„Sommeruni

Mein Leben aus eigener Kraft besser machen

Meine Werte: Dem Leben einen Sinn geben

werte-kompass

Wenn wir in unserem Leben Sinn vermissen, dann ist das seelisch schmerzhaft. Sogar sehr schmerzhaft. Auf der anderen Seite kann man sich glücklich schätzen, wenn man sein Leben als sinnvoll empfindet.

Aber wie findet man Sinn? Wie kommt man dahin? Eine Möglichkeit ist, sich zu fragen: „Was ist mir wirklich wichtig auf dieser Welt?“ Und wenn wir uns dann in den Dienst dieser für uns wichtigen Sache stellen, dann empfinden wir unser Leben als wert- und sinnvoll.

Wir wissen dann nicht nur, was wir zu unserem Glück brauchen, und können diesen Weg stetig verfolgen. Wir können uns dann auch als einen wichtigen und notwendigen Teil des Universums verstehen, der Werte schaffen kann und Sinn für andere Menschen stiftet. Wir können etwas zu unserer Welt beitragen.

Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, wofür du in der Welt stehen möchtest? Was dein Leben ausmachen soll? Was du leben möchtest?

Zugegeben, das sind echte Hammerfragen. Und ich glaube, dass die wenigsten jetzt spontan eine Antwort darauf parat haben.

Was hinter diesen Fragen steht, sind dein Werte.

Und genau darum soll es in diesem Beitrag gehen: um Werte und was es für dein Leben bedeutet, sie zu kennen und zu leben.

Was sind Werte?

In seinem Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ gibt Stephen R. Covey der Frage nach den Werten eine – wie ich finde – sehr passende Umschreibung: „Schon am Anfang das Ende im Sinn haben“.

Er beschreibt in diesem Teil des Buches auch eine kleine Visualisierungsübung, in der es darum geht, sich Folgendes vorzustellen (gekürzt):

Sie sehen Ihre Freunde, Familie, Bekannten und Verwandten zur Beerdigung eines geliebten Menschen gehen. Und auch Sie gehen dorthin. Und als Sie nach vorne treten und in den Sarg schauen, erschrecken Sie. Denn es sind Sie selbst, der hier beerdigt wird. Sie setzen sich und schauen ins Programmheft der Beerdigung. Und sehen, dass vier Menschen etwas über Sie sagen werden. Einer von ihnen ist jemand aus Ihrer Familie, der zweite Sprecher ist einer Ihrer Freunde. Einer ist beruflich mit Ihnen verbunden und der letzte Vortragsredner kommt aus einem Verein, in dem Sie sich engagiert haben. 

Was würden Sie gerne von jedem einzelnen dieser Redner über sich und Ihr Leben hören? Wie genau möchten Sie von diesen Menschen beschrieben werden? An welche Charakterzüge sollen sie sich erinnern?

Das, was deine Antworten darauf sind, das bringt dich in den direkten Kontakt mit deinen Werten.

Wege aus der Einsamkeit

Oder wie man es schafft, echte Freunde zu gewinnen und dadurch ehrliche Nähe und Miteinander zu spüren: Dein Projekt: Wege aus der Einsamkeit.

Denn deine Werte sind das, was du als fundamental wichtig für dein Leben empfindest und was du auch leben möchtest. Werte sind unsere tiefste innere Überzeugung davon, was für unser Leben und unsere Welt enorm wichtig und richtig ist.

Es ist das, was du verkörpert haben müsst, damit du am Ende deines Lebens selbst sagen kannst, dass du ein erfülltes und zufriedenes Leben geführt hast.

Weil du deinem Leben mit deinen Werten einen Sinn gibst.

Es sind keine Ziele, die man verfolgen kann und irgendwann erreicht. Sie sind mehr die Richtung, die Sie verfolgen – und die niemals abgeschlossen sein wird. Es ist eben dein großes Lebensziel, das vielleicht mit deinem Tod endet. Das aber vielleicht auch durch deine Kinder weitergelebt wird.

