interessant findet, anzuschreiben.</li>
<li>Männer, wenn Ihr das Gefühl habt, dass Euch viel zu wenig Frauen anschreiben, liegt das nicht an Euch, sondern daran, dass Frauen immer noch erwarten, dass Männer bei der Kontaktsuche den aktiveren Part übernehmen. Da hilft meist nur eins: Aktiv werden und anschreiben, wenn Euch ein Profil anspricht.</li>
</ul>
<p><strong>Sie können sich von anderen Menschen anschreiben lassen</strong></p>
<p>Wenn jemand anderes Sie anschreibt, den Sie ebenfalls interessant, sympathisch oder nett finden, versuchen Sie möglichst entspannt zu antworten..</p>
<p>Fragen Sie sich hier auch wieder:</p>
<ul>
<li>Was würde ich antworten, wenn ich jemanden auf einer Party kennen lernen würde?</li>
<li>Was möchte ich dem anderen von mir mitteilen?</li>
<li>Was interessiert mich an dem anderen?</li>
<li>Was spricht mich an dessen Profil an?</li>
<li>Welche Gemeinsamkeit sehe ich?</li>
</ul>
<p>Schreiben Sie dann Ihre Antwort und schicken Sie sie ab.</p>
<p>Und was machen Sie, wenn Sie keinen Kontakt haben möchten? Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, dass die Person nicht zu Ihnen passen kann? Dann antworten Sie am besten dennoch. Wenn Sie von jemandem angeschrieben werden, hat sich die andere Person etwas dabei gedacht und vermutlich Hoffnung und Erwartung in diese Kontaktaufnahme gesetzt. Bekommt er oder sie nun keine Antwort, kann das verletzend wirken. Daher ist es einfach netter, wenn Sie auf freundliche Art und Weise mitteilen, dass Sie kein Interesse an einem Kontakt haben. Eine höflich formulierte Absage ist für die meisten Menschen leichter zu verdauen, als gar keine Rückmeldung. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>„Danke, dass Du mir geschrieben hast. Es tut mir leid, aber ich möchte den Kontakt nicht aufnehmen. Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du Deinen Wunschpartner findest.“</li>
<li>„Ich habe mich über Deine Mail gefreut und mir Dein Profil angesehen. Aber ich glaube es passt mit uns beiden nicht. Ich wünsche Dir hier eine erfolgreiche Suche.“</li>
<li>„Schön, dass Du mich angeschrieben hast. Du bist bestimmt ein toller Mensch, der für einen anderen genau der Richtige ist. Aber ich denke mit uns passt es leider nicht. Deswegen möchte ich den Kontakt nicht aufnehmen. Alles Gute für Dich.“</li>
</ul>
<p>Einen besonderen Tipp habe ich noch zum Schluss:</p>
<p>Manchmal bekommt man eine Mail von jemandem, den man aufgrund einer Eigenschaft, eines bestimmten Hobbys oder einer gewissen Art zu schreiben am liebsten gleich abblocken möchte.</p>
<p>Kann man machen. Man würde ja auch nie erfahren, ob es sinnvoll gewesen wäre, diesen Kontakt weiterzuverfolgen. Und es gibt ja auch noch so viele andere, bei denen man das Gefühl hat, dass sie einem viel besser gefallen. Aber es könnte auch sein, dass Sie dadurch auf einen besonders schönen oder wichtigen Kontakt verzichten. Und so vielleicht den Partner Ihres Lebens verpassen, den Sie aussortiert haben, nur weil:</p>
<ul>
<li>er gerne am Ballermann Urlaub macht,</li>
<li>sie gerne Heavy-Metal-Musik hört,</li>
<li>er total sportlich ist,</li>
<li>sie einen Job hat, den Sie völlig furchtbar finden.</li>
</ul>
<p>Aber vielleicht spielen diese Sachen alle nicht so die Rolle.</p>
<ul>
<li>Weil ein Mensch ja immer viel mehr ist als seine Hobbys.</li>
<li>Weil man bei jedem Partner die eine oder andere Sache finden wird, die einem nicht hundertprozentig gefällt.</li>
<li>Weil man den Menschen ansonsten einfach toll findet und es die ganz große Liebe ist.</li>
</ul>
<p>Jedenfalls bin ich schon einer Reihe von Paaren begegnet, die so oder ähnlich sagen:</p>
<blockquote><p>„Beinah hätte ich nicht geantwortet, weil da eine Sache in seinem Profil war, die ich völlig daneben fand. Aber heute bin ich unendlich froh, dass ich doch geschrieben habe. Irgendwas hat man ja immer, was man nicht optimal findet. Heute kann ich mit seinem Musikgeschmack gut leben.“</p></blockquote>
<p>Ich möchte Sie ermutigen, lieber einmal zu viel zu antworten. Abbrechen können Sie den Kontakt immer noch, aber wenn Sie es nicht versucht haben, werden Sie sich vielleicht um die Begegnung mit einem wundervollen Menschen bringen.</p>
<h2><strong><a name="gespraech"></a>Ins Gespräch kommen</strong></h2>
<p>Wenn es dann zu einem ersten Mailkontakt gekommen ist, versuchen Sie, locker zu bleiben. Entspannen Sie sich und nehmen Sie sich Zeit, sich etwas besser kennen zu lernen.</p>
<p>In den ersten E-Mails merkt man relativ schnell,</p>
<ul>
<li>ob es Spaß macht, sich mit dem anderen zu schreiben,</li>
<li>ob man die Art des anderen mag,</li>
<li>ob man gerne mal mit dem anderen telefonieren möchte</li>
<li>oder sich am liebsten sofort treffen will.</li>
</ul>
<p>Manchmal hat man nach ein paar Mails das Gefühl, sich schon sehr gut zu kennen, und es kann schnell eine große Vertrautheit und Nähe entstehen. Die Mails können dann oftmals eine sehr eigene Dynamik entwickeln und bewirken, dass man sich schnell öffnet und intensiv austauscht. Vielleicht fasst man auch sehr schnell großes Vertrauen und zeigt schon beim Schreiben viel von seinen innersten Gedanken und intimsten Erlebnissen.</p>
<p>Es kann sein, dass dieses Vertrauen berechtigt ist und die große Nähe nach den ersten Telefonaten und Treffen bestehen bleibt. Das kann dann ein überwältigend schönes Erlebnis sein. Es kann aber auch vorkommen, dass man bei den ersten Treffen merkt, dass die Nähe des E-Mail-Kontaktes eine Illusion war, die in der Realität keinen Bestand hat. So kann es dann zu unangenehmen und für beide vielleicht sehr enttäuschenden Erfahrungen kommen.</p>
<ul>
<li>Man möchte den Kontakt vielleicht abbrechen, weil der reale Mensch einem so gar nicht liegt.</li>
<li>Man merkt, dass der andere einen unwahrscheinlich toll findet und davon ausgeht, dass man ebenso empfindet, weil man per Mail ja schon ganz vertraut war, und es fällt richtig schwer, den anderen dann zu enttäuschen.</li>
<li>Man stellt fest, dass man sich in eine Traumwelt (Haus, Kinder, Reisen, …) hineingeträumt hat, aus der es nur schwer ein Zurück gibt.</li>
<li>Man merkt zwar, dass der andere einem als realer Mensch nicht so richtig gefällt, redet sich ihn aber „schön“. Schließt vielleicht sogar einen Kompromiss, mit dem man auf Dauer gar nicht leben möchte. Indem man zum Beispiel in eine Beziehung hineinrutscht, die von vornherein keine Zukunftschance hat.</li>
</ul>
<p>Und um solche Situationen zu vermeiden, hilft es ungemein, darauf zu achten, sich nicht zu früh zu sehr zu öffnen. Vertrauen und Nähe braucht Zeit zu wachsen und diese Zeit kann man sich ruhig nehmen. Außerdem ist gerade dieses erste Kennenlernen und langsame Vertrautmachen die Basis für viele schöne Erinnerungen, auf die man auch nach Jahren zurückblicken kann. Deswegen kann man sich vor dem Absenden seiner Mails immer wieder fragen:</p>
<ul>
<li>Würde ich das jemandem sagen, den ich vor ein paar Tagen bei einer Einladung kennen gelernt hätte und den ich zufällig in der Stadt treffen würde?</li>
<li>Könnte ich so mit einem guten Bekannten sprechen, den ich nach einem halben Jahr mal wieder treffe?</li>
<li>Möchte ich so mit jemandem sprechen, bei dem ich später feststelle, dass er in der gleichen Firma wie ich arbeitet und zufällig mit mir in der Kantine am selben Tisch sitzen könnte?</li>
<li>Würde ich das alles jemandem schreiben, der mit einer mir nicht wohlgesinnten Person befreundet ist, z. B. der zickigen Nachbarin oder dem muffeligen Schwager?</li>
</ul>
<p>Um solche Illusionen möglichst nicht aufkommen zu lassen oder möglichst schnell mit der Realität abzugleichen, ist es in den meisten Fällen empfehlenswert, mit dem ersten Telefonat und Treffen nicht zu lange zu warten, weil man bei einem Treffen auch immer enttäuscht werden kann. Durch den Mailkontakt ist vielleicht schon ganz viel Nähe und Vertrautheit entstanden und man ist sich sehr sicher, den anderen sehr zu mögen. Vielleicht ist man sogar schon ein wenig ineinander verliebt. Und denkt:</p>
<ul>
<li>Die E-Mails sind so toll: Das ist mein Traummann.</li>
<li>Die schreibt so humorvoll: Das ist die Frau meines Lebens.</li>
<li>Wir haben genau die gleiche Denke: Wir sind das perfekte Paar.</li>
</ul>
<p>Um sich in jemanden auch im realen Leben zu verlieben oder mit jemandem eine Beziehung eingehen zu wollen, sind aber noch andere Faktoren wichtig:</p>
<ul>
<li>Wie spricht der andere?</li>
<li>Welche Stimme, welchen Dialekt hat er oder sie vielleicht?</li>
<li>Wie riecht der andere?</li>
<li>Wie sieht die andere aus?</li>
<li>Wie bewegt sich der andere?</li>
</ul>
<p>Und all dies nimmt man erst wahr, wenn man sich wirklich begegnet. Deswegen ist es so wichtig, dass man miteinander telefoniert und sich trifft. Und am besten, bevor sich zu hohe Erwartungen aufbauen.</p>
<p>Wenn Sie den Wunsch haben, zu telefonieren oder sich zu treffen, sprechen Sie es ruhig in Ihrer Mail an. Vereinbaren Sie am besten einen klar eingegrenzten Telefontermin (zum Beispiel: Montag um 20.00 Uhr). Sonst sitzen Sie nämlich womöglich unentwegt auf heißen Kohlen und warten auf einen Anruf. Wenn die Telefonate angenehm sind und Sie sich beide nicht miteinander langweilen, ist es vielleicht Zeit für ein erstes Treffen.</p>
<h2><strong><a name="treffen"></a>Das erste Treffen</strong></h2>
<p>Sie verabreden sich zu einem bestimmten Termin. Wenn Sie das Gefühl haben, sich schon ganz gut zu kennen, vertrauen Sie dem anderen vielleicht schon sehr. Dennoch gibt es auch bei einem oder den ersten Treffen ein paar Dinge zu beachten.</p>
<ul>
<li>Treffen Sie sich am besten an einem öffentlichen Ort, denn Sie wissen nur das über den anderen, was er Ihnen gesagt hat. Und Sie wissen nicht, ob der andere wirklich so ist, wie er sich gibt.</li>
<li>Sagen Sie einer Freundin oder einem Freund vor dem Treffen Bescheid, wo und wann Sie sich treffen. Und vereinbaren Sie, dass Sie sie oder ihn nach dem Treffen informieren, wenn Sie wieder gut zu Hause angekommen sind.</li>
</ul>
<h2><strong>Und wie geht es dann weiter?</strong></h2>
<p>Wie im „normalen Leben“ auch. Treffen Sie sich und lernen Sie sich näher kennen. Und wenn derjenige, mit dem Sie sich getroffen haben, nicht der Passende war, dann fangen Sie eben wieder von vorne an. Jetzt wissen Sie ja, wie es geht <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viele tolle Begegnungen und dass Sie dabei vielleicht den Menschen finden, mit dem Sie für eine sehr lange Zeit glücklich sein können.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>Was tun, wenn andere Menschen nicht gut für mich sind?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 05:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Miteinander + Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/09/wunder-punkt.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="wunder-punkt" title="wunder-punkt" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wir hatten es ja vorletzte Woche erst: Wenn man sich als Mensch weiterentwickelt, dann lernt man schnell, dass das, was uns in anderen aufregt, oft nur das Spiegelbild unseres Selbst ist. Wir regen uns eben oft bei anderen über das auf, was uns an uns selbst stört, was wir verdrängt haben oder was wir uns [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/09/wunder-punkt.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="wunder-punkt" title="wunder-punkt" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wir hatten es ja <a href="http://www.zeitzuleben.de/16717-sind-sie-ein-projektor/">vorletzte Woche</a> erst: Wenn man sich als Mensch weiterentwickelt, dann lernt man schnell, dass das, was uns in anderen aufregt, oft nur das Spiegelbild unseres Selbst ist. Wir regen uns eben oft bei anderen über das auf, was uns an uns selbst stört, was wir verdrängt haben oder was wir uns nicht erlauben. Und wenn wir das verstehen, werden wir meistens verständnisvoller und gütiger mit anderen Menschen. Und dadurch übrigens auch oft gütiger mit uns selbst.</p>
<p>Es gibt aber auch die anderen Fälle: Es hat nicht immer ALLES etwas mit uns zu tun. Manchmal sind andere Menschen einfach auch nur gedankenlos, rücksichtslos, sie drücken (bewusst oder unbewusst) auf unsere wunden Punkte. Oder sie überschreiten auf irgendeine andere Art unsere Grenzen auf unschöne Weise.</p>
<p>Die Kunst ist hier, zu unterscheiden:</p>
<ul>
<li>Ist es mein Thema, das ich in den anderen <a href="http://www.zeitzuleben.de/16717-sind-sie-ein-projektor/">reinprojiziere</a>?</li>
<li>Oder ist der andere Mensch einfach auf irgendeine Art nicht gut für mich?</li>
</ul>
<p>Das auseinanderzuhalten ist erstaunlich schwer. Selbst für die unter uns, die sich dieser Projektionsgeschichten bewusst sind. Denn das Wissen darum schützt ja nicht 100%ig vor den eigenen blinden Flecken, die tatsächlich jeder von uns hat … und ja, das gilt auch für die Fortgeschrittensten unter uns.</p>
<p>Aber gehen wir mal davon aus, dass uns jemand komisch behandelt und das Ganze in diesem Fall <strong>wirklich nichts</strong> oder nur wenig mit uns selbst zu tun hat.</p>
<p>Was mache ich dann? Wie gehe ich damit um? Was tue ich, wenn Menschen auf irgendeine Art nicht gut für mich sind und ich mir ziemlich sicher bin, dass es nichts mit mir zu tun hat?</p>
<p>Eine gute Möglichkeit ist hier die große Problem-Weiche: Leave it, love it or change it.</p>
<p>Also entweder gehen Sie aus der Situation raus, wenn es geht (Leave it). Oder Sie lernen, die Sache zu lieben oder zumindest zu akzeptieren (Love it). Oder Sie ändern die Situation, sofern das für Sie möglich ist (Change it).</p>
<h2><strong>Leave it</strong></h2>
<p>Aus der Situation rauszugehen geht natürlich nicht immer. Aber oft ist genau das die beste und einfachste Lösung, auch wenn man hier manchmal den eigenen Stolz ein bisschen drosseln muss.</p>
<p>Einfach der Konfliktsituation ausweichen oder dafür sorgen, dass man in Zukunft keinen Stress mehr mit dem anderen Menschen hat.</p>
<p>Das gilt im Kleinen: Wenn man zum Beispiel jemanden einfach mal lässt, wenn er sich im Supermarkt vordrängelt. Oder im Größeren: Wenn meine Großtante Anni jedes Mal auf mir rumhackt, wenn ich sie besuche, dann gehe ich eben nicht mehr hin. Manche Dinge muss man sich nicht antun, auch wenn dann vielleicht das schlechte Gewissen ein bisschen knackt. Oder wenn mein Kollege Klaus mir meinen Büroalltag mit seiner passiv-aggressiven Haltung vermiest, dann bewerbe ich mich einfach um eine Stelle in einer anderen Abteilung.</p>
<p>So flexibel sein wie eine Weide im Wind. Unangenehme Situationen einfach verlassen oder ihnen ausweichen. Das ist nicht grundsätzlich feige, sondern oft einfach der kluge Ausweg. Man sollte natürlich nicht immer klein beigeben. Aber man muss auch nicht jeden Kampf kämpfen.</p>
<p><strong>Noch eine Randbemerkung zu diesem Thema:</strong> Je mehr ich in mich und in meine fachliche und persönliche Weiterbildung investiere, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich mir im Leben. Das heißt, je mehr ich lerne und je mehr Dinge ich kann, desto mehr Freiheiten eröffnen sich mir im Leben.</p>
<p>Wenn Sie sich in einer Situation wiederfinden, aus der Sie aus Sachzwängen nicht rauskönnen, dann kann das damit zu tun haben, dass Sie Ihre Weiterentwicklung vernachlässigt haben und deswegen zu wenig Ausweichmöglichkeiten haben.</p>
<p>Das Gleiche gilt für die Investition in gute Beziehungen zu anderen Menschen. Wer ein gutes Netzwerk an Freunden, Bekannten und Kollegen hat, der hat mehr Möglichkeiten, sein Leben in eine andere Richtung zu lenken.</p>
<p>Oft müssen Menschen aus finanziellen Gründen in einem Job bleiben, weil sie keine beruflichen Alternativen oder kein Netzwerk haben. Wer sich – auch neben dem Job – regelmäßig weiterbildet und seinen Wert als Arbeitnehmer auf kluge Art ständig erweitert und steigert, der investiert deswegen direkt in seine Freiheit. Je mehr interessante und nützliche Dinge ich kann und weiß, desto interessanter werde ich für andere Arbeitgeber und desto einfacher kann ich meinen Job wechseln, wenn mir irgendein Kollege meinen Arbeitsplatz vergiftet.</p>
<p>Persönliches und fachliches Wachstum genau wie gute Beziehungen schaffen also Freiheit. Fragen Sie sich also vielleicht mal: Was müsste ich lernen, herausfinden, können oder wissen, um freier und flexibler im Leben zu werden und mehr Wahlmöglichkeiten zu haben? Und wie könnte ich mein Netzwerk in einem guten gebenden und nehmenden Sinne erweitern?</p>
<h2><strong>Love it</strong></h2>
<p>Kommen wir zur nächsten Möglichkeit, damit umzugehen, wenn mir andere Menschen nicht guttun: <strong>Love it.</strong> Für viele ist das die schwerste Aufgabe überhaupt: Dinge akzeptieren oder sogar lieben lernen, die man nicht ändern kann.</p>
<p>Wobei akzeptieren nicht zwingend immer „gutheißen“ bedeuten muss. Es bedeutet eher, dass man aufhört zu kämpfen, dass man den Widerstand aufgibt, dass man sich also ergibt.</p>
<p>Viele Probleme oder Konflikte lösen sich sogar in Luft auf, wenn man aufhört zu kämpfen. Nicht immer. Aber erstaunlich oft.</p>
<p>Was vielen beim „Love it“ hilft, ist ein bestimmter Gedanke. Der Gedanke lautet:</p>
<blockquote><p><strong>„Das ist jetzt einfach Training für mich.“</strong></p></blockquote>
<p>Oder falls Sie lieber spiritueller an die Sache herangehen möchten, dann sagen Sie sich einfach: Dieser Mensch ist ein Engel, der mir geschickt wurde, um etwas Bestimmtes zu verstehen oder zu lernen.</p>
<p>Sie können alles nutzen, um als Mensch dazuzulernen, um Ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und um zu wachsen. Auch Menschen, die Ihnen das Leben schwer machen.</p>
<p>Und stellen Sie sich vor, Sie würden auf Ihr Feindbild zugehen, ihm oder ihr einen dicken Kuss auf die Wange drücken und dann sagen: „Danke, dass du mir durch deine Art dabei hilfst, als Mensch zu wachsen.“</p>
<p>Konflikte und zwischenmenschliche Schwierigkeiten sind auch immer Training.</p>
<p>Wenn Sie das so sehen können, hören Sie automatisch auf, zu sehr zu kämpfen, und Sie können den Schwierigkeiten mit dem anderen Menschen etwas Gutes abgewinnen. Sehen Sie den Konflikt als Chance und als Möglichkeit, etwas zu lernen. Dadurch lassen Sie automatisch die Opferrolle hinter sich und übernehmen Verantwortung für sich. Und das verschiebt oft das Machtverhältnis in einem Konflikt und lässt das Beziehungsproblem oft wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.</p>
<p>Wie wechselt man die Perspektive und setzt sich die „Das ist Training“-Brille auf? Dazu können Sie sich Fragen wie hier stellen:</p>
<ul>
<li>Was genau ist es, was ich in dieser Situation lernen soll? Was wäre der erste Schritt, um das zu lernen?</li>
<li>Was müsste ich tun, können, begreifen, verstehen, lernen, damit diese Sache hier für mich kein Problem mehr wäre?</li>
<li>Was kann ich durch diesen Menschen lernen oder trainieren?</li>
<li>Was ist das Gute an dieser Situation?</li>
<li>Inwiefern könnte mir das später helfen?</li>
</ul>
<h2><strong>Change it</strong></h2>
<p>Die letzte Möglichkeit, mit einem unangenehmen Menschen umzugehen, ist: <strong>Change it.</strong> Also die Situation zu verändern. Denn es gibt Situationen, die man nicht verlassen kann und die so ans Eingemachte gehen, dass man sie nicht als Training umdeuten kann. In diesem Fall muss man aktiv werden und etwas ändern.</p>
<p>Der erste Schritt sollte hier ein klärendes Gespräch sein. Oft muss man dafür über den eigenen Schatten springen, gerade wenn man das Gefühl hat, dass man nicht angefangen oder wirklich nichts falsch gemacht hat.</p>
<p>Stolz ist hier aber komplett fehl am Platz. Wenn Sie unter einer Situation leiden, ist es Ihre Verantwortung und Aufgabe, etwas zum Besseren zu ändern. Mit Stolz bestrafen Sie nicht den anderen, sondern sich selbst, denn Sie verlängern ja auch Ihr eigenes Leiden.</p>
<p>Was bei so einem Gespräch hilfreich sein kann, sind die Prinzipien der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation">gewaltfreien Kommunikation</a>. Das hilft nicht immer, aber man erhöht dadurch die Chance, dass es wirklich zu einem klärenden Gespräch kommt.</p>
