Sommeruni 2017

Ist Glück käuflich? Wie du Geld gezielt nutzen kannst, um glücklicher zu werden

Natürlich ist Geld nur einer von vielen Faktoren für dein Glück. Und dabei noch nicht mal der wichtigste.

Wenn du aber genug Geld zum Leben hast, stellst du dir ja vielleicht auch die Frage: Was mache ich mit dem Geld, das „über“ ist? Sparen, investieren oder doch lieber ausgeben?

Was wäre, wenn du Geld dafür nutzen könntest, um dein Glück zu steigern? Wenn du dir Glück also in einem gewissen Maß „kaufen“ könntest? Dann wäre es ja interessant zu wissen, wie das gehen könnte … 

In meinem letzten Artikel über das Thema Geld drehte sich ja alles um die Frage: Macht Geld glücklich?

Und die Antwort darauf war kein einfaches „Ja“ oder „Nein“. Sondern mehr so ein „das hängt davon ab“ …

Hier nochmal kurz die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dem Thema „Geld und Glück“ für dich zusammengefasst:

  1. Geld macht glücklicher – allerdings nur, wenn du am Existenzminimum lebst. Wenn du sehr wenig Geld hast, dann macht dich jedes bisschen mehr auf jeden Fall glücklicher. Das bestätigen auch die Leserkommentare unter dem Beitrag Macht Geld glücklich? nochmal sehr deutlich.
  2. Geld macht dich nur bis zu einer bestimmten Schwelle glücklicher. Nach dieser besagten Schwelle bringt mehr Geld dir nur kurzzeitig mehr Glücksgefühle. Aber das Glücksgefühl flaut dann schnell wieder ab.
  3. Du gewöhnst dich schnell an Geld und Luxus. Großes Haus, Sportwagen und Boot werden irgendwann „normal“ für dich. Wissenschaftler nennen diesen Effekt „hedonistische Anpassung“. Diese hedonistische Anpassung führt dazu, dass deine Ansprüche immer weiter steigen. Und dass du immer „mehr“ brauchst, um glücklich zu sein. 

Aber was sagt denn nun die Wissenschaft eigentlich zu der Frage: Wie kann ich mein Geld ausgeben, um glücklicher zu werden?

Ist Glück käuflich? Das sagt die Wissenschaft

Mit dem Konsum von Dingen kannst du dir kurzfristiges Glück kaufen. Aber wirklich nur kurzfristiges Glück, wegen des Effekts der Gewöhnung und der hedonistischen Anpassung.  

Wenn du dich an jeden Luxus früher oder später gewöhnst, dann musst du dir von deinem Geld ja immer tollere und bessere Sachen kaufen, um diese Spirale am Laufen zu halten. 

Vielleicht wollen Promi-Milliardäre deshalb so oft „die längste Yacht“ haben … Aber für uns Normalsterbliche ist da irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Weil Geld ja leider nicht auf Bäumen wächst.

Unser Glück über den Konsum zu suchen, ist also möglich. Aber es führt dich in eine Art Sucht-Spirale, die im Prinzip so funktioniert wie Schokolade, Alkohol oder andere Suchtmittel: Du brauchst immer mehr davon, um glücklich zu sein.

Die Strategie „Glück durch Konsum“ bietet uns einerseits also nur begrenzten Spielraum nach oben. 

Du kannst deine Probleme lösen.

Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut. Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Andererseits ist „mehr Glück durch mehr Konsum“ auch kein wirklich effizienter Weg, um dein Glück zu maximieren. Weil es eben immer mehr Geld und mehr Aufwand erfordert.

Wir müssen also nach clevereren Lösungen suchen, wenn wir unser Glück mit Hilfe von Geld maximieren wollen.  

Kauf dir Erlebnisse statt Dinge

Ein häufig gehörter Ratschlag ist ja: Kauf dir mit deinem Geld tolle Erlebnisse statt Dinge. Das sagen zumindest Konsumforscher wie Elizabeth Dunn.

Sei aktiv und unternimm was: Geh zu tollen Konzerten, reise durch die Welt, veranstalte Feste. 

Dieser Tipp macht sicherlich Sinn. Ich bin auch davon überzeugt, dass dir das mehr Glück schenkt als der neue Fernseher oder das neue Auto. 

