Kompass-Challenge

Lieber schlecht entscheiden, als gar nicht…

schlechte-entscheidung

„Wenn du eine Entscheidung treffen musst und du triffst sie nicht, ist das auch eine Entscheidung.“

—William James

Bist du jemand,

  1. der sich normalerweise schnell entscheiden kann oder
  2. grübelst du eher lange über die verschiedenen Möglichkeiten nach und manchmal ist der Zug sogar schon abgefahren, wenn du dich endlich entschieden hast?

Wenn du dich mit Entscheidungen schwer tust, möchte ich dich in diesem Tipp dazu ermuntern, in deinem Leben schneller und häufiger zu entscheiden.

Bei einer Entscheidung gibt es in meinen Augen 3 mögliche Ausgänge.

  1. Du triffst eine Entscheidung, bei der du hinterher das Gefühl hast, das Richtige getan zu haben. Das ist natürlich der Königsweg.
  2. Du bist hinterher nicht so glücklich mit den Auswirkungen deiner Entscheidung. In diesem Fall hast du etwas für die Zukunft gelernt und wirst deswegen von nun an bessere Entscheidungen treffen. Auch das ist wertvoll.
  3. Du triffst erst gar keine Entscheidung und lässt einfach alles so wie es ist.

Im Grunde genommen würde man vielleicht denken, dass der 3. Fall gar nicht so schlecht ist. Schließlich bleibt dann zumindest alles so, wie es ist. Es könnte ja auch noch schlimmer kommen.

Aber ist das wirklich so? Bleibt wirklich alles so, wie es ist, wenn ich mich um wichtige Entscheidungen drücke? Ich denke, das ist ein Trugschluss.

In dem Augenblick, wenn ich wichtige Entscheidungen vor mir herschiebe, bin ich nicht der Fels in der Brandung, sondern ich bin das Blatt im Wind. Wenn ich nicht entscheide, tun das andere für mich.

Wenn wir im Leben in unserem ureigensten Sinne erfolgreich sein wollen – was immer das auch für dich persönlich bedeutet -, dann müssen wir uns weiterentwickeln, dann müssen wir lernen und wachsen.

Aber wer keine Entscheidungen trifft, der wächst nicht und der lernt nichts. Wichtige Entscheidungen aufzuschieben, bedeutet Stillstand oder nur der Spielball anderer zu sein.

Steht bei dir gerade eine Entscheidung an?
Wir können dir helfen, eine gute Lösung zu finden

Und deswegen: Triff lieber eine schlechte Entscheidung als gar keine. Aus einer schlechten Entscheidung kannst du immerhin noch etwas lernen.

Wenn du herausfinden willst, wie du gute Entscheidungen triffst, dann entscheide dich einfach oft und gerne. Jede deiner Entscheidungen bringt dir Erfahrung und je mehr Erfahrung du hast, desto bessere Entscheidungen triffst du. Das ist eine Erfolgsspirale, die du selbst in Gang bringen kannst.

Vielleicht gibt es ja auch in deinem Leben eine wichtige Entscheidung, die ansteht. Dann schreite voran. Entscheide dich. Bevor es jemand anderes für dich tut.

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Kommentare

  • Also Klartext, alle Menschen die das Gefühl haben nicht mithalten zu können und falsche Entscheidungen getroffen zu haben oder dem Leben nicht gewachsen sein sind krank. Den kranken Mensche müsste es geholfen werden. Leider gibt es auch in der Medizinwelt Ärzte die sich die Beschwerden ihrer Patienten nicht vorstellen können!!!! Wenn der Mediziner keine Antwort auf die Schmerzen weißt wird der Mensch als Psychotisch abgestempelt und fallen gelassen. (Wie kann so ein Menschlein etwas haben wo es in der Medizin keine Antwort gibt ! Welch eine Unverscheimheit!) Wenn dieses Gefühl von Körperlichen Schmerzen begleitet wird empfehle ich einen guten Physiotherapeuten aufzusuchen. Eingeklemmte Nerven sind fast immer die Ursache für dieses unproduktives Gefühl. Das unter dem Strich keiner braucht und der Betroffener am weningsten. Dieser Umstand ist nicht in einem Gesunden Körper vorgesehen!!!. Auch unverabeitete Ereignisse können eine Rolle spielen in dem Fall ist wirklich ein Psychotherapeut zu empfehlen. Gute Besserung an alle die Schmerzen habe und ihr gesunden enspannt euch alles ist bestens.