Hier mal ein paar typische Werte, um die Definition etwas klarer zu machen:

  • Liebe
  • Freiheit
  • Sicherheit
  • Wachstum
  • Umweltschutz
  • Spaß
  • Erfolg

Liste mit Werten herunterladen

Hier findest du eine Liste mit ganz vielen unterschiedlichen Werten. Sie ist aus unserer Entscheidungswerkstatt, wo das Thema “Werte” auch eine wichtige Rolle spielt. Wenn du möchtest, kannst du sie als Anregung nutzen.

Hier Werteliste herunterladen

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Ein Wert ist das, was dir für dein Leben elementar wichtig ist. Das, wofür du kämpfen würdest, wenn du es nicht mehr hättest. Das, was du unbedingt brauchst, um zufrieden zu sein.

Und zwar nicht nur heute und morgen. Das wäre dann eher ein Bedürfnis, das gestillt werden kann und das dann auch wieder aus deinem Leben verschwunden ist. Zumindest so lange, bis dieses Bedürfnis das nächste Mal nicht erfüllt ist.

-> Deine Werte sind das, was du ständig und immer brauchst, um zufrieden zu sein.

Manchmal gibt es auch Dinge, die man gut findet, die man aber nicht so richtig lebt. Oder die man nur lebt, wenn andere zuschauen. Weil man glaubt, dass man es leben sollte. Das kannst du auch machen, sicherlich ist das dann eine gute Sache. Aber es ist nicht dein wirklicher Wert. Das ist dann ein Schein-Wert, den du vielleicht übernommen hast, weil es andere von dir erwarten. Oder weil es politisch korrekt ist.

-> Deine wahren Werte lebst du auch, wenn du unbeobachtet bist 

Und wir können nicht einfach damit leben, wenn jemand unsere Werte verletzt. Wenn jemand deine Werte verletzt, dann schmerzt dich das. Das geht dann an den Kern deines Innern und du kannst nicht einfach darüber hinwegsehen.

-> Wenn jemand deine Werte verletzt, dann tut es wirklich weh.

Wenn wir das, was wir aus tiefster Überzeugung heraus wollen, immer wieder zurückstellen müssen, dann fühlen wir uns dem Leben ausgeliefert. Das schafft nicht nur Unzufriedenheit und Unglück, sondern kann auch seelisch krank machen.

-> Wenn du nicht im Einklang mit deinen Werten bist, bist du zutiefst unzufrieden.

Wozu sind Werte gut?

Wenn du genau weißt, was dir im Leben wichtig ist, dann weißt du auch eine Richtung im Leben. Man könnte sagen, dass deine Werte so etwas wie Leuchttürme sind, die dir anzeigen, wo es langgeht.

Du triffst bessere Entscheidungen 

Deine Werte helfen dir also auch dabei, grundlegende Entscheidungen zu treffen. Denn wenn du eine Entscheidung triffst, die in Einklang mit deinen Werten steht, dann kann diese Entscheidung gar nicht wirklich falsch sein. Schließlich hast du dann berücksichtigt, was dir letztlich das Wichtigste im Leben ist.

Deine Werte sind ein Maßstab, nach dem du dein Leben ausrichten kannst. Und diesen Maßstab brauchst du nicht zu begründen, er steht einfach fest. Es kann sehr heilsam sein, sich mit der Sicherheit, unangreifbar zu sein, zu entscheiden. Gerade dann, wenn man dazu neigt, sich nicht entscheiden zu können, und Angst hat, Fehler zu machen.

Mal zwei Beispiele:

Wenn dir z.B. „Sicherheit“ ein wichtiger Wert ist, dann wirst du vermutlich nicht deinen sicheren Job aufgeben, um mit deiner Freundin ein halbes Jahr durch Australien zu reisen.

Und wenn „Familie“ an erster Stelle steht, dann wirst du bei deiner Jobwahl immer auch deine Familie berücksichtigen. Und dich dann zum Beispiel nicht freiwillig melden, wenn jemand in deiner Firma gesucht wird, der für zwei Jahre die neue Filiale in Russland aufbaut.

Wenn du wertorientiert entscheidest, dann entscheidest du nicht entsprechend einer Stimmung, sondern du entscheidest dich langfristig. Du wirst dann nicht aus einer Laune heraus oder einem Reiz entsprechend deinen Partner betrügen, sondern du weißt, dass dir die Werte „Treue“ und „Partnerschaft“ wichtiger sind.