Ganz einfach weil der große Fernseher nach einem Monat nicht mehr annähernd so toll ist wie am ersten Tag. 

Wenn du dir aber mal die Fotos von deiner Kanada-Reise anguckst … Da kommen gleich Bilder und Gefühle in dir hoch. Und es macht dich einfach glücklich, wenn du in schönen Erinnerungen schwelgst. 

Dir mit deinem Geld lieber Erlebnisse zu „kaufen“ statt Dinge, das macht meiner Meinung nach grundsätzlich schon Sinn.

Aber auch bei solchen Erlebnissen kann eine gewisse Art von Gewöhnung eintreten. 

Wenn du z. B. so viel rumgekommen bist, dass für dich eigentlich nur noch der Südpol ein Abenteuer ist …

Vielleicht kennst du solche Leute auch: Australien, Afrika, Südamerika – alles schon gesehen. Und der Gewöhnungseffekt führt dann zu solchen Aussagen wie: „Die Strände auf Mauritius sind schon ganz nett … Aber Whitsunday Island kann einfach nichts toppen!“ 

Auch bei Reisen, Konzerten und anderen Erlebnissen kann also eine gewisse hedonistische Anpassung eintreten. Auch hier muss es dann immer das tollere Erlebnis sein, damit es dich emotional noch aus der Reserve lockt.

Ich selbst bin auch schon einige Male in diese Falle getappt. Und ich befreie mich daraus, indem ich ganz bewusst Dankbarkeit praktiziere. Das holt mich dann wieder zurück auf den Boden.

Dir Erlebnisse zu kaufen, das bringt dir zumindest schon mal etwas dauerhaftere Glücksgefühle, als dein Geld für materielle Dinge auszugeben. 

Aber auch hier gibt es einen Gewöhnungseffekt, der deine Ansprüche immer weiter steigen lässt.

Gibt es denn vielleicht noch bessere Möglichkeiten, wie du dein Geld gezielt nutzen kannst, um glücklicher zu werden?

Laut Wissenschaft gibt es da zwei Möglichkeiten:

1. Gib dein Geld für Dinge aus, die zu deiner Persönlichkeit passen

Die Universität Cambridge hat 2016 eine Studie veröffentlicht, die nahelegt: Ja, du kannst dir Glück kaufen. 

Aber nur, wenn du das Geld ganz gezielt für Dinge ausgibst, die gut zu dir und deiner Persönlichkeit passen.

Für die Studie wurde mit den Teilnehmern ein Big-5-Persönlichkeitstest durchgeführt. Beim Big-5-Modell gibt es folgende 5 Persönlichkeitsdimensionen:

  1. Gewissenhaftigkeit
  2. Extraversion
  3. Offenheit für Erfahrung
  4. Verträglichkeit
  5. Emotionale Labilität

Anhand des Tests konnten die Versuchsleiter die Persönlichkeit jedes einzelnen Teilnehmers einigermaßen einordnen.

Dann wurde analysiert, wofür alle Versuchsteilnehmer in den vergangenen 6 Monaten Geld ausgegeben haben. Dafür wurden die Kontoauszüge aus dieser Zeit durchgegangen. 

Und es zeigte sich ein Zusammenhang. Je besser die Ausgaben zu der Persönlichkeit passten, desto glücklicher war auch die betreffende Person. 

Und umgekehrt genauso: Je weniger die Ausgaben zur Persönlichkeit passten, desto unglücklicher war die betreffende Person.

Je nach Ausprägung wird das Geld überdurchschnittlich häufig für folgende Dinge ausgegeben:

  1. Gewissenhaftigkeit: für Versicherungen, Gesundheit, Fitness 
  2. Extraversion: für Reisen, Unterhaltung
  3. Offenheit für Erfahrung: für Unterhaltung, Haare, Beautyprodukte
  4. Verträglichkeit: für Haustiere, wohltätige Zwecke
  5. Emotionale Labilität: für Glücksspiel

Mal ein konkretes Beispiel: Gewissenhafte Menschen geben dieser Studie zufolge mehr Geld für Versicherungen, Gesundheit und Fitness aus. Jemand mit niedrig ausgeprägter Gewissenhaftigkeit tut das nicht.