  • Auch ich lese die Newsletter von Zeit zu leben immer mit grossem Interesse. Zu dem Thema „Entscheidungen treffen“ möchte ich nur noch einen klugen Spruch beisteuern, den wohl Bertold Brecht einmal gesagt hat: „Wer a sagt, muss nicht automatisch b sagen. Er kann auch erkennen, dass a falsch war.“ Vielleicht ist das ein kleiner Trost oder Ansatz für alle, die sich nicht gut entscheiden können…..

  • Die Entscheidung mich zu ihrem Text zu Wort zu melden war schnell geschehen, weil
    der Fels in der Brandung zu sein ist ja nich unbedingt besser als ein Blatt im Wind.
    Einmal fliegen und landen sanft auf einem schönen Sonnenstrahl. Kann nicht auch darin Glück bestehen?

    Der Vergleich in dem Zusammenhang ist Ihnen vielleicht nicht so gelungen.

    Von mir einige Worte in sachen Entscheidung:

    Heute sind viele Menschen nicht in der Lage entscheidungen zu treffen. Aus Angst sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Aus Angst etwas verlieren zu können, Angst sich unbeliebt zu machen….
    Eine Entscheidung zu fällen ist oftmals ein unbequemer Weg und hat nicht selten mit Selbstreflexion zu tun.
    In der persönlichen Entwicklung -im weiterkommen mit sich- sind oft alte mechanismen versteckt. Sich zu ent-scheiden also sich lösen von alten Mustern macht viel Platz für neue Bereiche und unentdeckte Möglichkeiten werden wach. Dass ist natürlich die Chance für mich.
    Im ganz normalen Alltagsgeschehen muß ich aber doch schauen wie schnell ich eine Entscheidung fälle wenn sich daraus eine Kettenreaktion ergibt. Es hängt sehr von der jeweiligen Situation ab in der entscheidungen gefällt werden wollen oder müßen.

    Natürlich auch von Selbstvertrauen und Wagnis.

    Sich SCHNELL für etwas entscheiden nur damits der andere nicht nimmt sollte in Sachen EGO überlegt sein, weil die Gier nach dem haben wollen sehr groß ist. Nur weil nur noch eine Schokolade im Regal liegt muß ich sie mir ja nicht kurzentschieden nehmen, wenn ich sie eigentlich garnicht brauche und weiss der der hinter mir steht sie nötiger hat sich aber nicht getraut und nicht so schnell zugreift (nach dem motto : Pech gehabt wenn der sich nicht entscheiden kann!)
    Sich zu entscheiden anderen Menschen auf altruistische Art zu helfen Entscheidungen auf den Weg zu bringen, auch wenn man vermeintlich leer aus geht, ist sicher auch eine Art der Entscheidung und die Freude zu sehen dass dem anderen die Schokolade gut tut hat doch etwas aufrechtes oder?

  • Es ist alles nur ein Spiel.
    Entscheidungen werden ständig getroffen, bewußt und unbewußt. Meiner Überzeugung und Erfahrung nach glaube ich, daß wir zu 90 % unbewußt und 10 % bewußt entscheiden. Bleiben wir aber bei den bewußten Entscheidungen. Hier ist es besonders wichtig, ob ich die Verantwortung für die daraus resultierenden Situtationen und Folgen bereit bin zu übernehmen. Also muss ich an dieser Stelle eine Lebensverändernde Entscheidung von großer Tragweite treffen. Diese Tragweite äußert sich darin, daß ich nicht mehr so empfänglich für Fremdbestimmung bin, ein unbeschreibliches Freiheitsgefühl empfinde, meine eigene Wertschätzung wächst. Es macht keine Probleme mehr Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen werden zum TUN bzw. zu Handlungen. Ich mache mir keine Gedanken mehr, ob ich so oder so entscheiden soll. Ich tue es einfach.
    Nun, das ist alles aus meinen Erfahrungen gewachsen.

