Morgenritual: Die Wunderwaffe für den bestmöglichen Start in den Tag

Hast du auch manchmal Stimmungsschwankungen? Gestern warst du noch prima drauf, und nur einen Tag später bist du muffig, traurig oder du fühlst dich unter Druck und weißt gar nicht warum?

Wie kann das sein, dass wir an einem Tag Bäume ausreißen können und uns am nächsten Tag schlapp fühlen?

Es ist so, als ob in der Nacht irgendetwas passiert, was unseren Zustand komplett verändert.

Sind das vielleicht unsere Träume? Oder die Hormone? Ist es unser Biorhythmus? Oder sind es Mondphasen oder Erdstrahlen? Oder ist es so etwas Profanes, wie unsere Ernährung oder eine nebenläufige Bemerkung, die ein Kollege gestern gemacht hat, und die wir uns zu Herzen genommen haben.

Ich persönlich habe es noch nicht herausgefunden, was es genau ist. Wahrscheinlich ist es auch bei jedem etwas anderes.

Es ist auch nicht so schlimm, dass ich es nicht weiß. Denn ich habe eine kleine Wunderwaffe im Ärmel, die meinen Seelenzustand einigermaßen stabil hält.

Und diese Wunderwaffe heißt: Morgenritual.

Bei mir läuft nahezu jeder Morgen gleich ab. Ich stehe auf. Ich stretche mich für ein paar Minuten. Dann trinke ich eine schöne große Tasse Tee, während ich in unserer Küche sitze, ziellos in den Garten schaue und meine Gedanken schweifen lasse. Dann mache ich eine kurze Meditationsübung. Dann verinnerliche ich einige Dinge, die ich im Bewusstsein behalten will. Und dann plane ich meinen Tag.

Ich tue also eine ganze Reihe von Dingen, die mir gut tun und die wichtig für mich sind. Und ich tue diese Dinge täglich gleich in der ersten Stunde des Tages. Und egal mit welcher Stimmung ich aufstehe, durch mein Morgenritual verschwindet schlechte Laune, schlecht fassbare Sorgen und andere Überbleibsel der Nacht in den meisten Fällen. Und das bringt eine wunderbare Ausgeglichenheit in mein Leben.

Es ist ein bisschen so, als ob ich morgens den Resetknopf meines Kopfes betätige. Nach meinem Morgenritual ist mein Geist wach und klar und der Tag kann kommen.

Angefangen habe ich mit meinem Morgenritual ungefähr vor 10 Jahren. Damals habe ich zuerst nur ein bisschen Qi Gong gemacht. Und als das zur morgendlichen Gewohnheit geworden war, habe ich weitere, kleine Gewohnheiten an meine Morgenroutine angefügt. Ich habe über die Jahre auch immer wieder Bestandteile ausgetauscht und herumexperimentiert. Mein Morgenritual ist also nicht komplett und für alle Ewigkeiten in Stein gemeißelt.

Wichtig dabei ist, dass ich die erste Stunde des Tages mit Tätigkeiten verbringe, die gut für mich sind und die mir einen guten Start in den Tag ermöglichen.

Schreib dich glücklich…

Es gibt eine bestimmte Art, ein Tagebuch zu schreiben. Eine Art, die dich wirklich voran bringt. Ein Tagebuch, das dich heilen kann. Pure Selbsterkenntnis. Und jede Menge Spaß: Projekt: Tagebuch.

Wäre so ein Morgenritual auch etwas für dich? Dann habe ich hier noch ein paar Tipps:

Tipp 1: Suche dir Tätigkeiten aus, die dich wirklich nähren, gut tun und die dir ein gutes Gefühl machen.

Zum Beispiel:

  • Ein bisschen sanfter Sport, Qi Gong oder Stretching.
  • Ein kleiner Spaziergang.
  • Eine schöne Tasse Tee oder Kaffee.
  • Ein großes Glas Wasser.
  • Eine Entspannungsübung.
  • Eine kleine Meditation.
  • Irgendetwas Gesundes und Leckeres zum Frühstück.
  • Ein heißes Bad oder eine Dusche.
  • Ein paar Seiten schreiben.
  • Ein wenig in einem inspirierenden Buch lesen.