Du bist zufriedener

Auch in der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) sind Werte ein ganz großer Bestandteil.

Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie ist eine von der klassischen Verhaltenstherapie abgeleitete Therapieform. Sie geht davon aus, dass das Leiden der Menschen oftmals mit ihren Gefühlen und Denkmustern zusammenhängt, und zeigt einen Weg auf, um zu einem glücklicheren und zufriedeneren Leben zu kommen.

Dieser Weg lautet u.a.: Führe ein wertorientiertes Leben. Finde heraus, wonach du dein Leben ausrichten möchtest, gib ihm einen Sinn. Und dann verfolge diese Richtung, die du deinem Leben geben willst – egal, welche Rückschläge du erfährst. Denn wenn wir uns diesem festgelegten Ziel mit aller Kraft verschreiben, können wir unser Verhalten darauf abstimmen und unserem Leben eine selbstbestimmte Richtung geben.

Wer seine Werte kennt, der kann sein Leben aktiv steuern und fühlt sich nicht ohnmächtig und ausgeliefert.

Und es ist durch den Psychologieprofessor Todd Kashdan auch wissenschaftlich bewiesen, dass es zufriedener macht, wenn man wert- und sinnorientiert lebt statt auf dem „Lustprinzip“ basierend.

Ich finde, das ist Grund genug, sich über die eigenen Werte klar zu werden.

Welches sind deine Werte?

Ich glaube, ich habe dir heute schon viele gute Gründe aufgezeigt, wieso es ganz gut ist, seine Werte zu kennen.

Also, vielleicht hast du ja Lust, heute mal gezielt über deine persönlichen Werte nachzudenken.

Um deinen Werten auf die Spur zu kommen, kannst du dir die folgenden Fragen stellen:

  • Was ist mir in meinem Leben existentiell wichtig?
  • Was soll ein Leitprinzip in meinem Leben sein?
  • Worüber rege ich mich oft auf? (Welcher Wert wird hier missachtet?)
  • Ohne was möchte ich nicht leben?
  • Was würde ich wirklich vermissen, wenn ich es nicht mehr hätte? (Und welcher Wert steckt dahinter?)
  • Wofür habe ich gekämpft oder wofür kämpfe ich? (Und welchen Wert habe ich dabei verteidigt?)
  • Wofür brenne ich?
  • Wovon braucht die Welt mehr?
  • Wenn ich 3 Dinge in diesem Land mit einem Fingerschnippsen verändern könnte, welche Dinge wären das? (Und welche Werte stecken hinter diesen Wünschen?)
  • Was sollten andere Menschen öfter tun? (Und welcher Wert steckt dahinter?)

Weil Werte und ein wertorientiertes Leben so unglaublich nützlich, sinnstiftend und wert(!)voll sind, werden wir in den nächsten Wochen und Monaten noch öfter über dieses Thema schreiben.

Am besten schreibst du deine Antworten auf die obigen Fragen einfach einmal auf. Denn dann kannst du bei unserem nächsten Beitrag direkt an der Stelle ansetzen. Dann werden wir uns nämlich fragen, inwiefern wir schon nach unseren Werten leben und handeln, bzw. was die nächsten Schritte sind, um wertorientiert(er) zu leben.

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Kommentare

  • Vielen lieben Dank für so einen wertvollen Artikel!
    Das Leben zu leben im Einklang mit eigenen Werten ist so essenziell wichtig um glücklich zu sein. Auch eigene Werte einordnen zu können, was einem wichtig ist und was eher nicht. “Ja” zu sich selbst und “Nein” zu den Meinungen der anderen zu sagen.

    Liebe Grüße
    Olga

  • Danke und meine Hochachtung für diesen Artikel. Meines Erachtens nach sind Werte unendlich wichtig um ein sinnerfülltes Leben zu führen. Auch um gegen Meinungen anzutreten und unbequem zu sein.

