Quelle deiner Probleme

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Wir alle haben eins.

Du hast eins.

Ich habe eins.

Sogar mein Hund hat eins.

Ich rede von deinem Grundmotiv.

Dein Grundmotiv zu verstehen, das ist wie, den Stein der Weisen zu finden.

Das ist die Offenbarung.

Die Erleuchtung.

Weil du damit deinen Hauptmotor verstehst. Das, was dich treibt. Das, was dich manchmal leuchten lässt. Und gleichzeitig auch oft die Quelle deiner Probleme.

Bei meinem Hund ist das Grundmotiv vollkommen klar:

Essen.

Ist halt ein Beagle.

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Das herauszufinden ist schwer. Aber machbar. Und wenn du es herausgefunden hast, wirst du den Unterschied merken. Jeden Tag.

Finde Dinge über dich heraus, die du nicht geahnt hast: Mit dem Selbstlernprogramm: Finde deinen Kompass.

Beagles sind bekannt dafür, dass sie keine Mahlzeit an sich vorbeigehen lassen.

Wir Menschen sind meistens ein bisschen komplexer.

Ich esse auch gerne.

Aber mein Grundmotiv ist ein anderes.

Doch bevor ich weitererzähle, erkläre ich erst mal, was ich mit Grundmotiv eigentlich genau meine.

Unser Grundmotiv ist DIE EINE SACHE, nach der wir unsere Entscheidungen, unser Denken und unser Handeln am allermeisten ausrichten.

Ein Grundmotiv kann zum Beispiel „Sicherheit“ sein.

Viele Menschen versuchen immer, auf Nummer sicher zu gehen.

Bloß kein Risiko eingehen.

Der Spatz in der Hand ist immer besser als die Taube auf dem Dach.

Leider erkauft man sich Sicherheit immer auf Kosten der Lebendigkeit.

Ein anderes Grundmotiv ist „Kontrolle“.

Es gibt Menschen, die versuchen alles und jeden zu kontrollieren. Was meistens anstrengend für alle Beteiligten ist.

Wenn du einem Kontroll-Menschen sagst: „Mensch, lass doch mal los“, siehst du in ein schmerzverzerrtes Gesicht.

Noch ein anderes Grundmotiv ist „Abwechslung“.

Diese Menschen sind nach ca. 15 Sekunden so gelangweilt von einer Sache, dass sie im Leben wie ein Schmetterling von Blume zu Blume flattern.

Ohne irgendwo eine gewisse Tiefe oder Meisterschaft zu erlangen.

Noch ein anderes Grundmotiv ist „Dazu gehören“. Menschen mit diesem Grundmotiv tun alles, um Teil von etwas zu sein. Mit diesem Grundmotiv alleine auf einer einsamen Insel machst du es nicht lange.

Es gibt natürlich viele weitere Grundmotive. Zum Beispiel: Leistung. Wettbewerb. Harmonie. In Bewegung sein. Genuss. Bequemlichkeit. Ordnung. Helfen. Tiefsinn. Abenteuer. Und, und, und.

Wenn du dich schon ein bisschen mit dir selbst auseinandergesetzt hast, kennst du dein Grundmotiv wahrscheinlich.

Ein Schlüssel für ein gutes Leben ist ein geschickter Umgang mit deinem Grundmotiv.

1 Dein Grundmotiv zu finden und zu verstehen (= Selbsterkenntnis).

2 Die negativen Seiten und Gefahren deines Grundmotivs zu verstehen und damit konstruktiv umzugehen (= Reife).

3 Dir einen Platz im Leben zu suchen, wo dein Grundmotiv eine Stärke ist und wo du damit punkten kannst (= Erfüllung).

1, 2, 3 – na denn mal los.

Hilfe beim Finden deines Grundmotivs bekommst du übrigens im Kurs: Finde deinen Kompass.

Ich wünsch dir was.

Ralf

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Kommentare

  • Es gibt für jedes Lebewesen -von Pflanze bis Mensch- nur ein einziges Grundmotiv :
    Überleben.
    Es kann logischerweise auch nur „einen Grund“, eine einzige Grundlage für unsere
    Lebensgestaltung geben. Ein Grund, auf dem ich stehe, auf den ich aufbaue, kann weder physikalisch noch geistig im Plural sein.
    „Grund-legend“ ist ein singularer Begriff.

    Alle anderen Motive sind abgeleitet, sind nur Zweit- oder Dritt-Motive, die gemeinsam zum „Grund-legenden“ führen.