  • Wie trainiere ich meine Entscheidungsfreudigkeit?

    Ich bin der Meinung, daß ich die meisten Situationen in meinem Leben trainieren kann, also müßte es doch auch mit meiner Entscheidungsfreudigkeit funktionieren.

    Ich habe mir folgende Kleinigkeit ausgedacht: Ich bin häufig unterwegs und esse in Restaurants. Wenn ich die Speisekarte in die Hand nehme, gebe ich mir 15 Sekunden Zeit um mir mein Essen auszusuchen. Bis dahin habe ich eine Entscheidung getroffen.

    Stimmt, schmeckt nicht immer vorzüglich, aber ich trainiere meine Entscheidungsgeschwindigkeit. Und mir macht das ganze auch noch Spaß.

  • RACKÉ. das textatelier. schreibt am 19. Februar 2007 Antworten

    ENDLICH weiß ich, was ich WILL.

    Dieser Satz ist nicht nur so dahin gesagt (denn wem fällt das schon IMMER leicht!?), sondern fast eine Art LOSUNG. Im Sinne von LÖSUNG. Beschrieben in einem fantastischen Buch, geschrieben von einer Dame, die sich mit Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung bestens auskennt.

    „Das Cent-Orakel“ – ein Titel, anfangs etwas irreführend. Jedoch verbergen sich in diesem kleinen Büchlein unerwartete Erkenntnis-Schätze, so dass man es kaum mehr weg legen will und in einem Rutsch durchliest. So war’s zumindest bei mir.
    Gelesen, gesagt, getan. Und das Leben fing an, sich DRASTISCH zu ändern. natürlich NUR zum Positiven! : )
    Probiert es aus – es ist der Hit!

  • an alle Herzensbrecher und gebrochenen Herzen.
    Ich habe vor zwei Monaten die schwere Entscheidung getroffen, mich von meiner Frau zu trennen. Nach drei Jahren Beziehung, fünf Monaten Ehe und sechs Monaten Ehestress habe ich mich dazu durchgerungen. Ich habe sechs Monate für diese Entscheidung gebraucht. Es war die schlimmste Zeit meines bisherigen Lebens. Aber ich habe auch aus dieser Zeit gelernt und habe mehr zu mir selber gefunden. Meine ganze Existenz, Leben und Zukunft hingen auch an meiner Frau. Diese „Abhängigkeit“ war einerseits bequem, andererseits auch unerträglich. Nun stehe ich mit leeren Händen da und muss von ganz vorne Anfangen. Sterbe ich dadurch? Werde ich schwächer? Nein! Im Gegenteil, ich bin frei zu tun und zu lassen, was ich will. Natürlich habe ich einen sehr bitteren Nachgeschmack und denke auch an die schönen Zeiten zurück. Nur, ich bin jetzt besser dran als vorher. Die Nachteile der Ehe haben eindeutig überwogen. Es gab nur noch eine Entscheidung. Der Schmerz wird nun allmählich vergehen. Ich weiß nicht, wo ich mit der Ehe gelandet wäre…ich hätte mich zumindest nicht so stark weiterentwickelt wie im Moment. Zur Zeit geschehen nur positive Dinge um mich herum und das zeigt mir, dass die Entscheidung richtig war.