Tipp 2: Eher schlecht für den Start in den Tag sind nach meiner Erfahrung:

  • Im Internet surfen
  • Frühstücks-Fernsehen
  • Jede Art von Hetze
  • E-Mails checken
  • Zeitung lesen
  • Alles, bei dem man das Gefühl hat, es tun zu müssen

Tipp 3: Probiere ruhig Änderungen in deinem Ritual aus, aber lasse jeder Änderung 30 Tage Zeit, bevor du entscheidest, ob der neue Bestandteil sich bewährt hat. Neue Bausteine im Morgenritual fühlen sich die ersten paar Tage ungewohnt an und man weiß meistens erst nach 30 Tagen, ob einem die Sache gut tut und etwas bringt.

Tipp 4: Wenn man nicht alleine wohnt, muss man seine Morgenritual-Zeit manchmal auch gegen Störungen von außen verteidigen. Wenn man Kinder hat, kann das eine ganz schöne Herausforderung sein. Hier braucht man manchmal ein bisschen Einfallsreichtum, um seine ungestörte Zeit trotzdem zu bekommen. Aber das Mehr an Ausgeglichenheit lohnt den Aufwand. Letztlich kommt das ja auch deinen Lieben zu Gute.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du auch Lust auf ein Morgenritual?

Wenn ja, wie könnte das bei dir aussehen?

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Kommentare

  • Der Artikel trifft es auf den Punkt. Sich in der ersten Stunde des Tages ohne Stress seinen Interessen, Wünschen oder schlicht der Ruhe widmen zu können, ist Gold wert. Wir sind ausgeglichener, zufriedener und fühlen uns weniger ferngesteuert und fremdbestimmt. Wer zu Beginn des Tages schon „etwas“ für sich tut wird schnell merken wie „heilsam“ das sein kann

  • Mein Morgenritual: 20 Min laufen oder Yoga draußen – bei (fast jedem) Wind und Wetter und zu jeder Jahreszeit. Es ist unglaublich stimmungshebend, wenn man morgens schon mal draußen aktiv war. Danach Kaffee und Müsli. Meine Family hat sich dran gewöhnt ☺.

  • Ein Morgenritual… das wäre schön :-) Einfach nur einen Tee trinken und aus dem Fenster schauen, dann ein bißchen Sport… das könnte ich mir gut vorstellen. Ich finde nur leider die Lücke nicht zwischen Feierabend in der Selbstständigkeit um 23 h und Arbeitsbeginn als Angestellte um 7 h.
    Hat jmd einen Tip für ein 3 Minuten Riutal?

    • Birgit M. schreibt am 13. Februar 2017

      Es gibt bei YouTube oder auch in MeditationsApps ganz kurze „Runter-Komm“ oder „Morgenstart“ bzw. „Sich-sammeln-und- achtsam-(weiter)-in-den-Tag-geh“-Meditationen bzw. Phantasiereisen oder auch kurze Musikstucke mit der richtigen Beatzahl – mal stöbern u.ausprobieren!
      Viel Erfolg,Kraft und Freude
      wünscht Birgit

  • Hallo zusammen,
    sehne mich nach Zeit und (Frei)Taum für MEIN EIGENES Morgenritual, um achtsam, reflektiert und positiv motiviert im neuen Tag anzukommen…. Hab drei Kinder (6+4+4), davon mind.eins eine Frühaufsteherin und hab keinen eigenen, „abgeschlossenen“ Raum für mich… Wie kann ich da eine kleine, meine Auszeit hinbekommen? (Fand bisher noch keinen längerfristig erfolgreichen Weg – bisher gemanntes geht nur mit einem Kind -ohne Streit/Machtkampf/Zickerei….)

    Hat jemand eine Idee?

    Beste Wünsche und Euch weiterhin viel Freude bei Eurem Morgenritual
    wünscht Birgit M.

  • Ein Morgenroutine oder ein Morgenritual ist nach meiner Meinung wirklich das Beste, um in den Tag zu starten. Man fühlt sich fitter, vitaler und hat einfach mehr Energie und man ist viel fokussieter bei seinen nächsten Tätigkeiten