<p>Was Ihnen hier auch helfen kann, ist das folgende Kommunikationsprinzip:</p>
<blockquote><p><strong>Versuchen Sie erst zu verstehen und erst dann verstanden zu werden. </strong></p></blockquote>
<p>Das heißt, sprechen Sie den Konflikt direkt an und fragen Sie den anderen nach seiner Meinung zu der Sache. Und dann hören Sie <strong>WIRKLICH</strong> zu. Fragen Sie klärend nach. Ohne sich zu rechtfertigen. Ohne Gegenargumente zu bringen. Geben Sie Ihrem Gegenüber wirklich Raum zum Reden. Und erst, wenn Sie dessen Sicht wirklich vollkommen verstanden haben, schildern Sie Ihren Blickwinkel auf die Situation. Das hört sich so in der Theorie ganz einfach an, in der Praxis ist das natürlich eine verdammt harte Nummer. Deswegen üben Sie diese Art des Zuhörens am besten mit einem Vertrauten in einer Art Rollenspiel, bevor Sie in die reale Situation gehen.</p>
<p>Oft hilft natürlich auch alles Reden nicht. Manchmal versteht man sich einfach nicht. Oder der Graben ist bereits zu tief und die Erde zu verbrannt. Oder der andere will den Konflikt partout nicht auflösen, weil er irgendeine Befriedigung oder einen Gewinn daraus bezieht.</p>
<p>Dann gelten die üblichen Regeln aus den Kampfkünsten:</p>
<p>Handeln Sie <strong>entschlossen, ohne zu zögern</strong> und mit allen Mitteln, die Ihnen zur Verfügung stehen. Drohen Sie nicht, sondern handeln Sie zielgerichtet und wirksam. Tragen Sie den Konflikt so schnell, hart und mit so vielen Mitteln aus wie möglich. Ziehen Sie nicht den Kopf ein, seien Sie nicht zögerlich und hoffen Sie nicht auf Besserung, ohne dass Sie etwas tun müssen.</p>
<p>Ziel ist jetzt, den Streit unter Einsatz aller Mittel so hart und so schnell wie möglich zu Ihren Gunsten zu beenden. Ich rede hier natürlich nicht von körperlicher Gewalt, auch wenn meine Beschreibung martialisch klingt. Ich meine, dass Sie all Ihre gewaltlosen Möglichkeiten konzertiert ausschöpfen:</p>
<ul>
<li>den Betriebsrat</li>
<li>offene Briefe oder eine andere öffentliche Eskalation des Konflikts</li>
<li>Bilden von Bündnissen</li>
<li>Unterstützung von Kollegen oder Freunden suchen</li>
<li>sich Verbündete und Beschützer suchen</li>
<li>und, und, und …</li>
</ul>
<p>Wenn man alles andere versucht hat, muss man den Rücken gerade machen und kämpfen. Und dann sollte man auch versuchen, den Kampf so schnell wie möglich zu beenden, damit man selbst nicht zu viele Blessuren davonträgt.</p>
<p>Dieses ganze <strong>Love it, leave it or change it</strong> muss man aber zum Glück nur relativ selten anwenden. Denn meistens hat ein Konflikt mit anderen Menschen ja doch – zumindest zu einem Anteil – mit uns selbst zu tun <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Aber wenn Sie sich wirklich sicher sind, dass Ihre Weste weiß ist, dann nutzen Sie vielleicht diesen 3-Satz der Persönlichkeitsentwicklung als Leitlinie für Ihr Handeln. Ich wende diese Idee ständig an und die 3 Möglichkeiten waren für mich stets ein exzellenter Ratgeber.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Still (Susan Cain)</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Introversion]]></category>
		<category><![CDATA[introvertiert]]></category>
		<category><![CDATA[Schüchternheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In diesem Buch geht es um introvertierte Menschen und darum, wie sich der Unterschied zwischen Introvertierten und Extrovertierten in Lebensbereichen wie zum Beispiel Gesellschaft, Politik, Partnerschaften, Wissenschaft, Familie, soziales Leben auswirkt.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="160" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/Still.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Still" title="Still" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Still. Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt“ von Susan Cain – München: Riemann Verlag, 2011 – 448 S. – ISBN: 978-3-570-50084-2 – 19,95 €</p>
<p>Ein schlichter weißer Schutzumschlag, ein Rabe und eine weiße Eule sitzen auf einer Stange und schauen sich an. Die Zurückhaltung einerseits und der Gegensatz der Vögel auf dem Buchcover andererseits passen gut zum Buchinhalt:</p>
<p><a name="weiter"></a>In „Still“ geht es um introvertierte Menschen und darum, wie sich der Unterschied zwischen Introvertierten und Extrovertierten in Lebensbereichen wie zum Beispiel Gesellschaft, Politik, Partnerschaften, Wissenschaft, Familie, soziales Leben auswirkt.</p>
<p>Als introvertiert bezeichnet die Persönlichkeitspsychologie zurückhaltende, beobachtende und reflektierende Menschen. Im Gegensatz dazu sind Menschen mit einer extrovertierten Persönlichkeitseigenschaft gesprächig und bringen sich meist schnell und gerne in Gruppen ein.</p>
<p>Wie der Untertitel des Buches „Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt“ bereits anklingen lässt, geht die Autorin in „Still“ der Frage nach, was gerade diese introvertierten Menschen der Welt geben können. Darüber hinaus beschreibt sie, wie das Leben Introvertierter gestaltet sein muss, damit sie sich mit ihrem gesamten Potential einbringen können. Das Buch ist sehr umfangreich und behandelt unwahrscheinlich viele Aspekte, sodass ich hier beispielhaft nur einige wenige nennen möchte:</p>
<p>In den ersten zwei Teilen des Buches verbindet Susan Cain wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Lebenserfahrungen und Beobachtungen gesellschaftlicher Zusammenhänge. Sie zeigt,</p>
<ul>
<li>wie unsere Welt zu einer Welt geworden ist, die Extrovertierte über Gebühr belohnt und sich damit häufig wertvolle Beiträge Introvertierter entgehen lässt,</li>
<li>am Beispiel eines Besuchs an der Harvard Business School, wie eine komplett extrovertiert orientierte Gesellschaft aussehen kann und wie introvertierte Menschen sich an so einem Ort fühlen und damit umgehen,</li>
</ul>
<ul>
<li>welche biologischen Unterschiede es zwischen introvertierten und extrovertierten Menschen gibt und was diese Unterschiede mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen wie zum Beispiel dem Kennedy-Mythos oder wirtschaftlichen Krisen zu tun haben.</li>
</ul>
<p>Im letzten Drittel des Buches geht es um praktische Empfehlungen:</p>
<ul>
<li>Wann macht es für einen Introvertierten Sinn, sich an die extrovertierte Welt anzupassen, und wie kann diese Anpassung auf gute Weise gelingen?</li>
<li>Wie können Introvertierte und Extrovertierte miteinander umgehen, sodass sie sich besser verstehen, zum Beispiel in der Partnerschaft oder mit Freunden und Kollegen?</li>
<li>Wie können Eltern introvertierter Kinder sich in der Erziehung verhalten, sodass ihre Kinder möglichst glücklich und zufrieden aufwachsen?</li>
</ul>
<p>Das Buch enthält wissenschaftliche Theorie und Forschungsergebnisse, praktische Beispiele und einen Ratgeberteil mit wertvollen Anregungen für die Lebenspraxis. Darüber hinaus ist es absolut fesselnd geschrieben. Besonders gut gefallen hat mir, dass Susan Cain sowohl die Schwierigkeiten Introvertierter in einer extrovertierten Welt beschreibt als auch aufzeigt, wie vielfältig sich Introvertierte in diese Welt einbringen können. Damit kann „Still“ meinem Eindruck nach gerade den Menschen Mut machen, die darunter leiden, introvertiert zu sein.</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong> </strong></p>
<p><strong></strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3570500845/zeitzuleben" target="_blank">„Still” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3570500845/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn eine Entschuldigung dazwischen steht &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gitte Härter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Miteinander + Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/entschuldigung.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="entschuldigung" title="entschuldigung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Vor einigen Jahren erzählte mir eine Kundin, dass sie mit ihrer Bürokollegin seit Monaten nicht mehr spricht. Früher hätten sie sich gut verstanden. Dann sei irgendetwas vorgefallen und die Kollegin redet seitdem nur noch das, was beruflich absolut nötig ist. Sie selbst weiß nicht, was der Auslöser war. Irgendetwas nimmt ihr die Kollegin offenbar übel. [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/entschuldigung.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="entschuldigung" title="entschuldigung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Vor einigen Jahren erzählte mir eine Kundin, dass sie mit ihrer Bürokollegin seit Monaten nicht mehr spricht. Früher hätten sie sich gut verstanden. Dann sei irgendetwas vorgefallen und die Kollegin redet seitdem nur noch das, was beruflich absolut nötig ist. Sie selbst weiß nicht, was der Auslöser war. Irgendetwas nimmt ihr die Kollegin offenbar übel.</p>
<p>Als sie gemerkt hat, dass die Kollegin sich zurückzog, hat sie es ihr gleichgetan. Seitdem reden sie nicht mehr, obwohl sie täglich Schreibtisch an Schreibtisch arbeiten. Die Anspannung ist mit Händen zu greifen. Tag für Tag für Tag.</p>
<ul>
<li> „Haben Sie die Kollegin mal darauf angesprochen?“</li>
<li> „Nein.“</li>
<li> „Einfach nicht mehr geredet?“</li>
<li> „Ja.“</li>
</ul>
<p><a name="weiter"></a>Auch wenn das ein Extremfall ist, so ist das gar nicht mal so selten. Ich habe Verwandte, die seit Jahrzehnten irgendeine Fehde pflegen, weil einer sich ungerecht behandelt fühlt und der andere sich nicht entschuldigt. So manche dicke Freundschaft geht zu Bruch, weil etwas Unausgesprochenes dazwischensteht. Manchmal weiß die andere Person gar nicht, wie ihr geschieht. Manchmal entschuldigt sie sich aus Prinzip nicht. <em>Wieso ich??!</em></p>
<h2><strong>Der Schritt auf den anderen zu</strong></h2>
<p>Einer meiner Lieblingssprüche ist „Wo Menschen sind, da menschelt’s“. Ich mag diese Aussage, denn dieses Menscheln ist ein liebevoller Ausdruck dafür, dass wir nicht immer logisch, oft emotional und manchmal sogar irgendwie widersinnig agieren. Mitunter sind wir von etwas einfach getroffen oder ärgern uns – auch wenn die gleiche Sache uns gestern gar nichts ausgemacht hat. Manchmal trifft jemand einen wunden Punkt oder wir stellen uns stur.</p>
<p>Das Miteinander ist eben nicht immer leicht.</p>
<p>Wir können nicht mit einem Zauberstab winken, und andere (re)agieren so, wie wir es uns wünschen. Aber wir können zu 100 % bestimmen, wie WIR uns verhalten.</p>
<p>Bevor jetzt ein Missverständnis entsteht: Damit meine ich nicht, dass wir uns immer unter Kontrolle haben. Und ich meine auch nicht, dass wir uns in jeder Minute richtig, klug und angemessen verhalten müssen! Sie werden trotz bester Vorsätze in Ihrem Leben andere immer wieder einmal verletzen, in ein Fettnäpfchen treten oder in Streit geraten. Wenn es so weit ist, ist es Ihre Entscheidung, was jetzt geschieht:</p>
<p><strong>→ Machen Sie einen Schritt zurück?</strong></p>
<p>Überlassen Sie dem anderen die Reaktion? Warten Sie ab, schämen Sie sich oder grollen Sie?</p>
<p><strong>→ Oder machen Sie einen Schritt auf den anderen zu?</strong></p>
<p>Tragen Sie dazu bei, dass die Sache geklärt wird und treten Sie dafür ein, dass ein gutes Miteinander wieder möglich wird?</p>
<p>Ich meine: Es ist die bessere Wahl, einen Schritt auf den anderen zuzugehen. Besonders, wenn etwas zwischen Ihnen steht. Manchmal läuft das auf eine Entschuldigung hinaus.</p>
<h2><strong>Bleiben Sie sich und Ihrem Anspruch an sich selbst treu</strong></h2>
<p>Es gibt Situationen, in denen wir wissen, dass wir uns nicht so toll verhalten haben. Vielleicht haben Sie jemanden unabsichtlich verletzt, angelogen oder vor anderen bloßgestellt. Vielleicht aber haben Sie einfach nur unangemessen reagiert.</p>
<p>Das Komplizierte beim Entschuldigen ist, dass es jede Menge Hürden gibt, warum wir uns nicht entschuldigen können, selbst wenn wir es eigentlich tun wollen.</p>
<p>Ich kann mich noch gut an ein Telefongespräch erinnern, bei dem ich komplett ausgerastet bin. Die Umzugsfirma, die ich beauftragt hatte, hat mir zwei faule, völlig unfähige Leute geschickt. Der eine hat sich in den kleinen Transporter gestellt und die Kisten „koordiniert“, der andere hat sich Bilderrahmen und einzelne Blumentöpfe geschnappt, während ich meine Kisten alleine geschleppt habe. Am Schluss wollten sie mir auch noch eine Stunde mehr auf den Auftragszettel schreiben! Da ich an diesem Tag umziehen musste und so schnell niemand anderes organisieren konnte, machte ich das alles mit und rief am folgenden Tag den Chef an, um mich zu beschweren. Zunächst war ich angepisst, aber nach außen ruhig und sachlich. Als der Chef abwiegelte und mich nicht ernst nahm, wurde ich immer saurer. Schließlich schrien wir uns beide am Telefon an und knallten den Hörer auf.</p>
<p>Als ich aufgelegt hatte, war ich ganz erschrocken über mich. Zum einen, weil ich normalerweise nicht so reagiere, zum anderen, weil ich wusste, dass ich inhaltlich zwar im Recht war, dass es aber niemals in Ordnung ist, sich so zu verhalten.</p>
<p>Also atmete ich tief durch, griff wieder zum Hörer und sagte zur Überraschung meines Gesprächspartners: „Ich rufe an, um mich zu entschuldigen. Mein Verhalten eben am Telefon war nicht in Ordnung. Ich entschuldige mich dafür, dass ich so rumgeschrien habe.“</p>
<p>Der Spediteur war völlig von den Socken, entschuldigte sich ebenfalls und nun konnten wir ein sachliches Gespräch darüber führen, was schiefgelaufen ist.</p>
<p>Sie können sich vorstellen, dass ich in dieser Situation ganz gewaltig über meinen Schatten gesprungen bin. Ich fühlte mich zu 100 % im Recht, war stinksauer, weil ich überhaupt nicht ernst genommen wurde mit meiner Beschwerde – und wusste gleichzeitig, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat!</p>
<p>Aber: Mein Anspruch an mich selbst ist, dass ich respektvoll mit anderen umgehen möchte. Das tue ich natürlich nicht immer. Erinnern Sie sich ans Menscheln! Aber ich kann diesen Anspruch als Maßstab für mein eigenes Tun nutzen.</p>
<p>Egal was die andere Person getan hat, was inhaltlich vorgefallen ist: Wenn Sie einen klaren Anspruch an sich selbst haben, dann handeln Sie auch in Ihrem eigenen Sinn.</p>
<p>So konnte ich für mein unangemessenes Verhalten einstehen und den Weg für ein konstruktives Gespräch ebnen.</p>
<p>Übrigens: Andere schätzen es sehr, wenn man selbstverantwortlich handelt und über seinen Schatten springen kann.</p>
<h2><strong>Sie möchten sich entschuldigen</strong></h2>
<p>Wenn Sie wissen, worum es geht, und wenn Sie sich dafür entschuldigen möchten, dann ist das bereits die halbe Miete. Denn damit eine Entschuldigung beim anderen ankommt, ist besonders wichtig, dass sie ehrlich gemeint ist. Ein dahingesagtes „Sorry!“ geht eher nach hinten los.</p>
<p>Damit der andere merkt, dass Sie die Entschuldigung auch meinen, braucht es nur ein paar einfache Kriterien:</p>
<ul>
<li>es meinen: sich aus den richtigen Motiven heraus entschuldigen</li>
<li>wenn Sie sich persönlich entschuldigen: Blickkontakt halten oder, wenn Sie sich schämen, sagen, dass Sie dem anderen gerade nicht in die Augen sehen können</li>
<li>konkret zu sagen, wofür Sie sich entschuldigen</li>
</ul>
<ul>
<li>die Entschuldigung stehenlassen und nicht sofort weiterreden, sich rechtfertigen, aufrechnen oder gar das Thema wechseln</li>
</ul>
<p>Nun gibt es aber auch die Fälle, bei denen man merkt, dass etwas nicht stimmt – aber nicht weiß, warum. Jemand verhält sich merkwürdig, lässt deutliche Hinweise fallen, sagt, dass nichts ist, ist aber offensichtlich beleidigt. Manche Leute verfallen auch in Schweigen.</p>
<p>In solchen Situationen ist es besonders wichtig, nicht passiv zu bleiben. Gehen Sie auch hier den Schritt auf den anderen zu, um die Sache zu klären. Oft reicht es, dem anderen eine kleine Redebrücke zu bauen. Tipps dazu finden Sie hier: <a title="Was tun, wenn andere Leute dichtmachen?" href="http://www.zeitzuleben.de/14068-wenn-andere-leute-dichtmachen/">Was tun, wenn andere Leute dichtmachen?</a></p>
<h2><strong>Sie erwarten eine Entschuldigung</strong></h2>
<p>Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt. Fühlen Sie sich ungerecht behandelt, nicht ernst genommen oder hat Sie jemand verletzt? Dann ist es ebenfalls eine gute Idee, offensiv zu werden.</p>
<p>Jetzt denken Sie vielleicht: „Was?! Es ist doch bitte schön die Aufgabe des anderen, auf mich zuzugehen, wenn er sich falsch verhalten hat.“</p>
<p>Ja. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen:</p>
<p><strong>→ Oft merken andere nicht, dass wir uns verletzt fühlen oder sie uns gegen den Karren gefahren sind.</strong></p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Kollegenkreis zusammen und jemand macht eine lustig gemeinte Bemerkung, dass Sie etwas zugelegt haben. Alle lachen – Sie lachen mit, weil Sie sich keine Blöße geben möchten. In Wirklichkeit sind Sie verletzt.</p>
<p>Dazu kommt, dass wir Menschen ganz unterschiedlich sind. Wenn Sie zu mir sagen: „Das und das war blöd“, dann fällt mir die Wortwahl gar nicht besonders auf, weil ich selbst so rede. Jemand anderes findet so ein Verhalten grob und verbittet sich diesen Ton.</p>
<p>Oder: Sie erzählen einer guten Freundin, dass Sie Eheprobleme haben. Diese wechselt das Thema. Sie sind getroffen, weil sie Ihre Probleme ignoriert. Tatsächlich ist es aus ihrer Sicht taktvoll, nicht nachzufragen, weil sie selbst es nicht wollen würde, dass man bei so persönlichen Themen weiterbohrt.</p>
<p>→ <strong>So schwer wir uns selbst oft mit Entschuldigungen tun, so schwer tun sich andere auch. </strong></p>
<p>Die Hürden, die wir selbst gut kennen, haben andere natürlich auch. Manchen ist ein Fehlverhalten so unangenehm, dass sie am liebsten im Boden versinken würden. Andere bringen es nur schwer über die Lippen, sich zu entschuldigen, weil sie es mit Schwäche gleichsetzen.</p>
<p>Sehr oft glaubt man auch, dass sich die Dinge von selbst erledigen, wenn man Gras drüberwachsen lässt. Oder das Aufrechnen ist der Übeltäter: Die andere Person weiß zwar, dass es was zu entschuldigen gäbe, aber Sie haben ja kürzlich auch … und darum sind Sie sozusagen quitt.</p>
<p>→ <strong>Wir sollten immer für uns selbst eintreten.</strong></p>
<p>Ganz unabhängig davon, ob es letztlich zu einer Entschuldigung kommt oder nicht, ist es wichtig, dass Sie Ihr Bedürfnis nach einer Entschuldigung aussprechen. Denn auf diese Weise treten Sie für sich ein, signalisieren dem anderen, dass ein Verhalten nicht in Ordnung war, und ziehen für das nächste Mal eine Grenze.</p>
<p>Wenn Sie also finden, dass eine Entschuldigung angebracht ist, oder wenn Sie enttäuscht darüber sind, dass keine kommt, dann sprechen Sie den anderen auf sein Verhalten an! Nicht vorwurfsvoll oder provozierend, sondern aus Ihrer Sicht:</p>
<p><strong>Oft reicht es schon, einfach zu sagen, was Sache ist, und Sie bekommen eine Entschuldigung:</strong></p>
<ul>
<li>„Ich habe heute früh zwar mitgelacht, als du über mein Übergewicht gewitzelt hast, aber ehrlich gesagt hat mich das sehr getroffen.“ (Dann freundlich Blickkontakt halten und schweigen, bis eine Antwort kommt)</li>
</ul>
<p><strong>Oder Sie sagen es klipp und klar, dass ein Verhalten so nicht geht: </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>„Sachlich haben Sie Recht: Mir hätte dieser Fehler nicht unterlaufen dürfen. Doch es ist nicht in Ordnung, dass Sie mich als dumm bezeichnen.“ (Wieder unverwandt schauen, als ob der andere jetzt was sagen muss, und so lange still sein, bis der andere das Schweigen füllt)</li>
</ul>