    In solchen Situationen müssen wir uns irgendwann fragen: fügt es mir dauerhaft mehr Schmerzen zu, mich nicht zu entscheiden? Kann ich damit leben, oder nehme ich den verhältnismäßig kürzeren Schmerz in Kauf, um dann glücklicher zu werden. Denn: glücklicher als im Moment werden wir auf jeden Fall. Schlimmer als in einer unglücklichen Ehe gefangen zu sein geht es wohl kaum.

    Ändert die Ehe, oder ändert Euch, aber ändert etwas…alleine oder mit Eurem Partner. Ist der Partner nicht zu Veränderungen bereit bzw. nicht kooperativ (wie bei mir) dann ist es nicht der richtige Partner und er ist es nicht wert Euch an seiner Seite zu haben.
    Viel Glück

  • Hallo,
    ich stehe auch vor einer Entscheidung – in der Ehe – 18 Jahre – bleiben oder gehen?
    Ich bin sehr introvertiert, leicht depressiv – ich habe immer andere über „mein“ Leben entscheiden lassen und das tut nicht gut!!!
    Irgendwie spüre ich, dass ich eigentlich gehen will, aber, wenn dieses „aber“ nicht wäre.
    -Kann ich das „meinem“ Mann antun – er hat mich nicht betrogen, aber er „erdrückt“ mich mit seinem „Ich meine es nur gut mit dir“ und seinen Wutausbrüchen
    -komme ich finanziell über die Runden – ich bin Hausfrau und geringfügig bei meinem Mann angestellt der eine eigene Firma hat
    -wo soll ich anfangen? (Ich habe bei mir angefangen, ich gehe seit über einem Jahr regelmäßig laufen, habe mir einen kleinen Bekanntenkreis zugelegt)
    -irgendwie hoffe ich „immer“ noch auf eine Lösung die beiden passt.
    Also ich fühle mich wie ein „führerloses“ Boot dass in den Wellen auf und ab geworfen wird.
    Ich weiß, dass ich endlich die Ruder in die Hand nehmen sollte und in „meine“ Richtung rudern sollte. Was hält mich davon ab? – Die Angst vor der Zukunft? – Das „bequeme“ Leben nicht „loslassen“ können? – Will ich die Verantwortung für mich nicht übernehmen? ??
    Allen einen schönen Tag
    Marianne

  • Hallo Verena,
    Deine Frage ist von außenstehenden Personen bei den gegebenen Informationen naturgemäß schwer zu beantworten. Dem ersten Anschein nach, würde ich eine Entscheidung in dieser Frage nicht weiter vor mir herschieben, denn die Belastungen die hieraus resultieren, sind groß und lähmen sicherlich Deine täglichen Aktivitäten.
    Persönlich würde ich mir in einer solchen Situation noch mal vor Augen führen, dass es bei diesen Dingen in der Regel keinen „Schuldigen“ gibt. Ist die Liebe einmal weg, ist sie weg und ob sie jemals wiederkommt ist fraglich. Das Weiterführen einer solchen Beziehung ohne gegenseitige Liebe wäre eine reine Zweckbeziehung oder einseitige Beziehung, und man muss gut überlegen, ob man so etwas will.
    Genau so gut kann es aber sein, dass Dein Partner Dich noch liebt, und nur eine andere sexuelle Beziehung eingegangen ist. Viele können das nicht voneinander trennen, und im Idealfall fällt es auch zusammen, aber ich bin der Auffassung das beide Dinge getrennt voneinander existieren können.
    Es wäre gut, wenn Du Dir einen Termin setzen würdest, um in einem Gespräch die Dinge zu klären. Dabei erscheint es mir sinnvoll, wenn Du Deinem Partner im Vorfeld mitteilst, das Du an dem und dem Tag mit Ihm seinen Seitensprung besprechen möchtest. Dann trifft ihn die Sache nicht unvorbereitet und es eröffnet sich vielleicht die Chance eines vertrauensvollen und konstruktiven Gesprächs.