  • Von wegen ‚Alles, bei dem man das Gefühl hat, es tun zu müssen, ist nicht ideal als Morgenritual‘: Ein übles ‚Müssen‘ ist für sogenannte ‚Eulen‘ wie mich, vor halb 9 aufstehen zu müssen. Da bleibt als Primarlehrerin (nach 15 Jahren durchbeissen) nur eins: Job aufgeben. Als Freelance-Lehrerin mache ich nun ca. 3 Monate im Jahr Stellvertretungen, während derer ich dann nicht nur morgens leide, sondern auch wenn nachmittags wegen des für mich ungesunden Tagesrhythmus der Energieeinbruch kommt. Die erhöhte Lebensqualität macht es wett, dass ich finanziell nur noch sehr knapp und mit enorm viel Verzicht über die Runden komme. Das über Jahre entwickelte Morgenritual mit Aufwachübungen, Meditation, etc. kann ich dann auch während den Geldverdien-Zeiten nicht ganz weglassen (es hilft mir aus dem Melatonin-Delirium), wodurch ich den Wecker noch früher stellen muss als früher, aber der Einstieg in den Tag gelingt viel besser.
    Und es ist übrigens nicht so, dass ich nicht mehr arbeite, ich hab haufenweise Projekte, die erst mit dem Verzicht aufs geregelte Einkommen endlich richtig zum Zuge kommen. Bloss wirft von all dem, was ich seither entwickelt habe, noch nichts nennenswerte Einkünfte ab. Zum Glück brauch ich so wenig Luxus!

  • Guten Tag,
    auch mit Kind funktioniert es. Ich mache einige Sonnengrüße (Yoga) und mein 2,5 Jähriger nimmt sich eine Decke und macht alles nach ;-)
    LG

  • Guten Morgen!
    Schöner Artikel, danke! Erst dachte ich auch, dass das mit Kindern nicht geht, aber beim zweiten Überlegen dachte ich, dass ich ja nicht unbedingt allein sein muss. Auch Früstück vorbereiten und Essen mit Kind zusammen ist ein Ritual. Jetzt versuche ich anschließend noch ein bisschen Qi Gong anzuhängen, mal sehen ob ich es durchhalten kann.

  • Wenn meine Stimmung nur Tageweise verschieden wäre könnte ich mir gut vorstellen, dass so ein Ritual hilft! Aber bei mir ist es oft so dass ich „voller Tatendrang“ aufstehe und nach 1 Stunde – ohne jedes Vorkomniss – könnte ich plötzlich nur mehr heulen alles ist furchtbar, usw. da hilft kein Morgenritual. Ja manchmal schaffe ich es mich am eigenen Schopf wieder da raus zu holen – wenn nicht, wird der Tag echt schlimm und Leute die mir begegnen sind echt arm.

  • Danke für den schönen Artikel! Ich habe auch seit einiger Zeit bemerkt, dass mir ein Morgenritual gut tut.
    Da ich vor meinem Mann aufstehe, bereitet er mir abends spät mein Teetablett vor. Morgens muss ich nur schnell das Wasser anstellen, husche wieder ins Bett und hole mir dann meine Kanne grünen Tee mit Sojamilch ans Bett. (Mein Mann wird nicht wach ;-) )
    Räkeln, genüsslich Tee trinken, dann etwas QiGong. Nach der Dusche beim Fertigmachen das Wort zum Tag beim Deutschlandfunk (Radio), damit ist mein Morgen gerettet,
    Allerdings muss ich zugeben, dass ich wegen der Kanne Tee mit Sojamilch nicht richtig frühstücken kann. Das hole ich dann gegen 10 Uhr -wieder zugegeben- nebenher nach.

    Das alles geht, glaube ich, nur so reibungslos, wenn Kinder groß oder aus dem Haus sind …

    Einen schönen Sonntag und Montagmorgen noch … Ute

  • Danke für diese Ritual-Ideen. Jeder muß „SEINS“ finden, wie man in den Kommentaren liest. Aber die Anregungen von ZZL sind super, das bringt den Focus vom morgendlichen „Muffeln“ weg, weg von dem Kampf, in den Tag zu kommen, von negativer Stimmung und so weiter. Danke

  • Danke schön für diesen Artikel! Ich habe mich doch sehr wiedererkannt.
    Seit zwei Monaten habe ich mein Morgenritual:
    den Hund füttern und die Kaffemaschine anmachen, dann 15 Minuten Qi Gong.
    Inzwischen habe ich meine Schulter- und Nackenübungen und meine Fußgymnastik drangehängt. Danach eine schöne Dusche und der Tag kann kommen.

    Seit ich das mache bin ich schon viel ausgeglichener, meine Panikattacken habe ich besser im Griff und meine depressiven Verstimmungen auch. :-)

  • Hallo Ihr Liebe, oder lieber „Guten Morgen“? ;)

    Ich habe kein festes Ritual, gehöre aber zu der Sorte Mensch, die früh mehr als eine Stunde allein braucht, um in den Tag zu starten. Ich stehe also immer relativ zeitig auf.