  • Meine Werte: Einfach nur Ruhe und Harmonie – Gelassenheit – ein in sich selber ruhen – aber sind das meine Werte?
    Ich versuche auch anderen höflich zu begegnen und ich mag es anderen eine Freude zu machen. Wo andere teils anmerkten “lass dich nicht ausnutzen”, habe ich mir nur gedacht “wie dumm – es macht mir doch Freude zu helfen” – aber ist das schon ein Streben nach Lob und Anerkennung – ein es-anderen-recht-machen-wollen? Freue ich mich noch über das Helfen-können oder wünsche ich mir nur Lob? Vielleicht eine Mischung?
    Diese Frage stelle ich mir gerade auf der Suche nach meinen Werten – auf der anderen Seite ist mir eine Gemeinschaft sehr sehr wichtig. Die zeichnet sich dadurch aus, dass man sich seine Anerkennung untereinander mitteilt und sich gegenseitig hilft – und wenn ich helfe ist es auch teils eigennützig, denn darin steckt auch der Wunsch, dass andere es einem gleich tun – ich wünsche mir also sogar internalisierte Werte und kann sie durch mein Verhalten auch formen. Die internalisierten Werte führen mich auch zu den von mir für mich identifizierten Werten: Sicherheit, Harmonie, Ruhe – die internalisierten Werte müssen aber auch meiner Liebe zur Freiheit, zur Schönheit, kleinen netten Gesten und zu dem Bewusstsein passen, dass man vieles nicht zu ernst und vor allem nicht zu negativ sehen sollte. Ich glaube kurzum, dass eine Mischung aus internalisierten Werten und eigenen – ich nenne es mal – Wertauslegungen und -umsetzung wichtig ist.
    Und auch wenn oben genanntes Beispiel so wirken mag, wie ein Ausnutzen, so bleibe ich doch bei meinem Spruch: Wenn andere sich blöd verhalten, dann muss ich es ja nicht. Und wenn ich merken würde, dass jemand so gar nicht nach meinen Werten handelt, dann würde ich diese Person eben schlicht nicht zu meiner Gemeinschaft zählen.
    Sinn ist es für mich Gleichgeartete zu finden und mit Ihnen zusammen einfach glücklich zu sein – Glück zu erleben.

  • Danke für Eure lieben Rückmeldungen! Nachdem ich den wirklich sehr bereichernden Artikel durchgearbeitet habe, Tata… habe ich endlich ein Bild von meinen Werten: Ganzheitlichkeit für Mensch, Umwelt und Wirtschaft; Menschlichkeit, Wärme, Empathie; Fürsorge und Liebe.

    Danke nochmal für den Artikel!!

  • Hm. Was aber macht man bei Wertekollisionen, wie trifft man da “gute Entscheidungen”? Wie viel Egoismus ist guter Egoismus, wie viel Selbstaufopferung ist schlechte Selbstaufopferung?
    Ein Beispiel: Ich bekomme ein Geheimnis verraten und soll es nicht weitersagen. Werde aber bei nächstbester Gelegenheit danach gefragt, Nun kollidieren zwei meiner Werte: Verschwiegenheitsversprechen und Wahrheitsliebe.
    Die Frage ist nicht, was unsere Werte sind – da fällt jedem etwas ein. Die Frage ist, wie man diese in unterschiedliche Richtungen weisenden Werte im Alltag überein bringt. Hat der Autor darauf eine Antwort? (Klingt schnippisch, ist aber so nicht gemeint :))

  • Die 7 Wege der Effektivität ist ein echt gutes Buch, wirkt sehr reflektiert! Jedoch endet es wie so oft in zu vielen Tips und Ideen zum “Selbstmanagement”, wie ich meine. Da hilft es mir zumindest oft mich wieder auf Weniges, aber Wichtiges bzw Relevantes zu konzentrieren um eine grundlegende Orientierung zu haben bzw diese wieder zu bekommen! :) Und mit Werten funktioniert das sicherlich sehr gut, wobei es mir persönlich noch mehr hilft mich auf ein paar Sprüche bzw Weisheiten festzulegen und mir diese aber auch regelmäßig wieder zu Gemüte zu führen um sie zu reflektieren und gegebenenfalls upzudaten. Denn natürlich kann und soll man sich ja von Zeit zu Zeit umorientieren, immerhin lernt man ja, im Besten Fall, dazu! ;) lg