  • Wir haben bereits entschieden. In jedem Augenblick unseres Lebens. Wir müssen es nicht erst tun. WAS wir entschieden haben, ist uns optimalerweise sofort klar. Ansonsten fördert es die „Zeit“ zutage. In unserer Zeit immer schneller.

    Meiner Ansicht nach müssen wir weder wachsen noch lernen. Das einzige was es zu „tun“ gibt, ist zu ent-falten wer ich (jetzt) bin. Also mich selbst in Besitz zu nehmen und mich (dadurch) zu erfüllen. Zu sein wer ich (gegenwärtig) bin.

    Mein derzeitiges Energiefeld bringt meine aktuellen (und zukünftigen) Ergebnisse im Leben hervor. Wenn ich andere Ergebnisse haben will, dann nur dadurch, daß ich mich (= mein Gedanken- und Emotionalfeld) verändere. Was aber erst dann wirklich möglich ist, sobald ich mein derzeitiges in Besitz genommen habe. Mit mir selbst in Frieden bin.

    Wenn ich mit mir selbst in Frieden bin, dann will ich nichts anderes mehr als dies. Ort, Zeit und Umstände spielen dann keine oder eine nurmehr untergeordnete Rolle.

    Das einzige, was ich wirklich will, ist ich selbst sein. Zu dieser Einsicht gelange ich immer wieder. Das gelingt mir nicht immer. Aber immer öfter.

    Vielen Dank für die Fragestellung und damit den Raum, der diese Zeilen ermöglicht.

    Glück, Segen & Erfüllung

    *INGO*
    one@selfone.net

  • Ich stehe vor einer meiner wichtigsten Entscheidung meines Lebens.
    Seit ein paar Monaten habe ich Gewissheit dass mein Lebenspartner mich betrügt.
    Nun möchte ich, und muss ihn vor die Entscheidung stellen, das Verhältnis mit dieser Frau, die auch noch eine ehemalige Kollegin von mir ist, zu lösen.
    Entweder stellt er alle Treffs, Telefonate, SMS usw. mit ihr ein. Sollte er damit nicht einverstanden sein wird er am selben Tag die Koffer packen müssen.
    Nun zu meinem persönlichen Problem. Ich leide unter Depressionen und habe vor diesem Tag der *Entscheidung* sehr grosse Angst dass ich dem noch Abgrund näher kommen könnte. Darum schiebe ich diese Entscheidung vor mir her. Mir ist klar dass dieser momentane Zustand auch keine Lösung ist.
    Und trotzdem MUSS ich ich Entscheiden.
    Aber wann?

  • Hallo,

    Klar keine Entscheidung zu treffen, macht einen zum Spielball der anderen.

    Bei mir gab es die Situation, das man eine Entscheidung treffen durfte. Das Ergebnis im Prinzip schon vorher fest stand, aber damit es nach Beteiligung aussah, wurde man höflich gefragt.

    Es ist wichtig das man wenn man sich nicht sicher ist, höflich um ein wenig Zeit bittet.

    Dann sollte das Ja oder Nein fest sein.

  • Wichtig ist auch, dass ich schnelle Entscheidungen treffe und mich mit dem begnüge, was im Moment an Informationen vorhanden ist. Entscheidugen sind ja immer dann gegeben, wenn ich das eine und! das andere will. Dann muss ich dem einen eine höhere Präferenz einräumen und es tun. Das Leben besteht nach meiner Auffassung aus einer fortlaufenden Korrektur der Entscheidungen, die nicht sooo gut gelaufen sind. Dabei ist für mich wichtig, dass der Prozeß in Gang kommt und in gang gehalten wird.
    Manche Menschen haben vor Entscheidungen deswegen Angst, weil sie glauben sich „rechtfertigen“ zu müssen. Es bedingt eine innere Stärke und ein Selbstbewußtsein, zu seinen Entscheidungen zu stehen. Bin ich in meiner Entscheidung sicher, egal ob „Info oder Bauch“, dann ist es in diesem Moment eine richtige Entscheidung.(Gilt nicht für das Rechnen).
    Im Übrigen ist es für mich keine Entscheidung, ob ich jetzt einen Nogger oder ein Pistazieneis möchte. Die Entschidung ist, will ich überhaupt ein Eis.