    Mein Telefon lege ich wohlwissend am Vorabend in die Küche, damit ich nicht in Versuchung gerate, morgens als erstes darauf zu schauen.

    Das Aufstehen an sich ist nicht immer leicht, da ich in einem Hochbett schlafe und das Leitergeklettere sich des Öfteren als sehr spannend gestaltet, wenn man noch im Schlafmodus ist. ;)

    Nach Absolvierung dieser ersten Hürde geht es nur schnell ins Bad, dann bereite ich mir einen leckeren Kaffee zu, ein Omelette und setze mich in das Wohnzimmer angrenzend zur Küche, um noch ein wenig zu lesen, oder zu zeichnen oder Tagebuch zu schreiben – je nachdem was mir in den Sinn kommt.

    Erst danach fange ich an, mich für den Tag mit duschen, schminken, etc. vorzubereiten, ehe ich da Haus verlasse.

    PS: ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass TV und/oder Internet/Handy am Morgen nicht so toll sind, da die Zeit dann rast und ich nicht so ausgeglichen bin.

  • Vielen Dank für diese großartigen Anregung. Bisher sah mein Tag eher unkoordiniert aus, aber das wird sich jetzt ändern. Bin schon gespannt, was passiert, denn ich habe schon so meine eigenen Ideen wie mein Morgenritual aussehen könnte. z.b. kuscheln mit meiner Katze, eine gute Tasse Tee geniessen, strecken und räkeln, mir im Spiegel entgegen lächeln… Dann kann der Tag kommen.

  • Vielen Dank für den Tipp. Ich habe den Healing Code zu meinem täglichen Morgenritual gemacht. Das tut mir sehr gut und ist ein meditativer Einstieg in den Tag. Dann gibt es Obst und einen Kaffee zum Frühstück. Zèitung lesen mit Sudokus und Kreuzworträtsel hält den Geist fit. Dann trainiere ich auf dem Heimtrainer und der Tag kann kommen.

    • Gabriella Heer schreibt am 5. April 2016

      Liebe Anne, was ist Healing Code ? Wie könnte ich das das erfahren, es tönt ja so heilend , hat dir gut getan, sollte mir auch gut tun. Frage geht an euch alle, bitte hilft mir: gabriellaheer@gmx.ch (5.4.2016).Danke.
      In mein Morgenritual habe ich aufgenommen: – Bewusst atmen, alle Sinnen einschalten, Stimme+Gähnen, Acidose-LymphGymnastik- sich selbst in Fluss bringen ! Mmmm ! das tut gut !

  • Für mich ist es ganz wichtig morgens in aller Ruhe zu frühstücken möglichst abwechslungsreich und nicht täglich das gleiche essen dabei meine Zeitschrift lesen und Radio zu hören dafür stehe ich gerne auch etwas früher auf um mir genügend Zeit dafür zu lassen das mit dem Meditieren würde ich gerne mal ausprobieren habe mich bis jetzt nicht durchringen können
    Schönen Sonntag
    Steffi

  • Ich finde den Artikel interessant und schön wer sich morgens so ausgiebig Zeit nehmen kann um zu lesen, zu schreiben etc.. Mein Morgen beginnt um 5.00 Uhr und ich frühstücke gemütlich mit meinem Mann und dann fahr ich schon zur Arbeit die für mich kurz nach 6.00 beginnt. Da bleibt nicht viel zeit um da noch mehr einzubauen und noch eher aufstehen mag ich auch nicht, dennoch bin ich kein Morgenmuffel. Bei mir passiert es tagsüber oder nach der Arbeit das aus irgeneinem Grund (vielleicht überarbeitet?) , ich weiß nicht warum, plötzlich der Launepegel total in den Keller fällt. Ich frage mich dann was würde mir jetzt gut tun um wieder aus dem Tief zu kommen und ich versuche das umzusetzen. Über nacht habe ich mich dann wieder regeneriert. Für weiter Tipps bin ich dankbar.

  • Danke für Ihren Artikel.
    Ich habe einen Demenzkranken Mann zu Hause. Leider ist es nicht so einfach eine Stunde zeit für mich zu finden,da „jeder “ Tag ! anders ist.Ich versuche es trotzdem,mit einer Tasse Tee,Blick aus dem Fenster und die Gedanken schweifen lassen.

