Negative Glaubenssätze: 3 Schritte, die dich befreien

glaubenssatz

Glaubenssätze sind Überzeugungen, Grenzen, Muster und Verallgemeinerungen. Über das Leben, über uns selbst, über andere, die uns oft durch unser ganzes Leben begleiten und es entsprechend beeinflussen.

Denn wir suchen unbewusst immer wieder die Bestätigung, dass unsere Glaubenssätze wahr sind, sodass sie sich immer mehr in unserem Unterbewusstsein verankern und dort wirken. Glaubenssätze wirken in unseren Entscheidungen, in unseren Gefühlen, in unseren Handlungen.

Sie klingen oft negativ und beeinflussen unser Leben dementsprechend. Das bedeutet, dass negative Glaubenssätze uns hindern, uns begrenzen, uns ausbremsen und kleinhalten. Negative Glaubenssätze nehmen uns Mut, Zuversicht und den Willen, Neues zu entdecken. Sie lähmen uns und sorgen auch manchmal dafür, dass wir es uns lieber bequem machen, als einen neuen Schritt zu wagen.

Es gibt unzählige negative Glaubenssätze. Doch meistens sind sie uns allen bekannt, weil wir selbst oft so fühlen und denken.

Hier ein paar Beispiele:

  • Ich bin wertlos.
  • Ich bin unattraktiv.
  • Ich habe immer Pech.
  • Niemand mag mich.
  • Ich werde immer übersehen.
  • Mir gelingt nichts.
  • Ich bin unbeliebt.
  • Ich bin ein Außenseiter.
  • Das Leben ist schwierig.
  • Geld muss man sich hart erarbeiten.
  • Ohne Fleiß kein Preis.
  • Im Leben bekommt man nichts geschenkt.
  • Wahre Freundschaft gibt es nur unter Männern.
  • Ich muss mich zusammenreißen und darf meine Gefühle nicht zeigen.
  • Wenn ich schüchtern bin, nimmt mich niemand ernst.
  • Im Leben braucht man Ellenbogen.
  • Ich schaffe das nicht.

Wo kommen Glaubenssätze her? 

Oft wurden uns unsere Glaubenssätze auferlegt, weil wir sie von der Mutter, dem Vater, der Oma, der Freundin, der Schwester, der Lehrerin, dem Nachbarn, den Bekannten oder den Erziehern damals so gehört und gelernt haben, bis wir sie schließlich übernommen und in unser eigenes Leben integriert haben.

Manchmal haben wir Glaubenssätze aber auch selbst gebildet, zum Beispiel dann, wenn wir uns in der Kindheit öfter ungeliebt gefühlt haben oder wenn wir das Gefühl hatten, uns hört niemand zu. Durch Wiederholung einer bestimmten Situation oder eines Gefühls entsteht dann ein Glaubenssatz wie z. B. „Niemand interessiert sich für mich“, der sich durch das gesamte Leben ziehen kann.

3 Schritte in ein neues Leben 

1. Glaubenssätze erkennen 

Nur weil wir erwachsen geworden sind, bedeutet das nicht, dass wir uns automatisch von alten Gedankenmustern befreien. Ganz im Gegenteil. Glaubenssätze wirken oft ein Leben lang. Aber nur dann, wenn sie unerkannt bleiben. Unsere erste Aufgabe ist deswegen, unseren „Lieblingssätzen“ auf die Schliche zu kommen, sie zu enttarnen und freizulegen, damit wir sie betrachten und hinterfragen können.

Die folgenden Fragen können dir dabei helfen, deine oft unbewussten Glaubenssätze zu erkennen:

  • Welche Verallgemeinerungen verwendest du oft?

(z. B. „Alle Männer sind untreu“ oder „Nie nimmt mich einer ernst“ oder „Jeder hat einen Partner, nur ich nicht“)

  • Welche Redewendungen oder Sprüche hast du oft von deiner Familie/deinen Freunden gehört und welche benutzt du selber gerne?

(z. B. „Geld stinkt“, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“)

  • In welchem Bereich deines Lebens bist du unzufrieden?

(Beispiel: Bereich Freundschaft. Was hindert dich daran, Freundschaften zu pflegen? Was glaubst du über Freundschaften? Versteckt sich da vielleicht die Überzeugung „Man kann niemandem trauen“, die dich hindert, dich für andere Menschen zu öffnen?)

Du kannst deine Probleme lösen.

Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut. Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Schreibe deine Glaubenssätze, deine Überzeugungen und Verallgemeinerungen nieder und sei bereit, dich Neuem zu öffnen und deine bisherigen Glaubenssätze zu hinterfragen.

Wenn du dir zum Beispiel aufgeschrieben hast: „Ich werde nicht geliebt, niemand mag mich“, dann sieh genau hin und finde heraus, wann sich dieser Satz unbemerkt in deine Gedanken geschlichen und sich dort manifestiert hat.

Wann hast du dich in der Vergangenheit ungeliebt gefühlt?

Wann hast du Zurückweisung erfahren?

Hat dir jemand womöglich sogar gesagt, dass er dich nicht mag?

Werde dir klar darüber, wie dieser Glaubenssatz entstanden ist. Das ERKENNEN ist ein großer Schritt zur Heilung.

2. Überprüfe und schalte den Tunnelblick aus! 

Prüfe, ob dieser Glaubenssatz überhaupt noch aktuell ist.

Mache dir bewusst, dass DU SELBER deinen Fokus darauf ausrichtest, dass dieser Glaubenssatz immer wieder bestätigt wird. Das bedeutet, du suchst selber immer wieder nach Situationen, die beweisen, dass dein Gedankenmuster WAHR ist. Weil DU es für wahr hältst.

Du kannst dir das in etwa so vorstellen wie einen Tunnelblick, der genau die Erfahrungen herausfiltert, die deine Glaubensmuster immer wieder bestätigen. Das bedeutet andersherum, dass du auch ganz viele gegenteilige Erfahrungen machst, die du aber gar nicht bewusst wahrnimmst. Weil du eben darauf fokussiert bist, deine Überzeugungen zu füttern.

Du kannst also im zweiten Schritt bewusst nach Beweisen Ausschau halten, die deine alten Glaubenssätze widerlegen.

