Sommeruni 2017

Ich glaub mir kein Wort

Das Leben wird oft dann interessant, wenn du anfängst, ehrlich mit dir selbst zu sein.

Wenn du sagst: „Na, vielleicht ist die Waage ja doch nicht kaputt.“

Wir erzählen uns selbst eine Menge Geschichten, die nicht ganz stimmen.

Denn warum tun wir oft nicht das, was wir eigentlich tun wollen?

Warum verwirklichen wir unsere Träume nicht?

Warum bleiben wir oft in beschissenen Situationen?

Weil wir uns selbst Geschichten erzählen.

Wir ignorieren Probleme und erzählen uns dann, warum das jetzt richtig und sinnvoll ist, was wir tun.

Wir benehmen uns blöd und haben dafür meistens eine gute Begründung.

„Sie wäre sowieso irgendwann gegangen.“

„Die wissen meine Leistung sowieso nicht zu schätzen.“

„In meiner Situation geht das einfach nicht.“

Du kannst deine Probleme lösen.

Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut. Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Aber das Leben wird interessant, wenn du anfängst, ehrlich mit dir selbst zu sein.

Der erste Schritt ist, dir einzugestehen, dass du dir selbst oft Geschichten erzählst.

Geschichten, die den Stress kleiner machen sollen.

„Ich kann froh sein, überhaupt einen Job zu haben. Ich kann ja auch nichts anderes.“

Geschichten, mit denen du deine Ängste im Griff behalten willst.

„Meine Abteilung schließen sie bestimmt nicht, wir sind viel zu wichtig für die Firma.“

Geschichten, die verhindern, dass du unangenehme Konsequenzen in Kauf nehmen musst.

„So schlecht ist unsere Ehe ja auch nicht.“

Der Schritt zu einem besseren Leben beginnt meist dann, wenn du anfängst, ehrlich mit dir selbst zu sein.

Wenn du dich fragst: „Ist das wirklich so? Oder ist das nur eine Geschichte, die ich mir selbst erzähle?“

Denn deswegen erfinden wir Geschichten.

Damit wir nicht schuld sind.

Damit wir nicht inkompetent wirken.

Damit wir uns dem Schmerz nicht stellen müssen.

Damit wir nicht tun müssen, was alle um uns herum längst erkannt haben.

Wir Menschen sind großartige Geschichtenerzähler.

Dumm ist es eben nur, wenn wir anfangen, unsere Geschichten zu glauben.

Denn damit nehmen wir uns selbst unsere Freiheit und Selbstbestimmung.

Das Leben geht oft einen Sprung weiter, wenn du anfängst, ehrlich mit dir selbst zu sein.

Erst dann kann es weitergehen. Erst dann bist du frei.

Ich wünsch dir einen klaren Blick und viel Kraft, die Wahrheit zu sehen und zu ertragen.

Ich weiß, es macht keinen Spaß. Aber es ist halt der Weg.

Alles Gute für dich.

Ralf

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Kommentare

  • Danke für diese Impulse!

  • Ganz Deiner Meinung, Ralf!

  • Hallo!
    Oh ja, Selbsterkenntnis tut weh, ist aber echt heilsam. Ich lag neulich zwei Wochen mit Sommergrippe im Bett. Um diese Zeit irgendwie sinnvoll zu verbringen, dachte ich über das nach, was ich ändern müsste, damit es mir besser geht (und mich bis dato mit entsprechenden Ausreden natürlich davor gedrückt hatte). 3 Dinge fand ich heraus:
    – Ich brauche mehr Pausen (denn ich überfordere mich)
    – Ich muss mich mehr loben (denn ich finde meistens, dass ich etwas nicht gut genug gemacht habe)
    – Ich gehe jetzt endlich mal zum Zahnarzt (der leise-ziehende Schmerz geht nicht von alleine weg)
    Bin ganz stolz auf meine Selbsterkenntnis!
    Viel Spaß an alle, einen schönen Sonntag! :) :) :)

  • Ich sehe es nicht als dumm an, die eigenen Geschichten zu glauben. (die der anderen über mich und meine Situation sind auch nicht wahrer ;-) )

    Geschichten = Erklärungen, Tröstungen, Beruhigungen ermöglichen unser Weiterleben,
    auch wenn es nur das momentane ist, um aus dem ersten Schreck herauszukommen.

    Es ist auch nicht „klüger“, sich ständig zu fragen: „Ist das denn wahr, stimmt das denn wirklich?“ So rational, alles im Kopf auszuhandeln, schafft nur Mr. Spock von der Enterprise und würde über seine Selbstregulierung staunend die Augenbraue hochziehen: „Faszinierend“.

    Für uns wäre diese eisesklare Bearbeitung unmenschlich.
    Wir haben Gefühle und brauchen zeitweilig auch diese Form der Selbstberuhigung
    wenn uns der Atem genommen wird.

    Es kann nicht darum gehen, seine Geschichte in Frage zu stellen.
    Der weiterführende Schritt – zur Lösung UND zur Beruhigung beitragend, also Kopf UND Herz gleichermaßen beteiligend, ist:

    – Seine Geschichte anzuerkennen (denn sie ist ebenfalls wahr, hat zumindest einen
    wahren Kern)
    – und sich gleichermaßen zu sagen: „Gut, mit dieser Sichtweise bewahre ich „mein Gesicht“… aber für den Fall, dass es doch anders ist / dass es doch anders kommt /
    dass XY doch recht haben sollte,
    für den Fall überlege ich mir jetzt einen Plan B :

    „Ich kann froh sein, überhaupt einen Job zu haben. Ich kann ja auch nichts anderes.“
    = Plan B: was könnte ich denn tun, um meinen Marktwert zu erhöhen?

    „Meine Abteilung schließen sie bestimmt nicht, wir sind viel zu wichtig für die Firma.“
    = Plan B: ich verharre nicht wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange, ich
    frage die Entscheider und ich werde mal meine Marktchancen testen“

    „So schlecht ist unsere Ehe ja auch nicht.“
    Plan B: Es wird Zeit für ein Gespräch / eine Paarberatung / für Paarship ;-)

    • Guillermo schreibt am 14. August 2016

      Liebe Karin, du hast sehr schön gezeigt, was Ralf meinte, als er schrieb: ( Das Leben wird oft dann interessant, wenn du anfängst, ehrlich mit dir selbst zu sein.)

      Genau deshalb müssen wir unsere Geschichten überprüfen und ehrlich sein!

  • Lieber Ralf, danke für diesen Beitrag.

    Ja, so ist es, ich denke auch das uns nur die Wahrheit weiterbringt, und oft ist es die wirklich radikale Wahrheit, die uns aus der Selbsttäuschung befreit.

    Ob das Spaß macht? Doch ich denke schon! Vielleicht nicht der Umgang mit der ersten Einsicht und dem ersten Schritt, aber spätestens dann, wenn du merkst, dass du der Schöpfer deines Lebens bist, lässt du all die Geschichten hinter dir und läufst freudig auf dein wahres Leben zu.

    Herzlichst Emanuela

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