  • Das Leben und der Tod, mein Leben und mein Tod stellen Fragen, wenn ich sie beantworte, habe ich (meinen) Sinn des Lebens gefunden. Deshalb ist diese Übung mit den Grabreden so bedeutungsvoll. Am besten man schreibt seine eigene Grabrede, seine eigene Todesanzeige.
    Dazu braucht man gar nicht gläubig zu sein. Doch wer ernsthaft, intensiv, mit seinem Herzen diese Visualisierung durchspielt, „durchfühlt“, der stößt auf Göttliches, das in einem steckt, sich ausbreiten will. Ich erkannte jedenfalls, dass Werte (Glauben ist übrigens auch ein Wert) allein den Sinn von Leben nicht ausfüllen. Da gibt es mehr, Seelisches, Glückseligkeit, vor allem nachhaltig Ewiges über den Tod hinaus.

  • Meine Werte – ein megaschweres Thema… Mir wird direkt flau in der Magengegend bei dem Gedanken daran… Viel zu viel Angst habe ich, dass mein Werte nicht “gut” sind – in dem Sinne, dass sie zu sehr egoistischen / egozentrischen Idealen entsprechen…

    • Doris Maas schreibt am 3. März 2013

      Hallo Sandra, ich kann Dich sehr gut verstehen, denn so ähnlich ging es auch mir vor vielen Jahren. Ich empfehle Dir aufGrund meiner eigenen Erfahrungen, bleib an diesem Thema dran und vertraue auf einen befreienden Weg. Dranzubleiben ist die Tür in Deine persönliche Freiheit… ♥liche Grüße von Doris

    • Hanny schreibt am 4. März 2013

      Liebe Sandra, deine Antwort ist ein lustiges Paradoxon. Noch bevor wir “Werte” auspacken, “wertest” du schon – nämlich etwas herab ;)

      Wieso ist Egoismus schlecht? In erster Linie bedeutet es, dass du dein Überleben sicherst. Fühlst du dich schon schlecht? Nein? Völlig zurecht nicht :D Es ist nichts Schlechtes, sich zu lieben, sich um sich zu kümmern. Die Frage ist, wo die Grenzen sind und wie man das mit anderen Anliegen vereinbaren will. Das aber ist erst der nächste Schritt :)
      Das nur als kleine gedankliche Anregung.

  • Tja, was hat Sinn in meinem Leben und was will ich noch lernen, erleben, erkunden. Was sind Werte in meinem Leben.Das sind die Fragen die ich mir stelle. Bin im Vorruhestand und suche nach Sinnhaftem und Wichtigen. Mir fällt dazu noch nichts ein. Ist man als werdender Rentner abgeschrieben in dieser Welt?
    Vielen Dank für Ihre mir immer sehr wichtigen Anregungen die mir beim Nachdenken sehr viel helfen.

    • Doris Maas schreibt am 3. März 2013

      Liebe Helga, auch als werdender Rentner gibt es noch viel zu erkunden, und spätestens dann, hast Du auch die Zeit dafür. Und inwieweit Du noch “dabei bist” , das entscheidest Du letztendlich selber. Ich bin durch dieses Thema schon durch ;o)))
      ♥liche Grüße von Doris

  • Herzlichen Dank für diesen wert-vollen Beitrag. Wieviele Menschen möchten jemanden “darstellen”, der eigentlich gar nichts mit ihm selbst zu tun hat. Zu lernen so zu sein, wie man ist, seine Fähigkeiten voll ausschöpfen, sich seiner selbst “bewusst” sein ist ein Prozess, in dem es sich einzulassen lohnt. Wie oft verbiegen wir uns um “jemand” zu sein oder zu gefallen und das Resultat kann nur eine “Kopie” sein. Ich wünsche allen die diese wert-vollen Beiträge lesen zu erkennen, dass er selbst der Erschaffer seines wirklichen Lebens ist und nicht eine Kopie von irgend “jemanden”. Jeder von uns ist einzigartig – ein Unikat – und wertvoll. DIes nicht zu vergessen ist äusserst wichtig. Jeder von uns hat seinen Platz im Leben, seine Lebensaufgabe und ist ein Rädchen in unserer Gesellschaft. Herzliche Grüsse