Wenn du also zum Beispiel seit Jahren die Überzeugung „Im Leben bekommt man nichts geschenkt“ gefüttert hast und deinen Fokus darauf gerichtet hast, dass man eben nichts umsonst bekommt, dann wird es jetzt Zeit, diese Überzeugung zu widerlegen.

Erinner dich, wann du etwas geschenkt bekommen hast.

Wann hat dir jemand etwas Gutes getan?

Wann hat dir jemand eine Freude gemacht?

Wenn ich nun genau diesen Glaubenssatz hätte, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt, dann würde ich mir folgende Situationen BEWUSST in Erinnerung rufen:

  • Früher habe ich beim Metzger eine Scheibe Wurst bekommen, geschenkt.
  • Meine Kinder bekommen im Baumarkt immer ein Päckchen Gummibärchen, geschenkt.
  • Die Frau an der Kasse wirft mir ein Lächeln zu, geschenkt.
  • Der Mann neulich auf dem Parkplatz hat mir sein noch gültiges Parkticket gegeben, geschenkt.
  • In der Apotheke bekomme ich immer Traubenzucker mit eingepackt, geschenkt.
  • Meine Hundetrainerin investiert außerhalb der Trainingsstunde viel Zeit, um meine Fragen zu beantworten, geschenkt.
  • Meine Freundin gibt mir öfter einen guten Rat, der mir weiterhilft, geschenkt.
  • Meine Mutter bringt mir eine besondere Schokolade mit, über die wir neulich gesprochen haben, geschenkt.
  • die Liebe meiner Familie, eine Umarmung, ein Küsschen, eine liebevolle Geste, geschenkt.

Wow, und während ich aufschreibe und mich erinnere, was ich alles geschenkt bekommen habe, wird mir klar, so glasklar, dass mein Glaubenssatz schlichtweg falsch ist. Ab sofort habe ich einen neuen Glaubenssatz, und der lautet „Das Leben ist voller Geschenke“.

Und dreimal darfst du raten, worauf ich ganz automatisch zukünftig meine Aufmerksamkeit richte. Richtig, auf die vielen Geschenke des Lebens, FÜR MICH.

Wenn du für dich klarmachst, welche Glaubenssätze dich behindern, dich lähmen, dich zurückhalten und deine Freude am Leben schmälern, dann suche dir Beweise dafür, dass diese Glaubenssätze ihre Gültigkeit verloren haben.

Glaubst du, dass du „nichts auf die Reihe bekommst“ oder „ein Versager und ein Taugenichts“ bist, dann suche dir Ereignisse in deinem Leben, bei denen du etwas geschafft hast, bei denen du Erfolg hattest. Lege dir ein Erfolgstagebuch an, in das du jeden Abend reinschreibst, welche Erfolge du an diesem Tag feiern konntest. Und ziehe bewusst mehr Erfolg in dein Leben, indem du dich darauf fokussierst und dich somit für den Erfolg öffnest.

Was kannst du tun, wenn du keine Gegenbeweise findest?

Wenn du keine Gegenbeispiele für deine Überzeugung findest (z. B. wenn du glaubst „Niemand mag mich“), dann frage dich, ob es auch genau umgekehrt sein könnte. (Könnte es also vielleicht doch möglich sein, dass dich jemand mag?)

Deine Aufgabe ist dann, jeden Tag nach Beweisen zu suchen und sie sogar selbst aktiv herbeizuführen, dass genau der umgekehrte Glaubenssatz wahr ist. Je öfter du dafür sorgst, dass deine neue Überzeugung bestätigt wird, desto mehr wird sie sich dann in deinem Leben manifestieren.

Egal, welche Glaubenssätze dich negativ beeinflussen, ändere sie. Korrigiere sie. Widerlege sie. Beweise dir selbst, dass diese Glaubenssätze nicht (mehr) aktuell sind, damit du sie überzeugt loslassen kannst. Es nutzt gar nichts, deine negativen Gedankenmuster nur ins Positive umzuwandeln. Du musst dir selber glauben können. Also suche dir Beweise, überzeuge dich selbst.

3. Schreibe deine negativen Glaubenssätze um! 

Wenn du deine negativen Überzeugungen erkannt und als Lügner enttarnt hast, kannst du nun deine Glaubenssätze neu und positiv gestalten bzw. ändern.

Hier ein paar Beispiele:

Ich bin unattraktiv! –> Es gibt Menschen, die mich attraktiv finden. Das

Empfinden für Attraktivität ist bei jedem anders. Deshalb gibt es immer wieder Menschen, die mich schön finden.

Mir gelingt nichts! –> Ich habe schon einige Hürden in meinem Leben gemeistert und mir gelingt immer mehr.

Ich bin unbeliebt! –> Menschen, die zu mir passen, sind gerne mit mir zusammen.

Man kann niemandem trauen! –> Ich bin schon einigen Menschen begegnet, denen Vertrauen und Ehrlichkeit wichtig sind. Es gibt viele gute Menschen.

Weil du dir ja schon die Beweise FÜR deine POSITIVEN Glaubenssätze gesucht hast, kannst du die Wahrheit in diesen Sätzen bewusst spüren und als WAHR annehmen.

Wenn du dir deine neu formulierten Überzeugungen immer wieder durchliest, verankerst du sie immer tiefer in dein Unterbewusstsein. Bis sie dein Bewusstsein erreichen und du sie in deinem Leben Tag für Tag erkennen kannst. Das bedeutet also, dass du BEWUSST immer mehr Beweise dafür findest, DASS du beliebt bist, DASS dir vieles gelingt, DASS du Vertrauen in die Menschen haben kannst usw. Du bist also fokussiert auf deine positiven Glaubenssätze und ziehst gleichzeitig immer mehr und immer mehr Positives in dein Leben.

Negative oder positive Glaubenssätze, alle wirken! 

Egal, was du glaubst, du wirst recht behalten. Denn das, was du glaubst, fütterst du Tag für Tag, du machst es stärker und mächtiger. Denn in das, was du glaubst, gibst du deine Energie; darauf legst du deinen Fokus. Und somit wird sich das, was du glaubst, immer wieder bestätigen.

Du kannst dich heute entscheiden, was du stärken möchtest.

Du kannst dich heute entscheiden, welche Glaubenssätze in deinem Leben wirken sollen.

Und du kannst dich BEWUSST entscheiden, das Glück, die Freude, die Lebendigkeit, den Genuss und die Liebe in dein Leben zu ziehen.

