Was tun, wenn nichts geschieht?

dornroeschenschlaf

Nach vielen Jahren eines langes Schlafes wacht Dornröschen eines Tages auf. Doch niemand ist da, um sie zu erlösen.

So schläft sie wieder ein.

Jahre vergehen und Dornröschen wacht wieder auf. Sie schaut nach links und rechts, nach oben und unten, aber wieder ist niemand da – weder ein Prinz noch ein Gärtner, der sie retten will.

Und so schläft sie wieder ein.

Schließlich wacht sie zum dritten Mal auf. Sie öffnet ihre schönen Augen, kann aber abermals niemanden erblicken.

Da sagt sie zu sich selbst: „Jetzt reichts!“, steht auf und sie ist erlöst.

(Nach Norbert Mayer, gefunden in E. Hatzelmann:
Keine Macht dem Stress!)

 

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Kommentare

  • Naja, wenn es wirklich so einsam um die Prinzessin wäre, hätte sie gar keinen Grund aufzuwachen UND sie hätte gleich eine Machete gebraucht, um sich am Leben zu erhalten. Nicht vergessen, das Schloss war völlig in Dornen eingewachsen.
    Es braucht schon Beziehung und es braucht auch neugierige Lebensfreude (im Märchen eindeutig: Sex kann Dir da alle Energie abziehen) als Ziel.
    Die Geschichte wirkt so echt lustig, aber sie ist mir so zu flach. Erweckung, Erwachen hin oder her …

  • Die Jahre vor 2012 könnte man als schlafen bezeichnen. Sicherlich war es kein Tiefschlaf, viele spirituelle Menschen haben sich intensiv um ihre Belange und ein vorwärtskommen bemüht, aber immer im Hinblick auf
    die Erlösung Dez. 2012, die Belohnung.
    Nur leider fanden viele die Belohnung nicht als ausreichend, wandten sich ab und vielen wieder in den Schlaf.

  • Sehr wahr!

  • Genau so ist das! Steh auf und erloese dich selbst. Tu was fuer dich selbst! Manchmal braucht es halt etwas laenger, das zu „kapieren“! An was viele dann scheitern, ist, was dann? Was passiert jetzt, hab ich denn auch eine Idee, oder einen Plan? Und dann setzt man sich wieder aufs Bett, und denkt….und was jetzt???

  • hm -nein anders ist es …
    war es wohl jenes Jahr im Hunder, beritt er die Weiten im fernen Land der Erwartung, vernahm er des Windes flüsternden Hauch
    “ über den 6 Hügeln, hinter den 6 Seen, im tiefen Schlaf wirst Du finden die Blume des Anmuts, wartend auf das Erblühen gleich einer Rosenknospe, welche am Morgen die Sonne fühlt, gleich der Liebe welche die Glut erahnt “
    und tief trieb er die Sporen zwischen die Schenkel von ErRoß, seines schwarzen Rappen`s Name, zu eilen an jenen Ort, voll von ohne, doch mächtigen Träumen ..
    erklomm er die schwindelnde Höh ihre Nähe suchend, erblickte er sie und konnte sich nicht abwenden ob ihrer Schönheit
    Im Gewand, gewoben aus den feinen Fäden der durchschimmernden Verlockung, berührte er sie, sie zu erweckte und fahl wurde ihr Antlitz, gleich jener Morgenbleiche, welche in der Abendlosigkeit den Schlaf des Traumes verlor
    und erwartungsvoll erwartete Sie, sah seinen winzigen Stachel und viel in Ohnmacht
    und ungestochen verweilt sie seitdem wartend auf die Erweckung

  • Tja, mit dieser Geschichte ist auch Dornröschen endlich erwachsen geworden und nimmt ihr Schicksal in die Hand. Hoffentlich behält sie die kitschigen Klamotten, denn die sind doch wirklich klasse. Als selbstbestimmte Frau kann sie das für sich entscheiden. Naja Dornröschen mach das Beste draus, wie wir alle.

  • Eine sehr schöne Methapher, die sich in vielen Situationen des Lebens einsetzen läßt. Danke dafür.

  • Danke für diese schöne Geschichte……………erwachen braucht manchmal Zeit, man macht schnell und gern andere für sein Glück verantwortlich, es ist auch leichter, anderen die Schuld zu geben wenn man unglücklich und unzufrieden ist, als mal nach innen zu schauen und selbst an sich zu arbeiten und zu erforschen, was will ich überhaupt. Man hat meist selbst die Möglichkeit was zu ändern, nicht darauf warten bis andere dein Leben zufrieden stellen, ändere was dir nicht gefällt, auch wenn es manchmal unbequem ist, auch wenn es im ersten Moment schwer ist, aber man stellt im Nachhinein fest das es das Beste war was man machen konnte.
    Ob im Job oder im Privatleben, man macht gern andere für sein Glück verantwortlich………………..ja es bedeutet Mut und Arbeit selbst für sich einzustehen……aber es lohnt sich.
    Euch allen einen wunderschönen Sonntag.

  • So oder ähnlich, wird das “ ERWACHEN “ beschrieben…
    Aus dem gegenwärtigen (Traum) Schlaf aufwachen-
    und den Traum “ NICHT “ mit in die Gegenwart transportieren,
    ein Traum, der inhaltlich mit “ ERWARTUNGEN, RETTUNG, ERLÖSUNG usw. “ gefüllt ist- sondern SELBST-AN-NEHMEND sich ernsthaft um sein EIGENES POTENTIAL bemühen….
    Das braucht MUT- und DURCHHALTEVERMÖGEN…
    Ich weiß wovon ich schreibe!!!
    Anne-Marie

    • Petra schreibt am 4. Januar 2015

      Und ich weiß, wovon Du schreibst :-). Ergänzend möchte ich sagen, dass alles eben auch seine Zeit brauch und hat. Außerdem ist das „Erwachen“ ja erst der Anfang!! Es folgt ein langer Weg, auf dem einen immer mal wieder dieses Schlafbedürfnis packt, weil das Schlafen „scheinbar“ weitaus weniger Kraft, Mut und Konsequenz braucht. Für mich war das Schwierigste, mich selbst anzunehmen … denn ich musste ja erst einmal die Teile von mir aussortieren, die anerzogen, angepasst, funktionierend gar nicht zu mir gehören.

  • ;-) … mitunter ist es wohl nicht leicht, „aus einem Märchen herauszusteigen“, wenn die Menschen um einen herum seit langer Zeit „Märchen“ schätzen und es üblich und anerkannt ist, sich wie eine schlafende Prinzessin zu verhalten. Mut tut gut.

  • Na genau so ist es. Wir werden nicht erlöst – sondern müssen uns selbst erlösen. d.h. wir müssen unser Leben selbst in die Hand nehmen – und handeln. Warum machen wir uns nur immer wieder abhängig von anderen, anstatt da zu stehen und selbst tätig zu werden? Warum vermeinen wir nur, dass unser Glück vom anderen abhängt ? Wir selbst sind gefordert zu handeln – und so sind wir auch frei – und können unser Leben selbst und unabhängig gestalten,. Danke für die Geschichte.

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