    • Doris Maas schreibt am 3. März 2013

      Hallo Heide-Rose, dieses “Verbiegen” beginnt für die meisten von uns doch bereits in der Kindheit, einer Zeit, in der wir abhängig von den Großen waren, und diese Zeit wollten wir ganz einfach “überleben”. Weil wir mit unserem wahren Sein nicht erwünscht waren, haben wir unser wahres Sein versteckt, und irgendwann vergessen, wer wir sind… Und so gehen wir dann aus dem Elternhaus ins eigenverantwortliche Leben…Wir müssen nur mal den Menschen in die Augen schauen, dann wissen wir, was allgemein so los ist…♥liche Grüße von Doris

  • Liebe Frau Wischof,
    danke für Ihren “wert”-vollen Beitrag. Mir geht es so, wenn ich mich mit meinen inneren Werten, weiß ich wozu ich manche Hürde nehmen muss und dann auch will. Im Alltag passiert es mir dann schon häufiger, dass ich meine Werte vergesse. So ist es gut, dass ich mir gelegentlich die Frage stelle: Was ist mir wirklich wichtig?
    Allen hier einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    Brigitte Hettenkofer

    • Doris Maas schreibt am 3. März 2013

      Liebe Brigitte Hettenkofer, das mit dem Alltag, das kenne ich auch. Schön für mich ist, ich erkenne es meistens SOFORT, und kann mich wieder neu ausrichten. Ich wünsche auch Ihnen einen wundervollen Sonntag. ♥liche Grüße von Doris Maas

  • Wieder ein wertvoller Beitrag aus Eurer Redaktion. – Danke!
    Ihr denkt viele Dinge, wofür ich mir im Alltag oft nicht die Zeit nehme, zuende. Ich finde mich in Vielem wieder und es ist gut zu wissen, dass man mit seinen Denkweisen und bislang errungenen Weisheiten offensichtlich auf einem ganz guten Weg ist. Beweise dafür kann es natürlich nicht geben, selbst wenn Studien und Doktorarbeiten dazu verfasst wurden… Aber Wahrscheinlichkeiten lassen sich ableiten und es ist schon allein ein gutes Gefühl zu wissen, dass man mit seinen “Gedankenspielen” zum Thema “Leben” und “gut leben” nicht allein ist und es so vielfältige Formen der Unterstützung gibt. Eure Seiten sind dabei sehr wertvoll und setzen sehr niedrigschwellig an. Das ist gut!
    Leicht zugänglich für jemanden, der sich entschlossen hat, sich den Fragen nach einem guten Leben zu stellen. Ich habe in meinem engsten Lebenskreis einen lieben Menschen, dem ich schon mehrfach Euren Newsletter weitergeleitet habe, denn ganz oft behandelt Ihr darin Themen, die für diesen Menschen wichtig sind. Das Problem dabei: es wird nicht gelesen :-( Da ist es dann wie mit Talkshows in denen es um Themenkreise zu bildungsfernen Schichten geht, und im Nachbarprogramm läuft das Dschungelcamp… Für welche Ausstrahlung wird sich die Zielgruppe wohl entscheiden..?
    Lesen ist für viele Menschen eine anstrengende Art der Auseinandersetzung geworden. Wenn die Bereitschaft, sich den eigenen “Innerer-Scheinehund-Themen” zu stellen, ohnehin wenig ausgeprägt ist, kann das lesen zu einer fast unüberwindbaren Hürde werden. Eine der wohl zentralen Herausforderungen im Vertrieb von Ratgeberliteratur: Wie kommt der Ratschlag zum Bedürftigen..?
    Ich habe darauf leider auch keine Antwort. Und weil ich das schade finde wende ich mich damit an Euch.. Vielleicht kann das Leitthema und der Beitrag dazu in gesprochener Version als kostenfrei downloadbare mp3 Datei bereitgestellt werden?

    Ich werde jedenfalls mit Freude weiterlesen und wünsche Euch weiterhin gutes Gelingen!

    Viele liebe Grüße,
    Mathias

    • Doris Maas schreibt am 3. März 2013

      Lieber Mathias Gröne, das kenne ich auch von früher…aber ich glaube heute, jemand muss von alleine zu den Informationen finden, die demjenigen dann weiterhelfen. Ich gebe auch heutzutage noch Empfehlungen weiter, übergebe dann jedoch der Person die Verantwortung. Entweder jemand macht was draus, oder auch nicht. ♥liche Grüße von Doris

    • Simone Herzig schreibt am 4. März 2013

      Wirf auf einen Acker im Winter Samen, und es wird nichts passieren.
      Wer reif für den nächsten Schritt ist, wird nicht suchen, sondern finden!