Wenn du jeden Tag deine neuen, positiven Überzeugungen in dein Leben integrierst, wird das Leben dir immer mehr Beweise liefern, dass du recht hast. Und du wirst sie erkennen und dich daran erfreuen können.

Enjoy life! Fühle, liebe und lebe positiv! Stärke das Gute, indem du deinen Fokus darauf richtest. Und genieße ein Leben in Fülle und Freude.

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Über Sabine Bromkamp

Sabine Bromkamp ist psychologische Beraterin und Glücks-Coach für positive Lebensgestaltung.

Mit ihrer Tätigkeit als Coach und Wegbegleiterin folgt sie ihrem Herzen.

Mit "schüchtern & glücklich" unterstützt sie schüchterne Frauen und zeigt ihnen Wege, wie sie schüchtern und zugleich unendlich glücklich sein können.

Auf ihrem Blog "Wir machen Glück" schreibt sie über Persönlichkeitsentwicklung, Glück und positive Lebensgestaltung.

„Gemeinsam stärken wir die Verbindung zum eigenen Herzen, finden zu innerem Frieden und heilen alte Wunden." www.schuechtern-und-gluecklich.de und http://wir-machen-glueck.de/

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Kommentare

  • Mit Verlaub gesagt, Frau Bromkamp, den Beifall haben Sie wahrscheinlich von Menschen bekommen, die entweder keine wirklichen Probleme mit negativen Glaubenssätzen haben, bzw. auch niemand kennen, der trotz bester Anti-Negativ-Glaubenssätze und Haltungen nicht weiter kommt, oder aber die es gerne hätten, wenn es so einfach wäre.
    Ich als Psychotherapeut empfehle, sich mit Paul Gilberts Ansatz „Compassion Focused Therapy“ zu beschäftigen. Dann wäre klar: 1. Das Gehirn erkennt und behält eher die negativen Situationen, 2. viele Menschen können das, was Sie hier vorschlagen, sich jahrelang sagen, aber da die Haltung dahinter die gleiche bleibt, sprich der (innere) Ton nicht gütig, ermunternd ist, wird im Gehirn weiterhin das Bedrohungssystem aktiviert. 3. Um das Bedrohungssystem im Gehirn zu besänftigen bedarf es des Trainings des Selbst-Mitgefühls. Das ist aber nicht so einfach wie hier geschrieben, will sagen, die meisten Menschen benötigen eine Unterstützung – und zwar eine persönliche, nicht eine online-Unterstützung -, die Herzensgüte, Wärme und Zuwendung vorlebt und auch den Widerstand dagegen akzeptiert und als Schutz würdigt. Und dann kann Ihr Artikel vielleicht als Bestätigung des Gelernten hilfreich sein.

    • Sabine schreibt am 5. November 2014

      Hallo Herr Kelter,

      dieser Artikel ersetzt keine Therapie, das ist ganz klar. Wohlmöglich hilft er aber einigen Menschen, bestehende Glaubenssätze aktiv aufzulösen und gibt eine Möglichkeit an die Hand, wie man selbstverantwortlich den eigenen Überzeugungen auf die Schliche kommen kann.

      Liebe Grüße,
      Sabine

  • Hallo,

    danke für den tollen Artikel, so etwas habe ich schon länger gesucht. Überall wird von Glaubenssätzen geredet, aber dann geht es doch nicht in die Tiefe. Hast du für uns eine Buchempfehlung, wie man vllt das Ganze auch noch systematischer angehen kann?

    Viele Grüße
    Jörg

    • Sabine schreibt am 5. November 2014

      Lieber Jörg,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Leider habe ich keine Buchempfehlung. Habe aber mal ein Blick bei A…. reingeworfen und gesehen, dass es zu dem Thema ein paar Bücher gibt, die auch viele UND gute Bewertungen haben.
      Vielleicht magst du dich da einfach mal inspirieren lassen.
      Oder vielleicht hat hier noch jemand einen Buchtipp?

      Viele Grüße,
      Sabine

  • Liebe Sabine,

    grundsätzlich finde ich die Arbeit mit Glaubenssätzen gut, jedoch kann ich Ulli nur zustimmen, in dem was er geschrieben hat. Das Leben ist polar und es gibt keinen roten Faden, an dem man sich entlang hangeln könnte, so dass alles gut wird. Wir alle hätten gern die Kontrolle über unser Leben aber das Leben lässt sich nicht kontrollieren. Wir alle denken, wir hätten einen freien Willen, doch haben wir den wirklich? Letztlich können wir immer nur auf das, was uns das Leben gibt, reagieren und unser Segel neu setzen, was daraus wird, wissen wir nie.

    In diesem Sinne alles Gute von einer Namensvetterin ;-)

    Sabine

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Hallo liebe Sabine,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Ja, das stimmt, das Leben ist polar. Und es gibt Dinge, die wir nicht kontrollieren können. Manche Dinge müssen wir einfach hin nehmen und lernen, damit umzugehen. Einen roten Faden, der dazu führt, das alles gut wird, gibt es ganz sicher nicht.

      Ich glaube aber, das es Dinge gibt, die wir aktiv ändern können. Und dazu zähle ich blockierende, negative Überzeugungen, die mir Mut nehmen, die Dinge zu tun, die ich tun müsste, um am Ende meines Lebens sagen zu können, das ich glücklich und lebendig war.
      Und wie es Ulli auch so treffend formuliert hat, sind Glaubenssätze „Handschellen, die uns an die Heizung ketten“. Wieso diese Ketten nicht lösen, wenn ich mich danach frei bewegen kann?

      Wir haben Möglichkeiten. Und wir haben die Kraft, etwas zu verändern. Natürlich stoßen wir auch an unsere Grenzen. Aber wenn wir ein paar Knoten in unserem Leben selber lösen können, dann ist das eine wunderbare Sache.

      Natürlich kann, muss und darf jeder selbst entscheiden, was für einen passt und was nicht.

      Ganz liebe Grüße :-)
      Sabine

  • Lächeln lässt mich im Zusammenhang „Glaubensätze“ der weiter unten in diesem Newsletter stehende Beitrag „Gottvertrauen – drei Mönche …..“

    Auch da vertraut jemand seinem Glaubenssatz …. seinem grundsätzlich positivem Glaubenssatz ….. und geht damit und deswegen unter.