Ein gewissenhafter Mensch, der in den letzten 6 Monaten relativ viel Geld für Versicherungen, Gesundheit und Fitness ausgeben konnte, der war dieser Studie zufolge auch sehr glücklich. 

Wenn du also weißt, wer du bist, dann weißt du auch, was dich glücklich macht. Das spiegelt sich auch beim Thema Geld wider.

Wenn du Geld gezielt für die Dinge ausgibst, die zu dir passen, dann kann dich das also durchaus glücklicher machen. 

Vielleicht mal ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl für dich, deine Ausgaben kritisch zu überprüfen. Und zu schauen, ob sie zu deiner Persönlichkeit passen und dich glücklicher machen.

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen: Mich macht es wirklich sehr glücklich, Geld für Fitness und Gesundheit auszugeben ;-)

2. Gib dein Geld für andere aus

Michael Norton ist Professor in Harvard und hat eine wirklich sehr interessante Studie durchgeführt.

Der Versuchsaufbau war immer wieder der gleiche. 

Die Versuchsteilnehmer müssen zuerst einen Fragebogen ausfüllen. Unter anderem müssen sie beantworten, wie gut ihr Wohlbefinden heute ist.

Dann bekommen die Teilnehmer einen Umschlag mit Geld. 

In dem Umschlag bekommen sie auch eine Anweisung. Und zwar entweder die Anweisung: Gib dieses Geld heute für dich selbst aus. Oder: Gib dieses Geld heute für jemand anderes aus.

Die Hälfte der Gruppe bekommt also einfach Geld geschenkt und kann es für sich selbst ausgeben.

Die andere Hälfte der Gruppe muss das Geld für jemand anderes ausgeben.

Ein Experiment mit überraschendem Ergebnis

Am Ende des Tages wurden beide Gruppen dann nochmal befragt. Unter anderem auch wieder nach ihrem Wohlbefinden. 

Bei der ersten Gruppe, die das Geld für sich selbst ausgeben durfte, hatte sich am Wohlbefinden fast nichts geändert. Und das obwohl die Teilnehmer ja unerwartet Geld geschenkt bekommen hatten.

Bei der anderen Gruppe gab es aber ein ganz anderes Bild. 

Diejenigen, die das Geld für jemand anderes ausgeben sollten, fühlten sich am Ende des Tages viel besser als vorher.

Ein ziemlich überraschendes Ergebnis. 

Denn es wäre ja zu vermuten gewesen, dass man sich mehr freut, wenn man Geld geschenkt bekommt und das dann für sich selbst ausgeben darf.

Aber das Geld für andere auszugeben hatte einen viel größeren Effekt auf das Wohlbefinden der Versuchsteilnehmer.

Dieser Versuch wurde noch in vielen unterschiedlichen Settings wiederholt. In unterschiedlichen Ländern und auch in unterschiedlichen Umfeldern. 

Also nicht nur mit Versuchsteilnehmern auf der Straße, sondern auch in Abteilungen von Unternehmen oder in Sportteams. 

Das Ergebnis war immer das gleiche: Wenn du das Geld für Mitmenschen ausgegeben hast, ging es dir selbst und deinem Umfeld danach besser. Wenn du es für dich selbst ausgegeben hast, hat es nichts verändert. 

Auch mit wenig Geld tritt dieser Effekt ein

Eine kleine, interessante Zusatzinfo: Bei dem Versuch gab es Umschläge, in denen waren 5 $, und Umschläge, in denen waren 20 $.

Wie viel Geld die Teilnehmer für Mitmenschen ausgegeben haben, hat am Ende für die Steigerung ihres Wohlbefindens aber keinen großen Unterschied gemacht. 

Es war also egal, ob 5 $ oder 20 $, der positive Effekt ist immer eingetreten. Nur eben ein wenig schwächer. 

Geld für andere auszugeben macht also scheinbar glücklicher, als es für dich selbst auszugeben.

Und wenn du da mal in deiner eigenen Erinnerung wühlst, geht es dir vielleicht genauso wie mir: Wenn ich mir selbst etwas kaufe, dann vergesse ich das oft ganz schnell. 

Aber ich kann mich auch Jahre später noch sehr genau an die Momente erinnern, wo ich anderen etwas Gutes getan habe. 

Ich freue mich z. B. immer noch über das freudige Gesicht eines Obdachlosen, dem ich mal ein Franzbrötchen vom Bäcker mitgebracht habe. Obwohl das schon Jahre her ist.