<p>Auf diese Weise treten Sie für sich ein, anstatt heimlich, still und leise zu grollen. Und Sie bauen dem anderen eine Brücke, sich zu entschuldigen, um das, was zwischen Ihnen steht, zu bereinigen.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>Pech, ich bin eben so …</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/identitaet.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="identitaet" title="identitaet" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ich glaube, jeder von uns hat irgendein Päckchen zu tragen. Irgendetwas, unter dem man manchmal leidet; etwas, was einem das Leben öfter schwer macht; etwas, was man sich anders wünschen würde. Manche fühlen sich zum Beispiel immer von allen ausgenutzt und können nicht Nein sagen. Andere haben immer das Gefühl, irgendwie ein Außenseiter zu sein. [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/identitaet.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="identitaet" title="identitaet" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ich glaube, jeder von uns hat irgendein Päckchen zu tragen. Irgendetwas, unter dem man manchmal leidet; etwas, was einem das Leben öfter schwer macht; etwas, was man sich anders wünschen würde. Manche fühlen sich zum Beispiel immer von allen ausgenutzt und können nicht Nein sagen. Andere haben immer das Gefühl, irgendwie ein Außenseiter zu sein. Ja, ich schätze mal, jeder von uns hat irgend so ein Thema, mit dem er unzufrieden ist.</p>
<p>Und wenn man dann irgendwann herausfindet, dass man <strong>nicht der Einzige</strong> ist, der dieses spezielle Problem hat, dann kann das sehr wohltuend und erleichternd sein. Denn wenn andere die gleiche Geschichte am Laufen haben, dann fühlt man sich nicht mehr ganz so verkehrt oder falsch. Und geteiltes Leid ist halbes Leid.</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong> Nehmen wir mal an, ich habe große Probleme, mich länger zu konzentrieren. Und ich fühle mich oft unruhig und zappelig. Und ich fange oft 100 Sachen an und bringe nichts davon zu Ende. Wenn es einem so geht, ist das im Alltag natürlich nicht so einfach, sich zu organisieren, und man bekommt vieles nicht so richtig auf die Reihe. Und darunter leidet natürlich mein Selbstvertrauen, besonders wenn ich mich mit anderen Menschen vergleiche, die gut organisiert sind.</p>
<p>Und irgendwann sagt mir dann jemand: „Hey, vielleicht hast du ja ADS (Aufmerksamkeits-Defizit–Syndrom)! Das haben ganz viele andere auch, auch als Erwachsene.“ Das ist dann wahrscheinlich ein großes Aha-Erlebnis. Und sobald ich einen Namen für mein Problem oder mein Päckchen habe, kann ich viel einfacher damit umgehen.</p>
<p>Ich kann mir vielleicht Literatur besorgen, Beratungsangebote in Anspruch nehmen oder ich kann mir Selbsthilfegruppen für das Thema suchen oder sogar gründen. Und vor allem kann ich Kontakt mit anderen Menschen aufnehmen, denen es genauso geht wie mir. Und dadurch kann ich vielleicht irgendwann „Ja“ zu meinem Päckchen sagen, dadurch besser damit umgehen und vielleicht sogar irgendwann aus dem Problem herauswachsen.</p>
<p>Deswegen ist es so hilfreich, einen Namen für das eigene Päckchen oder Problem zu finden, weil es oft der Anfang der Heilung oder eines gesünderen Umgehens mit den eigenen Einschränkungen ist.</p>
<p>Es gibt hier aber auch eine große Gefahr. Diese Gefahr besteht darin, sich selbst zu sehr mit seinem Problem zu identifizieren und sich als Mensch komplett über das Problem zu definieren.</p>
<ul>
<li>Ich bin eben ein ADSler, ich kann mich nicht konzentrieren.</li>
<li>Ich bin eben ein Sozial-Phobiker, ich kann nicht gut mit Menschen umgehen.</li>
<li>Ich bin eben ein Choleriker, ich habe meine Wut halt nicht unter Kontrolle.</li>
<li>Ich habe eben Dyskalkulie, deswegen kann ich dieses Studium nicht beginnen.</li>
</ul>
<p>Wenn ich anfange, so zu denken, dann wird das Etikett der Krankheit oder der Problembezeichnung zu einem festen Teil des eigenen Selbstbildes. Und das ist sehr hinderlich für mein weiteres persönliches Wachstum.</p>
<p>Denn Selbstzuschreibungen, die ins eigene Selbstbild gewandert sind, sind nur noch sehr schwer zu ändern. Weil wir nicht mehr daran glauben, dass wir sie ändern können. Wir denken, dass wir so SIND. Und was wir SIND, kann man eben nicht ändern.</p>
<p>Wenn ich fest daran glaube, dass ich eben tief in meiner Seele ein „unpünktlicher Mensch“ bin, dann werde ich nicht versuchen, daran etwas zu ändern, selbst wenn ich deswegen ständig Schwierigkeiten bekomme. Ich kann es ja nicht ändern, denn ich BIN schließlich so.</p>
<p>Womit ich nicht sagen will, dass man alles ändern kann. Das kann man nicht.</p>
<p>Aber erstaunlich oft ist bei der Lösung eines Problems der Engpass in unserem Kopf und nicht in der Realität. Und wenn wir nicht daran glauben, dass wir etwas zum Besseren ändern können, dann werden wir es gar nicht erst versuchen. Deswegen ist es so wichtig, vorsichtig mit diesen einschränkenden Selbstzuschreibungen zu sein. Und es ist wichtig, sich nie, nie, nie über die eigenen Probleme zu identifizieren und diese nie zu sehr zum Zentrum des eigenen Lebens zu machen, auch wenn es schwerfällt.</p>
<p>Denken Sie lieber anders über Ihre Herausforderungen nach:</p>
<ul>
<li>Ja, Sie <strong>haben</strong> dieses Problem vielleicht im Augenblick, aber Sie <strong>sind nicht</strong> dieses Problem, Sie sind noch viel mehr.</li>
<li>Sie haben vielleicht <strong>im Augenblick</strong> diese Einschränkung oder dieses Problem (aber sie haben es nicht zwingend für immer)</li>
<li>Sie haben vielleicht Trainings- oder Wachstumsbedarf in einem Bereich.</li>
<li>Sie haben vielleicht <strong>NOCH</strong> nicht gelernt, wie man mit bestimmten Situationen vernünftig umgeht, aber Sie können es lernen.</li>
</ul>
<p>Statt zum Beispiel zu sagen „Ich bin Sozial-Phobiker“ sagen Sie lieber: „Ich habe im Augenblick noch ein paar ungünstige Muster in meinem Denken und Verhalten, aber das kann ich mit Training in den Griff bekommen.“</p>
<p>Oder statt zu sagen „Ich bin ADSler und da kann man nichts machen“ sagen Sie lieber: „Ja, ich habe einige Symptome, die man als ADS deuten kann. Aber ich kann lernen, das Beste daraus zu machen, die Sache als Stärke zu begreifen und an den Einschränkungen zu arbeiten.“</p>
<p>Ja, jeder von uns hat seine Probleme und Schwierigkeiten. Man könnte auch sagen, jeder hat seinen ganz persönlichen <strong>Wachstumspfad.</strong> Wenn Sie Ihre Herausforderungen als Weg vor Ihnen begreifen, dann ist es wesentlich einfacher, mit den Herausforderungen umzugehen. Und die Gefahr ist dann auch geringer, sich mit den eigenen Problemen zu sehr zu identifizieren und diese damit zu zementieren und dadurch stecken zu bleiben.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<title>Raus aus der Grübelfalle (Nicola Fritze)</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf J. von Einem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In 27 Beispielen bekommen Sie einen konkreten Rat, wie wir scheinbar schwierige Lebenssituationen nicht nur meistern, sondern über den „inneren Dialog“ mit unseren vielen unterschiedlichen „Engelchen“ und „Teufelchen“ insgesamt zu einer positiveren Einstellung gelangen können.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="100" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/12/Raus-aus-der-Grübelfalle.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Raus aus der Grübelfalle" title="Raus aus der Grübelfalle" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„Raus aus der Grübelfalle“</strong> von Nicola Fritze – München: Südwest Verlag, 2011 – 208 S. – ISBN: 978-3-517-08661-3 – 14,99 €</p>
<p><a name="weiter"></a>Nicola Fritze möchte uns mit ihrem Buch einen Ratgeber an die Hand geben für ein gesundes und erfülltes Leben. Sie gibt in 27 Beispielen konkreten Rat, wie wir scheinbar schwierige Lebenssituationen nicht nur meistern, sondern über den „inneren Dialog“ mit unseren vielen unterschiedlichen „Engelchen“ und „Teufelchen“ insgesamt zu einer positiveren Einstellung gelangen können.</p>
<p>Wie eine gute Freundin steht „Fritze“, wie sich die Autorin im Buch selber nennt, dem Leser zur Seite und berichtet aus ihrer eigenen Erfahrung, wie eine Präsentation im Beruf glückt, trotz unerwarteter Störung, oder wie das frühmorgendliche Aufstehen aus dem Bett gelingt, obwohl wir lieber liegen bleiben möchten. Wir erhalten so Einsicht in ein breites Spektrum von Lösungswegen, die laut Autorin immer auch in uns selber zu finden sind. Es geht ihr deshalb nicht allein darum, unsere Haltung im Allgemeinen zu überdenken, sondern auch darum, Hilfe zu unserem persönlichen Weg „heraus aus der Grübelfalle“ anzubieten.</p>
<p>Der Ansatz der Autorin ist praxisnah und verständlich. Jedes Beispiel beschreibt einen „inneren Dialog“ zu uns bekannten Situationen und verdeutlicht damit, welche Für und Wider durch uns bewertet und betrachtet werden müssen und können. Auf über 200 Seiten beschreibt die Autorin, wie der „innere“ Dialog der „Fritze“ vonstattengeht und liefert dem Leser damit einen einfachen Zugang zu der komplexen Themenwelt der zwischenmenschlichen Kommunikation. Es spricht der „Beschwichtiger“ mit dem „Jammerlappen“, die „Pflichtbewusste“ mit der „Gemütlichen“ inneren Stimme unserer Persönlichkeit. Eine Situation wird beschrieben, analysiert und ein positiver Weg heraus aus dem jeweiligen Dilemma entwickelt. Der Leser wird Beobachter und Moderator der Diskussion der inneren Stimmen. Und aus jedem Problem zeigt die Autorin einen positiven Ausweg auf und liefert eine Idee, wie unser eigener „innerer“ Dialog beginnen und enden könnte.</p>
<p>Die Beispiele sind praxisnah und sehr persönlich ausgewählt. Der Leser lernt, wie er durch Aufmerksamkeit sich selber gegenüber und mit etwas Übung auch scheinbar Schwieriges und Unlösbares meistern kann. Ein Problem ist eine Chance, zu wachsen. Das kann ich unterstreichen. Durch die Vielzahl an Beispielen wird jeder Leser einen Rat auch für seine Situation erhalten. Fazit: lesenswert für jeden, der auf der Suche nach seinem Weg „heraus aus der Grübelfalle“ ist und sich dabei gerne an die Hand nehmen lässt.</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></p>
<p><strong></strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3517086614/zeitzuleben" target="_blank">„Raus aus der Grübelfalle” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3517086614/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
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		<title>Rebellions-Poster</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="222" height="160" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/rebellionsposter.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="rebellionsposter" title="rebellionsposter" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es ist schön, wenn man positiv und optimistisch in die Welt schaut. Aber manchmal kommt man mit einer positiven Haltung nicht weiter. Da muss man mit der Faust auf den Tisch hauen und sagen: „Hey Freunde! Bis hierhin und nicht weiter!“ Und dabei hilft Ihnen unser Rebellions-Poster. Und so können Sie es benutzen: Schreiben Sie [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="222" height="160" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/rebellionsposter.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="rebellionsposter" title="rebellionsposter" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Es ist schön, wenn man positiv und optimistisch in die Welt schaut. Aber manchmal kommt man mit einer positiven Haltung nicht weiter. Da muss man mit der Faust auf den Tisch hauen und sagen:</p>
<blockquote><p><strong>„Hey Freunde! Bis hierhin und nicht weiter!“</strong></p></blockquote>
<p>Und dabei hilft Ihnen unser Rebellions-Poster. Und so können Sie es benutzen:</p>
<ol>
<li>Schreiben Sie in die kleinen Wolken hinein, was Sie nicht mehr hinnehmen wollen und wogegen Sie in Zukunft rebellieren werden.</li>
<li>Dann streichen Sie die Wolken symbolisch mit einem Kreuz durch.</li>
<li>Und dann können Sie noch neben die Wolke schreiben, wie genau Sie sich wehren werden.</li>
</ol>
<p>Hier ein kleines Beispiel:</p>
<p><img title="Beispiel" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/beispiel.png" alt="Beispiel" width="300" height="190" /></p>
<p>Viel Spaß beim Rebellieren <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Rebellions-Poster&file=2011%2F11%2Frebellionsposter.pdf">Rebellions-Poster hier herunterladen</a></strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sind Sie ein Projektor?</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/16717-sind-sie-ein-projektor/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sind-sie-ein-projektor</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/projektor.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="projektor" title="projektor" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wissen Sie, was eine Projektion ist? Das ist ein tiefenpsychologisches Konzept. Und wenn Sie wirklich verstanden haben, wie Projektionen funktionieren, dann gewinnen Sie deutlich mehr Einfluss über Ihre Gefühlswelt und damit auch über Ihr Leben. Also … was ist nun eine Projektion? Vereinfacht gesagt ist es eine Projektion, wenn wir anderen Menschen Eigenschaften, Schwächen oder [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/projektor.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="projektor" title="projektor" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wissen Sie, was eine Projektion ist? Das ist ein tiefenpsychologisches Konzept. Und wenn Sie wirklich verstanden haben, wie Projektionen funktionieren, dann gewinnen Sie deutlich mehr Einfluss über Ihre Gefühlswelt und damit auch über Ihr Leben.</p>
<p>Also … was ist nun eine Projektion? Vereinfacht gesagt ist es eine Projektion, wenn wir anderen Menschen Eigenschaften, Schwächen oder Probleme zuschreiben, die wir selbst offen oder versteckt in uns tragen.</p>
<p>Also wenn ich zum  Beispiel jemandem vorwerfe, dass er egoistisch ist, obwohl ich eigentlich selbst egoistisch bin. So etwas bei sich zu erkennen ist natürlich extrem schwer. Und wenn wir es schaffen, unsere eigenen Projektionen aufzudecken, gewinnen wir ein erstaunliches Stück Macht über unser eigenes Leben zurück.</p>
<p>Wenn wir projizieren, übertragen wir also unsere eigenen Themen, Ängste oder Sorgen auf andere Menschen. Und das Gemeine ist, dass wir es im Normalfall nicht merken. Man nennt das übrigens auch: von sich auf andere schließen.</p>
<p>Wer es zum Beispiel selbst nicht so genau mit der Wahrheit nimmt, der unterstellt anderen Menschen oft, dass sie nicht die Wahrheit sagen.</p>
<p>Oder nehmen wir zum Beispiel an, ich habe Probleme mit meinem Selbstvertrauen. Und dann treffe ich auf einen Menschen, der ganz offensichtlich von seinen Fähigkeiten überzeugt ist. Dann kann es schnell passieren, dass ich diesen Menschen angeberisch, doof und unsympathisch finde. Weil ich es als unangenehm empfinde, wenn jemand offen Selbstvertrauen zeigt und sich selbst lobt. Das ist nicht o. k. Weil ich mir das ja auch nicht erlaube.</p>
<p>Oder wenn ich gerade von einem Freund enttäuscht wurde, dann sehe ich überall nur noch Menschen, die nicht vertrauenswürdig sind. Und ich erzähle allen Bekannten und Freunden, dass sie sich bloß vorsehen sollen, weil man den Menschen nicht trauen kann, selbst denen, die man gut kennt.</p>
<p>Oder wenn ich gerade selbst eine Diät angefangen habe, fordere ich alle anderen Menschen auch auf, dass sie doch jetzt mal auf ihre Gesundheit achten sollten.</p>
<p>Oder eine Frau wurde gerade von ihrem Partner betrogen und plötzlich sieht sie bei all ihren Freundinnen Signale, dass diese ja ganz offensichtlich auch betrogen werden.</p>
<p><a name="weiter"></a>Man sagt ja, dass die Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Übertragen auf Projektionen könnte man sagen, dass auch die Hässlichkeit mehr in unseren Augen wohnt als in der Wirklichkeit selbst. Wenn wir uns über andere aufregen, sehen wir also in erster Linie uns selbst und unsere Eigenschaften, unsere Ziele und vor allem unsere Werte. Was wir in der Welt da draußen sehen, wahrnehmen, bemerken, das sagt normalerweise mehr über uns selbst aus als über die Welt selbst.</p>
<p>Das zu akzeptieren erfordert einen gewissen Mut, denn das Leben wird dadurch um einiges komplizierter.</p>
<p>Wer sich den Projektionsmechanismus nicht klarmacht, kann sich hemmungslos über andere aufregen. Über die ganzen Idioten da draußen, die Menschen, die immer egoistischer oder unzuverlässiger werden, über die bösen Banker oder über die korrupten Politiker. Oder man kann lästern und über andere herziehen, dass es nur so kracht.</p>
<p>Das ändert sich, sobald man versteht, dass wir alle projizieren. Dann wird vieles zwar komplizierter, weil man nicht mehr so gedankenlos über andere urteilen kann, weil man sich ja immer fragen muss: „Ist das jetzt gerade meine Projektion?“ Das heißt, man kann es sich nicht mehr so einfach machen wie vorher. Die vielleicht vorher schwarz-weiße Welt bekommt dann ein paar mehr Graustufen.</p>
<p>Und dann wird man als Mensch ein Stück reifer, differenzierter und erwachsener. Und indem man sich immer öfter fragt: „Was hat das eigentlich mit mir zu tun?“, gewinnt man ein großes Stück Einfluss auf die eigenen Gefühle und dadurch auch Handlungsfähigkeit zurück. Denn was direkt etwas mit mir und meiner Gedanken- und Gefühlswelt zu tun hat, kann ich einfacher beeinflussen und ändern als zum Beispiel das Verhalten anderer Menschen.</p>
<p>Dazu ein Beispiel: Ich persönlich habe mich jahrelang höllisch darüber aufgeregt, dass Menschen im Supermarkt ihren Einkaufswagen mitten im Weg stehen lassen. Ich würde so etwas nie machen, weil ich das fürchterlich gedanken- und rücksichtslos finde. Bis ich irgendwann herausgefunden habe, dass ich grundsätzlich Schwierigkeiten damit habe, Menschen im Weg zu stehen oder zur Last zu fallen. Mmmhhh … interessant. Ich habe also meine eigenen inneren Einschränkungen auf andere Menschen projiziert und mich über sie aufgeregt. Seitdem ich weiß, woher es kommt, bleibe ich ganz entspannt bei Einkaufswagen, die mir im Weg stehen. Und ich habe gelernt, dass es o. k. ist, Freunden Umstände zu machen, weil das zum Geben und Nehmen zwischen Freunden dazugehört.</p>
<p>In dem Augenblick, in dem man die eigenen Projektionen aufdeckt, wächst man als Mensch und man wird stärker und flexibler.</p>
<p>Deswegen möchte ich Sie heute dazu einladen, sich auf die Suche nach Ihren Projektionen zu machen. Stellen Sie sich doch öfter mal die Fragen:</p>
<ul>
<li>„Was hat das eigentlich mit mir zu tun?“</li>
<li>„Werfe ich dem anderen gerade vor, was ich selbst in mir trage oder sogar lebe?“</li>
<li>„Oder werfe ich dem anderen etwas vor, was ich mir selbst nicht erlaube?“</li>
<li>„Oder werfe ich dem anderen etwas vor, dass er etwas hat oder kann, was ich nicht habe oder kann?“</li>
</ul>
<p>Wie schon gesagt: Solche Fragen zu stellen, erfordert Mut. Aber das ist es ja, was Persönlichkeitsentwicklung ausmacht. Den Mut zu haben, sich selbst besser kennenzulernen, auch wenn es manchmal nicht so schmeichelhaft ist. Denn das ist ein Schritt in Richtung emotionaler Freiheit.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kunst des klaren Denkens (Rolf Dobelli)</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen, Denken + Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Buch zeigt auf unterhaltsame Weise 52 systematische Denkfallen der Menschen auf.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="150" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/52-denkfehler.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="52 denkfehler" title="52 denkfehler" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„Die Kunst des klaren Denkens. 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen“ </strong>von Rolf Dobelli – München: Carl Hanser Verlag, 2011 – 256 S. – ISBN: 978-3-446-42682-5 – 14,90 €</p>
<p>In dem Buch „Die Kunst des klaren Denkens“ geht es um Denkfehler, auf die wir Menschen immer wieder hereinfallen. Erst wenn wir uns dieser tückischen Denkfallen bewusst werden, so der Autor Rolf Dobelli, können wir uns ihnen gegenüber wappnen. Und so zeigt er uns in diesem Buch kurz und knapp die größten Denkfallen der Menschen.</p>