    Ein kliztekleines Eigentörchen in diesem Newsletter ?
    Hier: ihr müsst Euren negativen Glaubenssätze nur positive gegenüber stellen – und alles wird gut / nur die positiven Glaubenssätze helfen weiter…..
    und dort: ertrinken mit positivem Glaubenssatz.

    Liebe Redaktion:
    Ich hoffe, Sie können meinen Kommentar mit dem ebenfalls in diesem Newsletter stehenden Artikel zum Thema „Umgang mit Kritik“ verknüpfen.

    ——–
    Ich freue immer jeden Sonntag auf den Newsletter und habe viele
    Anregungen daraus übernommen.

    Aber diese dreifache Steilvorlage war zu auffällig und zu verlockend, sie zu kommentieren.

    So oder so: Danke für die vielen sonntäglichen Lächeln – und auch für
    das heutige.

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Hallo Karin,

      deine Kurzzusammenfassung über meinen Artikel kann ich nicht so recht nachvollziehen. Ich habe mich sehr bemüht, es eben nicht „so einfach“ darzustellen. Schade, wenn es mir aus deiner Sicht nicht gelungen ist.

      Zu dem Vergleich mit dem drei Mönchen:
      Diese Geschichte verstehe ich so, dass Vertrauen alleine einen buchstäblich „nicht über Wasser hält.“ Sondern das man sein Leben aktiv und verantwortungsvoll gestalten sollte. (Wobei ich auch ein riesengroßer Fan von Vertrauen bin, aber eben nicht von Naivität).

      In meinem Artikel geht es um belastende Glaubenssätze, die mich blockieren, klein halten und mir das Leben verweigern, was ich mir eigentlich wünsche. Im Grunde geht es auch hier um den verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Leben.

      Ganz liebe Grüße,
      Sabine

  • Liebe Sabine,

    dieser Artikel ist großartig – keine Frage!
    Allerdings scheitere ich an der Umsetzung. Einen negativen Glaubenssatz einfach so in einen positiven umzuformulieren, erscheint mir schlichtweg zu oberflächlich. Tief im Inneren bleibt das alte Muster jedoch bestehen, weil einfach die solide Basis für den positiven Denkansatz fehlt.
    Nehmen wir einmal das Beispiel mit der Attraktivität. Meine Umformulierung käme einer Gedankenkette gleich, die in etwa so lauten würde:

    Ich bin unattraktiv! -> Es gibt Menschen, die mich attraktiv finden. -> Aber wo genau sind diese Menschen?! Mir ist nämlich noch keiner begegnet! -> Natürlich gibt es Wichtigeres im Leben, als von anderen attraktiv gefunden zu werden. Das menschliche Miteinander sollte nicht nur von Äußerlichkeiten abhängen. -> Scheinbar tut es das aber! Gemäß dem heutigen Schönheitsideal gelte ich nunmal als unattraktiv, und das nutzen viele Menschen schamlos aus, um mich schlecht zu behandeln! -> Was heißt schon „Ideal“? Jeder Mensch findet etwas anderes schön, und es sind auch längst nicht alle so furchtbar oberflächlich, wie es uns die Medien weismachen wollen. -> Offenbar findet mich aber niemand schön, denn solche wie ich werden allenfalls als Beispiel hingestellt, wie man nicht aussehen sollte! -> Das hat letztlich nur wirtschaftliche Gründe. Ganze Industriezweige leben davon, dass Menschen sich hässlich fühlen. Dafür werden Idealbilder kreiert, die eigentlich gar nicht existieren. Models werden stundenlang geschminkt und hinterher noch mit Photoshop bearbeitet, um dem vermeintlichen Ideal gerecht zu werden. -> Mag sein, aber dennoch üben diese Idealbilder eine große Macht auf die Menschen aus. Wer öffentlich dazu stehen würde, mich attraktiv zu finden, würde wahrscheinlich als komplett geschmacksverirrt hingestellt und geächtet werden! -> Trotzdem fände derjenige dich attraktiv. Und wen interessiert schon, was irgendwelche Dummköpfe sagen? -> Anscheinend viele, denn mir hat noch nie jemand öffentlich ein Kompliment gemacht! Und heimlich auch nicht… -> Woher willst du das wissen? Vielleicht trauen die sich alle nur nicht, oder kommen irgendwie nicht an dich ran. -> Weil ich so ein Monster bin, oder wie!? -> Quatsch! Aber so wie du über dich denkst, bekämst du wahrscheinlich nicht einmal mit, wenn dich jemand wirklich attraktiv fände. Du erwartest nur das Schlechte. Schon mal was von selbsterfüllender Prophezeiung gehört? -> Jetzt fang nicht auch noch mit Femdwörtern an! Wie soll ich denn was Gutes erwarten, wenn da noch nie etwas Gutes kam??!…

    Und so könnte das noch eine gefühlte Ewigkeit weitergehen. Was nützen einem vernünftige Denkansätze, wenn da immer einer kommt und widerspricht? Es fehlt einfach die richtige Grundlage. Wenn man schon mal attraktiv gefunden wurde, weiß man, dass es möglich ist, und wie es sich anfühlt. Fehlt diese Erfahrung, bleibt die positive Umformulierung nichts weiter als eine leere Worthülse. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass damit eine Wirkung erzielt wird.
    Am Ende findet höchstens eine Gegenüberstellung statt. Man lernt zwar, sich als attraktiv anzusehen, glaubt aber dennoch, mit dieser Meinung alleine dazustehen.
    Das sollte ja nun wirklich nur als Beispiel dienen, aber genau so ergeht es mir ziemlich oft. Keine Ahnung, ob es dafür eine Lösung gibt, oder ob ich mich damit abfinden muss, so kompliziert zu denken. o.O

    Liebe Grüße,
    Chiyo ^_^

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Hallo Chiyo,

      ich danke dir für deinen Kommentar, der sicherlich einigen Menschen aus dem Herzen spricht.

      Zunächst einmal möchte ich noch sagen, dass ich mit meinem Artikel nicht ausdrücken wollte, dass man negative Glaubenssätze „einfach so in einem positiven Satz“ umwandeln kann. Nein, das funktioniert definitiv nicht. Das weiß ich aus eigener Erfahrung und ich glaube, dass habe ich im Artikel auch geschrieben. Mir persönlich bringt es rein gar nichts, negative Überzeugungen einfach nett umzuformulieren. Man muss es selber glauben können. Deswegen rate ich dazu, beim Auflösen blockierender Glaubenssätze aktiv zu werden und nach Gegenbeweisen Ausschau zu halten. Wie genau man das angehen kann, und warum sich Glaubenssätze immer wieder bestätigen, habe ich ja im Artikel beschrieben.

