Von Ralf Senftleben
E-Mails sind aus dem Berufsleben kaum noch wegzudenken. Manchmal bekommen wir sogar so viele E-Mails, dass wir kaum noch mit dem Bearbeiten hinterherkommen.
Zum Glück gibt es Möglichkeiten, die eigenen E-Mails auf eine schlaue Art zu bearbeiten, so dass wir
Das klingt gut? Dann schauen Sie gleich einmal in unsere Tipps zu diesem Thema.
Ich weiß nicht, ob Sie das auch von sich kennen, aber viele Menschen nutzen ihre Arbeitspausen, um zu schauen, ob neue E-Mails da sind oder sie unterbrechen sogar ständig die laufende Arbeit, um einen Blick in die eigene Inbox zu werfen.
Dieses Verhalten ist absolut verständlich, denn wir alle sind ja ein bisschen süchtig nach Neuigkeiten und wollen deswegen wissen, ob es neue E-Mails gibt.
Leider schaden wir uns mit diesem Verhalten selbst, denn
Deswegen: Widerstehen Sie bitte dem Impuls, ständig nach neuen E-Mails zu schauen. Sollten Sie Ihr E-Mail-Programm so eingestellt haben, dass es automatisch alle paar Minuten Ihr Postfach überprüft, dann schalten Sie diese Möglichkeit am besten aus.
Dieser Tipp ist die logische Fortsetzung von Tipp 1. Statt ständig Ihr Postfach zu überprüfen, planen Sie pro Tag ein oder zwei Termine ein, an denen Sie Ihre E-Mail lesen und beantworten. Das könnte z.B. einmal morgens sein und einmal, bevor Sie Ihren Arbeitstag beenden.
Die Vorteile dieser Lösung sind:
Versuchen Sie das einfach einmal und Sie werden merken, dass Sie so effektiver arbeiten können.
Eine Anmerkung: Dieser Tipp gilt natürlich nicht für Sie, wenn es zu Ihrem Aufgabengebiet gehört, E-Mails zeitnah zu beantworten (wie z.B. bei Supportmitarbeitern/innen).
Bei vielen Menschen sammeln sich oft Hunderte von Nachrichten in der Inbox. Da ist es kein Wunder, wenn wir den Überblick verlieren. Zum Glück bieten die meisten E-Mail-Programme die Möglichkeit, zusätzliche Ordner anzulegen, in die Sie Ihre E-Mails verschieben können. Nutzen Sie diese Möglichkeit und richten Sie verschiedene Unterordner in Ihrer Inbox an und verschieben Sie eingehende Nachrichten systematisch in diese Unterordner. So haben Sie einen wesentlich besseren Überblick über Ihre E-Mails.
Möglichkeiten für Unterordner sind z.B.
Die meisten E-Mail-Programme bieten auch so genannte "Filter" an, die dafür sorgen, dass eingehende Nachrichten je nach Betreff oder Absender gleich in einen entsprechenden Ordner verschoben werden. Wenn Ihr Programm das kann, dann nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt, denn das spart Zeit und Aufwand.
Das Ziel ist: In Ihrer Inbox darf keine Nachrichten stehen bleiben.
Weil das Bearbeiten unserer E-Mail für die meisten eine tägliche Aufgabe ist, lohnt es sich hier, wenn Sie sich eine feste Prozedur für die Bearbeitung ausdenken und diese strikt anwenden.
Das könnte z.B. wie folgt aussehen:
Das ist natürlich nur ein Vorschlag, wie eine solche Routine aussehen könnte. Am besten entwickeln Sie gleich eine eigene Routine, die auf Ihre Situation zugeschnitten ist.
Übrigens: Die E-Mail ist ein schnelles Medium, deswegen beantworten Sie E-Mails am besten immer am selben oder spätestens am nächsten Tag nach dem Eingang.
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