<p><a name="weiter"></a>Rolf Dobelli ist Unternehmer und Autor verschiedener Romane und hat irgendwann einmal damit begonnen, sich eine ganz persönliche Liste seiner Denkfehler zu erstellen. Nach und nach wurde dann das Interesse an seinen Notizen immer größer, bis er schließlich eine eigene Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der Schweizer SonntagsZeitung bekam, in der er seine Erkenntnisse, untermalt von interessanten Anekdoten und Studien, der breiten Öffentlichkeit vorstellte. Und so entstand nun auch dieses Buch, das uns Leser vor allzu großem Unglück schützen möchte.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<ul>
<li>The Sunk Cost Fallacy<br />
Warum Sie die Vergangenheit ignorieren sollten</li>
<li>The Confirmation Bias<br />
Passen Sie auf, wenn das Wort „Spezialfall“ fällt</li>
<li>The Zero-Risk Bias<br />
Warum Sie für das Nullrisiko zu viel bezahlen</li>
<li>The Self-Selection Bias<br />
Staunen Sie nicht, dass es Sie gibt</li>
<li>The Hyperbolic Discounting<br />
Carpe Diem – aber bitte nur am Sonntag</li>
</ul>
<p>Jeweils drei Seiten gesteht er jedem der vorgestellten Denkfehler zu. So bleibt das Buch unterhaltsam und abwechslungsreich. Er stellt Studien vor, die die beschriebenen Denkfallen auch wissenschaftlich untermauern, und bietet dem Leser am Ende jedes Kapitels ein Fazit bzw. einen kleinen Rat an, wie man dieser Denkfalle in Zukunft entkommen kann.</p>
<p>Einzig die überwiegend englischen Bezeichnungen der Denkfehler, wie z. B. „Die Incentive-Superresponse-Tendenz“, „The Base-Rate Neglect“ oder „The Conjunction Fallacy“ stören mich an dem Buch. Ich mag es einfach nicht gerne, wenn ich mich im Nachhinein nicht mehr erinnern kann, wie die einzelnen Denkfallen genannt werden. Da ist tatsächlich auch das Inhaltsverzeichnis nicht wirklich hilfreich, da die Kurzbeschreibung unter dem jeweiligen (englischsprachigen) Begriff ebenfalls etwas kryptisch ist.</p>
<p>Ansonsten: ein wirklich interessantes Buch mit großem Aha-Effekt, an das ich sicherlich immer mal wieder denken werde.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446426825/zeitzuleben" target="_blank">„Die Kunst des klaren Denkens” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446426825/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dankbar sein macht glücklich</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/16644-dankbarkeit-macht-glucklich/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dankbarkeit-macht-glucklich</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="122" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/Danke.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Danke" title="Danke" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Worüber haben Sie sich heute schon aufgeregt? Was hat Sie genervt? Und worüber haben Sie sich schon so richtig gefreut? Wofür waren Sie dankbar? Ich bin mir fast sicher, dass Ihnen zu den ersten beiden Fragen so ganz spontan viel mehr einfällt als zu meiner dritten und vierten Frage. Unser Alltag wird beherrscht von Routine und [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="122" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/Danke.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Danke" title="Danke" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Worüber haben Sie sich heute schon aufgeregt? Was hat Sie genervt? Und worüber haben Sie sich schon so richtig gefreut? Wofür waren Sie dankbar?</p>
<p>Ich bin mir fast sicher, dass Ihnen zu den ersten beiden Fragen so ganz spontan viel mehr einfällt als zu meiner dritten und vierten Frage.</p>
<p>Unser Alltag wird beherrscht von Routine und Pflichten. Und viele von uns haben das Gefühl, dass sie ganz viele Stunden am Tag einfach funktionieren müssen. Alles, was da den Ablauf stört oder unseren Plänen im Wege steht, bekommt meistens viel Aufmerksamkeit von uns.</p>
<p>Dann regt man sich schon morgens auf, weil der Zug mal wieder Verspätung hat. Ist gestresst, weil der Kopierer so kurz vor der wichtigen Besprechung schon wieder nicht vernünftig funktioniert. Empfindet es als Ohrfeige des Schicksals, dass beim Einkaufen gerade das ausverkauft ist, was man sich eigentlich zum Abendessen gönnen wollte. Und sitzt dann mit dem Partner am Tisch und berichtet von dem schlechten Tag und all den Ungerechtigkeiten des Lebens.</p>
<p>Wahrscheinlich wird man nicht erwähnen, wie toll es war, dass man heute ausnahmsweise mal einen Sitzplatz im Zug bekommen hat. Oder dass eine Kollegin netterweise geholfen hat, den Papierstau im Kopierer zu beheben, und daraus ein nettes Gespräch entstanden ist. Oder dass das Ersatzessen eigentlich ganz gut ist … vielleicht sogar besser als der ursprüngliche Plan.</p>
<p>Die positiven Dinge in unserem Leben nehmen wir oft für selbstverständlich hin und übersehen entsprechend oft das, was gut und schön ist.</p>
<p>Dabei ist eine Erkenntnis der Glücksforschung, dass vor allem die Menschen glücklich sind, die das Schöne in ihrem Leben bewusst sehen und sich immer wieder vor Augen führen, wofür sie dankbar sein können.</p>
<blockquote><p>„Dankbarkeit ist der schnellste Weg zum Glück“</p>
<p>– Barry Neil Kaufman, Psychologie-Professor</p></blockquote>
<p><a name="weiter"></a>Deshalb haben wir der Dankbarkeit auch eine ganze Ausgabe in <a href="http://www.zeitzuleben.de/selbstlernkurse/der-lebensfreude-kurs/?adcode=dankbarkeit">unserem Lebensfreude-Kurs</a> geschenkt. Und wir möchten Ihnen heute eine Übung vorstellen, die Ihnen vielleicht schon bekannt, aber einfach unschlagbar wirkungsvoll für Ihr persönliches Glücksempfinden ist.</p>
<h2><strong>Das Dankbarkeits-Tagebuch</strong><span style="color: #444444; font-weight: normal;"> </span></h2>
<p>Um in Zukunft den Fokus etwas mehr auf die schönen Dinge im Leben zu lenken, für die wir dankbar sein dürfen, braucht es eine gehörige Portion Achtsamkeit.</p>
<p>Dabei kann Ihnen ein Dankbarkeits-Tagebuch helfen. Also ein Buch, in das Sie jeden Tag – möglichst abends – hineinschreiben, wofür Sie an genau diesem Tag dankbar sein dürfen.</p>
<p>Wenn ich an ein „normales“ Tagebuch denke, dann sind das meistens eher Sorgen und Nöte, die mir Anlass geben, in mein Tagebuch zu schreiben. Und sobald es mir wieder gut geht und ich mir meinen Frust nicht mehr von der Seele schreiben muss, werden auch die Einträge in meinem Tagebuch weniger.</p>
<p>Ihr Dankbarkeits-Tagebuch soll sich ganz bewusst von einem normalen Tagebuch unterscheiden, denn hier schreiben Sie wirklich nur die guten Dinge auf. Egal wie viele negative Dinge sonst so passiert sind.</p>
<p>Das ist nicht immer einfach. Wenn man in einer wirklichen Lebenskrise steckt und das Leben gerade viel Schmerz verursacht, ist man oftmals blind für die kleinen schönen Dinge im Leben. Und doch gibt es gerade in dieser Zeit auch Dinge, für die man dankbar sein darf. Für jeden Moment, den man mit einem geliebten Menschen verbringt, der vielleicht schwer krank ist. Oder zum Beispiel für liebe Freunde, die uns zuhören und beiseite stehen, wenn wir durch schwierige Zeiten gehen. Und gerade in diesen Lebenssituationen ist es wichtig, ganz gezielt nach diesen kleinen Lichtblicken zu suchen, sie wahrzunehmen und zu schätzen.</p>
<p>Und auch ohne große Lebenskrise gibt es immer etwas, womit man die positiven Dinge im eigenen Leben entwerten oder abschwächen kann. Entscheidend ist, worauf Sie sich konzentrieren wollen: auf das, was gut ist, oder auf das, warum die Sache noch nicht perfekt ist. Vielleicht sagt Ihnen das <a title="Das Resonanzgesetz (Spiegelgesetz)" href="http://www.zeitzuleben.de/10932-das-resonanzprinzip/">Gesetz der Anziehung</a> etwas. Dieses Gesetz besagt, dass wir genau das anziehen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Wenn wir also z. B. immer nur unsere Aufmerksamkeit auf unseren Schmerz im Leben richten, dann ziehen wir nur noch mehr Schmerz an. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit aber auf das Positive in unserem Leben richten, dann ziehen wir umso mehr Positives an.</p>
<p>Tragen Sie in Ihr Dankbarkeits-Tagebuch jeden Abend ein, wofür Sie dankbar waren.</p>
<p>Um den Dingen, für die Sie dankbar sein können, auf die Spur zu kommen, können Sie sich folgende Fragen stellen:</p>
<ul>
<li> Was gibt es Gutes in meinem Leben?</li>
<li>Was ist heute Schönes passiert?</li>
<li>Was würde mir fehlen, wenn ich es nicht mehr hätte?</li>
<li>Was hat mich heute zum Lächeln gebracht?</li>
<li>In welchen Bereichen geht es mir besser als anderen Menschen?</li>
<li>Was hat mir Freude gemacht?</li>
</ul>
<p>Und dann schreiben Sie Ihre Erkenntnisse täglich in Ihr Dankbarkeits-Tagebuch.</p>
<p>Also, noch einmal ganz konkret:</p>
<ul>
<li>Besorgen Sie sich ein Notizbuch, das Sie zu Ihrem neuen Dankbarkeits-Tagebuch erklären, oder drucken Sie sich dieses <a href="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/dankbarkeit.pdf" target="_blank">Formular aus unserem Lebensfreude-Kurs</a> aus und legen Sie einen Ordner an, den Sie als Ihr Dankbarkeits-Tagebuch nutzen.</li>
<li>Vereinbaren Sie mit sich einen täglichen Termin. Am besten abends, weil Sie dann zum Ende des Tages den Fokus auf die schönen Dinge richten, die Ihnen im Laufe des Tages begegnet sind. Vielleicht können Sie es zur Erinnerung auf Ihren Nachtschrank oder auf Ihr Kopfkissen legen.</li>
<li>Beantworten Sie täglich (!) die drei folgenden Fragen:<br />
- Was gibt es Gutes in meinem Leben?<br />
- Was würde mir fehlen, wenn ich es nicht mehr hätte?<br />
- In welchen Bereichen geht es mir besser als anderen Menschen?</li>
<li>Und dann erfreuen Sie sich täglich an dem, was gut in Ihrem Leben ist, und lassen Sie dieses Gefühl einfach zu – egal wie viel Schlechtes es in Ihrem Leben gibt.</li>
</ul>
<p>Denken Sie daran: Sich auf die Dinge zu konzentrieren, für die man dankbar ist, macht uns glücklicher und zufriedener. Und deshalb kann man diese Übung gar nicht oft genug machen <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich wünsche Ihnen viele Momente, Menschen und Dinge, für die Sie dankbar sein dürfen – und eine ordentliche Portion Achtsamkeit, um diese Dinge auch zu erkennen.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nackt im See &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/imsee.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="imsee" title="imsee" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Woran merkt man, dass man wirklich lebt und nicht nur existiert? Harte Frage, oder? Vielleicht sollten wir erst mal klären, was „wirklich leben“ eigentlich bedeutet? Ich persönlich meine mit Lebendigkeit, dass ich die Dinge um mich herum spüre. Den Wind auf der Haut. Das Gras unter den Füßen. Die Kälte im Gesicht. Eine Umarmung. Achtsam und bewusst. [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/imsee.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="imsee" title="imsee" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Woran merkt man, dass man wirklich lebt und nicht nur existiert?</p>
<p>Harte Frage, oder?</p>
<p>Vielleicht sollten wir erst mal klären, was „wirklich leben“ eigentlich bedeutet?</p>
<p>Ich persönlich meine mit Lebendigkeit, dass ich die Dinge um mich herum spüre. Den Wind auf der Haut. Das Gras unter den Füßen. Die Kälte im Gesicht. Eine Umarmung. Achtsam und bewusst.</p>
<p>Und ich meine mit Lebendigkeit, dass Sie bei sich sind und Ihre Gefühle wahrnehmen. Das Glück. Die Freude. Die Liebe. Aber auch die Wehmut, die Traurigkeit, die Angst oder den Ärger.</p>
<p>Das alles gehört zu Ihnen und darf gefühlt werden. Zumindest, wenn man sich nicht in seinen Gefühlen verliert oder andere für die eigenen Emotionen verantwortlich macht.</p>
<p>Wer sich dagegen von seinen Gefühlen abschneidet, sie nur noch verdrängt oder sie sich verbietet, der verschläft sein Leben und fragt sich irgendwann mit 75, ob das nun alles war.</p>
<p>Ich meine mit Lebendigkeit auch, dass man mal ausbricht, aus den Routinen und der Sicherheit des Alltags. Dass man neue Dinge erlebt. Dass man den Abenteuern des Lebens einen Raum gibt. Dass man ungewöhnliche Dinge tut. Mal über seinen Schatten springt. Und auch seine Ängste überwindet, um sich zu spüren.</p>
<p>Wann haben Sie das letzte Mal eine Nacht durchgemacht und morgens den Sonnenaufgang erlebt?</p>
<p>Wann sind Sie das letzte Mal nackt in einem See geschwommen?</p>
<p>Wann sind Sie das letzte Mal auf einen Berg gestiegen und haben ins Tal geschaut?</p>
<p>Oder wann waren Sie zuletzt am Meer und haben sich den Wind ins Gesicht blasen lassen?</p>
<p>Wann sind Sie das letzte Mal alleine durch die Natur gewandert?</p>
<p>Wann haben Sie richtig rumgealbert und Blödsinn angestellt?</p>
<p>Wann haben Sie im Restaurant laut mit Freunden gesungen (obwohl Sie nicht betrunken waren)?</p>
<p>Wann sind Sie zuletzt Achterbahn gefahren, obwohl Sie sich eigentlich zuerst nicht getraut haben?</p>
<p>Wann haben Sie das letzte Mal wild und hemmungslos getanzt?</p>
<p>Wann waren Sie zuletzt mit Freunden einen trinken?</p>
<p>Wann haben Sie das letzte Mal etwas Verrücktes getan? Etwas, was Sie normalerweise nicht tun. Etwas, was nicht ganz erlaubt war. Etwas, was man eigentlich nicht tun sollte. Etwas, was ein bisschen riskant war.</p>
<p>Lebendigkeit hat etwas mit Kontakt zu tun. Mit Kontakt zum Leben, mit wirklichem Kontakt zu anderen Menschen. Und mit Kontakt zu sich und seinen Gefühlen. Es hat aber auch mit Erlebnissen und Erfahrungen zu tun. Dinge zu erleben. Abenteuer zu bestehen. Rauszugehen aus dem Sicheren und Gewohnten. Auch mal ein Risiko einzugehen. Denn dann kann man sich selbst spüren.</p>
<p>Wie ist das also bei Ihnen?</p>
<p>Wenn Sie auf einer Skala von 1 bis 10 einordnen sollten, wie lebendig Ihr Leben ist – eine 1 steht für komplett starr und unlebendig und eine 10 steht für „voll und ganz im Fluss des Lebens und der Lebensfreude“ – was für eine Zahl würden Sie wählen?</p>
<p>Haben Sie eine Zahl?</p>
<p>Ok … nächste Frage:</p>
<p>„Was könnten Sie tun, um einen halben Punkt weiterzukommen in Richtung 10? Also von einer 2 auf eine 2 ½ oder von 5 auf eine 5 ½ ?“</p>
<p>„Und was könnten Sie dazu unternehmen? Womit sollten Sie aufhören? Was könnten Sie ändern? Und wann fangen Sie an?“</p>
<p>Inspirationen können Sie sich aus der obigen Liste holen. Man muss nicht gleich nackt in den See springen. Tun Sie einfach etwas, was Sie schon immer mal machen wollten, aber schon eine Weile aufgeschoben haben.</p>
<p>Oder wenn Sie gar nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, dann schauen Sie sich mal unseren <a href="http://www.zeitzuleben.de/selbstlernkurse/der-lebensfreude-kurs/?adcode=Lebensfreude-Beitrag" target="_blank">Lebensfreude-Kurs</a> an, da finden Sie viele Anregungen, um mehr Lebendigkeit und Lebensfreude in Ihren Alltag zu bringen.</p>
<p>Oder vielleicht tun Sie einfach etwas, was Sie früher als Kind oder Jugendlicher gerne gemacht haben. Ich zum Beispiel war gerade seit 20 Jahren das erste Mal wieder in einer richtig großen Sauna. Und es war toll.</p>
<p>Das Leben ist voller Möglichkeiten, um wieder mehr mit unserer Lebendigkeit in Kontakt zu kommen. Und Sie müssen hier nicht in 8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Es ist viel besser, wenn Sie langsam, aber stetig beschleunigen und Fahrt aufnehmen. In Richtung Leben.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sehnsucht (Thomas Hohensee)</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/16627-sehnsucht-thomas-hohensee/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sehnsucht-thomas-hohensee</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzuleben.de/?p=16627</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein Buch für alle, die auf der Suche nach dem Glück oder der zeitweiligen Zufriedenheit hinter allen „Wenn doch nur …“ sind.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="120" height="120" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/sehnsucht.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="sehnsucht" title="sehnsucht" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„Sehnsucht. Die Suche nach dem vollkommenen Glück“ </strong>von Thomas Hohensee – München: dtv-Verlag, 2009 – 160 S. – ISBN: 978-3-423-24773-3 – 12,90 €</p>
<p><em>Wenn ich dieses Ziel erreicht habe, dann kann ich mich entspannen.<br />
Wenn diese eine Sache doch nur anders wäre, dann wäre alles in Ordnung.<br />
Wenn diese Angelegenheit nicht wäre, dann könnte ich zufrieden sein.</em></p>
<p>Haben nicht die meisten von uns schon mal so oder ähnlich gedacht? Und geglaubt oder zumindest gehofft, dass es so etwas wie ein vollkommenes Glück geben müsste? Und wenn schon nicht Glück, so doch wenigstens dauerhafte Ruhe, Zufriedenheit, Sicherheit oder Geborgenheit?</p>
<p><a name="weiter"></a>Der ehemalige Schuldnerberater, Jurist und jetzige Life-Coach Thomas Hohensee befasst sich in dem Buch „Sehnsucht. Die Suche nach dem vollkommenen Glück“ mit dem zutiefst menschlichen Verlangen danach, dass irgendwie doch alles gut werden müsste.</p>
<p>So beschreibt er anhand verschiedener Beispiele die unterschiedlichen Wege, auf denen die Menschen das endgültige und vollkommene Glück suchen:</p>
<ul>
<li>Sie reisen in ferne Länder</li>
<li>Sie vermuten das Glück im Nirwana</li>
<li>Manche sind überzeugt, dass früher alles besser war</li>
<li>Andere vermuten das Glück in der Zukunft</li>
</ul>
<ul>
<li>Wieder andere suchen das Glück in sich selbst</li>
<li>Und die nächsten in der Gemeinschaft mit anderen Menschen</li>
</ul>
<p>Thomas Hohensee demonstriert im ersten Teil des Buches anhand anschaulicher Beispiele, wie z. B. der Verletzlichkeit unseres Körpers oder anhand der Aufs und Abs unserer Beziehungen, die Unvollkommenheit des Lebens. Und dass diese Unzulänglichkeit uns stets an einem konstanten Glücks- oder Zufriedenheitsgefühl hindert. Auf dem Boden der Realität angekommen, lässt er den Leser jedoch nicht allein, sondern eröffnet eine realistische und damit machbare Perspektive, dennoch ein glückliches Leben zu führen.</p>
<p>Indem wir die Realität anerkennen und unser Leben als kreatives Spiel annehmen und spielen, können wir, so der Autor, in aller Unzulänglichkeit Glück und Zufriedenheit erleben.</p>
<p>„Sehnsucht“ lässt sich aufgrund der interessanten und unterhaltsamen Schreibweise leicht lesen und verschafft dem Leser eine Reihe wertvoller (Selbst-)Erkenntnisse. Der Nutzen des Buches lässt sich um ein Vielfaches erhöhen, wenn man es nach dem Lesen als praktisches Arbeitsbuch verwendet. Denn Hohensee zeigt dem Leser auch hilfreiche Vorgehensweisen und praktische Anleitungen, mit denen „man in dieser unvollkommenen Welt so glücklich wie möglich werden kann“.</p>
<p>Ein Buch für alle, die auf der Suche nach dem Glück oder der zeitweiligen Zufriedenheit hinter allen „Wenn doch nur …“ sind. Sie finden in diesem Buch konkretes Handwerkszeug, mit dem Sie die Unvollkommenheit des Lebens leichter aushalten und das größtmögliche Maß an Glück in Ihr Leben hineinbringen können.</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
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		<item>
		<title>Meinungsänderung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Manchmal ist es schlau, seinen Standpunkt zu verändern...</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="165" height="299" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2001/06/Leuchtturm.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="Leuchtturm" title="Leuchtturm" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ein Kriegsschiff befand sich auf offener See. Die See war unruhig und Nebelschwaden erschwerten die Sicht.</p>
<p>Kurz nach Anbruch der Dunkelheit meldete der Ausguck: &#8220;Licht Steuerbord voraus!&#8221;</p>
<p>&#8220;Bleibt es stehen, oder bewegt es sich achteraus?&#8221; fragte der Kapitän.</p>
<p>Der Ausguck antwortete: &#8220;Es bleibt, Kapitän.&#8221;</p>
<p>Das Schiff befand sich also auf einem gefährlichen Kollisionskurs mit dem anderen Schiff.</p>
<p>Da rief der Kapitän dem Signalgast zu: &#8220;Schicken Sie dem Schiff ein Signal: Wir sind auf Kollisionskurs, empfehlen 20 Grad Kursänderung.&#8221;</p>