      Nun kommen wir zu dem Glaubenssatz: „ich bin hässlich“

      Aus deinem Kommentar ist nicht ganz ersichtlich, ob du diesen Glaubenssatz für dich in dein Leben integriert hast und nun eine Lösung suchst, um ihn aufzulösen, oder ob es allgemein um kniffligere Glaubenssätze geht, die sich, wie im Artikel beschrieben, nicht so „einfach“ auflösen lassen, und du dafür eine Antwort suchst.

      Ich versuche es mal so: wenn du der Meinung bist, das einem bestimmten Glaubenssatz die Grundlage fehlt, um ihn glaubhaft in eine positive, oder zumindest neutrale Überzeugung, umzuwandeln, dann können einige Fragen helfen, Klarheit zu verschaffen.

      Nehmen wir mal den Satz „Ich bin hässlich“!
      Dann würde ich fragen:
      Warum glaubst du, dass du hässlich bist?
      Was wäre, wenn du schöner oder attraktiver wärst?
      Was würde sich in deinem Leben verändern?
      Wie würdest du dich fühlen?
      Was kannst du aktiv dafür tun, um dich attraktiver zu fühlen?
      Gab es vereinzelt Tage, wo du ganz zufrieden warst?
      Was war an den Tagen anders?
      Welche Aufgabe hast du vielleicht durch dein Aussehen zu erfüllen?
      Was hast du zu lernen?
      Warum gibt es unattraktive Menschen, die wirklich glücklich sind, in einer tollen, liebevollen Beziehung stecken und das Gefühl haben, 6 Richtige im Lotto zu haben? Was machen diese Menschen anders?
      etc.

      Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, warum, wieso und weshalb jemand so denkt und fühlt. Da gibt es dann sicherlich keine Pauschallösung- oder Antwort.

      Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir auch gerne eine Email schreiben.

      Liebe Grüße,

      Sabine

    • Chiyo schreibt am 3. November 2014

      @Sabine:

      Liebe Sabine,

      vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Natürlich war dieser Gedankengang zum Thema Attraktivität nur beispielhaft gemeint. Es ging mir eher generell um die Frage, wie man sich aus solchen „Diskussionsschleifen“ befreien und eine echte Lösung finden kann.
      Vor allem eine, die einen wirklich unabhängig von der Meinung anderer macht. Denn oftmals bemerke ich, dass ich einen negativen Glaubenssatz gar nicht freiwillig angenommen habe, sondern er mir vielmehr von außen eingeimpft wurde. Dann diskutiere ich natürlich besonders lebhaft mit mir, weil ich tief im Inneren weiß, dass dieser Glaubenssatz eigentlich gar nicht stimmen kann. Und dann frage ich mich natürlich auch, warum andere Menschen überhaupt dafür sorgen, dass man an sich zweifelt und sich mies fühlt. Vor allem, weil ich selbst nicht so bin. Ich wünsche mir irgendwie immer, dass alle Menschen mit sich und der Welt zufrieden sind. Und ich könnte mir niemals vorstellen, jemanden mit Absicht dazu zu bringen, sich unattraktiv zu fühlen – um mal bei diesem Beispiel zu bleiben. Vielleicht fehlt es mir einfach an Gelassenheit, aber negative Schwingungen ziehen mich immer unheimlich runter, und es ist für mich mitunter sehr anstrengend, mich hinterher wieder einigermaßen aufzubauen. Die endlosen Diskussionen bringen mich nicht weiter, da ich die richtigen Antworten ja eigentlich schon kenne. Mir fehlt lediglich eine Strategie, sie auch dauerhaft durchzusetzen. Aber wie gesagt, es könnte auch einfach meine Art zu denken sein. Dann sollte ich vielleicht besser lernen, mich daran zu gewöhnen.

      Liebe Grüße,
      Chiyo ^_^

    • Sabine schreibt am 5. November 2014

      Hallo Chiyo,

      es ist wahnsinnig toll, dass du bereits erkennst, das einige FREMDE Überzeugungen auf dich übertragen werden. Das ist der erste Schritt der Erkenntnis.

      Du hast geschrieben, dass du dich schnell von fremden Energien runter ziehen lässt.

      Mein erster Gedanke dazu: Bist du in deiner eigenen Mitte, kennst du dich, deine Bedürfnisse, deine Wünsche, deine Träume, deine Werte, weißt du, was dir wichtig ist und kannst du dir eine Meinung zu den Dingen bilden, die dir was bedeutet, dann gelingt es dir, BEI DIR ZU BLEIBEN.
      Nur wenn du selber nicht so genau weißt, wo du hingehörst, lässt du dich von anderen Energie mitziehen.

      Ganz liebe Grüße
      Sabine

  • Hallo Sabine :-)

    meine Hochachtung – Du hast dieses wirklich umfangreiche Thema so auf den Punkt gebracht, dass es ein Freude ist damit zu arbeiten.
    Weiterhin viel Freude und Erfolg mit deiner Arbeit :-)
    Alles Liebe Helmut :-)

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Lieber Helmut,

      ich habe mich sehr, sehr über deinen Kommentar gefreut.
      Herzlichen Dank dafür. :-)
      Das motiviert doch ungemein. :-)

      Ganz liebe Grüße und eine tolle Woche,
      Sabine

  • Dieser Beitrag hat mir sehr gut gefallen Vielen dank dafür Es betrifft mich im Moment sehr und da haben mir ihre Worte sehr gut getan. Ich wünsche mir sehr das ich sie in meinen Situationen auch anwenden kann
    Einen schönen Sonntag Stefanie

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Vielen Dank, liebe Stefanie,

      vielleicht magst du dir mal richtig intensiv vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn du deine bisherigen, blockierenden Überzeugungen, die dich ja anscheinend sehr belasten, loslassen kannst. Was würde sich in deinem Leben verändern? Wie fühlst du dich ohne diese inneren Blockaden? Und was versprichst du dir davon, wenn die alten Glaubenssätze nicht mehr wirken würden?