    • Lisa schreibt am 27. September 2015

      Hallo, Christel,
      bin in der gleichen Situation und finde kaum Zeit für mich. Aber es tut auch gut, gemeinsam ein Morgenritual zu haben, z.B. Abschmusen beim Pflaster kleben … gemeinsam aus dem Fenster zu schauen…
      Viel Kraft und Erfolg beim Finden der glücklichen Momente!
      Lisa

  • Der Artikel stimmt mich nachdenklich. Ist es nicht auch irgendwie reizvoll, diese erste Stunde morgens immer nach Gefühl zu gestalten?
    Für mich liegt gerade der Reiz darin, mir morgens diese eine Stunde freizuhalten und komplett ohne Zwänge nach Gefühl zu gestalten – planen muss ich ansonsten schon genug…

  • Wie schon oft erwähnt… mein Morgenritual ist: der Spaziergang mit dem Hund, dabei bewusst zu Atmen, die Natur genau zu beobachten, Blätter fallen, Bäume schlafen, Blätter spriessen und alles grünt so grüne…. die Natur gibt so viel her, kümmert sich wenig (so scheint es zumindest) um Leistungsdruck und fokussiert sich auf das Sein. Mein Abendritual ist ähnlich, Spaziergang mit dem Hund und später noch einfach ca. 30 Min. nichts tun, nichts konsumieren einfach Sein. Geniesst das Leben, es ist kurz.

  • Bei mir lässt der Artikel Ambivalenz entstehen zwischen NEID (anscheinend muss der Autor sich nur um sich selbst kümmern) und BEKLEMMUNG (deutlich zwanghafte Tendenzen)

  • Einen wunderschönen Guten Morgen,
    Ich genieße jeden Morgen neu und schaue oft erstmal von meinem bett nach draußen auf die Terrasse und geniesse das Vogel gezwitscher. Herrlich!
    Eurer Beitrag hat mich dazu angeregt mein Morgen mit weiteren Ritualen zu genießen.
    Vielen Dank für diese Anregungen.

  • Hallo zusammen,
    diese Seite hat mich motiviert mir auch ein Morgenritual zu suchen.
    Bin sehr unausgeglichen und launisch, mit den Alltag oft überfordert, und unglücklich.
    Weiss oft nicht genau warum?
    Vielleicht ist das ein Hobby was mir den Tag versüsst.

    Vielen Lieben Dank

    Stella

  • Hallo :) ,

    innerhalb vom letzten Jahr habe ich verschiedene Rituale getestet. Zu diesem Zeitpunkt habe ich diesen Beitrag noch nicht gelesen und somit auch ein paar Dinge getestet die man nicht machen sollte.

    Ich habe Frühstückfernsehen geschaut und kann es hier bestätigen, es ist nicht so hilfreich wie ich dachte :D . Nach ca. 3 Monaten habe ich das wieder gestrichen und statt dessen zu der Wochenzeitung gegriffen. Naja auch das sollte man nicht tun :D.

    Nach dem ich die Dinge ausprobiert habe, die nicht empfehlenswert sind, habe ich mein Ritual dann doch gefunden.

    Seit mehr als 5 Monaten bin ich nun bei meinem aktuellen Morgenritual.

    -> Zuerst knuddel ich liebevoll meinen Hund. Da er ein Langschläfer ist, muss ich früh damit beginnen ihn zum Aufstehen zu motivieren.Danach gehe ich Duschen und bevor ich mich anziehe wird die Kaffeemaschine angemacht. Kurz darauf – schlürfend an einem guten Milchkaffee mit Vanillegeschmack – lese ich ein Buch oder in einer Zeitschrift über meine Hobbies.

    Dann nochmal den Hund wecken und mit Leckerlies zur Türe locken. Denn während ich arbeite spielt er mit anderen Doggies in der Pension.

    Mit diesem Ritual beginne ich den neuen Tag mit einem guten Gefühl :) .

    Viele Grüße
    Jane

  • Hallo,

    schön, dass ich durch diesen Artikel wieder daran erinnert werde, wie gut mir so ein Ritual schon getan hat.

    Etwas deprimierend, dass man es dennoch so leicht wieder bleiben lässt, geht das nur mir so? Ich fange damit an, merke es tut, genieße dass die Tage besser laufen und ich entspannter bin – und dann, schwupps, „kann“ an irgendeinem Tag irgendwas nicht aufgeschoben werden, man macht eine Ausnahme, „aber morgen gehts mit dem Ritual weiter“… und aus morgen wird übermorgen und ich lasse bleiben was sich doch bewährt hat…

    Allerdings tue ich mich auch schwer, mich in der Auswahl zu entscheiden und das ist nötig. Ich weiß, wenn es länger als eine Stunde dauert, dann kann es noch so gut tun, es ist dann in Zeiten mit viel Arbeit, Lernen, Klausurvorbereitungen nicht durchzuhalten – und dann s.o.