<p>Zurück kam das Signal: &#8220;Empfehlen Ihnen, den Kurs um 20 Grad zu ändern.&#8221;</p>
<p>Der Kapitän sagte: &#8220;Melden Sie: Ich bin ein Kapitän, Kurs um 20 Grad ändern.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich bin ein Unteroffizier,&#8221; lautete die Antwort. &#8220;Sie sollten Ihren Kurs besser um 20 Grad ändern.&#8221;</p>
<p>Inzwischen war der Kapitän ziemlich wütend. Er schimpfte: &#8220;Signalisieren Sie, dass ich ein Kriegsschiff bin. Er soll den Kurs um 20 Grad ändern.&#8221;</p>
<p>Prompt wurde eine Antwort zurückgeblinkt: &#8220;Ich bin ein Leuchtturm.&#8221;</p>
<p>Das Kriegsschiff änderte den Kurs.</p>
<p>nach Frank Koch; gefunden in<br />
<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3897495732/zeitzuleben" target="_blank">Die sieben Wege zur Effektivität</a><br />
leicht geändert</p>
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		<item>
		<title>Raus aus der Einsamkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/einsam.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="einsam" title="einsam" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Der Mensch ist ein soziales Tier. Wer in einer guten Partnerschaft lebt und auch noch eine ganze Reihe wirklicher, guter Freunde hat, dann hat man schon das meiste erreicht, was man für ein gutes und befriedigendes Leben braucht. Ja, wirkliches Glück erleben wir im Normalfall eher gemeinsam mit anderen. Die Realität sieht für viele von [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/einsam.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="einsam" title="einsam" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Der Mensch ist ein soziales Tier. Wer in einer guten Partnerschaft lebt und auch noch eine ganze Reihe wirklicher, guter Freunde hat, dann hat man schon das meiste erreicht, was man für ein gutes und befriedigendes Leben braucht.</p>
<p>Ja, wirkliches Glück erleben wir im Normalfall eher gemeinsam mit anderen.</p>
<p>Die Realität sieht für viele von uns allerdings anders aus. Denn in unserer Gesellschaft fühlen sich immer mehr Menschen <strong>einsam.</strong></p>
<ul>
<li>Das kann die Rentnerin sein, die alleine in ihrer Wohnung wohnt.</li>
<li>Das kann der frisch getrennte Mann sein, der sich fragt, wie er dieses Jahr wohl Weihnachten verbringt.</li>
<li>Oder das kann die 35-jährige Single-Frau sein, die zwar erfolgreich im Job ist, aber über die viele Arbeit noch keinen passenden Partner gefunden hat.</li>
<li>Genauso wie ein Paar, das nur noch nebeneinanderher lebt und keine emotionale Nähe mehr spürt. Ja, man kann sogar mit Partner einsam sein.</li>
</ul>
<p>Das Gefühl der Einsamkeit ist allgegenwärtig. Es gibt so viele Menschen, die sich mehr Kontakt, mehr Nähe und Miteinander wünschen. Und trotzdem scheinen all diese Menschen nicht so richtig zusammenzukommen.</p>
<p>Ja, wir leben in einer Zeit, in der es schwieriger geworden ist, mit anderen Menschen Kontakt aufzubauen und zu halten. So schwierig, dass es viele von uns nicht mehr schaffen.</p>
<p>Ursachen gibt es viele …</p>
<ul>
<li>Der moderne Berufsalltag fordert von uns zum Beispiel Mobilität. Und jedes Mal, wenn wir an einen anderen Ort ziehen, lassen wir unsere Freunde zurück. Und Freundschaften zu erhalten ist viel einfacher, wenn die Freunde in der Nähe wohnen. An einem neuen Ort einen neuen Freundeskreis aufzubauen ist dagegen überhaupt nicht einfach. Besonders für Menschen, die sich ein bisschen schwer damit tun, neue Kontakte zu knüpfen.</li>
<li>Wir Menschen igeln uns auch immer mehr ein in unserer Wohnung. Das Stichwort heißt Cocooning. Auch dank des Internets können wir heute immer mehr Dinge von zuhause aus erledigen. Bald müssen wir bestimmt gar nicht mehr aus dem Haus. Und da lernt man dann natürlich auch keine Menschen mehr kennen. Außer vielleicht über das Internet. Aber auch hier muss man dann die Hürde überwinden und den Kontakt aufs Telefon und auf persönliche Treffen ausweiten. Denn der virtuelle Kontakt kann persönliche Nähe natürlich nicht ersetzen.</li>
<li>Meiner Vermutung nach spielt auch das Fernsehen eine Rolle. Für viele Menschen ist das Fernsehen zum Ersatz für sozialen Kontakt geworden. Man schaltet den Fernseher ein und wird mehr oder weniger gut unterhalten. Und es ist ein bisschen so, als wäre man nicht alleine. Aber auch der neueste und beste HD-Plasma-Fernseher ist natürlich kein Ersatz für menschlichen Kontakt und Nähe.</li>
</ul>
<p>Als Schüler oder Student ist es wesentlich leichter, neue Menschen kennenzulernen, Freunde zu gewinnen oder mögliche Liebespartner zu finden. In dieser Zeit sind die meisten von uns offener, kontaktfreudiger und unbefangener. Und im Klassenverband oder im Seminarraum kommen wir viel eher mit den Menschen in Kontakt. Dazu kommt, dass wir als Schüler und Student mehr Zeit hatten, in denen wir uns mit anderen treffen konnten. Und so haben wir oft die Freunde, die Schwester, den Bruder unserer Freunde kennengelernt. Und flups, sind wir auf die Liebe unseres Lebens gestoßen oder haben Menschen entdeckt, mit denen wir auf einer Wellenlänge schwimmen.</p>
<p>Später, wenn man erst einmal mitten im Beruf steht und in den Routinen des Alltags drinsteckt, treffen die meisten von uns immer auf die gleichen Menschen. Und wenn man dann nicht bereits einen festen Freundeskreis und/oder eine Partnerschaft hat, dann wird die Wahrscheinlichkeit geringer, neue Freunde zu finden oder auf den oder die Richtige zu stoßen.</p>
<p>Viele einsame Menschen glauben, es läge an ihnen, dass sie so wenig Freunde haben oder keinen Liebespartner finden.</p>
<p>Sie fragen sich:</p>
<ul>
<li>Stimmt etwas nicht mit mir?</li>
<li>Bin ich unsympathisch?</li>
<li>Oder bin ich einfach nicht liebenswert?</li>
</ul>
<p>In den meisten Fällen liegt es aber nicht an Ihnen, wenn Sie einsam sind. Es liegt oft eher an unseren Lebensumständen und an den oben beschriebenen Gründen (Anonymität unserer Gesellschaft, Berufsalltag, Einigelung, Fernsehen).</p>
<p>Machen Sie sich bitte klar: Da draußen gibt es ganz, ganz, ganz viele Menschen, die auch einsam sind und die sich Kontakt und Miteinander wünschen.</p>
<p>Wenn Sie einsam sind, dann sind Sie trotzdem nicht alleine, weil es ganz viele andere Menschen mit dem gleichen Problem gibt.</p>
<p>Aber … es ist zum Glück nicht unmöglich, neue Menschen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Man muss sich vielleicht nur ein bisschen mehr anstrengen als früher.</p>
<p>Wenn Sie auch unter Einsamkeit leiden, dann habe ich hier einige Tipps für Sie, wie Sie das Problem angehen können.</p>
<h2><strong>Tipp 1: Einsamkeit ist kein Makel</strong></h2>
<p>Machen Sie sich bitte klar: Einsamkeit ist kein Makel. Einsam zu sein, bedeutet nicht, dass man nicht liebenswert ist. Es ist eher ein soziologisches Massenphänomen unserer modernen, unabhängigen, oft anonymen Gesellschaft.</p>
<p>Die wenigsten sind daran schuld, dass sie einsam sind. Meistens ist es einfach eine Frage der Situation und der Umstände.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist es Ihre Aufgabe, den Kontakt zu anderen Menschen zu suchen, wenn Sie aus der Einsamkeit ausbrechen möchten. Egal ob Sie einen Partner suchen oder einfach Menschen, mit denen Sie etwas unternehmen können: Wenn Sie aus der Einsamkeit rauswollen, müssen Sie raus in die Welt und aktiv etwas unternehmen.</p>
<h2><strong>Tipp 2: Überprüfen Sie Ihre Einstellung zu anderen Menschen</strong></h2>
<p>Wenn wir Schwierigkeiten haben, mit anderen Menschen auf eine gute Art in Kontakt zu kommen, dann liegt das manchmal an unserer Einstellung.</p>
<p>Zum Beispiel denkt manch einer so etwas wie: Menschen sind alle schlecht. Alle sind nur auf ihren Vorteil aus. Jeder denkt zuerst an sich.</p>
<p>Wer so ein negatives Menschenbild hat, der strahlt das natürlich auch aus.</p>
<p>Und wer will schon mit Menschen zu tun haben, die einem im Generalverdacht schlechte Dinge unterstellen.</p>
<p>Falls Sie manchmal auch schlecht über andere Menschen denken, machen Sie sich also bitte klar, dass Menschen natürlich nicht immer nett sind, aber auch nicht immer böse. Menschen sind manchmal unglaublich selbstlos und hilfsbereit. Und andere sind egoistisch oder selbstverliebt. Und manchmal sind die Egoistischen auf einmal hilfsbereit und die bösen Menschen tun plötzlich etwas Gutes. Oder umgekehrt.</p>
<p>Was ich sagen will: Wir Menschen sind nicht so eindimensional, wie viele denken. Wir alle tragen das Gute und das Schlechte in uns. Und je nachdem, wie man uns behandelt, und je nach den Umständen kommt mal das eine und mal das andere zum Vorschein.</p>
<p>Machen Sie sich das bitte klar: Die meisten von uns sind gute, höfliche Menschen, die freundlich sind, wenn man sie freundlich behandelt und wenn sie nicht zu sehr unter Stress stehen.</p>
<p>Wenn Sie mit dieser Einstellung durch die Welt gehen, wenn Sie also ein positives Menschenbild haben, dann wird es Ihnen leichter fallen, neue Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Hier finden Sie übrigens einen <a title="Glaubenssätze – Nur weil Sie etwas glauben, muss es nicht auch wahr sein!" href="http://www.zeitzuleben.de/2316-glaubenssatze-nur-weil-sie-etwas-glauben-muss-es-nicht-auch-wahr-sein/">Artikel darüber, wie Sie Ihre Einstellung anpassen können</a>.</p>
<h2><strong>Tipp 3: Gehen Sie dahin, wo andere Menschen sind</strong></h2>
<p>Wenn Sie andere Menschen kennenlernen wollen, dann müssen Sie schon dahin gehen, wo andere Menschen sind.</p>
<p>Muss man dazu manchmal seine Komfortzone verlassen? Ja, das muss man.</p>
<p>Wenn man aus der Einsamkeit herauswill, muss man seine Bequemlichkeit und Angst vor neuen Situationen überwinden und über seinen Schatten springen.</p>
<p>Dabei gibt es natürlich Orte und Situationen, die besser geeignet sind, andere Menschen kennenzulernen, als andere. In der Disko sind zwar viele Menschen, aber dort jemanden kennenzulernen ist schon eher für Fortgeschrittene. Wenn man in einen Verein eintritt oder einen Kurs besucht, kommt man deutlich leichter mit den Menschen in Kontakt. Auf einer Single-Reise auch. Oder bei einem Netzwerktreffen. Oder auf der Geburtstagsparty eines Bekannten.</p>
<p>Was fallen Ihnen für Orte und Situationen ein, wo Sie neue Menschen kennenlernen können?</p>
<h2><strong>Tipp 4: Feilen Sie an Ihren sozialen Fähigkeiten</strong></h2>
<p>Es gibt diese bewundernswerten Menschen, die können sich mit jedem über alles unterhalten. Und bis zu einem gewissen Grad können wir diese Fähigkeit alle lernen.</p>
<p>Was dabei enorm hilft, ist wieder ein positives und wertschätzendes Menschenbild (siehe Tipp 2).</p>
<p>Zusätzlich braucht man ein gewisses Maß an sozialen Fähigkeiten. Dazu gehört auch die Fähigkeit, Smalltalk zu betreiben. Denn Smalltalk erfüllt eine wichtige Funktion. Er überbrückt die Zeit, bis wir uns entschlossen haben, ob wir dem anderen so weit trauen können, dass wir ihm tiefer gehende Dinge anvertrauen möchten. Das heißt, wenn man mit Menschen tief gehende Gespräche führen möchte, ist Smalltalk oft er erste, notwendige Schritt. Wenn Sie hier ein bisschen schwach sind, kaufen Sie sich ein Buch über Smalltalk und üben Sie mit dem Buch, bis Ihnen die Kunst des leichten Gesprächs leicht von der Hand geht.</p>
<p>Was auch sehr hilfreich ist, ist die Fähigkeit, anderen Menschen aufmerksam zuzuhören. Und die Fähigkeit, sich in den anderen hineinzuversetzen. Beides können Sie üben.</p>
<h2><strong>Tipp 5: Bieten Sie Menschen Kontakt an </strong></h2>
<p>Oft trifft man andere Menschen, die genauso einsam sind wie man selbst. Und dann traut sich keiner, den ersten Schritt zu machen. Aus Angst vor Zurückweisung. Oder aus Angst, bedürftig zu wirken. Oder aus Angst, sich etwas zu vergeben.</p>
<p>Doch damit verschenken wir die Chance, neue Freunde zu gewinnen. Wenn Sie also auf neue Menschen treffen, die Sie sympathisch finden, dann machen Sie den ersten Schritt. Trauen Sie sich. Man vergibt sich nichts, wenn man sagt: Hey, ich find dich nett, lass uns mal etwas zusammen unternehmen. Normalerweise fühlen sich Menschen von so einem offenen Angebot geschmeichelt, denn jeder mag gerne gefragt werden.</p>
<p>Fragen Sie:</p>
<ul>
<li>Hey, wollen wir zusammen ein Bier/einen Kaffee trinken gehen?</li>
<li>Ich gehe am Mittwoch ins Kino, willst du mitkommen?</li>
<li>Da ist diese Ausstellung des Künstlers XYZ, willst du die auch sehen?</li>
<li>Ich möchte gerne deine Lebensgeschichte hören … komm doch mal zum Essen.</li>
</ul>
<p>Früher im Sandkasten haben wir gefragt: „Willst du mein Freund sein?“ Diese naive Art sollten wir uns ins Erwachsenenalter hinüberretten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Natürlich können Sie noch ganz viele andere Dinge tun, um aus der Einsamkeit auszubrechen. Aber diese 5 Ideen sind ein guter Start.</p>
<p>Fangen Sie an … denn der Mensch ist ein soziales Tier. Und wahres Glück erlebt man eher gemeinsam mit anderen als alleine.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Positive Psychologie – anders als ein Dauergrinsen</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/16533-positive-psychologie-anders-als-ein-dauergrinsen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=positive-psychologie-anders-als-ein-dauergrinsen</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lüdeke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/positivpsychologie.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="positivpsychologie" title="positivpsychologie" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Positive Psychologie wird oft mit „positivem Denken“ verwechselt. Dabei ist beides vollkommen unterschiedlich. Die positive Psychologie ist ein junger Psychologiezweig, der sich damit beschäftigt, wie man das Wohlbefinden der Menschen auf wissenschaftliche Art und Weise vergrößern kann. Dabei geht es nicht um voreilige Versprechen und „quick fixes“, die kurzfristigen Erfolg garantieren, sondern um nachhaltige Wege [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/positivpsychologie.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="positivpsychologie" title="positivpsychologie" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong> </strong></p>
<p>Positive Psychologie wird oft mit „positivem Denken“ verwechselt.</p>
<p>Dabei ist beides vollkommen unterschiedlich. Die positive Psychologie ist ein junger Psychologiezweig, der sich damit beschäftigt, wie man das Wohlbefinden der Menschen auf wissenschaftliche Art und Weise vergrößern kann. Dabei geht es nicht um voreilige Versprechen und „quick fixes“, die kurzfristigen Erfolg garantieren, sondern um nachhaltige Wege zu Glück und Zufriedenheit.</p>
<p>Prof. Dr. Martin Seligman von der University of Pennsylvania ist Mitbegründer und Pionier der Positiven Psychologie. Er arbeitete Jahrzehnte als Psychotherapeut mit Tausenden von Menschen, die unter anderem mit starken negativen Emotionen wie z. B. Depressionen zu ihm kamen. Nach Jahren der Arbeit hatte Seligman genug davon, behindernde Bedingungen abzuschalten und Schmerzen nur zu mildern. Er wollte stattdessen fördernde Bedingungen schaffen, den Willen für eine positive Zukunft schüren, und, wenn möglich, eine permanente Heilung bei den Menschen herbeiführen, so dass sie nachhaltig und stabil glücklich sein können.</p>
<p>Das ist ebenso das Ziel der Positiven Psychologie: die im Menschen innewohnende Kraft freizusetzen und nicht von äußeren Dingen wie Medikamenten abhängig zu machen, wenn es um eine höhere Lebenszufriedenheit geht.</p>
<p><a name="weiter"></a>Bei Untersuchungen in strengen Experimental-Situationen haben die Forscher eine Handvoll Faktoren festgestellt, die Menschen nachhaltig glücklicher machen. Keiner dieser Faktoren ist wirklich überraschend. Da sie meist jedoch unbewusst bleiben und wir diese Faktoren somit nicht bewusst einsetzen und nutzen, führe ich im Folgenden einige Beispiele und Übungen auf, die schnell umzusetzen sind und zu mehr Wohlbefinden führen.</p>
<h2><strong>Fünf Grundpfeiler für ein glücklicheres Leben</strong></h2>
<p>Die fünf Faktoren, die für das allgemeine Wohlbefinden im Leben hauptsächlich verantwortlich sind:</p>
<ol>
<li><strong>positive Emotionen (positive emotions):</strong> hauptsächlich das bewusste Glücksempfinden und Lebenszufriedenheit;</li>
<li><strong>Anteilnahme/Einsatz (engagement) </strong>und die Frage, ob man z. B. in einer Aufgabe völlig aufgeht und die Zeit beim Arbeiten vergisst;</li>
<li><strong>Sinn (meaning),</strong> der heutzutage gerade die 30- bis 35-Jährigen beschäftigt und zu viel mehr Selbstständigkeiten und Geschäftsgründungen führt als noch vor zehn Jahren („Mache ich das, was ich möchte, oder das, was ich muss?“, „Gibt es etwas, was größer ist als ich und dem ich diene oder beitrage?“, „Wie komme ich meinen Träumen näher?“ -&gt; „<a href="http://www.zeitzuleben.de/1062-die-vertrackte-suche-nach-dem-sinn/">Die vertrackte Suche nach dem Sinn</a>“ geht dem tiefer nach);</li>
<li><strong>Errungenschaften (achievements/accomplishments)</strong> werden unabhängig von den anderen Faktoren verfolgt. Das Gefühl, es zu etwas gebracht und Nutzen geschaffen zu haben, ist hier essentiell und verstärkt das Glücksgefühl;</li>
<li><strong>positive Beziehungen (positive relationships)</strong> stehen nicht nur für eine größere Vielfalt von Perspektiven, Einfluss von anderem Gedankengut oder neuen Ideen. Positive Beziehungen haben außerdem den Effekt, in schweren Zeiten Unterstützung und überdies in freudigen Phasen Anlaufpunkte zum Mitfeiern zu bieten. Letzteres ist sogar noch wichtiger und trägt verstärkt zu besseren Beziehungen bei.</li>
</ol>
<h2><strong>Was können Sie tun? Praktisch, mit Ihren eigenen Händen und in den nächsten Minuten, Stunden und Tagen?</strong></h2>
<p>Hier sind 5 Vorschläge von bereits bewährten Übungen für jeden der fünf Bereiche, die nachhaltig das Glückserleben und die Zufriedenheit im Leben steigern.</p>
<h3><strong>1. Die Wahrnehmung positiver Emotionen</strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Führen Sie ein Erfolgs-Tagebuch, in das Sie Ihre Highlights des Tages eintragen. Und auch, <strong>warum</strong> diese Highlights so aufgetreten sind.</p>
<p>Um ein bisschen besser auf Ihre Erfolge und das Gute in Ihrem Leben zu kommen, können Sie sich Fragen stellen, wie z. B.</p>
<ul>
<li>Was hat mich heute glücklich gemacht?</li>
<li>Was war besonders schön an diesem Tag?</li>
<li>Was habe ich heute besser gemacht als sonst?</li>
<li>Was hat jemand anderes getan, was mich gefreut hat?</li>
</ul>
<p>So lernen Sie, achtsamer auf die schönen Dinge in Ihrem Leben zu schauen, und können auch besser erkennen, was Sie glücklich macht.</p>
<p>Für diejenigen unter Ihnen, die gerne <strong>fotografieren:</strong> Schreiben Sie auf, <strong>wann Sie sich gut fühlen,</strong> in welchen Situationen das vornehmlich passiert, und halten Sie diesen Gedanken, diese Situation mit einem Foto fest.</p>
<p>Eine kleine Fotowand an der richtigen Stelle wird Sie täglich daran erinnern, was Ihnen positive Emotionen verschafft, und Sie auch motivieren, diese positiven Ereignisse weiterhin und verstärkt zu suchen.</p>
<h3><strong>2. Anteilnahme und Einsatz</strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Da es wesentlich einfacher ist, Dinge zu tun, die man gerne und gut macht, ist es wichtig, sich diese Stärken bewusst zu machen und sich auf sie zu konzentrieren, sie zu nutzen und, wenn möglich, täglich einzusetzen. Das lässt Sie aufgehen in dem, was Sie tun, und stärkt Ihre Fähigkeiten in diesen Bereichen weiter.</p>
<p>Ich möchte Ihnen eine Möglichkeit vorstellen, wie Sie gezielt Ihre Stärken herausfinden können:</p>
<p>a)	Besuchen Sie <a href="http://www.charakterstaerken.org">www.charakterstaerken.org</a> und füllen Sie den „Values in Action“-Fragebogen aus. Sie helfen damit nicht nur der Wissenschaft (in diesem Fall der Uni Zürich) bei der weiteren Forschung, sondern erhalten nach diesem Fragebogen auch eine Auflistung Ihrer Signaturstärken, also der Stärken, die Sie als Mensch ausmachen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.</p>