      Manche Glaubenssätze sind in der Tat etwas kniffliger. Vielleicht weil du dir das Gegenteil (wie in meinem Artikel beschrieben) nicht beweisen kannst und weil du keine Möglichkeit siehst, dir zukünftig aktiv Gegenbeweise zu suchen.

      Dann empfehle ich, alte Glaubenssätze aufzulösen, indem du dich immer und immer wieder in die gegenteilige Energie, in eine andere Schwingung, versetzt, z.B. durch die o.g. Fragen in diesem Kommentar.

      Versetzt du dich mental auf eine andere Energieebene, zieht alles Andere nach. Aber auch das ist ein Prozess, der Geduld erfordert.

      Liebe Grüße, Sabine

  • Hallo Sabine,

    Negative Glaubenssätze sind „Handschellen, die uns an der Heizung ketten“.

    Leider bin ich nicht Staatsoberhaupt oder Alleinherrscher, dann nämlich würde ich bestimmen das Psychologie bzw. Lebenshilfe Schulfach wird. Genauer gesagt, sollten die Menschen lernen wie sie funktionieren. Viele Dinge die hier genannt werden, und die ich während meiner psychologischen Ausbildung gelernt habe gehörten auf den Unterrichtsplan. Warum sollen die Menschen erst so viele Jahre unglücklich sein, bevor sie lernen wie sie besser im Leben zurecht kommen. So könnte viel Unglück vermieden werden. Ich habe da so eine Vermutung. Unglückliche Menschen konsumieren weniger, und das ist von unserem System nicht gewollt. Glückliche Menschen die ihre Stärken kennen sind auch selbstbewusster, auch das ist für das System nicht von Vorteil.

    Ich habe gelernt, das auch negative Angewohnheiten, die sich manifestieren ihre positive Berechtigung haben, da wir sie sonst nicht gebrauchen würden. Was aber sollte an negativen Glaubenssätzen positiv sein. Vielleicht schützen sie uns davor Zeit in unnützen Projekten zu investieren. Es gibt ja auch Aussagen, die wie negative Glaubenssätze klingen aber ihre Berechtigung haben. Wenn ich in der Zeitung lese das ich mit 20 Stunden Arbeit 4000 Euro verdiene, dann sollte ich nicht positiv an die Sache herangehen. Heutzutage gibt es sehr viele Fallen, eine Unterschrift oder 3 Sekunden Unaufmerksamkeit können unser Leben verändern. Ich vermute das wir deshalb diese Sätze bilden.

    Ansonsten stimme ich Dir zu.

    • Ulli schreibt am 2. November 2014

      Korrektur : Glückliche Menschen konsumieren weniger

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Hallo Ulli,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Natürlich sollen wir nicht blauäugig und naiv alles Negative ins Positive umwandeln.

      Du hast vollkommen recht. Manche Erfahrung (und damit entstandenen Glaubenssätze) schützen uns zukünftig vielleicht vor Fehlern oder eben davor (du du es so schön schreibst), in eine Falle zu tappen.

      In meinem Artikel sind eher die Überzeugungen angesprochen, die uns daran hindern, unsere Ziele zu erreichen und die uns blockieren, das Leben zu führen, das wir uns eigentlich wünschen.

      Ganz herzliche Grüße, Sabine

  • Eine sehr gute Anregung, brauchbar beschrieben, um sie direkt anwenden zu können. Herzlichen Dank!

    Aber:
    Machen Sie bitte die Laufschrift weg, das nervt total!

    • Mudita schreibt am 2. November 2014

      …einfach rechts oben auf den roten Button klicken…;-)

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Sehr gerne. :-) ich freue mich, wenn du dir aus dem Artikel etwas mitnehmen kannst.

      Und Mudita, danke für den Tipp. Wusste ich auch noch nicht, das man die Laufschrift weg klicken kann. :-(

  • Heide-Rose .Decurtins schreibt am 2. November 2014 Antworten

    JA die Glaubenssätze, die unser Leben behindern – oder wir uns behindern lassen. Mag mich dunkel erinnern, dass ich immer alles „beweisen“musste, dass ich es kann. Am Tag X, als ich vor dem „Aus“ stand, Mann verstorben, Eltern tot, kein Job – „zu alt und überqualifiziert“ für einen Job sagte ich mir: Auch wenn eine Betondecke auf mich fällt, ich erreiche alles – und krieche sogar unverletzt darunter hervor ! Dieser Spruch war für mich der Start in einen Neubeginn – mit Selbstliebe und Willen aus meinem Leben etwas sinnvolles zu gestalten – und – ich schaffte es ! Spielerisch und leicht, denn schon alleine die Vorstellung, wie ich da unter der Decke liege und mich vormichhin lächelnd befreie – motivierte mich zu Leistungen, zu denen ich früher nicht fähig gewesen wäre. Glaubenssätze sind von Menschen gemacht, die ihre eigenen Glaubenssätze in voller Ueberzeugung weitergeben, es sind Erfahrungen, doch jeder Mensch hat die Freiheit seine eigenen Erfahrungen zu machen. Viel Erfolg dabei!

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Liebe Heide-Rose,

      deine Geschichte bewegt mich sehr. Es steckt so eine wahnsinnige Kraft und Stärke dahinter. Wow!
      Und eine Überzeugung in ein Bild zu packen, das ist eine tolle Idee. Vielen Dank für diesen wertvollen Impuls.

      Ich wünsche dir von Herzen alles, alles Liebe.

      Sabine

  • Liebe Sabine,
    DANKE für diesen Artikel…
    Für LIEBE über das Außen zu bekommen, hält es mich gerne an
    “ alten Glaubenssätzen fest. “
    (vielleicht keine Verantwortung übernehmen wollen)
    Ich kann es zu meiner Gewohnheit werden lassen, mich an längst überholten Glaubenssätzen festzuhalten, weil ich über diesen Weg das bekomme, was ich vermeintlich für GUT erachtete- bzw. wundere mich dann, wenn das alte destruktive (Glaubenssätze) Lebensmuster „NEU“ zugreift…
    Als ich heute an diesem herrlichen Herbst-Sonntag diesen Artikel las,
    lud es mich zur Innenschau ein…Es erinnerte mich z.B.daran, daß ich
    im Verlauf meines Lebens einige Ausbildungen anfing- und sobald dafür eine Prüfung anstand, meine alte Elternhaus-Erinnerung
    auftauchte die folgesndes zum Aus-Druck brachte:
    “ Bemühe dich nicht, du schaffst es ja doch nicht. “ Inzwischen frage ich mich , was in die Konditionierung fällt- und wo sich mein eigener Saboteur auf den Plan ruft? “ Habe ich mich hinter dieser bekannten Konditionierung versteckt- mit dem Fazit:
    ICH MÜSSE NICHTS TUN, weil ich dem inzwischen Unsichtbaren(Mutter & Ex-Mann) immer noch viel Raum zugestehe???
    Einen schönen Sonntag
    wünscht Anne-Marie

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Liebe Anne-Marie,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Ja, ich bin auch der Meinung, dass jeder Glaubenssatz einen Nutzen hat. Und ja, ich glaube, wir verstecken uns auch gern hinter Überzeugungen, weil es sonst unbequem werden könnte. (In welcher Form auch immer).

