Sommeruni 2017

Wer nicht fragt, bekommt keine Antwort

„Fragen kostet nichts.“

– Deutsches Sprichwort

Es gibt Situationen im Leben, da möchten wir etwas, aber wir trauen uns nicht, danach zu fragen.

Kennst du das?

Vielleicht hast du z.B. Angst, in einem Geschäft nach einem Rabatt zu fragen oder deinen Chef nach einer Gehaltserhöhung? Oder du möchtest jemanden um ein Rendevous bitten oder einen Freund, dir einen Gefallen zu tun?

Aus Angst vor einem „Nein“ fragen wir aber erst gar nicht. Vielleicht ist es die Angst vor Enttäuschung, vor Ablehnung, davor dumm dazustehen oder davor, sich etwas zu vergeben. Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, haben wir aber in den meisten Fällen nichts zu verlieren. Im Gegenteil: Wir können nur gewinnen.

Wenn du 10 mal fragst und 5 mal davon ein „Nein“ hörst, dann hast du immer noch 5 mal ein „Ja“ gehört. Wenn du nie fragst, hörst du kein einziges „Ja“.

Und deswegen: Wenn du etwas wirklich möchtest, dann frag danach. Fragen kostet nichts, außer vielleicht ein kleines bisschen Überwindung. Und du kannst so viel gewinnen.

Wie überall ist es mit dem Fragen natürlich eine Sache des Trainings. Je öfter du fragst, desto leichter und routinierter wird es.

Also, überleg dir jetzt gleich einmal: Gibt es in deinem Leben etwas, wonach du schon lange fragen wolltest und dich bisher aber nicht getraut hast? Dann ist jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt, das Fragen zu üben. Versuch es ruhig einmal.

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Kommentare

  • Manchen wird aber auch die Angst vor eventuellen „Versagen“ regelrecht „eingeimpft“.

    So ging es meinem zweiten Ex, dessen Mutter ihm rein 0 zugetraut und mich weniger als Freundin (Partnerin) denn mehr als sein Kindermädchen begriffen hat (so kam ich mir oftmals vor!).

    Darum sorge ich mich auch um meine Nichte (bald 17 Jahre alt) ernsthaft. Denn meine Schwester (ihre Mutter) sagt auch immer, sie (also: meine Nichte) sei extrem schüchtern.

    Nun die Frage: Woher kommt denn DIESE „extreme“ Schüchternheit? Auch wenn ich selbst weder Mutter, noch Psychologin bin, ist sowas ausschließlich dem Elternhaus („Erziehung“) geschuldet!

    Denn wenn ich (z. B.) einem Menschen nur oft und eindringlich genug sage „Spring‘ da nicht ‚rein – Du gehst unter!“, dann wird dieser Mensch auch niemals zu schwimmen lernen. De facto lernt man Schwimmen nicht am Beckenrand, sondern nur durch ‚Reinspringen‘ und ‚Oben-Bleiben‘! … zumal bei meiner Nichte KEINE Schwerbehinderung vorliegt.

    Meine Schwester chauffiert sie buchstäblich JEDEN Weg!

    Nun ist die Frage: Wie lange will sie sie denn noch chauffieren? Bis Reaktions- und oder Sehvermögen nachlassen? Bis zum endgültigen Entzugs des Führerscheins?

    Meine Sorge (diesbezüglich) ist, dass meine Nichte dadurch niemals wirklich die Chance zur Eigenständigkeit hat!

    Noch ist sie schulpflichtig! Aber was, wenn sie irgendwann die Schule verlässt und dann Lehre/ Studium beginnt? Sie könnte sofort anfangen, aber nicht in Hamburg, sondern in Köln (Beispiel, weil die Oma mütterlicherseits da gebürtig herstammt)!

    Würde sie dann sagen „Nein – Du hast gefälligst meinen/ unseren ‚Dunstkreis‘ nicht zu verlassen!“?

    Dann wäre meine Sorge, dass es ihr (meiner Nichte) ähnlich gehen könnte wie meinem zweiten Ex, der mit Ende 40 immer noch bei Eltern wohnt.

    …nicht weil er es SO will, sondern weil ‚Mama‘ ihren ‚Kleinen‘ partout nicht ziehen lassen kann (will)!

    Ich hatte als Kind/ Jugendliche einen Schwerbehindertenausweis mit 100 % MdE (Minderung der Erwerbsfähigkeit) den Merkmalen „g“ (geistige Schwerbehinderung) „h“ (hilflos) und dem etwaigen Vermerk „Ständige Begleitung ist unerlässlich!“. Meine Ansicht war aber „Ich – und hilflos? – Na, DAS wüsste ich aber!“.

