Das kleine Glück möchte abgeholt werden (Gina Schöler)

„Das kleine Glück möchte abgeholt werden: 222 Anstiftungen vom Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ – von Gina Schöler – Frankfurt a. Main: Campus, 2016 – 233 S. – ISBN: 978-3-593-50589-3 – 17,95 €

Gina Schöler ist unsere „Glücksministerin“. Das ist natürlich kein offizieller Posten … Aber sie hat das „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ als interaktives Kunstprojekt während ihres Studiums gegründet. Seitdem ist sie unterwegs, um unsere Gesellschaft ein bisschen glücklicher zu machen. 

Mit ihrem Buch „Das kleine Glück möchte abgeholt werden“ ist ihr eine schöne Sammlung kleiner Geschichten und „Anstiftungen“ (wie sie es nennt) gelungen. Diese Anstiftungen sind kurzweilig und so richtig was fürs Herz. Sie alle laden zum Nachmachen ein.

Was mir besonders an diesen 222 kleinen „Anstiftungen“ gefällt, ist folgender Ansatz: „Du kannst dir selbst täglich das kleine Glück in dein Leben einladen, wenn du deine Augen dafür öffnest. Sei aktiv und nimm dein Glück selbst in die Hand.“

Dafür möchte Gina Schöler sensibilisieren, und das entspricht auch genau unserem Ansatz, den wir hier bei zeitzuleben.de verfolgen, wie z. B. mit unserer Lebensfreude-Challenge.

Die 222 Anstiftungen sind eine Mischung aus kleinen inspirativen Geschichten, die von Gina Schöler selbst, ihren Fans und Lesern sowie von bekannten Wissenschaftlern, Coaches und Trainern beigesteuert wurden.

Beispiele für solche Anstiftungen sind:

  • „Immer mit der Ruhe“: ein Tipp von Gina Schöler, wie du im Straßenverkehr entspannen kannst, statt dich selbst zu stressen
  • „Achtsames Erwachen“: Hier schildert Dorette Segschneider, mit welchem Morgenritual sie ganz entspannt in den Tag startet.
  • „Vergessene Momente“: eine tolle Geschichte von Gina Schöler, wie du dich mit einer Einwegkamera selbst überraschen und dir so Glücksmomente zaubern kannst

Die einzelnen Tipps sind auch richtig schön bebildert und insgesamt ist die Aufmachung des Buchs sehr locker und luftig, was es wirklich gut lesbar macht.

Einzig das Inhaltsverzeichnis hat mir persönlich nicht so gefallen, weil ich es durch die vielen Bilder irgendwie sehr unübersichtlich und wenig aussagekräftig fand.

Aber das Buch ist eh sehr gut dazu geeignet, einfach mal irgendwo reinzublättern. Du musst da nicht eine bestimmte Reihenfolge beachten oder dergleichen, sondern du kannst einfach frei nach Schnauze rumblättern und reinschmökern, wo es dir gefällt.

Alles in allem muss man sagen: ein sehr schönes Buch mit vielen kleinen Inspirationen, die durchaus alltagstauglich sind. Wenn du also auf der Suche nach einem praxisorientierten Buch ohne viel Beiwerk bist, vielleicht auch als Geschenkidee, dann liegst du hier genau richtig.

Insgesamt ist „Das kleine Glück möchte abgeholt werden“ ein Buch, das sehr gut zur Arbeit von Gina Schöler passt: inspirierend, achtsam und sehr positiv.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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Kommentare

  • Mark Twain sagte mal (und das geht m. E. in die gleiche Richtung): Gib‘ jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

    Es sagt sehr viel aus; denn: Jeder von uns hat es (meistens) in der eigenen Hand, wie sein/ ihr Tag aussieht.

    Wenn ich mit einer „Flunsch“ (Hamburger Platt: „langes Gesicht“, traurige Miene) herumlaufe und mich immer nur auf das Schlechtlaufende „fixiere“, ist klar, dass das (auf Dauer) meiner Seele nicht so wirklich zuträglich ist.

    Natürlich soll man nicht alles schönreden, (-malen), sondern auch der (wenn: oft bitteren Realität) ins Gesicht sehen.

    In die gleiche Richtung geht auch der Film „Das Leben ist schön“, was in einem KZ irgendwo in Nazi-Deutschland spielt.

    Darin „gaukelt“ der Vater seinem Kind „vor“, dass nichts so schlimm ist wie es oftmals scheint. Ich glaube, beide werden auch von den Alliierten gerettet.

    Oder in einem – vielleicht viel amüsanteren Streifen mit Christoph Maria Herbst und Anette Frier in den Hauptrollen – heisst es „…und weg bist Du!“.