<p><strong>Anmerkung der Redaktion:<br />
</strong> Wenn es Ihnen unangenehm ist, den Fragebogen auf 	www.charakterstaerken.org auszufüllen, dann können Sie sich auch <a href="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/staerken-finden.pdf" target="_blank">dieses 	Formular</a> aus unserem Kurs <a href="http://www.zeitzuleben.de/selbstlernkurse/finde-deinen-kompass/?adcode=positivepsychologie" target="_blank">&#8220;Finde deinen Kompass&#8221;</a> vornehmen und auf diese Weise Ihre Stärken herausfinden:</p>
<ul>
<li>Drucken Sie diese Seiten bitte aus.</li>
<li>Dann schätzen Sie sich selbst auf der Skala von –3 (= damit tue ich mich schwer) bis +3 (= das fällt mir leicht) ein und machen in jeder Zeile ein Kreuz.</li>
<li>Fragen Sie sich also in jeder Zeile: In welchen konkreten Situationen habe ich bewiesen, dass ich in diesem Bereich richtig gut (= +3) oder so gar nicht gut bin (= –3)?</li>
<li>Um auch die Einschätzung anderer Menschen zu bekommen, drucken Sie die Seiten des Fragebogens ein weiteres Mal (oder mehrfach) aus und lassen sich von einer Person (oder mehreren) einschätzen, die Sie gut kennt. Weisen Sie den anderen bitte darauf hin, dass seine ehrliche und ungeschminkte Meinung gefragt ist und er keine Angst haben muss, dass Sie ihm hinterher böse sind.</li>
<li>Jetzt drucken Sie die Blätter des Fragebogens ein letztes Mal aus, um eine Endeinschätzung vorzunehmen. Berücksichtigen Sie dabei bitte Ihre Selbsteinschätzung und die Fremdeinschätzungen, die Sie bekommen haben, und tragen Sie ausgehend davon jeweils bei jeder Stärke wieder einen Wert zwischen –3 und +3 in die Tabelle ein.</li>
<li>Schauen Sie sich Ihre Endeinschätzung an und suchen Sie nach den Punkten, bei denen Sie +3 oder –3 eingetragen haben. Markieren Sie Ihre wichtigsten Stärken (+3), indem Sie diese ankreuzen oder rot unterkringeln.</li>
</ul>
<p>Im zweiten Schritt überlegen Sie sich, wie Sie Ihre größten Stärken am nächsten Tag bzw. immer wieder einsetzen können. Tun Sie das.</p>
<h3><strong>3. Sinn schaffen – Perspektivenwechsel</strong></h3>
<p>In Köln arbeitend, bin ich einer wunderbaren Geschichte begegnet, die hervorragend darstellt, was den dritten Punkt, die Sinnschaffung, erklärt.</p>
<p>Drei Bauarbeiter behauen einen Haufen Steine, als ein Kind vor sie tritt, einen Moment mit großen Augen auf die drei Männer schaut und den ersten dann geradeheraus fragt: „Was tust Du da?“</p>
<p>„Siehst Du doch, Kleiner“, antwortet er, „ich behaue Steine.“</p>
<p>Das Kind dreht sich zum zweiten Arbeiter. „Und was machst Du?“</p>
<p>Seufzend antwortet der: „Ich verdiene Geld, um für meine Familie Brot zu beschaffen. Meine Familie ist groß.“</p>
<p>Der Junge dreht sich weiter und fragt auch den dritten: „Und  Du? Was machst Du hier?“</p>
<p>Dieser lächelt, schaut mit funkelnden Augen in die Höhe und antwortet leise: „Ich baue einen Dom.“</p>
<p>Setzen Sie nur Steine aufeinander oder bauen Sie einen Dom?</p>
<p>Schauen Sie sich <strong>drei Dinge aus Ihrem Alltag</strong> genauer an, die Sie oft machen, aber nicht unbedingt gerne verrichten.</p>
<p>Stellen Sie sich ganz gezielt diese Fragen:</p>
<ul>
<li>Wozu mache ich das?</li>
<li>Hilft es irgendjemandem auf dieser Welt, wenn ich diese Sache mache?</li>
<li>Bringt es mich persönlich weiter, diese Sache zu tun?</li>
<li>Wenn ich das nicht machen würde, welche Auswirkungen hätte das?</li>
</ul>
<p>Durch diese Übung soll Ihnen ganz generell etwas klarer werden, was von dem, was Sie tun, wirklich sinnstiftend ist, und was eher nicht. Viele Dinge fallen uns erst dann leichter und machen mehr Spaß, wenn wir das Gefühl haben, dass es uns oder andere Menschen weiterbringt.</p>
<p>Denn zum Großen und Ganzen beizutragen macht glücklich.</p>
<h3><strong>4. Errungenschaften – Ziele erreichen</strong></h3>
<p>Dieser glücksfördernde Faktor ist einer, der sich in allen Lebensbereichen wiederfindet und sich deshalb auch wunderbar mit allen restlichen Punkten und Übungen aus diesem Artikel verbinden lässt.</p>
<p>Überlegen Sie sich ein kleines Projekt, das zu etwas Größerem beiträgt (nein, Sie müssen keinen Dom bauen). Nutzen Sie Ihre Signaturstärke von Punkt 2, um in diesem Projekt voranzukommen. Besonders gut geeignet ist dafür natürlich ein Projekt im prosozialen Bereich. Das heißt nicht, dass Sie sich nun verpflichten sollen, täglich ehrenamtliche Arbeit zu verrichten (obwohl das natürlich auch glücklich macht). Fangen Sie klein an: Wem könnte Ihre Stärke helfen? Wie könnten Sie sich in einem ganz kleinen Rahmen nützlich machen und anderen Menschen etwas Gutes tun?</p>
<p>Feiern Sie auch kleine Schritte in Richtung Ziel und genießen Sie es, zu sehen, wie Sie nicht nur helfen, sondern zu Wert beitragen, wichtig sind für die Menschen um Sie herum und dabei Freude haben!</p>
<h3><strong>5. Positive Beziehungen </strong></h3>
<p>Machen Sie jemandem das Geschenk, sich <strong>Zeit</strong> für sie oder ihn zu <strong>nehmen.</strong></p>
<p>Verlorenes Wissen mag durch Studieren ersetzt werden, verlorene Gesundheit durch Medizin. Verlorene Zeit ist für immer verloren. Zeit ist deshalb ein hohes Gut. Gerade für die, die Ihnen wichtig sind und Ihnen Freude bereiten.</p>
<p>Wenn Sie jemandem Zeit schenken, unterstreichen Sie genau das.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, eine Freundin von Ihnen schlägt ein Treffen nicht mit den Worten „Wollen wir uns Freitag nicht mal wieder sehen?“ vor, sondern benutzt diesen Satz:</p>
<p>„Es tut mir immer gut, mit Dir Zeit zu verbringen, und ich würde gerne am Freitag diese Zeit mit Dir einplanen und etwas mit Dir unternehmen. Hast Du Lust?“</p>
<p>Bemerken Sie den Unterschied?</p>
<p>Wie Sie diese Möglichkeiten in Ihren Alltag einweben, ist Ihrer Kreativität und Ihrem Mut überlassen. Machen Sie nicht alles auf einmal. Nehmen Sie sich eine Übung vor, auf die Sie besonders Lust haben.</p>
<p>Am Ende ist eines schon jetzt gewiss: Es wird nicht nur anderen Freude bereiten.</p>
<p>Helfen Sie mit: Vermehren Sie das Gute in und um uns und überlassen Sie Ihr Glück nicht dem Glück.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles geschenkt! (Adventskalender)</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Wischhof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p> Ein Adventskalender mit 24 bezaubernden Geschichten, Gedichten oder Gedanken</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="120" height="120" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/alles-geschenkt.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="alles geschenkt" title="alles geschenkt" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„Alles geschenkt! – Adventskalender“</strong>, herausgegeben von Andrea Langenbacher – Ostfildern: Matthias Grünewald Verlag, 2011 – 52 S. – ISBN: 978-3-7867-2889-4 – 9,90 €</p>
<p>Man merkt es schon wieder in den Supermärkten: Weihnachten rückt näher. Und so haben wir vor kurzem auch diesen Adventskalender zur Besprechung auf den Tisch bekommen.</p>
<p><a name="weiter"></a>Das Schöne an diesem Adventskalender ist, dass er sich bewusst abwendet von dem hektischen Trubel der Weihnachtszeit. Denn für viele Menschen steht der Dezember mittlerweile wie keine andere Zeit im Jahr für Geschenkefragen und Einkaufsstress. Stattdessen möchte dieser Adventskalender an all die Geschenke erinnern, die wir nicht kaufen können.</p>
<p>Dafür hat die Herausgeberin Andrea Langenbacher in „Alles geschenkt!“ 24 bezaubernde Geschichten, Gedichte oder Gedanken von diversen Autoren zusammengetragen. Diese schönen Bilder und Texte sind voller Ruhe und Frieden und stimmen entsprechend ganz sanft auf die Adventszeit ein.</p>
<p>Zu jedem einzelnen Adventstag gibt es ein Bild und einen zum Innehalten und Nachdenken anregenden Text. Die Themen sind unter anderem</p>
<ul>
<li>Gesundheit</li>
<li>Herzenswärme</li>
<li>Begeisterung</li>
<li>Frieden</li>
<li>Erfahrungen</li>
<li>Harmonie</li>
<li>Fantasie</li>
</ul>
<p>Albert Einstein sagte: <em>„Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.“</em> Jedem, der es mit ihm hält oder sich diesen Gedanken gerne mal wieder vor Augen führen möchte, sei dieser Adventskalender wärmstens empfohlen.</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3786728895/zeitzuleben" target="_blank">„Alles geschenkt” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3786728895/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		<item>
		<title>Formular: Selbstmotivierung</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/16523-formular-selbstmotivierung/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=formular-selbstmotivierung</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/Formular-Selbstmotivierung-220x300.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Formular Selbstmotivierung" title="Formular Selbstmotivierung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Im gestrigen Beitrag &#8220;Gefühle – Der Schlüssel zur Selbstmotivierung&#8221; haben wir Ihnen eine Methode vorgestellt, mit der Sie Ihre Gefühle gezielt beeinflussen können. Denn wenn wir  unsere Ziele erreichen möchten, sind im Umgang mit unseren Gefühlen drei Fähigkeiten sehr wichtig: Es ist notwendig, negative Gefühle wie Angst, Wut, Unsicherheit usw. aushalten zu können. Die Psychologen [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="300" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/Formular-Selbstmotivierung-220x300.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Formular Selbstmotivierung" title="Formular Selbstmotivierung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Im gestrigen Beitrag <a title="Gefühle – der Schlüssel zur Selbstmotivierung" href="http://www.zeitzuleben.de/16493-gefuhle-der-schlussel-zur-selbstmotivierung/">&#8220;Gefühle – Der Schlüssel zur Selbstmotivierung&#8221;</a> haben wir Ihnen eine Methode vorgestellt, mit der Sie Ihre Gefühle gezielt beeinflussen können. Denn wenn wir  unsere Ziele erreichen möchten, sind im Umgang mit unseren Gefühlen drei Fähigkeiten sehr wichtig:</p>
<ol>
<li>Es ist notwendig, negative Gefühle wie Angst, Wut, Unsicherheit usw. aushalten zu können. Die Psychologen nennen das Frustrationstoleranz.</li>
<li>Es ist sinnvoll, negative Gefühle herunterregulieren zu können. Damit ist die Fähigkeit gemeint, sich selbst beruhigen zu können.</li>
<li>Es ist wichtig, dass wir uns selbst in eine positive Stimmung bringen können. Und das nennen die Psychologen Selbstmotivation.</li>
</ol>
<p>Bei dieser Methode geht es darum, zu erkennen, welche Strategien Sie grundsätzlich anwenden können, um Ihre negativen Gefühle auszuhalten, sich selbst zu beruhigen und positive Gefühle herstellen zu können.</p>
<ul>
<li>Drucken Sie sich die beiden Blätter aus</li>
<li>Erinnern Sie sich daran, wie Sie ein Ziel bzw. Vorhaben erreicht haben.</li>
<li>Gehen Sie diese Erinnerung Schritt für Schritt durch und beantworten Sie dazu die Fragen auf dem Analyseblatt</li>
<li>Nehmen Sie sich nun die Strategieliste vor und tragen Sie hier ein, was Ihnen geholfen hat, negative Gefühle auszuhalten (Frustrationstoleranz), sich selbst zu beruhigen (Selbstberuhigung) und selbst zu motivieren (Selbstmotivierung).</li>
<li>Nutzen Sie nun diese Strategieliste als Planungsmittel für Ihre zukünftigen Vorhaben</li>
</ul>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Erreichen Ihrer Vorhaben!</p>
<p class="button"><strong><a href="http://www.zeitzuleben.de/newsletter/download/?deliver=1&titel=Formular%3A%20Selbstmotivierung&file=2011%2F11%2FFormular-Selbstmotivierung.pdf">Formular zur Selbstmotivierung hier herunterladen</a></strong></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gefühle &#8211; der Schlüssel zur Selbstmotivierung</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/16493-gefuhle-der-schlussel-zur-selbstmotivierung/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gefuhle-der-schlussel-zur-selbstmotivierung</link>
		<comments>http://www.zeitzuleben.de/16493-gefuhle-der-schlussel-zur-selbstmotivierung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[selbstmotivation]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/selbstmotivation.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="selbstmotivation" title="selbstmotivation" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>„Ich hab es mir schon so oft vorgenommen.“ „Schon wieder eine Woche rum und wieder hab ich es nicht geschafft.“ „Ich muss das doch endlich mal hinbekommen.“ Kennen Sie solche Gedanken auch? Sie nehmen sich etwas vor, was auch gar nicht soooo aufwändig und schwierig zu sein scheint. Und dann schaffen Sie es vielleicht doch [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/selbstmotivation.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="selbstmotivation" title="selbstmotivation" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><!-- show-thumb --></p>
<blockquote><p>„Ich hab es mir schon so oft vorgenommen.“</p>
<p>„Schon wieder eine Woche rum und wieder hab ich es nicht geschafft.“</p>
<p>„Ich muss das doch endlich mal hinbekommen.“</p></blockquote>
<p>Kennen Sie solche Gedanken auch? Sie nehmen sich etwas vor, was auch gar nicht soooo aufwändig und schwierig zu sein scheint. Und dann schaffen Sie es vielleicht doch nicht, Ihr Vorhaben wirklich umzusetzen? Mir passiert das jedenfalls immer mal wieder.</p>
<p>Ich habe vor gar nicht langer Zeit ein sehr interessantes und erkenntnisreiches Buch gelesen und auch hier  besprochen: <a href="http://www.zeitzuleben.de/16385-die-kunst-der-selbstmotivierung/" target="_blank">Die Kunst der Selbstmotivierung.</a> Durch dieses Buch habe ich ein ganzes Stück mehr verstanden, warum ich und so viele andere Menschen Schwierigkeiten haben, ihre Ziele zu erreichen. Aber ich habe nicht nur mehr verstanden, sondern mir mit Hilfe der Tipps in diesem Buch eine Methode überlegt, mit der ich besser darin werden kann, wirklich das zu erreichen, was ich mir vornehmen.</p>
<p>Diese Methode beruht auf zwei der vier Denk- und Handlungsweisen der PSI-Theorie, die in dem Buch „Die Kunst der Selbstmotivierung“ beschrieben sind.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die PSI-Theorie geht davon aus, dass unter anderem zwei Denk- bzw. Handlungsweisen wichtig sind, damit wir unsere Vorhaben umsetzen und unsere Ziele erreichen:</p>
<ul>
<li>Manchmal müssen wir planen.</li>
<li>Manchmal müssen wir einfach intuitiv sein und handeln, ohne zu sehr zu planen.</li>
</ul>
<p>Lassen Sie uns diese beiden Modi mal genauer betrachten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Manchmal ist es wichtig, kompliziertere Abläufe zu planen.</li>
</ul>
<p>Zum Beispiel wenn wir dreimal die Woche Sport machen wollen, müssen wir uns überlegen, wie wir das genau hinbekommen. Wir überlegen uns: Welche Sportart mache ich, wann kann ich Sport machen, wie schaffe ich es, dass ich wirklich Sport mache und nicht doch wieder auf meinem Sofa lande?</p>
<ul>
<li>Manchmal ist es sinnvoll, wenn wir einfach intuitiv handeln, ohne viel nachzudenken.</li>
</ul>
<p>Also wirklich loszulegen. Seine Sportsachen zu schnappen und den Sport zu machen: loslaufen, ins Fitness-Studio gehen, die Hanteln nehmen. Wenn wir uns in diesem Moment mit den ganzen Schwierigkeiten beschäftigen: Es regnet, es ziept im Rücken, im Fernsehen kommt grad heute der tolle Film … dann gehen wir nicht mehr los.</p>
<p>Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, kann es hilfreich sein, auf beide dieser Denk- und Handlungsweisen zum jeweils passenden Zeitpunkt zurückgreifen zu können.</p>
<p>Denn nur wenn wir, bevor wir ein Vorhaben angehen, planen, z. B. wann wir zum Sport gehen wollen, und dann auch wirklich losgehen und Sport machen – nur dann erreichen wir auch unser Ziel, dass wir nämlich in der Tat mehr Sport machen. Gelingt einem dieser Wechsel zwischen Planen und intuitivem Handeln nicht, bleibt man in der Planung einfach stecken und kann sein Ziel leider auch nicht erreichen.</p>
<h2><strong>Der Einfluss der Gefühle</strong></h2>
<p>Wissenschaftler haben herausgefunden, warum es vielen Menschen so schwerfällt, zum passenden Zeitpunkt zwischen z. B. Planen und intuitivem Handeln zu wechseln. Und zwar funktionieren die einzelnen Denk- und Handlungsweisen, das planerische bzw. intuitive Handeln, nämlich nur, wenn mit ihnen bestimmte Gefühle verbunden sind. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung zeigen:</p>
<ul>
<li>Wenn ich supergut drauf bin, also ganz viel positive Gefühle habe, ist es so gut wie unmöglich, planerisch zu denken. Und dann kann ich auch nicht überlegen, wie ich am besten vorgehe, um mein Ziel zu erreichen. Damit riskiere ich womöglich, mein Ziel nicht zu erreichen.</li>
<li>Wenn ich ganz schlecht drauf bin, also sehr negative Gefühle habe, kann ich fast gar nicht intuitiv handeln. Und kann dann meinen vielleicht sehr guten Plan leider nicht umsetzen. Denn dafür müsste ich ja intuitiv handeln.</li>
</ul>
<p>Um etwas zu planen, muss ich mich also auf die Schwierigkeiten konzentrieren und aushalten, dass ich dabei negative Gefühle habe. Und um intuitiv handeln zu können, also wirklich loszulegen, muss ich in einer positiven Stimmung sein.</p>
<p>Kurz und sehr plakativ gesagt: Trübsalblaser machen vielleicht tolle Pläne, können sie dann aber nicht gut umsetzen. Und die ewigen Positivdenker sind oft ganz begeistert, legen los, scheitern aber an den ersten Schwierigkeiten.</p>
<p>Klar ist kein Mensch immer Trübsalblaser oder Positivdenker. Die meisten von uns sind mal das eine und mal das andere. Und das ist auch in Ordnung. Weil wir nämlich beides brauchen, wenn wir unsere Ziele erreichen möchten.</p>
<p><a name="weiter"></a>Wir brauchen also das gesamte Spektrum unserer Gefühle: die guten und die schlechten. Und zwar zu dem jeweils passenden Zeitpunkt. Wenn wir aber wirklich unsere Ziele erreichen möchten, sind im Umgang mit unseren Gefühlen drei Fähigkeiten sehr wichtig:</p>
<ol>
<li>Es ist notwendig, negative Gefühle wie Angst, Wut, Unsicherheit usw. aushalten zu können. Die Psychologen nennen das Frustrationstoleranz.</li>
<li>Es ist sinnvoll, negative Gefühle herunterregulieren zu können. Damit ist die Fähigkeit gemeint, sich selbst beruhigen zu können.</li>
<li>Es ist wichtig, dass wir uns selbst in eine positive Stimmung bringen können. Und das nennen die Psychologen Selbstmotivation.</li>
</ol>
<p>Wie sieht das nun konkret aus, wenn wir ein Ziel erreichen? Nehmen wir noch einmal das Sportbeispiel von vorhin.</p>
<p>Lara möchte gerne mehr Sport machen. Und jede Woche drei Mal laufen gehen. Sie stellt es sich toll vor, durch den Wald zu laufen. Und dass ihr ganzer Stress von ihr abfällt. Also zieht Lara sich ihre Sportsachen an und läuft einfach los.</p>
<p>=&gt; Lara bringt sich in eine positive Stimmung. Sie freut sich und motiviert sich so selbst. =&gt; Laras Fähigkeit: Selbstmotivation</p>
<p>Schon nach kurzer Zeit merkt sie ganz enttäuscht, wie wenig fit sie eigentlich ist. Sie hechelt und bekommt Seitenstechen. Lara geht erst einmal langsam weiter und überlegt, was sie tun kann.</p>
<p>=&gt; Lara ist enttäuscht und hält diese negative Stimmung aus. =&gt; Laras Fähigkeit: Frustrationstoleranz</p>
<p>Sie sagt sich: „Na ja, war ja klar, dass es nicht gleich nur Spaß macht. Ich geh jetzt erst einmal langsam weiter, bis es mir besser geht. Und dann laufe ich ganz langsam wieder los.“</p>
<p>=&gt; Lara beeinflusst ihre Gefühle, indem sie ihre negativen Gefühle bewältigt. =&gt; Laras Fähigkeit: Selbstberuhigung</p>
<p>„Wenn ich dann alle zwei Tage ein bisschen laufe und mich langsam steigere, dann werde ich in ein paar Wochen bestimmt viel entspannter durch den Wald laufen. Und dann wird es irgendwann so, wie ich es mir vorstelle.“</p>
<p>=&gt; Lara bringt sich wieder in eine positive Stimmung und motiviert sich, weiterzulaufen. =&gt; Laras Fähigkeit: Selbstmotivation</p>