    Wenn meine Eltern sagten „Ich/ wir fahre/n Dich!“, war ich meist schon mit den Worten „…nicht nötig!“ aus der Tür.

    Später habe ich ihnen gesagt, dass ich ihre Hilfsbereitschaft sehr schätzte. Aber das mit dem ÖPNV möchte, will, muss ich ALLEIN schaffen. Es kämen aber ganz bestimmt noch andere Dinge, mit denen sie mir WIRKLICH weiterhelfen können!

    Von da an haben sie mich machen lassen. Sie haben mir gezeigt, wie man einen Fahr- und einen Stadtplan liest.

    Nur deshalb könnte ich heute in jede fremde Ortschaft oder Stadt ziehen und fände mich dort binnen kürzester Zeit zurecht.

    Hinzu kommt auch noch, dass der Spott der Altersgenossen (in diesem konkreten Fall) quasi „vorprogrammiert“ ist. Denn die Kinder/ Jugendlichen beobachten einen ganz genau. So bald ihnen irgendetwas auffällt, was ihrer Auffassung (ihrer inneren „Haltung“) nach nicht ganz „normal“ ist, droht das schlimmste Mobbing.

    Darum vertrete ich auch die Ansicht „Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten!“!

    Nur wer fragt, erhält auch Antwort – das ist in allen Lebenslagen so! Man muss auch nicht immer denken (ich glaube, da liegt das eigentliche Haupt-Problem), dass man sich DANN immer gleich die Blöße gibt.

    Manchmal kann es auch ganz lehrreich sein, (beobachtete) Dinge zu hinterfragen, z. B. „Warum legst Du (für eine Reise) die Wäsche ganz ’normal‘ zusammen, sondern rollst sie?“. Dann erwidert der/ die Gefragte „Dadurch habe ich im Koffer mehr Platz für meine Sachen!“. Das merkt man sich dann.

    Wenn man in eine ähnliche Situation (Reise) kommt, erinnert man sich ganz spontan daran und „kopiert“ man das bei anderen beobachtete Vorgehen.

    Das ist ähnlich wie in der Literatur das Poetische Ich („der allwissende Erzähler“). Dieser tritt für den/ die Leser niemals merklich in Erscheinung und kann einem helfen, das Verhalten von Figur X oder Y besser zu verstehen, wo man (selbst) vielleicht anders handeln würde.

    Bestes Beispiel diesbezüglich ist von Astrid Lindgren „Ronja Räubertochter“.

    Das „Gegenstück“ dazu ist die Ich-Erzählung. Dabei wählt der Autor eine Figur, aus deren Sicht er erzählt.

    Haken dabei: Man erzählt einem Menschen nicht (immer) gleich alles. Was ich z. B. Tania erzähle, verschweige ich Ralf (um ihn vielleicht nicht unnötig zu verschrecken oder zu verunsichern).

    Das Beispiel dazu findet man ebenfalls bei Astrid Lindgren in den „Gebrüder Löwenherz“.

    Vielleicht sollte man von der Sorge, sich eine eventuelle Blöße zu geben, freimachen und hinterfragen, was man (für sich selbst) nicht als „normal“ ansieht (begreift)!

    • Mara schreibt am 21. Februar 2017

      Wenigstens die Frauen sollten sich endlich einmal davon frei machen, immer nur die Mutter beschuldigen zu wollen. Ich kann es nicht mehr hören, — die Mutter hat schuld ! Die Männer sagen doch auch nicht, der Vater war an allem schuld.
      Eine Mutter sei schuld, dass der Sohn nicht ausziehen will, auch schuld an einem Kind, das schüchtern ist, sowie an all den Macken, die Menschen einmal entwickeln können.
      Hinter diese Mutter stand auch einmal eine Mutter, natürlich auch ein Vater, — und warum konnte sich ein Kind lösen und das andere nicht ?? Warum ist der eine Mensch ängstlich, der andere nicht ? Das ist nicht nur Erziehung — und die Leute, die keine Kinder haben, wissen sowieso immer alles besser……
      Berücksichtigt werden müssen vor allem die Veranlagungen, die Gene und wo eigentlich ist die Verantwortung der Väter ?? Warum wird nie nach ihnen gefragt, sie unter die Lupe genommen? Sie könnten doch auch vieles beitragen, besonders, was die pubertären Söhne und Töchter angeht. Warum haben die Frauen oft die meiste Erziehungsarbeit ?
      Der Sohn, der nicht auszieht, will das selbst nicht und da ist nicht immer die Mutter schuld. Sie hätte ihn vielleicht längst gerne los ! Er schiebt nur die Mutter immer vor, damit er selbst nicht verantwortlich werden muss. Auch so kann das aussehen!
      Meine Güte Frauen, — beschmutzt euer Frauennest doch nicht immer selbst . Keiner ist wie der andere und jeder hat seine Gründe, so oder so zu sein.
      Besser das Kind wird in die Schule gefahren, als wenn es bei Eis und Schnee und Dunkelheit alleine los muss. Die Besserwisser übernehmen nämlich nicht die Verantwortung, wenn dem Kind einmal etwas passieren sollte….
      Wenn die Mütter (Eltern) immer schuld wären, wären auch alle Geschwister ganz gleich, da gleich erzogen. Doch es gibt Schüchterne, Kämpferische, Begabte und weniger Begabte, Ängstliche, Mutige, Fleißige, Faule………. und fast jeder kann aus seinem Leben selbst etwas machen. Das heißt: Selbst für sich die Verantwortung übernehmen und vor allem, `mal die Mutter aus dem Spiel lassen und die Schuldnabelschnur abschneiden, sondern auf die eigenen Versäumnisse schauen.