  • Sich entscheiden und dabei sich selbst treu zu bleiben; wissen was man will,was einem auch gut tun könnte und außerdem eine gute Kosten- Nutzenanalyse und doch ist das
    wie so oft nur die eine Seite der Madaille. Oft, viel zu oft scheinen die Gefühle einen großen Einfluß auf die Entscheidung zu haben und das nicht immer erwiesenermaßen zum Vorteil für alle Beteiligten.
    Mich hat da eine Theorie fasziniert:

    Bezogen auf seine Kriterien für angemessenes Denken hat Maultsby fünf Regeln für rationales
    Verhalten benannt:

    Die fünf Regeln für rationales Verhalten
    1. Rationales Verhalten basiert auf offenbaren Tatsachen.
    2. Rationales Verhalten hilft dir am besten, dein
    Leben deine Gesundheit zu schützen.
    3. Rationales Verhalten hilft dir am besten, deine
    kurzfristigen und langfristigen Ziele zu erreichen.
    4. Rationales Verhalten hilft dir am besten, die
    meisten unerwünschten Konflikte mit anderen Personen zu
    zu vermeiden.
    5. Rationales Verhalten hilft dir am meisten, die Gefühle
    zu fühlen, die du fühlen möchtest
    Maultsby, 1984, S. 16
    Auch eine Frage der Entscheidung, ob man sich an solchen
    Empfehlungen halten will oder nicht.
    Liebe Grüße
    Lyselle

  • Also erst einmal ein großes Lob an die Redaktion, die Themen die hier sehr humorvoll und doch sehr tiefgehend diskutiert werden sind immer sehr interessant und inspirierend!
    So natürlich auch das Thema „Entscheidungen treffen“ gerade in Gefühlsdingen oft schwierig, da nur schwer objektiv zu beurteilen. Deswegen mein Tipp: je objektiver man eine Entscheidung treffen kann, desto mehr empfiehlt sich die plus minus Methode /Vorteile mit Nachteilen abwägen in Listenform und das am besten schnell-frei nach der „Mäusestrategie“ von Johnson/Spencer. In Gefühlsdingen bleibt uns oftmals nur das „Bauchgefühl“, welches bereits oft als Unsinn und unlogisch verschrien doch sehr häufig sich im Nachhinein als richtig erwiesen hatt und das um sich auf den Herausgeber zu beziehen „je öfter desto mehr steigt der Erfolg der Entscheidung“ Dann mal mutig auf zu neuen Entscheidungen!

  • Mir gefiel dieses Thema der Woche sehr gut und inspirierte mich sehr in Bezug zur Auseinandersetzung zu aktiver, selbstbestimmter Lebensgestaltung.
    Natürlich, um an meine Vorgänger zu knüpfen, sind Entscheidungsprozesse durchaus vielfältig in gewissen Lebensprozessen zu betrachten – aber solch eine Betrachtung ist schon fast eine dritte Perspektive. Die Perspektive von Aussen auf Mich, in der Situation, und meine Verkettung (nach „hinten“ und nach „vorn“) in der Zeit. Es ist die berechnende (berechenbare) Betrachtung und zugleich die vermeindlich wissende: ich denke zu wissen was passieren wird, ich kann es schon einsehen, was ich lernen werde. Es ist aber auch die Haltung zur „Nummer sicher“: ich wäge vor der Entscheidung alle Risiken ab, möglichst risikolos soll das Kommende sein.