    Danke für die Auffrischen des Vorsatzes ;-) und ich werde versuchen mich für zwei oder drei Dinge zu entscheiden, die in 1 Stunde passen! Und ich werde die Idee und diesen Artikel für meine Community für Selbstorganisiertes Lernen aufgreifen, denn grade Konzentration und Lernen gehen viel besser, wenn der Tag gut startet!

    Sabine

  • *gähn* Guten Morgähn,

    als Morgenmuffel fällt es mir sehr schwer, früher auf zu stehen und mir Morgenrituale anzugewöhnen. Ich bleibe bis ultimo liegen und dann ist es für Rituale zu spät :-(
    Aber ich gebe mein Bestes. Ich versuche es jeden Tag.
    lg, Dela

    • Karin schreibt am 27. September 2015

      Aber auch das ist doch ein Ritual: morgens einfach noch liegenbleiben.

      Rituale müssen genossen, nicht absolviert, werden.
      Im Bewusstsein: „Das ist jetzt nur für mich. hier noch eine Weile zu liegen, genieße ich …mit allen Sinnen (hören, sehen, riechen, fühlen). Es ist in Ordnung, es tut mir gut. Was danach auf mich wartet, habe ich immer noch geschafft, also wird es auch heute wieder so sein.
      Aber jetzt ist Genuss pur dran. „

  • Hallo zusammen!

    Seit zwei Wochen habe ich ein festen Morgenritual und es ist einfach herrlich! Die erste Stunde am Morgen gehört einfach nur mir!

    Mit der ersten Tasse Kaffee setze ich mich hin und mache ein 5 Minuten Schreiben – 5 Minuten einfach alles runter schreiben, was einem so in den Kopf kommt – ich liebe es, den Tag so zu beginnen. Irgendwann, wenn es an der Zeit ist, werde ich dann mal meinen ersten Eintrag lesen – was da wohl drinne steht ;-)
    Dann gönne ich mir eine Meditation und anschließend widme ich meinem großen Ziel noch ein paar Minuten.

    Es ist wirklich erstaunlich, was in der kurzen Zeit dadurch alles in Bewegung gekommen ist!!!

    Liebe Grüße
    Anja

  • Mein MONTAGS-Morgenritual ist Ihren Newsletter zu lesen. Gerade Montags, wo man erst wieder in seinen gewohnten Alltagsrhythmus kommen muss nach einem schönen Wochenende, ist das für mich perfekt und gibt mir viel Kraft für die ganze Woche.
    Vielen Dank dafür und weiter so. :)
    lg, Wiebke

  • @ b.b ich stimme dir zu.
    genauso beginnt mein tag auch—–und das ist gut!!!!…

    gruß lilifee

  • … halte eh viel von Ritualen…, insbesondere seit ich ein Kind erziehe…

    Ich finde, diese Rituale geben uns einen Halt im „oft allzu hektischen Alltag“, den wir alle gut gebrauchen können…, so finde ich mich „immer wieder“ zurecht…

    Einen schönen Tag noch,
    Beate

  • Ich würde auch gerne einen Morgenritual haben, leider ist bei mir jeder Morgen anders strukturiert. Ich kann mich im Moment selber nicht finden.
    LG

  • Morgenritual? Na klar :o)

    Aufstehen, Schokocappuccino kochen, heiß duschen, Schokocappuccino trinken, frischen O-Saft trinken, mich über meinen Hund freuen (sie räkelt und streckt sich auf Ihrem Platz) und dann kommt das Beste:

    Mit dem Hund spazieren gehen! Jeder Morgen ist anders, jeder Morgen bietet Anderes, und manchmal sind die morgendlichen Spaziergänge mit dem übelsten Wetter die, die am meisten meine Laune steigern!

    Grüße an alle,
    Lessi

  • ich hab´ auch ein morgenritual :-)
    …und dann mit meinem milchkaffee ab zum computer, eure seite aufschlagen, geniessen und der tag kann kommen !
    lg,b.

  • Wer selbst zu faul ist für „sanfetn“ Sport: Schon 2,3 Minuten gemütliches Strecken, Räkeln, Gähnen tun gut.

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