  • Erst einmal herzlichen Dank für die Zusendung ihrer bedenkenswerten Texte und ein ein angenehmes Jahr 2008! Ihre Frage tut mir jedoch weh; „Macht das Sinn für Sie?“ Das ist nicht meine Muttersprache, das ist ein unbedacht übernommener Übersetzungsfehler. Wäre es nicht schön wenn wir unsere Sprache, dieses so unschätzbar wichtige Hilfsmittel unseres Denkens, im neuen Jahr etwas achtsamer gebrauchten?

  • Ein wunderbares und auch für mich sehr nützliches Thema, dass sooo viele angesprochen hat.Ich bin zwar ein sehr neugieriger und aufgeschlossener Mensch,aber in bestimmten Dingen hatte ich bis heute Hemmungen,Fragen zu stellen.Werde mir einige der Ausführungen zu Herzen nehmen und mehr Mut beweisen und mich somit ein Stück weiterentwickeln :))
    Viel Licht und Freude für´s angefangene Jahr von Eva ;)

  • Das Fragen ist ein riesiges Potenzial, Erfahrungen im Leben inbesondere im Umgang mit Menschen zu sammeln. Im Kommunikationsverhalten unserer Mitmenschen erkennen wir nur zu gut, ob derjenige/diejenige gut zuhören kann, geduldig ist, kooperativ und hilfsbereit ist. Gerade den Kindern zuzuhören, ihre vielen Fragen zu beantworten verlangt von den Eltern, Großeltern, Erziehern und allen anderen Geduld, Aufmerksamkeit und Leidenschaft dem Kind gegenüber ab. Nicht jeder ist in der Lage und bereit dazu.So wie wir es selbst erfahren haben, können wir es auch weitergeben. Mut, Kompetenz und Neugierde tragen zum selbstbewußten Kommunikationsverhalten bei.
    Heute morgen stand ich auch vor der Frage, gehe ich zu meinem Vermieter, um ihn zu fragen, ob er die notwendige Reparatur eines Gerätes bezahlt, das ich nutze. Anfangs ging es mir fast so, wie mit dem Hammer, aber nur kurz. Ich entschloss mich gleich zu ihm zu gehen und habe mich hinterher gut gefühlt. Es war gar nicht so schwer.
    Ich wünsche allen gutes Gelingen und viel Spass beim Fragen, auch wenn wir jemanden mal nerven sollten. Wer nicht fragt, der nicht gewinnt!

  • Hallo,

    wie hieß das in der Sesamstraße: „..wer nicht fragt bleibt dumm…“ In diesem Sinne, wünsche ich Euch heute noch viele Fragen.

  • Ich gehörte (und gehöre manchmal noch) zu den Menschen, die lieber eine Aussage oder ein Verhalten interpretieren, statt nachzufragen, was wirklich gemeint ist. Das hat mich letztendlich in eine Ehekrise gebracht, die noch lange nicht überwunden ist. Mühsam musste ich lernen zu fragen „Wie meinst du das?“ oder „Bitte erkläre mir es noch einmal, ich habe dich nicht verstanden?“ oder „Wie siehst du die Sache?“. Auch mir fällt es oft schwer zu fragen, weil ich Angst habe, ich kann die Antwort nicht ertragen. Vor ein paar Tagen habe ich mehrere Stunden überlegt, ob und wie ich frage und war dann stolz und aufgeregt, meine Frage irgendwie herausgebracht zu haben. Die Antwort tat ein bisschen weh, aber sie hat mir auch Klarheit gegeben. Wie einer meiner Vorredner sagte, ich denke auch, man kann das Fragen trainieren und tut auch die Antwort weh, so hat man doch gewonnen: an Klarheit und Mut zur Fragestellung.

    Herzliche Grüße
    Susanne W.

