Jemand oder niemand?

jemand anderes

Das ist eine kleine Geschichte über vier Kollegen namens JEDER, JEMAND, IRGENDJEMAND und NIEMAND.

Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und JEDER war sicher, dass sich JEMAND darum kümmert. IRGENDJEMAND hätte es tun können, aber NIEMAND tat es.

JEMAND wurde wütend, weil es JEDER´S Arbeit war. JEDER dachte, IRGENDJEMAND könnte es machen, aber NIEMAND wusste, dass JEDER es nicht tun würde.

Schließlich beschuldigte JEDER JEMAND, weil NIEMAND tat, was IRGENDJEMAND hätte tun können.

(Quelle unbekannt)

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Kommentare

  • Ja, das ist aber super kleine Geschichte. Fuenf Finger sind nicht gleich.

  • Ich habe die Geschichte gelesen und die BEGRIFFE jeder, jemand, irgendjemand und niemand durch die konkreten Personen DU und ICH oder ICH und DU ersetzt.
    Die Geschichte liest sich für mich verbindlicher und ICH selbst kann entscheiden, ob ich als DU oder ICH angesprochen bin.

  • Die Idee mit der Mindmap finde ich spitze- das ist echt eine einfache, konstruktive Lösung, die schlußendlich allen nützt- denen, die sich aktiv beteiligen wollen, und jenen, die nur interessehalber ein bißchen mitmischen. Außerdem kann keiner sagen: das habe ich nicht gewußt!!!
    Ich glaube, das könnte auch in der Familie funktionieren- wir haben 4 Kinder, die zwar auf Nachfrage brav mithelfen, aber von selber kommt nur manchmal was. Und da es mir oft einfach zu mühsam ist, immer um dasselbe zu bitten, werde ich diese gemeinsam gestaltete Mindmap sichtbar aufhängen- und vielleicht erübrigen sich dann diese ständigen Wiederholungen…
    Einen Versuch ists sicher wert!!!
    ENTSCHEIDEND IST NICHT, WOHER DER WIND WEHT-
    SONDERN WIE MAN DIE SEGEL SETZT!
    Sonnige Grüße aus Südtirol
    Alrun

    • Jonas Weiß schreibt am 6. September 2013

      vorausgesetzt, das Schiff hat genügend Wasser unterm Kiel…

  • Warum lassen sich die „FLEISSIGEN“ von den „FAULEN“ unterdrücken und benutzen …?

    Ich arbeite über 45 Jahre, aber es hat sich nichts geändert! Die Hoffnung habe ich schon lange aufgegeben! Beim Saufen und Kollegen und Arbeitgeber bescheißen sind viele „spitze“ …

    Kollegalität und so ein Mist sind Opium für die Masse der Fleißigen. M. E. arbeiten 60 % für 40 % „Nutznießer“!

  • Ich kenne da den „MAN“ der irgendwie überall auftaucht:
    „MAN“ müsste…
    „MAN“ könnte…
    „MAN“ sollte…
    „MAN“ ist immer IRGENDJEMAND anders. Meist ist es dann einfach NIEMAND.

    • Volker Specht schreibt am 2. September 2013

      Liebe Gabriele!

      Bitte nicht allzu ernst nehmen:

      Frau verlässt sich darauf, dass Mann es tut.

      Volker Specht

  • Wenn ein Team keine genauen Arbeitsbereich-Absprachen hat, fühlt sich NIEMAND verantwortlich. Aber wenn man JEMAND ist, bekommt man laut Geschichte, obwohl man nichts getan hat, schlussendlich die Schuld zugeschoben. Also ist die Geschichte zwar recht logisch, aber leider ohne tieferen pädagogischen Sinn. Nur die Erkenntnis bleibt, dass der Leser sich wie ein „niemand“ fühlt. Nettes Wortspiel, das mir nicht zusagt.

    • Markus Beyer schreibt am 2. September 2013

      ja gerade weil du als jemand nichts getan hast, bekommst du als jemand die Schuld. Die Erwartungen zu kanalisieren, darum geht’s.