Wirklich ein guter Grund, so etwas häufiger zu machen. Das ist mal ein etwas unüblicher Vorschlag, wie du dein Geld besser einsetzen kannst, um dein Glück und Wohlbefinden zu steigern. Und am Ende haben beide Seiten was davon.

Vielleicht probierst du es einfach auch mal als ganz bewusste Aktion aus. Es reicht ja schon 1 Euro und kostet ansonsten nur ein klein wenig Überwindung.  

Glück ist also käuflich – zumindest teilweise

Zusammengefasst lässt sich also sagen: Geld ist nur einer von vielen Faktoren für dein Glück.

Wenn du sehr wenig Geld hast, dann macht dich jedes bisschen mehr automatisch auch gleich viel glücklicher.

Sobald du aber genug Geld zum Leben hast und jeden Monat auch ein bisschen was übrig bleibt, dann stellt sich ja die Frage, was du mit diesem Geld machen kannst.

Und falls du mit deinem Geld dein Wohlbefinden steigern möchtest, dann bieten sich dafür zwei gute Möglichkeiten:

  1. Gib dein Geld für Dinge aus, die gut zu deiner Persönlichkeit passen.
  2. Gib dein Geld für andere Menschen aus.

So kannst du Geld als Instrument nutzen, um glücklicher zu werden.

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Kommentare

  • Hallo zusammen,

    ich konnte mir tatsächlich dauerhaftes Glück durch Geld kaufen, wie?

    Ich habe einen geringeren Verdienst in Zusammenhang einer Arbeitszeit Verkürzung in Kauf genommen um mehr Zeit für mich, meine Familie und Freunde zu haben.

    Lohnt sich!

    Gruß Jens

  • Top! Neu für mich war, dass es von der Persönlichkeit abhängt, inwieweit Erlebnisse mehr Glücksmomente bringen als Dinge. Ich gehe sehr viel auf Konzerte und habe auch schon festgestellt, dass da ein Gewöhnungseffekt eintritt. Den Effekt der hedonistischen Anpassung habe ich selbst schon bei Gehaltserhöhungen beobachtet: Die Freude darüber verpufft sehr schnell. Insgesamt ist es somit bei immateriellen wie bei materiellen Dingen: Zuviel ist schädlich. Alles in Maßen genossen, am besten zusammen mit Freunden, ist wohl der richtige Weg. Habe beschlossen, mich von diversen Besitztümern zu trennen, die hier eigentlich nur rumliegen. Und nach dem Motto „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ weiß ich jetzt auch, was ich damit machen werde. :-)

  • Sehr interessant und schlüssig. Danke!

  • Wenn es angeblich glücklicher macht, das Geld für andere auszugeben als für sich selbst. Warum gibt es dann so viel Steuerhinterziehung und so viel Bemühen um Steuerminimierung? Dann müsste man mit einem Steuersatz von 90% doch eigentlich am glücklichsten sein (10% als Existenzminimum). Vielleicht sollte man einmal wissenschaftlich untersuchen, ob es auch glücklicher macht, selbst erarbeitetes Geld für andere auszugeben (und nicht geschenktes) als für sich selbst. Mich macht es auf jeden Fall nicht glücklich, wenn ich mit meinen Steuern aus meinem hart erarbeiteten Geld andere bis zu deren Tod alimentieren muss, die z.B. überhaupt kein Interesse daran haben, selbst zu arbeiten.

    • Andreas schreibt am 26. Juni 2017

      …das könnte möglicherweise an der hedonistischen Gewöhnung liegen. Leute die Gelegenheit haben, große Summen am Fiskus vorbei zu schleusen, leben normalerweise nicht am Existenzminimum ;-) Aber die Jacht vom Golffreund ist ja noch um 5m länger.

  • Roswitha Fritsche-Voegtle schreibt am 25. Juni 2017 Antworten

    Manche emotional labile Menschen mögen ihr Geld
    vielleicht für Glücksspiel ausgeben, aber glücklicher
    werden sie damit langfristig nicht. Stabilisiert wird eher
    die emotionale Labilität und das Suchtverhalten.