    CMH ist dabei der Satan, der sich unter einem immensen Erfolgsdruck befindet – zu lange konnte er seinem „Herrn“ keine Seele bringen.

    Allerdings erwählt er AF (bzw. die sterbenskranke Krebspatientin, die sie darin verkörpert) zu seinem Opfer. CMH verkörpert den Satan als den schlimmsten Misantropen, den man nicht einmal seinem ärgsten Rivalen jemals auf den Leib wünschen würde.

    Doch Kapitulation, Resignation oder Aufgabe ist für die Krebspatientin, deren innigstes Anliegen es ist, noch den nächsten Geburtstag der Tochter mitzuerleben, keine Option.

    So bietet sie dem Satan, der (angesichts ihres schweren Schicksals) an ihrer durch und durch lebensbejahenden Art regelrecht zu verzweifeln droht, die Stirn.

    Schlussendlich bringt sie ihn zum Umdenken seines bisherigen Daseins.

    Es bringt nichts, die aktuelle „Misere“ zu verfluchen. Im ersten Moment baut man damit vielleicht seelischen Stress ab, aber wirklich zuträglich ist es der (eigenen) Seele nicht so wirklich.

    Vielmehr sollte man sich immer vor Augen halten, dass Geld nicht immer alles im Leben ist, auch wenn es einem eine gewisse Gelassenheit geben mag.

    Aber es gibt eine Menge Dinge, die es nicht ersetzen/ revidieren mag:

    Jackson*-Nachwuchs: Papa ’s Tantiemen ermöglichen ihnen ein – weitestgehend – sorgenfreies Leben. Aber die Liebe eines aufrichtig und bedingungslos liebenden Vaters vermag es nicht zu ersetzen! (* Michael)

    Stephen Hawking: Der Physiker ist an ALS erkrankt. Er kann sich vielleicht das beste Pflegepersonal finanzieren. Aber bringt es ihm seine physische Gesundheit (bzw. eigene physische Mobilität) zurück? – Nein, auch nicht!

    Christopher Reeve (ehemals: SUPERMAN; *1952 – + 2004), der durch einen Fall vom Pferd vom Hals ab bis zuletzt querschnittsgelähmt war.

    Seine Mios vermochten weder seinen Reitunfall zu revidieren, noch seine vorherige Gesundheit zurückzubringen.

    Die Liste ließe sich beliebig weiter führen und manchem ZZL-Teilnehmer dürften bestimmt noch weitere Leute einfallen, denen der größte Reichtum nichts bringt.

    Johnny Cash behandelte das Thema in seinem Titel „Ballad of a Teenage Queen“.

    Im Zentrum des Geschehens steht eine wunderschöne, junge Frau, die in den Süßwarenhändler ihres kleinen verschlafenen Heimatsörtchen verliebt ist.

    Eines Tages „fällt“ dort eine „Invasion“ an Talent Scouts, Fotografen etc. „ein“, entdeckt sie und holt sie dort weg.

    Im nächsten Jahr schwelgt sie im größten vorstellbaren Luxus: Riesige Villa, großer Fuhrpark, Bedienstete, Security etc. Doch im tiefsten Innern ihres Herzens ist sie kreuzunglücklich, weil sie den Süßwarenhändler ihres Heimatsörtchen schmerzhaft vermisst.

    Schlussendlich läuft es darauf hinaus, dass sie ihren gesamten Reichtum „Tutti completti“ verscherbelt und zum besagten Süßwarenhändler zurückgeht.

    Moral der Geschichte: Geld ist nicht alles im Leben.

    Es gibt einem eine gewisse Gelassenheit, wenn z. B. die Krankenkasse sagt „Nein, Nein und nochmals Nein Herr Senfftenberg! Ich weiss, dass es diese Art der Behandlung gibt und dass damit schon große Erfolge erzielt wurden.

    Auch wenn der, der heilt, Recht haben mag: In unseren Augen ist das nichts als Scharlatanerie! Für Quacksalberei gibt es von uns kein Geld! Das können Sie mal ganz fix falten („knicken“)!

    Wenn Ralf aber nur diese Behandlung als seine einzige Chance der Genesung sähe, hätte er die Gelassenheit, zu sagen „Okay – dann zahle ich es eben aus eigener Tasche!“.

    Aber Geld ersetzt keine zwischenmenschliche Beziehung! … oder hat schon mal einer von Euch versucht (geschafft), Geld zu umarmen?!

    Kein Geld dieser Welt ersetzt es, den/ die Liebste ganz doll in den Arm nehmen zu können und die (körperliche) Nähe/ Wärme zu spüren zu können.

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