  • KLASSE – unglaublich wichtig – da es heute mein Thema ist – beantwortet es mir Alles – Danke!!!

  • Wir leiten gerade das Projekt den Gemeinderatgeber, der bis heute mehr an die Senioren ausgerichtet ist, nun „generationenfähig“ zu machen.
    Es machen alle Interessierten in der Gemeinde mit. Es gibt bei Bottom-up-Projekten, wo viel Freiwillgenarbeit dahinter steckt, immer ein Kommen und Gehen von Mitwirkenden. Da stand die Frage, wie machen wir es, dass wir an den einzelnen Treffen nicht immer alles von Anfang an erklären müssen.
    Von Beginn an arbeiten wir mit einer speziell dafür ausgedachten MindMap. Sie ist am Anfang in der Grösse einer Flipchartseite. Diese liegt jedesmal auf – und wird mit „Wolken“ und neuen Ideen immer etwas grösser.
    Um diese herum sitzen wir und es entsteht ein Dialog zu den bestimmten Abschnitten, die wir uns am vorhergegangenen Treffen vorgenommen und als „Denkaufgabe“ mit nach Hause genommen haben.
    Eine der im engen Team Mitwirkenden, brachte gleich zuu Anfang auch eine Idee ein, die in der Jugend- Familien-, Alters- und Gemeindearbeit ganz wichtig ist – es braucht an gewissen wichtigen Stellen einen oder meherere „Kümmerer“ – eine Person, die sich darum kümmert, dass Informationswege offen und begangen werden, sich darum kümmert, dass Beschlossenes auch durchgeführt wird – sich aber auch kümmert, dass Ideen einfliessen und weitergegeben werden – oder wie eben in diesem Projekt die Drehscheibe ist. Und – er oder sie sind auch die „offenen Ohren“ für Kummer … Der „Kümmerer“ ist nicht irgendjemand – und es ist vielleicht nicht für jedermann die erstrebenswerteste Stellung, es ist jedoch sicher eine der „bewegensten“, sinnvollsten und persönlich gewinnbringensten – und man hört dabei Geschichten – wie eben diese eine „Jemand oder niemand?“ –
    Ganz e friedliche Sunndig und Grüsse aus der Schweiz.
    Susanna

  • Heide-Rose Decurtins schreibt am 1. September 2013 Antworten

    Entweder wird eine Rollenverteilung klar definiert, wenn nicht – dann nehme ich es selbst in die Hand, erledige es, ohne dass ich an „irgendjemanden “ – da haben wir den Begriff wieder – eine Erwartung habe ! Doch das mit der „Erwartung“, solange diese irgendwo schlummert, wird’s nichts !!

    • Hexe schreibt am 1. September 2013

      Liebe Heide-Rose,
      und genau dieses: „…dann nehme ich es selbst in die Hand,……“ führt dazu, dass es immer derselbe oder dieselben sind, die sich um alles kümmern sollen und der Rest lehnt sich zurück und meckert am Ende auch noch. Und das gibt irendwann auch immer mal Frust für die Macher.
      Eine Rollenverteilung muß i.d.R. auch einer (meist ein Macher) vornehmen, freiwillig melden sich wenige.
      Also bleibt dem/den Macher/n fast nur die Wahl: die Rollen verteilen, den Kasper machen (bis er davon die Nase voll hat) oder alles aus Überzeugung selbst und alleine übernehmen.
      Du hast es sicher schon geraten: ich gehöre zu den Machern und habe mittlerweile oft keine Lust mehr dazu, viele mitzutragen und dann auch noch schuld zu sein, wenn es anderen nicht gefällt. Jeder ist letztlich seines Glückes Schmied!

  • Kurz und gut! Die Geschichte macht sehr klar, wie wichtig es ist, Zuständigkeiten bzw. Rollen in einem Projekt zu definieren – sonst wird das nix! :)
    Danke und herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

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