      Wenn ich bei mir eine Überzeugung aufspüre, die mir einen Vorteil bringt, z.B. „Ich muss nicht helfen“, „Ich muss keine Verantwortung übernehmen“, oder „Ich kann sitzen bleiben und hab meine Ruhe“, dann frage ich mich, wie mein Leben wohl aussehen würde, wenn ich diesen eigentlich negativen Glaubenssatz loslassen würde. Wie würde sich mein Leben verändern? Wie würde es mein Leben bereichern? Und welche Blockaden würden sich lösen? Würde ich wieder mehr Verbindung zu meinem Selbst erhalten? Und wie fühlt sich das an?

      Liebe Anne-Marie, aus deinem Kommentar war für mich nicht ganz ersichtlich, welche Wirkung die Elternhaus-Erinnerung kurz vor der Prüfung auf dich hatte? Bist du erst gar nicht angetreten? Hast du es trotzdem durchgezogen? Mit welchem Ergebnis?

      Wenn du magst, schreib mir doch mal eine Mail.

      Liebe Grüße, Sabine

    • A-M Kania schreibt am 4. November 2014

      Liebe Sabine,
      DANKE für deine offene Antwort!!!
      Gerne ergänze ich , was sich meinem Leben, und dessen Umsetzung (en) in den Weg stellte…
      Deine Anfrage: Zur Wirkung meiner Elternhaus-Erinnerung(en)
      Zunächst möchte ich mitteilen, daß meine Eltern für ALLES was
      sie taten, höchstwahrscheinlich aus “ ihren eigenen Nöten heraus- bzw. weil sie es nicht anders kannten, reagierten.“
      Meine Mutter war ein ungewolltes Mädchen, sie hatte über ihr Geschlecht ihren Vater sehr enttäuscht…Wurde innerhalb ihrer Familie sehr verdrängt- d.h. für mich, ihre eigene Entwicklung verblieb auf der Strecke – sie wartete auf das, was ihrer Entwicklung dienlich gewesen wäre…
      Exakt gab sie dieses Verhalten an mich weiter…
      Mein einziger Bruder, war und blieb der Kronprinz, den man tagtäg-
      lich – quasi – als WIEDER-GUT-MACHUNG dem Vater meiner Mutter (meinem Großvater) präsentieren konnte…
      Jetzt zur Kernantwort:
      Mein Kindheitsprozess verlief in der Ansage:
      „Laß mal besser – das kannst du ja doch nicht“
      „Wie du dich wieder anstellst, dir kann keiner zuschauen“
      „Du bist zu DUMM – für????“ usw.
      Diese übertragenen Glaubenssätzen, habe ich mir einverleimt-
      bin ihnen TREU geblieben…
      Sobald sich eine weiterführende Prüfung ankündigte- zog meine verletzte Seele alle Register, um sie zu verhindern…
      Zu allem Elend, ziehe ich Menschen an- (Partnerschaften) denen ich
      ähnliche Aussagen “ UNBEWUSST „erlaube…
      Das Triggern an dem was schmerzt, funktioniert immer noch sehr gut.
      Vielen DANK
      Anne-Marie

  • Liebe Sabine,

    herzlichen Glückwunsch zu diesem Artikel!
    Das hast du sehr ausführlich und schön beschrieben! Das Thema Glaubenssätze ist ein so Wichtiges, und es ist erstaunlich, wie einfach und magisch sich unser Leben ändert, wenn man ungünstige Glaubenssätze entlarvt (wenn man ihnen mal auf die Schliche kommt) und sie in positive, bejahende umwandelt.

    Alles Liebe & danke für deinen Beitrag,
    Petra

    • Sabine schreibt am 3. November 2014

      Liebe Petra,

      vielen Dank für dein Feedback. Ja, es kann wirklich magisch sein. :-) Das Bewusst-werden und Erkennen ist sicherlich der schwierigste Teil. Aber wenn wir erstmal wirklich verstanden haben, was da in unserem Kopf los ist und dieses Wissen immer mehr durchsickert, dann kann sich das Leben tatsächlich auf scheinbar magische Weise verändern. :-)

      Liebe Grüße, Sabine

  • Liebe Sabine,

    da hast du dieses Thema sehr sehr anschaulich und toll auf den Punkt gebracht. Das Reframing hilft mir immer enorm, um mal nach dem Gegenteil meines Glaubenssatzes zu suchen. Oft nehme ich meine impulsiven Aussagen aus Frust oder Enttäuschung auch gar nicht mehr so ernst, sondern lieber unter die Lupe. ;)

    Das Leben bietet von allem alles in Fülle. Für alles gibt es beispielhafte Erfahrungen. Was zählt, ist worauf wir uns ausrichten. Das hast du toll dargelegt. :))

    Danke!
    Liebste Grüße
    Micha

    • Sabine schreibt am 30. Oktober 2014

      Lieber Micha,

      vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, einen Kommentar zu hinterlassen. Ich freu mich sehr darüber.
      Einen tollen Impuls hast du gegeben. Ja, das Leben bietet Fülle, in jeder Hinsicht. Wir müssen uns „nur“ entscheiden, was wir bestellen. Das zu leben und zu fühlen ist oft nicht leicht, ist aber eine tolle, spannende und inspirierende Aufgabe (vielleicht sogar fürs ganze Leben?) :-)

      LG, Sabine

  • Vielen Dank für diesen Artikel. Er hat mich gerade sehr gestärkt und kam im richtigen Augenblick.
    Gruß

    • Sabine schreibt am 29. Oktober 2014

      Liebe Vera,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Es ist immer wieder toll zu lesen, wie Menschen das bekommen, was sie benötigen, um einen Schritt weiter zu kommen.
      Es ist für alle(s) gesorgt. :-)

      LG, Sabine

  • Wie wunderbar! Vielen Dank.für diesen tollen Artikel!!