    P.S.: Zum Thema Angst, etwas zu tun oder zu lassen kann ich das Buch ‚Die Mäuse-Strategie für Manager‘ von Spencer Johnson (nicht nur für Manager hilfreich) sehr empfehlen.

  • In der Schule habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass wenn ich eine „intelligente“ Frage gestellt hatte ein großer Teil der Klasse erleichtert war, weil sie die gleiche Unsicherheit aber nicht den Mut hatte, sich zu outen. Wenn man mit einem Lächeln sagt, das habe ich nicht kapiert! erntet man oft erleichtertes Lachen der anderen. Wer fragt, beweist Stärke, die eigene Unsicherheit zu zeigen oder auch sich selbst ein bisschen auf die Schippe und nicht zu ernst zu nehmen. Es macht Spaß!! Liebe Grüße an alle! Katzi

  • Hallo zusammen,

    zu dem Thema fäält mir spontan ein Ausspruch von Anthony Robbins (Erfolgstrainer und Buchautor) ein: „Derjenige ist am glücklichsten, der die besten Fragen stellt.“
    Das klingt zwar sehr einfach, aber es hilft wirklich. Dazu habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sich diese Fragen schriftlich stellen muss, diese ständig verbessern und systematisch Antworten dazu suchen.

    Hier ein paar wichtige Fragen im Leben, wie ich meine:
    – Was brauche ich, um glücklich zu sein?
    – Was brauche ich nicht, um glücklich zu sein?
    – Was kann ich heute dazu beitragen?

    Man muss die Fragen nicht immer sfort beantworten, es ist einfach wichtig, dass man sie aufgeschrieben hat. Wenn man sich immer wieder damit beschäftigt und auch andere Meinungen dazu einholt, wird sich mit der Zeit ein Bild ergeben, dass die Antworten enthält.

    Jetzt wünsche ich Ihnen ein glückliches Neues Jahr und dass Sie die richtigen Fragen stellen.

    LG Peter

  • „Frag nicht so viel!“ Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz als Kind gehört habe. Fragen als Zeichen von Naivität, Nervigkeit, Unwissenheit und Dummheit. Es ist schwierig das zu überwinden. Es fördert zwar das Lesen, selbstständige Lernen und recherchieren. Führt aber auch dazu öfter den Mund zu halten, als ich es möchte.
    Da ich gerade heute eine wichige Frage stellen will und mir das unheimlich schwer fällt, war das das richtige Newsletter Thema zum richtigen Zeitpunkt!

  • In diesem Sinne meine Fragen:

    Was hindert uns daran zu fragen?
    Ist es nur die Angst vor der vielleicht unbequemen Antwort?
    Ist unsere Erwartung diese Antwort zu bekommen so groß, dass wir die Antwort damit so stark beeinflussen, dass die/der Gefragte so antworten „muss“? (d.h. Legen wir die Antwort unserer Fragestellung nonverbal schon bei?)
    Oder ist es unser „6-ter Sinn“, der die Antwort schon kennt und wir sie somit nicht mehr stellen zu brauchen?
    Wie viele irreführenden Fragen stellen wir uns eigentlich wegen einer einzigen Frage?

    Hier eine kleine Teilantwort zu verletzenden Antworten:
    Ich gaube, wenn uns jemand mit ihrer/seiner Antwort bloßstellt, zählt sie/er selbst zu jenem Personenkreis, die sich aus genau dieser Angst und Unsicherheit heraus nicht fragen traut.

    Womit wir bei uns selbst sind:
    Passiert es uns vielleicht auch selbst, dass wir andere durch unsere Art zu antworten oder unsere Kommentare vor den Kopf stoßen und es womöglich gar nicht bemerken?

    Somit wünsche ich euch stellt viele Fragen und erhaltet vorallem unzählige „wohlige“ Antworten im Jahr 2008!

  • Mich macht diese Frage „Macht das Sinn?“ immer etwas nervös. Das ist einfach nur schlechtes Deutsch und macht alleine schon deswegen keinen Sinn. Wahrscheinlich ist es so ein halber Anglizismus. Im Amerikanischen sagt man: „Does this make sense to you…?“ Korrekt müsste es hier heißen: „Ergibt das einen Sinn?“ oder „ist es sinnvoll…?“
    Nur so ein Vorschlag.
    Ronald

  • Fragen ist immer gut – wie heißt es so schön „Es gibt keine dummen Fragen!“

    Ich habe vor einem Jahr das Vorhaben gehabt, meinen ehemaligen Chef, für den ich zu der Zeit oft freiberuflich arbeitete, zu fragen, ob er mir nicht eine neue Chance geben möchte – viele, denen ich davon erzählte meinten, da hast du keine Chance.
    Ich benötigte zwei Anläufe, war sichtlich angespannt und aufgeregt – ich muss dazu sagen, dass ich 15 Monate krank war und mir mein damaliger Arbeitgeber gekündigt hatte.
    Ich habe gefragt – am 15. Januar 2007 und was soll ich sagen, bereits am 15. Februar 2007 habe ich meinen Job angetreten und arbeite bis heute und hoffentlich noch recht lange in diesem Unternehmen. Ich bin stolz, dass ich mich getraut habe, zu fragen!
    Viele Grüße
    Susanne

  • Zu deinen Ausführungen Norbert:

    Anerkennung in schäftster Form!!