  • “Dinge, die man lebt, wenn andere zuschauen oder weil man glaubt, dass man so leben sollte.”

    Ich glaube, das ist auch ein Problem, wenn man die Übung von Steven Covey macht. Es ist ja nicht gesagt, dass man sich bei der Visualisierungsübung auch so verhält, und glaubt, Dinge tun oder erreichen zu müssen, weil sie gesellschaftlich akzeptiert und anerkannt sind. Was am Ende bei dieser Visualisierungsübung rausschaut müssen also nicht unbedingt die ureigenen Werte sein. Denke ich jedenfalls.

    Allerdings ist es natürlich eine nette Übung. Zumindest dann, wenn man zuvor gelernt hat, auch auf seine Gefühle und Emotionen zu achten und nicht nur auf seinen Verstand. Ich glaube es ist gar nicht so leicht in unserer “Du musst – und du sollst”-Gesellschaft seine eigenen wahren Werte zu leben.

    • Doris Maas schreibt am 3. März 2013

      Lieber Martin, ich denke, das ist eine Sache meiner eigenen Entscheidung! Denn ich darf mich durchaus von Erwartungen befreien, und dennoch ein Gewinn für andere Menschen sein… indem ich mir gestatte, so zu sein wie ich bin, und die anderen akzeptiere, wie die nun mal sind… ♥liche Grüße von Doris

    • Simone Herzig schreibt am 4. März 2013

      Lieber Martin,

      empfindest Du unsere Gesellschaft als Du-musst-Du-sollst?
      Ich denke, wir haben mehr Freiheit denn je. Vor 100 Jahren war klar geregelt, was jeder denken darf, und alle, die anders dachten, wurden von der “Gesellschaft” hart bestraft. Heute sucht sich jeder SEINEN Weg. Spannende Lebensläufe, interessante Informationen- all dies ist sehr leicht verfügbar und für jeden zugänglich.
      Die “eigenen wahren Werte”, wie Du sie nennst, werden wohl immer mit den Werten der jeweiligen Gesellschaft korrelieren. Meinst Du nicht?
      Wir sind doch Teil einer großen Gemeinschaft. Und akzeptiert und anerkannt werden ist m.E. sehr wichtig für jeden Einzelnen von uns – und per se nichts Schlechtes. Man muss eben nur aufpassen, dass es kein Kopieren und Hinterherlaufen ist, sondern noch zu einem passt.

    • Martin Grünstäudl schreibt am 4. März 2013

      Hallo Simone!

      Ich glaube nicht, dass jeder SEINEN Weg sucht. Gerade weil die meisten anerkannt werden wollen, machen sie häufig nur Dinge, die als “normal” gelten um nirgends anzuecken.

      Allerdings hast du Recht. Wir haben mehr Freiheit als früher. Nur nutzen sie die meisten nicht.

    • Hanny schreibt am 4. März 2013

      Ich würde den Gedanken fortführen und bei den “Erkenntniswerkzeugen” ansetzen – können wir überhaupt erkennen, was “unsere” Werte sind? Wie, wenn wir bestimmte Werte aufgrund der Erziehung internalisiert haben, wenn wir nicht einmal unterscheiden können, wie viel von uns selbst tatsächlich wird sind, als etwas Neues, nicht als Kopie unserer Eltern und der anderen Einflüsse? Nur, weil es mir mit bestimmten Entscheidungen gut geht, sagt das auch noch nichts über die Qualität der Werte aus – es kann auch einfach bedeuten, dass ich etwas tue, was ich immer schon so getan habe, sodass das gute Gefühl, was damit einhergeht, daher rührt, dass ich die altbekannte Sicherheit verspüre. Und welchen Stellenwert hat das in der Wertebetrachtung?

    • Hanny schreibt am 4. März 2013

      “wir sind” :) nicht “wird sind” Ich vermisse hier gelegentlich einen Korrektur-Button^^

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