    . Wenn wir uns dessen mehr bewusst wären, wäre das Miteinander leichter, weil wir verstehen würden, dass uns ALLEN und in ALLEM das gleiche vereint: Leben wollen, Überleben sichern.

    Alle Motive, die wir nennen könnten -bis auf die „Sicherheit“,
    z.B. : Essen für den Hund, Kontrolle, Harmonie, Abwechslung, Leistung

    haben ihren Ur-Grund = ihr Grundmotiv in dem Streben nach „Sicherheit, nach „Leben“.

    Man könnte auch sagen: zur Sicherstellung des einzigen Grundmotivs „Leben“ bewegen wir uns in den Extremen Flucht und Lust und probieren dabei jeweils die
    genannten Zweit- oder Dritt-Motive.

    • Siljanova schreibt am 24. Januar 2017

      Danke, Karin! Noch klarer auf den Punkt gebracht. – Jetzt, wo du’s schreibst, klärt das auch andere Lebenspunkte. Sehr schön. Liebe Grüße

  • Ich würde hilfreich finden, wenn bei diesem Artikel ein Link zu einem Test zum herausfinden des eigenen Grundmotivs wäre, ansonsten ist es tatsächlich ungewohnt oberflächlich. Mir ist schon klar, dass man für ein ausführliches Reiss-Profil bezahlen muss oder der „innere Kompass Kurs“ gleich recht aufwändig ist. Das Lesen des Artikels macht halt Lust sich noch mal auf die Schnelle darüber klar zu werden was einem wichtig ist und da wäre ein kleiner Link zu einem einfacheren Test ein tolles Goodie.

  • Das ist alles sehr schwammig und geht gar nicht in die Tiefe, bin ich gar nicht von euch gewohnt.
    Was ist mit den 16 Grundmotiven oder sind die überholt? Ich finde , die bündeln es sehr gut und man zerfaselt nicht in zu vielen Möglichkeiten, wenn man das „übergeordnete Motiv “ gefunden hat kann man ja immer noch weiterschauen …

    • Harald schreibt am 22. Januar 2017

      Mein oberstes Grundmotiv ist ein Gefühl der Zufriedenheit. Das ist vermutlich bei jedem Menschen so. Wie ich da hin komme … dazu bediene ich verschiedene Bedürfnisse. Ein guter Ansatz dazu, wie Fenja schreibt, sind die 16 Lebensmotive des Reiss-Profils. Die „big five for life“ (John Strelecky) zu erarbeiten ist ebenfalls ein guter Weg.

  • Das ist alles sehr wahr!
    Danke!
    Leider nützt mir das nicht sehr viel, weil ich mich kaum ENTSCHEIDEN kann.
    DAS ist das Problem erstmal.
    Ohne ENTSCHEIDUNGEN findet man nicht mal ein Grundmotiv usw.
    Trotzdem Danke für Dein Posting.

    • Siljanova schreibt am 22. Januar 2017

      Ich würde meinen, Wally,
      wer nicht entscheiden kann, ist ein Sicherheits-Fanatiker.

      Ist es nicht so, dass du Angst hast vor einer falschen Entscheidung, weil dir dabei die Sicherheit abhanden kommen könnte? Für einen lebendigen Abenteurer gäbe es gar keine falschen Entscheidungen, denn alle Entscheidungen führen in neue Abenteuer.

      Stelle es dir so vor. Du stehst in einem Kreide-Kreis, der deine Sicherheits-Insel darstellt. Doch willst du nach vorne gehen, hängst du mit einem Fuß in der Luft und der Sicherheitsfuß steht wackelig. Das ist normal. Nur so kommt man voran. Das ist gemeint mit, wer nach Neuem greifen möchte, muss erst mal Altes loslassen.

      Vielleicht hilft dir dieser Artikel dabei, dich mit Entscheidungen leichter zu tun.
      http://www.zeitzuleben.de/problem-loesen/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=840-a&utm_content=Mailing_11009361#widerstand

      …und damit auch verbunden die Frage: Wann habe ich schon Entscheidungen getroffen? Welche Vor- und Nachteile hatte es für mich, Entscheidungen zu treffen. Und vorallem, welche Gefühle hatte es ausgelöst, eine handfeste Entscheidung zu fällen?

      Ich habe auch Angst vor Freiheit. Aber es fühlt sich guuuut an. ;-)
      Viel Erfolg dabei, dich frei zu machen.

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