  • Es ist eine Freude zu lesen,was hier bis jetzt geschrieben wurde. Man merkt, dass wir „Selbstcoacher“ doch ganz nette und aufgeschlossene Menschen sind. Mir passt das Thema gerade gut, da ein Leitmotiv für mich 2008 die geisitige Hygiene sein wird. Ich möchte nur noch Dinge in mein Hirn lassen, die ich auch wirklich verstanden und hinterfragt habe, da ich es leid bin viel Zeit und Energie in die geistigen „Aufräumarbeiten“ zu stecken ;-)

    Um das Fragen werde ich wohl darer erst mal nicht mehr umherkommen. In diesem Sinne, allen Selbstcoachern ein geistreiches 2008, Gesundheit und: Weiter so!

    Lisaly
    PS. Hier noch ein kleiner Tipp für Susi. Der Idee auf der Strasse Menschen zu fragen finde ich gut und nützlich, aber vielleicht brauchst Du auch erstmal neue Fragen, da Dich gerade in Deinem Umfeld nichts mehr so recht interessiert. Die „kleine neugierige Susi“ von früher braucht vielleicht ein wenig Anstoss: Sei nett zu ihr und lade sie mal auf ein Eis im Zoo ein oder tue irgendwas verrücktes, was euch zum lachen bringen könnte. Es klingt banal, doch es hilft; versprochen! Kopf hoch

  • mich kostet es immer wieder überwindung fragen zu stellen. wenn ich dann dinge selbst mache bevor ich um hilfe frage ärgere ich mich noch mahr über mich selbst. DAHER mein motto für 2008 ÜBERWINDEN und fragen stellen.

  • Wer fragt, der führt, und ich führe (coache)mein Leben.

  • Hallo Susi
    Ich fühle mich durch Deine Worte angesprochen und herausgefordert. Vorallem Deine Frage Wer hat einen Rat für mich? berührt mich.
    Was kannst Du gegen die Angst Fragen zu stellen tun?
    Die beste Übung ist sicher, es immer und immer wieder zu tun.
    Denke einmal zurück, als Du angefangen hast zu Lesen oder zu Schreiben. Nur durch ständiges üben, hast Du Deine Fertigkeiten immer mehr verbessert. Genau so geht es auch beim Fragen, üben, üben.
    Zum zweiten: Vielleicht macht es nicht gerade Sinn, mit schweren, schwierigen oder allzu persönlichen Fragen anzufangen.
    Wenn Du eine Dir bekannte Vertrauensperson befragen kannst, ist es bestimmt leichter. Oder hat Dir schon einmal jemand den Kopf abgerissen?
    Die meisten Leute freuen sich nämlich, wenn sie einem andern einen wertvollen (aus ihrer Sicht) Rat erteilen dürfen. Wenn Du mit jemanden sprichst und er Deine Fragen beantwortet, dann bitte.. höre zu (höre aktiv zu). Rede nicht dazwischen. Und vorallem, versuche erst einmal die Antwort neutral anzunehmen und nicht sofort zu bewerten, bzw. dagegenzusprechen.
    Ich könnte noch mehr schreiben, mache ich auch, wenn Du Interesse hast. Da ich einige Verkaufserfahrung habe, könnte ich Dir vielleicht noch den einen oder anderen Insider-Tipp zum Fragen geben.
    Gruss Opinion