    In meinen Ausbildungen Autogenes Training geht es immer wieder auch um unsere inneren Saboteure, feste Gedankenmuster und unsere inneren Antreiber.
    Danke für diese ausführliche und so schöne Ergänzung – ich werde sie gleich mal weiter posten an meine AT- AbsolventInnen :-)

    Herzliche Grüße aus Hamburg,
    Norma

    • Sabine schreibt am 29. Oktober 2014

      Super, liebe Norma, wie schön, dass dich mein Artikel so anspricht. Vielen Dank für deinen Kommentar und fürs Teilen.
      Zum inneren Antreiber fällt mir spontan das WARUM ein. Warum tue ich etwas? Mein Warum ist mein Antrieb.

      Liebe Grüße, Sabine

  • Liebes Team,
    das nenne ich eine Punktlandung :0)
    Ich mache gerade ein Fernstudium zur Präventions-und Gesundheitsberaterin .
    In meinem letzten Studienheft mit dem Thema „Stressmanagement“ war ein Thema “ Glaubenssätze“ von daher kommt mir diese sehr ausführliche Ausarbeitung als Ergänzung geradezu gelegen.
    Vielen Dank dafür :0)

    Lieben Gruß aus Hamburg
    Barbara W.

    • Sabine schreibt am 29. Oktober 2014

      Liebe Barbara,

      es freut mich sehr, sehr, sehr deine Zeilen zu lesen.
      Herzlichen Dank für deinen Kommentar. :-)

      LG, Sabine

  • Liebes Team,

    dieser Artikel hat mich enorm begeistert, kam auch zum richtigen Augenblick. Wie wahr das ist, was Sabine zu den Glaubenssätzen schreibt, wurde mir soeben wieder durch eine Freundin bewusst, deren Leben (aufgrund ihrer Glaubenssätze) absolut in einer Sackgasse endete. Leider scheint diese Freundin „beratungsresistent“ zu sein und ich weiß nicht, wie ich ihr noch helfen soll. Ich weiß aber, dass sie einfach nur ganz „unten“ ist.

    Sie bräuchte glaub ich, einen Leitfaden an die Hand, sowas wie einen roten Faden und einen gelegentlichen Tritt in den H……

    Was kann ich ihr nur raten?
    LG, Marion

    • Sabine schreibt am 29. Oktober 2014

      Liebe Marion,

      vielen Dank für dein Lob. Ich freu mich sehr, wenn ich dich begeistern kann. :-)
      Das mit dem „beratungsresistent“ kenne ich. Und insgeheim ärgert es uns, wenn jemand den gut gemeinten Rat nicht annimmt. Weil wir glauben, für unseren Freund oder unsere Freundin eine Lösung zu haben und wir Abhilfe schaffen können.
      Das ist durchaus eine schwierige Situation. Wenn du aber bereits festgestellt hast, dass deine Freundin für deine (mit Sicherheit wertvollen) Impulse nicht offen ist, traue ihr zu, dass sie ihren Weg gehen wird. Vielleicht magst du ihr durch „vorleben“ zeigen, welche Möglichkeiten es gibt. Und es steht ihr frei, einen Teil davon für ihr eigenes Leben zu nutzen. Das wird sie auch tun, wenn es für sie zu diesem Zeitpunkt richtig ist.
      Ich wünsche dir und deiner Freundin viel Zuversicht und Vertrauen.

      Alles Liebe, Sabine

    • Ulli schreibt am 2. November 2014

      Hallo Marion,

      natürlich kennst Du Deine Freundin sehr gut, aber was macht Dich sicher das es nur die Glaubenssätze sind, die dazu führten, das sich Deine Freundin in dieser Situation befindet. In Spanien gibt es offiziell 25 % Jugendarbeitslosigkeit und wahrscheinlich nochmal 25 % die weit unter ihrer Qualifikation für ein Hungerlohn beschäftigt sind.
      Ich kann das was Sabine gesagt hat 100 % zustimmen, jedoch gibt es natürlich auch noch 1000 andere Ursachen warum man unglücklich sein kann.

      Leider gibt es keinen Leitfaden bzw. roten Faden für das Leben. Selbst wenn man den roten Faden gefunden hat, ist es so, dass sich das leben nicht an den Faden hält. Ich bin früher mal zur See gefahren. Man kann den Kurs zu den herrlichen Trauminseln bestimmen. Ein Schiff lässt sich aber nicht steuern wie eine Straßenbahn. Strömung, Wind und Wellen bringen das Schiff vom Kurs ab. Deshalb muss man ständig seine Position bestimmen ( also wissen wo man ist ), dann erst kann man von dieser Position aus den Kurs wieder neu Berechnen. Wenn man dieses nicht tun würde, dann würde man im Kreis fahren, und nie ans Ziel kommen. Außerdem gibt es noch starke Stürme und sogar Monsterwellen, die das mächtigste Schiff zerstören können. Jede Woche sinkt ein Schiff.
      Seefahrt ist genauso wie das Leben. Auch im Leben gibt es Stürme und Monsterwellen die Dich treffen können, und Du kannst ohne verschulden sinken.

      Ein Tritt in den Hintern würde Deiner Freundin wenig helfen. Wenn es Dir gelingen würde ihr Selbstvertrauen zu stärken, am besten durch positive Erlebnisse, wäre das hilfreicher. Ich finde Sport hilfreich. Vielleicht könntet ihr gemeinsam neue Hobbys entdecken. Eine gemeinsame Städtereise vielleicht. 3 Tage Paris habe bei mir immer Wunder gewirkt.
      Leider gibt es auch Menschen, die sich und andere nur herunterziehen wollen. Auch diese Verhalten hat natürlich seine Ursache, ist jedoch wirklich nur von Therapeuten lösbar. Damit wärst Du dann überfordert. Ich hoffe aber das ihr beide eine positive Lösung findet.
      In den Hintern getreten wird nur beim Bund. Und schau dir mal diese Chaostruppe an.

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