    Für mich schloß sich hervoragend an diesen Text eine Folge, hier sei Schmunzeln erlaubt, der Serie StarTrek: The Next Generation an: „Willkommen im Leben nach dem Tod“ („Tapestry“ – 141/6:15). (zur Not bei youtube zu finden) an.
    Zentral handelt die Folge um Bedauern vergangener Entscheidungen, die losgelöst betrachtet, negativ und falsch erscheinen; sogar dumm. Doch gerade diese Entscheidungen führten zu Situationen und weiteren Folgen, die maßgeblich für die eigene (Lebens)Erfahrung und späteres Handeln wurden. Das wird in dieser Folge sehr eindrücklich skizziert.

    Wie sagte Epikur: „Nicht die Dinge, sondern die Meinung die wir über Dinge haben, beunruhigen uns“. Im Äußersten betrachtet gibt es keine schlechte Entscheidung (ausgenommen jene die zum Ende, zum Tod führen), sondern daraus entstehende Situationen, die uns aus eigenen individuellen Gründen, Vorlieben und Ängsten(!) unangenehm sind. Doch die Auseinandersetzung selbst mit und gerade durch solche (entschiedenen) Situationen läßt einen lernen und wachsen.

    Kritik, immer, bitte! :)

  • Wie Hubert ausführlich schreibt, ist die ganze „Entscheidungsgeschichte“ facettenreich und vielschichtig. Was in einem Fall positiv ist, kann in einem anderen Fall wiederum negativ sein.
    Ich glaube es macht den meisten Sinn in der jeweiligen Situation das Bestmögliche zu tun. Dabei muss nicht zwangsläufig die schlechtere Entscheidung die bessere Lösung im Vergleich zur Nichtentscheidung sein.
    Allerdings ist es oft so, dass andere dann Entscheidungen treffen, wenn man selbst nicht die Verantwortung oder Initiative aufbringt.
    Es gibt Situationen, die erfordern klare und zeitnahe Entscheidungen und es gibt Situationen, in denen Geduld einem schnellen Aktivismus gegenüber vorzuziehen ist.

  • Es gibt das Sinnbild von der Ziege, die sich nicht entscheiden kann, von welchem Heuhaufen sie fressen soll und so lange wartet bis sie verhungert ist. Hier würde man wohl mangelnde Entscheidungskompetenz vermuten.
    Wir treffen jeden Tag hunderte von Entscheidungen, die meisten davon völlig unbewusst aber nicht ohne Tragweite.
    Das Plädoyer Entscheidungen schnell zu treffen kann richtig sein, es kann auch genauso gut völlig falsch sein. Bei der Ziege hat es nicht sehr viel gebracht zu warten, aber sollten wir deswegen generell schnell entscheiden oder überhaupt entscheiden.
    Drängt ihr Partner Sie zur Heirat, wie schnell entscheiden Sie? Vielleicht sollten Sie eher skeptisch werden, und überlegen, ob jemand versucht eine Drucksituation aufzubauen, was im Übrigen gerne gemacht wird um Leute zu Entscheidungen zu bewegen. Und wenn sie in einer solchen Situation ihren Partner geheiratet haben, und es hat sich als Fehlentscheidung herausgestell, ist der Vorteil dann aus dieser Fehlentscheidung gelernt zu haben groß, gemessen an den Nachteilen der Fehlentscheidung?
    Vielleicht nimmt ihr Partner Ihnen die Entscheidung aber auch ab, und geht. War das dann die schlechteste Lösung?
    Meiner Ansicht nach, sollte man Entscheidungsmuster nicht generalisiert anwenden. Entscheidungen erfordern einen differenzierten Blick auf die Dinge und einen weiten Erfahrungshorizont, den man mit dem Treffen von Entscheidungen bekommt, aber auch mit dem Nichttreffen von Entscheidungen. Ein 16 Jahre lang regierender Bundeskanzler hat nicht deshalb schlecht regiert, weil er ständig Entscheidungen vor sich hergeschoben hat, (das berühmte Aussitzen) sondern weil er falsch Entscheidungen getroffen hat. Das bedeutet aber keinesfalls, dass ich Sympathie für Zauderer habe.

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