  • @Susi
    Hallo, Susi!
    Ich finde Deinen Kommentar interessant. Er hat mich noch einmal über die Aussage „Fragen kostet nichts“ nachdenken lassen.
    Eine erste Antwort habe ich bereits weiter oben bei den Kommentaren gegeben.
    Ich denke, die Tatsache, daß wir keine Fragen (mehr) stellen, hat oftmals etwas mit unserer Erziehung als Kleinkind zu tun. Wie viele Fragen hatten wir, was wollten wir nicht alles wissen, um uns in der für uns damals neuen Welt zurechtzufinden. Bis zu einem bestimmten Grad wurden unsere Fragen positiv aufgenommen und kindgerecht beantwortet. Doch irgendwann nach der Einschulung war es nicht mehr wichtig, was wir Schüler wissen (also fragen) wollten, sondern ob wir die richtigen (?) Antworten auf die vorgedachten Fragen der Lehrer wußten. Waren die Antworten falsch, gab es schlechte Zensuren. Fragen? Nein, an Fragen oder an unser menschliches Recht, Fragen zu stellen haben wir nicht mehr gedacht. Fragen brachten keine Anerkennung. Nur die richtigen Antworten schienen uns weiterzubringen. Also ging man als Schüler dazu über, sich seine Fragen selbst zu beantworten. Zudem: irgendwie schienen wir den Text aus dem deutschen Sesamstraßen-Lied „…wer nicht fragt, bleibt dumm.“ wohl doch falsch verstanden zu haben. Wir haben gelernt, daß Fragen nicht angebracht sind. Nur Antworten. Später in der beruflichen Ausbildung bekam man den Spruch um die Ohren gehauen, wonach „Lehrjahre keine Herrenjahre!“ seien. Bautz! Da war es wieder: Suche Antworten, aber frage nicht. Es sein denn, du machtest etwas falsch. Dann bekamst du die Ansage: „Ja, frag´ doch vorher, bevor du etwas falsch machst!“ So ein Widerspruch. Fragen, die etwas hätten vorher klären oder sogar verhindern können, waren nicht „erlaubt“, aber im Nachhinein unbedingt an der Tagesordnung gewesen. Ja, wie denn nun?
    Der Mensch strebt nach Anerkennung. Entweder bei sich selbst, bei anderen oder durch das, was er/sie macht. Anerkennung beinhaltet ein stilles oder laut gesprochenes JA! Nicht-Anerkennung, also Ablehnung wird somit mit einem NEIN! gleichgesetzt. Wer will schon Ablehnung entgegennehmen? Wer will schon abgelehnt werden? Also macht man sich selbst auf zu den Antworten auf seine Fragen. Man ist selbständig, eigenständig, vielleicht auch irgendwann eigensinnig, also eigenen Sinnes. Lieber vertraut man auf sich selbst und gibt sich die postiven Antworten, also die Anerkennung für eigene Fragen selbst, als daß man sich um Ablehnung, Ver-NEIN-ung bemüht.
    Irgendwo habe ich mal folgenden Spruch gelesen: „Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, ein Leben lang.“
    Fragen schaffen eine Verbindung von einem Sozialwesen zum anderen. Es gibt so viele Menschen, die dankbar sind, daß sie gefragt werden. Sie werten die an sie gerichteten Fragen als Anerkennung ihrer Person, ihres umfangreichen Wissen, ihrer Existenz als Mensch. Wie viele ältere Menschen haben ganz viele Antwort, die einen weiterbringen können, aber sie werden ihr Wissen, ihre Antworten nicht (mehr) los, weil niemand sie mehr fragt. Auch diese Menschen haben gelernt, daß sie nur antworten dürfen, wenn sie gefragt werden. Erziehungsmuster.

    Susi, vielleicht habe ich keinen Rat für Dich, aber eine Idee, falls es Dir zunächst nur darum geht, Dich zu überwinden, wieder Fragen zu stellen. Gehe einfach mal auf der Straße auf ältere Menschen zu und frage sie nach dem Weg zu einem bestimmten Ort, Platz, Kaufhaus. Du könntest natürlich den Weg selber herausfinden, indem Du einen Stadtplan schaust oder „das Navi“ suchen läßt. Aber Du könntest Dich um die Freude bringen, leuchtende Augen bei Deinem Gegenüber zu sehen, weil Du Fragen stellst. Vielleicht hilft Dir die Antwort weiter, vielleicht führt Dich die Antwort in die Irre, weil der Gefragte keine exakte Antwort auf Deine Frage wußte oder gab. Aber Du hast Dir selbst einen Erfolg vermittelt, weil Du gefragt hast. Vielleicht führt die Antwort auf Deine Frage zu neuen Fragen und die Antworten auf diese Fragen zu wieder neuen Fragen, aber auf diese Weise kannst Du Freude daran bekommen, (wieder) Fragen zu stellen.

    Einige Menschen, die man fragt, entpuppen sich als lange Zeit ungeöffnete „Schatzkästlein“ reichen Wissens. Und das „Zauberwort“ dazu war eine Frage: „Können Sie mir helfen?“

    Das Leben stellt jeden Tag neue Fragen an uns. Fragen, die wir nicht beantworten (wollen), kommen immer wieder auf uns zurück. Die Fragen werden immer bohrender, bis wir endlich eine Antwort darauf gefunden haben. Warum sollen wir also nicht andere an unserem Leben durch unsere Fragen teilhaben lassen? Warum sollen wir nicht die Fragen, die das Leben an uns stellt, und auf die wir keine Antworten wissen, an jemand anderes weitergeben, der vielleicht eine brauchbare Antwort weiß, weil er/sie diese Frage auch schon beantworten mußte?