<p>Das Tolle ist, dass jeder Mensch all diese Fähigkeiten schon kennt und hat. Wie gut wir etwas davon beherrschen, kann ganz unterschiedlich sein. Aber jeder Mensch, der</p>
<ul>
<li>morgens aufsteht</li>
<li>sich die Zähne regelmäßig putzt</li>
<li>seine Wäsche wäscht</li>
<li>die Wohnung oder sein Zimmer sauber hält</li>
</ul>
<p>verfügt schon über Frustrationstoleranz, Selbstberuhigungsfähigkeit und Selbstmotivation. Denn (fast) jeder muss dazu seine Unlust überwinden, dieses negative Gefühl reduzieren, sich also selbst beruhigen und sich dann in eine ausreichend positive Stimmung bringen, damit er wirklich aufsteht, sich die Zähne putzt usw.</p>
<p>Natürlich merken wir diese ganzen Abläufe bewusst gar nicht, wenn wir morgens aufstehen. Aber vielleicht achten Sie morgen mal ganz bewusst darauf, was in Ihnen vorgeht, wenn Sie aufgewacht sind? Und dann merken Sie womöglich, dass Sie alle drei Fähigkeiten benutzen, um in den Tag zu starten <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2><strong>Und was bringt uns dieses Wissen?</strong></h2>
<p>Um gezielter unsere Gefühle zu beeinflussen, ist es ein guter erster Schritt, zu schauen, wodurch und wie unsere Gefühle bisher beeinflusst werden. Wie aber finden wir das heraus?</p>
<p>Oft lernt man schon sehr viel über sich, wenn man beginnt, sich selbst bewusster zu beobachten. Machen Sie sich ganz gezielt auf die Suche nach der eigenen Frustrationstoleranz, Selbstberuhigungsfähigkeit und Fähigkeit zur Selbstmotivierung. Fangen Sie damit an, Ihre Gefühle bewusster wahrzunehmen. Nur dadurch entdecken Sie, wie bei Ihnen persönlich negative und positive Stimmungen entstehen. Und wenn Sie so herausfinden, wie Sie ticken, können Sie diese Mechanismen auch gezielt einsetzen.</p>
<h2><strong>Aber wie geht das nun genau?</strong></h2>
<ul>
<li>Sie überlegen sich eine Erfahrung, bei der Sie Ihr Ziel erreicht oder Ihr Vorhaben erfolgreich umgesetzt haben.</li>
<li>Sie analysieren diese Erfahrung Schritt für Schritt und tragen Ihre Erkenntnisse auf einem Blatt ein. Weil Sie auf diesem Blatt die Analyse Ihrer Situation festhalten, nennen wir dieses Blatt: Analyseblatt.</li>
<li>Durch diese Analyse finden Sie heraus, mit welchen Mitteln Sie in der Vergangenheit Frustrationen ausgehalten, sich selbst beruhigt und motiviert haben.</li>
<li>Die Ergebnisse dieser Analyse tragen Sie wiederum in eine Liste ein. Weil Sie auf diesem Blatt Ihre ganz persönlichen Strategien notieren, nennen wir es Strategieliste.</li>
<li>Und mit dieser Strategieliste haben Sie dann ein ganz praktisches Hilfsmittel, mit dem Sie sich zukünftig gut selbst unterstützen können. Indem Sie z. B. mit Hilfe dieser Liste Ihr Vorgehen beim Erreichen von Zielen leichter planen können.</li>
</ul>
<p>Und jetzt noch einmal im Detail, sodass Sie wissen, wie Sie die Übung ganz konkret ausprobieren können:</p>
<p><strong>1. Schritt: </strong>Nehmen Sie sich zwei Blätter Papier. Das eine wird Ihr Analyseblatt. Und das andere wird Ihre Strategieliste.</p>
<p><strong>2. Schritt: </strong>Entscheiden Sie sich für eine Erfahrung in Ihrer Vergangenheit, bei der Sie ein Ziel verfolgt und es auch erfolgreich umgesetzt haben. Das muss kein riesiges Ziel sein. Es geht hier ja darum, zu erkennen, welche Strategien Sie grundsätzlich anwenden, um Ihre negativen Gefühle auszuhalten, sich selbst zu beruhigen und positive Gefühle herstellen zu können. Und solche grundsätzlichen Verhaltensmuster kann man auch an recht unscheinbaren Handlungsabläufen erkennen. Deswegen ist ein kleines Ziel für diese Übung ebenso gut geeignet wie ein großes Ziel.</p>
<p>Beispielsituationen können sein:</p>
<ul>
<li>eine Prüfung bestanden</li>
<li>den Keller aufgeräumt</li>
<li>eine Sprache gelernt</li>
<li>eine Feier organisiert</li>
<li>ein berufliches Ziel erreicht</li>
</ul>
<p>Versuchen Sie sich an diese Situation so genau wie möglich zu erinnern.</p>
<p><strong>3. Schritt: </strong>Und nun gehen Sie diese Erinnerung in Ihrer Vorstellung Schritt für Schritt durch. Dazu stellen Sie sich einige Fragen. Schreiben Sie Ihre Antworten auf die Fragen dann auf das Analyseblatt, dann können Sie Ihre Erkenntnisse nachher leichter in Ihre Strategieliste übertragen.</p>
<p>Beantworten Sie nun folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Wie bin ich auf mein Ziel, mein Vorhaben gekommen?<br />
(z. B. die Prüfung zu machen, den Keller aufzuräumen). Diese Frage dient der Einstimmung auf die Situation.</li>
<li>Wie bin ich in eine positive Stimmung gekommen, was hat mich motiviert?<br />
(z. B., indem ich mir vorgestellt habe, wie toll es sein wird, wenn ich mein Ziel erreicht habe; mich an andere Ziele, die ich schon erreicht habe, erinnert habe; mir meine Lieblingsmusik angehört habe).</li>
<li>Habe ich zu irgendeinem Zeitpunkt auf meinem Weg zum Ziel negative Gefühle gehabt und wenn ja welche?<br />
(z. B. Angst, Wut, Enttäuschung)</li>
<li>Wie habe ich es hinbekommen, diese negativen Gefühle auszuhalten?<br />
(z. B., indem ich mir selbst ermutigend zugesprochen habe und zu mir gesagt habe: „Diese Gefühle gehen vorbei“, „Ach, das kenn ich ja schon“; indem ich mich bewegt habe, z. B. spazieren gegangen bin; indem ich eine Freundin angerufen habe)</li>
<li>Wie habe ich meine negativen Gefühle bewältigt?<br />
(z. B., indem ich beruhigend mit mir gesprochen habe: „Die Gefühle gehen vorbei, du weißt doch, woher sie kommen, es ist in Ordnung, dass du dich so fühlst“; indem ich meine Gefühle herauslasse und einfach weine oder wütend schimpfe)</li>
<li>Wie habe ich danach wieder positive Gefühle hergestellt?<br />
(z. B., indem ich mir vorgestellt habe, wie toll es sein wird, wenn ich mein Ziel erreicht habe; mir meine Lieblingsmusik angehört habe)</li>
</ul>
<p><strong>Schritt 4: </strong>Schreiben Sie auf Ihre Strategieliste zunächst die drei Begriffe Frustrationstoleranz, Selbstberuhigung und Selbstmotivation nebeneinander auf, sodass Sie darunter noch ausreichend Platz für Notizen haben. Tragen Sie unter diesen Begriffen nun alles ein, was Ihnen in der Analyse aufgefallen ist.</p>
<p>Unter den Punkt Frustrationstoleranz schreiben Sie alles, was Ihnen geholfen hat, Ihre negativen Gefühle wie Unlust, Trägheit, Angst usw. auszuhalten.</p>
<p>Unter den Punkt Selbstberuhigungsfähigkeit schreiben Sie alles, was Ihnen geholfen hat, Ihre negativen Gefühle zu reduzieren.</p>
<p>Unter den Punkt Selbstmotivierung schreiben Sie alles, was Ihnen geholfen hat, positive Gefühle wie z. B. Zuversicht, Freude, Begeisterung herzustellen. Oder in eine positive Stimmung hineinzukommen.</p>
<p><strong>5. Schritt: </strong>Nun haben Sie eine Liste, auf der eine ganze Reihe von Strategien stehen, mit denen Sie leichter negative Gefühle aushalten, sich selbst beruhigen und motivieren können. Diese Liste können Sie dazu benutzen, Ihre Vorhaben besser zu planen. Indem Sie sich z. B. im Vorfeld bereits überlegen, wie Sie zu welchem Zeitpunkt denken, handeln und fühlen wollen, um Ihr Ziel besser zu erreichen.</p>
<p>Oder Sie können die Liste auch gebrauchen, um sich bei einem Vorhaben, das nicht so wie erwartet vorangeht, selbst zu unterstützen. Indem Sie sich dann z. B. die Liste nehmen und überlegen, welche Strategien Sie gut einsetzen können. Damit Sie mit Ihrem Vorhaben doch noch weiter vorankommen.</p>
<h2><strong>Ein Beispiel</strong></h2>
<p>Lara erinnert sich an ihre Lauferfahrung. Sie erinnert sich an die Situation, als sie angefangen hat zu laufen. Nach und nach geht Lara die Situation in ihrer Vorstellung systematisch durch. Dabei stellt sie sich viele Fragen zu ihrer Erinnerung. Indem sie auf diese Weise in ihrer persönlichen Erfahrung nach ihrer eigenen Frustrationstoleranz, Selbstberuhigungsfähigkeit und Selbstmotivation sucht, erkennt sie ihre ganz persönlichen Strategien, mit ihren Gefühlen umzugehen. Lara schreibt sich auf, was ihr einfällt und auffällt. Ihr Zettel sieht dann so aus:</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" colspan="3" valign="top"><strong>Strategieliste</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" valign="top"><strong>Frustrationstoleranz</strong></td>
<td valign="top"><strong>Selbstberuhigungsfähigkeit</strong></td>
<td valign="top"><strong>Selbstmotivation</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Mir bei Frust gesagt: „Das gehört dazu.“</td>
<td valign="top">Als ich wütend war, weil ich es eine Woche nicht geschafft habe zu laufen, mir immer wieder gesagt: „Es gehört dazu. Nur wenn du nicht weitermachst, bist du gescheitert. Eine Pause ist noch kein Scheitern.“</td>
<td valign="top">Mir vorgestellt, wie toll es sich anfühlt, durch den Wald zu laufen, wie toll ich aussehen werde, wie entspannt ich danach sein werde</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Mit meiner Freundin vereinbart, dass ich sie anrufe, wenn ich das Gefühl hab, dass ich mein Ziel sowieso nicht erreiche</td>
<td valign="top">Mir gesagt: „O. k. Du bist jetzt wütend und enttäuscht. Aber das geht vorbei.“</td>
<td valign="top">Ein Foto von mir aufgestellt, auf dem ich eine ganz tolle Ausstrahlung habe und fit und sportlich wirke</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Geweint, weil ich so enttäuscht von mir war</td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">Eine Laufpartnerin gesucht</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">Mir neue Sportschuhe gekauft</p>
<p><span style="color: #444444; line-height: 19px; border-collapse: separate;"> </span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Indem Lara ihre Lauferfahrung systematisch untersucht hat, ist eine sehr nützliche Liste entstanden. Lara hat jetzt schwarz auf weiß, wie sie sich bisher dazu gebracht hat, ihr Ziel zu verfolgen. Indem sie mit dieser Übung weitere Erfahrungen analysiert, erweitert sie diese Liste immer mehr.</p>
<p>Die Auflistung Ihrer Strategien kann Ihnen dabei helfen:</p>
<ul>
<li>Schwierigkeiten auf dem Weg zu Ihrem Ziel zu überwinden, indem Sie sie als Coaching-Instrument benutzen. Sie können sich, wenn Sie bei der Umsetzung Ihres Vorhabens stecken bleiben, z. B. Anregungen holen, wie Sie wieder weitermachen und an Ihrem Ziel dranbleiben können.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sie können diese Liste benutzen, um Ihre Vorhaben im Vorhinein besser zu planen. Indem Sie sich z. B. vorher bereits Strategien überlegen, mit denen Sie zum jeweils passenden Zeitpunkt Ihre Frustrationstoleranz, Selbstberuhigungsfähigkeit und Selbstmotivation aktivieren können.</li>
</ul>
<p>Vielleicht haben Sie ja Lust bekommen, diese kleine Übung zu machen. Und sich Ihre ganz eigene Strategieliste zusammenzustellen.</p>
<p>Mit dieser Strategieliste können Sie zukünftig dann Ihren Weg zum Ziel leichter planen. Weil Sie dann nämlich im Vorhinein schon überlegen können, bei welchen Gelegenheiten Sie die jeweiligen Strategien anwenden können:</p>
<ul>
<li>Für die Planungsphase, wenn Sie sich auf die Schwierigkeiten im Handlungsprozess konzentrieren müssen, können Sie sich auf Ihre persönlichen Strategien für Ihre Frustrationstoleranz und Selbstberuhigung vorbereiten. Zum Beispiel, indem Sie Sätze für beruhigende Aussagen sich selbst gegenüber vorbereiten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Auf die Phase, in der es darauf ankommt, mit dem intuitiven Handeln loszulegen, können Sie sich mit Ihren persönlichen Strategien für Ihre Selbstmotivation vorbereiten. Zum Beispiel: Indem Sie sich überlegen, welche Vorstellung vom erreichten Ziel zuverlässig positive Gefühle bei Ihnen auslöst.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie zukünftig mit so einer guten Vorbereitung an Ihre Vorhaben und Ziele herangehen,</p>
<ul>
<li>können Sie Ihre Ziel leichter erreichen, weil Sie dann bereits auf mögliche Schwierigkeiten besser vorbereitet sind und mit diesen konstruktiver umgehen können,</li>
</ul>
<ul>
<li>können Sie Ihre Ziele stressfreier verfolgen, weil Sie auf die abwechselnden negativen und positiven Gefühle besser vorbereitet sind und mit ihnen gelassener umgehen können,</li>
</ul>
<ul>
<li>können Sie sich bei auftretenden Schwierigkeiten gut selbst coachen, weil Sie mit Ihrer Strategieliste ein sehr wertvolles Coaching-Werkzeug haben.</li>
</ul>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gelöst, entlastet, befreit (Fred P. Gallo, Harry Vincenzi)</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/16505-gelost-entlastet-befreit-fred-p-gallo-harry-vincenzi/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gelost-entlastet-befreit-fred-p-gallo-harry-vincenzi</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzuleben.de/?p=16505</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein Buch für alle, die die Klopfakupressur als alternative Heilmethode praktisch an sich ausprobieren möchten.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="120" height="120" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/Gelöst-entlastet-befreit.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="Gelöst-entlastet-befreit" title="Gelöst-entlastet-befreit" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„Gelöst, entlastet, befreit.  Klopfakupressur bei emotionalem Stress“</strong> von Fred P. Gallo und Harry Vincenzi – Stuttgart: VAK Verlag, 6. Auflage 2010 – 261 S. – ISBN: 978-3-867310-85-7 – 22,95 €</p>
<p>Sie wollen ein Problem lösen ohne dabei jeden einzelnen Aspekt bis ins letzte Detail analysieren und diskutieren zu müssen? Oder noch besser: ein Problem lösen, ohne verstehen zu müssen, warum man es überhaupt hat? Genau dies versprechen uns die Psychologen und Therapeuten Fred Gallo und Harry Vincenzi in diesem Buch. Sie sind Vertreter der „Energetischen Psychologie“, die davon ausgeht, dass die meisten psychischen Probleme auf einem Energieungleichgewicht basieren. Und dass diese Probleme dementsprechend auch durch einen Energieausgleich gelöst werden können.</p>
<p>Die Methode, die dafür in diesem Buch vorgestellt wird, ist die Klopfakupressur. Sie ist eine von der Akupunktur abgeleitete Technik, bei der der Energiefluss durch das Klopfen bestimmter Punkte am Körper (Meridiane) angeregt wird. Dies soll dabei helfen, bestimmte Gefühle und Einstellungen zu überwinden sowie Verhaltensmuster zu ändern. Durch das Auflösen von emotionalem Stress soll es so gelingen, selbst hartnäckige Probleme schnell zu lösen. Nebenbei soll das Klopfen auch Vitalität und Wohlbefinden steigern.</p>
<p><a name="weiter"></a>„Gelöst, entlastet, befreit“ ist für die gezielte Selbsthilfe konzipiert. Es bietet im ersten Teil eine sehr grundlegende Einführung in das Thema Klopfakupressur. Im zweiten Teil werden für jedes Problem spezielle Selbsthilfeanleitungen und Klopf-Reihenfolgen angegeben, welche in langjähriger Praxiserfahrung ermittelt wurden. Ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis verdeutlicht die Bandbreite der bearbeiteten Themen:</p>
<ul>
<li>Ängste und Phobien</li>
<li>belastende Emotionen</li>
<li>Depressionen</li>
<li>Traumata und schmerzliche Erinnerungen</li>
<li>Sportliche Leistungsblockaden</li>
<li>Übergewicht</li>
<li>Alkohol, Nikotin, Glücksspiel, Drogen und Medikamente</li>
<li>Allergien und das Immunsystem etc.</li>
</ul>
<p>Dank des strukturierten Aufbaus lassen sich die Klopfserien je nach Problem schnell und gezielt heraussuchen. So bietet die Struktur des Buches dem Leser aufgrund ihrer Klarheit eine sehr gute Orientierung.</p>
<p>In seiner Aufmachung ist das Buch allerdings sehr schlicht gehalten. Es kommt etwas trocken im Stile eines Sachbuchs daher und könnte visuell etwas anregender sein. Auch die Grafiken beschränken sich auf das Wesentliche. Das Finden der Klopfpunkte erfordert daher an manchen Stellen neben genauem Lesen auch ein wenig Übung.</p>
<p>Grundsätzlich ist „Gelöst, entlastet, befreit“ insbesondere für Menschen geeignet, die alternativen Heilmethoden gegenüber sehr offen sind. Der Ansatz der „Energetischen Psychologie“ ist dabei absolut lösungsorientiert und verspricht schnelle und unkomplizierte Heilung. Alle Probleme durch Energiearbeit lösen zu wollen halte ich allerdings für unrealistisch, denn ganz so eindimensional funktioniert Problemlösung meiner Erfahrung nach nicht.</p>
<p>Wer die Klopfakupressur aber gerne mal praktisch an sich ausprobieren möchte, dem ist dieses sehr anwendungsorientierte Buch nur zu empfehlen.</p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" />-<img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /> <strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern-grau.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></p>
<p><strong></strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3867310858/zeitzuleben" target="_blank">„Gelöst, entlastet, befreit” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3867310858/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwei Wölfe&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tania Konnerth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://localhost/inpsyde/zeitzuleben/zwei-wolfe/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Was ein alter Indianer seinem Enkel erzählt...</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="100" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/zwei-wölfe.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="zwei wölfe" title="zwei wölfe" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.</p>
<p>Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: &#8220;Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.&#8221;</p>
<p>&#8220;Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?&#8221; fragte der Junge.</p>
<p>&#8220;Der Wolf, den ich füttere.&#8221; antwortete der Alte.</p>
<p>Quelle unbekannt,<br />
aus dem Englischen übersetzt</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lass los, was dir nicht gut tut!</title>
		<link>http://www.zeitzuleben.de/16207-loslassen-von-gefuehlen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=loslassen-von-gefuehlen</link>
		<comments>http://www.zeitzuleben.de/16207-loslassen-von-gefuehlen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Hack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzuleben.de/?p=16207</guid>
		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/loslassen.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="loslassen" title="loslassen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Gefühle spielen eine immens große Rolle im menschlichen Leben – sie bestimmen letztlich, wo es langgeht. Das Bild vom treibenden Eisberg im Ozean verdeutlicht das: Die Spitze des Eisberges, unser Verstand, kann zwar beschließen, jetzt zu dieser schönen Insel da drüben zu schwimmen – doch der größere Teil des Eisbergs (Gefühlsbereich) befindet sich unter Wasser [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/loslassen.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="loslassen" title="loslassen" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Gefühle spielen eine immens große Rolle im menschlichen Leben – sie bestimmen letztlich, wo es langgeht. Das Bild vom treibenden Eisberg im Ozean verdeutlicht das: Die Spitze des Eisberges, unser Verstand, kann zwar beschließen, jetzt zu dieser schönen Insel da drüben zu schwimmen – doch der größere Teil des Eisbergs (Gefühlsbereich) befindet sich unter Wasser und wird von den momentanen Strömungen bestimmt – und die führen möglicherweise in eine ganz andere Richtung.</p>
<p>Wenn ich z. B. mehr Wohlstand ansteuere, aber unbewusst zum „schmutzigen“ Geld noch zwiespältige Gefühle habe, dann wird diese Strömung mich eben nicht im Hafen der Insel des Wohlstandes vor Anker gehen lassen.</p>
<p>Und hier wird vielleicht schon klar, dass solche zwiespältigen Gefühle, wie die zu „schmutzigem“ Geld, gar keine wirklichen Gefühle sind, sondern „gemustert“: Sie sind nicht realitätsangemessen und daher (in meinem Sprachgebrauch) „Emotionen“.</p>
<h2>Gefühle und Muster bestimmen, wo es hingeht</h2>