  • Sehr interessant! Die Erfahrung, dass es langfristig mit Glück erfüllt, wenn man anderen Gutes tut, hat wahrscheinlich jeder schon gemacht. Gelegentlich geht das allerdings im Alltag verloren… Der Ansatz, genau zu schauen, ob man bei seinen eigenen Ausgaben auch die individuellen Persönlichkeitsanteile berücksichtigt, finde ich spannend. Ich werde das in den nächsten Wochen mal bewusst bei mir beobachten. Danke für den Artikel!

  • Ich stimme dem Kommentar nicht oder nur sehr bedingt zu.
    Ich brauche nicht unbedingt Menschen, denen es schlechter geht, damit ich etwas Befriedigendes für sie tun kann. Z.B. ein kleines Blümchen für eine Freundin/Bekannten (ohne Geburtstag), eine nette Karte, mit der ich mich für etwas ganz herzlich bedanke, etc. Auf diese Weise kann es Menschen, denen es gut geht, gleich noch ein bisschen besser gehen….und auch ich erlebe Freude dabei.
    Ganz abgesehen von den vielen, vielen Menschen, denen es leider wirklich bedeutend schlechter geht und denen ich wirklich helfen kann.

  • „Geben macht glücklicher als nehmen“ das sind Worte von Jesus. Sicher gibt es immer bedürftige Menscheb, denen wir eine FREUDE machen können. Dieses „Freude machen“ macht uns glücklich. Es muss nicht Geld sein, wann immer WIR spüren, das der Nöchste einen Nutzen hat, kann uns das glücklich machen – soblald wir mit der richtigen Motivation geben.
    Schönes Thema – bei Anwendung – garantiert „Glück“

  • Interessante Anmerkung, wenn man das Bsp. des Straßenbettlers betrachtet. Ich plädiere deshalb auch beim Helfen zu einer gewissen Nachhaltigkeit. Mein eigenes Beispiel: Ich unterstütze seit 20 Jahren Kinder in Bosnien. Diese Kinder sind mittlerweile junge Erwachsene und der Kontakt besteht immer noch. Das bereichert mein Leben. Bosnien ist zwar kein Top-Reiseland, aber ich fahre immer gern dorthin und erlebe die Gastfreundschaft. Demnächst sogar mit dem Fahrrad. Das ist ei, Abenteuer und motiviert mich fit zu bleiben. Dies und noch viel mehr ist der Benefit, der über die Jahre“zurückkommt“. Und dann noch etwas Wichtiges: Einem Mitmenschen etwas Gutes tun muss nicht immer Helfen sein. Man kann sich gegenseitig Blumen schenken (auch per Postversand ). Auch mal ganz spontan. Hunde im Park freuen sich über Leckerlis, fremde Menschen über ein Gespräch bei einem spontan spendiertem Kaffee, und, und, und … Und das Schönste: Du gehst lächelnd durch deinen Tag

  • Interessanter Impuls. Eine Anmerkung, die mir dazu einfällt. Es geht darum selbst glücklicher zu werde, wenn man für andere etwas tut. Meist geht es darum, wenn es sich um andere handelt, denen es schlechter geht. Zumindest nehme ich das aus dem Beitrag so wahr. Ja, es ist schon so, dass es einem ein gutes Gefühl bereitet anderen zu helfen, doch auch hier sehe ich eine Grenze, und zwar darin, dass ich ja dann automatisch immer jemanden brauche, dem es schlechter geht. Ich persönlich freue mich aber auch, wenn es anderen Menschen gut geht. Wahrscheinlich wird es immer Menschen geben, die gerade etwas brauchen, doch wie kann ich dann glücklich sein, wenn tatsächlich niemand da wäre, dem ich gerade helfen kann. Anderen zu helfen ist bestimmt etwas, das zufrieden machen kann, aber in meinen Augen nur unter der Voraussetzung, dass ich auch damit klar komme, dass es anderen auch ohne meine Hilfe gut gehen kann. Ich glaube es gibt schon so Teufelskreisläufe, dass Menschen nicht nach oben kommen, weil es auf der anderen Seite Menschen gibt, die gar nicht wollen, dass sie nach oben kommen, die für sich selbst es brauchen, immer für jemand da sein zu müssen, der weniger hat, kann als sie selbst. Vielleicht stecken, da Ängst dahinter plötzlich wertlos zu sein oder verlassen zu werden.

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