    Wer Angst davor hat, Fragen zu stellen, mache sich vielleicht einmal Gedanken darüber, welche nur für ihn geltenden inneren Glaubenssätze ihn vom Fragen abhalten. „Ich kann alles alleine!“ ? – „Ich brauche keine Hilfe!“ ? – „Wer fragt, wirkt dumm!“ ? „Ich weiß das selbst!“ ? – „Ich kann mir selbst helfen!“ ? – „Ein Junge ist eine Junge. Zwei Jungen sind ein halber Junge!“ ? – „Das tut man nicht!“ ? (Anmerkung: Wer sagt das, daß MAN das nicht tut?) Die meisten Glaubensätze, die einen vom Fragen abhalten, gehören hinter-fragt.

    Herzliche Grüße
    Norbert

  • F r a g e n k o s t e t n i c h t s.

    Auch ich kenne dieses Sprichwort. Aber ich bin im meinem Leben schon oft darüber gestolpert, weil ich zu stolz, zu selbstständig, zu eigensinnig oder sonst etwas bin, um zu fragen. Ich weiß genau, wenn ich frage bekomme ich eine Antwort: Ja oder Nein oder Vielleicht! Warum habe ich Angst vor einer Nein-Antwort? Fühle ich mich dann wertlos oder zurückgestossen? Warum frage ich nicht???
    Selbst im Moment sind viele Fragen in meinem Leben offen, und ich frage wieder niemanden. Dies ist ein Kreislauf in meinem Leben, der sich immer wieder wiederholt.

    Was kann ich dagegen tun?
    Wer hat einen Rat für mich?

  • Und ob fragen wichtig ist: wenn ich nicht frage: hilft mir jemand beim Abwasch, so stehe ich garantiert alleine da, weil ja alle gerade etwas ganz Wichtiges machen müssen. In kleinen wie in großen, in wichtigen wie in unwichtigen Dingen sind Fragen einfach eine Hilfe.

    In der Gesprächsführung gilt ausserdem die wichtige Aussage: wer fragt, der führt. Wenn mir jemand dumm kommt, so antworte ich ihm mit einer Gegenfrage (wie hast du das denn gemeint) und schon muss er antworten.

    Ich wünschen allen Mitlesern und Tanie und Ralf Senftleben ein wunderbares neues Jahr und das eure Wünsche in Erfüllung gehen.
    Bin erst vor kurzem auf Eure Seite gestoßen, finde sie super. Danke und alles Liebe
    Anne

  • Aus einer persönlichen Krise heraus habe ich einer meiner besten Freunde vernachlässigt. Ich habe ihn nicht mehr angerufen, nicht mehr geschrieben, einfach weil ich mich zurück gezogen habe, einfach so. Die Zeit verfloss und da war plötzlich mehr als ein Jahr vorbei. Ich getraute mich nicht mehr anzurufen und zu Fragen, ob er mit mir etwas Zeit verbringen wolle, habe ich Doch seine Anwesenheit, die Gespräche mit ihm, immer sehr geschätzt und als wertvoll empfunden. Aber wegen der verstrichenen langen Zeit bekam ich plötzlich Hemmungen, ihn einfach so anzurufen. Ich hatte Angst vor seinen Vorwürfen, was eigentlich mit mir los gewesen sei, usw. Nun habe ich auf Neujahr hin allen Mut zusammen genomen und ihm meine Situation in einem Brief geschildert. Er hat sich darauf riesig gefreut und sofort mit mir Kontat aufgenommen. Heute sind wir wieder die besten Freunde und wir haben uns gegenseig versprochen, solche längere Abwesenheiten aus falschem Stolz nie mehr zuzulassen; Anfrufen und Fragen stellen.

  • @ Heide: Gratuliere zu Deiner klugen Oma! :-)

  • Wer fragt, läuft Gefahr, abgewiesen zu werden.
    Wer nicht fragt, grübelt sein Leben lang, was gewesen wäre, WENN…

  • Ich sehe das anders. Fragen nur um des Fragens willen ist doch reichlich aufgesetzt und künstlich. Wenn ich etwas wissen will, dann denke ich nicht darüber nach, ob ich fragen soll oder nicht. Dann frage ich einfach. Voraussetzung: Ich habe wirklich Interesse und den Willen, etwas herauszufinden. Das klingt jetzt recht pragmatisch. Aber ist es nicht so, dass ich, sobald ich daran zweifle, ob ich fragen soll oder nicht, einfach etwas mit meiner Entschlossenheit nicht stimmt? Ich gehe in einem solchen Fall einen Schritt zurück und frage mich, warum ich zweifle… Welche Vorteile habe ich davon, wenn ich frage? Und welche Nachteile, wenn ich nicht frage? Nur so kann ich meine Motivation überprüfen und bewusst eine neue Entscheidung treffen. Auf den Willen kommt es an. Fragen um des Fragens willen ist davon weit entfernt.