<p>Was ich also im Beispiel oben mit „Strömungen“ meine, sind alte Muster, Glaubenssätze und Programme, die wir seit unserer frühesten Kindheit mit uns herumschleppen. Sie sind oft unbewusst – entziehen sich also auch dem Verstand und der Vernunft – und zeigen sich nur an den sich wiederholenden unguten Situationen oder bei bestimmten reflexartig ablaufenden Reaktionen, die mir selbst oder meinem Gegenüber Schaden oder Leid zufügen.</p>
<p>Wenn ich dann in so einer Situation daran festhalte, das haben zu wollen, was gerade nicht geht (z. B. wegen der störenden Muster und Glaubenssätze), komme ich noch mehr in Schwierigkeiten. Vielleicht strenge ich mich noch weiter vergeblich an, um mich dann doch wieder als Versager zu fühlen – oder als armes Opfer des Schicksals, was mich dann noch weiter vom Ziel abtreiben lässt. Sinnvoller wäre es, erst mal die Strömungen (sprich Muster) zu untersuchen, die mich von meinem Ziel fernhalten.</p>
<ul>
<li>Vielleicht fällt Ihnen jetzt schon etwas ein, was in Ihrem Leben immer ähnlich schiefläuft? Geraten Sie z. B. immer wieder an schwierige Chefs oder an Partner, von denen Sie sich ständig kritisiert, nicht wertgeschätzt oder vernachlässigt fühlen? Oder schütten Sie im Straßenverkehr unangemessen viel Adrenalin aus? Oder geraten Sie jeden Morgen unter Druck, weil Ihr Kind schon wieder nicht in die Puschen kommt?</li>
</ul>
<p>Wenn Ihnen ähnliche Situationen aus Ihrem Leben eingefallen sind, dann sind Sie einigen Ihrer Muster schon auf der Spur. Sicher können Sie auch wahrnehmen, dass Sie in solchen Momenten reflexartig reagieren und Ihnen gar kein anderes Verhalten oder Fühlen zur Verfügung steht. Ein bestimmter Auslöser – und Sie gehen an die Decke oder ziehen sich gekränkt zurück … Da kann man manchmal schon neben sich stehen und den Ablauf beobachten – aber willentlich stoppen lassen sich solche Emotionen nicht. Meistens schaukelt sich die Situation noch auf, weil dann auch das Gegenüber „gemustert“ reagiert. Beide beharren auf ihrem „Rechthaben“ und fühlen sich unverstanden.</p>
<p><a name="weiter"></a>Wenn der Sturm vorüber ist, fragt man sich, wie es wegen solch einer Kleinigkeit schon wieder zum Streit kommen konnte. Auf Dauer kosten solche durch alte Reaktionsmuster verursachten Zusammenstöße und Missverständnisse viel Energie und mindern Offenheit und Liebe.</p>
<h2><strong>Wie Muster entstehen und was sie bewirken</strong></h2>
<p>Emotionale Muster entstehen sehr früh in der Kindheit, manchmal schon im Mutterbauch. Wenn die Mutter aufgrund ihrer Lebenssituation erschrocken und womöglich panisch reagiert, sobald sie die Schwangerschaft bemerkt, dann überträgt sich das auf den Embryo, der in Gefühlseinheit mit ihr ist. Das Kind erlebt also beim allerersten „Gesehenwerden“ eine Ablehnung, ein Nicht-willkommen-Sein. Falls die Mutter auch an Abtreibung denkt, dann ist das Leben des Kindes bedroht. Es fühlt sich unwert, am falschen Platz, ungeliebt und als Last. Es sollte gar nicht existieren. Es macht sich ganz klein und verhält sich still, um nur nicht aufzufallen.</p>
<ul>
<li>Können Sie sich vorstellen, wie sich dieses erste Trauma im späteren Leben auswirken wird?</li>
<li>Ich sehe einen Menschen, der immer auf der Hut sein muss, der sich unsichtbar macht und versucht, niemanden zu stören. Jemand, der seinen eigenen Raum nicht in Besitz nehmen kann, weil er keine Existenzberechtigung fühlt. Und wahrscheinlich wird er/sie sich sehr anstrengen, um sich mit Leistung unentbehrlich zu machen – denn einfach willkommen zu sein und geliebt zu werden, nur weil man da ist, ist ja unvorstellbar.</li>
</ul>
<p>Und richtig schlimm wird es, weil dieser Erwachsene immer wieder Situationen anzieht, in denen er sich nicht geliebt, fehl am Platz, abgelehnt und völlig unwichtig fühlen muss. Falls kein Wunder geschieht, gibt es erst dann eine Chance auf den sicheren Hafen einer gegenseitigen liebevollen Beziehung (oder eines erfüllenden Jobs), wenn diese uralten Emotionen geheilt und in die Lebensqualitäten zurückverwandelt worden sind, die in der Kindheit durch unglückliche Umstände verloren gingen.</p>
<p>Es scheint keinen Menschen zu geben, der völlig „ungemustert“ ist, aber es gibt sehr viele Variationen und Schweregrade. Ich wünsche Ihnen jedenfalls ein etwas leichteres Paket!</p>
<p>Aber selbst wenn Sie nur einen kleinen Muster-Rucksack tragen, möchten Sie doch sicher wissen, welche Möglichkeiten es gibt, die heutige Realität ohne die verzerrende Brille längst vergangener schmerzlicher Erfahrungen zu betrachten. Denn tatsächlich zeigen uns unsere Augen, was wir glauben, und nicht, was wir sehen! Ganz gleich, ob das nun rosig oder rabenschwarz erscheint: „Ob Sie glauben, dass Sie etwas können, oder nicht – Sie werden in jedem Fall Recht behalten!“ (Henry Ford).</p>
<h2><strong>Was können Sie tun?</strong></h2>
<p>Die neuere Gehirnforschung (z. B. Prof. Dr. G. Hüther) hat gezeigt, dass unser Gehirn ein Leben lang veränderbar ist. Und zwar, sobald wir Probleme erfolgreich lösen, an denen unsere Gefühle beteiligt sind. Wenn z. B. ein Kind irgendetwas einigermaßen Schwieriges, aber Lösbares bastelt und selbst herausfinden darf, wie das geht, dann gibt das ein ungeheures Erfolgserlebnis – so stark, dass es nicht mehr auf Lob von außen angewiesen ist. Es weiß selber, dass es das richtig gut hinbekommen hat. Und dann entsteht Lust auf „mehr“, was es selber erforschen und lernen kann. (Hier ein großes Lob an die Waldorfschulen!) So kann das Gehirn weiter wachsen und sich erneuern!</p>
<p>Man weiß, dass sich neue Synapsen auch dann bilden, wenn die Problemlösung in der Vorstellung – also beim Imaginieren – geschieht, weil das Gehirn zwischen realem und vorgestelltem Handeln nicht unterscheiden kann. Wesentlich dabei ist, dass das Ganze nicht nur im Denken, sondern in Verbindung mit (möglichst intensiven) Gefühlen geschieht. So kann man z. B. eine real erlebte traumatische Situation dauerhaft auflösen, wenn es gelingt, diese Erfahrung mit neuen, positiven Gefühlen zu verbinden. Jede Art von Imaginationstherapie könnte sich dafür eignen. Wenn die Veränderung von eingefleischten „Gewohnheiten“ vielleicht Monate des Daran-Arbeitens braucht, dann könnte eine entsprechende Imaginations-Übung zu einer sofortigen Erneuerung und Befreiung führen! Man fühlt sich danach wieder in seiner Mitte und der jeweiligen Situation selbstverständlich gewachsen. Wenn auftauchende Probleme nicht mehr lähmen, sondern Lust machen, sie zu lösen, dann wird das Leben wieder frisch, flexibel und spannend. Denn ohne die alten Programmierungen ist nicht mehr vorhersagbar, wie ich mich in bestimmten Situationen verhalten werde – außer, dass es immer die bestmögliche Antwort auf diesen konkreten Moment sein wird.</p>
<ul>
<li>Was können Sie also tun, wenn Sie bemerken, wie in einer bestimmten Situation ein unangemessenes emotionales Reaktionsmuster ausgelöst wird?</li>
<li>(Erkenntlich u. a. daran, dass Sie etwas ganz persönlich nehmen, also sich verletzt oder kritisiert fühlen, Sie sich sofort rechtfertigen müssen – und jedenfalls nur noch eine einzige, reflexartig ablaufende Reaktion zur Verfügung steht, egal ob in Richtung Flucht oder Angriff! Beispiel: Sie befinden sich in einer Teamsitzung und Ihr Chef sagt etwas zu Ihnen, was Sie als Kritik und Bloßstellung erleben. In diesem Moment bemerken Sie, dass „Sich-bloßgestellt-Fühlen“ ein Muster ist …)</li>
</ul>
<h2><strong>Erste-Hilfe-Anleitung – so können Sie eine „gemusterte“ Reaktion mit Hilfe Ihrer Imagination schnell entmachten:</strong></h2>
<ul>
<li>Spüren Sie genau hin, was für ein Gefühl da reflexartig bei Ihnen ausgelöst wird, und finden Sie einen Namen dafür. Wählen Sie den Ausdruck, der bei Ihnen die intensivste Gefühlsresonanz hervorruft, und spüren Sie dabei, wo im Körper Sie diese Reaktion fühlen können.</li>
<li>Treffen Sie die Wahl, sich JETZT von diesem Muster zu befreien! („Ich will definitiv nicht, dass dieses Muster jetzt mich und meine Reaktion bestimmt.“)</li>
<li>Ziehen Sie nun dieses Muster mit einer kleinen Handbewegung genau dort aus Ihrem Körper heraus, wo Sie es lokalisiert haben, und:</li>
<li>Vernichten Sie es! Entsorgen Sie es sofort: Zum Beispiel könnten Sie es in die Toilette werfen und runterspülen, ein Fenster öffnen und das Muster rauswerfen oder das Ganze in Papier einknüllen und in den Abfall werfen. Sie könnten auch ein schwarzes Loch im Boden erfinden, was sich nach dem Hineinkippen des Musters schnell wieder schließt … Ihrer Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Fühlen Sie dabei Ihre Entschlossenheit und genießen Sie diesen Akt der Befreiung, bis kein Fitzelchen mehr übrig ist.</li>
<li>Danach atmen Sie einmal ruhig und tief durch, fühlen dabei, wie Sie diese Körperstelle nun wahrnehmen – und stellen sich wieder der Situation. Lassen Sie sich überraschen, wie Sie das Ganze jetzt wahrnehmen und welche neuen Handlungsmöglichkeiten Ihnen nun zur Verfügung stehen.</li>
</ul>
<p>Mit etwas Übung werden Sie die Prozedur sehr schnell und unauffällig durchführen können. Im Zweifelsfall kann man sich kurz entschuldigen, um zur Toilette zu gehen …</p>
<p>Natürlich wird das Muster dadurch nicht dauerhaft gelöscht. Dafür gibt es ausführlichere Imaginationsübungen, die auch die Entstehungsgeschichte in der Kindheit und die Transformation des alten Musters in eine neue Lebensqualität beinhalten.</p>
<p>Aber vielleicht kann Ihnen diese kurze und einfache Übung helfen, sich in einer akuten Situation von einem Reaktionsmuster zu befreien, welches Ihnen sonst Schaden zugefügt oder Kummer bereitet hätte.</p>
<p>Zuletzt möchte ich Ihnen für Ihren Weg Erich Kästners Worte ans Herz legen:</p>
<blockquote><p>„Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“</p></blockquote>
<p>und: Es ist nie zu früh für eine neue und lebendige Gegenwart und Zukunft!</p>
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		<title>Was sind denn bitte Meta-Ziele?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Senftleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="220" height="220" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/11/meta-ziele.png" class="attachment-single wp-post-image" alt="meta-ziele" title="meta-ziele" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p>Wissen Sie, was ein Meta-Ziel ist? Nein? Macht nichts, wusste ich auch nicht. Dabei ist das eine höchst spannende Sache und eine kleine Änderung an Ihren Meta-Zielen kann in Ihrem Leben eine Menge bewirken. Also … ein Meta-Ziel ist ein oft unbewusstes Ziel, das in nahezu jeder Situation unsere Denk- und Verhaltensweisen steuert. Solche Ziele [...]</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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<p>Also … ein Meta-Ziel ist ein oft unbewusstes Ziel, das in nahezu jeder Situation unsere Denk- und Verhaltensweisen steuert.</p>
<p>Solche Ziele nennt man im Englischen auch „Hidden Agenda“ (dt. „versteckte Tagesordnung“).</p>
<p>Beispiele für solche Meta-Ziele oder unsere „Hidden Agenda“ sind:</p>
<ul>
<li>Mein Ziel ist es, die Menschen um mich herum zu beeindrucken, damit sie gut über mich denken.</li>
<li>Mein Ziel ist es, auf jeden Fall meine Interessen durchzusetzen.</li>
<li>Mein Ziel ist es, andere Menschen dazu zu bringen, meiner Meinung zu sein.</li>
<li>Mein Ziel ist es, auf jeden Fall Streit zu vermeiden.</li>
<li>Mein Ziel ist es, auf jeden Fall Karriere zu machen.</li>
<li>Mein Ziel ist es, mich gut zu fühlen und Spaß zu haben.</li>
<li>Mein Ziel ist es, anderen zu helfen, damit ich mich wertvoll, wichtig und gebraucht fühlen kann.</li>
<li>Mein Ziel ist es, nicht so viel nachzudenken, damit ich nicht auf unangenehme Dinge in meinem Leben stoße.</li>
<li>Mein Ziel ist es, alles perfekt zu machen.</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Schauen Sie doch mal kurz in Ihren ganz normalen Alltag. Was ist z. B. im Umgang mit anderen Menschen Ihr wichtigstes Ziel, das Sie mit nahezu jeder Ihrer Handlungen erreichen wollen?</p>
<p>Vermeiden Sie so gut, wie es geht, jeden Konflikt? Dann ist Ihre „Hidden Agenda“ vielleicht, die Harmonie aufrechtzuerhalten. Oder würden Sie niemals über Ihre Probleme reden? Dann ist Ihr Meta-Ziel vielleicht, anderen gegenüber keine Schwäche zuzugeben, um sich nicht verletzlich zu machen.</p>
<p>Was sind also Ihre Meta-Ziele? Was ist die treibende Motivation hinter Ihren Handlungen?</p>
<p>Ich habe aber noch eine Frage, die vielleicht noch spannender, ja für viele Menschen sogar ein bisschen erschreckend ist: Erreichen Sie durch Ihr Meta-Ziel eigentlich das, was Sie erreichen wollen?</p>
<p>Ein Beispiel dazu: Lisa hat als Meta-Ziel, eine perfekte Mutter für ihre Kinder zu sein und alles 100%ig richtig zu machen. Was könnte das Ziel dahinter sein?</p>
<p>Bei Lisa ist es Folgendes: Sie sehnt sich sehr nach Anerkennung, insbesondere von ihrer Familie, aber von anderen Menschen generell.</p>
<p>Nachdem sie ihr Meta-Ziel und die dahinter stehende Motivation erkannt hat, könnte sie schauen, ob sie mit ihrem Ziel (die super-über-perfekte Mutter zu sein) auch das erreicht, was sie erreichen will. Das heißt, bekommt sie die Anerkennung ihrer Familie und anderer Menschen in dem Maß, in dem sie sie sich wünscht?</p>
<p>Oder ganz allgemein gefragt: Erreiche ich mit dem, was ich tue, das, was ich erreichen will?</p>
<p>Wie ist das also bei Ihnen?</p>
<ul>
<li>Was sind Ihre Meta-Ziele?</li>
<li>Was wollen Sie damit erreichen? Was ist die Absicht dahinter?</li>
<li>Erreichen Sie mit dem Meta-Ziel, was Sie erreichen wollen?</li>
<li><strong> </strong>Hilft Ihnen dieses Ziel dabei, sich glücklicher, zufriedener und erfüllter zu fühlen?</li>
</ul>
<p>Das sind Fragen, mit denen Sie einiges in Ihrem Leben verändern können.</p>
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		<title>Die Kunst der Selbstmotivierung (Julius Kuhl, Jens-Uwe Martens)</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 05:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Alps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation + Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[selbstmotivation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Die Kunst der Selbstmotivierung“ ist ein Buch für Menschen, die sich selbst besser verstehen möchten und Lust haben, sich tiefergehend mit ihrer eigenen Motivation zu beschäftigen.</p>
<p><p>&copy; <a href="http://www.zeitzuleben.de">Zeit zu leben</a> <span style="display: none">  </span></p><p><a href="http://www.zeitzuleben.de/download-center-fur-newsletter-abonnenten/">Download-Center</a> – Formulare, Poster und Checklisten</p></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<img width="100" height="150" src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/uploads/2011/10/selbstmotivierung.jpg" class="attachment-single wp-post-image" alt="selbstmotivierung" title="selbstmotivierung" style="float: right; padding: 6px; margin: 0 6px 6px 0;" /><p><strong>„Die Kunst der Selbstmotivierung. Neue Erkenntnisse der Motivationsforschung praktisch nutzen“</strong> von Jens-Uwe Martens und Julius Kuhl – Stuttgart: Kohlhammer, 4. Auflage 2011 – 190 S. – ISBN: 978-3-17-021686-0 – 24,90 €</p>
<p>„Die Kunst der Selbstmotivierung“ kommt optisch erst einmal als typisch wissenschaftliches Fachbuch daher. Und das stimmt auch: Im Buch findet man umfassende wissenschaftliche Hintergrundinformationen zum Thema Selbstmotivation. Zugleich ist es aber auch ein praktischer Ratgeber mit vielen Anregungen und Tipps, wie man sich selbst besser motivieren und seine Ziele leichter erreichen kann.</p>
<p>Die Autoren Julius Kuhl, Professor für Psychologie, und Jens-Uwe Martens, Coach und Berater, erklären die wissenschaftlichen Hintergründe zur Selbstmotivierung aus der Sicht der so genannte PSI-Theorie. Dabei verwenden sie sehr lebensnahe Beispiele, so dass man das Wissenschaftlich-Theoretische ganz konkret in seinem persönlichen Alltag wieder finden kann.</p>
<p><a name="weiter"></a>Nach der PSI-Theorie gibt es vier verschiedene Denkweisen, die für die Selbstmotivierung und das Erreichen von Zielen wichtig sind:</p>
<ul>
<li>Manchmal ist es wichtig, kompliziertere Abläufe zu planen.</li>
<li>Manchmal ist es sinnvoll, wenn wir einfach intuitiv handeln, ohne viel nachzudenken.</li>
<li>Manchmal brauchen wir einen guten Überblick. Und:</li>
<li>Manchmal ist es wichtig, dass wir uns auf Details konzentrieren.</li>
</ul>
<p>All diese vier Arten zu denken und zu handeln braucht man, wenn man ein etwas komplizierteres Vorhaben in die Tat umsetzen möchte. Die spannende Frage ist aber: Wie funktioniert das? Wie schafft man es, zum jeweils richtigen Zeitpunkt die genau dann wichtige und notwendige Denk- und Handlungsweise zu benutzen? Diese Fragen beantworten die Autoren in diesem Buch auf sehr verständliche Art. Und bieten damit reichlich Anregungen, wie man den Wechsel zwischen den unterschiedlichen Denk- und Handlungsweisen leichter hinbekommt. Eben so, dass man sich selbst besser motivieren kann. Und auch seine Ziele leichter erreicht.</p>
<p>Dazu hier ein paar Punkte aus dem Inhaltsverzeichnis</p>
<ul>
<li>Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen</li>
<li>Persönliche Ziele als Motivation</li>
<li>Die Bedeutung von Bildern für die Selbstmotivation</li>
<li>Wir brauchen „erlebte“ Erfolgserlebnisse</li>
<li>Wir müssen auch Misserfolgserlebnisse ganzheitlich verarbeiten</li>
<li>Wir müssen lernen, uns Erfolgserlebnisse selbst zu geben</li>
<li>Wir müssen lernen, durchzuhalten</li>
<li>Wir brauchen Kraft und Energie</li>
<li>Wir brauchen Vorbilder</li>
<li>Wir brauchen eine Umgebung, die uns fördert</li>
<li>Wir brauchen einen persönlichen Entschluss</li>
<li>Entwicklung persönlicher Intelligenz: Sieben Methoden zur Selbstaktivierung</li>
<li>Wir brauchen ein Programm, das zu uns passt</li>
</ul>
<p>Ich hatte beim Lesen der „Kunst der Selbstmotivierung“ einige Aha-Erlebnisse, die mich wirklich weitergebracht haben. Die Kombination aus wissenschaftlichem Fachbuch und praktischem Ratgeber finde ich sehr gelungen. Etwas schade finde ich, dass es kein richtiges Übungsprogramm gibt, mit dem man die Erkenntnisse Schritt für Schritt in seinen eigenen Alltag übertragen kann. Aber das Buch bietet ausreichend Anregungen, so dass man sich selbst ein Übungsprogramm zusammenstellen kann. Außerdem gibt es im Online-Shop des Kohlhammer-Verlags die Möglichkeit, über einen Zugangscode aus dem Buch wirklich hilfreiche Arbeitsblätter und Übungen herunterzuladen.</p>
<p>„Die Kunst der Selbstmotivierung“ ist ein Buch für Menschen, die sich selbst besser verstehen möchten und Lust haben, sich tiefergehend mit ihrer eigenen Motivation zu beschäftigen. Aufgrund der so gewonnenen Erkenntnisse, der Anregungen im Buch und der kostenlosen Materialien im Online-Shop kann man lernen, sich selbst besser zu motivieren und seine Ziele leichter zu erreichen. Da das Buch kein vorgefertigtes Trainings-Programm enthält, muss (oder darf <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) der Leser sich sein ganz individuelles Übungsprogramm zusammenstellen. Eben eines, das genau zu ihm passt.</p>
<p>.PS: Noch zur Info: PSI-Theorie hat nichts mit Parapsychologie, Telepathie usw. zu tun, sondern ist die Abkürzung für Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen. Und die Autoren erklären das so verständlich, dass man nach dem Lesen genau weiß, was mit diesem Wortungetüm gemeint ist <img src='http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><strong>Bewertung:</strong> <img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" />-<strong><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/stern.gif" alt="Punkt" width="22" height="22" /></strong></strong></p>
<p><strong></strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3170216864/zeitzuleben" target="_blank">„Die Kunst der Selbstmotivierung” jetzt bestellen bei:</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3170216864/zeitzuleben" target="_blank"><img src="http://www.zeitzuleben.de/zzlwp1892/wp-content/themes/zzl/img/amazon.gif" border="0" alt="Bestellen bei Amazon" width="90" height="31" /></a></p>
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