  • Fragen kostet nichts. Ich sehe das so wie Ralf Senftleben es beschrieben hat. Hierzu fallen mir zwei Aussagen ein. Die erste ist von meiner Großmutter (Jahrgang 1900). Sie ging viele Dinge mit dem laut gesprochenen Vorsatz „Denkst, fragst mal!“ an. Sie hat damit viel für Ihre Familie und sich selbst im Leben erreicht. Die zweite Aussage stammt von einem Verkaufstrainer, der seinen Teilnehmern in puncto Kaltakquise gerne sagt: „Das Nein haben Sie schon. Nun finden Sie heraus, ob es wirklich beim Nein bleibt. Fragen Sie nicht, bleibt es dabei. Fragen Sie, haben Sie eine gute Chance ganz viele JA! zu verbuchen.“
    Abschließend fällt mir dazu noch ein Text von Paul Watzlawick ein:
    Die Geschichte mit dem Hammer

    Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm so-fort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie Ihren Hammer“.
    Quelle: Watzlawick, Paul: „Anleitung zum Unglücklichsein“)

    Ich wünsche den Leserinnen und Lesern von Zeit zu leben.de sowie den Herausgebern ein wundervolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2008.

  • Grundsätzlich stimme ich der Ansicht von Ralf Sanftleben zu. Häufig spielt eben die Art der Fragestellung im Verkauf die entscheidende Rolle. Präsentiert man ein neues Produkt, ist es doch sehr wichtig, den Kunden mit gezielten Fragen zu seinem Empfinden zu fragen als ewig was zum Produkt zu erzählen. Denn die Antwort sind häufig von großem Wert, um sich nicht in eine Sackgasse zu bewegen und da kann ein NEIN auch einen großen Wert darstellen. Grundsätzlich sollte bei solchen Fragestellungen das Thema Verantwortung, Ethik und Ehrlichkeit ganz oben stehen bei allen Fragen die man stellt.

  • Mir geht es auch so, erst hat man ein flaues Gefühl im Bauch und dann wenn man die Hürde überwunden hat, dann ist die erleichterung da. Doch kann ein NEIN enttäuschen sein wenn die Erwartung noch da ist. Durch diese erfahrung ist man vorsichtiger und überlegt auch sehr lange ob die Frage klug ist oder nicht. Vorallem wenn man dadurch unglücklich wird. Meine Tante hat mir einen Spruch mit auf Leben gegeben der lautet „Du kannst nur den Menschen ins Gesicht schauen, aber nicht ins Herz“ es ist nie ausgeschlossen ob es derjenige es auch ehrlich meint.

  • Ohne Fragen und hinterfragen gibt es keinen persönlichen Fortschritt, ist persönliche Entwicklung unmöglich.

    Fragen, die ich mir selber stelle und beantworte UND auch Fragen, die ich andern stelle bringen mich weiter, bzw. die Antworten darauf. Sie sind ein wichtiger Teil in meinem Leben.

  • Zur Frage in geschäftlichen Dingen: Meine Oma hat gesagt: „Merk dir, du musst entweder den Mund aufmachen oder den Geldbeutel!“
    Ein Rat, der mir schon so manche Mark, so manchen Euro erspart hat, denn ich neige eigentlich dazu, in solchen Situationen den Mund zu halten.

  • Es gibt auch ein Sprichwort im Volksmund: „Wer viel frägt, geht weit irr.“ Das kann dann zutreffen, wenn man die falschen Menschen fragt und diese dann eine unqualifizierte Antwort geben statt zuzugeben, dass sie die Frage nicht richtig beantworten können. Fragen kostet zwar nichts, aber die erhaltenen Antworten sollte man tunlichst selber wieder kritisch hinterfragen.

  • Ich kann das nur voll unterstreichen. Und nicht nur anderen Fragen stellen ist wichtig, auch Fragen die man sich selber stellt, können Dinge erhellen, wenn auch nicht unbedingt mit dem gleichen Antwortspektrum.
    Eine kleine Gefahr gibt es allerdings meiner Ansicht nach.
    Man kann mit Fragen auch „Schlafende Hunde“ wecken, wenn man bei unübersichtlichen Situationen die Frage nicht gut durchdacht hat.
    Was ich überhaupt nicht mag, ist wenn Leute Antworten geben auf Fragen, die ich gar nicht gestellt habe.

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